Vermutlich Amoklauf in einem Zug in Würzburg (Allgemeines Forum)

ICE-TD, Montag, 18.07.2016, 22:40 (vor 3549 Tagen)

Arme Irre gibt es in jedem Land!

ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 18.07.2016, 22:44 (vor 3549 Tagen) @ ICE-TD

Wünsche den betroffenen Personen gute Genesung.

Arme Irre gibt es in jedem Land!

meilensammler, Dienstag, 19.07.2016, 00:03 (vor 3549 Tagen) @ ICETreffErfurt

Das stimmt schon, aber in manchen Ländern gibt's deutlich mehr "arme Irre" als in anderen. Es soll ein 17-jähriger Afghane gewesen sein:

http://www.n-tv.de/newsletter/breakingnews/17-Jaehriger-laeuft-mit-Axt-in-Regionalzug-A...

Gut, dass niemand gestorben ist (außer dem Täter).

Arme Irre gibt es in jedem Land!

Fabischo, Wuppertal/Limbach (Saar), Dienstag, 19.07.2016, 00:24 (vor 3549 Tagen) @ ICETreffErfurt

Stimmt unter Irre, die keine Deutschen sind, zählen für mich auch afghanische Muslime, die diesen "Amoklauf" mit "Allahu ackbar"-Sprüchen zelebrieren.

Bin mal gespannt, was noch passieren soll, damit die Politik mal aufwacht und für innere Sicherheit und vor allen Dingen für die Sicherheit der STAATSbürger sorgt.
Geld für Flüchtlingsheime und die entsprechende Bewachung scheint ja da zu sein, ist ja auch wichtiger, da rechte Täter gefährlicher und schlimmer sind als die armen Flüchtlinge.

Wünsche den betroffenen Personen gute Genesung.

Meine Rede. Vergesst aber nicht die weiteren Zugfahrten nicht ohne eigene Bewaffnung anzutreten.

Wie sagte Newton so schön: Auf jede Kraft folgt eine Gegenkraft - Actio und Reactio.

Arme Irre gibt es in jedem Land!

RB18901, Dienstag, 19.07.2016, 00:39 (vor 3549 Tagen) @ Fabischo

Stimmt unter Irre, die keine Deutschen sind, zählen für mich auch afghanische Muslime, die diesen "Amoklauf" mit "Allahu ackbar"-Sprüchen zelebrieren.

Bin mal gespannt, was noch passieren soll, damit die Politik mal aufwacht und für innere Sicherheit und vor allen Dingen für die Sicherheit der STAATSbürger sorgt.
Geld für Flüchtlingsheime und die entsprechende Bewachung scheint ja da zu sein, ist ja auch wichtiger, da rechte Täter gefährlicher und schlimmer sind als die armen Flüchtlinge.

Ja, es ist richtig dafür viel Geld auszugeben. Es gibt ja genug Gewalttaten auf Flüchtlingsheime und die Menschen dort müssen beschützt werden, es gibt ja anscheinend genug "beschränkte" rechte Staatsbürger in diesem Land.

Wünsche den betroffenen Personen gute Genesung.

Auf jeden Fall!

Meine Rede. Vergesst aber nicht die weiteren Zugfahrten nicht ohne eigene Bewaffnung anzutreten.

Meinst du das wirklich Ernst oder ist das ironisch zu verstehen?

Arme Irre gibt es in jedem Land!

ThomasK, Dienstag, 19.07.2016, 00:50 (vor 3549 Tagen) @ Fabischo

Bin mal gespannt, was noch passieren soll, damit die Politik mal aufwacht und für innere Sicherheit und vor allen Dingen für die Sicherheit der STAATSbürger sorgt.


Immerhin: Die Justiz greift jetzt endlich mal durch.

http://www.sueddeutsche.de/politik/prozess-ich-habe-grosse-liebe-fuer-die-dame-gehabt-1...


Lob an die Polizei, dass sie sich nicht auf der Nase herumtanzen lässt.

Arme Irre gibt es in jedem Land!

462 001, Taunus, Dienstag, 19.07.2016, 06:24 (vor 3549 Tagen) @ Fabischo

Bin mal gespannt, was noch passieren soll, damit die Politik mal aufwacht und für innere Sicherheit und vor allen Dingen für die Sicherheit der STAATSbürger sorgt.

Die werden nie aufwachen, da die in einer Traumwelt leben und von der Wirklichkeit nix mitkriegen. Die Wohnen weitab von Flüchtlingsunterkünften und währrend der "Arbeit" sehen die auch keine.

Und Mutti sacht doch immer: "Wir schaffen das".

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

Oje

Melanie, Dienstag, 19.07.2016, 15:01 (vor 3549 Tagen) @ 462 001

Die werden nie aufwachen, da die in einer Traumwelt leben und von der Wirklichkeit nix mitkriegen. Die Wohnen weitab von Flüchtlingsunterkünften und währrend der "Arbeit" sehen die auch keine.

Andererseits bekommt man von der Wirklichkeit in Syrien und anderen Kriegsgebieten offensichtlich auch nichts mit, wenn der eigene wesentliche Lebensinhalt wohl nur aus mehr oder weniger sinnfreien Eisenbahntouren besteht. Dein Beitrag ist dafür ein schöner Beleg.

Die eigene Tür abzuschließen und "nichts sehen/nichts hören" erscheint manchen in der Flüchtlingsfrage als eine verlockende Lösung. Wie gruselig.

+ 1

Blaschke, Dienstag, 19.07.2016, 20:41 (vor 3548 Tagen) @ Melanie

- kein Text -

Oje

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 19.07.2016, 21:11 (vor 3548 Tagen) @ Melanie

Die eigene Tür abzuschließen und "nichts sehen/nichts hören" erscheint manchen in der Flüchtlingsfrage als eine verlockende Lösung. Wie gruselig.

Aber das mache nicht nur bei dem Thema der Politik so.
Mir sind die Zuwanderer egal. Ich habe sie weder eingeladen, noch stören sie mich.
Also können sie mir auch egal sein, solange die mich in Ruhe lassen.
Finde ich jedenfalls besser, als Zeit bei Pegida & Co Demos zu verschwenden, oder Mutter Theresa zu spielen.
Besonderes Interesse habe ich (abgesehen vom Freundes-/Familienkreis) nichtmal an Mitmenschen ohne Migrationshintergrund...

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

Alles nicht schlimm

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Mittwoch, 20.07.2016, 08:57 (vor 3548 Tagen) @ Melanie

Moin,

Die werden nie aufwachen, da die in einer Traumwelt leben und von der Wirklichkeit nix mitkriegen. Die Wohnen weitab von Flüchtlingsunterkünften und währrend der "Arbeit" sehen die auch keine.


Andererseits bekommt man von der Wirklichkeit in Syrien und anderen Kriegsgebieten offensichtlich auch nichts mit, wenn der eigene wesentliche Lebensinhalt wohl nur aus mehr oder weniger sinnfreien Eisenbahntouren besteht. Dein Beitrag ist dafür ein schöner Beleg.

Ich verstehe den Zusammenhang nicht wirklich. Er geht ja gerade raus. Wenn man gewisse Strecken in den sog. "neuen Bundesländern" abfährt, gibt es blühende Landschaften derzeit real zu sehen.

Es gibt so manche niedersächsische (ex-) Politiker, die das unterstellte Personal als sehr motiviert bezeichneten und verkannten, dass die Realität aufgrund von Personalabbau, Arbeitsverdichtung, Beförderungsstopps und anderen Sparmaßnahmen anders aussah.

Oder wenn der Bürgermeister einer Stadt mit 40.000 Einwohnern und einem lediglich im Pendlerverkehr bedeutenden Bahnhof alle Jahre wieder meint, sich mit der DB anlegen zu müssen und denen Vorschriften machen will.

Im Harz gibt einen Bürgermeister, der an den Fachkräftemangel in seiner Stadt glaubt und sich aus diesem Grund um weitere Zuwanderer bemüht. Im Fernsehinterview sagen Einwohner, dass maximal 450€-Jobs angeboten werden... Und solche Persönlichkeiten meinte vermutlich ICE1223-Limburg.

Grüße,

Dirk

--
Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!

Prävention hat versagt

Thomas, Dienstag, 19.07.2016, 07:18 (vor 3549 Tagen) @ Fabischo

da muss man abwarten. Es kann genauso daran liegen, dass der Täter krank war und ihm eben keine ausreichende psychologische Behandlung angeboten worden ist. Letzteres liegt deutlich, deutlich mehr im argen als die innere Sicherheit. Gerade Bayern macht für die innere Sicherheit überdurchschnittlich viel.

Arme Irre gibt es in jedem Land!

geko, München, Dienstag, 19.07.2016, 07:33 (vor 3549 Tagen) @ Fabischo

Ich finde es unangebracht und geschmacklos diesen tragischen Vorfall zum Anlass zu nehmen, hunderttausende Geflüchtete zu diskreditieren. Als erstes muss der Abschluss der Ermittlungen abgewartet werden. Es steht keinesfalls fest, dass der Täter hier auf Weisung einer Terrororganisation gehandelt hat oder mit einer solchen sympathisierte. Viel wahrscheinlicher (und das wissen wir doch aus mehreren vergangenen Amokläufen!) steckt eine psychische Störung dahinter.

Das Sicherheitsniveau in Deutschland ist weiterhin sehr hoch, deutlich höher als zu RAF-Zeiten. Ich kann hysterische Reaktionen auf einzelne Ereignisse, so dramatisch und schrecklich sie sein mögen, nicht verstehen. Ich darf an dieser Stelle an den Amoklauf in einer S-Bahn bei Grafing vor einigen Monaten erinnern, inkl. Todesfolge bei einem Fahrgast. Hier blieben dämliche Diskreditierungen von Menschengruppen aus. Ist ein deutscher Amokläufer weniger tragisch als ein ausländischer?

+1

Damian, Dienstag, 19.07.2016, 07:39 (vor 3549 Tagen) @ geko

Außerdem sind einige Äußerungen unserer Mituser hier echt sehr unangebracht und gehen in die rechte Richtung. Unverständlich.

--
BC100 - unendliche Freiheit

Problem in Deutschland

VT_601, Dienstag, 19.07.2016, 08:22 (vor 3549 Tagen) @ Damian

Leider ist es so das, wenn man etwas gegen Flüchtlinge sagt was in weiten Teilen auch noch der Wahrheit entspricht, man sofort in die rechte Ecke geschoben wird. Und das nur weil ein paar grüne Traumtänzer der Meinung sind hier noch mehr Flüchtlinge rein lassen zu wollen.

Es war ein Riesen Fehlerüberhaupt so viele Flüchtlinge unkontrolliert rein zu lassen und wenn die Tante aus dem Osten der Meinung ist, es sei sonst nicht ihr Land, so ist es mein Land in der aktuellen Form sowieso nicht. Auch wenn ich weder Rechts noch AfD Anhänger bin.

Du stellst Dich selbst in diese Ecke

kater_k, BBRN, Dienstag, 19.07.2016, 08:42 (vor 3549 Tagen) @ VT_601
bearbeitet von kater_k, Dienstag, 19.07.2016, 08:43

Leider ist es so das, wenn man etwas gegen Flüchtlinge sagt was in weiten Teilen auch noch der Wahrheit entspricht, man sofort in die rechte Ecke geschoben wird. Und das nur weil ein paar grüne Traumtänzer der Meinung sind hier noch mehr Flüchtlinge rein lassen zu wollen.

Als "grüner Traumtänzer" kann ich dir versichern, dass mehrheitlich bekannt ist, dass sich unter einer Million Menschen auch eine signifikante Menge Arschlöcher befindet (wobei nicht jeder Kriminelle automatisch ein Arschloch ist, aber das führt an dieser Stelle zu weit). Wer deshalb aber alle Flüchtlinge unter Generalverdacht stellt und ernsthaft überlegt, die Hilfe für Flüchtlinge von solchen (ohne jede Frage tragischen) Einzelfällen abhängig zu machen, macht sich die Welt aber zu einfach.

Es war ein Riesen Fehlerüberhaupt so viele Flüchtlinge unkontrolliert rein zu lassen und wenn die Tante aus dem Osten der Meinung ist, es sei sonst nicht ihr Land, so ist es mein Land in der aktuellen Form sowieso nicht. Auch wenn ich weder Rechts noch AfD Anhänger bin.

Gut, dass Du das noch einmal betonst. Aus Deinem Post geht das ansonsten nicht hervor.

Wie früher: Ich hab' nix gegen Ausländer, ABER …

heineken, Dienstag, 19.07.2016, 08:55 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

Leider ist es so das, wenn man etwas gegen Flüchtlinge sagt was in weiten Teilen auch noch der Wahrheit entspricht, man sofort in die rechte Ecke geschoben wird. Und das nur weil ein paar grüne Traumtänzer der Meinung sind hier noch mehr Flüchtlinge rein lassen zu wollen.

Es war ein Riesen Fehlerüberhaupt so viele Flüchtlinge unkontrolliert rein zu lassen und wenn die Tante aus dem Osten der Meinung ist, es sei sonst nicht ihr Land, so ist es mein Land in der aktuellen Form sowieso nicht. Auch wenn ich weder Rechts noch AfD Anhänger bin.

Deine Zeilen vermitteln leider genau diese unheilige, schwer verdauliche Mischung aus grundsätzlicher Fremdenfreindlichkeit, 'mia san mia' (und wollen unter uns bleiben und unseren Reichtum geniessen) Haltung und einer gehörigen Portion angewandter Dummheit, die man seltsamerweise eigentlich nur aus dieser Ecke, in die man dich nicht erst stellen mußt, wahrnimmt.
Entweder haben 'die Anderen' eine andauernde Wahrnehmungsstörung. Oder Xenophobie geht wirklich überwiegend mit den anderen genannten Faktoren einher. Pro bono (mia!) plädiere ich nicht auf Wahrnehmungsstörung.

Übrigens: Es sind nicht nur 'grüne Traumtänzer' unterwegs: Bin zwar auch ein 'Grüner' – frage mich (und den Staat) aber dennoch, wie es eigentlich sein kann, daß man es im letzten Herbst nicht geschafft hat, jeden zu uns kommenden Menschen zu registrieren. (So ganz praktisch: Wenn schon keine Dolmetscher, Papiere oder beides vorhanden war, dann wenigstens 'erkennungsdienstlich'.)
Ich werde das Gefühl nicht los, daß es mit unserer vor uns hergetragenen Monstranz der 'deutschen Effizienz' nicht so weit her ist. ;-(

Und dann Gnade uns Gott, wenn deutsche Kleinbürger, Kleingärtner und Gartennazis sich nicht Samstags bei der dritten Halbzeit abreagieren können, sondern mal unkontrolliert von der Leine gelassen würden. Soviel Laternenmasten, wie die bräuchten, gibts doch gar nicht in Schland …

Dein Problem mit Deutschland

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 19.07.2016, 10:02 (vor 3549 Tagen) @ VT_601
bearbeitet von Paladin, Dienstag, 19.07.2016, 10:02

Das Problem ist viel mehr, dass das ganze "Ich bin ja nicht rechts, aber..." Typen nicht auf die Reihe kriegen, dass man wegen ein paar Irrer Moslems gleich ganze Kulturen vor den Kopf stößt.

