eine gelungene Wagenreihung... (Allgemeines Forum)
sflori, Donnerstag, 28.07.2016, 23:34 (vor 3540 Tagen)
... gabs heute in Kiel zu bewundern (sh. Anzeiger). ;-)
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Bye. Flo.
eine gelungene Wagenreihung...
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 28.07.2016, 23:41 (vor 3540 Tagen) @ sflori
... gabs heute in Kiel zu bewundern (sh. Anzeiger). ;-)
https://abload.de/img/img_442968lgm.jpg
Zweites BordRestaurant hat bestimmt moonglum bestellt. ;)
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Genau, ging mir auch so
oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Freitag, 29.07.2016, 07:24 (vor 3540 Tagen) @ 218 466-1
Moin,
Zweites BordRestaurant hat bestimmt moonglum bestellt. ;)
an den Forenkollegen habe ich auch fast zwangsläufig gedacht. Warum nur ??? ;-)
Allerdings könnte es ab Hamburg in der 2. Klasse voll werden...
Wahrscheinlich heute auch das Restaurant (wenn auch ICE 2) aufsuchende Grüße,
Dirk
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Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!
eine gelungene Wagenreihung...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 29.07.2016, 09:27 (vor 3540 Tagen) @ 218 466-1
Zweites BordRestaurant hat bestimmt moonglum bestellt. ;)
Nope. Das ist der Sonderzug für Blaschi und mich. :o)
Hungrige Grüße,
der Colaholiker
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Alles quatsch!
J-C, In meiner Welt, Montag, 01.08.2016, 17:26 (vor 3537 Tagen) @ Colaholiker
Für mein Wiener Schnitzel reicht halt nicht ein Wagen. ;-)
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
noch viel besser...
Blaschke, Freitag, 29.07.2016, 05:45 (vor 3540 Tagen) @ sflori
Hallo!
... ist die Abzeige der Unterwegshalte.
Frankfurt und Mannheim sind selbstredend völlig unwichtig. Und ja auch soooooooooooooo weit weg von Kiel, dass man sie gar nicht anzeigen muß.
Stattdessen zweimal "Hbf" und das endlose "Wilhelmshöhe".
Was ein Schwachsinn.
Hoffnunglose Grüße von
jörg
noch viel besser...
Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 29.07.2016, 08:41 (vor 3540 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Sören Heise, Freitag, 29.07.2016, 08:42
Was ein Schwachsinn.
Und was ist dann GöttingenlKassel?
Viele Grüße
Sören
(der irgendwo ein Bildchen einer Anzeigetafel mit Fahrradabteil im ICE rumliegen hat)
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Göttingen|Kassel
sflori, Freitag, 29.07.2016, 10:09 (vor 3540 Tagen) @ Sören Heise
Und was ist dann GöttingenlKassel?
Das war auch ein bisschen verunglückt, denn der ICE hat gar nicht in Göttingen gehalten. :)
Hintergrund: Aufgrund von Bauarbeiten wurde der Zug
a) über das Leinetal zw. Hannover-Messe und Edesheim umgeleitet und
b) über Worms-Frankenthal umgeleitet (statt Mannheim-Waldhof).
Um die verlängerten Fahrzeiten zu kompensieren, fuhr man in Göttingen einfach durch und hielt in Frankfurt Süd statt Frankfurt Hbf.
Bye. Flo.
warst im Warleberger Hof?`;)
Henrik, Freitag, 29.07.2016, 14:36 (vor 3540 Tagen) @ sflori
Und was ist dann GöttingenlKassel?
Das war auch ein bisschen verunglückt, denn der ICE hat gar nicht in Göttingen gehalten. :)
Hintergrund: Aufgrund von Bauarbeiten wurde der Zug
a) über das Leinetal zw. Hannover-Messe und Edesheim umgeleitet und
b) über Worms-Frankenthal umgeleitet (statt Mannheim-Waldhof).
Um die verlängerten Fahrzeiten zu kompensieren, fuhr man in Göttingen einfach durch und hielt in Frankfurt Süd statt Frankfurt Hbf.
..und fuhr über ne halbe Stunde eher in Kiel ab, bereits weit vor 17 Uhr
--
links im Bild der schrottige Zug nach Neumünster
ICE nur mit 1. Klasse
ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 29.07.2016, 08:46 (vor 3540 Tagen) @ sflori
ICE nur mit 1. Klasse, wäre super!
GUM, Freitag, 29.07.2016, 10:34 (vor 3540 Tagen) @ ICETreffErfurt
Wie würde ich mich über eine Wiederauflage des früheren TEE-Konzeptes fruuen.
Ein ICE [MET]-Sprinter nur mit 1. Klasse.
Und aufgrund der gestiegenen Serviceansprüche vielleicht mit mehreren kleinen Galleys in denen Inklusiv-Leistungen wie Eis, Nachspeisen und natürlich eine Kaffeemaschine vorhanden sind.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
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Bin dabei!
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 29.07.2016, 10:38 (vor 3540 Tagen) @ GUM
- kein Text -
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Herzlich willkommen zurück!
GUM, Freitag, 29.07.2016, 11:17 (vor 3540 Tagen) @ Colaholiker
- kein Text -
--
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ICE nur mit 1.Klasse totaler Schwachsinn
Höllentalbahn, Freitag, 29.07.2016, 12:02 (vor 3540 Tagen) @ GUM
Was für Vorteile versprecht ihr euch von einem Zug der nur die 1.Klasse führt, höhere Preise (da Zug aufgrund der geringeren Nachfrage deutlich kleiner) ?
Zudem sehe ich keine Nachteile einer 2.Klasse da diese ja dort auch bleiben, zudem hat die Erfahrung ja gezeigt dass für höherwertige Produkte im Eisenbahnverkehr die Nachfrage einfach nicht da ist (ÖBB-Business Class und Metronom).
Ganz davon zu schweigen dass ein solcher Zug ein gefundenes Fressen für die BILD und alle Bahnnörgler wäre die auf eine solche Gelegenheit nur gewartet haben.
Verwunderte Grüße
Höllentalbahn
Wie war das damals: Rheingold?
sfn17, Freitag, 29.07.2016, 12:40 (vor 3540 Tagen) @ Höllentalbahn
zudem hat die Erfahrung ja gezeigt dass für höherwertige Produkte im Eisenbahnverkehr die Nachfrage einfach nicht da ist (ÖBB-Business Class und Metronom).
Ganz davon zu schweigen dass ein solcher Zug ein gefundenes Fressen für die BILD und alle Bahnnörgler wäre die auf eine solche Gelegenheit nur gewartet haben.
Weiss jemand noch, wie man damals z.B. in den 1950ern auf den dreifachen Luxus des "Rheingolds" reagiert hatte? (1. Klasse Fahrschein, 1. Klasse Zuschlag, 1. Klasse nochirgendwas - ich weiss nur noch, dass es drei Additive zum normalen km-Preis gab) - so mit Zugsekretaerin und so?
Ich weiss nur noch, dass man eher respektvoll-bewundernd ueber diese Luxuszuege berichtet hatte. Von Sozialneid keine Spur; es war ja auch noch eine andere Zeit, in der ein Aufstieg fuer jeden moeglich war (Stichwort: "Aufstiegsgesellschaft").
Ich glaube, fuer Luxuszuege gaebe es auch heute Interesse, vielleicht zwischen Hamburg und Berlin. Die BWLer der Deutschen Bahn muessten aber leider einfach mal von ihrem kleinlichen Denken abkommen, wo sie z.B. Lutschbonbons fuer ein ernsthaftes 1. Klasse-Giveaway zu halten. Mit anderen Worten: Die Wirtschaftler muessten lernen, was Niveau ist. Das hatte "man" frueher(TM) noch.
Aber gut. Tempora mutantur.
Kurzreplik: Das sind keine BWLer!
GUM, Freitag, 29.07.2016, 12:58 (vor 3540 Tagen) @ sfn17
Ich glaube, fuer Luxuszuege gaebe es auch heute Interesse, vielleicht zwischen Hamburg und Berlin. Die BWLer der Deutschen Bahn muessten aber leider einfach mal von ihrem kleinlichen Denken abkommen, wo sie z.B. Lutschbonbons fuer ein ernsthaftes 1. Klasse-Giveaway zu halten. Mit anderen Worten: Die Wirtschaftler muessten lernen, was Niveau ist. Das hatte "man" frueher(TM) noch.
Ich glaube, dass das keine BWLer sind. Es sind wohl eher Computer- und Zahlenfetischisten mit keiner vollständigen Bodenhaftung.
