Tf vergisst Halt und fährt einfach weiter (Pressemeldung) (Allgemeines Forum)
PZBer, Samstag, 16.04.2016, 13:22 (vor 3643 Tagen)
bearbeitet von PZBer, Samstag, 16.04.2016, 13:23
Hallo,
am letzten Mittwoch vergangener Woche vergaß ein Lokführer, dass er eigentlich in Weilerswist halten sollte. Es soll sich bislang um einen Einzelfall handeln, anders als die Situation bei Wolfsburg, bei dem dem Lokführer der falsche Fahrplan übermittelt wurde, der keinen Halt in Wolfsburg vorsah. Hier eine Meldung der Presse
Warum ist es so schwer herauszufinden, wer der Tf war? Wird das nicht alles gespeichert?
Gruß
Tf vergisst Halt und fährt einfach weiter (Pressemeldung)
bahnerausleidenschaft, Samstag, 16.04.2016, 13:41 (vor 3643 Tagen) @ PZBer
Also wenn die Geschichte so stimmt wie dort von den Kids erzählt, hätte der Tf durch 3 Bahnhöfe durchfahren müssen. Daher kann Ich das so nicht glauben.
Tf vergisst Halt und fährt einfach weiter (Pressemeldung)
Steffen, Samstag, 16.04.2016, 14:29 (vor 3643 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Also wenn die Geschichte so stimmt wie dort von den Kids erzählt, hätte der Tf durch 3 Bahnhöfe durchfahren müssen. Daher kann Ich das so nicht glauben.
Es wäre nicht das erste mal, dass die Kinder eine Story erfinden, um ihr eigenes Versehen (hier: vergessen auszusteigen) vor den Eltern zu verheimlichen.
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![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Dann kennen Eltern ihre Kinder sehr schlecht,
Packwagen1980, Dortmund, Samstag, 16.04.2016, 14:32 (vor 3643 Tagen) @ Steffen
Hallo
wenn da eine überregionale Pressemeldung draus wird.
Gruß
Packwagen1980
Dann kennen Eltern ihre Kinder sehr schlecht,
Steffen, Samstag, 16.04.2016, 14:36 (vor 3643 Tagen) @ Packwagen1980
wenn da eine überregionale Pressemeldung draus wird.
Was ist daran überregional, wenn eine Kölner Tageszeitung über einen Vorfall im Kölner Einzugsgebiet berichtet?
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![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Tf vergisst Halt und fährt einfach weiter (Pressemeldung)
ffz, Samstag, 16.04.2016, 13:47 (vor 3643 Tagen) @ PZBer
Das ein Tf mal an einem Bahnhof durch fährt passiert, das ist völlig normal, das sind alles nur Menschen. Man muss zunächst die Zugnummer raus finden, dann den PZB-Speicher auslesen, dort ist die Tf-Nummer gespeichert. Alternativ hilft ein Blick in den Dienstplan, wobei der nicht zwangsweise stimmen muss.
Tf vergisst Halt und fährt einfach weiter (PM)
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 16.04.2016, 23:02 (vor 3643 Tagen) @ ffz
Das ein Tf mal an einem Bahnhof durch fährt passiert, das ist völlig normal, das sind alles nur Menschen. Man muss zunächst die Zugnummer raus finden, dann den PZB-Speicher auslesen, dort ist die Tf-Nummer gespeichert. Alternativ hilft ein Blick in den Dienstplan, wobei der nicht zwangsweise stimmen muss.
Datum und Zugnummer lt. Artikel Mi, 06.4.16, ab 13:10 Erftstadt (nicht Liblar), an 13:15 Uhr in Weilerswist, RB 11421 Köln Messe/Deutz - Kall.
Aber allgemein: Es ist nicht immer die Schuld der Tf bzw. falscher EBula.
Es wäre nicht das erste mal, dass der Fehler bei den Fahrgästen liegt, die versehentlich in einen Lr oder PbZ mit planmäßigen Durchfahrten eingestiegen sind.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Yüp...
Blaschke, Samstag, 16.04.2016, 23:27 (vor 3643 Tagen) @ 218 466-1
Hallo!
Datum und Zugnummer lt. Artikel Mi, 06.4.16, ab 13:10 Erftstadt (nicht Liblar), an 13:15 Uhr in Weilerswist, RB 11421 Köln Messe/Deutz - Kall.
So isses. Ich schrieb es bereits. Allerdings ohne Fettschrift der Zugnummer und -gattung. Aber Redundanz schadet bekanntlich nicht.
