Ein-Sichten bei der DB (Allgemeines Forum)

moonglum, Hagen, Montag, 15.02.2016, 09:42 (vor 3695 Tagen)

"Seit Monaten spürt die Bahn, dass ihre Kunden bereit sind, umzusteigen. [.. ]
"Ein unzufriedener Kunde kehrt uns früher oder später den Rücken und sucht sich Alternativen", sagt der für Verkehr und Transport zuständige Vorstand Huber. "Und diese gibt es auf dem sich dramatisch verändernden Mobilitätsmarkt mehr als je zuvor: Fernbusse, Uber, Carsharing, Mitfahrzentralen und vieles mehr."

Komisch, dass Beiträge wie von mir, aber auch von aufgeweckten anderen Usern, hier im Forum zunehmend attackiert wurden, lächerlich gemacht wurden, man wandte einfache rhetorische Tricks an,um Beiträge ad absurdum zu führen, Themen sofort zu wechseln etc. pp. - und dachten, der Moonglum spinnt ja eh...

Nun denn, ich habe heute Morgen gerade erfahren, dass meine "alten Berufskollegen" aus der Medical-Consulting Szene samt und sonders auf geleaste BMW 3er umgestiegen sind. Ich als Einziger nicht, aber meine Arbeit ist auch komplett anders geworden. Kunden kommen jetzt ZU MIR nach Hagen (9 von 10 mit dem Auto - leider).

Der Markt konnte sich meines Erachtens nur deswegen so schnell entwickeln, weil die DB derartige besagte Verschlechterungen im Zugverkehr i.p. Pünktlichkeit, Anschlussaufnahme, Gastroservice und Wagenmaterial insbesondere auf den IC-Strecken an den Tag gelegt hat. Wie ein Kollege gerade noch sagte: "Schau Dir nur mal das Essen in den Speisewagen an: Portionen immer kleiner, und geschmacklich.... na ja..."

Da fallen mir die beiden Bänker aus Zürich ein, die wegen des hoch verspäteten 9er mit dem 105er fuhren. Sie studierten die unbekannte Speisekarte, bestellten den FRÜHSTÜCKSBURGER, erhielten so ein verbruzzeltes Ding, staunten Bauklötze, ließen es zurückgehen,später bestellten sie Spaghetti Bolognese, nach einem Bissen ging das auch als ungenießbar zurück. Gastrokollege W. aus Basel bekam es fast in den Kopf...:-)

Aber dann diskutierte "das Bistro" den qual. Niedergang der Speisekarte. An die Biolek-Serie in den Restaurantwagen erinnerte sich einige Gäste als Messlatte. Das war auch mein Höhepunkt...

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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Ein-Sichten bei der DB

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 15.02.2016, 09:53 (vor 3695 Tagen) @ moonglum

(...) BMW 3er (...)

Also das verstehe wer will, von der Bahn weg, und dann Bayrische Mist-Wagen? Dann doch lieber nen ganzen Tag 612er und IC(E)-T fahren. *schauder*

Die Karren aus München (und die meisten ihrer solzialinkompatiblen Fahrer) einfach nur fürchterlich findende Grüße,
der Colaholiker

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Ein-Sichten bei der DB

geko, München, Montag, 15.02.2016, 10:04 (vor 3695 Tagen) @ Colaholiker

Die Karren aus München (und die meisten ihrer solzialinkompatiblen Fahrer) einfach nur fürchterlich findende Grüße,
der Colaholiker

OffT: Besten Dank auch für diese pauschale Verunglimpfung. Liegt vermutlich am Signatur-Tourette.

OnT: Ich verstehe das sehr gut. Für Geschäftsreisende ist Planungssicherheit ein wichtiges, wenn ich das wichtigste, Element einer Reise. Mir ging es sehr ähnlich. Habe meine BC 100 1. Klasse nach einigen Monaten quasi nicht mehr genutzt aufgrund von Streiks. Inzwischen besitze ich keinerlei BahnCard mehr und reise innerdeutsch ausschließlich per airberlin (streikfrei) oder in Ausnahmen (da streiklastig) Lufthansa Group. Mit der Familie sind Bahnfahrten, dadurch dass keine BahnCard mehr da ist, ebenfalls auf quasi 0 gesunken. Fliegen wir halt weg statt innerdeutsch ein Wochenende zu verbringen.

Letztens erst Mailand: Inzwischen fliegen easyJet, Meridiana und Lufthansa/Air Dolomiti Mailand jeweils mehrmals täglich an. Der Zug benötigt mehr als 7h, der Flieger 1h. Der Flug mit easyJet kostete 77 Euro pro Person (return).

Ein-Sichten bei der DB

agw, NRW, Montag, 15.02.2016, 11:37 (vor 3695 Tagen) @ geko

Letztens erst Mailand: Inzwischen fliegen easyJet, Meridiana und Lufthansa/Air Dolomiti Mailand jeweils mehrmals täglich an. Der Zug benötigt mehr als 7h, der Flieger 1h. Der Flug mit easyJet kostete 77 Euro pro Person (return).

Immer wieder schön, wenn Leute im Flughafen wohnen und ihre Ferienwohnungen dann in einem anderen Flughafen buchen.

Ich persönlich wohne nicht in einem Flughafen und fahre meist 2-2.5h vor meinem Flug mit der S-Bahn zum Flughafen.

Auch wohne ich auf meinen Reisen eher selten in anderen Flughäfen und brauch nicht selten bis zum Hotel (inkl. Gepäckwarterei) eine weitere Stunde oder mehr nach der Landung.

Aber schön, dass du nach einer Stunde schon dein Ziel erreicht hast.
:-)

PS: Meine nächste Flugreise geht sogar ab QDU...

Ein-Sichten bei der DB

geko, München, Montag, 15.02.2016, 13:00 (vor 3695 Tagen) @ agw
bearbeitet von geko, Montag, 15.02.2016, 13:03

Auf was möchtest du hinaus?

Es wohnen auch wenige Menschen in einem Bahnhof. Die Entfernung in Städten wie Köln, Düsseldorf, Hamburg zum jeweiligen Flughaben sind mit denen zum jeweiligen Hbf. fast zu vergleichen. Meine persönlichen Beispiele:

Köln: Zum Flughafen 15 Minuten, zum Bahnhof etwa 10 Minuten
Hamburg: Zum Flughaben 25 Minuten, zum Bahnhof 15 Minuten
Berlin: Zum Flughafen 25 Minuten, zum Bahnhof 10 Minuten
München: Zum Bahnhof 15 Minuten, zum Flughafen 30 Minuten
Jeweils mit Taxi oder Carsharing.

Rechnen wir also einmal durch:

3x77 Euro easyJet plus 44 Euro Carsharing (MUC, return) plus Malpensa Express (60 Euro, 2 Erw, 1 Kind, return). 335 Euro in Summe.

Und die Zeiten?
30 Minuten Fahrt zum Airport MUC
15 Minuten Puffer bis Boarding für Security (klar, mann kann auch Stunden vorher da sein, aber wozu?)
30 Minuten Boarding
60 Minuten Flug
30 Minuten De-Boarding, Weg zum Malpensa Express
40 Minuten Fahrt Malpensa Express

Summe: 3h25m - lass es gerne 4h sein. Immer noch schneller als über 7h. Und günstiger.

Und leider gilt dies auch innerdeutsch. München-Hamburg ist per Flugzeug schneller, München-Köln/Düsseldorf ebenfalls, trotz schnellem ICE, München-Berlin ist zur Zeit noch per ICE ein schlechter Scherz.

Natürlich kann man Flugreisen aufblähen bei der Wahl des Anreisemittels, unnötigem Gepäck statt Handgepäck und viel zu frühem Erscheinen am Airport.

Sind wir jetzt www.airliners.de?

ktmb, Montag, 15.02.2016, 13:09 (vor 3695 Tagen) @ geko
bearbeitet von ktmb, Montag, 15.02.2016, 13:12

Ich muss im Mai beruflich nach Catania. Und? Fliegen kommt bei mir nicht in die Tüte.
Es gibt doch noch DB, ÖBB und FS.
Herzliche Grüße

Sind wir jetzt www.airliners.de?

thelasse, Utrecht(NL), Montag, 15.02.2016, 13:22 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

Ich muss im Mai beruflich nach Catania. Und? Fliegen kommt bei mir nicht in die Tüte.
Es gibt doch noch DB, ÖBB und FS.

Leider gibt es aber auch andere Kunden außer dir. Und für viele kommt Fliegen durchaus in die Tüte.

Sind wir jetzt www.airliners.de?

ktmb, Montag, 15.02.2016, 13:25 (vor 3695 Tagen) @ thelasse

Ich dachte, dass hier die Mehrheit eine gewisse Affinität zum Rad-Schien-System besitzt.
Da muss ich mir keine Prahlereien über CO2-Schleudern anhören.
Herzliche Grüße

Sind wir jetzt www.airliners.de?

geko, München, Montag, 15.02.2016, 13:34 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

Ich dachte, dass hier die Mehrheit eine gewisse Affinität zum Rad-Schien-System besitzt.

Habe ich, sonst hätte ich nicht drei Jahre in Folge eine BC 100 mein Eigen genannt. Aber ich musste leider - für mich persönlich - feststellen, dass die Bahn in weiten Teilen nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Gerade angesichts von preislichen oder zeitlichen Nachteilen ggü. dem Flugzeug (oder gar Auto) muss die Bahn sich mehr einfallen lassen, um attraktiv zu sein. Z.B. verlässliche gastronomische Angebote, sehr hohe (höher als Flieger!) Pünktlichkeit, etc.

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Gambrinus, Montag, 15.02.2016, 14:17 (vor 3695 Tagen) @ geko

Ich dachte, dass hier die Mehrheit eine gewisse Affinität zum Rad-Schien-System besitzt.


Habe ich, sonst hätte ich nicht drei Jahre in Folge eine BC 100 mein Eigen genannt. Aber ich musste leider - für mich persönlich - feststellen, dass die Bahn in weiten Teilen nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Gerade angesichts von preislichen oder zeitlichen Nachteilen ggü. dem Flugzeug (oder gar Auto) muss die Bahn sich mehr einfallen lassen, um attraktiv zu sein. Z.B. verlässliche gastronomische Angebote, sehr hohe (höher als Flieger!) Pünktlichkeit, etc.

Auch ich habe seit einigen Jahren die Hunderter und muss sagen, dass es wahrscheinlich auch extrem von den Strecken, die man fährt, abhängt, ob man mit der DB zufrieden ist.

In Bezug auf meine Fahrten muss ich sagen, dass es wie bei RTL mal gute und mal schlechte Zeiten gibt, in denen es meist ganz gut klappt und wo einfach zu oft irgendwas schief geht. Im Augenblick sehe ich eher gute Zeiten.

Ich habe allerdings auch festgestellt, dass ich mit den Jahren abgestumpft bin.
Wann habe ich mich das letzte Mal über verpasste Anschlüsse oder geschlossene Bistros aufgeregt? Habe ich Termine, plane ich Puffer ein. Um wegen einem geschlossenen Bistro kein Hungergefühl haben zu müssen, wird immer entweder vor der Fahrt gegessen oder es wird Proviant gekauft, der bis zur Endstation hält. Ab und zu esse ich auch im Zug was. Das ist dann aber immer meist kurz vor dem Ziel, so dass es kein Problem ist, wenn es nichts gibt. Und den standardmäßigen Kaffee gibt es ja nun immer, auch wenn er aus der Pumpkanne vom Notverkauf stammt.

Auch wenn ich die Bundesbahn von früher meist schöner fand als die DB heute, muss ich andererseits auch sagen, gibt es heute viele gute Sachen, die es früher nicht gab und die ich in der heutigen Zeit sehr angenehm finde und auch nicht mehr missen möchte.

Gruß, Gambrinus!

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thelasse, Utrecht(NL), Montag, 15.02.2016, 13:52 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

Ich dachte, dass hier die Mehrheit eine gewisse Affinität zum Rad-Schien-System besitzt.
Da muss ich mir keine Prahlereien über CO2-Schleudern anhören.

Natürliche muss du dir diese Prahlereien nicht anhören und die Mehrheit der User hier hat sicher auch eine Affinität zum Rad-Schiene-System. Aber die Kundschaft der DB besteht nunmal nicht nur aus Kunden die so loyal sind.
Es ist doch gut wenn die DB sieht das Kunden sich Alternativen suchen (ob man Fernbus & Co. als Alternative ansieht muss jeder selbst entscheiden) und versuchen will diese Kunden zurückzugewinnen.

Sind wir jetzt www.airliners.de?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 15.02.2016, 13:53 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

Ich dachte, dass hier die Mehrheit eine gewisse Affinität zum Rad-Schien-System besitzt.

Habe ich durchaus. Ich käme zum Beispiel nicht auf die Idee, innerdeutsch zu fliegen, es sei denn, es ist alternativlos (z.B. Termin in Hamburg so früh, daß der erste ICE zu spät dort gewesen wäre, Chef zahlt aber keine Übernachtung, sondern weist als Alternative eine Autofahrt durch die Nacht an). Eine Nachtfahrt im Stil von IC 2020 kommt nicht in Frage, wenn ich am nächsten Morgen halbwegs fit beim Kunden erscheinen soll, zumal ich die Nacht dann damit verbracht hätte, den Laptop zu bewachen. (Nein, kein Seminarkoffer. Ich arbeite, ich schwätze nicht. :-P) und echter Nachtzugverkehr innerdeutsch ab Frankfurt ist ja auch nicht wirklich gegeben, blöde zentrale Lage eben. ;-) Ansonsten lehne ich kategorisch ab, wenn mein Chef mich wieder in einen unserer runtergerittenen Firmenwagen setzen will und hocke mich in die Bahn.

