In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt (Fahrkarten und Angebote)

Hessen1974, Dienstag, 01.03.2016, 11:28 (vor 3756 Tagen)

Ich frage mich ob sowas rechtlich zulässig ist.

Seit heute gibt es in Sittard in den Niederlanden Bahnsteigsperren damit nur noch Fahrgäste mit gültigen Tickets zu den Zügen gelangen können. Soweit sogut. Es kann aber doch nicht sein wenn ich mir in Deutschland ein gültiges Euregioticket kaufe mit dem ich in Sittard einen Zug besteigen darf, daran gehindert werde weil sich mit meinem Ticket die Bahnsteigsperre nicht öffnen lässt.

Aud der Homepage vom AVV steht zwar dass man bei Anreise nach Sittard vom Kundenbetreuer eine Keycard bekommt, damit man auf der Rückreise den Bahnsteig wieder betreten kann. Wobei ich mich frage ob wirklich alle Züge die nach Sittard fahren mit einem Kundenbetruer besetzt sind.

Was ist aber wenn ich mit einem Bus nach Sittard anreise und dann mit dem Zug weiterfahren möchte. Diese Farge habe ich dem AVV gestellt und der schrieb folgendes:

"Aachener Verkehrsverbund (AVV) Hallo Christian, es ist richtig, dass du mit einem in einem deutschen Bus oder an einem Automaten gekaufen euregioticket bei Anreise nach Sittard mit dem Bus das Gate in Sittard nicht öffnen kannst. Wenn DB Arriva im Dezember den Nahverkehr in der Provinz Limburg übernimmt, wird auch ein DB Arriva Kundencenter dort eröffnet, wo entsprechende Keycards ausgegeben werden. Bis dahin bitten wir dich, das euregioticket über den DB-Onlineshop unter http://www.dbregio-shop.de zu erwerben. Dort ist ein Barcode aufgedruckt, mit dem du das Gate öffnen kannst. Die Kollegen befinden sich zudem noch mit NS in Gesprächen, um ggfs. eine weitere Lösung zu finden. Viele Grüße, Markus."

Das heißt doch ich kann an einem deutschen Automat oder in einem deutschen Bus ein Ticket kaufen mit dem ich zwar einen Zug ab Sittard benutzen darf dies aber nicht kann weil ich Ihn nicht erreiche. Und ich kann doch nicht verpflichtet werden ein Onlineticket zu kaufen. Und wenn ich die Meldung vom AVV richtig lese scheint nur in den ersten zwei Wochen Personal vor Ort zu sein dass ggf. helfen kann. Und auch das ab Dezember angekündigte Reisezentrum wird ja wohl nicht zu jeder Uhrzeit geöffnet sein.

Ich habe Nichts gegen Bahnsteigsperren, aber es kann nicht sein dass diese dazu dienen Reisende mit gültigem Fahrausweis den Zugang zum Zug zu verweigern. Dann sollte man es so machen wie in England in einigen Bahnhöfen und der Londoner U-Bahn. Auch dort gibt es Bahnsteigsperren, es ist aber immer eine Aufsicht anwesend die einen im Notfall durchlassen kann.

Was ist den eigentlich wenn ich mir hier am Automaten ein internationales Ticket z.B. von Sittard nach frankfurt kaufe. Hat dass dann auch einen Strichcode oder besitzte ich dann ein Ticket von einem Startbahnhof an dem ich meinen Zug trotz Ticket nicht erreichen kann ?

Zugang NL funktioniert mit DB-FV-Tickets problemlos

ktmb, Dienstag, 01.03.2016, 11:54 (vor 3756 Tagen) @ Hessen1974

Das funktioniert eigentlich recht problemlos mit Tickets des Fernverkehrs, die ja eh einen Code aufgedruckt haben.
Funktioniert sogar mit dem Handy-Ticket, wenn man das Display auf das dafür vorgesehene Feld hält.
Wenn nun also die Tickets aus dem Automaten irgend einen maschinenlesbaren Code aufgedruckt bekämen, würde das sicherlich auch so funktionieren.

Das kann doch nicht sein!

JumpUp, Dienstag, 01.03.2016, 12:45 (vor 3756 Tagen) @ ktmb

Bahnsteigsperren in aller Ehren! Aber die meisten Fahrgäste mit Euregioticket werden sich vorher nicht über die Bahnsteigsperren informieren. Und dann? Stehen sie am Bahnsteig und schauen dumm...

Manchmal bekommt man ja den Eindruck...

ALR997, Dienstag, 01.03.2016, 12:57 (vor 3756 Tagen) @ JumpUp

...die Niederländer würden sich absichtlich möglichst blöd anstellen. Und besser wird das auch dadurch nicht, dass man (augenscheinlich) auf der jeweils anderen Seite der Grenze um keinen Preis miteinander kommuniziert. Diese Keycards sind ja schonmal ne ganz nette Idee, die gibts aber auch nur wenn man Personal dabei hat. Alternativ bekommt man sie am Schalter. Blöd wenn der Schalter außerhalb der Sperre ist, oder umgekehrt.
Die Bahnsteigsperren sind ja nicht verkehrt, aber dann soll man bitte beim Kauf einer Papierfahrkarte grundsätzlich eine Keycard für den Gültigkeits(-zeit-)raum bekommen, wenn man schon keine anderen Lösungen parat hat.

Ich frage mich auch bis heute, wie das läuft, wenn man aktuell mit Interrail in den Niederlanden unterwegs ist. Ist dann auf der Karte ein Code drauf, bekommt man eine Interrail-Chipkarte oder ist man da genauso in den Arsch gekniffen, wie mit DB-Automatenfahrkarten?

Manchmal bekommt man ja den Eindruck...

thelasse, Utrecht(NL), Dienstag, 01.03.2016, 13:27 (vor 3756 Tagen) @ ALR997

...die Niederländer würden sich absichtlich möglichst blöd anstellen. Und besser wird das auch dadurch nicht, dass man (augenscheinlich) auf der jeweils anderen Seite der Grenze um keinen Preis miteinander kommuniziert. Diese Keycards sind ja schonmal ne ganz nette Idee, die gibts aber auch nur wenn man Personal dabei hat. Alternativ bekommt man sie am Schalter. Blöd wenn der Schalter außerhalb der Sperre ist, oder umgekehrt.
Die Bahnsteigsperren sind ja nicht verkehrt, aber dann soll man bitte beim Kauf einer Papierfahrkarte grundsätzlich eine Keycard für den Gültigkeits(-zeit-)raum bekommen, wenn man schon keine anderen Lösungen parat hat.

