Weser-Kurier: HKX: ex-ÖBB-4010 (Transalpin) (Allgemeines Forum)
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Freitag, 06.11.2009, 17:57 (vor 6091 Tagen)
Hallo!
-> http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/ACHIMER+KURIER/58322/Fernzuege+sollen+Sagehor...
Oyten-Sagehorn. Bremen, Rotenburg, Twistringen - weiter fahren die Züge nicht, die bislang am Sagehorner Bahnhof Station machen. Das soll sich ab dem 15. August 2010 ändern: Ein deutsch-amerikanisches Unternehmen will ab diesem Termin täglich drei Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Köln pendeln lassen. Und diese sollen eben nicht den Bremer Hauptbahnhof ansteuern, sondern in Sagehorn Halt machen. Die Hansestadt wird auf der Fahrt an die Rheinmetropole links liegen gelassen.
Was bei Billigfliegern längst Gang und Gäbe ist, statt die City einen Außenposten anzusteuern, möchte die Hamburg-Köln-Express GmbH (HKX) nun auch ausprobieren. Eher gesagt: Muss sie ausprobieren. 'Den Bremer Hauptbahnhof können wir nicht anfahren, weil die Gleise belegt sind', erklärt HKX-Geschäftsführer Derek Ladewig. Deswegen soll der Fernzug die Hansestadt auf der bestehenden Güterbahn Sagehorn-Dreye umfahren.
Wer dennoch in die Bremer Innenstadt gelangen will, soll aber mit guten Anschlussmöglichkeiten zu den bestehenden Regionalbahnen rechnen können, erklärt Ladewig. Eine positive Seite kann der Geschäftsführer der Berliner Eisenbahngesellschaft der Abkürzung jedoch abgewinnen: 'Das verkürzt die Fahrzeit.'
Der Fahrplan für den Start im Sommer 2010 steht bereits: In Richtung Köln fahren Züge um 8.01, 12.03 und 18.01 Uhr in Sagehorn ab. Richtung Hamburg geht es um 10.02, 15.56 und am Abend um 20.00 Uhr. Dabei soll es vorerst bleiben, erklärt Derek Ladewig. Während Hamburg laut Fahrplan in gut 50 Minuten erreicht wird, dauert die Fahrt ins Rheinische etwas mehr als drei Stunden.
Außerdem sind dann Osnabrück, Münster, Gelsenkirchen, Essen, Duisburg und Düsseldorf von Sagehorn aus erreichbar. Mehr Züge sollen fahren, falls das Angebot bei den Fahrgästen gut ankommt. Ladewig: 'Mal sehen, wie gut es läuft.'
Und was kostet die Fahrt? 'Ein gutes Stück weniger, als mit der Deutschen Bahn', kündigt Derek Ladewig an. Genaueres soll im Frühjahr feststehen. Welche Fahrzeuge sein Unternehmen einsetzen will, verrät er allerdings schon jetzt: Die US-amerikanische Railroad Development Cooperation habe den Österreichischen Bundesbahnen gebrauchte InterCity-Triebwagen abgekauft. 'Die werden derzeit aufgearbeitet', berichtet Ladewig.
Von der Absicht des jungen Eisenbahn-Unternehmens mit Sitz in Berlin hatte Oytens Bürgermeister Manfred Cordes kürzlich schon vage erfahren. 'Aber so richtig glauben konnte ich das noch nicht', gesteht er ein. Jetzt freut er sich um so mehr, dass seine Gemeinde einen direkten Anschluss nach Hamburg erhält. 'Es war schon lange eine Forderung der Sagehorner, umsteigefrei nach Hamburg fahren zu können.' Auch wenn der erste Zug an die Elbe erst am Vormittag fährt - was für das Gros der Oytener Bahnpendler zu spät sein dürfte.
Sollten Bremer auf die Idee kommen, nicht mit dem Zug, sondern mit dem Auto nach Sagehorn zu fahren und erst dort in den Billig-Zug zu steigen, dürfte es auf dem Parkplatz etwas enger werden. Manfred Cordes steht dem allerdings gelassen gegenüber. 'In Oyten und Sagehorn ist jeder willkommen', sagt er. Falls die vorhandenen Flächen eines Tages doch nicht mehr ausreichen sollten, gebe es sicher pragmatische und kostengünstige Wege, an der Station mehr Stellplätze zu schaffen.