Wer ernsthaft meint die Preiselastizität der Nachfrage braucht eine 1 Euro-Schwankung der Sparpreise, der hat von Kunden und deren Entscheidungsverhalten wenig Ahnung.
In einer Berechnung von Produktdeckungsbeiträgen gibt es immer Kosten- und Ertragskomponenten sowie bei verderblicher Ware einen Auslastungsgrad.
Gesenkte Qualität führt zu einer zeitverzögerten Abnahme der Preisbereitschaft.
Sprich: Eine Fahrzeitverlängerung um mehr als 10 % wird sich irgendwann auch darin widerspiegeln, dass der Produktzuschlag der Zugkategorie A nicht mehr gerne bezahlt wird.
Aber gut. Tempora mutantur.
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Sachliche Antwort trotz seltsamer Überschrift
GUM, Freitag, 29.07.2016, 12:51 (vor 3540 Tagen) @ Höllentalbahn
bearbeitet von GUM, Freitag, 29.07.2016, 12:52
Was für Vorteile versprecht ihr euch von einem Zug der nur die 1.Klasse führt, höhere Preise (da Zug aufgrund der geringeren Nachfrage deutlich kleiner) ?
Es sind ähnliche Vorteile wie sie sich auch die Lufthansa bei Einführung eines kleinen Interkontinentalen Business Jets versprochen hat. Leider gibt es im Moment nur einen Sitzplan einer ähnlichen Maschine der Saudiarabischen Airline:
Airbus 319 mit 100 % Business Klasse aus dem Angebot der Privatair
Es soll sich um ein exklusives Angebot handeln, welches den Reisenden mehr Ruhe und Komfort vermittelt. Beim Bahnverkehr könnte es sich um ein Sprinter-Produkt handeln, bei dem nicht alle halbe Stunde Passagiere raus- und reinspringen.
1. Vorteil: Hohes Produktimage
das erklärt sich vonselbst, wenn man einen 48 Pläte A-Waggon sehen würde.
2. Vorteil: Mitarbeitermotivation
Die derzeitige Preis- und Imageentwicklung sowohl im Luftverkehr als auch bei der Bahn ist teilweise desaströs. Warum deshalb nicht ein schönes Produkt haben auf das auch die Mitarbeiter stolz sein können. Das gibt es in großen Hotels übrigens auch: Club-Stockwerke haben einen separaten Frühstpcksraum und bieten das Plus an Service.
Einfach um die Preisbereitschaft und Moral zu heben.
3. Vorteil: Touristen sprechen darüber
Denke mal an die kleine Montreux-Oberlandbahn: Ohne Superpanorama-Express und ähnliche Spezialprodukte wäre die Firma fast unsichtbar.
Bei der Deutschen Bahn könnte dies bedeuten: Weniger Z*ck*rb*rg Banner und mehr echte Produkte.
4. Club-Wagen und Produktumfeld:
In einem Club-Wagen könnten Präsentations- Werbeflächen vermietet werden. Firmen, die auf eine kaufkräftige Zielgruppe aus sind, würden sich sicher gerne dort präsentieren. Von einer Apple-Präsentation über N wie Kaffee bis zu Zubehör für Zuhause wär alles möglich.
5. Vorteil: Aufwertung der Bahn-Werkstätten
Ähnlich wie bei der ÖBB könnten Großteile des Umbaus dieser Waggons in einer eigenen Werkstatt erfolgen. In einem Lehrlingsprojekt könnten neue Innenraumstoffe und -materialien ausprobiert werden. Vorausgesetzt man resreviert maximal 80 % der Plätze und kann ein bisschen rangieren, wenn einem Kunden ein Design absolut gruselig vorkommt.
Zudem sehe ich keine Nachteile einer 2.Klasse da diese ja dort auch bleiben, zudem hat die Erfahrung ja gezeigt dass für höherwertige Produkte im Eisenbahnverkehr die Nachfrage einfach nicht da ist (ÖBB-Business Class und Metronom).
Mini-Korrektur: Metronom-> Metropolitan.
Diesen Trend kann man mit einem Premium-Zug umdrehen. Muss ja nicht sein, dass man München->Frankfurt->Rollbahn->Zielort für 79 Euro in der 1. Klasse anbietet (nur als Beispiel).
Es setzt auch einen Gegenpunkt gegen den Auotfetischismus. Bahn kann plötzlich auch Luxus - so die Botschaft.
Ganz davon zu schweigen dass ein solcher Zug ein gefundenes Fressen für die BILD und alle Bahnnörgler wäre die auf eine solche Gelegenheit nur gewartet haben.
Auch die Bild wütet nicht mehr, wenn man eine kleine Anzeigenaktion und BILD-Leser gewinnen eine schöne Bahnfahrt startet.
Mit der Steigerung der Packungsdichte der Fahrgäste beim Redesign und Preisverfall ist man ja nicht weit gekommen. Deshalb ein kleiner Versuch einer Gegenbewegung.
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Nach Ansicht einiger...
Destear, Berlin, Freitag, 29.07.2016, 13:06 (vor 3540 Tagen) @ Höllentalbahn
...sollte mit der Bahn offensichtlich nur fahren dürfen, wem das Monokel vor Schreck aus den Augen fällt, wenn der gemeine Pöbel sich erdreistet, mit einem Zug fahren zu wollen. Anders kann ich es mir nicht erklären. Von wegen Bahn als Verkehrsmittel für alle...
Nach Ansicht einiger...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 29.07.2016, 14:03 (vor 3540 Tagen) @ Destear
...sollte mit der Bahn offensichtlich nur fahren dürfen, wem das Monokel vor Schreck aus den Augen fällt, wenn der gemeine Pöbel sich erdreistet, mit einem Zug fahren zu wollen. Anders kann ich es mir nicht erklären. Von wegen Bahn als Verkehrsmittel für alle...
Wo interpretierst Du bitte, daß dieser Vorschlag als Ersatz für das, was es schon gbt, dienen soll? Zumindest ich sehe die Idee einer Ergänzung des Angebots, um auch neue Kundengruppen zu erschließen (oder wieder zurück auf die Schiene zu holen). Im Straßenverkehr ist es doch auch kein Problem, daß auf den Straßen vom mehrere 100.000€ teuren Luxusschlitten bis hin zum rostigen "hat gerade noch Schrottwert"-Panda alle Abstufungen der automobilen Ausstattungsqualitäten unterwegs sind. Nur weil irgendein Millionär sich einen neuen Rolls-Royce kauft muß deswegen doch nicht der Student im 103. Semester seine liebgewonne Ente abgeben und aufs Fahrrad umsteigen.
Denkanstoßende Grüße,
der Colaholiker
--
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Nach Ansicht einiger...
Destear, Berlin, Freitag, 29.07.2016, 14:37 (vor 3540 Tagen) @ Colaholiker
Moin!
Rein erstklassige Züge sind für diesen Zweck allerdings nicht erforderlich. Dass dafür zudem komplett neue Kapazitäten geschaffen werden, ohne dass andere Kapazitäten zumindest teilweise in Mitleidenschaft gezogen werden, ist überdies bei verständiger Betrachtung der gegenwärtigen Lage einfach unrealistisch. Wer das so fordert, nimmt entsprechende Entwicklung also auch billigend in Kauf. Ich hätte damit übrigens gar kein Problem, wenn DB ein reinrassiger Privatkonzern wäre, der ohne jede Berücksichtigung anderer Interessen mit Gewinnerzielungsabsicht durchs Land fährt. Ist er aber nicht, sondern immer noch eine verkappte Staatsbahn - der Verkehrsminister hat sich ja jüngst zu den strategischen Zielen des Unternehnens geäußert. Solange das noch ein öffentliches Unternehmen ist, ist das Ziel mE ein angemessenes, gutes Grundangebot an Mobilität für alle durchschnittlichen Reiseklassen. Das kommt dem derzeitigen Status quo mit großer zweiter und kleinerer erster Klasse schon sehr nah. Solange Bahnfahren auch als öffentliches Hut verstanden wird, sollte es um angemessen günstige Grundangebote, nicht um Luxus gehen. Das letztere sollte keine öffentliche Aufgabe sein. Statt reinrassiger Klasse-1-Züge wäre mir ein besser ausgebautes Grundangebot etwa aus dem hier vielgenannten InterRegio wichtiger.
Ich gebe aber auch ehrlich zu, dass ich womöglich zu jung bin, um den Trouble um den hier genannten "Rheingold" - nur als Beispiel - zu verstehen. Sicher sollte Reisen auch ein einigermaßen angenehmes Erlebnis darstellen, aber das sieht für mich nur luxuriöser Protz aus. Irgendwie nicht nur wie vergangen, sondern wie heute auch schlicht unnötig. Vielleicht ist das aber schlicht Mentalitätssache.
Mit dem Wissen, damit auf erheblichen Widerstand zu stoßen, wünsche ich ein schönes Wochenende!
Nach Ansicht einiger...
Höllentalbahn, Freitag, 29.07.2016, 15:13 (vor 3540 Tagen) @ Destear
Ich verstehe aber euer Problem nicht 1.Klasse gibt es bereite meinetwegen kann man auch noch eine Klasse darüber anbieten, aber warum stört man sich daran dass es an diesem Zug noch Wagen mit einer niederen Klasse gibt. Der einzige Berührungspunkt wäre das BordRestaurant und dafür gibt's ja APS. Aber in der 1.Klasse ist man doch (zumindest meiner Erfahrung nach) unter sich ?
Warum sich also daran stören dass der gemeine Student ein paar Wagen weiter hinten sitzt und einem wahrscheinlich nie begegnen wird (mal abgesehen vom Bahnsteig).
Ist doch in der Autoindustrie ähnlich
GUM, Freitag, 29.07.2016, 16:10 (vor 3540 Tagen) @ Höllentalbahn
Ich verstehe aber euer Problem nicht 1.Klasse gibt es bereite meinetwegen kann man auch noch eine Klasse darüber anbieten, aber warum stört man sich daran dass es an diesem Zug noch Wagen mit einer niederen Klasse gibt. Der einzige Berührungspunkt wäre das BordRestaurant und dafür gibt's ja APS. Aber in der 1.Klasse ist man doch (zumindest meiner Erfahrung nach) unter sich ?
Nein, es geht doch gar nicht ums Stören. Sondern um irgendeine Art in Hochglanz gläzendes Produkt, welches Exklusivität versprüht. In der Autoindustrie findest Du beispielsweise ähnliches, wo bei gleicher Plattform (Modularer Querbaukasten) die Fahrzeuge in unterschiedlichem Ambiente verkauft werden.
Die S*at-Verkaufsstelle rechts von der Eingangstür hat eine günstigere Anmutung als die Verkaufsstelle des Wolfsburger Originals. Obwohl der Vertrag möglicherweise beim gleichen Autohaus geschlossen wird.
Es gibt da interessante Literatur zum Thema, dass Kunden bestimmte Bereiche "erobern" wollen. Und dann Preisbereitschaft und Exklusivitätsgefühl steigen.
Wie hoch die Umsatzrendite so eines Premium-Zuges ist: Keine Ahnung. Es gibt aber immer Ausstrahleffekte auf das gesamte Unternehmen.
Ein interessantes Buch dazu, vielleicht gibt es das ja auch in der Bibliothek:
ISBN 978-3-86880-131-6
Warum sich also daran stören dass der gemeine Student ein paar Wagen weiter hinten sitzt und einem wahrscheinlich nie begegnen wird (mal abgesehen vom Bahnsteig).
Es geht nicht um die "negative Freude", dass sich viele Menschen das nicht leisten wollen. Sondern die positve Energie eines Dienstleistung in der der Passagier ein individuelleres Erlebnis hat.
Für eine Inklusivleistung aus Hauptspeise, einer Nachspeise und vielleicht einem Kaffee plus Pralinen sollte die Fahrzeit so um die mindestens 2 Stunden sein.
Frankfurt<->Köln wäre also zu kurz ebenso wie Frankfurt<->Mannheim.
Ist aber eh nur ein Gedankenspiel.
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Ist doch in der Autoindustrie ähnlich
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 29.07.2016, 16:28 (vor 3540 Tagen) @ GUM
Es geht nicht um die "negative Freude", dass sich viele Menschen das nicht leisten wollen. Sondern die positve Energie eines Dienstleistung in der der Passagier ein individuelleres Erlebnis hat.
Danke für diese Formulierung, nach der habe ich gesucht. Aber anscheinend setzen hier einige Mitforisten zwei Dinge gleich, die eigentlich nicht gleich sind - den Wunsch nach einem individuelleren Erlebnis und eine Abneigung gegen das Zusammentreffen mit Menschen, die diesen Wunsch nicht haben / nicht realisieren können.
Mal anders ausgedrückt - nur weil es für mich nicht in Frage käme, in einem Hostel zu übenachten, habe ich doch kein Problem damit, im Hotel neben einem Hostel zu abzusteigen. Nur weil ich persönlich eben maximal mit sehr wenigen und mir auch vorher pesönlich bekannten Personen ein Zimmer teilen möchte, das zudem Dusche und WC haben muß, heißt das ja nicht, daß ich deshalb ein Problem damit habe, wenn jemand im 20-Bett-Schlafsaal mit Massendusche übernachtet.
Aber irgendwie erinnert mich das gerade an eine Diskussion der letzten Tage zum Thema Zahlungsbereitschaft...
Natürlich, das Argument, daß vielerorts die Streckenkapazitäten am Limit sind und man somit enweder sehr unattraktive Zeitlagen hernehmen müßte für ein solches Projekt oder bestehende Trassen streichen müßte, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings sind sich die Prognosen relativ einig, daß alleine das Grundbedürfnis nach Mobilität (also auch ohne die Einführung eines solchen Produktes) in Zukunft schon wachsen wird, und man sich ohnehin Gedanken drüber machen muß, wie man der Lage Herr werden kann.
Am Beispiel Frankfurt am Main ist man im Oberflächenverkehr mit der Auslastung mittlerweile wieder an einem Punkt, der dem Zeipunkt, an dem man entschied, Teile des ÖPNV unter die Erde zu legen, nahe ist. Nur mit dem Unterschied, daß der ÖPNV, der unter der Erde ist, jetzt auch (teils zu) voll ist. Und so geht es landauf und landab - und durch Nichtstun wird die Situation sicher nicht besser - zumindest nicht auf absehbare Zeit. Wenn natürlich irgendwann der Supervulkan ausbricht und 90% der Menscheit dahinrafft, sieht es anders aus, aber ein solches Szenario ist kein Lösungsansatz.
Ein schönes Wochenende wünschende Grüße,
der Colaholiker
--
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Ist doch in der Autoindustrie ähnlich
Destear, Berlin, Freitag, 29.07.2016, 16:40 (vor 3540 Tagen) @ Colaholiker
Es geht nicht um die "negative Freude", dass sich viele Menschen das nicht leisten wollen. Sondern die positve Energie eines Dienstleistung in der der Passagier ein individuelleres Erlebnis hat.
Danke für diese Formulierung, nach der habe ich gesucht. Aber anscheinend setzen hier einige Mitforisten zwei Dinge gleich, die eigentlich nicht gleich sind - den Wunsch nach einem individuelleren Erlebnis und eine Abneigung gegen das Zusammentreffen mit Menschen, die diesen Wunsch nicht haben / nicht realisieren können.
Es ist aber ansonsten auch sehr schwer nachzuvollziehen, welchen Sinn ein reiner Erste-Klasse-Zug verfolgt. Eine reine Kapazitätsverbesserung erfordert ja keineswegs zwingend die Einführung solcher Züge und auch ansonsten sprechen wenige Argumente exklusiv für solche Züge. Da bleibt nicht viel mehr über als der Wunsch, möglichst unter sich zu bleiben; wenigstens jedenfalls der Verdacht. Des GUMs Vergleich mit dem Auto ist ja nun auch deshalb Unsinn, weil die allermeisten Automobilunternehmen nun mal vollprivat sind und einer ganz anderen Logik unterliegen. Abgesehen davon, dass die Übertragung der Logik des Individualverkehrs auf den öffentlichen Verkehr schon in sich einige Schiefen enthält.
Mal anders ausgedrückt - nur weil es für mich nicht in Frage käme, in einem Hostel zu übenachten, habe ich doch kein Problem damit, im Hotel neben einem Hostel zu abzusteigen. Nur weil ich persönlich eben maximal mit sehr wenigen und mir auch vorher pesönlich bekannten Personen ein Zimmer teilen möchte, das zudem Dusche und WC haben muß, heißt das ja nicht, daß ich deshalb ein Problem damit habe, wenn jemand im 20-Bett-Schlafsaal mit Massendusche übernachtet.
Aber irgendwie erinnert mich das gerade an eine Diskussion der letzten Tage zum Thema Zahlungsbereitschaft...
Dann erfordert es also doch keiner rein erstklassigen Züge, oder wie darf man das Beispiel verstehen?
Natürlich, das Argument, daß vielerorts die Streckenkapazitäten am Limit sind und man somit enweder sehr unattraktive Zeitlagen hernehmen müßte für ein solches Projekt oder bestehende Trassen streichen müßte, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings sind sich die Prognosen relativ einig, daß alleine das Grundbedürfnis nach Mobilität (also auch ohne die Einführung eines solchen Produktes) in Zukunft schon wachsen wird, und man sich ohnehin Gedanken drüber machen muß, wie man der Lage Herr werden kann.
Ja, genau: das Grundbedürfnis steigt. Nicht das Luxusbedürfnis!
Am Beispiel Frankfurt am Main ist man im Oberflächenverkehr mit der Auslastung mittlerweile wieder an einem Punkt, der dem Zeipunkt, an dem man entschied, Teile des ÖPNV unter die Erde zu legen, nahe ist. Nur mit dem Unterschied, daß der ÖPNV, der unter der Erde ist, jetzt auch (teils zu) voll ist. Und so geht es landauf und landab - und durch Nichtstun wird die Situation sicher nicht besser - zumindest nicht auf absehbare Zeit. Wenn natürlich irgendwann der Supervulkan ausbricht und 90% der Menscheit dahinrafft, sieht es anders aus, aber ein solches Szenario ist kein Lösungsansatz.
Da geht's doch auch um ein Grundangebot und nicht um ein Luxusangebot.
Es wäre mal interessant zu wissen, ob ein Privatunternehmen - vorausgesetzt, es kann mit den Rahmenbedingungen zurechtkommen - mit einem rein erstklassigen Luxuszug großen Erfolg hätte. Die Privaten in Tschechien - ich meine leo und regiojet - arbeiten ja zumindest mit Luxusklassen. Bei meinen wenigen Fahrten in der Premiumklasse des leoexpress hatte ich trotz geringer Sitzplatzanzahl nicht unbedingt das Gefühl größter Auslastung, kann aber Zufall gewesen sein. Die Marktbedingungen in Deutschland abzupassen, wäre daher interessant und wenn es eine Nachfrage gibt, kann ein Angebot nicht schaden - nur eben nicht von einer Staatsbahn.
Schönen Gruß!
Ein schönes Wochenende wünschende Grüße,
der Colaholiker
Ist doch in der Autoindustrie ähnlich
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 29.07.2016, 17:03 (vor 3540 Tagen) @ Destear
Es ist aber ansonsten auch sehr schwer nachzuvollziehen, welchen Sinn ein reiner Erste-Klasse-Zug verfolgt. Eine reine Kapazitätsverbesserung erfordert ja keineswegs zwingend die Einführung solcher Züge und auch ansonsten sprechen wenige Argumente exklusiv für solche Züge.
Es geht eben um ein höherwertiges Gesamtprodukt. Und die (Wieder)erschließung anderer Kundengruppen.
Da bleibt nicht viel mehr über als der Wunsch, möglichst unter sich zu bleiben; wenigstens jedenfalls der Verdacht.
Vergleich: Die Flugesellschaften übertrumpfen sich regelmäßig darin, wer die bessere erste Klasse anbietet - und auch da bleibt man nicht mehr unter sich als in getrennten Wagenklassen im Zug. Die Sardinenklasse ist ja trotzdem an Bord.
Des GUMs Vergleich mit dem Auto ist ja nun auch deshalb Unsinn, weil die allermeisten Automobilunternehmen nun mal vollprivat sind und einer ganz anderen Logik unterliegen. Abgesehen davon, dass die Übertragung der Logik des Individualverkehrs auf den öffentlichen Verkehr schon in sich einige Schiefen enthält.
Dann vergleichen wir es mit einer ganz anderen Branche, die zwar auch privat ist, aber in sich so anders, daß es keine direkten Parallelen zum ÖPNV, wohl aber zur Wertigkeitswahrnehmung gibt: Mobiltelefone. Viele Leute stürzen sich wie die Geier auf die neuesten Modelle aus den Häusern Samsung und Apple, obwohl es, durchaus technisch gleichwertige preiswertere Alternativen von weniger prestigeträchtigen Marken gibt. Bei Apple kommt natürlich noch der Lock-In-Effekt hinzu, wer einmal ein Apple-Gerät mit passendem Zubehör, iTunes und dort getätigten Käufen hat, hat es natürlich schwerer als bei Android-Telefonen, wo die Apps genausogut auf einem anderen Handy installiert werden können, das Ladekabel Micro-USB ist, und die Zubehöre, abgesehen von Teilen, bei denen es aufs Maß ankommt wie Schutzfolien oder Hüllen universell einsetzbar sind.
Dann erfordert es also doch keiner rein erstklassigen Züge, oder wie darf man das Beispiel verstehen?
So, daß es keine Berührungsängste gibt. Aber das Produkt wirkt hochwertiger.
Ja, genau: das Grundbedürfnis steigt. Nicht das Luxusbedürfnis!
Wie wäre es, wenn beides steigt? Ich wollte damit ausdrücken, daß das steigende Grundbedürfnis alleine schon reicht, daß man sich Gedanken machen muß, wie man die Kapazitäten dafür schafft. Um Nadelöhre und Flaschenhälse zu haben braucht man kein neues Produkt, das hat man so schon. Aus einem neuen Produkt also abzuleiten, es sei alleinig verantwortlich, ist falsch.
Da geht's doch auch um ein Grundangebot und nicht um ein Luxusangebot.
Richtig. Und es beweißt, daß schon ohne ein, um Dein Wort zu verwenden, Luxusangebot, Kapazitäten geschaffen werden müssen. Die Bahnen verkehren in der HVZ meist mit maximaler Länge und minimalem Abstand. Es müssen also, auch ohne ein Luxusangebot schon Lösungen her.
Es wäre mal interessant zu wissen, ob ein Privatunternehmen - vorausgesetzt, es kann mit den Rahmenbedingungen zurechtkommen - mit einem rein erstklassigen Luxuszug großen Erfolg hätte. Die Privaten in Tschechien - ich meine leo und regiojet - arbeiten ja zumindest mit Luxusklassen. Bei meinen wenigen Fahrten in der Premiumklasse des leoexpress hatte ich trotz geringer Sitzplatzanzahl nicht unbedingt das Gefühl größter Auslastung, kann aber Zufall gewesen sein. Die Marktbedingungen in Deutschland abzupassen, wäre daher interessant und wenn es eine Nachfrage gibt, kann ein Angebot nicht schaden - nur eben nicht von einer Staatsbahn.
Was spricht dagegen, daß eine Staatsbahn innerhalb ihres Kerngeschäftsfelds (also im Falle der DB der überörtliche Schienenverkehr in Deutschland) sich möglichst breit positioniert? Sonst könnte man auch argumentieren, daß man keine Abstufungen mehr zwischen verschiedenen Zugkategorien macht. Jeder Zug hält an jedem Bahnhof, an dem er vorbei kommt.
Daß die Rahmenbedingungen für privaten Fernverkehr in Deutschland nicht sonderlich gut sind, haben ja genug Beispiele schon gezeigt. Von daher erwarte ich nicht, daß ein privates Unternehmen so etwas gestemmt kriegen kann.
Jetzt aber wirklich Feierabend machende Grüße,
der Colaholiker
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Ist doch in der Autoindustrie ähnlich
JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 31.07.2016, 18:58 (vor 3537 Tagen) @ Colaholiker
Was spricht dagegen, daß eine Staatsbahn innerhalb ihres Kerngeschäftsfelds (also im Falle der DB der überörtliche Schienenverkehr in Deutschland) sich möglichst breit positioniert?
Dass es dafür sehr wahrscheinlich keine Nachfrage gibt. Schon gar nicht in einer Züge füllenden Größenordnung. Daran sind ja letztlich Metropolitan oder auch der Ur-CNL (mit nur Schlaf- und Sitzwagen und eben ohne dem von der breiten Masse im Nachtreiseverkehr nachgefragtem Liegewagen). Auch die Nachfrage im Ausland (LE-Premium, ÖBB-Business) zeigt, dass die Nachfrage nicht allzugroß ist. Die ÖBB streichen das Angebot auch aus immer mehr Zügen, inzwischen gibt's das nur noch in railjets, in IC/EC fahren die Abteile als ganz normale 1. Klasse.