Wenn man in Deutschland eine Fahrkarte kauft ist es Aufgabe der DB einem eine Keycard zu geben wenn man eine Papierkarte kauft.Das ist eigentlich kein großes Problem. In Belgien bekommt man ja auch entweder eine Keycard oder auf der Fahrkarte ist ein Code.


Ich frage mich auch bis heute, wie das läuft, wenn man aktuell mit Interrail in den Niederlanden unterwegs ist. Ist dann auf der Karte ein Code drauf, bekommt man eine Interrail-Chipkarte oder ist man da genauso in den Arsch gekniffen, wie mit DB-Automatenfahrkarten?

Bei Interrailkarten bekommt man eine Keycard.

Manchmal bekommt man ja den Eindruck...

ALR997, Dienstag, 01.03.2016, 14:42 (vor 3756 Tagen) @ thelasse

...die Niederländer würden sich absichtlich möglichst blöd anstellen. Und besser wird das auch dadurch nicht, dass man (augenscheinlich) auf der jeweils anderen Seite der Grenze um keinen Preis miteinander kommuniziert. Diese Keycards sind ja schonmal ne ganz nette Idee, die gibts aber auch nur wenn man Personal dabei hat. Alternativ bekommt man sie am Schalter. Blöd wenn der Schalter außerhalb der Sperre ist, oder umgekehrt.
Die Bahnsteigsperren sind ja nicht verkehrt, aber dann soll man bitte beim Kauf einer Papierfahrkarte grundsätzlich eine Keycard für den Gültigkeits(-zeit-)raum bekommen, wenn man schon keine anderen Lösungen parat hat.

Wenn man in Deutschland eine Fahrkarte kauft ist es Aufgabe der DB einem eine Keycard zu geben wenn man eine Papierkarte kauft.Das ist eigentlich kein großes Problem. In Belgien bekommt man ja auch entweder eine Keycard oder auf der Fahrkarte ist ein Code.

Normalerweise ist mir das ja ohnehin egal, da ich meine OV-Chipkaart habe, nur einmal letzten Sommer bin ich mit Sparpreis unterwegs gewesen und da eben per Papierticket. Die Keycard habe ich erst in Venlo bekommen, da die eurobahn kein Personal auf der Strecke hatten (und die Zollbeamten wollte ich nicht fragen ^^) und das war auch nur Glück, denn der Anschluss hatte dort einigermaßen gut gepasst.

Wenn das mittlerweile besser organisiert ist, will ich nichts gesagt haben, in dem Moment fand ich es eben sehr schlecht organisiert.

Ich frage mich auch bis heute, wie das läuft, wenn man aktuell mit Interrail in den Niederlanden unterwegs ist. Ist dann auf der Karte ein Code drauf, bekommt man eine Interrail-Chipkarte oder ist man da genauso in den Arsch gekniffen, wie mit DB-Automatenfahrkarten?

Bei Interrailkarten bekommt man eine Keycard.

Danke, für die Info.

Manchmal bekommt man ja den Eindruck...

thelasse, Utrecht(NL), Dienstag, 01.03.2016, 18:22 (vor 3756 Tagen) @ ALR997

...die Niederländer würden sich absichtlich möglichst blöd anstellen. Und besser wird das auch dadurch nicht, dass man (augenscheinlich) auf der jeweils anderen Seite der Grenze um keinen Preis miteinander kommuniziert. Diese Keycards sind ja schonmal ne ganz nette Idee, die gibts aber auch nur wenn man Personal dabei hat. Alternativ bekommt man sie am Schalter. Blöd wenn der Schalter außerhalb der Sperre ist, oder umgekehrt.
Die Bahnsteigsperren sind ja nicht verkehrt, aber dann soll man bitte beim Kauf einer Papierfahrkarte grundsätzlich eine Keycard für den Gültigkeits(-zeit-)raum bekommen, wenn man schon keine anderen Lösungen parat hat.

Wenn man in Deutschland eine Fahrkarte kauft ist es Aufgabe der DB einem eine Keycard zu geben wenn man eine Papierkarte kauft.Das ist eigentlich kein großes Problem. In Belgien bekommt man ja auch entweder eine Keycard oder auf der Fahrkarte ist ein Code.


Normalerweise ist mir das ja ohnehin egal, da ich meine OV-Chipkaart habe, nur einmal letzten Sommer bin ich mit Sparpreis unterwegs gewesen und da eben per Papierticket. Die Keycard habe ich erst in Venlo bekommen, da die eurobahn kein Personal auf der Strecke hatten (und die Zollbeamten wollte ich nicht fragen ^^) und das war auch nur Glück, denn der Anschluss hatte dort einigermaßen gut gepasst.

Wenn das mittlerweile besser organisiert ist, will ich nichts gesagt haben, in dem Moment fand ich es eben sehr schlecht organisiert.

Es ist nicht wirklich besser organisiert. Was ich sagen wollte war das es meiner Ansicht nach Aufgabe der DB ist Keycards auszugeben zu jeder NL-Fahrkarte. Wie es ja auch in Belgien & bei Interrail passiert. Und das das eigentlich kein Problem darstellen sollte.

Ich frage mich auch bis heute, wie das läuft, wenn man aktuell mit Interrail in den Niederlanden unterwegs ist. Ist dann auf der Karte ein Code drauf, bekommt man eine Interrail-Chipkarte oder ist man da genauso in den Arsch gekniffen, wie mit DB-Automatenfahrkarten?

Bei Interrailkarten bekommt man eine Keycard.


Danke, für die Info.

Manchmal bekommt man ja den Eindruck...

