PM: BC50 jetzt auch als BC25; 1-Kl-Reservierung teurer & meh (Allgemeines Forum)

Bambalouni, Bielefeld / Jena, Dienstag, 05.07.2016, 18:26 (vor 3560 Tagen)

Die bahn hat heute diese Pressemeldung verschickt mit einigen interessanten Informationen:

Mehr Reisende in ICE und IC: Deutsche Bahn baut attraktive Angebote weiter aus

Sparpreise ab 19 Euro bis 12. September verlängert • 25 Prozent Rabatt auf Sparpreise auch für Inhaber von BahnCard 50 • Neue Testangebote


(Berlin, 5. Juli 2016) Die Deutsche Bahn (DB) beförderte von Januar bis Mai 2016 mit 54,7 Mio. Reisenden so viel Passagiere in ihren ICE und IC wie noch nie. Damit verzeichnet der DB-Fernverkehr einen Fahrgastzuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 10 Prozentpunkte und steuert auf einen neuen Fahrgastrekord zu.

„Diese erfreuliche Entwicklung haben wir unter anderem der Preissenkung bei unseren Sparpreisen um ca. acht Prozent zu verdanken“, sagt Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr. „Trotz dieser Preissenkung konnten wir im ersten Halbjahr 2016 auch unsere Umsätze steigern, wenn auch nicht so stark wie geplant. Jetzt gilt es, die neuen Kunden mit besserer Reisequalität, mehr Komfort und weiterhin attraktiven Preisangeboten dauerhaft an uns zu binden. Zudem wollen wir mit kleineren Anpassungen unserer Angebote und Preise den individuellen Kundenbedürfnissen stärker als bisher Rechnung tragen und darüber hinaus natürlich auch die Wirtschaftlichkeit des Fernverkehrs nachhaltig sichern.“

Sparpreise

Unverändert günstig bleibt der Einstiegspreis für ICE und IC: Die laufende Aktion mit Sparpreisen ab 19 Euro wird nochmals bis 12. September verlängert. Bereits über fünf Millionen Tickets für 19 Euro wurden verkauft. Durch die Ausweitung der Vorkaufsfrist von 90 auf 180 Tage im personenbedienten Verkauf konnten 120.000 Kunden hinzugewonnen werden. Bis Ende des Jahres wird es auch online möglich sein, Tickets bereits sechs Monate im Voraus zu erwerben.

Änderungen gibt es beim Thema Umtausch: In Zukunft entfällt die Möglichkeit, Sparpreis-Tickets noch am Reisetag zurückzugeben. Dafür können Reisende bereits seit Juni auch ihre 2. Klasse-Reservierungen einmalig kostenlos umtauschen.

BahnCards

Grund zur Freude gibt es für Inhaber der BahnCard 50: Sie erhalten ab 1. August dauerhaft 25 Prozent BahnCard-Rabatt auf Sparpreise im Fernverkehr. Auch die bei jungen Menschen bis einschließlich 26 Jahren äußerst beliebte „My BahnCard“ zum ermäßigten Preis wird zum 1. September als Dauerangebot eingeführt. Die My BahnCard 25 ist dann in der 2. Klasse für 39 Euro und in der 1. Klasse für 81 Euro zu haben, die My BahnCard 50 kostet in der 2. Klasse 69 Euro und 252 Euro in der 1. Klasse. „Mit der My BahnCard senken wir den Preis der BahnCard 50 um die Hälfte und schaffen damit gerade zu Semesterbeginn ein attraktives Angebot für reiseaffine junge Erwachsene“, so Bohle weiter.

Eine weitere Preisreduktion gibt es auch für Senioren: Vom 1. August bis 30. September bietet die DB eine neue BahnCard 50 für Reisende ab 60 Jahren an. Das Testangebot mit einjähriger Laufzeit wird zum Preis von 99 Euro für die 2. und 149 Euro für die 1. Klasse angeboten. Das bedeutet im Vergleich zur ermäßigten BahnCard 50 eine Preissenkung um 103 Euro in der 1. Klasse und 28 Euro in der 2. Klasse.

Für alle Bahnreisenden gibt es vom 1. August bis 10. Dezember ein weiteres Aktionsangebot: Beim Kauf der neuen Probe BahnCard „für mich“ erhält der Kunde einen Gutschein für eine zweite kostenlose Probe BahnCard „für dich" dazu. Beide Karten haben eine Laufzeit von drei Monaten, die kostenlose Zweitkarte läuft ohne Anschluss-Abo aus. Die Probe BahnCard 25 "für mich“ kostet in der 2. Klasse 19 Euro und in der 1. Klasse 39 Euro. Die Probe BahnCard 50 „für mich“ ist für 79 bzw. 159 Euro (2. bzw. 1. Klasse) erhältlich.

Bordpreise/Reservierungen

Zum 1. August steigt der Bordzuschlag im Fernverkehr von derzeit 7,50 Euro auf 12,50 Euro. „Mit dem DB Navigator ist es einfach wie nie, bis kurz vor Abfahrt einen Zug zu buchen. Daher wollen wir den Absatz von Mobile-Tickets stärken. Das schafft Freiräume für mehr Service an Bord“, sagt Birgit Bohle.

Die Anhebung des Preises für eine Reservierung ohne Ticketkauf in der 1. Klasse von 4,50 auf 5,90 Euro zielt auf eine verbesserte Sitzplatzverfügbarkeit. Der Preis von Familienreservierungen steigt in der 1. Klasse von 9 Euro auf 11,80 Euro. Da bei den 1. Klasse-Tickets bereits seit Ende 2014 eine kosten¬lose Reservierung inkludiert ist, soll der Anreiz für mehrfach vorgenommene und dann nicht genutzte Reservierungen sinken. BahnCard-100-First-Kunden sind von diesen Änderungen ebenfalls nicht unmittelbar betroffen: Sie haben bereits seit Juni 100 Reservierungen pro Jahr frei.

Weitere Testangebote

Neben den Testangeboten der günstigen BahnCard für Reisende ab 60 und der neuen Probe BahnCard „für mich“ testet die Bahn ab August auch weitere Preisstufen bei den Sparpreisen sowie zeitlich befristete Veränderungen bei den Flexpreisen auf den Strecken München–Nürnberg und Frankfurt–Köln. Bohle: „Markttests sind bei uns mittlerweile zum Standard geworden. In diesem Pilotprojekt untersuchen wir, ob durch unterschiedliche Preishöhen im Flexpreis mehr Nachfrage und Umsatz generiert werden kann.“ Für ausgewählte Reisetage auf diesen zwei Strecken senkt die Bahn daher zwischen 1. August und 30. September 2016 die Preise um ca. fünf Prozent. Gleichzeitig werden die Preise an einzelnen Tagen in der Woche um den gleichen Wert angehoben.

Für mich ein Grund zur Freude!

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 05.07.2016, 18:55 (vor 3560 Tagen) @ Bambalouni

Wurde auch Zeit, dass die BC50 auch mit Sparpreisen kombinierbar wird. Bei dem Grundpreis von 250 Euro im Jahr eine sehr gute Kundenbindungsmaßnahme. Jetzt werde ich wohl doch mal öfters Sparpreise nutzen, wenn sie günstiger als 50%-Flexpreis sind.

Für mich ein Grund zur Freude!

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 05.07.2016, 19:14 (vor 3560 Tagen) @ ICETreffErfurt

Wurde auch Zeit, dass die BC50 auch mit Sparpreisen kombinierbar wird.

Bleibt nur die Frage, ob das weiterhin nur im Fernverkehr sein wird oder auch mit NV-Vor- und/oder Nachlauf. Das war ja beim derzeitigen Sonderangebot nicht der Fall, wodurch es für mich sinnlos ist.

Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
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ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 05.07.2016, 19:21 (vor 3560 Tagen) @ Sören Heise

Ich hoffe natürlich auch mit Nahverkehrsvorlauf. Die Gleichstellung von BC25 und BC50 ist in diesem Segment schon lange überfällig.

Sicher ohne Nahverkehr

rainman51, Paderborn, Dienstag, 05.07.2016, 20:50 (vor 3560 Tagen) @ ICETreffErfurt

Laut Pressemitteilung heißt es dort: Gilt für Sparpreis des Fernverkehrs. Also wird es sicher ohne Nahverkehrsanteil sein. Würde ja auch dem derzeitigen Test sonst widersprechen...

25 % auf SP-Fk für BC-50 Inhaber - nur für PK ICE/IC/EC

michael_seelze, Montag, 11.07.2016, 15:07 (vor 3555 Tagen) @ rainman51

Laut Pressemitteilung heißt es dort: Gilt für Sparpreis des Fernverkehrs. Also wird es sicher ohne Nahverkehrsanteil sein. Würde ja auch dem derzeitigen Test sonst widersprechen...

Genau siehe hier, S. 114:

2.Das Angebot gilt vom 05. Juli 2016 b.a.W. für Sparpreis-Fahrkarten, die ausschließlich für Verbindungen ausgegeben werden, in denen durchgehend Züge der Produktklassen ICE und IC/EC genutzt werden.[...]3.2 Die Nutzung von Zügen anderer Produktklassen als ICE und IC/EC ist nicht zulässig.

Für mich ein Grund zur Freude!

Thomas, Dienstag, 05.07.2016, 20:52 (vor 3560 Tagen) @ ICETreffErfurt

Das ist wohl ohne NV-Vor-/Nachlauf gemeint. Warum sollte man dann den Zusatz "im Fernverkehr" dahinter schreiben? Sparpreise gibt es eh nur im Fernverkehr.

Für mich ein Grund zur Freude!

Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 05.07.2016, 22:13 (vor 3560 Tagen) @ Thomas

Das ist wohl ohne NV-Vor-/Nachlauf gemeint. Warum sollte man dann den Zusatz "im Fernverkehr" dahinter schreiben? Sparpreise gibt es eh nur im Fernverkehr.

Seit wann den das? Nur den Sparpreis-Aktion gibt es ausschließlich im Fernverkehr.

Für mich ein Grund zur Freude!

rainman51, Paderborn, Dienstag, 05.07.2016, 22:16 (vor 3560 Tagen) @ Berlin-Express

Der Sparpreis für BC 50 Nutzer welchen es gibt, gilt ausschließlich im Fernverkehr. Die ganze Zeit schon ;)

Für mich ein Grund zur Freude!

Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 05.07.2016, 22:22 (vor 3560 Tagen) @ rainman51
bearbeitet von Berlin-Express, Dienstag, 05.07.2016, 22:23

Der Sparpreis für BC 50 Nutzer welchen es gibt, gilt ausschließlich im Fernverkehr. Die ganze Zeit schon ;)

Es ging mir darum dass er schrieb:

"Sparpreise gibt es eh nur im Fernverkehr"

und dies ist ja durchaus falsch.

Im übrigen gilt der aktuelle Sparpreis für BC 50 Besitzer zumindest im City-Gebiet auch für BC 50 Nutzer.

Für mich ein Grund zur Freude!

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 05.07.2016, 22:27 (vor 3560 Tagen) @ Berlin-Express

Prinzipiell gibt es die Sparpreise nur in Verbindung mit dem Fernverkehr. Es gibt keinen Sparpreis, der nur Regionalzüge beinhaltet.

Für mich ein Grund zur Freude!

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 06.07.2016, 00:21 (vor 3560 Tagen) @ Paladin

Prinzipiell gibt es die Sparpreise nur in Verbindung mit dem Fernverkehr. Es gibt keinen Sparpreis, der nur Regionalzüge beinhaltet.

Doch, gibt es. Zum Beispiel, wenn aus systemtechnischen Gründen gestückelt werden muss.

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Weg mit dem 4744!

Beispiel?

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 16:20 (vor 3560 Tagen) @ JeDi

Hey JeDi,

Prinzipiell gibt es die Sparpreise nur in Verbindung mit dem Fernverkehr. Es gibt keinen Sparpreis, der nur Regionalzüge beinhaltet.


Doch, gibt es. Zum Beispiel, wenn aus systemtechnischen Gründen gestückelt werden muss.

Wusste ich nicht. Gute Info. Also z.B. bei mehreren NE-Anstößen oder mehreren Überquerungen der deutschen Grenze?

Ich dachte, Sparpreise gehen immer nur Fahrplanbasiert, und alles was fahrplanbasiert auch einen Preis angezeigt bekommt ist auch als eine Fahrkarte buchbar.

Kannst Du mir ein Beispiel oder mehrere nennen? Interessiert mich.

Beispiel?

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 06.07.2016, 18:04 (vor 3560 Tagen) @ martarosenberg

Kannst Du mir ein Beispiel oder mehrere nennen? Interessiert mich.

Hast du doch schon selbst: Mehrere NE-Anstöße ;-)

--
Weg mit dem 4744!

Beispiel?

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:10 (vor 3559 Tagen) @ JeDi

Kannst Du mir ein Beispiel oder mehrere nennen? Interessiert mich.


Hast du doch schon selbst: Mehrere NE-Anstöße ;-)

Hah und ich dachte das geht eben gar nicht, weil eh nicht bepreisbar (meine Erfahrung: Am Schalter war für einen Flexpreis sowas auch nicht bepreisbar). Bei Sparpreisen ist es also doch wieder bepreisbar? Alles igendwie "krumm".

BC 50 und Sparpreis

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 06.07.2016, 05:23 (vor 3560 Tagen) @ ICETreffErfurt

Wurde auch Zeit, dass die BC50 auch mit Sparpreisen kombinierbar wird. Bei dem Grundpreis von 250 Euro im Jahr eine sehr gute Kundenbindungsmaßnahme.

Bei dem Grundpreis dürfte man eigentlich auch 50% Rabatt auf Sparpreise erwarten. Aber gut, dass die BC 50 wenigstens nicht länger ganz ausgenommen bleibt.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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PM: BC50 jetzt auch als BC25; 1-Kl-Reservierung teurer & meh

ICEwave, Dienstag, 05.07.2016, 19:03 (vor 3560 Tagen) @ Bambalouni

Damit hätten wir bei den flexiblen Flexpreisen ja die Gewissheit: Wochenendpendler wie ich, die aufgrund Ihres Berufes nicht vorplanen können, dürfen erneut draufzahlen. Sollte das Ganze ausgeweitet werden sind das bei einer längeren BC50 Fahrt in der A-Klasse pro Wochenende bei 5% mal eben etwa 10€ mehr. Aber wenn man Freitags und Sonntags Nachmittags in die Züge schaut, wer will es der Bahn verdenken? Die werden weiterhin voll sein.

Ich werde mir das Spielchen noch etwas anschauen, da ich einfach die Vorteile einer Zugfahrt insbesondere dass man mal abschalten kann sehr zu schätzen weiß. Wenn das aber so weitergeht will ich mir das wenn auch schweren Herzens schlichtweg nicht mehr leisten und zumindest die Fahrten am Wochenende mit Alternativen durchführen.
Mal sehen wie weit die Bahn das Ganze noch auf die Spitze treibt.

Was ich befürworte ist die dauerhafte Einführung des BC-50-SP.

Gruß ICEwave

PM: BC50 jetzt auch als BC25; 1-Kl-Reservierung teurer & meh

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 05.07.2016, 19:14 (vor 3560 Tagen) @ ICEwave

Damit hätten wir bei den flexiblen Flexpreisen ja die Gewissheit: Wochenendpendler wie ich, die aufgrund Ihres Berufes nicht vorplanen können, dürfen erneut draufzahlen. Sollte das Ganze ausgeweitet werden sind das bei einer längeren BC50 Fahrt in der A-Klasse pro Wochenende bei 5% mal eben etwa 10€ mehr. Aber wenn man Freitags und Sonntags Nachmittags in die Züge schaut, wer will es der Bahn verdenken? Die werden weiterhin voll sein.

Kannst du das bitte einmal genauer erklären? Wo wird geschrieben das die Fahrpreise angehoben werden. Kapiere ich irgendwie gerade nicht.


Ich werde mir das Spielchen noch etwas anschauen, da ich einfach die Vorteile einer Zugfahrt insbesondere dass man mal abschalten kann sehr zu schätzen weiß. Wenn das aber so weitergeht will ich mir das wenn auch schweren Herzens schlichtweg nicht mehr leisten und zumindest die Fahrten am Wochenende mit Alternativen durchführen.
Mal sehen wie weit die Bahn das Ganze noch auf die Spitze treibt.

Was ich befürworte ist die dauerhafte Einführung des BC-50-SP.

