Die große Schweizrunde Teil 2: Der Weg ins Bündnerland (1) (Reiseberichte)
ALR997, Freitag, 15.01.2016, 11:43 (vor 3732 Tagen)
Das ist die (zugegeben späte) Fortsetzung der Dokumentation meiner Schweizreise im Februar 2015, Teil 1/1 stammt vom 09.05.2015, Teil 1/2 vom 19.05.2015. Das hier ist nun Teil 2/1, wieder einmal muss ich den Bericht teilen, weil es zu viele Bilder wurden.
Um nochmal zusammenzufassen, was bisher geschah:
Ende Februar bin ich mit dem Nachtzug von Duisburg nach Zürich gefahren. Danach habe ich den Tag in Zürich, Umgebung und darüber hinaus verbracht - unter Anderem in Thalwil, Sankt Gallen und Zug.
Teil 1/1 - von Duisburg bis Zürich
Teil 1/2 - unterwegs in und um Zürich
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Mittlerweile habe auch ich erkannt, dass eine Karte manchmal durchaus zur Übersichtlichkeit beitragen kann. Das hier ist der Fahrtverlauf vom 16. und 17. Februar.
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Hier nun das heutige Tagesprogramm (ich habe ein wenig mit Paint experimentiert): schwarz sind EC, grün S-Bahnen, gelb Busse und rot Nahverkehrszüge. Ich versuche dieses Schema auch in folgenden Karten beizubehalten.
Nach der Nacht in Zürich geht wieder zum Bahnhof, denn heute steht die Zugfahrt nach Sankt Moritz an. Mit Aufenthalt in Chur, so dass ich mich zusätzlich wieder einmal am Rhein orientiere.
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1. Auf dem Limmatquai steuert eine Cobra direkt auf mich zu! Linie 4 nach Tiefenbrunnen ist es.
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2. An der Haltestelle Rudolf-Brun-Brücke wurde dann noch Wagen 2054 als Linie 15 in Richtung Klusplatz.
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3. An der Central-Station wuseln Straßenbahnen in den verschiedensten Richtung durcheinander. Zuvorderst ein Zug der Linie 10 zum Flughafen, direkt dahinter ein älterer und ein jüngerer Zug unbekannter Linien und Ziele, rechts fährt ein Zug der Linie 3 genau in die entgegengesetzte Richtung, Albisrieden. Links der berühmte Coop und rechts, ganz nebenbei einer der größten Bahnhöfe Europas.
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4. Nochmal aus näherer Entfernung, der Zürcher Hauptbahnhof hat insgesamt 26 Gleise.
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5. Ein letzter Blick auf einen Teil der Stadt. Links im Bild umrundet gerade ein O-Bus die Straßenbahnhaltestellen auf dem Limmatquai um dann weiter in Richtung Neumarkt zu fahren.
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6. Der Versuch in Doppeltraktion zu fahren, scheitert in diesem Fall an einer fehlenden Kupplung. Oder fährt der Fahrer von 3001 etwa einfach nur sehr dicht auf...? ;-)
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7. Das gleiche Gewusel wie auf Bild 3, nur aus der anderen Richtung. Diesmal mit O-Bus 162 auf der Linie 46 nach Rütlihof, ein Cobra-Zug der Linie 4 nach Altstetten, und Zug 3064 der VBG auf dem Weg zum Flughafen. Weiter hinten ein Wagen älterer Bauart auf der Linie 6 oder 7 und ganz weit im Hintergrund noch ein völlig unbekannter Niederflurwagen.
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8. Aus Unwissender würde man sich nun aufregen, wie es denn sein kann, dass innerhalb von 15 Minuten kein Fernzug von diesem Weltstadtbahnhof abfährt. Ist man hingegen über die Taktknoten aufgeklärt, erkennt man eventuell ein Muster in der linken Spalte. Die beiden rechten Tafeln zeigen ausschließlich die 27 nächsten S-Bahn-Züge, das reicht für ganze 24 Minuten, was Aufschluss über die Abfahrtsdichte des Netzes gibt.
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9. Der ICN "Vincenzo Vela" nach "Bitte nicht einsteigen" steht auf Gleis 12.
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10. Nebenan kommt ein Zug an, den es offenbar nicht gibt. Vielleicht kann mich jemand aufklären, welcher Zug das war und wo er her kam? Die Fahrplandaten die ich noch bekommen konnte geben jedenfalls keinen Aufschluss dazu, da jeder infrage kommende Zug an einem anderen Bahnsteig ankommen würde.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_0821384gs3y.jpg)
11. Am anderen Ende des Bahnhofs steht unterdessen 460-038.
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12. Auf Gleis 10 koppelt 421-379-9 gerade von EN 466 aus Wien ab. Der Zug kam pünktlich auf die Minute an, er war zuvor fast 11 Stunden unterwegs.
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13. Gleichzeitig fahren hier parallel zwei IC 2000 ein: IC561 von Basel nach Chur mit 460-117 vorne dran, links daneben IR 2626 aus Luzern, dieser fährt als IR 2631 wieder zurück nach Luzern.
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14. Unterdessen hat die Garnitur von EN 466 eine Zuglok, 11199 bekommen, die diese wohl in die Abstellung bringen dürfte. Der ICN im Hintergrund sollte, wenn man den Fahrplandaten vertrauen kann als IC 707 aus Genf, Lausanne und Bern kommend weiterfahren nach Winterthur, Gossau und Sankt Gallen. Vielleicht kann das jemand bestätigen oder negieren, ich halte ICN-Triebwagen um die Uhrzeit und auf dieser Linie nur für durchaus ungewöhnlich.
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15. Während wir von dem Zugtreiben im Osten abgelenkt waren wurde bereits EC 163 herangefahren, Schub- bzw. ab jetzt Zuglok ist 11159.
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16. "Geschlossen" ist dieser Doppelstockzug, der kurz zuvor noch als S25 an einer weiteren Garnitur aus Linthal anreiste. Das Design soll für den ZVV-Tarif werben, welcher ermöglicht, alle Verkehrsmittel (Bus, Bahn, Schiff...) zu nutzen. Der von uns aus erste Wagen trägt dafür die Farben der SZU, der mittlere Wagen die der PostAuto, den Rechten konnte ich nicht identifizieren, aber ich tippe mal auf Schiff(?). Die andere Garnitur steht noch am Bahnsteig und fährt in einer Viertelstunde wieder nach Linthal.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_082928jts7b.jpg)
17. Die schweizerische Winterluft scheint nicht jedem gut zu tun. Allerdings sind auch die Türen noch nicht freigegeben.
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18. Der Steuerwagen wird den IC um 08:37 nach Chur bringen. Kurios, aber für die Schweiz wohl gar nicht so unüblich: um 08:37, 08:40 und 08:43 fahren drei Züge unmittelbar hintereinander am linken Zürichseeufer Richtung Thalwil. Die beiden ersten Züge fahren hierbei ohne Halt durch bis nach Sargans, der letzte der drei, die S-Bahn Richtung Glarus hält auch erst wieder in Wädenswil.
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19. Nebenan steht noch immer der Nachtzug der ÖBB.
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20. Nun noch eine Frontansicht der beiden Züge nach Sargans. Der Steuerwagen scheint uns zuzuzwinkern.
Ich muss mich entschuldigen, aber aufrund "technischer Schwierigkeiten" konnte ich das Bild nicht rechtzeitig bereitstellen. Ich arbeite an einer Lösung.
21. Es fehlt noch der Blick aus der Tür: auf dem Gleisfeld ist nun endlich auch der ÖBB-MAV-Leerzug unterwegs. Rechts sieht man den Steuerwagen des IC nach Basel und der 1.-Klasse-Wagen rechts daneben gehört zum IC über Winterthur und Frauenfeld nach Konstanz.
Der erste Abschnitt ist geschafft: der rund 2000 Meter lange Weg vom Hotel zum EC 163 hat gerade einmal 45 Minuten gedauert, das haben wir doch schon gut gemeistert.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_085117r0s6y.jpg)
22. Kurz hinter Thalwil schauen wir auf den Zürichsee. Gegenüber liegt so in etwa Küsnacht.
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23. Jetzt schauen wir mal zur anderen Seite heraus: wir sehen Berge, wir sehen Schnee. Reicht das nicht?
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24. Etwas mehr Berge, etwas weniger Schnee, dafür kommt der See wieder dazu. In der Linkskurve bewegen wir uns rein rechnerisch wohl zwischen Wädenswil und Pfäffikon.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_0923578bsa0.jpg)
25. Auch wenn das Bild optisch nun nicht so viel bieten kann, so fand ich die Aussicht auf die Berge an dieser Stelle so bemerkenswert, dass ich sie festhalten und nun auch teilen möchte.
An dieser Stelle machen wir einen kurzen Schnitt, weil der Bericht mal wieder zu lang wurde...
Die große Schweizrunde Teil 2: Fortsetzung
ALR997, Freitag, 15.01.2016, 11:44 (vor 3732 Tagen) @ ALR997
...und dann geht es auch schon weiter!
![[image]](http://abload.de/img/20150218_093600ylsdk.jpg)
26. Knapp 10 Minuten später haben wir dann auch Sargans erreicht. Rechts steht noch 511-027, als RE aktuell auf dem Weg nach Wil. An dieser Stelle verlassen wir auch den Linienweg des EC 163, da dieser von hier aus weiter fährt in Richtung Liechtenstein und Österreich, wir hingegen folgen weiter dem großen Wasser in die Alpen.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_093629o3sue.jpg)
27. Bei 511 027 handelt es sich um einen KISS, damals noch als Stadler Dosto bezeichnet, ein sechsteiliger Doppelstocktriebzug, vor einigen Jahren habe ich so einen Zug schon genutzt, damals als IR von Schaffhausen nach Zürich HB.
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28. In der Gegenrichtung sehen wir einerseits den, mittlerweile ausfahrenden, EC, andererseits einen Thurbo-Triebwagen. Mit so einem fahren wir dann auch gleich weiter.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_094505mgsi0.jpg)
29. Was haben die Weltstadt Berlin und die wahrscheinlich kleinste Alpenrepublik der Welt gemeinsam? Richtig: die Busse! Die dreitürigen Doppelstöcker schaffen es auf den diversen Linien von Vaduz aus unter Anderem nach Feldkirch in Vorarlberg und eben Sargans in der Schweiz.
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30. Ein weiteres Exemplar, hier Bus 55, hat sich gerade auf Halteposition A zur Rast gelegt. Abfahrt ist dann in 30 Minuten.
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31. Zwischenzeitlich ist nun auch Zug 776 als S12 eingetroffen.
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32. Nach einer vernachlässigbaren, 20-minütigen Zugfahrt sind wir auch schon in Chur angekommen.
Im Rahmen der Umlanderkundung fuhr ich mit dem erstbesten Bus (in diesem Fall ein Bus der Linie 3). Da dieser im Churer "Vorort" Untervaz-Trimmis hält, wo sich Rhein und Rhätische Bahn fast die Seite geben, bin ich hier mal ausgestiegen.
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33. Es fährt ein: S1 aus Schiers kommend mit Triebzug 3101. Der Zug fährt über Chur, Domat und Reichenau bis nach Rhäzüns.
Wir bleiben allerdings noch in Untervaz.
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34. Korrespondenz auf Schweizerisch: drei Busse erwarten hier die Fahrgäste aus der S-Bahn. Zuvorderst der Bus der Linie 3, fährt zurück nach Chur. Dahinter Bus 23 nach Landquart über Igis. Ganz hinten steht ein Bus, den ich nicht zuordnen konnte.
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35. In der Gegenrichtung erwartet ein Güterzug, unter Anderem beladen mit Holz, seine Weiterfahrt in Richtung Landquart.
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36. Ein Bild, das mein Herz (auch wenn wirklich bereits angenehme Temperaturen herrschten) erwärmte: hier fließt der Rhein in Richtung Heimat. Mittlerweile ist er jedoch etwas jünger geworden, seit ich ihn in Basel das letzte Mal gesehen habe um rund 200 Kilometer. Er heißt hier noch Alpenrhein, dessen Ursprung wir auch noch besuchen werden. Auch wenn es womöglich arg romantisierend wirkt, so habe ich mich immer wieder gefreut, unterwegs auf mir "bekannte" Flüsse zu treffen. Zwei werden wir später noch sehen.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_1115322lsad.jpg)
37. Aber schnell zurück zum Bahnhof. Das ist hier schließlich kein Flussforum! Der Bahnhof ist etwas leerer geworden, in rund 10 Minuten kommt aber bereits der nächste Zug: RE aus Landquart soll mich wieder nach Chur zurück bringen - noch ist er jedoch nicht in Sicht.
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38. In der Gegenrichtung: auch nichts.
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39. Der Bahnhof besitzt neben zwei Durchgangsgleisen noch ein weiteres Bahnsteiggleis. Vom Aufbau her könnte man den Bahnhof in dieser Perspektive für die Schmalspurversion von Montabaur halten. Hier sieht man aber auch wieder die schweizer Konsequenz: auch das Gleis, welches in der Regel nur für Verstärker gebraucht wird, ist wohl barrierefrei über eine Rampe erreichbar.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_112050c9swk.jpg)
40. In der Zwischenzeit kam auch mal wieder ein Güterzug an. Der wird aber warten müssen, bis unser Zug angekommen ist, denn in Richtung Landquart kommt man nur eingleisig voran.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_112705xws65.jpg)
41. Das ist nun auch soweit: Lok 626 zieht seinen RE in Richtung Reichenau und Disentis. Allerdings wird er für mich vorher noch in Chur stoppen müssen.
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42. Nochmal als Nahaufnahme.
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43. Asphaltallergiker müssen jetzt stark sein: wir tangieren eine Autobahn. Spektakulärer ist natürlich die Aussicht auf Chur und die dahinterliegenden Berge.
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44. ...und noch stärker: ich hatte den Busbahnhof von Chur entdeckt, ein bemerkenswertes Bauwerk, leider wird die Szene durch einen grünen Landsmann gestört, der hier auf seine Abfahrt wartet (laut Anzeige wäre diese bereits vor 20 Minuten erfolgt, was solls, Pünktlichkeit ist ja auch keine Tugend).
![[image]](http://abload.de/img/20150218_114354vosxj.jpg)
45. Wir schauen auf Gleis 13 und sehen Steuerwagen 1712, der, samt Lok, einen Zug der S2 nach Thusis bringen soll. Abfahrt ist um 11:48.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_114605rhs28.jpg)
46. Auf Gleis 7 sehen wir 511-026, der soeben als RE aus Zürich kam.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_115033kcsyo.jpg)
47. Szenenwechsel: auf dem eigentlichen Bahnhofsvorplatz findet regelmäßiger Zugverkehr statt: Triebzug 3503 fährt in Kürze von Gleis 1 ab nach Arosa.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_115900hxs1t.jpg)
48. Aus Neugier schaute ich mir kurz die Churer Innenstadt an. Das hier ist das einzige verwertbare Bild, es steht repräsentativ für eine Stadt, die ich als nicht sonderlich sehenswert in Erinnerung habe.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_123821k5s7l.jpg)
49. In wenigen Minuten zieht 460-072 von Gleis 9 IC 924 zum Zürcher Hauptbahnhof. Die Reisezeit beträgt rund eine Stunde und 20 Minuten.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_123922l4s75.jpg)
50. Auf den Gleisen 10 (links) und 11 (rechts) steht jeweils noch eine Zuggarnitur der RhB. Gleis 10 fasst aktuell einen RE nach Sankt Moritz, Gleis 11 einen nach Disentis.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_124033vrsy1.jpg)
51. Fast wäre er entwischt: in letzter Sekunde erwische ich noch den Steuerwagen von IC 924, bevor dieser in der Linkskurve verschwindet.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_124052n4sbh.jpg)
52. Am Zugschluss von RE 1137 hängen zwei Panoramawagen (hier stand zuerst Paranoiawagen, manche Schreibfehler sind einfach unglaublich!).
![[image]](http://abload.de/img/20150218_124408gysbu.jpg)
53. Nochmal von vorne, diesmal RE 1236 nach Disentis links mit Lok 623, rechts RE 1137 nach Sankt Moritz mit Lok 650.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_124418xesma.jpg)
54. Im Profil sehen wir den eben eingetroffenen RE 5069 aus Zürich, ebenfalls ein KISS, jedoch einer, den ich im Nachhinein leider nicht mehr identifizieren konnte.
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55. Triebzug 3105 kommt als S1 pünktlich aus Rhäzüns an und wird nach kurzem Aufenthalt um 12:53 über Landquart weiter nach Schiers fahren. Ich fahre mit.
So an dieser Stelle ist dann Teil 1 des zweiten Abschnittes zu Ende. Für mich die Gelegenheit in der S-Bahn zu Ruhe zu kommen und die Kamera mal Kamera sein zu lassen. Ich hoffe, dass ich euch nicht zu viel Eintöniges oder gar Unscharfes zumuten musste.
Hiermit verabschiede ich mich dann auch in meine Mittagspause.
Liebe Grüße,
Lucas
Vielen Dank
462 001, Taunus, Freitag, 15.01.2016, 17:31 (vor 3732 Tagen) @ ALR997
Grüezi,
oha es geht ja doch noch weiter;-) Danke tolle Bilder(und Geschreibsel dazu). Das mit der Karte finde ich sehr lobenswert.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_080008aosfr.jpg)
3. An der Central-Station wuseln Straßenbahnen in den verschiedensten Richtung durcheinander. Zuvorderst ein Zug der Linie 10 zum Flughafen, direkt dahinter ein älterer und ein jüngerer Zug unbekannter Linien und Ziele, rechts fährt ein Zug der Linie 3 genau in die entgegengesetzte Richtung, Albisrieden. Links der berühmte Coop und rechts, ganz nebenbei einer der größten Bahnhöfe Europas.
Eine Fahrt zum Flughafen kann ich empfehlen, dauert zwar recht lange doch man sieht einiges(u.A. das Zentrum von Oerlikon). Und im Coop war ich schon ein paar mal.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_08110140s6z.jpg)
7. Das gleiche Gewusel wie auf Bild 3, nur aus der anderen Richtung. Diesmal mit O-Bus 162 auf der Linie 46 nach Rütlihof, ein Cobra-Zug der Linie 4 nach Altstetten, und Zug 3064 der VBG auf dem Weg zum Flughafen. Weiter hinten ein Wagen älterer Bauart auf der Linie 6 oder 7 und ganz weit im Hintergrund noch ein völlig unbekannter Niederflurwagen.
Was ich faszinierend finde: In der Schweiz ist es offenbar möglich Tram und Obus Leitungen zu kreuzen, warum gibt es sowas in Deutschland nicht?(Bestes Beispiel war Essen)
![[image]](http://abload.de/img/20150218_082928jts7b.jpg)
17. Die schweizerische Winterluft scheint nicht jedem gut zu tun. Allerdings sind auch die Türen noch nicht freigegeben.
Winterluft tut immer gut...
![[image]](http://abload.de/img/20150218_085117r0s6y.jpg)
22. Kurz hinter Thalwil schauen wir auf den Zürichsee. Gegenüber liegt so in etwa Küsnacht.
Der Blick ist im Sommer etwas besser, wenn man ohne eine einzige Wolke den See entlang blicken kann. Aber so ist es natürlich auch ganz nett:))
![[image]](http://abload.de/img/20150218_093600ylsdk.jpg)
26. Knapp 10 Minuten später haben wir dann auch Sargans erreicht. Rechts steht noch 511-027, als RE aktuell auf dem Weg nach Wil. An dieser Stelle verlassen wir auch den Linienweg des EC 163, da dieser von hier aus weiter fährt in Richtung Liechtenstein und Österreich, wir hingegen folgen weiter dem großen Wasser in die Alpen.
Sargans hat einen scönen Bahnhof. Ist sehr interessant, wie die RJ/EC von/nach Österreich fahren.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_094505mgsi0.jpg)
29. Was haben die Weltstadt Berlin und die wahrscheinlich kleinste Alpenrepublik der Welt gemeinsam? Richtig: die Busse! Die dreitürigen Doppelstöcker schaffen es auf den diversen Linien von Vaduz aus unter Anderem nach Feldkirch in Vorarlberg und eben Sargans in der Schweiz.
Cool, ich mag Doppeldecker sehr. Gibt es vlt. auch bald in Frankfurt/M. Da wurde vor kurzem einer aus Berlin getestet.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_112050c9swk.jpg)
40. In der Zwischenzeit kam auch mal wieder ein Güterzug an. Der wird aber warten müssen, bis unser Zug angekommen ist, denn in Richtung Landquart kommt man nur eingleisig voran.
Zuerst dachte ich, wieso Güterzug? Hatte nur auf den Personenwagen geachtet^^
![[image]](http://abload.de/img/20150218_114219u2s3n.jpg)
44. ...und noch stärker: ich hatte den Busbahnhof von Chur entdeckt, ein bemerkenswertes Bauwerk, leider wird die Szene durch einen grünen Landsmann gestört, der hier auf seine Abfahrt wartet (laut Anzeige wäre diese bereits vor 20 Minuten erfolgt, was solls, Pünktlichkeit ist ja auch keine Tugend).
Es war ja ein deutscher Bus, also klar das der nicht pünktlich fährt^^ Trotz dieser grünen Ablenkung immer wieder schön Bilder der Postautostation zu sehen.
