T-Online: Bahn will ICE-Strecke komplett sperren (Aktueller Betrieb)
BR101 Pendler, Bünde - Hannover / Mainz, Mittwoch, 30.03.2016, 21:35 (vor 3665 Tagen)
Das wird ein riesen Spaß:
Die Deutsche Bahn will den Streckenabschnitt Kassel - Hannover für Bauarbeiten komplett sperren. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Demnach soll zwischen dem 23. April und dem 8. Mai der gesamte Verkehr auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung ruhen.
Quelle:
http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_77410576/bahn-will-ice-strecke-komplet...
Streckensperrung Hannover-Kassel vom 23. April bis 8. Mai
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 30.03.2016, 21:42 (vor 3665 Tagen) @ BR101 Pendler
bearbeitet von ICETreffErfurt, Mittwoch, 30.03.2016, 21:42
war bereits Thema
musicus, Mittwoch, 30.03.2016, 21:44 (vor 3665 Tagen) @ BR101 Pendler
Umleitung zw. Berlin und Fulda?
spion74, Mittwoch, 30.03.2016, 21:48 (vor 3665 Tagen) @ BR101 Pendler
Hei,
laut HIM-Meldung werden Züge auch weiträumig (über Halle?) umgeleitet:
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/traininfo.exe/dn/933423/508403/474752/73765/80?ld=1504...
Gruß Frank...
Vermutliches Umleitungskonzept
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 30.03.2016, 21:54 (vor 3665 Tagen) @ spion74
bearbeitet von ICETreffErfurt, Mittwoch, 30.03.2016, 21:56
Ich gehe davon aus, dass das Umleitungskonzept in etwa so aussehen wird:
- Linien 11/12 über Halle-SFS-Erfurt-Fulda ohne Halt von Berlin bis Fulda
- Linie 16 über Fulda-Kassel-Eichenberg-Göttingen-Kreiensen-Hannover mit Halt in Fulda, Kassel, Göttingen
- Linien 20/22 über Hameln-Warburg-Kassel-Fulda-Frankfurt mit Halt in Kassel und Fulda
- Linie 25 über Hannover-Kreiensen-Göttingen-Eichenberg-Kassel-Fulda mit Halt in Göttingen, Kassel und Fulda
Vermutliches Umleitungskonzept
spion74, Mittwoch, 30.03.2016, 22:00 (vor 3665 Tagen) @ ICETreffErfurt
Hei,
kann der ICE1 ohne ETCS zw. Halle und Erfurt über die SFS fahren?
Gruß
Vermutliches Umleitungskonzept
Christian_S, Mittwoch, 30.03.2016, 22:01 (vor 3665 Tagen) @ ICETreffErfurt
Ich gehe davon aus, dass das Umleitungskonzept in etwa so aussehen wird:
- Linien 11/12 über Halle-SFS-Erfurt-Fulda
Ohne ETCS?^^
Du vermutest da ein wenig arg an der Realität vorbei.
Ein Ersatzkonzept gibt es indes übrigens inzwischen.
Vermutliches Umleitungskonzept
musicus, Mittwoch, 30.03.2016, 22:09 (vor 3665 Tagen) @ Christian_S
Ein Ersatzkonzept gibt es indes übrigens inzwischen.
Intern? Oder auch für Betroffene?
Vermutliches Umleitungskonzept
Christian_S, Donnerstag, 31.03.2016, 00:27 (vor 3665 Tagen) @ musicus
Ein Ersatzkonzept gibt es indes übrigens inzwischen.
Intern? Oder auch für Betroffene?
Noch ist es intern, weil dazu natürlich noch diverse Dinge geregelt und abgestimmt werden müssen. Von geänderten Fahrzeiten sind ja schliesslich auch jede Menge andere Züge betroffen.
Ich kann Dir aber versichern: es wird umfangreiche Ersatzmaßnahmen geben.
Vermutliches Umleitungskonzept
gus78, Donnerstag, 31.03.2016, 09:43 (vor 3664 Tagen) @ Christian_S
Ich vermute mal,dass ab Kassel alles in der bisherigen ZeitLage fährt,da die Trassen um Frankfurt sehr wenig SpielRaum lassen. demzufolge würde die Abfahrt in Hannover bzw. Braunschweig ca. 1/2 Stunde früher erfolgen um genug Reserven für die Altstrecke zu haben.
Vermutliches Umleitungskonzept
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 30.03.2016, 22:34 (vor 3665 Tagen) @ Christian_S
Ich gehe davon aus, dass das Umleitungskonzept in etwa so aussehen wird:
- Linien 11/12 über Halle-SFS-Erfurt-Fulda
Ohne ETCS?^^
Stimmt, hätte Halle-Naumburg-Erfurt-Fulda heißen müssen. Es geht natürlich auch Halle-Nordhausen-Kassel-Fulda.
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
flierfy, Mittwoch, 30.03.2016, 23:12 (vor 3665 Tagen) @ ICETreffErfurt
Stimmt, hätte Halle-Naumburg-Erfurt-Fulda heißen müssen. Es geht natürlich auch Halle-Nordhausen-Kassel-Fulda.
Ich glaube nicht, dass auf diesen Strecke so einfach sinnvolle Trasse verfügbar sind. Es gibt zwischen Halle und Erfurt mittlerweile ziemlich dichten Taktverkehr, vom Güterverkehr von und nach Leuna mal ganz zu schweigen.
Gibt es denn keine Lok, die ETCS-fähig ist und die man vor die Triebzüge spannen könnte?? Das wäre allemal praktischer und auch schneller, als über die Thüringer Bahn zu fahren.
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 30.03.2016, 23:20 (vor 3665 Tagen) @ flierfy
Stimmt, hätte Halle-Naumburg-Erfurt-Fulda heißen müssen. Es geht natürlich auch Halle-Nordhausen-Kassel-Fulda.
Ich glaube nicht, dass auf diesen Strecke so einfach sinnvolle Trasse verfügbar sind. Es gibt zwischen Halle und Erfurt mittlerweile ziemlich dichten Taktverkehr, vom Güterverkehr von und nach Leuna mal ganz zu schweigen.
Gibt es denn keine Lok, die ETCS-fähig ist und die man vor die Triebzüge spannen könnte?? Das wäre allemal praktischer und auch schneller, als über die Thüringer Bahn zu fahren.
Die 285er sollten ETCS-fähig sein, allerdings ist die Kupplung mit ICE-Zügen s.i. w. nur im Notfall gestattet und nicht mit großer Geschwindigkeit fahrbar. Weiterhin ist das Kuppeln von ICE-1 nochmal eine etwas größere Aufgabe.
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
ICE-TD, Donnerstag, 31.03.2016, 18:37 (vor 3664 Tagen) @ Berlin-Express
Gibt es denn keine Lok, die ETCS-fähig ist und die man vor die Triebzüge spannen könnte?? Das wäre allemal praktischer und auch schneller, als über die Thüringer Bahn zu fahren.
Die 285er sollten ETCS-fähig sein, allerdings ist die Kupplung mit ICE-Zügen s.i. w. nur im Notfall gestattet und nicht mit großer Geschwindigkeit fahrbar. Weiterhin ist das Kuppeln von ICE-1 nochmal eine etwas größere Aufgabe.
Die Diesellok kann und darf auch nicht die Energieversorgung des ICE leisten, fällt also das Schleppen mit Reisenden schonmal aus. Abgesehen davon ist das Schleppen mit max. 140 km/h zulässig, auf der alten Strecke kann mit 120 km/h gefahren werden. Wenn man das An- und Abkuppeln der Schlepplok dazunimmt ist man über die alte Strecke schneller.
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
Mario-ICE, Donnerstag, 31.03.2016, 10:05 (vor 3664 Tagen) @ flierfy
Stimmt, hätte Halle-Naumburg-Erfurt-Fulda heißen müssen. Es geht natürlich auch Halle-Nordhausen-Kassel-Fulda.
Ich glaube nicht, dass auf diesen Strecke so einfach sinnvolle Trasse verfügbar sind. Es gibt zwischen Halle und Erfurt mittlerweile ziemlich dichten Taktverkehr, vom Güterverkehr von und nach Leuna mal ganz zu schweigen.
Gibt es denn keine Lok, die ETCS-fähig ist und die man vor die Triebzüge spannen könnte?? Das wäre allemal praktischer und auch schneller, als über die Thüringer Bahn zu fahren.
Praktischer? Das musst du jetzt wirklich mal erklären. An- und Abkuppeln?
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
flierfy, Donnerstag, 31.03.2016, 15:25 (vor 3664 Tagen) @ Mario-ICE
Praktischer? Das musst du jetzt wirklich mal erklären. An- und Abkuppeln?
Das ist ein Sache von Sekunden. Dafür kriegt man dann ein Strecke, die reichlich freie Trassen und keine Konflikte mit dem Regional- und Güterverkehr aufweist.
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
Berlin-Express, nähe BPHD, Donnerstag, 31.03.2016, 15:30 (vor 3664 Tagen) @ flierfy
Praktischer? Das musst du jetzt wirklich mal erklären. An- und Abkuppeln?
Das ist ein Sache von Sekunden. Dafür kriegt man dann ein Strecke, die reichlich freie Trassen und keine Konflikte mit dem Regional- und Güterverkehr aufweist.
Für das jeweilige An- und Abkuppeln kannst du je Vorgang mindestens 10 Minuten einrechnen und mit 40 km/h über die Schnellfahrstrecke wird auch nicht besonderes sinnvoll sein.
Wenn dann müsste man die Fahrgäste jeweils in Erfurt und Halle umsteigen lassen um auf diesem Abschnitt die Fahrgäste im ICE-T zu transportieren, nur so wäre die Fahrzeit bis Fulda im Vergleich zur jetzigen Fahrt via. Braunschweig, Göttingen zu halten.
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
flierfy, Donnerstag, 31.03.2016, 22:13 (vor 3664 Tagen) @ Berlin-Express
Für das jeweilige An- und Abkuppeln kannst du je Vorgang mindestens 10 Minuten einrechnen und mit 40 km/h über die Schnellfahrstrecke wird auch nicht besonderes sinnvoll sein.
Wenn die DB für das An- und Abkoppeln im Jahr 2016 immer noch 10 Minuten braucht, dann muss man sich nicht wundern, dass es nur noch abwärts geht. So langsam hab ich Zweifel, dass dieses Land überhaupt noch zur ersten Welt gezählt werden kann.
Und 40 km/h wären wahrscheinlich immer noch schneller als einer Regionalbahn auf der Thüringer Bahn hinterher zu juckeln. Aber mit 40 km/h wird man auf der SFS nicht fahren können. Also bleibt jetzt welche Alternative?
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
guru61, Arolfingen, Freitag, 01.04.2016, 07:37 (vor 3663 Tagen) @ flierfy
Für das jeweilige An- und Abkuppeln kannst du je Vorgang mindestens 10 Minuten einrechnen und mit 40 km/h über die Schnellfahrstrecke wird auch nicht besonderes sinnvoll sein.
Wenn die DB für das An- und Abkoppeln im Jahr 2016 immer noch 10 Minuten braucht, dann muss man sich nicht wundern, dass es nur noch abwärts geht.
Hallo
Weist Du, das geht nicht so schnell, wie bei Deiner Modellbahn. Nachdem ich letzthin von meinem Arbeitsplatz zuschauen konnte, wie das vor sich ging, als ein ICE 1 verreckte, kann ich mir schon vorstellen, was dies bedeutet.
https://www.flickr.com/photos/r_walther/albums/72157664501527241
Ich denke, wenn du mal eine Abschleppkupplung aus dem Maschinenwagen holen musst, und die ankuppeln musst, bist du nachher 3 Tage Betriebsunfähig. Vor allem, wenn man dann die Sicherheitsbestimmungen einhält, nämlich dass man nicht zwischen die Wagen stehen darf, wenn keine Puffer auf beiden Seiten vorhanden sind. Das heisst, dass du die Kupplung unter den Puffern durchreichen musst.
http://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~dieselloks~br-218/616528/scharfenberg-ueberga...
http://www.ice-fansite.com/index.php/ice-baureihen/ice-1/24-ice-1-kupplungen-und-wagenu...
50 Kilogramm hebst Du auch nicht so ohne weiteres an!
Gruss Guru
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
Mario-ICE, Freitag, 01.04.2016, 08:15 (vor 3663 Tagen) @ guru61
bearbeitet von Mario-ICE, Freitag, 01.04.2016, 08:15
Für das jeweilige An- und Abkuppeln kannst du je Vorgang mindestens 10 Minuten einrechnen und mit 40 km/h über die Schnellfahrstrecke wird auch nicht besonderes sinnvoll sein.