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 01.03.2016, 18:41 (vor 3756 Tagen) @ thelasse

Normalerweise ist mir das ja ohnehin egal, da ich meine OV-Chipkaart habe, nur einmal letzten Sommer bin ich mit Sparpreis unterwegs gewesen und da eben per Papierticket. Die Keycard habe ich erst in Venlo bekommen, da die eurobahn kein Personal auf der Strecke hatten (und die Zollbeamten wollte ich nicht fragen ^^) und das war auch nur Glück, denn der Anschluss hatte dort einigermaßen gut gepasst.

Wenn das mittlerweile besser organisiert ist, will ich nichts gesagt haben, in dem Moment fand ich es eben sehr schlecht organisiert.

Es ist nicht wirklich besser organisiert. Was ich sagen wollte war das es meiner Ansicht nach Aufgabe der DB ist Keycards auszugeben zu jeder NL-Fahrkarte. Wie es ja auch in Belgien & bei Interrail passiert. Und das das eigentlich kein Problem darstellen sollte.

Wundert mich eigentlich auch, dass das so ein Problem ist, der entsprechende Aztec-Code muss ja einfach nur mit aufgedruckt werden, ein Automat kann den separat mit ausdrücken, mit einer entsprechenden Erklärung, ähnlich den Einlageblättern für Interrail. Das Problem ist aber auch dann natürlich nicht aus der Welt und wie gesagt muss es für alle Fahrgäste eine Lösung geben.

Und an die ganzen Busse mit unterschiedlichsten Geräte, die AVV-Fahrscheine und somit Euregiotickets (für Sittard) verkaufen, muss auch gedacht werden. In Enschede ist es zum Glück kein Problem, mal sehen wie es zukünftig in Venlo aussieht, wo ja auch zig verschiedene Anbieter aus abenteuerlichsten Geräten (Busse in NRW, SchönerTagTicket) Fahrkarten hin verkaufen.

Die einfachste Lösung ist:

462 001, Taunus, Dienstag, 01.03.2016, 17:17 (vor 3756 Tagen) @ JumpUp

Bahnsteigsperren in aller Ehren! Aber die meisten Fahrgäste mit Euregioticket werden sich vorher nicht über die Bahnsteigsperren informieren. Und dann? Stehen sie am Bahnsteig und schauen dumm...

Man nimmt Anlauf und macht deinem Usernamen alle Ehren einen Satz und ist drüber^^

Oder man macht es, wie es mal ein Amsterdamer Mitbürger bei mir gemacht hat. An der Metrostation Lelylaan öffnete ich die Sperre und der feundliche Herr drückte sich schnell mit durch. Die Sperre Quitierte das mit ein paar lauten piepsern und gut war...


Gruß aus dem Taunus

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717

Die einfachste Lösung ist:

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 01.03.2016, 17:27 (vor 3756 Tagen) @ 462 001
bearbeitet von Fabian318, Dienstag, 01.03.2016, 17:29

Bahnsteigsperren in aller Ehren! Aber die meisten Fahrgäste mit Euregioticket werden sich vorher nicht über die Bahnsteigsperren informieren. Und dann? Stehen sie am Bahnsteig und schauen dumm...

Man nimmt Anlauf und macht deinem Usernamen alle Ehren einen Satz und ist drüber^^

Oder man macht es, wie es mal ein Amsterdamer Mitbürger bei mir gemacht hat. An der Metrostation Lelylaan öffnete ich die Sperre und der feundliche Herr drückte sich schnell mit durch. Die Sperre Quitierte das mit ein paar lauten piepsern und gut war...

In Roosendaal stehen jetzt Schilder, dass das 90 Euro kostet. Allerdings wäre eine Lösung, wie man mit jedem gültigen Ticket da legal durchkommt, besser. ;)

Die einfachste Lösung ist:

Steffen, Dienstag, 01.03.2016, 18:16 (vor 3756 Tagen) @ Fabian318

Bahnsteigsperren in aller Ehren! Aber die meisten Fahrgäste mit Euregioticket werden sich vorher nicht über die Bahnsteigsperren informieren. Und dann? Stehen sie am Bahnsteig und schauen dumm...

Man nimmt Anlauf und macht deinem Usernamen alle Ehren einen Satz und ist drüber^^

Oder man macht es, wie es mal ein Amsterdamer Mitbürger bei mir gemacht hat. An der Metrostation Lelylaan öffnete ich die Sperre und der feundliche Herr drückte sich schnell mit durch. Die Sperre Quitierte das mit ein paar lauten piepsern und gut war...


In Roosendaal stehen jetzt Schilder, dass das 90 Euro kostet.

Wenn jemand da ist, der angelaufen kommt, um die 90 EUR zu kassieren, ist auch jemand da, der die Sperre aufmacht.

Was kostet überhaupt 90 EUR? Das Überspringen an sich oder das unerlaubte Eindringen in den gesperrten Bereich? Letzteres trifft ja nicht zu, man darf ja rein.

Irgendwie erinnert mich die ganze Diskussion an die Induktionsschleifen, die bei uns an vielen Ampel sind. Auf Radfahrer reagieren die oft nicht. Da steht man dann auch vor einer "Sperre", obwohl man eigentlich drüber dürfte...

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Die einfachste Lösung ist:

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 01.03.2016, 18:20 (vor 3756 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Fabian318, Dienstag, 01.03.2016, 18:21

Bahnsteigsperren in aller Ehren! Aber die meisten Fahrgäste mit Euregioticket werden sich vorher nicht über die Bahnsteigsperren informieren. Und dann? Stehen sie am Bahnsteig und schauen dumm...

Man nimmt Anlauf und macht deinem Usernamen alle Ehren einen Satz und ist drüber^^

Oder man macht es, wie es mal ein Amsterdamer Mitbürger bei mir gemacht hat. An der Metrostation Lelylaan öffnete ich die Sperre und der feundliche Herr drückte sich schnell mit durch. Die Sperre Quitierte das mit ein paar lauten piepsern und gut war...


In Roosendaal stehen jetzt Schilder, dass das 90 Euro kostet.


Wenn jemand da ist, der angelaufen kommt, um die 90 EUR zu kassieren, ist auch jemand da, der die Sperre aufmacht.

Die Argumentation ist so wie mit Schwarzfahren und etwaigen Kontrolleuren. ;)


Was kostet überhaupt 90 EUR? Das Überspringen an sich oder das unerlaubte Eindringen in den gesperrten Bereich? Letzteres trifft ja nicht zu, man darf ja rein.