Gruß ICEwave

PM: BC50 jetzt auch als BC25; 1-Kl-Reservierung teurer & meh

ICEwave, Dienstag, 05.07.2016, 19:23 (vor 3560 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
bearbeitet von ICEwave, Dienstag, 05.07.2016, 19:26

Klaro.

Für ausgewählte Reisetage auf diesen zwei Strecken senkt die Bahn daher zwischen 1. August und 30. September 2016 die Preise um ca. fünf Prozent. Gleichzeitig werden die Preise an einzelnen Tagen in der Woche um den gleichen Wert angehoben.

Ich bin mal davon ausgegangen das Ganze wird aufs Gesamtnetz übertragen mit den in der PM beschriebenen 5%. Wenn Freitags und Sonntags die Preise jeweils 5% höher sind, macht das bei einem momentanen Gesamtpreis von Hin- und Rückfahrt von 200€ (realistisch für längere Fahrt 1.Kl BC50) etwa 10€ aus.


Ich muss aber noch eines anmerken was mir grad so einfiel. Sollte dieses System aufs Gesamtnetz übertragen werden muss man auch immer das Verhältnis zur generellen Preiserhöhung zum Fahrplanwechsel sehen. Würde die Bahn beispielsweise dafür auf eine evtl. sonst notwendige generelle Preiserhöhung verzichten, finde ich das Ganze evtl. wieder verschmerzbar.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

telemaxx, Bremen, Hannover, Dienstag, 05.07.2016, 19:27 (vor 3560 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
bearbeitet von telemaxx, Dienstag, 05.07.2016, 19:27

Kannst du das bitte einmal genauer erklären? Wo wird geschrieben das die Fahrpreise angehoben werden. Kapiere ich irgendwie gerade nicht.

In der PM deines Arbeitgebers steht:

Für ausgewählte Reisetage auf diesen zwei Strecken senkt die Bahn daher zwischen 1. August und 30. September 2016 die Preise um ca. fünf Prozent. Gleichzeitig werden die Preise an einzelnen Tagen in der Woche um den gleichen Wert angehoben.

5 % finde ich schon ziemlich heftig. Damit wird man vermutlich vor allem austesten wollen, wo die Schmerzgrenze der arbeitenden Bevölkerung liegt.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 05.07.2016, 19:39 (vor 3560 Tagen) @ telemaxx

Kannst du das bitte einmal genauer erklären? Wo wird geschrieben das die Fahrpreise angehoben werden. Kapiere ich irgendwie gerade nicht.


In der PM deines Arbeitgebers steht:

Für ausgewählte Reisetage auf diesen zwei Strecken senkt die Bahn daher zwischen 1. August und 30. September 2016 die Preise um ca. fünf Prozent. Gleichzeitig werden die Preise an einzelnen Tagen in der Woche um den gleichen Wert angehoben.


5 % finde ich schon ziemlich heftig. Damit wird man vermutlich vor allem austesten wollen, wo die Schmerzgrenze der arbeitenden Bevölkerung liegt.

Da steht aber auch was zu einer Preissenkung.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

telemaxx, Bremen, Hannover, Dienstag, 05.07.2016, 20:47 (vor 3560 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Da liest du richtig, scheint also doch zu klappen mit dem Lesen ;)

Es wird nur vermutlich daraufhinaus laufen, dass die Preise an aufkommenstarken Tagen angehoben werden und an aufkommenschwachen Tagen gesenkt. Man muss kein Mathematiker sein, um darin eine (versteckte) Preiserhöhung für viele Kunden zu sehen.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

musicus, Dienstag, 05.07.2016, 19:47 (vor 3560 Tagen) @ telemaxx
bearbeitet von musicus, Dienstag, 05.07.2016, 19:52

5 % finde ich schon ziemlich heftig. Damit wird man vermutlich vor allem austesten wollen, wo die Schmerzgrenze der arbeitenden Bevölkerung liegt.

Ich fürchte mit Erfolg. So wahnsinnig viel Geld ist das auf den ersten Blick in absoluten Zahlen nicht. Wenn man mal unterstellt, dass der durchschnittliche Flexpreisfahrer mit BC50 ausgestattet ist, beträgt der Preisauf- bzw. -abschlag 1,38€ für die NIM und 1,78€ für die KRM, je einfach 2. Klasse. Selbst aufs Gesamtnetz bezogen würden die Preise vergleichsweise moderat steigen, mit entsprechender BC50F käme der Maximalpreis, die teuerste Inlandsverbindung, die man bei der DB überhaupt kaufen kann und immerhin in der 1. Klasse, dann um 5,93€ teurer - und dass man früher oder später über Preiserhöhungen reden würde, war ja vorher klar. Natürlich lässt sich trefflich darüber streiten, ob denn nun ausgerechnet pendelnde Stammkundschaft den wenig nachhaltigen 14,25€-Irrsinn finanzieren muss, das ist für ich der eigentlich dramatische Paradigmenwechsel an dieser Strategie.

Touristenfeindlich ist das neue System ein wenig

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 05.07.2016, 20:15 (vor 3560 Tagen) @ musicus
bearbeitet von ICETreffErfurt, Dienstag, 05.07.2016, 20:15

Andererseits sind viele Pendler, also Leute die täglich fahren müssen, mit Zeitkarten ausgestattet und die werden über solche Absonderlichkeiten des Tarifsystem nur müde den Kopf schütteln.

Treffen tut es im Wesentlichen die Wochenendpendler, die Geschäftsreisenden und natürlich auch Touristen mit kurzfristig gekauften Fahrkarten.

Pendler und Urlauber wird man so nur sehr wenig treffen, da sie entweder Pauschaltickets (BC100) haben oder lange im Voraus buchen können und somit von den Sparangeboten profitieren.

Touristenfeindlich ist das neue System ein wenig

musicus, Dienstag, 05.07.2016, 20:41 (vor 3560 Tagen) @ ICETreffErfurt

Treffen tut es im Wesentlichen die Wochenendpendler, die Geschäftsreisenden und natürlich auch Touristen mit kurzfristig gekauften Fahrkarten.

Ich behaupte mal ganz frech, dass Geschäftsreisende graduell weniger preissensibel als übrige Fahrgäste sind - und, ja: die Spezies der Wochenendpendler, zu der ich mich auch zähle, wird vermutlich draufzahlen. Zumindest mein Budget ist begrenzt - bei steigenden Preisen werde ich schlichtweg weniger Fahrten machen.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

agw, NRW, Dienstag, 05.07.2016, 23:13 (vor 3560 Tagen) @ musicus

5 % finde ich schon ziemlich heftig. Damit wird man vermutlich vor allem austesten wollen, wo die Schmerzgrenze der arbeitenden Bevölkerung liegt.

Ich fürchte mit Erfolg. So wahnsinnig viel Geld ist das auf den ersten Blick in absoluten Zahlen nicht. Wenn man mal unterstellt, dass der durchschnittliche Flexpreisfahrer mit BC50 ausgestattet ist, beträgt der Preisauf- bzw. -abschlag 1,38€ für die NIM und 1,78€ für die KRM, je einfach 2. Klasse.

Eine Fahrt von Frankfurt nach Essen in der 1.Klasse kostet mit BC50F 152 Euro.
Wenn man einen späten Zug um 22 oder 23h nimmt, ist die 1.Klasse in der Woche meist ziemlich leer.
Da finde ich 5% oder 6 Euro Nachlass nicht grad viel für den KRM-Teil.
Und in der 2.Klasse werd ich mich wegen 2 Euro Euro mehr oder weniger auch nicht für die Reise bzw. die Reise mit der Bahn entscheiden.

Die BC50-Besitzer müssten doch froh sein über einen Tag-abhängigen Flexpreis. Das ist das Sparpreis-Prinzip, ohne, dass man sich auf eine Fahrt festlegen muss.

Ich schlage das ja schon seit Jahren vor, aber im Prinzip könnte man pauschal auf alle Flexpreise Freitag und Sonntagnachmittag einen Zuschlag von 20% nehmen und Samstags einen Nachlass von 20% geben.
Ansonsten weiß die Bahn ja vermutlich am besten, welche Zeiten und Relationen voll und welche gähnend leer sind. Mit +/- 5% wird man aber vermutlich nicht viel erreichen.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

musicus, Dienstag, 05.07.2016, 23:34 (vor 3560 Tagen) @ agw
bearbeitet von musicus, Dienstag, 05.07.2016, 23:35

Und in der 2.Klasse werd ich mich wegen 2 Euro Euro mehr oder weniger auch nicht für die Reise bzw. die Reise mit der Bahn entscheiden.
Die BC50-Besitzer müssten doch froh sein über einen Tag-abhängigen Flexpreis. Das ist das Sparpreis-Prinzip, ohne, dass man sich auf eine Fahrt festlegen muss.

Nunja - wie du so schön schreibst: Wegen 2 Euro mehr oder weniger werd ich mich auch nicht zwingend für den Flexpreis entscheiden - bei SP-Nachlässen von bis zu 80% wird man schonmal schwach, lässt die 5% Flex-Nachlass links liegen und bindet sich eben. An den Tagen mit schwacher Auslastung werden Sparpreise und Flexpreise gleichermaßen niedrig sein. Die Bindung wird vor allem dann unattraktiv, wenn die Ersparnis ggü. dem Flexpreis zu gering ausfällt - ich kann für die Differenz zum Flexpreis ja immer noch einen SP-Zusatz lösen. Letztlich ist der Flexpreis eine Preisobergrenze, bei der ich nicht verstehe, wie es im Sinne auch nur eines einzigen Kunden sein kann, wenn selbige sich nach oben verschiebt.

Ich schlage das ja schon seit Jahren vor, aber im Prinzip könnte man pauschal auf alle Flexpreise Freitag und Sonntagnachmittag einen Zuschlag von 20% nehmen und Samstags einen Nachlass von 20% geben.

20% on top? Ganz ehrlich? Auto ich komme!

Mit +/- 5% wird man aber vermutlich nicht viel erreichen.

Sag das nicht - mal angenommen an FR/SO nimmt man +5% weil doppelt so viele Flexpreisfahrer unterwegs sind wie SA/MI, wo man -5% gewährt, so erlöst man in Summe dennoch 5% mehr. Und das ist erst der Modellversuch...

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

agw, NRW, Dienstag, 05.07.2016, 23:46 (vor 3560 Tagen) @ musicus

20% on top? Ganz ehrlich? Auto ich komme!

Unwahrscheinlich. In der Zeit, wo die KRM 20% mehr kostet, fährt man um Köln ja kein Auto, man steht nur.

Andererseits, wer Samstags gern flexibel fährt, denkt sich bei -20% vielleicht "hey, leere Autobahn ist gut, aber beim Fahren lesen ist noch besser".

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

musicus, Dienstag, 05.07.2016, 23:50 (vor 3560 Tagen) @ agw

Unwahrscheinlich. In der Zeit, wo die KRM 20% mehr kostet, fährt man um Köln ja kein Auto, man steht nur.

a) Den ganzen Freitag? Von 0 Uhr bis 23:59 Uhr?
b) Wo ist Köln?
Aber im Ernst - bei ner Handvoll SFS mag das aus Bahnperspektive reizvoll erscheinen, netzweit Flexpreise tagabhängig um 20% zu erhöhen ist dann aber leider doch eher Humbug. Meine Meinung.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

agw, NRW, Mittwoch, 06.07.2016, 00:05 (vor 3560 Tagen) @ musicus

Unwahrscheinlich. In der Zeit, wo die KRM 20% mehr kostet, fährt man um Köln ja kein Auto, man steht nur.

a) Den ganzen Freitag? Von 0 Uhr bis 23:59 Uhr?
b) Wo ist Köln?
Aber im Ernst - bei ner Handvoll SFS mag das aus Bahnperspektive reizvoll erscheinen, netzweit Flexpreise tagabhängig um 20% zu erhöhen ist dann aber leider doch eher Humbug. Meine Meinung.

Warum ist das Humbug. Bei der Sparpreisen ist das ja schon so.
Solange die Züge auch mit +20% noch voll sind, ist doch alles gut.
Die starren Flexpreise hingegen sind Humbug. Am Samstag will keiner Flexpreise kaufen (ohne Bahncard schon gar nicht) und am Freitag sind die Züge überfüllt.

Wie gesagt: Die "dynamischen" Flexpreise sind die einzige Möglichkeit die Vorteile des Flexpreises (die freie Zugwahl) auf Dauer zu erhalten. Wer dagegen ist, will nur noch Sparpreise.

Und wer wirklich jede Woche mehrmals für 70 bzw 120 Euro Flexpreise kauft, hat eh ne BC100 oder muss die Tickets eh nicht selber bezahlen. Und von Freitagszuschlägen für die BC100 hat noch keiner gesprochen.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

musicus, Mittwoch, 06.07.2016, 01:11 (vor 3560 Tagen) @ agw
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 06.07.2016, 01:12

Warum ist das Humbug? Bei der Sparpreisen ist das ja schon so.

Ich kann's nicht beweisen, aber ich habe Zweifel - vielmehr gehe ich davon aus, dass die Preisgestaltung vom Tag und der Relation bzw. der Nachfrage auf dieser konkreten Relation abhängt und eben nicht ganz stumpf alle SP freitags 20% höher liegen.

Solange die Züge auch mit +20% noch voll sind, ist doch alles gut.

Für die Bahn ja; aber auch hier meine Zweifel: Ich mutmaße mal, dass bei einer flächendeckenden Preiserhöhung von 20% - an welchen Tagen auch immer - die Auslastung anders ausschaut. Diese Dimensionen machen schon ordentlich Druck, so irre niedrig sind die Flexpreise nämlich selbst mit BC50 auch nicht angesetzt, erst recht, wenn man nicht mehr alleine sondern zu mehreren reist.

Die starren Flexpreise hingegen sind Humbug.

Wie schon geschrieben: Für den Kunden nicht, weil er weiß was eine Fahrt maximal kostet. Und wie ebenfalls schon geschrieben: Im Kundensinne kann eine Eskalation der Preislotterie schlicht nicht sein. Wenn ich mich mittel- oder langfristig an ein irgendein Verkehrsmittel binde, wie etwa als Flexpreiskunde mit BC50, brauche ich zumindest eine grundlegende Kalkulierbarkeit um eine Wahl u.a. nach halbwegs ökonomischen Kriterien überhaupt treffen zu können. Bei keinem anderen innerdeutschen Verkehrsmittel schwankt der Preis innert 7 Tagen um 83% (=Differenz 14,25€-SP zu 1,2-facher Maximalpreis mit BC50 2. Klasse). Was nur los wäre, wenn der Spritpreis hierzulande zwischen 1€ und 5€ Achterbahn fahren würde... Aber um solche Szenarien zu vermeiden werden heutzutage bereits Kriege geführt.

Am Samstag will keiner Flexpreise kaufen (ohne Bahncard schon gar nicht) und am Freitag sind die Züge überfüllt.

Der Flexpreis ohne BC war und ist ein Phantasiepreis, der nur jenes Kundensegment erreicht, das 2-3 mal jährlich spontan reist. Persönlich würde ich eher dafür plädieren freitags die erlösarmen SP-Kontingente weiter einzudämmen oder ganz zu streichen. Eine weitere Mutmaßung meinerseits: Auch freitags sind nicht ausschließlich Flexpreiskunden auf der Schiene.
Wie wäre es mit einer Inklusivreservierung für Freitagsflexfahrten, natürlich mit Umbuchmöglichkeit und einem Last-Minute-Kontingent ab 2 oder 3 Stunden vor Abfahrt des jeweiligen Zuges (für unentschlossene oder BC100-Nutzer oder Spätumbucher etc. ...)? Da wären die 5% Zuschlag wenigstens gut angelegt. Abgesehen davon spricht - zumindest in der Theorie - nichts gegen Kapazitätssteigerungen oder Taktverdichtungen am Freitag et vice versa Ausdünnungen oder Kapazitätsverknappungen an ausgesprochenen Schwachlasttagen.

Wie gesagt: Die "dynamischen" Flexpreise sind die einzige Möglichkeit die Vorteile des Flexpreises (die freie Zugwahl) auf Dauer zu erhalten. Wer dagegen ist, will nur noch Sparpreise.