Aber ab einer gewissen Fahrtdauer bin ich aber zu sehr Pragmatiker - zudem ein Pragmatiker mit wenig Zeit. Wenn ich in den Urlaub fahre, heißt das, ich habe maximal zwei Wochen frei. Mehr bekomme ich am Stück nicht, eher friert die Hölle zu. Da verdaddele ich nicht pro Richtung eineinhalb Tage auf der Bahn, wenn ich irgendwo gen Süden will. Da bleibt sonst nichts mehr vom Urlaub übrig und nach der Rückkehr bräuchte ich Urlaub vom Urlaub.

Mal wieder Pragmatismus statt Dogmatismus predigende Grüße,
der Colaholiker

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Bahnfahrten ist schön.

ktmb, Montag, 15.02.2016, 13:58 (vor 3695 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von ktmb, Montag, 15.02.2016, 13:58

Ich bin halt Ökofundi und mich nerven Autos. Beim Flugzeug bin ich auch pragmatisch, aber erst ab 5000 km. :)

Bahnfahrten ist schön.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 15.02.2016, 14:36 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

Ich bin halt Ökofundi und mich nerven Autos. Beim Flugzeug bin ich auch pragmatisch, aber erst ab 5000 km. :)

Für mich hat jedes Fahrzeug seine Berechtigung. Ich nutze Auto, ÖPNV, Bahn-Fernverkehr, Flugzeug, Schiff - eben jeweils da, wo das Verkehrsmittel seine spezifischen Vorteile ausspielen kann. Ich habe mal überlegt, ich war mit meinem Auto im vergangenen Jahr nicht einmal außerhalb Hessens unterwegs. Ich brauche es wirklich nur als Ergänzung zum ÖPNV, wo es keine sinnvollen Verbindungen (netz- oder uhrzeitbedingt) gibt, oder wenn mal mehr zu transportieren ist. (Großer Laserdrucker, der vom Händler nahe Gießen zu mir nach Hause wollte.) Auch für die Arbeit, wenn ich mal wieder so früh anfangen muß, daß hier im Heckennest noch kein ÖPNV erwacht ist, ist es alternativlos - vor der Arbeit 25 km mit dem Rad fahen (leider ist meine Arbeit so weit von meinem Wohnort entfernt) und dann den ganzen Tag durchgeschwitzt im Büro sitzen? Meine Kollegen würden mich lynchen. Mit Recht.

Für alles, was über den Bereich "Region" hinaus geht, kommt das Auto für mich nicht in Frage, da ich Autobahnfahrten hasse. Dann lieber gemütlich im ICE sitzen, von Frankfurt aus ist man damit ohnehin eigentlich immer schneller, wenn das Ziel direkt vom ICE angefahren wird. (2h19 von Frankfurt nach Hildesheim mit dem Auto? Vielleicht nachts mit einem kugelförmigen Auto im Vakuum... ;-) )

Allerdings hat aufgrund meines begrenzten Zeitbudgets (wie gesagt, Urlaub max. 2 Wochen am Stück, und das nur mit Betteln, mein Chef hätte es lieber wochenweise) das eben auch seine Grenzen. Bei mehr als 6, 7 Stunden Bahnfahrt verliere ich einfach zu viel Zeit. Zumal ich den Flughafen vor der Tür habe. Wenn ich dann lese, daß andere eineinhalb, zwei Tage im Zug sitzen - nee, da bleibt vom Urlaub ja nix mehr über. Und wenn ich übelege, nach zwei Tagen im Zug am Sonntag nach Hause zu kommen und am Montag wieder zur Arbeit zu müssen, da wäre die Erholung dahin. Frankfurt-Warnemünde letztes Jahr war noch im Rahmen des erträglichen, aber mehr brauche ich dann wirklich nicht an Bahnfahrt.

Dank eines fehlenden Supermarkts in Wohnungsnähe ohnehin das Auto brauchende Grüße*,
der Colaholiker

*) Öfter als einmal die Woche komme ich nicht zum Einkaufen, und dank des Aufbaus des Frankfurter ÖPNV-Netzes ist der nächste Supermarkt mit dem Auto 5 Minuten entfernt, mit dem ÖPNV mindestens 50.

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Bahnfahren ist schön. [Korrektur]

ktmb, Montag, 15.02.2016, 14:39 (vor 3695 Tagen) @ Colaholiker

- kein Text -

Aber (für mich) nicht als Selbstzweck. ;-)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 15.02.2016, 14:45 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

- kein Text -

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Aber (für mich) nicht als Selbstzweck. ;-)

ktmb, Montag, 15.02.2016, 14:54 (vor 3695 Tagen) @ Colaholiker

Ist bei mir kein Selbstzweck, sondern einzig mögliches Verkehrsmittel, da man für einen Führerschein noch einmal studieren muss. Im Nahbereich nutze ich also mein Fahrrad und für alle weiteren Fahrten einen Stadtbus oder eben die Deutsche Bahn. Ab 4-5000 km kommt dann eben noch das Flugzeug noch hinzu. :)

Aber (für mich) nicht als Selbstzweck. ;-)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 15.02.2016, 15:08 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

Ist bei mir kein Selbstzweck, sondern einzig mögliches Verkehrsmittel, da man für einen Führerschein noch einmal studieren muss. Im Nahbereich nutze ich also mein Fahrrad und für alle weiteren Fahrten einen Stadtbus oder eben die Deutsche Bahn. Ab 4-5000 km kommt dann eben noch das Flugzeug noch hinzu. :)

"Studieren" für den Besuch einer Fahrschule halte ich für etwas hochtrabend. ;-) Wie gesagt, alleine der Einkauf ist bei mir schon ein Problem, oder auch hin und wieder Arbeitszeiten, wo der "Dorf-ÖPNV" am Arbeitsort nicht mitspielt.
50 Minuten pro Strecke mit dem ÖPNV zum Supermarkt, und dann versuchen, zwei bis drei Getränkekisten nach Hause zu schleppen (mit mindestens zweimal umsteigen) - neee. Leider hat sich in den 10 Jahren, wo ich wohne, wo ich wohne, die Einkaufssituation vor Ort massiv verschlechtert. Ein Fahrrad, mit dem ich die Menge an Einkäufen transportieren kann, kommt mangels Platz im Keller auch nicht in Frage, ich bin froh, da ein normales Fahrrad unterzukriegen. Platz ist teuer in Frankfurt... ;-)

Aber das darf ja jeder so halten, wie er will. ;-)

Als Egobooster oder Genitalverlängerung ist mein Auto (japanischer Kleinwagen) definitiv nicht geeignet, aber dafür um so besser für das, wofür ich ihn brauche.

Mit meinem Pendlerverhalten (in der Stadt wohnen, am A. der Welt arbeiten) recht ungewöhnlich und für Ideen wie Park&Ride ungeeignet pendelnde Grüße,
der Colaholiker

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Sind wir jetzt www.airliners.de?

MFBM, Mannheim, Montag, 15.02.2016, 21:32 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

Zug fahren ist auch eine CO2-Schleuder (gerade auf langen und schnellen Zugfahrten), genauso wie Fernbusse,PKWs oder Schiffe. Und Öko-Strom gibt es bei der Bahn nur mit Bahn Card oder extra Aufschlag.

Innerdeutsche Flüge haben trotz allem ihre Daseinsberechtigung, aber jeder soll reisen wie er will und kann!

Leider haben sich die Grünen da nicht durchgesetzt.

ktmb, Montag, 15.02.2016, 21:35 (vor 3695 Tagen) @ MFBM
bearbeitet von ktmb, Montag, 15.02.2016, 21:38

Innerdeutsche Flüge müssen nicht sein. Lufthansa hätte sich mehr auf die Interkont-Verbindungen konzentrieren sollen. Jetzt haben sie Angst vor Etirates.

Zum Glück gibt es innerdeutsche Flüge...

MFBM, Mannheim, Montag, 15.02.2016, 22:00 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

Innerdeutsche Flüge müssen nicht sein.

Doch sie muss es geben. Zwischen vielen Städten ist ein Flug schneller und ohne BahnCard& Sparpreis auch mal günstiger. Beispiel Friedrichshafen/Bodensee-Regio: kaum FV, wenn dann dauert es Stunden bis in die Metropolen. -> Flug nach Berlin, Düsseldorf oder Hamburg schneller
Beispiel Mannheim: für (Geschäfts)reisende gibt es Flüge nach Berlin und Hamburg, die frühesten ICEs sind erst um 11:30/10:30 am Ziel -> Flug schneller und früher am Ziel
Beispiel Karlsruhe/ Stuttgart: keine stündlichen Direktverbindungen mit dem ICE nach Berlin, Hamburg etc. -> für frühe/späte Termine eignet sich nur das Flugzeug

Fazit: Innerdeutsche Flüge werden weiterhin gebraucht!

Zum Glück gibt es innerdeutsche Flüge...

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 16.02.2016, 07:56 (vor 3694 Tagen) @ MFBM

Doch sie muss es geben. Zwischen vielen Städten ist ein Flug schneller und ohne BahnCard& Sparpreis auch mal günstiger. Beispiel Friedrichshafen/Bodensee-Regio: kaum FV, wenn dann dauert es Stunden bis in die Metropolen. -> Flug nach Berlin, Düsseldorf oder Hamburg schneller

Von wirklich einem entlegenen Winkel der Republik zu einem gegenüberliegenden ist es zumindest bedingt durch die aktuelle Bedienungsstruktur vorteilhaft. Eine technische Notwendigkeit, abgesehen vom bestehenden Angebot im Bahnverkehr gibt es jedoch nicht, die Distanzen sind eigentlich überschaubar.

Beispiel Mannheim: für (Geschäfts)reisende gibt es Flüge nach Berlin und Hamburg, die frühesten ICEs sind erst um 11:30/10:30 am Ziel -> Flug schneller und früher am Ziel

Ist auch keine technische Notwendigkeit, sondern der Fahrplansituation geschuldet. Der Fahrplan war ja auch für mich mal ein Grund, nach Hamburg zu fliegen, weil der Termin sonst nicht so früh zu halten gewesen wäre. Von Frankfurt aus macht es in Puncto Reisezeit wenig Sinn. Da, wo es Flughäfen gibt, kommt man mit der Bahn schnell hin, will man irgendwo in abgelegene Regionen braucht man vom Flughafen auch länger dort hin, eventuell sogar länger, weil man vom Flughafen erst zum nächsten großen Knotenbahnhof muß und dann mit dem Regionalverkehr weiter.

Beispiel Karlsruhe/ Stuttgart: keine stündlichen Direktverbindungen mit dem ICE nach Berlin, Hamburg etc. -> für frühe/späte Termine eignet sich nur das Flugzeug

Fazit: Innerdeutsche Flüge werden weiterhin gebraucht!

Fazit: Wir haben im Grunde ein Henne-Ei-Problem. Gäbe es auch für diese Zeiten/Regionen brauchbare Bahnverbindungen, wäre die Nachfrage nach Flügen geringer und der Flugverkehr würde sich weiter einschränken. Eine wirkliche technische Notwendigkeit, wie beispielsweise innehalb der USA von Küste zu Küste, wo wir von ganz anderen Distanzen sprechen, oder in Inselstaaten, wo größere Wassermassen zu berqueren sind, besteht in Deutschland eigentlich nicht.

Dir zwar in der Momentanen Situation, aber absolut nicht im Grundsatz zustimmende Grüße,
der Colaholiker

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Ein-Sichten bei der DB

agw, NRW, Montag, 15.02.2016, 14:26 (vor 3695 Tagen) @ geko

Auf was möchtest du hinaus?

Das man nicht sagen kann "mit dem Flugzeug Dauert die Reise 1h".


Es wohnen auch wenige Menschen in einem Bahnhof. Die Entfernung in Städten wie Köln, Düsseldorf, Hamburg zum jeweiligen Flughaben sind mit denen zum jeweiligen Hbf. fast zu vergleichen. Meine persönlichen Beispiele:

Aber nicht bei jedem liegt überhaupt ein Flughafen in der Nähe oder auf dem Weg Richtung Ziel. Man kann also die Zeiten nicht einfach addieren.
Wohne ich in Bochum Hbf, muss ich erst mal zurück nach Düsseldorf. In der Zeit wäre ich auch schon in Hamm gewesen.


Köln: Zum Flughafen 15 Minuten, zum Bahnhof etwa 10 Minuten
Hamburg: Zum Flughaben 25 Minuten, zum Bahnhof 15 Minuten
Berlin: Zum Flughafen 25 Minuten, zum Bahnhof 10 Minuten
München: Zum Bahnhof 15 Minuten, zum Flughafen 30 Minuten
Jeweils mit Taxi oder Carsharing.

Zur Rushhour? Meist braucht man doch zur Rushhour schon 15 Minuten innerhalb des Flughafengeländes? Aber ich kenne mich da nicht so aus.

Gut, mit dem Taxi brauche ich auch nur gut 30 Minuten bis zum Flughafen, wenn gerad nichts los ist (1h in der Rushhour). Dann sind die Taxikosten zur Wohnung zusammen aber höher als der Flugpreis (2*60 Euro).


Rechnen wir also einmal durch:

3x77 Euro easyJet plus 44 Euro Carsharing (MUC, return) plus Malpensa Express (60 Euro, 2 Erw, 1 Kind, return). 335 Euro in Summe.

Und die Zeiten?
30 Minuten Fahrt zum Airport MUC

Okay, da wohnst du aber wirklich am Flughafen, wenn du mit Parken 30 Minuten brauchst.

15 Minuten Puffer bis Boarding für Security (klar, mann kann auch Stunden vorher da sein, aber wozu?)

Und Gepäckaufgabe hast du gar nicht? Das ist dann schon mal wieder ein Spezialfall.
Sonst kannst du noch mal 30 Minuten für Baggagedrop draufrechnen.
Oder du bezahlst deinen Flug nicht selber und es ist nicht schlimm, wenn du ihn verpasst.
Also 15 Minuten vom Eintreten in den Flughafen bis das Gate geschlossen wird?
Das glaube ich dir nicht, dass du das immer so machst und noch nie einen Flug verpasst hast. Ich stehe häufig 15 Minuten in der Security plus 15 Minuten am Baggedrop.
Zugegeben, es kommen immer noch ein paar Businesstypen weit nach Gateschließung ins Flugzeug. Das sind aber die, die man meiner Meinung nach lieber draußen lassen sollte, damit die mal lernen pünktlich zu sein.

