DB senkt wieder Geschwindigkeiten (Allgemeines Forum)
RhBDirk, Donnerstag, 14.01.2016, 12:17 (vor 3754 Tagen)
http://www.bahn.de/p/view/home/info/wintereinbruch.shtml
Angekündigter Wintereinbruch
Deutsche Bahn reduziert vorsorglich Höchstgeschwindigkeit im Fernverkehr
Angesichts des für die nächsten Tage angekündigten Wintereinbruchs mit starkem Schnee- und Eisaufkommen senkt die Deutsche Bahn (DB) ab morgen mit Betriebsbeginn die Höchstgeschwindigkeit ihrer ICE-Züge auf 200 km/h ab. Mit dieser Maßnahme sollen Zugausfälle durch Schotterflug oder massive Verspätungen vermieden werden. Für die Fahrgäste auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken im Fernverkehr ergeben sich dadurch Fahrzeitverlängerungen von 10 bis 35 Minuten.
Die DB bittet alle davon betroffenen Kunden um Verständnis. Erfahrungen der letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass durch die Geschwindigkeitsreduzierungen ein deutlich stabilerer Zugverkehr sichergestellt werden konnte.
Die Regelung gilt ab Betriebsbeginn am Freitagmorgen bis auf Weiteres.
Die Reisenden werden gebeten, sich vor ihrer Fahrt über bahn.de/liveauskunft, den DB Navigator, m.bahn.de oder die zentrale Service-Nummer
0 180 6 99 66 33 *(20ct./Anruf aus dem dt. Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60ct/Anruf) über ihre Verbindung zu informieren.
Schotterflug entsteht, wenn während der Fahrt Eisklumpen vom Zug auf das Gleisbett herabfallen. Dabei werden insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten Schottersteine aufgewirbelt, die an den Unterböden der Fahrzeuge Schäden verursachen und zu Zugausfällen führen können. Die wirksamste betriebliche Maßnahme gegen Schotterflug ist eine präventiv auf 200 km/h reduzierte Geschwindigkeit. Im Regelfall fahren die ICE-Züge mit Höchstgeschwindigkeiten von 230 bis 300 km/h. Die Geschwindigkeitsbegrenzung wird flächendeckend eingeführt, da das Abfallen der Eisklumpen in der Regel auf wärmeren Streckenabschnitten passiert, nachdem der Zug vorher auf einer Stecke mit geschlossener Schneedecke entsprechende Anhaftungen aus Schnee und Eis „aufgesammelt“ hat.
Dies betrifft folgende Relationen:
Hamburg – Berlin
Hannover – Berlin
Hannover - Würzburg
Mannheim – Stuttgart
Karlsruhe - Offenburg - Basel
Köln – Frankfurt /Main
Köln - Aachen
Nürnberg - Ingolstadt – München
Erfurt - Halle(Saale)/Leipzig
Also wenn jetzt in Bayern Schnee fällt und liegt und es angebracht ist, die Geschwindigkeit zu reduzieren, darf im trockenen Norden oder Westen weiterhin nur mit 200km/h gefahren werden. Tolle Sache.
Feste Fahrbahn?
telemaxx, Bremen, Hannover, Donnerstag, 14.01.2016, 12:25 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von telemaxx, Donnerstag, 14.01.2016, 12:25
Wieso muss man dann auf fester Fahrbahn auch 200 km/h fahren?
Feste Fahrbahn?
ICE-TD, Donnerstag, 14.01.2016, 12:36 (vor 3754 Tagen) @ telemaxx
Wieso muss man dann auf fester Fahrbahn auch 200 km/h fahren?
Weil die Eisklumpen die sich von den Zügen lösen das LZB-Kabel beschädigen.
Feste Fahrbahn?
Steffen, Donnerstag, 14.01.2016, 12:40 (vor 3754 Tagen) @ ICE-TD
Wieso muss man dann auf fester Fahrbahn auch 200 km/h fahren?
Weil die Eisklumpen die sich von den Zügen lösen das LZB-Kabel beschädigen.
Erfurt-Leipzig/Halle ist auch genannt, und da liegt kein Kabel zwischen den Gleisen.
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Feste Fahrbahn?
ICE-TD, Donnerstag, 14.01.2016, 12:48 (vor 3754 Tagen) @ Steffen
Wieso muss man dann auf fester Fahrbahn auch 200 km/h fahren?
Weil die Eisklumpen die sich von den Zügen lösen das LZB-Kabel beschädigen.
Erfurt-Leipzig/Halle ist auch genannt, und da liegt kein Kabel zwischen den Gleisen.
Das kann ich mir auch nicht ganz erklären, entweder hat man Angst vor Schäden an den Fahrzeugen durch pingpong spielende Eisklumpen zwischen Fahrbahn und Zug oder will einfach erstmal schauen wie es auf der Strecke läuft. Eine andere Möglichkeit wäre das man einfach bürokratisch sicher die Beschränkung für alle Strecken rausgibt.
Feste Fahrbahn?
ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 14.01.2016, 13:25 (vor 3754 Tagen) @ ICE-TD
Außerdem könnten ja auch die Balisen beschädigt werden.
Feste Fahrbahn? Vereisung der Oberleitung?
TEE Rheingold, Donnerstag, 14.01.2016, 19:14 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
Für KRM gibt/gab es mal die Begründung, dass bei Vereisung der Oberleitung gerne mit zwei angehobenen Stromabnehmern pro Zug (Fahrzeug) gefahren wird und deswegen auch nur 200 km/h gefahren wird, besonders in den Morgenstunden.
Gilt diese Regelung noch?
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 12:36 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
Tolle Sache mal wieder und ich möchte am 14.02. von Köln nach Ötztal fahren und darf jetzt um den Anschluss in München Hbf bangen wo nur 34 Minuten Umsteigezeit sind.
So fängt der Urlaub natürlich toll an zu mal ich auch noch 1 Klasse gebucht habe was nicht gerade billig war.
Es wäre mal langsam angebracht einen zuverlässigen Jahresfahrplan raus zu bringen und kein Schönwetterfahrplan.
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
ICE-TD, Donnerstag, 14.01.2016, 12:38 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
bearbeitet von ICE-TD, Donnerstag, 14.01.2016, 12:39
14.2? Bist du Petrus oder ein Wetterfrosch das du jetzt schon vorhersagen kannst das es dann Eis und Schnee gibt und die Geschwindigkeitsbeschränkung daher noch gültig ist?
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 12:42 (vor 3754 Tagen) @ ICE-TD
14.2.`Bist du Petrus oder ein Wetterfrosch das du jetzt schon vorhersagen kannst das es dann Eis und Schnee gibt und die Geschwindigkeitsbeschränkung daher noch gültig ist?
Glaubst Du wirklich, dass es im Februar wieder milder wird?
Zumindest ist es für mich Betrug ich habe ICE bezahlt und will dann auch ICE haben und kein IC-Tempo. Wenn man nur IC liefert bin ich nicht bereit den ICE-Fahrpreis zu entrichten.
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 14.01.2016, 12:50 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
Zumindest ist es für mich Betrug ich habe ICE bezahlt und will dann auch ICE haben und kein IC-Tempo. Wenn man nur IC liefert bin ich nicht bereit den ICE-Fahrpreis zu entrichten.
Du fährst zum Flexpreis? Dann würde ich die Argumentation ja noch halbwegs verstehen...
--
Weg mit dem 4744!
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
ICE-TD, Donnerstag, 14.01.2016, 12:50 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
Wenn man nur IC liefert bin ich nicht bereit den ICE-Fahrpreis zu entrichten.
Was ist das denn für eine unsinnige Begründung? Ich hoffe du bist dann so konsequent und nutzt niemals den ICE außerhalb von SFS, z.B. zwischen Köln und Hamburg, im Rheintal oder bei Fahrten NRW-Hannover usw.
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
611 040, Erfurt, Donnerstag, 14.01.2016, 12:56 (vor 3754 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von 611 040, Donnerstag, 14.01.2016, 12:57
Was ist das denn für eine unsinnige Begründung? Ich hoffe du bist dann so konsequent und nutzt niemals den ICE außerhalb von SFS,
z.B. zwischen Köln und Hamburg,
Hier gibt es nur ein paar ICEs (1025/1026...)
im Rheintal oder bei Fahrten
Hier fahren auchnur ein paar ICE-T. (21/22...)
NRW-Hannover usw.
Hier halt die Linie 55, okay .
--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 13:10 (vor 3754 Tagen) @ ICE-TD
Wenn man nur IC liefert bin ich nicht bereit den ICE-Fahrpreis zu entrichten.
Was ist das denn für eine unsinnige Begründung? Ich hoffe du bist dann so konsequent und nutzt niemals den ICE außerhalb von SFS, z.B. zwischen Köln und Hamburg, im Rheintal oder bei Fahrten NRW-Hannover usw.
Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich die DB zwischen Köln und Hamburg nutze und wenn überhaupt höchstens die Sprinter den Taktmist mit permanenten Verspätungen und alle 10 Minuten Fahrgastwechsel muss ich nicht haben.
NRW-Hannover bin ich die letzten Male mit IC gefahren zuletzt auch mal den Nachtzug nach Berlin genommen letztes Jahr. ICE fahre ich auf der Route nicht.
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
keksi, Donnerstag, 14.01.2016, 12:54 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
14.2.`Bist du Petrus oder ein Wetterfrosch das du jetzt schon vorhersagen kannst das es dann Eis und Schnee gibt und die Geschwindigkeitsbeschränkung daher noch gültig ist?
Glaubst Du wirklich, dass es im Februar wieder milder wird?Zumindest ist es für mich Betrug ich habe ICE bezahlt und will dann auch ICE haben und kein IC-Tempo. Wenn man nur IC liefert bin ich nicht bereit den ICE-Fahrpreis zu entrichten.
Du weißt aber schon, das der ICE sich trotzdem noch unterscheidet. Da gehört nicht nur die Geschwindigkeit. Ich sage nur 1. Klasse APS Service / Kostenloses W-Lan usw...
Und wer sagt, das du wirklich viel später ankommst?
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
agw, NRW, Freitag, 15.01.2016, 12:17 (vor 3753 Tagen) @ keksi
14.2.`Bist du Petrus oder ein Wetterfrosch das du jetzt schon vorhersagen kannst das es dann Eis und Schnee gibt und die Geschwindigkeitsbeschränkung daher noch gültig ist?
