Wenig verwunderliche Einzelfälle... (Reiseberichte)

Blaschke, Dienstag, 21.06.2016, 21:15 (vor 3610 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von Blaschke, Dienstag, 21.06.2016, 21:19

Hallöchen!

Das habe ich auch bisher immer so erlebt doch gestern wurde ich eines besseren belehrt. Ich frage bei einem IC der in Hamburg-Altona endet ob ich mit BC 100 mitfahren und die Reservierungszettel einsammeln darf, erwartet habe ich ein ja oder nein, doch diese Antwort nicht.

Da sagt die olle doch glatt das die schon alle entsorgt wären obwohl sie überall noch steckten - sehr nett war sie dabei übrigens auch nicht eher patzig und ihr Kollege hatte auch den Schlechtwetterblick.

Ja, einen zwischen 10.000 gibt es immer...

Sogar hier im Forum... ;-)))

Ansonsten immer berücksichtigen: Die Schichten, die die Jungs und Mädels da machen, und dann das ganze drumherum mit Mindestumsätzen, dem Fahrkartengedöns samt der Vorschriften, wie zu handeln ist, darauf hätte ich NULLKOMMANULL Lust!

Ich gebe ja zu, dass ich schon ein paar Mal darüber nachgedacht habe, mich als "Quereinsteiger" zu bewerben. Und es würde keinen besseren Schaffner geben als mich, das ist ja sowieso klar - manche wären gleich gut, aber niemand besser.

Aber wenn ich dann so mitbekomme, was für Dienstpläne da so erstellt werden und wie wenig Freiheit mir in der Entscheidung im Einzelfall gelassen wird, da sage ich mir dann doch: Nee, danke, sowas muß ich nicht haben!!! Das alles würde mir die Freude am Job doch gewaltig vergällen und mich in kürzester Zeit frustrieren lassen. Daher konnte ich mich bislang doch immer zurückhalten mit einer Bewerbung. Und mittlerweile werde ich ja eh zu alt zum Einsteigen... ;-)

Und ich bin noch immer dafür, dass die, die solche Dienstpläne erstellen, diese auch zwangsweise selbst fahren! Und zwar nicht nur eine Woche, wenn alles ruhig und schön ist, sondern mindestens ein halbes Jahr lang! Mit all den EWIGEN Verspätungen, Unregelmäßigkeiten und Ausfällen!

Ich gehe jede Wette ein, dass dann die Pläne aber VÖLLIG anders aussähen...

Und was ich genauso wenig ab kann, ist diese "heimliche" Überwachung mittels Testkunden und solchen Dingen. Das hat mich schon bei der Fahrgastzählerei immer aufgeregt, wenn da wieder so ein Typ total auffällig unauffällig umher schlich. Und sich in manchen Fällen ja nicht mal im Nachhinein zu erkennen gab. Diese Methoden kotzen mich an. Deswegen mache ich so gerne meine jetzigen Jobs, da habe ich noch meine Ruhe. Obwohl die neue Apothekenkarre auch schon GPS hat - aber das interessiert mich nicht, ich fahre so, wie ich das will. Und an dem Tag, wo mir da einer rein redet, endet mein Arbeitsverhältnis.

Zurück zum Schaffner: Insofern - UND DAS MEINE ICH JETZT GANZ ERNSTHAFT OHNE JEDE IRONIE!!!! - bewundere ich wirklich all die Mitarbeiter an der Front, die es trotz der Tätigkeit in dem Chaosladen schaffen, dass ich ihre Anwesenheit als angenehm empfinde und mich von ihnen gut als Kunde behandelt fühle! Hut ab! Das ist eine Leistung, die man gar nicht hoch genug bewerten kann!

Zum eigentlichen Thema: Der Bericht gefällt, vielen Dank dafür.

Jo. Mir auch! ;-)


Schöne Grüße von

jörg

der ja schon die Fahrgastbefragerei deswegen an den Nagel gehangen hat, weil ihm das ewige Chaos unsagbar auf die Nerven ging. Und der Ärger die Freude LEIDER bei weitem überwog! Weswegen die Bahn für mich auch nur noch sehr selten mal als Transportmittel infrage kommt.... - die Blechkalesche ist UM EIN VIELFACHES zuverlässiger in jederlei Hinsicht. Leider.


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