Es wäre nicht das erste mal, dass der Fehler bei den Fahrgästen liegt, die versehentlich in einen Lr oder PbZ mit planmäßigen Durchfahrten eingestiegen sind.
Was genau hat jetzt ein Lr oder ein PbZ mit einem planmäßig verkehrendem Personenzug und diesem Fall zu tun?
Schöne Grüße von
jörg
Was hier wieder diskutiert wird...
Blaschke, Samstag, 16.04.2016, 15:40 (vor 3643 Tagen) @ PZBer
bearbeitet von Blaschke, Samstag, 16.04.2016, 15:43
Hallo!
Warum ist es so schwer herauszufinden, wer der Tf war? Wird das nicht alles gespeichert?
Wer sagt denn, dass das schwer ist. Es mag nur ein paar Anrufe dauern, bis man den Namen hat UND IHN DANN BEFRAGEN KANN. Schließlich kann auch so ein Lokführer mal frei haben. Oder Urlaub. Oder 2 Tage nicht erreichbar sein. Sowas gibt's. Wirklich! Ist zwar heutzutage in 24/7-Zeiten ein Skandal, aber so ist das Leben halt...
Und wenn man jetzt mal in den Fahrplan schaut - ich verlinke ihn sogar -
http://kursbuch.bahn.de/hafas/kbview.exe/dn/KB474_H_Taeglich_G24112015.pdf?filename=KB4...
sieht man, dass zumindest in Derkum und Großbüllesheim nicht alle Züge halten. Und in Weilerswist auch ein paar durchfahren. Das ist also nun wirklich ganz simpel: Der Lokführer wird, wenn es so war!, was verwechselt haben und ist durchgefahren. Nicht schön. Aber auch kein Weltuntergang.
Nehmen wir aber mal das Gekritzel der - dank Packwagens Definition überregionalen - Tageszeitung:
(...) Die beiden Kinder (...) waren, wie fast immer, nach dem regulären Unterricht gegen 13.10 Uhr am Bahnhof Liblar in den Regionalexpress eingestiegen.
Der Bahnhof heißt Erftstadt und es ist kein Regionalexpress, sondern eine Regionalbahn, RB 11421
Doch die Bahnfahrt(...), die sonst knappe fünf Minuten dauert, wurde für die Fahrgäste unerwartet länger. Denn im Gegensatz zu sonst fuhr der Regionalexpress im Weilerswister Bahnhof durch, rollte auch wie immer durch den Bahnhof Derkum
Da hat er wieder keine Ahnung, der Redakteur. Denn der Zug würde planmäßig in Derkum halten! Gut, man kann ja argumentieren, wenn die Kinder immer nur bis Weilerswist mitfahren, dann können sie natürlich nicht wissen, wo der Zug danach noch hält. Nur ein Minimum an Eigenrecherche könnte man von einem Zeitungsfritzen dann doch erwarten.
Hier vernahmen die Kinder und die anderen Fahrgäste von einer blechernen Stimme aus den Lautsprechern, es handele sich um ein Versehen. Der Lokführer habe den Regionalexpress wohl versehentlich nicht angehalten, so mutmaßt der Vater in Weilerswist.
Das wird der Papi wohl richtig vermuten.
Aber alle Fahrgäste, die nach Weilerswist wollten, könnten jetzt ja mit dem nächsten Zug in Gegenrichtung wieder gen Norden fahren und würden so den Bahnhof Weilerswist erreichen, hatten ihm seine Kinder berichtet.
Paßt: 13:28 Uhr Ankunft in Euskirchen. Von Verspätungen ist keine Rede. Also wird der Zug eher noch etwas eher dagewesen sein. Abfahrt des Zuges nach Großbüllesheim und Delkum und Weilerswist: 13:30 Uhr.
Demnach Ankunft in Großbüllesheim: 13:33 Uhr statt 13:22 Uhr
Derkum: 13:36 Uhr statt 13:19 Uhr
Weilerswist: 13:41 Uhr statt 13:15 Uhr.
Maximale Verspätung also: 26 Minuten. Auch nicht schön. Aber auch kein Weltuntergang. Immerhin ist die Sonne in der Zeit nicht untergegangen. Vielleicht hat's aber geregnet.