![[image]](http://abload.de/img/20150218_12505077szx.jpg)
55. Triebzug 3105 kommt als S1 pünktlich aus Rhäzüns an und wird nach kurzem Aufenthalt um 12:53 über Landquart weiter nach Schiers fahren. Ich fahre mit.
Das "pünktlich" kannste doch weglassen, in der Schweiz gibts doch eh keine Verspätungen^^
Gruß aus dem Taunus,
wo zumindest bei mir noch kein bisschen Schnee gefallen ist und es dafür aber Dauerregen gibt:((((
Ps. Ich glaub ich fahr morgen in den süden der Republick, um endlich mal wieder richtig Schnee zu sehen.
--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717
Stand: 20.02.2026
Vielen Bitt...ähh Moment ;-)
ALR997, Freitag, 15.01.2016, 18:34 (vor 3732 Tagen) @ 462 001
Grüezi,
oha es geht ja doch noch weiter;-) Danke tolle Bilder(und Geschreibsel dazu). Das mit der Karte finde ich sehr lobenswert.
Danke fürs Lob. Ich tue mich mit der Arbeit mit Paint immer schwer - nicht etwa weil das Programm so kompliziert wäre, sondern weil ich dauernd irgendwelche Fehler mache. Aber so etwas simples, wie eine Linie auf eine Karte zu zeichnen, das klappt noch.
Freut mich, wenn es zu etwas mehr Übersichtlichkeit beiträgt.
3. An der Central-Station wuseln Straßenbahnen in den verschiedensten Richtung durcheinander. Zuvorderst ein Zug der Linie 10 zum Flughafen, direkt dahinter ein älterer und ein jüngerer Zug unbekannter Linien und Ziele, rechts fährt ein Zug der Linie 3 genau in die entgegengesetzte Richtung, Albisrieden. Links der berühmte Coop und rechts, ganz nebenbei einer der größten Bahnhöfe Europas.
Eine Fahrt zum Flughafen kann ich empfehlen, dauert zwar recht lange doch man sieht einiges(u.A. das Zentrum von Oerlikon). Und im Coop war ich schon ein paar mal.
Ich bin ja, bereits in Teil 1, über Stettbach mit der Linie 12 zum Flughafen gefahren. Das hat nochmal ein paar Minuten länger gedauert, war aber durchaus mal interessant.
7. Das gleiche Gewusel wie auf Bild 3, nur aus der anderen Richtung. Diesmal mit O-Bus 162 auf der Linie 46 nach Rütlihof, ein Cobra-Zug der Linie 4 nach Altstetten, und Zug 3064 der VBG auf dem Weg zum Flughafen. Weiter hinten ein Wagen älterer Bauart auf der Linie 6 oder 7 und ganz weit im Hintergrund noch ein völlig unbekannter Niederflurwagen.
Was ich faszinierend finde: In der Schweiz ist es offenbar möglich Tram und Obus Leitungen zu kreuzen, warum gibt es sowas in Deutschland nicht?(Bestes Beispiel war Essen)
Gut, dass du fragst, ich habe mir dazu auch mal Gedanken gemacht, die Frage blieb allerdings eher unbeantwortet. Es ist wohl möglich, aber technisch aufwendig, da die Oberleitungen jeweils nicht in Kontakt kommen dürfen und das Risiko bestehen kann, dass dann an der Stelle die Stangen rausspringen.
Möglich ist es in Deutschland sicher schon, wobei ich glaube, dass in Essen die Technik allgemein noch zu sehr rumgesponnen hat. Mittlerweile versucht man ja, sich vom Konzept Spurbus komplett zu entledigen.
Heutzutage wüsste ich aber keine Einsatzbereiche mehr für eine solche Kreuzung.
22. Kurz hinter Thalwil schauen wir auf den Zürichsee. Gegenüber liegt so in etwa Küsnacht.
Der Blick ist im Sommer etwas besser, wenn man ohne eine einzige Wolke den See entlang blicken kann. Aber so ist es natürlich auch ganz nett:))
Ich kann dich beruhigen, die Sicht wird besser ;-)
26. Knapp 10 Minuten später haben wir dann auch Sargans erreicht. Rechts steht noch 511-027, als RE aktuell auf dem Weg nach Wil. An dieser Stelle verlassen wir auch den Linienweg des EC 163, da dieser von hier aus weiter fährt in Richtung Liechtenstein und Österreich, wir hingegen folgen weiter dem großen Wasser in die Alpen.
Sargans hat einen schönen Bahnhof. Ist sehr interessant, wie die RJ/EC von/nach Österreich fahren.
Nach Chur raus folgt eine Ausschleifung nach Norden wo sie dann mit der eigentlichen Hauptstrecke vom nach Norden abzweigenden Bahnhofsteil zusammen trifft, wenn ich mich recht erinnere. Zwischen Sargans und Feldkirch klafft in meinem bisher befahrenen Netz leider noch eine Lücke.
29. Was haben die Weltstadt Berlin und die wahrscheinlich kleinste Alpenrepublik der Welt gemeinsam? Richtig: die Busse! Die dreitürigen Doppelstöcker schaffen es auf den diversen Linien von Vaduz aus unter Anderem nach Feldkirch in Vorarlberg und eben Sargans in der Schweiz.
Cool, ich mag Doppeldecker sehr. Gibt es vlt. auch bald in Frankfurt/M. Da wurde vor kurzem einer aus Berlin getestet.
Das wusste ich gar nicht. Bislang waren Doppeldecker im Linienbetrieb hierzulande ja ein Markenzeichen Berlins, von ein paar Schnellbussen im Münsterland abgesehen, aber es ist natürlich bemerkenswert, dass man sich in Frankfurt damit beschäftigt.
40. In der Zwischenzeit kam auch mal wieder ein Güterzug an. Der wird aber warten müssen, bis unser Zug angekommen ist, denn in Richtung Landquart kommt man nur eingleisig voran.
Zuerst dachte ich, wieso Güterzug? Hatte nur auf den Personenwagen geachtet^^
Ich wunderte mich auch zuerst. Aber an allen Güterzügen die mir begegnet sind war irgendwo mindestens ein Personenwagen angehängt. Entweder transportiert man Personal, oder man nutzt die Güterzüge für Überführungen?
44. ...und noch stärker: ich hatte den Busbahnhof von Chur entdeckt, ein bemerkenswertes Bauwerk, leider wird die Szene durch einen grünen Landsmann gestört, der hier auf seine Abfahrt wartet (laut Anzeige wäre diese bereits vor 20 Minuten erfolgt, was solls, Pünktlichkeit ist ja auch keine Tugend).
Es war ja ein deutscher Bus, also klar das der nicht pünktlich fährt^^ Trotz dieser grünen Ablenkung immer wieder schön Bilder der Postautostation zu sehen.
Meine Vermutung ist, dass er auf dem Hinweg bereits Verspätung hatte, aber die Ruhezeiten einhalten musste. Oder die Anzeige spielte verrückt - das kann sogar in der Schweiz mal passieren ;-)
55. Triebzug 3105 kommt als S1 pünktlich aus Rhäzüns an und wird nach kurzem Aufenthalt um 12:53 über Landquart weiter nach Schiers fahren. Ich fahre mit.
Das "pünktlich" kannste doch weglassen, in der Schweiz gibts doch eh keine Verspätungen^^
Wie konnte ich nur :-D
Gruß aus dem Taunus,
wo zumindest bei mir noch kein bisschen Schnee gefallen ist und es dafür aber Dauerregen gibt:((((
Ps. Ich glaub ich fahr morgen in den süden der Republick, um endlich mal wieder richtig Schnee zu sehen.
Nach dem was ich so gehört habe, reicht es auch aus, nach Wolfsburg und Umland zu fahren. Die scheinen da oben auch ein bisschen was abgekriegt zu haben.
Ich bin allerdings mal wieder neidisch. Laut Wetterbericht kann man aber wohl Garmisch, Bayreuth und auch Tübingen schneetechnisch empfehlen.
Gruß aus dem verregneten Salzgitter (kein Wunder, das Stahlwerk hier sorgt schließlich permanent für angenehmes Sommerklima!^^)
Das heißt: Gern geschehen;-)
462 001, Taunus, Samstag, 16.01.2016, 22:00 (vor 3731 Tagen) @ ALR997
Nabend:)
3. An der Central-Station wuseln Straßenbahnen in den verschiedensten Richtung durcheinander. Zuvorderst ein Zug der Linie 10 zum Flughafen, direkt dahinter ein älterer und ein jüngerer Zug unbekannter Linien und Ziele, rechts fährt ein Zug der Linie 3 genau in die entgegengesetzte Richtung, Albisrieden. Links der berühmte Coop und rechts, ganz nebenbei einer der größten Bahnhöfe Europas.
Eine Fahrt zum Flughafen kann ich empfehlen, dauert zwar recht lange doch man sieht einiges(u.A. das Zentrum von Oerlikon). Und im Coop war ich schon ein paar mal.
Ich bin ja, bereits in Teil 1, über Stettbach mit der Linie 12 zum Flughafen gefahren. Das hat nochmal ein paar Minuten länger gedauert, war aber durchaus mal interessant.
Zu meiner Verteidigung kann ich ja sagen, der Teil Nr. 1 ist schon so lange her, da kann ich mich nicht mehr drann erinnern(und deine Verlinkung hab ich erst im nachhinein wahrgenommen).
7. Das gleiche Gewusel wie auf Bild 3, nur aus der anderen Richtung. Diesmal mit O-Bus 162 auf der Linie 46 nach Rütlihof, ein Cobra-Zug der Linie 4 nach Altstetten, und Zug 3064 der VBG auf dem Weg zum Flughafen. Weiter hinten ein Wagen älterer Bauart auf der Linie 6 oder 7 und ganz weit im Hintergrund noch ein völlig unbekannter Niederflurwagen.
Was ich faszinierend finde: In der Schweiz ist es offenbar möglich Tram und Obus Leitungen zu kreuzen, warum gibt es sowas in Deutschland nicht?(Bestes Beispiel war Essen)
Gut, dass du fragst, ich habe mir dazu auch mal Gedanken gemacht, die Frage blieb allerdings eher unbeantwortet. Es ist wohl möglich, aber technisch aufwendig, da die Oberleitungen jeweils nicht in Kontakt kommen dürfen und das Risiko bestehen kann, dass dann an der Stelle die Stangen rausspringen.
Hm, das ist auch "angeblich" der Grund weshalb heute die Esslinger O-Busse und Stuttgarter Stadtbahnen keinen Verknüpfungspunkt mehr haben. Die Stadtbahn endet in Untertürkheim und der O-Bus in Obertürkheim, dazwischen darf man mit dem Dieselbus fahren.
Möglich ist es in Deutschland sicher schon, wobei ich glaube, dass in Essen die Technik allgemein noch zu sehr rumgesponnen hat. Mittlerweile versucht man ja, sich vom Konzept Spurbus komplett zu entledigen.
Jups, habe erst letzte Woche gelesen das die Stadt Essen plant die Trasse im Mittelstreifen der A40 wieder zur Tramstrecke umzubauen. Verrückt, erst will man die dort unbedingt loswerden und jetzt wieder zurück haben
Heutzutage wüsste ich aber keine Einsatzbereiche mehr für eine solche Kreuzung.
Im Moment, aber es gäbe ja Möglichkiten diese wieder einzuführen.
26. Knapp 10 Minuten später haben wir dann auch Sargans erreicht. Rechts steht noch 511-027, als RE aktuell auf dem Weg nach Wil. An dieser Stelle verlassen wir auch den Linienweg des EC 163, da dieser von hier aus weiter fährt in Richtung Liechtenstein und Österreich, wir hingegen folgen weiter dem großen Wasser in die Alpen.
Sargans hat einen schönen Bahnhof. Ist sehr interessant, wie die RJ/EC von/nach Österreich fahren.
Nach Chur raus folgt eine Ausschleifung nach Norden wo sie dann mit der eigentlichen Hauptstrecke vom nach Norden abzweigenden Bahnhofsteil zusammen trifft, wenn ich mich recht erinnere.
Das ist ja das interessante an dem Bahnhof.
Zwischen Sargans und Feldkirch klafft in meinem bisher befahrenen Netz leider noch eine Lücke.
Dann musst du da mal hinfahren. Etwas nördlicher liegt dann Buchs SG, da machhen die Züge nach AT Kopf.
29. Was haben die Weltstadt Berlin und die wahrscheinlich kleinste Alpenrepublik der Welt gemeinsam? Richtig: die Busse! Die dreitürigen Doppelstöcker schaffen es auf den diversen Linien von Vaduz aus unter Anderem nach Feldkirch in Vorarlberg und eben Sargans in der Schweiz.
Cool, ich mag Doppeldecker sehr. Gibt es vlt. auch bald in Frankfurt/M. Da wurde vor kurzem einer aus Berlin getestet.
Das wusste ich gar nicht. Bislang waren Doppeldecker im Linienbetrieb hierzulande ja ein Markenzeichen Berlins, von ein paar Schnellbussen im Münsterland abgesehen, aber es ist natürlich bemerkenswert, dass man sich in Frankfurt damit beschäftigt.
Da kann ich ja gerade mal etwas ausholen: Die Buslinie 34(Mönchhof - Eckenheim - Bornheim) ist sehr stark ausgelastet und fährt jetzt schon im 7,5´-Takt und morgens auch kurz im 6´-Takt. Gelenkbusse sind auf der Linie keine Option, da einige Straßen wohl zu eng sind, daher der Test mit den Doppeldeckern. Eine weitere Linie die DDs benötigt ist die 43(Bergen - Bornheim), doch da geht es soweit ich weiß nicht. Die Linie fährt morgens im 5´-Takt und ist immer noch brechend voll, da Bergen tlw. eine Große Hochaussiedlung ist und in Bornheim Anschluss zur U-Bahn zum Hbf besteht.
Nach dem was ich so gehört habe, reicht es auch aus, nach Wolfsburg und Umland zu fahren. Die scheinen da oben auch ein bisschen was abgekriegt zu haben.
Ich bin allerdings mal wieder neidisch. Laut Wetterbericht kann man aber wohl Garmisch, Bayreuth und auch Tübingen schneetechnisch empfehlen.
Ich hoffe ja der Neid ist etwas abgeflacht:) War heute ein paar Kilometchen südlich der bald Stadt mit dem bald größten Tunnelbahnhof der nicht unter der Erde liegt und es gab schon einiges an Schnee:))
Gruß aus dem verregneten Salzgitter (kein Wunder, das Stahlwerk hier sorgt schließlich permanent für angenehmes Sommerklima!^^)
Was soll ich da sagen, hier in Limburg gibt es eine exakte Schneehöhe von 0,0 µm. Dafür muss man aufpassen das der Dauerregen einem nicht ertränkt:((
--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717
Stand: 20.02.2026
Dann eben: Gern geschehen :-)
ALR997, Samstag, 16.01.2016, 22:46 (vor 3731 Tagen) @ 462 001
Nabend:)
Wohl eher Nacht...
3. An der Central-Station wuseln Straßenbahnen in den verschiedensten Richtung durcheinander. Zuvorderst ein Zug der Linie 10 zum Flughafen, direkt dahinter ein älterer und ein jüngerer Zug unbekannter Linien und Ziele, rechts fährt ein Zug der Linie 3 genau in die entgegengesetzte Richtung, Albisrieden. Links der berühmte Coop und rechts, ganz nebenbei einer der größten Bahnhöfe Europas.
Eine Fahrt zum Flughafen kann ich empfehlen, dauert zwar recht lange doch man sieht einiges(u.A. das Zentrum von Oerlikon). Und im Coop war ich schon ein paar mal.
Ich bin ja, bereits in Teil 1, über Stettbach mit der Linie 12 zum Flughafen gefahren. Das hat nochmal ein paar Minuten länger gedauert, war aber durchaus mal interessant.
Zu meiner Verteidigung kann ich ja sagen, der Teil Nr. 1 ist schon so lange her, da kann ich mich nicht mehr drann erinnern(und deine Verlinkung hab ich erst im nachhinein wahrgenommen).
Du brauchst dich nicht verteidigen, ich wollte nur betonen, dass das in Teil 1 stattfand, damit niemand mir unterstellt, ich würde in meinen Berichten Strecken unterschlagen! ;-)
7. Das gleiche Gewusel wie auf Bild 3, nur aus der anderen Richtung. Diesmal mit O-Bus 162 auf der Linie 46 nach Rütlihof, ein Cobra-Zug der Linie 4 nach Altstetten, und Zug 3064 der VBG auf dem Weg zum Flughafen. Weiter hinten ein Wagen älterer Bauart auf der Linie 6 oder 7 und ganz weit im Hintergrund noch ein völlig unbekannter Niederflurwagen.
Was ich faszinierend finde: In der Schweiz ist es offenbar möglich Tram und Obus Leitungen zu kreuzen, warum gibt es sowas in Deutschland nicht?(Bestes Beispiel war Essen)
Gut, dass du fragst, ich habe mir dazu auch mal Gedanken gemacht, die Frage blieb allerdings eher unbeantwortet. Es ist wohl möglich, aber technisch aufwendig, da die Oberleitungen jeweils nicht in Kontakt kommen dürfen und das Risiko bestehen kann, dass dann an der Stelle die Stangen rausspringen.
Hm, das ist auch "angeblich" der Grund weshalb heute die Esslinger O-Busse und Stuttgarter Stadtbahnen keinen Verknüpfungspunkt mehr haben. Die Stadtbahn endet in Untertürkheim und der O-Bus in Obertürkheim, dazwischen darf man mit dem Dieselbus fahren.
Vermutlich argumentiert die lokale Politik nicht mit "nicht möglich" sonder mit "zu teuer" - oder im Neckartal der Ahnungslosen hat noch nie jemand einen Schweizausflug gemacht... ^^
Möglich ist es in Deutschland sicher schon, wobei ich glaube, dass in Essen die Technik allgemein noch zu sehr rumgesponnen hat. Mittlerweile versucht man ja, sich vom Konzept Spurbus komplett zu entledigen.
Jups, habe erst letzte Woche gelesen das die Stadt Essen plant die Trasse im Mittelstreifen der A40 wieder zur Tramstrecke umzubauen. Verrückt, erst will man die dort unbedingt loswerden und jetzt wieder zurück haben
Ach, damals und heute, das kannst du ja gar nicht vergleichen! Damals in den 80ern, da war der örtliche Stadtrat der Meinung, die Straßenbahn hätte ausgedient, der Bus ist nun schwer im Kommen. Heute gibt es doch im ganzen Ruhrgebiet keine seriösen Politiker mehr, die ein Straßenbahnnetz stilllegen und durch Busse ersetzen wollen, nur weil der Bus augenscheinlich weniger kostenintensiv...hee Moment mal!
Heutzutage wüsste ich aber keine Einsatzbereiche mehr für eine solche Kreuzung.
Im Moment, aber es gäbe ja Möglichkiten diese wieder einzuführen.
Das stimmt, an Esslingen dachte ich in dem Zusammenhang auch. Interessant wären neue O-Bus-Netze generell, da sie günstiger zu errichten sind, als Straßenbahnnetze. Aber in der Gesellschaft ist so etwas immer schwierig zu vermitteln.
26. Knapp 10 Minuten später haben wir dann auch Sargans erreicht. Rechts steht noch 511-027, als RE aktuell auf dem Weg nach Wil. An dieser Stelle verlassen wir auch den Linienweg des EC 163, da dieser von hier aus weiter fährt in Richtung Liechtenstein und Österreich, wir hingegen folgen weiter dem großen Wasser in die Alpen.
Sargans hat einen schönen Bahnhof. Ist sehr interessant, wie die RJ/EC von/nach Österreich fahren.
Nach Chur raus folgt eine Ausschleifung nach Norden wo sie dann mit der eigentlichen Hauptstrecke vom nach Norden abzweigenden Bahnhofsteil zusammen trifft, wenn ich mich recht erinnere.
Das ist ja das interessante an dem Bahnhof.
Hab ich leider nichts von gesehen, ich wusste allerdings, dass sie existiert.
Zwischen Sargans und Feldkirch klafft in meinem bisher befahrenen Netz leider noch eine Lücke.
Dann musst du da mal hinfahren. Etwas nördlicher liegt dann Buchs SG, da machhen die Züge nach AT Kopf.
Steht auf meiner Liste. Allerdings steht auf meiner Liste noch so viel, das wird schwierig das abzuarbeiten, selbst mit zwei Monaten Ferien und (fiktiver) BahnCard 100 und Europa-Sparpreisen zu realisieren.
29. Was haben die Weltstadt Berlin und die wahrscheinlich kleinste Alpenrepublik der Welt gemeinsam? Richtig: die Busse! Die dreitürigen Doppelstöcker schaffen es auf den diversen Linien von Vaduz aus unter Anderem nach Feldkirch in Vorarlberg und eben Sargans in der Schweiz.
Cool, ich mag Doppeldecker sehr. Gibt es vlt. auch bald in Frankfurt/M. Da wurde vor kurzem einer aus Berlin getestet.
Das wusste ich gar nicht. Bislang waren Doppeldecker im Linienbetrieb hierzulande ja ein Markenzeichen Berlins, von ein paar Schnellbussen im Münsterland abgesehen, aber es ist natürlich bemerkenswert, dass man sich in Frankfurt damit beschäftigt.