Problem in Deutschland

Destear, Berlin, Dienstag, 19.07.2016, 10:25 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

Wenn man etwas "gegen Flüchtlinge" sagt, dann bewegt man sich auch Inder rechten Ecke. Ganz einfach wegen der plumpen Pauschalisierung auf ALLE flüchtenden Schutzsuchenden. Es sollte deutlich differenzierter sein.

Keine Argumente

geko, München, Dienstag, 19.07.2016, 10:57 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

Zitate aus deinem Post:
"grüne Traumtänzer", "Tante aus dem Osten"

Mit dir macht eine Diskussion vermutlich keinen Sinn, zumal du zu meinem Post keine Argumente vorbringst.

Es geht nicht um konkrete Kritik an der Asylpolitik, sondern um die Diffamierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Man kann die Asylpolitik der Bundesregierung kritisch sehen und zeitgleich Abstand vor allgemeiner Hetze/Diskreditierung nehmen. Nutzt man jedoch tragische Anlässe wie den Amoklauf im Zug für Stimmungsmache gegen Geflüchtete als Ganzes, muss man sich den Vorwurf des Rassismus durchaus gefallen lassen.

Arme Irre gibt es in jedem Forum

kater_k, BBRN, Dienstag, 19.07.2016, 08:53 (vor 3549 Tagen) @ geko

Das Sicherheitsniveau in Deutschland ist weiterhin sehr hoch, deutlich höher als zu RAF-Zeiten. Ich kann hysterische Reaktionen auf einzelne Ereignisse, so dramatisch und schrecklich sie sein mögen, nicht verstehen. Ich darf an dieser Stelle an den Amoklauf in einer S-Bahn bei Grafing vor einigen Monaten erinnern, inkl. Todesfolge bei einem Fahrgast. Hier blieben dämliche Diskreditierungen von Menschengruppen aus. Ist ein deutscher Amokläufer weniger tragisch als ein ausländischer?

Natürlich nicht. Aber offenbar ist die Suche nach den Ursachen an dieser Stelle zu komplex für die besorgten Asylkritiker. Da lässt es sich doch deutlich einfacher über Muslime herziehen. Und die echten Terroristen reiben sich (auch dank der Medien, die ja aus irgendeinem mir nicht ersichtlichen Grund die Religion und Herkunft veröffentlicht haben) die Hände, warten kurz ab und schicken dann ein Bekennerschreiben heraus, dass niemand verifizieren kann.

Und unsere Innenminister lassen sich von dem ganzen Zirkus beeindrucken, sind froh, dass niemand nach tatsächlichen Ursachen für derartige psychische Störungen fragt und schränken fröhlich weiter Freiheitsrechte ein (von wegen Sicherheits-Supergrundrecht, wissenschon).

Bis wir irgendwann personengebundene Fahrkarten für die S-Bahn haben, die nur nach gründlicher (selbstverständlich vollständig automatisierter) Prüfung ausgegeben werden. Computer sagt nein? Keine S-Bahn-Fahrt für Dich. Und die Kaputten unserer Gesellschaft werden trotzdem weiter austicken und Mitmenschen verletzen.

Wir haben an dieser Stelle ungefähr nichts zu gewinnen, aber so unglaublich viel zu verlieren.

Grüne Moralapostel und Gutmenachen aka Realitätsverweigerer

Fabischo, Wuppertal/Limbach (Saar), Dienstag, 19.07.2016, 13:07 (vor 3549 Tagen) @ geko

sind eigentlich mit einer der Hauptgründe, warum wir heute hier stehen. Die Gesellschaft spaltet sich immer mehr und der Großteil toleriert lesiglich die Flüchtlingspolitik, denn dagegen Handeln ist kaum möglich (sturer Wille der politischen Obrigkeit ohne Bezug zum Wähler) und öffentliche Aussprachen dagegen werden schnell in die rechte Schublade gesteckt. Dabei scheint es mir als mangele es den Medien und einem Großteil der Bevölkerung an hinreichendem geschichtlichem Wissen, um klare Abgrenzungen zwischen rechter Ideologie (die durch Fr. Merkel lediglich aus dem Parteiprogramm verbannt wurde), Rechtsextremismus und Nationalsozialismus zu ziehen. Es gibt da nämlich einige Unterschiede. ;)

Ganz davon abgesehen hält ein Großteil der Bürger einfach nur noch die Klappe. Dafür bietet man grünem Gutmenschentum und Realitätsverweigern eine umso größere Bühne. Aussagen wie diese von Künast oder der jungen Grünen vor der EM bezüglich Deutschlandflaggen zeigen die latente und traumatische Angst vor einer zwischen NS-Diktatur. Dazu kommt eine gehörige Portion Naiviität (oder Dummheit, wie man es sehen will) und willkommen in Deutschland 2016, oder sollte ich es eher Asylbürgerland nennen?

Grüne Moralapostel und Gutmenachen aka Realitätsverweigerer

geko, München, Dienstag, 19.07.2016, 13:36 (vor 3549 Tagen) @ Fabischo

Kette von Behauptungen. "Die Gesellschaft spaltet sich immer weiter". In was? Jung und alt? Dünn und dick? Dumm und schlau? Blond und Braun? Volles Haar und Glatze? iOS und Android? Linkshänder und Rechtshänder? ...

Ich beobachte in meinem Freundeskreis genau eines: Keine Spaltung, sondern Überzeugung, dass die Herausforderungen der Globalisierung nicht mehr national gelöst werden können.

Grüne Moralapostel und Gutmenachen aka Realitätsverweigerer

Benjamin.Keller, Mittwoch, 20.07.2016, 00:13 (vor 3548 Tagen) @ Fabischo

der Großteil toleriert lesiglich die Flüchtlingspolitik, denn dagegen Handeln ist kaum möglich (sturer Wille der politischen Obrigkeit ohne Bezug zum Wähler)

Die Zahl der Flüchtlingshelfer ist ganz sicher größer als die der Pegida-Demonstranten. Wenn die Grünen zeitgleich stärkste Partei in einem Landtag werden kann die Ablehnung ja nicht so groß sein.

Ganz davon abgesehen hält ein Großteil der Bürger einfach nur noch die Klappe.

Ja, das finde ich auch traurig. In meinem Umfeld gibt es so viele die dafür sind dass nicht mehr Hunderte Menschen auf dem Mittelmeer ertrinken. Leider halten alle ihre Klappe.

Dafür bietet man grünem Gutmenschentum und Realitätsverweigern eine umso größere Bühne.

Das Recht auf Asyl steht in unserer Verfassung. Das nicht zu realisieren ist Realitätsverweigerung.

Es ist auch Realitätsverweigerung zu glauben, mit Stacheldrahtzäunen würden wir irgendein Problem lösen. Wir müssen kurzfristig Kriegsflüchtlingen die Chance geben zu überleben und langfristig unseren Reichtum besser mit allen anderen Menschen teilen.

Aussagen wie diese von Künast oder der jungen Grünen vor der EM bezüglich Deutschlandflaggen zeigen die latente und traumatische Angst vor einer zwischen NS-Diktatur. Dazu kommt eine gehörige Portion Naiviität (oder Dummheit, wie man es sehen will) und willkommen in Deutschland 2016, oder sollte ich es eher Asylbürgerland nennen?

Warum muss man irgendwas für eine StaatsFLAGGE über haben!? Es ist nur ein Stück Stoff einer Gebietskörperschaft.
Und was den Nationalismus und Fußball angeht hat die Grüne Jugend einfach Recht. Das eint die Völker nicht - es treibt sie auseinander. Vgl. dazu die Gesänge einiger asozialer deutscher Fans während des Italien-Spiels oder dieses schreckliche "Sieg - Sieg - Sieg"-Gegröle sobald man 1:0 vorne liegt und das einfach nur nach Sportpalast klingt.

Grüne Moralapostel und Gutmenachen aka Realitätsverweigerer

Lumi25, Mittwoch, 20.07.2016, 00:28 (vor 3548 Tagen) @ Benjamin.Keller

Man müsste eigentlich ganz konsequent mit den Leuten umgehen.

Alle die hierher kommen sich integrieren wollen sind Herzlich Willkommen. Jeder der aber hierher kommt meint, dass Gastrecht mit Füßen treten zu müssen und Straftaten begeht gehört konsequent abgeschoben.

Das heißt auch, dass man z.B. unterschreiben muss, dass man die Gesetze und Regeln (z.B. Gleichstellung der Frauen) in Deutschland akzeptiert. Wer das nicht will kann wieder gehen.

Mit diesen einfachen Regeln entzieht man den rechten auch den Nährboden.

Arme Irre gibt es in jedem Land!

Silver, Dienstag, 19.07.2016, 08:25 (vor 3549 Tagen) @ Fabischo

Stimmt unter Irre, die keine Deutschen sind, zählen für mich auch afghanische Muslime, die diesen "Amoklauf" mit "Allahu ackbar"-Sprüchen zelebrieren.

Bin mal gespannt, was noch passieren soll, damit die Politik mal aufwacht und für innere Sicherheit und vor allen Dingen für die Sicherheit der STAATSbürger sorgt.
Geld für Flüchtlingsheime und die entsprechende Bewachung scheint ja da zu sein, ist ja auch wichtiger, da rechte Täter gefährlicher und schlimmer sind als die armen Flüchtlinge.

Wünsche den betroffenen Personen gute Genesung.

Meine Rede. Vergesst aber nicht die weiteren Zugfahrten nicht ohne eigene Bewaffnung anzutreten.

Wie sagte Newton so schön: Auf jede Kraft folgt eine Gegenkraft - Actio und Reactio.

Die Flüchtlingspolitik wird von den Deutschen mehrheitlich unterstützt, also versuche nicht, hier der Politik einen schwarzen Peter zuzuschieben.

Dann pass doch mal auf die nächste Bundestagswahl auf

VT_601, Dienstag, 19.07.2016, 09:56 (vor 3549 Tagen) @ Silver

Wenn du von deiner Aussage so sehr überzeugt bist.

Die Grünen waren für mich noch nie existent und die schwarze ......... Ist es jetzt auch nicht mehr.

Dann pass doch mal auf die nächste Bundestagswahl auf

Silver, Dienstag, 19.07.2016, 10:04 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

Sehr gern. Deine Alternative wird ca. 10% bekommen und wahrscheinlich werdet Ihr daraus trotzdem irgendwie ableiten, die Mehrheit zu vertreten.

Dann pass doch mal auf die nächste Bundestagswahl auf

Destear, Berlin, Dienstag, 19.07.2016, 10:21 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

10-15% für die AfD spiegeln wohl auch ein Stück weit tendenziell rassistische Potenziale bei Wähler_innen, mehr wohl aber auch nicht. Wie hier schon gesagt wurde: Die überwiegende Mehrheit unterstützt den politischen Kurs der Gegenwart. Und der hier auch von dir vorgetragene Rassismus wird nicht besser dadurch, dass man ihn in (eher schlechten und) etlichen Sätzen versucht irgendwie einzunebeln. Man merkt ja auch hier, dass es ohnehin immer weniger dieser Sätze bedarf, weil das eigentlich Gedachte immer klarer wird.

Dem kann man nur entgegenhalten: Unser Land ist bunt und Menschen aus aller Welt sind hier zum Glück willkommen!

Aber nur solange sie sich an unsere Gesetze halten.......

VT_601, Dienstag, 19.07.2016, 13:16 (vor 3549 Tagen) @ Destear

An sonsten fliegen sie achtkantig raus.....

Aber nur solange sie sich an unsere Gesetze halten.......

TEE Rheingold, Dienstag, 19.07.2016, 21:27 (vor 3548 Tagen) @ VT_601

An sonsten fliegen sie achtkantig raus.....

Leider nicht! Und die, die sich integrieren und arbeiten wollen, werden Steine in den Weg gelegt.

Off-Bahn: Statistik-Verdreher

sb, Dienstag, 19.07.2016, 13:41 (vor 3549 Tagen) @ Destear

10-15% für die AfD spiegeln wohl auch ein Stück weit tendenziell rassistische Potenziale bei Wähler_innen, mehr wohl aber auch nicht.

Eine Partei jenseits des neoliberal-reaktionären Spektrums, welche sich nicht durch ein ebenso plump-naives "Wir-schaffen-das" benebeln lassen würde, könnte eventuell sogar mit einer absoluten Mehrheit rechnen:


– Rückblende zum Februar 2016, als hierzu detailliert gefragt wurde –

ARD-Deutschlandtrend Feb. 2016


https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/grafik-261~_v-videowebl.jpg

"Die Bundesregierung hat die Flüchtlingskrise im Griff."
18% = "Ja"
81% = "Nein"


https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/grafik-263~_v-videowebl.jpg

"Ich finde es richtig, dass Deutschland Menschen aufnimmt, die geflohen sind vor..."

94% = "Krieg / Bürgerkrieg", d.h. 6% anderer Auffassung
73% = "politischer / religiöser Verfolgung", d.h. 27% anderer Auffassung
25% = "wirtschaftlicher Not", d.h. 75% anderer Auffassung


https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/grafik-259~_v-videowebl.jpg

"Finden Sie die folgenden Maßnahmen in der Flüchtlingspolitik richtig?"

- "Einführung einer Obergrenze"
63% = "Ja"
33% = "Nein"

- "Einführung von Grenzkontrollen zwischen EU-Ländern"
53% = "Ja"
42% = "Nein"


https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crchart-1857~_v-videowebl.jpg

"Regierung hat die Flüchtlingssituation im Griff"

- "Stimme eher zu"
...