Andererseits: Gut vorstellbar ist aber natürlich auch, dass die geänderten Lea und Klaus entweder einfach nur das Aussteigen in Weilerswist vergessen haben, über die Gründe will ich gar nicht groß spekulieren, als Lebenserfahrener kennt man die. Oder sie sind ganz normal in Weilerswist ausgestiegen, haben aber unterwegs heimlich noch eine Pommes gegessen oder ein Eis gekauft oder die Paula (Name ausgedacht) nach Hause gebracht, was Papi aber nicht paßt, da Paula aus ner Plebs- und Pöbel-Familie stammt.
Betroffen und höchst besorgt über den Vorfall ist der Vater der beiden Schulkinder und befürchtete, hier könne, wie jüngst in Bayern, die Sicherheit der Fahrgäste durch ein mögliches Fehlverhalten von Bahnmitarbeitern gefährdet worden sein.
Auf alle Fälle! Was hätte nicht alles passieren können. Um 13:24 Uhr hätte es ein zum Beispiel ein Erdbeben geben können (wir sind in der Eifel). Oder ein schlummernder Vulkan wäre ausgebrochen. Dann wären die Kinder im Zug gestorben statt zuhause.
Da kann man mal sehen, wohin so eine Scheiße wie in Bad Aibling führt: Zu völlig abstrusen, weltfremden Theorien und Gedanken. Vielleicht sollte man wirklich besser das gesamte Eisenbahnwesen in Deutschland einstellen, wenn die Menschheit zu dämlich ist, auch nur mal annäherungsweise sich Gedanken über den praktischen Ablauf einer Zugfahrt zu machen. Demnächst gibt es vor jeder Bahnfahrt ein 20-seitiges Heftchen mit Hinweisen zur Bahnfahrt. Und beim Abitur ist zwingend das 5-jährige Fach "BAHNFAHREN" als Prüfungsfach vorgeschrieben.
Und da mache man sich als Eltern schon ernsthafte Sorgen.
Möge es Wellen schlagen wie der Käse mit dem Böhmermann.
Bei der Bahn AG in Düsseldorf bemühten sich am Freitag die Mitarbeiter der Pressestelle, Licht ins Dunkel dieser mysteriösen Fahrt zu bringen. Dazu, so ein Bahnsprecher in einem Zwischenbescheid, habe man alle Informationen an die Deutsche Bahn AG Transport und Logistik weitergeleitet, die auch für die Personenbeförderung zuständig sei. Passiert sei aber ja offenbar nichts, denn der Vorfall sei bisher noch nicht bekannt gemacht worden.
Zudem, so der Bahnsprecher, werde ein Zug auf der Strecke zwischen Köln und Euskirchen automatisch gebremst, wenn die Signale für die zweigleisige Strecke nicht auf Weiterfahrt gestellt seien.
Vielleicht hätte man das ZWEIGLEISIG noch herausstellen sollen, damit der Papi kapiert, dass das mit Bad Aibling so schon mal gar nichts zu tun hat. Wobei es eher unwahrscheinlich ist, dass der Papi das überhaupt kapieren will.
Dass die DB sonst natürlich erstmal nichts weiß, ist klar. Wer erwartet was anderes. Man hätte aber in dem Zwischenbescheid statt auf das rote Signal, was es gar nicht gab, ja schon mal auf die VERMUTLICHE Verwechselung der Haltepolitik des Zuges durch den Lokführer hinweisen können. Wenn man selbst davon denn eine Ahnung hat. Auch eher zweifelhaft...
Es könne, so der Bahnsprecher weiter, einige Zeit dauern, bis der Zugführer oder der Lokführer ausfindig gemacht seien und zum genauen Sachverhalt befragt werden könnten. Die Pressestelle der Bahn AG in Nordrhein-Westfalen hat sich noch nicht mit einer abschließenden Stellungnahme geäußert und den Vorfall weder bestätigt noch dementiert.
Immerhin das ist mal eine korrekte Berichterstattung. Wenigstens etwas positives zum Schluß.
Wenn mit so einem Klimbim mit dann noch einigen Fehlern allerdings Zeitungen gefüllt werden, dann verschwinden Teile der Presse auch völlig zu Recht vom Markt.
Schöne Grüße von
jörg
Ich will wieder zurück auf die Intensivstation. Mittlerweile sind da zwar auch Handys erlaubt (SCHRECKLICH!), aber ansonsten hatte man da vor dem Weltgeschehen wenigstens weitgehend seine Ruhe (auch wenn das Beschauen der weißen Zimmerdecke auf Dauer etwas langweilig wird...)