30 Minuten Boarding
60 Minuten Flug
30 Minuten De-Boarding, Weg zum Malpensa Express

Hier haben die meisten noch 20 Minuten Warten aufs Gepäck dabei.

40 Minuten Fahrt Malpensa Express

Summe: 3h25m - lass es gerne 4h sein. Immer noch schneller als über 7h. Und günstiger.

Sicher. Aber zähle ich jetzt die baggage-Warterei und normale Puffer dazu, die jeder ohne Prioritypass einkalkulieren muss, kannst du noch eine gute Stunde draufrechnen.
Also 4-5h vs 7h.
Und eben nicht 1h vs 7h. Mehr wollte ich gar nicht sagen.

Und leider gilt dies auch innerdeutsch. München-Hamburg ist per Flugzeug schneller, München-Köln/Düsseldorf ebenfalls, trotz schnellem ICE, München-Berlin ist zur Zeit noch per ICE ein schlechter Scherz.

Natürlich kann man Flugreisen aufblähen bei der Wahl des Anreisemittels, unnötigem Gepäck statt Handgepäck und viel zu frühem Erscheinen am Airport.

Wie gesagt, 2* Taxi für zusammen 120 Euro möchte ich nicht selber bezahlen wollen. Was an Gepäck unnötig ist und was nicht, ist ne persönliche Sache. Jeder hat andere Bedürfnisse. Und wenn man seinen verpassten Flug selber neu buchen muss, veranschlagt man auch mehr als 15 Minuten vom Parkhaus bis zur Gateschließung.
Wenn man unnötige Reisen weglässt kann man ja noch mehr Zeit sparen. :-)

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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Fluchzeug und ICE sind keine Konkurrenten

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 15.02.2016, 17:00 (vor 3695 Tagen) @ geko
bearbeitet von 218 466-1, Montag, 15.02.2016, 17:02

Und die Zeiten?
30 Minuten Fahrt zum Airport MUC
15 Minuten Puffer bis Boarding für Security (klar, mann kann auch Stunden vorher da sein, aber wozu?)
30 Minuten Boarding
60 Minuten Flug
30 Minuten De-Boarding, Weg zum Malpensa Express
40 Minuten Fahrt Malpensa Express

Summe: 3h25m - lass es gerne 4h sein. Immer noch schneller als über 7h. Und günstiger.

Und leider gilt dies auch innerdeutsch. München - Hamburg ist per Flugzeug schneller, München - Köln/Düsseldorf ebenfalls, trotz schnellem ICE, München - Berlin ist zur Zeit noch per ICE ein schlechter Scherz.

Fluchzeuge mit ICE zu vergleichen ist etwa so, wie wenn man ein Schwimmbad mit mit einem Kino vergleicht, nämlich sinnlos.
Das sind zwei völlig verschiedene Verkehrsmittel mit völlig unterschiedichen Zielgruppen.
Wer fliegt, will möglichst schnell von der einen Metropole in die andere.
Wer ICE fährt will von einer Metropole in ein Ober- oder Mittelzentrum oder umgekehrt, oder auch von der einen Metropole in die andere, hat es aber überhaupt nicht eilig.

[Gebetsmühle]Wenn man dem Fluchzeug überhaupt Konkurrenz machen wollen würde, dann gäbe es ein Transrapid-Netz.[/Gebetsmühle]
Dann sehen die Zeiten ganz anders aus:
München - Mailand:

15 Minuten zum Münchner Hbf
5 Minuten Puffer an der Station.
10 Sekunden "Boarding" (einsteigen)
80 Minuten schweben (inkl. Halt in Innsbruck)
10 Sekunden "De-Boarding" (aussteigen)
2 Minuten Fußweg in die Stadt.

Summe: 2h02m

Das wäre mit Rad-Schiene im Leben nicht zu schaffen, auch nicht unter 4h, selbst wenn der NTV-AGV über eigene SFS bis München verlängert werden würde.
Die EC München - Italien haben trotzdem ihre Berechtigung, weil sie Rosenheim, Kufstein, Wörgl u.a. bedienen, die weder der TR noch das Fluchzeug noch der AGV bedienen (würden).

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

Fluchzeug und ICE sind keine Konkurrenten

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 15.02.2016, 17:14 (vor 3695 Tagen) @ 218 466-1

Naja, der Flugverkehr Köln-Frankfurt und Berlin-Hamburg wurde doch aufgrund der ICE eingestellt, oder ...?

Fluchzeug und ICE sind keine Konkurrenten

Aphex Twin, Dienstag, 16.02.2016, 01:55 (vor 3695 Tagen) @ 218 466-1

Wenn wir gerade von praktisch vollkommen hypothetischen Alternativen sprechen, könnten wir doch auch über fliegende Autos diskutieren.

Von der Bahn aufs Auto umsteigen...?

Splittergattung, Montag, 15.02.2016, 11:44 (vor 3695 Tagen) @ moonglum

Nun denn, ich habe heute Morgen gerade erfahren, dass meine "alten Berufskollegen" aus der Medical-Consulting Szene samt und sonders auf geleaste BMW 3er umgestiegen sind. Ich als Einziger nicht, aber meine Arbeit ist auch komplett anders geworden. Kunden kommen jetzt ZU MIR nach Hagen (9 von 10 mit dem Auto - leider).

Der Markt konnte sich meines Erachtens nur deswegen so schnell entwickeln, weil die DB derartige besagte Verschlechterungen im Zugverkehr i.p. Pünktlichkeit, Anschlussaufnahme, Gastroservice und Wagenmaterial insbesondere auf den IC-Strecken an den Tag gelegt hat. Wie ein Kollege gerade noch sagte: "Schau Dir nur mal das Essen in den Speisewagen an: Portionen immer kleiner, und geschmacklich.... na ja..."


Haha, Scherzkekse, deine Kollegen... steigen vom zweitunpünktlichsten Verkehrsmittel auf das unpünktlichste um :D

Wenn ich irgendwohin mit dem Auto fahre, nehme ich mir meistens eine Reserve von ungefähr zwei, auf Langstrecke eher drei Stunden mit - das ist so die Verspätung, die ich bei einer Autofahrt auf der Mittel- oder Langstrecke einkalkulieren muss. Bei der Bahn rechne ich normalerweise mit einer halben Stunde Reserve, maximal mit einer Stunde, wenn ich weiß, dass irgendwo wacklige Anschlüsse enthalten sind. Ich weiß schon, warum ich mein Auto abgegeben habe...

Nichtsdestotrotz muss natürlich auch die Bahn noch an ihrer Pünktlichkeit arbeiten - in der Schweiz würde ich wahrscheinlich ganz ohne Reserve planen, oder maximal eine halbe Stunde bei Langstrecken. Und dass durch so Geschichten wie die Streichung von Bordgastronomie auch Kunden verloren gehen, ist natürlich logisch, nicht jeder hat einen derart flexiblen Essensrhythmus wie ich, dass ich auch mal ne Langstreckenfahrt ohne warme Mahlzeit zwischendrin aushalten kann ;-)

Optimist!

musicus, Montag, 15.02.2016, 11:54 (vor 3695 Tagen) @ Splittergattung

Bei der Bahn rechne ich normalerweise mit einer halben Stunde Reserve, maximal mit einer Stunde, wenn ich weiß, dass irgendwo wacklige Anschlüsse enthalten sind.

Meine Erfahrungen und meine Strecken zeigen:
- 30 Minuten reichen oft, weniger Puffer sollte man dennoch nicht einplanen.
- 60 Minuten sind meine Standardreserve, i.d.R. fahre ich also einen Takt früher, als es Termine erfordern würden.
- Bei sehr wichtigen Terminen, die nur über Langstrecke oder mit Umstiegen (besonders bei Übergangszeiten von weniger als 30 Minuten) zu erreichen sind, sind >80 Minuten Reserve dringend anzuraten.

Optimist!

agw, NRW, Montag, 15.02.2016, 12:10 (vor 3695 Tagen) @ musicus

Bei der Bahn rechne ich normalerweise mit einer halben Stunde Reserve, maximal mit einer Stunde, wenn ich weiß, dass irgendwo wacklige Anschlüsse enthalten sind.


Meine Erfahrungen und meine Strecken zeigen:
- 30 Minuten reichen oft, weniger Puffer sollte man dennoch nicht einplanen.
- 60 Minuten sind meine Standardreserve, i.d.R. fahre ich also einen Takt früher, als es Termine erfordern würden.
- Bei sehr wichtigen Terminen, die nur über Langstrecke oder mit Umstiegen (besonders bei Übergangszeiten von weniger als 30 Minuten) zu erreichen sind, sind >80 Minuten Reserve dringend anzuraten.

Bei sehr wichtigen Terminen rechne ich immer 3-4 Stunden Puffer ein. Damit deckt man zwar nicht jede Evakuierung/Abschleppung ab (die ja eher 5h dauert), aber zumindest die einfachen PUs. Doppelte PUs kommen ja auch mal vor, aber 6h Puffer wäre dann doch etwas übertrieben.

Optimist!

geko, München, Montag, 15.02.2016, 13:06 (vor 3695 Tagen) @ agw
bearbeitet von geko, Montag, 15.02.2016, 13:08

Bei sehr wichtigen Terminen rechne ich immer 3-4 Stunden Puffer ein. Damit deckt man zwar nicht jede Evakuierung/Abschleppung ab (die ja eher 5h dauert), aber zumindest die einfachen PUs. Doppelte PUs kommen ja auch mal vor, aber 6h Puffer wäre dann doch etwas übertrieben.

Bei allem Respekt: Aber 3-4 Stunden Puffer ist doch weltfremd. Zumindest für viele Berufe. Ich kann doch nicht für einen 60-120 Minuten Termin die doppelte Zeit als Puffer einplanen. Meine Woche bestände nur noch aus Puffern. Habe morgen Abend einen wichtigen Termin in Hamburg gegen 19.30 Uhr. Da müsste ich nach dieser Logik ja den Zug um 11 Uhr nehmen. Stattdessen nehme ich den Flug um 17.30 Uhr ab Düsseldorf und verlasse das Büro um 16.30 Uhr.

Optimist!

agw, NRW, Montag, 15.02.2016, 14:45 (vor 3695 Tagen) @ geko

Bei sehr wichtigen Terminen rechne ich immer 3-4 Stunden Puffer ein. Damit deckt man zwar nicht jede Evakuierung/Abschleppung ab (die ja eher 5h dauert), aber zumindest die einfachen PUs. Doppelte PUs kommen ja auch mal vor, aber 6h Puffer wäre dann doch etwas übertrieben.


Bei allem Respekt: Aber 3-4 Stunden Puffer ist doch weltfremd. Zumindest für viele Berufe. Ich kann doch nicht für einen 60-120 Minuten Termin die doppelte Zeit als Puffer einplanen. Meine Woche bestände nur noch aus Puffern. Habe morgen Abend einen wichtigen Termin in Hamburg gegen 19.30 Uhr. Da müsste ich nach dieser Logik ja den Zug um 11 Uhr nehmen. Stattdessen nehme ich den Flug um 17.30 Uhr ab Düsseldorf und verlasse das Büro um 16.30 Uhr.

Jo, muss man halt abwägen.
Wenn ich jetzt 200 mal im Jahr zu einem wichtigen Termin muss und 30 Minuten Puffer einbaue, dann komme ich vermutlich mindestens ein mal 3h zu spät. Mehr auch nicht.

Wenn ich jetzt einmal im Leben einen richtig teuren Flug buche, das Vorstellungsgespräch meines Lebens habe, etc, dann hilft es nicht, dass die Chancen 1:1000 standen, 3h zu spät zu kommen, wenn es dann doch passiert ist.

Beim Fliegen rechne ich übrigens 8-16h Puffer ein, wenn ich erst abends los fliege.
Entweder steht man kurz davor (in Düsseldorf) abends gar nicht mehr losfliegen zu dürfen oder der Nachmittagsflieger hat soviel Verspätung, dass man am Umsteigeflughafen den letzten Flieger zum Ziel/nach hause verpasst hat.
Ist ja nicht so, dass es Anschlussverluste nur bei der Bahn gibt.

Optimist!

Aphex Twin, Dienstag, 16.02.2016, 01:58 (vor 3695 Tagen) @ musicus

60 Sekunden sind meine Standardreserve ... zum Eintreffen auf dem Bahnsteig.

Auto BEDEUTEND zuverlässiger als die Bahn

Blaschke, Montag, 15.02.2016, 16:07 (vor 3695 Tagen) @ Splittergattung

Hallo.

Nun denn, ich habe heute Morgen gerade erfahren, dass meine "alten Berufskollegen" aus der Medical-Consulting Szene samt und sonders auf geleaste BMW 3er umgestiegen sind.

Haha, Scherzkekse, deine Kollegen... steigen vom zweitunpünktlichsten Verkehrsmittel auf das unpünktlichste um :D

Also aus 5 Jahren Pillenfahrerei, u.a. auf der A 1, kann ich nur sagen, dass die Pünktlichkeit bei meiner Kutscherei DEUTLICH über der der Bahn liegt, als ich für sie noch Fahrgäste zählte und befragte.

Leider, möchte man als Bahn-Sympathisant noch hinzufügen.

Schöne Grüße von jörg

Wo ist die A1?

ktmb, Montag, 15.02.2016, 16:14 (vor 3695 Tagen) @ Blaschke

Tut mir leid, so etwas weiß ich einfach nicht. Ich weiß aber immer wo der Bahnhof ist.
Herzliche Grüße
Jörg vom Berg :)

Familienduell!

