Die große Schweizrunde Teil 3: Ein Wiedersehen (1) (Reiseberichte)

ALR997, Mittwoch, 09.03.2016, 20:50 (vor 3714 Tagen)

Hallo zusammen,

wie bereits seit geraumer Zeit, poste ich auch heute mal wieder (den mittlerweile Fünften) Teil meines Reiseberichtes aus der Schweiz. Dies geschieht derzeit in sehr unregelmäßigen, hoffentlich aber künftig kürzeren Abständen, als es bisher der Fall war, denn mittlerweile warten bereits einige weitere Reiseberichte darauf, geschrieben zu werden und in Kürze werde ich mich noch an einer anderen Art des Bahnhofsportraits versuchen, sofern ich bis dahin genügend Bilder habe. Bis dahin, sollte die 130 Kilometer lange Strecke von St. Moritz nach Disentis/Mustér (im ersten Abschnitt) - und in Kürze nachfolgend der zweite Abschnitt noch weiter nach Westen - für ein wenig Unterhaltung sorgen.

Bisher habe ich bereits vier Berichte veröffentlicht, welche die Fahrt von Duisburg über Zürich und Chur nach St. Moritz dokumentieren - ob ihr es glaubt oder nicht, dafür braucht man tatsächlich vier Teile ;-)

Zum Rückblick:
Teil 1/1 - von Duisburg bis Zürich
Teil 1/2 - unterwegs in und um Zürich
Teil 2/1 - von Zürich nach Chur
Teil 2/2 - von Chur nach Sankt Moritz

[image]
Hier habe ich es nochmal mit einer Karte versucht, ich hoffe, dass man ungefähr die (relativ anspruchslose) Fahrstrecke nachvollziehen kann.

Man sieht vielleicht, dass ich mich an der Laufstrecke des Glacier Express orientiert habe, die Fahrt selbst erfolgte aus organisatorischen Gründen im Regionalzug, so hatte ich für meinen persönlichen Geschmack allerdings die besseren Aussichten, darum bin ich deshalb auch nicht unglücklich gewesen.

[image]
1. Durch die morgendliche Ruhe schleife ich meinen Koffer wieder zurück in Richtung Bahnhof. Dabei halte ich noch ein paar nette Häuser samt dahinterliegendem Berg auf der Kamera fest.

[image]
2. In Rosa und eben Gelb sind hier viele Häuser anzutreffen. Allerdings auch allen möglichen anderen Farben und Baustilen, alles in Allem ein bunter Mix.

[image]
3. Hinter dem Schneehaufen erstreckt sich der St.-Moritz-See, dahinter liegt die Stadt.

[image]
4. Koffer voran, ich hinterher am Fuße des Hangs angekommen bemerke ich dann doch einen gewissen Zeitdruck. Was ich eigentlich vermeiden wollte, nämlich mit dem schweren Koffer über den See zu laufen, ist nun zwingend notwendig, um noch den Zug zu erreichen.

[image]
5. Der Inn probt, wenn man so will, bereits den Helmut-Schmidt-Gedächtnis-Qualm - zumindest ist hier am Fluss doch einiges eingenebelt.

[image]
6. In der anderen Richtung sehen wir über den See hinweg, wie sich allmählich das Sonnenlicht ausbreitet.

[image]
7. Auch auf der Stadtseite wird es langsam hell, der Fakt, dass mein Zug in knapp 20 Minuten abfährt, drängt nun aber zur Eile!

[image]
8. Noch schnell ein Foto von der Seemitte aus, mittlerweile dürfte dazu alles gesagt sein.

[image]
9. Wegen der Rennerei zum Bahnhof bleibt keine Zeit mehr führ großartige Fotomacherei. Es geht weiter, während wir schon im RE nach Reichenau sitzen.

[image]
10. Rechts aus dem Fenster geschaut, fahren wir am Inn entlang weg von St. Moritz.

[image]
11. In Samedan sehen wir den leicht verspäteten Gegenzug mit Triebwagen 3505, auf dem Weg von Landquart nach St. Moritz.

[image]
12. Ausblick ins Wohnzimmer.

[image]
13. Auch jetzt hat die Sonne einige Stellen noch nicht erreicht...

[image]
14. ...während sie andernorts den Schnee schon wieder glitzern lässt.

[image]
15. In den Alpen dürfen auch Berge nicht fehlen.

[image]
16. Urgemütlich sieht es hier bei einem kurzen Blick auf den Bahnhof Preda aus. Für unsere Augen unsichtbar befindet sich auf der anderen Seite schon der Gegenzug nach St. Moritz.

[image]
17. Nochmal Berge.