- "Stimme eher nicht zu"
81% Gesamt
67% Unions-Anhänger
67% Grüne(!)-Anhänger
78% Linke(!)-Anhänger
83% SPD-Anhänger
87% FDP-Anhänger
100% AfD-Anhänger
...d.h. jeweils >50% unabhängig von Parteipräferenz


https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crchart-1855~_v-videowebl.jpg

"Sonntagsfrage"
35% CDU/CSU
24% SPD
9% Linke
10% Grüne
5% FDP
12% AfD
5% Sonstige

- 78% für Parteien der Willkommenslatscher-Koalition CDU/CSU, SPD, Linke, Grüne (abzüglich CSU: ca. 71%)
- 17% für in dieser Frage eher bis sehr kritische Parteien FDP/AfD (mit CSU ca. 24%)
- 5% Sonstige


Soviel zur vielmehr eigenen naiven Verblendung der Willkommensklatscher, fälschlicherweise von Parteipräferenzen auf inhaltliche Präferenzen zu schließen – also ähnlich absurde statistische Schlussfolgerungen wie in anderen Zusammenhängen auch von der AfD veranstaltet werden...


Apropos:

Dem kann man nur entgegenhalten: Unser Land ist bunt und Menschen aus aller Welt sind hier zum Glück willkommen!

Sehe ich übrigens ähnlich – aber warum wird einem dennoch das Recht abgesprochen, zu verlangen, dass gerade durch Zuwanderer die hiesigen Gesetze strikt einzuhalten sind und die hiesige Mentalität zu respektieren ist?

Gerade diese Differenzierung bringen doch viele sog. "Willkommensklatscher" selbst nicht auf die Reihe!

"Willkommensklatscher" ist widerlich diffamierend

geko, München, Dienstag, 19.07.2016, 13:42 (vor 3549 Tagen) @ sb

- kein Text -

ach, die Sprachpolizei...

sb, Dienstag, 19.07.2016, 17:54 (vor 3548 Tagen) @ geko

Man sollte nicht Andersdenkenden wie beispielsweise in http://www.ice-treff.de/index.php?id=430103 "Rassismus" vorwerfen – gerade da der Täter von Würzburg-Heidingsfeld offenkundig selbst aus religiös-rassenähnlichem Hass handelte...

http://www.tagesschau.de/inland/wuerzburg-staatsanwaltschaft-101.html

Zitat:
Der 17-jährige Flüchtling aus Afghanistan habe in Ochsenfurt den Regionalzug nach Würzburg mit dem Ziel bestiegen, sich an "den Ungläubigen dafür zu rächen, was sie ihm und seinen Glaubensbrüdern angetan haben".
...
Die Angriffe seien "mit Vernichtungswillen" geführt worden.

...und dann mimosenhaft "Willkommensklatscher" als "diffamierend" abwerten, obwohl der Begriff "Willkommensklatscher" erstens das damalige Verhalten sehr anschaulich beschreibt und zweitens je nach Ansichtssache auch positiv verstanden werden kann.

Auch hat die Meinung zu "Willkommensklatschern" nicht mit dem politischen Standpunkt zu tun, wie der definitiv linke Liedermacher Hans Söllner erklärt:

http://www.tz.de/stars/hans-soellner-klatscht-nicht-fluechtlinge-hauptbahnhof-muenchen-...


Aus solchen Vorfällen wird nun leider eine Debatte entfacht, ob Zugfahren aus Fahrgastsicht noch sicher bleibe; dies in nun bestätigter Folge der kapitalen Kommunikationsfehler des Bundeskanzleramtes vom September 2015, jeder sei willkommen und Deutschland schaffe das (alles).

Eine Einschränkung des freien Zugangs zu Zügen und Bahnstationen wäre ein erheblicher Rückschritt für unsere freie und vielfältige aber ebenso meinungsreiche wie friedliche Gesellschaft.

ach, die Sprachpolizei...

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 18:26 (vor 3548 Tagen) @ sb

...und dann mimosenhaft "Willkommensklatscher" als "diffamierend" abwerten, obwohl der Begriff "Willkommensklatscher" erstens das damalige

und in der Sache wenig zielführende

Verhalten

einzelner

sehr anschaulich beschreibt und

häufig genutzt wird um alle zu diffamieren, die nicht montags auf die Straße gehen und "Ausländer raus" schreien.

--
Weg mit dem 4744!

warum diese typischen Reflexe?

sb, Dienstag, 19.07.2016, 19:05 (vor 3548 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von sb, Dienstag, 19.07.2016, 19:08

häufig genutzt wird um alle zu diffamieren, die nicht montags auf die Straße gehen und "Ausländer raus" schreien.

Folglich findet die angebliche "Diffamierung" außerhalb meines Kopfes statt, zumal ich relativ kosmopolitisch bin – aber eben nicht naiv; so viel Fähigkeit zur rationalen Analyse hätte ich als selbstverständlich vorausgesetzt.

P.S.: Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß – beides lehne ich ab, da beides einer Differenzierung widerspricht.

Abseits aller Wortgefechte und ohne Bahn-Bezug: Frage!

heineken, Dienstag, 19.07.2016, 19:18 (vor 3548 Tagen) @ sb

Wie stehen denn du, VT_601, BR752 etc. zum hiesigen Asylrecht?
– Ja
– Nein
– 'Nicht so viele!' Wenn dem so ist: Wie begrenzen? Wen ins Land lassen und wen nicht?
– Lt. Dublin III dürfte hier überhaupt keiner ankommen (außer an der deutschen Küste)! Wenn so, dann: Wie stellt ihr euch eine gerechte Lastenverteilung innerhalb der EU vor?

Wie steht ihr zu den Verpflichtungen aus internationalen Vereinbarungen, wie Genfer Konvention et al.?

zur Sachfrage

sb, Dienstag, 19.07.2016, 19:35 (vor 3548 Tagen) @ heineken

Mein Vorschlag vom Herbst 2015 (außerhalb dieses Eisenbahn-Forums) war:

- übergeordnete Organisation via UNO (auch ohne UNO ließe sich ein Teil der Vorschläge umsetzen und hätten einige der störenden Einzelentscheidungen vermieden und damit dem politischen Frieden gedient)

- vorrangige Verantwortung zur Aufnahme von Kriegsflüchtlingen durch die kriegsverursachenden Ländern; Beispiel Syrien: Großbritannien / Frankreich (vor ca. 100 Jahren), USA / ggf. Russland (aus jüngerer Zeit)

- bei Forderungen an EU müssen erst die EU-Partnerländern konsultiert werden anstatt in postsowjetischer Manier über deren Mitbestimmungswünsche hinwegentschieden

- Anträge auf subsidiären Schutz / Asyl in den EU-Botschaften vor Ort bzw. im Fall Syrien in dessen Nachbarländer prüfen lassen und Schutzbedürftige direkt von dort an den Zielort fliegen; damit hätte man nicht auch noch weitere Ländern wie auf dem Balkan in Unfrieden gestürzt.

- für alle anderen: Einwanderungsgesetz mit qualitativen Entscheidungskriterien (seit den 1990er Jahren überfällig)

- Familiennachzug beschränkt auf die obigen Mechanismen

- Kontrolle – und wo nötig Sicherung – der EU-Außengrenzen, der Schengen-Außengrenzen sowie ggf. der Binnengrenzen

- keine "Deals" wie solche zwischen Deutschland und der Türkei vom Frühjahr 2016

- flankierend: erleichterter Marktzugang für Produkte aus z.B. Afrika, so dass sich die dort einheimische Bevölkerung wirtschaftlich etwas aufbauen kann; Unterstützung beim Aufbau kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie einer funktionierenden Zivilgesellschaft, welche sich an den jeweiligen kulturellen und traditionellen Eigenheiten orientiert

- ...

zu deiner Antwort

heineken, Mittwoch, 20.07.2016, 22:03 (vor 3547 Tagen) @ sb

- übergeordnete Organisation via UNO (auch ohne UNO ließe sich ein Teil der Vorschläge umsetzen und hätten einige der störenden Einzelentscheidungen vermieden und damit dem politischen Frieden gedient)

Wenn, wie geschehen, dem UNHCR die für eine Basisversorgung von Kriegsflüchtlingen in den direkten Nachbarländern notwendigen Mittel schon nicht bereitgestellt werden: Was, außer einer Delegation nach dem Prinzip 'heiße Kartoffel' ist dann der Vorschlag, eine 'übergeordnete Organisation' solle die Probleme lösen? (Zumal mir 'übergeordnet' viel zu sehr nach deutscher Gehorsamsmentalität klingt. Wenn, dann 'supranational' – und: Die diese Delegationsebenen Legitimierenden sind immer noch wir alle! Nicht 'irgendjemand anderes'.)

- vorrangige Verantwortung zur Aufnahme von Kriegsflüchtlingen durch die kriegsverursachenden Ländern; Beispiel Syrien: Großbritannien / Frankreich (vor ca. 100 Jahren), USA / ggf. Russland (aus jüngerer Zeit)

Dann mache dich mal schlau zur EU-Energiepolitik und ihrer Rolle in der Levante.
Und, ach ja, passt ja gut zum konkreten Fall: Die Bundeswehr war nicht in Afghanistan? Ach nee, die waren zwar da – ham' aber ja nur Brunnen gebohrt und Schulen gebaut … tztztz

- bei Forderungen an EU müssen erst die EU-Partnerländern konsultiert werden anstatt in postsowjetischer Manier über deren Mitbestimmungswünsche hinwegentschieden

Alleine schon die Wortwahl 'in postsowjetischer Manier' verbietet eine sachliche Antwort.
Die Entscheidungsprozesse innerhalb der EU sind dir geläufig? Wie lange hätten im letzten Herbst die Flüchtlinge wo ausharren sollen, bis man sich in Brüssel geeinigt hätte?

- Anträge auf subsidiären Schutz / Asyl in den EU-Botschaften vor Ort bzw. im Fall Syrien in dessen Nachbarländer prüfen lassen und Schutzbedürftige direkt von dort an den Zielort fliegen; damit hätte man nicht auch noch weitere Ländern wie auf dem Balkan in Unfrieden gestürzt.

Vor allem hätte man verhindern können, daß das Mittelmeer zum Massengrab wird oder auch, daß in Mazedonien soviele PU geschaden, das sich das UNHCR genötigt sah, an den Bahnstrecken mehrsprachige Warnhinweise anzubringen.
Grundsätzlich eine schöne Idee mit den Botschaften. Allerdings werde ich bei diesem wie auch den meisten anderen deiner Ideen das Gefühl nicht los, daß es dir hauptsächlich darum geht 'aus den Augen, aus dem Sinn'. Also erst gar nicht herkommen lassen.

- für alle anderen: Einwanderungsgesetz mit qualitativen Entscheidungskriterien (seit den 1990er Jahren überfällig)

Absolut. (Sofern: 'Alle anderen' meint, außerhalb Flüchtlingsdefinition nach GFK etc.)

- Kontrolle – und wo nötig Sicherung – der EU-Außengrenzen, der Schengen-Außengrenzen sowie ggf. der Binnengrenzen

Naja. Zäune haben noch nie sonderlich lange gehalten. Ist nicht das Allheilmittel.
Außerdem möchte *ich* nicht in einem Europa leben, was sich Menschenrechte und keine Binnengrenzen auf die Fahne schreibt – während um uns herum ein Staat nach dem anderen scheitert und wir nur noch schulterzuckend dastehen und im Zweifelsfall noch eine Lage Stacheldraht auf den Zaun draufpacken.

bitte ebenfalls sachlich antworten

sb, Mittwoch, 20.07.2016, 22:29 (vor 3547 Tagen) @ heineken

Auf Deine sachliche Frage habe ich Dir sachlich geantwortet. Schade, dass dies nicht uns beiden möglich ist?

.

Beispiel für Deinen Versuch, gegen grundsätzliche Regeln zu verstoßen und in angreifender Art und Weise Behauptungen in den Raum zu stellen, welche durch mein vorheriges Posting bereits eindeutig widerlegt waren:

Allerdings werde ich bei diesem wie auch den meisten anderen deiner Ideen das Gefühl nicht los, daß es dir hauptsächlich darum geht 'aus den Augen, aus dem Sinn'. Also erst gar nicht herkommen lassen.

.

Schreibe doch mal Deine Problemlösung auf und berücksichtige dabei im Hinblick auf dieses Forum auch die Interessen aller Fahrgäste.

'eindeutig widerlegt'?

heineken, Donnerstag, 21.07.2016, 06:58 (vor 3547 Tagen) @ sb

Beispiel für Deinen Versuch, gegen grundsätzliche Regeln zu verstoßen und in angreifender Art und Weise Behauptungen in den Raum zu stellen, welche durch mein vorheriges Posting bereits eindeutig widerlegt waren:

Na, auf diese 'Widerlegung' bin ich aber mal gespannt.

...und selbst keine Lösungsvorschläge?

sb, Donnerstag, 21.07.2016, 22:09 (vor 3546 Tagen) @ heineken
bearbeitet von sb, Donnerstag, 21.07.2016, 22:10

Zitat von mir:

- Anträge auf subsidiären Schutz / Asyl in den EU-Botschaften vor Ort bzw. im Fall Syrien in dessen Nachbarländer prüfen lassen und Schutzbedürftige direkt von dort an den Zielort fliegen; damit hätte man nicht auch noch weitere Ländern wie auf dem Balkan in Unfrieden gestürzt.

- für alle anderen: Einwanderungsgesetz mit qualitativen Entscheidungskriterien (seit den 1990er Jahren überfällig)


Damit widerlegte Behauptung:

Zitat von Dir:

Allerdings werde ich bei diesem wie auch den meisten anderen deiner Ideen das Gefühl nicht los, daß es dir hauptsächlich darum geht 'aus den Augen, aus dem Sinn'. Also erst gar nicht herkommen lassen.

. . .

Wo bleiben denn Deine konkreten Lösungsvorschläge, so solche denn existieren?

Zitat von mir:

Schreibe doch mal Deine Problemlösung auf und berücksichtige dabei im Hinblick auf dieses Forum auch die Interessen aller Fahrgäste.

zu deiner Antwort

sb, Freitag, 22.07.2016, 18:28 (vor 3545 Tagen) @ heineken

Wenn, wie geschehen, dem UNHCR die für eine Basisversorgung von Kriegsflüchtlingen in den direkten Nachbarländern notwendigen Mittel schon nicht bereitgestellt werden:

Richtig, das war einer der ursächlichen Fehler, die aber sehr wohl von der UN-Ebene und allen verantwortlichen UN-Mitgliedern zu lösen sind.

- vorrangige Verantwortung zur Aufnahme von Kriegsflüchtlingen durch die kriegsverursachenden Ländern; Beispiel Syrien: Großbritannien / Frankreich (vor ca. 100 Jahren), USA / ggf. Russland (aus jüngerer Zeit)


Dann mache dich mal schlau zur EU-Energiepolitik und ihrer Rolle in der Levante.

Genannt waren die Hauptverantwortlichen – warum dann Dein Widerspruch?

