Immer derselbe Bahnhof, Teil 3 (30 Bilder) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 19.01.2016, 18:00 (vor 3833 Tagen)

Schönen guten Tag,

auf unserer Reise durch Neustadt haben wir Sachsen erreicht. Die gewählte Präsentationsform bringt es mit sich, daß wir hier gleich zwei Wochen verweilen. Neustadt (Sachsen), so steht es auch auf dem Bahnhofsschild. Den Bahnhof habe ich in schlechter Erinnerung, kam doch der Zug aus Sebnitz, den ich fotografieren wollte, nicht aus der erwarteten Richtung.


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Der Zugverkehr in Neustadt (Sachsen), das ich in diesem Beitrag fortan, so erforderlich, Neustadt nennen werde, ist alles andere als spannend: Die Städtebahn Sachsen kommt stündlich aus Pirna und fährt alle ein oder zwei Stunden weiter nach Sebnitz. Dort besteht zweistündlich ein schlanker Anschluß an die U-Bahn nach Bad Schandau. Die Fahrt Pirna - Bad Schandau dauert so 90 Minuten, mit der direkten S-Bahn schafft man die Strecke in dieser Zeit viereinhalb Male, theoretisch zumindest. Die Städtebahn, deren aktueller Verkehrsvertrag noch bis Dezember 2024 läuft, setzt hier Triebwagen der Baureihe 642 ein.

Neustadts Bahnhof sieht nach der feierlichen Eröffnung am Vortag seit dem 1. Juli 1877 planmäßigen Zugverkehr. Hier zweigt die Bahnstrecke nach Dürrröhrsdorf von der Verbindung Bautzen - Bad Schandau ab (Neustadts Empfangsgebäude findet sich an dieser Strecke öfter, es ist ein Typenbau). Der Bau der Strecke begann 1874. Zuvor war eine Strecke durch Österreich favorisiert worden, allerdings zeigte die Böhmische Nordbahn als dortiger Konzessionsträger kein Interresse an einer Konkurrenz zur eigenen Strecke. Somit wurde die insbesondere zwischen Neustadt und Sebnitz topographisch anspruchsvolle Strecke in Sachsen gebaut. Zwischen Sebnitz und der Elbe läuft die Strecke zumeist fern der Bebauung im Sebnitztal, hier waren diverse Tunnel zu errichten. Im Stadtbereich Sebnitz gibt es ferner zwei große Brücken.
Der Streckenabschnitt Neustadt - Bautzen ist drei Monate jünger als der südliche Teil, zwischen Neukirch West und Wilthen wird er seit 1879 auch von den Zügen zwischen Dresden, Zittau und Liberec (Reichenberg) genutzt.
Am 12. Dezember 2004 fuhren die letzten Reisezüge zwischen Bautzen und Neustadt, im Stadtbereich Neustadt wurde die Strecke für den Bau einer Umgehungsstraße unterbrochen. Zwischen Neukirch und Neustadt ist die Strecke seit 2007 an die Deutsche Regionaleisenbahn verpachtet, von Neukirch aus soll ab und an ein Steinbruch bedient werden.
Seit dem 5. Juli 2014 verkehren die meisten Züge der Städtebahn nur noch bis Sebnitz (das letzte SBS-Zugpaar nach Bad Schandau fuhr noch bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015). An jenem Tag wurde nach langem Hin und Her endlich die kurze Gleislücke zwischen Sebnitz (Soběnice) und Dolní Poustevna (Niedereinsiedel) geschlossen, die Züge des tschechischen Binnenverkehrs werden seit jenem Tag über Bad Schandau nach Děčín hl.n. (Bodenbach) verlängert - hier verkehren Desiros der DB.

Seit der Eröffnung der Strecken von Dürrröhrsdorf und Bautzen nach Neustadt wurde für wenige Jahre der Zugverkehr zwischen Dresden und der Oberlausitz über sie geführt, aber schon 1878 wurde die Strecke von Neustadt nach Dürrröhrsdorf zur Nebenbahn degradiert. Am 31. Mai 1997 endete der Reiseverkehr wegen Oberbaumängeln, am 15. Juli 1999 wurde er wieder aufgenommen. Güterverkehr auf der Schiene gibt es in Neustadt nicht mehr, die planmäßigen Zugkreuzungen der Städtebahn finden in Dürrröhrsdorf und Neustadt statt.


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Neustadt selbst hat mitsamt seiner Stadtteile gut 12.000 Einwohner. Es wurde von Freiberger Bergleuten gegründet, die in der Gegend nach Gold gruben, anno 1333 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung. Gold wurde nie gefunden, obwohl die geologischen Voraussetzungen stimmen. Das hätte das Ende für die Siedlung sein können. Ihre Lage an der Kreuzung zweier wichtiger Straßen, der Salzstraße von Halle nach Prag und der Pilgerstraße von Bautzen nach Mariaschein (Bohosudov, heute Stadtteil von Krupka/Graupen), verdankte sie allerdings ihr Fortbestehen. 1461 kam die zuvor böhmische Stadt an Sachsen. Sie liegt nicht zu Unrecht abseits der großen Touristenströme.


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1 Der Zug ist angekommen, einige Reisende streben dem heimischen Herd zu (alle Aufnahmen: 24. August 2015).


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2 Kurze Umsteigewege zwischen Zug und Bus. Allein: Hier steht kein Bus, das seht ihr ja selbst. Während die Züge zur vollen Stunde fahren, erfolgen die Busabfahrten zumeist zwischen den Minuten 20 und 45.


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3 Bahnsteigbild.


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4 Bahnhofsbild mit 642 327.


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5 Beflaggt.


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6 Neues Leben.


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7 Ich hasse nach Norden gerichtete Bahnhofsfassaden!


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8 Neustadts um 1700 erbautes Rathaus erinnert vom äußeren Ansehen her einem Huthaus. Es steht mitten auf dem Markt.


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9 Die Jakobikirche wurde 1884 umgebaut.


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10 Die Kursächsische Postmeilensäule wurde anno 1729 aus Cottaer Sandstein erbaut.


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11 37 europäische Orte mit Namen Neustadt haben sich zur Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa zusammengeschlossen. Ihre Namen sind hier in den Platten verewigt, im Vordergrund Dunaújváros. Darüber Nové Mesto nad Váhom. Die restlichen könnt ihr auf der Europakarte sicher selbst entziffern. ;-)


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12 Seitenstraße.


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13 Markt mit Rathaus und Kirche.


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14 Das Pfarrhaus.


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15 Ausgemusterte Kirchenglocke.


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16 Bahnhofsinnenansicht.


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17 Da ging es mal nach Bautzen. Links der alte Lokschuppen.


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18 Bahnsteigbild.


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19 Gleis 2 gibt es nicht mehr.


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20 Das Empfangsgebäude, diesmal ohne Gegenlicht.


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21 Westwärts.


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22 Ein schöner langer überdachter Bahnsteig. Wenn da nicht das Unkraut links wäre!


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23 Schön hier.


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24 Signal vorm Güterschuppen.


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25 Reisendenüberweg.


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26 Der Bahnsteig von Gleis 1 beginnt seit dem Umbau außerhalb der Bahnsteigüberdachung.


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27 Die Oberelbische Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz mbH ist das kreiseigene Busunternehmen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und vorwiegend im Ostteil desselben unterwegs. Daneben betreibt es auch die Elbfähren im Kreisgebiet sowie die Kirnitzschtalbahn.

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28 Wie Bild 4, statt mit Zug mit unbekanntem Fluginsekt.


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29 642 346 fährt nach Sebnitz.


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30 Zu guter Letzt der Schienenersatzverkehrsbus nach Bautzen, 2016 verkehren fünf Paare.


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Auf Wiedersehen in Neustadt! Für 6,20 Euro seid ihr dabei, per Bus geht es schneller als mit der Eisenbahn.

Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Er haut auf die Sahne hier... ;-) Vormachen bitte! :-D

Blaschke, Dienstag, 19.01.2016, 21:04 (vor 3833 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Blaschke, Dienstag, 19.01.2016, 21:06

Hallo!

Der Zugverkehr in Neustadt (Sachsen) (...) ist alles andere als spannend: Die Städtebahn Sachsen kommt (...) aus Pirna und fährt (...) weiter nach Sebnitz. Dort besteht (...) ein schlanker Anschluß an die U-Bahn nach Bad Schandau. Die Fahrt Pirna - Bad Schandau dauert so 90 Minuten, mit der direkten S-Bahn schafft man die Strecke in dieser Zeit viereinhalb Male, theoretisch zumindest.


"Theoretisch zumindest" heißt für mich in dem Zusammenhang:

Der Fahrplan ist so gestaltet, dass man die Strecke Pirna - Bad Schandau (bzw. Gegenrichtung) vier Mal in 90 Minuten schaffen kann.

Schauen wir mal nach. Das DB-Kursbuch kennt nur die Zeit bis März - also mal beim VVO nachgeschaut, wo die Nachmärzzeit auch berücksichtigt ist.

Da in Bad Schandau alle 2 Std. zur Min 11 abgefahren wird, aber der Zug aus Pirna erst zur Minute 13 ankommt, fällt der Takt schon mal raus.

Bleibt also:

Pirna ab Min 21, Bad Schandau an Min 43
Bad Schandau ab Min 45, Pirna an Min 06

Weiter geht's dann erst wieder zur Min 21. Bad Schandau an Min 43
Bad Schandau ab Min 45. Die 90 Minuten enden dann zur Min 51. Rechnen wir also großzügig bis zum Kurort Rathen, an Min 55. Das wäre dann allerdings noch nicht mal die Hälfte der Strecke. Bad Schandau - Kurort Rathen sind 10 Kilometer. Kurort Rathen - Pirna sind 13 km. Laut DB-Kursbuch.

Ich stelle also jetzt mal fest:

Die Strecke schafft man also in 90 Min bestenfalls DREIeinhalb Mal! Und nicht VIEReinhalb Mal!


Gegenteilige praktische Versuche werden gerne akzeptiert. Bei vorheriger Anmeldung erstatte ich sogar möglicherweise im Erfolgsfalle(!) die Fahrtkosten für den Abschnitt (ohne An- und Abreise).

Schöne Grüße von

jörg

Zum Rest: Da hat sich der Aufbau Ost doch gelohnt ;-). Sieht doch zumindest auf den Bildern ganz nett aus. Müßte man nur klären, inwieweit das schlagzeilenbestimmende Gedankengut in der Gegend vorherrschend ist. Und warum das Kaff nun, wie erwähnt, ZU RECHT Abseits des Tourismus' liegt, erschließt sich mir so ganz auch nicht - okay, unendlich viele Attraktionen scheint es dort nicht zu geben. Andererseits wüßte ich aber auch nicht, was gegen eine touristische Erschließung spräche. Ich erinnere mich jedenfalls an eine schicke Landschaft dort, als ich da mal langdüste vor laaaanger Zeit. Und zumindest die Landschaft hat sich nun sicherlich nicht soooooooooo sehr verändert... ;-)

Immer derselbe Bahnhof, Teil 3 (30 Bilder)

hardy, Dienstag, 19.01.2016, 22:27 (vor 3833 Tagen) @ Sören Heise

Danke für die schönen Bilder hier und die Porträts insgesamt.

(Neustadts Empfangsgebäude findet sich an dieser Strecke öfter, es ist ein Typenbau).

Zählt der Bahnhof Sebnitz (Mittelteil zweistöckig) auch dazu?

27 Die Oberelbische Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz mbH ist das kreiseigene Busunternehmen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und vorwiegend im Ostteil desselben unterwegs. Daneben betreibt es auch die Elbfähren im Kreisgebiet sowie die Kirnitzschtalbahn.

Der Ostteil ist der ehemalige Kreis Sächsische Schweiz bzw. vorher die Kreise Pirna und Sebnitz. Wenn die Bahn ihren Anteil am Regionalverkehr Dresden (RVD) nicht an den Kreis verkauft, wird sie sich auch in den Westteil ausbreiten, da der Kreis nicht ausschreiben will.
Eine der Fähren betreibt die OVPS nicht, die in Rathen, dafür aber ein Wanderschiff, also eine Fähre als Ausflugs"dampfer".

Auf Wiedersehen in Neustadt! Für 6,20 Euro seid ihr dabei, per Bus geht es schneller als mit der Eisenbahn.

Dann auf nach Dresden-Neustadt. Der Preis ist aber nicht von 2015, oder?

Gruß
Hardy

Neustadt, die 3te

462 001, Taunus, Dienstag, 19.01.2016, 22:46 (vor 3833 Tagen) @ Sören Heise

Hey Sören,

auch dieses Neustadt ist mir bisher unbekannt...