[image]
18. Hinter Preda sollte hier eigentlich ein Gewässer bergab fließen. Das tut es wohl schon einige Zeit nicht mehr, den Fußspuren im Schnee zu urteilen.

[image]
19. Zwischen Preda und Bergün gibt es den einen oder anderen Kehrtunnel und ein paar Viadukte. Generell eine traumhafte Aussicht...nur nicht unbedingt kamerafreundlich.

[image]
20. Hier noch ein Versuch, die Landschaft festzuhalten.

[image]
21. Hier sehen wir unsere Zuglok, 645, die in einiger Entfernung unterwegs ist.

[image]
22. Es geht steil bergab.

[image]
23. Kurz vor Bergün können wir durch das Tal blicken.

[image]
24. Während wir uns im Verlauf einer Schleife wieder südwärts unterwegs sehen, können wir unten bereits unseren nächsten Haltepunkt erspähen.

[image]
25. Dort unten kommen wir in Kürze wieder aus dem Tunnel...manchmal ist das hier ja schon sehr kompliziert.

[image]
26. Jetzt wieder in Richtung Norden, dafür eben Bergün zu unserer Linken.

[image]
27. Nochmal unser Zug, mittlerweile unmittelbar vor dem Bahnhof in Bergün.

[image]
28. Ein Sprung: nachdem wir Filisur und Tiefencastel hinter uns gelassen haben, ist der nächste Halt nun in Kürze in Thusis. Dafür verlassen wir das schmale Albulatal.

Der zweite Abschnitt (mal wieder zu viele Zeichen im Textfeld) folgt im Anschluss.

Die große Schweizrunde Teil 3 - Fortsetzung (1)

ALR997, Mittwoch, 09.03.2016, 20:51 (vor 3714 Tagen) @ ALR997

Und schon geht es weiter:

[image]
29. Auch wenn der Gipfel weiß ist, so suggeriert der Blick auf die übrigen Flächen hier doch eher ein frühlingshaftes Klima.

[image]
30. Ein paar Etagen weiter oben, scheint man mit dem Puderzucker nicht allzu sparsam gewesen zu sein.

[image]
31. Hier findet dann nun auch ein Wiedersehen statt: der Hinterrhein fließt, aus Splügen kommend, nordwärts Richtung Bonaduz.

[image]
32. Dank guru61s Panoramatipp vermute ich hier den fast 3'000 Meter hohen Crap Mats, von welchem wir noch rund 15 km entfernt sind.

[image]
33. Von blühenden Landschaften kann man auch hier nicht unbedingt sprechen, doch um draußen auf der Wiese herum zu turnen ist es auch definitiv zu kühl.

[image]
34. Mit leichter Verspätung erreichen wir Reichenau-Tamins. Gegenüber erhebt sich wohl der Calanda.

[image]
35. Unser Zug fährt nun weiter nach Chur - wir nicht.

[image]
36. Für einige Minuten ist nun erstmal Ruhe. Der Bahnhof ist fast gänzlich leer.

[image]
37. Nachdem sich nur wenige Meter hinter uns Vorder- und Hinterrhein getroffen haben, fließen beide gemeinsam ab hier als Alpenrhein hinab nach Chur, von dort sind es noch etliche Hunderte Kilometer, bis das Wasser endlich das Meer sehen darf.

[image]
38. Rechts befindet sich der Ort Tamins, links erkennt man mit Mühe die Eisenbahnbrücke über die A13 und den Hinterrhein, dass man keinen der beiden Zuflüsse erkennen kann, liegt daran, dass beide frontal aufeinandertreffen und somit durch die Erhebungen links und rechts verdeckt sind.

[image]
39. Einmal umgedreht sehen wir auf einmal den Bahnhof, barrierefrei zugänglich und in passablem Zustand.

[image]
40. Nun verlässt Steuerwagen 1712 samt Triebwagen als S2 den Bahnhof in Richtung Chur...

[image]
41. ...in der Gegenrichtung kommt Triebwagen 3102 ebenfalls als S2 entgegen, ist auf dem Weg nach Thusis.

[image]
42. Hinter der Rechtskurve und dem Hügel liegt das Werk von Ems-Chemie. Das Unternehmen beschäftigt hier auf rund 750.000 m² etwa 1.100 Mitarbeiter und ist damit ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.

[image]
43. Unser Zug hingegen hat sich noch nicht blicken lassen, hier warten mittlerweile ein paar Personen.

[image]
44. Endlich: Lok 630 mit RE 1228 fährt, aus Scuol-Tarasp kommend, in den Bahnhof ein.

[image]
45. In Ilanz findet ein reger Fahrgastwechsel statt.