Und, ach ja, passt ja gut zum konkreten Fall: Die Bundeswehr war nicht in Afghanistan? Ach nee, die waren zwar da – ham' aber ja nur Brunnen gebohrt und Schulen gebaut … tztztz

Differenzierungen und das Zugeständnis mir gegenüber liegen Dir nicht:

Natürlich ist betreffend Afghanistan auch Deutschland mit verantwortlich, nicht aber betreffend Syrien (siehe Beispiel).

- bei Forderungen an EU müssen erst die EU-Partnerländern konsultiert werden anstatt in postsowjetischer Manier über deren Mitbestimmungswünsche hinwegentschieden


Alleine schon die Wortwahl 'in postsowjetischer Manier' verbietet eine sachliche Antwort.

;) – Frau Merkel hat sich genau in solcher postsowjetischer Manier verhalten bezüglich der "Partner" in der EU, auch wenn vielen Merkel-Zujubler das im Nachdenken peinlich ist. (nicht nur die Polen und Ungarn sind dieser Meinung, sondern auch die Tschechen und Slowaken, die Balkan-Länder und auch immer mehr Bürger hier in Deutschland)

Die Entscheidungsprozesse innerhalb der EU sind dir geläufig? Wie lange hätten im letzten Herbst die Flüchtlinge wo ausharren sollen, bis man sich in Brüssel geeinigt hätte?

Der kapitale Fehler – wie es auch immer mehr Politiker zugeben – war, die Sonderzüge aus Budapest nicht als einmalige Hilfestellung zu kommunizieren, sondern medial zu verbreiten, Deutschland heiße die ganze Welt willkommen und schaffe das alles! Das hat falsche Erwartungen geschürt und auch viele Migranten erst recht zu einer gefährlichen Reise und in eine ungewisse Zukunft ermuntert. Im Übrigen ist Asylrecht ein Individualrecht, kein Massenanspruch!

- Kontrolle – und wo nötig Sicherung – der EU-Außengrenzen, der Schengen-Außengrenzen sowie ggf. der Binnengrenzen


Naja. Zäune haben noch nie sonderlich lange gehalten. Ist nicht das Allheilmittel.

Mazedonien hat die Grenze gesichert ganz ohne große Zäune – zum Entsetzen Merkels und der anderen Verblendeten, die behaupteten, Deutschland könne so etwas nicht.

Außerdem möchte *ich* nicht in einem Europa leben, was sich Menschenrechte und keine Binnengrenzen auf die Fahne schreibt – während um uns herum ein Staat nach dem anderen scheitert und wir nur noch schulterzuckend dastehen und im Zweifelsfall noch eine Lage Stacheldraht auf den Zaun draufpacken.

Warum seien Menschenrechte besser geschützt, wenn man die Schutzbedürften sowie junge Leute, die nach ihrem Lebensglück suchen, zu gefährlichen Meeres-Überfahrten usw. auch noch medial ermuntert?

Und warum wird so getan, dass vor Krieg und Terror Flüchtende sich meinen aussuchen können, in welchem Land sie am besten alimentiert werden (50.000 Euro pro Jahr staatliche Kosten für den Axt-Terroristen von Würzburg), obwohl diese nur Schutz und eine Existenzsicherung suchen / benötigen?

warum diese Kampfrhetorik?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 19:21 (vor 3548 Tagen) @ sb
bearbeitet von JeDi, Dienstag, 19.07.2016, 19:23

P.S.: Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß – beides lehne ich ab, da beides einer Differenzierung widerspricht.

Dann solltest du erst recht zwischen "Willkommensklatschern" und "Leuten, die der Meinung sind, dass man Flüchtlingen helfen muss" differenzieren, wenn du Schwarz und Weiß schon so ablehnst, und grade "Willkommensklatschern" (womit du aber offensichtlich beide Gruppen meinst) unterstellst, nicht differenzieren zu können.

--
Weg mit dem 4744!

Analyse: welche "Kampf"rhetorik?

sb, Dienstag, 19.07.2016, 19:50 (vor 3548 Tagen) @ JeDi

Um die Analyse meiner Sätzung zu erleichtern, hier nochmal kommentiert:

Gerade diese Differenzierung bringen doch viele sog. "Willkommensklatscher" selbst nicht auf die Reihe!

= subjektive Meinungsäußerung, eventuell wäre aber ein "?" statt ein "!" angebrachter gewesen

Interessanterweise unterblieb aber bisher jeglicher Kommentar dazu, dass ich die These bzgl. der falschen Schlussfolgerung, aus geringen AfD-Stimmenzahlen würde sich eine große Unterstützung der Bevölkerung für die Willkommenspolitik folgern lassen, unwidersprochen blieb; stattdessen stört man sich an Einzelbegriffen...

obwohl der Begriff "Willkommensklatscher" erstens das damalige Verhalten sehr anschaulich beschreibt und zweitens je nach Ansichtssache auch positiv verstanden werden kann.

= Erläuterung, dass ich den Begriff an sich neutral sehe

Folglich findet die angebliche "Diffamierung" außerhalb meines Kopfes statt, zumal ich relativ kosmopolitisch bin – aber eben nicht naiv; so viel Fähigkeit zur rationalen Analyse hätte ich als selbstverständlich vorausgesetzt.

P.S.: Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß – beides lehne ich ab, da beides einer Differenzierung widerspricht.

= Fazit


Soviel Selbstreflexion würde ich mir auch von anderen Schreibern wünschen:

[JeDi] >> häufig genutzt wird um alle zu diffamieren, die nicht montags auf die Straße gehen und "Ausländer raus" schreien.

Was soll das in Bezug auf mich?


Nebenbemerkung: Obendrein ist auch noch ein Bahnbezug gegeben:

Eine Einschränkung des freien Zugangs zu Zügen und Bahnstationen wäre ein erheblicher Rückschritt für unsere freie und vielfältige aber ebenso meinungsreiche wie friedliche Gesellschaft.

Die Benutzung von Begriffen derselben

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 20:31 (vor 3548 Tagen) @ sb
bearbeitet von JeDi, Dienstag, 19.07.2016, 20:31

Interessanterweise unterblieb aber bisher jeglicher Kommentar dazu, dass ich die These bzgl. der falschen Schlussfolgerung, aus geringen AfD-Stimmenzahlen würde sich eine große Unterstützung der Bevölkerung für die Willkommenspolitik folgern lassen, unwidersprochen blieb; stattdessen stört man sich an Einzelbegriffen...

Weil deine zusammengetragenen Zahlen soweit in Ordnung gehen. Ich für meinen Teil wollte nur dein Aufregen über die Kritik am Begriff "Willkommensklatscher" nicht unkommentiert stehen lassen.

Ansich zeigen deine Zahlen alles und auch gar nichts. So ist eine Mehrheit der Meinung, dass die Bundesregierung die Flüchtlingskrise nicht im Griff hat. Doch was heißt das? Nicht, dass man prinzipiell was gegen Flüchtlinge hätte. Nicht, dass man "Wir schaffen das" nicht gut findet - sondern vorallem, dass das Krisenmanagement nicht optimal gelaufen ist (was ich sogar ebenfalls unterschrieben würde). Umgekehrt sind aber fast 100% der Deutschen der Meinung, dass wir vor Krieg geflohene aufnehmen sollten, und immerhin Dreiviertel finden, dass wir vor Verfolgung geflohene aufnehmen sollten. Hier würde das Viertel aber schon wieder zur AfD/CSU passen (auch wenn ich glaube, dass das zu kurz greift).

Letztlich zeigen deine Zahlen aber, dass bis zu 96% der Deutschen "Willkommensklatscher" sein müssten (eben weil Kriegsflüchtlinge ja aufgenommen werden sollten). Das passt aber eben überhaupt nicht zum Begriff und nicht zu deinem Nachsatz.

[JeDi] >> häufig genutzt wird um alle zu diffamieren, die nicht montags auf die Straße gehen und "Ausländer raus" schreien.

Was soll das in Bezug auf mich?

Du hast dir einen Begriff zu eigen gemacht, der aus dem rechten bis Rechtspopulistischen Milieu kommt und entsprechend vorbelastet ist. Warum du das getan hast, musst du dich selbst fragen.

--
Weg mit dem 4744!

Die Benutzung von Begriffen derselben

sb, Dienstag, 19.07.2016, 20:55 (vor 3548 Tagen) @ JeDi

Letztlich zeigen deine Zahlen aber, dass bis zu 96% der Deutschen "Willkommensklatscher" sein müssten (eben weil Kriegsflüchtlinge ja aufgenommen werden sollten). Das passt aber eben überhaupt nicht zum Begriff und nicht zu deinem Nachsatz.

Eben.

Vielleicht wird der Begriff "Willkommensklatscher" je nach differenzierter Sichtweise auch einfach unterschiedlich interpretiert – und Du ordnest diesen Begriff einem Milieu zu, mit dem ich nichts zu tun habe?

Ein armseliger sesselpupsender Brandstifter

heineken, Dienstag, 19.07.2016, 08:42 (vor 3549 Tagen) @ Fabischo
bearbeitet von heineken, Dienstag, 19.07.2016, 08:42

Mehr kann man kaum entgegnen auf so ein Traktat von dir ;-(

Hast du heute schon mal in den Spiegel gesehen?

VT_601, Dienstag, 19.07.2016, 09:54 (vor 3549 Tagen) @ heineken

- kein Text -

Dein Problem

heineken, Dienstag, 19.07.2016, 10:33 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

… nein, eines deiner Probleme ist sowas hier:

(…) wenn man etwas gegen Flüchtlinge sagt was in weiten Teilen auch noch der Wahrheit entspricht (…)

Dieses typische 'habe gehört /gelesen /in der BLÖD stands /das muß doch so sein!'.
Ist dir 'Papa, Charly hat gesagt, sein Vater hat gesagt …' bekannt?
(Aktuell müßte es heißen 'Papa, Kevin hat …' – ach nee, Mist: Gabs 2015 ja wirklich, vom RBB ;-)

Forenregeln - bei dieser Hetze fühle ich mich unwohl

GUM, Dienstag, 19.07.2016, 09:57 (vor 3549 Tagen) @ Fabischo

- kein Text -

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Arme Irre gibt es in jedem Land!

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 19.07.2016, 17:26 (vor 3548 Tagen) @ Fabischo

Stimmt unter Irre, die keine Deutschen sind, zählen für mich auch afghanische Muslime, die diesen "Amoklauf" mit "Allahu ackbar"-Sprüchen zelebrieren.

Bin mal gespannt, was noch passieren soll, damit die Politik mal aufwacht und für innere Sicherheit und vor allen Dingen für die Sicherheit der STAATSbürger sorgt.
Geld für Flüchtlingsheime und die entsprechende Bewachung scheint ja da zu sein, ist ja auch wichtiger, da rechte Täter gefährlicher und schlimmer sind als die armen Flüchtlinge.

Rein quantitativ ist es so. Die Angriff rechter Täter auf Flüchtlinge überwiegt in ihrer Anzahl die Amokläufe islamistischer Fanatiker bei weitem.

Im Übrigen waren die Opfer nicht einmal deutsche Staatsbürger sondern chinesische Touristen... soviel dazu.

Arme Irre gibt es in jedem Land!

GUM, Dienstag, 19.07.2016, 09:41 (vor 3549 Tagen) @ ICETreffErfurt

Wünsche den betroffenen Personen gute Genesung.

Dem schließe ich mich an.

Und bevor jetzt im Hinblick auf die Nationalität angespielt wird:

Ich bin letztes Jahr von einem deutschen, betrunkenen Fahrgast in einem Regionalzug geschlagen worden.

Uhrzeit: Freitag Nachmittags 15 Uhr

Wenn der aus Zufall (Baumarkt-Besuch, irgendwas für den Garten gekauft) auch eine Axt bzw. ein Messer dabei gehabt hätte, dann hätte es auch mit wesentlich mehr Schaden bei mehr Personen geendet.

Der Täter hat dann mindestens noch eine Stunde lang versucht die Wache neben Gleis 27 auseinanderzunehmen. Für die Polizisten war das wohl eher Alltag. Möbel aber ziemlich robust.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Vermutlich Amoklauf in einem Zug in Würzburg

Berlin-Express, nähe BPHD, Montag, 18.07.2016, 22:48 (vor 3549 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von Berlin-Express, Montag, 18.07.2016, 22:48

http://www.mittelbayerische.de/bayern-nachrichten/offenbar-amoklauf-in-wuerzburg-21705-...
21 Menschen sollen verletzt sein.

Es handelt sich wohl um RB 58130 (Treuchtlingen - Würzburg).

Gute Besserung an die Verletzten!

3 Schwerverletzte, Amokläufer erschossen

redcobra, Dienstag, 19.07.2016, 00:35 (vor 3549 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von redcobra, Dienstag, 19.07.2016, 00:37

echt unfassbar diese Tat. Hoffe nur das Beste für die Opfer und keine Häufung solch grausamer Ereignisse, wie zuletzt auch in Nizza und dass die Stimmung gegenüber Flüchtlingen/Migranten nicht ins extrem Negative kippt....

1. Statement vom bay. Innenminister:
http://www.tagesschau.de/inland/wuerzburg-regionalzug-101.html

http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Amoklauf-in-Wuerzburg-Taeter-erschossen;art73...

Wie seltsam (Verschwörungstheorie inside)

kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Dienstag, 19.07.2016, 00:45 (vor 3549 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von kimba2k, Dienstag, 19.07.2016, 00:46

Wie seltsam das in den letzten Tagen alle Terroristen grundsätzlich, egal an welchem Ort, erschossen wurden "damit man sie nicht mehr befragen konnte".

Nicht das man mit Beinschüßen (in diesem Fall) so einen armen Irren bändigen könnte, was die Deutsche Polizei auch durchaus regelmäßig trainiert...

Nicht 100% ernst gemeint...

WDR2: "... wurde auf der Flucht erschossen."

br752, Dienstag, 19.07.2016, 01:10 (vor 3549 Tagen) @ kimba2k

Wie seltsam das in den letzten Tagen alle Terroristen grundsätzlich, egal an welchem Ort, erschossen wurden "damit man sie nicht mehr befragen konnte".

Nicht das man mit Beinschüßen (in diesem Fall) so einen armen Irren bändigen könnte, was die Deutsche Polizei auch durchaus regelmäßig trainiert...

Diese Haeufung ist uns auch aufgefallen. Auch wurde nicht die Formulierung "toetlich verletzt" benutzt, worauf doch sonst so viel Wert gelegt wird.

Im Radio (WDR2) hies es sogar lapidar "... wurde auf der Flucht erschossen."

Das kenne ich eigentlich nur aus Western-Filmen.

Verstehe ich nicht.