Da kann ich ja gerade mal etwas ausholen: Die Buslinie 34(Mönchhof - Eckenheim - Bornheim) ist sehr stark ausgelastet und fährt jetzt schon im 7,5´-Takt und morgens auch kurz im 6´-Takt. Gelenkbusse sind auf der Linie keine Option, da einige Straßen wohl zu eng sind, daher der Test mit den Doppeldeckern. Eine weitere Linie die DDs benötigt ist die 43(Bergen - Bornheim), doch da geht es soweit ich weiß nicht. Die Linie fährt morgens im 5´-Takt und ist immer noch brechend voll, da Bergen tlw. eine Große Hochaussiedlung ist und in Bornheim Anschluss zur U-Bahn zum Hbf besteht.
Für die genannte Linie 34 wäre ein 4-5-Minuten-Takt noch eine Zwischenlösung, ich kann allerdings verstehen dass man mittelfristig den Doppeldecker möchte.
Gibt es in Frankfurt mittlerweile auch den kontrollierten Vordereinstieg oder ist man dort noch vernünftig?
In Oberhausen wurde mal der Doppelgelenkhybridbus (puh, das Wort ist ja länger als der Bus!) von Hess und Vossloh im Linieneinsatz getestet. Daneben wurde er, wie auch andere Modelle, auf einigen Strecken zur Probe gefahren, unter Anderem in unserem Viertel. Allerdings kam er nicht um eine (sogar ziemlich großzügige) Kurve, damit war unsere Linie von der Liste der potentiellen Einsatzorte gestrichen ^^
Nachdem man zwischenzeitlich die Erkenntnis hatte, dass unsere Stadt pleite ist, sich ÖPNV nicht mehr leisten kann, hat man das Angebot allerdings so massiv zurückgefahren, dass es innerhalb der nächsten 10 Jahren auf jeden Fall mit Taktverdichtungen und Gelenkbussen bei Bedarf getan ist!
Nach dem was ich so gehört habe, reicht es auch aus, nach Wolfsburg und Umland zu fahren. Die scheinen da oben auch ein bisschen was abgekriegt zu haben.
Ich bin allerdings mal wieder neidisch. Laut Wetterbericht kann man aber wohl Garmisch, Bayreuth und auch Tübingen schneetechnisch empfehlen.
Ich hoffe ja der Neid ist etwas abgeflacht:) War heute ein paar Kilometchen südlich der bald Stadt mit dem bald größten Tunnelbahnhof der nicht unter der Erde liegt und es gab schon einiges an Schnee:))
Gruß aus dem verregneten Salzgitter (kein Wunder, das Stahlwerk hier sorgt schließlich permanent für angenehmes Sommerklima!^^)
Was soll ich da sagen, hier in Limburg gibt es eine exakte Schneehöhe von 0,0 µm. Dafür muss man aufpassen das der Dauerregen einem nicht ertränkt:((
Man glaubt es kaum, aber es hat in Salzgitter heute Morgen angefangen zu schneien, mittlerweile ist der Boden überall in der Region weiß.
Allerdings hättest du gar nicht nach Stuttgart fahren müssen, nördlich der Lahn scheint auch ordentlich was runter gekommen zu sein. Hinterher ist man halt immer schlauer ;-)
Dann eben: Gern geschehen :-)
462 001, Taunus, Samstag, 16.01.2016, 23:12 (vor 3731 Tagen) @ ALR997
Nabend:)
Wohl eher Nacht...
? Also ich bin noch quicklebendig, obwohl mein Wecker um 4:10 Uhr gerappelt hat!
Zu meiner Verteidigung kann ich ja sagen, der Teil Nr. 1 ist schon so lange her, da kann ich mich nicht mehr drann erinnern(und deine Verlinkung hab ich erst im nachhinein wahrgenommen).
Du brauchst dich nicht verteidigen, ich wollte nur betonen, dass das in Teil 1 stattfand, damit niemand mir unterstellt, ich würde in meinen Berichten Strecken unterschlagen! ;-)
Hier wird doch niemandem etwas unterstellt...
Was ich faszinierend finde: In der Schweiz ist es offenbar möglich Tram und Obus Leitungen zu kreuzen, warum gibt es sowas in Deutschland nicht?(Bestes Beispiel war Essen)
Gut, dass du fragst, ich habe mir dazu auch mal Gedanken gemacht, die Frage blieb allerdings eher unbeantwortet. Es ist wohl möglich, aber technisch aufwendig, da die Oberleitungen jeweils nicht in Kontakt kommen dürfen und das Risiko bestehen kann, dass dann an der Stelle die Stangen rausspringen.
Hm, das ist auch "angeblich" der Grund weshalb heute die Esslinger O-Busse und Stuttgarter Stadtbahnen keinen Verknüpfungspunkt mehr haben. Die Stadtbahn endet in Untertürkheim und der O-Bus in Obertürkheim, dazwischen darf man mit dem Dieselbus fahren.
Vermutlich argumentiert die lokale Politik nicht mit "nicht möglich" sonder mit "zu teuer" - oder im Neckartal der Ahnungslosen hat noch nie jemand einen Schweizausflug gemacht... ^^
In der heutigen Zeit ist ja fast alles zu teuer, also Ausrede Nr. 1:)
Möglich ist es in Deutschland sicher schon, wobei ich glaube, dass in Essen die Technik allgemein noch zu sehr rumgesponnen hat. Mittlerweile versucht man ja, sich vom Konzept Spurbus komplett zu entledigen.
Jups, habe erst letzte Woche gelesen das die Stadt Essen plant die Trasse im Mittelstreifen der A40 wieder zur Tramstrecke umzubauen. Verrückt, erst will man die dort unbedingt loswerden und jetzt wieder zurück haben
Ach, damals und heute, das kannst du ja gar nicht vergleichen! Damals in den 80ern, da war der örtliche Stadtrat der Meinung, die Straßenbahn hätte ausgedient, der Bus ist nun schwer im Kommen. Heute gibt es doch im ganzen Ruhrgebiet keine seriösen Politiker mehr, die ein Straßenbahnnetz stilllegen und durch Busse ersetzen wollen, nur weil der Bus augenscheinlich weniger kostenintensiv...hee Moment mal!
Fang jetzt nicht mit Mülheim an, die Stadtverordneten sind einfach krank. Erst die Strecke zum Flughafen, dann die zur Friesenstrasse stillzulegen ist eine Frechheit sondersgleichen. Aber die Bezirksregierung in Düsseldorf hätte es verhindern müssen, hat aber lächelnd durchgewunken...
Heutzutage wüsste ich aber keine Einsatzbereiche mehr für eine solche Kreuzung.
Im Moment, aber es gäbe ja Möglichkiten diese wieder einzuführen.
Das stimmt, an Esslingen dachte ich in dem Zusammenhang auch. Interessant wären neue O-Bus-Netze generell, da sie günstiger zu errichten sind, als Straßenbahnnetze. Aber in der Gesellschaft ist so etwas immer schwierig zu vermitteln.
Ich könnte es mir vorstellen das Wiesbaden, Mainz, Koblenz und Hamburg(wobei die eh nix auf die Reihe bekommen, siehe Stadtbahn, U5, S4 usw. usf.) mit O-Bus ganz gut aufgestellt wären.
26. Knapp 10 Minuten später haben wir dann auch Sargans erreicht. Rechts steht noch 511-027, als RE aktuell auf dem Weg nach Wil. An dieser Stelle verlassen wir auch den Linienweg des EC 163, da dieser von hier aus weiter fährt in Richtung Liechtenstein und Österreich, wir hingegen folgen weiter dem großen Wasser in die Alpen.
Sargans hat einen schönen Bahnhof. Ist sehr interessant, wie die RJ/EC von/nach Österreich fahren.
Nach Chur raus folgt eine Ausschleifung nach Norden wo sie dann mit der eigentlichen Hauptstrecke vom nach Norden abzweigenden Bahnhofsteil zusammen trifft, wenn ich mich recht erinnere.
Das ist ja das interessante an dem Bahnhof.
Hab ich leider nichts von gesehen, ich wusste allerdings, dass sie existiert.
Zwischen Sargans und Feldkirch klafft in meinem bisher befahrenen Netz leider noch eine Lücke.
Dann musst du da mal hinfahren. Etwas nördlicher liegt dann Buchs SG, da machhen die Züge nach AT Kopf.
Steht auf meiner Liste. Allerdings steht auf meiner Liste noch so viel, das wird schwierig das abzuarbeiten, selbst mit zwei Monaten Ferien und (fiktiver) BahnCard 100 und Europa-Sparpreisen zu realisieren.
Ist deine to-do-Liste also auch am platzen?
Da kann ich ja gerade mal etwas ausholen: Die Buslinie 34(Mönchhof - Eckenheim - Bornheim) ist sehr stark ausgelastet und fährt jetzt schon im 7,5´-Takt und morgens auch kurz im 6´-Takt. Gelenkbusse sind auf der Linie keine Option, da einige Straßen wohl zu eng sind, daher der Test mit den Doppeldeckern. Eine weitere Linie die DDs benötigt ist die 43(Bergen - Bornheim), doch da geht es soweit ich weiß nicht. Die Linie fährt morgens im 5´-Takt und ist immer noch brechend voll, da Bergen tlw. eine Große Hochaussiedlung ist und in Bornheim Anschluss zur U-Bahn zum Hbf besteht.
Für die genannte Linie 34 wäre ein 4-5-Minuten-Takt noch eine Zwischenlösung, ich kann allerdings verstehen dass man mittelfristig den Doppeldecker möchte.
Gibt es in Frankfurt mittlerweile auch den kontrollierten Vordereinstieg oder ist man dort noch vernünftig?
Man ist vernünftig! Genau wie in Wiesbaden/Mainz. Das ist das einzige was ich am Ruhrgebiet, Berlin und Hamburg hasse, denn Fahrkarte vorzeigen ist sowas von uncool^^
In Oberhausen wurde mal der Doppelgelenkhybridbus (puh, das Wort ist ja länger als der Bus!) von Hess und Vossloh im Linieneinsatz getestet. Daneben wurde er, wie auch andere Modelle, auf einigen Strecken zur Probe gefahren, unter Anderem in unserem Viertel. Allerdings kam er nicht um eine (sogar ziemlich großzügige) Kurve, damit war unsere Linie von der Liste der potentiellen Einsatzorte gestrichen ^^
War der weiß? Dann hab ich den mal an der Düsseldorfer Messe gesehen. Aber die Stadt kann den ja eh nicht bezahlen...
Nachdem man zwischenzeitlich die Erkenntnis hatte, dass unsere Stadt pleite ist, sich ÖPNV nicht mehr leisten kann, hat man das Angebot allerdings so massiv zurückgefahren, dass es innerhalb der nächsten 10 Jahren auf jeden Fall mit Taktverdichtungen und Gelenkbussen bei Bedarf getan ist!
...denn die ist nicht nur einfach Pleite, sondern so Pleite, das reicht für 2 oder gar 3 Städte:(((
Gruß aus dem verregneten Salzgitter (kein Wunder, das Stahlwerk hier sorgt schließlich permanent für angenehmes Sommerklima!^^)
Was soll ich da sagen, hier in Limburg gibt es eine exakte Schneehöhe von 0,0 µm. Dafür muss man aufpassen das der Dauerregen einem nicht ertränkt:((
Man glaubt es kaum, aber es hat in Salzgitter heute Morgen angefangen zu schneien, mittlerweile ist der Boden überall in der Region weiß.
Allerdings hättest du gar nicht nach Stuttgart fahren müssen, nördlich der Lahn scheint auch ordentlich was runter gekommen zu sein. Hinterher ist man halt immer schlauer ;-)
Ach wieso, bin heute mit dem 271(der ja nach Chur fährt, um den Bezug zu deinem Bericht wieder zu finden^^) gefahren. Später hats mich mal wieder in eine Stadtbahn aus Karlsruhe verschlagen und der Süwex dürfte mich auch mitnehmen:))
Alles in allem war der Tag ein Erfolg.
--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717
Stand: 20.02.2026
Dann eben: Gern geschehen :-)
ALR997, Samstag, 16.01.2016, 23:47 (vor 3731 Tagen) @ 462 001
Nabend:)
Wohl eher Nacht...
? Also ich bin noch quicklebendig, obwohl mein Wecker um 4:10 Uhr gerappelt hat!
Geht mir ähnlich (allerdings bin ich erst um 12 Uhr aufgestanden), es ging auch mehr um die Uhrzeit.
Zu meiner Verteidigung kann ich ja sagen, der Teil Nr. 1 ist schon so lange her, da kann ich mich nicht mehr drann erinnern(und deine Verlinkung hab ich erst im nachhinein wahrgenommen).
Du brauchst dich nicht verteidigen, ich wollte nur betonen, dass das in Teil 1 stattfand, damit niemand mir unterstellt, ich würde in meinen Berichten Strecken unterschlagen! ;-)
Hier wird doch niemandem etwas unterstellt...
Da bin ich aber froh :-)
Was ich faszinierend finde: In der Schweiz ist es offenbar möglich Tram und Obus Leitungen zu kreuzen, warum gibt es sowas in Deutschland nicht?(Bestes Beispiel war Essen)
Gut, dass du fragst, ich habe mir dazu auch mal Gedanken gemacht, die Frage blieb allerdings eher unbeantwortet. Es ist wohl möglich, aber technisch aufwendig, da die Oberleitungen jeweils nicht in Kontakt kommen dürfen und das Risiko bestehen kann, dass dann an der Stelle die Stangen rausspringen.
Hm, das ist auch "angeblich" der Grund weshalb heute die Esslinger O-Busse und Stuttgarter Stadtbahnen keinen Verknüpfungspunkt mehr haben. Die Stadtbahn endet in Untertürkheim und der O-Bus in Obertürkheim, dazwischen darf man mit dem Dieselbus fahren.
Vermutlich argumentiert die lokale Politik nicht mit "nicht möglich" sonder mit "zu teuer" - oder im Neckartal der Ahnungslosen hat noch nie jemand einen Schweizausflug gemacht... ^^
In der heutigen Zeit ist ja fast alles zu teuer, also Ausrede Nr. 1:)
Komischerweise gibts massiv Geld für Autobahnen und Eurofighter.
Vergleich: Ich argumentiere damit, dass ich mir den Brotaufschnitt nicht leisten kann, da ich mein Geld schon für einen Teppich für 250 Euro ausgegeben habe. Wobei Staatsfinanzen mir persönlich manchmal auch zu hoch sind.
Möglich ist es in Deutschland sicher schon, wobei ich glaube, dass in Essen die Technik allgemein noch zu sehr rumgesponnen hat. Mittlerweile versucht man ja, sich vom Konzept Spurbus komplett zu entledigen.
Jups, habe erst letzte Woche gelesen das die Stadt Essen plant die Trasse im Mittelstreifen der A40 wieder zur Tramstrecke umzubauen. Verrückt, erst will man die dort unbedingt loswerden und jetzt wieder zurück haben
Ach, damals und heute, das kannst du ja gar nicht vergleichen! Damals in den 80ern, da war der örtliche Stadtrat der Meinung, die Straßenbahn hätte ausgedient, der Bus ist nun schwer im Kommen. Heute gibt es doch im ganzen Ruhrgebiet keine seriösen Politiker mehr, die ein Straßenbahnnetz stilllegen und durch Busse ersetzen wollen, nur weil der Bus augenscheinlich weniger kostenintensiv...hee Moment mal!
Fang jetzt nicht mit Mülheim an, die Stadtverordneten sind einfach krank. Erst die Strecke zum Flughafen, dann die zur Friesenstrasse stillzulegen ist eine Frechheit sondersgleichen. Aber die Bezirksregierung in Düsseldorf hätte es verhindern müssen, hat aber lächelnd durchgewunken...
Die Bezirksregierung ist wohl selbst daran verzweifelt. Aber der Preis, den die Stadt dafür zahlen musste war, dass Friesenstraße die letzte Stilllegung war. Uhlenhorst und Witthausbusch bleiben.
Normalerweise bin ich ja relativ tolerant gegenüber der AfD (man muss sie nicht mögen, aber sie von vornherein aus der Politik ausschließen, weil es ja eh alles verkappte Nazis sind, ist auch nicht mein Standpunkt), aber in Mülheim machen solche Leute den Nahverkehr kaputt! Ich muss mich gerade wirklich zusammenreißen, der Gedanke an den Mülheimer Stadtrat macht mich wirklich etwas ungehalten.
Heutzutage wüsste ich aber keine Einsatzbereiche mehr für eine solche Kreuzung.
Im Moment, aber es gäbe ja Möglichkiten diese wieder einzuführen.
Das stimmt, an Esslingen dachte ich in dem Zusammenhang auch. Interessant wären neue O-Bus-Netze generell, da sie günstiger zu errichten sind, als Straßenbahnnetze. Aber in der Gesellschaft ist so etwas immer schwierig zu vermitteln.
Ich könnte es mir vorstellen das Wiesbaden, Mainz, Koblenz und Hamburg(wobei die eh nix auf die Reihe bekommen, siehe Stadtbahn, U5, S4 usw. usf.) mit O-Bus ganz gut aufgestellt wären.
Mit Ausnahme von Koblenz kann ich mir das ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen: Mainz (eine 200.000-Einwohner-Stadt) ist mit ihrer Straßenbahn eigentlich ganz gut versorgt. Ein zusätzliches O-Bus-System würde ich hier nicht unbedingt für nötig halten - wenn es um die Umweltfreundlichkeit geht sind batteriebetriebene Busse durchaus eine Alternative.
Hamburg bekäme das ohnehin nicht gebacken, mehr muss man dazu gar nicht sagen :-P
Für Koblenz könnte so was vielleicht wirklich interessant sein, gerade weil die Stadt (ich denke da gerade an das rechte Rheinufer), wenn ich mich recht entsinne, nicht unbedingt als Flachland zu bezeichnen ist. Allgemein sind solche Systeme meiner Meinung nach in steigungsreichen Städten (Mainz hat glaube ich die steilste Straßenbahnstrecke Deutschlands) besonders effektiv.
Zwischen Sargans und Feldkirch klafft in meinem bisher befahrenen Netz leider noch eine Lücke.
Dann musst du da mal hinfahren. Etwas nördlicher liegt dann Buchs SG, da machhen die Züge nach AT Kopf.
Steht auf meiner Liste. Allerdings steht auf meiner Liste noch so viel, das wird schwierig das abzuarbeiten, selbst mit zwei Monaten Ferien und (fiktiver) BahnCard 100 und Europa-Sparpreisen zu realisieren.
Ist deine to-do-Liste also auch am platzen?
De-facto führe ich gar keine mehr. Unser Geschreibsel hier hat mich allerdings auf die Idee gebracht, damit mal wieder anzufangen. Die ganzen Portraits und Bilderrätsel hier inspirieren einen ja erst recht!
Da kann ich ja gerade mal etwas ausholen: Die Buslinie 34(Mönchhof - Eckenheim - Bornheim) ist sehr stark ausgelastet und fährt jetzt schon im 7,5´-Takt und morgens auch kurz im 6´-Takt. Gelenkbusse sind auf der Linie keine Option, da einige Straßen wohl zu eng sind, daher der Test mit den Doppeldeckern. Eine weitere Linie die DDs benötigt ist die 43(Bergen - Bornheim), doch da geht es soweit ich weiß nicht. Die Linie fährt morgens im 5´-Takt und ist immer noch brechend voll, da Bergen tlw. eine Große Hochaussiedlung ist und in Bornheim Anschluss zur U-Bahn zum Hbf besteht.
Für die genannte Linie 34 wäre ein 4-5-Minuten-Takt noch eine Zwischenlösung, ich kann allerdings verstehen dass man mittelfristig den Doppeldecker möchte.
Gibt es in Frankfurt mittlerweile auch den kontrollierten Vordereinstieg oder ist man dort noch vernünftig?
Man ist vernünftig! Genau wie in Wiesbaden/Mainz. Das ist das einzige was ich am Ruhrgebiet, Berlin und Hamburg hasse, denn Fahrkarte vorzeigen ist sowas von uncool^^
Uncool und unsinnig. Auf dem Land ist es das Eine, aber man macht sich Kapazitäten kaputt, indem man - gerade in Berlin oder auch Köln - alle Leute zur Vordertüre zwingt. Wofür konstruiert man dann noch Fahrzeuge mit mehr als zwei Türen: ein Einstieg und ein Ausstieg!
Ganz niedlich sind die Verkehrsbetriebe, die dreitürige Solobusse bestellen mit dem Argument, dass die Fahrgastwechsel dann schneller ablaufen, und kurz darauf den Vordereinstieg einführen.
In Oberhausen wurde mal der Doppelgelenkhybridbus (puh, das Wort ist ja länger als der Bus!) von Hess und Vossloh im Linieneinsatz getestet. Daneben wurde er, wie auch andere Modelle, auf einigen Strecken zur Probe gefahren, unter Anderem in unserem Viertel. Allerdings kam er nicht um eine (sogar ziemlich großzügige) Kurve, damit war unsere Linie von der Liste der potentiellen Einsatzorte gestrichen ^^
War der weiß? Dann hab ich den mal an der Düsseldorfer Messe gesehen. Aber die Stadt kann den ja eh nicht bezahlen...
Da ist der auch zur Probe gefahren. 800.000, allerdings eben die Hybridversion. Ich weiß nicht, was Aachen und Hamburg auf den Tisch legen mussten.
Nachdem man zwischenzeitlich die Erkenntnis hatte, dass unsere Stadt pleite ist, sich ÖPNV nicht mehr leisten kann, hat man das Angebot allerdings so massiv zurückgefahren, dass es innerhalb der nächsten 10 Jahren auf jeden Fall mit Taktverdichtungen und Gelenkbussen bei Bedarf getan ist!
