Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen (Allgemeines Forum)

RhBDirk, Montag, 25.01.2016, 14:22 (vor 3727 Tagen)

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

bahnerausleidenschaft, Montag, 25.01.2016, 14:29 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

Irgendwie bekommts der Laden nicht hin:

http://m.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/echt-ein-armutszeugnis-fur-die-bahn-1.261...

Und du warst dabei und hättest es innerhalb von wenigen Minuten geschafft. Ach nee einen dummen Kommentar schreiben ist ja viel einfacher.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

RhBDirk, Montag, 25.01.2016, 14:32 (vor 3727 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Irgendwie bekommts der Laden nicht hin:

http://m.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/echt-ein-armutszeugnis-fur-die-bahn-1.261...


Und du warst dabei und hättest es innerhalb von wenigen Minuten geschafft. Ach nee einen dummen Kommentar schreiben ist ja viel einfacher.

Was heisst dummer Kommentar?

Sicherlich nicht in wenigen Minuten. Aber fünf Stunden sind unmöglich.

Nichts ist unmöglich

Matze86, München, Montag, 25.01.2016, 14:40 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

- kein Text -

Welche Zugnummer?

Action85, Montag, 25.01.2016, 14:41 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

- kein Text -

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Garfield_1905, Montag, 25.01.2016, 14:46 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

Na ja, klar, wahrscheinlich sind die zuständigen Bahner erst mal gemütlich zum Abendessen gegangen und haben dann in aller Ruhe überlegt, was man vielleicht tun könnte. *kopfschüttel

Im Bericht selber wird doch zumindest angedeutet, wie problematisch das Ganze war. Was glaubst Du eigentlich, was in so einem Fall alles ausgelöst wird ??? Mag ja sein, das da irgendwer, irgendwann eine falsche Entscheidung getroffen hat und das dann dadurch die Hilfe verzögert wurde. Aber die Sicherheit der Fahrgäste geht nun mal vor allem.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

ALR997, Montag, 25.01.2016, 14:49 (vor 3727 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Irgendwie bekommts der Laden nicht hin:

http://m.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/echt-ein-armutszeugnis-fur-die-bahn-1.261...


Und du warst dabei und hättest es innerhalb von wenigen Minuten geschafft. Ach nee einen dummen Kommentar schreiben ist ja viel einfacher.

Bei aller Liebe, aber fünf Stunden sind schon echt viel. Vielleicht könnte man dafür noch Verständnis aufbringen wenn das irgendwo auf der Wiese passiert, im schlimmsten Fall kann so was auf der KRM ja auch mal ein Weilchen dauern. Aber fünf Stunden, während man sich praktisch schon mitten in der Stadt aufhält, das geht gar nicht. Das ist eine Zumutung genauso für die Fahrgäste wie auch fürs Personal.

Mich würde ja interessieren, was genau der Grund dafür war, dass das Ganze so unsäglich lange gedauert hat: hat man keinen Ersatzzug zur Hand gehabt? Musste man vielleicht schon ein oder zwei Stunden warten bevor überhaupt die Abschlepplok bereit stand? Wenn das schon 10 Kilometer außerhalb eines der größten Kategorie 2-Bahnhöfe so lange dauert, dann hoffe ich mal, dass es bei 20 Kilometern Entfernung nicht gleich 10 Stunden dauert.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

TRAXXP160DE, HBIK, Montag, 25.01.2016, 15:02 (vor 3727 Tagen) @ Garfield_1905

Also Krisenmanagement stelle ich mir anders vor.

1. Eine Hilfslok muss den Zug wegziehen können.
Was haben die den geholt? Ne 295? Oder die 218+218 von den NBS?

2. Kein Ausstieg wegen Restspannung und dann doch Ausstieg?

Hier muss mal das ganze Rettungskonzept der Bahn geprüft werden. Ein Kreislaufzusammenbruch kann auch lebensbedrohlich werden. Wie bekommt man die Leute aus dem Zug?

Und wieder mal muss die Feuerwehr die Unzulänglichkeiten der Bahn ausbaden. Fahrleitung könnte auch "fahren auf Verschleiss" gewesen sein. Motto: Erst wenn es kaputt geht, reparieren wir. Ggf. gehen mit dieser BWL-Einstellung auch mal Menschen drauf.

Gruss

Heiko

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Silver, Montag, 25.01.2016, 15:11 (vor 3727 Tagen) @ TRAXXP160DE

Also Krisenmanagement stelle ich mir anders vor.

Ich auch. Aus dem Artikel im Morgen:

Anfangs wurden die Passagiere per Durchsage vertröstet, sie könnten bald aussteigen, die höchstens 150 Meter bis zum nahen Bahnhof Waldhof zu Fuß auf den Gleisen zurücklegen. Doch das wurde dann aus Sicherheitsgründen untersagt.

Da hat doch der deutsche Sicherheitsfanatismus wieder zugeschlagen. Restspannung hin oder her – Bahnpersonal und Hilfskräfte bewegen sich ja auch in dem Bereich. Es muss doch möglich sein, innerhalb kurzer Zeit einen Fußweg von 150m abzusichern.

Motto: Erst wenn es kaputt geht, reparieren wir. Ggf. gehen mit dieser BWL-Einstellung auch mal Menschen drauf.

Was hat das mit BWL zu tun?

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Silver, Montag, 25.01.2016, 15:13 (vor 3727 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Mit der Einstellung wird sich nie etwas verbessern. Und das ist dann letztlich doch ziemlich leidenschaftslos.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

markman, Montag, 25.01.2016, 15:22 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

Irgendwie bekommts der Laden nicht hin:

http://m.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/echt-ein-armutszeugnis-fur-die-bahn-1.261...

ist das wirklich so gefährlich? Wird die Oberleitung nicht ausgeschaltet?

Gruß,
Markman (der diese Situation nie erleben möchte)

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

superkolbi, Aschaffenburg, Montag, 25.01.2016, 15:40 (vor 3727 Tagen) @ markman

ist das wirklich so gefährlich? Wird die Oberleitung nicht ausgeschaltet?

Ja, das mit der Induktionsspannung ist gefährlich. Man kann zwar den "Fahrdraht" relative einfach abschalten, aber nicht so ohne weiteres die nebenan laufende Speisespannung. Trotzdem, mit 6 oder 6 Bahnerdungssätzen sollten die 150m überhaupt kein Problem darstellen.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Frank Augsburg, Ansbach, Montag, 25.01.2016, 15:45 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

Hallo Dirk,

bist Du jetzt auch bei der Fraktion "Zug bleibt stehen, und die Welt geht unter"? 550 Leutchen hat es den Abend verhagelt, 548 haben garantiert 4:38 h in ihr Handy gebrüllt, daß sie nie wieder Zug fahren werden, und haben ebenso garantiert heute wieder in einem anderen Zug gesessen.
Meine Güte, nicht professionell das Ganze, und sicher auch nicht schön - aber ist wer zu Schaden gekommen?

Schöne Grüße
vom Frank

...der sich jetzt erstmal zur BVG aufmacht und Mi - Fr bei der Straba Erfurt weilt. Bedeutet im Klartext: Bis heute in einer Woche nehme ich ICE-Treff- Urlaub und freue mich tierisch drauf!

--
"Die Ferne ist ein schöner Ort,
doch wenn ich da bin, ist sie fort.
Die Ferne ist wo ich nicht bin,
ich geh und geh und komm nicht hin."

(Silly, mit der leider viel zu früh verstorbenen Tamara Danz)

wo ist die Professionalität?

funthomas, Montag, 25.01.2016, 15:56 (vor 3727 Tagen) @ Frank Augsburg

Meine Güte, nicht professionell das Ganze, und sicher auch nicht schön - aber ist wer zu Schaden gekommen?

Das ist nicht meine Sorge. Aber ich finde es extrem bedenklich das eine Großstadt- Berufsfeuerwehr nicht in der Lage ist einen Streckenabschnitt ( in Abstimmung mit der Bahn) zügig stromlos zu schalten und korrekt zu erden.
Wie soll das denn ausgehen, wenn wirklich Verletzte im Zug sind. Wird dann auch ewig rumpalavert und keiner will Verantwortung für zügiges Handeln übernehmen?
Das wäre doch jetzt eine schöne Übung gewesen. Stromlos schalten und evakuieren. Wer es sich nicht zutraut einen Meter die Leiter runterzuklettern kann ja im Zug bleiben.
Diese Entwicklung, das niemand mehr Verantwortung übernehmen will gepaart mit den Deppen, die jede Unannehmlichkeit gleich geldwert einklagen möchten, nervt!

und ja: ich wäre stark genervt in diesem Zug!

funthomas

wo ist die Professionalität?

TEE Rheingold, Montag, 25.01.2016, 16:08 (vor 3727 Tagen) @ funthomas

Wirklich unglaublich! Hat die Berufsfeuer keine Möglichkeit, Spannungsfreiheit festzustellen und die Oberleitung zu erden? Sowas ist doch kein Hexenwerk für Fachkräfte! Mannheim ist keine Autostunde von Frankfurt entfernt. Hat die Bahn keine Fachkräfte mehr für Notfalleinsätze? 5 Stunden grenzen an Freiheitsberaubung.
Was hätte man gedacht, wenn es zusätzlich einen ärztlichen Notfall im Zug gegeben hätte...

Strukturen vs. Mitarbeiter

Frankfurt (Main) Süd, Montag, 25.01.2016, 16:23 (vor 3727 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Irgendwie habt Ihr ja beide Recht. Ich bin mir sehr sicher (einfach aufgrund meiner allgemeinen Erfahrung mit Bahnmitarbeitern, die ich zu weit über 90% als sehr motiviert und lösungsorientiert erlebe), dass jeder der an der Sache beteiligten Mitarbeiter sein Bestes gegeben hat.

Trotzdem ist es kein Zustand, dass mitten in Deutschland aufgrund einer technischen Panne Fahrgäste 5 Stunden in einem liegen gebliebenen ICE eingesperrt sind – bei Notbeleuchtung, ohne Heizung und ohne funktionierende Toiletten. Bei extremen Unwetterlagen kann so was passieren, OK. Aber im normalen Betrieb darf so was nicht passieren.

Wenn es, wovon ich ausgehe, nicht am mangelnden Einsatz der Bahn-Mitarbeiter liegt, dass so etwas doch passiert, liegt es an den Strukturen des Unternehmens. Offenbar werden die Ressourcen an Technik und Personal, die notwendig wären, um in solchen Situationen schnell Abhilfe zu schaffen, nicht vorgehalten, weil die Controller der Meinung sind, dass so was zu viel kosten und zu wenig bringen dürfe. Und darüberwird man dann also Kunde doch hoffentlich noch schimpfen dürfen, oder?

+1

Fwac, NRW, Montag, 25.01.2016, 16:36 (vor 3727 Tagen) @ Silver
bearbeitet von Fwac, Montag, 25.01.2016, 16:36

- kein Text -

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 25.01.2016, 16:42 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

Irgendwie bekommts der Laden nicht hin:

http://m.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/echt-ein-armutszeugnis-fur-die-bahn-1.261...

Wenn du es besser kannst, bewirb dich doch:

Feuerwehr und Katastrophenschutz
Personalstelle: IreneGrawitz
Meerfeldstraße 1-5
68163 Mannheim

oder

DB Netz AG
Regionalbereich Südwest
Schwarzwaldstraße 86
D-76137 Karlsruhe

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

Kompetenz

Alphorn (CH), Montag, 25.01.2016, 16:46 (vor 3727 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd
bearbeitet von Alphorn (CH), Montag, 25.01.2016, 16:46

Wenn es, wovon ich ausgehe, nicht am mangelnden Einsatz der Bahn-Mitarbeiter liegt, dass so etwas doch passiert, liegt es an den Strukturen des Unternehmens.

Es gäbe noch eine dritte Möglichkeit: Die beteiligten Mitarbeiter könnten motiviert, aber inkompetent sein. Das lässt natürlich indirekt auch dem Unternehmen zurechnen, wenn ungeeignete Mitarbeiter eingestellt oder Mitarbeiter ungeeignet ausgebildet werden.

Fünf Stunden unter so einfachen Bedingungen dürften jedenfalls nicht passieren. Ein Post Mortem von der Bahn wäre hier sehr interessant, das Destaster hatte sicher mehrere Ursachen. Koppeln in der Kurve sollte aber gerade bei einer Schlepplok immer funktionieren. Und hatte früher nicht jede Lok eine Erdungsstange dabei?

wo ist die Professionalität?

Sese, Montag, 25.01.2016, 17:00 (vor 3727 Tagen) @ TEE Rheingold

Erstens: Wer sagt, dass die Oberleitung das Problem war und nicht die Gleislage/Unwegsamkeit etc? Zweitens: Die Feuerwehren wollen oft garnicht erdungsberechtigt sein, weil das eine Zusatzaufgabe ist, die man selten macht und die hinreichend komplex ist. Ist ja nicht damit getan, n Stück Kabel an den Fahrdraht zu bammeln und an der Schiene festzuschrauben.

Wie immer: Wer nicht dabei war, sollte vorsichtig sein mit pauschalen Unfähigkeitsvermutungen.