[image]
46. Auf dem benachbarten Gleis steht die Rangierlokomotive 115 aus dem Jahr 2006, welche hier wohl Rangierarbeiten vornehmen wird.

[image]
47. Hier wird derzeit an einer neuen Straßenbrücke für die "Umfahrung Ilanz" gearbeitet. Laut einem Zeitungsbericht aus 2014 sollte sie im letzten Herbst in Betrieb genommen worden sein.

[image]
48. Hier befindet sich ein Ausgleichsbecken, unterhalb von Dardin und Breil.

[image]
49. An dieser Stelle sehen wir mal wieder rheinstes Reinwasser.

[image]
50. Langsam aber sicher erhebt sich die Bahntrasse, weg vom Rheinufer, den Hang aufwärts, am Bahnhof Disentis wird sie beinahe 100 Meter oberhalb des Rheins liegen.

[img][/img]
51. Ein Ausblick von weiter oben.

[img][/img]
52. In der Gegenrichtung erblicken wir mittlerweile Disentis/Mustér. Hier findet sich die Trennstelle zwischen dem Netz der Rhätischen und der Matterhorn-Gotthard-Bahn, letztere wird mich von hier aus dann auch mittelfristig weiter in Richtung Wallis bringen.

[img][/img]
53. Der erste Abschnitt des dritten Tages neigt sich seinem Ende zu. Der Bahnhof ist in unmittelbare Nähe gerückt.

[img][/img]
54. Hier sehen wir bereits ein Fahrzeug der MGB, welches auf einem Abstellgleis vor dem Bahnhof wartet.

[img][/img]
55. Ein letzter Blick aus dem RE der RhB auf die Landschaft, bevor ich meinen Koffer schnappe und zur Türe wandere.

Im nächsten Teil geht es dann weiter mit der MGB bis ins 140 km weit entfernte Zermatt. Bis dahin hoffe ich, dass ich hiermit wieder ein wenig für Unterhaltung sorgen konnte und vielleicht motiviere ich ja sogar jemanden, die schweizer Wirtschaft mit einer Reise ins Alpenland zu unterstützen? ;-)

Mit besten Grüßen aus der Niedersächsischen Schweiz,
Lucas

Ergänzung: Bilder 51-55

ALR997, Mittwoch, 09.03.2016, 21:18 (vor 3714 Tagen) @ ALR997

Leider musste ich darauf hingewiesen werden, dass anstelle der Bilder 51-55 lediglich Platzhalter zu finden waren. Hier folgen nachträglich diese Bilder.
Hoffentlich war das der einzige Fehler, den ich mir heute Abend erlauben musste. Ich entschuldige mich ausdrücklich dafür.

[image]
51. Ein Ausblick von weiter oben.

[image]
52. In der Gegenrichtung erblicken wir mittlerweile Disentis/Mustér. Hier findet sich die Trennstelle zwischen dem Netz der Rhätischen und der Matterhorn-Gotthard-Bahn, letztere wird mich von hier aus dann auch mittelfristig weiter in Richtung Wallis bringen.

[image]
53. Der erste Abschnitt des dritten Tages neigt sich seinem Ende zu. Der Bahnhof ist in unmittelbare Nähe gerückt.

[image]
54. Hier sehen wir bereits ein Fahrzeug der MGB, welches auf einem Abstellgleis vor dem Bahnhof wartet.

[image]
55. Ein letzter Blick aus dem RE der RhB auf die Landschaft, bevor ich meinen Koffer schnappe und zur Türe wandere.

Praktischerweise schließt damit der Bericht, so dass ein Wechsel in den vorherigen Beitrag nicht mehr zwingend notwendig ist :-)

Motivation...

Blaschke, Mittwoch, 09.03.2016, 21:36 (vor 3714 Tagen) @ ALR997

Hallo!

Bis dahin hoffe ich, dass ich hiermit wieder ein wenig für Unterhaltung sorgen konnte und vielleicht motiviere ich ja sogar jemanden, die schweizer Wirtschaft mit einer Reise ins Alpenland zu unterstützen? ;-)

Das hast Du insoweit, als dass ich ZWEIMAL was von "Verspätung" lese! Und das dort!

Wie glücklich wäre ich, könnte ich das in einem Reisebericht aus der Schweiz auch erwähnen! Auf Jahrzehnte würde ich drauf verweisen, dass ich in der Schweiz nicht pünktlich befördert wurde.