Das hängt aber auch von der konkreten Dynamik und ihrer Berechenbarkeit ab. Abgesehen davon habe ich auch mit variablem Flexpreis nicht die bekannte volle Flexibilität, es sei denn, ich besitze schon den teuersten Freitagsflexpreis - zumal ich im nun skizzierten Modell des differenzierten Flexpreis gezwungen bin, die Fahrt bereits am ersten Geltungstag der Fahrkarte anzutreten.
Im übrigen hat das Argument etwas dezent zirkelschlüssiges: Wer für Flexibilität ist, braucht schwankende Flexpreise - wer gegen schwankende Flexpreise ist, braucht schwankende Sparpreise. Deine Prämisse ist schlicht, dass Preise per se schwanken müssen. Sag' doch gleich, dass du für eine rein marktkonforme Auslastungssteuerung und Preisgestaltung bzw. effektive Preiserhöhungen oder die Abschaffung der BC50 bist ;-) das geht alles in dieselbe Richtung. Letztlich ist es auch eine Fragestellung mit politischer Dimension, nämlich über die Frage was und wie die Bahn sein und funktionieren soll: Als infrastrukturelle Grundversorgung der Allgemeinheit oder als streng ökonomischer Player, der einzig der Bewirtschaftung von Mobilitätsbedürfnissen dient. Am Ende des Tages muss jeder Freitagspendler selbst seinen Rechner zücken und überschlagen, wann welche Alternative in Erwägung zu ziehen ist.

Meine Tarifidee

ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 06.07.2016, 02:37 (vor 3560 Tagen) @ musicus

Das Beste wäre die Zusammenlegung von Flex- und Sparpreisen zu einem relationsbezogenen Tarifgefüge. Die Verteilung der Preisstufen sollte einfach nach der gaußschen Glockenkurve erfolgen, wobei der "Peak" etwa beim BC50-Rabatt des Flexpreis liegt.

Nehmen wir mal das Beispiel Erfurt-Berlin mit einem heutigen Flexpreis von 71 Euro.
Ein ICE hat bspw. 160 Slots für Fahrkarten auf dieser Relation:

10 Fahrkarten für 19 Euro - zuggebunden ohne Reservierung
10 Fahrkarten für 24 Euro - zuggebunden ohne Reservierung
15 Fahrkarten für 29 Euro - zuggebunden ohne Reservierung
20 Fahrkarten für 34 Euro - zuggebunden ohne Reservierung
25 Fahrkarten für 39 Euro - zuggebunden ohne Reservierung
25 Fahrkarten für 44 Euro - zuggebunden ohne Reservierung
20 Fahrkarten für 49 Euro - zuggebunden ohne Reservierung
15 Fahrkarten für 54 Euro - relationsgebunden oder zuggebunden mit Reservierung*
10 Fahrkarten für 59 Euro - relationsgebunden oder zuggebunden mit Reservierung*
10 Fahrkarten für 64 Euro - relationsgebunden oder zuggebunden mit Reservierung*
unbegrenzte Fahrkarten für 69 Euro (Flexpreis) - relationsgebunden ohne Reservierung


* Bei den höheren Preisstufen (entsprechen etwa BC25-Flexpreis) hat der Kunde die Wahl zwischen Relationsfahrkarte mit Gültigkeit für die Reiseverbindung und alle nachfolgenden Zugverbindungen bis 3 Uhr am Folgetag oder Zugbindungsfahrte mit Inklusive-Reservierung für die Reiseverbindung.

BC-Rabatt gibt es 25% auf die kontingentieren Fahrkarten und 50% auf den Flexpreis, BC25 sollte wieder abgeschafft werden und die BC50 um 1/3 vergünstigt werden auf 175 Euro.

Tarifwahnsinn trifft's eher... ;-)

Blaschke, Mittwoch, 06.07.2016, 06:21 (vor 3560 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von Blaschke, Mittwoch, 06.07.2016, 06:22

Hallo!

* Bei den höheren Preisstufen (entsprechen etwa BC25-Flexpreis) hat der Kunde die Wahl zwischen Relationsfahrkarte mit Gültigkeit für die Reiseverbindung und alle nachfolgenden Zugverbindungen bis 3 Uhr am Folgetag (...)


Also buche ich morgens um 4 die erste Verbindung und habe dann den ganzen Tag die Auswahl... Während der 19-Uhr-Verbindung-Bucher dann eher die Ar...karte hat, weil es vermutlich nicht mal mehr 3 weitere Verbindungen gibt...


Auf Erfurt als Nabel der Welt - Berlin kann man die Relation ja auch noch einigermaßen eingrenzen. Aber was ist mit Hamburg - Freiburg zum Beispiel? Welche Relation ist da bei "nachfolgenden Zugverbindungen bis 3 Uhr am Folgetag" erlaubt? Und 3 Uhr am Folgetag als Ankunft? Da muß ich in Hamburg aber schon um 14:28 Uhr weg, um überhaupt noch 3 Folgeverbindungen zu haben (laut Bahnauskunft für heute).


Fazit: In der Theorie schön, in der Praxis unbrauchbar.


Schöne Grüße von

jörg

Tarifwahnsinn trifft's eher... ;-)

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:21 (vor 3559 Tagen) @ Blaschke

Hallo!

* Bei den höheren Preisstufen (entsprechen etwa BC25-Flexpreis) hat der Kunde die Wahl zwischen Relationsfahrkarte mit Gültigkeit für die Reiseverbindung und alle nachfolgenden Zugverbindungen bis 3 Uhr am Folgetag (...)

Also buche ich morgens um 4 die erste Verbindung und habe dann den ganzen Tag die Auswahl... Während der 19-Uhr-Verbindung-Bucher dann eher die Ar...karte hat, weil es vermutlich nicht mal mehr 3 weitere Verbindungen gibt...

Dafür sind für die Morgensverbindungen die günstigeren Halbflexpreise schon weg, während für die Nachmittagsverbindungen es noch solche gibt.

Auf Erfurt als Nabel der Welt - Berlin kann man die Relation ja auch noch einigermaßen eingrenzen. Aber was ist mit Hamburg - Freiburg zum Beispiel? Welche Relation ist da bei "nachfolgenden Zugverbindungen bis 3 Uhr am Folgetag" erlaubt? Und 3 Uhr am Folgetag als Ankunft? Da muß ich in Hamburg aber schon um 14:28 Uhr weg, um überhaupt noch 3 Folgeverbindungen zu haben (laut Bahnauskunft für heute).

"Relation" definiert über die Raumbegrenzungen wie gehabt?

Tarifwahnsinn trifft's eher... ;-)

ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 06.07.2016, 21:10 (vor 3559 Tagen) @ martarosenberg
bearbeitet von ICETreffErfurt, Mittwoch, 06.07.2016, 21:11

Hallo!

* Bei den höheren Preisstufen (entsprechen etwa BC25-Flexpreis) hat der Kunde die Wahl zwischen Relationsfahrkarte mit Gültigkeit für die Reiseverbindung und alle nachfolgenden Zugverbindungen bis 3 Uhr am Folgetag (...)

Also buche ich morgens um 4 die erste Verbindung und habe dann den ganzen Tag die Auswahl... Während der 19-Uhr-Verbindung-Bucher dann eher die Ar...karte hat, weil es vermutlich nicht mal mehr 3 weitere Verbindungen gibt...


Dafür sind für die Morgensverbindungen die günstigeren Halbflexpreise schon weg, während für die Nachmittagsverbindungen es noch solche gibt.

Eben. Diese Halbflex-Tarife sind genauso kontingentiert wie die Sparpreise. So gesehen gibt es nur eine bestimmte Anzahl X pro Tag und Relation (hier im Sinne von: die Summe aller Zugverbindungen zwischen Start- und Ziel).

Auf Erfurt als Nabel der Welt - Berlin kann man die Relation ja auch noch einigermaßen eingrenzen. Aber was ist mit Hamburg - Freiburg zum Beispiel? Welche Relation ist da bei "nachfolgenden Zugverbindungen bis 3 Uhr am Folgetag" erlaubt? Und 3 Uhr am Folgetag als Ankunft? Da muß ich in Hamburg aber schon um 14:28 Uhr weg, um überhaupt noch 3 Folgeverbindungen zu haben (laut Bahnauskunft für heute).


"Relation" definiert über die Raumbegrenzungen wie gehabt?

Genau so. Relation entspricht der Raumbegrenzung des heutigen Flexpreis-Tarifs.

Sehe ich nicht so.

ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 06.07.2016, 21:09 (vor 3559 Tagen) @ Blaschke

Hallo!

* Bei den höheren Preisstufen (entsprechen etwa BC25-Flexpreis) hat der Kunde die Wahl zwischen Relationsfahrkarte mit Gültigkeit für die Reiseverbindung und alle nachfolgenden Zugverbindungen bis 3 Uhr am Folgetag (...)

Also buche ich morgens um 4 die erste Verbindung und habe dann den ganzen Tag die Auswahl... Während der 19-Uhr-Verbindung-Bucher dann eher die Ar...karte hat, weil es vermutlich nicht mal mehr 3 weitere Verbindungen gibt...

Das liegt in der Natur des Fahrplans.

3 Uhr Folgetag habe ich jetzt für die Ankunft gedacht.

Das war nur so eine Idee, den Fahrgästen ein zusätzliches Angebot zu machen. Also ein Sparpreis ohne Zugbindung, der sich hinsichtlich seiner Limits jedoch vom Flexpreis noch unterscheiden soll. Das wäre ein idealer Tarif für die Wochenendpendler, die sich nicht auf genau einen Zug festlegen möchten, jedoch ihre frühst mögliche Reiseverbindung kennen.

Wer sich dann auf genau 1 Reiseverbindung festlegt, bekommt die Fahrkarte noch billiger.

?

musicus, Mittwoch, 06.07.2016, 07:19 (vor 3560 Tagen) @ ICETreffErfurt

- kein Text -

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

agw, NRW, Mittwoch, 06.07.2016, 13:40 (vor 3560 Tagen) @ musicus

Die starren Flexpreise hingegen sind Humbug.

Wie schon geschrieben: Für den Kunden nicht, weil er weiß was eine Fahrt maximal kostet.

Das weiß er ja mit den dynamischen genauso. Eben 20% mehr oder wenige an den Tagen.
Das ist so wie im Nahverkehr. Da kostet das Einzelticket vielleicht immer das gleiche, das muss man sich nicht merken, aber man merkt sich eben, an welchem Tag man vermutlich stehen muss. Beim Auto ist das auch so, da weiß man auch, wann man 20% länger zur Arbeit braucht, ganz ohne Ticket. Diese Leistung kann der Mensch erbringen.

Als "ICE-Experte" empfiehlt man ja sogar, den Großkampftag Freitag zu meiden oder zumindest zu reservieren. Das ist also eh schon verinnerlicht.

Im Moment hat der Flexpreis überhaupt nichts mit der Auslastung zu tun. Das kann man ändern, ohne irgendeinen der Systemvorteile vom Flexpreis abzuschaffen.

Und wie ebenfalls schon geschrieben: Im Kundensinne kann eine Eskalation der Preislotterie schlicht nicht sein.

Es ist ja keine Preislotterie. Das ist so, als wenn du sagst, es gibt eine Auslastungslotterie "man weiß nie, ob der Zug Freitagnachmittag leer oder voll ist".

Wenn ich mich mittel- oder langfristig an ein irgendein Verkehrsmittel binde, wie etwa als Flexpreiskunde mit BC50, brauche ich zumindest eine grundlegende Kalkulierbarkeit um eine Wahl u.a. nach halbwegs ökonomischen Kriterien überhaupt treffen zu können.

Zum einen finde ich, ist ein Jahr nicht mittel- oder langfristig. Die Kalkulierbarkeit ist ja gegeben, wenn die Maxpreise für die Hochlasttage gegeben sind. Dass es auch mal günstiger werden kann, ist ja jetzt auch schon so.

Was du auch außer acht lässt: Zur Kalkulierbarkeit gehört ja auch die Auslastung.
Muss ich von Düsseldorf nach Frankfurt pendeln, dann gucke ich ja nicht nur auf den Preis für Zug und Auto. Ich gucke auch, wie lange ich brauche und (im Zug), ob ich einen Sitzplatz bekommen kann. Es ist also nicht so, dass man jetzt noch alles zu 100% kalkulieren kann und jetzt der um x% höhere Flexpreis alles durcheinander bringt.

Bei keinem anderen innerdeutschen Verkehrsmittel schwankt der Preis innert 7 Tagen um 83% (=Differenz 14,25€-SP zu 1,2-facher Maximalpreis mit BC50 2. Klasse). Was nur los wäre, wenn der Spritpreis hierzulande zwischen 1€ und 5€ Achterbahn fahren würde... Aber um solche Szenarien zu vermeiden werden heutzutage bereits Kriege geführt.

Beim Auto schwankt die Reisezeit um 83%. Wo kann ich mich da beschweren? Gibt's deswegen auch Krieg? Ach, ja, der Krieg auf der Autobahn.
Du kannst halt nicht nur den Preis rausnehmen, sondern musst das Gesamtbild sehen.

Am Samstag will keiner Flexpreise kaufen (ohne Bahncard schon gar nicht) und am Freitag sind die Züge überfüllt.

Der Flexpreis ohne BC war und ist ein Phantasiepreis, der nur jenes Kundensegment erreicht, das 2-3 mal jährlich spontan reist. Persönlich würde ich eher dafür plädieren freitags die erlösarmen SP-Kontingente weiter einzudämmen oder ganz zu streichen. Eine weitere Mutmaßung meinerseits: Auch freitags sind nicht ausschließlich Flexpreiskunden auf der Schiene.

Da stimme ich zu und wenn man sich die SP-Preise von November/Dezember anschaut, dann geht es auch in die Richtung. Der Sparpreis-Aktion oder Sonderkontingente machen das natürlich wieder kaputt.

Flexpreise ohne BC bzw BC50 sind aber keine Phantasie: Die BC50 First lohnt sich erst ab 1552 Euro Flexpreis-Umsatz 1.Klasse. Wenn ich nur einmal im Monat jemanden besuchen muss, dann lohnt sich das nicht. Die BC25(F) lohnt natürlich eher, spart aber auch eher wenig: 1000 Euro (1.Klasse-)Umsatz: 12% gespart.

Wie wäre es mit einer Inklusivreservierung für Freitagsflexfahrten, natürlich mit Umbuchmöglichkeit und einem Last-Minute-Kontingent ab 2 oder 3 Stunden vor Abfahrt des jeweiligen Zuges (für unentschlossene oder BC100-Nutzer oder Spätumbucher etc. ...)? Da wären die 5% Zuschlag wenigstens gut angelegt.

Das musst du mal genauer erklären. Vielleicht habe ich ja auch immer die 1.Klasse-Brille auf, denn da ist das ja schon so?

Abgesehen davon spricht - zumindest in der Theorie - nichts gegen Kapazitätssteigerungen oder Taktverdichtungen am Freitag et vice versa Ausdünnungen oder Kapazitätsverknappungen an ausgesprochenen Schwachlasttagen.

Sicher. D.h. aber, dass sich der neue Velaro, den du dafür bestellen musst, der dann nur am Freitagnachmittag fährt, sich auch nur durch den Freitagnachmittag rentieren muss. Der Flexpreis für diesen Freitagsvelaro müsste vermutlich bei +300% liegen.

Das ist ja der ganze Witz. Für diese "Kapazitätssteigerungen oder Taktverdichtungen" morgens um 7:30 Uhr im NV und Freitagsnachmittag im FV muss man neue Züge kaufen und bezahlen. Entweder legt man die Kosten auf alle Fahrten um und es wird für alle teurer oder eben nur auf die Freitagsfahrer.

Im NV sieht man das ja ganz gut in NRW. Dort hält die DB alte Silberlinge vor für die Verstärkerzüge. Diese sind "kostenlos".
Jetzt sind diese Züge ab am Ende und müssen bald abgestellt werden. Der nächste Verstärkerzug besteht dann aus zwei fabrikneuen Flirts oder was auch immer. Obwohl er 90% der Zeit nur rumsteht.

Wie gesagt: Die "dynamischen" Flexpreise sind die einzige Möglichkeit die Vorteile des Flexpreises (die freie Zugwahl) auf Dauer zu erhalten. Wer dagegen ist, will nur noch Sparpreise.