Wenn die DB für das An- und Abkoppeln im Jahr 2016 immer noch 10 Minuten braucht, dann muss man sich nicht wundern, dass es nur noch abwärts geht.
Hallo
Weist Du, das geht nicht so schnell, wie bei Deiner Modellbahn. Nachdem ich letzthin von meinem Arbeitsplatz zuschauen konnte, wie das vor sich ging, als ein ICE 1 verreckte, kann ich mir schon vorstellen, was dies bedeutet.
https://www.flickr.com/photos/r_walther/albums/72157664501527241
Ich denke, wenn du mal eine Abschleppkupplung aus dem Maschinenwagen holen musst, und die ankuppeln musst, bist du nachher 3 Tage Betriebsunfähig. Vor allem, wenn man dann die Sicherheitsbestimmungen einhält, nämlich dass man nicht zwischen die Wagen stehen darf, wenn keine Puffer auf beiden Seiten vorhanden sind. Das heisst, dass du die Kupplung unter den Puffern durchreichen musst.
http://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~dieselloks~br-218/616528/scharfenberg-ueberga...
http://www.ice-fansite.com/index.php/ice-baureihen/ice-1/24-ice-1-kupplungen-und-wagenu...50 Kilogramm hebst Du auch nicht so ohne weiteres an!
Gruss Guru
Einfach den Troll lassen, er entlarvt sich immer selbst. Er kennt keine Regelwerke und denkt hier nun er muss etwas beweisen. Von den technischen Voraussetzungen abgesehen, wo hätte denn der User gern gekuppelt? Es wäre der nächste Punkt, wo man seine Aussagen sofort widerlegen könnte.
Traurig. das es User im Jahr 2016 gibt, die Realitäten verkennen oder ist es dann doch Unwissenheit? Dann sollte man aber eher ruhig sein.
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
flierfy, Freitag, 01.04.2016, 21:57 (vor 3663 Tagen) @ guru61
Für einen Regeleinsatz kann man eine Abschlepp-Lok auch mit Scharfenberg-Kupplungen ausrüsten. Das wird vielleicht kurzfristig nicht möglich sein. Im Prinzip ist es das aber schon möglich. Und dann dauert der Kupplungsprozess eben keine 10 min mehr, sondern ein paar Sekunden.
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
Mario-ICE, Freitag, 01.04.2016, 22:19 (vor 3663 Tagen) @ flierfy
Für einen Regeleinsatz kann man eine Abschlepp-Lok auch mit Scharfenberg-Kupplungen ausrüsten. Das wird vielleicht kurzfristig nicht möglich sein. Im Prinzip ist es das aber schon möglich. Und dann dauert der Kupplungsprozess eben keine 10 min mehr, sondern ein paar Sekunden.
Beschäftige dich mit den gültigen Richtlinien.
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 01.04.2016, 23:30 (vor 3663 Tagen) @ flierfy
Und dann dauert der Kupplungsprozess eben keine 10 min mehr, sondern ein paar Sekunden.
Keine 10 Minuten, aber auch keine paar Sekunden. So schöne Dinge wie eine Bremsprobe sind trotzdem durchzuführen.
--
Weg mit dem 4744!
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
ICE-TD, Samstag, 02.04.2016, 04:08 (vor 3663 Tagen) @ flierfy
Für einen Regeleinsatz kann man eine Abschlepp-Lok auch mit Scharfenberg-Kupplungen ausrüsten. Das wird vielleicht kurzfristig nicht möglich sein. Im Prinzip ist es das aber schon möglich. Und dann dauert der Kupplungsprozess eben keine 10 min mehr, sondern ein paar Sekunden.
Hast du dir mal einen 401 genauer angesehen? Der hat keine einfach zu öffnenden Bugklappen, da ist Handarbeit gefragt, Bugklappe öffnen und arretieren, Bugkupplung rausziehen und sichern usw., das ist nicht in ein paar sek. erledigt.
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
guru61, Arolfingen, Montag, 04.04.2016, 16:06 (vor 3660 Tagen) @ flierfy
Für einen Regeleinsatz kann man eine Abschlepp-Lok auch mit Scharfenberg-Kupplungen ausrüsten. Das wird vielleicht kurzfristig nicht möglich sein. Im Prinzip ist es das aber schon möglich. Und dann dauert der Kupplungsprozess eben keine 10 min mehr, sondern ein paar Sekunden.
Natürlich für 4 Wochen kein Problem. Das EBA wartet ja nur darauf, die Loks sofort abzunehmen. Und die Tatsache, dass die Schaku eine Zug und Druckkupplung ist, und die normale Kupplung Zug- und Druckteil (vulgo Puffer)getrennt hat, ist absolut kein Problem, gell!
Die Abschleppkupplung eignet sich nicht zum Stossen. Also wäre die E-Bremse unbrauchbar und alles müsste mechanisch gemacht werden.
Träum weiter.
Gruss Guru
Triebzüge von ETCS-Lok ziehen lassen
Mario-ICE, Donnerstag, 31.03.2016, 18:16 (vor 3664 Tagen) @ flierfy
Praktischer? Das musst du jetzt wirklich mal erklären. An- und Abkuppeln?
Das ist ein Sache von Sekunden. Dafür kriegt man dann ein Strecke, die reichlich freie Trassen und keine Konflikte mit dem Regional- und Güterverkehr aufweist.
Darf ich fragen was dich qualifiziert diese Behauptung aufzustellen. Du disqualifizierst dich gerade etwas.
Übrigens Eisenach - Erfurt hat auch Güterverkehr.
Wie ist die Fahrzeitverlängerung der L25 ca. einzuschätzen?
musicus, Mittwoch, 30.03.2016, 22:10 (vor 3665 Tagen) @ ICETreffErfurt
- kein Text -
Wie ist die Fahrzeitverlängerung der L25 ca. einzuschätzen?
Celestar, Donnerstag, 31.03.2016, 15:24 (vor 3664 Tagen) @ musicus
Ich denke 1h wird das schon etwa sein.
Wie ist die Fahrzeitverlängerung der L25 ca. einzuschätzen?
Ludo, Niedersachsen, Freitag, 01.04.2016, 09:58 (vor 3663 Tagen) @ Celestar
Ich denke 1h wird das schon etwa sein.
Bei idealer Trasse:
Fahrzeit Hannover-Göttingen: 57 min.