--
Grüße,
Sese

5 Stunden kein WC = das ist echt der Hammer

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 25.01.2016, 17:12 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

- kein Text -

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

moonglum, Hagen, Montag, 25.01.2016, 17:29 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

Man könnte losheulen...
Was ist von der DB eigentlich noch übrig :-(

--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Vermutlich hat nicht mal der Speisewagen funktioniert

Berlin-Express, nähe BPHD, Montag, 25.01.2016, 17:35 (vor 3727 Tagen) @ moonglum

- kein Text -

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

moonglum, Hagen, Montag, 25.01.2016, 17:39 (vor 3727 Tagen) @ 218 466-1

Was ist denn das für ein Sch.... Kommentar?
ich war 10 Jahre im ärztlichen Notdienst. Wir waren damals (noch Deutsche Bundesbahn Zeit) bestens auf alles präpariert im Bereich Gevelsberg, Ennepetal....
Jeder Abschaltpunkt der Oberleitung, jede Telefonnummer zur Streckensperrung etc. alles stand in einem Ordner.

Bei uns hätte das nicht so lange gedauert. Wir haben einmal die Bergung eines Zuges aus einem Tunnel geübt, mit 100 Schwerverletzten inkl. Steilhang, Rauch im Tunnel etc., selbst Johannes Rau schaute damals zu, und es hat tipptopp geklappt.

Das heute wirkt einfach so, als gäbe es keinen vernünftigen/realistischen EInsatzplan, keine wirklichen Absprachen mit der DB.
Stellt euch vor, es wären wirklich Schwerverletzte im Zug. So eine Zeitdauer geht doch nicht...

--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

telemaxx, Bremen, Hannover, Montag, 25.01.2016, 17:39 (vor 3727 Tagen) @ 218 466-1

Mit euren "Bewirb dich doch" Posts macht ihr euch nur lächerlich. Darf ich mich als Kunde nur über Dinge beschweren, die ich studiert oder gelernt habe? Wenn ich im Restaurant sage, dass mir das Essen nicht schmeckt, lautet dann die korrekte Antwort "Dann koch doch selber"?

Nein, jedenfalls nicht, wenn der Angestellte ein Mindestmaß an Ausbildung im Servicesektor genossen hat.

Die Mitarbeiter vor Ort können wahrscheinlich am wenigsten für die Situation. Trotzdem darf man sich als Kunde über die bestellte/gekaufte Leistung beschweren, ohne ein Bewerbungsgespräch zu absolvieren.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

ICE-TD, Montag, 25.01.2016, 17:39 (vor 3727 Tagen) @ TRAXXP160DE
bearbeitet von ICE-TD, Montag, 25.01.2016, 17:41

1. Eine Hilfslok muss den Zug wegziehen können.
Was haben die den geholt? Ne 295? Oder die 218+218 von den NBS?

Eh man die Schlepploks aus Frankfurt zuführt ist es in der Tat sinnvoller eine V90 aus dem nahen Rbf in Mannheim zu nehmen. Das die es nicht schafft den 900t-Zug wegzuziehen erstaunt mich allerdings auch, ich kenne die Baureihe nicht, das sie so schwach ist hätte ich allerdings nicht gedacht.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

462 001, Taunus, Montag, 25.01.2016, 17:44 (vor 3727 Tagen) @ 218 466-1

Echt schwach der Kommentar!

Ist das deine Standartantwort wenn etwas nicht läuft und das dann von jemanden kritisiert wird?

Aber man ist von dir ja nichts anderes gewöhnt...

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

Kompetenz

ICE-TD, Montag, 25.01.2016, 17:45 (vor 3727 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von ICE-TD, Montag, 25.01.2016, 17:48

Koppeln in der Kurve sollte aber gerade bei einer Schlepplok immer funktionieren. Und hatte früher nicht jede Lok eine Erdungsstange dabei?

Kuppeln in der Kurve bei einer Scharfenbergkupplung ist in der Tat nicht einfach, zumal beim ICE1 die Kupplung nicht seitenverschiebbar ist.
Zumindest bei der DR hatten die Eloks Erdungsstangen an Bord, die Tf waren auch fürs Erden ausgebildet. Wie es bei der DB füher war weiß ich nicht. Heute haben die Loks keine mehr an Bord und die Tf werden darin auch nicht mehr geschult.

218 446-1 ist halt der Chuck Norris unter uns

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 25.01.2016, 17:57 (vor 3727 Tagen) @ moonglum

Der kritisiert nie etwas, beschwert sich nicht, fordert nix und jammert auch nicht rum = der regelt die Sachen grundsätzlich selber und greift direkt ein!!!

218 446-1 hält seine eigenen Elfmeter
218 446-1 trinkt seinen Kaffee schwarz ohne Wasser
218 446-1 bekommt beim PRAKTIKER auch auf Tiernahrung 20%
218 446-1 ist auch der einzige, der Zeit wirklich totschlagen kann
218 446-1 tankt nie, sein Auto fährt aus Respekt
218 446-1 und wenn er Liegestützen macht, dann drückt er die Welt jedesmal nach unten!

Ganz prima!

Olaf

218 446-1 ist halt die Chuck Norris unter uns (korrigiert)

Berlin-Express, nähe BPHD, Montag, 25.01.2016, 18:04 (vor 3727 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Berlin-Express, Montag, 25.01.2016, 18:05

Der kritisiert nie etwas, beschwert sich nicht, fordert nix und jammert auch nicht rum = der regelt die Sachen grundsätzlich selber und greift direkt ein!!!

218 446-1 hält ihre eigenen Elfmeter
218 446-1 trinkt ihren Kaffee schwarz ohne Wasser
218 446-1 bekommt beim PRAKTIKER auch auf Tiernahrung 20%
218 446-1 ist auch die einzige, der Zeit wirklich totschlagen kann
218 446-1 tankt nie, ihr Auto fährt aus Respekt
218 446-1 und wenn Sie Liegestützen macht, dann drückt Sie die Welt jedesmal nach unten!

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

462 001, Taunus, Montag, 25.01.2016, 18:37 (vor 3727 Tagen) @ ALR997

Nabend,

Irgendwie bekommts der Laden nicht hin:

Und du warst dabei und hättest es innerhalb von wenigen Minuten geschafft. Ach nee einen dummen Kommentar schreiben ist ja viel einfacher.

Bei aller Liebe, aber fünf Stunden sind schon echt viel. Vielleicht könnte man dafür noch Verständnis aufbringen wenn das irgendwo auf der Wiese passiert, im schlimmsten Fall kann so was auf der KRM ja auch mal ein Weilchen dauern. Aber fünf Stunden, während man sich praktisch schon mitten in der Stadt aufhält, das geht gar nicht. Das ist eine Zumutung genauso für die Fahrgäste wie auch fürs Personal.

Ich stelle mir gerade vor ein vollbesetztes ICE3-Doppel bleibt etwa hier hängen(Im Vordergrund ist die Hallerbachtalbrücke und im Hintergrund die Wiedbachtalbrücke).

Das gibt dann Chaos pur:( Das ist etwa an der Landesgrenze RPL/NRW und in der Nähe gibts jetzt nicht gerade die großten Städte...

Mich würde ja interessieren, was genau der Grund dafür war, dass das Ganze so unsäglich lange gedauert hat: hat man keinen Ersatzzug zur Hand gehabt? Musste man vielleicht schon ein oder zwei Stunden warten bevor überhaupt die Abschlepplok bereit stand?

Bei der Bahn sind schon die im täglichen Einsatz befindlichen Züge knapp, wo sollen denn dann bitte Ersatzgarnituren herkommen?

Wenn das schon 10 Kilometer außerhalb eines der größten Kategorie 2-Bahnhöfe so lange dauert, dann hoffe ich mal, dass es bei 20 Kilometern Entfernung nicht gleich 10 Stunden dauert.

Erhöht sich die Zeit nicht im Quadrat?

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
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Stand: 20.02.2026

Es war...

462 001, Taunus, Montag, 25.01.2016, 18:40 (vor 3727 Tagen) @ Action85

...der 579.

Steht auch hier im Ersatzzugthread.

Gruß aus dem Taunus

--
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- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

+1 :-)

Garfield_1905, Montag, 25.01.2016, 18:41 (vor 3727 Tagen) @ Berlin-Express

- kein Text -

Kuppeln in der Kurve

Alphorn (CH), Montag, 25.01.2016, 18:43 (vor 3727 Tagen) @ ICE-TD

Kuppeln in der Kurve bei einer Scharfenbergkupplung ist in der Tat nicht einfach, zumal beim ICE1 die Kupplung nicht seitenverschiebbar ist.

Das ist verständlich. Aber sollten denn dann nicht gerade Abschlepploks einen Adapter oder sonstiges Gestänge mitführen (oder sogar einfach ein Stahlseil?), welches das Ziehen in einen geraden Abschnitt erlauben?

Mit der coolsten aller automatischen Kupplungen, Modell Schwab, wäre das Problem wohl gar nicht erst aufgetreten: Die finden von alleine zueinander. Aber dieser Zug ist abgefahren, die EU schreibt im HGV Scharfenberg vor.

[image]

Mit dieser Einstellung wären in Eschede (fast)alle gestorben

Hustensaft, Montag, 25.01.2016, 19:37 (vor 3727 Tagen) @ Frank Augsburg

Was soll eigentlich passieren, wenn wirklich mal etwas passiert? Dann warten die Rettungskräfte auch stundenlang, bis irgendwie klar ist, wer was macht, damit man evakuieren kann?

Immer wenn ich in Fulda bin und den Tunnelrettungszug sehe, frage ich mich, ob das Konstrukt überhaupt hilft, wenn man womöglich nicht nur die Anfahrtzeit braucht, sondern dann auch noch solche Schwierigkeiten zu lösen hat.

Sicher ist nur: Hätte es in Eschede auch so lange gedauert, wären sehr viel mehr Leute zu Tode gekommen. Und nur, weil hier niemand verletzt wurde, ist das keine Rechtfertigung - man könnte das auch schlicht, einfach und zutreffend Freiheitsberaubung nennen (und ja: Sicherheit geht vor - aber es ist unglaubwürdig, dass man unter relativ günstigen Bedingungen eine sicherer Evakuierung nicht in wesentlich kürzerer Zeit ermöglichen kann).

Kuppeln in der Kurve

Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 25.01.2016, 19:41 (vor 3727 Tagen) @ Alphorn (CH)

Hoi,

Mit der coolsten aller automatischen Kupplungen, Modell Schwab, wäre das Problem wohl gar nicht erst aufgetreten: Die finden von alleine zueinander. Aber dieser Zug ist abgefahren, die EU schreibt im HGV Scharfenberg vor.

Sorry, wenn ich Dich hier korrigieren muss, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Schaku kann gegenüber der Schwab nicht nur bei grösserem Höhenversatz, sondern auch bei engeren Radien noch zuverlässig gekuppelt werden. Die Schaku ist hier der Schwab in allen Belangen deutlich überlegen.

Dass hier die Schaku als Standard genormt wurde, ist nur konsequent und richtig. Die Schwab-Kupplung wird ausserdem nicht umsonst auch Metro-Kupplung genannt. Das hat mit HGV nunmal überhaupt nichts zu tun. ;-)


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

218 446-1 ist halt die Chuck Norris unter uns (2. Korrekt)

Rocket, Montag, 25.01.2016, 19:54 (vor 3727 Tagen) @ Berlin-Express
bearbeitet von Rocket, Montag, 25.01.2016, 19:55

Der kritisiert nie etwas, beschwert sich nicht, fordert nix und jammert auch nicht rum = der regelt die Sachen grundsätzlich selber und greift direkt ein!

218 446-1 hält ihre eigenen Elfmeter
218 446-1 trinkt ihren Kaffee schwarz ohne Wasser
218 446-1 bekommt beim PRAKTIKER auch auf Tiernahrung 20%
218 446-1 ist auch die einzige, der Zeit wirklich totschlagen kann
218 446-1 tankt nie, ihr Auto fährt aus Respekt
218 446-1 und wenn sie Liegestützen macht, dann drückt sie die Welt jedesmal nach unten!

Diese Zeit gehört Dir!

Rocket, Montag, 25.01.2016, 19:57 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

- kein Text -

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Alexander, Montag, 25.01.2016, 20:10 (vor 3727 Tagen) @ ALR997

Hi,

Mich würde ja interessieren, was genau der Grund dafür war, dass das Ganze so unsäglich lange gedauert hat: hat man keinen Ersatzzug zur Hand gehabt? Musste man vielleicht schon ein oder zwei Stunden warten bevor überhaupt die Abschlepplok bereit stand? Wenn das schon 10 Kilometer außerhalb eines der größten Kategorie 2-Bahnhöfe so lange dauert, dann hoffe ich mal, dass es bei 20 Kilometern Entfernung nicht gleich 10 Stunden dauert.

auch wenn es wahrscheinlich viele nicht hören wollen, unglückliche Umstände.
Es wurde ein ICE3 fertig gemacht, welcher die Reisenden am nächsten Bahnhof aufnehmen sollte.
Bis dahin sollte eine Diesellok den ICE1 schleppen, welche auch nach knapp 2 Stunden am Einsatzort war.

Wie bereits geschrieben wurde hat das kuppeln nicht funktioniert, bei diesen Versuchen vergeht schnell die Zeit und die nächste Stunde ist vergangen. Als man dann die Versuche abgebrochen hat, ist der besagte ICE3 zum Evakuieren daneben gefahren.