Ersteres. "Das Benutzen der Sperren auf nicht vorgesehene Art und Weise": https://twitter.com/RickBroeren/status/703312280721743872?s=09

Die einfachste Lösung ist:

Steffen, Dienstag, 01.03.2016, 18:32 (vor 3756 Tagen) @ Fabian318

Wenn jemand da ist, der angelaufen kommt, um die 90 EUR zu kassieren, ist auch jemand da, der die Sperre aufmacht.


Die Argumentation ist so wie mit Schwarzfahren und etwaigen Kontrolleuren. ;)

Der Unterschied ist, dass ich beim Schwarzfahren KEINE Mitfahr-Berechting habe, während ich beim hiesigen Fall sehr wohl eine Durchgangs-Berechtigung habe.

Was kostet überhaupt 90 EUR? Das Überspringen an sich oder das unerlaubte Eindringen in den gesperrten Bereich? Letzteres trifft ja nicht zu, man darf ja rein.


Ersteres. "Das Benutzen der Sperren auf nicht vorgesehene Art und Weise": https://twitter.com/RickBroeren/status/703312280721743872?s=09

Wie teuer ist Freiheitsberaubung? Sicher teurer als 90 EUR, dann bekommt man sogar noch was raus :-)

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In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

thelasse, Utrecht(NL), Dienstag, 01.03.2016, 13:21 (vor 3756 Tagen) @ Hessen1974


Aud der Homepage vom AVV steht zwar dass man bei Anreise nach Sittard vom Kundenbetreuer eine Keycard bekommt, damit man auf der Rückreise den Bahnsteig wieder betreten kann. Wobei ich mich frage ob wirklich alle Züge die nach Sittard fahren mit einem Kundenbetruer besetzt sind.

Die meisten Züge in NL sind besetzt. Aber da man wenn man mit dem Zug nach Sittard fährt sowieso umsteigen muss kann man dann auch einfach zum Schalter an einem der Umsteigebahnhöfe gehen. Natürlich haben die auch nicht immer offen aber den Großteil des Tages sollte es gehen.


Was ist aber wenn ich mit einem Bus nach Sittard anreise und dann mit dem Zug weiterfahren möchte. Diese Farge habe ich dem AVV gestellt und der schrieb folgendes:

"Aachener Verkehrsverbund (AVV) Hallo Christian, es ist richtig, dass du mit einem in einem deutschen Bus oder an einem Automaten gekaufen euregioticket bei Anreise nach Sittard mit dem Bus das Gate in Sittard nicht öffnen kannst. Wenn DB Arriva im Dezember den Nahverkehr in der Provinz Limburg übernimmt, wird auch ein DB Arriva Kundencenter dort eröffnet, wo entsprechende Keycards ausgegeben werden. Bis dahin bitten wir dich, das euregioticket über den DB-Onlineshop unter http://www.dbregio-shop.de zu erwerben. Dort ist ein Barcode aufgedruckt, mit dem du das Gate öffnen kannst. Die Kollegen befinden sich zudem noch mit NS in Gesprächen, um ggfs. eine weitere Lösung zu finden. Viele Grüße, Markus."

Das heißt doch ich kann an einem deutschen Automat oder in einem deutschen Bus ein Ticket kaufen mit dem ich zwar einen Zug ab Sittard benutzen darf dies aber nicht kann weil ich Ihn nicht erreiche. Und ich kann doch nicht verpflichtet werden ein Onlineticket zu kaufen. Und wenn ich die Meldung vom AVV richtig lese scheint nur in den ersten zwei Wochen Personal vor Ort zu sein dass ggf. helfen kann. Und auch das ab Dezember angekündigte Reisezentrum wird ja wohl nicht zu jeder Uhrzeit geöffnet sein.

Ich habe Nichts gegen Bahnsteigsperren, aber es kann nicht sein dass diese dazu dienen Reisende mit gültigem Fahrausweis den Zugang zum Zug zu verweigern. Dann sollte man es so machen wie in England in einigen Bahnhöfen und der Londoner U-Bahn. Auch dort gibt es Bahnsteigsperren, es ist aber immer eine Aufsicht anwesend die einen im Notfall durchlassen kann.

Meiner Meinung nach ist das sicher nicht nur die Schuld der NS. Wenn ich mir in Antwerpen oder Brüssel ein Ticket in die Niederlande kaufe am Automaten ist immer ein Code aufgedruckt. Also stellt sich doch die Frage warum schafft man das in Deutschland nicht ?
Natürlich kann man auch überlegen ob es nicht möglich ist bis Dezember wenn das Arriva-Reisezentrum öffnet einen Mitarbeiter mit Codes an den Bahnhof zu stellen oder im Kiosk solche Codes auszugeben.


Was ist den eigentlich wenn ich mir hier am Automaten ein internationales Ticket z.B. von Sittard nach frankfurt kaufe. Hat dass dann auch einen Strichcode oder besitzte ich dann ein Ticket von einem Startbahnhof an dem ich meinen Zug trotz Ticket nicht erreichen kann ?

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 01.03.2016, 14:50 (vor 3756 Tagen) @ thelasse
bearbeitet von JeDi, Dienstag, 01.03.2016, 14:51

Meiner Meinung nach ist das sicher nicht nur die Schuld der NS.

Natürlich ist das Schuld der NS. Entweder soll sie aus dem internationalen Eisenbahntarif aussteigen, oder dafür sorgen, dass die Fahrkarten anerkannt werden. Was denkst du, was mit einem Fahrschein z.B. aus der Ukraine passiert?

Als Hilfslösung bietet es sich übrigens an, sich per Infosäule die Sperre öffnen zu lassen.

Übrigens öffnen die Barcodes auf deutschen Fahrkarten die Sperren nicht. Das geht nur mit Onlinetickets.

--
Weg mit dem 4744!

Aktueller Stand DB-Schaltertickets?