Fahrzeit Göttingen-Kassel: 49 min.
Allerdings ist die ideale Trasse vor allem zwischen Eichenberg und Kassel schwer zu bekommen. Die Überholstellen wurden ja fast alle zurückgebaut. Mir sind nur Eichenberg und Hann. Münden (evtl. auch Fuldatal-Ihringshausen) als Überholstellen bekannt.
Insgesamt ist 1 Stunde Fahrzeitverlängerung also durchaus realistisch.
Meine Vermutung bzgl. der Linie 11/12 ist, dass die Linie 11 über Naumburg-Erfurt nach Fulda umgeleitet wird und die Linie 12 ab Hildesheim/Nordstemmen über die Altstrecke fahren wird. Ansonsten würde man Hildesheim und Braunschweig komplett vom ICE-Verkehr abhängen.
Gruß, Ludo
Wie ist die Fahrzeitverlängerung der L25 ca. einzuschätzen?
Rocket, Freitag, 01.04.2016, 22:25 (vor 3663 Tagen) @ Ludo
bearbeitet von Rocket, Freitag, 01.04.2016, 22:28
Meine Vermutung bzgl. der Linie 11/12 ist, dass die Linie 11 über Naumburg-Erfurt nach Fulda umgeleitet wird und die Linie 12 ab Hildesheim/Nordstemmen über die Altstrecke fahren wird. Ansonsten würde man Hildesheim und Braunschweig komplett vom ICE-Verkehr abhängen.
Das sieht auch in den aktuellen Fahrplänen ganz danach aus:
Linie 11 (Berlin - Frankfurt - München):
Berlin Hbf (tief) - Fulda: Bauarbeiten. Die Halte zwischen Berlin Hbf (tief) und Fulda entfallen. Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung noch einmal kurz vor der Reise.
Linie 12 (Berlin - Frankfurt - Schweiz):
Berlin Hbf (tief) - Kassel-Wilhelmshöhe: Bauarbeiten. Zug fährt abweichend 60 Minuten früher. Der Zug hält zusätzlich in Wolfsburg Hbf. Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung noch einmal kurz vor der Reise.
Göttingen - Interlaken Ost: Bauarbeiten. Es kommt zu deutlichen Fahrzeitverlängerungen und Umleitungen. Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung daher noch einmal kurz vor der Reise.
Der Sprinter wird anscheinend auch über Halle, Erfurt umgeleitet, der Halt Spandau entfällt.
Vermutliches Umleitungskonzept
Ede, Mittwoch, 30.03.2016, 22:20 (vor 3665 Tagen) @ ICETreffErfurt
Warum muß der ganze Verkehr Fulda-Göttingen über Kassel gehen? Warum nicht über Bebra?
Vermutliches Umleitungskonzept
Mario-ICE, Donnerstag, 31.03.2016, 20:31 (vor 3664 Tagen) @ ICETreffErfurt
Ich gehe davon aus, dass das Umleitungskonzept in etwa so aussehen wird:
- Linien 11/12 über Halle-SFS-Erfurt-Fulda ohne Halt von Berlin bis Fulda
- Linie 16 über Fulda-Kassel-Eichenberg-Göttingen-Kreiensen-Hannover mit Halt in Fulda, Kassel, Göttingen
- Linien 20/22 über Hameln-Warburg-Kassel-Fulda-Frankfurt mit Halt in Kassel und Fulda
- Linie 25 über Hannover-Kreiensen-Göttingen-Eichenberg-Kassel-Fulda mit Halt in Göttingen, Kassel und Fulda
Das die Linie 11 und 12 über Halle fährt wird wohl so nicht funktionieren.
Auch den Weg über Hameln sehe ich als kritisch.
Vermutliches Umleitungskonzept
Eisenbahnwilli, Donnerstag, 31.03.2016, 21:06 (vor 3664 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von Eisenbahnwilli, Donnerstag, 31.03.2016, 21:06
Auch den Weg über Hameln sehe ich als kritisch.
Funktioniert aber. Vor einiger Zeit war eine Stellwerksstörung auf der SFS mit spontaner Vollsperrung als Folge und auf der Altstrecke teilweise eingleisiger Betrieb wegen Bauarbeiten. Da wurden einige ICEs mit bis zu 2 Stunden Verspätung über Hameln-Altenbekener Kurve-Warburg umgeleitet.
Vermutliches Umleitungskonzept
Mario-ICE, Donnerstag, 31.03.2016, 21:24 (vor 3664 Tagen) @ Eisenbahnwilli
Auch den Weg über Hameln sehe ich als kritisch.
Funktioniert aber. Vor einiger Zeit war eine Stellwerksstörung auf der SFS mit spontaner Vollsperrung als Folge und auf der Altstrecke teilweise eingleisiger Betrieb wegen Bauarbeiten. Da wurden einige ICEs mit bis zu 2 Stunden Verspätung über Hameln-Altenbekener Kurve-Warburg umgeleitet.
Du sagst es bis zu zwei Stunden länger. Ich glaube das Angebot kann man dann geplant auch in die Tonne schieben.
Analyse Hamelner Route
Eisenbahnwilli, Freitag, 01.04.2016, 00:13 (vor 3664 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von Eisenbahnwilli, Freitag, 01.04.2016, 00:13
Auch den Weg über Hameln sehe ich als kritisch.
Funktioniert aber. Vor einiger Zeit war eine Stellwerksstörung auf der SFS mit spontaner Vollsperrung als Folge und auf der Altstrecke teilweise eingleisiger Betrieb wegen Bauarbeiten. Da wurden einige ICEs mit bis zu 2 Stunden Verspätung über Hameln-Altenbekener Kurve-Warburg umgeleitet.
Du sagst es bis zu zwei Stunden länger. Ich glaube das Angebot kann man dann geplant auch in die Tonne schieben.
Mal den Weg über Hameln durchgerechnet:
Kassel-Altenbeken icl. Fahrt durch die Kurve: 50 Minuten
Altenbeken-Hameln: 40 Minuten
Hameln-Hannover Hbf: 35 Minuten
Ergibt eine Gesamtfahrzeit von gut zwei Stunden. Regulär brauchen die ICE knapp eine Stunde.
