Schalterzwang: Darum wird sich keiner kümmern :-( (Fahrkarten und Angebote)

Proeter, Mittwoch, 04.05.2016, 13:55 (vor 3693 Tagen) @ telemaxx
bearbeitet von Proeter, Mittwoch, 04.05.2016, 13:58

Wenn die IT der Bahn hier mitliest, hat sie gleich wieder ein Thema, um das sie sich kümmern kann ;)

Um zu wissen, dass der "Schalterzwang" rund um Fahrradkarte und -reservierung für viele Nutzer zeitaufwendig und nervenaufreibend ist, braucht die IT nicht mitzulesen. Es ist nämlich kein technisches Problem, dass das online nicht geht, sondern viel mehr eine Management-Entscheidung.
Früher wurde hier im Forum verschiedentlich darüber spekuliert, was wohl die Gründe dafür sind (ggf. Suchfunktion benutzen). Das Ergebnis war, dass man vermutlich verhindern will, dass sich jemand mit Fahrradreservierungen "eindeckt" (z.B. aus Angst vor Anschlussverlust einfach noch eine spätere Reisekette dazubucht), insbesondere solche Fahrgäste, die die Reservierung kostenfrei erhalten. Und daher hat man kurzerhand einen Schalterzwang eingerichtet, weil dieser als hinreichend große Hürde angesehen wird. Dies gibt es in ähnlicher Form auch z.B. auch bei IC-Bus-Reservierungen.

Die Überprüfung auf freie Plätze ist übrigens schon jetzt möglich: Flexpreis mit Fahrradkarte buchen und danach wieder stornieren. Nicht elegant, aber die DB will es so.

Und zum Glück kann man seit einigen Jahren ja bei der ČD auch deutsche Fahrradreservierungen online kaufen.


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