BR752

WDR2: "... wurde auf der Flucht erschossen."

meilensammler, Dienstag, 19.07.2016, 02:26 (vor 3549 Tagen) @ br752

"Wie der bayerische Innenminister Hermann in der ARD erklärte, habe der Mann die Beamten angegriffen und wurde daraufhin erschossen. "

WDR2: "... wurde auf der Flucht erschossen."

Silver, Dienstag, 19.07.2016, 08:19 (vor 3549 Tagen) @ br752

Wie seltsam das in den letzten Tagen alle Terroristen grundsätzlich, egal an welchem Ort, erschossen wurden "damit man sie nicht mehr befragen konnte".

Nicht das man mit Beinschüßen (in diesem Fall) so einen armen Irren bändigen könnte, was die Deutsche Polizei auch durchaus regelmäßig trainiert...


Diese Haeufung ist uns auch aufgefallen. Auch wurde nicht die Formulierung "toetlich verletzt" benutzt, worauf doch sonst so viel Wert gelegt wird.

Davon abgesehen, dass ich eine solche Häufung nicht im Ansatz erkennen kann, aber kannst Du bitte auch nur eine durchgängig logische Theorie präsentieren, die eine andere Begründung für diese angebliche Häufung liefert als der Zufall?

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

sfn17, Dienstag, 19.07.2016, 11:28 (vor 3549 Tagen) @ kimba2k

Derzeit läuft gerade ein Shitstorm gegen Künast.

Und ich frage mich auch, ob unsere Eliteschützen vielleicht doch nicht so geübt sind, dem Täter in die Beine zu schießen statt tödlich. Der Täter war schon außerhalb des Zugs, und "erst" beim Angriff auf die Polizisten wurde scharf geschossen. Eigensicherung ja, aber gleich so direkt? Naaaja...

Erinnert mich an die 1980er Jahre, wo ordinäre Hauseinbrecher auch gleich erschossen wurden. Wissen vielleicht manche hier noch.

Noch was: Den einen oder anderen armen Irren gibt es auch hier im Forum.

Mein ausdrückliches Mitgefühl für unseren GUM.

Danke für die Beachtung.

... warst Du dabei ...?

mausgalaxy99, Dienstag, 19.07.2016, 11:47 (vor 3549 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von mausgalaxy99, Dienstag, 19.07.2016, 11:48

Warst Du dabei? Kannst Du die Situation einschätzen? Also einfach mal ruhig sein und keine Behauptungen aufstellen, wenn man nicht dabei war. Ich glaube kaum, dass die Einsatzkräfte einfach so jemanden "abknallen" um Deiner Wortwahl zu gefallen.

Frage nach Grund und Notwendigkeit der Tötung legitim

Destear, Berlin, Dienstag, 19.07.2016, 12:08 (vor 3549 Tagen) @ mausgalaxy99

Jawohl, verstanden! Fragen zu polizeilichen Eingriffen dürfen nur noch gestellt werden, wenn man dabei war. Was für ein Schwachsinn.

Es ist legitim und völlig in Ordnung, nach dem Grund der Tötung zu fragen. Auch Polizei bewegt sich nicht in einem rechtsfreien Raum und das, was bisher bekannt ist, lässt Raum für Fragen, ohne den Beteiligten Polizist_innen einen verkappten Vorwurf zu machen.

Warum also gleich so ausholen? Es geht um die Tötung eines - wenn auch mutmaßlich straffälligen - Menschen. Grund genug, finde ich.

Kann aber auch das Gegenteil bewirken

Christian_S, Dienstag, 19.07.2016, 12:14 (vor 3549 Tagen) @ Destear


Es ist legitim und völlig in Ordnung, nach dem Grund der Tötung zu fragen. Auch Polizei bewegt sich nicht in einem rechtsfreien Raum und das, was bisher bekannt ist, lässt Raum für Fragen, ohne den Beteiligten Polizist_innen einen verkappten Vorwurf zu machen.

Ich gebe Dir zwar recht, das auch Polizei und sonstige Staatsorgane nicht machen können, was sie wollen. Aber man kann zumindest hierzulande davon ausgehen, dass es keinen Bürgeraufruf zur Nachforschung braucht, sondern polizeiintern solche Dinge sowieso ausgewertet werden - erst bei einem so medial aufmerksamen Vorfall wie diesem.

Man sollte nämlich auch bedenken: Werden die Polizisten jedesmal gleich an den Pranger gestellt, könnte das auch mal dazu führen, dass in sehr ernsten Situationen dann vielleicht nicht mehr mit der möglicherweise notwendigen Reaktion agiert wird. Einfach aus der Angst heraus, hinterher wieder medial zerrissen zu werden.

Kann aber auch das Gegenteil bewirken

Destear, Berlin, Dienstag, 19.07.2016, 12:25 (vor 3549 Tagen) @ Christian_S


Es ist legitim und völlig in Ordnung, nach dem Grund der Tötung zu fragen. Auch Polizei bewegt sich nicht in einem rechtsfreien Raum und das, was bisher bekannt ist, lässt Raum für Fragen, ohne den Beteiligten Polizist_innen einen verkappten Vorwurf zu machen.


Ich gebe Dir zwar recht, das auch Polizei und sonstige Staatsorgane nicht machen können, was sie wollen. Aber man kann zumindest hierzulande davon ausgehen, dass es keinen Bürgeraufruf zur Nachforschung braucht, sondern polizeiintern solche Dinge sowieso ausgewertet werden - erst bei einem so medial aufmerksamen Vorfall wie diesem.

Man sollte nämlich auch bedenken: Werden die Polizisten jedesmal gleich an den Pranger gestellt, könnte das auch mal dazu führen, dass in sehr ernsten Situationen dann vielleicht nicht mehr mit der möglicherweise notwendigen Reaktion agiert wird. Einfach aus der Angst heraus, hinterher wieder medial zerrissen zu werden.

Hallo!

Da will ich dir im Grundsatz recht geben. Deshalb ist es etwa in Berlin eine schwierige Situation, dass es für den "Finalen Rettungsschuss" keine polizeirechtliche Rechtsgrundlage gibt. Das führt zu erheblichen Unsicherheiten, aber zumindest nach meiner Erfahrung nicht dazu, dass im gebotenen Fall dennoch die äußersten Mittel ergriffen würden.

Das Problem - wurde von sfn17 hier gerade auch schon angedeutet - ist struktureller Natur. Polizei befindet sich als staatliches Eingriffsorgan mit teilweise sehr weitreichenden polizeirechtlichen Befugnissen in vielen Situationen in einer absoluten Machtposition, die durch nachträgliche Ermittlungen bei Zwischenfällen kaum ausgeglichen werden kann. Diese strukturelle Situation hat das Potenzial dazu, dass erhebliche Fehler seltener die gebotenen, erheblichen Konsequenzen haben. Ich will hier ausdrücklich keinen Vergleich anstellen, aber wenigstens auf das Beispiel USA hinweisen, dass zeigt, wie sehr das - vermischt mit dem gesellschaftlichen Problem Rassismus - zur regelrechten Krise werden kann.

Deshalb finde ich im konkreten Fall völlig in Ordnung, wenn etwa Renate Künast hier nachfragt. Denn so oder so: Den Tod eines Menschen kann man nicht rückgängig machen, egal ob seine Tötung angemessen war, oder nicht. Tod durch staatliche Macht ist ein Faktor, der es schlimmer macht und der durch die nachträglichen Konsequenzen im Falle eines Fehlers überhaupt nicht ausgeglichen werden kann. Darum finde ich es gut, wenn hier nochmal der Lebensschutz betont wird - ein Gerichtsprozess wäre allemal besser gewesen als ein tödlicher Schuss.

Den Rest müssen die dann hoffentlich stattfindenden Nachermittlunhen ergeben, aber zumindest wenn ich nach dem Grund frage, mache ich den Polizist_innen ausdrücklich noch keinen Vorwurf.

Besten Gruß

Kann aber auch das Gegenteil bewirken

Silver, Dienstag, 19.07.2016, 12:54 (vor 3549 Tagen) @ Destear

In vielen Punkten gebe ich Dir vollkommen recht, aber die Art der Fragestellung war weder bei Frau Künast noch bei sfn17 angemessen. Natürlich muss die Öffentlichkeit darüber wachen, dass die Polizei bei ihrer Arbeit rechtsstaatliche Grundsätze beachtet. Daher ist die einfache Fragestellung, ob in diesem Fall alles seine Ordnung hatte, auch nicht zu beanstanden. Nicht in Ordnung ist jedoch, wenn der berichtete Sachverhalt keinen Anfangsverdacht eines vorschnellen Schusswaffengebrauchs liefert, dennoch überzogene Polizeigewalt zu unterstellen. sfn17 unterstellt dies, wenn er die Gefährlichkeit von "nur" Messer und Axt verkennt und von "abmurksen" spricht und damit eigentlich schon ein Urteil fällt. Frau Künast tut das auch, wenn sie "???? Fragen!" twittert, denn sie impliziert ohne genaue Kenntnis des Tathergangs, dass irgendetwas nicht in Ordnung sein könne.

Kann aber auch das Gegenteil bewirken

ThomasK, Dienstag, 19.07.2016, 13:21 (vor 3549 Tagen) @ Silver
bearbeitet von ThomasK, Dienstag, 19.07.2016, 13:21

In vielen Punkten gebe ich Dir vollkommen recht, aber die Art der Fragestellung war weder bei Frau Künast noch bei sfn17 angemessen. Natürlich muss die Öffentlichkeit darüber wachen, dass die Polizei bei ihrer Arbeit rechtsstaatliche Grundsätze beachtet. Daher ist die einfache Fragestellung, ob in diesem Fall alles seine Ordnung hatte, auch nicht zu beanstanden. Nicht in Ordnung ist jedoch, wenn der berichtete Sachverhalt keinen Anfangsverdacht eines vorschnellen Schusswaffengebrauchs liefert, dennoch überzogene Polizeigewalt zu unterstellen. sfn17 unterstellt dies, wenn er die Gefährlichkeit von "nur" Messer und Axt verkennt und von "abmurksen" spricht und damit eigentlich schon ein Urteil fällt. Frau Künast tut das auch, wenn sie "???? Fragen!" twittert, denn sie impliziert ohne genaue Kenntnis des Tathergangs, dass irgendetwas nicht in Ordnung sein könne.


Vielen Dank für dein sachliches Posting.

Du hast genau die entscheidenden Punkte aufgeführt.

Selbstverständlich muss die Polizei rechtsstaatlich beaufsichtigt werden.

Wie dumm das Geschwätz von sfn17 ist, erkennt man schon daran, dass er erst kritisiert, dass zu lange gewartet worden ist. Auf die Idee, dass die Polizei deeskalierend einwirken wollte, in dem sie NICHT schießt, kommt er erst gar nicht. Im Verhalten bestehen zwischen der deutschen Polizei und der US-Polizei GRUNDLEGENDE Unterschiede.

Aber das besonnene Verhalten der deutschen Polizei wurde nicht belohnt.

Ganz im Gegenteil.

Und wie du schon richtig ausgeführt hast, ist eine Axt keineswegs eine harmlose Waffe. Mit einem gezielten Axthieb kann man einen Menschen durchaus töten.

Ich gehe davon aus, dass die juristische Prüfung ergeben wird, dass hier § 32 StGB greift und es somit erst gar nicht zu einer Anklage kommen wird.

Kann aber auch das Gegenteil bewirken

kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Dienstag, 19.07.2016, 13:48 (vor 3549 Tagen) @ Silver

Nicht in Ordnung ist jedoch, wenn der berichtete Sachverhalt keinen Anfangsverdacht eines vorschnellen Schusswaffengebrauchs liefert,

Ich darf kurz den Bericht des TE zitieren:
"Die Polizei erschoss den Angreifer als er flüchtete."

Da darf man ja mal nachfragen. Da wird auch sicherlich die Staatsanwaltschaft nachfragen wollen. Von einem Angriff auf die Polizei war in diesem Artikel noch keine Rede. Auch da wird man mal nachfragen dürfen, was nun stimmt. Auch da wird sicherlich die Staatsanwaltschaft nachfragen wollen.

Natürlich ging ein Angriff auf unschuldige von ihm aus, keine Frage. Dafür gehört der in seiner Heimat weggesperrt bis zum Sankt Nimmerleinstag. Das in den letzten Tagen diverse Terroristen in den USA ihre Aktion nicht überlebt haben, wundert mich auch kein bisschen, aber Würzburg liegt nun einmal nicht in Texas, wo rauchende Colts normal zu sein scheinen.

Ich für meinen Teil frage mich schon, warum ein 17 jähriger "zufällig" von SEK Beamten, nicht etwa von überforderten Verkehrspolizisten, präzise tödlich getroffen wurde. In NRW wurde ja in den letzten Jahren so einiges über die Ansichten einzelner(nun zum Glück Ex)SEK Rambos bekannt, z.B. die, dass 109 Schüsse auf eine Einzelperson Notwehr ist. Gut in dem Fall war es tatsächlich Zufall, dass niemand tödlich getroffen wurde.

Kann aber auch das Gegenteil bewirken

Silver, Dienstag, 19.07.2016, 14:04 (vor 3549 Tagen) @ kimba2k

Erstens hat sich die Berichterstattung doch recht bald in der Weise konkretisiert, dass der Täter erschossen wurde, als er die Polizisten angriff. Und zweitens wäre es im vorliegenden Fall sogar gerechtfertigt gewesen, auf den flüchtenden Täter zu schießen, um weitere Angriffe zu verhindern.

Sorry, aber bei so eindeutiger Sachlage die Polizei von vornherein in Zweifel zu ziehen, ist einfach krank.

Kann aber auch das Gegenteil bewirken

kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Dienstag, 19.07.2016, 14:21 (vor 3549 Tagen) @ Silver
bearbeitet von kimba2k, Dienstag, 19.07.2016, 14:21

Jede Anwendung von tödlicher Gewalt steht grundsätzlich und selbstverständlich automatisch immer in Zweifel, insbesondere innerhalb der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Das ist völlig normal in einem Rechtsstaat.

Außer bei Propagandaauftritten von Politikern, versteht sich.

Da wird es natürlich Ermittlungen geben und da werden sicherlich genau diese Fragen gestellt werden.

... warst Du dabei ...?

sfn17, Dienstag, 19.07.2016, 12:14 (vor 3549 Tagen) @ mausgalaxy99

Warst Du dabei?

Nein.

Kannst Du die Situation einschätzen?

Kannst Du dann selbst beantworten.

Also einfach mal ruhig sein

Wieso?