Glaubst Du wirklich, dass es im Februar wieder milder wird?Zumindest ist es für mich Betrug ich habe ICE bezahlt und will dann auch ICE haben und kein IC-Tempo. Wenn man nur IC liefert bin ich nicht bereit den ICE-Fahrpreis zu entrichten.
Du weißt aber schon, das der ICE sich trotzdem noch unterscheidet. Da gehört nicht nur die Geschwindigkeit. Ich sage nur 1. Klasse APS Service / Kostenloses W-Lan usw...
Interessant. Willst du damit sagen in der 2.Klasse kostet der ICE keinen Aufpreis?
Bitte nachdenken !
Garfield_1905, Donnerstag, 14.01.2016, 12:57 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
Zumindest ist es für mich Betrug ich habe ICE bezahlt und will dann auch ICE haben und kein IC-Tempo.
Hast Du Dir überhaupt die Mühe gemacht und Dir die Begründung für diese Maßnahme mal genau durchgelesen ? Hältst Du dann das Wort 'Betrug' in diesem Zusammenhang dann immer noch für gerechtfertigt ? Welche Motivation sollte die Bahn denn in Deinen Augen haben, die Fahrgäste hier zu 'betrügen' ?
Glaub' mir, auch für die Bahn bringt jede Abweichung vom Regelbetrieb Mehraufwand und damit u.a. auch Mehrkosten. Das kann kaum im Interesse der Bahn sein !
Wenn man nur IC liefert bin ich nicht bereit den ICE-Fahrpreis zu entrichten.
Da wird Dir wohl kaum was Anderes übrig bleiben oder das Verkehrsmittel wechseln. Der ICE definiert sich nicht nur über die Geschwindigkeit.
Medien!
jotxl, Donnerstag, 14.01.2016, 12:59 (vor 3754 Tagen) @ Garfield_1905
bei Focus-Online gibt's dafür sogar eine Eilmeldung, so als ob etwas ganz schlimmes passiert sei...
Bitte nachdenken !
611 040, Erfurt, Donnerstag, 14.01.2016, 13:01 (vor 3754 Tagen) @ Garfield_1905
Außerdem ist MIR und der DB auch ein zuverlässiger störingsfreier Betrieb wichtiger als ein paar pünktliche ICEs die durchkommen und der ganze Rest bleibt liegen und blockiert die SFS.
--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Bitte nachdenken !
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 13:07 (vor 3754 Tagen) @ Garfield_1905
Hast Du Dir überhaupt die Mühe gemacht und Dir die Begründung für diese Maßnahme mal genau durchgelesen ? Hältst Du dann das Wort 'Betrug' in diesem Zusammenhang dann immer noch für gerechtfertigt ? Welche Motivation sollte die Bahn denn in Deinen Augen haben, die Fahrgäste hier zu 'betrügen' ?
Dann darf man halt keine Fahrpläne über 200 km/h anbieten so einfach ist das. Wenn ich in München den Anschluss nach Innsbruck verpasse darf ich 2 Stunden warten mit Gepäck Freundin und Hund. Zu mal dann im weiteren Verlauf auch noch die Reservierungen weg sind und ich fahre bestimmt nicht 1 Klasse um dann 2 Stunden zu stehen.
Glaub' mir, auch für die Bahn bringt jede Abweichung vom Regelbetrieb Mehraufwand und damit u.a. auch Mehrkosten. Das kann kaum im Interesse der Bahn sein !
Dann sollte man keine Fahrpläne anbieten die man nicht halten kann.
Da wird Dir wohl kaum was Anderes übrig bleiben oder das Verkehrsmittel wechseln. Der ICE definiert sich nicht nur über die Geschwindigkeit.
Keine Sorge das wird beim nächsten mal auch so gemacht.
Sehe ich genauso
rheinbahn95, Düsseldorf, Donnerstag, 14.01.2016, 13:22 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
bearbeitet von rheinbahn95, Donnerstag, 14.01.2016, 13:23
Entweder die Bahn baut ihre Fahrpläne für Fahrten auf Sicht aus...Weil das kann ja vorkommen oder ich verklage sie
Höhere Gewalt? Schon mal davon gehört? Autobahnen dürfen dann auch keine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h anbieten, wenn die nicht möglich ist finde ich. Also 60 Auf allen Autobahnen
Sehe ich genauso
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 13:35 (vor 3754 Tagen) @ rheinbahn95
Höhere Gewalt? Schon mal davon gehört?
Das Wetter ist wärmer und niederschlagsärmer als es jahreszeitenüblich wäre. "Höhere Gewalt" ist schon recht bilig.
Sehe ich genauso
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 13:54 (vor 3754 Tagen) @ rheinbahn95
Entweder die Bahn baut ihre Fahrpläne für Fahrten auf Sicht aus...Weil das kann ja vorkommen oder ich verklage sie
Höhere Gewalt? Schon mal davon gehört? Autobahnen dürfen dann auch keine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h anbieten, wenn die nicht möglich ist finde ich. Also 60 Auf allen Autobahnen
Beim Auto bin ich auch nicht auf irgendwelche Anschlüsse angewiesen.
2 Stunden in München Hbf eventuell warten ist nicht gerade angenehm mit Freundin, Hund und Gepäck und ob wir Zutritt zur Lounge dann hätten weiß ich auch nicht wegen dem Hund.
Sehe ich genauso
keksi, Donnerstag, 14.01.2016, 14:00 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
Entweder die Bahn baut ihre Fahrpläne für Fahrten auf Sicht aus...Weil das kann ja vorkommen oder ich verklage sie
Höhere Gewalt? Schon mal davon gehört? Autobahnen dürfen dann auch keine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h anbieten, wenn die nicht möglich ist finde ich. Also 60 Auf allen Autobahnen
Beim Auto bin ich auch nicht auf irgendwelche Anschlüsse angewiesen.
2 Stunden in München Hbf eventuell warten ist nicht gerade angenehm mit Freundin, Hund und Gepäck und ob wir Zutritt zur Lounge dann hätten weiß ich auch nicht wegen dem Hund.
Also ob da nur alle 2 Std der Eurocity fahren würde. Da fährt auch noch was anderes nach Innsbruck. Muss man halt nur einmal noch umsteigen, was ja aber wohl nicht so das Problem sein dürfte.
Sehe ich genauso
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 14:06 (vor 3754 Tagen) @ keksi
Also ob da nur alle 2 Std der Eurocity fahren würde. Da fährt auch noch was anderes nach Innsbruck. Muss man halt nur einmal noch umsteigen, was ja aber wohl nicht so das Problem sein dürfte.
Ich möchte gerne entspannt in den Urlaub fahren und nicht mich mit irgendwelchen Bummelzügen durchschlagen.
Sehe ich _NICHT_ so
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 14.01.2016, 14:34 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
Also ob da nur alle 2 Std der Eurocity fahren würde. Da fährt auch noch was anderes nach Innsbruck. Muss man halt nur einmal noch umsteigen, was ja aber wohl nicht so das Problem sein dürfte.
Ich möchte gerne entspannt in den Urlaub fahren und nicht mich mit irgendwelchen Bummelzügen durchschlagen.
Wie kann man denn nur so versnobbt sein? Stell dir halt vor, wenn du im Winter in den Urlaub fährst, kann auch Schnee liegen. Und das hat potenziell auf alle Transportmittel Auswirkungen. Flugzeuge, Züge und Autos. Und der TOLLE, TOLLE Vorteil des Systems Bahn ist, dass mal nicht eben "ein Bahnhof geschlossen wird aufgrund von Schneefall" oder ein paar Züge ineinander gerutscht sind und man erstmal stundenlang mitten im Nirgendwo wartet, weil es kein Vor und kein Zurück gibt.
Kannst du dich bitte mal in der Welt - nein, eigentlich reicht ja Deutschland - Kannst du dich bitte in Deutschland mal umschauen und dir klar machen, was für ein GLÜCK du eigentlich hast, dass du mit Freundin und Hund erster Klasse in den Urlaub fahren kannst? Als ohnehin privilegierter Deutscher hast du es ein verdammt gutes Los gezogen und selbst im Vergleich mit anderen Deutschen hast du es wohl noch wesentlich besser.
Also BITTE, hör auf dich über solche KLEINIGKEITEN aufzuregen. Wenn du GLÜCK hast, ist dein Zug ja sogar weit aus später dran und du hast keine "2h" in München HBF. Einem der schlimmsten Umsteigepunkte überhaupt. Was soll man denn da nur die ganze Zeit machen?
[...]
Wenn der Anschluss in München flöten geht...
ALR997, Donnerstag, 14.01.2016, 15:29 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
...dann hast du wenigstens genug Zeit um in der Schlange im Reise-Zentrum (ja auch am 1.-Klasse-Schalter!) zu warten und dir dann die Plätze umreservieren zu lassen auf den nächsten Zug ;-)
Was natürlich alles andere als wünschenswert ist, aber in München hast du wenigstens alles bei dir und so voll wird es schon nicht sein, dass der Folgezug eine ausreservierte erste Klasse hat.
Wenn der Anschluss in München flöten geht...
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 17:14 (vor 3754 Tagen) @ ALR997
...dann hast du wenigstens genug Zeit um in der Schlange im Reise-Zentrum (ja auch am 1.-Klasse-Schalter!) zu warten und dir dann die Plätze umreservieren zu lassen auf den nächsten Zug ;-)
Was natürlich alles andere als wünschenswert ist, aber in München hast du wenigstens alles bei dir und so voll wird es schon nicht sein, dass der Folgezug eine ausreservierte erste Klasse hat.
Also für den EC um 9.38 Uhr ab München nach Innsbruck gab es für den 14.02 nur noch Gangplätze in der 1 Klasse.
Ich bin mal gespannt wie die Fahrgäste auf den Hund reagieren.
Wenn der Anschluss in München flöten geht...
keksi, Donnerstag, 14.01.2016, 23:01 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
...dann hast du wenigstens genug Zeit um in der Schlange im Reise-Zentrum (ja auch am 1.-Klasse-Schalter!) zu warten und dir dann die Plätze umreservieren zu lassen auf den nächsten Zug ;-)
Was natürlich alles andere als wünschenswert ist, aber in München hast du wenigstens alles bei dir und so voll wird es schon nicht sein, dass der Folgezug eine ausreservierte erste Klasse hat.
Also für den EC um 9.38 Uhr ab München nach Innsbruck gab es für den 14.02 nur noch Gangplätze in der 1 Klasse.Ich bin mal gespannt wie die Fahrgäste auf den Hund reagieren.
Hat der Hund denn auch eine eigene Fahrkarte?
Mfg
Auf den Hund gekommen!
guru61, Arolfingen, Freitag, 15.01.2016, 06:58 (vor 3754 Tagen) @ keksi
bearbeitet von guru61, Freitag, 15.01.2016, 06:59
http://www.bahn.de/p/view/angebot/zusatzticket/hunde.shtml
Demzufolge dürfte er auch einen Sitzplatz benützen.
Auf den Hund gekommen!
keksi, Freitag, 15.01.2016, 11:08 (vor 3753 Tagen) @ guru61
http://www.bahn.de/p/view/angebot/zusatzticket/hunde.shtml
Demzufolge dürfte er auch einen Sitzplatz benützen.
Dann lese mal richtig, was da steht. Für den Hund kannst du keinen Platz reservieren. Man brauch halt nur ne Fahrkarte worauf ich auch nur hinaus wollte.
Mfg
Auf den Hund gekommen!
guru61, Arolfingen, Freitag, 15.01.2016, 14:12 (vor 3753 Tagen) @ keksi
http://www.bahn.de/p/view/angebot/zusatzticket/hunde.shtml
Demzufolge dürfte er auch einen Sitzplatz benützen.
Dann lese mal richtig, was da steht. Für den Hund kannst du keinen Platz reservieren. Man brauch halt nur ne Fahrkarte worauf ich auch nur hinaus wollte.Mfg
Ha, das kann man ruhig hinterfragen:
Warum darfst du für deinen Suggel, der mit Kinderwagen und Sitzplatz wesentlich mehr Platz belegt, den Zug benützen zum halben Preis, und das Hundel, das dieses Recht nicht hat, zahlt dasselbe? Wo ist da die Gerechtigkeit?
Gruss Guru
Nicht jeder möchte Hundehaare in seiner Kleidung haben
GUM, Freitag, 15.01.2016, 14:25 (vor 3753 Tagen) @ guru61
bearbeitet von GUM, Freitag, 15.01.2016, 14:27
Stichwort: Talg, Fett, Nässe.
Gerade im Winter. Deshalb reagieren einige fortschrittliche Bahnen (wie der Meridian) auf die zunehmende Anspruchshaltung der Tiertransporteure mit aktualisierten Geschäftsbedingungen.
Dort steht dann, dass Hunde auf dem Boden sitzen müssen.
Neben Talg, Fett und Nässe sollte auch die zwar geringe aber doch vorhandene Zahl an Allergikern angesprochen werden. Das negative Energiefeld eines in einer zu engen Wohnung gehaltenen bzw. artujngerecht misshandelten Vierbeiners ist für die Normalbenutzer leider nicht wahrnehmbar.
Etwas überspitzt formuliert es das ehemalige Nachrichtenmagazin Spiegel:
Meiner persönlichen Meinung nach sollte für Hunde der 300%-ige Erwachsenenfahrpeis in einem speziellen, teppichfreien Abteil gelten.
Schließlich belegt ein Hund ja auch den Nachbarplatz und einen Bewegungsraum um sich herum. Gerade wenn der Trend zu kälbergroßen Hundesorten anhält.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Nicht jeder möchte Hundehaare in seiner Kleidung haben
guru61, Arolfingen, Freitag, 15.01.2016, 14:28 (vor 3753 Tagen) @ GUM
Das hast auch nicht, denn die Hunde dürfen ja nicht auf den Sitz!
Abgesehen davon, dass ausgekotzter Alletebrei sich nicht wesentlich besser auf der Kleidung macht :-)
Nicht jeder möchte Hundehaare in seiner Kleidung haben
GUM, Freitag, 15.01.2016, 14:31 (vor 3753 Tagen) @ guru61
Das hast auch nicht, denn die Hunde dürfen ja nicht auf den Sitz!
Dann schau Dich mal im Nahverkehr um! Seit ein paar Monaten gibt es einige Zweibeiner, die den Vierbeiner so vermenschlichen, dass er neben ihnen auf einem Stoffsitz Platz nimmt.
Sichtung im S-Bahn Tunnel und Regiozügen.
Abgesehen davon, dass ausgekotzter Alletebrei sich nicht wesentlich besser auf der Kleidung macht :-)
Doch das finde ich schon :-) Das Kind spuckt ja nicht dauernd, der Vierbeiner schüttelt sich ohne Vorankündigung und laufend.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
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Nicht jeder möchte Hundehaare in seiner Kleidung haben
agw, NRW, Freitag, 15.01.2016, 15:40 (vor 3753 Tagen) @ GUM
Dann schau Dich mal im Nahverkehr um! Seit ein paar Monaten gibt es einige Zweibeiner, die den Vierbeiner so vermenschlichen, dass er neben ihnen auf einem Stoffsitz Platz nimmt.
Fragt man sich, was schlimmer ist, der Hund auf dem Sitz oder die Füße?
Oder wie letztens im ICE (2.Klasse) gesehen: Kleinen Hund lässt man ohne Leine frei durch den Wagen laufen, damit er auch überall schnuppern kann. Dann kommt er zu Frauchen auf den Viertisch und kann sich darauf austoben. Dem Zub war es wohl egal.
Vielleicht muss ich doch mal die BB/AGB ausdrucken und bei jeder Reise mitführen.
Nicht jeder möchte Hundehaare in seiner Kleidung haben
keksi, Freitag, 15.01.2016, 18:04 (vor 3753 Tagen) @ agw
Dann schau Dich mal im Nahverkehr um! Seit ein paar Monaten gibt es einige Zweibeiner, die den Vierbeiner so vermenschlichen, dass er neben ihnen auf einem Stoffsitz Platz nimmt.
Fragt man sich, was schlimmer ist, der Hund auf dem Sitz oder die Füße?Oder wie letztens im ICE (2.Klasse) gesehen: Kleinen Hund lässt man ohne Leine frei durch den Wagen laufen, damit er auch überall schnuppern kann. Dann kommt er zu Frauchen auf den Viertisch und kann sich darauf austoben. Dem Zub war es wohl egal.
Vielleicht muss ich doch mal die BB/AGB ausdrucken und bei jeder Reise mitführen.
Sowas würde es bei mir defintiv nicht geben. Das ja das schlimmste was passieren kann. Manche Fahrgäste haben eben jeden Anstand verloren. Dazu kommt noch, das sie sich immer beschweren warum man keine Bahncard für den Hund bekommt xD
+1
GUM, Montag, 18.01.2016, 09:53 (vor 3751 Tagen) @ agw
Vielleicht muss ich doch mal die BB/AGB ausdrucken und bei jeder Reise mitführen.
Leider ja! Sonst musst Du Dir wahrscheinlich dumme bzw. freche Sprüche desjenigen anhören, der die Regeln übertritt. Das ist so ähnlich wie die "9 Uhr-Oma", die mit einem Länderticket im morgendlichen Berufsverkehr aufbricht, den großen Fahrschein des Prüfdienstes entgegennimmt und dann zig Bekannte anruft, wie unfair die Bahn doch wäre.
Dass es ein Länderticket seit gefühlten Ewigkeiten gibt interessiert nicht. Erst der Vergleich, dass ich nicht jede Woche eine Tafel Schokolade an Leistungserschleicher im Nahverkehr verschenken möchte bringt zum Nachdenken :eek:
(Dies ergibt sich aus einer gefühlten Leistungserschleicher-Quote zwischen 5 und 10 %, einem Monatskartenpreis knapp unter 88 Euro und dem Ritter Sport Preis zwischen 0,99 und 0,97 Euro.)
--
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Ironie wird, glaube ich, nicht verstanden.
guru61, Arolfingen, Freitag, 15.01.2016, 15:51 (vor 3753 Tagen) @ GUM
bearbeitet von guru61, Freitag, 15.01.2016, 15:51
- kein Text -
Nicht jeder möchte Hundehaare in seiner Kleidung haben
JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 15.01.2016, 18:08 (vor 3753 Tagen) @ GUM
Das hast auch nicht, denn die Hunde dürfen ja nicht auf den Sitz!
Dann schau Dich mal im Nahverkehr um! Seit ein paar Monaten gibt es einige Zweibeiner, die den Vierbeiner so vermenschlichen, dass er neben ihnen auf einem Stoffsitz Platz nimmt.
Solange was drunter liegt, ist das ja auch kein Problem. Beißkorb und Leine sind trotzdem Pflicht, egal, wie klein der Hund ist.
--
Weg mit dem 4744!
Die 4 Hauptfeinde der Deutschen Reichsbahn,...
heinz11, Donnerstag, 14.01.2016, 13:11 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von heinz11, Donnerstag, 14.01.2016, 13:11
...nämlich Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter lassen auch die DB AG nicht aus ihren Klauen.
Die 4 Hauptfeinde der Deutschen Reichsbahn,...
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 13:16 (vor 3754 Tagen) @ heinz11
Die 4 Hauptfeinde der Deutschen Reichsbahn,...
funthomas, Donnerstag, 14.01.2016, 15:30 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
korrekt! Und wie schnell? Vmax 200km/h, haste jetzt auch wieder.
Die 4 Hauptfeinde der Deutschen Reichsbahn,...
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 17:02 (vor 3754 Tagen) @ funthomas
korrekt! Und wie schnell? Vmax 200km/h, haste jetzt auch wieder.
Mit dem Unterschied das es ICE-Fahrpreis ist.
Die 4 Hauptfeinde der Deutschen Reichsbahn,...
Garfield_1905, Donnerstag, 14.01.2016, 14:18 (vor 3754 Tagen) @ heinz11
...nämlich Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter lassen auch die DB AG nicht aus ihren Klauen.
Gääähhhnnnn, uralt ! Und nicht mal besonders originell.