Proeter, Dienstag, 01.03.2016, 16:09 (vor 3756 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Proeter, Dienstag, 01.03.2016, 16:12

Im September letzten Jahres hatte ich einen Streckenfahrschein Venlo(Gr) nach Roosendaal (Gr) und wollte den Bahnhof in Roosendaal verlassen. Mit dem Streckenfahrschein ging das nicht und alle (!) Infosäulen waren außer Betrieb.
Haben die int. DB-FK mittlerweile einen Code, der dort funktioniert?
Was schlagen die NS offiziell vor, wenn man mit seiner Fahrkarte die Sperre nicht öffnen kann und keine (funktionierende) Infosäule vorhanden ist?

Und eine ganz allgemeine Frage (vor allem an unserer niederländischen Forenkollegen): Weiß jemand, warum man nicht _erst_ dafür sorgt, dass _alle_ Fahrkarten ausnahmslos funktionieren und erst dann die Tore geschlossen werden?
Bei der ganzen Diskussion bekommt man das Gefühl, die NS tun den zweiten Schritt vor dem ersten!?
Oder sind die Probleme mit ausländischen Tickets in den Niederlanden gar nicht bekannt?

Aktueller Stand DB-Schaltertickets?

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 01.03.2016, 16:42 (vor 3756 Tagen) @ Proeter

Im September letzten Jahres hatte ich einen Streckenfahrschein Venlo(Gr) nach Roosendaal (Gr) und wollte den Bahnhof in Roosendaal verlassen. Mit dem Streckenfahrschein ging das nicht und alle (!) Infosäulen waren außer Betrieb.
Haben die int. DB-FK mittlerweile einen Code, der dort funktioniert?
Was schlagen die NS offiziell vor, wenn man mit seiner Fahrkarte die Sperre nicht öffnen kann und keine (funktionierende) Infosäule vorhanden ist?

Grundsätzlich heißt es immer, das Problem sei nicht so schlimm, weil kaum wer betroffen sei. Naja, und was man tun soll, wenn man doch von sowas betroffen ist, sagt einem niemand.

Nicht nur Einzelfälle?

JumpUp, Dienstag, 01.03.2016, 17:44 (vor 3756 Tagen) @ Fabian318

Es wird doch täglich (gerade an kleineren Bahnhöfen) internationale Fahrgäste ohne Code einen Bahnsteig in den Niederlanden betreten wollen. FIP Freifahrten, Interrail/Eurail Tickets, im Ausland gekaufte Streckenfahrscheine etc. etc.

Gibt es da wirklich keine Lösung? Kann man notfalls einen Notknopf drücken, mit dem die Sperre sich öffnet?

Nicht nur Einzelfälle?

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 01.03.2016, 17:55 (vor 3756 Tagen) @ JumpUp
bearbeitet von Fabian318, Dienstag, 01.03.2016, 17:58

Es wird doch täglich (gerade an kleineren Bahnhöfen) internationale Fahrgäste ohne Code einen Bahnsteig in den Niederlanden betreten wollen.
FIP Freifahrten

Haben eine Schlüsselkarte,

, Interrail/Eurail Tickets

haben eine Schlüsselkarte,

, im Ausland gekaufte Streckenfahrscheine etc. etc.

Onlinetickets und alle Fahrscheine aus Belgien und Frankreich(?) haben einen lesbaren Code, DB-Schalter- und Automatenfahrscheine nicht.

Sonst sollte es der Theorie nach bei der Fahrt in Richtung Niederlande im Zug eine Schlüsselkarte geben, spätestens am Bahnhof, ist aber die Frage, ob man die wirklich unaufgefordert bekommt, da man ja an den meisten internationalen Bahnhöfen von Fernzügen (außer Roosendaal, Rotterdam und Enschede) die Sperren noch nicht geschlossen hat.


Gibt es da wirklich keine Lösung? Kann man notfalls einen Notknopf drücken, mit dem die Sperre sich öffnet?

Das geht, vermutlich aber genau so illegal wie hinter wem durchzulaufen oder die Sperren auszudrücken. Offizielle Lösung ist eben, dass es im Zug oder am Bahnhof eine Schlüsselkarte gibt, sonst soll man die Infosäulen nutzen. Letzteres ist natürlich sinnlos, weil dann auch jeder ohne Fahrkarte vorgeben könnte, eine zu haben. - Die Sperren sind also ohne ständige Bemannung nicht sinnvoll, auch weil man sie einfach aufdrücken kann.

Nicht nur Einzelfälle?

ffz, Dienstag, 01.03.2016, 19:36 (vor 3756 Tagen) @ Fabian318

Ich frage mich, ob es überhaupt zulässig ist, dass die Hilfeknöpfe nicht funktionieren und die Bahsnteigsperren nicht bemannt sind. Zumindest in GB wo es ja schon sehr viel länger Bahnsteigsperren gibt und auch noch immer mehr müssen alle Bahnsteigsperren bemannt sein, bei einem Notfall können alle Gates durch einen zentralen Schlüssel geöffnet werden und alle Fahrgäste mit FIP-Fahrkarten oder internationalen Fahrkarten müssen sich eh von einem der Gate Bewacher die Bahnsteigsperre öffnen lassen, da in GB nur Fahrkarten mit Magnetstreifen funktionieren.

Nicht nur Einzelfälle?

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 01.03.2016, 20:34 (vor 3756 Tagen) @ ffz

Ich frage mich, ob es überhaupt zulässig ist, dass die Hilfeknöpfe nicht funktionieren und die Bahsnteigsperren nicht bemannt sind. Zumindest in GB wo es ja schon sehr viel länger Bahnsteigsperren gibt und auch noch immer mehr müssen alle Bahnsteigsperren bemannt sein, bei einem Notfall können alle Gates durch einen zentralen Schlüssel geöffnet werden und alle Fahrgäste mit FIP-Fahrkarten oder internationalen Fahrkarten müssen sich eh von einem der Gate Bewacher die Bahnsteigsperre öffnen lassen, da in GB nur Fahrkarten mit Magnetstreifen funktionieren.

Die Gefahrentaste zum Verlassen des Bahnhofs gibt es ja, aber das Problem ist ja ebenso beim Betreten des Bahnhofs und eine Noteingangstaste habe ich noch nicht gesehen. Mal sehen, es ist wohl noch keine Hilfeleistung von Rettungskräfte durch die Sperren an unbemannten Haltepunkten erschwert worden...