Bei Polizeigewalt also ruhig sein. Klar. Der Bürger möge ruhig sein, wenn der "Staat" durchgreift.
Der Staat ist kein Gegensatz zu einer Bürgergesellschaft, sondern kommt von den Bürgern. Ich weiß, dass das viele Bürger immer noch nicht kapieren.

Neulich gab's einen Freispruch für einen Demonstranten, der von Polizisten vermöbelt wurde. Der Richter konnte den Darstellungen der beteiligten Polizisten nicht folgen.

Ach so, ich und mutmaßlich auch Du waren ja nicht dabei. So ein Pech aber auch.

und keine Behauptungen aufstellen, wenn man nicht dabei war.

Wir schließen daraus, dass Ermittlungsbeamte und Richter auch keine Behauptungen aufstellen dürfen; denn sie waren ja nicht dabei.

Merkste was?

Ich glaube kaum, dass die Einsatzkräfte einfach so jemanden "abknallen" um Deiner Wortwahl zu gefallen.

Immerhin glaubst Du es nur kaum. Eine Prise Misstrauen, ob die Einsatzbeamten wirklich korrekt
handelten, ist also vorhanden. Beruhigt mich ja richtig.

Das Argument "...warst Du dabei...?" ist regelmäßig leer, wertlos und ohne jeden Gehalt. Reine Spiegelfechterei.

Und wenn dann der Ermittlungsbericht je einmal öffentlich einsehbar ist, muss man auch hinter die Wortwahl steigen, um vielleicht eine Ahnung zu bekommen, was wirklich geschah, was höchstens noch die unmittelbar Beteiligten wissen könnten, was unter Stress aber auch schon zu verzerrten Erinnerungen führen könnte.

Aber gut. Einige Beamte des Staats, die das mit der Zivilgesellschaft auch noch nicht gerallt haben, freuen sich über ruhige Bürger.

Ist schon ziemlich OT hier, ich gehe dann aus diesem Faden heraus. Danke fürs Lesen.

... nein, aber manchmal sollte man still sein.

mausgalaxy99, Dienstag, 19.07.2016, 14:59 (vor 3549 Tagen) @ sfn17

- kein Text -

... nein, aber manchmal sollte man still sein.

mausgalaxy99, Dienstag, 19.07.2016, 15:01 (vor 3549 Tagen) @ mausgalaxy99

Und wenn Du in der entsprechenden Position bist, dann finde ich es gut, wenn Du die Ermittlungen mit führst. Wenn nicht, dann klappe halten. Es geht nicht darum zu hinterfragen, sondern die Art und Weise der Hinterfragung. Aber sorry, da muss man für ....

... warst Du dabei ...?

Splittergattung, Dienstag, 19.07.2016, 12:19 (vor 3549 Tagen) @ mausgalaxy99

Warst Du dabei? Kannst Du die Situation einschätzen? Also einfach mal ruhig sein und keine Behauptungen aufstellen, wenn man nicht dabei war. Ich glaube kaum, dass die Einsatzkräfte einfach so jemanden "abknallen" um Deiner Wortwahl zu gefallen.

Ich kann den Kritikpunkt durchaus verstehen. Ohne in der Situation dabei gewesen zu sein, wird man es zwar wirklich nicht beurteilen können, ob es gerade da möglich gewesen wäre, den Täter kampf- und fluchtunfähig zu machen. Anstreben sollte man das aber auf jeden Fall.
Allein schon wegen der psychologischen Komponente - es macht ja für potenzielle Nachahmer schon einen Unterschied, ob die sich denken müssen "oh, da hat ein Typ einen Anschlag gemacht, ist als Märtyrer draufgegangen und vö***t jetzt im Paradies 72 Jungfrauen schwindlig - geil, will ich auch!" oder "oh, da hat ein Typ einen Anschlag gemacht und schmort dafür den Rest seines Lebens in einem schäbigen deutschen Gefängnis neben so haram gehandelt habenden Leuten wie Drogendealern - vielleicht hat der doch was falsch gemacht" ...

Aber du?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 13:36 (vor 3549 Tagen) @ mausgalaxy99

- kein Text -

--
Weg mit dem 4744!

... nein, Du?

mausgalaxy99, Dienstag, 19.07.2016, 14:57 (vor 3549 Tagen) @ JeDi

Nein, hab ich auch nicht geschrieben. Aber die Wortwahl mancher Forderungen sind nun mal nicht in Ordnung. Selbstverständlich wird die Staatsanwaltschaft dem Tötungsdelikt nachgehen, so oder so. Aber die Art und Weise wie hier damit mache umgehen ist nun mal völlig daneben.

Ich war nicht dabei und ich erwarte auch noch nicht mal 12 Stunden oder 24 Stunden später Ergebnisse einer Ermittlung. Das muss jedem Mitdenker klar sein.

... nein, Du?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 16:43 (vor 3548 Tagen) @ mausgalaxy99

Nein, hab ich auch nicht geschrieben.

Wer hat denn geschrieben, dass er/sie/es dabei war?

--
Weg mit dem 4744!

..Künast auch nicht

Henrik, Dienstag, 19.07.2016, 16:57 (vor 3548 Tagen) @ JeDi

Nein, hab ich auch nicht geschrieben.

Wer hat denn geschrieben, dass er/sie/es dabei war?

Es gibt Menschen, die waren dabei
und diese werden einen Bericht darüber schreiben, welcher relevant sein wird, aber auch nicht Minuten nach der Tat, auch nicht heute.

die kalte absonderliche Äußerung von Künast ist hier hinsichtlich der Beurteilung des Vorgangs irrelevant,
ebenso die Äußerungen anderer, die ebenso nicht dort dabei waren.

Ich fand die FRAGE von Renate Künast berechtigt.

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 19.07.2016, 17:29 (vor 3548 Tagen) @ Henrik

die kalte absonderliche Äußerung von Künast ist hier hinsichtlich der Beurteilung des Vorgangs irrelevant,
ebenso die Äußerungen anderer, die ebenso nicht dort dabei waren.

Was heißt hier absonderlich? Das war eine berechtigte Frage. Die Antwort auf diese Frage wird sicherlich irgendwann zur Verfügung stehen. Bis dahin sollte diese Frage, nach der Verhältnismäßigkeit der Mittel einfach mal im Raum stehen bleiben und zum Nachdenken anregen.

Ich fand die FRAGE von Renate Künast berechtigt.

Silver, Dienstag, 19.07.2016, 17:38 (vor 3548 Tagen) @ ICETreffErfurt

die kalte absonderliche Äußerung von Künast ist hier hinsichtlich der Beurteilung des Vorgangs irrelevant,
ebenso die Äußerungen anderer, die ebenso nicht dort dabei waren.


Was heißt hier absonderlich? Das war eine berechtigte Frage. Die Antwort auf diese Frage wird sicherlich irgendwann zur Verfügung stehen. Bis dahin sollte diese Frage, nach der Verhältnismäßigkeit der Mittel einfach mal im Raum stehen bleiben und zum Nachdenken anregen.

Wenn sie es bei der Frage gelassen hätte, hätte auch keiner was gesagt. Aber so, wie der Tweet formuliert war ("... ???? Fragen!"), wurde ein Fehlverhalten unterstellt, ohne dass es ein Indiz dafür gab. Das war nicht in Ordnung und das hat sie ja inzwischen auch eingesehen.

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

ThomasK, Dienstag, 19.07.2016, 12:17 (vor 3549 Tagen) @ sfn17

Derzeit läuft gerade ein Shitstorm gegen Künast.


Und zwar völlig zu Recht!

Den Worten hier ist nichts mehr hinzuzufügen:

https://youtu.be/jQOLhtdnkKk?t=1m57s


Und ich frage mich auch, ob unsere Eliteschützen vielleicht doch nicht so geübt sind, dem Täter in die Beine zu schießen statt tödlich. Der Täter war schon außerhalb des Zugs, und "erst" beim Angriff auf die Polizisten wurde scharf geschossen. Eigensicherung ja, aber gleich so direkt? Naaaja...

Was wir nicht brauchen, sind Dummschwätzer, die chillig in entspannter Situation gemütlich am Computer sitzend, anderen, die unter Lebensgefahr ihre Knochen für all unsere Sicherheit hinhalten und in Sekundenbruchteilen unter Stress eine Entscheidung treffen müssen, auch noch in den Rücken fallen.

Noch was: Den einen oder anderen armen Irren gibt es auch hier im Forum.


Wenn ich dein Posting lese, dann komme ich zum Ergebnis, dass du Selbstgespräche führst.

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

Silver, Dienstag, 19.07.2016, 12:18 (vor 3549 Tagen) @ sfn17

Axt und Messer sind tödliche Waffen. In so einer Situation zu schießen ist nicht nur rechtlich und moralisch gerechtfertigt, sondern wird bei der Polizei zurecht auch so ausgebildet.

https://www.youtube.com/watch?v=TSr9lygxlPU

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

VT_601, Dienstag, 19.07.2016, 13:29 (vor 3549 Tagen) @ sfn17

Für mich kein Problem so wie die SEK Leute reagiert haben. Jemand der, wie im vorliegenden Fall, daß Leben Anderer mit einer Axt derart bedroht bzw. verletzt der hat in meinen Augen kein Lebensrecht mehr. Minimalstrafe wäre auf Lebenszeit in den Knast des Landes wo er her kommt. Unsere Gefängnisse wären für diese Menschen wie ein 3 Sterne Hotel und ausserdem müsste das ja dann auch wieder der deutsche Steuerzahler bezahlen.

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 13:36 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

Jemand der, wie im vorliegenden Fall, daß Leben Anderer mit einer Axt derart bedroht bzw. verletzt der hat in meinen Augen kein Lebensrecht mehr.

Jemand der, wie du, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht haben will, hat in meinen Augen kein Recht auf unsere Staatsbürgerschaft mehr.

--
Weg mit dem 4744!

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

VT_601, Dienstag, 19.07.2016, 14:08 (vor 3549 Tagen) @ JeDi

Jungchen du hast keine Ahnung - du bist einfach zu jung

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

Destear, Berlin, Dienstag, 19.07.2016, 14:14 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

Heißt das, mit zunehmender Alterung wird es zulässig und auch legitim, Menschen das Lebensrecht abzusprechen?

Starke Hand und Klaps aufn Arsch!

Kein Bier in Wagen 11, Dienstag, 19.07.2016, 14:25 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

Jungchen du hast keine Ahnung - du bist einfach zu jung

Endlich kommt mal ein richtiges Argument!

Ich wäre ja eh dafür, die heutige demokratische Grundordnung aufzugeben und wieder durch eine Rätesystem abzulösen - mit dem Unterschied, dass nur nachweislich intelligente Bürger zu den Gängen zur Wahlurne zugelassen werden. Alle die zu alt, zu ungebildet oder zu wenig visionär sind, hätten dann kein Recht auf Mitbestimmung. Und die ganzen Schreier, die AfD und Putin mögen, Flüchtlinge und Europa hassen, die wünschen sich doch eh, statt der freien Lügenpresse endlich das heile Bild abhängiger Staatsmedien, und eine führende Hand, die auch mal zulangt - so wie früher bei Papa. Hat einem selbst ja auch gutgetan. Also los, lasst uns schon mal neue Gefängnisse bauen!

Argumentation wie zu Urgroßvaterszeiten

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 19.07.2016, 15:37 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

Tolle Argumentation. Was kommt als nächstes Argument? Haarstruktur? Augenfarbe? Ungewöhnliche Anzahl von Gliedmaßen?

User VT_601 sperren

geko, München, Dienstag, 19.07.2016, 13:48 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

Jemand der, wie im vorliegenden Fall, daß Leben Anderer mit einer Axt derart bedroht bzw. verletzt der hat in meinen Augen kein Lebensrecht mehr.

Diese Aussage ist empörend und widerlich. Das "Lebensrecht" ist ein nicht zu verhandelndes Menschenrecht. Ich fordere, den User "VT_601" zu sperren, auch um ihn vor sich selbst zu schützen. Weitere Aussagen könnten strafrechtlich relevant werden. Eine (ggf. zeitlich befristete) Sperre hilft womöglich ihm/ihr.

+1

Destear, Berlin, Dienstag, 19.07.2016, 13:48 (vor 3549 Tagen) @ geko

- kein Text -

Nein - aber diesen Baum!

musicus, Dienstag, 19.07.2016, 14:19 (vor 3549 Tagen) @ geko

Der Thread dreht sich beinahe ausschließlich um bahnferne Themen - wenn man mal davon absieht, dass sich der Amoklauf in einem Zug ereignet hat, was wiederum nur in einer denkbar geringen Anzahl der Wortmeldungen Kern der Aussage oder Gedanken war.

Also: Bitte dem Anspruch eines Eisenbahnforums gerecht werden, für Staatstragendes auf thematisch einschlägige Plattformen ausweichen und Diffamierungen und Beleidigungen hier wie dort unterlassen.

+1

geko, München, Dienstag, 19.07.2016, 14:22 (vor 3549 Tagen) @ musicus

- kein Text -

-1

Kein Bier in Wagen 11, Dienstag, 19.07.2016, 14:28 (vor 3549 Tagen) @ musicus

Der Thread dreht sich beinahe ausschließlich um bahnferne Themen - wenn man mal davon absieht, dass sich der Amoklauf in einem Zug ereignet hat, was wiederum nur in einer denkbar geringen Anzahl der Wortmeldungen Kern der Aussage oder Gedanken war.

...das stimmt...

Also: Bitte dem Anspruch eines Eisenbahnforums gerecht werden, für Staatstragendes auf thematisch einschlägige Plattformen ausweichen und Diffamierungen und Beleidigungen hier wie dort unterlassen.

...aber, so erfährt man mal gratis, wessen Geistes Kind so mancher User ist. Und das ist unbezahlbar...

-1

Henrik, Dienstag, 19.07.2016, 16:22 (vor 3548 Tagen) @ Kein Bier in Wagen 11

Der Thread dreht sich beinahe ausschließlich um bahnferne Themen - wenn man mal davon absieht, dass sich der Amoklauf in einem Zug ereignet hat, was wiederum nur in einer denkbar geringen Anzahl der Wortmeldungen Kern der Aussage oder Gedanken war.

...das stimmt...

Also: Bitte dem Anspruch eines Eisenbahnforums gerecht werden, für Staatstragendes auf thematisch einschlägige Plattformen ausweichen und Diffamierungen und Beleidigungen hier wie dort unterlassen.

...aber, so erfährt man mal gratis, wessen Geistes Kind so mancher User ist. Und das ist unbezahlbar...

..und vor allem am meisten noch über einen selbst,
dass man auch darauf noch reinfällt. :D


....aber ansonsten wäre dieses ja auch nicht mehr dieses Forum, mit dem anderen ja ebenso.