Die 4 Hauptfeinde der Deutschen Reichsbahn,...
heinz11, Donnerstag, 14.01.2016, 18:27 (vor 3754 Tagen) @ Garfield_1905
...nämlich Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter lassen auch die DB AG nicht aus ihren Klauen.
Gääähhhnnnn, uralt ! Und nicht mal besonders originell.
Wie auch? Es ist jedes Jahr dasselbe.
Die 4 Hauptfeinde der Deutschen Reichsbahn,...
ICE-TD, Donnerstag, 14.01.2016, 16:29 (vor 3754 Tagen) @ heinz11
Auch andere Länder haben festgelegte Geschwindigkeitsbeschränkungen bei Schnee, z.B. Belgien in Abstufungen von 220, 160 und noch weniger km/h je nach Witterungsbedingungen.
im Winter langsamer fahren.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 14.01.2016, 23:31 (vor 3754 Tagen) @ ICE-TD
Auch andere Länder haben festgelegte Geschwindigkeitsbeschränkungen bei Schnee, z.B. Belgien in Abstufungen von 220, 160 und noch weniger km/h je nach Witterungsbedingungen.
Ist auch der Fall in Spanien und Japan. Sogar die Chinesen fahren im Winter langsamer.
Nur mit dem Unterschied, dass die Chinesen HGV-Strecken auf 3000-4000 m Höhe haben, wo der Winter ein bisschen (viel) härter vorangeht als bei uns in Europa (wo es normalspurig schon bei 1660 m Höhe Schluss ist, und der Puymorens-Passstrecke keine Rennbahn ist, sondern eine der langsamsten Strecken Frankreichs). 30 Grad Minus ist im winterlichen Norden von China keine Seltenheit.
Im Sommer wird es dort übrigens 35-40 Grad Plus. Sturmwinde gibt es ganzjährig. Die für den dortigen HGV zuständigen CRH-Triebwagen sind dann auch auf alles vorbereitet.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
4 -> 5
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 14.01.2016, 23:19 (vor 3754 Tagen) @ heinz11
...nämlich Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter lassen auch die DB AG nicht aus ihren Klauen.
Der wichtigste Feind hast Du aber vergessen: der Fahrgast.
gruß,
Oscar (NL), in der Informatik tätig, eine grossartige Betriebssparte, wenn es nur nicht die Benutzer gäbe...:)
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Danke für die Info!
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 13:32 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
Da kann ich meine Anschlussverluste für morgen schonmal planen.
Kann man Zugbindung aufheben lassen?
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 13:39 (vor 3754 Tagen) @ musicus
Immerhin ist absehbar, dass es dadurch Anschlussverluste geben wird. Und die DB hätte den Vorteil, mich nicht entschädigen zu müssen, weil eine frühere Verbindung gewählt werden könnte.
Gerade gemerkt: Zugbindung ohnehin ungültig
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 15:12 (vor 3754 Tagen) @ musicus
Geht so aus den BB Abs. 9.1.4 Ziff.(iv) i.V.m. Abs. 9.1.1 hervor. Prima!
Zugbindung gültig
keksi, Donnerstag, 14.01.2016, 22:59 (vor 3754 Tagen) @ musicus
Geht so aus den BB Abs. 9.1.4 Ziff.(iv) i.V.m. Abs. 9.1.1 hervor. Prima!
Zugbindung ist natürlich nicht automatisch aufgehoben. Weil es sicher nicht überall zu Verspätungen kommt. Sonst kann es ja jeder behaupten.
Zugbindung ungültig!
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 23:24 (vor 3754 Tagen) @ keksi
1. Kommt es auf meiner Relation sicher zu Verspätungen.
2. Besagen die BB:
Der Reisende kann insbesondere dann vernünftigerweise mit einer Verspätung nach den Nummern 9.1.1 bis Nr. 9.1.3 am Zielbahnhof rechnen, wenn diese über mindestens einen der nachfolgenden Informationskanäle bekanntgemacht wurde: [...] (iv) verfügbare Fahrplaninformations- und Reisendeninformationsmedien, insbesondere das Fahrplanauskunftssystem im Internet unter www.bahn.de
Da die im Reisendeninformationssytem angegebene Verspätung des ICE meine Übergangszeit am Umsteigebahnhof bereits vor der Abfahrt um ein mehrfaches übersteigt und infolgedessen die Ankunftsverspätung am Ziel mehr als 60 Minuten betragen würde, besteht in meinem Fall bereits bei Reiseantritt keine Zugbindung mehr.
Zugbindung ungültig!
keksi, Donnerstag, 14.01.2016, 23:29 (vor 3754 Tagen) @ musicus
Bei welchem Zug ist das denn der Fall, wo sowas drin stehen soll?
Sag uns dann auch mal die Zugnummer.
Zugbindung ungültig!
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 23:39 (vor 3754 Tagen) @ keksi
bearbeitet von musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 23:41
Reisendeninformationssytem sagt:
Ankunftsverzögerung vsl. 30 bis zu 40 Min. Grund: Vorsorgliche Geschwindigkeitsreduzierung wegen bundesweit angekündigten Schneefalls und Eisaufkommens.
Übergangszeit 9 Minuten.
Ergo: Zugbindung passé.
Abgesehen davon sollten mein Pünktlichkeitswille und die Vermeidung von Entschädigungen seitens der DB konvergieren.
Zugbindung ungültig!
keksi, Freitag, 15.01.2016, 06:36 (vor 3754 Tagen) @ musicus
Reisendeninformationssytem sagt:
Ankunftsverzögerung vsl. 30 bis zu 40 Min. Grund: Vorsorgliche Geschwindigkeitsreduzierung wegen bundesweit angekündigten Schneefalls und Eisaufkommens.
Übergangszeit 9 Minuten.Ergo: Zugbindung passé.
Abgesehen davon sollten mein Pünktlichkeitswille und die Vermeidung von Entschädigungen seitens der DB konvergieren.
Sag mir doch mal bitte den Zug. Oder hast de Angst das der Zug doch net später ankommt.
Es ist von mir die einfachste Frage.
Zugbindung ungültig!
musicus, Freitag, 15.01.2016, 07:15 (vor 3754 Tagen) @ keksi
bearbeitet von musicus, Freitag, 15.01.2016, 07:18
Sag mir doch mal bitte den Zug. Oder hast de Angst das der Zug doch net später ankommt.
Die Warnung ist in jeder, meine Relation betreffende Verbindung enthalten. Angesichts der Entfernung von rund 500km, einer Planfahrzeit von 210 Minuten und der Nutzung zweier SFS unter Reduktion der Geschwindigkeit um 15% (200 statt 230 km/h) ist die Verspätungsprognose sehr plausibel.
Geh' doch einfach mal davon aus, dass ich mich angemessen zu verhalten wissen werde. Ich versteh wirklich nicht, wo dein Problem liegt.
Zugbindung ungültig!
bahnerausleidenschaft, Freitag, 15.01.2016, 07:55 (vor 3754 Tagen) @ musicus
Sag mir doch mal bitte den Zug. Oder hast de Angst das der Zug doch net später ankommt.
Die Warnung ist in jeder, meine Relation betreffende Verbindung enthalten. Angesichts der Entfernung von rund 500km, einer Planfahrzeit von 210 Minuten und der Nutzung zweier SFS unter Reduktion der Geschwindigkeit um 15% (200 statt 230 km/h) ist die Verspätungsprognose sehr plausibel.Geh' doch einfach mal davon aus, dass ich mich angemessen zu verhalten wissen werde. Ich versteh wirklich nicht, wo dein Problem liegt.
Und die Warnung steht auch schon bei jeder Verbindung am 14.02.?
Zugbindung ungültig!
musicus, Freitag, 15.01.2016, 08:13 (vor 3754 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Und die Warnung steht auch schon bei jeder Verbindung am 14.02.?
Weiß ich nicht. Ist mir auch nicht wichtig. Ich reise heute. s.o.
Zugbindung ungültig!
bahnerausleidenschaft, Freitag, 15.01.2016, 08:46 (vor 3754 Tagen) @ musicus
Sorry Lumi25 fährt am 14.02. und macht sich jetzt schon Gedanken. Hoffe bei dir klappt alles.
Ging alles flüssig. Am Ziel mit +1 und ohne FGR
musicus, Freitag, 15.01.2016, 19:08 (vor 3753 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
- kein Text -
Zugbindung ungültig!
keksi, Freitag, 15.01.2016, 11:09 (vor 3753 Tagen) @ musicus
Sag mir doch mal bitte den Zug. Oder hast de Angst das der Zug doch net später ankommt.
Die Warnung ist in jeder, meine Relation betreffende Verbindung enthalten. Angesichts der Entfernung von rund 500km, einer Planfahrzeit von 210 Minuten und der Nutzung zweier SFS unter Reduktion der Geschwindigkeit um 15% (200 statt 230 km/h) ist die Verspätungsprognose sehr plausibel.Geh' doch einfach mal davon aus, dass ich mich angemessen zu verhalten wissen werde. Ich versteh wirklich nicht, wo dein Problem liegt.
Weil die Züge garnicht soviel Verspätung machen bzw. Teilweise auch garkeine, wäre es gut zu wissen welchen du denn nimmst. Weil erzählen kannst du ja viel
Mfg
Die BB sind eindeutig.
musicus, Freitag, 15.01.2016, 11:18 (vor 3753 Tagen) @ keksi
- kein Text -
Richtig antworten klappt bei dir wohl nicht
keksi, Freitag, 15.01.2016, 11:52 (vor 3753 Tagen) @ musicus
Hast du mir einmal richtig ne Antwort gegeben. Jedes mal drumrum geredet. Hast anscheinend kein Arsch in der Hose dich mit mir sachlich zu unterhalten.
Mfg
Privatsphäre
musicus, Freitag, 15.01.2016, 12:21 (vor 3753 Tagen) @ keksi
Mit welchen genauen Zügen ich reise ist irrelevant, alle Fakten - außer der Zugnummer(n), nach denen du auffällig hartnäckig fragst - liegen auf dem Tisch.
Ganz nebenbei ist deine Frage nach der/den Zugnummer(n) auch die einzige konkrete an mich.
Wie du die eigeforderte "sachliche Diskussion" mit dem eben vorgebrachten argumentum ad hominem zusammenbringst, überlasse ich mal dir.
Geht's noch?