Problematisch hingegen ist der 30 Minuten S-Bahn Takt Hameln-Hannover. Der ICE hätte wohl nur eine Chance, wenn er kurz vor der S-Bahn in Hameln und Hannover abfährt. Bei Verspätungen wird es dann noch kritischer, dann würde der ICE wohl der S-Bahn hinterherbummeln, denn soviele Überholmöglichkeiten gibt es nicht, ich glaube, zwischen Hameln und Weetzen gibt es nur in Springe Weichen.
Laut der Bahn-Pressemitteilung soll es Fahrzeitverlängerungen bis zu 60 Minuten geben - da wäre der Weg über Hameln wohl doch noch im Möglichen...
Dazu passt auch, dass Züge von DB Regio angepasst werden müssen - fährt DB Regio auf der Altstrecke?
Kassel-Eichenberg-Göttingen: Cantus
Göttingen-Kreiensen-Hannover: Metronom
Fulda-Eisenach: Cantus
Eisenach-Halle: Abellio
Bleibt also nur die S-Bahn Hannover-Paderborn und die Züge Halle-Berlin übrig.
Oder die erforderlichen Anpassungen durch die Verspätung auf der Riedbahn und zwischen Frankfurt und Fulda.
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
heinz11, Mittwoch, 30.03.2016, 21:56 (vor 3665 Tagen) @ BR101 Pendler
- kein Text -
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
meilensammler, Mittwoch, 30.03.2016, 23:07 (vor 3665 Tagen) @ heinz11
Wo genau wird's "auch so gemacht"? Also eine Schnellfahrstrecke einfach so für 2 Wochen gesperrt? Ohne dass die Strecke zuvor durch ein Naturdesaster verwüstet wurde?
In Japan? In Spanien? In Frankreich?
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
Celestar, Mittwoch, 30.03.2016, 23:24 (vor 3665 Tagen) @ meilensammler
Offensichtlich will man die paar Neukunden, die man in den letzten 12 Monaten gewinnen konnte, auch möglichst schnell wieder loswerden :(
Celestar
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 30.03.2016, 23:34 (vor 3665 Tagen) @ Celestar
meilensammler
Wo genau wird's "auch so gemacht"? Also eine Schnellfahrstrecke einfach so für 2 Wochen gesperrt? Ohne dass die Strecke zuvor durch ein Naturdesaster verwüstet wurde?
Celestar
Offensichtlich will man die paar Neukunden, die man in den letzten 12 Monaten gewinnen konnte, auch möglichst schnell wieder loswerden :(
Die Alternative wären Einschänkungen über einen wesentlch längeren Zeitraum mit eingleisigem Betrieb. Dass man nicht mit 250 km/h an einer Baustelle vorbeifahren könnte, ist euch schon klar, oder?
Vor 1991 gab es die SFS noch garnicht durchgehend, die Strecke Nürnberg - Berlin ist heuer sogar über Monate hinweg zu. Und jetzt?
Aber wenn ihr weißt, wie man die ganzen Arbeiten (Seiten 94-110) ohne Streckensperrung erledigen könnte, solltet ihr das DB Netze ganz dringend mitteilen. ;)
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 31.03.2016, 00:19 (vor 3665 Tagen) @ 218 466-1
Aber wenn ihr weißt, wie man die ganzen Arbeiten (Seiten 94-110) ohne Streckensperrung erledigen könnte, solltet ihr das DB Netze ganz dringend mitteilen. ;)
Offenbar weiß DB Netz (DB Netze gibts nicht) das auch. Steht ja in der Datei drin, wo alles vollgesperrt wird. Ist nichts, was länger als 'ne Nacht wäre.
--
Weg mit dem 4744!
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
guru61, Arolfingen, Donnerstag, 31.03.2016, 09:54 (vor 3664 Tagen) @ 218 466-1
Die Alternative wären Einschänkungen über einen wesentlch längeren Zeitraum mit eingleisigem Betrieb. Dass man nicht mit 250 km/h an einer Baustelle vorbeifahren könnte, ist euch schon klar, oder?
Vor 1991 gab es die SFS noch garnicht durchgehend, die Strecke Nürnberg - Berlin ist heuer sogar über Monate hinweg zu. Und jetzt?
Einfach mal in Japan fragen.
http://www.hochgeschwindigkeitszuege.com/japan/schnellstrecken-japan.php
Reparaturen
Betriebspause ist von Mitternacht bis 6 Uhr in der Früh. In dieser Zeit fahren Diagnosezüge mit dem Namen "Doctor Yellow" die Strecke mit 200 km/h und mehr ab, um Fehler im Gleis, Oberbau oder an der Oberleitung zu entdecken. Alle Reparaturarbeiten, wie beispielsweise Gleistausch oder Oberleitungserneuerung, müssen innerhalb dieser extrem kurzen Zeit erledigt werden. Bevor der erste Planeinsatz erfolgt, fährt ein leerer Zug die Strecke zur Kontrolle ab.
Gruss Guru
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
Christian_S, Donnerstag, 31.03.2016, 11:29 (vor 3664 Tagen) @ guru61
Einfach mal in Japan fragen.
http://www.hochgeschwindigkeitszuege.com/japan/schnellstrecken-japan.php
ReparaturenBetriebspause ist von Mitternacht bis 6 Uhr in der Früh. In dieser Zeit fahren Diagnosezüge mit dem Namen "Doctor Yellow" die Strecke mit 200 km/h und mehr ab, um Fehler im Gleis, Oberbau oder an der Oberleitung zu entdecken. Alle Reparaturarbeiten, wie beispielsweise Gleistausch oder Oberleitungserneuerung, müssen innerhalb dieser extrem kurzen Zeit erledigt werden. Bevor der erste Planeinsatz erfolgt, fährt ein leerer Zug die Strecke zur Kontrolle ab.
Dann aber auch bitte die sonstige japanische gesellschaftliche Lebensweise übernehmen. Da würde so mancher hier, der jetzt schon meckert, gleich am ersten Tag den Aufstand proben^^
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
Celestar, Donnerstag, 31.03.2016, 15:19 (vor 3664 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von Celestar, Donnerstag, 31.03.2016, 15:20
Ich glaube auch nicht, dass in Frankreich die Rennstrecken mal schnell 2 Wochen dicht gemacht werden.
Persönlich ist mir das egal, man fährt zu der Zeit halt nicht über die Strecke, sondern fliegt halt nach Hannover, wenn die DB das Geschäft par tout nicht will.