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 15.02.2016, 17:15 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

Tut mir leid, so etwas weiß ich einfach nicht. Ich weiß aber immer wo der Bahnhof ist.
Herzliche Grüße
Jörg vom Berg :)

100 Leute haben wir gefragt, wissen Sie wo die A1 ist.

100 Leute haben wir gefragt, wissen Sie wo der Bahnhof ist.

Hmm ...

Autokultur

ktmb, Montag, 15.02.2016, 17:35 (vor 3695 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von ktmb, Montag, 15.02.2016, 17:39

Ich gebe zu, dass ich schon manchmal schwach werde, um mir einen Tesla für Arme zu kaufen. Glaube aber kaum, dass ich in meinem Alter (Ü40) noch einen Führerschein mache. Ein GoogleCar könnte es aber irgendwann als Ergänzung zur Fahrt mit dem transrapid schon werden. In zehn Jahren vielleicht?

das schreckliche Stück zwischen den Friedensstädten... ;-)

Blaschke, Montag, 15.02.2016, 20:10 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

Hallo Richtung Nobel-Berg ;-)


gemeint war die Autobahn 1 zwischen Münster und Osnabrück, die auf dem Teilstück noch immer nur zweispurig ist. Noch bis 2018 werden die 3 Talbrücken des Tecklenburger Waldes erneuert. Dann soll bald der Ausbau zwischen Greven und Münster-Nord beginnen. Weiterhin wird ab nächstem Jahr das "Lotter Kreuz" umgebaut. Die Dütebrücke weiter nördlich bei "Osnabrück-Hafen" ist ab Herbst auch dran, also Abriß und Neubau.

Auf der A 1 ist IMMER Action! Und die Zweispurigkeit macht es nicht entspannter.

Ich muß 4x am Tag da lang, je 2mal pro Richtung. Dazu dann Stadtverkehr Osnabrück und Stadtverkehr Münster (mit den ganzen irren Radfahrern *g*).

Und dann hast Du ein "Publikum", was noch anspruchsvoller ist als "moonglum". Für evtl. Verspätungen haben die Damen in den Apotheken nun i.d.R. GAR KEIN Verständnis. Die leben oft in einer ganz anderen Welt - weit jenseits der Realität. Wenn Du denen dann sagst, "hey, Baby, da war STAU!", dann sagt die vorwurfsvoll: "Ja, da müssen Sie dann auch mal drumrumfahren!" Ich sag: "Was glauben Sie, warum eine Umleitung Umleitung heißt? WEIL ES EIN UMWEG IST! Wäre es eine Abkürzung, hieße sie ja Ableitung! Und weil eine Umleitung ein Umweg ist, dauert es eben EIN PAAR MINUTEN(!!!) länger! Hätte ich im Stau gewartet, wäre ich noch in einer halben Stunde nicht da!" Kapieren tun sie's trotzdem nicht... ;-)

Wohlgemerkt, wir reden von MINUTEN! Sei bei der Abendtour - wenn die Ommas in den Apotheken seit 18:00 Uhr auf ihre überlebenswichtigen Herzpillen warten - mal nur 5 oder 8 oder gar 10 Minuten später! Da bekommen die Damen einen Anfall. Was da los wäre, würde man wie beim Zug einen Takt verpassen und dann gleich EINE STUNDE später sein - es ist unvorstellbar. GROSSALARM!!!!

Von den Minutenabweichungen aber abgesehen ist die Zuverlässigkeit trotz der ganzen Kilometer UM EIN VIELFACHES höher als bei der Bahn mit dieser Irrsinnserfindung ITF. Ich erinnere mich noch, als ich eine andere Tour fuhr - weiter nördlich -, die mit 3(!) anderen Touren verknüpft war (Warenübergabe). Eine andere Kollegin schepperte derweil von Münster nach Oldenburg und wieder zurück - wir trafen uns zuletzt um 11:15 Uhr in Münster. Gegen 14:45 Uhr begegneten wir uns dann wieder auf der Autobahn - jeweils in unterschiedlicher Richtung unterwegs. An 4 von 5 Tagen die Woche trafen wir uns auf demselben Abschnitt zwischen 2 Ausfahrten (etwa Höhe Raststätte Dammer Berger). Ich selbst war davon überrascht und fasziniert, wie genau man doch mit dem Auto die Zeiten planen kann! Voraussetzung dabei natürlich, dass man einigermaßen realistisch plant. Und ganz wichtige Voraussetzung: ORTSKENNTNIS! Ortskenntnis ist DURCH NICHTS zu ersetzen! Im Störungsfall muß man wissen, wie man auch dann bestmöglich ans Ziel kommt. Und möglichst nicht da Umleitung fährt, wo alle fahren.

Und das klappt seit nunmehr 5 Jahren bestens. Die Verspätungen über 60 Minuten kann ich problemlos an 2 Händen abzählen (wenn nicht sogar eine reicht!) Wenn ich da die Verspätungen bei Bahnfahrten über 60 Minuten aufgrund verpaßter ITF-Anschlüsse in Erinnerung rufe... - lassen wir es lieber. Da verliert die Bahn HAUSHOCH! Wie erwähnt: Als Bahnfreund muß man ein großes LEIDER dazu schreiben. Aber es bringt auch nichts, hier zu tun, als sei das Auto so ein unkalkulierbares Zeitrisiko - das ist einfach Unfug!


Schöne Grüße von

jörg

Nachhilfe Autobahnnetz: Lektion 1 ;-)

ALR997, Dienstag, 16.02.2016, 10:48 (vor 3694 Tagen) @ ktmb

Bei der A1 handelt es sich um einen 400 Kilometer langen verkehrsberuhigten Bereich zwischen Lübeck und Bad Münstereifel. Allerdings ist das Parken hier, im Vergleich zum Beispiel zu so mancher Innenstadt, kostenfrei, was viele Besucher gerne nutzen und dementsprechend ihr Fahrzeug hier abstellen.

Aufgrund der landschaftlichen Streckenführung unter Berücksichtigung von Bramsche, Kamen und Radevormwald zählt sie auch zu den touristischen Attraktionen Westdeutschlands.
Zwischen Hamburg und Köln ist sie zudem eine entspannte Alternative zur Raserei der Bahn. Wer mal die Landschaft geniessen möchte, oder aber einfach nur in gemütlicherem Tempo als in der Bahn vorankommen möchte, für den ist die A1 eine echte Alternative.

Unvergessen auch die gut erhaltenen Bauwerke aus der Antike: ob Rheinbrücke Leverkusen, Kamener Kreuz oder Fehmarnsundbrücke, hier finden sich Monumente einer lange vergangenen Epoche in beinahe tadellosem Zustand!

Nächste Woche reden wir dann über den Polen-Highway A2.

Liebe Grüße,
Lucas ;-)

Autobahnkunde mit Lucas

462 001, Taunus, Dienstag, 16.02.2016, 11:46 (vor 3694 Tagen) @ ALR997

Hey Lucas,

das war ne schöne Schippe an Wissen:)

Ich freu mich schon auf folgende Lektionen:
- A46
- A61
- A99
- A542
- A555
- A643

Hoffentlich werden die dann auch so schön;-)-)-)

Gruß vom Taunus-Westerwald-Speedway

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

Autobahnkunde mit Lucas

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 16.02.2016, 11:55 (vor 3694 Tagen) @ 462 001

Ich werfe mal die öffentliche Destruction-Derby-Strecke A661 ins Rennen.

Grinsende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

Autobahnkunde mit Lucas

ALR997, Dienstag, 16.02.2016, 12:56 (vor 3694 Tagen) @ 462 001

Hey Lucas,

das war ne schöne Schippe an Wissen:)

Ich freu mich schon auf folgende Lektionen:
- A46
- A61
- A99
- A542
- A555
- A643

Hoffentlich werden die dann auch so schön;-)-)-)

Gruß vom Taunus-Westerwald-Speedway

Na bevor ich in dieser Richtung weitermachen kann, kommen noch 44 weitere Autobahnen (nun nicht ganz, es gibt da ja doch die eine oder andere Lücke).
Gleichwohl, ich werde mir Mühe geben ;-)

Gruß von zuhause,
Lucas

Autobahnkunde - darf ich mitmachen?

Christian_S, Dienstag, 16.02.2016, 13:09 (vor 3694 Tagen) @ ALR997


Na bevor ich in dieser Richtung weitermachen kann, kommen noch 44 weitere Autobahnen (nun nicht ganz, es gibt da ja doch die eine oder andere Lücke).
Gleichwohl, ich werde mir Mühe geben ;-)

Da mache ich gerne mit, falls ich darf ;)

Nach meinem gestrigen Besuch auf dem wunderbaren Gut Aiderbichl bei Deggendorf kann ich ein wenig aktuelles zur A3, A93, A9 und A4 beisteuern ;)

Autobahnkunde - darf ich mitmachen? Ja sichi!

ALR997, Dienstag, 16.02.2016, 13:39 (vor 3694 Tagen) @ Christian_S

Na bevor ich in dieser Richtung weitermachen kann, kommen noch 44 weitere Autobahnen (nun nicht ganz, es gibt da ja doch die eine oder andere Lücke).
Gleichwohl, ich werde mir Mühe geben ;-)

Da mache ich gerne mit, falls ich darf ;)

Nach meinem gestrigen Besuch auf dem wunderbaren Gut Aiderbichl bei Deggendorf kann ich ein wenig aktuelles zur A3, A93, A9 und A4 beisteuern ;)

Ich unterstelle mal, der Ausgangspunkt war in Thüringen? Die Autobahnen lassen doch so einiges erahnen ;-)
Zugegeben, östlich der einstigen Staatsgrenze kenne ich nur wenige Autobahnen - wohl aber auch weniger Bahnstrecken, denn im Westen.

Aber natürlich darfst du auch von den schönsten Autobahnen Deutschlands berichten ;-)

Autobahnkunde - darf ich mitmachen? Ja sichi!

Christian_S, Dienstag, 16.02.2016, 20:52 (vor 3694 Tagen) @ ALR997


Ich unterstelle mal, der Ausgangspunkt war in Thüringen? Die Autobahnen lassen doch so einiges erahnen ;-)

Das ist richtig :-)


Aber natürlich darfst du auch von den schönsten Autobahnen Deutschlands berichten ;-)

Nun, die A4 ist angesichts ihres mittlerweile guten Ausbauzustandes wenig ereignisreich, da kann man tatsächlich relativ gut und zügig fahren.

Die A9 ist schon ein schwierigerer Fall, allerdings seit der letzte noch fehlende Abschnitt zwischen Triptis und Schleiz nun auch endlich 6-sprurig ausgebaut ist, ist ein erhebliches Nadelöhr beseitigt. Trotzdem, gerade auf den schon lange ausgebauten Abschnitten zwischen Schkeuditzer und Hermsdorfer Kreuz hat man dank allerlei Tempolimits und permanent vorhandener Baustellen immer das Gefühl, die Autobahn wird nie fertig ;) Hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten sind dort so gut wie unmöglich.

Die A93 ist insgesamt eine Wohltat, wenn auch nur 2-spurig pro Richtung, aber dennoch nicht zu überlastet. Der LKW-Verkehr ist zwar vorhanden, aber nicht so dicht wie auf A9 oder A3, sodass man nicht so oft in einem LKW-Rennen stecken bleibt.

Lediglich im Raum Regensburg wird es durch die Tunnel und die z.T. sehr kurzen Zu- bzw Abfahrten oft eng. In der nachmittäglichen Rush-Hour ging es dort gestern nur mit Geschwindigkeiten zwischen 30 und 60 km/h vorwärts, ohne das eine Spur gesperrt/blockiert gewesen wäre.

Nicht erstrebenswert ist dagegen die A3. Dank nur 4-Spurigkeit erreicht man hier Wahnsinns-Durchschnittsgeschwindigkeiten von eigentlich kaum über 100 km/h. Kaum hat man ein LKW-Rennen überstanden und mal kurz hochbeschleunigt, zieht weiter vorn auch schon der nächste Brummi raus und mit etwas "Glück" schleicht man dank minimalstem Geschwindigkeitsunterschied kilometerweit mit 90 km/h hinterher. Da macht Autofahren echt "Spass"^^ ;)

(OT) Straßenparadise

ALR997, Dienstag, 16.02.2016, 21:19 (vor 3694 Tagen) @ Christian_S

Ich unterstelle mal, der Ausgangspunkt war in Thüringen? Die Autobahnen lassen doch so einiges erahnen ;-)

Das ist richtig :-)

Aber natürlich darfst du auch von den schönsten Autobahnen Deutschlands berichten ;-)

Nun, die A4 ist angesichts ihres mittlerweile guten Ausbauzustandes wenig ereignisreich, da kann man tatsächlich relativ gut und zügig fahren.

Die A9 ist schon ein schwierigerer Fall, allerdings seit der letzte noch fehlende Abschnitt zwischen Triptis und Schleiz nun auch endlich 6-sprurig ausgebaut ist, ist ein erhebliches Nadelöhr beseitigt. Trotzdem, gerade auf den schon lange ausgebauten Abschnitten zwischen Schkeuditzer und Hermsdorfer Kreuz hat man dank allerlei Tempolimits und permanent vorhandener Baustellen immer das Gefühl, die Autobahn wird nie fertig ;) Hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten sind dort so gut wie unmöglich.

[...]

Nicht erstrebenswert ist dagegen die A3. Dank nur 4-Spurigkeit erreicht man hier Wahnsinns-Durchschnittsgeschwindigkeiten von eigentlich kaum über 100 km/h. Kaum hat man ein LKW-Rennen überstanden und mal kurz hochbeschleunigt, zieht weiter vorn auch schon der nächste Brummi raus und mit etwas "Glück" schleicht man dank minimalstem Geschwindigkeitsunterschied kilometerweit mit 90 km/h hinterher. Da macht Autofahren echt "Spass"^^ ;)

Da überlege ich gerade, welche Autobahnen ich denn so am angenehmsten finde. Ganz vorne mit dabei ist tatsächlich die A2: durchgehend mindestens dreispurig und die meisten Staus lösen sich (zumindest außerhalb der Ballungsräume Hannover und Rhein-Ruhr) ganz schnell wieder auf. Auf der anderen Seite musst du hier lediglich im "alpinen" Streckenabschnitt von Bielefeld bis Wunstorf grundsätzlich mit Geschwindigkeitsbeschränkungen rechnen (am Kamener Kreuz ist das glaube ich nur baustellenbedingt).