Es kribbelt ... ;-)))))))))))


Wobei, unpünktliche Fahrt durch die Schweiz kenne ich ja schon. Im Nachtzug Milano - Amsterdam erlebte ich es. Allerdings, zugegeben, die Schweizer Präzision gleich mit. In Lugano fuhren wir mit plus 3 Minuten ab. Und kamen am anderen Ende der Schweiz, in Basel Badischer Bahnhof, mit plus 3 Minuten an.


Schöne Grüße von

jörg

Ein Bericht am Abend...

462 001, Taunus, Mittwoch, 09.03.2016, 21:51 (vor 3714 Tagen) @ ALR997

...vertreibt Kummer und... ne, das passt hier nicht^^

Hallo erstmal,

danke für den nächsten Teil deines riesen Berichts. Hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet(aber man muss immer damit rechnen, gell^^).

[image]

11. In Samedan sehen wir den leicht verspäteten Gegenzug mit Triebwagen 3505, auf dem Weg von Landquart nach St. Moritz.

Äh, wie bitte?? Hast du dich vertippelt...

[image]

28. Ein Sprung: nachdem wir Filisur und Tiefencastel hinter uns gelassen haben, ist der nächste Halt nun in Kürze in Thusis. Dafür verlassen wir das schmale Albulatal.

Das sieht mir schon zu grün aus:( Aber sonst ist es ein schönes Panorama:)

[image]

46. Auf dem benachbarten Gleis steht die Rangierlokomotive 115 aus dem Jahr 2006, welche hier wohl Rangierarbeiten vornehmen wird.

Was soll eine Rangierlok denn auch anderes machen? Reisezug ziehen, eher nicht.
Ach und schön das du eine Spiegelung mit eingebracht hast:)

[image]

49. An dieser Stelle sehen wir mal wieder rheinstes Reinwasser.

Schön ists in der Schweiz. Aber nur dank Vater Rhein;-)

[image]

55. Ein letzter Blick aus dem RE der RhB auf die Landschaft, bevor ich meinen Koffer schnappe und zur Türe wandere.

Gut das es noch Züge gibt, wo man die Fenster öffnen kann:)

Das waren ja wieder ne Menge Bilder und Text. Aber alles in allem schön:)

Wie lange muss ich denn nun auf den nächsten Teil warten?

Gruß aus dem Taunus

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717

Motivation...

ALR997, Mittwoch, 09.03.2016, 21:53 (vor 3714 Tagen) @ Blaschke

Bis dahin hoffe ich, dass ich hiermit wieder ein wenig für Unterhaltung sorgen konnte und vielleicht motiviere ich ja sogar jemanden, die schweizer Wirtschaft mit einer Reise ins Alpenland zu unterstützen? ;-)

Das hast Du insoweit, als dass ich ZWEIMAL was von "Verspätung" lese! Und das dort!

Wie glücklich wäre ich, könnte ich das in einem Reisebericht aus der Schweiz auch erwähnen! Auf Jahrzehnte würde ich drauf verweisen, dass ich in der Schweiz nicht pünktlich befördert wurde.

Es kribbelt ... ;-)))))))))))

Wobei, unpünktliche Fahrt durch die Schweiz kenne ich ja schon. Im Nachtzug Milano - Amsterdam erlebte ich es. Allerdings, zugegeben, die Schweizer Präzision gleich mit. In Lugano fuhren wir mit plus 3 Minuten ab. Und kamen am anderen Ende der Schweiz, in Basel Badischer Bahnhof, mit plus 3 Minuten an.

Hallo Jörg,

die Verspätung war insofern erwähnenswert, dass sie für mich einmalig ist: in der gesamten Fahrtdokumentation finden sich bei den Verspätungen auf schweizerischem Boden gerade einmal zwei Fälle, bei denen es die verspätete Ankunft betraf: CNL 40419 mit etwa 25 Minuten, die Ursache dafür entstand bereits bei der Fahrt von Arnhem nach Duisburg, bzw. war zum Zeitpunkt der Abfahrt in Duisburg sogar höher. Der andere Zug war eine italienische S-Bahn, die mit 10 Minuten Verspätung Chiasso erreichte, die Verspätung entstand in Italien.

Die Verspätung des RE zum Zeitpunkt der Ankunft in Reichenau-Tamins betrug 3 Minuten, bedenkt man die Tatsache, dass die Uhr der Kamera nicht die exakte Zeit anzeigt und regelmäßig nachgestellt werden muss, ist die Verspätung zu vernachlässigen.

Gleichwohl ist es richtig: hier haben wir eine Verspätung vorliegen. In der Schweiz. Im Ernst!