-1

flierfy, Dienstag, 19.07.2016, 15:18 (vor 3549 Tagen) @ geko

Jemand der, wie im vorliegenden Fall, daß Leben Anderer mit einer Axt derart bedroht bzw. verletzt der hat in meinen Augen kein Lebensrecht mehr.


Diese Aussage ist empörend und widerlich. Das "Lebensrecht" ist ein nicht zu verhandelndes Menschenrecht. Ich fordere, den User "VT_601" zu sperren, auch um ihn vor sich selbst zu schützen. Weitere Aussagen könnten strafrechtlich relevant werden. Eine (ggf. zeitlich befristete) Sperre hilft womöglich ihm/ihr.

Die Menschenrechte der Mitreisenden kommen in deiner abartigen Vorstellung scheinbar nicht vor. Was du hier schreibst ist einfach nur pervers und abstossend. Wenn hier jemand gesperrt gehört, dann wohl eher du und deine Spiessgenossen.

Oh man

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 19.07.2016, 15:34 (vor 3549 Tagen) @ flierfy

Selbstverständlich wurden die Rechte der Mitfahrenden verletzt - und ihre Körper und Psyche auch. Das gibt aber kein Tötungsrecht. Ist doch offensichtlich.

Aufgabe erfüllt

flierfy, Dienstag, 19.07.2016, 16:07 (vor 3548 Tagen) @ Paladin

Es ist eine Kernaufgabe der Polizei, solche Subjekte unschädlich zu machen. Und dieser Aufgabe sind sie nachgekommen. Nicht mehr und nicht weniger.

Aufgabe erfüllt

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 16:45 (vor 3548 Tagen) @ flierfy

Es ist eine Kernaufgabe der Polizei, solche Subjekte unschädlich zu machen. Und dieser Aufgabe sind sie nachgekommen. Nicht mehr und nicht weniger.

Es ist aber nicht Aufgabe der Polizei, jemanden standrechtlich zu erschießen. Daher muss die Frage erlaubt sein (und geprüft werden), ob das passiert ist (oder eben nicht).

--
Weg mit dem 4744!

Eben gabs ne Pressekonferenz

462 001, Taunus, Dienstag, 19.07.2016, 16:52 (vor 3548 Tagen) @ JeDi

Es ist eine Kernaufgabe der Polizei, solche Subjekte unschädlich zu machen. Und dieser Aufgabe sind sie nachgekommen. Nicht mehr und nicht weniger.

Es ist aber nicht Aufgabe der Polizei, jemanden standrechtlich zu erschießen. Daher muss die Frage erlaubt sein (und geprüft werden), ob das passiert ist (oder eben nicht).

Eben war die Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft Würzburg und Generalstaatsanwaltschaft Bamberg im TV. Da gabs schon eine leichte Antwort auf das warum erschießen.

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
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Stand: 20.02.2026

Künast distanziert sich von ihrem Tweet

Henrik, Dienstag, 19.07.2016, 17:10 (vor 3548 Tagen) @ JeDi

Es ist eine Kernaufgabe der Polizei, solche Subjekte unschädlich zu machen. Und dieser Aufgabe sind sie nachgekommen. Nicht mehr und nicht weniger.

Es ist aber nicht Aufgabe der Polizei, jemanden standrechtlich zu erschießen.

nee,
dafür sind ja schließlich die Forums-Admins da,
die sollen dann ja einfach mal die unliebsamen Leute erschießen.. äähhmm... wegsperren, aussperren. ;)

Daher muss die Frage erlaubt sein (und geprüft werden), ob das passiert ist (oder eben nicht).

Fragen sind erlaubt,
ob man sie äußern sollte, in welcher Art & Weise, zu welchem Zeitpunkt, aus welcher Position heraus,
ist eine ganz andere Frage.
Die Künast hat nen ganz großen Fehler letzte Nacht gemacht, das weiß sie spätestens heute aber inzwischen auch selbst
und hat sich von ihrem Tweet distanziert.

Aufgabe erfüllt

flierfy, Mittwoch, 20.07.2016, 12:59 (vor 3548 Tagen) @ JeDi

Es ist aber nicht Aufgabe der Polizei, jemanden standrechtlich zu erschießen. Daher muss die Frage erlaubt sein (und geprüft werden), ob das passiert ist (oder eben nicht).

Informier dich erst mal, was Standrecht ist, bevor du weiter mit unsachlichen Begriffen umher fuchtelst.

-1

geko, München, Dienstag, 19.07.2016, 17:01 (vor 3548 Tagen) @ flierfy

Die Menschenrechte der Mitreisenden kommen in deiner abartigen Vorstellung scheinbar nicht vor. Was du hier schreibst ist einfach nur pervers und abstossend. Wenn hier jemand gesperrt gehört, dann wohl eher du und deine Spiessgenossen.

Du hast meinen Post nicht verstanden, womöglich möchtest oder kannst du es auch nicht. Jeder Mensch hat ein Lebensrecht. Ich verweise auch auf Artikel 102 Grundgesetz. Dass Straftaten verfolgt und geahndet werden müssen, habe ich nie in Abrede gestellt. Dafür haben wir Gesetze, die ohne Tötung auskommen.

-1

flierfy, Mittwoch, 20.07.2016, 12:57 (vor 3548 Tagen) @ geko

Du hast meinen Post nicht verstanden, womöglich möchtest oder kannst du es auch nicht. Jeder Mensch hat ein Lebensrecht. Ich verweise auch auf Artikel 102 Grundgesetz. Dass Straftaten verfolgt und geahndet werden müssen, habe ich nie in Abrede gestellt. Dafür haben wir Gesetze, die ohne Tötung auskommen.

Wohl eher hast du nicht verstanden, dass es sich hier nicht um Strafverfolgung, sondern um Gefahrenabwehr handelt. Und zu diesem Zweck dürfen Polizisten auch töten.

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

Destear, Berlin, Dienstag, 19.07.2016, 13:48 (vor 3549 Tagen) @ VT_601

Für mich kein Problem so wie die SEK Leute reagiert haben. Jemand der, wie im vorliegenden Fall, daß Leben Anderer mit einer Axt derart bedroht bzw. verletzt der hat in meinen Augen kein Lebensrecht mehr.

Kommt glücklicherweise nicht darauf an, wem du ein Lebensrecht zusprichst, oder nicht. Das Beispiel zeigt aber: nicht nur die bösen Flüchtlinge haben ein angeblich ach so großes Problem mit unserer Kultur und unserem Wertebild, sondern auch bereits hier lebende Menschen - so etwa wie du.

Minimalstrafe wäre auf Lebenszeit in den Knast des Landes wo er her kommt. Unsere Gefängnisse wären für diese Menschen wie ein 3 Sterne Hotel und ausserdem müsste das ja dann auch wieder der deutsche Steuerzahler bezahlen.

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

flierfy, Dienstag, 19.07.2016, 15:22 (vor 3549 Tagen) @ Destear

Kommt glücklicherweise nicht darauf an, wem du ein Lebensrecht zusprichst, oder nicht. Das Beispiel zeigt aber: nicht nur die bösen Flüchtlinge haben ein angeblich ach so großes Problem mit unserer Kultur und unserem Wertebild, sondern auch bereits hier lebende Menschen - so etwa wie du.

Nur mit dem erheblichen Unterschied, dass von diesem Merkel-Kind eine akute Gefahr für Leib und Leben ausging.

nicht nur deutsche Kinder gefährlich

Henrik, Dienstag, 19.07.2016, 16:10 (vor 3548 Tagen) @ flierfy

Kommt glücklicherweise nicht darauf an, wem du ein Lebensrecht zusprichst, oder nicht. Das Beispiel zeigt aber: nicht nur die bösen Flüchtlinge haben ein angeblich ach so großes Problem mit unserer Kultur und unserem Wertebild, sondern auch bereits hier lebende Menschen - so etwa wie du.

Nur mit dem erheblichen Unterschied, dass von diesem Merkel-Kind eine akute Gefahr für Leib und Leben ausging.

mag gut sein,

..aber von dem jugendliche Angreifer im Zug letzte Nacht auch,
er hat immerhin einige Fahrgäste verletzt.

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 17:03 (vor 3548 Tagen) @ flierfy

Kommt glücklicherweise nicht darauf an, wem du ein Lebensrecht zusprichst, oder nicht. Das Beispiel zeigt aber: nicht nur die bösen Flüchtlinge haben ein angeblich ach so großes Problem mit unserer Kultur und unserem Wertebild, sondern auch bereits hier lebende Menschen - so etwa wie du.

Nur mit dem erheblichen Unterschied, dass von diesem Merkel-Kind eine akute Gefahr für Leib und Leben ausging.

Dann wandere aus und gib deine Staatsbürgerschaft zurück, wenn dir die damit in Zusammenhang stehenden Gesetze nicht passen.

--
Weg mit dem 4744!

Der Bahnbezug geht mal wieder verloren!

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 19.07.2016, 16:38 (vor 3548 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von 218 466-1, Dienstag, 19.07.2016, 16:39

Und ich frage mich auch, ob unsere Eliteschützen vielleicht doch nicht so geübt sind, dem Täter in die Beine zu schießen statt tödlich.

Was für ein sinnfreier Beitrag!
Schau mal wie es in den USA und Frankreich bei vergleichbarem abgeht.

Überhaupt. Bitte @Admins in diesem Thread "Säuberungen" durchzuführen (sorry aber das Wort passt gerade so gut) und alles ohne Bahnbezug zu löschen.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Der Bahnbezug geht mal wieder verloren!

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 17:04 (vor 3548 Tagen) @ 218 466-1

Und ich frage mich auch, ob unsere Eliteschützen vielleicht doch nicht so geübt sind, dem Täter in die Beine zu schießen statt tödlich.

Schau mal wie es in den USA und Frankreich bei vergleichbarem abgeht.

Eben solche Zustände möchte ich aber nicht haben.

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Weg mit dem 4744!

Der Bahnbezug geht mal wieder verloren!

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 19.07.2016, 17:13 (vor 3548 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von 218 466-1, Dienstag, 19.07.2016, 17:14

Und ich frage mich auch, ob unsere Eliteschützen vielleicht doch nicht so geübt sind, dem Täter in die Beine zu schießen statt tödlich.

Schau mal wie es in den USA und Frankreich bei vergleichbarem abgeht.

Eben solche Zustände möchte ich aber nicht haben.

Ich schon. Wer andere umbringt oder das versucht, muss damit rechnen, "neutralisiert" zu werden um andere zu schützen. Ganz einfach.
Das kann auch nur in Deutschland in Frage gestellt werden. *Kopfschüttel*

--
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Der Bahnbezug geht mal wieder verloren!

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 17:25 (vor 3548 Tagen) @ 218 466-1

Und ich frage mich auch, ob unsere Eliteschützen vielleicht doch nicht so geübt sind, dem Täter in die Beine zu schießen statt tödlich.

Schau mal wie es in den USA und Frankreich bei vergleichbarem abgeht.

Eben solche Zustände möchte ich aber nicht haben.


Ich schon. Wer andere umbringt oder das versucht, muss damit rechnen, "neutralisiert" zu werden um andere zu schützen. Ganz einfach.

Dann wandere aus.

Das kann auch nur in Deutschland in Frage gestellt werden. *Kopfschüttel*

Nein, das sollte überall in Frage gestellt werden. Man kann nicht gleiches mit gleichem vergelten.

--
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 19.07.2016, 17:30 (vor 3548 Tagen) @ JeDi

Dann wandere aus.

Wozu? Ich finde es doch gut, wie es ausgegangen ist. Du solltest eher auswandern, wenn dir das nicht passt.

Nein, das sollte überall in Frage gestellt werden. Man kann nicht gleiches mit gleichem vergelten.

Terroristen schützen und die Bevölkerung dadurch ggf. noch mehr gefärden...
Schon klar. Realitätsbezug Null.

--
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Der Bahnbezug geht mal wieder verloren!

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 17:36 (vor 3548 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von JeDi, Dienstag, 19.07.2016, 17:36

Dann wandere aus.


Wozu?

Weil du offensichtlich ein Problem mit unserer Verfassung hast.

Ich finde es doch gut, wie es ausgegangen ist. Du solltest eher auswandern, wenn dir das nicht passt.

Warum? Weil ich sage, dass geprüft werden muss, ob es nicht auch anders gegangen wäre? Weil ich sage, dass standrechtliche Erschießungen im Deutschland seit 1945 abgeschafft sind?

Nein, das sollte überall in Frage gestellt werden. Man kann nicht gleiches mit gleichem vergelten.


Terroristen schützen und die Bevölkerung dadurch ggf. noch mehr gefärden...

Welche Terroristen denn? Ich fahr jedenfalls weiterhin gemütlich und entspannt Zug - also kein Terrorismus. Wo wird irgendjemand gefährdet, wenn jemandem ein fairer Prozess gemacht wird?

Schon klar. Realitätsbezug Null.

Bitte dieses mal konkret antworten.

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Der Bahnbezug geht mal wieder verloren!

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 19.07.2016, 17:40 (vor 3548 Tagen) @ JeDi

Warum? Weil ich sage, dass geprüft werden muss, ob es nicht auch anders gegangen wäre? Weil ich sage, dass standrechtliche Erschießungen im Deutschland seit 1945 abgeschafft sind?

Was hat das mit standrechtliche Erschießungen zu tun?
War der Angreifer auf den Knien oder an einer Wand gestanden um auf seine Hinrichtung zu warten? Nein? Denk mal drüber nach...

Welche Terroristen denn? Ich fahr jedenfalls weiterhin gemütlich und entspannt Zug - also kein Terrorismus.
Wo wird irgendjemand gefährdet, wenn jemandem ein fairer Prozess gemacht wird?

Ein fairer Prozess nachdem ihm auch fair ermöglicht wurde seine Tat zu vollenden?? Oh man. Ich bin raus aus der Diskussion, das tut ja schon weh sowas zu lesen.

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MET - Der beste Zug den es je gab
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Der Bahnbezug geht mal wieder verloren!

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 19.07.2016, 17:46 (vor 3548 Tagen) @ 218 466-1

Es gibt halt einfach etwas zwischen "laufen und Tat vollenden lassen" und "töten", aber in Extremen denken liegt ja momentan wieder im Trend.

Danke!

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 18:30 (vor 3548 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

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Weg mit dem 4744!

Der Bahnbezug geht mal wieder verloren!

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 19.07.2016, 17:48 (vor 3548 Tagen) @ 218 466-1

Lies bitte meine Beiträge, anstelle mir Dinge zu unterstellen, die ich nie gesagt habe.

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Weg mit dem 4744!