Schön ist auch die B6 - zwar keine Autobahn, aber autobahnähnlich ausgebaut und absolut konkurrenzlos für schnelle Fahrten von Niedersachsen nach Mitteldeutschland.

Wer ein schnelles Auto hat und dieses ausfahren möchte, der kann die A31 zwischen Bottrop und Leer dafür gut nutzen. Im dünn besiedelten Emsland sind hier Geschwindigkeiten nach oben offen möglich, der IC nebenan schafft leider nur maximal 140, aufgrund mehrerer Zwischenhalte ist mehr auch nicht nötig.

Auch im Ruhrgebiet, ob mans glaubt oder nicht, kommt man gut voran. Den schlechten Ruf hat die A40 meiner Erfahrung nach nur durch die Staus der Hauptverkehrszeit und die nervigen LKW. In unmittelbarer Entfernung führen aber im Zweifelsfall noch die Autobahnen 2 und 42 (und in Zukunft auch 44) praktisch direkt parallel dazu, auf allen dreien sind Geschwindigkeiten jenseits der 130 bequem machbar.

Hingegen die A3 ist, auch wegen der häufigen Baustellen oder spontanen nächtlichen Sperrungen, nicht gerade mein Liebling.

Gibt es eigentlich einen Autobahn-Treff? ;-)

Liebe Grüße,
Lucas

(OT) Straßenparadise

Splittergattung, Mittwoch, 17.02.2016, 23:00 (vor 3693 Tagen) @ ALR997

Da überlege ich gerade, welche Autobahnen ich denn so am angenehmsten finde. Ganz vorne mit dabei ist tatsächlich die A2: durchgehend mindestens dreispurig und die meisten Staus lösen sich (zumindest außerhalb der Ballungsräume Hannover und Rhein-Ruhr) ganz schnell wieder auf. Auf der anderen Seite musst du hier lediglich im "alpinen" Streckenabschnitt von Bielefeld bis Wunstorf grundsätzlich mit Geschwindigkeitsbeschränkungen rechnen (am Kamener Kreuz ist das glaube ich nur baustellenbedingt).

Von Hannover bis Magdeburg ist doch tagsüber meines Wissens auch 130... und garniert mit diversen Blitzern, mit denen die Landkreise Peine und Helmstedt ihre Kassenlage aufbessern wollten, was dann zeitweise zu einer unschönen Schlammschlacht mit dem niedersächsischen Verkehrsministerium führte, weil das vor den Blitzern Warnschilder aufstellen wollte ;-)

Schön ist auch die B6 - zwar keine Autobahn, aber autobahnähnlich ausgebaut und absolut konkurrenzlos für schnelle Fahrten von Niedersachsen nach Mitteldeutschland.

Oh ja, wie ich immer sage, die unnötigste Autobahn der Welt - da kannste auch mal bequem ne halbe Stunde lang bei Tempo 180 cruisen, ohne dass dir irgendwelche anderen Verkehrsteilnehmer begegnen ;-)
Zwar die schnellste Verbindung, aber ein ziemlicher Geheimtipp. Auch Anbieter von Mitfahrgelegenheiten fahren lieber über Magdeburg, weil sie denken, da noch Fahrgastpotenziale abschöpfen zu können - ich hab mir dann, als ich noch ein Auto hatte und regelmäßig da lang kam, immer einen Spaß draus gemacht, das als MFG anzubieten und Monopolist für die Bedienung von Harzkäffern zu sein. Legendär ist immer noch der Typ, der einmal unbedingt Samstagmittag nach Wernigerode musste (nicht zur Brockenbahn oder so, sondern zur Party der Fachhochschule :D ) und mich geradezu flehentlich anschrieb: "Boah, danke Mann!!!! Du bist meine absolute Rettung!!! Ich muss da unbedingt nach Wernigerode und außer dir fährt da niemand, auch kein Zug... ich arbeite bei einer Brauerei und bringe dir dann einen Kasten Bier mit, zusätzlich zum Fahrgeld, okay?" Auf das Bier warte ich bis heute...

(OT) A2 und B6

ALR997, Mittwoch, 17.02.2016, 23:10 (vor 3693 Tagen) @ Splittergattung

Da überlege ich gerade, welche Autobahnen ich denn so am angenehmsten finde. Ganz vorne mit dabei ist tatsächlich die A2: durchgehend mindestens dreispurig und die meisten Staus lösen sich (zumindest außerhalb der Ballungsräume Hannover und Rhein-Ruhr) ganz schnell wieder auf. Auf der anderen Seite musst du hier lediglich im "alpinen" Streckenabschnitt von Bielefeld bis Wunstorf grundsätzlich mit Geschwindigkeitsbeschränkungen rechnen (am Kamener Kreuz ist das glaube ich nur baustellenbedingt).

Von Hannover bis Magdeburg ist doch tagsüber meines Wissens auch 130... und garniert mit diversen Blitzern, mit denen die Landkreise Peine und Helmstedt ihre Kassenlage aufbessern wollten, was dann zeitweise zu einer unschönen Schlammschlacht mit dem niedersächsischen Verkehrsministerium führte, weil das vor den Blitzern Warnschilder aufstellen wollte ;-)

Ich meine mich erinnern zu können, noch vor Kurzem (legal) mit 230 von Hannover nach Braunschweig gefahren zu sein. Die Blitzer und entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nur temporär aktiv, und zwar dank der auf ganzer Länge vorhandene VBA. Die Landkreise hätten aus diesem Grund gerne gesehen, wenn die VBA häufiger mal eingeschaltet würde, damit man auch blitzen kann. "Überraschenderweise" fühlten sich die Verantwortlich seitens der A2 von den Landkreisen veräppelt, denn die Blitzer sollen schließlich nicht als Gelddruckmaschine missbraucht werden.

Lange Rede, kurzer Sinn: manchmal ist 130, manchmal nicht, kommt auf die Verkehrssituation an ;-)

Schön ist auch die B6 - zwar keine Autobahn, aber autobahnähnlich ausgebaut und absolut konkurrenzlos für schnelle Fahrten von Niedersachsen nach Mitteldeutschland.

Oh ja, wie ich immer sage, die unnötigste Autobahn der Welt - da kannste auch mal bequem ne halbe Stunde lang bei Tempo 180 cruisen, ohne dass dir irgendwelche anderen Verkehrsteilnehmer begegnen ;-)
Zwar die schnellste Verbindung, aber ein ziemlicher Geheimtipp. Auch Anbieter von Mitfahrgelegenheiten fahren lieber über Magdeburg, weil sie denken, da noch Fahrgastpotenziale abschöpfen zu können - ich hab mir dann, als ich noch ein Auto hatte und regelmäßig da lang kam, immer einen Spaß draus gemacht, das als MFG anzubieten und Monopolist für die Bedienung von Harzkäffern zu sein. Legendär ist immer noch der Typ, der einmal unbedingt Samstagmittag nach Wernigerode musste (nicht zur Brockenbahn oder so, sondern zur Party der Fachhochschule :D ) und mich geradezu flehentlich anschrieb: "Boah, danke Mann!!!! Du bist meine absolute Rettung!!! Ich muss da unbedingt nach Wernigerode und außer dir fährt da niemand, auch kein Zug... ich arbeite bei einer Brauerei und bringe dir dann einen Kasten Bier mit, zusätzlich zum Fahrgeld, okay?" Auf das Bier warte ich bis heute...

Naja du sagst es richtig: ein Geheimtipp. Das Traurige ist, dass selbst Bekannte, denen ich davon erzählt habe, lieber über Magdeburg gefahren sind! Ich muss mich wirklich fragen, entweder bin ich nicht vertrauenswürdig, was Autobahnfragen angeht, oder die Strecke wird tatsächlich konsequent gemieden? Die Strafe für die Bekannten folgte glücklicherweise auf dem Fuße, als sie in eine Vollsperrung bei Helmstedt samt zweistelligem Staukilometer (es ging rasant auf die 20 km zu) gerieten. Auf der B6 wäre das sicher nicht passiert ;-)

(OT) A2 und B6

telemaxx, Bremen, Hannover, Mittwoch, 17.02.2016, 23:30 (vor 3693 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von telemaxx, Mittwoch, 17.02.2016, 23:31

Google sagt über Magdeburg ist rund 10 Minuten schneller (Beispiel Hannover - Halle). Ich denke viele Leute richten sich nach Navigationssystemen.

(OT) A2 und B6

Splittergattung, Donnerstag, 18.02.2016, 19:57 (vor 3692 Tagen) @ telemaxx

Google sagt über Magdeburg ist rund 10 Minuten schneller (Beispiel Hannover - Halle). Ich denke viele Leute richten sich nach Navigationssystemen.

Ja, das ist aber ohne Stau - und auf der Piste ist immer Stau oder Sperrung :D

Wobei es sein kann, dass die Differenz dadurch zustande kommt, dass man bei der Fahrt via B 6 noch umständlich auf der Stadtautobahn um Braunschweig herumgurken muss, was dank größtenteils Tempo 80 und ebenfalls Staugefahr etwas zeitaufwändig sein kann. Ich bin meistens in Braunschweig gestartet und konnte mir die Stadtumrundung daher sparen.

(OT) A2 und B6

Splittergattung, Donnerstag, 18.02.2016, 19:55 (vor 3692 Tagen) @ ALR997

Ich meine mich erinnern zu können, noch vor Kurzem (legal) mit 230 von Hannover nach Braunschweig gefahren zu sein. Die Blitzer und entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nur temporär aktiv, und zwar dank der auf ganzer Länge vorhandene VBA. Die Landkreise hätten aus diesem Grund gerne gesehen, wenn die VBA häufiger mal eingeschaltet würde, damit man auch blitzen kann. "Überraschenderweise" fühlten sich die Verantwortlich seitens der A2 von den Landkreisen veräppelt, denn die Blitzer sollen schließlich nicht als Gelddruckmaschine missbraucht werden.

Lange Rede, kurzer Sinn: manchmal ist 130, manchmal nicht, kommt auf die Verkehrssituation an ;-)

Kann es sein, dass du abends/nachts/frühmorgens unterwegs warst? Ich erinnere mich daran, dass dort meistens von 6 bis 21 Uhr Tempo 130 war. Und ich deswegen einmal in Hannover um 5:30 morgens ausgetestet habe, was das Auto so hergibt, um vor dem Inkrafttreten der Begrenzung in Braunschweig auf die 391 gewechselt zu sein ;-)
Aber das ist mittlerweile ca. 2 Jahre her, kann sein, dass die VBA damals noch nicht flächendeckend standen.

Genialer Tip! Da muß ich hin... ;-)

Blaschke, Donnerstag, 18.02.2016, 20:17 (vor 3692 Tagen) @ Splittergattung

Hallo!

Schön ist auch die B6 - zwar keine Autobahn, aber autobahnähnlich ausgebaut und absolut konkurrenzlos für schnelle Fahrten von Niedersachsen nach Mitteldeutschland.

Oh ja, wie ich immer sage, die unnötigste Autobahn der Welt - da kannste auch mal bequem ne halbe Stunde lang bei Tempo 180 cruisen, ohne dass dir irgendwelche anderen Verkehrsteilnehmer begegnen ;-)

GEIL GEIL GEIL GEIL! Muß ich mir merken. Die A 1 zwischen Münster und Osnabrück ist ja leider ein Horror ;-)

Einziger Spaß, wenn es mal nicht so voll ist, mit xxx durch die 3-Brücken-Baustelle mit Fahrbahnüberleitung von links nach rechts oder umgekehrt zu fahren.


Schöne Grüße von

jörg

Da lobe ich mir...

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 17.02.2016, 07:21 (vor 3693 Tagen) @ Christian_S

..die Highways in den USA.

Nicht erstrebenswert ist dagegen die A3. Dank nur 4-Spurigkeit erreicht man hier Wahnsinns-Durchschnittsgeschwindigkeiten von eigentlich kaum über 100 km/h. Kaum hat man ein LKW-Rennen überstanden und mal kurz hochbeschleunigt, zieht weiter vorn auch schon der nächste Brummi raus und mit etwas "Glück" schleicht man dank minimalstem Geschwindigkeitsunterschied kilometerweit mit 90 km/h hinterher. Da macht Autofahren echt "Spass"^^ ;)

Da fahren alle gleich schnell, egal ob PKW oder LKW, da gibt es keine Elefantenrennen, und Probleme mit Mittelspurschleichern hat man nicht, da man auf jeder Spur jede andere Spur überholen darf. Auch wenn mir die Verkehrspolitik dieses Staates mit ihrer Autozentriertheit sonst nicht unbedingt gefällt mir zumindest die operative Umsetzung.

Das nur am Rande mal erwähnende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

Da lobe ich mir...

ALR997, Mittwoch, 17.02.2016, 13:58 (vor 3693 Tagen) @ Colaholiker

..die Highways in den USA.

Nicht erstrebenswert ist dagegen die A3. Dank nur 4-Spurigkeit erreicht man hier Wahnsinns-Durchschnittsgeschwindigkeiten von eigentlich kaum über 100 km/h. Kaum hat man ein LKW-Rennen überstanden und mal kurz hochbeschleunigt, zieht weiter vorn auch schon der nächste Brummi raus und mit etwas "Glück" schleicht man dank minimalstem Geschwindigkeitsunterschied kilometerweit mit 90 km/h hinterher. Da macht Autofahren echt "Spass"^^ ;)

Da fahren alle gleich schnell, egal ob PKW oder LKW, da gibt es keine Elefantenrennen, und Probleme mit Mittelspurschleichern hat man nicht, da man auf jeder Spur jede andere Spur überholen darf. Auch wenn mir die Verkehrspolitik dieses Staates mit ihrer Autozentriertheit sonst nicht unbedingt gefällt mir zumindest die operative Umsetzung.

