Reisezentrum statt Schalter (Fahrkarten und Angebote)

Destear, Berlin, Freitag, 05.08.2016, 13:45 (vor 3580 Tagen) @ Colaholiker

Dagegen sprechen natürlich Kameras usw.


Auch wenn Kameras durchaus helfen, das Überfallrisiko zu senken, weil es für die Täter einfach riskanter ist, im Nachhinein identifiziert zu werden, helfen sie präventiv nur gegen eben solche geplanten Taten. Wenn jemand durchdreht und um sich schlägt, denkt er nicht lange über die Konsequenzen nach, sondern handelt in der Regel spontan. Da helfen die Kameras nur noch zur Beweissicherung.

Und schon gegen solche Taten sind sie nicht immer das richtige Mittel zur Abschreckung. Der Rückgang von Barbeständen ist in allen Geschäftszweigen mit Kassengeschäft vor Ort zu beobachten, auch im Bankgewerbe. Da wurde bis vor ein paar Jahren - keine Ahnung, wie das inzwischen aussieht - der Trend beobachtet, dass Täter um die deutlich geringere Beute wissen, dennoch die Überfälle begehen, dabei aber deutlich planloser und deshalb häufig auch willkürlich brutaler sind. Da kann man vermuten, dass es um "Kriminalität zur Existenzsicherung" geht. Dieses Risiko dürfte in anderen Branchen auch ähnlich existieren und ist wohl extrem schwer zu kontrollieren. Als ich noch bei einem Kreditinstitut beschäftigt war, kam es bei meinem Arbeitgeber innerhalb eines kurzen Zeitraums zu zwei Überfällen in der selben Niederlassung nach fast dem gleichen Muster. Da wurden die Sicherheitsvorkehrungen massiv erhöht, statt Glasscheibe direkt ein ganzer Glaskasten, in denen man einzeln eintreten musste etc.

Besten Gruß!


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