Das hängt aber auch von der konkreten Dynamik und ihrer Berechenbarkeit ab. Abgesehen davon habe ich auch mit variablem Flexpreis nicht die bekannte volle Flexibilität, es sei denn, ich besitze schon den teuersten Freitagsflexpreis - zumal ich im nun skizzierten Modell des differenzierten Flexpreis gezwungen bin, die Fahrt bereits am ersten Geltungstag der Fahrkarte anzutreten.

Tja, da verstehe ich manche halt nicht. Warum kauft man einen Flexpreis Tage vorher?
Es reicht doch, ihn auf dem Weg zum Zug zu kaufen.

Im übrigen hat das Argument etwas dezent zirkelschlüssiges: Wer für Flexibilität ist, braucht schwankende Flexpreise - wer gegen schwankende Flexpreise ist, braucht schwankende Sparpreise. Deine Prämisse ist schlicht, dass Preise per se schwanken müssen.

Sie müssen nicht schwanken, das kann man frei festlegen. Was man aber nicht frei festlegen kann, ist die Nachfrage. Der Kapitalist hat dafür halt eine einfache Lösung.
Und für jeden der sagt "ich muss am Freitag fahren um Kohle zu verdienen", gibt es einen anderen der sagt "wieso muss ich für einen leeren Zug am Samstag so viel bezahlen wie für einen vollen am Freitag".

Das Prinzip "alles muss immer gleich teuer/gleich billig sein", kennt man ja von billigen Parkplätzen. Wenn drumherum alles frei ist, sind ein paar Cent schon zu teuer und sie stehen leer. Wenn alles voll ist, hat man auch nichts davon, weil ja jeder mit dem Auto kommt, weil der Parkplatz halt nur ein paar Cent kostet und der Parkplatz auch wieder voll ist". Der beste Preis ist halt der, bei dem zu jeder Zeit noch ein Angebot gemacht werden und dieses genutzt werden kann. Auch, wenn es dann teurer als zu einer anderen Zeit ist.

Sag' doch gleich, dass du für eine rein marktkonforme Auslastungssteuerung und Preisgestaltung bzw. effektive Preiserhöhungen oder die Abschaffung der BC50 bist ;-) das geht alles in dieselbe Richtung.

Gerade ja nicht. Also über die konkrete Umsetzung bei der DB kann man sich streiten.
Aber Flexpreis + BC50 heisst ja nur, dass ich einen kalkulierbaren Maximalpreis habe, für den ich immer in den Zug steigen kann (Sitzplatzgarantie gibt es ja nie).
Wie hoch der Maximalpreis ist, ist davon unabhängig.
Was du willst, ist halt folgendes: Der Anbieter soll extra Züge für dich kaufen, die nur Freitags fahren, damit du zur vollsten Stunde kurzfristig noch einen Sitzplatz bekommst und die Allgemeinheit soll dies durch generell höhere Preise bezahlen. Ist ein valider Standpunkt, dürfte aber nicht von jedem geteilt werden.

Letztlich ist es auch eine Fragestellung mit politischer Dimension, nämlich über die Frage was und wie die Bahn sein und funktionieren soll: Als infrastrukturelle Grundversorgung der Allgemeinheit oder als streng ökonomischer Player, der einzig der Bewirtschaftung von Mobilitätsbedürfnissen dient. Am Ende des Tages muss jeder Freitagspendler selbst seinen Rechner zücken und überschlagen, wann welche Alternative in Erwägung zu ziehen ist.

Ja. Irgendwann wird es auch ein Problem der Infrastruktur. Beim Auto sowieso und bei der Bahn, wenn man über zusätzliche Züge auf bereits überlasteten Strecken redet.
Ist es volkswirtschaftlich sinnvoll, die Infrastruktur darauf auszulegen, dass zu einer bestimmten Stunde ganz Deutschland unterwegs sein kann? Oder sollte man hier auf Ausweicheffekte setzen, die durch flexiblere Arbeitszeiten und Heimarbeit geschaffen werden können?
Und ja, wenn die Autobahn gerade erweitert wurde, aber die Züge überlastet sind, dann können auch mal welche aufs Auto umsteigen.

Extremes Beispiel aus der Mobilfunkindustrie aus dem letzten Jahrzehnt: SMS-Verkehr kurz nach Mitternacht am 1. Januar. Niemand wäre auf die Idee gekommen, die Systeme so auszurüsten, dass die gleiche Qualität wie an einem anderen Tag erreicht wird, weil man sonst 99% des Jahres 80% der Kapazität nicht gebraucht hätte. Da heißt es einfach: Silvester geht es etwas langsamer und rumpeliger zu und wer möchte, kann ja vor 12 schon was schreiben. Inzwischen schreibt ja keiner mehr SMS, daher hat sich das Problem erledigt.

Die Rechnung, bitte!

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 06.07.2016, 14:07 (vor 3560 Tagen) @ agw

Flexpreise ohne BC bzw BC50 sind aber keine Phantasie: Die BC50 First lohnt sich erst ab 1552 Euro Flexpreis-Umsatz 1.Klasse. Wenn ich nur einmal im Monat jemanden besuchen muss, dann lohnt sich das nicht. Die BC25(F) lohnt natürlich eher, spart aber auch eher wenig: 1000 Euro (1.Klasse-)Umsatz: 12% gespart.

Als Inhaber einer BC25F habe ich das selbst mal durchgerechnet, und kann Deine Rechnung diesbezüglich nicht nachvollziehen. Einer von uns hat sich also anscheinend verrechnet.

Rahmenbedingung: BC25F kostet 125€ (aktueller Preis) und gewährt mir auf alle meine Fahrten (nicht rabattiertes NV-Zeug wie Ländertickets lasse ich raus, da ich quasi nur FV fahre) 25% Rabatt. Zu vergleichen stehen also: Summe der Fahrkartenpreise im Jahr vs. (Summe der Fahrkartenpreise im Jahr)*0,75 + 125, also alle Fahrkartenpreise abzüglich 25% Rabatt + Anschaffungskosten BC25F.

Bis zu einem Betrag von 499,99€ kommt nach meiner Rechnung mit BC25F ein höherer Preis raus. Bei glatten 500€ bin ich im Break-even-point. Ab 500,01€ (rechnerisch, aufgrund der kleinsten Stückelung von einem Cent natürlich nicht in der Praxis) ist die Variante mit BC25F billiger.

Wie kommst Du auf 1000€, daß es sich "lohnt"? Natürlich erreicht man, wenn man die Anschaffungskosten mit einrechnet nicht die nominalen 25%, die drauf stehen, aber "lohnen", im Sinne von man bezahlt mit der Karte weniger als ohne sie, tut es sich schon bei 500€ Umsatz. Letztlich ist mir doch nicht der Prozentsatz wichtig, sondern die Tatsache, daß ich weniger bezahlt habe. Zumindest wenn ich zwischen den Break-Even-Points von BC25 und BC50 liege, da es da nur heißt "sparen oder nicht sparen, das ist hier die Frage".

Deinen Denkansatz daher etwas merkwürdig findende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

Die Rechnung, bitte!

agw, NRW, Mittwoch, 06.07.2016, 14:55 (vor 3560 Tagen) @ Colaholiker

Flexpreise ohne BC bzw BC50 sind aber keine Phantasie: Die BC50 First lohnt sich erst ab 1552 Euro Flexpreis-Umsatz 1.Klasse. Wenn ich nur einmal im Monat jemanden besuchen muss, dann lohnt sich das nicht. Die BC25(F) lohnt natürlich eher, spart aber auch eher wenig: 1000 Euro (1.Klasse-)Umsatz: 12% gespart.


Als Inhaber einer BC25F habe ich das selbst mal durchgerechnet, und kann Deine Rechnung diesbezüglich nicht nachvollziehen. Einer von uns hat sich also anscheinend verrechnet.

Ich habe nicht gesagt, dass es sich erst ab 1000 Euro lohnt. Ich habe gesagt, dass man auch bei 1000 Euro eher wenig spart.

Die These war: Ohne Bahncard sind Flexpreise viel zu teuer -> Phantasiepreise.
Ich habe gesagt, im Prinzip zahlt man diese Phantasiepreise auch mit Bahncard.
1000 Euro *0.75 + 125 Euro = 875 Euro. Also 12.5% gespart gegenüber den "Phantasiepreisen".

Bis zu einem Betrag von 499,99€ kommt nach meiner Rechnung mit BC25F ein höherer Preis raus. Bei glatten 500€ bin ich im Break-even-point. Ab 500,01€ (rechnerisch, aufgrund der kleinsten Stückelung von einem Cent natürlich nicht in der Praxis) ist die Variante mit BC25F billiger.

Ja, aber auch bei 500,01 Euro zahlt man die Phantasie-Flexpreise. Bei 550 Euro Umsatz hast du mit Deiner BC25 gerade mal 2% Rabatt bekommen. Man kann also nicht von viel zu hohen Phantasiepreisen sprechen und dann nach 2% Rabatt sie als günstig oder normal bezeichnen.


Wie kommst Du auf 1000€, daß es sich "lohnt"? Natürlich erreicht man, wenn man die Anschaffungskosten mit einrechnet nicht die nominalen 25%, die drauf stehen, aber "lohnen", im Sinne von man bezahlt mit der Karte weniger als ohne sie, tut es sich schon bei 500€ Umsatz. Letztlich ist mir doch nicht der Prozentsatz wichtig, sondern die Tatsache, daß ich weniger bezahlt habe. Zumindest wenn ich zwischen den Break-Even-Points von BC25 und BC50 liege, da es da nur heißt "sparen oder nicht sparen, das ist hier die Frage".

Man weiß aber meist vorher gar nicht, ob man spart. Mal angenommen, du hast bei der letzten BC25F zusammen 500,10 Euro ausgegeben. Da hast du gespart.
Jetzt ändert sich aber etwas in deiner Reisegewohnheit und du fährst nur noch für 480 Euro.
Da hast du auf die teuren Phantasie-Flexpreise noch einen schönes Prozent oben drauf gezahlt.

Deinen Denkansatz daher etwas merkwürdig findende Grüße,

Nein, du hast du meinen Satz missverstanden. Er bestand aus zwei Teilen. 1) die BC25 lohnt natürlich eher und 2) selbst bei 1000 Euro ist der Rabatt noch mickerig.

Die meisten Leute werden also mit oder ohne Bahncard diese "Phantasieflexpreise" zahlen. Gefühlt haben die BC-Besitzer natürlich viel gespart.

Die Rechnung, bitte!

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 06.07.2016, 15:07 (vor 3560 Tagen) @ agw

(...umfassende Erklärung...)

Danke, jetzt hab sogar ich es begriffen. :)

Nein, du hast du meinen Satz missverstanden. Er bestand aus zwei Teilen. 1) die BC25 lohnt natürlich eher und 2) selbst bei 1000 Euro ist der Rabatt noch mickerig.

Jap, klassisch aneinander vorbei verstanden. Passiert. Da ich aber nie Normalpreise buche (und somit bis zu dem Tag, seit dem es mit der BC50 25% auf Sparpreise gibt) die BC50 gar nichts gebracht hätte, ist das Thema sowieso weiter fern von mir. ;-)

Die meisten Leute werden also mit oder ohne Bahncard diese "Phantasieflexpreise" zahlen. Gefühlt haben die BC-Besitzer natürlich viel gespart.

Die meisten Leute buchen laut Aussage der Bahn ohnehin Sparpreise. Da wir es nicht nachprüfen können (eben nur jeder für sich) sei das mal so dahingestellt.

Dir herzlich für die Aufklärung dankende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

leer/ voll, billig/ teuer, ...

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:33 (vor 3559 Tagen) @ agw

Der nächste Verstärkerzug besteht dann aus zwei fabrikneuen Flirts oder was auch immer. Obwohl er 90% der Zeit nur rumsteht.

Durch dieses viele Anschaffen von Neufahrzeugen sollten doch genügend Dostos und IC-Wagen freiwerden so langsam, oder?

Und für jeden der sagt "ich muss am Freitag fahren um Kohle zu verdienen", gibt es einen anderen der sagt "wieso muss ich für einen leeren Zug am Samstag so viel bezahlen wie für einen vollen am Freitag".

Ja für den leeren Zug mit zu öffnendem Fenster würde ich ggf. auch etwas mehr zahlen als für den vollen Zug in Klimabüchse.

SCNR.

.. und gerade mal 1.-Klasse probiert und mal wieder aus dieser geflohen, diesmal nicht wegen "Neu"-Geruch im Nahverkehr sondern wegen voll und diesen Plaste-Leder-Sitzen im ICE-T. Immerhin gönn' ich mir dann noch die 1.-Klasse-Lounge.

leer/ voll, billig/ teuer, ...

agw, NRW, Mittwoch, 06.07.2016, 21:00 (vor 3559 Tagen) @ martarosenberg

Der nächste Verstärkerzug besteht dann aus zwei fabrikneuen Flirts oder was auch immer. Obwohl er 90% der Zeit nur rumsteht.


Durch dieses viele Anschaffen von Neufahrzeugen sollten doch genügend Dostos und IC-Wagen freiwerden so langsam, oder?

Nein. Die DB Regio fährt ja dann hier nicht mehr. Die RB Regio hat die Dostos sicher auch schon woanders verplant.

Und die IC-Wagen von DB-FV werden wohl entweder abgestellt (Bimz) oder wegen Altersschwäche verschrottet.

Es gibt eben keine "kostenlosen" Verstärkerzüge mehr.

leer/ voll, billig/ teuer, ...

martarosenberg, Samstag, 09.07.2016, 21:19 (vor 3556 Tagen) @ agw

Der nächste Verstärkerzug besteht dann aus zwei fabrikneuen Flirts oder was auch immer. Obwohl er 90% der Zeit nur rumsteht.


Durch dieses viele Anschaffen von Neufahrzeugen sollten doch genügend Dostos und IC-Wagen freiwerden so langsam, oder?


Nein. Die DB Regio fährt ja dann hier nicht mehr. Die RB Regio hat die Dostos sicher auch schon woanders verplant.

Und die IC-Wagen von DB-FV werden wohl entweder abgestellt (Bimz) oder wegen Altersschwäche verschrottet.

Es gibt eben keine "kostenlosen" Verstärkerzüge mehr.

Na die Bimz wären dann doch aber "kostenlos".

Und nur weil ein anderes EVU fährt mehr neue Dinge produzieren zu müssen ist doch irgendwie physisch betrachtet doof.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

musicus, Mittwoch, 06.07.2016, 22:50 (vor 3559 Tagen) @ agw

Für den Kunden nicht, weil er weiß was eine Fahrt maximal kostet.

Das weiß er ja mit den dynamischen genauso. Eben 20% mehr oder weniger an den Tagen.
Die Kalkulierbarkeit ist ja gegeben, wenn die Maxpreise für die Hochlasttage gegeben sind. Dass es auch mal günstiger werden kann, ist ja jetzt auch schon so.
Was du auch außer acht lässt: Zur Kalkulierbarkeit gehört ja auch die Auslastung.

Das Problem ist nur, dass man sich für den Flexibilitätsfall gedanklich mit dem Maximalpreis wappnet und eine solche Restrukturierung zunächst mal als als Preiserhöhung abspeichert, während man mögliche Vergünstigungen weniger gut in berechnende Überlegungen miteinbeziehen kann, da man zum einen nicht weiß, wann man sie nutzen kann bzw. wird und diesen Effekt ohnehin schon immer einkalkuliert hatte. Um einer Preiserhöhung aus dem Weg zu gehen, müsste für jeden um 20% verteuerten Flexpreis ein um den jeweils entsprechenden Absolutpreis verringertes anderes Ticket genutzt werden können. Meine Prognose: schwierig.
Was die Auslastung betrifft: Da hat man oft ja schon einen "Auslastungszuschlag", wenn man für 4,50€ reserviert um an vollen Tagen einen Platz "sicher" zu haben.

Im Moment hat der Flexpreis überhaupt nichts mit der Auslastung zu tun.
Das kann man ändern, ohne irgendeinen der Systemvorteile vom Flexpreis abzuschaffen.

Das ist ja gerade der Clou am Flexpreis, dass er eben nicht wie alle anderen Angebote der Bahn an Kontingente und/oder Bedingungen gebunden ist.
Man wird indes kaum umhin kommen, den Fahrtantritt am ersten Geltungstag vorzuschreiben und/oder die Gültigkeitsdauer auf einen Tag zu halbieren. Beides u. U. eine Beschneidung von Flexpreisvorteilen.