Es handelt sich sicher um die ex-ÖBB-4010 (Transalpin), die bei ihrer Indienststellung die besten Züge Europas waren. Leider werden sie nicht mehr in A eingesetzt. Mit diesen Zügen kann HKX der DB auf jeden Fall Konkurrenz machen. (...trotz der niedrigen Vmax)
m b g,
Anoj
Weser-Kurier: HKX: ex-ÖBB-4010 (Transalpin)
NIM rocks, Freitag, 06.11.2009, 17:59 (vor 6091 Tagen) @ Anoj 1
Jeder redet über die niedrige Vmax der Züge. Wie schnell dürfen die Kisten denn fahren?
150 km/h
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Freitag, 06.11.2009, 18:02 (vor 6091 Tagen) @ NIM rocks
Hallo!
Ursprünglich waren es 150 km/h, jetzt sind es AFAIK 140 km/h.
m b g,
Anoj
150 km/h
NIM rocks, Freitag, 06.11.2009, 18:37 (vor 6091 Tagen) @ Anoj 1
Hallo!
Ursprünglich waren es 150 km/h, jetzt sind es AFAIK 140 km/h.
m b g,
Anoj
Na Klasse... jeder RE in Deutschland fährt schneller, sogar die CitySchüttler der ÖBB sind flotter unterwegs. Ich bin mal gespannt, was man beim Innenredesign so verändert und vor allem, wie die Außenlackierung sein wird. Die Vermarktung als "Edel-Business-Zug" funktioniert ja nicht, siehe Metropolitan... vielleicht wird er ja als Discountzug vermarktet, bei der Vmax und dem Wagenmaterial wärs ja kein Wunder.
150 km/h
Steffen, Freitag, 06.11.2009, 18:42 (vor 6091 Tagen) @ NIM rocks
Hallo!
Ursprünglich waren es 150 km/h, jetzt sind es AFAIK 140 km/h.
m b g,
Anoj
Na Klasse... jeder RE in Deutschland fährt schneller
Ja? Ich kenne genug Gegenbeispiele. Zwei davon vor meiner Haustüre.
Warten wir ab wie es bei den Kunden ankommt. Höchstgeschwindigkeit ist nicht alles, was eine gute Reise ausmacht!
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150 km/h
NIM rocks, Freitag, 06.11.2009, 18:46 (vor 6091 Tagen) @ Steffen
Hallo!
Ursprünglich waren es 150 km/h, jetzt sind es AFAIK 140 km/h.
m b g,
Anoj
Na Klasse... jeder RE in Deutschland fährt schneller
Ja? Ich kenne genug Gegenbeispiele. Zwei davon vor meiner Haustüre.
Naja ok, jeder nicht. Aber ein paar sinds dann schon ;)
Warten wir ab wie es bei den Kunden ankommt. Höchstgeschwindigkeit ist nicht alles, was eine gute Reise ausmacht!
Definitiv. Aber damit lässt sich schön Promotion machen - oder eben nicht.
150 km/h
Steffen, Freitag, 06.11.2009, 18:55 (vor 6091 Tagen) @ NIM rocks
Naja ok, jeder nicht. Aber ein paar sinds dann schon ;)
In der Tat ;)
Warten wir ab wie es bei den Kunden ankommt. Höchstgeschwindigkeit ist nicht alles, was eine gute Reise ausmacht!
Definitiv. Aber damit lässt sich schön Promotion machen - oder eben nicht.
Ja, wann man schnelle Züge hat. Aber womit sollte ein Konkurrent der DB werben? "Mit 200 km/h nach Hamburg und zurück"? Wirkungslos, weil die DB das auch macht.
Man kann punkten mit freundlichem Personal*, zuverlässigem Service, günstigen Preisen und Angeboten, die es bei der Konkurrenz nicht gibt.
*Es gibt auch bei der DB überwiegend freundliches Personal. Dennoch ist der Ruf schlecht, daher kann das die Konkurrenz nutzen.
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150 km/h
NIM rocks, Freitag, 06.11.2009, 19:03 (vor 6091 Tagen) @ Steffen
*Es gibt auch bei der DB überwiegend freundliches Personal. Dennoch ist der Ruf schlecht, daher kann das die Konkurrenz nutzen.
Und genau deshalb kann man auch mit 200 km/h hervorragend werben, denn das macht die DB auch nicht. Bei der Produktbeschreibung zum IC steht irgendwo ganz klein etwas in der Art "mit bis zu 200 km/h im Taktverkehr". Das ist ausbaufähig ;-)
Aber ich denke, die größte Mammutaufgabe, die es zu bewältigen gilt, ist, die teilweise über 40(!) Jahre alten Triebwagen wieder salonfähig zu bekommen. Ist das erst einmal geschafft, und das Rollmaterial wird von den Kunden akzeptiert, ist der Rest auch nicht mehr so schwer, vorausgesetzt man fährt nicht noch unpünktlicher als die DB.