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Freitag, 15.01.2016, 12:26 (vor 3753 Tagen) @ keksi
Sagmal geht's noch? Der User muss dir jawohl nicht seine Zugnummer sagen. Er hat sich offensichtlich reichlich erkundigt, wenn er am Ende doch auf die Nase fällt sein Problem.
Nur, weil es dir nicht passt, muss man jawohl nicht so einen Umgangston an den Tag legen. Also ehrlich ...
Geht's noch?
keksi, Freitag, 15.01.2016, 12:53 (vor 3753 Tagen) @ Paladin
Was ist denn bitte an der Zugnummer Privatsphäre? Die Züge fahren ja wohl bissel länger als er drin sitzt. Zudem sind die Verspätungen Großteils garnicht so groß. Wer aber immer auf irgendwas pocht was man auch anders regeln kann, kann ich nicht verstehen. Mir aber immer nur mit einem Wort antworten ist sicher auch nicht besser.
Mfg
Geht's noch?
musicus, Freitag, 15.01.2016, 13:44 (vor 3753 Tagen) @ keksi
Was ist denn bitte an der Zugnummer Privatsphäre? Die Züge fahren ja wohl bissel länger als er drin sitzt.
Es gibt sowas wie ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Die Öffentlichkeit hat nunmal keinen Anspruch darauf zu erfahren, wo ich mich bewege. Im aktuellen Fall wäre etliches zur genauen Reiseverbindung mit den bereits gemachten und nicht mehr modifizierbaren Daten rekonstruierbar.
Zudem sind die Verspätungen Großteils garnicht so groß.
Na dann - umso besser. Derzeit trifft das sogar zu, evtl. könnte die Durchsetzung der FGR gar nicht schlagend werden. Derzeit nur +4, ggf. schaffe ich den Turnschuhanschluss, ansonsten fahre ich mit dem Gegenzug direkt wieder ne halbe Stunde zurück (nächste Verbindung)
Wer aber immer auf irgendwas pocht was man auch anders regeln kann, kann ich nicht verstehen.
Es gibt kaum was, was man nicht anders regeln kann. Und worauf ich gegenüber der Bahn schließlich konkret "poche" weißt du ja auch nicht. Mir war lediglich daran gelegen mich nach der haltlosen Panikmache seitens der DB gestern für eine, auch im Planbetrieb knappe Umsteigeverbindung rückzuversichern.
Abgesehen davon ist mir vollkommen schleierhaft, was du an der Zugbindung meiner Fahrkarte "anders regeln" könntest.
Mir aber immer nur mit einem Wort antworten ist sicher auch nicht besser.
Lediglich eine Antwort in deinem "Verhör" kommt ohne Text aus, nutzt allerdings das vierfache des von dir in den Raum gestellten "einen Wortes" aus.
Ich steige hiermit auch aus der Kommunikationskette aus, sachdienliches wird hier wohl nicht mehr zutage treten.
Zugbindung ungültig!
agw, NRW, Freitag, 15.01.2016, 12:28 (vor 3753 Tagen) @ musicus
Reisendeninformationssytem sagt:
Ankunftsverzögerung vsl. 30 bis zu 40 Min. Grund: Vorsorgliche Geschwindigkeitsreduzierung wegen bundesweit angekündigten Schneefalls und Eisaufkommens.
Übergangszeit 9 Minuten.Ergo: Zugbindung passé.
Abgesehen davon sollten mein Pünktlichkeitswille und die Vermeidung von Entschädigungen seitens der DB konvergieren.
Ich würde die Taktik auch schon nutzen, selbst wenn da nur "Verspätung" stehen würde.
Sieht man ja praktisch mehrmals die Woche: "Aufgrund von Stellwerkausfalls/Schienenbruches/Signalstörung/Streckenstörung kommt es zu Verspätungen der DB im Regional- und Fernverkehr".
Wenn ich da schon am Bahnhof stehe und ein Zug in meine Richtung kommt, dann steige ich da ein, egal, ob meiner erst in 5 Minuten fahren soll.
Ich persönliche gehe halt davon aus, dass ich am Ziel 20 Minuten Verspätung hätte, auch ohne Umstieg. Da wird dann ein Screenshot gemacht und gut.
Wie du sagst, ist es ja auch im Sinne der Bahn Entschädigungen zu vermeiden.
Zugbindung ungültig!
keksi, Freitag, 15.01.2016, 12:56 (vor 3753 Tagen) @ agw
Genau einfach einsteigen, egal was für ne Verspätung. Nicht wundern wenn du dann mal Ärger bekommst. Dann brauch man ja keine Sparpreise mehr, wenn du eh in jeden Zug einsteigst...
Zugbindung ungültig!
agw, NRW, Freitag, 15.01.2016, 13:06 (vor 3753 Tagen) @ keksi
Genau einfach einsteigen, egal was für ne Verspätung. Nicht wundern wenn du dann mal Ärger bekommst.
Wenn die Bahn mir sagt, es gibt 300m nach Verlassen meines Bahnhofs eine Störung mit Verspätung, soll ich das dann ignorieren und hinter auf die Bahn schimpfen?
Oder soll ich "meine Verbindung prüfen", früher zum Bahnhof, ggf. einen Zug früher fahren, pünktlich ankommen und zufrieden sein?
Wenn die Bahn weiß, dass die Verspätung vermutlich geringer so und soviel Minuten ist, kann sie das ja schreiben.
Sonst muss man wohl davon ausgehen, dass die Bahn es auch nicht genau weiß und 20 Minuten realistisch sind.
Das wird auch immer wieder durch die Realität bestätigt.
Und Ärger bekommt ja wohl höchstens die DB, wenn sie sich nicht an ihre eigenen BB hält.
Dann brauch man ja keine Sparpreise mehr, wenn du eh in jeden Zug einsteigst...
Ja, wenn die Bahn eh nur noch aus Störungen besteht, dann braucht es auch gar keinen Fahrplan mehr. Dann hat es sich mit den Sparpreisen eh erledigt, gelle?
Das Problem besteht aber nicht nur bei Sparpreisen, sondern auch bei Flexpreisen im Fernverkehr, aber das weißt du ja sicher auch.
Danke für die Info!
462 001, Taunus, Donnerstag, 14.01.2016, 19:20 (vor 3754 Tagen) @ musicus
Da kann ich meine Anschlussverluste für morgen schonmal planen.
Das wird mir am Samstag sicher auch passieren. Na ja gibts halt 15€ Entschädigung.
Auch ganz nett:)
--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717
Besser so als massive Zugausfälle durch Tz-Schäden
ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 14.01.2016, 13:36 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
- kein Text -
Besser wäre eine pauschale Erstattung Zugkategorie A -> B
GUM, Donnerstag, 14.01.2016, 13:43 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von GUM, Donnerstag, 14.01.2016, 13:43
Ein wesentlicher Mehrwert des ICE fällt ja weg.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
EDO, Donnerstag, 14.01.2016, 13:56 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
Bei allem Verständnis für den Sinn einer solchen Maßnahme, wenn auf einer Strecke TATSÄCHLICH Schnee liegen sollte, ist eine derart pauschale Ankündigung der nächste Schlag ins Gesicht für alle, die durch den Stellwerkausfall in Duisburg und das Kappen der Linie 41 ohnehin schon geplagt genug sind.
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
keksi, Donnerstag, 14.01.2016, 14:02 (vor 3754 Tagen) @ EDO
Bei allem Verständnis für den Sinn einer solchen Maßnahme, wenn auf einer Strecke TATSÄCHLICH Schnee liegen sollte, ist eine derart pauschale Ankündigung der nächste Schlag ins Gesicht für alle, die durch den Stellwerkausfall in Duisburg und das Kappen der Linie 41 ohnehin schon geplagt genug sind.
Da fahren ja nunmal trotzdem mehr als genug Züge auf der Strecke. Man muss dann vll halt nur mal 30min früher losfahren. Klappen tut das ganze aber ohne Probleme.
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
TRAXXP160DE, HBIK, Donnerstag, 14.01.2016, 14:33 (vor 3754 Tagen) @ keksi
Bei allem Verständnis für den Sinn einer solchen Maßnahme, wenn auf einer Strecke TATSÄCHLICH Schnee liegen sollte, ist eine derart pauschale Ankündigung der nächste Schlag ins Gesicht für alle, die durch den Stellwerkausfall in Duisburg und das Kappen der Linie 41 ohnehin schon geplagt genug sind.
Da fahren ja nunmal trotzdem mehr als genug Züge auf der Strecke. Man muss dann vll halt nur mal 30min früher losfahren. Klappen tut das ganze aber ohne Probleme.
Keksi fährt halt nur Bahn, wenn oft genug umsteigen darf. Nämlich in Essen, Düsseldorf, Frankfurt, usw.
Von bequemen Reisen ohne Umsteigen hält er wohl nichts. Leider ist Umsteigen oft mit Anschlussverlust verbunden. Und ICE gebucht, und dafür Nahverkehr kriegen, geht gar nicht.
Vielleicht kann die DB für Keksi ja zwei Karlsruher Stadtbahnwagen bereitstellen, die im Blockabstand hintereinander fahren, damit er immer wieder mal umsteigen kann.
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 14.01.2016, 14:36 (vor 3754 Tagen) @ TRAXXP160DE
Bei allem Verständnis für den Sinn einer solchen Maßnahme, wenn auf einer Strecke TATSÄCHLICH Schnee liegen sollte, ist eine derart pauschale Ankündigung der nächste Schlag ins Gesicht für alle, die durch den Stellwerkausfall in Duisburg und das Kappen der Linie 41 ohnehin schon geplagt genug sind.
Da fahren ja nunmal trotzdem mehr als genug Züge auf der Strecke. Man muss dann vll halt nur mal 30min früher losfahren. Klappen tut das ganze aber ohne Probleme.
Keksi fährt halt nur Bahn, wenn oft genug umsteigen darf. Nämlich in Essen, Düsseldorf, Frankfurt, usw.Von bequemen Reisen ohne Umsteigen hält er wohl nichts. Leider ist Umsteigen oft mit Anschlussverlust verbunden. Und ICE gebucht, und dafür Nahverkehr kriegen, geht gar nicht.