Aktueller Stand DB-Schaltertickets?

thelasse, Utrecht(NL), Dienstag, 01.03.2016, 18:32 (vor 3756 Tagen) @ Proeter


Und eine ganz allgemeine Frage (vor allem an unserer niederländischen Forenkollegen): Weiß jemand, warum man nicht _erst_ dafür sorgt, dass _alle_ Fahrkarten ausnahmslos funktionieren und erst dann die Tore geschlossen werden?
Bei der ganzen Diskussion bekommt man das Gefühl, die NS tun den zweiten Schritt vor dem ersten!?
Oder sind die Probleme mit ausländischen Tickets in den Niederlanden gar nicht bekannt?

Ich denke die NS denkt das das Problem nicht groß ist. Schließlich gibt es keine Probleme bei Interrail,belgischen und anscheinend auch französischen Tickets. Das heißt bei den meisten gängigen Tickets(polnische,ukrainische Tickets und Co. sind ja jetzt nicht so gängig) gibt es keine Probleme. Eigentlich gibt es nur Probleme mit deutschen Tickets(was sicher auch mit an der DB liegt)

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

thelasse, Utrecht(NL), Dienstag, 01.03.2016, 18:05 (vor 3756 Tagen) @ JeDi

Meiner Meinung nach ist das sicher nicht nur die Schuld der NS.

Natürlich ist das Schuld der NS. Entweder soll sie aus dem internationalen Eisenbahntarif aussteigen, oder dafür sorgen, dass die Fahrkarten anerkannt werden. Was denkst du, was mit einem Fahrschein z.B. aus der Ukraine passiert?

Also erstens habe ich nicht geschrieben das das nicht die Schuld der NS ist sondern nur das die DB auch schuld ist. Da man eben sich kein bisschen darauf einstellt. Die NMBS druckt ja wie gesagt auch Codes auf ihre Tickets oder gibt einem Keycards. Warum die DB das bis heute nicht schafft ist mir ein Rätsel. Und diese Beispiele mit Ukraine und so sind ja jetzt nicht so normal. Frag mal einen Zugbegleiter wie oft er 2015 einen Fahrgast mit einer ukrainischen Fahrkarte kontrolliert hat.

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 01.03.2016, 18:15 (vor 3756 Tagen) @ thelasse

Frag mal einen Zugbegleiter wie oft er 2015 einen Fahrgast mit einer ukrainischen Fahrkarte kontrolliert hat.

Selbst wenn das nur ein Fahrgast pro Jahr ist, muss es dafür eine Lösung geben. - Und am besten wären geschlossene Sperren nur, wenn auch Personal dabei steht, ohne Personal machen die Sperren ohnehin wenig Sinn.

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 01.03.2016, 18:42 (vor 3756 Tagen) @ thelasse
bearbeitet von JeDi, Dienstag, 01.03.2016, 18:42

Meiner Meinung nach ist das sicher nicht nur die Schuld der NS.

Natürlich ist das Schuld der NS. Entweder soll sie aus dem internationalen Eisenbahntarif aussteigen, oder dafür sorgen, dass die Fahrkarten anerkannt werden. Was denkst du, was mit einem Fahrschein z.B. aus der Ukraine passiert?

Also erstens habe ich nicht geschrieben das das nicht die Schuld der NS ist sondern nur das die DB auch schuld ist. Da man eben sich kein bisschen darauf einstellt. Die NMBS druckt ja wie gesagt auch Codes auf ihre Tickets oder gibt einem Keycards. Warum die DB das bis heute nicht schafft ist mir ein Rätsel. Und diese Beispiele mit Ukraine und so sind ja jetzt nicht so normal. Frag mal einen Zugbegleiter wie oft er 2015 einen Fahrgast mit einer ukrainischen Fahrkarte kontrolliert hat.

Die DB druckt auch UIC-Barcodes (<- genormt) auf die Fahrkarten, die Sperren von NS sind aber zu blöd, die zu lesen. Warum sollte da die DB schuld sein???????????????????????????????????????????????????????? (<- Rudelbildung)

--
Weg mit dem 4744!

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

thelasse, Utrecht(NL), Dienstag, 01.03.2016, 21:10 (vor 3756 Tagen) @ JeDi

Meiner Meinung nach ist das sicher nicht nur die Schuld der NS.

Natürlich ist das Schuld der NS. Entweder soll sie aus dem internationalen Eisenbahntarif aussteigen, oder dafür sorgen, dass die Fahrkarten anerkannt werden. Was denkst du, was mit einem Fahrschein z.B. aus der Ukraine passiert?

Also erstens habe ich nicht geschrieben das das nicht die Schuld der NS ist sondern nur das die DB auch schuld ist. Da man eben sich kein bisschen darauf einstellt. Die NMBS druckt ja wie gesagt auch Codes auf ihre Tickets oder gibt einem Keycards. Warum die DB das bis heute nicht schafft ist mir ein Rätsel. Und diese Beispiele mit Ukraine und so sind ja jetzt nicht so normal. Frag mal einen Zugbegleiter wie oft er 2015 einen Fahrgast mit einer ukrainischen Fahrkarte kontrolliert hat.


Die DB druckt auch UIC-Barcodes (<- genormt) auf die Fahrkarten, die Sperren von NS sind aber zu blöd, die zu lesen. Warum sollte da die DB schuld sein???????????????????????????????????????????????????????? (<- Rudelbildung)

Weil alle anderen es schaffen Codes auf ihre Tickets zu drucken die an den Sperren funktionieren nur die DB nicht. Das meine ich mit einstellen. Die anderen Unternehmen sagen ok wir müssen einen UIC-Code haben den die Sperre lesen kann. Die DB sagt wir haben unseren UIC-Barcode den muss die Sperre lesen können.

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

Silver, Dienstag, 01.03.2016, 22:22 (vor 3755 Tagen) @ thelasse

Meiner Meinung nach ist das sicher nicht nur die Schuld der NS.

Natürlich ist das Schuld der NS. Entweder soll sie aus dem internationalen Eisenbahntarif aussteigen, oder dafür sorgen, dass die Fahrkarten anerkannt werden. Was denkst du, was mit einem Fahrschein z.B. aus der Ukraine passiert?