Ich fahre grade in der Business von Wien nach Zürich, und bin so wie ich das sehe einer von zweien, die dafür gezahlt haben. Alle anderen haben Gratisupgrades.
Sonst könnte man auch argumentieren, daß man keine Abstufungen mehr zwischen verschiedenen Zugkategorien macht. Jeder Zug hält an jedem Bahnhof, an dem er vorbei kommt.
Hier ist offenbar eine ausreichende Nachfrage vorhanden, um beide Zugtypen anbieten zu können (auch wenn aus Gründen der Trassenkapazität ein einheitliches Haltschema (mit einheitlicher Geschwindigkeit betrieblich massive Vorteile hätte.
--
Weg mit dem 4744!
Ist doch in der Autoindustrie ähnlich
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 01.08.2016, 08:55 (vor 3537 Tagen) @ JeDi
Dass es dafür sehr wahrscheinlich keine Nachfrage gibt. Schon gar nicht in einer Züge füllenden Größenordnung. Daran sind ja letztlich Metropolitan oder auch der Ur-CNL (mit nur Schlaf- und Sitzwagen und eben ohne dem von der breiten Masse im Nachtreiseverkehr nachgefragtem Liegewagen).
Metropolitan ist in meinen Augen ein unglücklich gewähltes Beispiel. Alleine schon der nicht kompatible Tarif hat das Angebot deutlich unattraktiver gemacht. Und was den Nachtverkehr angeht, verstehe ich ehrlich gesagt die Beliebtheit von Liegewagen absolut nicht - wenn ich bisher nachts im Zug gefahren bin, dann entweder in regulären Zügen oder im Schlafwagen. *schulter zuck*
Auch die Nachfrage im Ausland (LE-Premium, ÖBB-Business) zeigt, dass die Nachfrage nicht allzugroß ist. Die ÖBB streichen das Angebot auch aus immer mehr Zügen, inzwischen gibt's das nur noch in railjets, in IC/EC fahren die Abteile als ganz normale 1. Klasse.
Die Frage ist halt immer, wieviel "mehr" man für sein Geld bekommt. Ich kenne beide Angebote nicht aus eigener Erfahrung, mit LE bin ich noch nie gefahren, und meine letzte ÖBB-Fahrt war irgendwann in den 80ern, aber wenn's einfach nur "noch etwas mehr Platz" ist, dann ist das in meinen Augen kein besonders starkes Argument.
Ich fahre grade in der Business von Wien nach Zürich, und bin so wie ich das sehe einer von zweien, die dafür gezahlt haben. Alle anderen haben Gratisupgrades.
Die Frage ist, wie repräsentativ eine x-beliebig rausgepickte Fahrt ist...
Hier ist offenbar eine ausreichende Nachfrage vorhanden, um beide Zugtypen anbieten zu können (auch wenn aus Gründen der Trassenkapazität ein einheitliches Haltschema (mit einheitlicher Geschwindigkeit betrieblich massive Vorteile hätte.
Ehrlich gesagt hätte ich auch wenig Lust darauf, wenn mein Zug auf meiner Stammverbindung an jeder Milchkanne anhält. Reicht schon, daß der alle ICE-Bahnhöfe unterwegs mitnimmt.
Das Wochenende herbeisehnende Grüße,
der Colaholiker
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Ist doch in der Autoindustrie ähnlich
462 001, Taunus, Montag, 01.08.2016, 09:08 (vor 3537 Tagen) @ Colaholiker
Dass es dafür sehr wahrscheinlich keine Nachfrage gibt. Schon gar nicht in einer Züge füllenden Größenordnung. Daran sind ja letztlich Metropolitan oder auch der Ur-CNL (mit nur Schlaf- und Sitzwagen und eben ohne dem von der breiten Masse im Nachtreiseverkehr nachgefragtem Liegewagen).
Metropolitan ist in meinen Augen ein unglücklich gewähltes Beispiel. Alleine schon der nicht kompatible Tarif hat das Angebot deutlich unattraktiver gemacht. Und was den Nachtverkehr angeht, verstehe ich ehrlich gesagt die Beliebtheit von Liegewagen absolut nicht - wenn ich bisher nachts im Zug gefahren bin, dann entweder in regulären Zügen oder im Schlafwagen. *schulter zuck*
Ich benutze in EN/CNL-Zügen nur Schlafwagen oder wenn es sein muss die IC-Anhängsel, aber sonst meide ich die Nachtzüge. Liegewagen ist so ziemlich das letzte was ich buchen würde.
Auch die Nachfrage im Ausland (LE-Premium, ÖBB-Business) zeigt, dass die Nachfrage nicht allzugroß ist. Die ÖBB streichen das Angebot auch aus immer mehr Zügen, inzwischen gibt's das nur noch in railjets, in IC/EC fahren die Abteile als ganz normale 1. Klasse.
Die Frage ist halt immer, wieviel "mehr" man für sein Geld bekommt. Ich kenne beide Angebote nicht aus eigener Erfahrung, mit LE bin ich noch nie gefahren, und meine letzte ÖBB-Fahrt war irgendwann in den 80ern, aber wenn's einfach nur "noch etwas mehr Platz" ist, dann ist das in meinen Augen kein besonders starkes Argument.
Mehr Platz ist so das einzige was die Business noch als Abgrenzung zur "normalen" 1. Klasse bietet.
Das Wochenende herbeisehnende Grüße,
der Colaholiker
Na na, um die Uhrzeit? Freu dich doch erstmal das Montag ist;-)
Ich freu mich zwar auch aufs nächste WE, doch die Arbeit macht auch spaß:)
Gruß aus Limburg
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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717
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Ist doch in der Autoindustrie ähnlich
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 01.08.2016, 10:14 (vor 3537 Tagen) @ 462 001
Mehr Platz ist so das einzige was die Business noch als Abgrenzung zur "normalen" 1. Klasse bietet.
Siehste, und irgendwann ist der Punkt erreicht, wo der "Mehr Platz" alleine nicht mehr bezahlt werden will...
Na na, um die Uhrzeit? Freu dich doch erstmal das Montag ist;-)
Freuen und Montag paßt irgendwie nicht zusammen...
Ich freu mich zwar auch aufs nächste WE, doch die Arbeit macht auch spaß:)
Äh... nein?
Meinen Job hassende Grüße*,
der Colaholiker
*) Aber alles, was ich bisher an Alternativen gesehen habe, wäre noch schlimmet gewesen
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Mein Lieblingszitat
GUM, Montag, 01.08.2016, 10:06 (vor 3537 Tagen) @ Colaholiker
Es ist aber ansonsten auch sehr schwer nachzuvollziehen, welchen Sinn ein reiner Erste-Klasse-Zug verfolgt. Eine reine Kapazitätsverbesserung erfordert ja keineswegs zwingend die Einführung solcher Züge und auch ansonsten sprechen wenige Argumente exklusiv für solche Züge.
Dann vergleichen wir es mit einer ganz anderen Branche, die zwar auch privat ist, aber in sich so anders, daß es keine direkten Parallelen zum ÖPNV, wohl aber zur Wertigkeitswahrnehmung gibt: Mobiltelefone. Viele Leute stürzen sich wie die Geier auf die neuesten Modelle aus den Häusern Samsung und Apple, obwohl es, durchaus technisch gleichwertige preiswertere Alternativen von weniger prestigeträchtigen Marken gibt.
GUM hebt einfach nur einen wunderbaren Satz hervor (sh. oben)
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Ist doch in der Autoindustrie ähnlich
GUM, Montag, 01.08.2016, 10:04 (vor 3537 Tagen) @ Destear
Es ist aber ansonsten auch sehr schwer nachzuvollziehen, welchen Sinn ein reiner Erste-Klasse-Zug verfolgt. Eine reine Kapazitätsverbesserung erfordert ja keineswegs zwingend die Einführung solcher Züge und auch ansonsten sprechen wenige Argumente exklusiv für solche Züge. Da bleibt nicht viel mehr über als der Wunsch, möglichst unter sich zu bleiben; wenigstens jedenfalls der Verdacht. Des GUMs Vergleich mit dem Auto ist ja nun auch deshalb Unsinn, weil die allermeisten Automobilunternehmen nun mal vollprivat sind und einer ganz anderen Logik unterliegen. Abgesehen davon, dass die Übertragung der Logik des Individualverkehrs auf den öffentlichen Verkehr schon in sich einige Schiefen enthält.