Vielleicht kann die DB für Keksi ja zwei Karlsruher Stadtbahnwagen bereitstellen, die im Blockabstand hintereinander fahren, damit er immer wieder mal umsteigen kann.
Was redest du denn hier auch für einen Unsinn? Was ist denn "oft" für eine Aussage im Bezug auf Anschlussverlust? Und der Sinn des "30 Minuten früher losfahrens" ist ja gerade, den entsprechenden Zug zu bekommen und NICHT einen 2 Minuten Sprint von Gleis 1 nach Gleis 315 hinzulegen ...
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
TRAXXP160DE, HBIK, Donnerstag, 14.01.2016, 15:08 (vor 3754 Tagen) @ Paladin
Was redest du denn hier auch für einen Unsinn? Was ist denn "oft" für eine Aussage im Bezug auf Anschlussverlust? Und der Sinn des "30 Minuten früher losfahrens" ist ja gerade, den entsprechenden Zug zu bekommen und NICHT einen 2 Minuten Sprint von Gleis 1 nach Gleis 315 hinzulegen ...
Reisezeitverlängerung von 30 min zu Lasten der Zeit des Fahrgastes geht gar nicht.
Wir schenken Ihnen eine Stunde, so die Werbung, als die NBS Köln-Frankfurt fertig wurde.
Und wie war das in Ulm mit den Anschlüssen Richtung Oberstdorf?
Diese Zeit gehört Dir! *ROFL*
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 15:22 (vor 3754 Tagen) @ TRAXXP160DE
- kein Text -
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
ICE-TD, Donnerstag, 14.01.2016, 14:39 (vor 3754 Tagen) @ EDO
Bei allem Verständnis für den Sinn einer solchen Maßnahme, wenn auf einer Strecke TATSÄCHLICH Schnee liegen sollte, ist eine derart pauschale Ankündigung der nächste Schlag ins Gesicht für alle, die durch den Stellwerkausfall in Duisburg und das Kappen der Linie 41 ohnehin schon geplagt genug sind.
Richtig, man sollte besser Übertragungsausfälle der LZB und Schäden an Zügen in Kauf nehmen mit den dazugehörigen viel größeren Verspätungen und Ausfällen, das gibts dann richtig Chaos ist aber anscheinend kein Schlag ins Gesicht der Fahrgäste.
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 14:42 (vor 3754 Tagen) @ ICE-TD
- kein Text -
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
ICE-TD, Donnerstag, 14.01.2016, 14:52 (vor 3754 Tagen) @ musicus
Starke Schneefälle muß es für die Probleme durch Eisabwurf gar nicht geben, eine geschlossene Schneedecke reicht. Aber ich denke auch es wäre sinnvoller gewesen erstmal abzuwarten in welchen Gegenden es wirklich zu nennenswerten Schneefällen kommt und dann zu entscheiden auf welchen SFS die Hg reduziert wird.
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 14.01.2016, 14:57 (vor 3754 Tagen) @ ICE-TD
Wobei auch zu Hinterfragen wäre, ob 200 km/h jetzt wirklich die höchste sichere Geschwindigkeit darstellt oder ob man im Einzelfall nicht vielleicht doch 220 oder 230 km/h freigeben kann und somit mögliche Verspätungen enorm reduziert.
Die Differenz zwischen 230 und 200 km/h (3,9 Minuten) ist auf einer 100 km langen Strecke ja fast genauso groß wie die Differenz zwischen 280 und 230 km/h (4,7 Minuten).
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
ffz, Donnerstag, 14.01.2016, 18:17 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
Es sind Schneefälle für Morgen für ganz Deutschland vorhergesagt, selbst in tiefsten Lagen im Rheintal, in der Region Aachen, dem Hunsrück, dem Pfälzer Wald und dem Taunus liegt schon Schnee und zwar nicht wenig. Die Eisbrocken lösen sich ja nicht dort wo sie anfallen, sondern meistens in Tunneln und in Bahnhöfen. Die Eisbrocken haben sich vor allem als Feinde der ICE 3 und der ICE-T erwiesen, die schlagen dann am Fahrzeugunterboden ein und zerstören die Fahrmotoren. Dann bleibt der Zug ohne Heizung irgendwo auf der Strecke liegen.
Bei den ICE 1 und ICE 2 dürfte man die HG-Begrenzug kaum merken, die Fahrpläne sind nur für 250 km/h gerechnet, Puffer ist auf den SFS auch drin, selbst die IC Ersatzzüge mit HG 200 können die ICE Fahrzeiten fast halten. Man darf nicht vergessen, dass man auch ein wenig Fahrzeit beim bremsen wieder gewinnt, ich brauche aus 200 km/h weniger Bremsweg, wie aus 250 km/h, kann also länger auf Streckengeschwindigkeit bleiben. Auf der SFS KRM wird man es stärker merken, da vor allem bei den Zügen die planmäßig ohne Halt zwischen Köln und Frankfurt Flugh. Fernbf. verkehren. Bei den ICE die eh in Siegburg, Limburg Süd und Montabauer halten wird man die Hg 200 eher weniger merken.
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
Celestar, Freitag, 15.01.2016, 10:27 (vor 3753 Tagen) @ ffz
bearbeitet von Celestar, Freitag, 15.01.2016, 10:27
Wieso ist es so schwierig:
a) Die Weichenheizungen ausreichend groß auszulegen, dass sie die Weichen zuverlässig in Betrieb halten können, zumindest bei normalem Wetter (i.e. bis etwa 3cm Schnee pro Stunde bzw. bis -20C)
b) Die Unterboden der Züge zu heizen? Da ist ausreichend Saft im Fahrdraht um eine Unterbodenheizung zu betreiben.
Victor
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
bahnerausleidenschaft, Freitag, 15.01.2016, 10:30 (vor 3753 Tagen) @ Celestar
Wieso ist es so schwierig:
a) Die Weichenheizungen ausreichend groß auszulegen, dass sie die Weichen zuverlässig in Betrieb halten können, zumindest bei normalem Wetter (i.e. bis etwa 3cm Schnee pro Stunde bzw. bis -20C)
b) Die Unterboden der Züge zu heizen? Da ist ausreichend Saft im Fahrdraht um eine Unterbodenheizung zu betreiben.
Victor
Man kann doch das gesamte Schienennetz beheizen.
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
Celestar, Freitag, 15.01.2016, 10:33 (vor 3753 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Man kann doch das gesamte Schienennetz beheizen.
Wenn es notwendig ist, einen stabilen Betrieb bei Null Grad und 2cm Schnee pro Tag sicherzustellen: Ja. Sollte man.
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Freitag, 15.01.2016, 10:34 (vor 3753 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Wieso ist es so schwierig:
a) Die Weichenheizungen ausreichend groß auszulegen, dass sie die Weichen zuverlässig in Betrieb halten können, zumindest bei normalem Wetter (i.e. bis etwa 3cm Schnee pro Stunde bzw. bis -20C)
b) Die Unterboden der Züge zu heizen? Da ist ausreichend Saft im Fahrdraht um eine Unterbodenheizung zu betreiben.
Victor
Man kann doch das gesamte Schienennetz beheizen.
Warum musst du denn Vorschläge sofort lächerlich machen?
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
bahnerausleidenschaft, Freitag, 15.01.2016, 10:40 (vor 3753 Tagen) @ Paladin
Warum lächerlich? Ich denke um alle Züge mit Unterbodenheizung auszurüsten und zu betreiben braucht man die gleiche Menge Energie und die muss dann über den Preis wieder reingeholt werden.
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
Celestar, Freitag, 15.01.2016, 10:42 (vor 3753 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Ein ICE3 produziert etwa 2MW Abwärme. Das sollte eigentlich reichen um ein wenig Eis abzuschmelzen.
BTW: Wenn man die Züge stehen lässt, brauchen sie weniger Energie, als wenn sie fahren...
Na ich bin gespannt, wo es morgen untypisch stark schneit!
Celestar, Freitag, 15.01.2016, 11:10 (vor 3753 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Netter Vergleich.
Länge des Schinennetzes in D: ca 33000km
Länge von 100 ICE-Halbzügen: 20km.
Unterschied: 3 Größenordnungen.
....
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
EDO, Donnerstag, 14.01.2016, 15:56 (vor 3754 Tagen) @ ICE-TD
Bitte lies, was ich schreibe! Liegt Schnee auf der Strecke, ist die Maßnahme sinnvoll. Aber es macht doch keinen Sinn, das generell anzuordnen. Wenn es beispielsweise in Bayern schneit, muss das doch nicht für West- und Norddeutschland gelten. Und rechne doch mal hoch: Es bleibt doch nicht bei den 25 Minuten, die ein ICE zwischen Frankfurt und Köln zulegt, er kommt ja schon verspätet an, weil er zuvor schon (München-Nürnberg oder Stuttgart-Mannheim) Schnellfahrabschnitte befahren hat.
DB senkt wieder Geschwindigkeiten
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 17:12 (vor 3754 Tagen) @ EDO
Bitte lies, was ich schreibe! Liegt Schnee auf der Strecke, ist die Maßnahme sinnvoll. Aber es macht doch keinen Sinn, das generell anzuordnen. Wenn es beispielsweise in Bayern schneit, muss das doch nicht für West- und Norddeutschland gelten. Und rechne doch mal hoch: Es bleibt doch nicht bei den 25 Minuten, die ein ICE zwischen Frankfurt und Köln zulegt, er kommt ja schon verspätet an, weil er zuvor schon (München-Nürnberg oder Stuttgart-Mannheim) Schnellfahrabschnitte befahren hat.
Es ist ja dann auch so, dass die Weichen einfach festgestellt werden so das man in Siegburg, Montabaur, Limburg, Allersberg und Kinding am Bahnsteig durchfahren muss mit 80-100 km/h.
Das summiert sich dann schon.
Dazu kommen dann natürlich noch die geänderten Zugfolgen und die dadurch entstehenden Trassenkonflikte mit dem Nah- und Güterverkehr.
Für die ICE-Linie 41 (mit der ich dann auch fahre) halte ich eine Verspätung von 35 Minuten schon für realistisch. Ein Auflassen von Frankfurt Hbf mit Ersatzhalt Frankfurt Süd um Verspätungen aufzuholen dürfte es wohl kaum geben.