...denn die ist nicht nur einfach Pleite, sondern so Pleite, das reicht für 2 oder gar 3 Städte:(((
Obacht! Darmstadt ist mittlerweile die am höchsten verschuldete Stadt Deutschlands. Oberhausen (knapp 2 Milliarden Euro im Minus) ist auch in der Summe von seinen Nachbarn überholt worden: Essen und Duisburg haben jeweils beinahe das Doppelte an Schulden.
Gruß aus dem verregneten Salzgitter (kein Wunder, das Stahlwerk hier sorgt schließlich permanent für angenehmes Sommerklima!^^)
Was soll ich da sagen, hier in Limburg gibt es eine exakte Schneehöhe von 0,0 µm. Dafür muss man aufpassen das der Dauerregen einem nicht ertränkt:((
Man glaubt es kaum, aber es hat in Salzgitter heute Morgen angefangen zu schneien, mittlerweile ist der Boden überall in der Region weiß.
Allerdings hättest du gar nicht nach Stuttgart fahren müssen, nördlich der Lahn scheint auch ordentlich was runter gekommen zu sein. Hinterher ist man halt immer schlauer ;-)
Ach wieso, bin heute mit dem 271(der ja nach Chur fährt, um den Bezug zu deinem Bericht wieder zu finden^^) gefahren. Später hats mich mal wieder in eine Stadtbahn aus Karlsruhe verschlagen und der Süwex dürfte mich auch mitnehmen:))
Alles in allem war der Tag ein Erfolg.
Das ist die Hauptsache! Ich wollte damit auch nicht sagen sollen, dass du hättest daheim bleiben sollen. Ich habe dann vorhin auch noch einen IC2 eingefangen (ich kann die Dinger immer nur im Dunkeln fotografieren, das ist unheimlich ärgerlich) und noch einiges mehr. Unter Anderem die neuen LINT-"Designstudie" (ich merke mal an, dass du das Bild mittlerweile auf deinem Handy finden solltest, wann ich den Kram als Bericht hochlade steht ja noch in den Sternen, man sieht ja: ich hänge schon mit dem aktuellen Bericht 1 Jahr hinterher und ich bin erst bei Teil 2 von 5-6) und den Hauptbahnhof, wie er im Schnee versinkt.
In diesem Sinne freue ich mich, dass das frühe Aufstehen nicht vergebens war ;-)
Gruß,
Lucas
Dann eben: Gern geschehen :-)
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.01.2016, 10:59 (vor 3729 Tagen) @ ALR997
Für die genannte Linie 34 wäre ein 4-5-Minuten-Takt noch eine Zwischenlösung, ich kann allerdings verstehen dass man mittelfristig den Doppeldecker möchte.
Etwas anderes geht halt nicht, und ich glaube, entlang der Streckenführung gibt es auch Abschnitte, die sich nicht auf Schienenverkehr umrüsten lassen.
Gibt es in Frankfurt mittlerweile auch den kontrollierten Vordereinstieg oder ist man dort noch vernünftig?
Lustigerweise gibt es Offenbacher Busfahrer, die auf dem Linienstummel nach Frankfurt nicht damit klar kommen, daß man in Frankfurt eben alle Türen benutzen darf. Hatte da schon die eine oder andere Diskussion (sofern das aufgrund der Sprachbarriere möglich war, aber das roblem ist nicht nur bei den Offenbachern...)
Für solchen Pillepalle einfach zu viel Andrang in der Stadt habende Grüße,
der Colaholiker
--
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Bitte: keine Witze über Offenbacher! ;-)
ALR997, Montag, 18.01.2016, 11:17 (vor 3729 Tagen) @ Colaholiker
Für die genannte Linie 34 wäre ein 4-5-Minuten-Takt noch eine Zwischenlösung, ich kann allerdings verstehen dass man mittelfristig den Doppeldecker möchte.
Etwas anderes geht halt nicht, und ich glaube, entlang der Streckenführung gibt es auch Abschnitte, die sich nicht auf Schienenverkehr umrüsten lassen.
Durchaus verständlich, wenn schon Gelenkbusse Probleme bereiten.
Gibt es in Frankfurt mittlerweile auch den kontrollierten Vordereinstieg oder ist man dort noch vernünftig?
Lustigerweise gibt es Offenbacher Busfahrer, die auf dem Linienstummel nach Frankfurt nicht damit klar kommen, daß man in Frankfurt eben alle Türen benutzen darf. Hatte da schon die eine oder andere Diskussion (sofern das aufgrund der Sprachbarriere möglich war, aber das roblem ist nicht nur bei den Offenbachern...)
Oh, das Spielchen hatten wir bei uns auch noch sehr lange: Oberhausen war im westlichen Ruhrgebiet die letzte Bastion des unkontrollierten Überalleinstiegs, gerade Essener und Vestisches Personal konnte sich damit nicht so gut arrangieren, man sah richtig das Busfahrerherz bluten, wenn sie dann doch mal die hinteren Türen freigaben ;-)
Komischerweise sind die Fahrer aus Oberhausen nach der Einführung des EKS zu den radikalsten Vordereinstieglern mutiert, selbst zu Schulzeiten durfte man dann brav Schlange stehen und auch im Alltagsverkehr provoziert so etwas wie ein Kinderwagen (der in der Regel leider an der zweiten Tür rein- und rausgelassen werden muss, und während der Fahrt permanent gesichert sein sollte) häufiger mal Diskussionen mit dem Fahrpersonal (besonders bei einem Fahrstil, der dem in Offenbach gleicht, um dein Beispiel nochmal aufzugreifen).
Für solchen Pillepalle einfach zu viel Andrang in der Stadt habende Grüße,
der Colaholiker
Den Andrang haben sie in Berlin, Köln und wie sie alle heißen durchaus auch. Da hat man sich allerdings weniger um die Fahrgastbelange gekümmert ;-)
Mit Offenbachern direkt hat das weniger zu tun...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.01.2016, 11:26 (vor 3729 Tagen) @ ALR997
...als mehr mit dem, was heute nach den ganzen Ausschreibungen und Lohndumping auf den Bussen rumrutscht. :(
Oh, das Spielchen hatten wir bei uns auch noch sehr lange: Oberhausen war im westlichen Ruhrgebiet die letzte Bastion des unkontrollierten Überalleinstiegs, gerade Essener und Vestisches Personal konnte sich damit nicht so gut arrangieren, man sah richtig das Busfahrerherz bluten, wenn sie dann doch mal die hinteren Türen freigaben ;-)
Besagter Busfahrer öffnete alle Türen, aber schnauzte dann alle, die nicht vorne einstiegen an "Du nix schwarzfahre hier! Du zeige Fahrkarte vorne!"
Den Andrang haben sie in Berlin, Köln und wie sie alle heißen durchaus auch. Da hat man sich allerdings weniger um die Fahrgastbelange gekümmert ;-)
Berlin und Köln sind ohnehin so unattraktiv, daß man dort nicht sein möchte. Da spielen die Busse nur eine untergeordnete Rolle. ;-) Davon abgesehen, die Mentalität der Frankfurter würde dazu führen, daß man trotzdem hinten ein- und aussteigt. Entweder durch die geschlossene Tür oder dank der außen angebrachten Notentriegelung. (Ist 'ne lange Geschichte, resultierend aus der Gängelung der Bürger durch die Stadtoberen mit sinnlosen Vorschriften und dem konsequenten Ignorieren selbiger durch die Bürger. Hat sozusagen Tradition bei uns.)
Auf die sinnlosen "Nachts-aber-nur-30-auf-Hauptverkehrsstraßen"-Zerebralflatulenzen eines grünen Verkehrsdezernenten (wer erkennt den Widerspruch? Ist wie mit dem päpstlichen Verhütungsberater) anspielende Grüße,
der Colaholiker
--
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Mit Offenbachern direkt hat das weniger zu tun...
ALR997, Montag, 18.01.2016, 11:38 (vor 3729 Tagen) @ Colaholiker
...als mehr mit dem, was heute nach den ganzen Ausschreibungen und Lohndumping auf den Bussen rumrutscht. :(
Von den Ausschreibungen habt ihr da unten ja doch noch einige im Busverkehr.
Oh, das Spielchen hatten wir bei uns auch noch sehr lange: Oberhausen war im westlichen Ruhrgebiet die letzte Bastion des unkontrollierten Überalleinstiegs, gerade Essener und Vestisches Personal konnte sich damit nicht so gut arrangieren, man sah richtig das Busfahrerherz bluten, wenn sie dann doch mal die hinteren Türen freigaben ;-)
Besagter Busfahrer öffnete alle Türen, aber schnauzte dann alle, die nicht vorne einstiegen an "Du nix schwarzfahre hier! Du zeige Fahrkarte vorne!"
Das wird auch noch ganz gerne gemacht. Allerdings sind unsere (städtischen) Betriebe personell durchaus besser aufgestellt, unterstelle ich jetzt mal.
Den Andrang haben sie in Berlin, Köln und wie sie alle heißen durchaus auch. Da hat man sich allerdings weniger um die Fahrgastbelange gekümmert ;-)
Berlin und Köln sind ohnehin so unattraktiv, daß man dort nicht sein möchte. Da spielen die Busse nur eine untergeordnete Rolle. ;-) Davon abgesehen, die Mentalität der Frankfurter würde dazu führen, daß man trotzdem hinten ein- und aussteigt. Entweder durch die geschlossene Tür oder dank der außen angebrachten Notentriegelung. (Ist 'ne lange Geschichte, resultierend aus der Gängelung der Bürger durch die Stadtoberen mit sinnlosen Vorschriften und dem konsequenten Ignorieren selbiger durch die Bürger. Hat sozusagen Tradition bei uns.)
Glaub ja nicht, dass z.B. bei uns (von anderswo kann ich es zumindest nicht nachvollziehen) die Fahrgäste einfach akzeptiert haben, allerdings, die die dann rebellisch hinten eingestiegen sind, oder die Fahrkarte nicht vorgezeigt haben, die wurden entweder unsanft des Fahrzeugs verwiesen oder in einem Fall, wird jedenfalls steif und fest behauptet, hat der Busfahrer einem Fahrgast eine geballert, nachdem dieser sich geweigert hatte und auch noch frech wurde - ob was Wahres dran ist, weiß ich nicht, ich war nicht dabei.
Nur irgendwann gibt eben der Klügere nach, auch wenn das dann mal Verspätungen zur Folge hat. Nachdem man allerdings den Fahrplan angepasst hat, waren auch die Vordereinstiege ein geringeres Problem... ^^
Auf die sinnlosen "Nachts-aber-nur-30-auf-Hauptverkehrsstraßen"-Zerebralflatulenzen eines grünen Verkehrsdezernenten (wer erkennt den Widerspruch? Ist wie mit dem päpstlichen Verhütungsberater) anspielende Grüße,
der Colaholiker
Je nach Lokalität ist eine Geschwindigkeitsbeschränkung nachts durchaus sinnvoll, da sie Lärmemmissionen verhindern kann. Auf einer Hauptstraße wo mehr als 50 km/h erlaubt sind ist dies allerdings auf jedenfall unsinnig, schon alleine weil sich niemand dran halten wird.
Ich denke gerade an eine Autobahn auf der Nachts statt 100 nur 80 erlaubt ist, wo jedoch gerade Nachts vielmehr 130+ gefahren wird. Da muss man die Autofahrer aber auch verstehen, wer mit 200 km/h dran vorbei fährt, der kann das "Lärmschutz"-Schild ja auch gar nicht lesen!
Gruß,
Lucas
Mit Offenbachern direkt hat das weniger zu tun...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.01.2016, 12:00 (vor 3729 Tagen) @ ALR997
Von den Ausschreibungen habt ihr da unten ja doch noch einige im Busverkehr.
"Noch einige" ist nett formuliert. In Frankfurt ja fast komplett (bis auf wenige Direktvergaben ja eigentlich alles). Leider. Ein guter Bekannter von mir ist langjähriger Mitarbeiter eines Busunternehmens, und der sagt, daß bei den Gehältern, die bei neuen Verträgen noch gezahlt werden, wirklich kein normaler Mensch sich das mehr antun will. Da kommen wirklich nur noch Leute, die "vom Amt" ihren Schein bezahlt bekommen haben, und werden auf den Bock gesetzt. Wie da die Motivation aussieht, kann man sich denken. Wenn ich überlege, daß mein Opa selbst Busfahrer war (allerdings nicht in Frankfurt), der kannte jeden Winkel seiner Stadt, konnte so ziemlich jede Frage nach Wegen beantworten, die Fahrkartentarife kannte er natürlich auch aus dem Effeff, und wenn der Bus mal streikte, hat er auch selbst Hand angelegt (was zu seiner aktiven Zeit sicherlich einfacher war als heute). Und mit seinem Job hat er genug verdient, um eine Familie zu ernähren und ein Häuschen (weiter)zu bauen. Undenkbar, heutzutage. :(
Das wird auch noch ganz gerne gemacht. Allerdings sind unsere (städtischen) Betriebe personell durchaus besser aufgestellt, unterstelle ich jetzt mal.
Wenn ich es mit Hildesheim vergleiche, wo der Busverkehr rein städtisch ist (bzw. bei den Regionallinien halb städtisch, halb landkreisig, einige Linien direkt an Subunternehmer vergeben), da liegen Welten dazwischen. Und damit meine ich nicht nur den dort vorherrschenden Vorneeinstieg. ;-)
Glaub ja nicht, dass z.B. bei uns (von anderswo kann ich es zumindest nicht nachvollziehen) die Fahrgäste einfach akzeptiert haben, allerdings, die die dann rebellisch hinten eingestiegen sind, oder die Fahrkarte nicht vorgezeigt haben, die wurden entweder unsanft des Fahrzeugs verwiesen oder in einem Fall, wird jedenfalls steif und fest behauptet, hat der Busfahrer einem Fahrgast eine geballert, nachdem dieser sich geweigert hatte und auch noch frech wurde - ob was Wahres dran ist, weiß ich nicht, ich war nicht dabei.
Wenn die richtigen Leute zusammen kommen, dann wird der Busfahrer ausgestiegen. In manchen Stadtteilen sind die Leute doch sehr rustikal. Ich zitiere eine Zeile aus einem Lied der hessischen Kultgruppe Badesalz.. "Erst wollt er mich begrabschen, dann wollt er mich bedatschen, und dann schlug ich ihm aufs Kinn. - Warum? - Weil ich aus Ginnheim bin." ;-)
Nur irgendwann gibt eben der Klügere nach, auch wenn das dann mal Verspätungen zur Folge hat. Nachdem man allerdings den Fahrplan angepasst hat, waren auch die Vordereinstiege ein geringeres Problem... ^^
Je nach Sturheit der Fahrgäste kann es auch sein, daß der Busfahrer die Rolle des Klügeren übernimmt. ;-)
Je nach Lokalität ist eine Geschwindigkeitsbeschränkung nachts durchaus sinnvoll, da sie Lärmemmissionen verhindern kann. Auf einer Hauptstraße wo mehr als 50 km/h erlaubt sind ist dies allerdings auf jedenfall unsinnig, schon alleine weil sich niemand dran halten wird.
Dort war seit Einführung des Tempolimits von 50 km/h genau dieses gültig. Und es haben sich, wie so oft in Frankfurt, Leute beschwert, die dort erst hingezogen sind, als es schon Hauptverkehrsstraßen waren. Und auch so hält sich niemand daran. ;-) Ich wohne an einer Hauptstraße, die seit vielen Jahren auf 40 geschildert ist. Wir haben nachts mal mit einer Sport-Radarpistole gemessen. 80% der Fahrzeuge waren schneller als 50, rund ein Drittel mehr als 60. Der Rekord lag bei 112 km/h.
Mir persönlich ist aber jemand, der im 5. Gang mit 50 vorbei fährt lieber, als jemand, der im 3. Gang hochtouriger 30 fährt. Noch dazu ist das Umtz-Umtz-Umtz der Autobeschallung dann schneller wieder vorbei. :o)
Ich denke gerade an eine Autobahn auf der Nachts statt 100 nur 80 erlaubt ist, wo jedoch gerade Nachts vielmehr 130+ gefahren wird. Da muss man die Autofahrer aber auch verstehen, wer mit 200 km/h dran vorbei fährt, der kann das "Lärmschutz"-Schild ja auch gar nicht lesen!
Generell auf 120 schildern und fertig ist die Laube. Empfindliche Strafen für die Raser und die Anzahl der Autofahrer wird rückläufig sein, weil immer weniger es noch dürfen. :-)
Tempo 30 alleine schon weil mein Tempomat erst ab 40 geht scheiße findende Grüße,
der Colaholiker
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Mit Offenbachern direkt hat das weniger zu tun...
ALR997, Montag, 18.01.2016, 12:27 (vor 3729 Tagen) @ Colaholiker
Von den Ausschreibungen habt ihr da unten ja doch noch einige im Busverkehr.
"Noch einige" ist nett formuliert. In Frankfurt ja fast komplett (bis auf wenige Direktvergaben ja eigentlich alles). Leider. Ein guter Bekannter von mir ist langjähriger Mitarbeiter eines Busunternehmens, und der sagt, daß bei den Gehältern, die bei neuen Verträgen noch gezahlt werden, wirklich kein normaler Mensch sich das mehr antun will. Da kommen wirklich nur noch Leute, die "vom Amt" ihren Schein bezahlt bekommen haben, und werden auf den Bock gesetzt. Wie da die Motivation aussieht, kann man sich denken. Wenn ich überlege, daß mein Opa selbst Busfahrer war (allerdings nicht in Frankfurt), der kannte jeden Winkel seiner Stadt, konnte so ziemlich jede Frage nach Wegen beantworten, die Fahrkartentarife kannte er natürlich auch aus dem Effeff, und wenn der Bus mal streikte, hat er auch selbst Hand angelegt (was zu seiner aktiven Zeit sicherlich einfacher war als heute). Und mit seinem Job hat er genug verdient, um eine Familie zu ernähren und ein Häuschen (weiter)zu bauen. Undenkbar, heutzutage. :(
Das kennt man ja auch vielen Ressorts. Viele Berufe, die früher einfach gemacht wurden, weil man sie gerne gemacht hat, sind heute womöglich der letzte Ausweg. Schlecht bezahlt, schlechte Konditionen wie du schon sagst.
Dementsprechend sinkt dann eben auch die Motivation, mehr zu leisten, als man muss, mehr zu wissen, als man muss.
Zur Verteidigung des Fahrpersonals muss man sagen: um den RMV-Tarif zu verstehen braucht es mehr als 1-2 Jahre ;-)
Das wird auch noch ganz gerne gemacht. Allerdings sind unsere (städtischen) Betriebe personell durchaus besser aufgestellt, unterstelle ich jetzt mal.
Wenn ich es mit Hildesheim vergleiche, wo der Busverkehr rein städtisch ist (bzw. bei den Regionallinien halb städtisch, halb landkreisig, einige Linien direkt an Subunternehmer vergeben), da liegen Welten dazwischen. Und damit meine ich nicht nur den dort vorherrschenden Vorneeinstieg. ;-)
Ich denke mal, in Frankfurt wird man das einzig und allein aus Kostengründen getan haben, nicht wahr?
Glaub ja nicht, dass z.B. bei uns (von anderswo kann ich es zumindest nicht nachvollziehen) die Fahrgäste einfach akzeptiert haben, allerdings, die die dann rebellisch hinten eingestiegen sind, oder die Fahrkarte nicht vorgezeigt haben, die wurden entweder unsanft des Fahrzeugs verwiesen oder in einem Fall, wird jedenfalls steif und fest behauptet, hat der Busfahrer einem Fahrgast eine geballert, nachdem dieser sich geweigert hatte und auch noch frech wurde - ob was Wahres dran ist, weiß ich nicht, ich war nicht dabei.
Wenn die richtigen Leute zusammen kommen, dann wird der Busfahrer ausgestiegen. In manchen Stadtteilen sind die Leute doch sehr rustikal. Ich zitiere eine Zeile aus einem Lied der hessischen Kultgruppe Badesalz.. "Erst wollt er mich begrabschen, dann wollt er mich bedatschen, und dann schlug ich ihm aufs Kinn. - Warum? - Weil ich aus Ginnheim bin." ;-)
Nur irgendwann gibt eben der Klügere nach, auch wenn das dann mal Verspätungen zur Folge hat. Nachdem man allerdings den Fahrplan angepasst hat, waren auch die Vordereinstiege ein geringeres Problem... ^^
Je nach Sturheit der Fahrgäste kann es auch sein, daß der Busfahrer die Rolle des Klügeren übernimmt. ;-)
Wenn du 100 Fahrgäste an der Haltestelle hast, und von ihnen verlangst, dass sie sich alle schön in Reihe stellen, dann machst du dir halt keine Freunde ;-)
Je nach Lokalität ist eine Geschwindigkeitsbeschränkung nachts durchaus sinnvoll, da sie Lärmemmissionen verhindern kann. Auf einer Hauptstraße wo mehr als 50 km/h erlaubt sind ist dies allerdings auf jedenfall unsinnig, schon alleine weil sich niemand dran halten wird.
