elektronischer Fahrplanaushang ökologischer Wahnsinn (Reiseberichte)

Susannchen, KI-HH-B, Dienstag, 16.08.2016, 15:52 (vor 3512 Tagen) @ ffz
bearbeitet von Susannchen, Dienstag, 16.08.2016, 15:55

Die Papieraushangfahrpläne sind nicht nur sehr teuer in der Herstellung, für einen Bahnhof wie Mannheim Hbf kommen da pro Druck inklsive Verteilung Summen von fast 7.000€ zusammen und der Aushangfahrplan wird etwas öfter neu gedruckt. Sondern es ist auch eine Resourcenverschwendung, das ist jedes Mal ein großer Papierverbrauch, wenn man sich dann überlegt, dass die Pläne teilweise keine 8 Wochen hängen ist das schon traurig.

Ein A1 Drucker kostet keine 800 Euro, die Patronen sind auch nicht teuer, ein Blatt kostet auch nur ein paar Cent. Selbst ein teurerer Ausdruck im Copyshop kostet 2A nur rund einen Euro pro Druck. Porto (wenn keine Hauspost) ein paar Euro, drei Stunden Mindestlohn für einfache Tätigkeit zum Aufhängen. Da hätten wir bei 50 Aushängen vielleicht 100 Euro oder 2 Euro pro Aushang. Die genannten 7.000 Euro sind dann mit rückseitiger Blattgoldbeschichtung?

Nehmen wir aber mal so ein Display und nehmen mal an, es verbraucht sparsame 100 Watt Strom, nehmen wir die gleichen 8 Wochen, sind das bei 25 Cent je kWh gleich 33 Euro Strom pro Aushang, statt 2 Euro Druck- und Verteilungskosten.

Bei Wagenstandsanzeigern ist eine elektronische Variante sinnvoll. Dank der elektronischen Anzeigen in den Hallen und Gleisen sind elektronische Fahrplanaushänge hingegen eher unnötig.


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