Ich habe eine Evakuierung mit 550 Reisenden noch nicht mitgemacht, da aber bei ICE1 und ICE3 die Türen nicht genau passen, dauert die Evakuierung entsprechend länger. Ich gehe davon aus, dass allein das Umsteigen der Reisenden ca. 2 Stunden in Anspruch genommen hat!

Man sollte den Fall halt überprüfen an welcher Stelle es genau gehakt hat, vermutlich hat man sich auf eine Maßnahme verlassen und Plan C nicht weiter verfolgt.

Viele Grüße

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)

Tunnelrettungszug ?

ICE_HD, Montag, 25.01.2016, 20:11 (vor 3727 Tagen) @ ICE-TD

Wäre der Tunnelrettungszug nicht eine Option gewesen ? Dieser steht ohnehin in Mannheim, der Zug hätte im Pendelverkehr die Passagiere nach Waldhof bringen können.

Kuppeln in der Kurve

611 040, Erfurt, Montag, 25.01.2016, 20:15 (vor 3727 Tagen) @ Twindexx

Und der Vorteil der Schwab (wahrscheinlich billiger;-) dass sie nicht verschmutzt ist auch zu vernachlässigen, da die Schakus ja auch hinter Bugklappen geschützt sibd.

--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

ALR997, Montag, 25.01.2016, 20:20 (vor 3727 Tagen) @ Alexander

Danke für die Aufklärung. Aus Kundensicht bleibt es bei fünf Stunden, aber die Details die du erwähnt hast sprechen ja wenigstens dafür, dass man nicht völlig dilettantisch gearbeitet hat ;-)

Darf der überhaupt abseits der SFS eingesetzt werden?

DaniReu91, Worms, Montag, 25.01.2016, 20:39 (vor 3727 Tagen) @ ICE_HD

- kein Text -

Kuppeln in der Kurve

ICE-TD, Montag, 25.01.2016, 20:44 (vor 3727 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von ICE-TD, Montag, 25.01.2016, 20:45

Kuppeln in der Kurve bei einer Scharfenbergkupplung ist in der Tat nicht einfach, zumal beim ICE1 die Kupplung nicht seitenverschiebbar ist.


Das ist verständlich. Aber sollten denn dann nicht gerade Abschlepploks einen Adapter oder sonstiges Gestänge mitführen (oder sogar einfach ein Stahlseil?), welches das Ziehen in einen geraden Abschnitt erlauben?

In dem Fall hat man ja anscheinend eine V90 des nahegelegenen Rbf genommen, da musste man also die Notkupplung des ICE anbauen, diese ist zwar etwas flexibel auf dem Zughaken der Schraubenkupplung, aber das wird vermutlich nicht gereicht haben.Beim ICE2, 3 und T wäre die Bugkupplung seitenverschiebbar nach dem Absperren der Druckluft, beim -TD ist es auch schwierig.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 25.01.2016, 20:50 (vor 3727 Tagen) @ TRAXXP160DE

Und wieder mal muss die Feuerwehr die Unzulänglichkeiten der Bahn ausbaden. Fahrleitung könnte auch "fahren auf Verschleiss" gewesen sein. Motto: Erst wenn es kaputt geht, reparieren wir. Ggf. gehen mit dieser BWL-Einstellung auch mal Menschen drauf.

Ich erinnere an die Witterung mit vereisten Oberleitungen...

Könnte es nicht auch umgekehrt gewesen sein, dass die Feuerwehr den Ausstieg und die Zuführung des zweiten Zuges zunächst untersagte?

DB Bahn ist jedenfalls nicht so unflexiebel, wie es hier dargestellt wird. Nach Möglichkeit gibt es Abhilfe. Beides auch letzte Woche.
Ohne diese beiden BR wäre DB Bahn jedoch wirklich aufgeschmissen. ;)

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Galibier96, Hannover, Montag, 25.01.2016, 20:51 (vor 3727 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Und du warst dabei und hättest es innerhalb von wenigen Minuten geschafft.

Fairerweise muss man sagen, dass du ebenso nicht dabei warst :) Wir kennen alle nur den Zeitungsartikel.
Und dass niemand die Evakuierung in 10 Minuten erwartet ist dir ja nun auch klar.

Ach nee einen dummen Kommentar schreiben ist ja viel einfacher.

Eisenbahner, die sich auf den Schlips getreten fühlen, können das aber auch sehr gut ;) ;)

Ansonsten schließe ich mich dem Beitrag von Frankfurt Main Süd uneingeschränkt an. Fünf Stunden Wartezeit - ohne gravierende äußere Einflüsse und fast in Steinwurfweite eines vergleichsweise sehr großen Bahnhofs: das ist schlicht inakzeptabel.
Die Mitarbeiter vor Ort müssen daran nicht zwingend eine Mitschuld tragen - sehr wohl aber die Strukturen*.

Viele Grüße
Galibier96

* wobei ich eigentlich kein Freund von der konsequenten "Bahn-Mitarbeiter: heilige; Bahn-Führungsetage: fleischgewordenes Böses"-Denkweise bin. ;) ;)

Vermutlich hat nicht mal der Speisewagen funktioniert

keksi, Montag, 25.01.2016, 21:03 (vor 3727 Tagen) @ Berlin-Express

Sehr clever die Antwort, wenn der Strom weg ist. Dann geht wohl auch schlecht die Technik im Restaurant.

Mfg

Kuppeln in der Kurve

Berlin-Express, nähe BPHD, Montag, 25.01.2016, 21:06 (vor 3727 Tagen) @ ICE-TD

Kuppeln in der Kurve bei einer Scharfenbergkupplung ist in der Tat nicht einfach, zumal beim ICE1 die Kupplung nicht seitenverschiebbar ist.


Das ist verständlich. Aber sollten denn dann nicht gerade Abschlepploks einen Adapter oder sonstiges Gestänge mitführen (oder sogar einfach ein Stahlseil?), welches das Ziehen in einen geraden Abschnitt erlauben?

In dem Fall hat man ja anscheinend eine V90 des nahegelegenen Rbf genommen, da musste man also die Notkupplung des ICE anbauen, diese ist zwar etwas flexibel auf dem Zughaken der Schraubenkupplung, aber das wird vermutlich nicht gereicht haben.Beim ICE2, 3 und T wäre die Bugkupplung seitenverschiebbar nach dem Absperren der Druckluft, beim -TD ist es auch schwierig.

Mal doof gefragt, könnte man nicht im Schritttempo den Zug auch ohne Kupellung vor sich herschieben bis zum nächsten Bahnhof? Viel kann vermutlich nicht mehr kaputt gehen.

Kuppeln in der Kurve

MC_Hans, 8001376, Montag, 25.01.2016, 21:19 (vor 3727 Tagen) @ Berlin-Express

Mal doof gefragt, könnte man nicht im Schritttempo den Zug auch ohne Kupellung vor sich herschieben bis zum nächsten Bahnhof? Viel kann vermutlich nicht mehr kaputt gehen.

Und wie willst Du den Zug bremsen? :-))

Kuppeln in der Kurve

611 040, Erfurt, Montag, 25.01.2016, 21:20 (vor 3727 Tagen) @ MC_Hans

Das kann doch immmernoch der Tf. Die mechanische(!) Bremse müsste ja noch funktionieren.

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

bahnerausleidenschaft, Montag, 25.01.2016, 22:06 (vor 3727 Tagen) @ TRAXXP160DE

Also Krisenmanagement stelle ich mir anders vor.

1. Eine Hilfslok muss den Zug wegziehen können.
Was haben die den geholt? Ne 295? Oder die 218+218 von den NBS?

2. Kein Ausstieg wegen Restspannung und dann doch Ausstieg?

Hier muss mal das ganze Rettungskonzept der Bahn geprüft werden. Ein Kreislaufzusammenbruch kann auch lebensbedrohlich werden. Wie bekommt man die Leute aus dem Zug?

Und draußen wäre es nicht gefährlich? Das Geschrei wäre doch noch größer wenn sich mehrere Fahrgäste im unwegsamen Gelände die Knochen gebrochen hätten.


Und wieder mal muss die Feuerwehr die Unzulänglichkeiten der Bahn ausbaden. Fahrleitung könnte auch "fahren auf Verschleiss" gewesen sein. Motto: Erst wenn es kaputt geht, reparieren wir. Ggf. gehen mit dieser BWL-Einstellung auch mal Menschen drauf.

Wenn hättest du als Hilfe die örtliche Pfadfindergruppe geholt oder im naheliegenden Seniorenheim gefragt?


Gruss

Heiko

Hier mal ein paar Links für dich ;-)

ALR997, Montag, 25.01.2016, 22:29 (vor 3727 Tagen) @ keksi

1.

2.

3.

Liebe Grüße :-)

Ausschalten der Oberleitung

Fabian318, Münster i. W., Montag, 25.01.2016, 23:05 (vor 3727 Tagen) @ superkolbi

ist das wirklich so gefährlich? Wird die Oberleitung nicht ausgeschaltet?


Ja, das mit der Induktionsspannung ist gefährlich. Man kann zwar den "Fahrdraht" relative einfach abschalten, aber nicht so ohne weiteres die nebenan laufende Speisespannung. Trotzdem, mit 6 oder 6 Bahnerdungssätzen sollten die 150m überhaupt kein Problem darstellen.

Die Speiseleitung kann genau so einfach ausgeschaltet werden, dennoch führt nichts, und zwar überhaupt nichts am Bahnerden der betroffenen Oberleitung vorbei.

? Abschaltpunkt der Oberleitung

Fabian318, Münster i. W., Montag, 25.01.2016, 23:09 (vor 3727 Tagen) @ moonglum

Jeder Abschaltpunkt der Oberleitung

Erläutere mal bitte was du damit meinst. Von einem AbschaltPUNKT habe ich noch nie was gehört, wenn du einen Schalter meinst, reicht es in der Regel nie, nur einen auszuschalten, sondern es muss die Gesamtheit der Schaltgruppen betrachtet werden.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Silver, Montag, 25.01.2016, 23:15 (vor 3727 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Das Geschrei wäre doch noch größer wenn sich mehrere Fahrgäste im unwegsamen Gelände die Knochen gebrochen hätten.

Bitte verschone uns mit solchen Albernheiten. Die Fahrgäste sind keine Idioten, die keine drei Schritte alleine gehen können. Ich will hier keinen leichtsinnigen Harakiri-Aktionen das Wort reden, aber die Übervorsicht, die heutzutage oftmals zum Tragen kommt, ist einfach lächerlich.

Im Übrigen höre ich jedesmal in den Tarifverhandlungen, welch große Verantwortung das Zugpersonal doch trägt. Dann muss in solchen Situationen aber auch die Bereitschaft da sein, diese Verantwortung auch zu übernehmen und mit der notwendigen Umsicht eine situationsgerechte Lösung zu finden.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Silver, Montag, 25.01.2016, 23:17 (vor 3727 Tagen) @ Alexander

Ich gehe davon aus, dass allein das Umsteigen der Reisenden ca. 2 Stunden in Anspruch genommen hat!

Was zeigt, dass das die derzeitige Form der Evakuierung nichts taugt! 2 Stunden um die Züge zu wechseln – lächerlich.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

bahnerausleidenschaft, Montag, 25.01.2016, 23:21 (vor 3727 Tagen) @ Silver

Ich gehe davon aus, dass allein das Umsteigen der Reisenden ca. 2 Stunden in Anspruch genommen hat!


Was zeigt, dass das die derzeitige Form der Evakuierung nichts taugt! 2 Stunden um die Züge zu wechseln – lächerlich.

Und du warst vor Ort und kannst dies bewerten? Über 500 Reisende aus dem einen Zug raus in den anderen Zug rein. Kein Bahnsteig. Vielleicht auch Familien mit Kindern. 2 Kinderwagen im Zug. Ältere Leute. Genervte Leute. Aber dann bitte innerhalb von 10 min "umsteigen".

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

agw, NRW, Montag, 25.01.2016, 23:22 (vor 3727 Tagen) @ TRAXXP160DE

Hier muss mal das ganze Rettungskonzept der Bahn geprüft werden. Ein Kreislaufzusammenbruch kann auch lebensbedrohlich werden. Wie bekommt man die Leute aus dem Zug?

Wahrscheinlich muss erst jemand sterben, bis sich was tun.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Berlin-Express, nähe BPHD, Montag, 25.01.2016, 23:23 (vor 3727 Tagen) @ Silver

Ich gehe davon aus, dass allein das Umsteigen der Reisenden ca. 2 Stunden in Anspruch genommen hat!


Was zeigt, dass das die derzeitige Form der Evakuierung nichts taugt! 2 Stunden um die Züge zu wechseln – lächerlich.

Wäre die Frage ob dies nur eine Ausnahme war, im Sommer hatte ich auch das Vergnügen einer Evakuierung auf freier Strecke und der Umstieg aller Fahrgäste dauerte rund 30-40 Minuten.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 25.01.2016, 23:23 (vor 3727 Tagen) @ Silver

Bitte verschone uns mit solchen Albernheiten. Die Fahrgäste sind keine Idioten, die keine drei Schritte alleine gehen können. Ich will hier keinen leichtsinnigen Harakiri-Aktionen das Wort reden, aber die Übervorsicht, die heutzutage oftmals zum Tragen kommt, ist einfach lächerlich.

Dann laufe doch mal in Stiefeln mit hohen Absätzen, im dunkeln bei Schnee mit Koffer über ein Gleis. Mal sehen wie weit du kommst. ;)


Im Übrigen höre ich jedesmal in den Tarifverhandlungen, welch große Verantwortung das Zugpersonal doch trägt. Dann muss in solchen Situationen aber auch die Bereitschaft da sein, diese Verantwortung auch zu übernehmen und mit der notwendigen Umsicht eine situationsgerechte Lösung zu finden.

Genau das wurde doch gemacht.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Alles eine Frage des Geldes

agw, NRW, Montag, 25.01.2016, 23:33 (vor 3727 Tagen) @ RhBDirk

Das ist alles eine Frage des Wollens bzw. des Geldes.
Natürlich könnte man das ganze auf die Hälfte der Zeit drücken, wenn man wollte. Egal an welcher Stelle der Strecke.
Woran sollte es denn scheitern?

Aber man muss halt nicht (vom Gesetzgeber keine Vorgaben zur maximalen Zeit) und dann will man auch nicht.

Was man alles könnte: Doppelt so häufig Hilfsloks stationieren (stehen ja genug in Hamm und Mukran), mehr Lokführer in Rufbereitschaft, mehr Übung beim Abschleppen in schwierigen Situationen, für die Fahrgäste bessere Notfallkits im Zug, bessere Notfallkits in Hilfszügen, mehr Reservezüge und dadurch schnellere Beschaffung/Tausch von Evakuierungszügen, generell schnellere Eskalation, etc.
Die Wunschliste ist lang, da ist auch nichts dabei was Milliarden kostet.

Kuppeln in der Kurve

ICE-TD, Montag, 25.01.2016, 23:34 (vor 3727 Tagen) @ Berlin-Express

Der ICE1 hat keine Pufferbohle vorn, die V90 aber eine herkömmliche Schraubenkupplung mit Puffern. Wenn man damit versuchen würde den ICE wegzuschieben würde es vermutlich einen großen Haufen geben, der ganze Bugklappenraum würde zerstört werden, das ist nur Blech.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

bahnerausleidenschaft, Montag, 25.01.2016, 23:48 (vor 3727 Tagen) @ Silver

Das Geschrei wäre doch noch größer wenn sich mehrere Fahrgäste im unwegsamen Gelände die Knochen gebrochen hätten.


Bitte verschone uns mit solchen Albernheiten. Die Fahrgäste sind keine Idioten, die keine drei Schritte alleine gehen können. Ich will hier keinen leichtsinnigen Harakiri-Aktionen das Wort reden, aber die Übervorsicht, die heutzutage oftmals zum Tragen kommt, ist einfach lächerlich.

Im Übrigen höre ich jedesmal in den Tarifverhandlungen, welch große Verantwortung das Zugpersonal doch trägt. Dann muss in solchen Situationen aber auch die Bereitschaft da sein, diese Verantwortung auch zu übernehmen und mit der notwendigen Umsicht eine situationsgerechte Lösung zu finden.

Wir Zugbegleiter entscheiden in solchen Situationen nicht mehr. Dafür gibt es den Notfallmanager.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

ICE-TD, Montag, 25.01.2016, 23:56 (vor 3727 Tagen) @ moonglum

Was ist denn das für ein Sch.... Kommentar?
ich war 10 Jahre im ärztlichen Notdienst. Wir waren damals (noch Deutsche Bundesbahn Zeit) bestens auf alles präpariert im Bereich Gevelsberg, Ennepetal....
Jeder Abschaltpunkt der Oberleitung, jede Telefonnummer zur Streckensperrung etc. alles stand in einem Ordner.

Bei uns hätte das nicht so lange gedauert. Wir haben einmal die Bergung eines Zuges aus einem Tunnel geübt, mit 100 Schwerverletzten inkl. Steilhang, Rauch im Tunnel etc., selbst Johannes Rau schaute damals zu, und es hat tipptopp geklappt.

Schön, das war eine ÜBUNG, d.h. Personal zum Abschalten, Erden usw. alles war vor Ort. Und ihr habt sicher keinen Zug geborgen sondern die Reisenden aus dem Zug im Gefahrfall. So ein Gefahrfall lag aber hier nicht vor. Natürlich hätte man im Notfall auch in Mannheim die Leute schneller aus dem Zug geholt, da hätte man aber dann auch keine Rücksicht auf den ganzen Ramsch den sie Mitschleppen genommen. Was hätte denn eine Gefahrenevakuierung durch die Feuerwehr in Mannheim gebracht? Man hätte die Menschen rausgeholt und irgendwie zum Hbf gekarrt. Da hätten sie dann auf den liegengebliebenen Zug wieder warten müssen um ihren ganzen Kram wieder abzuholen oder wie soll der zu den Menschen kommen? Bei einer Gefahrenevakuierung werden auch kleinere Verletzungen in Kauf genommen, da wäre es dann über den Schotter und über Stock und Stein gegangen um Menschen aus der Gefahr zu retten. Hier lag aber gar keine Gefahr für Leib und Leben vor, warum also sowas riskieren?

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Alexander, Dienstag, 26.01.2016, 06:06 (vor 3726 Tagen) @ Silver

Ich gehe davon aus, dass allein das Umsteigen der Reisenden ca. 2 Stunden in Anspruch genommen hat!


Was zeigt, dass das die derzeitige Form der Evakuierung nichts taugt! 2 Stunden um die Züge zu wechseln – lächerlich.

Das waren reine Schätzwerte von mir, da ich nicht weiß wieviel Türen bei ICE 1 und ICE 3 gegenüber stehen. Aber wenn man Pech hat waren es nur eine einzige Tür. Durch diese mussten dann alle Fahrgäste aussteigen ubd über eine wackelige Treppe bzw. Steg laufen -> auch hier haben viele Leute Angst davor und damit dauert es länger da diese Furcht erst überwunden ist. Dazu kommt das Gepäck was ja auch umgeladen werden muss.

Hätte die Variante mit der Hilfslok geklappt, hätte der reine Umsteigevorgang wahrscheinlich keine 10 Minuten gedauert.

Bei einem Notfall mit Brand geht die Evakuierung auch wesentlich schneller, da die Reisenden z. B. ihr Gepäck zurücklassen (sollen).
Auch wird da jede Tür zum rausspringen genutzt.

Daher ist es nicht einfach zusagen, 2 Stunden für die reine Evakuierung waren lange. Es kommt halt immer auf die aktuellen Begebenheiten an.
Auch hier ein Vergleichsbeispiel (schon viele Jahre her): Bei der Evakuierung eines Wohngebiet wegen einer Bombenentschärfung hat die Räumung eines Hochhauses mit ca. 75 Personen ca. 20 Minuten gedauert. Das benachbarte Altenheim mit ca. 30 Bewohnern war nach 1 1/2 Stunden immer noch nicht geräumt, obwohl zeitgleich angefangen wurde. Da gab es einfach zuviel zu beachten und medizinische Hilfsgeräte zum mitnehmen.

Dies soll den aktuellen Vorfall nicht herunterspielen, 5 Stunden sind eindeutig zu lange, aber aufzeigen das es oft nicht so einfach ist zu sagen in 2 Stunden ist alles geschafft.

Viele Grüße

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)

Alles eine Frage des Geldes

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Dienstag, 26.01.2016, 07:12 (vor 3726 Tagen) @ agw

Das ist alles eine Frage des Wollens bzw. des Geldes.
Natürlich könnte man das ganze auf die Hälfte der Zeit drücken, wenn man wollte. Egal an welcher Stelle der Strecke.
Woran sollte es denn scheitern?

Aber man muss halt nicht (vom Gesetzgeber keine Vorgaben zur maximalen Zeit) und dann will man auch nicht.

Was man alles könnte: Doppelt so häufig Hilfsloks stationieren (stehen ja genug in Hamm und Mukran), mehr Lokführer in Rufbereitschaft, mehr Übung beim Abschleppen in schwierigen Situationen, für die Fahrgäste bessere Notfallkits im Zug, bessere Notfallkits in Hilfszügen, mehr Reservezüge und dadurch schnellere Beschaffung/Tausch von Evakuierungszügen, generell schnellere Eskalation, etc.
Die Wunschliste ist lang, da ist auch nichts dabei was Milliarden kostet.

Im Einzelnen kostet das Alles recht wenig. Stimmt. Betrachte aber mal die Summe. 10×10€ sind in Summe nen Haufen Geld. Und schlußendlich muss sich auch jemand finden,der diese Summe finanziert /bezahlt. Aus reiner Nächstenliebe wird die DB diese Summe sicherlich nicht schultern. Diese Kosten werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit umgelegt auf den Endverbraucher. Da steigen wieder die Fahrpreise und alles jammert über die teuer Bahn.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 08:15 (vor 3726 Tagen) @ ICE-TD

Eh man die Schlepploks aus Frankfurt zuführt ist es in der Tat sinnvoller eine V90 aus dem nahen Rbf in Mannheim zu nehmen. Das die es nicht schafft den 900t-Zug wegzuziehen erstaunt mich allerdings auch, ich kenne die Baureihe nicht, das sie so schwach ist hätte ich allerdings nicht gedacht.

Würde mich wundern, wenn eine V90 es nicht zumindest schafft, im Langsamgang einen solchen Zug zu bewegen. Wenn ich sehe, was die wesentlich kleineren und leichteren Dreibeine in Frankfurt bewegen... Ich denke eher, man wird keine passende Übergangskupplung zur Hand gehabt haben - die ICE haben halt keine normale Schraubenkupplung.

Was den Tunnelrettungszug angeht, würde es mich auch hier wundern, wenn dieser nicht abseits der SFS zum Einsatz kommen dürfte. Die Wagen sind zwar speziell dafür konstruiert, die Loks extra dafür umgebaut - aber weder Achslast noch Lichtraumprofil dürften dagegen sprechen. Einzig eine einsatztaktische Entscheidung, die Züge wirklich nur dort einzusetzen und nicht in anderen Einsätzen zu binden könnte dagegen sprechen.

In diesem Fall doch Verbesserungspotential bei der Reaktion auf derartige Störfälle sehende Grüße,
der Colaholiker

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Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 08:30 (vor 3726 Tagen) @ 218 466-1

Dann laufe doch mal in Stiefeln mit hohen Absätzen, im dunkeln bei Schnee mit Koffer über ein Gleis. Mal sehen wie weit du kommst. ;)

Ich trage keine Stiefel mit hohen Absätzen. Sieht an mir albern aus.

Mal im Ernst: Was spricht gegen die Möglichkeit, den Fahrgästen (sofern Gefahrenpotentiale wie weiterer Bahnverkehr, herunterbaumelndes Hochspannungskupfer, etc.) beseitigt sind, die Wahl zu lassen: Aussteigen auf eigene Gefahr oder abwarten. Wer es sich zutraut, steigt aus und marschiert weiter, wer es sich nicht zutraut, traut es sich eben nicht zu. Außerdem könnte man bei Personen, die Schwierigkeiten haben übelegen, ob man sie nicht von Einsatzkräften geführt bis dorthin bringt, wo man normal laufen kann. Die Einsatzkräfte haben in der Regel das passende Schuhwerk.

Dadurch, daß man den Menschen immer mehr wie einen Vollidioten bevormundet und versucht mit jeder nur erdenklichen Technik die Folgen der Dummheit zu begrenzen, geht man dort, wo es die Technik nicht gibt, mittlerweile davon aus, daß die Menschen durch die Bank weg Vollidioten sind. Dieses Denken kotzt mich so dermaßen an...

Nicht wie ein Vollidiot behandelt werden wollende Grüße,
der Colaholiker

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Von Lufthansa lernen... :o)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 08:45 (vor 3726 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

...heißt siegen lernen.

Ich hoffe mal, ich verlinke das richtige Video (mangels Ton kann ich nicht überprüfen ob es wirklich das ist, was ich denke, oder ein anderes): https://www.youtube.com/watch?v=FhWVZaQbWD8

Man stellt sich einfach an die Tür und scheucht die Leute odentlich, und schon hat man das in 90 Sekunden geschafft.

Im Wurstbudenmodus meinen Senf dazu gebende Grüße,
der Colaholiker

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Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 26.01.2016, 08:46 (vor 3726 Tagen) @ Colaholiker

Ich denke aber niemand möchte gerne auf Schmerzensgeld verklagt werden. Dann müssten wir jeden Fahrgast unterschreiben lassen "ja ich steige auf eigene Gefahr aus".

Ausschalten der Oberleitung

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 08:50 (vor 3726 Tagen) @ Fabian318

Die Speiseleitung kann genau so einfach ausgeschaltet werden, dennoch führt nichts, und zwar überhaupt nichts am Bahnerden der betroffenen Oberleitung vorbei.

Richtig. Wenn aber die Leitung abgeschaltet ist (das sollte innerhalb weniger Minuten mit einem Anruf an der richtigen Stelle erledigt sein), erdungsberechtigtes Personal vor Ort ist (zumindest hier in Frankfurt gibt es die auch bei der Feuerwehr, wozu regelmäßige Lehrgänge bei der DB abgehalten werden) und man eine Erdungsstange zur Hand hat, ist das aber auch nichts, was unbeschreiblich lange dauern würde. Erdungsklemme an der Schiene befestigen, Sicherheitshalber nochmal auf Spannungsfreiheit prüfen, Erdung einhängen. Ist innerhalb von wenigen Minuten erledigt.

Selbst mal vor vielen Jahren den Lehrgang gemacht habende Grüße,
der Colaholiker

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wo ist die Professionalität?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 08:51 (vor 3726 Tagen) @ Sese

Ist ja nicht damit getan, n Stück Kabel an den Fahrdraht zu bammeln und an der Schiene festzuschrauben.

Ein Bißchen (aber nicht viel) mehr ist es schon. Allerdings sollte man es andersherum machen. Könnte sonst fatal enden.

Guten Ratschlag gebende Grüße,
der Colaholiker

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Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 26.01.2016, 08:54 (vor 3726 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Und du warst dort? ;)

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

ICE-TD, Dienstag, 26.01.2016, 09:01 (vor 3726 Tagen) @ Colaholiker

Eh man die Schlepploks aus Frankfurt zuführt ist es in der Tat sinnvoller eine V90 aus dem nahen Rbf in Mannheim zu nehmen. Das die es nicht schafft den 900t-Zug wegzuziehen erstaunt mich allerdings auch, ich kenne die Baureihe nicht, das sie so schwach ist hätte ich allerdings nicht gedacht.


Würde mich wundern, wenn eine V90 es nicht zumindest schafft, im Langsamgang einen solchen Zug zu bewegen. Wenn ich sehe, was die wesentlich kleineren und leichteren Dreibeine in Frankfurt bewegen... Ich denke eher, man wird keine passende Übergangskupplung zur Hand gehabt haben - die ICE haben halt keine normale Schraubenkupplung.

Als ich den Beitrag schrieb hatte ich von den Kuppelproblemen noch nichts gelesen, also war fehlende Leistung der V90 sicher kein Problem. Die Notkupplung hat der ICE an Bord, nur ließ die sich anscheinend wegen der Kurve nicht kuppeln.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

gnampf, Dienstag, 26.01.2016, 09:04 (vor 3726 Tagen) @ Colaholiker

Ich trage keine Stiefel mit hohen Absätzen. Sieht an mir albern aus.

Ach, schon ausprobiert? ;-)

Mal im Ernst: Was spricht gegen die Möglichkeit, den Fahrgästen (sofern Gefahrenpotentiale wie weiterer Bahnverkehr, herunterbaumelndes Hochspannungskupfer, etc.) beseitigt sind, die Wahl zu lassen: Aussteigen auf eigene Gefahr oder abwarten. Wer es sich zutraut, steigt aus und marschiert weiter, wer es sich nicht zutraut, traut es sich eben nicht zu.

Evtl. die verfuegbaren "Aufsichtspersonen"? Du wirst die Leute auch nicht komplett allein ueber die Gleise schicken koennen, sondern immer ein paar Begleiter mitschicken muessen, erstrecht wenn es dann in Bahnhofsbereiche geht, wo ggf. nicht alles gesperrt werden kann.

Dadurch, daß man den Menschen immer mehr wie einen Vollidioten bevormundet und versucht mit jeder nur erdenklichen Technik die Folgen der Dummheit zu begrenzen, geht man dort, wo es die Technik nicht gibt, mittlerweile davon aus, daß die Menschen durch die Bank weg Vollidioten sind. Dieses Denken kotzt mich so dermaßen an...

kommt davon, wenn jeder Vollidiot mittlerweile weiss, wie er dich im Zweifelsfall verklagt. Da musst du halt davon ausgehen, dass du es nur mit Vollidioten zu tun hast, denn einen IQ-Test kannst du auf die schnelle nicht bei jedem durchfuehren... und ueber die Alltagstauglichkeit der Person wuerde der auch eh wieder nichts aussagen.

Ich frag mich bei der ganzen Sache eher: hat es wirklich 2h gedauert, da 'ne Diesellok hin zu bringen? Das faende ich dann traurig.

Vielleicht sollte man sich sonst auch mal Gedanken machen, wie man so einen Zug mit "Notstrom" versorgt bekommt, damit zumindest die Toiletten und die Heizung/Lueftung ihren Dienst verrichten koennen, wenn zweitere auch ggf. nur mit reduzierter Leistung. Damit waere die Situation immer noch wesentlich besser auszuhalten, wenn auch weiter unschoen.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 09:06 (vor 3726 Tagen) @ ICE-TD

Als ich den Beitrag schrieb hatte ich von den Kuppelproblemen noch nichts gelesen, also war fehlende Leistung der V90 sicher kein Problem. Die Notkupplung hat der ICE an Bord, nur ließ die sich anscheinend wegen der Kurve nicht kuppeln.

Ich war auch noch nicht so weit unten... ;-)

Von oben nach unten lesende Grüße,
der Colaholiker

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Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

gnampf, Dienstag, 26.01.2016, 09:08 (vor 3726 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

ihm geht es wohl eher darum, dass ihr gesetzlich dabei aus der Haftung raus seid, ohne das von jedem unterschrieben zu haben. Warum sollte man also waehrend der Bahnfahrt eine Vollkasko haben, nach der Zugfahrt aber doch wieder auf sich selbst gestellt sein? Natuerlich darf man weiterhin niemanden bewusst in eine bekannte und wahrscheinliche Gefahr rennen lassen.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 09:11 (vor 3726 Tagen) @ gnampf

Ach, schon ausprobiert? ;-)

Sind in Schuhgröße 47,5 schwer zu kriegen. ;-)

Evtl. die verfuegbaren "Aufsichtspersonen"? Du wirst die Leute auch nicht komplett allein ueber die Gleise schicken koennen, sondern immer ein paar Begleiter mitschicken muessen, erstrecht wenn es dann in Bahnhofsbereiche geht, wo ggf. nicht alles gesperrt werden kann.

Man könnte überlegen, einfach mit Flatterband (Feuerwehr und Polizei haben immer rollenweise davon dabei, der Notfallmanager könnte so etwas auch mitführen) einfach einen Weg abzumarkieren. Von Mast zu Mast gespannt und gut ist.

kommt davon, wenn jeder Vollidiot mittlerweile weiss, wie er dich im Zweifelsfall verklagt. Da musst du halt davon ausgehen, dass du es nur mit Vollidioten zu tun hast, denn einen IQ-Test kannst du auf die schnelle nicht bei jedem durchfuehren... und ueber die Alltagstauglichkeit der Person wuerde der auch eh wieder nichts aussagen.

Da ist es aber auch an der Justiz öfter mal im Namen des Volkes "Ätsch, selbst Schuld!" zu sagen. Das Problem ist halt, daß man (achtung, Zynismus) früher wenn man zu doof zum Leben war einfach nicht lange gelebt hat. Heute wird man an allen Ecken und Enden vor seiner eigenen Doofheit geschützt, mit entsprechenden Folgen.

Vielleicht sollte man sich sonst auch mal Gedanken machen, wie man so einen Zug mit "Notstrom" versorgt bekommt, damit zumindest die Toiletten und die Heizung/Lueftung ihren Dienst verrichten koennen, wenn zweitere auch ggf. nur mit reduzierter Leistung. Damit waere die Situation immer noch wesentlich besser auszuhalten, wenn auch weiter unschoen.

Das einfachste dürfte sein, eine Einspeisung vorzusehen, wo eine Diesellok mit Heizgenerator die Zugsammelschiene kuppeln kann und darüber zumindest einen Teil der Anlagen des Zuges versorgt. Und schon kann die 218 die Welt retten. ;-)

Doppeldeutige Grüße,
der Colaholiker

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Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 09:12 (vor 3726 Tagen) @ gnampf

Natuerlich darf man weiterhin niemanden bewusst in eine bekannte und wahrscheinliche Gefahr rennen lassen.

Deshalb auf geerdete herunterhängende Oberleitung und Sperrung der angrenzenden Gleise hingewiesen habende Grüße,
der Colaholiker

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Aus meiner Sicht eisenbahnerischer Offenbarungseid

indy3, Dienstag, 26.01.2016, 09:16 (vor 3726 Tagen) @ RhBDirk

Was hier als "typisch Bahn" abgetan wird, wäre anderswo undenkbar.
Leider kommt es ja doch immer wieder auch in Deutschland zu Zugunglücken. Also, statt solche Gesichtsverluste noch als Teil eines überlegenen Sicherheitskonzepts zu verkaufen, sollten die Schergen der DB doch lieber mal hin und wieder über den Tellerrand schauen, wie Eisenbahnen in anderen Ländern sowas lösen.

Aus meiner Sicht eisenbahnerischer Offenbarungseid

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 26.01.2016, 09:36 (vor 3726 Tagen) @ indy3

Was hier als "typisch Bahn" abgetan wird, wäre anderswo undenkbar.
Leider kommt es ja doch immer wieder auch in Deutschland zu Zugunglücken. Also, statt solche Gesichtsverluste noch als Teil eines überlegenen Sicherheitskonzepts zu verkaufen, sollten die Schergen der DB doch lieber mal hin und wieder über den Tellerrand schauen, wie Eisenbahnen in anderen Ländern sowas lösen.

Wie lösen andere Bahnen dies? In Holland hat dies auch schon länger gedauert.

Und wo bitte war dies ein Unglück?

Forenregeln - @Admin: Urlaubsantrag für indy 3/7 Tage

GUM, Dienstag, 26.01.2016, 09:40 (vor 3726 Tagen) @ indy3
bearbeitet von GUM, Dienstag, 26.01.2016, 09:41

Was hier als "typisch Bahn" abgetan wird, wäre anderswo undenkbar.
Leider kommt es ja doch immer wieder auch in Deutschland zu Zugunglücken. Also, statt solche Gesichtsverluste noch als Teil eines überlegenen Sicherheitskonzepts zu verkaufen, sollten die Schergen der DB doch lieber mal hin und wieder über den Tellerrand schauen, wie Eisenbahnen in anderen Ländern sowas lösen.

Absatz 2 der Forenregeln sagt:

"Regeln zum Umgang miteinander im Forum

Das Forum kann nur funktionieren, wenn sich alle an ein paar - eigentlich selbstverständliche - Regeln halten. Generell möchten wir, dass im Forum ein freundlicher Ton herrscht und sich alle Nutzer wohl fühlen. Beitrage im Forum sind daher so zu schreiben, dass niemand persönlich angegriffen, beleidigt oder bedroht wird. Auch politisch radikale Äußerungen, egal in welche Richtung, sind selbstverständlich nicht gestattet. Bitte denkt daran: In einem Forum kennt man seinen Gegenüber nur selten persönlich, daher schreibt lieber etwas zu freundlich als zu harsch. Wer sich nicht daran hält, muss damit rechnen, dass problematische Beiträge editiert oder gelöscht werden oder, wenn das zu oft vorkommt, dass er zeitweise oder gar dauerhaft vom Forum ausgeschlossen wird."

Das Wort "Schergen" ist unangemessen und trifft auf kopf abschneidende IS-Henker zu und nicht auf BahnmitarbeiterInnen.

Ich würde mich deshalb über eine Entschuldigung freuen. Und verbinde dies mit eineem "Urlaubsantrag" für das Forum.

Die sprachliche Verrohung muss unbedingt ein Ende haben.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

*splat* (Das war der Spatz, den Du mit der Kanone erwischst)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 09:51 (vor 3726 Tagen) @ GUM

Mein lieber GUM,

es ist wieder mal an der Zeit, Dir zu widersprechen. Ich denke, die von Dir kritisierte Textpassage ist lediglich ein (eventuell leicht überreiztes) Stilmittel der Erhöhung.

Der Urlaubsantrag entspricht somit nicht der nötigen Form und wird daher nicht bearbeitet werden können. ;-)

Amtsstubige Grüße,
der Colaholiker

PS: Der arme Spatz...

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Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

gnampf, Dienstag, 26.01.2016, 09:53 (vor 3726 Tagen) @ Colaholiker

Sind in Schuhgröße 47,5 schwer zu kriegen. ;-)

Da findet sich schon was, keine Sorge ;-)

Man könnte überlegen, einfach mit Flatterband (Feuerwehr und Polizei haben immer rollenweise davon dabei, der Notfallmanager könnte so etwas auch mitführen) einfach einen Weg abzumarkieren. Von Mast zu Mast gespannt und gut ist.

Wenn's die Oertlichkeiten zulassen waers bestimmt "ne Loesung. Wer da dann ausbricht ist selbst schuld.

Da ist es aber auch an der Justiz öfter mal im Namen des Volkes "Ätsch, selbst Schuld!" zu sagen. Das Problem ist halt, daß man (achtung, Zynismus) früher wenn man zu doof zum Leben war einfach nicht lange gelebt hat. Heute wird man an allen Ecken und Enden vor seiner eigenen Doofheit geschützt, mit entsprechenden Folgen.

Kommt davon, wenn die Richter zu viele amerikanische TV-Shows sehen und sich am dortigen Rechtssystem orientieren ;-) Hat halt noch keiner kapiert, dass es in Deutschland eigentlich nichts bringt, denn im Gegensatz zu Amiland gibts hier dann trotzdem nur Peanuts als Schmerzensgeld.

Das einfachste dürfte sein, eine Einspeisung vorzusehen, wo eine Diesellok mit Heizgenerator die Zugsammelschiene kuppeln kann und darüber zumindest einen Teil der Anlagen des Zuges versorgt. Und schon kann die 218 die Welt retten. ;-)

Wuerde ich dir ganz zustimmen, ABER: die DB hat jetzt ja angeblich schon 2h gebraucht, um irgendeine Diesellok da hin zu bekommen. DIE Diesellok mit dem passenden, zertifizierten Generator kaeme dann vermutlich erst nach einer Woche an. Die Feuerwehr mit einem Haufen Notstromaggregate koennte da vermutlich schneller vor Ort sein und sich einfach per 63A CEE an den Zug koppeln, wenn das eben vorgesehen waer.

Geiles Video. :)

sflori, Dienstag, 26.01.2016, 10:04 (vor 3726 Tagen) @ Colaholiker

Ich hoffe mal, ich verlinke das richtige Video (mangels Ton kann ich nicht überprüfen ob es wirklich das ist, was ich denke, oder ein anderes): https://www.youtube.com/watch?v=FhWVZaQbWD8

Hammer. Sehr spannend, sowas mal zu sehen. :)

Da müsste man mal eine Satire von erstellen: Ein Teil flüchtet, aber die Tür klemmt. Der nächste Teil rennt im Kreis im Flugzeug und stolpert über die Getränkewagen, während die Übrigen alles filmen und bei Facebook posten. Am Ende steht der Flugkapitän einsam und allein unten am Fuße der Notrutsche.


Bye. Flo.

Ausschalten der Oberleitung

superkolbi, Aschaffenburg, Dienstag, 26.01.2016, 10:06 (vor 3726 Tagen) @ Fabian318

Die Speiseleitung kann genau so einfach ausgeschaltet werden, dennoch führt nichts, und zwar überhaupt nichts am Bahnerden der betroffenen Oberleitung vorbei.

Dann ist aber auf dem kompletten Streckenabschnitt kein "Saft". Dürfte daher sehr ungern gemacht warden.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 10:08 (vor 3726 Tagen) @ gnampf

Wenn's die Oertlichkeiten zulassen waers bestimmt "ne Loesung. Wer da dann ausbricht ist selbst schuld.

Vorsicht, da geht es um Eigenverantwortung!

Kommt davon, wenn die Richter zu viele amerikanische TV-Shows sehen und sich am dortigen Rechtssystem orientieren ;-) Hat halt noch keiner kapiert, dass es in Deutschland eigentlich nichts bringt, denn im Gegensatz zu Amiland gibts hier dann trotzdem nur Peanuts als Schmerzensgeld.

Ja.. ich frage mich, was das soll - letztlich sollte ich doch in meiner Wohnung tun und lassen können, was ich will (solange es im Rahmen der Gesetze bleibt, also Sprengfallen scheiden aus) - als abgeschlossene Räumlichkeit ist doch die Gefahrenstelle besser abgesichert, als so manches Loch, das für Leitungsarbeiten in den Gehweg gepickelt wird. Ich darf ja auch die Messer mit der Klinge nach oben in die Besteckschublade legen... Ein aggressiver Hund darf ja innerhalb eines umfriedeten Grundstücks auch ohne Leine und Maulkorb laufen.

Wuerde ich dir ganz zustimmen, ABER: die DB hat jetzt ja angeblich schon 2h gebraucht, um irgendeine Diesellok da hin zu bekommen. DIE Diesellok mit dem passenden, zertifizierten Generator kaeme dann vermutlich erst nach einer Woche an.

Böse, aber nicht unrealistisch.

Die Feuerwehr mit einem Haufen Notstromaggregate koennte da vermutlich schneller vor Ort sein und sich einfach per 63A CEE an den Zug koppeln, wenn das eben vorgesehen waer.

Das erste Problem ist, daß Du mit 63A da nicht weit kommst. Selbst für das nötigste brauchst Du da für jeden, spätestens jeden zweiten Wagen einen Generator brauchst. Zweites Problem ist, daß der übliche tragbare Stromerzeuger bei der Feuerwehr maximal 16A CEE-Abgänge hat, größere festeingebaute auch mal 32A. 63A habe ich bei der Feuerwehr nur bei einem separaten Generatoranhänger mal gesehen. Davon gab es in Frankfurt genau einen. Rechne jetzt mal aus, aus welchem Umkreis und mit welchen Anfahrtswegen Du für einen ganzen ICE da Dieselzustromwandler beschaffen müßtest. Bei einer 218 ürde ich sagen im Notbetrieb (reduzierte Heizleistung oder nur jeder zweite Wagen heizt) reicht eine (insbesondere wenn nicht zeitgleich gefahren wird), mit zweien sollte das schon recht komfortabel gehen.

Mich über weniger stark geheizte ICE freuen würdende Grüße,
der Colaholiker

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Alles eine Frage des Geldes

agw, NRW, Dienstag, 26.01.2016, 10:16 (vor 3726 Tagen) @ Tabernaer

Im Einzelnen kostet das Alles recht wenig. Stimmt. Betrachte aber mal die Summe. 10×10€ sind in Summe nen Haufen Geld. Und schlußendlich muss sich auch jemand finden,der diese Summe finanziert /bezahlt. Aus reiner Nächstenliebe wird die DB diese Summe sicherlich nicht schultern. Diese Kosten werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit umgelegt auf den Endverbraucher. Da steigen wieder die Fahrpreise und alles jammert über die teuer Bahn.

Die Preise steigen auch, weil die Fahrzeugnormen alle paar Jahre verbessert werden.
Wann braucht man das mal beim Zug? Kann man ja auch weglassen. Mach die Sache auch nur teurer, oder?

Und die Frage, wie viel genau es mehr kosten wird, ist auch nicht geklärt.
Sagen wir das "Verbesserungsprogramm" kostet jährlich 15 Millionen Euro in den Bereichen Netz, Station, FV und NV. Was kostet dann die Fahrkarte mehr? 0.1%?

Forenregeln - @Admin: Urlaubsantrag für indy 3/7 Tage

agw, NRW, Dienstag, 26.01.2016, 10:21 (vor 3726 Tagen) @ GUM

Das Wort "Schergen" ist unangemessen und trifft auf kopf abschneidende IS-Henker zu und nicht auf BahnmitarbeiterInnen.

Das ist wohl nur deine persönliche Interpretation der Bedeutung des Wortes.
Und ob damit Bahnmitarbeiter oder der Vorstand gemeint war, ist auch offen.


Viel schlimmer finde ich, wenn ganz konkret Kommentare von Forennutzern als "dumm" bezeichnet werden. Da wäre ein Forenurlaub wohl eher angebracht.

*splat* (Das war der Spatz, den Du mit der Kanone erwischst)

Steffen, Dienstag, 26.01.2016, 10:33 (vor 3726 Tagen) @ Colaholiker

Ich denke, die von Dir kritisierte Textpassage ist lediglich ein (eventuell leicht überreiztes) Stilmittel der Erhöhung.

So sehe ich das auch. Zumal, wenn man den ganzen Beitrag ansieht, erkennt man (oder zumindest ich) keine Verunglimpfung aller Bahnmitarbeiter o.ä.

In der Politik ist es üblich, seinen politischen Gegner an solchen einzelnen Wörtern niederzumachen, die vielleicht unüberlegt ausgesprochen, aber gar nicht so gemeint sind, wie oft aus dem ganzen Satz/der ganze Aussage hervorgeht. Ich halte das für ein ganz schlechtes Stilmittel.

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Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

gnampf, Dienstag, 26.01.2016, 10:55 (vor 3726 Tagen) @ Colaholiker

Ja.. ich frage mich, was das soll - letztlich sollte ich doch in meiner Wohnung tun und lassen können, was ich will (solange es im Rahmen der Gesetze bleibt, also Sprengfallen scheiden aus) - als abgeschlossene Räumlichkeit ist doch die Gefahrenstelle besser abgesichert, als so manches Loch, das für Leitungsarbeiten in den Gehweg gepickelt wird. Ich darf ja auch die Messer mit der Klinge nach oben in die Besteckschublade legen... Ein aggressiver Hund darf ja innerhalb eines umfriedeten Grundstücks auch ohne Leine und Maulkorb laufen.

Ich denke, im grossen und ganzen kannste das in Deutschland auch noch immer. Kritisch wirds wohl erst, sofern die Massnahme sich gezielt gegen den Einbrecher richtet, wie z.B. die Selbstschussanlage ;-) Da kann man sich dann streiten, ob man das gut findet, wobei ich Selbstjustiz eher kritisch betrachte... auch wenn ich so manches Mal "Lust" dazu haette.

Das erste Problem ist, daß Du mit 63A da nicht weit kommst. Selbst für das nötigste brauchst Du da für jeden, spätestens jeden zweiten Wagen einen Generator brauchst.

Ich denke, zum Versorgen der Lokuesse im Zug reichen die 63A gut aus. Soviel sollten die Vakuumpumpen eigentlich nicht ziehen, vor allem wo sie nicht parallel arbeiten muessen. Danach kommt die Notbeleuchtung (und Kommunikationssysteme) dran, der Rest wird dann der Heizung zugefuehrt.

Zweites Problem ist, daß der übliche tragbare Stromerzeuger bei der Feuerwehr maximal 16A CEE-Abgänge hat, größere festeingebaute auch mal 32A. 63A habe ich bei der Feuerwehr nur bei einem separaten Generatoranhänger mal gesehen. Davon gab es in Frankfurt genau einen. Rechne jetzt mal aus, aus welchem Umkreis und mit welchen Anfahrtswegen Du für einen ganzen ICE da Dieselzustromwandler beschaffen müßtest. Bei einer 218 ürde ich sagen im Notbetrieb (reduzierte Heizleistung oder nur jeder zweite Wagen heizt) reicht eine (insbesondere wenn nicht zeitgleich gefahren wird), mit zweien sollte das schon recht komfortabel gehen.

Ja, glaub ich wohl, dass du 63A bei der Feuerwehr nicht oft findest, und wohl auch nicht genug 16/32A um ausreichend Leistung aufzubringen. Vor allem wo du sie nicht koppeln kannst, sondern sie separate Abschnitte versorgen muessen. Allerdings sollten die Netzbetreiber entsprechende Aggregate in Form von Anhaengern zur Verfuegung haben, die ggf. sogar noch weit mehr Dampf haben. Da ist nur die Frage, wie schnell man sowas ranschaffen kann, und wie nah man sowas ranschaffen kann.

Wenn eine 218 oder aehnliche Reisezugdiesel greifbar ist, dann ist das natuerlich super. Aber auch da muesste man dann wegen der Einspeisung schauen, die Zugsammelschiene selbst duerfte vermutlich ausfallen, da du sonst ggf. auch andere Systeme mitversorgst, die unwichtig sind, oder dir die nicht so saubere Spannung gar uebel nehmen. Es sollte also eher so eine Art "Notschiene" sein, die dann auch mit schlechter Generatorspannung in einem moeglichst grossen Spannungsbereich klar kommt.


Mich über weniger stark geheizte ICE freuen würdende Grüße,
der Colaholiker

Hier reden wir aber nach einer Zeit vermutlich eher ueber die n-Wagen-Garnitur, mit der du einmal das Vergnuegen hattest ;-)

Lesebestätigung

GUM, Dienstag, 26.01.2016, 11:26 (vor 3726 Tagen) @ Steffen

- kein Text -

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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 11:26 (vor 3726 Tagen) @ gnampf

Ich denke, im grossen und ganzen kannste das in Deutschland auch noch immer. Kritisch wirds wohl erst, sofern die Massnahme sich gezielt gegen den Einbrecher richtet, wie z.B. die Selbstschussanlage ;-) Da kann man sich dann streiten, ob man das gut findet, wobei ich Selbstjustiz eher kritisch betrachte... auch wenn ich so manches Mal "Lust" dazu haette.

Schußwaffen sind ja auch verboten... ;-) Aber wenn ich Lust habe, auf dem Weg zu meinem Haus eine Fallgrube zu bauen, dann will ich dazu verdammt noch mal das Recht haben - wenn ich eben ein Schild "Betreten verboten" aufstelle.

Ich denke, zum Versorgen der Lokuesse im Zug reichen die 63A gut aus. Soviel sollten die Vakuumpumpen eigentlich nicht ziehen, vor allem wo sie nicht parallel arbeiten muessen. Danach kommt die Notbeleuchtung (und Kommunikationssysteme) dran, der Rest wird dann der Heizung zugefuehrt.

Das erste Problem beim Örtchen dürfte sein, daß die Vakuumpumpen mit Druck aus der HBL laufen. Das heißt, man müßte sowohl die Steuerung vor Ort (vor Örtchen?) versorgen als auch den Luftpresser auf der Lok/Im Triebkopf. Oder jeder Abort braucht nen eigenen Luftpresser. Für Licht und Kommnikation reicht das auch dicke, nur Heizung/Lüftung/Kühlung, je nach Wetter sind so eine Sache.

Ja, glaub ich wohl, dass du 63A bei der Feuerwehr nicht oft findest, und wohl auch nicht genug 16/32A um ausreichend Leistung aufzubringen. Vor allem wo du sie nicht koppeln kannst, sondern sie separate Abschnitte versorgen muessen. Allerdings sollten die Netzbetreiber entsprechende Aggregate in Form von Anhaengern zur Verfuegung haben, die ggf. sogar noch weit mehr Dampf haben. Da ist nur die Frage, wie schnell man sowas ranschaffen kann, und wie nah man sowas ranschaffen kann.

Außer einer autarken Notversorgung in jedem Zug gibt es da wohl kein allgemeingültiges Rezept. Aber immer einen Generator + Betriebsstoffe mitschleppen macht die Sache schwer und unwirtschaftlich. Ist ja kein Schiff, was dafür genug Platz hat und das Gewicht nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt.

Wenn eine 218 oder aehnliche Reisezugdiesel greifbar ist, dann ist das natuerlich super. Aber auch da muesste man dann wegen der Einspeisung schauen, die Zugsammelschiene selbst duerfte vermutlich ausfallen, da du sonst ggf. auch andere Systeme mitversorgst, die unwichtig sind, oder dir die nicht so saubere Spannung gar uebel nehmen. Es sollte also eher so eine Art "Notschiene" sein, die dann auch mit schlechter Generatorspannung in einem moeglichst grossen Spannungsbereich klar kommt.

Secondary bus. Ist, wenn man es bei der Wagenkonstruktion berücksichtigt, nur etwas mehr Kupfer, das man ausrollt. Nachrüsten ist aufwendig, das stimmt. Spannungsbereiche sind im Zuge der Leistungselektronik unkritisch - ich hatte mal ein Netzteil au dem Tisch, das von 48V DC bis 250V AC 60 Hz alles geschluckt hat, was man ihm gegeben hat. So etwas in groß halte ich für machbar, wenn man es bezahlen will.

Hier reden wir aber nach einer Zeit vermutlich eher ueber die n-Wagen-Garnitur, mit der du einmal das Vergnuegen hattest ;-)

Wenn der n-Wagen ICE-Bestuhlung statt Schweizgedächtnisgegenüber(s)bestuhlung hat und mit 250 über die SFS brettert, kommen wir ins Geschäft.

Mir das bildlich vorstellende Grüße,
der Colaholiker

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Ausschalten der Oberleitung

Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 26.01.2016, 11:36 (vor 3726 Tagen) @ superkolbi
bearbeitet von Fabian318, Dienstag, 26.01.2016, 11:37

Die Speiseleitung kann genau so einfach ausgeschaltet werden, dennoch führt nichts, und zwar überhaupt nichts am Bahnerden der betroffenen Oberleitung vorbei.


Dann ist aber auf dem kompletten Streckenabschnitt kein "Saft". Dürfte daher sehr ungern gemacht warden.

Das kann man so gar nicht sagen. Normalerweise wird ein Schaltabschnitt der freien Strecke und in Bahnhöfen von zwei Leistungsschaltern und somit Speiseleitungen versorgt, ist es nur einer (im Bahnhof wenn das Unterwerk direkt in den Bahnhof speist), kann ich die in Grundstellung geöffneten Mastschalter an Schaltabschnittsgrenzen schließen und die Spannungsversorgung auf andere Weise sicherstellen. Sogar ein komplettes Unterwerk kann i.d.R. vom Netz genommen werden ohne Einfluss auf den Bahnbetrieb.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Melanie, Dienstag, 26.01.2016, 11:48 (vor 3726 Tagen) @ RhBDirk

Ich habe mir nun nicht alle Antworten durchgelesen, aber wichtig ist doch, was aus diesem Ereignis für Rückschlüsse gezogen werden. Es kann nicht Ziel sein, einen Zug 5 Stunden lang stehen zu lassen. Solche Schlagzeilen müssen für die Bahn wirklich nicht sein. Zum Glück läuft es sonst zumindest bei meinen Fahrten meistens zuverlässig.

Wichtig ist sicherlich auch die Art und Weise, wie in dieser Zeit mit den Fahrgästen kommuniziert wird. Ich möchte mich dann einfach gut aufgehoben und sicher fühlen. Und wenn es dann länger dauert, ist es eben so. Nur nicht gleich 5 Stunden :)

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

gnampf, Dienstag, 26.01.2016, 12:38 (vor 3726 Tagen) @ Colaholiker

Schußwaffen sind ja auch verboten... ;-)

Gut zu wissen, dann lass ich sofort alle Polizisten verhaften! ;-) Und alle Sportschuetzen, Jaeger,...

Aber wenn ich Lust habe, auf dem Weg zu meinem Haus eine Fallgrube zu bauen, dann will ich dazu verdammt noch mal das Recht haben - wenn ich eben ein Schild "Betreten verboten" aufstelle.

Wie gesagt, solange die Fallgrube dazu da ist, deine Frau oder die Nachbarsgoehren zu fangen ist das ja alles kein Problem. Nur wenn du sie mit einem Schild "Einbrecher bitte hier drauf treten" versiehst ist das boese. ;-)

Das erste Problem beim Örtchen dürfte sein, daß die Vakuumpumpen mit Druck aus der HBL laufen. Das heißt, man müßte sowohl die Steuerung vor Ort (vor Örtchen?) versorgen als auch den Luftpresser auf der Lok/Im Triebkopf. Oder jeder Abort braucht nen eigenen Luftpresser. Für Licht und Kommnikation reicht das auch dicke, nur Heizung/Lüftung/Kühlung, je nach Wetter sind so eine Sache.

Ah, ok, die HBL hatte ich nicht bedacht, sondern war einfach davon ausgegangen jeder Lokus haette seine Vakuumpumpe. Den Luftpresser vom Zug zu versorgen koennte schwierig werden, der wird sicherlich nicht ohne sein im Leistungsbedarf. Also entweder noch eine Druckluftkupplung, oder doch die Hilfslok mit durchverbundener HBL.
Licht/Kommunikation duerfte selbst mit 16A/400V funktionieren. Als Heizung fuer den gesamten Zug bringt das aber wohl weniger, als die Menschen selbst an Waerme absondern. Mit 63A/400V liessen sich aber vermutlich zumindest 1-2 Wagen auf "Wohlfuehltemperatur", oder mehrere Wagen aus "Ueberlebenstemperatur" bringen.

Außer einer autarken Notversorgung in jedem Zug gibt es da wohl kein allgemeingültiges Rezept. Aber immer einen Generator + Betriebsstoffe mitschleppen macht die Sache schwer und unwirtschaftlich. Ist ja kein Schiff, was dafür genug Platz hat und das Gewicht nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt.

Vor allem wo das Zeug dann auch noch staendig gewartet werden muss, damit es der DB nicht so ergeht wie mancher Firma... wo im Notfall der Notstromgenerator naemlich solidarisch gleich mit streikt.

Secondary bus. Ist, wenn man es bei der Wagenkonstruktion berücksichtigt, nur etwas mehr Kupfer, das man ausrollt. Nachrüsten ist aufwendig, das stimmt. Spannungsbereiche sind im Zuge der Leistungselektronik unkritisch - ich hatte mal ein Netzteil au dem Tisch, das von 48V DC bis 250V AC 60 Hz alles geschluckt hat, was man ihm gegeben hat. So etwas in groß halte ich für machbar, wenn man es bezahlen will.

Machbar definitiv, wenn man es will. Aber die unbrauchbare Versorgung vom Generator soll ja wohl der Grund sein, warum ICEs nur in Notfaellen mit Passagieren von einem Diesel geschleppt werden duerfen, solange sie nicht aufgeruestet sind... weil die Zugsammelschiene wohl mit der Fremdspeisung vom Generator so ihre Probleme haette, im Gegensatz zu den Wagenzuegen.

Wenn der n-Wagen ICE-Bestuhlung statt Schweizgedächtnisgegenüber(s)bestuhlung hat und mit 250 über die SFS brettert, kommen wir ins Geschäft.

Mir das bildlich vorstellende Grüße,
der Colaholiker

Ich will aber ein Bild von dir haben, nachdem du den Kopf aus dem offenen Fenster gesteckt hast, als dir bei Tempo 250 der Gegenzug mit selbem Tempo entgegen gekommen ist ;-) Der Trick mit "Taschentuch zum einen Ohr rein stecken und zum anderen wieder raus ziehen" duerfte dann auch ganz einfach sein, weil alles zwischen den Ohren dann wohl an der gegenueberliegenden Wand klebt.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 12:49 (vor 3726 Tagen) @ gnampf

Gut zu wissen, dann lass ich sofort alle Polizisten verhaften! ;-) Und alle Sportschuetzen, Jaeger,...

Wieso? daß es gewisse Ausnahmen von dem Verbot gibt, habe ich nicht bestritten. Und für die von Dir genannten Personengruppen gibt es eben gewisse Ausnahmen. Aber im Grundsatz sind Schußwaffen ab einer gewissen Gefährlichkeit (übliche Luftgewehre oder Schreckschußwaffen darf man ohne weitere Genehmigung ab 18 besitzen) verboten. Aber Deine Magnum zu Hause ist, wenn Du nicht gerade eine Ausnahmegenehmigung hast, leider verboten. ;-)

Wie gesagt, solange die Fallgrube dazu da ist, deine Frau oder die Nachbarsgoehren zu fangen ist das ja alles kein Problem. Nur wenn du sie mit einem Schild "Einbrecher bitte hier drauf treten" versiehst ist das boese. ;-)

"Damit fange ich Nahrung für meine fleischfressende Pflanze". Wenn Du dann auf die Frage, welche Pflanze, mit "Audrey 2" antwortest, gehts vermutlich direkt ab ins Hotel zur Weichen Birne.

Ah, ok, die HBL hatte ich nicht bedacht, sondern war einfach davon ausgegangen jeder Lokus haette seine Vakuumpumpe. Den Luftpresser vom Zug zu versorgen koennte schwierig werden, der wird sicherlich nicht ohne sein im Leistungsbedarf. Also entweder noch eine Druckluftkupplung, oder doch die Hilfslok mit durchverbundener HBL.

Oder man bedient sich des Energy Harvestings und sorgt dafür, daß der Überdruck der Benutzer einen Unterdruck erzeugt. Hmm.

Licht/Kommunikation duerfte selbst mit 16A/400V funktionieren. Als Heizung fuer den gesamten Zug bringt das aber wohl weniger, als die Menschen selbst an Waerme absondern. Mit 63A/400V liessen sich aber vermutlich zumindest 1-2 Wagen auf "Wohlfuehltemperatur", oder mehrere Wagen aus "Ueberlebenstemperatur" bringen.

so lange es draußen nicht gerade arktisch kalt ist, bringt alleine die Biowärme in einem gut besetzten Wagen einiges an Heizleistung.

Vor allem wo das Zeug dann auch noch staendig gewartet werden muss, damit es der DB nicht so ergeht wie mancher Firma... wo im Notfall der Notstromgenerator naemlich solidarisch gleich mit streikt.

Das ist doof. Auf einem Schiff habe ich mal (praktischerweise auf'm Lokus) so einen Test des Backupsystems erlebt. Es hat alles funktioniert - nur weiß ich seit dem, daß die Naßzellen der Kabinen auf diesem Schiff keine Notbeleuchtung haben. :D

Machbar definitiv, wenn man es will. Aber die unbrauchbare Versorgung vom Generator soll ja wohl der Grund sein, warum ICEs nur in Notfaellen mit Passagieren von einem Diesel geschleppt werden duerfen, solange sie nicht aufgeruestet sind... weil die Zugsammelschiene wohl mit der Fremdspeisung vom Generator so ihre Probleme haette, im Gegensatz zu den Wagenzuegen.

Wäre ja auch sonst zu einfach...

Ich will aber ein Bild von dir haben, nachdem du den Kopf aus dem offenen Fenster gesteckt hast, als dir bei Tempo 250 der Gegenzug mit selbem Tempo entgegen gekommen ist ;-)

Mache ich nicht. Dazu müßte ich aufstehen, und das mache ich nur kurz vorm Aussteigen.

Der Trick mit "Taschentuch zum einen Ohr rein stecken und zum anderen wieder raus ziehen" duerfte dann auch ganz einfach sein, weil alles zwischen den Ohren dann wohl an der gegenueberliegenden Wand klebt.

So viel ist da jetzt schon nicht mehr zwischen den Ohren anmerkende Grüße,
der Colaholiker

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Alles eine Frage des Geldes

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Mittwoch, 27.01.2016, 11:28 (vor 3725 Tagen) @ agw

Im Einzelnen kostet das Alles recht wenig. Stimmt. Betrachte aber mal die Summe. 10×10€ sind in Summe nen Haufen Geld. Und schlußendlich muss sich auch jemand finden,der diese Summe finanziert /bezahlt. Aus reiner Nächstenliebe wird die DB diese Summe sicherlich nicht schultern. Diese Kosten werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit umgelegt auf den Endverbraucher. Da steigen wieder die Fahrpreise und alles jammert über die teuer Bahn.


Die Preise steigen auch, weil die Fahrzeugnormen alle paar Jahre verbessert werden.
Wann braucht man das mal beim Zug? Kann man ja auch weglassen. Mach die Sache auch nur teurer, oder?

Und die Frage, wie viel genau es mehr kosten wird, ist auch nicht geklärt.
Sagen wir das "Verbesserungsprogramm" kostet jährlich 15 Millionen Euro in den Bereichen Netz, Station, FV und NV. Was kostet dann die Fahrkarte mehr? 0.1%?


15 Mio halte ich für zu wenig. So eine Diesellok, die im Zweifelsfall 2 vollbesetzten ICE weg ziehen soll, gibt es nicht zum Nulltarif. Schon allein aus der Überlegung heraus, wieviel solcher Loks bräuchte man? Sicher nicht nur 2 oder 3, wenn die innerhalb 1 Std. am defekten Zug sein soll. Das Personal, welches die Loks bedienen kann, muss auch 24/7/,65 vorhanden sein. Das kostet auch. Gewartet werden müssen diese Loks ebenfalls. Die entsprechenden Kupplungen machen auch noch ein wenig Geld aus. Also mit 15 Mio kommst du meiner Meinung nach nicht wirklich weit.
Müsste man mal recherchieren was eine solche Lok kostet und wieviel man braucht dafür. Alle 120-140km müsste ja dann so eine Lok in Bereitschaft stehen für den Fall der Fälle-oncl. Lokführer....

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

gnampf, Mittwoch, 27.01.2016, 12:53 (vor 3725 Tagen) @ Colaholiker

Wieso? daß es gewisse Ausnahmen von dem Verbot gibt, habe ich nicht bestritten.

Aber auch nicht erwaehnt, sondern das Verbot als allgemeingueltig dargestellt ;-)

Und für die von Dir genannten Personengruppen gibt es eben gewisse Ausnahmen. Aber im Grundsatz sind Schußwaffen ab einer gewissen Gefährlichkeit (übliche Luftgewehre oder Schreckschußwaffen darf man ohne weitere Genehmigung ab 18 besitzen) verboten. Aber Deine Magnum zu Hause ist, wenn Du nicht gerade eine Ausnahmegenehmigung hast, leider verboten. ;-)

Meine Magnum sind gar nicht verboten, die kommen von Lagnese und liegen in der Kuehltruhe. Die verbietet mir maximal die Waage.

Wie gesagt, solange die Fallgrube dazu da ist, deine Frau oder die Nachbarsgoehren zu fangen ist das ja alles kein Problem. Nur wenn du sie mit einem Schild "Einbrecher bitte hier drauf treten" versiehst ist das boese. ;-)


"Damit fange ich Nahrung für meine fleischfressende Pflanze". Wenn Du dann auf die Frage, welche Pflanze, mit "Audrey 2" antwortest, gehts vermutlich direkt ab ins Hotel zur Weichen Birne.

gibt schlimmeres als kostenlose Mahlzeiten in Raeumen mit bequemen Waenden

Oder man bedient sich des Energy Harvestings und sorgt dafür, daß der Überdruck der Benutzer einen Unterdruck erzeugt. Hmm.

Hmmm... du meinst, die Bahn sollte ihre Mitarbeiter anweisen, sich gezielt zu verstecken im Stoerungsfall, bis die Kundschaft zu richtig geladen ist? Und dann rauskommen und die Kundschaft verkabeln, um von ihnen die Ueberspannung und Ueberdruck abzuzapfen und dem ICE zuzufuehren? Und wenn die dem ICE dann genug Energie zugefuehrt haben und sich auf den Lokus begeben, dann dort die Biogasanlage anwerfen?

so lange es draußen nicht gerade arktisch kalt ist, bringt alleine die Biowärme in einem gut besetzten Wagen einiges an Heizleistung.

Allerdings scheint mir die Isolierung in so'nem Zug nicht unbedingt der grosse Bringer zu sein... die Biowaerme allein wird da bei Temperaturen um 0 Grad nicht reichen, damit es trotz Jacke nicht frostig wird... insbesondere wo die Kundschaft (bis auf das Mundwerk) ja eher passiv ist.

Das ist doof. Auf einem Schiff habe ich mal (praktischerweise auf'm Lokus) so einen Test des Backupsystems erlebt. Es hat alles funktioniert - nur weiß ich seit dem, daß die Naßzellen der Kabinen auf diesem Schiff keine Notbeleuchtung haben. :D

sehr praktisch, wenn man dann blind aus der Dusche stolpern darf. Schaetzungsweise hat die Wasserversorgung parallel ja auch noch den Geist aufgegeben... da liegste dann als Schaummonster tot auf dem Boden wenns Licht wieder an geht ;-)

Mache ich nicht. Dazu müßte ich aufstehen, und das mache ich nur kurz vorm Aussteigen.

dann erhoehen wir die Besetzung in dem Zug einfach kuenstlich so weit, dass bei deinem Einsteigen kein Sitzplatz frei ist. Jetzt brauchste nicht aufstehen und kannst direkt den Kopf zum offenen Fenster raus strecken. Aber bitte nicht den Waschlappen ausfahren und wuff machen, sonst gibts hinterher noch gratis-Chappi.

Alles eine Frage des Geldes

agw, NRW, Mittwoch, 27.01.2016, 13:24 (vor 3725 Tagen) @ Tabernaer

Müsste man mal recherchieren was eine solche Lok kostet und wieviel man braucht dafür.

Für eine Instandsetzung mit neuer HU für 6-7 Jahre müsste die DB wohl mit grob 700k Euro rechnen. Also 100k pro Jahr.

Selbst, wenn man von den 15 Mio pro Jahr 4 Mio für Abschreibungen/HU ansetzt, kriegt man 40 Abschlepploks dafür.

Das ist natürlich alles sehr grob geschätzt.

Fünf Stunden im ICE bei Mannheim gefangen

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 27.01.2016, 13:32 (vor 3725 Tagen) @ gnampf

Aber auch nicht erwaehnt, sondern das Verbot als allgemeingueltig dargestellt ;-)

Immer diese Pauschalisierer... *tze*

Meine Magnum sind gar nicht verboten, die kommen von Lagnese und liegen in der Kuehltruhe. Die verbietet mir maximal die Waage.

Ich habe keine Waage. Gott sei Dank. Und auch keine Kühltruhe. Leider. Nur einen Gefrierschrank, und der steht aus Platzgründen im Keller (hey, immer noch besser als im Wohnzimmer, oder?) - Wenn ich also dort Magnums einlagern würde, hätte ich alleine durchs runter und wieder rauf rennen eine negative Kalorienbilanz. Beim Eisessen verhungern, das schafft nicht jeder.

gibt schlimmeres als kostenlose Mahlzeiten in Raeumen mit bequemen Waenden

Sprichst Du aus Erfahrung? :-o

Hmmm... du meinst, die Bahn sollte ihre Mitarbeiter anweisen, sich gezielt zu verstecken im Stoerungsfall, bis die Kundschaft zu richtig geladen ist? Und dann rauskommen und die Kundschaft verkabeln, um von ihnen die Ueberspannung und Ueberdruck abzuzapfen und dem ICE zuzufuehren? Und wenn die dem ICE dann genug Energie zugefuehrt haben und sich auf den Lokus begeben, dann dort die Biogasanlage anwerfen?

Nö. Spiritusbrenner raus, Gratischili für alle, und hinterher wird auf dem Lokus eben nicht abgesaugt, sondern der Druck in der Schüssel aufgebaut, daß der Schüsselinhalt im Tank landet.

Allerdings scheint mir die Isolierung in so'nem Zug nicht unbedingt der grosse Bringer zu sein... die Biowaerme allein wird da bei Temperaturen um 0 Grad nicht reichen, damit es trotz Jacke nicht frostig wird... insbesondere wo die Kundschaft (bis auf das Mundwerk) ja eher passiv ist.

Bei einem Silber-/Mint-/Rot-/Sonstwiebuntling hätte ich jetzt zugestimmt, aber die ICE sind da eigentlich besser. Aber okay, ich bin ohnehin ziemlich frostfest.

sehr praktisch, wenn man dann blind aus der Dusche stolpern darf.

Umfallen kann man eh nicht. Bevor der Körperschwerpunkt ausreichend weit nach vorne gekippt ist, stützt einen eine Wand. Geh mal ins Museum für Kommunikation, such das Exponat "Telefonzelle", betrete es und versucht darin umzufallen.

Schaetzungsweise hat die Wasserversorgung parallel ja auch noch den Geist aufgegeben... da liegste dann als Schaummonster tot auf dem Boden wenns Licht wieder an geht ;-)

Also das noch vorhandene Vakuum hat fürs Klo noch gereicht. Ich stand ja nicht unter der Dusche. Und auf dem Boden liegen kann man da ab spätestens dem 3. Lebensmonat aus Größengründen eh nicht mehr.

dann erhoehen wir die Besetzung in dem Zug einfach kuenstlich so weit, dass bei deinem Einsteigen kein Sitzplatz frei ist.

Unrealistisch. Ich fahre nur mit günstigen Sparpreisen und Inklusivreservierung. Wenn voll, dann keine Reservierung, dann kein Colaholiker an Bord. :-P

Jetzt brauchste nicht aufstehen und kannst direkt den Kopf zum offenen Fenster raus strecken. Aber bitte nicht den Waschlappen ausfahren und wuff machen, sonst gibts hinterher noch gratis-Chappi.

Bin eh mehr der Katzentyp.

An der Tastatur die Krallen wetzende Grüße,
der Colaholiker

--
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Alles eine Frage des Geldes

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Donnerstag, 28.01.2016, 09:48 (vor 3724 Tagen) @ agw

Müsste man mal recherchieren was eine solche Lok kostet und wieviel man braucht dafür.


Für eine Instandsetzung mit neuer HU für 6-7 Jahre müsste die DB wohl mit grob 700k Euro rechnen. Also 100k pro Jahr.

Selbst, wenn man von den 15 Mio pro Jahr 4 Mio für Abschreibungen/HU ansetzt, kriegt man 40 Abschlepploks dafür.

Das ist natürlich alles sehr grob geschätzt.

Rechne noch mal neu. Soviel abkömmliche 218 gibt es nicht. Man müßte neu beschaffen. Iwo hab ich im Netz gelesen, das die 218 komplett ersetzt werden soll in der nächsten Zeit. finde den Link aber gerade nicht mehr. Da stand auch so sinngemäß drinn, das eine Neubeschaffung im Auftrag ist. Ca 200Stk.insgesammt. 20Stk.=1Tranche und Kostenpunkt/Tranche 60Millionen.

Alles eine Frage des Geldes

agw, NRW, Donnerstag, 28.01.2016, 10:00 (vor 3724 Tagen) @ Tabernaer

Müsste man mal recherchieren was eine solche Lok kostet und wieviel man braucht dafür.


Für eine Instandsetzung mit neuer HU für 6-7 Jahre müsste die DB wohl mit grob 700k Euro rechnen. Also 100k pro Jahr.

Selbst, wenn man von den 15 Mio pro Jahr 4 Mio für Abschreibungen/HU ansetzt, kriegt man 40 Abschlepploks dafür.

Das ist natürlich alles sehr grob geschätzt.


Rechne noch mal neu. Soviel abkömmliche 218 gibt es nicht. Man müßte neu beschaffen. Iwo hab ich im Netz gelesen, das die 218 komplett ersetzt werden soll in der nächsten Zeit. finde den Link aber gerade nicht mehr. Da stand auch so sinngemäß drinn, das eine Neubeschaffung im Auftrag ist. Ca 200Stk.insgesammt. 20Stk.=1Tranche und Kostenpunkt/Tranche 60Millionen.

Es sind auch noch viele Ludmillas abgestellt. Wenn man die 218 komplett abstellen will, werden etliche frei.

Das die abgestellten Loks alle nichts mehr sind, ist ja bekanntlich eine Mär, da die privaten sich ja häufig darum reissen und dann noch ewig damit fahren.

So eine Abschlepplok frisst ja auch keine km mehr.

Also dass man auch nur eine einzige Lok neu beschaffen müsste, glaube ich nicht.
Einzig mit der Umstellung auf ETCS müsste man in den nächsten 30 Jahren noch mal nach und nach investieren. Sollte alles mit den 15 Mio möglich sein.

Alles eine Frage des Geldes

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Donnerstag, 28.01.2016, 10:28 (vor 3724 Tagen) @ agw

Ich mein das anders. Wenn die 218 angestellt wird, muss eine andere Maschine diese Leistung übernehmen. Die Ludmilla ist ne feine Lok, aber die darf auf Grund ihrer hohen Achslast nicht überall hin. Wenn ich mich recht erinnere, ist bsp. Westerland tabu. Dafür benötigt man dann die neuen Loks mit den entsprechenden Kosten.
Als Schlepplok könnte man die Loks aber durchaus noch verwenden - klar. Aber wie gesagt, Aufarbeitung plus neue Loks kostet Geld. Und genau das hat die Bahn nicht. Diese Loks würden zu 90% nur rum stehen und incl. dem vorzuhaltenden Bedienpersonal nur Geld kosten, anstatt Geld zu bringen. Ob man da nicht billiger fährt, wenn man im Zweifel die Reisenden etwas länger im Zug verbleiben lässt oder gleich 10 Loks bestellt...?

Alles eine Frage des Geldes

agw, NRW, Donnerstag, 28.01.2016, 10:56 (vor 3724 Tagen) @ Tabernaer

Diese Loks würden zu 90% nur rum stehen und incl. dem vorzuhaltenden Bedienpersonal nur Geld kosten, anstatt Geld zu bringen. Ob man da nicht billiger fährt, wenn man im Zweifel die Reisenden etwas länger im Zug verbleiben lässt oder gleich 10 Loks bestellt...?

Das sage ich ja, man kann das auf lange Sicht ziemlich gut steuern, was die minimalen und maximalen Wartezeiten der Fahrgäste sind.
Und es wird nicht mal eine 1%ige Erhöhung der Fahrpreise bedeuten, wenn man es drastisch reduzieren möchte.

Im Moment sagt man halt, dass man gesetzliche Vorgaben erfüllt und es sonst halt dauern kann.
Die betroffenen Fahrgäste werden niemals erreichen, dass sich etwas ändert, da es pro Jahr immer nur ein paar tausend sind.
Deswegen sage ich ja, dass der Gesetzgeber (oder Eigentümer) gefragt ist und Vorgaben macht. Die Auswirkungen auf die Fahrkartenpreise wären vernachlässigbar.

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