Dort war seit Einführung des Tempolimits von 50 km/h genau dieses gültig. Und es haben sich, wie so oft in Frankfurt, Leute beschwert, die dort erst hingezogen sind, als es schon Hauptverkehrsstraßen waren. Und auch so hält sich niemand daran. ;-) Ich wohne an einer Hauptstraße, die seit vielen Jahren auf 40 geschildert ist. Wir haben nachts mal mit einer Sport-Radarpistole gemessen. 80% der Fahrzeuge waren schneller als 50, rund ein Drittel mehr als 60. Der Rekord lag bei 112 km/h.
112 ist auch schonmal ne Hausnummer! Wenn ich überlege, wie schnell die Leute bei uns über die Straße (30er-Zone) fahren, dann ist es vielleicht nur Glück, dass selten etwas passiert und wenn ist es auch meist nur Blechschaden.
Mir persönlich ist aber jemand, der im 5. Gang mit 50 vorbei fährt lieber, als jemand, der im 3. Gang hochtouriger 30 fährt. Noch dazu ist das Umtz-Umtz-Umtz der Autobeschallung dann schneller wieder vorbei. :o)
Das ist wohl richtig, aber es geht auch umgekehrt: 2./3. Gang 50 oder 4./5. Gang 30 (je nach Fahrzeug natürlich).
Ich denke gerade an eine Autobahn auf der Nachts statt 100 nur 80 erlaubt ist, wo jedoch gerade Nachts vielmehr 130+ gefahren wird. Da muss man die Autofahrer aber auch verstehen, wer mit 200 km/h dran vorbei fährt, der kann das "Lärmschutz"-Schild ja auch gar nicht lesen!
Generell auf 120 schildern und fertig ist die Laube. Empfindliche Strafen für die Raser und die Anzahl der Autofahrer wird rückläufig sein, weil immer weniger es noch dürfen. :-)
Die Frage "generelles Tempolimit - ja oder nein?" ist vermutlich in Deutschland die am schwersten diskutierte Frage aller Zeiten. Flüchtlinge hin oder her, wenn man den Audi auf der A3 nicht mehr ausfahren darf, dann gibts aber Revolution!
Tempo 30 alleine schon weil mein Tempomat erst ab 40 geht scheiße findende Grüße,
der Colaholiker
Ein gutes Argument. Allerdings würde ich bei solchen Geschwindigkeiten gar nicht erst den Tempomat einschalten. Viel zu oft Ampeln, Kreuzungen oder Zebrastreifen! Allerdings von Vorteil wenn man auf der Autobahn die Reisegeschwindigkeit von 160 halten möchte um den nebenan fahrenden IC zu besiegen ;-)
Mit Offenbachern direkt hat das weniger zu tun...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.01.2016, 12:47 (vor 3729 Tagen) @ ALR997
Das kennt man ja auch vielen Ressorts. Viele Berufe, die früher einfach gemacht wurden, weil man sie gerne gemacht hat, sind heute womöglich der letzte Ausweg. Schlecht bezahlt, schlechte Konditionen wie du schon sagst.
Dementsprechend sinkt dann eben auch die Motivation, mehr zu leisten, als man muss, mehr zu wissen, als man muss.
Zur Verteidigung des Fahrpersonals muss man sagen: um den RMV-Tarif zu verstehen braucht es mehr als 1-2 Jahre ;-)
So weit so richtig. Wenn aber der Busfahrer nicht mal das Produkt "Anschlußfahrkarte" überhaupt kennt, ist das doch eindeutig zu wenig Tarifkenntnis. Bis ins letzte Details die Regeln mit allen Ausnahmen, Ausnahmen von Ausnahmen und Fußnoten, die nur greifen, wenn die Ausnahme der Ausnahme von der Ausnahme nicht gilt, steht auf einem anderen Blatt. Aber grundsätzlich sollte man wissen, welche Fahrkartenarten das Sortiment beinhaltet.
Ich denke mal, in Frankfurt wird man das einzig und allein aus Kostengründen getan haben, nicht wahr?
Natürlich. Und aus gut informierten Kreisen wird berichtet, daß die Ersparnisse ziemlich genau so groß sind, wie die Kosten, die das Unternehmen, das extra zur Koordination dieser Ersparnisse gegründet wurde,verursacht. Mal schauen, ob IM Maria mich gleich wieder wegen Traffiq-Bashing anschreibt. Wäre ja nicht das erste Mal. :o)
Wenn du 100 Fahrgäste an der Haltestelle hast, und von ihnen verlangst, dass sie sich alle schön in Reihe stellen, dann machst du dir halt keine Freunde ;-)
Es sei denn, Du bist in England. Da geht das von alleine und als Ausländer schaut man mit Staunen darauf.
112 ist auch schonmal ne Hausnummer! Wenn ich überlege, wie schnell die Leute bei uns über die Straße (30er-Zone) fahren, dann ist es vielleicht nur Glück, dass selten etwas passiert und wenn ist es auch meist nur Blechschaden.
Mindestens einmal im Jahr spielt da auch einer Pingpong, nachdem er auf nassen Straßenbahnschienen die Kontrolle über sein Auto verloren hat. Das übelste war vor einigen Jahren ein besoffenes Duo in einem kleinen Kastenwagen (Kangoo oder so eine Schaukel), das erst einen Radfahrer über den Haufen fuhr, weiter heizte, und dann ein Stück weiter an einer Verkehrsinsel die Flugeigenschaften ihrer Lastenente testete. Mehrere Überschläge später blieb das Vehikel dann in Rückenlage kurz vor dem Verkaufsstand einer Bäckerei liegen. Die beiden rotzbesoffenen Insassen konnten kurz darauf abseits der Unfallstelle von der Polizei aufgefunden werden.
Das ist wohl richtig, aber es geht auch umgekehrt: 2./3. Gang 50 oder 4./5. Gang 30 (je nach Fahrzeug natürlich).
Unter Umständen schon, aber realistisch ist doch eher ersteres Szenario. ;-)
Die Frage "generelles Tempolimit - ja oder nein?" ist vermutlich in Deutschland die am schwersten diskutierte Frage aller Zeiten. Flüchtlinge hin oder her, wenn man den Audi auf der A3 nicht mehr ausfahren darf, dann gibts aber Revolution!
Stimmt. Aber zum Glück fahre ich keinen Audi - und auf "meinen" Strecken ist eh entweder de jure oder de facto nie mehr als 100 drin.
Ein gutes Argument. Allerdings würde ich bei solchen Geschwindigkeiten gar nicht erst den Tempomat einschalten. Viel zu oft Ampeln, Kreuzungen oder Zebrastreifen! Allerdings von Vorteil wenn man auf der Autobahn die Reisegeschwindigkeit von 160 halten möchte um den nebenan fahrenden IC zu besiegen ;-)
Wenn man bremst, geht der Tempomat doch wieder aus. Also stören die vielen Ampeln in der Standardschaltung "rote Welle" und die wenigen Zebrastreifen nicht mehr, als sie es so oder so tun. Hier ist es leider mittlerweile gefährlich, an Zebrastreifen anzuhalten. Vor nicht allzulanger Zeit passierte es wieder mal, daß irgendein Vollpfosten nicht als zweiter am Zebrastreifen stehen wollte, und den ersten, der hielt, um einen Fußgänger queren zu lassen, rasant überholte. Dummerweise hatte dies zur Folge, daß sich Auto des Vollpfostens und Fußgänger kurzzeitig zur gleichen Zeit am gleichen Ort aufhalten wollten. :(
Bestimmt die Hälfte aller Führerscheine in Deutschland in Händen von Personen, die nicht zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet sind, sehende Grüße,
der Colaholiker
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Mit Offenbachern direkt hat das weniger zu tun...
ALR997, Montag, 18.01.2016, 13:12 (vor 3729 Tagen) @ Colaholiker
Das kennt man ja auch vielen Ressorts. Viele Berufe, die früher einfach gemacht wurden, weil man sie gerne gemacht hat, sind heute womöglich der letzte Ausweg. Schlecht bezahlt, schlechte Konditionen wie du schon sagst.
Dementsprechend sinkt dann eben auch die Motivation, mehr zu leisten, als man muss, mehr zu wissen, als man muss.
Zur Verteidigung des Fahrpersonals muss man sagen: um den RMV-Tarif zu verstehen braucht es mehr als 1-2 Jahre ;-)
So weit so richtig. Wenn aber der Busfahrer nicht mal das Produkt "Anschlußfahrkarte" überhaupt kennt, ist das doch eindeutig zu wenig Tarifkenntnis. Bis ins letzte Details die Regeln mit allen Ausnahmen, Ausnahmen von Ausnahmen und Fußnoten, die nur greifen, wenn die Ausnahme der Ausnahme von der Ausnahme nicht gilt, steht auf einem anderen Blatt. Aber grundsätzlich sollte man wissen, welche Fahrkartenarten das Sortiment beinhaltet.
Damit hast du auf jeden Fall Recht! Auch Kenntnisse zum Liniennetz (wenigstens U- und Straßenbahn sollten drin sein, und die wichtigsten anderen Buslinien) kann man eigentlich voraussetzen. Gerade in Städten in denen ich häufiger unterwegs bin habe ich den Eindruck, das Netz besser zu kennen, als so mancher Mitarbeiter...
Ich denke mal, in Frankfurt wird man das einzig und allein aus Kostengründen getan haben, nicht wahr?
Natürlich. Und aus gut informierten Kreisen wird berichtet, daß die Ersparnisse ziemlich genau so groß sind, wie die Kosten, die das Unternehmen, das extra zur Koordination dieser Ersparnisse gegründet wurde,verursacht. Mal schauen, ob IM Maria mich gleich wieder wegen Traffiq-Bashing anschreibt. Wäre ja nicht das erste Mal. :o)
1. Dann ist die Ausschreibungspraktik so effizient wie es eine Maut auf Autobahnen wäre ;-)
2. Vielleicht habe ich da was nicht mitbekommen, oder kommen die Vorwürfe immer nur per PN?
3. Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn hier überhaupt noch irgendwer mitliest. Ich war ja schon erstaunt, als du dich hier vorhin zu Wort gemeldet hast... ^^
Wenn du 100 Fahrgäste an der Haltestelle hast, und von ihnen verlangst, dass sie sich alle schön in Reihe stellen, dann machst du dir halt keine Freunde ;-)
Es sei denn, Du bist in England. Da geht das von alleine und als Ausländer schaut man mit Staunen darauf.
Andererseits gucken die Engländer mit Freuden zu, wie hier konsequent an der roten Ampel gewartet wird. Andere Länder, andere Sitten.
112 ist auch schonmal ne Hausnummer! Wenn ich überlege, wie schnell die Leute bei uns über die Straße (30er-Zone) fahren, dann ist es vielleicht nur Glück, dass selten etwas passiert und wenn ist es auch meist nur Blechschaden.
Mindestens einmal im Jahr spielt da auch einer Pingpong, nachdem er auf nassen Straßenbahnschienen die Kontrolle über sein Auto verloren hat. Das übelste war vor einigen Jahren ein besoffenes Duo in einem kleinen Kastenwagen (Kangoo oder so eine Schaukel), das erst einen Radfahrer über den Haufen fuhr, weiter heizte, und dann ein Stück weiter an einer Verkehrsinsel die Flugeigenschaften ihrer Lastenente testete. Mehrere Überschläge später blieb das Vehikel dann in Rückenlage kurz vor dem Verkaufsstand einer Bäckerei liegen. Die beiden rotzbesoffenen Insassen konnten kurz darauf abseits der Unfallstelle von der Polizei aufgefunden werden.
Ohje, das klingt wirklich nicht schön!
Das ist wohl richtig, aber es geht auch umgekehrt: 2./3. Gang 50 oder 4./5. Gang 30 (je nach Fahrzeug natürlich).
Unter Umständen schon, aber realistisch ist doch eher ersteres Szenario. ;-)
Nunja fahrzeugbedingt ist bei mir bei über Tempo 30 durchaus schon der 4. Gang möglich, spätestens ab 50 zwingend nötig ;-)
Die Frage "generelles Tempolimit - ja oder nein?" ist vermutlich in Deutschland die am schwersten diskutierte Frage aller Zeiten. Flüchtlinge hin oder her, wenn man den Audi auf der A3 nicht mehr ausfahren darf, dann gibts aber Revolution!
Stimmt. Aber zum Glück fahre ich keinen Audi - und auf "meinen" Strecken ist eh entweder de jure oder de facto nie mehr als 100 drin.
Nun diesbezüglich habe ich, wenn man so will, größeres Glück. So sehr wie sich die Strecken die ich fahre aber auch in die Länge ziehen (komischerweise geht die Fahrt mit der Bahn gefühlt schneller um, obwohl der Zug langsamer ist) ist "Gas geben" aber auch die einzige Option, um nicht unterwegs einzuschlafen.
Ein gutes Argument. Allerdings würde ich bei solchen Geschwindigkeiten gar nicht erst den Tempomat einschalten. Viel zu oft Ampeln, Kreuzungen oder Zebrastreifen! Allerdings von Vorteil wenn man auf der Autobahn die Reisegeschwindigkeit von 160 halten möchte um den nebenan fahrenden IC zu besiegen ;-)
Wenn man bremst, geht der Tempomat doch wieder aus. Also stören die vielen Ampeln in der Standardschaltung "rote Welle" und die wenigen Zebrastreifen nicht mehr, als sie es so oder so tun. Hier ist es leider mittlerweile gefährlich, an Zebrastreifen anzuhalten. Vor nicht allzulanger Zeit passierte es wieder mal, daß irgendein Vollpfosten nicht als zweiter am Zebrastreifen stehen wollte, und den ersten, der hielt, um einen Fußgänger queren zu lassen, rasant überholte. Dummerweise hatte dies zur Folge, daß sich Auto des Vollpfostens und Fußgänger kurzzeitig zur gleichen Zeit am gleichen Ort aufhalten wollten. :(
Ich bin einmal mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und wollte links abbiegen. Also schön artig Handzeichen geben und bremsen um die Kurve zu bekommen. Im T5 hinter mir (so ein Sozialmobil von irgendeinem Verein) bekam der Fahrer deshalb offenbar einen Nervenzusammenbruch, hupte, trat aufs Gas und fuhr links an mir vorbei, in dem Moment, in dem ich gerade in meine Einfahrt einbiegen wollte. Ich hatte Glück, dass ich noch rechtzeitig bremsen konnte, bei solchen Leuten fragt man sich wirklich, wie die ihre Fahrprüfung bestehen konnte.
Bestimmt die Hälfte aller Führerscheine in Deutschland in Händen von Personen, die nicht zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet sind, sehende Grüße,
der Colaholiker
Zu schnell fahren, nicht blinken, auf der Autobahn rechts oder gar auf dem Standstreifen überholen, innerorts hupen wenn es nicht schnell genug geht, parken im Halteverbot, vor Einfahrten, auf Straßenbahngleisen, fahren in Einbahnstraßen in umgekehrter Richtung.
Manchen Menschen sollte man verbieten, sich mehr als 3 Meter an ein Auto anzunähern! :-(
Mit Offenbachern direkt hat das weniger zu tun...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.01.2016, 13:46 (vor 3729 Tagen) @ ALR997
Damit hast du auf jeden Fall Recht! Auch Kenntnisse zum Liniennetz (wenigstens U- und Straßenbahn sollten drin sein, und die wichtigsten anderen Buslinien) kann man eigentlich voraussetzen. Gerade in Städten in denen ich häufiger unterwegs bin habe ich den Eindruck, das Netz besser zu kennen, als so mancher Mitarbeiter...
Ja, das kenne ich. Und Busfaher, die Fahrgäste fragen müssen, wo der reguläre Linienweg verläuft, sind glaube ich auch nicht unbedingt die Königsklasse. Zugegeben, ich habe auch schon vor vielen Jahren, als nicht nur Stadt drauf stand sondern auch noch Stadt drin war, mal einen Busfahrer gelotst, allerdings war aufgrund eines großen Feuerwehreinsatzes der reguläre Linienweg nicht befahrbar, und alle Information, die er bekommen hatte war, daß es eben dort nicht lang geht. Als jemand, der im betreffenden Stadtteil aufgewachsen ist, konnte ich ihm dann aber eine Umleitungsroute beschreiben, die auch mit dem Bus fahrbar war. Aber solche Ausnahmesituationen sind ja etwas anderes.
1. Dann ist die Ausschreibungspraktik so effizient wie es eine Maut auf Autobahnen wäre ;-)
Außer einem sinkenden Serviceniveau (und großenteils auch sinkenden fahrerischen Qualitäten, was zu gehäuften, wenngleich meist nur mit Batagellschäden einhergehenden, Unfällen führt. (Wenn's beim Fahren plopp-plopp-plopp-plopp macht, könnten das die Außenspiegel der parkenden Autos sein...)
2. Vielleicht habe ich da was nicht mitbekommen, oder kommen die Vorwürfe immer nur per PN?
Jep, genau so.
3. Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn hier überhaupt noch irgendwer mitliest. Ich war ja schon erstaunt, als du dich hier vorhin zu Wort gemeldet hast... ^^
Ich bin doch wie ne Würstchenbude. Ich gebe überall meinen Senf dazu. :o)
Andererseits gucken die Engländer mit Freuden zu, wie hier konsequent an der roten Ampel gewartet wird. Andere Länder, andere Sitten.
Betrifft aber auch nur den motorisierten Individualverkehr. Es gibt Überwege, da habe ich, wenn ich bei Grün mit dem Auto drauf zu fahre, immer ein mulmiges Gefühl, ob nicht noch schnell einer rüber rennt. Direkt vorm Hbf beispielsweise. Für die meisten heisigen Radfahrer sind diese Dinger am Straßenrand eh nur langsame Lichtorgeln.
Nunja fahrzeugbedingt ist bei mir bei über Tempo 30 durchaus schon der 4. Gang möglich, spätestens ab 50 zwingend nötig ;-)
Tempo 30 im 4. Gang.. wenn es wirklich eben ist, die Straße einen guten Belag hat und ich auf keinen Fall beschleunigen muß, vielleicht. Aber da merkt man dann doch den kleinhubraumigen Motor.
Nun diesbezüglich habe ich, wenn man so will, größeres Glück. So sehr wie sich die Strecken die ich fahre aber auch in die Länge ziehen (komischerweise geht die Fahrt mit der Bahn gefühlt schneller um, obwohl der Zug langsamer ist) ist "Gas geben" aber auch die einzige Option, um nicht unterwegs einzuschlafen.
Daß ich mit dem Auto mal aus dem Rhein-Main-Gebiet rauskomme, ist die Ausnahme. Ich hasse lange Autofahrten und ziehe daher die Bahn vor. Eigenlich brauche ich das Auto nur wenn ich zu Unzeiten arbeiten oder andere Termine warhnehmen muß (es ist halt nicht immer Fahrradwetter) oder zum Einkaufen, da es dort, wo ich wohne, weit und breit keinen Supermarkt gibt. Und einen Wocheineinkauf samt mehrerer Getränkekisten in der Straßenbahn nach Hause schleppen ist halt doof.
Ich bin einmal mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und wollte links abbiegen. Also schön artig Handzeichen geben und bremsen um die Kurve zu bekommen. Im T5 hinter mir (so ein Sozialmobil von irgendeinem Verein) bekam der Fahrer deshalb offenbar einen Nervenzusammenbruch, hupte, trat aufs Gas und fuhr links an mir vorbei, in dem Moment, in dem ich gerade in meine Einfahrt einbiegen wollte. Ich hatte Glück, dass ich noch rechtzeitig bremsen konnte, bei solchen Leuten fragt man sich wirklich, wie die ihre Fahrprüfung bestehen konnte.
Na herrlich. :( Zugegeben, manche Radfahrer betreiben Straßenharakiri, aber das, was Du beschreibst, klingt ja doch recht anständig Deinerseits.
Zu schnell fahren, nicht blinken, auf der Autobahn rechts oder gar auf dem Standstreifen überholen, innerorts hupen wenn es nicht schnell genug geht, parken im Halteverbot, vor Einfahrten, auf Straßenbahngleisen, fahren in Einbahnstraßen in umgekehrter Richtung.
"Nicht blinken" ist hier eigentlich nur an Kreisverkehrsausfahrten ein echtes Problem, weil man länger auf die Einfahrt warten muß als eigentlich nötig. Viel schlimmer ist "falsch blinken". Neulich hätte ich beinahe im Kreisverkehr einen abgeschossen, weil er trotz gesetztem rechten Blinker nicht ausfuhr, sondern plötzlich in meinem Weg stand. Oder Leute, die sogar blinken, wenn die Straße nur eine Rechtskurve beschreibt - man denkt, der will rechts anhlaten, setzt an, vorbei zu fahren, und dann fährt der doch weiter. Gegen die Standspurüberholer (oder besser am-Stau-Vorbeifahrer) habe ich mir angewöhnt, im Stau auf der rechten Spur ganz weit rechts zu stehen - direkt an der Linie, man leistet ja schließlich seinen Beitrag zur Rettungsgasse. ;-) Entweder trauen sich die Vorstadtpanzerfahrer nicht vorbei und bleiben hupend und gestikulierend hinter einem (besonders lustig, wenn man zu der Stelle kommt, wo dann die Polizei auf dem Standstreifen steht) oder versuchen, sich vorbei zu quetschen, was auch schon dazu führte, daß vor lauter Schauen, ob es links paßt, die Leitplanke rechts nicht mehr paßte... O-:-) Erklär das mal der Versicherung...
Manchen Menschen sollte man verbieten, sich mehr als 3 Meter an ein Auto anzunähern! :-(
Dir da absolut zustimmende Grüße,
der Colaholiker
--
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Mit Offenbachern direkt hat das weniger zu tun...