150 km/h
Steffen, Freitag, 06.11.2009, 19:21 (vor 6091 Tagen) @ NIM rocks
*Es gibt auch bei der DB überwiegend freundliches Personal. Dennoch ist der Ruf schlecht, daher kann das die Konkurrenz nutzen.
Und genau deshalb kann man auch mit 200 km/h hervorragend werben, denn das macht die DB auch nicht. Bei der Produktbeschreibung zum IC steht irgendwo ganz klein etwas in der Art "mit bis zu 200 km/h im Taktverkehr". Das ist ausbaufähig ;-)
Die DB wirbt doch eifrig mit 300 km/h - da würde ich den "Schleichverkehr" nach Hamburg nicht auf die selbe Weise bewerben ;)
Aber ich denke, die größte Mammutaufgabe, die es zu bewältigen gilt, ist, die teilweise über 40(!) Jahre alten Triebwagen wieder salonfähig zu bekommen.
Ja, da bin ich auch gespannt! Nostalgiewagen kommen nur bei einem kleinen Publikum an. Allerdings glaube ich nicht, dass es ein "Redesign" à la DB geben wird, also alles raus und neues Innenleben.
Ist das erst einmal geschafft, und das Rollmaterial wird von den Kunden akzeptiert, ist der Rest auch nicht mehr so schwer, vorausgesetzt man fährt nicht noch unpünktlicher als die DB.
*äääh* der Zug kommt aus dem Ruhrgebiet und hat in Hamburg 15 Minuten Wendezeit :D
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150 km/h
ICE615, Freitag, 06.11.2009, 19:59 (vor 6091 Tagen) @ Steffen
*Es gibt auch bei der DB überwiegend freundliches Personal. Dennoch ist der Ruf schlecht, daher kann das die Konkurrenz nutzen.
Und genau deshalb kann man auch mit 200 km/h hervorragend werben, denn das macht die DB auch nicht. Bei der Produktbeschreibung zum IC steht irgendwo ganz klein etwas in der Art "mit bis zu 200 km/h im Taktverkehr". Das ist ausbaufähig ;-)
Die DB wirbt doch eifrig mit 300 km/h - da würde ich den "Schleichverkehr" nach Hamburg nicht auf die selbe Weise bewerben ;)
Aber ich denke, die größte Mammutaufgabe, die es zu bewältigen gilt, ist, die teilweise über 40(!) Jahre alten Triebwagen wieder salonfähig zu bekommen.
Ja, da bin ich auch gespannt! Nostalgiewagen kommen nur bei einem kleinen Publikum an. Allerdings glaube ich nicht, dass es ein "Redesign" à la DB geben wird, also alles raus und neues Innenleben.
Muss es aber, ansonsten gibt es keine Kunden. Steckdosen, verstellbare Sitze etc. sind schon Pflicht. Schlechter als die DB-Wagen werden die 4010er sicherlich nicht sein, da diese schließlich auch teilweise aus den 70ern stammen.
Ist das erst einmal geschafft, und das Rollmaterial wird von den Kunden akzeptiert, ist der Rest auch nicht mehr so schwer, vorausgesetzt man fährt nicht noch unpünktlicher als die DB.
*äääh* der Zug kommt aus dem Ruhrgebiet und hat in Hamburg 15 Minuten Wendezeit :D
dafür fährt er ncht über das Nadelöhr Lünen-Münster, aber 15 Minuten sind trotzdem knapp bemessen. Große Fahrtzeitreserven dürfte es aufgrund der niedrigen Vmax und in Anbetracht der Reisezeit auch nicht geben.
150 km/h
Steffen, Freitag, 06.11.2009, 20:27 (vor 6091 Tagen) @ ICE615
Ja, da bin ich auch gespannt! Nostalgiewagen kommen nur bei einem kleinen Publikum an. Allerdings glaube ich nicht, dass es ein "Redesign" à la DB geben wird, also alles raus und neues Innenleben.
Muss es aber, ansonsten gibt es keine Kunden. Steckdosen, verstellbare Sitze etc. sind schon Pflicht. Schlechter als die DB-Wagen werden die 4010er sicherlich nicht sein, da diese schließlich auch teilweise aus den 70ern stammen.
Dass der 4010 schlecht ist glaube ich nicht! Er ist nicht der neueste Zug, aber das muss nicht schlecht sein!
Innenausstattung: Bei den Sitzen kann ich mir gut vorstellen dass die bleiben. Ich weiss nicht wie kaputtgesessen die sind, aber wenn die noch Ok sind glaube ich nicht dass man sie austauscht. Boden, Wand und Decke genauso.
Und so Dinge wie Steckdose etc: Klar - das kann man ja trotzdem einbauen!
Ich frage mich halt ob der Investor sehr viel Geld für ein Redesign ausgibt ohne dass er weiss, ob der Zug überhaupt angenommen wird?
*äääh* der Zug kommt aus dem Ruhrgebiet und hat in Hamburg 15 Minuten Wendezeit :D
dafür fährt er ncht über das Nadelöhr Lünen-Münster, aber 15 Minuten sind trotzdem knapp bemessen. Große Fahrtzeitreserven dürfte es aufgrund der niedrigen Vmax und in Anbetracht der Reisezeit auch nicht geben.
15 Minuten wendezeit bedeutet, dass der Zug mit max. 10 Minuten Verspätung in Hamburg ankommen darf, sonst fährt er verspätet zurück.
Und 10 Minuten Verspätung haben sich schnell. Hier eine kleine Weichenstörung, da ist noch ein Güterzug im Weg. Oder oder oder, mögliche Gründe gibt es genug!
Die vier Regionalzüge, die in Aachen enden, haben 20-40 Minuten Wendezeit und fahren alle ähnlich verstopfte Strecken. Nur zu oft fahren die Züge verspätet ab, weil das Fahrzeug noch nicht da ist. Und da kann man jetzt auf DB Regio NRW schimpfen wie man will: Wenn der HKX keine Reserven vorhält hat er den selben ehrgeizigen Plan die die hiessigen Regionalzüge!
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Einspruch !
GUM, Samstag, 07.11.2009, 10:32 (vor 6090 Tagen) @ NIM rocks
Na Klasse... jeder RE in Deutschland fährt schneller, sogar die CitySchüttler der ÖBB sind flotter unterwegs. Ich bin mal gespannt, was man beim Innenredesign so verändert und vor allem, wie die Außenlackierung sein wird. Die Vermarktung als "Edel-Business-Zug" funktioniert ja nicht, siehe Metropolitan... vielleicht wird er ja als Discountzug vermarktet, bei der Vmax und dem Wagenmaterial wärs ja kein Wunder.
Sooo schlecht waren die 4010er ja auch nicht ! Die ex-Transalpin-Züge fuhren sogar eine Zeitlang als EC bis nach München.
Da gab es dann die umgebaute und mit Klimaanlagen versehene Variante sowie in allen Zügen einen genialen B-Großraumwagen mit dem Sitzteiler 2+1. Jedenfalls bin ich mit dem Zug gerne gefahren, auch wenn ich ihn schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen habe.
150 km/h
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Sonntag, 08.11.2009, 21:34 (vor 6089 Tagen) @ NIM rocks
Hallo!
Ursprünglich waren es 150 km/h, jetzt sind es AFAIK 140 km/h.
m b g,
Anoj
Na Klasse... jeder RE in Deutschland fährt schneller,...
1. Euregiobahn: Baby-Talent, 120 km/h
2. DrogenExpress: 111 + Nahverkehrswagen, 130 km/h
Ich bin mal gespannt, was man beim Innenredesign so verändert und vor allem, wie die Außenlackierung sein wird. Die Vermarktung als "Edel-Business-Zug" funktioniert ja nicht, siehe Metropolitan... vielleicht wird er ja als Discountzug vermarktet, bei der Vmax und dem Wagenmaterial wärs ja kein Wunder.
Wenn die nur 140 statt 200 km/h fahren, aber nur halbes Geld der DB verlangen, werde ich mit ihnen fahren.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
150 km/h
Steffen, Sonntag, 08.11.2009, 21:37 (vor 6089 Tagen) @ Oscar (NL)
1. Euregiobahn: Baby-Talent, 120 km/h
Fährt nur 110 km/h (Drehgestellprobleme; schon seit Anfang an)
2. DrogenExpress: 111 + Nahverkehrswagen, 130 km/h
Wie kommst Du auf 130? Lok+Wagen sind doch für 140 zugelassen?!
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DrogenExpress
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Sonntag, 08.11.2009, 21:43 (vor 6089 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Oscar (NL), Sonntag, 08.11.2009, 21:43
2. DrogenExpress: 111 + Nahverkehrswagen, 130 km/h
Wie kommst Du auf 130? Lok+Wagen sind doch für 140 zugelassen?!
Ja, aber die Strecke auch?
Habe am besten zwischen MG-NE 130 gefahren.
Oder geht's auf D-HAM schneller?
Und werden die Keolis-FLIRT teilweise 160 km/h fahren?
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
DrogenExpress
Steffen, Sonntag, 08.11.2009, 21:49 (vor 6089 Tagen) @ Oscar (NL)
2. DrogenExpress: 111 + Nahverkehrswagen, 130 km/h
Wie kommst Du auf 130? Lok+Wagen sind doch für 140 zugelassen?!
Ja, aber die Strecke auch?
Achso - Du meinst die Strecke!!
MG-NE nur 130??? *wunder*
Habe am besten zwischen MG-NE 130 gefahren.
Oder geht's auf D-HAM schneller?
Wo wie schnell gefahren wird weiss ich leider nicht. Ich denke die Chancen sind hoch, dass da irgendwo schneller gefahren wird.
Gibts denn Streckengeschwindigkeiten irgendwo im Internet?
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Streckengeschwindigkeiten
Jogi, Sonntag, 08.11.2009, 22:45 (vor 6088 Tagen) @ Steffen
Wo wie schnell gefahren wird weiss ich leider nicht. Ich denke die Chancen sind hoch, dass da irgendwo schneller gefahren wird.
Gibts denn Streckengeschwindigkeiten irgendwo im Internet?
Mir ist nur fernbahn.de -> Streckentabellen bekannt. Hab dort auf die Schnelle MG-D-W nicht gefunden...
Jogi
Streckengeschwindigkeiten
Steffen, Sonntag, 08.11.2009, 22:51 (vor 6088 Tagen) @ Jogi
Warum auch immer, aber Dein Hinweis lies mich über Wikipedia diese Seite finden:
http://home.arcor.de/nrwbahnarchiv/strecken/2550.htm
(Achtung: Tabellenmonster!)
Mönchengladbach-Neuss ist demnach durchgehend mit 140 km/h befahrbar.
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![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
DrogenExpress
NIM rocks, Sonntag, 08.11.2009, 21:50 (vor 6089 Tagen) @ Oscar (NL)
2. DrogenExpress: 111 + Nahverkehrswagen, 130 km/h
Wie kommst Du auf 130? Lok+Wagen sind doch für 140 zugelassen?!
Ja, aber die Strecke auch?
Habe am besten zwischen MG-NE 130 gefahren.
Oder geht's auf D-HAM schneller?
Auf der Strecke sind 160er-Abschnitte dabei, die Lok darf 160, der Wagenpark 140. --> Vmax(Drogenexpress)=140km/h
Schlechter als das Ex-IR-Wagenmaterial
Tob, Freitag, 06.11.2009, 20:53 (vor 6091 Tagen) @ Anoj 1
bearbeitet von Tob, Freitag, 06.11.2009, 20:54
welches man dem verwöhnten ICE-Kunden anbietet wirds schon nicht werden ;-)
Schlechter als das Ex-IR-Wagenmaterial
Matze86, München, Freitag, 06.11.2009, 20:56 (vor 6091 Tagen) @ Tob
4010: Fristablauf?
Holger2, Samstag, 07.11.2009, 21:41 (vor 6090 Tagen) @ Anoj 1
Hallo,
wie ich gelesen habe, setzt die ÖBB lieber deutsche ex - IR - Mietwaggons ein, da bei den 4010 die Fristen abgelaufen sind. Heißt das, dass der amerikanische Investor eine neue Hauptuntersuchung hat durchführen lassen?
Holger
4010: Fristablauf?
JW, Sonntag, 08.11.2009, 13:15 (vor 6089 Tagen) @ Holger2
Hallo Holger,
ich gehe doch mal davon aus, dass der neue Betreiber noch mehr an Zügen machen lassen wird als eine Hauptuntersuchung. Ich schließe mal, dass die Sitze bleiben werden, da man eine 2+1 Bestuhlung angekündigt hat. Aber neue Sitzbezüge, Teppiche, Außenlackierung etc. würde ich schon erwarten...
Es sei denn, die 4010er sind nur als Übergangslösung für sehr kurze Zeit gedacht. Dies könnte der Fall sein, da man ja zwei weitere Linien im 2h Takt betreiben möchte.
Gruß Jörg
4010: Fristablauf?
Steffen, Sonntag, 08.11.2009, 13:27 (vor 6089 Tagen) @ JW
Hallo Jörg,
Es sei denn, die 4010er sind nur als Übergangslösung für sehr kurze Zeit gedacht. Dies könnte der Fall sein, da man ja zwei weitere Linien im 2h Takt betreiben möchte.
Das glaube ich nicht. Die Züge wurden von einem (amerikanischen) Unternehmen gekauft, um sie weiter zu vermieten (eben an HKX). Ich gehe eigentlich davon aus, dass das Unternehmen längerfristig mit den Zügen arbeiten möchte. Sollte HKX warum auch immer auf andere Fahrzeuge zurückgreifen gehe ich fest davon aus, dass die 4010er woanders fahren werden.
Was den 2-Stunden-Takt angeht: Sowohl HKX(?) als auch Keolis/SNCF haben Trassen beantragt (Stuttgart-Hamburg, Frankfurt-Berlin, Köln-Berlin) sowie die SNCF alleine (Straßburg-Hamburg sowohl über Fulda als auch über Köln).
Ich gehe nicht davon aus, dass in zwei Jahren die drei Unternehmen auf allen diesen Trassen fahren werden! Vielmehr vermute ich, dass man erstmal mehrere Trassen beantragt in der Hoffnung, eine oder zwei zugesagt zu bekommen - um dann zu überlegen, wie und wo man wirklich fährt!
Ich lese daraus allerdings die Absicht, auf dem deutschen Schienennetz weitere Verkehre anbieten zu wollen.
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Trassen
ICE615, Sonntag, 08.11.2009, 15:12 (vor 6089 Tagen) @ Steffen
Wer und wie wird eigentlich über die Vergabe von Trassen entschieden?
Für DB Netz wäre es ja ein leichtes, der SNCF einfach eine Absage zu erteilen und sämtliche Trassen für die DB zu reservieren.
Trassen
JW, Sonntag, 08.11.2009, 15:22 (vor 6089 Tagen) @ ICE615
Hallo ICE615,
wenn sie das so offen machen würden, wäre das schon ziemlich blöd. Dann sähe jeder sofort den Regulierungsbedarf und wir bekämen endlich die Trennung von Netz und Betrieb...
Aber diese Frage wie entschieden wird, wenn die Trassen knapp werden finde ich auch interessant.
Gruß Jörg
PS: Wenn ich eine Chance auf die Trassen hätte, würde ich als EVU zuerst versuchen Konkurrenz zum NRW RE1 zu machen. Dort sollen ja alle möglichen Trassen vom Fernverkehr blockiert sein und die Züge sind von morgens bis abends brechend voll.
Trassen
Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 08.11.2009, 16:07 (vor 6089 Tagen) @ JW
Hallo ICE615,
Hej an alle!
wenn sie das so offen machen würden, wäre das schon ziemlich blöd. Dann sähe jeder sofort den Regulierungsbedarf und wir bekämen endlich die Trennung von Netz und Betrieb...
Die sollte meiner Meinung nach auch ohne solches kommen.
Aber diese Frage wie entschieden wird, wenn die Trassen knapp werden finde ich auch interessant.
Gab es nicht mal ein Höchstpreisverfahren?
Wer am meisten zahlt, kommt zum Zug (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich weiß nicht, ob diese Regelung noch gilt.
In Schweden entscheidet die entsprechende Behörde übrigens nach dem Gemeinnutzen, der aber wohl nicht näher definiert ist.
PS: Wenn ich eine Chance auf die Trassen hätte, würde ich als EVU zuerst versuchen Konkurrenz zum NRW RE1 zu machen. Dort sollen ja alle möglichen Trassen vom Fernverkehr blockiert sein und die Züge sind von morgens bis abends brechend voll.
Wenn die Trassen vergeben sind, könnte das schwierig werden. ;-)
Daneben stellt sich das Problem des Tarifes. Mit den ganzen Verbund- und dem NRW-Tarif gibt es Tarife, die auch Umstiege zulassen. Ohne durchgehende Billette könnte das schwierig werden.
Viele Grüße, Sören
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Trassen
ICE615, Sonntag, 08.11.2009, 17:13 (vor 6089 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von ICE615, Sonntag, 08.11.2009, 17:13
Hallo ICE615,
Hej an alle!
wenn sie das so offen machen würden, wäre das schon ziemlich blöd. Dann sähe jeder sofort den Regulierungsbedarf und wir bekämen endlich die Trennung von Netz und Betrieb...
Die sollte meiner Meinung nach auch ohne solches kommen.
Aber diese Frage wie entschieden wird, wenn die Trassen knapp werden finde ich auch interessant.
Gab es nicht mal ein Höchstpreisverfahren?
Wer am meisten zahlt, kommt zum Zug (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich weiß nicht, ob diese Regelung noch gilt.
In Schweden entscheidet die entsprechende Behörde übrigens nach dem Gemeinnutzen, der aber wohl nicht näher definiert ist.
Nun ja, da aber in Deutschland Betrieb und Netz nicht getrennt sind, ist so ein Höchstpreisverfahren nicht effektiv. Die DB kann jeden Preis bieten, ohne auch nur irgednwie in die roten Zahlen zu kommen, da das Geld einfach einer anderen Sparte (DB Netz) zugeordnet wird. Selbst wenn der Fernverkehr dann wieder in die roten Zahlen kommen würde, würde dies durch die guten schwarzen Zahlen von DB Netz ausgeglichen. Der Gesamtergebnis bleibt also gleich. Mit Fahrpreiserhöhungen könnte man dann noch sogar das Minus von DB Fernverkehr ausgleichen und hätte einen noch schöneren Gewinn...wahrscheinlich jammert Grube auch deswegen nicht über zukünftige "Konkurrenz".
PS: Wenn ich eine Chance auf die Trassen hätte, würde ich als EVU zuerst versuchen Konkurrenz zum NRW RE1 zu machen. Dort sollen ja alle möglichen Trassen vom Fernverkehr blockiert sein und die Züge sind von morgens bis abends brechend voll.
Wenn die Trassen vergeben sind, könnte das schwierig werden. ;-)
Daneben stellt sich das Problem des Tarifes. Mit den ganzen Verbund- und dem NRW-Tarif gibt es Tarife, die auch Umstiege zulassen. Ohne durchgehende Billette könnte das schwierig werden.Viele Grüße, Sören
Wenn zwei getrennte Fahrkarten viel Geld sparen, würde ich auch auf dem "Komfort" einer durchgehenden Fahrkarte verzichten.
Personenverkehrs Economy und "Premium"-Trasse
GUM, Sonntag, 08.11.2009, 18:51 (vor 6089 Tagen) @ ICE615
Wer und wie wird eigentlich über die Vergabe von Trassen entschieden?
Für DB Netz wäre es ja ein leichtes, der SNCF einfach eine Absage zu erteilen und sämtliche Trassen für die DB zu reservieren.
Dieses Problem ist aus dem Luftverkehr bekannt ! Da der bisherige Monopolist seine "alten" Trassen behalten darf (sog. grandfathering), kann der neue sich nur die Lücken dazwischen suchen und versuchen einen einigermassen vernünftigen Fahrplan zu bestellen und zu bekommen.
Sagt die DB Netz AG als Infrastrukturinhaber und marktbeherrschendes Unternehmen nein, dann gibt es einen jahrelangen Rechtsweg.
Habe mal vor längerer Zeit ein bischen was über Trassen gelesen: Neben fünf unterschiedlichen Gleiskategorien von Nebenbahn bis z. B. KRM gibt es auch eine Economy und "Premium"-Trasse für den Personenverkehr .
Vielleicht hilft es dann, einfach z. B. von Frankfurt bis Frankfurt (Flughafen) die "Premium-Trasse" zu bestellen, um Vorrang zu bekommen ? Interessante Frage. Da glaube ich hat der neue Anbieter eine interessante Zeit vor sich.
Am besten wäre es natürlich, wenn sich die Bahn Bahn fair verhalten würde, denn bei einer besseren Netzauslastung profitiert auch der bisherige Anbieter.
Spannende Zeiten.
Personenverkehrs Economy und "Premium"-Trasse
Martin, Sonntag, 08.11.2009, 18:58 (vor 6089 Tagen) @ GUM
Am besten wäre es natürlich, wenn sich die Bahn Bahn fair verhalten würde, denn bei einer besseren Netzauslastung profitiert auch der bisherige Anbieter.
Auf den Strecken auf denen ein Mitbewerber fahren will, ist in der Regel die Streckenauslastung ohnehin bereits am Maximum angelangt. Genau deshalb können ja gar nicht alle Trassenanmeldungen berücksichtigt werden.
JA, war in London Heathrow auch so...
GUM, Sonntag, 08.11.2009, 19:44 (vor 6089 Tagen) @ Martin
Auf den Strecken auf denen ein Mitbewerber fahren will, ist in der Regel die Streckenauslastung ohnehin bereits am Maximum angelangt. Genau deshalb können ja gar nicht alle Trassenanmeldungen berücksichtigt werden.