Das ist so leider nicht richtig! Auch das "Sieben-Klassen-System" der Automobilindustrie nutzt sehr knappe Ressourcen und "verdrängt" Kunden mit einer geringeren Zahlungsbereitschaft. Sehe Dir mal den Platz- und Flächenbedarf einer S-Klasse Langversion im Vergleich zu einem Ford Ka an.
Der Wunsch unter sich zu bleiben ist alleine deshalb nicht gegeben, weil es nicht um einen 5.500 Euro teuren First-Class Flug nach Hong Kong geht, sondern um ein tägliches Produkt. Der Kunde fährt vielleicht ein paar Mal 2. Klasse und gönnt sich im Urlaub, zu einem Geschäfstermin, zu einer Spaßfahrt mit Eisenbahnfans oder was auch immer diesen Komfort.
Und erstaunölicherweise zahlt an den Parkuhren der Innenstadt der Doppelplatz-Verbraucher S-Klasse den gleichen Parkpreis wie der Ford Ka oder der Smart 2-Sitzer.
Es mag sein, dass es einige Schiefen bzw. nicht vorhandene Parallelen gibt. Allerdings ist - auch zu GUMs Leidwesen - die Autoindustrie eine der erfolgreichsten Branchen. Und deshalb darf man durchaus davon lernen.
So gab es in der Münchner Niederlassung eines südwestdeutschen Automobilherstellers lange Zeit einen Extra-Verkaufsbereich für eine wiederentdeckte Marke. Dort konnten die Kunden die Produktkontaktphase mit einer anderen Ruhe und Geschwindigkeit erleben als vielleicht die Präsentation der neuen C-Klasse oder eines anderen Modells.
Es geht darum, die "Wellen" oder "Formensprache" einer Dienstleistung mit einer Zielgruppe in Einklang zu bringen.
Natürlich, das Argument, daß vielerorts die Streckenkapazitäten am Limit sind und man somit enweder sehr unattraktive Zeitlagen hernehmen müßte für ein solches Projekt oder bestehende Trassen streichen müßte, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings sind sich die Prognosen relativ einig, daß alleine das Grundbedürfnis nach Mobilität (also auch ohne die Einführung eines solchen Produktes) in Zukunft schon wachsen wird, und man sich ohnehin Gedanken drüber machen muß, wie man der Lage Herr werden kann.
Ja, genau: das Grundbedürfnis steigt. Nicht das Luxusbedürfnis!
Da haben wir - leider - sehr unterschiedliche Blickwinkel. Meiner Beobachtung nach gibt es zwei sehr erfolgreiche Konzepte. Das Eine ist ein Standardprodukt guter Qualität, welches in großer Menge hergestellt viele Menschen im Alltag mitnimmt/befördert/zum Leben dazu gehört.
In der Effizienz der dortigen Produktion ist aber wenig Platz für Begeisterung oder ganz individuellen Service.
Im Luxusbereich dagegen geht es mehr oder weniger darum ein Erlebnis zu zelebrieren oder etwas Besonderes zu liefern. Anders ist es beispielsweise nicht zu verstehen, das ein sieben (?) stäckiges Hotel im obersten Stockwerk 8 Zimmer Kapazität opfert, um einen Frühstücksraum für eine Club Etage zu schaffen. Die Zimmer selbst unterscheiden sich zwischen den unteren Stockwerken und dem "Club" nicht viel.
Aber irgendwie ist die Atmosphäre halt ruhiger, wenn nur "1" Stockwerk einen Frühstücksraum benutzt, als wenn dort fünf oder sechs Stockwerke frühstücken gehen.
Club-Etage eines Kölner Hotels, Quelle: Seite des Hotelbetreibers
Natürlich ist die Wahrnehmung unterschiedlich, manche finden den großen Raum im ersten Stock - wo das "Normalfrühstück" serviert wird dank der Wintergartenatmosphäre schöner.
Aber zumindest probiert das Unternehmen es aus.
Es wäre mal interessant zu wissen, ob ein Privatunternehmen - vorausgesetzt, es kann mit den Rahmenbedingungen zurechtkommen - mit einem rein erstklassigen Luxuszug großen Erfolg hätte. Die Privaten in Tschechien - ich meine leo und regiojet - arbeiten ja zumindest mit Luxusklassen. Bei meinen wenigen Fahrten in der Premiumklasse des leoexpress hatte ich trotz geringer Sitzplatzanzahl nicht unbedingt das Gefühl größter Auslastung, kann aber Zufall gewesen sein. Die Marktbedingungen in Deutschland abzupassen, wäre daher interessant und wenn es eine Nachfrage gibt, kann ein Angebot nicht schaden - nur eben nicht von einer Staatsbahn.
Ein interessanter Gedanke! Du glaubst gar nicht wie gerne ich die Zahlen einiger reiner 1. Klasse Züge mal sehen würde. Beispielsweise des früheren einmal am Tag verkehrenden 1. Klasse TGV Paris-Lyon oder des früheren Superpanorama-Expresses der Montreux-Oberland-Bahn.
Aktuelle Zahlen wären noch besser, wobei in den letzten Jahren aber zusätzlich die Smombie-Bedrohung dazugekommen ist. Heutzutage gilt es als schick alle zwei Jahre die neueste Elektronik zu kaufen. Konsum, der nach Verbrauch nicht mehr sichtbar ist, hat aber nicht immer die Wachstumsraten....
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FV nur mit 1. Klasse
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 29.07.2016, 16:45 (vor 3540 Tagen) @ Höllentalbahn
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 29.07.2016, 16:46
Was für Vorteile versprecht ihr euch von einem Zug der nur die 1.Klasse führt, höhere Preise (da Zug aufgrund der geringeren Nachfrage deutlich kleiner) ?
Bei Fahrtrichtungswechsel wäre kein Klassenwechsel mehr erforferlich, wenn man immer ganz vorne sitzen will.
Zudem sehe ich keine Nachteile einer 2.Klasse da diese ja dort auch bleiben, zudem hat die Erfahrung ja gezeigt dass für höherwertige Produkte im Eisenbahnverkehr die Nachfrage einfach nicht da ist (ÖBB-Business Class und Metronom).
Was ist am Metronom höherwertig?
Falls der MET gemeint ist, der scheiterte lediglich daran, dass er tariflich isoliert und inkompatibel für Anschlussverbindungen war und weil es nur eine Strecke gab. Allerdings hatte der MET später auch "2. Klasse" (Travellerbereich).
TEE waren am Ende kaum noch schneller als IC, was deren Ende bedeutete. Man hätte den Rheingold Mannheim - Köln nonstop mit IC-Überholung fahren lassen sollen.
Ganz davon zu schweigen dass ein solcher Zug ein gefundenes Fressen für die BLÖD und alle Bahnnörgler wäre die auf eine solche Gelegenheit nur gewartet haben.
Und? Ist der Ruf erst ruiniert...
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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MET nur mit 1. Klasse
Henrik, Freitag, 29.07.2016, 20:31 (vor 3539 Tagen) @ 218 466-1
Was für Vorteile versprecht ihr euch von einem Zug, der nur die 1. Klasse führt, höhere Preise (da Zug aufgrund der geringeren Nachfrage deutlich kleiner)?
Bei Fahrtrichtungswechsel wäre kein Klassenwechsel mehr erforferlich, wenn man immer ganz vorne sitzen will.
das is natürlich ein unschlagbares Argument.
Zudem sehe ich keine Nachteile einer 2. Klasse da diese ja dort auch bleiben, zudem hat die Erfahrung ja gezeigt, dass für höherwertige Produkte im Eisenbahnverkehr die Nachfrage einfach nicht da ist (ÖBB-Business Class und Metronom).
Was ist am Metronom höherwertig?
Das Wagenmaterial,
keine n-Wagen, keine schrottigen IR-Wagen, sondern die hochwertigsten Wagen bei Einführung im NV,
sehr nettes freundliches Personal, Ruhe-Wagen, komplettes Alkoholverbot, angenehme Atmosphäre.
Falls der MET gemeint ist, der scheiterte lediglich daran, dass er tariflich isoliert und inkompatibel für Anschlussverbindungen war
Es geht hier um einen Luxuszug reinster 1. Klasse für Geschäftsreisende und vergleichbar, die mit Taxi zum Bahnhof hin und wegfahren bzw. gefahren werden - Vergleiche mit Oberklasse-Autos im 6-stelligen Euro-Wert wurden hergestellt,
Konkurrenz ist ebenso der Flieger.