ALR997, Montag, 18.01.2016, 14:05 (vor 3729 Tagen) @ Colaholiker
Damit hast du auf jeden Fall Recht! Auch Kenntnisse zum Liniennetz (wenigstens U- und Straßenbahn sollten drin sein, und die wichtigsten anderen Buslinien) kann man eigentlich voraussetzen. Gerade in Städten in denen ich häufiger unterwegs bin habe ich den Eindruck, das Netz besser zu kennen, als so mancher Mitarbeiter...
Ja, das kenne ich. Und Busfaher, die Fahrgäste fragen müssen, wo der reguläre Linienweg verläuft, sind glaube ich auch nicht unbedingt die Königsklasse. Zugegeben, ich habe auch schon vor vielen Jahren, als nicht nur Stadt drauf stand sondern auch noch Stadt drin war, mal einen Busfahrer gelotst, allerdings war aufgrund eines großen Feuerwehreinsatzes der reguläre Linienweg nicht befahrbar, und alle Information, die er bekommen hatte war, daß es eben dort nicht lang geht. Als jemand, der im betreffenden Stadtteil aufgewachsen ist, konnte ich ihm dann aber eine Umleitungsroute beschreiben, die auch mit dem Bus fahrbar war. Aber solche Ausnahmesituationen sind ja etwas anderes.
Insbesondere bei Umleitungen ist man schonmal überfragt. Was ich einmal in Krefeld erlebt habe, war der Umstand, dass der Fahrer falsch abgebogen war, und so gar nicht wusste, wie er denn jetzt wieder auf den Regelweg kommen könnte. Eine Einheimische hat ihm dann den Weg erklärt.
Und auf dem Weg von Essen nach Velbert gab es mal in Essen-Süd eine Vollsperrung der Bundesstraße, so dass die Busältesten beschlossen, dem Busfahrer einen Umweg vorzuschlagen, der einen Linienweg benutzte, den es, wenn überhaupt, so schon ewig nicht mehr gegeben haben muss.
1. Dann ist die Ausschreibungspraktik so effizient wie es eine Maut auf Autobahnen wäre ;-)
Außer einem sinkenden Serviceniveau (und großenteils auch sinkenden fahrerischen Qualitäten, was zu gehäuften, wenngleich meist nur mit Batagellschäden einhergehenden, Unfällen führt. (Wenn's beim Fahren plopp-plopp-plopp-plopp macht, könnten das die Außenspiegel der parkenden Autos sein...)
Mehr als zu sagen, dass ich beim Lesen des Textes in Klammern lachen musste, kann ich dazu gerade nicht erzählen.
2. Vielleicht habe ich da was nicht mitbekommen, oder kommen die Vorwürfe immer nur per PN?
Jep, genau so.
Das ist natürlich schade. Du wirst vermutlich nach dem Prinzip "ignorieren bis es aufhört" verfahren? Oder hast du einen anderen Plan?
3. Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn hier überhaupt noch irgendwer mitliest. Ich war ja schon erstaunt, als du dich hier vorhin zu Wort gemeldet hast... ^^
Ich bin doch wie ne Würstchenbude. Ich gebe überall meinen Senf dazu. :o)
...was ja auch nicht verboten ist. So kam zumindest ein Beitrag zum Thema Doppeldecker in Frankfurt von einem Einheimischen (wenn schon nicht Eingeborenen).
Andererseits gucken die Engländer mit Freuden zu, wie hier konsequent an der roten Ampel gewartet wird. Andere Länder, andere Sitten.
Betrifft aber auch nur den motorisierten Individualverkehr. Es gibt Überwege, da habe ich, wenn ich bei Grün mit dem Auto drauf zu fahre, immer ein mulmiges Gefühl, ob nicht noch schnell einer rüber rennt. Direkt vorm Hbf beispielsweise. Für die meisten heisigen Radfahrer sind diese Dinger am Straßenrand eh nur langsame Lichtorgeln.
Das sind sie auch freitagabend für die Saufköppe die zur S-Bahn nach Hause gehen wollen. Da wird dann noch im Takt der Ampelschaltung (also zugegebenermaßen sehr langsam) mit getanzt ^^
Nunja fahrzeugbedingt ist bei mir bei über Tempo 30 durchaus schon der 4. Gang möglich, spätestens ab 50 zwingend nötig ;-)
Tempo 30 im 4. Gang.. wenn es wirklich eben ist, die Straße einen guten Belag hat und ich auf keinen Fall beschleunigen muß, vielleicht. Aber da merkt man dann doch den kleinhubraumigen Motor.
Nun diesbezüglich habe ich, wenn man so will, größeres Glück. So sehr wie sich die Strecken die ich fahre aber auch in die Länge ziehen (komischerweise geht die Fahrt mit der Bahn gefühlt schneller um, obwohl der Zug langsamer ist) ist "Gas geben" aber auch die einzige Option, um nicht unterwegs einzuschlafen.
Daß ich mit dem Auto mal aus dem Rhein-Main-Gebiet rauskomme, ist die Ausnahme. Ich hasse lange Autofahrten und ziehe daher die Bahn vor. Eigenlich brauche ich das Auto nur wenn ich zu Unzeiten arbeiten oder andere Termine warhnehmen muß (es ist halt nicht immer Fahrradwetter) oder zum Einkaufen, da es dort, wo ich wohne, weit und breit keinen Supermarkt gibt. Und einen Wocheineinkauf samt mehrerer Getränkekisten in der Straßenbahn nach Hause schleppen ist halt doof.
Nach möglichkeit versuche ich auf dem Weg nach Hause auch die Bahn zu nutzen. Allerdings ist es zeitlich und gepäcktechnisch manchmal eben doch angenehmer, die Sachen ins Auto zu schmeißen und nicht noch drei oder vier Mal umzusteigen. Der Aspekt der Getränkekisten kommt (Achtung!) erschwerend hinzu.
Ich bin einmal mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und wollte links abbiegen. Also schön artig Handzeichen geben und bremsen um die Kurve zu bekommen. Im T5 hinter mir (so ein Sozialmobil von irgendeinem Verein) bekam der Fahrer deshalb offenbar einen Nervenzusammenbruch, hupte, trat aufs Gas und fuhr links an mir vorbei, in dem Moment, in dem ich gerade in meine Einfahrt einbiegen wollte. Ich hatte Glück, dass ich noch rechtzeitig bremsen konnte, bei solchen Leuten fragt man sich wirklich, wie die ihre Fahrprüfung bestehen konnte.
Na herrlich. :( Zugegeben, manche Radfahrer betreiben Straßenharakiri, aber das, was Du beschreibst, klingt ja doch recht anständig Deinerseits.
Ich fahre manchmal auch wie ein wahnsinniger, aber nur auf Radwegen und wenn es keine Zeugen gibt. Ansonsten versuche ich mich, im Rahmen meiner Möglichkeiten, an die Verkehrsregeln zu halten, wobei manche Städte es einem diesbezüglich unheimlich schwer machen (insbesondere Übergänge Straßen auf Radwege erzwingen manchmal die Nutzung von Fußwegen.
Zu schnell fahren, nicht blinken, auf der Autobahn rechts oder gar auf dem Standstreifen überholen, innerorts hupen wenn es nicht schnell genug geht, parken im Halteverbot, vor Einfahrten, auf Straßenbahngleisen, fahren in Einbahnstraßen in umgekehrter Richtung.
"Nicht blinken" ist hier eigentlich nur an Kreisverkehrsausfahrten ein echtes Problem, weil man länger auf die Einfahrt warten muß als eigentlich nötig. Viel schlimmer ist "falsch blinken". Neulich hätte ich beinahe im Kreisverkehr einen abgeschossen, weil er trotz gesetztem rechten Blinker nicht ausfuhr, sondern plötzlich in meinem Weg stand. Oder Leute, die sogar blinken, wenn die Straße nur eine Rechtskurve beschreibt - man denkt, der will rechts anhlaten, setzt an, vorbei zu fahren, und dann fährt der doch weiter. Gegen die Standspurüberholer (oder besser am-Stau-Vorbeifahrer) habe ich mir angewöhnt, im Stau auf der rechten Spur ganz weit rechts zu stehen - direkt an der Linie, man leistet ja schließlich seinen Beitrag zur Rettungsgasse. ;-) Entweder trauen sich die Vorstadtpanzerfahrer nicht vorbei und bleiben hupend und gestikulierend hinter einem (besonders lustig, wenn man zu der Stelle kommt, wo dann die Polizei auf dem Standstreifen steht) oder versuchen, sich vorbei zu quetschen, was auch schon dazu führte, daß vor lauter Schauen, ob es links paßt, die Leitplanke rechts nicht mehr paßte... O-:-) Erklär das mal der Versicherung...
Nicht blinken ist auch ein Problem, wenn dein Gegenüber links abbiegen möchte, dir das aber nicht mitteilt, oder du auf der Autobahn fährst und auf einmal ein Auto vor dir spontan nach links wechselt. Umgekehrt passiert es auch mal, dass so ein Wahnsinniger von Tempo 140 auf der Innenspur innerhalb von wenigen Metern rechts auf die Ausfädelungsspur wechseln möchte (was schon waghalsig genug ist, aber wenn er dann auch noch nicht blinkt).
Manchen Menschen sollte man verbieten, sich mehr als 3 Meter an ein Auto anzunähern! :-(
Dir da absolut zustimmende Grüße,
der Colaholiker
Andererseits gibt es auch Menschen, denen sollte man die Nutzung des ÖV-Systems verbieten, weil deren einzige Beschäftigung es ist, herumzupöbeln, schlechte Laune zu verbreiten (wenn der Schaffner fröhlich einen guten Morgen wünschend die Fahrkarte sehen möchte und als Reaktion ein schmollender Fahrgast erstmal fragt, ob man, wenn man schon pünktlich die Fahrkarten kontrolliert, nicht auch mal pünktlich den Zug fahren lassen kann, o.Ä., dann ist die Laune auch schnell dahin) und sich daneben zu benehmen.
Mit Offenbachern direkt hat das weniger zu tun...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.01.2016, 15:04 (vor 3729 Tagen) @ ALR997
Das ist natürlich schade. Du wirst vermutlich nach dem Prinzip "ignorieren bis es aufhört" verfahren? Oder hast du einen anderen Plan?
Nein, eine passende Antwort gab es noch. Danach wird ignoriert.
...was ja auch nicht verboten ist. So kam zumindest ein Beitrag zum Thema Doppeldecker in Frankfurt von einem Einheimischen (wenn schon nicht Eingeborenen).
Mooooooment. Eingeborener bin ich nur deshalb nicht, weil ich in Sachsenhausen (die schönere Seite der Stadt, südlich des Mains) geboren bin. Rechtlich (sprich im Ausweis) heißt das zwar dann auch Frankfurt, aber des is e ganz anner Sach! :o)
Das sind sie auch freitagabend für die Saufköppe die zur S-Bahn nach Hause gehen wollen. Da wird dann noch im Takt der Ampelschaltung (also zugegebenermaßen sehr langsam) mit getanzt ^^
An Saufköppen hat mir vorletztes Jahr die Fahrt im NRW-RE 1 von Düsseldorf Flughafne nach Essen am 31. Oktober gereicht. AAAAGH!
Nach möglichkeit versuche ich auf dem Weg nach Hause auch die Bahn zu nutzen. Allerdings ist es zeitlich und gepäcktechnisch manchmal eben doch angenehmer, die Sachen ins Auto zu schmeißen und nicht noch drei oder vier Mal umzusteigen. Der Aspekt der Getränkekisten kommt (Achtung!) erschwerend hinzu.
Arbeitsweg und Einkauf sind bei mir zwei Paar Schuhe, zumal ich auf dem Arbeitsweg nur an Rewe-Apotheken vorbei komme und nicht an nem richtigen Supermarkt. Außerdem ist es Freitag- oder Samstagabend wesentlich leerer.
Ich fahre manchmal auch wie ein wahnsinniger, aber nur auf Radwegen und wenn es keine Zeugen gibt. Ansonsten versuche ich mich, im Rahmen meiner Möglichkeiten, an die Verkehrsregeln zu halten, wobei manche Städte es einem diesbezüglich unheimlich schwer machen (insbesondere Übergänge Straßen auf Radwege erzwingen manchmal die Nutzung von Fußwegen.
Mache ich auch. Wenn ich durch den Wald fahre, kilometerweit geradeaus sehen kann, dann geb ich mit dem Fahrrad auch mal (Achtung) Kette. Wenn ich nach Hause ankomme, fahre ich die letzten Meter vom abgesenkten Bordstein bis zur Haustür auch auf dem Radweg - aber nur, wenn eben keine Fußgänger dort laufen.
Nicht blinken ist auch ein Problem, wenn dein Gegenüber links abbiegen möchte, dir das aber nicht mitteilt,
So lange er nicht vor Dir abbiegt und stehen bleibt, ist das doch gar kein Problem. ;-)
oder du auf der Autobahn fährst und auf einmal ein Auto vor dir spontan nach links wechselt. Umgekehrt passiert es auch mal, dass so ein Wahnsinniger von Tempo 140 auf der Innenspur innerhalb von wenigen Metern rechts auf die Ausfädelungsspur wechseln möchte (was schon waghalsig genug ist, aber wenn er dann auch noch nicht blinkt).
Und dann, wenn man selbst auch gemütlich die Ausfahrt runter rollen will, schon auf der halben Ausfädelspur auf 30 abbremst, auch wenn man die Ausfahrt mit 80 nehmen kann. Ja, so Spezialisten kenne ich. :)
Andererseits gibt es auch Menschen, denen sollte man die Nutzung des ÖV-Systems verbieten, weil deren einzige Beschäftigung es ist, herumzupöbeln, schlechte Laune zu verbreiten (wenn der Schaffner fröhlich einen guten Morgen wünschend die Fahrkarte sehen möchte und als Reaktion ein schmollender Fahrgast erstmal fragt, ob man, wenn man schon pünktlich die Fahrkarten kontrolliert, nicht auch mal pünktlich den Zug fahren lassen kann, o.Ä., dann ist die Laune auch schnell dahin) und sich daneben zu benehmen.
Den Entzug der Lebensberechtigungskarte für solche Gestalten nahelegende Grüße,
der Colaholiker
--
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Oh das habe ich dann verwechselt...
ALR997, Montag, 18.01.2016, 15:28 (vor 3729 Tagen) @ Colaholiker
...was ja auch nicht verboten ist. So kam zumindest ein Beitrag zum Thema Doppeldecker in Frankfurt von einem Einheimischen (wenn schon nicht Eingeborenen).
Mooooooment. Eingeborener bin ich nur deshalb nicht, weil ich in Sachsenhausen (die schönere Seite der Stadt, südlich des Mains) geboren bin. Rechtlich (sprich im Ausweis) heißt das zwar dann auch Frankfurt, aber des is e ganz anner Sach! :o)
Das tut mir Leid - ich war die ganze Zeit der Ansicht, du stammest aus Hildesheim und wohntest nun lediglich in Frankfurt. Dann nehm ich das mit dem nicht-Eingeborenen natürlich gleich zurück.
Das sind sie auch freitagabend für die Saufköppe die zur S-Bahn nach Hause gehen wollen. Da wird dann noch im Takt der Ampelschaltung (also zugegebenermaßen sehr langsam) mit getanzt ^^
An Saufköppen hat mir vorletztes Jahr die Fahrt im NRW-RE 1 von Düsseldorf Flughafne nach Essen am 31. Oktober gereicht. AAAAGH!
Leider werden sie auch dadurch nicht erträglicher, dass man mittrinkt.
Nach möglichkeit versuche ich auf dem Weg nach Hause auch die Bahn zu nutzen. Allerdings ist es zeitlich und gepäcktechnisch manchmal eben doch angenehmer, die Sachen ins Auto zu schmeißen und nicht noch drei oder vier Mal umzusteigen. Der Aspekt der Getränkekisten kommt (Achtung!) erschwerend hinzu.
Arbeitsweg und Einkauf sind bei mir zwei Paar Schuhe, zumal ich auf dem Arbeitsweg nur an Rewe-Apotheken vorbei komme und nicht an nem richtigen Supermarkt. Außerdem ist es Freitag- oder Samstagabend wesentlich leerer.
Ich unterstelle mal, dass ich auch etwas mehr Freizeit habe als du, insofern bin ich sehr flexibel mit Einkaufen gehen - aber man muss ja keine unnötigen Wege machen ;-)
Ich fahre manchmal auch wie ein wahnsinniger, aber nur auf Radwegen und wenn es keine Zeugen gibt. Ansonsten versuche ich mich, im Rahmen meiner Möglichkeiten, an die Verkehrsregeln zu halten, wobei manche Städte es einem diesbezüglich unheimlich schwer machen (insbesondere Übergänge Straßen auf Radwege erzwingen manchmal die Nutzung von Fußwegen.
Mache ich auch. Wenn ich durch den Wald fahre, kilometerweit geradeaus sehen kann, dann geb ich mit dem Fahrrad auch mal (Achtung) Kette. Wenn ich nach Hause ankomme, fahre ich die letzten Meter vom abgesenkten Bordstein bis zur Haustür auch auf dem Radweg - aber nur, wenn eben keine Fußgänger dort laufen.
So lange niemand gefährdet wird (ganz schlimm finde ich zum Beispiel "Kinder" die mit ihrem Fahrrad dicht an der Hauswand entland auf dem Fußweg unterwegs sind und wenn man dann als Nichtsahnender aus der Tür spaziert....) kann man das in meinen Augen auch machen. Man darf sich halt nur nicht erwischen lassen. Für einige Vergehen nimmt die Polizei (natürlich zurecht) ordentlich Kohle.
Nicht blinken ist auch ein Problem, wenn dein Gegenüber links abbiegen möchte, dir das aber nicht mitteilt,
So lange er nicht vor Dir abbiegt und stehen bleibt, ist das doch gar kein Problem. ;-)
Das ist wohl richtig. Das Beispiel ist schlecht gewählt.
oder du auf der Autobahn fährst und auf einmal ein Auto vor dir spontan nach links wechselt. Umgekehrt passiert es auch mal, dass so ein Wahnsinniger von Tempo 140 auf der Innenspur innerhalb von wenigen Metern rechts auf die Ausfädelungsspur wechseln möchte (was schon waghalsig genug ist, aber wenn er dann auch noch nicht blinkt).
Und dann, wenn man selbst auch gemütlich die Ausfahrt runter rollen will, schon auf der halben Ausfädelspur auf 30 abbremst, auch wenn man die Ausfahrt mit 80 nehmen kann. Ja, so Spezialisten kenne ich. :)
Ein guter Grund, die Bahn zu nehmen! ;-)
Andererseits gibt es auch Menschen, denen sollte man die Nutzung des ÖV-Systems verbieten, weil deren einzige Beschäftigung es ist, herumzupöbeln, schlechte Laune zu verbreiten (wenn der Schaffner fröhlich einen guten Morgen wünschend die Fahrkarte sehen möchte und als Reaktion ein schmollender Fahrgast erstmal fragt, ob man, wenn man schon pünktlich die Fahrkarten kontrolliert, nicht auch mal pünktlich den Zug fahren lassen kann, o.Ä., dann ist die Laune auch schnell dahin) und sich daneben zu benehmen.
Den Entzug der Lebensberechtigungskarte für solche Gestalten nahelegende Grüße,
der Colaholiker
Zum Beispel!
Oh das habe ich dann verwechselt...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 19.01.2016, 08:57 (vor 3729 Tagen) @ ALR997
Das tut mir Leid - ich war die ganze Zeit der Ansicht, du stammest aus Hildesheim und wohntest nun lediglich in Frankfurt. Dann nehm ich das mit dem nicht-Eingeborenen natürlich gleich zurück.
Nee, geboren und aufgewachsen in Frankfurt, bedingt durch die Freundin Hildesheim kennen- und liebengelernt, jobbedingt allerdings weiter an Frankfurt gebunden. :( Für den "reinrassigen Frankfurter" reicht es aber nicht, meine Eltern sind erst ein paar Jahre vor meiner Geburt nach Frankfurt gezogen.
Leider werden sie auch dadurch nicht erträglicher, dass man mittrinkt.
Steht für mich eh außer Frage. Cola ist da nicht zielführend.
Ich unterstelle mal, dass ich auch etwas mehr Freizeit habe als du, insofern bin ich sehr flexibel mit Einkaufen gehen - aber man muss ja keine unnötigen Wege machen ;-)
Möglich. Mehr Freizeit als ich zu haben ist aber auch nicht schwer.
So lange niemand gefährdet wird (ganz schlimm finde ich zum Beispiel "Kinder" die mit ihrem Fahrrad dicht an der Hauswand entland auf dem Fußweg unterwegs sind und wenn man dann als Nichtsahnender aus der Tür spaziert....) kann man das in meinen Augen auch machen. Man darf sich halt nur nicht erwischen lassen. Für einige Vergehen nimmt die Polizei (natürlich zurecht) ordentlich Kohle.
Ich stimme Dir mal wieder zu. Allerdings nicht bei dem, was die Polizei angeht - die haben bei Radfahrern mittlerweile resigniert. Da kann im Dunkeln ein unbeleuchteter Radler direkt vorm Streifenwagen über die rote Ampel brettern, es juckt niemanden.
Ein guter Grund, die Bahn zu nehmen! ;-)
Ja - nur leider habe ich mir gestern das Knie verletzt und würde heute den Fußweg vom Bahnhof zur Arbeit (da fährt kein Bus) nicht schaffen, also mußte ich heute das Auto nehmen - aber so hatte ich wenigstens das Vergnügen zu erleben, wie ein Autofahrer ein paar Autos vor mir bei der ersten Wegweisertafel vor der Autobahnabfahrt schlagartig auf 30 runterbremste, um das Schild zu lesen, und dann ohne zu blinken und zu schauen, sich einzuordnen (es sind mehrere Abfahrten kurz hintereinander und die Spuren werden schon vorher sortiert). Ganz großes Kino.
Auf den Feierabend wartende Grüße,
der Colaholiker
--
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Obertürkheim?
Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 17.01.2016, 08:52 (vor 3731 Tagen) @ 462 001
Moin!
Hm, das ist auch "angeblich" der Grund weshalb heute die Esslinger O-Busse und Stuttgarter Stadtbahnen keinen Verknüpfungspunkt mehr haben. Die Stadtbahn endet in Untertürkheim und der O-Bus in Obertürkheim, dazwischen darf man mit dem Dieselbus fahren.
War das nicht die Einsparung von Parallelverkehr S-Bahn/Stadtbahn, die durch die Stillegung der Straßenbahn nebst Ersatz durch Bus nach Obertürkheim gelöst wurde?
Was soll ich da sagen, hier in Limburg gibt es eine exakte Schneehöhe von 0,0 µm.
Ich gehe gleich Schneefegen.
Viele Grüße
Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
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Obertürkheim?
JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 17.01.2016, 13:00 (vor 3730 Tagen) @ Sören Heise
Moin!
Hm, das ist auch "angeblich" der Grund weshalb heute die Esslinger O-Busse und Stuttgarter Stadtbahnen keinen Verknüpfungspunkt mehr haben. Die Stadtbahn endet in Untertürkheim und der O-Bus in Obertürkheim, dazwischen darf man mit dem Dieselbus fahren.
War das nicht die Einsparung von Parallelverkehr S-Bahn/Stadtbahn, die durch die Stillegung der Straßenbahn nebst Ersatz durch Bus nach Obertürkheim gelöst wurde?
Richtig.
--
Weg mit dem 4744!
Danke für den Bericht!
Berlin-Express, nähe BPHD, Freitag, 15.01.2016, 17:39 (vor 3732 Tagen) @ ALR997
Mal schauen ob ich bei Gelegenheit noch den Bericht aus dem Sommer 2015 mit der Tour nach Tirano veröffentliche.
Mach das mal!
ALR997, Freitag, 15.01.2016, 18:08 (vor 3732 Tagen) @ Berlin-Express
Mal schauen ob ich bei Gelegenheit noch den Bericht aus dem Sommer 2015 mit der Tour nach Tirano veröffentliche.
Wenn du die Gelegenheit hast, dann würde ich mich freuen, Bilder von dort würden mich mal interessieren.
Die Berninastrecke soll ja schon sehr eindrucksvoll sein.
Mach das mal!
Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 15.01.2016, 18:31 (vor 3732 Tagen) @ ALR997
Die Berninastrecke soll ja schon sehr eindrucksvoll sein.
Das ist sie wahrhaftig. Und wenn dann noch das Wetter stimmt...
Besten Dank für Deine Bilder, seit einer Schweizreise 1996 (sogar mit ein paar Verspätungen) war ich mit Ausnahme von Kleinbasel nie wieder da. Es hat sich fahrzeug- und infrastrukturseitig doch ein bißchen getan.
Schön, daß Du die Serie fortsetzt. Wohl wissend, wie viel Arbeit ein Reisebericht macht, hoffe ich doch auf eine Fortsetzung in kürzeren Etappen. ;-)
Sind das nicht schon die Churfirsten am Walensee? Auf jeden Fall eine schöne Stimmung mit den Wolken davor.
Viele Grüße
Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
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Mach das mal!
ALR997, Freitag, 15.01.2016, 18:39 (vor 3732 Tagen) @ Sören Heise
Die Berninastrecke soll ja schon sehr eindrucksvoll sein.
Das ist sie wahrhaftig. Und wenn dann noch das Wetter stimmt...
Na dann kann ich ja erst Recht gespannt sein!
Besten Dank für Deine Bilder, seit einer Schweizreise 1996 (sogar mit ein paar Verspätungen) war ich mit Ausnahme von Kleinbasel nie wieder da. Es hat sich fahrzeug- und infrastrukturseitig doch ein bißchen getan.
Oh, es wird noch besser: ich möchte ja nichts verraten, aber in Teil 3 hat ein Pendolino einen kurzen Auftritt! ;-)
Ich war lediglich zwei Mal in der richtigen Schweiz - 2013 und 2015 eben, 2012 hat es mich jedoch nach Basel, 2014 nach Kreuzlingen verschlagen.
Schön, daß Du die Serie fortsetzt. Wohl wissend, wie viel Arbeit ein Reisebericht macht, hoffe ich doch auf eine Fortsetzung in kürzeren Etappen. ;-)
In den letzten Tagen konnte ich eine leichte Motivationssteigerung feststellen, so dass ich bereits einige Vorarbeit geleistet habe, die Abschnitte bis ins Wallis sollten also noch in diesem Jahr (ob es diesen Monat noch klappt, darauf möchte ich mich dann doch nicht festlegen) folgen. Da siehst du mal meine Ambitionen!
Sind das nicht schon die Churfirsten am Walensee? Auf jeden Fall eine schöne Stimmung mit den Wolken davor.
Walensee klingt vertraut, wie die Berge nun heißen, da bin ich dann doch überfragt. Nett aussehen tun sie auf jeden Fall, ich muss allerdings auch wie ein Blöder auf dem Gang vorm Abteil gehangen haben, um noch die Spitze mit aufs Bild zu bekommen... ^^
Mach das mal!
guru61, Arolfingen, Montag, 18.01.2016, 07:40 (vor 3730 Tagen) @ ALR997
Sind das nicht schon die Churfirsten am Walensee? Auf jeden Fall eine schöne Stimmung mit den Wolken davor.
Ist eher die Alviergruppe. Die Churfirsten sehen anders aus.
http://www.udeuschle.selfhost.pro/panoramas/panqueryfull.aspx?mode=newstandard&data...
Gruss Guru
Mach das mal!
Sören Heise, Region Hannover, Montag, 18.01.2016, 11:36 (vor 3729 Tagen) @ guru61
Merci vielmals! Ist nicht meine Gegend, ich weiß nur, daß es da schön ist. ;-)
Mach das mal!
guru61, Arolfingen, Montag, 18.01.2016, 12:34 (vor 3729 Tagen) @ Sören Heise
Hallo Sören
Es ist auch von oben schön:
https://c1.staticflickr.com/7/6193/6153792910_912a19b491_o.jpg
Panoaufnahme vom Gonzen aus.
Gruss Guru
Nachtrag: Bild 21
ALR997, Freitag, 15.01.2016, 11:47 (vor 3732 Tagen) @ ALR997
![[image]](http://abload.de/img/20150218_083234rvuju.jpg)
21. Es fehlt noch der Blick aus der Tür: auf dem Gleisfeld ist nun endlich auch der ÖBB-MAV-Leerzug unterwegs. Rechts sieht man den Steuerwagen des IC nach Basel und der 1.-Klasse-Wagen rechts daneben gehört zum IC über Winterthur und Frauenfeld nach Konstanz.
Abload hatte sich zunächst geweigert, das Bild auf akzeptable Größe zu verkleinern. Jetzt sollte es aber klappen, oder?
Liebe Grüße
Die große Schweizrunde Teil 2: Der Weg ins Bündnerland (1)
Aphex Twin, Samstag, 16.01.2016, 05:00 (vor 3732 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von Aphex Twin, Samstag, 16.01.2016, 05:04
6. Der Versuch in Doppeltraktion zu fahren, scheitert in diesem Fall an einer fehlenden Kupplung. Oder fährt der Fahrer von 3001 etwa einfach nur sehr dicht auf...? ;-)
Über die Limmatbrücke führen fünf Tramlinien auf zweispuriger Strecke, tagsüber jeweils im Sieben-Minutentakt. Da staut es sich gelegentlich. Drei der Linien halten am Central auch noch am selben "Bahnsteig" der nur lang für eine Tram ist. Lang genug für Doppeltraktion wären auch nur wenige Knotenhaltestellen an denen mehrere Linien z.T. gleichzeitig halten.
Rückfrage: 7-Minuten-Takt
ALR997, Samstag, 16.01.2016, 21:14 (vor 3731 Tagen) @ Aphex Twin
6. Der Versuch in Doppeltraktion zu fahren, scheitert in diesem Fall an einer fehlenden Kupplung. Oder fährt der Fahrer von 3001 etwa einfach nur sehr dicht auf...? ;-)
Über die Limmatbrücke führen fünf Tramlinien auf zweispuriger Strecke, tagsüber jeweils im Sieben-Minutentakt. Da staut es sich gelegentlich. Drei der Linien halten am Central auch noch am selben "Bahnsteig" der nur lang für eine Tram ist. Lang genug für Doppeltraktion wären auch nur wenige Knotenhaltestellen an denen mehrere Linien z.T. gleichzeitig halten.
Hallo Aphex Twin,
das Liniennetz der Zürcher Straßenbahn kenne ich nicht auswendig, allerdings wusste ich, dass diverse Tramlinien hier den Limmat überqueren.
Eine Frage allerdings, da ich das gerade wirklich nicht auf dem Schirm habe: meinst du tatsächlich einen Siebenminutentakt, oder einen 7,5-Minuten-Takt, welcher kompatibel zum in der Schweiz gängigen 60-30-15-Taktgefüge ist? Ein 7-Minuten-Takt würde ungefähr 8,5 Fahrten in der Stunde ergeben und das kann ich mir bei den ach so akkuraten Schweizern wirklich nicht vorstellen!
Gleichwohl liebe Grüße aus der Niedersächsischen Schweiz,
Lucas
Echter 7,5-Minuten-Takt
R 450, Samstag, 16.01.2016, 22:02 (vor 3731 Tagen) @ ALR997
Es ist ein 7,5-Min.-Takt, und zwar dürfte es sich genauso wie in Basel um einen ECHTEN 7,5-Min.-Takt handeln, nicht wie meist in Deutschland üblich ein 7-8-7-8-Min.-Takt, der als 7,5-Min.-Takt "verkauft" wird.
--
Für eine europaweit einheitliche Symmetrieminute http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrieminute und http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Lampart
Explanation in English: https://en.wikipedia.org/wiki/Symmetry_minute
Echter 7,5-Minuten-Takt
R 450, Samstag, 16.01.2016, 22:24 (vor 3731 Tagen) @ R 450
http://fahrplan.sbb.ch/bin/stboard.exe/dn?input=8576182&time=13:21%2B1&maxJourn...
Wenn man hier die einzelnen Zugläufe anklickt, erkennt man dies (je Linie) an den unterschiedlich erfolgenden Rundungen der Abfahrtsminuten bei aufeinander folgenden Haltestellen.
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Für eine europaweit einheitliche Symmetrieminute http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrieminute und http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Lampart
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Echter 7,5-Minuten-Takt
ikarus28003, 99974 Mühlhausen, Sonntag, 17.01.2016, 08:07 (vor 3731 Tagen) @ R 450
Guten Morgen in die Runde,
nachdem ich bereits über Wochen eifriger Leser war, hat mir meine Registrierung nun die Tür geöffnet, um meinen oftmals "grossen" Mund zu öffnen. Da ich bei den Verkehrsbetrieben Zürich beschäftigt bin, kann ich mir eine Antwort nicht verkneifen.
Es handelt sich um einen 7/8/7/8-Minuten-Takt. Dieser gilt auf fast allen Tram- und Buslinien von Montag-Samstag, der ganz frühe Morgen einmal davon etwas abweichend. Täglich ab etwa 20-22/23 Uhr sowie Sonntags auch ab etwa 8 Uhr ganztägig gilt 10-Minuten-Takt, gefolgt bis Betriebsschluss von einem 15er-Takt.
Schönen Sonntag!
Echter 7,5-Minuten-Takt statt 7-8-Min.-Takt
R 450, Sonntag, 17.01.2016, 10:58 (vor 3730 Tagen) @ ikarus28003
Nimmt man beispielsweise ab Tiefenbrunnen (Montag-Samstag) die Abfahrt der Linie 4 um 13:25 Uhr, so stellt man im Vergleich mit der Abfahrt um 13:32 Uhr fest, dass an der Haltestelle Kreuzstrasse der Abstand von 7 auf 8 Minuten springt, am Opernhaus wieder zurück.
Am Helmhaus wieder der Sprung von 7 auf 8 Minuten Abstand, am Central wieder zurück, am Sihlquai wieder auf 8 Minuten, nächste Haltestelle zurück auf 7, Limmatplatz wieder 8 Minuten.
Dies wiederholt sich über den ganzen Tag hinweg, woraus ich schlussfolgern würde, dass zumindest im Fahrplanbüro mit halben Minuten kalkuliert wird und dies auch so veröffentlicht wird, demzufolge es sich um einen „echten“ 7,5-Min.-Takt handelt und NICHT um einen 7-8-7-8-Min.-Takt.
In Basel gibt es auf dem Tram einen grafischen Fahrplan mit halben Minuten; ob die Fahrer in Zürich ebenfalls die Anweisung haben, an der Endstation bei der Abfahrt auf halbe Minuten zu achten, weiss ich nicht, der veröffentlichte Fahrplan legt jedoch diese Vermutung nahe.
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Echter 7,5-Minuten-Takt statt 7-8-Min.-Takt
Christian_S, Sonntag, 17.01.2016, 11:04 (vor 3730 Tagen) @ R 450
Nimmt man beispielsweise ab Tiefenbrunnen (Montag-Samstag) die Abfahrt der Linie 4 um 13:25 Uhr, so stellt man im Vergleich mit der Abfahrt um 13:32 Uhr fest, dass an der Haltestelle Kreuzstrasse der Abstand von 7 auf 8 Minuten springt, am Opernhaus wieder zurück.
Am Helmhaus wieder der Sprung von 7 auf 8 Minuten Abstand, am Central wieder zurück, am Sihlquai wieder auf 8 Minuten, nächste Haltestelle zurück auf 7, Limmatplatz wieder 8 Minuten.
Dies wiederholt sich über den ganzen Tag hinweg, woraus ich schlussfolgern würde, dass zumindest im Fahrplanbüro mit halben Minuten kalkuliert wird und dies auch so veröffentlicht wird, demzufolge es sich um einen „echten“ 7,5-Min.-Takt handelt und NICHT um einen 7-8-7-8-Min.-Takt.
In Basel gibt es auf dem Tram einen grafischen Fahrplan mit halben Minuten; ob die Fahrer in Zürich ebenfalls die Anweisung haben, an der Endstation bei der Abfahrt auf halbe Minuten zu achten, weiss ich nicht, der veröffentlichte Fahrplan legt jedoch diese Vermutung nahe.
Das ist aber nur intern wichtig und auch erst seit einigen Jahren mit modernen Fahrplanerstellungssystemen so überhaupt möglich.
In meiner Heimatstadt gibt es den sog. "Siebeneinhalb-Minuten-Takt" schon seit mindestens 30 Jahren, aber da nur in vollen Minuten gerechnet wird und früher ohnehin keine andere Möglichkeit bestand, war und ist es eben ein 7/8/7/8-Takt. Ein ganz gängiges Taktgefüge, weil es perfekt in 60 min passt.
Für die Fahrgäste ist es eher unerheblich, ob nun an Haltestelle A die nächste Bahn erst in 8 und an Haltestelle B schon in 7 min kommt oder ob es genau umgekehrt ist ;)
Echter 7,5-Minuten-Takt statt 7-8-Min.-Takt
R 450, Sonntag, 17.01.2016, 17:21 (vor 3730 Tagen) @ Christian_S
Dass dies wohl mehr als 99 Prozent der Fahrgäste nicht interessiert und auch nicht zu interessieren braucht, ist keine Frage.
Es ging lediglich darum, anhand der veröffentlichten Abfahrtszeiten aufeinander folgender Haltestellen nachzuweisen, dass im Zürcher Tramnetz bei der Fahrplanerstellung nicht nur mit ganzen Minuten gerechnet wird, im Gegensatz zu vielen Betrieben in Deutschland.
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Echter 7,5-Minuten-Takt statt 7-8-Min.-Takt
ikarus28003, 99974 Mühlhausen, Sonntag, 17.01.2016, 13:32 (vor 3730 Tagen) @ R 450
Richtig. Es ist im internen Fahrplan, nach dem wir fahren, in 10 Sekunden hinterlegt. Das führt zum Beispiel dazu, dass im Aushang zum Beispiel -:38 steht, wir aber zur Minute -:38:50 abfahren. Das hat aber soweit keine Bedeutung, da der Zürcher einfach an der Haltestelle erscheint und der Meinung ist, daß das Verkehrsmittel sowieso zu früh fährt. Er achtet gar nicht auf Fahrzeiten. So sollte es ja grundsätzlich sein, doch macht es das Leben für das Fahrpersonal nicht leichter...
Echter 7,5-Minuten-Takt statt 7-8-Min.-Takt
ALR997, Sonntag, 17.01.2016, 14:15 (vor 3730 Tagen) @ ikarus28003
Richtig. Es ist im internen Fahrplan, nach dem wir fahren, in 10 Sekunden hinterlegt. Das führt zum Beispiel dazu, dass im Aushang zum Beispiel -:38 steht, wir aber zur Minute -:38:50 abfahren. Das hat aber soweit keine Bedeutung, da der Zürcher einfach an der Haltestelle erscheint und der Meinung ist, daß das Verkehrsmittel sowieso zu früh fährt. Er achtet gar nicht auf Fahrzeiten. So sollte es ja grundsätzlich sein, doch macht es das Leben für das Fahrpersonal nicht leichter...
So gesehen wirst du es ihnen aber nie recht machen, denn fährst du nicht zu früh fährst du zu spät. Und wenn du mal auf die Sekunde genau abfährst, dann ist es auch wieder falsch.
Aber selbst dem gemeinen Zürcher wird sich sicherlich ein 7,5-Minuten-Takt als ausreichend erscheinen um einem verpassten Bus/einer verpassten Tram nicht gleich einen Aufstand anzuzetteln.
Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man dort im Großen und Ganzen einen anständigen Fahrplan mit zufriedenstellender Pünktlichkeit fährt.
Wobei ich schon auch geflucht habe, als ich (allerdings im Bereich Zimmerberg) einen Bus verpasst hatte, denn der fuhr dann doch erheblich seltener als 8x pro Stunde.
Echter 7,5-Minuten-Takt statt 7-8-Min.-Takt
ikarus28003, 99974 Mühlhausen, Sonntag, 17.01.2016, 14:39 (vor 3730 Tagen) @ ALR997
Das stimmt, zumal im Regelfall auf jedem Ast zwei Linien verkehren oder - beim Bus - der Takt bis auf 5 Minuten verdichtet wird. Grundsätzlich kann man sagen, dass in jeder Strasse mindestens alle7,5Min etwas fährt, mit verschiedensten Umsteigevarianten - ein ÖV, von dem ich in meinem Heimatland Thüringen und noch viel mehr in meiner Heimatstadt Mühlhausen träumen kann.
Ich fahre regelmässig UMH - Zürich mit NV/ICE und kann daher vom thüringischen ÖV, welcher Art auch immer, nichts berauschendes erzählen. Es ist von Jahr zu Jahr schlechter geworden.
Echter 7,5-Minuten-Takt statt 7-8-Min.-Takt
R 450, Sonntag, 17.01.2016, 17:27 (vor 3730 Tagen) @ ikarus28003
Dass der interne Fahrplan auf 10 Sekunden genau ist, überrascht mich dann doch. In deinem Beispiel müsste dann beim nächsten Kurs -:46:20 für dieselbe Haltestelle angegeben sein.
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Explanation in English: https://en.wikipedia.org/wiki/Symmetry_minute
Echter 7,5-Minuten-Takt statt 7-8-Min.-Takt
Aphex Twin, Montag, 18.01.2016, 03:44 (vor 3730 Tagen) @ R 450
Dass der interne Fahrplan auf 10 Sekunden genau ist, überrascht mich dann doch. In deinem Beispiel müsste dann beim nächsten Kurs -:46:20 für dieselbe Haltestelle angegeben sein.
Die Anzeigen im Tramführerstand zeigen immer die Differenz zum internen Fahrplan an, d.h. dort steht dann z.B. +20 Sekunden oder -40 Sekunden. Man sieht dann immer im Moment in dem die Türen aufgehen die Anzeige um 30 oder 40 Sekunden zurückspringen (z.B. von +50 auf +10).
Rückfrage: 7-Minuten-Takt
Aphex Twin, Sonntag, 17.01.2016, 03:09 (vor 3731 Tagen) @ ALR997
Wie schon gesagt handelt es sich um einen 7.5 Minutentakt. Ich wollte nur die Größenordnung des Tramverkehrs aufzeigen und habe deshalb die Ziffer hinter dem Komma der Einfachheit weggelassen. Und auch weil teilweise zu den Stoßzeiten einen 6-Minutentakt gibt oder gab (im Moment kann ich diesem im Onlinefahrplan nicht mehr finden).