Offenbarungseid des Systems Bahn... :-(
Blaschke, Donnerstag, 14.01.2016, 14:24 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
- kein Text -
Nein, kein Offenbarungseid
ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 14.01.2016, 14:49 (vor 3754 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 14.01.2016, 14:52
Man merkt nun einfach nur, wo die technischen Grenzen der heutigen Infrastruktur liegen. Vor 25 Jahren waren 200 km/h in Deutschland die höchste gefahren Geschwindigkeit im Eisenbahnbetrieb und größere Schneemengen hatten deswegen weniger Probleme verursacht. Seit Einführung der ICE 1991 mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und mehr ist dieses Problem mit dem Eisabwurf ein Thema. In den ersten Betriebsjahren hat man die Schäden einfach in Kauf genommen und aufwändig repariert. Heutzutage heißt der Grundsatz eben vorbeugende Maßnahmen und dazu gehört halt die Reduktion der Geschwindigkeit auf einen Stand, wo das System Eisenbahn relativ problemlos funktioniert. Und mal ehrlich, selbst mit 200 km/h ist der ICE dem Auto im Winter in Sachen Reisezeiten überlegen, da verschneite Autobahnen und Bundesstraßen auch nicht mit mehr als 100 km/h gefahrlos befahren werden können. Natürlich kann ein Autofahrer das Risiko ignorieren und schneller fahren und dabei auch Glück haben. Aber die Statistik zeigt, dass in der Regel ein Unfall die Folge sein wird.
Während also Otto-Normal-Autofahrer sich mit 50-80 km/h über verschneite Straßen quält und der Rowdy-Fahrer sich mit 120 km/h in die nächstbeste Leitplanke dreht und über den entstandenen Blechschaden an seinem geliebten Vehikel jammert, fährt der Bahnfahrer auch im Winter mit recht schnellen 200 km/h durch die Lande und hängt auf den Kernrelationen alle anderen Verkehrsmittel locker ab.
PS: Fliegen ist auch keine Alternative, da die Flughäfen meist bei starkem Schneefall viele Flüge streichen und auch Fähren/Binnenschiffe können wegen zugefrorener Flüsse und Seen nicht verkehren.
Neue Züge robuster?
telemaxx, Bremen, Hannover, Donnerstag, 14.01.2016, 14:57 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von telemaxx, Donnerstag, 14.01.2016, 14:58
Sind neue Hochgeschwindigskeitszüge denn robuster, jetzt wo man Erfahrungen mit diesem Phänomen gesammelt hat?
Nein, aber die Züge selber sind auch nicht das Problem.
ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 14.01.2016, 15:09 (vor 3754 Tagen) @ telemaxx
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 14.01.2016, 15:12
Sind neue Hochgeschwindigskeitszüge denn robuster, jetzt wo man Erfahrungen mit diesem Phänomen gesammelt hat?
Ja und nein. Die ICE3MF hatten in den ersten Betriebsmonaten massive Probleme auf den französischen LGV mit Schotterflug. Dies konnte durch eine geänderte Aerodynamik am Unterboden stark gemildert werden. Ich schätze diese Züge dürften auch im Winter auf deutschen SFS die wenigsten Probleme haben.
Die ICE-T fahren von Hause aus nur 230 km/h und haben die großen Probleme der ICE1/ICE2 in der Form nicht.
Aber bei den gewöhnlichen ICE3 hat man das Problem eher noch verschlimmert. Nicht nur, dass sie 300 km/h fahren und somit mehr kinetische Energie beim Abwurf freisetzen, scheinen sie in der Hinsicht auch weniger robust als ihre Vorgänger.
Der größte Knackpunkt sind aber weniger die Züge als das LZB-Kabel in der Gleismitte, was nach und nach regelrecht zerstört wird, sowie auch Indusi-Magneten, Achszähler und Kabel für die Weichensteuerung.
Nur mal so ein Vergleich:
Ein Eisbrocken von 20 cm Durchmesser hat in etwa eine Masse von 1,2 Kilogramm. Bei 300 km/h (83 m/s] hat er eine kinetische Energie von ~ 4 kJ. Das ist in etwa die 8-fache Energie eines 9mm-Projektil einer Handfeuerwaffe.
Velaro D auch?
BahnCard100First, Hamburg, Donnerstag, 14.01.2016, 15:12 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
Sind die Velaro D auch betroffen? Laut Siemens sollen diese Fahrzeuge ja Wintergauglich von der DB Fernverkehr AG bestellt worden sein
Velaro D sind m.W. auch winterfest
ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 14.01.2016, 15:15 (vor 3754 Tagen) @ BahnCard100First
Die Velaro-D dürfen ja auch auf die LGV in Frankreich, also dürften diese auch die geänderten Leitbleche haben und somit weniger von Schotterflug betroffen sein.
Nein, aber die Züge selber sind auch nicht das Problem.
ICE-TD, Donnerstag, 14.01.2016, 15:30 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
Nicht nur am LZB-Kabel. Auch die Achsen waren in der Vergangenheit betroffen bei Schotterflug, diese sind nicht mehr wie früher ganz einfach aus Stahl sondern bestehen aus irgendwelchen Legierungen und sind beschichtet und an dieser Beschichtung kam es auch zu Schäden.
Bester Beitrag in diesem thread
Meinrad aus Kanada, Oakville, Canada, Donnerstag, 14.01.2016, 21:17 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
Nur mal so ein Vergleich:
Ein Eisbrocken von 20 cm Durchmesser hat in etwa eine Masse von 1,2 Kilogramm. Bei 300 km/h (83 m/s] hat er eine kinetische Energie von ~ 4 kJ. Das ist in etwa die 8-fache Energie eines 9mm-Projektil einer Handfeuerwaffe.
Hallo ICETreffErfurt: Hervorragender Vergleich, der das Problem auf den Punkt bringt. Danke!
Nein, kein Offenbarungseid
moonglum, Hagen, Donnerstag, 14.01.2016, 16:15 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von moonglum, Donnerstag, 14.01.2016, 16:16
Und in einigen Wintern damals, teilweise mit brutal viel Schnee, fuhr man auch keine 200 kmh.
Ich erinnere mich an Fahrten im Blauen Enzian, Köln-München bzw. München-Köln, wo es dann zwischen Nürnberg und Augsburg und München nur mit 130 kmh ging, die 103 teilweise mit 2 Stromabnehmern am Draht.
Wer erinnert sich noch, wie KALT es trotz Heizung im Abteil werden konnte?
Manchmal fror das Wasser (getaut von Schuhen) auf dem Boden wieder fest, und das noch im Bm235 ...
Und ein Freund, der einen massiven Wintereinbruch in einem IC auf der Fahrt von Altona nach München erlebte, konnte spannendste Stories berichten:
Hannover wurde einfach umfahren,
in der Röhn hielt man lange, wenn ich es korrekt erinnere, die 103 koppelte ab und verschwand im Schneesturm, kam nach einiger Zeit mit einem Nahverkehrszug im Schlepp retour, koppelte wieder an den IC und weiter ging es nach Süden. Funkenschlagend mit zwei Stromabnehmern und mit langsamer Fahrt durch dichtesten Schneefall und Dunkelheit, vorbei an Bahnhöfen mit Bahnsteigen, die im Licht wie ein See spiegelten, da sie vollkommen vereist gewesen sind (Gemünden glaube ich)...
Als der IC am frühen Morgen statt abends in München ankam, waren alle stolz, dass die Bahn es gepackt hatte, den Zug durch dieses Wettergebiet zu bringen....
Die Wagen waren teilweise vollkommen vereist, vor allem die Türklingen waren wunderliche Gebilde geworden...
--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
Du hast ja recht, aber...!
EDO, Donnerstag, 14.01.2016, 17:31 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
... das Problem sind die Anschlussverluste! Man kappt die Linie 41, drängt die Leute in Anschlussverbindungen, und die sind dann weg.
+1
Celestar, Donnerstag, 14.01.2016, 15:33 (vor 3754 Tagen) @ Blaschke
- kein Text -
Offenbarungseid des Systems Auto... :-(
funthomas, Donnerstag, 14.01.2016, 15:37 (vor 3754 Tagen) @ Blaschke
Wahrnehmungsstörung fast aller Autofahrer.....
GUM, Donnerstag, 14.01.2016, 15:50 (vor 3754 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von GUM, Donnerstag, 14.01.2016, 15:50
Denn sie akzeptieren es im Winter das Auto minutenlang vom Schnee zu befreien und auszugraben, die Scheiben zu enteisen und oftmals erst mit mehr als 10 Minuten Abfahrtsverspätung loszufahren.
Dann geht es auf kilometerlange Schleichfahrt wegen reduzierter Reibungs-/Bremswerte und es gibt eine saftige Ankunftsverspätung.
Wenn aber der Zug der Produktgruppe "C" auch nur einen Hauch zu spät kommt, dann wird gejammert.
Das nenne ich Wahrnehmungsstörung.
--
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Wahrnehmungsstörung fast aller Autofahrer.....
Lumi25, Donnerstag, 14.01.2016, 17:24 (vor 3754 Tagen) @ GUM
Denn sie akzeptieren es im Winter das Auto minutenlang vom Schnee zu befreien und auszugraben, die Scheiben zu enteisen und oftmals erst mit mehr als 10 Minuten Abfahrtsverspätung loszufahren.
Dann geht es auf kilometerlange Schleichfahrt wegen reduzierter Reibungs-/Bremswerte und es gibt eine saftige Ankunftsverspätung.
Wenn aber der Zug der Produktgruppe "C" auch nur einen Hauch zu spät kommt, dann wird gejammert.
Das kommt immer auf die Situation an. Was ist Dir lieber dein Auto aus dem Schnee 10 Minuten auszugraben und anschließend sitzend im warmen Auto zur Arbeit fahren
oder
auf dem Bahnsteig stehen ohne Überdachung oder einem Warteraum bei eisiger Kälte. Dann kommt der Zug mit 10 Minuten Verspätung als Kurzzug wo man sich noch reindrücken darf um wenigstens das warme Gruppenkuscheln im stehen genießen zu können.
Dann noch zusätzliche Verspätung durch andere Züge.
Frag mal Pendler die in Erftstadt jeden Morgen mit dem Vareo nach Köln pendeln müssen und die sogar manch mal auf den nächsten Zug warten müssen, weil sie nicht mehr reinkommen.