Also erstens habe ich nicht geschrieben das das nicht die Schuld der NS ist sondern nur das die DB auch schuld ist. Da man eben sich kein bisschen darauf einstellt. Die NMBS druckt ja wie gesagt auch Codes auf ihre Tickets oder gibt einem Keycards. Warum die DB das bis heute nicht schafft ist mir ein Rätsel. Und diese Beispiele mit Ukraine und so sind ja jetzt nicht so normal. Frag mal einen Zugbegleiter wie oft er 2015 einen Fahrgast mit einer ukrainischen Fahrkarte kontrolliert hat.


Die DB druckt auch UIC-Barcodes (<- genormt) auf die Fahrkarten, die Sperren von NS sind aber zu blöd, die zu lesen. Warum sollte da die DB schuld sein???????????????????????????????????????????????????????? (<- Rudelbildung)

Weil alle anderen es schaffen Codes auf ihre Tickets zu drucken die an den Sperren funktionieren nur die DB nicht. Das meine ich mit einstellen. Die anderen Unternehmen sagen ok wir müssen einen UIC-Code haben den die Sperre lesen kann. Die DB sagt wir haben unseren UIC-Barcode den muss die Sperre lesen können.

OK, jetzt haben wir alle verstanden, dass die Codes auf den DB-Fahrkarten nicht mit den Sperren kompatibel sind. Aber wer hält sich jetzt an die Norm und wer nicht? Und beschränkt sich das Problem auf die DB oder gibt es bei anderen Bahnen auch Probleme (z.B. ÖBB, SBB, CD, FS etc.)?

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

thelasse, Utrecht(NL), Dienstag, 01.03.2016, 23:54 (vor 3755 Tagen) @ Silver

Meiner Meinung nach ist das sicher nicht nur die Schuld der NS.

Natürlich ist das Schuld der NS. Entweder soll sie aus dem internationalen Eisenbahntarif aussteigen, oder dafür sorgen, dass die Fahrkarten anerkannt werden. Was denkst du, was mit einem Fahrschein z.B. aus der Ukraine passiert?

Also erstens habe ich nicht geschrieben das das nicht die Schuld der NS ist sondern nur das die DB auch schuld ist. Da man eben sich kein bisschen darauf einstellt. Die NMBS druckt ja wie gesagt auch Codes auf ihre Tickets oder gibt einem Keycards. Warum die DB das bis heute nicht schafft ist mir ein Rätsel. Und diese Beispiele mit Ukraine und so sind ja jetzt nicht so normal. Frag mal einen Zugbegleiter wie oft er 2015 einen Fahrgast mit einer ukrainischen Fahrkarte kontrolliert hat.


Die DB druckt auch UIC-Barcodes (<- genormt) auf die Fahrkarten, die Sperren von NS sind aber zu blöd, die zu lesen. Warum sollte da die DB schuld sein???????????????????????????????????????????????????????? (<- Rudelbildung)

Weil alle anderen es schaffen Codes auf ihre Tickets zu drucken die an den Sperren funktionieren nur die DB nicht. Das meine ich mit einstellen. Die anderen Unternehmen sagen ok wir müssen einen UIC-Code haben den die Sperre lesen kann. Die DB sagt wir haben unseren UIC-Barcode den muss die Sperre lesen können.


OK, jetzt haben wir alle verstanden, dass die Codes auf den DB-Fahrkarten nicht mit den Sperren kompatibel sind. Aber wer hält sich jetzt an die Norm und wer nicht? Und beschränkt sich das Problem auf die DB oder gibt es bei anderen Bahnen auch Probleme (z.B. ÖBB, SBB, CD, FS etc.)?

Es gibt verschiedene UIC-Codes die alle genormt sind. Die DB benutzt die erste oder zweite Generation und die NS und Co. die dritte. Insofern halten sich alle an die Norm

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 02.03.2016, 20:20 (vor 3755 Tagen) @ thelasse

Es gibt verschiedene UIC-Codes die alle genormt sind. Die DB benutzt die erste oder zweite Generation und die NS und Co. die dritte. Insofern halten sich alle an die Norm

Mein MT kann auch alle UIC-Codes (und sogar VDV-Barcodes) lesen. Warum schafft die NS das nicht, bzw. ignoriert das Problem? (wie viele Probleme des Internationalen Verkehrs an sich und der OV Chipkaart im speziellen)?

--
Weg mit dem 4744!

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 02.03.2016, 20:29 (vor 3755 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Fabian318, Mittwoch, 02.03.2016, 20:29

Es gibt verschiedene UIC-Codes die alle genormt sind. Die DB benutzt die erste oder zweite Generation und die NS und Co. die dritte. Insofern halten sich alle an die Norm


Mein MT kann auch alle UIC-Codes (und sogar VDV-Barcodes) lesen. Warum schafft die NS das nicht, bzw. ignoriert das Problem? (wie viele Probleme des Internationalen Verkehrs an sich und der OV Chipkaart im speziellen)?

Sind die Codes auf den Schalterfahrkarten nicht nur irgendwelche abgespeckten, die kaum Informationen enthalten, im Gegensatz zu den vollständigen Codes auf Handy-, Online- und NMBS/SNCF-Tickets?

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 02.03.2016, 20:34 (vor 3755 Tagen) @ Fabian318

Es gibt verschiedene UIC-Codes die alle genormt sind. Die DB benutzt die erste oder zweite Generation und die NS und Co. die dritte. Insofern halten sich alle an die Norm


Mein MT kann auch alle UIC-Codes (und sogar VDV-Barcodes) lesen. Warum schafft die NS das nicht, bzw. ignoriert das Problem? (wie viele Probleme des Internationalen Verkehrs an sich und der OV Chipkaart im speziellen)?


Sind die Codes auf den Schalterfahrkarten nicht nur irgendwelche abgespeckten, die kaum Informationen enthalten, im Gegensatz zu den vollständigen Codes auf Handy-, Online- und NMBS/SNCF-Tickets?

Abgespeckt ja, Start und Ziel sind aber drin. Im Prinzip würde es ja reichen, die ersten 2 Stellen der Bahnhofscodes auszuwerten...

--
Weg mit dem 4744!