Aber dass man sich dann wundert, dass einem die Fahrgäste fernbleiben wenn man
a) ohnehin zwischen allen Großstädten (mit vielleicht 2 Ausnahmen) eher langsame Durchschnittsgeschwindigkeiten erzielt,
b) Der PünktlichkeitsZIELwert (80% unter 5 Minuten) echt miserabel ist (vom IST-Wert ganz zu schweigen),
c) ständig Fahrzeitverlängerungen von 10 Minuten bis zu einer Stunde produziert,
finde ich doch etwas befremdlich.
Celestar
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
Christian_S, Donnerstag, 31.03.2016, 16:12 (vor 3664 Tagen) @ Celestar
Ich glaube auch nicht, dass in Frankreich die Rennstrecken mal schnell 2 Wochen dicht gemacht werden.
Wenn das französische Eisenbahnamt das anweist, dann wird keine andere Wahl bleiben.
Persönlich ist mir das egal, man fährt zu der Zeit halt nicht über die Strecke, sondern fliegt halt nach Hannover, wenn die DB das Geschäft par tout nicht will.
Wieso? Die DB bietet die Fahrten doch weiterhin an. Klar, sie dauern dann eben für 2 Wochen mal länger. Das ist aber während Bauarbeiten nun wirklich nix neues, sondern das sagt einem die Logik.
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
flierfy, Donnerstag, 31.03.2016, 22:16 (vor 3664 Tagen) @ Christian_S
Wenn das französische Eisenbahnamt das anweist, dann wird keine andere Wahl bleiben.
In Frankreich scheint man aber die eigene Infrastruktur nicht in der Weise auf Verschleiss zu fahren, dass man so kurzfristig so extreme Massnahmen ergreifen muss.
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
guru61, Arolfingen, Donnerstag, 31.03.2016, 15:40 (vor 3664 Tagen) @ Christian_S
Dann aber auch bitte die sonstige japanische gesellschaftliche Lebensweise übernehmen. Da würde so mancher hier, der jetzt schon meckert, gleich am ersten Tag den Aufstand proben^^
Warum denn? Ist es denn verboten zu lernen?
Die Organisation des Unterhaltes einer Strecke hat doch nichts mit den Lebensumständen zu tun. Oder glaubst du, dass hunderttausende von japanischen Kulis jede Nacht an der Strecke arbeiten, so wie bei den Bahnen durch die Rocky Mountens?
Da bist du aber 120 Jahre zu spät.
Die Amis haben die Mondrakete auf Deutscher Technologie aufgebaut.
Die Japaner haben die Fototechnik weiter entwickelt, indem sie auf deutscher Technik aufgebaut haben.
Das Auto ebenfalls!
Die Russen haben die schweizer Tachometer zu x tausenden kopiert.
Eure Tante sagt ja bei jeder Gelegenheit, dass man nicht alleine auf der Welt ist, und nur internationale Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg ist.
Gruss Guru
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
Christian_S, Donnerstag, 31.03.2016, 16:15 (vor 3664 Tagen) @ guru61
Warum denn? Ist es denn verboten zu lernen?
Lernen kann man, aber man kann nicht nur die Vorteile eines Gesellschaftlichen Lebens kopieren, die Nachteile aber verschweigen wollen, weil die einem persönlich zu unbequem sind.
Die Organisation des Unterhaltes einer Strecke hat doch nichts mit den Lebensumständen zu tun. Oder glaubst du, dass hunderttausende von japanischen Kulis jede Nacht an der Strecke arbeiten, so wie bei den Bahnen durch die Rocky Mountens?
Das Dinge sich mit den Jahren abnutzen, ist aber nunmal ein Faktum. Überall dort, wo Mischverkehr besteht, ist die Abnutzung am höchsten. Auf der SFS Hannover-Würzburg besteht nunmal von Anfang an Mischverkehr, auf japanischen SFS nicht.
Ich will keinesfalls sagen, dass hier alles gut und toll ist. Definitiv nicht. Aber das Dinge repariert werden müssen nach einer gewissen Zeit ist überall im Leben so, nicht nur beim System Eisenbahn. Und manchmal werden eben Dinge festgestellt, die nicht erst ewig aufgeschoben werden können. Dann ist es nunmal so. Ich ärgere mich auch, wenn bei meinem Auto trotz Pflege plötzlich eine wichtige Warnlampe angeht, die einen Werkstattbesuch verlangt, obwohl ich den jetzt gar nicht eingeplant hatte ...
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
telemaxx, Bremen, Hannover, Donnerstag, 31.03.2016, 20:19 (vor 3664 Tagen) @ Christian_S
Dass Dinge repariert werden müssen, ist normal, das stimmt. Hier ist es aber so, dass die Bahn die Reparaturbedürftigkeit der Strecke über die Jahre nicht bemerkt hat und deshalb jetzt auf Anweisung der EBA überstürzt handeln muss, was zu der ungünstigen Lage während der Hannover Messe führt und vermutlich auch dazu, dass diese Baumaßnahme nicht mit anderen insofern abgestimmt ist, dass die Sperrpause für andere Bauarbeiten auf der SFS genutzt wird. Denn die sollen ja zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden.
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
guru61, Arolfingen, Freitag, 01.04.2016, 07:23 (vor 3663 Tagen) @ Christian_S
Das Dinge sich mit den Jahren abnutzen, ist aber nunmal ein Faktum. Überall dort, wo Mischverkehr besteht, ist die Abnutzung am höchsten. Auf der SFS Hannover-Würzburg besteht nunmal von Anfang an Mischverkehr, auf japanischen SFS nicht.
Hallo
Ja, davon kann ich ein Liedchen singen: schliesslich bin ich seit meiner Stifti in der Instandhaltungsbranche tätig. Und habe auch den Fachausweis Instandhaltungsfachmann gemacht.
Nun ist es aber so, dass man einen grossen Teil der Instandhaltung planen kann. So wie es die Japaner eben vormachen. Und warum ein Mischverkehr die Strecke schneller abnützen lassen soll, erschliesst mich mir nicht. kannst du das anhand von Zahlen belegen? Meines Wissens haben die schnellen ICEs bei weitem die grösste Leistung: so hat der ICE 1, 2 mal 4800KW und der ICE 3, 8'000KW. Und da die Leistungsformel
P= Z*v /3600 ist, hat die Geschwindigkeit einen sehr grossen Einfluss: Also ein Güterzug mit 120 benötigt auch eine geringere Leistung als ein gleichschwerer ICE mit 250, wobei da der Luftwiderstand noch nicht berücksichtigt ist, der ja mit der 3. Potenz wächst, bei zunehmender Geschwindigkeit. Güterzugsloks bewegen sich in der Leistungsklasse zwischen 4800 KW und 6400 KW. Also eine Stufe niedriger als der Reiseverkehr.