Als "ICE-Experte" empfiehlt man ja sogar, den Großkampftag Freitag zu meiden oder zumindest zu reservieren. Das ist also eh schon verinnerlicht.

Sehr subjektiv - ich persönlich kann den Freitag kaum meiden, Reservierung hab ich eigentlich nur zweimal im Jahr: Weihnachten und Ostern, das ist völlig ausreichend, auch wenn ich an diesen Tagen trotzdem ein Drittel der Zeit auf meiner 560km-Lieblingsstrecke stehen muß. Dennoch gibt es für meine Verbindungen an den übrigen Wochenenden selten SP, Würzburg-Kassel scheint schon heute ein echtes SP-Nadelöhr zu sein.

Es ist also nicht so, dass man jetzt noch alles zu 100% kalkulieren kann und jetzt der um x% höhere Flexpreis alles durcheinander bringt.

Dass nichts zu 100% planbar ist, verbuche ich jetzt mal unter Binsenweisheit. 20% Freitagszuschlag würden bei mir sehr viel durcheinanderbringen; unterm Strich ergäbe sich ein finanzieller Mehrbedarf von mindestens 12% jährlich, irgendwas zwischen 300€ und 400€ müsste ich da im Jahr drauflegen, das wär's mir der gegebene Performance definitiv nicht wert! Allerdings würde ich stattdessen auch nicht donnerstags oder samstags im Zug sitzen, sondern schlichtweg auf einen anderen Verkehrsträger ausweichen.

Beim Auto schwankt die Reisezeit um 83%.

Ich halte das für Polemik. Sorry. Eine Verfünffachung der PKW-Fahrzeit habe ich noch niemals und nirgends erlebt.

Der Flexpreis ohne BC war und ist ein Phantasiepreis, der nur jenes Kundensegment erreicht, das 2-3 mal jährlich spontan reist.


Flexpreise ohne BC bzw BC50 sind aber keine Phantasie: Die BC50 First lohnt sich erst ab 1552 Euro Flexpreis-Umsatz 1.Klasse. Wenn ich nur einmal im Monat jemanden besuchen muss, dann lohnt sich das nicht.

Genau das schrieb ich ja. Abgesehen davon halte ich dein Beispiel eines Seltenfahrers mit der teuersten Rabattkarte für schräg. Natürlich muss man schon selbst eine ungefähre Ahnung vom eigenen Reiseverhalten haben, um zu wissen ob und welche Bahncard sich jeweils rechnet oder lohnt. In Anbetracht der Tatsache, dass du 12 Monate für einen kurzfristigen Zeitraum hältst, sollte das doch möglich sein, oder?

Wie wäre es mit einer Inklusivreservierung für Freitagsflexfahrten, natürlich mit Umbuchmöglichkeit und einem Last-Minute-Kontingent ab 2 oder 3 Stunden vor Abfahrt des jeweiligen Zuges (für unentschlossene oder BC100-Nutzer oder Spätumbucher etc. ...)? Da wären die 5% Zuschlag wenigstens gut angelegt.


Das musst du mal genauer erklären. Vielleicht habe ich ja auch immer die 1.Klasse-Brille auf, denn da ist das ja schon so?

Offenbar. Die Gegebenheiten in der 2. Klasse sind durchaus andere, mit einer Verfahrensweise per Inklusivreservierung vermute ich, dass sich eine "weiche" Auslastungssteuerung bewerkstelligen ließe. Macht man wohl aber aus gutem Grund nicht - sonst ließen sich ja für einen ausreservierten Zug schwerlich noch weitere Flexpreise, obendrein mit Freitagsaufschlag, verkaufen.

Abgesehen davon spricht - zumindest in der Theorie - nichts gegen Kapazitätssteigerungen oder Taktverdichtungen am Freitag et vice versa Ausdünnungen oder Kapazitätsverknappungen an ausgesprochenen Schwachlasttagen.


Sicher. D.h. aber, dass sich der neue Velaro, den du dafür bestellen musst, der dann nur am Freitagnachmittag fährt, sich auch nur durch den Freitagnachmittag rentieren muss. Entweder legt man die Kosten auf alle Fahrten um und es wird für alle teurer oder eben nur auf die Freitagsfahrer.
Was du willst, ist halt folgendes: Der Anbieter soll extra Züge für dich kaufen, die nur Freitags fahren, damit du zur vollsten Stunde kurzfristig noch einen Sitzplatz bekommst und die Allgemeinheit soll dies durch generell höhere Preise bezahlen. Ist ein valider Standpunkt, dürfte aber nicht von jedem geteilt werden.

Nö, das muss sich nicht zwingend ad hoc rechnen, ist aber durchaus abhängig von der jeweiligen ökonomischen Ausgestaltung und von Umfang und Struktur der Erlöse aus anderen Leistungen. Im Übrigen schrieb ich expressis verbis "in der Theorie", da finde ich schon recht haltlos, was du mir so als meinen Willen unterstellst. Abgesehen davon bin ich durchaus der Ansicht, dass Preiserhöhungen grundsätzlich auf alle Fahrgäste verteilt werden sollten. Sicher kann man da durch optimierte SP-Kontingentierungen Reisende zu Spitzenlastzeiten höher belasten als andere und umgekehrt zu Schwachlastzeiten SP-Kontingente vergrößern. Es ist allerdings keineswegs einzusehen, weshalb ich mit einem Flexpreis + obendrein 20% Tagesaufschlag anderen Fahrgästen eine Reise zu 14,25€ ermöglichen soll, zumal DB-FV laut Geschäftsbericht durchaus schwarze Zahlen im dreistelligen Millionenbereich ausweist. Die 19€-Angebote sollten schleunigst verschwinden, die 29€-Angebote weiter ausgedünnt werden und die Flexpreise auf ihrem Niveau, ggf. zzgl. Inflationsausgleich, stabil bleiben. Aber offenkundig geht es darum, an gut nachgefragten Tagen jene Kunden, die sich nicht ein viertel oder halbes Jahr im Voraus festlegen können, über die bislang bezahlten Relationshöchstpreise hinaus noch stärker zu belasten. Warum man - wie auch du es darstellst - notwendigerweise täglich wechselnde Flexpreise für die objektiv gleiche Beförderungsleistung bei objektiv gleichen Kapazitäten (ohne praktische Möglichkeit einer Überbuchung) unbedingt braucht, erschließt sich mir nach wie vor nicht.

Tja, da verstehe ich manche halt nicht. Warum kauft man einen Flexpreis Tage vorher? Es reicht doch, ihn auf dem Weg zum Zug zu kaufen.

Papierticket? +city-Nutzung auf dem Weg zum Abfahrtsbahnhof? Wartezeit am Automaten umgehen? Unklarheit, ob man FR abends oder erst SA morgens fährt? Die Motive sind so unterschiedlich wie die Flexpreisnutzer an sich.

Oder sollte man hier auf Ausweicheffekte setzen, die durch flexiblere Arbeitszeiten und Heimarbeit geschaffen werden können?

Träum weiter! In der Fläche wird das noch länger dauern. Wenn ich nur daran denke, welcher Zinnober es war meine 80%-Stelle auf 4 Tage zusammenzulegen, oder was meine Vorgesetzten mir flüstern, wenn sie mich nach 19 Uhr oder am Samstag im Büro erwischen... Heimarbeit? Kann ich knicken, obwohl es mein Job locker, um nicht zu sagen lockerst, zuließe 8-12 Stunden im Büro zu sein und alles weitere von wasweißichwo zu erledigen... Da braucht es eben noch mehr Umdenken in unserer Arbeitswelt.

Extremes Beispiel aus der Mobilfunkindustrie aus dem letzten Jahrzehnt: SMS-Verkehr kurz nach Mitternacht am 1. Januar. Niemand wäre auf die Idee gekommen, die Systeme so auszurüsten, dass die gleiche Qualität wie an einem anderen Tag erreicht wird, weil man sonst 99% des Jahres 80% der Kapazität nicht gebraucht hätte.

Wir reden hier allerdings nicht vom Verhältnis 80:20 sondern wohl von (52+52+2+2+2):365-(52+52+2+2+2), also eher 2,4:1. Da ist die Last schon fast doppelt so hoch.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

agw, NRW, Donnerstag, 07.07.2016, 09:48 (vor 3559 Tagen) @ musicus

Tja, da verstehe ich manche halt nicht. Warum kauft man einen Flexpreis Tage vorher? Es reicht doch, ihn auf dem Weg zum Zug zu kaufen.

Papierticket? +city-Nutzung auf dem Weg zum Abfahrtsbahnhof? Wartezeit am Automaten umgehen? Unklarheit, ob man FR abends oder erst SA morgens fährt? Die Motive sind so unterschiedlich wie die Flexpreisnutzer an sich.

Und was davon geht nicht, wenn man mit dem Handy das Ticket bucht, wenn man aus der Haustüre geht?
Papierticket: Braucht man nicht, bzw. kann man später zu hause drucken, wenn mans einreichen will.
City-Ticket: geht auch mit Handy-Ticket
Wartezeit am Automaten: Kennt das Handy nicht.
Unklarheit, an welchem Tag man fährt: Wird man ja geklärt haben, wenn man aus dem Hause geht.
Ein Flexticket für eine Pendelstrecke kaufen dauert ja im Zweifel maximal 20 Sekunden.
Ich mache das häufig so.

Oder sollte man hier auf Ausweicheffekte setzen, die durch flexiblere Arbeitszeiten und Heimarbeit geschaffen werden können?

Träum weiter! In der Fläche wird das noch länger dauern.

Jetzt hast du es verstanden. Es müssen gar nicht alle ausweichen. Es reicht, wenn die paar ausweichen, die es schon können oder relativ einfach könnten. Diese brauchen aber Anreize. Die anderen, wie du zum Beispiel können dann die weniger vollen Züge genießen.

[OT] Auto-Pendant zu flexiblen Preisen: Flexible Maut.

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:17 (vor 3559 Tagen) @ musicus
bearbeitet von martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:18

Das Auto-Pendant zu auslastungsabhängigen Preisen im Fernverkehr wäre eine Auslastungsabhängige Maut auf Autobahnen und autobahnähnlich ausgebauten Straßen. Zu Staugefährdeten Zeiten zahlt man mehr Straßenbenutzungsgebühr, zu Schwachlastzeiten nur wenig.

Antwort zu Preiserhöhungen findet sich in der PM

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 16:30 (vor 3560 Tagen) @ agw

Die BC50-Besitzer müssten doch froh sein über einen Tag-abhängigen Flexpreis. Das ist das Sparpreis-Prinzip, ohne, dass man sich auf eine Fahrt festlegen muss.

Mit einem Sparpreis aber erst dann vergleichbar wenn der Preis als ganzes deutlicher sinkt.

Wenn der Immer-erhältlich-Preis nach oben hin teurer wird, wäre es eher ein Zahlpreis.

(Anmerkung nur zur Terminologie. Dass ein flexibler, aber teurer Normalpreis kein Sparpreis ist.)

Auch wenn Prognosen schwierig sind …

heineken, Dienstag, 05.07.2016, 19:16 (vor 3560 Tagen) @ ICEwave

… und ganz besonders die in die Zukunft gerichteten, wage ich dennoch, folgenden Standpunkt zu vertreten:

In 10 Jahren haben wir autonom fahrende Autos. Und zwar so autonom, daß man auch anderes machen kann als an Lenkrad und Bremspedal zu kleben.

In 20 Jahren haben wir zusätzlich durchgehend Elektromobilität. Mit Strom aus regenerativen Quellen. Der höhere Rollwiderstand ist bei regenerativ erzeugter E-Energie vernachlässigbar. Genauso wie der Gummiabrieb auf der Straße (Öl haben wir dann wirklich mehr als genug – für Pneus, Pillen und Präservative). Und die Leistungsfähigkeit bestehender (!) Straßen läßt sich bei autonom fahrenden Autos massiv steigern – die 130 Mio. SPFV-Fahrgäste p.a. bekommt man da noch unter.

Ergo:
In 20 Jahren braucht keiner mehr die Eisenbahn im SPFV. Nur im SPNV wird sie schwerlich verzichtbar sein – einfach, weil man auch E-Autos nicht wird stapeln kann in den Ballungsräumen.

Da kann sich der Fernverkehr noch so toll anstrengen. Erstens hat er eine vglw. schlechte Lobby. Jedenfalls im Vergleich zur hiesigen Autolobby. Zweitens gibt es dann auch ganz objektiv und ohne die gerne vom VDA und seinen Mitgliedern hervorgekramte Wirtschaft- und Arbeitsplatzkeule kaum noch einen Grund für einen SPFV. Eine Keule übrigens, die zwar oft übertrieben wirkt – in ihrem Kern aber eben auch nicht ganz vom Tisch zu wischen ist.
Da können Frau Bohle und ihre bis dato mutmaßlich noch mehreren Nachfolger/innen von mir aus auch +/-100% flexible Flexpreise in Klein- und Großversuchen ausrollen. Das Ende ist absehbar.

Und das von einem überzeugten Anhänger dieses Verkehrsträgers …

Auch wenn Prognosen schwierig sind …

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 05.07.2016, 19:19 (vor 3560 Tagen) @ heineken

Sprechen wir uns in 20 Jahren wieder :) Aber das solche Zeilen aus deiner Hand kommen wundert mich nicht. Für dich ist ja bei der Bahn alles kurz vor dem Abgrund. Naja nun gibst du uns noch 20 Jahre und dann fahren alle Auto.

Und wie schnell sind dann die autonomen Autos?

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 05.07.2016, 20:49 (vor 3560 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
bearbeitet von J-C, Dienstag, 05.07.2016, 20:51

Bis zu 230 auf Hamburg-Berlin? Und das mit regenerativen Energien? Ob dafür der Sprit reicht...

Und wenn nicht, sollen stattdessen die Flugzeuge es aufnehmen? bei so kurzen Distanzen ist es doch unpraktikabel.

Im Auto gibt's auch kein Catering, normalerweise keine Toiletten und eng ist es da auch noch.

Und wie wir am tödlichen Unfall letztens sahen, Technik wird nicht perfekt sein.

Nenene, für Fernreisen nehme ich auf jeeeden Fall den Zug!

Autos kann man da nehmen, wo es weder per Bahn noch per Bus gute Verbindungen, bzw. überhaupt irgendeinen Öffi gibt.

Nenene, ich bin dafür, dass jedes Verkehrsmittel seine Aufgabenfelder hat und man da nix durcheinander mischen muss.

Auto ist für Verbindungen von nicht so gut erschlossene Orten bis zum nächsten Oberzentrum,
Bus und Straßenbahn für den Stadtverkehr und für die Feinerschließung der Region,
S- und U-Bahn für den schnellen Stadtverkehr von Großstädten und Metropolen,
Regionalzüge ist für schnelle Verbindungen in der Region,
Fernbusse für die Verbindungen größerer Städte, die per Bahn nicht so gut erschlossen werden können,
Fernzüge für die Verbindung größerer Städte,
Transrapid für die schnelle Verbindung der größten Städte
Flugzeug für Langstreckenverbindungen, die eher interkontinental laufen.

Stimmt, es gibt den Transrapid gar nicht. Aber er sollte da sein.

Und selbstverständlich ist das Konzept gesamteuropäisch zu denken.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Und wie schnell sind dann die autonomen Autos?

musicus, Dienstag, 05.07.2016, 21:04 (vor 3560 Tagen) @ J-C

Wenn Geschwindigkeit eine Rolle spielte, würde die Bahn genau auf diese Karte setzen, anstatt ohne Betonung ihrer Vorzüge blindlings einen fragwürdigen Wettbewerb mit Fernbussen anzuzetteln. Aber irgendwer im Vertrieb wird schon begründen können, weshalb man auf Langstrecken im Zug bei halber Fahrzeit auch nicht mehr zahlt als im Bus, der näherungsweise 100% Zeitaufschlag, aber 0% Rabatt bietet. Mit Ramsch gewinnt man keinen Blumentopf.

Öffentliche Subventionen müssen her!

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 05.07.2016, 21:27 (vor 3560 Tagen) @ musicus

Damit die Bahn nicht ein Objekt des Wettbewerbs, sondern der sinnvollen Ergänzung wird und dabei bezahlbar bleibt!

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Öffentliche Subventionen müssen her!

rainman51, Paderborn, Dienstag, 05.07.2016, 21:46 (vor 3560 Tagen) @ J-C

Eher nicht!

Okey, die Politik muss davor erstmal gescheit werden...