Ja, das ist eben das Problematische bei der "Nicht-Trennung" zwischen Trasse und Beförderungsunternehmen. Die Infrastrukturkosten und auch (bisher nicht notwendige) zusätzliche Übeholgleise trägt dann der bisherige, einzige Nutzer, um dem "Neuen" den Marktzugang zu ermöglichen.
Andererseits hat dieses "grandfathering" ja auch Vorteile ! Man stelle sich vor, die S-Bahn München und weitere Anbieter würden Trassen für den überfüllten Stammstreckentunnel komplett neu anmelden. Wenn soll man dann berücksichtigen ?
Gäbe es irgendeine gerechtere Lösung als denjenigen die Trasse zu geben, die sie schon vorher hatten ?
Und das ist dann auch das Spannende an der derzeitigen Entwicklung. Irgendwie wie damals in London-Heathrow, als es langwierige Prozesse beim Markteintritt des Lufthansa-Konzerns gegen den "Platzhirschen" British Airways gab...
JA, war in London Heathrow auch so...
ICE615, Sonntag, 08.11.2009, 20:12 (vor 6089 Tagen) @ GUM
Auf den Strecken auf denen ein Mitbewerber fahren will, ist in der Regel die Streckenauslastung ohnehin bereits am Maximum angelangt. Genau deshalb können ja gar nicht alle Trassenanmeldungen berücksichtigt werden.
Ja, das ist eben das Problematische bei der "Nicht-Trennung" zwischen Trasse und Beförderungsunternehmen. Die Infrastrukturkosten und auch (bisher nicht notwendige) zusätzliche Übeholgleise trägt dann der bisherige, einzige Nutzer, um dem "Neuen" den Marktzugang zu ermöglichen.Andererseits hat dieses "grandfathering" ja auch Vorteile ! Man stelle sich vor, die S-Bahn München und weitere Anbieter würden Trassen für den überfüllten Stammstreckentunnel komplett neu anmelden. Wenn soll man dann berücksichtigen ?
Gäbe es irgendeine gerechtere Lösung als denjenigen die Trasse zu geben, die sie schon vorher hatten ?Und das ist dann auch das Spannende an der derzeitigen Entwicklung. Irgendwie wie damals in London-Heathrow, als es langwierige Prozesse beim Markteintritt des Lufthansa-Konzerns gegen den "Platzhirschen" British Airways gab...
Hier hat sich der Markt meiner Meinung nach sehr positiv entwickelt. Der Verbraucher profitiert enorm von normalisierten Preisen, ähniches wäre bei der Bahn wünschenswert. Das Problem ist aber, dass es im Flugverkehr einfacher und risikoloser ist, eine neue Gesellschaft zu gründen, da im Falle eines Misserfolges die Maschinen einfach weiterverkauft und anderswo eingesetzt werden können. Ohne Umbauten sind Fahrzeuge für das deutsche Netz nur noch in Österreich zu gebrauchen.
Hoffentlich schaffen SNCF und HKX sich zu etablieren, wobei die SNCF es wesentlich einfacher hat, da diese, sofern sie denn auf F-B und F-HH TGV POS einsetzt, die Fahrzeuge einfach im eigenen Land weiterfahren lassen kann, wenn es in Deutschland nicht gelingt.
4010: Fristablauf?
JW, Sonntag, 08.11.2009, 15:14 (vor 6089 Tagen) @ Steffen
Hallo Steffen,
das 'amerikanische Unternehmen' RDC (Railway Development Cooperation) verdient sein Geld aber normalerweise nicht durch Fahrzeugvermietung, sondern dadurch, dass sie überall auf der Welt Eisenbahngesellschaften gründen und diese wieder verkaufen, sobald sie erfolgreich sind. So sind sie auch an der 'Hamburg-Köln-Express GmbH' beteiligt.
Gruß Jörg
4010: Fristablauf?
Holger2, Sonntag, 08.11.2009, 16:59 (vor 6089 Tagen) @ JW
Eine Hauptuntersuchung bedeutet meines Wissens einen wesentlich größeren Aufwand als der Umbau der Inneneinrichtung. Soweit ich weiß, werden die Züge fast komplett auseinandergebaut. Um diese Kosten zu sparen, hat die ÖBB diese Züge komplett außer Dienst gestellt und fährt auf den betroffenen Linien mit Zügen, die aus ehemaligen IR - Wagen der DB AG zusammengestellt sind.
Die DB lässt sich diese Mietwaggons teuer bezahlen und trotzdem ist es billiger, als eine neue HU. Eine HU dieser Art findet meines Wissens nur alle 15 Jahre statt.
Holger