So mächtig viele Auslandsstrecken kenne ich vom Auto nicht, aber ich empfinde Autobahnfahrten in den Niederlanden zum Beispiel als sehr ruhig und angenehm.
Vor einiger Zeit zum Beispiel eine Fahrt nach Rotterdam: immer geradeaus und mit Tempomat ging es sehr entspannt über eine ziemlich weite Strecke. Lediglich an einem Knoten mit einer relativ verkehrsstarken Autobahn wurde es mal etwas wuseliger, ansonsten musste ich eigentlich nur in den Kurven überhaupt reagieren.
Niemand drängelte, niemand fuhr zu schnell oder zu langsam: alle haben sich nach dem Beginn der Autobahn bei ca. 130 eingependelt und so ging das fast durchgehend bis zum Ende weiter.

Etwas chaotischer war die Rückfahrt bei Utrecht über einen mehrspurigen Abschnitt, da wurde dann auch mal gerne sehr wahllos links und rechts überholt, was den Deutschen dann doch sehr verwirrt.

So gesehen ist es durchaus empfehlenswert ein Tempolimit einzuführen, auch wenn das die Reisezeit verlängert. Ein generelles Tempolimit von 120 kann auf bestimmten Strecken durchaus eine halbe Stunde kosten - aus Sicht des Bahnsympathisanten natürlich eine gute Idee ;-)

130 km/h

ktmb, Mittwoch, 17.02.2016, 14:04 (vor 3693 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von ktmb, Mittwoch, 17.02.2016, 14:04

Das wäre eine gute Sache. Wird wohl leider in Deutschland nicht umsetzbar sein.

130 km/h

ALR997, Mittwoch, 17.02.2016, 15:11 (vor 3693 Tagen) @ ktmb

Das wäre eine gute Sache. Wird wohl leider in Deutschland nicht umsetzbar sein.

Ob das so gut ist, kann man durchaus diskutieren und das liegt immer im Auge des Betrachters, aber wenn man ein Tempolimit durchsetzt, hat das ökologische und sicherheitstechnische Vorteile.

Übrigens, auch wenn ich persönlich es schade finden würde, gehe ich davon aus, dass ein generelles Tempolimit über kurz oder lang kommen wird.

Speedlimit USA

Christian_S, Donnerstag, 18.02.2016, 00:10 (vor 3693 Tagen) @ Colaholiker

..die Highways in den USA.

Da fahren alle gleich schnell, egal ob PKW oder LKW, da gibt es keine Elefantenrennen, und Probleme mit Mittelspurschleichern hat man nicht, da man auf jeder Spur jede andere Spur überholen darf. Auch wenn mir die Verkehrspolitik dieses Staates mit ihrer Autozentriertheit sonst nicht unbedingt gefällt mir zumindest die operative Umsetzung.

Es ist tatsächlich in den USA öfter mal zu sehen, wie ein LKW an einem PKW vorbeizieht. Kennt man hierzulande ja eher nicht ;)

Trotzdem ist man auch auf den US-Highways in der Regel mit dem PKW etwas flotter unterwegs als die Trucks, wobei es natürlich auch auf das jeweilige Speed Limit ankommt, dass von Bundestaat zu Bundesstaat unterschiedlich ist.

Jedenfalls habe ich mich immer geweigert, wegen erlaubten 5 mph mehr die Maut für den Interstate zu zahlen und bin lieber den gewöhnlichen Highway gefahren ;)

Na ja, keine gute Nachhilfe... ;-)))

Blaschke, Dienstag, 16.02.2016, 19:56 (vor 3694 Tagen) @ ALR997

Hallo!

Bei der A1 handelt es sich um einen 400 Kilometer langen verkehrsberuhigten Bereich zwischen Lübeck und Bad Münstereifel.

Wobei Bad Münstereifel nicht an der A 1 liegt. Zwischen Lübeck und BLANKENHEIM, dem zwischenzeitlichen Autobahnende sind es auch ca 550 Kilometer. Demnach ist auf 150 km freie Fahrt für freie Bürger. Und Endpunkte sind es beides nicht - weder Lübeck noch Blankenheim.


Aufgrund der landschaftlichen Streckenführung unter Berücksichtigung von Bramsche, Kamen und Radevormwald zählt sie auch zu den touristischen Attraktionen Westdeutschlands.

Mit Radevormwald hat die A 1 ebenfalls nichts zu tun.

Unvergessen auch die gut erhaltenen Bauwerke aus der Antike: ob Rheinbrücke Leverkusen, Kamener Kreuz oder Fehmarnsundbrücke, hier finden sich Monumente einer lange vergangenen Epoche in beinahe tadellosem Zustand!

Das Kamener Kreuz ist vor einigen Jahren erneuert worden! Bis 2009, um genau zu sein. Antik ist da nicht mehr viel.

Nächste Woche reden wir dann über den Polen-Highway A2.

Du meinst die "Warschauer Allee"... ;-). Einverstanden - aber dann mit etwas weniger Falschem bitte. DANKE!


Schöne Grüße von

jörg

Na ja, keine gute Nachhilfe... ;-)))

ALR997, Mittwoch, 17.02.2016, 14:04 (vor 3693 Tagen) @ Blaschke

Hallo!

Bei der A1 handelt es sich um einen 400 Kilometer langen verkehrsberuhigten Bereich zwischen Lübeck und Bad Münstereifel.

Wobei Bad Münstereifel nicht an der A 1 liegt. Zwischen Lübeck und BLANKENHEIM, dem zwischenzeitlichen Autobahnende sind es auch ca 550 Kilometer. Demnach ist auf 150 km freie Fahrt für freie Bürger. Und Endpunkte sind es beides nicht - weder Lübeck noch Blankenheim.

Aber wer kennt Münstereifel und wer kennt Blankenheim? Ich persönlich kenne beide Orte, aber ich habe unterstellt, dass sich Münstereifel etwas größerer Bekanntheit erfreut.

Aufgrund der landschaftlichen Streckenführung unter Berücksichtigung von Bramsche, Kamen und Radevormwald zählt sie auch zu den touristischen Attraktionen Westdeutschlands.

Mit Radevormwald hat die A 1 ebenfalls nichts zu tun.

Remscheid, tatsächlich. Da hätte ich die Autobahn wohl gerne ein paar Kilometerchen weiter östlich gehabt ;-)
Ich wusste nur, dass Radevormwald über die A1 erschlossen ist, daher habe ich den Ort genannt - wobei ich Radevormwald bei unter 10 km Entfernung noch in den Einzugsbereich der Autobahn zählen würde.

Unvergessen auch die gut erhaltenen Bauwerke aus der Antike: ob Rheinbrücke Leverkusen, Kamener Kreuz oder Fehmarnsundbrücke, hier finden sich Monumente einer lange vergangenen Epoche in beinahe tadellosem Zustand!


Das Kamener Kreuz ist vor einigen Jahren erneuert worden! Bis 2009, um genau zu sein. Antik ist da nicht mehr viel.

Dann waren sie aber bis neulich noch mit was Anderem nicht fertig - denn jedes Mal wenn ich da langfahre wird in dem Bereich noch fleißig gewerkelt. Ist aber gut möglich, dass es da nur um die Fahrbahn geht.

Nächste Woche reden wir dann über den Polen-Highway A2.

Du meinst die "Warschauer Allee"... ;-). Einverstanden - aber dann mit etwas weniger Falschem bitte. DANKE!

Ich werde mir Mühe geben ;-)

Jörg fährt Pillen nach Fahrplan?

RhBDirk, Montag, 15.02.2016, 16:58 (vor 3695 Tagen) @ Blaschke

Hallo.

Nun denn, ich habe heute Morgen gerade erfahren, dass meine "alten Berufskollegen" aus der Medical-Consulting Szene samt und sonders auf geleaste BMW 3er umgestiegen sind.

Haha, Scherzkekse, deine Kollegen... steigen vom zweitunpünktlichsten Verkehrsmittel auf das unpünktlichste um :D


Also aus 5 Jahren Pillenfahrerei, u.a. auf der A 1, kann ich nur sagen, dass die Pünktlichkeit bei meiner Kutscherei DEUTLICH über der der Bahn liegt, als ich für sie noch Fahrgäste zählte und befragte.

Leider, möchte man als Bahn-Sympathisant noch hinzufügen.

Schöne Grüße von jörg

6:17 abholen des Fahrzeugs beim Pillenlager, 6:43 Anlieferung erste Apotheke, 7:24 Ankunft Krankenhaus Osnabrück?

Du fährst nach einem festgelegten Fahrplan die Pillen aus?

Es braucht mehr als nur nen Fahrplan!

462 001, Taunus, Montag, 15.02.2016, 18:22 (vor 3695 Tagen) @ RhBDirk

Haha, Scherzkekse, deine Kollegen... steigen vom zweitunpünktlichsten Verkehrsmittel auf das unpünktlichste um :D

Also aus 5 Jahren Pillenfahrerei, u.a. auf der A 1, kann ich nur sagen, dass die Pünktlichkeit bei meiner Kutscherei DEUTLICH über der der Bahn liegt, als ich für sie noch Fahrgäste zählte und befragte.

Leider, möchte man als Bahn-Sympathisant noch hinzufügen.

Schöne Grüße von jörg

6:17 abholen des Fahrzeugs beim Pillenlager, 6:43 Anlieferung erste Apotheke, 7:24 Ankunft Krankenhaus Osnabrück?

Du fährst nach einem festgelegten Fahrplan die Pillen aus?

Zudem hoffe ich, das für Blaschi eine Expresstrasse bestellt wurde;-) Denn sonst heißt es zukünftig, bitte langsmam fahren und zur Überholung bereit machen^^

Gruß aus dem Taunus

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

Meine Trasse schaffe ich mir selbst ,-)))

Blaschke, Montag, 15.02.2016, 20:32 (vor 3695 Tagen) @ 462 001

Huhu!

Du fährst nach einem festgelegten Fahrplan die Pillen aus?

Zudem hoffe ich, das für Blaschi eine Expresstrasse bestellt wurde;-)

Die schaffe ich mir auf der Autobahn selbst ;-))))
Genauer will ich da jetzt nicht drauf eingehen; gibt sonst einen größeren Shitstorm, als wenn ich über die Schweiz schimpfe. Nur soviel: Agressivität, sprich Lichthupe und so, bringt wenig. Ziel muß es sein, dass der Fahrer, der mich aufhält, deswegen ein schlechtes Gewissen bekommt und deswegen dann FREIWILLIG Platz macht für mich. Klappt in den meisten Fällen auch... ;-))))

Und ja, es gibt tatsächlich noch ein paar "Wilde", die den Spruch mit den "Eiligen Arzneimitteln" wirklich glauben. Dabei haben nun 99,999% der Ware locker noch 5 oder 10 Minuten oder auch mehrere Stunden Zeit zum Ausliefern. Auch wenn Apotheken und Kunden das anders sehen... ;-)

Wobei es auch schon vorgekommen ist, dass ich die Betäubungsmittel, Opiate, die ich ausliefern will, gleich wieder mitbekomme, "der Patient ist gerade verstorben und braucht die nicht mehr...".

Denn sonst heißt es zukünftig, bitte langsmam fahren und zur Überholung bereit machen^^

An Blaschi vorbei zu kommen, ist kein Zuckerschlecken... ;-)))


Manchmal ganz lustig: Da fährt man AUSNAHMSWEISE mal rechts, weil die rechte Spur frei ist und man ja das Rechtsfahrgebot kennt. In der Ferne fährt ein Brummi, auf den man langsam aufläuft. Links kommt von hinten der SUV angeprescht, Vmax. Ich rechne kurz alles durch, jau paßt, wenn der auf dem Gas bleibt, kommt er vorbei, bevor ich auf den Lkw auflaufe. Alles könnte also passen: Der SUV brettert durch, ich ziehe danach nach links ohne vorher bremsen zu müssen und überhole Brummi.

Der SUV-Fahrer aber ahnt, wie es meistens abläuft, nämlich dass das Kurierfahrerarschloch wieder rauszieht und ihn ausbremst. Und so bremsen nicht wenige in solchen Fällen schon vorsorglich ab!!!! Erlebe ich immer wieder.

Gut, ich tue ihnen dann auch den Gefallen und ziehe rüber - weil ich ja sonst bremsen müßte.


Schöne Grüße von


jörg

Ja klar fahre ich die nach Fahrplan... ;-)

Blaschke, Montag, 15.02.2016, 20:23 (vor 3695 Tagen) @ RhBDirk

Hallo!

6:17 abholen des Fahrzeugs beim Pillenlager, 6:43 Anlieferung erste Apotheke, 7:24 Ankunft Krankenhaus Osnabrück?

Du fährst nach einem festgelegten Fahrplan die Pillen aus?

Richtig!

Ziemlich genauso wie oben beschrieben ist das! Nur zu anderen Zeiten bei mir ;-). Die Vorgabe ist eine minutengenaue Berechnung.


Zur ersten Tour nach Osnabrück geht es um 11:15 Uhr in Münster los!
Die zweite Tour in Münster startet um 14:11 Uhr. Für die habe ich 56 Minuten Zeit (bzw. die 56 Min zahlt der Auftraggeber meinem Spediteur.
Die dritte Tour nach Osnabrück würde eigentlich um 16:59 Uhr beginnen, aber ich nehme noch die Ware für eine Apotheke auf der 17:15 Uhr-Tour mit und lade dann in Osnabrück in ein anderes Fahrzeug um.

Die Apothekendamen haben so ihre festen Zeiten UND ERWARTEN AUCH, DASS DU ABSOLUT PÜNKTLICH DA BIST! Und die Patienten sowieso ;-). Wie grad woanders geschrieben: Sei mal abends 10 Minuten später da, 18:20 Uhr statt 18:10 Uhr. Da sind die Ommas fertig mit der Welt. "Wo bleibt er denn?", "Wann bekommen wir unsere Hustensäfte?", "Oh Gott, muß ich sterben, weil der Bote nicht kommt?", "Ich brauche meine Pillen doch noch HEUTE ABEND!"