Und auch wenn ich deine Motivation verstehe, diese Verspätung der RhB (resp. der Schweizer) bis in alle Ewigkeit vorzuhalten, so muss ich dich daher leider enttäuschen. Du wirst allerdings auch in der Schweiz oft genug verspätete Züge antreffen, umgekehrt kannst du in Niedersachsen (bzw. bei der DB allgemein) auch oft genug Züge finden, die gar überpünktlich ankommen, und dementsprechend einen verlängerten Aufenthalt am Bahnhof haben. Man mag es kaum glauben, oder? ;-)

Während ich mich an deinen Bericht aus Schweden erinnere, kommt mir in den Sinn, dass auch dort mehrere Züge jeweils vor der Zeit angekommen sind, hingegen ich international einen Trend zu einer massiven Pünktlichkeit (auf die Minute, nicht auf die Sekunde) festmachen konnte - sofern man bei einer subjektiven Beobachtung davon sprechen kann.

Es ist bemerkenswert, wie selbst die maroden Infrastrukturen Osteuropas zuverlässigstes Reisen mit funktionierenden Anschlüssen ermöglichen, Frankreichs (bekanntermaßen relativ unpünktliche) Bahnen sekundengenau den Bahnsteig erreichen oder Schwedens Bahnen das Wort "Verspätung" augenscheinlich aus ihrem Wortschatz verbannt haben zu scheinen.

Allerdings habe ich auch bei der DB in letzter Zeit nur selten Grund, mich über verspätungsbedingte Komforteinschränkungen zu beschweren. Anschlüsse wurden erreicht und Umsteigezeiten sind human geblieben.
Es ist also nicht alles schlecht ;-)

Liebe Grüße,
Lucas

"Wie lange bis Teil 3/2?"

ALR997, Mittwoch, 09.03.2016, 22:00 (vor 3714 Tagen) @ 462 001

...vertreibt Kummer und... ne, das passt hier nicht^^

passt schon ;-)

Hallo erstmal,

danke für den nächsten Teil deines riesen Berichts. Hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet(aber man muss immer damit rechnen, gell^^).

In einsamen Abendstunden vollbringe ich doch große Schritte. Mir graut, wenn ich mich dran erinnere, dass mindestens zwei weitere Wochenreisen darauf warten, portraitiert zu werden und noch eine mittlerweile in Aussicht steht. Ganz zu schweigen von den ganzen Tagesausflügen - so kann ich die Bilder vom Forentreff im Dezember wohl zum 5-Jährigen Bestehen der Strecke bereitstellen ^^

[image]

11. In Samedan sehen wir den leicht verspäteten Gegenzug mit Triebwagen 3505, auf dem Weg von Landquart nach St. Moritz.

Äh, wie bitte?? Hast du dich vertippelt...

Man mag es kaum glauben, jedoch es ist wahr!

[image]

28. Ein Sprung: nachdem wir Filisur und Tiefencastel hinter uns gelassen haben, ist der nächste Halt nun in Kürze in Thusis. Dafür verlassen wir das schmale Albulatal.

Das sieht mir schon zu grün aus:( Aber sonst ist es ein schönes Panorama:)

Deshalb bin ich ja auch zügig durchgefahren ;-)

[image]

46. Auf dem benachbarten Gleis steht die Rangierlokomotive 115 aus dem Jahr 2006, welche hier wohl Rangierarbeiten vornehmen wird.

Was soll eine Rangierlok denn auch anderes machen? Reisezug ziehen, eher nicht.
Ach und schön das du eine Spiegelung mit eingebracht hast:)

War definitiv Absicht ^^

[image]

49. An dieser Stelle sehen wir mal wieder rheinstes Reinwasser.

Schön ists in der Schweiz. Aber nur dank Vater Rhein;-)

Nicht nur, doch er leistet seinen Beitrag.

[image]

55. Ein letzter Blick aus dem RE der RhB auf die Landschaft, bevor ich meinen Koffer schnappe und zur Türe wandere.

Gut das es noch Züge gibt, wo man die Fenster öffnen kann:)

Und nicht nur ein wenig: bis fast ganz nach unten konnte man auf der Strecke die Fenster öffnen. Unfassbar, und die Möglichkeiten die das bietet...man siehts ja (im Rahmen meiner fotographischen Möglichkeiten...)

Das waren ja wieder ne Menge Bilder und Text. Aber alles in allem schön:)

Ich hoffe von Beidem nicht zu viel. Dafür gibts ja die mundgerechten Häppchen ;-)

Wie lange muss ich denn nun auf den nächsten Teil warten?

Ich sags mal so: die Bilder sind sortiert, hochgeladen und der Einleitungstext ist fertig. Es kann sich also nur noch um Monate handeln ;-)

Beste Grüße,
Lucas

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum