Masturbation im IC - welcher denn? (Allgemeines Forum)
Eingleisigkeit, Montag, 25.01.2016, 10:28 (vor 3938 Tagen)
bearbeitet von Eingleisigkeit, Montag, 25.01.2016, 10:28
Hallo,
keinen Kreislauf-Kollaps bekommen: Ich möchte dieses Thema noch einmal aufmachen, weil der andere Beitragsbaum ja leider geschlossen wurde :(
Diesmal aber mit Bahnbezug: Um welchen Zug soll es sich hier gehandelt haben? Ein KK-Abteil, in dem man Vorhänge zuziehen kann, gibt es doch maximal noch in alten Bimz-Wagen. Aber die kommen doch eigentlich nur noch in WE-Verstärkern vor, da fährt m.W. am Samstagabend (Tatzeit angeblich 23.01. abends) aber keiner zwischen Hannover und Göttingen.
Im Bvmsz gibt es doch keine Vorhänge, oder?
Jemand Ideen?
Grüße
Eingleisigkeit
Masturbation im IC - welcher denn?
Holger2, Montag, 25.01.2016, 11:33 (vor 3938 Tagen) @ Eingleisigkeit
Möchtest Du wissen, welcher IC oder welcher Porno?
Vorhänge im Bvmsz
ES89, Hamburg / Rostock, Montag, 25.01.2016, 11:37 (vor 3938 Tagen) @ Eingleisigkeit
Im Bvmsz gibt es doch keine Vorhänge, oder?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass neulich im Bvmsz (unmod) Vorhänge dran waren und diese sogar teilweise zugezogen waren.
--
Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!
Vorhänge im Bvmsz
Eingleisigkeit, Montag, 25.01.2016, 13:27 (vor 3938 Tagen) @ ES89
Okay, das ist interessant.
Dachte bislang immer, im IC-Wagen gibts keine Vorhänge, weil die Scheiben ja auch getönt sind.
Im Internet finde ich allerdings auch keine Bilder von solchen Abteilen.
Dann war es vermutlich ein Bvmsz unmod.
Grüße
Eingleisigkeit
Vorhänge im Bvmsz: Foto
ES89, Hamburg / Rostock, Montag, 25.01.2016, 14:52 (vor 3938 Tagen) @ Eingleisigkeit
Okay, das ist interessant.
Dachte bislang immer, im IC-Wagen gibts keine Vorhänge, weil die Scheiben ja auch getönt sind.
Die Scheiben sind doch im Bvmsz gar nicht getönt?
Im Internet finde ich allerdings auch keine Bilder von solchen Abteilen.
Stimmt, ist wohl ein zu alltäglicher Anblick, so dass es fast niemand fotografiert.
Hier ein Foto aus 2011, wo man es erkennt: https://www.flickr.com/photos/21737080@N02/6069263622/in/photostream/
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Wäre es ein Deutscher gewesen...
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 25.01.2016, 12:35 (vor 3938 Tagen) @ Eingleisigkeit
.. wäre er wohl mit einem "Du, Du" davon gekommen.
Da er niemanden belästigt hat, kann ich ehrlich gesagt keinen Gesetzesverstoß oder Verstoß gegen die BB erkennen.
Nächstes mal sollte er auf die Toilette gehen. ;-)
Wäre es ein Deutscher gewesen...
611 040, Erfurt, Montag, 25.01.2016, 13:20 (vor 3938 Tagen) @ ICETreffErfurt
Und warum wird immer erwähnt, dass er im Kleinkindabteil des Bvmsz gewichst hat ? Das Abteil war doch außer ihm leer also hat das nichts mit Kindes(missbrauch,exibitionismus) zu tun.
Und zu nächst mal steht ja nichts in den BB was man im Zug alleine (nicht) tun darf.
Hätte er es allerdings im Bpmz gemacht okay, in der Öffentlichkeit verboten aber nicht ALLEINE im Abteil sofern die BB nichts anderes sagen.
Und, falls es ein unmod Bvmsz war (was ja im Moment so aussieht) hoffe ich nur dass er nicht alles vollgespritzt hat. Der schöne Bvmsz...
Fahre nämlich bald im Bvmsz im IC 2375 (Linie zw. H - GÖT) und hoffe nicht "diesen" zu erwischen... ;-)
--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Wäre es ein Deutscher gewesen...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 25.01.2016, 13:37 (vor 3938 Tagen) @ 611 040
Und warum wird immer erwähnt, dass er im Kleinkindabteil des Bvmsz gewichst hat ? Das Abteil war doch außer ihm leer also hat das nichts mit Kindes(missbrauch,exibitionismus) zu tun.
Ich denke, es wurde deshalb erwähnt, weil in den Köpfen der meisten Bahnnutzer gilt "IC hat keine Abteile" und somit die mögliche Unklarheit beseitigt ist. Mit Kindesmißbrauch hat es in der Tat nichts zu tun, zumal es ja auch "abends" passiert sein soll, und somit die Wahrscheinlichkeit für plötliche auftauchende Kinder gering ist.
Und zu nächst mal steht ja nichts in den BB was man im Zug alleine (nicht) tun darf.
Hätte er es allerdings im Bpmz gemacht okay, in der Öffentlichkeit verboten aber nicht ALLEINE im Abteil sofern die BB nichts anderes sagen.
Das Onanieren ist vermutlich gemäß Beförderungsbedingungen wirklich nicht verboten, zumindest habe ich weder mit "onanieren" noch mit "masturbieren" Treffer in den Beförderungsbedingungen erreicht. Aber:
"Jeder Reisende hat sich so zu verhalten, dass andere Reisende nicht über Gebühr gestört oder belästigt werden."
Beförderungsbedingungen für Personen durch Unternehmen der Deutschen Bahn AG, Absatz 6.1
Inwiefern ein nicht verschlossenes Abteil ausreicht, um zu gewährleisten, daß andere Reisende nicht gestört werden, ist diskussionswürdig. Hätte er in der abgeschlossenen Toilette sich einen von der Palme gewedelt, wäre das vermutlich unbemerkt und folgenlos über die Bühne gegangen. Nach meiner laienhaften Meinug ist ein nicht veschlossenes Abteil eine andere Sache.
Einer guten Freundin von mir ist es übrigens mal in einem Bpmz passiet, daß ihr Gegenüber plötzlich anfing, den Jürgen zu wügen. Sie schaute nur ber ihr buch hinweg und sagte lässig "Ich sehe schon, der ist klein genug, da brauchen Sie keine Hilfe." - Der Kerl ist wohl mit hochrotem Kopf abgehauen. :o)
Und, falls es ein unmod Bvmsz war (was ja im Moment so aussieht) hoffe ich nur dass er nicht alles vollgespritzt hat. Der schöne Bvmsz...
Ich fahre demnächst nur ICE. Erleichternd. :)
Fahre nämlich bald im Bvmsz im IC 2375 (Linie zw. H - GÖT) und hoffe nicht "diesen" zu erwischen... ;-)
Ich fahre demnächst Göttingen-Hildesheim(Tags drauf)-Hannover. Aber ohne IC.
Auf so eine Idee nicht mal kommen würdende Grüße,
der Colaholiker
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Wäre es ein Deutscher gewesen...
Beobachter7, Montag, 25.01.2016, 14:24 (vor 3938 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von Beobachter7, Montag, 25.01.2016, 14:25
Einer guten Freundin von mir ist es übrigens mal in einem Bpmz passiert, daß ihr Gegenüber plötzlich anfing, den Jürgen zu wügen. Sie schaute nur über ihr buch hinweg und sagte lässig "Ich sehe schon, der ist klein genug, da brauchen Sie keine Hilfe." - Der Kerl ist wohl mit hochrotem Kopf abgehauen. :o)
Genauso muß man es machen.
Sehr schön!
Wäre es ein Deutscher gewesen...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 25.01.2016, 14:38 (vor 3938 Tagen) @ Beobachter7
Genauso muß man es machen.
Als sie mir hinerher davon erzählte, setzte sie noch nach "Waum soll ich da in Panik verfallen und rumkreischen? Ist nichts, was ich nicht schon gesehen hätte - und so sehenswert war das wirklich nicht."
Wenns ans Bedrängen geht oder gegenüber Kindern sollte die Reaktion definitiv eine andere sein, aber ich denke, das ist klar.
Ansonsten nur aus Frankfurt den "Nackten Jörg", der aber nicht an sich selbst rumspielt, kennende Grüße,
der Colaholiker
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"Ich hatte mir noch so viel vorgenommen, vielleicht wäre..."
Beobachter7, Montag, 25.01.2016, 15:08 (vor 3938 Tagen) @ Colaholiker
Genauso muß man es machen.
Als sie mir hinerher davon erzählte, setzte sie noch nach "Waum soll ich da in Panik verfallen und rumkreischen? Ist nichts, was ich nicht schon gesehen hätte - und so sehenswert war das wirklich nicht."Wenns ans Bedrängen geht oder gegenüber Kindern sollte die Reaktion definitiv eine andere sein, aber ich denke, das ist klar.
Ich hab jetzt endlich den Text von meinem Hannes-Wader-Lieblingslied wiedergefunden, das Lied mit dem titelgebenden
Refrain
nachdem im ersten Vers der Sänger erfährt´, daß er Krebs hat und nur noch ein paar Wochen zu leben:
Ich hatte mir noch so viel vorgenommen,
vielleicht wäre doch, vielleicht wäre doch
manches dabei herausgekommen.
Aber jetzt denk ich wohl besser daran,
wie ich mir noch, wie ich mir noch
einen guten Abgang verschaffen kann.
und dann dem dritten Vers, welcher lautet.
Zuerst gingen wir dann gemeinsam zum schönen Alfred, dem Kinderschreck.
Es ging ihm gar nicht gut, er lag schon seit einer Woche im Bett und schämte sich.
Noch vor einigen Tagen hatte er sich, schamverletzend, aber guter Dinge,
einigen Kindern gezeigt, die zu seiner größten Bestürzung
ganz anders darauf reagierten, als er gehofft hatte.
Die Kinder umringten ihn laut lachend und schrien, er solle
sich mit seinem blau geäderten Unding begraben lassen.
Als er dann weglief, verfolgte ihn die Horde noch bis vor seine Haustür.
Bruno und ich versuchten ihn zu trösten und erzählten ihm von meinem Krebs,
das brachte ihn wieder auf die Beine.
- Refrain -
Ich hatte mir noch so viel vorgenommen,
vielleicht wäre doch, vielleicht wäre doch
manches dabei herausgekommen.
Aber jetzt denk ich wohl besser daran,
wie ich mir noch, wie ich mir noch
einen guten Abgang verschaffen kann.
Ich meinerseits hatte mal mit meiner damaligen Freundin im IC gevögelt. Ich weiß noch, das war irgendwo zwischen Koblenz und Main... aber wir hatten uns dazu ins abschließbare WC zurückgezogen. Wir wollten ja keine Dritten dazu einladen.
Die da oben von Hannes Wader, das waren ganz normalen Kinder...
Yäp!
Frankfurt (Main) Süd, Montag, 25.01.2016, 15:08 (vor 3938 Tagen) @ Beobachter7
Und, lasst mich raten, in die Zeitung hat es dieser Vorfall wohl auch nicht geschafft, oder?
Yäp!
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 25.01.2016, 15:29 (vor 3938 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd
Und, lasst mich raten, in die Zeitung hat es dieser Vorfall wohl auch nicht geschafft, oder?
Nein. Weiter als bis zu einer Anekdote im Freundeskreis hat er es nicht gebracht.
@Beobachter7: Danke für die Beschreibung bezüglich des Koitus* in der Zugtoilette. Mein Blick auf diese Einrichtung wird nie wieder der gleiche sein...
*Mit der Erwähnung dieses Wortes Sheldon Cooper zitierende Grüße,
der Colaholiker
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Wie jetzt?!?
Frankfurt (Main) Süd, Montag, 25.01.2016, 15:45 (vor 3938 Tagen) @ Colaholiker
@Beobachter7: Danke für die Beschreibung bezüglich des Koitus* in der Zugtoilette. Mein Blick auf diese Einrichtung wird nie wieder der gleiche sein...
Hast Du bis gerade eben ernsthaft geglaubt, in Zugtoiletten hätte noch nie jemand Sex gehabt? Ne, oder? ;-)
*Mit der Erwähnung dieses Wortes Sheldon Cooper zitierende Grüße,
der Colaholiker
Aber nur echt in der Aussprache Ko-itus!
Ich selber bin ja für so Sachen wie Sex auf dem Zugklo viel zu langweilig, trage aber gerne noch folgende Anekdote bei, die uns in der Anfahrt auf dieses Bahnhofsrätsel passiert ist: Schönes, altes tschechisches Rollmaterial mit entsprechend hoher Lautstärke an den Wagenübergängen (oder wie auch immer das technisch korrekt heißt) während der Fahrt. Wegen großem Gepäck und mangelnder Streckenkenntnis standen wir schon etwa fünf Minuten vor Ankunft an der Tür. Kaum hatten wir uns dort aufgbebaut, ging die Klotür auf. Ein sehr gepflegt wirkender, gutaussehender junger Mann kam raus, schloss die Tür hinter sich und zwängte sich freundlich lächelnd an unserem Gepäck vorbei in den Wagen. Zwei Minuten später ging die Klotür erneut von innen auf (und nein, in der Zwischenzeit ist niemand da von außen rein) und ein weiterer sehr gepflegt wirkender, gutaussehender junger Mann kam raus, schloss die Tür hinter sich und zwängte sich freundlich lächelnd an unserem Gepäck vorbei in den Wagen. Ob danach noch mehr Personen aus dem Klo rauskamen, kann ich nicht sagen, weil wir dann aussteigen mussten.
Wie jetzt?!?
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 25.01.2016, 15:53 (vor 3938 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd
Hast Du bis gerade eben ernsthaft geglaubt, in Zugtoiletten hätte noch nie jemand Sex gehabt? Ne, oder? ;-)
Ich kann mir nur wenige Orte vorstellen, die weniger erotisch sind. Flugzeugtoiletten sind wenigstens sauberer, wenngleich WESENTLICH enger.
Aber nur echt in der Aussprache Ko-itus!
Ich gucke das nur mit englischer Tonspur, sorry.
Ich selber bin ja für so Sachen wie Sex auf dem Zugklo viel zu langweilig, trage aber gerne noch folgende Anekdote bei, die uns in der Anfahrt auf dieses Bahnhofsrätsel passiert ist: Schönes, altes tschechisches Rollmaterial mit entsprechend hoher Lautstärke an den Wagenübergängen (oder wie auch immer das technisch korrekt heißt) während der Fahrt. Wegen großem Gepäck und mangelnder Streckenkenntnis standen wir schon etwa fünf Minuten vor Ankunft an der Tür. Kaum hatten wir uns dort aufgbebaut, ging die Klotür auf. Ein sehr gepflegt wirkender, gutaussehender junger Mann kam raus, schloss die Tür hinter sich und zwängte sich freundlich lächelnd an unserem Gepäck vorbei in den Wagen. Zwei Minuten später ging die Klotür erneut von innen auf (und nein, in der Zwischenzeit ist niemand da von außen rein) und ein weiterer sehr gepflegt wirkender, gutaussehender junger Mann kam raus, schloss die Tür hinter sich und zwängte sich freundlich lächelnd an unserem Gepäck vorbei in den Wagen. Ob danach noch mehr Personen aus dem Klo rauskamen, kann ich nicht sagen, weil wir dann aussteigen mussten.