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22 Ein schöner langer überdachter Bahnsteig. Wenn da nicht das Unkraut links wäre!

Das bisschen Grün schadet doch nicht. Wenn das Grün wegkömmt, verschwindet bestimmt auch der schöne Wetterschutz für evtl. wartende;-)

Auf Wiedersehen in Neustadt!

Gerne, mal schauen wann die Neustädte kommen, wo ich schonmal war.

Für 6,20 Euro seid ihr dabei, per Bus geht es schneller als mit der Eisenbahn.

Ach nö...

Gruß
Marcel

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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1644
- Euro. Ausland: 726

völlig OT zu Neustadt

Armchair traveller, Mittwoch, 20.01.2016, 10:05 (vor 3833 Tagen) @ Sören Heise

Hallo liebes Forum,

eine kleine Anekdote fernab der Eisenbahn zu Neustadt im Allgemeinen:

Es begab sich etwa Mitte der 90er Jahre, dass der Wetterbericht der Tagesschau eine neue Wetterkarte erfand auf der Kiel (glaube ich, vielleicht war es auch Saarbrücken oder beide) nicht mehr als Ort eingezeichnet war (die Milchkannenproblematik, um mal einen dünnen Bahnbezug herzustellen). Daraufhin gab es einen Aufschrei des / der betroffenen Ministerpräsidenten (und kurz darauf ein Zurückrudern der ARD).

Im Rahmen dieses Aufschreis hatte die taz auf ihrer Wahrheitsseite dazu aufgerufen Ortsnamen für die Wetterkarte vorzuschlagen und wir haben daraufhin im gedruckten Postleitzahlverzeichnis (die Älteren werden sich erinnern, Internet war damals noch nicht so...) alle Neustadts herausgesucht und vorgeschlagen eine Wetterkarte nur mit Neustadts zu erstellen.

Der Vorschlag wurde auch von der taz gedruckt, leider aber von der ARD nie umgesetzt.

So, genug des Opa erzählt vom Krieg...
Allzeit gute Fahrt von Neustadt nach Neustadt wünscht der
AT

Immer dieselbe Sammelantwort?

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 20.01.2016, 20:29 (vor 3832 Tagen) @ Sören Heise

Moin,

da war ja noch die Sammelantwort, fast vergessen. Aber sie kommt noch, bevor der Beitrag das erste (und wohl einzige) Mal auf Seite 2 rutscht.

Jörg: Theoretisch meinte theoretisch, ohne Blick auf den Fahrplan.
Neustadt wird von einer Vereinigung regiert, die keinen Wikipediaeintrag hat - das sagt nicht unbedingt etwas über die Gesinnung dort aus, schon eher über die Rolle der sogenannten Volksparteien.
Die Landschaft ist nett, das stimmt. Sind vielleicht ein paar Miefquirle dazugekommen. Die Stadt empfand ich als gepflegt und aufgeräumt, aber langweilig.


hardy: Sebnitz sieht anders aus? Ich hatte da nur einen knappen Umstieg durch den Tunnel und bis runter ans Bahnsteigende.
Danke für die Ergänzungen zu Bus und Fähre. Den Preis hatte ich beim Schreiben nachgeschlagen. Für den Besuch hatte ich den Bus in Betracht gezogen, mich dann aber doch für den Zug entschieden.


Marcel: Der Bahnsteig sieht recht neugemacht aus, der bleibt hoffentlich erst noch. Du weißt, welche Neustädte Du kennst. Du weißt nicht, wann sie drankommen. Bei mir ist es andersrum: Ich weiß, wann welches Neustadt drankommt. Aber nicht, welche Du kennst. ;-)


Sesselreisender: Solange auf der Karte keine Namenszusätze zu sehen waren... Da gibt es wohl kein Bild von im Netz. Stelle ich mir sinnvoller vor, als im Radio die Wettervorhersage für Orte zu machen, die man schon zwei Dörfer weiter nicht mehr kennt. Das scheint die neueste Mode zu sein. Genial auch, wenn der NDR nur Orte an der Küste nennt. Als ob man daraus aufs Wetter in Neustadt schließen könnte. (Da hoffe ich nur, daß es im Sendegebiet kein mir unbekanntes eisenbahnloses Neustadt gibt, weil sonst die Eindeutigkeit den Rübenberg runterrutscht.)


Viele Grüße
Sören

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