Änderung beim OT und Handy-Ticket. Sehr schade. (Allgemeines Forum)

br752, Freitag, 16.09.2016, 14:16 (vor 3470 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
bearbeitet von br752, Freitag, 16.09.2016, 14:21

Ab dem 1.10. wird keine ID-Karte mehr erfasst. Der Name auf dem Ticket reicht ab dann und es werden auch beinahe alle Ausweise akzeptiert zum Abgleich des Namens.

Na prima. :-(

Dann haben die rumaenischen Ausweisfaelscher wieder was zu tun. Oder warum fahren die 3 Brueder (Klaus, Peter und Michael) nicht in einem Zug, sondern in 3 Zuegen hintereinander und haben auf einmal alle den gleichen Vornamen. - Praktisch denken.

Das erhoehte Missbrauchspotential zahlt der normale Kunde wieder mal mit.

Aber schoen, dass nun auch die Personengruppen mit bedient werden, die sich nur durch einen von vielen DIN A4 Blaettern "ausweisen" koennen. Da kann ich mir gewissen Druck vorstellen.

Aus meiner Sicht sollte man endlich die Fahrkartenautomaten ans Onlinesystem koppeln.

Apropos andere Bahngesellschaften: Andere Bahngesellschafften haben nicht so dichtes Bahnnetz und hohe Zugfrequenz. Da kann anders kontrolliert werden und das Missbrauchspotential ist nicht so hoch. Die Schweiz hat da ganz anders "aufgeruestet".

Also: Ich fand es nervig mit der ID, aber habe es befuerwortet.

Wollen wir hoffen, dass alle Reisenden den Namen auf dem Ticket auch so schreiben wie in ihrem Ausweis. Ich Portugal/Spanien hat jeder 2. Mensch den Namen Maria als 2. oder 3. Vornamen. Da stelle ich nun das Ticket auf Maria Sanchez aus und dann kann ich, mein Bruder oder meine Mutter fahren? - Eine ID hingegen war eindeutig.
Was macht wohl ein Schaffner wenn er mit einem Bulgaren und dem Pass mit kyrillischen Buchstaben ueber die unterschiedlichen Schreibweisen diskutiert? Ich denke er wird aufgeben. Also je komplizierter der Namensabgleich wird, desto eher wird ein ggf. ungueltiges Ticket akzeptiert.

Oder gilt diese Sache nur fuer Zugbindungstickets mit Onlineentwertung?


BR752


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