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 05.07.2016, 21:56 (vor 3560 Tagen) @ rainman51

sonst bringen lieblose Subventionen natürlich nichts.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Öffentliche Mittel von über 17 Mrd Euro p.a.

Henrik, Mittwoch, 06.07.2016, 17:32 (vor 3560 Tagen) @ J-C

Damit die Bahn nicht ein Objekt des Wettbewerbs, sondern der sinnvollen Ergänzung wird und dabei bezahlbar bleibt!

das steht ja ganz offenbar nicht im Widerspruch zueinander,
ganz im Gegenteil, ohne Wettbewerb wäre die Bahn längst nicht mehr bezahlbar,
letzteres ist also eine Folge des Ersteren.

eh hat das schon was, sowas zu schreiben in einem Thread, in dem es um die vierte Fahrpreissenkung in Folge geht und um einen absoluten Fahrgastrekord,
"so viel Passagiere in ihren ICE und IC wie noch nie.", +10%


Im Jahr 2014 wurden für das Eisenbahnwesen insgesamt 17,0 Milliarden Euro bereitgestellt,
hiervon rund 11,3 Milliarden für das System Schiene.

Tjaa, wenn der Bund mal etwas pusht...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 06.07.2016, 17:41 (vor 3560 Tagen) @ Henrik

...dann kommt auch was raus.

Ich ging aber auch davon aus, dass der Bun die Kalkulationen und die Bestimmung der Fahrpreise übernimmt..

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Tjaa, wenn der Bund mal etwas pusht...

Henrik, Mittwoch, 06.07.2016, 18:38 (vor 3559 Tagen) @ J-C

...dann kommt auch was raus.

wie hier die Fernbusliberalisierung, die den Wettbewerb beflügelt hat.

Ich ging aber auch davon aus, dass der Bund die Kalkulationen und die Bestimmung der Fahrpreise übernimmt..

wieso sollte er?

das war doch der Status Quo bis 1994, bis zur Bahnreform.
Die Behörde Bundesbahn sollte agieren als flexibles Unternehmen, war aber eingebunden in die starren Zwänge der Politik. Das konnte nicht gut gehen und war zum Scheitern verurteilt.

Tjaa, wenn der Bund mal etwas pusht...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 06.07.2016, 19:39 (vor 3559 Tagen) @ Henrik

Joo, ich finde, die Bundesregierung hätte ihre Bahn besser und fähiger kontrollieren sollen. Die Kalkulationen selber gemacht, dami die Bahn es nicht teuer rechnen kann und der Bahn von A bis Z sagen, wohin die Reise genau geht.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

wenn der Bund sich direkt einmischt, geht's Bach runter

Henrik, Mittwoch, 06.07.2016, 19:51 (vor 3559 Tagen) @ J-C

Joo, ich finde, die Bundesregierung hätte ihre Bahn besser und fähiger kontrollieren sollen.

besser geht's gewiss immer irgendwie.., schlauer ist man immer hinterher, nie vorher und immer nur andere.
Insbesondere bezüglich Netz hat sich in diesen letzten Jahren sehr viel getan hinsichtlich Regulierung & Kontrolle durch BNetzA & EBA im Rahmen der LuFVII

Die Kalkulationen selber gemacht, damit die Bahn es nicht teuer rechnen kann und der Bahn von A bis Z sagen, wohin die Reise genau geht.

in diesen vier Jahren hat die Bahn es nicht teuer gerechnet, sondern deutlich billiger für den Endkunden.
Der Bund hat es als Behörde jahrzehntelang versucht und ist kläglich gescheitert.
Die Politik hat da nichts zu suchen und könnte es eben auch nicht.

wenn der Bund sich direkt einmischt, geht's Bach runter

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 06.07.2016, 20:57 (vor 3559 Tagen) @ Henrik

Achso... ich rede aber auch von einer Politik, die dann eben fähig wäre, sowas hinzukriegen. Unter den realen Bedingungen kann man nix besser machen.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

wenn der Bund sich direkt einmischt, geht's Bach runter

Destear, Berlin, Mittwoch, 06.07.2016, 22:27 (vor 3559 Tagen) @ J-C

Achso... ich rede aber auch von einer Politik, die dann eben fähig wäre, sowas hinzukriegen. Unter den realen Bedingungen kann man nix besser machen.

Warum das nicht so funktionieren würde, wie du es dir vorstellst, wird klar, wenn du dir die Mühe machst, den Begriff "die Politik" zu präzisieren. Der Alleineigner - der Bund - hat durch seine Eigentümerstellung zwar vollständigen Einfluss auf die Entscheidungen bei der Bahn, die organisatorische Trennung und Entscheidung, die Bahn in ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen zu überführen, ist aber erstmal gar nicht falsch. Bei richtiger Herangehensweise ist das die Organisationsform, mit der die Bahn am Markt am flexibelsten reagieren kann. Und da liegt dann auch schon der wesentliche Unterschied zur Vergangenheit: Es gibt zunehmend einen immer klassischer werdenden Markt, weil Verkehrsverhältnisse stärkerer Diversifikation unterliegen; die Liberalisierung des Fernbusverkehrs war dazu der aktuell wesentlichste, sicher aber nicht der letzte Schritt. Was gab es damals? Auto, Bahn, irgendwann Flugzeug, aber nicht in den Massen, wie es heute der Fall ist.

Holt der Bund die Kalkulation wieder zurück auf die Verwaltungsebene - auf Politikebene lässt sich das nicht heben, Entscheidungsausführung (also etwa Kalkulation etc.) findet nicht am Kabinettstisch, sondern in der Ministerialverwaltung statt! - beraubt man sich des einzigen Vorteils, den die jetzige Organisationsstruktur hat.

Verwaltung funktioniert organisatorisch anders, schon das Instrumentarium, dass ihr gesetzlich an die Hand gegeben wird, ist nicht zwingend dazu geeignet, einen Großkonzern zu führen, egal in welcher Form der organisiert ist.

Das eigentliche Problem ist, dass es an einer kohärenten Leitstrategie bei der DB fehlt, bei der es auch schwer ist, zu erkennen, dass es sich um einen Baustein einer gut abgestimmten Verkehrspolitik handelt. Ein etwas klarerer Auftrag würde hier schon gut tun - dieses "Alles-nichts-oder" aus möglichst viel Gewinn, weil möglichst viel Dividendenausschüttung, möglichst hohe Fahrgastzahlen und irgendwie möglichst hohe Flächenabdeckung widerspricht sich. Da müsste der Mehrheitseigner sich stärker um die Formulierung einer kohärenten Strategie bemühen, und die könnte auch sein, der DB AG völlige politische Freiheit einzuräumen. Das wäre jedenfalls konsequenter.

So wie es jetzt läuft, ist es zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig - aber trotzdem: Eine Bundesbahn wäre keine Lösung der Probleme, bei heutiger Lage viel eher noch eine Verschärfung. Ein solches Konstrukt wäre niemals konkurrenzfähig und warum der Bund bei den heute etlichen Fortbewegungsmöglichkeit so dermaßen die Schiene bevorzugen sollte, ist einfach unklar. Genau so sinnvoll wäre dann die Forderung nach einem Staatsbus- oder einer Staatsairline. Nur, dass das halt für den jungen Bahnfahn mit den DB-gemusterten Scheuklappen auf den Augen nicht besonders erstrebenswert wirkt.

In dem Sinne schönen Abend!

Auch wenn Prognosen schwierig sind …

kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Mittwoch, 06.07.2016, 07:34 (vor 3560 Tagen) @ heineken

Ich würde an deine Zahlen ungesehen 15 Jahre hinten dran kleben. In 10 Jahren hat vielleicht ein Autohersteller solche Fahrzeuge! Bis die dann durch den Bürokratiewald durch sind, sind es halt 25, wenn man damit auskommt.

PM: BC50 jetzt auch als BC25; 1-Kl-Reservierung teurer & meh

Zauberpilz, Dienstag, 05.07.2016, 20:43 (vor 3560 Tagen) @ ICEwave

Damit hätten wir bei den flexiblen Flexpreisen ja die Gewissheit: Wochenendpendler wie ich, die aufgrund Ihres Berufes nicht vorplanen können, dürfen erneut draufzahlen. Sollte das Ganze ausgeweitet werden sind das bei einer längeren BC50 Fahrt in der A-Klasse pro Wochenende bei 5% mal eben etwa 10€ mehr. Aber wenn man Freitags und Sonntags Nachmittags in die Züge schaut, wer will es der Bahn verdenken? Die werden weiterhin voll sein.

Es hat niemand gesagt das die Preise unbedingt am Freitag/Sonntag angehoben werden sollen.

Preiserhöhung Freitag & Sonntag?

telemaxx, Bremen, Hannover, Dienstag, 05.07.2016, 20:44 (vor 3560 Tagen) @ Zauberpilz
bearbeitet von telemaxx, Dienstag, 05.07.2016, 20:45

Eine Anhebung lässt sich an diesen Tagen aber am ehesten durchsetzen, weil dort die Nachfrage hoch ist. Oder übersehe ich da etwas?

Preiserhöhung Freitag & Sonntag?

Zauberpilz, Mittwoch, 06.07.2016, 18:01 (vor 3560 Tagen) @ telemaxx

Eine Anhebung lässt sich an diesen Tagen aber am ehesten durchsetzen, weil dort die Nachfrage hoch ist. Oder übersehe ich da etwas?

Nö, nicht zwangsläufig. Die WE-Pendler fahren doch bestimmt ehh mit Sparpreisen, da man die Abfahrt Freitag relativ gut planen kann und sind somit nicht unbedingt Zielgruppe Nr. 1.

Preiserhöhung Freitag & Sonntag

Henrik, Mittwoch, 06.07.2016, 18:19 (vor 3559 Tagen) @ Zauberpilz

Eine Anhebung lässt sich an diesen Tagen aber am ehesten durchsetzen, weil dort die Nachfrage hoch ist. Oder übersehe ich da etwas?

Nö, nicht zwangsläufig. Die WE-Pendler fahren doch bestimmt ehh mit Sparpreisen, da man die Abfahrt Freitag relativ gut planen kann und sind somit nicht unbedingt Zielgruppe Nr. 1.

diese werden ja bereits gelenkt durch die Sparpreise, was man ja auch ganz gut beobachten kann,
die Freitagszüge sind nicht mehr so überfüllt wie früher, die Samstagszüge nicht mehr so leer wie früher.

Nur eben die BC50Flex-Fahrgäste bekamen bislang keinen finanziellen Anreiz zum Do/Sa/Mo.

Preiserhöhung Freitag & Sonntag?

Mint, Donnerstag, 07.07.2016, 16:57 (vor 3559 Tagen) @ Zauberpilz

Nö, nicht zwangsläufig. Die WE-Pendler fahren doch bestimmt ehh mit Sparpreisen, da man die Abfahrt Freitag relativ gut planen kann und sind somit nicht unbedingt Zielgruppe Nr. 1.

Kann mir mal jemand einen Sparpreis für meine Relation suchen (und finden)? Es geht um Opladen-Magdeburg, freitagnachmittags bzw. sonntagabends.

Der günstigste Sparpreis, den ich je sah, war stets deutlich teurer als BC 50 Normal- bzw. Flexpreis.

Preiserhöhung Freitag & Sonntag?

musicus, Freitag, 08.07.2016, 10:22 (vor 3558 Tagen) @ Mint

Kann mir mal jemand einen Sparpreis für meine Relation suchen (und finden)? Es geht um Opladen-Magdeburg, freitagnachmittags bzw. sonntagabends.

Der günstigste Sparpreis, den ich je sah, war stets deutlich teurer als BC 50 Normal- bzw. Flexpreis.

Leider nein. Das Spiel kenne ich - bei einer der von mir oft befahrenen Relationen M->PB ist das vergleichbar: Günstiger als Flex+BC50, steigt man mit SP+BC25 eben auch nicht aus, ist aber an eine ganz bestimmte Verbindung gebunden. Da hilft es leider auch nix 3 Monate im Voraus zu buchen, zumal ich das so langfristig meist ohnehin nicht planen kann. Wie weiter oben schon angedeutet, funktioniert manchmal das Stückeln der Fahrt. Allerdings stelle ich dabei fest, dass es nicht risikolos ist, nicht abzusehen ist, wann man einen Stückelrabatt mal rausholen kann und wann nicht und ebenso nicht abzusehen ist, wie gerade gestückelt werden muss, um wirklich was zu sparen. Bei Fahrten die lange im Voraus feststehen, spiele ich daher manchmal alle möglichen Verbindungen in allen denkbaren Stückelungen mal durch, aber die Zeit und Lust, alle 14 Tage mal eben zwei Stunden am Rechner totzuschlagen um drei- bis viermal jährlich 25 oder 30 Euro zu sparen, muss man auch erstmal haben. Grob geschätzt, reise ich freitags zu über 90% nicht mit einem SP

Preiserhöhung Freitag & Sonntag?

agw, NRW, Freitag, 08.07.2016, 22:10 (vor 3557 Tagen) @ Mint

Nö, nicht zwangsläufig. Die WE-Pendler fahren doch bestimmt ehh mit Sparpreisen, da man die Abfahrt Freitag relativ gut planen kann und sind somit nicht unbedingt Zielgruppe Nr. 1.


Kann mir mal jemand einen Sparpreis für meine Relation suchen (und finden)? Es geht um Opladen-Magdeburg, freitagnachmittags bzw. sonntagabends.

Der günstigste Sparpreis, den ich je sah, war stets deutlich teurer als BC 50 Normal- bzw. Flexpreis.

Freitags scheint es 29 Euro Sparpreise zu geben. Muss man natürlich weit im Voraus buchen.
Ab Wuppertal plus Nacht-IC kosts sogar nur 19 Euro. :-)
Mit BC25 dann noch 25% ab.

Preiserhöhung Freitag & Sonntag?

Mint, Montag, 11.07.2016, 19:28 (vor 3554 Tagen) @ agw

Freitags scheint es 29 Euro Sparpreise zu geben. Muss man natürlich weit im Voraus buchen.

Und morgens um 6 Uhr abfahren, wenn ich es richtig sehe. Wenn ich Freitag frei habe, fahre ich allerdings Donnerstagabend ... Das hat schon seinen Sinn mit den Sparpreisen. Hauptsache es wird nicht über die Maßen teurer für mich ;-).

Da bekommt "Flexpreis" gleich eine ganz andere Bedeutung :/

telemaxx, Bremen, Hannover, Dienstag, 05.07.2016, 19:21 (vor 3560 Tagen) @ Bambalouni

- kein Text -

Flexpreis wird sicher irgendwann ganz abgeschafft werden

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 05.07.2016, 19:22 (vor 3560 Tagen) @ telemaxx

- kein Text -

Flexpreisabschaffung sehe ich auch kommen

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 05.07.2016, 19:32 (vor 3560 Tagen) @ ICETreffErfurt

Moin Markus,

da stimme ich Dir zu, irgendwann ist der Flexpreis beim Fernverkehr Geschichte.

Gruß Sören

Flexpreisabschaffung sehe ich auch kommen

musicus, Dienstag, 05.07.2016, 19:35 (vor 3560 Tagen) @ Sören Heise

da stimme ich Dir zu, irgendwann ist der Flexpreis beim Fernverkehr Geschichte.

Schade, aber plausibel. Wenn es soweit ist, werde ich allerdings als Bahnkunde auch Geschichte sein.

Flexpreisabschaffung sehe ich auch kommen

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 05.07.2016, 20:11 (vor 3560 Tagen) @ Sören Heise

Wobei selbst im Nahverkehr die allerwenigsten Menschen noch mit "Normalpreis" fahren.

Durch die vielen Pauschalangebote, wie QDL, SWT, Ländertickets, Regio120-Ticket, Hopper-Ticket, Verbundtickets fahren meiner Erfahrung nur noch recht wenige Leute mit dem Normalpreis.

Zwar sind die Sonderfahrkarten zeitlich begrenzt, meist erst ab 9 Uhr gültig. Jedoch fahren die meisten Pendler vor 9 Uhr mit ihren Wochen- und Monatskarten oder Semester-Tickets. Klar habe ich auch immer wieder Leute mit Normalpreisfahrkarten angetroffen, meistens mit BC25 oder BC50 rabattiert, verglichen mit der Masse aber eine überschaubare Zahl.