Ich will keinesfalls sagen, dass hier alles gut und toll ist. Definitiv nicht. Aber das Dinge repariert werden müssen nach einer gewissen Zeit ist überall im Leben so, nicht nur beim System Eisenbahn.
Das bestreitet auch niemand, aber man könnte es besser planen. Vorbild Flugverkehr: wenn dort ein wichtiges Teil plötzlich ausfällt, dann liest man es in der Zeitung auf der Titelseite.
Gruss Guru
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
Celestar, Freitag, 01.04.2016, 08:00 (vor 3663 Tagen) @ Christian_S
Das Dinge sich mit den Jahren abnutzen, ist aber nunmal ein Faktum. Überall dort, wo Mischverkehr besteht, ist die Abnutzung am höchsten. Auf der SFS Hannover-Würzburg besteht nunmal von Anfang an Mischverkehr, auf japanischen SFS nicht.
Klar haben die Japaner keinen Mischverkehr. Aber auf dem Tokaido SKS fahren bis zu 10 Züge pro Stunde und Richtung. Auf unseren HGV vielleicht mal 3 oder 4(?). Von höherer Abnutzung kann also wohl kaum die Rede sein. Andererseits haben die N700A auch nur 12t Achslast...
Celestar
Anderswo
worfie, Donnerstag, 31.03.2016, 16:24 (vor 3664 Tagen) @ guru61
Einfach mal in Japan fragen.
http://www.hochgeschwindigkeitszuege.com/japan/schnellstrecken-japan.php
ReparaturenBetriebspause ist von Mitternacht bis 6 Uhr in der Früh. In dieser Zeit fahren Diagnosezüge mit dem Namen "Doctor Yellow" die Strecke mit 200 km/h und mehr ab, um Fehler im Gleis, Oberbau oder an der Oberleitung zu entdecken. Alle Reparaturarbeiten, wie beispielsweise Gleistausch oder Oberleitungserneuerung, müssen innerhalb dieser extrem kurzen Zeit erledigt werden. Bevor der erste Planeinsatz erfolgt, fährt ein leerer Zug die Strecke zur Kontrolle ab.
In Japan wird die Tokaido-Shinkansen-Strecke doch gerade zum ersten Mal nach 50 Betriebsjahren auf etwa halber Streckenlänge umfassend saniert. Das Ganze findet während des laufenden Betriebs statt, der so gut wie ohne Einschränkungen weiter verkehrt. Gut, dafür hat man für die Sanierung dann auch keine zwei Wochen sondern 10 Jahre veranschlagt. Kommt unterm Strich vermutlich aber noch billiger, als die deutsche Mentalität, Altbaustrecken mit Minimalkompromissen für den Hochgeschwindigkeitsverkehr auszubauen, um dann neben ständigen Verlangsamungen der Fahrtzeiten die Strecken nach gerade mal ein paar Jahren wieder monatelang komplett zu sperren, nur um den gröbsten Baupfusch zu beseitigen.
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
heinz11, Donnerstag, 31.03.2016, 19:04 (vor 3664 Tagen) @ meilensammler
Wo genau wird's "auch so gemacht"? Also eine Schnellfahrstrecke einfach so für 2 Wochen gesperrt? Ohne dass die Strecke zuvor durch ein Naturdesaster verwüstet wurde?
In Japan? In Spanien? In Frankreich?
Da brauchst Du Dich nur im eigenen Land umschauen, anstatt Dich so aufzuplustern. Sogar 34 Wochen Komplettsperrung zischen Bamberg und Lichtenfels in diesem Jahr. Komplettsperrung 2012 zwischen Halle/S. und Bitterfeld.
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
telemaxx, Bremen, Hannover, Donnerstag, 31.03.2016, 10:41 (vor 3664 Tagen) @ heinz11
Das Besondere ist, dass diese Baumaßnahme sehr kurzfristig durchgeführt wird/werden muss. Bei der großen Präsentation der Baumaßnahmen war diese noch nicht enthalten. Da muss in der Zwischenzeit also irgendwas passiert sein. Wenn man mehr Planungsvorlauf gehabt hätte, hätte man diese Maßnahme sicherlich anders geregelt als zwei Wochen Vollsperrung ausgerechnet zur Hannover Messe, wo Obama nach Hannover kommt und Hotels im Umkreis von 200 km ausgebucht sind.
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
Christian_S, Donnerstag, 31.03.2016, 11:30 (vor 3664 Tagen) @ telemaxx
Das Besondere ist, dass diese Baumaßnahme sehr kurzfristig durchgeführt wird/werden muss. Bei der großen Präsentation der Baumaßnahmen war diese noch nicht enthalten. Da muss in der Zwischenzeit also irgendwas passiert sein. Wenn man mehr Planungsvorlauf gehabt hätte, hätte man diese Maßnahme sicherlich anders geregelt als zwei Wochen Vollsperrung ausgerechnet zur Hannover Messe, wo Obama nach Hannover kommt und Hotels im Umkreis von 200 km ausgebucht sind.
So ist es. Im Sommer sind ja nochmal Bauarbeiten mit Umleitung der Züge durchs Leinetal geplant und diese sind auch von Anfang an so eingearbeitet in den Fahrplänen. Die Maßnahme Ende April ist eben kurzfristigerer Natur, aber sein muss muss eben gemacht werden.
Warum auch nicht? Wird doch anderswo auch so gemacht.
telemaxx, Bremen, Hannover, Donnerstag, 31.03.2016, 13:17 (vor 3664 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von telemaxx, Donnerstag, 31.03.2016, 13:18
Wobei ich mich dennoch frage, ob das nicht noch um die eine Woche hätte verschoben werden können.
(Neben der Frage, was da überhaupt so kurzfristig passiert ist und wieso das nicht eher entdeckt wurde.)
T-Online: Bahn will ICE-Strecke komplett sperren
meilensammler, Mittwoch, 30.03.2016, 23:02 (vor 3665 Tagen) @ BR101 Pendler
In der Süddeutschen heißt es auch, nach den Bauarbeiten soll es zwei Tage lang nur mit Tempo 200 gehen.