Da ist dieser Punkt als einziges Manko nich so recht nachvollziehbar.
nur deswegen nur eine Auslastung von 30-40%?
und weil es nur eine Strecke gab.
und zwar die zwischen der zweitgrößten Stadt Deutschlands, der Hafenmetropole und der größten Metropolregion Deutschlands und das nonstop, also recht flott & bequem.
Wenn der Luxuszug hier schon scheitert, wieso denn dann noch woanders einsetzen?
Es war durchaus noch mehr geplant.
Die ursprünglichen Pläne der eigens gegründeten Bahntochter Metropolitan Express Train sahen vor, mit weiteren Luxuszügen eines Tages 10 bis 15 Ballungsräume in Deutschland mit Entfernungen zwischen 300 und 500 Kilometern zu verbinden.
http://www.n-tv.de/reise/Der-Metropolitan-faehrt-noch-article1814656.html
Allerdings hatte der MET später auch "2. Klasse" (Travellerbereich).
TEE waren am Ende kaum noch schneller als IC, was deren Ende bedeutete. Man hätte den Rheingold Mannheim - Köln nonstop mit IC-Überholung fahren lassen sollen.
Ganz davon zu schweigen dass ein solcher Zug ein gefundenes Fressen für die BLÖD und alle Bahnnörgler wäre die auf eine solche Gelegenheit nur gewartet haben.
Und? Ist der Ruf erst ruiniert...
Die BILD war eher recht angetan..
Komfortable Ledersitze, helles Holz und Edelstahl in den geräumigen Waggons machen verständlich, warum "Bild" den Met als "Super-Zug" bezeichnet.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/metropolitan-express-fliegen-ist-nicht-schoener-a-3...
MET nur mit 1. Klasse
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 01.08.2016, 09:04 (vor 3537 Tagen) @ Henrik
Bei Fahrtrichtungswechsel wäre kein Klassenwechsel mehr erforferlich, wenn man immer ganz vorne sitzen will.
das is natürlich ein unschlagbares Argument.
Zugegeben, das Argument schwächelt. Es kommt selten vor, aber da muß ich Dir Recht geben.
Es geht hier um einen Luxuszug reinster 1. Klasse für Geschäftsreisende und vergleichbar, die mit Taxi zum Bahnhof hin und wegfahren bzw. gefahren werden - Vergleiche mit Oberklasse-Autos im 6-stelligen Euro-Wert wurden hergestellt,
Konkurrenz ist ebenso der Flieger.
Da ist dieser Punkt als einziges Manko nich so recht nachvollziehbar.
nur deswegen nur eine Auslastung von 30-40%?
Du denkst jetzt aber nur an Fahrgäste, die ein Ziel direkt in der Stadt haben, in der der Zug endet oder direkt aus der Stadt kommen, in der der Zug beginnt. Nehmen wir als Beispiel mal den Metropolitan auf seiner damaligen Strecke zwischen Hamburg und Köln - ein Fahrgast, der meinetwegen aus Bonn kam und nach Kiel wollte, wäre wohl doch eher nicht mit dem Taxi von Bonn nach Köln und von Hamburg nach Kiel gefahren, oder? Und da kommt die Inkompatibilität des Tarifsystems dann doch zum Tragen.
und zwar die zwischen der zweitgrößten Stadt Deutschlands, der Hafenmetropole und der größten Metropolregion Deutschlands und das nonstop, also recht flott & bequem.
Wenn der Luxuszug hier schon scheitert, wieso denn dann noch woanders einsetzen?
Ich persönlich würde das fr ein solches Angebot weniger an den absoluten Einwohnerzahlen fest machen, sondern eher an der Klientel. Und da sehe ich beispielsweise im Rhein-Main-Gebiet (Finanzindustrie) deutlich mehr Potential als in Köln, auch wenn Frankfurt am Main zahlenmäßig kleiner ist. Die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung wäre da vermutlich eher ein interessanter Punkt, da ein solcher Zug eher auf "höhere Gehaltsklassen" zielt - sowohl bei privaten Reisen als auch bei den gerade in diesen Bereichen häufigeren Dienstreisen. Eine Zielgruppe, die momentan ja eher die vierrädrige Transportvariante bevorzugt, und mit dem derzeitigen Angebot nicht besonders gut erreicht wird.
Die BILD war eher recht angetan..
Komfortable Ledersitze, helles Holz und Edelstahl in den geräumigen Waggons machen verständlich, warum "Bild" den Met als "Super-Zug" bezeichnet.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/metropolitan-express-fliegen-ist-nicht-schoener-a-3...
Und es war "etwas anderes" als "Die Bahn", die ja eines der lieblingsfindbilder gewisser Journalisten ist... Zumindest an der Oberfläche. Die Einstellung "jeder andere könnte es besser" ist ja weit verbreitet.
Die journalistische Qualität nicht weiter kommentierende Grüße,
der Colaholiker
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Optimale Klassenverteilung
462 001, Taunus, Montag, 01.08.2016, 09:31 (vor 3537 Tagen) @ 218 466-1
Was für Vorteile versprecht ihr euch von einem Zug der nur die 1.Klasse führt, höhere Preise (da Zug aufgrund der geringeren Nachfrage deutlich kleiner) ?
Bei Fahrtrichtungswechsel wäre kein Klassenwechsel mehr erforferlich, wenn man immer ganz vorne sitzen will.
Mein Lieblingszug der SBB wäre für dich auch interessant(nur leider ist es ja ein NT-Fahrzeug). Der RABDe 500(ICN) hat die 1. Klasse in der Mitte und an beiden Zugenden ist daher die 2. Klasse zu finden:)
--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717
Stand: 20.02.2026
Optimale Klassenverteilung
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 01.08.2016, 17:14 (vor 3537 Tagen) @ 462 001
Mein Lieblingszug der SBB wäre für dich auch interessant(nur leider ist es ja ein NT-Fahrzeug). Der RABDe 500(ICN) hat die 1. Klasse in der Mitte und an beiden Zugenden ist daher die 2. Klasse zu finden:)
Die NT und die selben schrägen Wände mit engem Wagenkasten wie bei DB-411 machen die RABDe 500(ICN) für mich unattraktiv.
Das mit der mittigen 1. Klasse soll aber auch bei den RABe 502 (Twindexx Swiss Express) auf München - Zürich so kommen und spart dann Geld in Richtung München. :)
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Willkommen im ICE "Schickeria"!
J-C, In meiner Welt, Montag, 01.08.2016, 17:33 (vor 3537 Tagen) @ ICETreffErfurt
Dieser fährt von Hamburg nach München und hält ausschließlich in Hannover und Nürnberg, weil alle Halte dazwischen es nicht wert sind~
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Willkommen im ICE "Schickeria"!
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 01.08.2016, 18:01 (vor 3537 Tagen) @ J-C
Dieser fährt von Hamburg nach München und hält ausschließlich in Hannover und Nürnberg, weil alle Halte dazwischen es nicht wert sind~
Ja, das würde mir gefallen. Perfekter Einsatz für den MET wieder als MET.
In Ingolstadt könnte er aber schon noch halten... ;)
Auch sonst generell ICE -> Stadt <100.000 Einwohner -> Durchfahrt ohne Kompromiss.
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Willkommen im ICE "Schickeria"!
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 01.08.2016, 20:00 (vor 3536 Tagen) @ 218 466-1
Jo, tolles Konzept. Siehe KRM.
Kann man als Zusatzangebot machen für die Schickeria...
J-C, In meiner Welt, Montag, 01.08.2016, 21:32 (vor 3536 Tagen) @ 218 466-1
...da das Volk jedoch auch in Göttingen, Kassel, Fulda und Würzburg lebt, sollte dieses auch einen Anschluss ans ICE-Netz haben.
Man könnte 2 Arten ICEs anbieten.
Einmal den ICEsprinter und dann den ICEclassic..
Der ICEsprinter ist das, was mit dem bisherigen Sprinternetz aufgebaut wird, nur weiter ausgebaut,
der ICEclassic ist der ICE, der auch die kleineren Städte mitnimmt und diese somit ebenso ans Netz der hohen Geschwindigkeiten bringt.
Wobei ich statt des ICEsprinter eigentlich den Transrapid oder deren Weiterentwicklungen á la Hyperloop und co präferieren würde.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Kann man als Zusatzangebot machen für die Schickeria...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 02.08.2016, 08:18 (vor 3536 Tagen) @ J-C
...da das Volk jedoch auch in Göttingen, Kassel, Fulda und Würzburg lebt, sollte dieses auch einen Anschluss ans ICE-Netz haben.