Das der Fernverkehr jetzt diesem System hinterher läuft, kann ich gut verstehen. Ich denke es muss nicht immer ein Nachteil sein. Für mich als BC50-Fahrgast eventuell sogar ein Vorteil, da ich immer nur einen Mindestpreis von 50% des Flexpreises habe und nun auch die Sparpreise darunter gut nutzen kann.

Für Pendler mit BC100 ändert sich erst einmal nix und für Zeitkarteninhaber auch nix.

Nachteile Abschaffung Flexpreis

Bahngenießer, Dienstag, 05.07.2016, 22:04 (vor 3560 Tagen) @ ICETreffErfurt

Ich hoffe, dass es sich die DB nicht antut, den Flexpreis (Normalpreis) abzuschaffen.

Gründe, die gegen die Abschaffung des Flexpreisessprechen:
1) Flexpreis-Fahrkarten sind schneller verkäuflich, auch im Reisezentrum!
2) An Flexpreisen verdient die DB mehr als an Sparpreisen. Entweder müsste die DB auf die Differenz verzichten oder die Sparpreise erhöhen.
3) Oft ist man mit Sparpreis langsamer als mit Flexpreis.
Beispiel: Für meinen Umsteigebahnhof (Ankunft 17.05 Uhr, Mindestumsteigezeit 6 Minuten) gibt es folgende Anschlusszüge:
ICE 17.10 Uhr (wird in 60 % aller Fälle noch erreicht, aber kein "Anschlusszug")
IC 17.30 Uhr (häufig 15-20 Minuten verspätet)
RE 17.34 Uhr (genauso schnell wie der IC um 17.30 Uhr)
Bei Sparpreisen bin ich gezwungen, den Anschluss um 17.30 Uhr zu buchen, da bei dem um 17.10 Uhr die Mindest-Umsteigezeit unterschritten ist. Meistens ärgere ich mich dann aber, dass ich ohne Zugbindung 20 Minuten eher dagewesen wäre! Und wenn dann der Anschluss um 17.30 Uhr 20 Minuten verspätet und der Anschluss-RE um 17.34 Uhr pünktlich ist, ärgere ich mich eventuell genauso.

Eher könnte ich mir vorstellen, dass Flexpreise für Freitage teurer sind als für andere Wochentage. Auch wenn ich es nicht gut fände!

Nachteile Abschaffung Flexpreis

musicus, Dienstag, 05.07.2016, 23:41 (vor 3560 Tagen) @ Bahngenießer

1) Flexpreis-Fahrkarten sind schneller verkäuflich, auch im Reisezentrum!

Am Automaten und im Internet aber oft nicht. Das RZ zähle ich ebenso zur aussterbenden Gattung - spitz formuliert: für Touris und Senioren.

2) An Flexpreisen verdient die DB mehr als an Sparpreisen. Entweder müsste die DB auf die Differenz verzichten oder die Sparpreise erhöhen.

Eine Streichung des Produktes "Flexpreis" impliziert keineswegs eine Absenkung des Preisniveaus. Wenn ich mir meine Stammstrecke(n) so ansehe, ist ein SP mit dem man ggü. dem Flexpreis wirklich Geld spart am Freitag so 3-4 mal jährlich zu bekommen und selbst das meist auch nur mit unkomfortablen Tricks (Aufenthalte, Stückeln, ESP...)

Eher könnte ich mir vorstellen, dass Flexpreise für Freitage teurer sind als für andere Wochentage.

Davon gehe ich aus. Die BC50 habe ich gerade wegen meiner Freitagsfahrten angeschafft, weil ich Flexibilität bevorzuge, wenn die SP preislich ohnehin gleichauf liegen - und das tun sie in der Regel. Mindestens.

Nachteile Abschaffung Flexpreis; dazu:

Bahngenießer, Mittwoch, 06.07.2016, 00:57 (vor 3560 Tagen) @ musicus

1) Flexpreis-Fahrkarten sind schneller verkäuflich, auch im Reisezentrum!

Am Automaten und im Internet aber oft nicht. Das RZ zähle ich ebenso zur aussterbenden Gattung - spitz formuliert: für Touris und Senioren.

Aus regelmäßiger eigener Erfahrung kann ich feststellen: Flexpreis-Fahrkarten hole ich schneller aus dem DB-Automaten.
Häufiger Grund: Unter den vom Automaten angezeigten Zugverbindungen finde ich nur selten ganz exakt meine bevorzugte Verbindung. Schnell finde ich jedoch eine Verbindung mit den richtigen Zuggattungen und über die richtige Strecke. Diese kann ich für eine Flexpreis-Fahrkarte dann sofort anklicken, bei einem gewünschten Sparpreis müsste ich mir dann weitere Gedanken machen, wie ich den Automaten noch weiter dirigieren kann.

2) An Flexpreisen verdient die DB mehr als an Sparpreisen. Entweder müsste die DB auf die Differenz verzichten oder die Sparpreise erhöhen.

Eine Streichung des Produktes "Flexpreis" impliziert keineswegs eine Absenkung des Preisniveaus. Wenn ich mir meine Stammstrecke(n) so ansehe, ist ein SP mit dem man ggü. dem Flexpreis wirklich Geld spart am Freitag so 3-4 mal jährlich zu bekommen und selbst das meist auch nur mit unkomfortablen Tricks (Aufenthalte, Stückeln, ESP...)

Eben das meine ich:
Die Kunden kaufen zur Starkverkehrszeit eine "Fahrkarte mit Zugbindung" (analog zum Sparpreis), die genauso viel kostet wie vorher eine Flexpreis-Fahrkarte oder sogar noch mehr!
Mit anderen Worten:
Unter Abschaffung des "Flexpreises" würde ich verstehen:
Zumindest die Fahrgäste, die freitags 10 Minuten vor Abfahrt des Zuges am Automaten oder im Reisezentrum erscheinen, bekommen für den überfüllten Zug quasi eine "Flexpreis-Fahrkarte ohne freie Zugwahl".

Eher könnte ich mir vorstellen, dass Flexpreise für Freitage teurer sind als für andere Wochentage.

Davon gehe ich aus. Die BC50 habe ich gerade wegen meiner Freitagsfahrten angeschafft, weil ich Flexibilität bevorzuge, wenn die SP preislich ohnehin gleichauf liegen - und das tun sie in der Regel. Mindestens.

Genau! Denn auch freitags gibt es viele freie Sitzplätze in zahlreichen Fernverkehrszügen. Durch den Flexpreis hat man zum Beispiel auch die Möglichkeit, aus zwei überfüllten Zügen sofort wieder aussteigen, um kurze Zeit später in einen leereren Zug einzusteigen. Es würde sich bei Wegfall des Flexpreises dann praktisch nur ändern, dass einem diese Möglichkeit der Flexibilität genommen würde.

100 Gratis Reservierungen in der 1 Klasse...

Jon4s94, Dienstag, 05.07.2016, 19:25 (vor 3560 Tagen) @ Bambalouni

klingt schonmal nicht schlecht. Schön wäre es wenn man ähnlich der Österreichcard Reservierungen auch komplett gratis anbieten würde. Gerade die BC100F stecken sicherlich das meiste Geld in die DB, da kann man schon einiges erwarten.

100 Gratis Reservierungen in der 1 Klasse...

CNL484, Mittwoch, 06.07.2016, 00:18 (vor 3560 Tagen) @ Jon4s94

Scheint aber in der 1.Kl viele Spontanfahrer zu geben. Ganze Wagen voll nur 2 Reservierung angezeigt. Was ich immer so sehe im ICE. Viele musste auch schon stehen. Das ist dann wieder gerade auch in der 2.Kl der Nachteil. Solche Flut an Billigtickets kann man machen ja. Wenn man wie fast auf der ganzen Welt Reservierungspflicht einführt. Aber so werden nicht nur jetzt im Sommer, auch ganzjährig gerade Freitag und Sonntags die Züge noch voller. An eine entspannte Fahrt dann nicht mehr zu denken. Kunden orientieren sich dann auf andere Verkehrsträger wieder. Dazu kommen ja noch die unzähligen Baustellen im ganzen Land. Züge fahren früher oder Anschlüsse passen nicht Mehr. Wird auch nochmal Kunden kosten denke ich. Mann sollte endlich an die Mehrwertsteuer ran und senken. Aber irgendwie lustig.Elekro Autos werden gefördet mit ner fetten Prämie. Aber wer Umweltfreundlich fährt wird verarscht und Abgezockt in diesen Land. Staat sollten Bahnfahrer auch mit einer Prämie mal fördern.

Bahnfahrer fördern

kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Mittwoch, 06.07.2016, 07:27 (vor 3560 Tagen) @ CNL484
bearbeitet von kimba2k, Mittwoch, 06.07.2016, 07:28

Staat sollten Bahnfahrer auch mit einer Prämie mal fördern.

Das macht Staat doch. Wenn er das nicht täte, sähe es ganz dunkel für S-Bahnen, RB und RE aus. Oder es wäre um das doppelte bis dreifache teuerer, wobei sich damit die FV Karten auch erheblich verteuern würden, da der NV Anteil im Preis explodiert.

Bis auf den FV ist Bahnfahren halt ganz kräftig subventioniert.

seit heute morgen auch in den BB auf bahn.de zu finden

agw, NRW, Mittwoch, 06.07.2016, 11:38 (vor 3560 Tagen) @ Bambalouni

- kein Text -

… mit dem nächsten Sargnagel für flexibles Fahren:

heineken, Mittwoch, 06.07.2016, 12:06 (vor 3560 Tagen) @ agw

Aus den Bedingungen zum »diffenrenzierten Flexpreis auf bestimmten Relationen«:
sofern bei der Fahrt ausschließlich oder auf einer Teilstrecke Züge der Produktklassen ICE und/oder IC/EC genutzt werden:
• Frankfurt(Main) Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• Hanau Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• München Hbf – Nürnberg Hbf
• München Hbf – Fürth(Bay) Hbf
Das Angebot gilt auch im Vor- oder Nachlauf zu den genannten Relationen, wenn der tatsächliche Start- und/oder Zielbahnhof der Reise den genannten Bahnhöfen tariflich gleichgestellt ist.
Für den in Nr. 2 genannten Zeitraum ersetzt dieses Angebot für Reisen auf den dort genannten Relationen das Angebot „Flexpreis“ nach Nr. 3.2 BB Personenverkehr.
(…)
3.3 Reisen mit einem „Differenzierten Flexpreis“ müssen am ersten Geltungstag der Fahrkarte angetreten werden.

Schon bekannt :)

rainman51, Paderborn, Mittwoch, 06.07.2016, 12:14 (vor 3560 Tagen) @ heineken

Siehe hier, war zufällig mein Beitrag ;)

http://www.ice-treff.de/index.php?id=426881

… mit dem nächsten Sargnagel für flexibles Fahren:

ICE920, München, Mittwoch, 06.07.2016, 12:21 (vor 3560 Tagen) @ heineken
bearbeitet von ICE920, Mittwoch, 06.07.2016, 12:23

3.3 Reisen mit einem „Differenzierten Flexpreis“ müssen am ersten Geltungstag der Fahrkarte angetreten werden.[/i]

Kann mich jemand aufklären, wieso das so eine schlimme Entflexibilierung oder Einschränkung sein soll? Mir fällt nur die Benutzung von eCoupons ein, die am 1.GT noch gültig sind, am 2. aber nicht mehr, wo es Sinn macht sein Ticket im Voraus zu kaufen. Gibt es noch andere Fälle?

Aber es verbietet ja auch keiner statt München Hbf - Nürnberg Hbf eine Fahrkarte für München Marienplatz - Nürnberg Hbf zu kaufen, um dann am 1.GT Marienplatz-Hauptbahnhof zu fahren und dann am nächsten Tag weiter nach Nürnberg. Oder übersehe ich da was?

… mit dem nächsten Sargnagel für flexibles Fahren:

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 06.07.2016, 12:25 (vor 3560 Tagen) @ ICE920

Kann mich jemand aufklären, wieso das so eine schlimme Entflexibilierung oder Einschränkung sein soll?

Zum Beispiel, wenn man noch nicht weiß, ob man um 23:50 oder 0:10 starten will.

--
Weg mit dem 4744!

Bitte... wann kommt sowas vor?

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 06.07.2016, 15:26 (vor 3560 Tagen) @ JeDi

Da muss man wirklich Pech haben, wobei da vielleicht sich die DB eine Toleranzzeit einfallen lassen könnte...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Bitte... wann kommt sowas vor?

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 06.07.2016, 18:02 (vor 3560 Tagen) @ J-C

Bei mir früher mit 22:50 vs. 0:10 regelmäßig. Je nach dem, wie lange der Kneipenabend dauerte.

--
Weg mit dem 4744!

Bitte... wann kommt sowas vor?

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 06.07.2016, 18:10 (vor 3560 Tagen) @ JeDi

Und dann reist du von der Kneipe mit dem Fernverkehrszug? Man kann ja kurz vor der Fahrt noch die Fahrkarte kaufen...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Bitte... wann kommt sowas vor?

Henrik, Mittwoch, 06.07.2016, 18:16 (vor 3559 Tagen) @ JeDi

Kann mich jemand aufklären, wieso das so eine schlimme Entflexibilierung oder Einschränkung sein soll?

Zum Beispiel, wenn man noch nicht weiß, ob man um 23:50 oder 0:10 starten will.

Da muss man wirklich Pech haben, wobei da vielleicht sich die DB eine Toleranzzeit einfallen lassen könnte...

Bei mir früher mit 22:50 vs. 0:10 regelmäßig. Je nach dem, wie lange der Kneipenabend dauerte.

naja, das is ja nich Sinn der Sache, das sollte also nicht das Problem sein,
da fährt keiner.

relevanter ist der Fall,
Unterkunft wird morgens verlassen, zuvor dort noch Ticket gebucht & ausgedruckt,
am Nachmittag kommt dann die Entscheidung, doch erst am nächsten Tag, nächsten Morgen ggf. direkt nach der Kneipen- oder Kieler-Woche Tour mit dem ersten ICE zu fahren.

Da werde ich dir mal was ganz neues erzählen:

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 06.07.2016, 18:18 (vor 3559 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 06.07.2016, 18:19

Man kann... am Automaten noch kurz vor Abfahrt ein Flexpreis-Ticket buchen. Ich weiß, unglaiblich aber wahr...!

Ich kapiere es eh nicht, wozu man Flexpreistickets im Vorfaus bucht. Flexpreistickets buche ich wenn, dann vor Ort.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Da werde ich mal was ganz neues erzählen:

Henrik, Mittwoch, 06.07.2016, 18:29 (vor 3559 Tagen) @ J-C

Man kann... am Automaten noch kurz vor Abfahrt ein Flexpreis-Ticket buchen.

so kurz ja nun auch nicht. was sind das? 5 Minuten online ebenso. Hat der ICE 30 min Verspätung, nützt es gar nichts. Buchen kann man ihn gar nicht mehr.

Ich kapiere es eh nicht, wozu man Flexpreistickets im Voraus bucht. Flexpreistickets buche ich wenn, dann vor Ort.

zuhause, im Hotel etc geht's am schnellsten und man kann das Ticket noch schön ausdrucken.
Im Bahnhof muss man ewig anstehen und dann ewig einen benutzerunfreundlichen Automaten bedienen, vom Format ganz zu schweigen.

Punkt eCoupon wurde bereits genannt, auch hinsichtlich Hin- und Rückfahrt über MBW.

Sportereignis am Sonntagnachmittag, regulär würd man den letzten ICE kriegen, knapp aber klappt - Ticketkauf erst am Bhf also ausgeschlossen. Nun gibt's Verlängerung, kein Problem, das gebuchte ICE-Ticket ist ja Mo auch noch gültig....
etc.

Da werde ich mal was ganz neues erzählen:

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 06.07.2016, 18:42 (vor 3559 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 06.07.2016, 18:43

Man kann... am Automaten noch kurz vor Abfahrt ein Flexpreis-Ticket buchen.


so kurz ja nun auch nicht. was sind das? 5 Minuten online ebenso. Hat der ICE 30 min Verspätung, nützt es gar nichts. Buchen kann man ihn gar nicht mehr.

Ein Flexpreisticket ist doch nicht zuggebunden. Zumal man sich dann halt zeitig begibt oder es sein lässt.

Ich kapiere es eh nicht, wozu man Flexpreistickets im Voraus bucht. Flexpreistickets buche ich wenn, dann vor Ort.


zuhause, im Hotel etc geht's am schnellsten und man kann das Ticket noch schön ausdrucken.
Im Bahnhof muss man ewig anstehen und dann ewig einen benutzerunfreundlichen Automaten bedienen, vom Format ganz zu schweigen.

Punkt eCoupon wurde bereits genannt, auch hinsichtlich Hin- und Rückfahrt über MBW.

Ich musste nie lange anstehen am Automaten. So ein kleiner Bahnhof wie Bergedorf hat 6 Automaten. Dabei gibt es eine S-Bahnlinie, einen RE sie Stunde und einen Fernzug am Tag...

Sportereignis am Sonntagnachmittag, regulär würd man den letzten ICE kriegen, knapp aber klappt - Ticketkauf erst am Bhf also ausgeschlossen. Nun gibt's Verlängerung, kein Problem, das gebuchte ICE-Ticket ist ja Mo auch noch gültig....
etc.

Sportereignisse am Sonntagnachmittag braucht keiner. Kann man streichen. Sportereignisse allgemein kann man streichen.
Wie heißt es so schön? Sport ist Mord~
Okey, für solche krassen Fälle, die mit meinem Leben nichts zu tun haben werden, dürfte die bisherige Regelung sinnvoll sein.

Nur für Leute wie mich, die nicht in letzter Minute am Bahnhof erscheinen, die nicht zu nachtschlafenen Zeiten noch in den Zug steigen, wenn ihnen nicht gerade ein Sparpreis das für einen günstigen Preis anbietet, die dazu noch wissen, was sie wollen, die sind in der klaren Mehrheit. Zumindest ist der Hamburger Hbf um Mitternacht herum weitaus leerer als am frühen Morgen.

Klar, eine Bahn sollte für alle da sein, aber solange die Politik das nicht will, kann die Bahn es auch nicht besser.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Da werde ich mal was ganz neues erzählen

Henrik, Mittwoch, 06.07.2016, 19:06 (vor 3559 Tagen) @ J-C

Man kann... am Automaten noch kurz vor Abfahrt ein Flexpreis-Ticket buchen.

so kurz ja nun auch nicht. was sind das? 5 Minuten, online ebenso. Hat der ICE 30 min Verspätung, nützt es gar nichts. Buchen kann man ihn gar nicht mehr.

Ein Flexpreisticket ist doch nicht zuggebunden.

Eine jede Buchung basiert zuggebunden.

Zumal man sich dann halt zeitig begibt oder es sein lässt.

Wenn der ICE 30-60 Minuten Verspätung hat, macht es wenig Sinn, entsprechend zeitig sich zur fahrplanmäßigen Abfahrt zum Bahnhof hin zu begeben.
Bei +30 reicht Ankunft am Bahnhof zur regulären Abfahrtszeit locker aus, nur buchen bzw. kaufen kann man dann eine ICE-Fahrkarte am Automaten für den Zug nicht mehr, gar absolut überhaupt nicht mehr, wenns der letzte ICE des Tages ist. Online ebenso. Ist man irgendwo mit schwach Netz - viel Spaß. Zuhaus/im Hotel mit WLAN alles kein Problem.

Ich kapiere es eh nicht, wozu man Flexpreistickets im Voraus bucht. Flexpreistickets buche ich wenn, dann vor Ort.

zuhause, im Hotel etc geht's am schnellsten und man kann das Ticket noch schön ausdrucken.
Im Bahnhof muss man ewig anstehen und dann ewig einen benutzerunfreundlichen Automaten bedienen, vom Format ganz zu schweigen.

Punkt eCoupon wurde bereits genannt, auch hinsichtlich Hin- und Rückfahrt über MBW.

Ich musste nie lange anstehen am Automaten.

Es geht hier um große ICE-Bahnhöfe am Fr und So zu verkehrsstarken Zeiten.
Da würde ich doch eher von der Automaten-Variante von abraten.

Sportereignis am Sonntagnachmittag, regulär würd man den letzten ICE kriegen, knapp aber klappt - Ticketkauf erst am Bhf also ausgeschlossen. Nun gibt's Verlängerung, kein Problem, das gebuchte ICE-Ticket ist ja Mo auch noch gültig....
etc.

Sportereignisse am Sonntagnachmittag braucht keiner. Kann man streichen.

das sahen gewiss so einige vorletzten Sonntag anders, in Köln am letzten Mai-Sonntag ebenso.

Wie heißt es so schön? Sport ist Mord~

eher unschön,
denn,
sprach er und
brachte ihm hohen Blutdruck, einen Herzinfarkt sowie zwei Schlaganfälle!
Also das Gegenteil ist der Fall, nicht Sport ist tödlich,
hier gings ja ums passive, aber auch das sich hinbewegen zu einer Veranstaltung ist ja auch schon Sport.

Klar, eine Bahn sollte für alle da sein, aber solange die Politik das nicht will, kann die Bahn es auch nicht besser.

reichliche stumpfe, singuläre Einstellung.
Politik bildet auch nur die eigene Gesellschaft ab - Vorwurf an die Politik, ist also ein Vorwurf an sich selbst.
Die Politik hat sehr viel geleistet für die Bahn,
diese sehr positive PM von gestern ist ein Ergebnis dessen,
es fahren so viele Fahrgäste ICE wie noch nie zuvor, zudem so günstig.

? Kauf im Zug ohne Bordpreis wenn verspätet und letzter Zug

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:50 (vor 3559 Tagen) @ Henrik

Man kann... am Automaten noch kurz vor Abfahrt ein Flexpreis-Ticket buchen.

so kurz ja nun auch nicht. was sind das? 5 Minuten, online ebenso. Hat der ICE 30 min Verspätung, nützt es gar nichts. Buchen kann man ihn gar nicht mehr.

Ein Flexpreisticket ist doch nicht zuggebunden.


Eine jede Buchung basiert zuggebunden.

Zumal man sich dann halt zeitig begibt oder es sein lässt.


Wenn der ICE 30-60 Minuten Verspätung hat, macht es wenig Sinn, entsprechend zeitig sich zur fahrplanmäßigen Abfahrt zum Bahnhof hin zu begeben.
Bei +30 reicht Ankunft am Bahnhof zur regulären Abfahrtszeit locker aus, nur buchen bzw. kaufen kann man dann eine ICE-Fahrkarte am Automaten für den Zug nicht mehr, gar absolut überhaupt nicht mehr, wenns der letzte ICE des Tages ist.

Apropos: Kann man in einem solchen Falle dann ohne Bordpreis im Zug kaufen? Weil: Es fährt ja noch ein Zug, aber für diesen ist am Bahnhof keine Fahrkarte mehr erhältlich. Es kann ja tatsächlich sein, dass man von einer Wanderung zum Bahnhof kommt und keinen Fahrplan vorher hatte und sich freut, dass da noch ein Zug kommt.

Wer hat diesen Schmarrn von Fahrplanbasierten Verkauf...

J-C, In meiner Welt, Samstag, 09.07.2016, 21:36 (vor 3556 Tagen) @ martarosenberg

...erfunden?

Das kenn ich nur in Deutschland...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Da werde ich mal was ganz neues erzählen:

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:47 (vor 3559 Tagen) @ J-C

Man kann... am Automaten noch kurz vor Abfahrt ein Flexpreis-Ticket buchen.


so kurz ja nun auch nicht. was sind das? 5 Minuten online ebenso. Hat der ICE 30 min Verspätung, nützt es gar nichts. Buchen kann man ihn gar nicht mehr.

Ein Flexpreisticket ist doch nicht zuggebunden. Zumal man sich dann halt zeitig begibt oder es sein lässt.

Wenn man spät abends innerhalb eines Verbundes fahren will, der BC-rabattierte Fernverkehrs-Flexpreis aber weniger kostet als die Verbundfahrkarte, aber spät abends kein FV-Zug mehr fährt -- muss man dies, wenn einem nur fahrplanbasierter Verkauf zur Verfügung (-> Automat) steht, vorher kaufen.

Da werde ich dir mal was ganz neues erzählen:

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:44 (vor 3559 Tagen) @ J-C
bearbeitet von martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:44

Man kann... am Automaten noch kurz vor Abfahrt ein Flexpreis-Ticket buchen. Ich weiß, unglaiblich aber wahr...!

Ich kapiere es eh nicht, wozu man Flexpreistickets im Vorfaus bucht. Flexpreistickets buche ich wenn, dann vor Ort.

Z.B.: Weil man Online oder am Schalter durch mehr Auswahlmöglichkeiten oder Möglichkeiten von mehr Umstiegen im Fahrplanbasierten Kauf ggf. den gewünschten Weg hinbekommen kann, was man am Automaten nicht so einfach oder tlw. auch gar nicht kann.

Z.B.: Geschäftsreisende, welche angehalten werden vom Firmeneigenen oder firmenkooperierenden Büro Fahrscheine zu beziehen.

Z.B.: Weil man weiß, dass es unmittelbar vor der Abfahrt sehr knapp wird/ werden kann am Bahnhof, auch wenn man noch nicht weiß wann genau man nun abfährt. (Aus verschiedenen Gründen, ÖPNV-Anschlüsse z.B.)

Es gibt sicherlich noch viele Gründe mehr.

Da werde ich dir mal was ganz neues erzählen:

ALR997, Mittwoch, 06.07.2016, 23:11 (vor 3559 Tagen) @ J-C

Vielleicht um nicht noch ewig vor dem Automaten stehen zu müssen? Um nicht um den Zug zu bangen wenn man ein oder zwei Minuten zu spät zum Bahnhof kommt?

Oder weil man Hin- und Rückfahrt in einem buchen möchte und eine Richtung Sparpreis ist?

Mal abgesehen davon ist dein Weltbild in der Hinsicht womöglich etwas schief: ich buche nicht online weil es da besondere Angebote gibt - so gut wie alles was man auf bahn.de machen kann geht auch am Automaten. Nein, ich mache es um eben nicht an den Automaten gehen zu müssen der womöglich am Bahnhof in 30 Kilometern Entfernung steht oder was auch immer. Und weil (man sieht es auch mal wieder an den überzogenenen Bordpreisen) der Kauf direkt im Zug auch keine Option mehr ist.

Ich kaufe mir meine Fahrkarten auch nur deshalb am Automaten um Druckertinte zu sparen und weil ich mir den Aufwand sparen möchte, für mein provisorisches Handy eine Handyticket-Funktion zuzulegen ;-)

Da werde ich dir mal was ganz neues erzählen:

Mint, Donnerstag, 07.07.2016, 17:03 (vor 3559 Tagen) @ J-C

Ich kapiere es eh nicht, wozu man Flexpreistickets im Vorfaus bucht.

Weil man das gerne in aller Ruhe zu Hause im Wohnzimmer macht. Keine Warteschlange vor mir, keine neugierigen Augen hinter mir.

… mit dem nächsten Sargnagel für flexibles Fahren:

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:08 (vor 3559 Tagen) @ ICE920

3.3 Reisen mit einem „Differenzierten Flexpreis“ müssen am ersten Geltungstag der Fahrkarte angetreten werden.[/i]


Aber es verbietet ja auch keiner statt München Hbf - Nürnberg Hbf eine Fahrkarte für München Marienplatz - Nürnberg Hbf zu kaufen, um dann am 1.GT Marienplatz-Hauptbahnhof zu fahren und dann am nächsten Tag weiter nach Nürnberg. Oder übersehe ich da was?

Anscheinend verbietet es Dir (noch) keiner.

Die tschechischen Bahnen haben dafür folgende Lösung (bei Fahrkarten mit 2 Tagen Gültigkeit):

Dort muss die Fahrt auch am ersten Geltungstag angetreten werden, und
eine Fahrtunterbrechung ist erst nach 100 km zulässig.

… mit dem nächsten Sargnagel für flexibles Fahren:

ICE920, München, Mittwoch, 06.07.2016, 19:32 (vor 3559 Tagen) @ martarosenberg

Die tschechischen Bahnen haben dafür folgende Lösung (bei Fahrkarten mit 2 Tagen Gültigkeit):

Dort muss die Fahrt auch am ersten Geltungstag angetreten werden, und
eine Fahrtunterbrechung ist erst nach 100 km zulässig.

Danke, wieder was gelernt!

Und wie bei PK-Übegang C zu A/B bzw. Umweg?

martarosenberg, Mittwoch, 06.07.2016, 19:05 (vor 3559 Tagen) @ heineken

Aus den Bedingungen zum »diffenrenzierten Flexpreis auf bestimmten Relationen«:
sofern bei der Fahrt ausschließlich oder auf einer Teilstrecke Züge der Produktklassen ICE und/oder IC/EC genutzt werden:
• Frankfurt(Main) Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• Hanau Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• München Hbf – Nürnberg Hbf
• München Hbf – Fürth(Bay) Hbf
Das Angebot gilt auch im Vor- oder Nachlauf zu den genannten Relationen, wenn der tatsächliche Start- und/oder Zielbahnhof der Reise den genannten Bahnhöfen tariflich gleichgestellt ist.
Für den in Nr. 2 genannten Zeitraum ersetzt dieses Angebot für Reisen auf den dort genannten Relationen das Angebot „Flexpreis“ nach Nr. 3.2 BB Personenverkehr.
(…)
3.3 Reisen mit einem „Differenzierten Flexpreis“ müssen am ersten Geltungstag der Fahrkarte angetreten werden.

Und wenn nun jemand eine Fahrkarte für Produktklasse C kauft und dann einen Produktübergang will? Oder eine Fahrkarte für eine andere Strecke und dann den Umweg über eine Strecke, wo der differenzierte Flexpreis gilt, will? Was bekommt man dann, nach welcher Berechnung?

… mit dem nächsten Sargnagel für flexibles Fahren:

ALR997, Mittwoch, 06.07.2016, 23:16 (vor 3559 Tagen) @ heineken

Soll heissen, ab jetzt bucht der clevere Fahrgast nur noch Offenbach-Köln oder Nürnberg-Deisenhofen ;-)

Im Ernst - wenn ich das so sehe wird mir tatsächlich etwas schlecht. Ich hoffe dass die DB mit der Aktion mit Schmackes auf die Fresse fliegt weil ich mir sehr bunt ausmalen kann, was käme wenn sie erkennt dass sie mit dem Mist durchkommt. Und ich möchte um Gottes Willen nicht dass wir zu einem besseren Frankreich hinsichtlich des Schienenverkehrs verkommen!

Tickets 6 Monate im Voraus - ? dazu

Junior, Mittwoch, 06.07.2016, 17:48 (vor 3560 Tagen) @ Bambalouni

Bis Ende des Jahres wird es auch online möglich sein, Tickets bereits sechs Monate im Voraus zu erwerben.

Wie ist das gemeint? Bis Ende des Jahres wird das eingeführt werden, also ca. ab Ende des Jahres gehen, oder es geht ab jetzt, aber (erstmal) nur bis Ende des Jahres?

Tickets 6 Monate im Voraus demnächst auch online

Henrik, Mittwoch, 06.07.2016, 18:43 (vor 3559 Tagen) @ Junior

Bis Ende des Jahres wird es auch online möglich sein, Tickets bereits sechs Monate im Voraus zu erwerben.

Wie ist das gemeint?
Bis Ende des Jahres wird das eingeführt werden, also ca. ab Ende des Jahres gehen,
oder es geht ab jetzt, aber (erstmal) nur bis Ende des Jahres?

Ein Blick auf den Kalender hilft weiter und verrät, dass für letzteres der Zeitraum bereits längst überschritten wäre.. ;)

Ersteres,
ergibt sich auch aus dem Kontext.

Hatte es auch so verstanden,

Junior, Mittwoch, 06.07.2016, 18:46 (vor 3559 Tagen) @ Henrik

aber eindeutig fand ich es nicht. Danke.

Tickets 6 Monate im Voraus - ? dazu

agw, NRW, Mittwoch, 06.07.2016, 19:32 (vor 3559 Tagen) @ Junior

Bis Ende des Jahres wird es auch online möglich sein, Tickets bereits sechs Monate im Voraus zu erwerben.


Wie ist das gemeint? Bis Ende des Jahres wird das eingeführt werden, also ca. ab Ende des Jahres gehen, oder es geht ab jetzt, aber (erstmal) nur bis Ende des Jahres?

Vermutlich wird man es mit dem neuen Fahrplan einführen oder etwas später.
Solange der neue Fahrplan nicht da ist, bringt es ja eh nichts.

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