Der Bahnbezug geht mal wieder verloren!

Henrik, Dienstag, 19.07.2016, 23:52 (vor 3548 Tagen) @ JeDi

Warum? Weil ich sage, dass geprüft werden muss, ob es nicht auch anders gegangen wäre?

das musst du nicht sagen,
es ist eh Standard, dass überprüft wird.

Weil ich sage, dass standrechtliche Erschießungen in Deutschland seit 1945 abgeschafft sind?

..ach, und dann wurden 8 Jahre später bekanntermaßen zahlreiche standrechtliche Todesurteile vollstreckt?

Terroristen schützen und die Bevölkerung dadurch ggf. noch mehr gefärden...

Welche Terroristen denn?

Z.B. diejenigen die wir exportiert haben zum IS, aber eben geläutert zurück gekehrt sind. Auch sie haben Recht auf eine Zweite Chance.

"Nur" Axt und Messer, aber von SEK gleich abgemurkst.

ALR997, Dienstag, 19.07.2016, 16:54 (vor 3548 Tagen) @ sfn17

Wenn sie in die richtigen (oder eher die falschen) Hände gerät, ist eine Axt sicher gefährlicher als ein MG.

Man sollte bei solchen Sachen natürlich kritisch hinterfragen ob es nötig war, den Täter sofort zu erschiessen, aber wer nicht dabei war, wird das wohl kaum beurteilen können.

Der user sfn17 und manche andere sollten sich mal anhören...

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 19.07.2016, 22:56 (vor 3548 Tagen) @ sfn17

... was der leitende Oberstaatsanwalt Bardo Bakert hier zu ihren posts sagt.
Kleiner Tipp: Künftig vlt. mal besser die Finger still halten bevor man sich blamiert.

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Der user sfn17 und manche andere sollten sich mal anhören...

Destear, Berlin, Dienstag, 19.07.2016, 23:01 (vor 3548 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Destear, Dienstag, 19.07.2016, 23:02

Es ist der an den Ermittlungen beteiligte Staatsanwalt. Was soll er denn sonst sagen? Dass die kritischen Nachfragen in den Medien richtig sind? Das ist so wahrscheinlich wie laut von dir geübte Kritik an der Baureihe 218 oder am Transrapid oder am MET oder, oder, oder... ;-)

1+

ktmb, Dienstag, 19.07.2016, 23:02 (vor 3548 Tagen) @ 218 466-1

- kein Text -

mit Axt und Beil auf Polizisten zugestürmt

Henrik, Freitag, 22.07.2016, 18:51 (vor 3545 Tagen) @ sfn17

15:48 Uhr: Zwei Schüsse auf Würzburger Attentäter waren tödlich

Der Attentäter von Würzburg wurde von vier Polizei-Kugeln getroffen. Zwei der Schüsse waren tödlich, wie der Leitende Oberstaatsanwalt Bardo Backert sagte. Wie viele weitere Schüsse abgegeben wurden, die den 17-Jährigen verfehlten, müsse noch untersucht werden.

Der junge Mann sei von einem der beiden Polizisten, die ihn stellten, wohl seitlich in den Kopf getroffen worden. Backert sprach von einem „dynamischen Geschehen“, bei dem das Verhalten der zwei Beamten aller Wahrscheinlichkeit nach gerechtfertigt gewesen sei. Seine Behörde werde das Geschehen jedoch im Detail überprüfen.

Der Attentäter sei nur etwa drei Armlängen von einem der beiden Polizisten entfernt gewesen. „Er war unvermittelt da und lief aus einem Gebüsch mit maximaler Geschwindigkeit auf die Beamten zu.“ Der 17-Jährige habe versucht, mit einem Beil auf einen der Beamten einzuschlagen. Die Polizisten hätten keine Möglichkeit zum Ausweichen gehabt. In dieser Situation hätten die etwas versetzt zueinander stehenden Beamten beide schnell reagieren müssen. Ein Schuss alleine stoppe einen Angreifer auch nicht sofort. Danach vergehe in der Regel noch etwas Zeit, bis der Getroffene zu Boden gehe.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/8860952/csu-fordert-nach-axt-angriff-streng...

Betroffenes Tfz 440 313-5

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 19.07.2016, 05:34 (vor 3549 Tagen) @ ICE-TD

Mit Bild vom Zug:
Reisende im Zug mit Axt attackiert – vier Schwerverletzte, Täter erschossen

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hahahaha :D ....gruß an Künast;)

Henrik, Dienstag, 19.07.2016, 16:19 (vor 3548 Tagen) @ 218 466-1

der war echt gut! ;)

Danke für die Info

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 19.07.2016, 17:31 (vor 3548 Tagen) @ 218 466-1

Den Tz werde ich dann wohl in Zukunft meiden.

Danke für die Info

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 19.07.2016, 18:19 (vor 3548 Tagen) @ ICETreffErfurt

Den Tz werde ich dann wohl in Zukunft meiden.

Naja, also mit 218 238-4 (Warngau) bin ich ab 1993 auch regelmäßig gefahren, zuerst unbewusst, und auch nach der Erfahrung noch.
Sonst müsste man den Berliner Alexanderplatz, die Promenade in Nizza, diverse Lokalitäten in Paris und viele Straßen und weitere Orte auch in Deutschland meiden.
Dennoch verständlich und mit 440 fahre ich ohnehin nie.

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Der bisher dümmste Beitrag überhaupt

Quasar, Dienstag, 19.07.2016, 18:27 (vor 3548 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von Quasar, Dienstag, 19.07.2016, 18:29

Den Tz werde ich dann wohl in Zukunft meiden.

Das ist der mit Verlaub dümmste Beitrag den ich bisher überhaupt gelesen habe. Wie kann man ein Stück Technologie meiden wollen, nur weil ein Fahrgast gewütet hat.

Also bitte!

462 001, Taunus, Dienstag, 19.07.2016, 18:44 (vor 3548 Tagen) @ Quasar
bearbeitet von 462 001, Dienstag, 19.07.2016, 18:44

Den Tz werde ich dann wohl in Zukunft meiden.

Das ist der mit Verlaub dümmste Beitrag den ich bisher überhaupt gelesen habe. Wie kann man ein Stück Technologie meiden wollen, nur weil ein Fahrgast gewütet hat.

Das kann doch wohl jeder selbst entscheiden, ob er nochmal mit diesem Tz fahren will oder halt nicht.

Gleiches gilt für Unfallfahrzeuge.

Da ich eh nicht auf Tz- oder Wagennummern schaue, ist mir das egal. Ich würde es zwar zur Kenntnis nehmen, mehr aber auch nicht.

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Antworten in diesem Thread...

jcords, F, Dienstag, 19.07.2016, 08:49 (vor 3549 Tagen) @ ICE-TD

Sind normalverteilt über die Meinungslager wie in anderen Online-Medien auch:

a) Hat nichts mit Nichts zu tun / arme Täter, denen zuvor nicht geholfen wurden,
die nicht anders konnten - die "VerständnisFürAllesUndJeden"-Fraktion

b) Leute, denen zunehmend Bange um ihre Familien wird, weil im öffentlichen Raum nun jeden Tag Dinge passieren, die noch vor 2 Jahren - und in Deutschland - undenkbar erschienen.

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Antworten in diesem Thread wie immer

DerSimon, Dienstag, 19.07.2016, 10:29 (vor 3549 Tagen) @ jcords

Und wie immer. Nach der Experteneinschätzung gibt es immer ein paar Irrationale

a) Hat nichts mit Nichts zu tun / arme Täter, denen zuvor nicht geholfen wurden,
die nicht anders konnten - die "VerständnisFürAllesUndJeden"-Fraktion

b) Leute, denen zunehmend Bange um ihre Familien wird, weil im öffentlichen Raum nun jeden Tag Dinge passieren, die noch vor 2 Jahren - und in Deutschland - undenkbar erschienen.


und die anderen, die Terrorismusexperten, die wohl auch in Statistik 101 durchgefallen sind und zudem rechten Terrorismus (wobei es den ja eigentlich gar nicht gibt) vollkommen vergessen.

Antworten in diesem Thread wie immer

Fabischo, Wuppertal/Limbach (Saar), Dienstag, 19.07.2016, 12:59 (vor 3549 Tagen) @ DerSimon

und die anderen, die Terrorismusexperten, die wohl auch in Statistik 101 durchgefallen sind und zudem rechten Terrorismus (wobei es den ja eigentlich gar nicht gibt) vollkommen vergessen.

Ich werde dauernd von Rechten im Zug angegriffen. :D Außerdem bestätigen Fälle wie der NSU-Komplex, dass man für den Schutz der eigenen Bürger vom links, rechts und vom Islam ausgehend nichts tut. Nur die armen Flüchtlinge, die ja für nichts was können, werden beschützt. ;)

...immerhin schon 3 mit irgendeinem Bahnbezug

musicus, Dienstag, 19.07.2016, 10:32 (vor 3549 Tagen) @ jcords

- kein Text -

Antworten in diesem Thread...

geko, München, Dienstag, 19.07.2016, 11:01 (vor 3549 Tagen) @ jcords

b) Leute, denen zunehmend Bange um ihre Familien wird, weil im öffentlichen Raum nun jeden Tag Dinge passieren, die noch vor 2 Jahren - und in Deutschland - undenkbar erschienen.

Das ist nicht korrekt. Wir hatten schlimmste Attentate von RAF und NSU, wir haben regelmäßig Amokläufe/Bluttaten. Es gibt keine Häufig dieser Taten, wohl gibt es aber eine mediale Überbetonung und Dramatisierung.

Ich empfehle das Interview in der aktuellen Ausgabe der gedruckten ZEIT zum Thema Angst im Zusammenhang mit Attentaten/Unglücken. Sehr aufschlussreich. Die Gefahr einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen ist verschwindend gering.

Antworten in diesem Thread...

jcords, F, Dienstag, 19.07.2016, 11:06 (vor 3549 Tagen) @ geko

Mit der freundlichen Bitte um Nennung früherer Vorfälle mit diesem Tathergang:

"...Der Angreifer hatte in einem Regionalzug mit einem Messer und einem Beil andere Fahrgäste attackiert ..."

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geko, München, Dienstag, 19.07.2016, 11:16 (vor 3549 Tagen) @ jcords

Mit der freundlichen Bitte um Nennung früherer Vorfälle mit diesem Tathergang:

"...Der Angreifer hatte in einem Regionalzug mit einem Messer und einem Beil andere Fahrgäste attackiert ..."


Weshalb sind für dich die Bedingungen
- Regionalzug
- Messer
- Beil
wichtig?

Die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung der Tat exakt in dieser Variante ist äußerst gering, weshalb auch der Blick zurück wenig hilft. Falls du in Abrede stellen möchtest, dass in den letzten 10-20 Jahren immer wieder gewalttätige Angriffe mit Waffen verschiedener Art im öffentlichen Raum stattfanden, fehlen mir die Worte. Amokläufe an Schulen (Erfurt, Winneden), Angriffe in Bahnen (S-Bahn München), öffentliche Plätze (Köln, BM-Kandidatin Reker)...

SPON um 17:43 Uhr dazu:

kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Dienstag, 19.07.2016, 18:02 (vor 3548 Tagen) @ ICE-TD

"Die beiden beteiligten Polizisten hätten den Ablauf wie folgt geschildert: Nach seiner Flucht aus dem Zug habe der junge Afghane sich in unmittelbarer Nähe des Mains in Dickicht und Gestrüpp versteckt. Die Beamten hätten versucht, ihn dort aufzuspüren. Plötzlich sei der junge Mann aufgetaucht und auf die Polizisten zugekommen, die Axt erhoben. Ein Polizist sprach von drei bis vier Armlängen Abstand. Die Beamten hätten sich nur wehren können, indem sie schossen."
..
"Zudem habe der 17-Jährige offenbar einen Abschiedsbrief an seinen Vater hinterlassen. Darin heißt es laut Kriminaldirektor Lothar Köhler: "Und jetzt bete für mich, dass ich mich an diesen Ungläubigen rächen kann, und dass ich in den Himmel komme."

Wenn sich das so bewahrheitet, wirft es ja nun ein etwas anderes Licht auf die, ursprünglich als "auf der Flucht erschossen" vermutete, Sache.

Was ungenaue oder falsche Informationen bewirken

Giovanni, Dienstag, 19.07.2016, 18:27 (vor 3548 Tagen) @ kimba2k
bearbeitet von Giovanni, Dienstag, 19.07.2016, 18:29

"Die beiden beteiligten Polizisten hätten den Ablauf wie folgt geschildert: Nach seiner Flucht aus dem Zug habe der junge Afghane sich in unmittelbarer Nähe des Mains in Dickicht und Gestrüpp versteckt. Die Beamten hätten versucht, ihn dort aufzuspüren. Plötzlich sei der junge Mann aufgetaucht und auf die Polizisten zugekommen, die Axt erhoben. Ein Polizist sprach von drei bis vier Armlängen Abstand. Die Beamten hätten sich nur wehren können, indem sie schossen."

Ich denke ich war nicht der Einzige, der angesichts der zunächst veröffentlichten Meldungen ganz andere Bilder vom Ablauf im Kopf hatte - und dementsprechend auch andere Schlüsse gezogen hat.

Ich hatte mir in den letzten Stunden auch die Frage gestellt, wie es überhaupt soweit kommen konnte - aber auch darauf gibt es zumindest den Versuch einer Antwort:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-07/wuerzburg-axt-attacke-zug-pressek...
Entschuldbar ist das Verhalten des Jugendlichen trotzdem nicht.

Abgeschlossen wird der Vorfall wohl erst, wenn alle Spuren und Fakten ausgewertet sind - wie es in einem Rechtsstaat üblich ist.
Gerne aber ohne Boulevardpresse.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)

… und dabei empfahl Fr. Reker doch 'eine Armlänge' Abstand …

heineken, Dienstag, 19.07.2016, 18:58 (vor 3548 Tagen) @ kimba2k

- kein Text -

"Kein Polizist hat Interesse daran, jemanden umzubringen"

redcobra, Mittwoch, 20.07.2016, 09:46 (vor 3548 Tagen) @ ICE-TD

"Oliver Tschirner ist Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei in Northeim-Osterode. Er hat über Polizisten geforscht, die im Dienst ungewollt einen Menschen getötet haben. Viele leiden unter posttraumatischen Belastungsstörungen, einige schaffen es nach der Tat nicht mehr, eine Waffe in die Hand zu nehmen. Für Kriminaloberrat Tschirner erwächst daraus eine Fürsorgepflicht und große Verantwortung für den Dienstherren."

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/wann-duerfen-polizisten-schiessen-interview-mit-e...

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