Wenn Du dann reinkommst mit den Wannen voller Pillen, dann sind sie erstmal erleichtert, ganze Gebirgsketten fallen zu Boden (nicht nur Steine...), sie machen Dir Platz, damit auch ja nichts mehr schief geht. Wenn Du dann mit dem Leergut zurückgehst zum Auto, müssen sie aber doch noch mal brummelig gucken oder stänkern.

Aber das alles stört einen echten Auslieferungsprofi nicht. Du bist es - wie ein Schaffner auch!!! - gewohnt, für ALLES, was falsch läuft, verantwortlich gemacht zu werden. Den Apothekenmiezen bist Du nie früh genug da, Autofahrer und Radfahrer und Fußgänger sowieso verachten Dich. Am geilsten ist das immer, wie sie dann hupen oder diskutieren. An einem echten Profi perlt das ab - ich sag mal so: Der Tag war nicht besser, weil heute nur 5 statt wie sonst 10 Autofahrer gehupt und genörgelt haben ;-). Denn jeder will heute "just in time". Also bis 17 Uhr bestellen in der Apotheke und dann verlangen, dass die Pillen SPÄTESTENS um 18 Uhr aus dem 65 km entfernten Münster angekarrt werden. Was aber unter bezahlbaren Bedingungen eben nur dann geht, wenn man in der 30er-Zone auch mal 32 fährt, wenn es die Umstände erlauben. Was den Anlieger-Oppi dann aber auf die Barrikaden treibt und er sich beschwert. Aber so ist das im Leben...

Was der große Vorteil daran ist: Wenn ich sowieso immer alles falsch mache und für alles verantwortlich bin und mich alle verachten, dann habe ich die Freiheit, die Dinge so zu machen, wie ICH es will! Genörgelt wird ja eh. Ob ich es so mache oder so oder noch ganz anders: irgendwer motzt immer. Wenn aber eh irgendwer immer motzt, dann ist es ja egal - und ich kann die Dinge nach MEINEM Gusto machen... ;-)

Und weil sich für so einen Job bei der Bezahlung kaum jemand findet, habe ich auch diesbezüglich eine gewisse Narrenfreiheit... Die Kündigung überlegt sich jeder Chef zweimal... ;-) (denn der nächste ist ein noch größerer Bagalut als meinereiner... *g*)

Schöne Grüße von

jörg

Welche "Alternativen" sind das denn?

ktmb, Montag, 15.02.2016, 11:48 (vor 3695 Tagen) @ moonglum

Einfach nur lächerlich.

+1

Garfield_1905, Montag, 15.02.2016, 12:38 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

- kein Text -

+2

VT642, Montag, 15.02.2016, 15:14 (vor 3695 Tagen) @ ktmb

- kein Text -

Ein-Sichten bei der DB

markman, Montag, 15.02.2016, 12:57 (vor 3695 Tagen) @ moonglum
bearbeitet von markman, Montag, 15.02.2016, 12:58

Nun denn, ich habe heute Morgen gerade erfahren, dass meine "alten Berufskollegen" aus der Medical-Consulting Szene samt und sonders auf geleaste BMW 3er umgestiegen sind. Ich als Einziger nicht, aber meine Arbeit ist auch komplett anders geworden. Kunden kommen jetzt ZU MIR nach Hagen (9 von 10 mit dem Auto - leider).

nun, es gibt Menschen, die fühlen sich toll, im BMW zu fahren, gerade wenn der Arbeitgeber den zahlt. Die Ehefrau auch, schließlich kann sie dann bei ihren Freundinnen prahlen (ok, ab 5er könnte man das eher machen).
Im 3er ist weniger Platz als auf einem Sitz in der 2. Klasse im ICE :-)

Wer fährt denn durch D mit dem Auto? Wer das jahrzente macht, sieht dann auch so aus: alt und verbraucht.

Welche Alternative sollte ich mir suchen: ich fahre jede Woche die Strecken H=> HH, H =>Berlin und H=> Marburg/Frankfurt und zurück.

Da kannst Du mir einen 5er geschenkt hinstellen, ich würde trotzdem mit der Bahn fahren, auch wenn es mal kein heißes Wasser gibt und ich meinen Kaffee nicht bekomme.

Flinkster sollte das Angebot ausweiten, um auch an Bahnhöfen wie Lüneburg/Uelzen/Celle in die Pampa fahren zu können.

Aber klar, junge Menschen wollen im Auto protzen, da ist Bahnfahren ja uncool.

Gruß,
Markman

Ein-Sichten bei der DB

MvG, Montag, 15.02.2016, 14:05 (vor 3695 Tagen) @ markman

Aber klar, junge Menschen wollen im Auto protzen, da ist Bahnfahren ja uncool.

Naja, kommt auf das Klientel an, bei der Goldkettchen-Fraktion trifft das sicher zu.

Die Mehrheit junger Menschen hat dagegen aus finanziellen wie ökologischen Gründen kein eigenes Auto mehr und auch nicht vor sich eins anzuschaffen. Unsereins fährt Bahn/Bus/MFG (der Trend geht dabei leider von ersterem zu letzten beiden) und wenn es mal was zu transportieren oder vom Bahnhof aus in unerschlossenes Gelände vorzudringen gilt, gibt es Teilauto und Flinkster. Da ist eher das eigene Auto "uncool" bzw "von gestern" und Menschen die derartige Statussymbole für die Festigung ihres Selbstwertgefühls (insbes. BMW & co) nötig haben sieht man höchstens mittleidig als arme kleine Würstchen an, die obendrein noch einen höchst schädlichen Beitrag zu Abgasemmissionen und verstopften Straßen leisten und sich somit nicht gerade als wertvolle oder gar solidarische Mitglieder der Gesellschaft empfehlen.

Jedoch, die Bahn sieht ja seit Jahren nur noch die Zielgruppe Geschäftsreisende und richtet ihr Angebot entsprechend aus und das nicht mal gut. Die wesentlich größere Gruppe der jungen und/oder finanziell schlechter bestückten Menschen hat leider nichts davon, dass man in der ersten Klasse so toll am Laptop arbeiten kann und auch der Speisewagen bietet überteuerte pseudo-High-Class (aus der Mikrowelle) Portiönchen statt günstige Sattmacher.

Und von eigentlich allen Bekannten, die schändlicherweise mit Bus oder MFG irgendwohin fahren, sagen mir immer, sie würden ja eigentlich viel lieber Bahnfahren und hassen es Zeit im Stau auf der Autobahn zu verbingen, sind aber einfach nicht bereit das dreifache zu zahlen.

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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 15.02.2016, 17:00 (vor 3695 Tagen) @ markman

nun, es gibt Menschen, die fühlen sich toll, im BMW zu fahren,

Es gibt auch Menschen, die finden eine Vectron-Lokomotive schön und Menschen, denen beim Fußball nicht langweilig wird.
Kurz: Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen. ;)

Aber klar, junge Menschen wollen im Auto protzen, da ist Bahnfahren ja uncool.

Das hat sich mittlerweile geändert. Kaum noch jemand der Jugend von heute, braucht eine Blechkiste als "Statussymbol".
Die Bahn ist trotzdem nicht die Alternative, sondern Mietwagen oder Fernbusse sind momentan die "coolsten" Reisemöglichkeiten der meisten U25 Leute.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Berlin-Express, nähe BPHD, Montag, 15.02.2016, 17:06 (vor 3695 Tagen) @ 218 466-1

nun, es gibt Menschen, die fühlen sich toll, im BMW zu fahren,


Es gibt auch Menschen, die finden eine Vectron-Lokomotive schön und Menschen, denen beim Fußball nicht langweilig wird.
Kurz: Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen. ;)

Ich verstehe auch nicht warum von manchen hier der Transrapid als non-plus-Ultra gefeiert wird.

Aber klar, junge Menschen wollen im Auto protzen, da ist Bahnfahren ja uncool.


Das hat sich mittlerweile geändert. Kaum noch jemand der Jugend von heute, braucht eine Blechkiste als "Statussymbol".
Die Bahn ist trotzdem nicht die Alternative, sondern Mietwagen oder Fernbusse sind momentan die "coolsten" Reisemöglichkeiten der meisten U25 Leute.

Gibt aber auch genug Leute die ich in dem Alterskreis von der Bahn überzeugen konnte. Auf Fernstrecken (über 200 km) ist der Fernbus nun mal meistens teurer als die Bahn.

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Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 15.02.2016, 17:11 (vor 3695 Tagen) @ Berlin-Express
bearbeitet von Paladin, Montag, 15.02.2016, 17:13

Ich verstehe auch nicht warum von manchen hier der Transrapid als non-plus-Ultra gefeiert wird.

Das hat sie ja nun oft vielfach begründet. Keine Ahnung, warum du darauf wieder rumreiten musst. ||Nachträglich eingefügt: Okay, ich habe gerade den anderen Betrag gesehen. Verstehe, warum du das angebracht hast. ||

Gibt aber auch genug Leute die ich in dem Alterskreis von der Bahn überzeugen konnte. Auf Fernstrecken (über 200 km) ist der Fernbus nun mal meistens teurer als die Bahn.

Das geht mir ähnlich, dass ich so einige von der Bahn überzeugen konnte. Aber das Argument, dass der Fernbus auf den genannten Strecken "nun mal meisten teurer" sei, ist aber aus der Luft gegriffen.

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Berlin-Express, nähe BPHD, Montag, 15.02.2016, 18:10 (vor 3695 Tagen) @ Paladin

du das angebracht hast. ||[/i]

Gibt aber auch genug Leute die ich in dem Alterskreis von der Bahn überzeugen konnte. Auf Fernstrecken (über 200 km) ist der Fernbus nun mal meistens teurer als die Bahn.


Das geht mir ähnlich, dass ich so einige von der Bahn überzeugen konnte. Aber das Argument, dass der Fernbus auf den genannten Strecken "nun mal meisten teurer" sei, ist aber aus der Luft gegriffen.

Dann nenne mir eine Fernstrecke auf der die Bahn den Fernbus nicht preislich schlägt.

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Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 16.02.2016, 13:16 (vor 3694 Tagen) @ Berlin-Express

Berlin-München: morgen vielfach für 19€ bei den Grünen, 35€ bei der Bahn. Das Beispiel ist zufällig gewählt, weil das die erste Einstellung auf der MFB-Seite war.

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Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 16.02.2016, 14:03 (vor 3694 Tagen) @ Paladin

Berlin-München: morgen vielfach für 19€ bei den Grünen, 35€ bei der Bahn. Das Beispiel ist zufällig gewählt, weil das die erste Einstellung auf der MFB-Seite war.

Mit 2x Umsteigen und 9:38 Stunden Fahrzeit auch mit der Bahn für 19€ machbar.

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Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 16.02.2016, 14:13 (vor 3694 Tagen) @ Berlin-Express

Wie denn? Der Sparpreisfinder zeigt mir nur die 35€ Option mit verschiedenen Fahrzeiten an.

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Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 16.02.2016, 14:49 (vor 3694 Tagen) @ Paladin

Wie denn? Der Sparpreisfinder zeigt mir nur die 35€ Option mit verschiedenen Fahrzeiten an.

München Hbf ab 12:55 Uhr mit 00:50 Aufenthalt in Frankfurt Hbf, 00:30 Aufenthalt in Hannover und weiter nach Berlin. Ankunft um 22:19 Uhr. Für 19€


Gegenrichtung in Berlin Hbf um 14:52 Uhr ab über Hannover 1:20 Aufenthalt, Göttingen 00:15 Aufenthalt nach München, Ankunft mit Umstieg in Würzburg um 22:41 und direkt ab Göttingen mit Ankunft um 23:00 Uhr in München. Für 19€

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telemaxx, Bremen, Hannover, Dienstag, 16.02.2016, 15:33 (vor 3694 Tagen) @ Berlin-Express
bearbeitet von telemaxx, Dienstag, 16.02.2016, 15:34

Womit wir beim Problem der Bahn wären. Sie kann bei vergleichbarem Komfort preislich nicht mithalten, was kein Wunder ist.

Wenn beides 19 Euro kostet und der Preis für den Kunden ausschlaggebend ist, wird er den Fernbus nehmen, der mehr als zwei Stunden schneller als die Bahn ist und direkt ohne Umstieg fährt.

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Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 16.02.2016, 15:42 (vor 3694 Tagen) @ telemaxx

Und dazu noch für den Otto-Normal-Verbraucher angezeigt wird. Dass man erst irgendwelche Zwangsumstuege einbauen muss, um auf den günstigen Preis zu kommen, kann ja auch keine Lösung sein.

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Gambrinus, Montag, 15.02.2016, 13:20 (vor 3695 Tagen) @ moonglum

Da fallen mir die beiden Bänker aus Zürich ein, die wegen des hoch verspäteten 9er mit dem 105er fuhren. Sie studierten die unbekannte Speisekarte, bestellten den FRÜHSTÜCKSBURGER, erhielten so ein verbruzzeltes Ding, staunten Bauklötze, ließen es zurückgehen,später bestellten sie Spaghetti Bolognese, nach einem Bissen ging das auch als ungenießbar zurück. Gastrokollege W. aus Basel bekam es fast in den Kopf...:-)

Was war denn da los? Zum Frühstücksburger kann ich nichts sagen, aber die Bolognese ist doch absolut OK. Was hatten die denn daran auszusetzen? Das einzige, was ich zu meckern hätte, ist die kleine Portionsgröße. Hier würde ich mir ähnlich wie beim Chilli zwei Portionsgrößen wünschen. Die große Portion wäre dann einfach die doppelte Menge Spaghetti. Die einfache Menge an Bolognese-Soße und Reibekäse würde dafür auch dicke reichen.

Deswegen kann ich aber das Essen nicht zurückgehen lassen.