Göttingen: 117.665 Einwohner (31.12.2014)
Kassel: 194.747 Einwohner (31.12.2014)
Würzburg: 124.873 Einwohner (31.12.2015)
Nur Fulda hätte da verloren.
Man könnte 2 Arten ICEs anbieten.
Einmal den ICEsprinter und dann den ICEclassic..
"Sprinter" gibt es doch bereits, nur die Nichtsprinter heißen nicht classic.
Der ICEsprinter ist das, was mit dem bisherigen Sprinternetz aufgebaut wird, nur weiter ausgebaut,
der ICEclassic ist der ICE, der auch die kleineren Städte mitnimmt und diese somit ebenso ans Netz der hohen Geschwindigkeiten bringt.
Eigentlich müßte es dreigeteilt sein - Sprinter (wie bisher), ICE (deckt auch die größeren Städte unteregs ab, und IC (was nicht zwangsläufig ein Wagenzug mit Lok davor/dahinter sein muß, sondern auch ein Triebzug sein kann) für noch feinere Erschließung.
Die "neuen" Ideen gar nicht so neu findende Grüße,
der Colaholiker
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Kann man als Zusatzangebot machen für die Schickeria...
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.08.2016, 08:37 (vor 3536 Tagen) @ Colaholiker
...da das Volk jedoch auch in Göttingen, Kassel, Fulda und Würzburg lebt, sollte dieses auch einen Anschluss ans ICE-Netz haben.
Göttingen: 117.665 Einwohner (31.12.2014)
Kassel: 194.747 Einwohner (31.12.2014)
Würzburg: 124.873 Einwohner (31.12.2015)
Na dann hätte sich quasi gar nichts verändert im Gegensatz zum Status quo. ^^
Nur Fulda hätte da verloren.
Und ich würde der Stadt trotzdem ICE-Halte gönnen.
Man könnte 2 Arten ICEs anbieten.
Einmal den ICEsprinter und dann den ICEclassic..
"Sprinter" gibt es doch bereits, nur die Nichtsprinter heißen nicht classic.
Ich weiß, aber der Sprinter ist noch kein flächendeckendes Netz. Besonders wichtig wäre da eine gute Taktung.
Der ICEsprinter ist das, was mit dem bisherigen Sprinternetz aufgebaut wird, nur weiter ausgebaut,
der ICEclassic ist der ICE, der auch die kleineren Städte mitnimmt und diese somit ebenso ans Netz der hohen Geschwindigkeiten bringt.
Eigentlich müßte es dreigeteilt sein - Sprinter (wie bisher), ICE (deckt auch die größeren Städte unteregs ab, und IC (was nicht zwangsläufig ein Wagenzug mit Lok davor/dahinter sein muß, sondern auch ein Triebzug sein kann) für noch feinere Erschließung.Die "neuen" Ideen gar nicht so neu findende Grüße,
der Colaholiker
Oder man macht einfach mal eine krasse Verschiebung.
Alles, was nur die größten Städte anbindet heißt ICE
Alles, was auch die kleineren Städte anbietet heißt IC
und was heutzutage als IC gilt, wird zum IR.
Und dabei kann es völlig egal sein, wie schnell der Zug ist und was es für ein Zug ist.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
NL: Reihung B-A-B-(R)-B-A-B, statt 2A-R-4B oder A-2B-R-2B-A.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 02.08.2016, 06:50 (vor 3536 Tagen) @ sflori
Hallo ICE-Fans,
wenn wir von einem Siebenwagenzug ausgehen (4 Wagen zweite Klasse, zwei erste Klasse, ein Resto), dann fahren im deutschen Fernverkehr die Züge meist in der Komposition 2A-R-4B.
Vorteil ist dann, dass die 1. Klasse Fahrgäste nicht von durchgehenden 2. Klasse Fahrgäste gestört werden, obwohl beide Wagenklassen zusammen essen können.
Nachteil ist aber, dass man bei einer falschen Reihung relativ weit gehen muss, damit man die gewählte Klasse findet.
Im deutschen Regionalverkehr wäre der Zug A-2B-(R)-2B-A.
Jetzt befindet die erste Klasse sich am Ende des Zuges.
Dadurch, dass diese Wagenreihung symmetrisch ist, hat eine falsche Reihung hier keinen Einfluss. Nachteil ist aber der lange Fussweg zum Resto, wobei vor allem die 1. Klasse benachteiligt wird.
Bei uns in NL wäre so ein Zug B-A-B-(R)-B-A-B.
Auch das ist symmetrisch, aber jetzt sind beide Klassen über den Zug verteilt. Dann ist der Fussweg zur richtigen Wagenklasse am kürzesten; macht bei unseren Takten Sinn. Weil bei uns das Resto fehlt, gibt es auch erheblich weniger Anlass, durch den Zug zu gehen.
Wenn man aber (wie in Deutschland üblich) einen reservierten Sitzplatz hat, ist es egal welche Wagenreihung man hat; man muss sowieso abweichend gehen, wenn der Zug falsch gereiht ist.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
NL: Reihung B-A-B-(R)-B-A-B, statt 2A-R-4B oder A-2B-R-2B-A.
GUM, Dienstag, 02.08.2016, 10:18 (vor 3536 Tagen) @ Oscar (NL)
Im deutschen Regionalverkehr wäre der Zug A-2B-(R)-2B-A.
Jetzt befindet die erste Klasse sich am Ende des Zuges.
Dadurch, dass diese Wagenreihung symmetrisch ist, hat eine falsche Reihung hier keinen Einfluss. Nachteil ist aber der lange Fussweg zum Resto, wobei vor allem die 1. Klasse benachteiligt wird.Bei uns in NL wäre so ein Zug B-A-B-(R)-B-A-B.
Interessante Wagenreihung!
Um gerade in der Hauptverkehrszeit einigermaßen Symmetrie herzustellen könnte man aber auch die klassische Reihung A-A-R-B-B-B-B (Lok) um weitere Waggons auf der anderen Seite der Lok ergänzen. Das sehe dann so aus:
(Kernzug 7 Tage die Woche): A-A-R-B-B-B-B (Lok) B B Bk A
Insbesondere bei Bereitstellung in Kopfbahnhöfen oder Fahrt in Richtung Kopfbahnhof haben dann beide Wagenklassen die Wahl zwischen Zugteil nah am Kopfende und dem weiteren Zugteil. Der Ergänzungszugteil hat irgendein Galley/halbautomatische Kaffeemaschine-Element, um in allen Waggons Getränke anbieten zu können.
Das spart auch Energie, weil man Di-Do. und Samstag nur den 7-Teiler fährt und nicht den 11-Teiler.
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NL: Reihung B-A-B-(R)-B-A-B, statt 2A-R-4B oder A-2B-R-2B-A.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 02.08.2016, 11:24 (vor 3536 Tagen) @ GUM
Oscar (NL):
Bei uns in NL wäre so ein Zug B-A-B-(R)-B-A-B.
GUM:
Interessante Wagenreihung!
Die Reihung B-A-B-B-A-B findet man im IC Direkt. Das Resto habe ich mittig eingeordnet.
ICM-3 hat die Reihung B-AB-B.
ICM-4 hat B-B-A-B.
VIRM-4 hat B-AB-AB-B.
VIRM-6 hat B-AB-AB-B-AB-B.
In allen Fällen ist die erste Klasse also über den ganzen Zug verteilt.
Bei den VIRM sind in den AB-Wagen die beiden Wagenklassen auch über beiden Stockwerken verteilt. Man kann also sowohl unten als oben einen A- oder B-Platz finden.
Leider bedeutet das auch, dass die 1. Klasse Fahrgäste von rumstöbernden 2. Klasse Fahrgästen gestört werden, aber zumindest hier in NL verweilen die Fahrgäste überwiegend sitzend und nicht "durch den Zug rumstöbernd".
Um gerade in der Hauptverkehrszeit einigermaßen Symmetrie herzustellen könnte man aber auch die klassische Reihung A-A-R-B-B-B-B (Lok) um weitere Waggons auf der anderen Seite der Lok ergänzen. Das sehe dann so aus:
(Kernzug 7 Tage die Woche): A-A-R-B-B-B-B (Lok) B B Bk A
Eher 2B-Bk-A-Lok-2A-R-4B. Die Anzahl der ersten Klasse Steuerwagen (nötig mit mittiger Lok) durfte klein sein. Sehr klein sogar...:)
gruß,
Oscar (NL).
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Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
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