Hast Du nicht die Meldung gelesen, daß die Tschechen in einigen Wagen probehalber anstelle des Örtchens eine Tardis einbauen? Das war zweimal der gleiche, der sich von einem Wagenende zum anderen hat teleportieren lassen. :o)
Dir heute echt alles erklären müssende Grüße,
der Colaholiker
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Wie jetzt?!?
Frankfurt (Main) Süd, Montag, 25.01.2016, 16:10 (vor 3938 Tagen) @ Colaholiker
Hast Du bis gerade eben ernsthaft geglaubt, in Zugtoiletten hätte noch nie jemand Sex gehabt? Ne, oder? ;-)
Ich kann mir nur wenige Orte vorstellen, die weniger erotisch sind. Flugzeugtoiletten sind wenigstens sauberer, wenngleich WESENTLICH enger.
Wenn man dem Internet glaubt, gibt es auf dieser Welt nichts, was nicht von irgendjemandem für erotisch gehalten würde.
Aber nur echt in der Aussprache Ko-itus!
Ich gucke das nur mit englischer Tonspur, sorry.
Und ich bin zu faul, mir das aus dem Internet runterzupfriemeln. Bei meinem Fernseher weiß ich, wo Pro7 liegt...
Ich selber bin ja für so Sachen wie Sex auf dem Zugklo viel zu langweilig, trage aber gerne noch folgende Anekdote bei, die uns in der Anfahrt auf dieses Bahnhofsrätsel passiert ist: Schönes, altes tschechisches Rollmaterial mit entsprechend hoher Lautstärke an den Wagenübergängen (oder wie auch immer das technisch korrekt heißt) während der Fahrt. Wegen großem Gepäck und mangelnder Streckenkenntnis standen wir schon etwa fünf Minuten vor Ankunft an der Tür. Kaum hatten wir uns dort aufgbebaut, ging die Klotür auf. Ein sehr gepflegt wirkender, gutaussehender junger Mann kam raus, schloss die Tür hinter sich und zwängte sich freundlich lächelnd an unserem Gepäck vorbei in den Wagen. Zwei Minuten später ging die Klotür erneut von innen auf (und nein, in der Zwischenzeit ist niemand da von außen rein) und ein weiterer sehr gepflegt wirkender, gutaussehender junger Mann kam raus, schloss die Tür hinter sich und zwängte sich freundlich lächelnd an unserem Gepäck vorbei in den Wagen. Ob danach noch mehr Personen aus dem Klo rauskamen, kann ich nicht sagen, weil wir dann aussteigen mussten.
Hast Du nicht die Meldung gelesen, daß die Tschechen in einigen Wagen probehalber anstelle des Örtchens eine Tardis einbauen? Das war zweimal der gleiche, der sich von einem Wagenende zum anderen hat teleportieren lassen. :o)Dir heute echt alles erklären müssende Grüße,
der Colaholiker
War mir tatsächlich neu, zumal ich "Tardis" erstmal googlen musste. Aber ich bin ja eh technischer Laie.
:-)
Wie jetzt?!?
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 25.01.2016, 16:18 (vor 3938 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd
Wenn man dem Internet glaubt, gibt es auf dieser Welt nichts, was nicht von irgendjemandem für erotisch gehalten würde.
Keine Details bitte...
Und ich bin zu faul, mir das aus dem Internet runterzupfriemeln. Bei meinem Fernseher weiß ich, wo Pro7 liegt...
Wozu internet.. ob ich jetzt im Menü der DVD bevor ich auf "Play" drücke noch schnell die Tonspur umschalte ist ja kein großes Ding. Bei meinem Fernseher weiß ich, wo es mal lag, aber da der Kabelanschlu ßjetzt digital ist, müßte ich in irgendeiner ellenlangen Programmliste scrollen. Vermutlich unter P dürfte ich es finden. (Echtes Fernsehen im Sinne von dann gucken wenn es gesendet wird gibts bei mir eh nicht.)
War mir tatsächlich neu, zumal ich "Tardis" erstmal googlen musste. Aber ich bin ja eh technischer Laie.
:-)
Ich kenne es eigentlich auch nur durch Ansielungen in Big Bang Theory... :D Aber mir wäre eben nichts eingefallen, wie ich einen DeLorean da hätte einbauen können, wo es vermutlich eher Klick gemacht hätte.
Den Fluxkompensator putzende Grüße,
der Colaholiker
PS: Nein, ist NICHTS unanständiges!
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Wie jetzt?!?
JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 26.01.2016, 09:51 (vor 3937 Tagen) @ Colaholiker
Hast Du bis gerade eben ernsthaft geglaubt, in Zugtoiletten hätte noch nie jemand Sex gehabt? Ne, oder? ;-)
Ich kann mir nur wenige Orte vorstellen, die weniger erotisch sind. Flugzeugtoiletten sind wenigstens sauberer, wenngleich WESENTLICH enger.
Richtig lustig wirds, wenn es dann heißt "wir haben $Ausstiegsbahnhof verpasst, wir waren so beschäftigt"...
Da konnte ich mir einen Kommentar auch nicht verkneifen, war aber ein riesiges, behindertengerechtes WC.
--
Weg mit dem 4744!
Ich sags mal im Stil des Metronom...
ALR997, Montag, 25.01.2016, 16:58 (vor 3937 Tagen) @ Colaholiker
...wat mutt dat mutt! ;-)
Und warum wird immer erwähnt, dass er im Kleinkindabteil des Bvmsz gewichst hat ? Das Abteil war doch außer ihm leer also hat das nichts mit Kindes(missbrauch,exibitionismus) zu tun.
Ich denke, es wurde deshalb erwähnt, weil in den Köpfen der meisten Bahnnutzer gilt "IC hat keine Abteile" und somit die mögliche Unklarheit beseitigt ist. Mit Kindesmißbrauch hat es in der Tat nichts zu tun, zumal es ja auch "abends" passiert sein soll, und somit die Wahrscheinlichkeit für plötliche auftauchende Kinder gering ist.
Erstmal muss man vermutlich sagen: er war nicht der Erste und wird nicht der Letze gewesen sein, der es für notwendig erachtete, sein - ach ich weiß auch nicht, wie ich das gerade noch lustig umschreiben soll, es weiß ja jeder worum es geht - im Zug zu veranstalten. Auch im Abteil.
Allerdings gehe ich mal davon aus, dass die allermeisten Leute dann wenigstens darauf Acht geben, sich nicht erwischen zu lassen. Dass das nun gerade bei diesem Fahrgast passiert ist, ist vermutlich eher dem Zufall geschuldet.
Und zu nächst mal steht ja nichts in den BB was man im Zug alleine (nicht) tun darf.
Hätte er es allerdings im Bpmz gemacht okay, in der Öffentlichkeit verboten aber nicht ALLEINE im Abteil sofern die BB nichts anderes sagen.
Das Onanieren ist vermutlich gemäß Beförderungsbedingungen wirklich nicht verboten, zumindest habe ich weder mit "onanieren" noch mit "masturbieren" Treffer in den Beförderungsbedingungen erreicht. Aber:
"Jeder Reisende hat sich so zu verhalten, dass andere Reisende nicht über Gebühr gestört oder belästigt werden."