Oder haben die Schweizer sich einfach was anderes unter Spaghetti Bolognese vorgestellt? Es soll ja Gerichte geben, die in anderen Ländern einfach anders gekocht werden. Erst kürzlich im Urlaub in Österreich wurde eine Bratwurst mit Curry-Pulver bestäubt als Currywurst angeboten. Andere Länder, andere Sitten!

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fox83, Montag, 15.02.2016, 14:54 (vor 3695 Tagen) @ Gambrinus

Erst kürzlich im Urlaub in Österreich wurde eine Bratwurst mit Curry-Pulver bestäubt als Currywurst angeboten. Andere Länder, andere Sitten!

In Österreich bestellt aber kaum ein einheimischer Mensch eine Currywurst.

Lieber eine Debreziner, eine Eitrige (Käsekrainer)... und zu späterer Stunde die Burnheidl. :-)

Ein-Sichten bei der DB

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 15.02.2016, 15:09 (vor 3695 Tagen) @ fox83

In Österreich bestellt aber kaum ein einheimischer Mensch eine Currywurst.

Dafür aber eine Extrawurst... :D

Die Bestellung einer Extrawurst in Deutschland nicht unbedingt empfehlende Grüße,
der Colaholiker

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Wie sieht's denn im Flugzeug aus?

VT642, Montag, 15.02.2016, 15:19 (vor 3695 Tagen) @ Gambrinus

Um auf die vorhin angesprochene Alternative Flugzeug zurückzukommen: Hätten die beiden Banker lieber ein Päckchen Salzbrezeln gegessen (wenn's das überhaupt gab). Ist zwar inklusive, aber wenn man "was richtiges" essen möchte, ist man zumindest auf der Kurzstrecke im Flugzeug falsch. Außerdem ist das Essen im ICE preislich mit großen Flughäfen vergleichbar bzw. in manchen Bereichen auch tiefer (z.B. Getränke oder Hauptgerichte)

Wie sieht's denn im Flugzeug aus?

agw, NRW, Montag, 15.02.2016, 15:51 (vor 3695 Tagen) @ VT642

Um auf die vorhin angesprochene Alternative Flugzeug zurückzukommen: Hätten die beiden Banker lieber ein Päckchen Salzbrezeln gegessen (wenn's das überhaupt gab). Ist zwar inklusive, aber wenn man "was richtiges" essen möchte, ist man zumindest auf der Kurzstrecke im Flugzeug falsch. Außerdem ist das Essen im ICE preislich mit großen Flughäfen vergleichbar bzw. in manchen Bereichen auch tiefer (z.B. Getränke oder Hauptgerichte)

Die Art des Essens und der Zubereitung unterscheidet sich aber schon, oder?
Am Flughafen kann ich einen frisch gebratenen Burger oder etwas frisch aus dem Wok bekommen.
Im ICE gibt es nur eingefrorenes im Dampfgarer warm gemacht. Je nach Gericht ist das dann eben nur knapp über der "heissen Hexe".

Den Frühstücksburger kenne ich (noch) nicht, aber dafür den Cheeseburger aus dem Bistro. Da hatte ich damals auch überlegt, ob ich ihn nicht lieber wieder zurückgehen lasse.

Wie die Elvetino-Zubereitung passiert, weiß ich nicht (vermutlich auch Dampfgarer?), aber vielleicht sind ja nicht nur die Preise höher, sondern auch die Zutaten hochwertiger.

Wenn "Geld keine Rolle spielt", ist der Frühstücksburger im Bistro halt das falsche Produkt. Welche Produkte bei der Bahn eher hochwertig und welche nur günstig sein sollen, ist vielleicht nicht auf den ersten Blick klar.

(OT) Merkt ihr eigentlich nix?

heineken, Montag, 15.02.2016, 13:22 (vor 3695 Tagen) @ moonglum

Der Kollege moonglum schmeißt hier in schöner Regelmäßigkeit mögliche bis unmögliche Vorkommnisse und Umstände in dem Raum und ihr macht nix anderes, als euch immer wieder aufs Neue draufzustürzen.

Während er genüßlich vor dem Schirm sitzt und sich mglw. noch einen grinst dabei.

Denn in einen Diskurs mag unser Star-Consultant ja nicht eintreten.
Könnten seine Positionen ja auch Schrammen abbekommen.
Damit sind diese Diskurse aber auch so ertragreich wie ein cbm Vakuum.

Versucht es dochmal anders: Reagiert, in dem ihr nicht antwortet.
;-)

(OT) Merkt ihr eigentlich nix?

bahnerausleidenschaft, Montag, 15.02.2016, 15:19 (vor 3695 Tagen) @ heineken

Der Kollege moonglum schmeißt hier in schöner Regelmäßigkeit mögliche bis unmögliche Vorkommnisse und Umstände in dem Raum und ihr macht nix anderes, als euch immer wieder aufs Neue draufzustürzen.

Während er genüßlich vor dem Schirm sitzt und sich mglw. noch einen grinst dabei.

Denn in einen Diskurs mag unser Star-Consultant ja nicht eintreten.
Könnten seine Positionen ja auch Schrammen abbekommen.
Damit sind diese Diskurse aber auch so ertragreich wie ein cbm Vakuum.

Versucht es dochmal anders: Reagiert, in dem ihr nicht antwortet.
;-)

Das habe ich schon länger bemerkt. Ich möchte ehrlich auch überhaupt nicht wissen was er dann dabei macht wenn er das hier alles liest.

(OT) Merkt ihr eigentlich nix?

Melanie, Montag, 15.02.2016, 19:34 (vor 3695 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Der Kollege moonglum schmeißt hier in schöner Regelmäßigkeit mögliche bis unmögliche Vorkommnisse und Umstände in dem Raum und ihr macht nix anderes, als euch immer wieder aufs Neue draufzustürzen.

Während er genüßlich vor dem Schirm sitzt und sich mglw. noch einen grinst dabei.

Denn in einen Diskurs mag unser Star-Consultant ja nicht eintreten.
Könnten seine Positionen ja auch Schrammen abbekommen.
Damit sind diese Diskurse aber auch so ertragreich wie ein cbm Vakuum.

Versucht es dochmal anders: Reagiert, in dem ihr nicht antwortet.
;-)


Das habe ich schon länger bemerkt. Ich möchte ehrlich auch überhaupt nicht wissen was er dann dabei macht wenn er das hier alles liest.


Guten Abend :)

Bei der Bahn funktioniert viel, aber eben nicht alles. Ist es nicht legitim, wenn Kunden darauf hinweisen? Immerhin wirbt die Bahn mit ihren Leistungen (Restaurant, vollständige Wagenanzahl, Klimaanlage). Im Zug folgt die Enttäuschung, wenn Waren nicht vorhanden sind, Klima ausfällt usw.

Es gibt Firmen, die nehmen sich Kritik zu Herzen und arbeiten aktiv an Verbesserungen - und verändern sich zum Besseren hin.

Und es gibt Firmen (einzelne Mitarbeiter), die wirken eher hilflos und versuchen von den Problemen abzulenken. Genau diesen Eindruck habe ich bei der Antwort oben. Schade!

Du hast noch 'ne Sorte vergessen!

heineken, Montag, 15.02.2016, 23:24 (vor 3695 Tagen) @ Melanie

Bei der Bahn funktioniert viel, aber eben nicht alles. Ist es nicht legitim, wenn Kunden darauf hinweisen? Immerhin wirbt die Bahn mit ihren Leistungen (Restaurant, vollständige Wagenanzahl, Klimaanlage). Im Zug folgt die Enttäuschung, wenn Waren nicht vorhanden sind, Klima ausfällt usw.

Es gibt Firmen, die nehmen sich Kritik zu Herzen und arbeiten aktiv an Verbesserungen - und verändern sich zum Besseren hin.

Und es gibt Firmen (einzelne Mitarbeiter), die wirken eher hilflos und versuchen von den Problemen abzulenken. Genau diesen Eindruck habe ich bei der Antwort oben. Schade!

Du hast in der Aufzählung noch eine Sorte vergessen:
Und schließlich gibt es arrogante Fatzkes, die sich anstellen, als gehöre ihnen die Bahn (jeweils die, in der sie sitzen) und die sich eher großkotzig als konstruktiv über die Schwächen hermachen.

Jetzt wirst du dich nur wundern, daß diese Zeilen kein Bahner schreibt, sondern jemand, der selbst seit mehr als einer Dekade dem roten Riesen jährlich viele tausend Euro für Beförderungsleistungen in den Rachen wirft. Und beileibe selbst mit vielem hadert.
Der aber das Kotzen bekommt bei moonglum's beinahe täglichem »speaker's corner« hier. ;-(

(OT) Merkt ihr eigentlich nix?

telemaxx, Bremen, Hannover, Montag, 15.02.2016, 16:23 (vor 3695 Tagen) @ heineken

Es scheint ja Bedarf zu geben über die Bahn und ihre Alternativen, die Pünktlichkeit usw. zu diskutieren.

Interessant finde ich z.B., wie manche meinen, das Auto sei das unpünktlichste Verkehrsmittel, andere wiederum sind der Meinung, dass man mit dem Auto viel pünktlicher als mit der Bahn ankommt.

+1

Bartleby, Leipzig, Montag, 15.02.2016, 23:19 (vor 3695 Tagen) @ heineken

- kein Text -

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Homebase 8010205, BC100, Lieblingswagen Bpmz

Ein-Sichten bei der DB

ICE-TD, Montag, 15.02.2016, 15:39 (vor 3695 Tagen) @ moonglum

Auch wenn es dir nicht passt, mir auch nicht, aber der Weg geht nunmal hin zu Fertigprodukten. Das ist mittlerweile in vielen Großküchen, Kantinen usw. so. Einen Koch der die Schnitzel noch selbst klopft und paniert wirst du heute schwer finden, in Hagen kenne ich nur einen, Dienstags.
Auch deine Branche ist nicht mehr wie vor 20 Jahren, und die Entwicklung ist was man so mitbekommt nicht zum Vorteil der Mitarbeiter weitergegangen, vielleicht hast du einfach nur Glück gehabt den Absprung nach oben geschafft zu haben.

Der Trend geht (auch) zu mehr Qualität

ES89, Hamburg / Rostock, Montag, 15.02.2016, 22:25 (vor 3695 Tagen) @ ICE-TD

Auch wenn es dir nicht passt, mir auch nicht, aber der Weg geht nunmal hin zu Fertigprodukten. Das ist mittlerweile in vielen Großküchen, Kantinen usw. so.

Richtig, da zählt alleine der Kostenfaktor. Für das normale Sattessen um den Arbeitstag zu überstehen reicht das auch. Allerdings leisten sich große Firmen (mit besser bezahltem Personal, also eher "Schlipsträger" als Arbeiter) durchaus auch hochwertige Kantinen.

Der Trend, der sich in den letzten Jahren beobachten lässt, ist, dass McDonalds und Co. schwächeln und dafür Edel-Burger-Läden und Foodtrucks boomen. Gerade letztere sollen wohl eine Goldgrube sein, was mich bei den Preisen auch nicht wundert. Aber die Leute zahlen es.

Zurück zur Bahn: Anders als im Pauschalflieger, wo jeder Gast ein "Billigessen" vorgesetzt bekommt, führt es den Durchschnittsreisenden doch eher selten in das Bisto / Restaurant. Wenn, dann bei einer längeren Urlaubs-Bahnfahrt. Das Gros der Speisenden wird immer die 1. Klasse stellen.
Will sagen: Ein Grundangebot an günstigen Speisen wie Chilli und Spaghetti ist gut und wichtig, aber auch ein höherwertiges Angebot ist ein Muss. Um Convenience kommt man schon aufgrund der Ausstattung der heutigen Speisewagen nicht herum, aber auch hier kann man Qualität abliefern.
In diesem Punkt stimme ich moonglum zu, auch wenn er in anderen Sphären verkehrt / verkehren möchte.

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Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!

Der Trend geht (auch) zu mehr Qualität

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 16.02.2016, 08:13 (vor 3694 Tagen) @ ES89

Richtig, da zählt alleine der Kostenfaktor. Für das normale Sattessen um den Arbeitstag zu überstehen reicht das auch. Allerdings leisten sich große Firmen (mit besser bezahltem Personal, also eher "Schlipsträger" als Arbeiter) durchaus auch hochwertige Kantinen.

Kleine Anekdote dazu aus meiner Zeit am Flughafen Frankfurt - damals in Arbeitsklamotten, Warnweste und Sicherheitsstiefeln, nicht aber in Schlips und Kragen.
In meinem damaligen Job dort hatten wir regelmäßig längere Bereitschaftszeiten, in denen ganz offiziell nichts zu tun war - und was macht man, wenn man so gelangweilt da rum hockt, man zieht von Kantine zu Kantine. Davon gibt es am Flughafen nämlich reichlich. Eines Tages verschlug es uns mal in die Kantine im Verwaltungsgebäude. Wir wurden, angesichts unserer Aufmachung, dort zwar etwas schräg angeschaut, aber die Kantine stand, wie jede andere, allen Mitarbeitern zur Verfügung. Die Aufmachung der Kantine war zwar hochwertiger als die im Frachtbereich, wo wir meistens zum Essen hingegangen sind, aber die Speisekarte war exakt die gleiche.
Das Tagesgericht war damals Tortellini mit einer Käsesauce - und in der Kantine im Verwaltungsgebäude wurden uns exakt 11 Stück und ein Klecks Sauce auf den Teller gezählt. Nunja, davon wird ja kein normaler Mensch satt, also aus der Kantine raus, wieder rüber in den Frachtbereich, rein in die dortige Futterbude, und dort gab es die Tortellini Kellenweise im interaktiven Modus - "Noch was?" "Jo, pack noch was drauf..." zum gleichen Preis. Der Unterschied dort lag definitiv nicht in der Qualität des Essens, sondern in der Quantität, nur die Aufmachung der Räumlichkeiten war hochertiger...

Gerne an die Zeiten zurückdenkende Grüße,
der Colaholiker

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