Wie hoch wäre der Zeitverlust beim ICE-Sprinter, wenn zwischen Hannover und Kassel statt 250km/h nur 200 gefahren wird? Wollte eigentlich am 10.5. von Ffm nach Berlin.
T-Online: Bahn will ICE-Strecke komplett sperren
Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 30.03.2016, 23:23 (vor 3665 Tagen) @ meilensammler
In der Süddeutschen heißt es auch, nach den Bauarbeiten soll es zwei Tage lang nur mit Tempo 200 gehen.
Wie hoch wäre der Zeitverlust beim ICE-Sprinter, wenn zwischen Hannover und Kassel statt 250km/h nur 200 gefahren wird? Wollte eigentlich am 10.5. von Ffm nach Berlin.
Die Sprinter haben genug Fahrzeitreserven, sollte also kein Problem sein, wenn dieses Stückchen mit 200 km/h befahren wird.
Umleitung auch über Warburg
BahnCard100First, Hamburg, Donnerstag, 31.03.2016, 01:40 (vor 3665 Tagen) @ Berlin-Express
- kein Text -
Pressemitteilung
ICx, Donnerstag, 31.03.2016, 22:09 (vor 3664 Tagen) @ BR101 Pendler
Jetzt ist die Pressemitteilung raus, die die zweiwöchige Sperrung bestätigt.
Von Samstag, 23. April bis Sonntag, 08. Mai 2016 erneuert die Bahn auf der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Kassel rund 130.000 Tonnen Schotter. Die Arbeiten verteilen sich auf verschiedene Abschnitte mit einer Gesamtlänge von über 30 Kilometern. Dabei kommen vier große Baumaschinen und vier Schotterpflüge parallel zum Einsatz. Aufgrund der hohen Beanspruchung der Strecke ist die Schottererneuerung erforderlich, um möglichen Geschwindigkeitseinschränkungen vorzubeugen.
Details zu den Umleitungen sind noch nicht veröffentlicht.
Es werden Kulanzregeln für Zeitkarteninhaber angekündigt. Außerdem Aufhebung der Zugbindung und kostelose Stornierung bei Sparpreisen.
Hann Münden vs. Sontra - Bebra
ThomasK, Donnerstag, 31.03.2016, 23:14 (vor 3664 Tagen) @ BR101 Pendler
Wenn die NBS zwischen Hannover und Kassel-Wilhelmshöhe gesperrt ist, aber zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Würzburg offen, dann stellt sich die Frage, wie der ICE zwischen Eichenberg und Fulda fahren wird.
Von Eichenberg aus könnte er über Hann Münden nach Kassel-Wilhelmshöhe fahren und ab dort den gewohnten Linienweg über die NBS benutzen.
Denkbar wäre allerdings auch, dass der ICE von Eichenberg über Sontra, Bebra und Bad Hersfeld nach Fulda fährt und erst dann wieder auf die NBS wechselt.
Fahrzeitmäßig dürften beide Wege etwa gleich schnell sein und von Eichenberg nach Fulda jeweils 70 Minuten dauern.
Metronom nicht betroffen
Lumi25, Freitag, 01.04.2016, 17:41 (vor 3663 Tagen) @ BR101 Pendler
Zitat:
Auf Nachfrage hat uns der Bauherr, die DB Netz AG, jedoch versichert, dass die Baustelle keine Auswirkungen auf den Verkehr des metronom haben wird.
Das heißt konkret, alle Zügen fahren im vorgegebenen Fahrplan, alle Bahnhöfe werden angefahren, und es wird keine baustellenbedingten Zugausfälle geben.
Zitat Ende:
Bedeutet also im Umkehrschluss Zugüberholungen des ME zwischen Hannover und Göttingen sind ausgeschlossen.
Politik aufgewacht: ICE Umleitung ein Ärgernis
Packwagen1980, Dortmund, Mittwoch, 06.04.2016, 18:52 (vor 3658 Tagen) @ BR101 Pendler
Hallo
im Rahmen der Umleitungen der ICE zwischen Göttingen und Hannover scheint die Bundespolitik auch aufgewacht zu sein:
"Für Bundespolitiker ist das ein Ärgernis. "Es ist ein Unding, dass milliardenschwere Hochgeschwindigkeitsstrecken gebaut werden, auf denen der Großteil der Fernverkehrszüge gar nicht fahren kann", klagt der Grüne Matthias Gastel, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages. Bahn und Bundesregierung müssten im Baustellenmanagement schnell umsetzbare Ersatzkonzepte für Umleitungsstrecken sicherstellen."
Gruß
Packwagen1980
Politik aufgewacht: ICE Umleitung ein Ärgernis
ICE-TD, Mittwoch, 06.04.2016, 18:58 (vor 3658 Tagen) @ Packwagen1980
Hallo
im Rahmen der Umleitungen der ICE zwischen Göttingen und Hannover scheint die Bundespolitik auch aufgewacht zu sein:
"Für Bundespolitiker ist das ein Ärgernis. "Es ist ein Unding, dass milliardenschwere Hochgeschwindigkeitsstrecken gebaut werden, auf denen der Großteil der Fernverkehrszüge gar nicht fahren kann", klagt der Grüne Matthias Gastel, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages. Bahn und Bundesregierung müssten im Baustellenmanagement schnell umsetzbare Ersatzkonzepte für Umleitungsstrecken sicherstellen."
Dann hätte der Schwätzer auch erwähnen sollen das die Politik die Ausrüstung neuer Strecken mit ETCS fordert, das die Politik nur noch die Ausrüstung mit ETCS fördert, die Ausrüstung der Strecke mit PZB/LZB nicht fördert.
Politik aufgewacht: ICE Umleitung ein Ärgernis
Ludo, Niedersachsen, Sonntag, 10.04.2016, 17:46 (vor 3654 Tagen) @ Packwagen1980
bearbeitet von Ludo, Sonntag, 10.04.2016, 17:47
Zitat:
"Die Schnelltrasse bleibt wenigen ICEs vorbehalten. Umgeleitete ICE-Züge werden deshalb mit einer Stunde Verspätung in Berlin eintreffen."
Stimmt nicht.
Die über Erfurt-Naumburg umgeleiteten Züge (und von denen war hier die Rede) werden lediglich mit ca. 30 Min. Verspätung in Berlin eintreffen. Nachzulesen in der Baustelleninfo der DB. Aber eine Stunde klingt natürlich dramatischer.
Gruß, Ludo