Beförderungsbedingungen für Personen durch Unternehmen der Deutschen Bahn AG, Absatz 6.1
Inwiefern ein nicht verschlossenes Abteil ausreicht, um zu gewährleisten, daß andere Reisende nicht gestört werden, ist diskussionswürdig. Hätte er in der abgeschlossenen Toilette sich einen von der Palme gewedelt, wäre das vermutlich unbemerkt und folgenlos über die Bühne gegangen. Nach meiner laienhaften Meinung ist ein nicht veschlossenes Abteil eine andere Sache.
Ich unterstelle mal, dass auch das Kinderabteil (ich muss zugeben, im IC habe ich noch nicht einmal je eines gesehen, geschweige denn betreten) mittlerweile auch keine Vorhänge oder gar eine zivile Abschließvorrichtung besitzt, so dass der Fahrgast regelmäßig Gefahr läuft, vom Gang aus bemerkt zu werden.
Einer guten Freundin von mir ist es übrigens mal in einem Bpmz passiet, daß ihr Gegenüber plötzlich anfing, den Jürgen zu wügen. Sie schaute nur ber ihr buch hinweg und sagte lässig "Ich sehe schon, der ist klein genug, da brauchen Sie keine Hilfe." - Der Kerl ist wohl mit hochrotem Kopf abgehauen. :o)
Da man, bei aller Unangemessenheit, doch von einem noch vergleichsweise natürlichen Vorgang sprechen kann, behaupte ich mal, dass es im Interesse Aller ist, wenn man so dezent wie deine Freundin darauf hinweist, dass das Gegenüber das doch bitte unterlassen sollte. Die erwähnte Reaktion deiner Freundin finde ich insofern ganz gut - mal abgesehen vom Wert als Erzählung ;-)
Und, falls es ein unmod Bvmsz war (was ja im Moment so aussieht) hoffe ich nur dass er nicht alles vollgespritzt hat. Der schöne Bvmsz...
Ich fahre demnächst nur ICE. Erleichternd. :)
Ich wäre an deiner Stelle nicht so erleichtert: ich fürchte, da gibt es noch viel mehr Substanzen von der Sorte will-ich-nicht-wissen, die in sämtliche öffentlichen Verkehrsmitteln zu finden sind. Hunde auf den Sitzen, Schuhe auf den Sitzen, Taschen die vorher auf dreckigen Bahnhofsböden abgestellt waren, nicht zu vergessen die Menschen selbst, von denen einige Exemplare das Wort "Körperpflege" auch nur aus dem Fernsehen kennen.
Ich habe zwar weder am Platz, noch in den meisten Zugtoiletten Angst, Opfer einer tödlichen und unheilbaren Krankheit zu werden (da finde ich Legoteile im Kindergarten viel schlimmer ^^) aber Desinfektionsmittel sind vielleicht doch immer bei einer Zugreise einzupacken.
Ansonsten würde ich behaupten gehört das Thema in die Kategorie, "was jedem klar war, aber niemand jemals ansprechen wollte".
Sich Gedanken über das Abendessen machende Grüße,
Lucas
Ich sags mal im Stil des Metronom...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 26.01.2016, 09:27 (vor 3937 Tagen) @ ALR997
Erstmal muss man vermutlich sagen: er war nicht der Erste und wird nicht der Letze gewesen sein, der es für notwendig erachtete, sein - ach ich weiß auch nicht, wie ich das gerade noch lustig umschreiben soll, es weiß ja jeder worum es geht - im Zug zu veranstalten. Auch im Abteil.
Mit Sicherheit nicht der erste oder der letzte. Allerdings glaube ich nicht, daß es besonders oft vorkommt.
Ich unterstelle mal, dass auch das Kinderabteil (ich muss zugeben, im IC habe ich noch nicht einmal je eines gesehen, geschweige denn betreten) mittlerweile auch keine Vorhänge oder gar eine zivile Abschließvorrichtung besitzt, so dass der Fahrgast regelmäßig Gefahr läuft, vom Gang aus bemerkt zu werden.
Wie es mit Vorhängen aussieht, weiß ich nicht, da ich schon lange nicht mehr 2. Klasse IC gefahren bin. Aber von innen abschließbare Abteile kenne ich außer den beiden kleinen Abteilen am Wagenende ;-) nur im Schlafwagen. Sonst nur von außen mit Vierkant,
Da man, bei aller Unangemessenheit, doch von einem noch vergleichsweise natürlichen Vorgang sprechen kann, behaupte ich mal, dass es im Interesse Aller ist, wenn man so dezent wie deine Freundin darauf hinweist, dass das Gegenüber das doch bitte unterlassen sollte. Die erwähnte Reaktion deiner Freundin finde ich insofern ganz gut - mal abgesehen vom Wert als Erzählung ;-)
Dezenter Hinweis ist gut - die Lautstärke reichte aus, daß es der halbe Wagen mitbekommen hat. :o)
Ich wäre an deiner Stelle nicht so erleichtert: ich fürchte, da gibt es noch viel mehr Substanzen von der Sorte will-ich-nicht-wissen, die in sämtliche öffentlichen Verkehrsmitteln zu finden sind. Hunde auf den Sitzen, Schuhe auf den Sitzen, Taschen die vorher auf dreckigen Bahnhofsböden abgestellt waren, nicht zu vergessen die Menschen selbst, von denen einige Exemplare das Wort "Körperpflege" auch nur aus dem Fernsehen kennen.
Hund auf dem Sitz ist dort wo ich sitze eher ungewöhnlich, Schuhe auf dem Sitz noch viel mehr (Reihensitz auf der Seite des Gangs, wo nur ein Sitz steht). Auch habe ich bisher in der 1. Klasse im ICE noch nie Personen mit gravierenden Körperpflegemängeln entdeckt. Klar gibt es die, aber es dürfte eine Ausnahme sein. Okay, nach einem langen heißen Sommertag im Anzug riecht der eine oder andere vielleicht nicht mehr ganz so frisch, aber in der Regel alles noch verkraftbar.
Ich habe zwar weder am Platz, noch in den meisten Zugtoiletten Angst, Opfer einer tödlichen und unheilbaren Krankheit zu werden (da finde ich Legoteile im Kindergarten viel schlimmer ^^) aber Desinfektionsmittel sind vielleicht doch immer bei einer Zugreise einzupacken.
Zum Glück nie mit Legoteilen im Kindergarten in Berührung kommende Grüße,
der Colaholiker
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Ich sags mal im Stil des Metronom...
ALR997, Mittwoch, 27.01.2016, 12:05 (vor 3936 Tagen) @ Colaholiker
Richtig, in der ersten Klasse sind die Fahrgäste doch in der Regel gepflegter ;-)
400.000er Beitrag!
462 001, Taunus, Mittwoch, 27.01.2016, 12:09 (vor 3936 Tagen) @ ALR997
Glückwunsch Lucas:))))
Ich war leider ein paar Sekunden zu spät:((
--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1679
- Euro. Ausland: 726
Saubere Kleinkindabteile?
ES89, Hamburg / Rostock, Montag, 25.01.2016, 15:04 (vor 3938 Tagen) @ 611 040
Und, falls es ein unmod Bvmsz war (was ja im Moment so aussieht) hoffe ich nur dass er nicht alles vollgespritzt hat. Der schöne Bvmsz...
Fahre nämlich bald im Bvmsz im IC 2375 (Linie zw. H - GÖT) und hoffe nicht "diesen" zu erwischen... ;-)
Bist du noch ein Fall für das Kleinkindabteil? ;-)
Die sind gerne mal so dreckig, da fällt so ein bisschen getrocknete Masse doch gar nicht auf.
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Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!
Saubere Kleinkindabteile?
611 040, Erfurt, Montag, 25.01.2016, 15:46 (vor 3938 Tagen) @ ES89
Und, falls es ein unmod Bvmsz war (was ja im Moment so aussieht) hoffe ich nur dass er nicht alles vollgespritzt hat. Der schöne Bvmsz...
Fahre nämlich bald im Bvmsz im IC 2375 (Linie zw. H - GÖT) und hoffe nicht "diesen" zu erwischen... ;-)
Bist du noch ein Fall für das Kleinkindabteil? ;-)
Die sind gerne mal so dreckig, da fällt so ein bisschen getrocknete Masse doch gar nicht auf.
Nein das war ich während meiner kompletten Bahnfahrzeit nie. Meine erste Fahrt im FV an die ich mich erinnern kann war 2006 und da war ich auchschon ein wenig zu alt. ;-)
Jedoch durfte ich schonmal eine Fahrt von Köln nach Freiburg auf der (übrigends beheizten) Sitzbank eines KK-Abteils im ICE 3 verbringen, weil ICE (damals noch) 603 einteilig fuhr und unsere reservierten Plätze fehlten.
--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
viel schöner wäre es gewesen ...
Blaschke, Montag, 25.01.2016, 16:37 (vor 3937 Tagen) @ ICETreffErfurt
Huhu.
... wäre der osteuropäische Masturbant auf den tunesischen Schaffner von neulich - die Sache mit dem schwarzfahrendem Klo - getroffen. Das Ganze am besten im ungarischen Wagen eines ÖBB-geführten Nachtzuges. Und das alles auf deutschen Schienen.
Dann hätte für einen ARD-Brennpunkt gereicht.
Schöne Grüße von jörg
Dann würde BERND Höcke einen Herzinfarkt bekommen ;-)
ALR997, Montag, 25.01.2016, 20:12 (vor 3937 Tagen) @ Blaschke
- kein Text -
Literaturpreis für den ICE-Treff
Bartleby, Leipzig, Montag, 25.01.2016, 14:58 (vor 3938 Tagen) @ Eingleisigkeit
Ich finde, für diese ganze Diskussion sollte man dem Forum einen Preis für absurde Literatur überreichen. Sehr schön das ganze.
--
Homebase 8010205, BC100, Lieblingswagen Bpmz
+1
Frankfurt (Main) Süd, Montag, 25.01.2016, 15:07 (vor 3938 Tagen) @ Bartleby
- kein Text -
Bloß nicht...!
Frank Augsburg, Ansbach, Montag, 25.01.2016, 15:12 (vor 3938 Tagen) @ Bartleby
...die eingetragenen "Preisträger" fühlen sich womöglich animiert, den Treff auch weiterhin mit ihren "Werken" zuzusch... ähm zu beglücken. Ich bin mir nicht so sicher, ob die Welt das braucht.
Schöne Grüße
Frank
--
"Die Ferne ist ein schöner Ort,
doch wenn ich da bin, ist sie fort.
Die Ferne ist wo ich nicht bin,
ich geh und geh und komm nicht hin."
(Silly, mit der leider viel zu früh verstorbenen Tamara Danz)
Literatur-NOBELpreis!!!!!
Blaschke, Montag, 25.01.2016, 16:42 (vor 3937 Tagen) @ Bartleby
- kein Text -
Titel: "Der gebrochene moralische Zeigefinger"
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 25.01.2016, 19:29 (vor 3937 Tagen) @ Bartleby
Diese ganze Geschichte dient nur dazu, das böse arabische Sexmonster zu propagieren.
Die Presse und leider auch einige Eisenbahnfans, stürzen sich auf jede Meldung, die sie in dieser Ansicht bestätigen.
Vermutlich hat die Zugbegleiterin den Mann deshalb aus dem Zug geworfen, weil sie persönlich von dem Anblick angewidert war und weil der Mann vermutlich sich nicht entschuldigt hat sondern unhöflich oder trotzig reagiert hat.
Der Witz ist ja, dass wir gegenüber den arabischen Ländern immer unsere moralische Überlegenheit herauskehren und gerade in sexuellen Dingen immer unseren Liberalismus betonen und die Religionen für ihre furchtbar konservativen Ansichten kritisieren.
Das Beispiel zeigt, dass Theorie und Praxis doch deutlich auseinander liegen.
Titel: "Der gebrochene moralische Zeigefinger"
GibmirZucker, Montag, 25.01.2016, 20:51 (vor 3937 Tagen) @ ICETreffErfurt
Vermutlich hat die Zugbegleiterin den Mann deshalb aus dem Zug geworfen, weil sie persönlich von dem Anblick angewidert war und weil der Mann vermutlich sich nicht entschuldigt hat sondern unhöflich oder trotzig reagiert hat.
Ich staune über die Spekulationen und Verharmlosungen.
Es hierzulande nurmal verboten, diese Geschlechtsorgane gerade in bestimmten Zustand (gibt es eine ähnliche Regel wie in GB ab welchem Winkel es ganz verrucht ist?) zu präsentieren, weil damit Menschen konfrontiert werden, die
- diesen Anblick nicht haben wollen
- ggf. auch Minderjährige es sehen.
Man kann über Moral und persönliches Empfinden lange diskutieren, aber erlaubt ist so etwas eben nicht.
Titel: "Der gebrochene moralische Zeigefinger"
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 25.01.2016, 21:04 (vor 3937 Tagen) @ GibmirZucker
Vermutlich hat die Zugbegleiterin den Mann deshalb aus dem Zug geworfen, weil sie persönlich von dem Anblick angewidert war und weil der Mann vermutlich sich nicht entschuldigt hat sondern unhöflich oder trotzig reagiert hat.
Ich staune über die Spekulationen und Verharmlosungen.
Es hierzulande nurmal verboten, diese Geschlechtsorgane gerade in bestimmten Zustand (gibt es eine ähnliche Regel wie in GB ab welchem Winkel es ganz verrucht ist?) zu präsentieren, weil damit Menschen konfrontiert werden, die
Der Mann war alleine in einem Abteil und hatte die Vorhänge zugezogen. "Erregung öffentlichen Ärgernisses" greift in meinen Augen hier nicht.
Ich selbst vertrete ja eher eine äußerst liberale Haltung in sexuellen Dingen. Mich würde es nicht mal stören, wenn zwei Männer vor meiner Haustüre herumpoppen würden, solange sie mich vorbeilassen.
Ich finde die Aufbauschung dieses Vorfalls absolut lächerlich.
Titel: "Der gebrochene moralische Zeigefinger"
GibmirZucker, Montag, 25.01.2016, 21:34 (vor 3937 Tagen) @ ICETreffErfurt
Ich selbst vertrete ja eher eine äußerst liberale Haltung in sexuellen Dingen. Mich würde es nicht mal stören, wenn zwei Männer vor meiner Haustüre herumpoppen würden, solange sie mich vorbeilassen.
Ich bin da nicht liberal. ich bin verklemmt und finde es richtig, dass solche Aktionen ein Nachspiel haben (wobei es natürlich mit einer entsprechenden Geldstrafe - falls keine Minderjährigen Opfer sind - natürlich in Ordnung ist meiner Meinung nach. Für Peitschenhiebe, Kopf abhacken etc. bin ich natürlich nicht).
Titel: "Der gebrochene moralische Zeigefinger"
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 25.01.2016, 22:00 (vor 3937 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von ICETreffErfurt, Montag, 25.01.2016, 22:00
Ich fände eine Geldstrafe für so eine Aktion lächerlich. Der Mann hat niemanden einen (objektiven) Schaden zugefügt.
Titel: "Der gebrochene moralische Zeigefinger"
GibmirZucker, Montag, 25.01.2016, 22:05 (vor 3937 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von GibmirZucker, Montag, 25.01.2016, 22:05
Ich fände eine Geldstrafe für so eine Aktion lächerlich. Der Mann hat niemanden einen (objektiven) Schaden zugefügt.
Die Zugbegleiterin Vielleicht ist sie genau so verklemmt wie ich.
Titel: "Der gebrochene moralische Zeigefinger"
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 25.01.2016, 22:16 (vor 3937 Tagen) @ GibmirZucker
So oder so, halte ich eine Strafe für quatsch.
Titel: "Der gebrochene moralische Zeigefinger"
Beobachter7, Montag, 25.01.2016, 22:19 (vor 3937 Tagen) @ GibmirZucker
Ich selbst vertrete ja eher eine äußerst liberale Haltung in sexuellen Dingen. Mich würde es nicht mal stören, wenn zwei Männer vor meiner Haustüre herumpoppen würden, solange sie mich vorbeilassen.
Ich bin da nicht liberal. ich bin verklemmt und finde es richtig, dass solche Aktionen ein Nachspiel haben (wobei es natürlich mit einer entsprechenden Geldstrafe - falls keine Minderjährigen Opfer sind
Das Opfer war wohl nur der erigierte Penis, der da maltraitiert wurde, und ggf. die eigene Hose, falles es zu einer Ejakulation gekommen sein sollte, und im schlimmsten Fall das Sitzpolster. In letzterem Falle wäre ggf. eine Reinigung zu bezahlen.
Der "Täter", der da -- dem Vernehmen nach -- Hand an sich selbst gelegt hatte war ja sicherlich nicht älter als sein bestes Stück, oder?
Aber sonst? Rieche ich Sexualneid?
Statt "gebrochenem moralischen Zeigefinger" Antanztrick erkl
Beobachter7, Montag, 25.01.2016, 22:36 (vor 3937 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von Beobachter7, Montag, 25.01.2016, 22:38
Diese ganze Geschichte dient nur dazu, das böse arabische Sexmonster zu propagieren.
Genau. "Solche entsetzlichen Ereignisse wie in der Silversternacht dürfen sich nieieieieiemals wiederholen! (O-Ton Reker, mit weit aufgerissenen Augen und einem in maximaler Empörung aufgerissenem Mund).
Dabei wird das wirkliche Problem, der Antanztrick bzw. Antanzdiebstahl (man möge de.Wikipedia nachschlagen oder eine Websuchmaschine bemühen), aus dem Bewußtsein verdrängt.
Das ist so, als ob man anhand von -- sagen wir mal -- drei Fällen, wo -- sagen wir mal -- ein albanischer Zigeuner vermittels des Enkeltricks eine alte Frau um viel Geld erleichtert hat, zu einer Kampagne gegen alle albanischen, ach was, warum nur albanischen? Gleich alle Zigeuner ausnutzen würde, um die wieder zu verfemen, wie sie es ja auch die CSU insbesondere vor einem Jahr betrieben hat. Allerdings an anderen Vorwänden aufgehängt.
Dabei fälllt natürlich die Aufklärung über den Enkeltrick unter den Tisch, denn bei wichtigen politischen Themen wie der Verfemung einer ganzen Volksgruppe, haben solche Tatsachen nichts zu suchen. Da geht es nur um Emotionen, um Empörung.
Was wirklich not tut, ist eine Aufklärung über den Enkeltrick, und die dringende Warnung davor, der Versuchung nachzugeben, sein Stimmengedächtnis und Namensgedächtnis der Enkel beweisen zu wollen, indem man bei so einem Anruf mit "Rat mal wer ich bin?" einen tatsächlichen Namen aus der weiteren Verwandtschaft sagt.
Nein, man muß eher dazu raten, als Antwort einen Namen zu nennen, der in der Verwandtschaft garantiert nicht vorkommt, und womit der betrügerische Anrufer sich selbst entlarvt, wenn er diesen Namen dann annimmt. Lieber sich mal irren, als einem Betrüger eine Waffe in die Hand geben. Wenn der Betrüger sich als solcher erwiesen hat, kann man dann in Ruhe einen Termin zur Abholung des Geldes machen und für den Zeitpunkt die Polizei bestellen.
Wenn man man genauer hinschaut, dann hat es in Köln eine massive Anwendung des Antanztricks gegeben, und das nicht nur zu zweit, sondern in größeren Gruppen. Unsittliche Berührungen waren dabei nur Mittel zum Zweck, um die Aufmerksamkeit alleine darauf zu lenken und dabei unbemerkt Händies und ähnliches aus den Taschen zu stibizen. Es gibt bei den Strafanzeigen doppelt so viele Vorwürfe von Taschendiebstahl als von Sexualdelikten.
Was jetzt also not tut, ist keine rassistische Hysterie, sondern Aufklärung über den Antanztrick, und daß körperliche Berührungen dabei nur Mittel zum Zweck sind, um das Opfer vom eigentlichen Geschehen abzulenken, und daß primär es nicht darauf ankommt, sexuelle Übergriffe abzuwehren, sondern die Wertsachen zu sichern. Und gegen die sexuellen Zudringlichkeiten hilft ggf. ein ruckartig hochgezogenes Knie...
Das Gegenteil findet derzeit in der Republik statt.
Statt Verbrechensbekämpfung eine unerträgliche rassistische Hetze mit noch weiteren und noch tieferen Einschränkungen unserer aller demokratischen Rechte.
Ein Klima der Angst und des Mißtrauens gegen den "Anderen"
Beobachter7, Dienstag, 26.01.2016, 10:03 (vor 3937 Tagen) @ Beobachter7
Statt Verbrechensbekämpfung eine unerträgliche rassistische Hetze mit noch weiteren und noch tieferen Einschränkungen unserer aller demokratischen Rechte.
Und es geht dabei ein Klima der Angst und des Mißtrauens gegen den "andern" zu schaffen, was den Herrschenden ermöglicht, die demokratischen Rechte für alle weiter einzuschränken und die Überwachung immer totatlitärer zu gestalten.
Masturbation im IC - welcher denn?
Beobachter7, Montag, 25.01.2016, 22:49 (vor 3937 Tagen) @ Eingleisigkeit
bearbeitet von Beobachter7, Montag, 25.01.2016, 22:52
Wollen wir doch mal die ganze lächerliche Meldung der allgemeinen Heiterkeit preisgeben:
BPOL-H: 22-Jährigen beim Masturbieren im Zug erwischt
24.01.2016 – 13:22Hannover (ots) - Gestern Abend wollte eine Zugbegleiterin (43) die Fahrscheine im InterCity von Hannover nach Göttingen kontrollieren. Als sie zum Kleinkindabteil kam, waren die Vorhänge zugezogen. Sie öffnete die Tür und sah einen jungen Mann allein im Abteil. Er hatte die Beine auf die gegenüberliegende Sitzbank gelegt. In der linken Hand hielt er sein Smartphone, auf dem ein Pornovideo lief. Mit der rechten Hand manipulierte er an seinem Geschlechtsteil. Der Mann erschrak ebenso wie die Zugbegleiterin. Dann platzierte er sein Genital wieder in der Hose.
Eine Verständigung war nicht möglich, da der Mann nur arabisch sprach. Die Zugbegleiterin schloss ihn von der Weiterreise aus und verständigte die Bundespolizei zur Durchsetzung der Maßnahme. In Göttingen nahmen Bundespolizisten den Mann zur Wache mit. Dort stellten sie fest, dass es sich um einen 22-jährigen Syrer handelt, der in Anklam wohnt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er belehrt und entlassen.
Warüber belehrt? Daß Onanieren das Hirn schädigt? (Hab ich heute abend mal wieder ein Ettore Scolas Film "Der besondere Tag" [Una giornata particolare] gehört, der 1938 im faschistischen Italien angesiedelt ist.)
Oder daß der liebe Gott den onanierenden Jungens den Schniepel wegzaubert?
Oder daß er beim nächsten Mal nicht den Vorhang zuziehen soll, damit auch alle zuschauen können?
Oder vielleicht, daß er sein Genital nicht vor der Schaffnerin hätte verstecken dürfen?
Sowas lächerliches ist mir ja urlange nicht mehr vorgekommen.
Diesmal aber mit Bahnbezug: Um welchen Zug soll es sich hier gehandelt haben?
Ein KK-Abteil, in dem man Vorhänge zuziehen kann, gibt es doch maximal noch in alten Bimz-Wagen. Aber die kommen doch eigentlich nur noch in WE-Verstärkern vor, da fährt m.W. am Samstagabend (Tatzeit angeblich 23.01. abends) aber keiner zwischen Hannover und Göttingen.
Berechtigte Neugier nach Ausstattung von Zügen.
Und ich dachte schon, da wollte sich jemand dazulegen zum gemeinsamen Wichsen.
Herr im Himmel! Was für eine lächerliche Geschichte!
Masturbation im IC - welcher denn?
Beobachter7, Dienstag, 26.01.2016, 10:00 (vor 3937 Tagen) @ Beobachter7
Zu dem Vorgehen dieser Zugbegleiterin ist noch folgendes zu sagen:
1. Was ein Fahrgast auf seinem Mobiltelefon anguckt, geht einen Schaffner nichts an.
2. Sie hätte dem Fahrgast nur drei Dinge sagen sollen:
2.1 Bitte zeigen Sie Ihre Fahrkarte (oder: Ticket please, wenn Sie den Eindruck hat, daß ihre deutsch gesprochene Aufforderung nicht verstanden wurde)
(vielleicht noch mit einem ironischen Unterton: eine Hand müssen Sie bitte freimachen, um mir Ihren Fahschein zeigen zu könen).
2.2. "Bitte achten Sie darauf, weder die Sitze noch den Boden zu beschmutzen" (in der Polizeimeldung hieß es, der Fahrgast hätte seine Beine auf den Sitz gegenüber gelegt, von Schuhen war dabei nicht die Rede).
2.3 "Dies Abteil ist reserviert für Mütter mit kleinen Kindern. Bitte suchen Sie sich einen Platz in einem anderen Abteil"
Finito.
Nichts an dem Verhalten des Fahrgastes, soweit es in der Polizeimeldung dargestellt wurde, rechtfertigt einen Ausschluß von der Weiterfahrt. Kein Wort davon, daß er das Vorzeigen einer Fahrkarte verweigert hätte, noch daß er eine übermäßige Verschmutzung verursacht hätte.
Diese Schaffnerin braucht eine Belehrung über einen respektvollen Umgang mit den Fahrgästen.
Ich möchte auch nochmal darauf aufmerksam machen, daß im Polizeibericht mitgeteilt wurde, daß die Vorhänge zu dem Abteil zugezogen waren und somit im Normalfall alles, was sich darin abspielt, für andere Fahrgäste nicht sichtbar ist.
Masturbation im IC - welcher denn?
Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 26.01.2016, 10:10 (vor 3937 Tagen) @ Beobachter7
Ich möchte auch nochmal darauf aufmerksam machen, daß im Polizeibericht mitgeteilt wurde, daß die Vorhänge zu dem Abteil zugezogen waren und somit im Normalfall alles, was sich darin abspielt, für andere Fahrgäste nicht sichtbar ist.
Verstehe ich jetzt nicht, es soll Leute geben die nicht reservieren und dann auch Abteile mit zugezogenen Gardienen aufsuchen und wenn dort jetzt eine Familie mit Kleinkind ins Kleinkindabteil möchte, kann ich mir durchaus vorstellen, dass diese auch die Tür öffnen.
Masturbation im IC - welcher denn?
Beobachter7, Dienstag, 26.01.2016, 14:06 (vor 3937 Tagen) @ Berlin-Express
Ich möchte auch nochmal darauf aufmerksam machen, daß im Polizeibericht mitgeteilt wurde, daß die Vorhänge zu dem Abteil zugezogen waren und somit im Normalfall alles, was sich darin abspielt, für andere Fahrgäste nicht sichtbar ist.
Verstehe ich jetzt nicht, es soll Leute geben die nicht reservieren und dann auch Abteile mit zugezogenen Gardienen aufsuchen und wenn dort jetzt eine Familie mit Kleinkind ins Kleinkindabteil möchte, kann ich mir durchaus vorstellen, dass diese auch die Tür öffnen.
Damit muß der Wichser rechnen.
Und falls der Zug stark besetzt sein sollte, wäre ein dementsprechender Hinweis seitens der Schaffnerin angebracht, daß er damit Leute abschreckt, die anderen fünf Plätze (oder vier) in dem Abteil einzunehmen.
Aber laut Polizeibericht hat der Fahrgast ja sofort sein edles Teil sofort wieder eingepackt.
Wie dem auch sei: einen Grund für einen Ausschluß von der Weiterfahrt war auf keinen Fall gegeben, soweit man das nach der Polizeimeldung beurteilen kann. Und das muß der Vorgesetzte dieser Zub ihr mal deutlich sagen.
Masturbation im IC - welcher denn?
GibmirZucker, Dienstag, 26.01.2016, 22:08 (vor 3936 Tagen) @ Beobachter7
Nichts an dem Verhalten des Fahrgastes, soweit es in der Polizeimeldung dargestellt wurde, rechtfertigt einen Ausschluß von der Weiterfahrt. Kein Wort davon, daß er das Vorzeigen einer Fahrkarte verweigert hätte, noch daß er eine übermäßige Verschmutzung verursacht hätte.
Ich verstehe deine Aufregung nicht. Es ist nun einmal in Deutschland und in den meisten europäischen Ländern so, dass man seine Geschlechtsteile nicht außerhalb bestimmter Bereiche (FKK-Strand, Sauna, "Kunst"aktionen) offen zeigen kann. Und schon gar nicht im arbeitsfähigen Zustand. Ob mit sich selbst oder mit anderen Personen, es ist einfach nicht gestattet.
Masturbation im IC - welcher denn?
Beobachter7, Mittwoch, 27.01.2016, 08:41 (vor 3936 Tagen) @ GibmirZucker
Nichts an dem Verhalten des Fahrgastes, soweit es in der Polizeimeldung dargestellt wurde, rechtfertigt einen Ausschluß von der Weiterfahrt. Kein Wort davon, daß er das Vorzeigen einer Fahrkarte verweigert hätte, noch daß er eine übermäßige Verschmutzung verursacht hätte.
Ich verstehe deine Aufregung nicht. Es ist nun einmal in Deutschland und in den meisten europäischen Ländern so, dass man seine Geschlechtsteile nicht außerhalb bestimmter Bereiche (FKK-Strand, Sauna, "Kunst"aktionen) offen zeigen kann.
Nicht mal in private Bereichen? Dem eigenen Schlafzimmer, dem eigenen Auto, einem separaten Abteil in einer Eisenbahn?
Und schon gar nicht im arbeitsfähigen Zustand. Ob mit sich selbst oder mit anderen Personen, es ist einfach nicht gestattet.
Welcher Paragraf verbietet das?
Noch ne Frage: sind wir im 21. oder noch im ausgehenden 19. Jahrhundert?
Masturbation im IC - welcher denn?
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 27.01.2016, 08:52 (vor 3936 Tagen) @ Beobachter7
bearbeitet von Colaholiker, Mittwoch, 27.01.2016, 08:52
Nicht mal in private Bereichen? Dem eigenen Schlafzimmer, dem eigenen Auto, einem separaten Abteil in einer Eisenbahn?
Ein normales Eisenbahnabteil in einem normalen Zug ist kein privater Bereich, sondern ein öffentlicher. Auch wenn Du ihn vorübergehend alleine nuzt. Beim Auto kommt es drauf an - wenn es zu Hause in der Garage steht, kannst Du bis zum Tennisarm wichsen (aber bitte den Motor nicht laufen lassen). Auf dem Kaufland-Parkplatz am Samstagmittag hingegen nicht. Es sei denn, Du hast rundherum Vorhänge... ;-) (Dann könnte es höchstens Ärger geben weil der Parkplatz nur für Kunden ist.) In echten privaten Bereichen kannst Du Dir an der Nudel spielen bis sie wund ist, Dir Haare auf der Hand wachsen, der Rücken sich verkrümmt und Du blind wirst.
Welcher Paragraf verbietet das?
Lies Dir mal §§ 183 und 183a StGB durch. Masturbation ist eine sexuelle Handlung, und in dem Moment wo eine Dritte (obwohl eigentlich zweite) Person, sprich die Zugbegleiterin, das Abteil betritt, ist eine Öffentlichkeit ohne Zweifel gegeben.
Noch ne Frage: sind wir im 21. oder noch im ausgehenden 19. Jahrhundert?
Gegenfrage: Ist es für Dich Merkmal des 21. Jahrhunderts, öffentlich wild onanierend durch die Gegend zu laufen? O.o
Gerade über letzteres Rechtsverständnis ziemlich erstaunte Grüße,
der Colaholiker
--
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Masturbation im IC - welcher denn?
Beobachter7, Mittwoch, 27.01.2016, 11:38 (vor 3936 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von Beobachter7, Mittwoch, 27.01.2016, 11:43
Lies Dir mal §§ 183 und 183a StGB durch. Masturbation ist eine sexuelle Handlung,
183a
Erregung öffentlichen ÄrgernissesWer öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 183 mit Strafe bedroht ist.
§ 183
Exhibitionistische Handlungen(1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.
Meine Hervorhebungen.
und in dem Moment wo eine Dritte (obwohl eigentlich zweite) Person, sprich die Zugbegleiterin, das Abteil betritt, ist eine Öffentlichkeit ohne Zweifel gegeben.
Laut Polizeimeldung hatte der Fahrgast in dem Moment sein Geschlechtsteil wieder in der Hose verborgen.
Ich sehe in diesem Fall keine der Tatbestandsmerkmale gegeben.
Außerdem wird dem guten Mann ein heftiger Schreck in die Glieder (sic) gefahren sein, und die Lehre, daß auch die Privatheit eines Eisenbahnabteils mit zugezogenem Vorhang ganz abrupt enden kann, und daß man sich darauf nie verlassen wird können.
Der Vorfall ist und bleibt lächerlich, und die Reaktion der Zub in keinster Weise angemessen.
Diese meine Auffassung wird gestützt durch Gerichtsurteile, die man über die obigen Links finden kann:
Eines davon, vom OLG Bamberg, Urteil v. 22.02.2011 – 3 Ss 136/10zu dem von dejure.org zu beiden Paragrafen verlinkt wird, sei hier in seinen beiden Leitsätzen zitiert:
Leitsätze:
1. Für die Verwirklichung des subjektiven Tatbestandes exhibitionistischer Handlungen ist die Feststellung der sexuellen Motivation des Täters allein nicht ausreichend. Während für den Belästigungserfolg ein bedingt vorsätzliches Handeln ausreichend ist, muss der Täter hinsichtlich der konkreten Wahrnehmung der sexuellen Handlung durch eine andere Person mit direktem Vorsatz handeln, weil ohne die tatsächliche Herstellung einer optischen Beziehung zu dem Tatopfer und ohne das sichere Wissen des Täters um die konkrete Existenz dieser Beziehung von einer absichtsvollen ‚Exhibition’ im Sinne der von § 183 I StGB vorausgesetzten Zurschaustellung der Entblößung in der Absicht sexueller Erregung schon begrifflich nicht ausgegangen werden kann (u. a. Anschluss an BGH StraFo 2007, 471 = NStZ-RR 2007, 374 und OLG Düsseldorf NStZ 1998, 412 f. = StraFo 1998, 277 f.). (amtlicher Leitsatz)2. Der Tatbestand der Erregung öffentlichen Ärgernisses nach § 183 a StGB setzt in subjektiver Hinsicht hinsichtlich des sexuellen Charakters der Handlung und ihrer Erheblichkeit zwar nur bedingten Vorsatz voraus, der auch die Öffentlichkeit der Begehung umfassen muss. Bezüglich der Erregung des Ärgernisses muss der Täter jedoch in der Absicht handeln, Ärgernis zu erregen, d. h. es muss ihm entweder gerade darauf ankommen, dass er Ärgernis erregt, oder er muss wissen, nämlich als sicher voraussehen, dass dies geschieht, weshalb es nicht ausreichend ist, wenn der Täter die Möglichkeit des Zusehens durch andere lediglich in Kauf nimmt. (amtlicher Leitsatz)
Masturbation im IC - welcher denn?
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 27.01.2016, 11:48 (vor 3936 Tagen) @ Beobachter7
(1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.
Meine Hervorhebungen.
Vollkommen ausreichend. Die Zugbegleiterin muß sich nur davon belästigt fühlen, daß der Kerl gerade seinen Ständer umklammert als sie ins Abteil kommt. Schon ist (1) erfüllt. Und (2) ist dann ihr Ermessen, ob sie Antrag stellt oder nicht.
Laut Polizeimeldung hatte der Fahrgast in dem Moment sein Geschlechtsteil wieder in der Hose verborgen.
Ich verstehe es so, daß er es anschließend tat, die Zugbegleiterin also zuerst alles noch mitansehen mußte. Wie das jeder individuell verarbeitet, steht weder Dir noch mir zu, festzulegen. Nur weil Du damit kein Problem hast, heißt das nicht, daß die Zugbegleiterin es genauso empfindet.
Ich sehe in diesem Fall keine der Tatbestandsmerkmale gegeben.
Siehe oben.
Außerdem wird dem guten Mann ein heftiger Schreck in die Glieder (sic) gefahren sein, und die Lehre, daß auch die Privatheit eines Eisenbahnabteils mit zugezogenem Vorhang ganz abrupt enden kann, und daß man sich darauf nie verlassen wird können.
Das eine schließt das andere nicht aus.
Der Vorfall ist und bleibt lächerlich, und die Reaktion der Zub in keinster Weise angemessen.
Sehe ich anders. Auch wenn die strafrechtliche Relevanz diskutabel bleiben mag, greifen trotzdem die Beförderungsbedingungen und bei Verstoß gegen diese eben der Beförderungsausschluß.
Das Handeln der Zugbegleiterin als vollkommen richtig ansehende Grüße,
der Colaholiker
--
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Masturbation im IC - welcher denn?
Beobachter7, Mittwoch, 27.01.2016, 11:56 (vor 3936 Tagen) @ Colaholiker
Lassen wir das jetzt mal alles so stehen.
Es ist alles gesagt (wenn auch noch nicht von allen).
Für mich finito.