Anmerkung
Berlin-Express, nähe BPHD, Samstag, 16.04.2016, 18:04 (vor 3643 Tagen) @ Blaschke
(...) Die beiden Kinder (...) waren, wie fast immer, nach dem regulären Unterricht gegen 13.10 Uhr am Bahnhof Liblar in den Regionalexpress eingestiegen.
Der Bahnhof heißt Erftstadt und es ist kein Regionalexpress, sondern eine Regionalbahn, RB 11421
Bis zum 27.05.1990 hieß der Bahnhof Liblar, vielleicht sind Teile der Redaktion etwas zurück geblieben.
Anmerkung
ICE-TD, Samstag, 16.04.2016, 18:54 (vor 3643 Tagen) @ Berlin-Express
Der Bahnhof heißt Erftstadt und es ist kein Regionalexpress, sondern eine Regionalbahn, RB 11421
Bis zum 27.05.1990 hieß der Bahnhof Liblar, vielleicht sind Teile der Redaktion etwas zurück geblieben.
Das sind ja grad mal fast 26 Jahre her, also quasi gestern. Wobei es bei dem heutigen Jugendwahn eher erstaunlich ist das überhaupt ein Journalist noch den alten Namen kennt.
Was hier wieder diskutiert wird...
Taurus83, Nürnberg, Sonntag, 17.04.2016, 09:04 (vor 3643 Tagen) @ Blaschke
Betroffen und höchst besorgt über den Vorfall ist der Vater der beiden Schulkinder und befürchtete, hier könne, wie jüngst in Bayern, die Sicherheit der Fahrgäste durch ein mögliches Fehlverhalten von Bahnmitarbeitern gefährdet worden sein.Auf alle Fälle! Was hätte nicht alles passieren können. Um 13:24 Uhr hätte es ein zum Beispiel ein Erdbeben geben können (wir sind in der Eifel). Oder ein schlummernder Vulkan wäre ausgebrochen. Dann wären die Kinder im Zug gestorben statt zuhause.
Du sprichst mir aus der Seele. Aus einem überfahrenen Bahnhof gleich ein Sicherheitsproblem herzuleiten, auf sowas muss man erstmal kommen. Ja, ein vergessener Halt ist nervig, aber mehr auch nicht.
Dass über sowas dann in der Zeitung berichtet wird lässt mich immerhin vermuten dass erstens sowas doch nicht so oft vorkommt wie manche glauben und zweitens zumindest in der Region anscheinend nicht viel los ist, sonst müsste man nicht seine Seiten mit solch belanglosen Sachen füllen.
Viele Grüße,
Bernhard
Was hier wieder diskutiert wird...
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 17.04.2016, 09:30 (vor 3642 Tagen) @ Taurus83
bearbeitet von J-C, Sonntag, 17.04.2016, 09:30
Man könnte auch über das Wohlbefinden von Gartenzwergen oder die neueste Seminarkofferkollektion schreiben.
Gibt immer schlimmeres.
Wobei das auch wiederum anders ausschaut, wenn der einzige Fernzug, der in Hanburg-Bergedorf planmäßig hält, dort mal durchfährt... und die Fahrgäste bekamen nichtmal eine Entschuldigung...
...hab ich zum Glück nie erlebt.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Den Bericht halte ich für glaubwürdiger
Lumi25, Samstag, 16.04.2016, 21:48 (vor 3643 Tagen) @ PZBer
Quelle Facebookgruppe Eifelpendler
Huhu . Ich saß in dem zug und hab mich gewunden wieso der Zug nahe weilerswist nicht mal langsamer wurde. Als er dann vorbei rauschte passierte zunächst auch nichts. Der Zug war sehr leer und keiner schien sich zu beschweren. Also dachte ich mir ICH hätte etwas nicht mitbekommen (ohne halt in weilerswist o.ä)
Als wir dann kurz vor euskirchen waren kam dann eine durchsage, dass der Lokführer einen Fehler gemacht hat und die Fahrgäste nach weilerswist Bitte in euskirchen umsteigen sollen, der Zug würde extra warten.
Der Zug fuhr um 12:21 in köln los. Es war also keiner, der in derkum usw hält. Der Zug hatte allerdings Verspätung (ca. 5-10 min.)
Kommt doch öfters vor! (Meist zu spät gebremst!)