In Sittard werden Fahrgäste mit gültigen Tickets ausgesperrt

thelasse, Utrecht(NL), Mittwoch, 02.03.2016, 22:18 (vor 3754 Tagen) @ JeDi

Es gibt verschiedene UIC-Codes die alle genormt sind. Die DB benutzt die erste oder zweite Generation und die NS und Co. die dritte. Insofern halten sich alle an die Norm


Mein MT kann auch alle UIC-Codes (und sogar VDV-Barcodes) lesen. Warum schafft die NS das nicht, bzw. ignoriert das Problem? (wie viele Probleme des Internationalen Verkehrs an sich und der OV Chipkaart im speziellen)?

Es geht bei den NS-Sperren nicht um das lesen der Codes. Das ist mit der vorhandenen Technik kein Problem. Der Grund warum deutsche Codes nicht funktionieren ist die Sicherheit. Die deutschen Codes sind relativ einfach zu fälschen und deshalb werden sie von den Sperren nicht anerkannt. Was aber nicht NS-sondern Hersteller bedingt ist.
Man kann der NS natürlich vorwerfen das man dann das System nicht in Betrieb nehmen soll. Aber erstens bekommt man wohl Druck von Personal und Gewerkschaft und zweitens verhandelt man wohl schon seit längerem mit der DB und kommt anscheinend zu keiner Lösung außer das die DB in ihren Zügen Keycards ausgibt.

Sicherheit der Barcodes

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 02.03.2016, 22:33 (vor 3754 Tagen) @ thelasse

Es gibt verschiedene UIC-Codes die alle genormt sind. Die DB benutzt die erste oder zweite Generation und die NS und Co. die dritte. Insofern halten sich alle an die Norm


Mein MT kann auch alle UIC-Codes (und sogar VDV-Barcodes) lesen. Warum schafft die NS das nicht, bzw. ignoriert das Problem? (wie viele Probleme des Internationalen Verkehrs an sich und der OV Chipkaart im speziellen)?

Es geht bei den NS-Sperren nicht um das lesen der Codes. Das ist mit der vorhandenen Technik kein Problem. Der Grund warum deutsche Codes nicht funktionieren ist die Sicherheit. Die deutschen Codes sind relativ einfach zu fälschen und deshalb werden sie von den Sperren nicht anerkannt. Was aber nicht NS-sondern Hersteller bedingt ist.

Naja, um die Sicherheit kann es nicht so weit her sein, wenn ich im Zweifelsfall auch einfach per Knopfdruck an den Infosäulen nur vorgeben muss, ein Ticket zu haben. ;)

Sonst finden sich sicher auch genug Keycards im Mülleimer, die man auch durch Kopieren leicht genug vervielfältigen kann... Und vervielfältigen kann ich wohl alle Codes, habe ich mit meinem auch gemacht, dann muss ich nicht immer das Fahrscheinheft aus dem Rucksack holen an den Sperren.

Wäre nur noch die Frage, ob die kleineren Codes irgendwie die Daten unverschlüsselt enthalten und die größeren nur durch einen Schlüssel zu erstellen sind?

Handyticket geht super!

ktmb, Dienstag, 01.03.2016, 17:58 (vor 3756 Tagen) @ Hessen1974

Gerade erst am Samstag in Enschede ausprobiert.
Herzliche Grüße

Nicht jeder hat ein Smartphone/Handyticket...

Packwagen1980, Dortmund, Dienstag, 01.03.2016, 20:39 (vor 3756 Tagen) @ ktmb

- kein Text -

--
"Grundsätze für den Ersatzzugthread: Nacheditieren von Ergänzungen aufgrund formaler Kleinigkeiten oder persönlicher Vorlieben braucht es nicht." ICE-Treff 07.02.15 (http://www.ice-treff.de/index.php?id=334473)

Nicht jeder hat ein Smartphone/Handyticket...

TRAXXP160DE, HBIK, Mittwoch, 02.03.2016, 16:27 (vor 3755 Tagen) @ Packwagen1980

Seit wann gibt es ein Euregioticket (AVV) als Handyticket?

Was ist mit Viererticket Preisstufe D in Venlo oder Zusatztickets?

SchönerTag Ticket --> Enschede werden doch auch von Busunternehmen, wie Vestische, verkauft.

DB SWT als Handyticket können die Lesegeräte in einem Bus der Vestischen VRR auch nicht lesen. Ernsthaft, dann noch die Verpflichtung ein geladenes Handy immer bei sich zu führen, klappt auch nicht immer.

Enschede und Nahverkehr

ktmb, Mittwoch, 02.03.2016, 16:37 (vor 3755 Tagen) @ TRAXXP160DE

Wenn man aus Dtschld. nach Enschede mit dem Nahverkehr möchte, muss man von Münster den direkten Zug nehmen.
Ich bin am letzten Wochenende von Osnabrück über Hengelo nach Enschede gefahren und hatte daher ein Handy-FV-Ticket.
Die Züge des Nahverkehrs aus Münster halten in Enschede vor der Barriere.
Herzliche Grüße

Enschede / Venlo

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 02.03.2016, 16:42 (vor 3755 Tagen) @ TRAXXP160DE

Seit wann gibt es ein Euregioticket (AVV) als Handyticket?

Was ist mit Viererticket Preisstufe D in Venlo oder Zusatztickets?

Nach Venlo kommen keine Sperren.


SchönerTag Ticket --> Enschede werden doch auch von Busunternehmen, wie Vestische, verkauft.

In Enschede hält der Zug von/nach Gronau außerhalb des Sperrenbereichs.

Wenn man sich die Karte ("plattegrond") anschaut, trifft das Problem mit der Akzeptanz von Nahverkehrsfahrscheinen ausschließlich in Sittard zu: http://www.ns.nl/over-ns/dossier-ov-chipkaart/steeds-meer-poortjes-in-gebruik.html

Nicht ganz ernst gemeinte Alternative zur Keycard

Giovanni, Dienstag, 01.03.2016, 18:51 (vor 3756 Tagen) @ Hessen1974

http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?30,7098828

Online- oder Handytickets dürfen ja nur von auserlesenen Personenkreisen benutzt werden und sind deshalb KEINE Alternative.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)

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