Rückfrage: 7-Minuten-Takt
611 040, Erfurt, Sonntag, 17.01.2016, 11:10 (vor 3730 Tagen) @ ALR997
Bei uns bei der VAG gab es auf den Linien 1 + 2 auch mal einen 7,5 Minuten-Takt. Das ist aber seit diesem Fahrplan vorbei. Linie 1 fährt im 6-Minuten-Takt und Linie 2 im 10-Minuten-Takt.
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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Die große Schweizrunde Teil 2: Der Weg ins Bündnerland (1)
Re 8/12, Winterthur, Sonntag, 17.01.2016, 15:03 (vor 3730 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von Re 8/12, Sonntag, 17.01.2016, 15:05
10. Nebenan kommt ein Zug an, den es offenbar nicht gibt. Vielleicht kann mich jemand aufklären, welcher Zug das war und wo er her kam? Die Fahrplandaten die ich noch bekommen konnte geben jedenfalls keinen Aufschluss dazu, da jeder infrage kommende Zug an einem anderen Bahnsteig ankommen würde.
Dürfte aus Glarus gekommen sein (S25 ex "Glarner Sprinter").
24. Etwas mehr Berge, etwas weniger Schnee, dafür kommt der See wieder dazu. In der Linkskurve bewegen wir uns rein rechnerisch wohl zwischen Wädenswil und Pfäffikon.
Aufgrund der Höhe der Berge würde ich vermuten, dass das nach Pfäffikon sein müsste. Etwas Kopfzerbrechen macht mir allerdings der markante Turm rechts im Bild. Anhand von Google Maps liesse sich das sicher noch genauer abklären.
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Der Glarner Sprinter
Alphorn (CH), Sonntag, 17.01.2016, 19:25 (vor 3730 Tagen) @ Re 8/12
Dürfte aus Glarus gekommen sein (S25 ex "Glarner Sprinter").
Hm, vielleicht ein Ersatzzug? Eigentlich hatte der Glarner Sprinter damals speziell bemaltes Rollmaterial (jetzt sind es glaube ich normale S-Bahn-Dostos). Sollte ein Imageträger für den Kanton Glarus sein.
Übrigens auch innen teilweise speziell ausgestattet: Es gab eine Gratisbibliothek mit regelmässigen Lesungen lokaler Autoren.
![[image]](http://www.sbb.ch/content/sbb/de/desktop/sbb-konzern/sbb-als-geschaeftspartner/bund-kantone/kantone/zuerich/s-bahnen/glarnersprinter/lesungen/_jcr_content/contentPar/completeimage/image.spooler.completeimage.553.jpg/1372165696664/glarner_sprinter_leseabteil.jpg)
Der Zug gehört übrigens zur erfolgreichen Klasse der Schleicher-Sprinter: Züge, die in der Peripherie an jeder Station halten und dann mehr oder weniger zum Zentrum durchfahren. Diese Klasse soll auch in Zukunft mit Dostos bedient werden (lange Fahrzeiten und daher Bedarf für viele Sitzplätze), während man für den Innenbereich über vieltürige Einstöcker nachdenkt, damit man die ohne Halt fahrenden Dostos nicht zu sehr ausbremst.
Die große Schweizrunde Teil 2: Der Weg ins Bündnerland (1)
Aphex Twin, Montag, 18.01.2016, 03:59 (vor 3730 Tagen) @ Re 8/12
bearbeitet von Aphex Twin, Montag, 18.01.2016, 04:01
24. Etwas mehr Berge, etwas weniger Schnee, dafür kommt der See wieder dazu. In der Linkskurve bewegen wir uns rein rechnerisch wohl zwischen Wädenswil und Pfäffikon.
Aufgrund der Höhe der Berge würde ich vermuten, dass das nach Pfäffikon sein müsste. Etwas Kopfzerbrechen macht mir allerdings der markante Turm rechts im Bild.
Das ist eindeutig der Walensee und die Kurfürsten in der Mitte oben, der Zürisee hat keine hohen Berge angrenzend. Könnte bei Murg gewesen sein. Es ist eher am Anfang des Walensees (von Zürich aus gesehen), Bahnstrecke direkt am Wasser und eine sich nach Norden biegende Uferlinie.
Die große Schweizrunde Teil 2: Der Weg ins Bündnerland
Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 25.01.2016, 21:58 (vor 3722 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von Twindexx, Montag, 25.01.2016, 21:58
Hoi,
5. Ein letzter Blick auf einen Teil der Stadt. Links im Bild umrundet gerade ein O-Bus die Straßenbahnhaltestellen auf dem Limmatquai um dann weiter in Richtung Neumarkt zu fahren.
Trolleybus, wenn schon denn schon. ;-)
Ist ja offizielle auch ein Swisstrolley von Hess.
Weiter hinten ein Wagen älterer Bauart auf der Linie 6 oder 7 und ganz weit im Hintergrund noch ein völlig unbekannter Niederflurwagen.
Die Tram 2000 der letzten Serie haben diese Sänfte. Bei der laufenden Ersatzbeschaffung der Tram2000-Flotte durch neue Trams würden diese wegen des Niederflureinstiegs auch als als letzte dran glauben müssen.
10. Nebenan kommt ein Zug an, den es offenbar nicht gibt. Vielleicht kann mich jemand aufklären, welcher Zug das war und wo er her kam?
Aber klar kann ich aufklären: Ist einer der morgendlichen HVZ-Einschaltzüge aus dem Freiamt (Wohlen). In diesem Fall hier im Fahrplan 2015 planmässige Ankunft in Zürich HB um 08:21 Uhr (im jetzigen Fahrplan 2016 08:20 Uhr).
11. Am anderen Ende des Bahnhofs steht unterdessen 460-038.
12. Auf Gleis 10 koppelt 421-379-9 gerade von EN 466 aus Wien ab.
Wenn du dir schon auch die Mühe machst, soagr die Kontrollziffer zu schreiben, es hiesse jeweils Re 460 038 und Re 421 379-9. Die Buchstabenkombinationen gehören bei Schweizer Bezeichungen immer dazu (dafür hast du zuviel Bindestriche drin ;-), so unterscheidet man auch zwischen einem RABe 502 und einem RABDe 502. ;-)
So, jetzt wieder fertig klugscheissen. :-D
Der ICN im Hintergrund sollte, wenn man den Fahrplandaten vertrauen kann als IC 707 aus Genf, Lausanne und Bern kommend weiterfahren nach Winterthur, Gossau und Sankt Gallen. Vielleicht kann das jemand bestätigen oder negieren, ich halte ICN-Triebwagen um die Uhrzeit und auf dieser Linie nur für durchaus ungewöhnlich.
Also die Zugsnummer interessiert keine Sau, die braucht nur das Lokpersonal, Zugspersonal und die Betriebszentralen. Bereits das Schalterpersonal in der Schweiz kann mit Zugsnummern schon nichts mehr anfangen und würde dann jeweils nach der Abfahrtszeit fragen. Du warst zur 08:30-Spinne in Zürich, also ist das einfach ab Zürich der IC 08:39 nach St. Gallen gewesen, so sagt man das üblicherweise in der Schweiz. Und das ist auch die Antwort auf die Frage, warum auf SBB-Displays nirgends Zugsnummern angeschrieben sind.
Der ICN-Triebzug (hat mehr als einen Wagen, also Zug) fuhr wohl einfach als pünktlicher Ersatz. Kanns geben, ist ja kein Problem. Aber genau kann das jetzt wohl niemand mehr sagen.
Das Design soll für den ZVV-Tarif werben, welcher ermöglicht, alle Verkehrsmittel (Bus, Bahn, Schiff...) zu nutzen. Der von uns aus erste Wagen trägt dafür die Farben der SZU, der mittlere Wagen die der PostAuto, den Rechten konnte ich nicht identifizieren, aber ich tippe mal auf Schiff(?).
Die Werbekomposition ist aber nicht mehr komplett. Die je vier Wagen- bzw. Lokseiten wurden ursprünglich im Design der acht marktverantwortlichen Unternehmen des ZVV gestaltet:
Schweizerische Bundesbahnen Regionalverkehr Zürich (SBB)
Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU)
Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ)
Verkehrsbetriebe Glattal (VBG)
PostAuto Region Zürich (PAG)
Verkehrsbetriebe Zürchsee und Oberland (VZO)
Stadtbus Winterthur
Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG)
Bilder lassen sich via Google mit dem Begriff ZVV Werbezug finden.
20. Nun noch eine Frontansicht der beiden Züge nach Sargans. Der Steuerwagen scheint uns zuzuzwinkern.
Das heisst nur, dass de Komposition gerade abgerüstet und in Parkstellung ist (Zugswende). Der eingeteilte Lf wird dies natürlich rechtzeitig vor Zugsabahrt noch ändern.
Rechts sieht man den Steuerwagen des IC nach Basel und der 1.-Klasse-Wagen rechts daneben gehört zum IC über Winterthur und Frauenfeld nach Konstanz.
Nach Konstanz fahren leider nur IR. Ein IC wäre es erst mit Speisewagen.
24. Etwas mehr Berge, etwas weniger Schnee, dafür kommt der See wieder dazu. In der Linkskurve bewegen wir uns rein rechnerisch wohl zwischen Wädenswil und Pfäffikon.
Nein, das ist der Walensee und das zu sehende Hochhaus gehört zum Ort Murg.
27. Bei 511 027 handelt es sich um einen KISS, damals noch als Stadler Dosto bezeichnet, ein sechsteiliger Doppelstocktriebzug,
Die RABe 511 hiessen auch da schon Kiss bei Stadler. Dosto RV war nur ein SBB-Projekttitel (Dosto ist nichts anderes als eine allgmeine Abkürzung für Doppelstock und RV heisst Regionalverkehr). Zur weiteren Vermarktung benötigte Stadler aber noch einen eigenen Produktnamen wie bei Flirt oder GTW. Dieser wurde dann an der InnoTrans 2010 in Berlin offiziell enthüllt.
Die SBB haben auch vierteilige Kiss, die werden als RABe 511.1 bezeichnet, gegenwärtig RABe 511 101 bis RABe 511 124, also 24 Vierteiler.
44. ...und noch stärker: ich hatte den Busbahnhof von Chur entdeckt, ein bemerkenswertes Bauwerk, leider wird die Szene durch einen grünen Landsmann gestört, der hier auf seine Abfahrt wartet (laut Anzeige wäre diese bereits vor 20 Minuten erfolgt, was solls, Pünktlichkeit ist ja auch keine Tugend).
Das heisst nicht Busbahnhof, sondern PostAuto-Deck. Die grüne Fernbuslinie hat vom Kanton Graubünden die Erlaubnis für den Halt auf dem PostAuto-Deck erhalten. Ursprünglich wollten die mit ihrer Buslinie nur einen Betriebshalt am Rastplatz bei Bad Ragaz machen für die vorgeschriebene Fahrerpause. Der Kanton Graubünden hat dann den Betreiber dieser Fernbuslinie auf das PostAuto-Deck eingeladen (Haltegebühr zahlen sie trotzdem). Dient dem Kanton derzeit als Druckmittel gegen die SBB, damit der EC-Halt St. Margrethen auf der EC-Linie Zürich-München erhalten bleibt wegen der Touristen aus Richtung München. Als das BAV davon erfuhr, wurde gegenüber den SBB gleich mal die Beibehaltung dieses EC-Halts veranlasst. Es hat also geholfen.
Hiermit verabschiede ich mich dann auch in meine Mittagspause.
En Guete!
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Besser spät als nie. Die Antwort dauert natürlich ;-)
ALR997, Montag, 25.01.2016, 22:26 (vor 3722 Tagen) @ Twindexx
Hallo Robert,
danke für die vielen Korrekturen, ich gehe das jetzt einfach mal im Stil meiner üblichen Antworten durch:
5. Ein letzter Blick auf einen Teil der Stadt. Links im Bild umrundet gerade ein O-Bus die Straßenbahnhaltestellen auf dem Limmatquai um dann weiter in Richtung Neumarkt zu fahren.
Trolleybus, wenn schon denn schon. ;-)
Ist ja offizielle auch ein Swisstrolley von Hess.
Im ersten Entwurf stand noch Trolleybus drin. Die Macht der Gewohnheit zwang mich dann wohl doch, O-Bus hinzuschreiben.
Weiter hinten ein Wagen älterer Bauart auf der Linie 6 oder 7 und ganz weit im Hintergrund noch ein völlig unbekannter Niederflurwagen.
Die Tram 2000 der letzten Serie haben diese Sänfte. Bei der laufenden Ersatzbeschaffung der Tram2000-Flotte durch neue Trams würden diese wegen des Niederflureinstiegs auch als als letzte dran glauben müssen.
Nur die Wagennummer war für mich in dem Moment das Problem. Wie du vielleicht erkannt hast, versuche ich immer gerne die jeweilige Wagennummer mitzuteilen und in diesem Fall hat es mich beispielsweise verrückt gemacht, dass ich dessen Zuges die Wagennummer im Nachhinein nicht mehr ermitteln konnte.
10. Nebenan kommt ein Zug an, den es offenbar nicht gibt. Vielleicht kann mich jemand aufklären, welcher Zug das war und wo er her kam?
Aber klar kann ich aufklären: Ist einer der morgendlichen HVZ-Einschaltzüge aus dem Freiamt (Wohlen). In diesem Fall hier im Fahrplan 2015 planmässige Ankunft in Zürich HB um 08:21 Uhr (im jetzigen Fahrplan 2016 08:20 Uhr).
Danke. Das ist mal eine wirklich hilfreiche Information! Ich habe die Ankunfts- und Abfahrtspläne für Zürich HB vom damaligen und heutigen Stand studiert und in den alten Fahrplandaten, die mir zur Verfügung standen gesucht, aber ich konnte den Zug nicht eindeutig zuordnen, weil die meisten Gleisangaben zur betreffenden Zeit gefehlt hatten.
Insofern wirklich: danke :-)
11. Am anderen Ende des Bahnhofs steht unterdessen 460-038.
12. Auf Gleis 10 koppelt 421-379-9 gerade von EN 466 aus Wien ab.
Wenn du dir schon auch die Mühe machst, soagr die Kontrollziffer zu schreiben, es hiesse jeweils Re 460 038 und Re 421 379-9. Die Buchstabenkombinationen gehören bei Schweizer Bezeichungen immer dazu (dafür hast du zuviel Bindestriche drin ;-), so unterscheidet man auch zwischen einem RABe 502 und einem RABDe 502. ;-)
So, jetzt wieder fertig klugscheissen. :-D
Bitte, tob dich ruhig aus ;-)
Ich werde trotzdem so konsequent die Form ignorieren, und du darfst dich bei jedem Bericht erneut aufregen. Da ich eben leider die deutsche Form gewöhnt bin, ist es schwierig sich selbst für ausländische Bezeichnungen kompatibel zu machen. Wenn ich dran denke, werde ich in nachfolgenden Teilen natürlich die richtige Form wahren.
Der ICN im Hintergrund sollte, wenn man den Fahrplandaten vertrauen kann als IC 707 aus Genf, Lausanne und Bern kommend weiterfahren nach Winterthur, Gossau und Sankt Gallen. Vielleicht kann das jemand bestätigen oder negieren, ich halte ICN-Triebwagen um die Uhrzeit und auf dieser Linie nur für durchaus ungewöhnlich.
Also die Zugsnummer interessiert keine Sau, die braucht nur das Lokpersonal, Zugspersonal und die Betriebszentralen. Bereits das Schalterpersonal in der Schweiz kann mit Zugsnummern schon nichts mehr anfangen und würde dann jeweils nach der Abfahrtszeit fragen. Du warst zur 08:30-Spinne in Zürich, also ist das einfach ab Zürich der IC 08:39 nach St. Gallen gewesen, so sagt man das üblicherweise in der Schweiz. Und das ist auch die Antwort auf die Frage, warum auf SBB-Displays nirgends Zugsnummern angeschrieben sind.
Das macht doch gerade meine Berichte aus: keinen interessiert die Zugnummer, oder welche Lok am Zugende geschoben hat. Aber irgendwie muss ich meine Texte ja füllen. Daher nutze ich diese Informationen, damit ihr alle sehen könnt: oho der Junge hat mal recherchiert! :-D
Der ICN-Triebzug (hat mehr als einen Wagen, also Zug) fuhr wohl einfach als pünktlicher Ersatz. Kanns geben, ist ja kein Problem. Aber genau kann das jetzt wohl niemand mehr sagen.
Dass es sich um einen Ersatzzug handelt war auch meine Vermutung. Ich meine, das auch schonmal an anderer Stelle erlebt zu haben, fand es auf der betreffenden Linie zu der Uhrzeit dann aber doch eher ungewöhnlich.
Das Design soll für den ZVV-Tarif werben, welcher ermöglicht, alle Verkehrsmittel (Bus, Bahn, Schiff...) zu nutzen. Der von uns aus erste Wagen trägt dafür die Farben der SZU, der mittlere Wagen die der PostAuto, den Rechten konnte ich nicht identifizieren, aber ich tippe mal auf Schiff(?).
Die Werbekomposition ist aber nicht mehr komplett. Die je vier Wagen- bzw. Lokseiten wurden ursprünglich im Design der acht marktverantwortlichen Unternehmen des ZVV gestaltet:
Schweizerische Bundesbahnen Regionalverkehr Zürich (SBB)
Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU)
Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ)
Verkehrsbetriebe Glattal (VBG)
PostAuto Region Zürich (PAG)
Verkehrsbetriebe Zürchsee und Oberland (VZO)
Stadtbus Winterthur
Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG)
Bilder lassen sich via Google mit dem Begriff ZVV Werbezug finden.
So ganz falsch war meine Aussage dann ja nicht! ^^
20. Nun noch eine Frontansicht der beiden Züge nach Sargans. Der Steuerwagen scheint uns zuzuzwinkern.
Das heisst nur, dass de Komposition gerade abgerüstet und in Parkstellung ist (Zugswende). Der eingeteilte Lf wird dies natürlich rechtzeitig vor Zugsabahrt noch ändern.
Danke für die Bahntechniknachhilfe ;-)
Rechts sieht man den Steuerwagen des IC nach Basel und der 1.-Klasse-Wagen rechts daneben gehört zum IC über Winterthur und Frauenfeld nach Konstanz.
Nach Konstanz fahren leider nur IR. Ein IC wäre es erst mit Speisewagen.
Fipptehler! Natürlich war auch nur ein IR gemeint.
24. Etwas mehr Berge, etwas weniger Schnee, dafür kommt der See wieder dazu. In der Linkskurve bewegen wir uns rein rechnerisch wohl zwischen Wädenswil und Pfäffikon.
Nein, das ist der Walensee und das zu sehende Hochhaus gehört zum Ort Murg.
Der Einwand kam schon häufiger, ich entschuldige mich. Bei den meisten Unterwegsfotos musste ich anhand von Maps und der Aufnahmezeit rekonstruieren, wo das gewesen ist. Ich fürchte, das könnte ggf. nicht der letzte Fehler gewesen sein.
27. Bei 511 027 handelt es sich um einen KISS, damals noch als Stadler Dosto bezeichnet, ein sechsteiliger Doppelstocktriebzug,
Die RABe 511 hiessen auch da schon Kiss bei Stadler. Dosto RV war nur ein SBB-Projekttitel (Dosto ist nichts anderes als eine allgmeine Abkürzung für Doppelstock und RV heisst Regionalverkehr). Zur weiteren Vermarktung benötigte Stadler aber noch einen eigenen Produktnamen wie bei Flirt oder GTW. Dieser wurde dann an der InnoTrans 2010 in Berlin offiziell enthüllt.
Die SBB haben auch vierteilige Kiss, die werden als RABe 511.1 bezeichnet, gegenwärtig RABe 511 101 bis RABe 511 124, also 24 Vierteiler.
44. ...und noch stärker: ich hatte den Busbahnhof von Chur entdeckt, ein bemerkenswertes Bauwerk, leider wird die Szene durch einen grünen Landsmann gestört, der hier auf seine Abfahrt wartet (laut Anzeige wäre diese bereits vor 20 Minuten erfolgt, was solls, Pünktlichkeit ist ja auch keine Tugend).
Das heisst nicht Busbahnhof, sondern PostAuto-Deck. Die grüne Fernbuslinie hat vom Kanton Graubünden die Erlaubnis für den Halt auf dem PostAuto-Deck erhalten. Ursprünglich wollten die mit ihrer Buslinie nur einen Betriebshalt am Rastplatz bei Bad Ragaz machen für die vorgeschriebene Fahrerpause. Der Kanton Graubünden hat dann den Betreiber dieser Fernbuslinie auf das PostAuto-Deck eingeladen (Haltegebühr zahlen sie trotzdem). Dient dem Kanton derzeit als Druckmittel gegen die SBB, damit der EC-Halt St. Margrethen auf der EC-Linie Zürich-München erhalten bleibt wegen der Touristen aus Richtung München. Als das BAV davon erfuhr, wurde gegenüber den SBB gleich mal die Beibehaltung dieses EC-Halts veranlasst. Es hat also geholfen.
Das sind so Geschichten, die man nur hier aus dem Forum erfahren kann, wenn man nicht gerade aus der Gegend kommt. Ich hätte mich mit der Situation "deutscher Fernbus in Chur" abgefunden, aber du beweist mal wieder, dass das echte Leben um einiges komplizierter ist :-)
Hiermit verabschiede ich mich dann auch in meine Mittagspause.
En Guete!
Grüsse aus der Ostschweiz.
Dankeschön, beste Grüße aus Ostniedersachsen,
Lucas