Bahngenießer, Sonntag, 17.04.2016, 00:22 (vor 3643 Tagen) @ PZBer
Also, ich fahre öfters mit der Bahn und mir ist es insgesamt in meinem Leben schon sechsmal passiert, dass ein Lokführer aus Versehen durchgefahren ist:
Die ersten zwei Male liegen schon Jahrzehnte zurück, da rief der Zugbegleiter vom Streckentelefon irgendwo an und der Zug setzte dann zurück.
Beim dritten Mal vor etlichen Jahren hatte der Zug schon einen automatisierten Bahnübergang überfahren, wo es beim Zurücksetzen Probleme gegeben hätte. Aussteigen wollte keiner, aber eine ältere Dame wollte einsteigen. Also ging der Zugbegleiter zum Bahnsteig zurück, holte die ältere Dame, machte dann am Zug eine Hühnerleiter und ließ die ältere Dame einsteigen!
Beim vierten bis sechsten Mal lief es immer so ab:
Der Zug fing erst an zu bremsen, als der Zug fast schon am Bahnsteig war. Trotz starker Bremsung kam der Zug erst hinter dem Bahnsteig zum Stehen. Da sagte der Triebfahrzeugführer dann jeweils per Lautsprecher durch: "Aus technischen Gründen konnte der Zug leider nicht in ... halten. Wir bitten um Entschuldigung." Es wurde in zwei Fällen auf den Halt am nächsten Bahnhof und die Züge der Gegenrichtung verwiesen.
Kommt doch öfters vor! (Meist zu spät gebremst!)
Gambrinus, Sonntag, 17.04.2016, 10:57 (vor 3642 Tagen) @ Bahngenießer
Also, ich fahre öfters mit der Bahn und mir ist es insgesamt in meinem Leben schon sechsmal passiert, dass ein Lokführer aus Versehen durchgefahren ist:
Die ersten zwei Male liegen schon Jahrzehnte zurück, da rief der Zugbegleiter vom Streckentelefon irgendwo an und der Zug setzte dann zurück.
Beim dritten Mal vor etlichen Jahren hatte der Zug schon einen automatisierten Bahnübergang überfahren, wo es beim Zurücksetzen Probleme gegeben hätte. Aussteigen wollte keiner, aber eine ältere Dame wollte einsteigen. Also ging der Zugbegleiter zum Bahnsteig zurück, holte die ältere Dame, machte dann am Zug eine Hühnerleiter und ließ die ältere Dame einsteigen!
Beim vierten bis sechsten Mal lief es immer so ab:
Der Zug fing erst an zu bremsen, als der Zug fast schon am Bahnsteig war. Trotz starker Bremsung kam der Zug erst hinter dem Bahnsteig zum Stehen. Da sagte der Triebfahrzeugführer dann jeweils per Lautsprecher durch: "Aus technischen Gründen konnte der Zug leider nicht in ... halten. Wir bitten um Entschuldigung." Es wurde in zwei Fällen auf den Halt am nächsten Bahnhof und die Züge der Gegenrichtung verwiesen.
Ich erinnere mich an einen Fall, wo ein RE 7 in Bönen nicht gehalten hat. Der Zug rauschte mit voller Geschwindigkeit durch. Ich habe nicht mal ansatzweise bemerkt, dass der Tf halten wollte. Es war so, als würde der RE 7 dort nie halten, obwohl alle REs dort halten. Auf diese Weise war ich ein paar Minuten früher in Hamm und etwas eher auf der Arbeit, auch nicht schlecht :-)
Kommt doch öfters vor! (Meist zu spät gebremst!)
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.04.2016, 08:21 (vor 3642 Tagen) @ Bahngenießer
Also, ich fahre öfters mit der Bahn und mir ist es insgesamt in meinem Leben schon sechsmal passiert, dass ein Lokführer aus Versehen durchgefahren ist:
Mir erst einmal, und da war es ein ICE, der als einziger (oder fast einziger?) seiner Linie zusätzlich noch an einem Bahnhof hält, wo alle anderen planmäßig durchfahren. An jenem Abend mit einer Ersatzgarnitur gefahren (IC(E)-T statt ICE 1, als wäre das nicht schon Strafe genug), war da wohl der Tf im Gedanken bei einem der anderen Züge auf dieser Linie. Mitte in der Nacht ne Dreiveritelstunde länger nach Hause brauchen ist schon sch...
Das (und den Einsatz von Wackelzügen auf dieser Linie) glücklicherweise aus Ausnahme betrachtende Grüße,
der Colaholiker
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