Wahrnehmungsstörung fast aller Autofahrer.....
bahnerausleidenschaft, Freitag, 15.01.2016, 07:01 (vor 3754 Tagen) @ Lumi25
Frag mal Pendler die in Erftstadt jeden Morgen mit dem Vareo nach Köln pendeln müssen und die sogar manch mal auf den nächsten Zug warten müssen, weil sie nicht mehr reinkommen.
Komisch auch das habe ich noch nie mitbekommen obwohl ich auf der Strecke pendel. Hast du das selbst erlebt oder nur gehört?
Selbstfahrzeuge haben ein systemimmenantes Problem
GUM, Freitag, 15.01.2016, 10:45 (vor 3753 Tagen) @ Lumi25
Mir ging es um zwei - sehr erstaunliche Dinge:
1.) Bei einem Selbstfahrzeug nehmen die Pendler lange Verzögerungen in Kauf, bloß weil sie durch jahrzehntelange Werbung in dieser Art und Weise sozialisiert werden/wurden.
10 Minuten Auto ausgraben: Kein Problem; 30 Minuten für 10 Kilometer brauchen: Kein Problem. 10er-Takt S-Bahn sieben Minuten verspätet: Geschrei.
Der Autofetischismus™ :-) geht sogar so weit, dass Pendler die vier- bis fünffachen Kosten in Kauf nehmen, um mit ihrem Statussymbol in die Innenstadt zu pendeln. Wo der teure Sachwert dann acht oder neun Stunden rumsteht.
Anstatt ab 09 Uhr neue Kunden mit Rabatt-Tarifen (Länder-Ticket etc.) in einen schönen Tag zu begleiten.
2.) Von der reinen Transportleistung her ist das Selbstfahrzeug/Automobil den Öffentlichen um Längen unterlegen.
Du kannst sicher einige, wenige Strecken finden, an denen es zu Überfüllung kommt. Aber zu 90 % der Uhrzeiten und Verbindungen in Großräumen ist die Bahn Bahn zigfach zigfach überlegen :-)
Nur am Rande:
In vielen Verkehrsverbünden gibt es mehr oder weniger bekannte Zuschlagskarten (Woche, Monat) für die 1. Klasse. Damit dürfte auch den 150+ PS-Fahrern eine "würdige" Alternative geboten werden.
Heute früh habe ich das wieder gesehen: Autofahrer graben ihr Auto aus, haben dann keinen Scheibeninnenseitenschwamm dabei und lassen das Auto erstmal 5+ Minuten vor sich hinstinken um den Innenraum zu erwärmen.
Noch rein sachlich und freundlich beschrieben.
Dabei war ich noch gar nicht beim Flächenverbrauch. Sehe Dir mal ein Luftbild des Fröttmaninger Stadions (Produktname: Allianz Arena) oder des Stadions der Minnesota Vikings an. Die Selbstfahrzeug-Aufbewahrungsflächen haben den zigfachen Umfang des Stadions selbst.
So war's gemeint.
--
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Selbstfahrzeuge haben ein systemimmenantes Problem
Celestar, Freitag, 15.01.2016, 10:56 (vor 3753 Tagen) @ GUM
1) Für Autos gibt es immer noch die Lösung "Garage". Nicht für jeden, aber für einige.
2) Der Unterschied ist, dass ich im Auto immer noch einen bequemen, warmen Sitzplatz habe. Die Bahn hat ein _massives_ Komfortproblem in Form der Bahnhöfe. Das es (ICE-)Bahnsteige gibt, die nicht auf voller Länge und so weit überdacht sind, dass man bei Wind nicht nass wird, ist jämmerlich. Und ordentlich temperierte Warteräume sollten eigentlich auch existieren, Häuser mit Heizung hat irgendjemand auf diesem Planet schon mal gebaut. Glaube ich.
Celestar
Selbstfahrzeuge haben ein systemimmenantes Problem
GUM, Freitag, 15.01.2016, 11:07 (vor 3753 Tagen) @ Celestar
bearbeitet von GUM, Freitag, 15.01.2016, 11:07
1) Für Autos gibt es immer noch die Lösung "Garage". Nicht für jeden, aber für einige.
Da kann ich nur teilweise zustimmen bzw. mich selbst über meine eigene mangelnde Intelligenz ärgern. Es gab Zeiten, da habe ich einen zweistelligen Euro-Monatsbetrag für eine Garage am Arbeitsort bezahlt.
So ein Blödsinn. Längere Fahrzeit als mit der Bahn, alleine die Garage ist hochgerechnet teurer als die Monatskarte MVV.
2) Der Unterschied ist, dass ich im Auto immer noch einen bequemen, warmen Sitzplatz habe.
Dafür startest Du mit einem fünfstelligen Minus bei Anschaffung des Fahrzeuges. Der Maximalpreis bei Bahn-Nahverkehrsmonatskarten 1. Klasse für die meisten Relationen dürfte monatlich so um die 300 Euro liegen. Da kannst Du bei einem Fahrzeug der oberen Mittelklasse (ACHTUNG: Wertender Begriff aus dem 7-Klassen-System des Autofetischismus ™ ;-)) schon weit mehr als 7 Jahre Bahnfahren.
Die Bahn hat ein _massives_ Komfortproblem in Form der Bahnhöfe. Das es (ICE-)Bahnsteige gibt, die nicht auf voller Länge und so weit überdacht sind, dass man bei Wind nicht nass wird, ist jämmerlich.
Diese Erwartungshaltung verstehe ich nicht. Denke nur mal an die frühere Lufthansa CRJ70/CRJ90-Regioflotte (heute oft Embraer), die uns beim ice-treff neulich erst begegnet ist.Auf kleinen Flughäfen gibt es auch kein überdachtes Boarding, sondern eine offene Treppe.
Billigflieger sparen sich sogar eine mobile Treppe dadurch, dass das Flugzeug eine "Klapptreppe" ausfährt.
Beim Abholen Deines Autos vom Kundendienst begleitet Dich sicher auch der Relationship-Manager mit einem Regenschirm.
Und ordentlich temperierte Warteräume sollten eigentlich auch existieren, Häuser mit Heizung hat irgendjemand auf diesem Planet schon mal gebaut. Glaube ich.
Gibt es ja. Schau Dir das umfangreiche Angebot an DB Mineralwasserbrunnen/Lounges einmal näher an. Oder diverse Einkaufspassagen, die im Winter irgendwo zwischen Außen- und Innentemperatur haben.
Celestar
Grüße GUM
--
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Selbstfahrzeuge haben ein systemimmenantes Problem
Celestar, Freitag, 15.01.2016, 11:21 (vor 3753 Tagen) @ GUM
Keine Frage, das Auto ist sicherlich fast immer das teuerste Verkehrsmittel (lassen wir mal Hubschrauber, Privatjets oder Seilbahnen außen vor).
In der Tür-zur-Tür Betrachtung ist das Auto in sehr vielen Fällen:
-das Schnellste.
-das Komfortableste.
-das Flexibleste.
Ein (Personen-)Verkehrsmittel hat die Aufgabe, Personen und ihre Habseligkeiten
a) schnell
b) kommod
c) wirtschaftlich
von einen Punkt A zu einem Punkt B zu bringen. Das macht das Auto (leider) verdammt gut.
Es gibt schon einen Grund, warum innerhalb Deutschlands etwa 85% der gesamten Personentransportleistung von System 'PKW' erbracht wird. Will man also als Bahn Fahrgäste gewinnen oder halten, muss man
a) schneller
b) bequemer
werden, denn im Punkt Wirtschaftlichkeit ist man einfach schon besser. Sollten allerdings irgendwann wesentlich mehr E-Autos unterwegs sein, hat die SP[N]V noch viel schlechtere Karten, weil sich beim Auto dann die Kosten noch mehr von Betriebs- zu Fixkosten verschieben.
Jetzt kann man als Bahnmanagement entweder rumheulen und nach staatlicher Intervention schreien, was nach hinten los geht, oder mal darüber nachdenken, wie man ein besseres Produkt anbieten kann.
Celestar
Danke für die interessanten Gedanken
GUM, Freitag, 15.01.2016, 11:34 (vor 3753 Tagen) @ Celestar
Keine Frage, das Auto ist sicherlich fast immer das teuerste Verkehrsmittel (lassen wir mal Hubschrauber, Privatjets oder Seilbahnen außen vor).
In der Tür-zur-Tür Betrachtung ist das Auto in sehr vielen Fällen:
-das Schnellste.
-das Komfortableste.
-das Flexibleste.Ein (Personen-)Verkehrsmittel hat die Aufgabe, Personen und ihre Habseligkeiten
a) schnell
b) kommod
c) wirtschaftlich
von einen Punkt A zu einem Punkt B zu bringen. Das macht das Auto (leider) verdammt gut.
Beim Punkt "komfortabel" kann ich Dir für alle Mitfahrerinnen und Mitfahrer zustimmen. Der Fahrer selbst ist aber einem erheblichen Stress und Arbeitsaufwand ausgesetzt.
Mit dem Punkt wirtschaftlich bin ich mir ganz und gar nicht sicher. Einerseits ist der "Vollkosten-Kilometer" schon sehr teuer, andererseits geht es (noch) ohne Automobilindustrie in der gesamten Volkswirtschaft nicht.
Allerdings: Wo geht das Geld hin, wenn die Leute nicht mehr Selbstfahrzeug fahren? Wenn jeder dann in die neue Premium-Klasse eines einsteigt, bei dem ein Waggon so um die 36-40 Plätze (á la Railjet) und einen eigenen Zugbegleiter hätte, dann wäre das Ergebnis volkswirtschaftlich ähnlich. Wenn aber alle nur noch die kleinsten Selbstfahrzeuge aus ausländischer Produktion kaufen, bricht das Inlandsprodukt Deutschlands zusammen.
Deshalb kann ich die Frage nicht wirklich beantworten, ob die Existenz des Selbstfahrzeuges mehr Schaden oder mehr Nutzen anrichtet.
Im Zweifelsfall neigt sich bei mir als Bahnfan die Waagschaale in eine subjektive Richtung.
Es gibt schon einen Grund, warum innerhalb Deutschlands etwa 85% der gesamten Personentransportleistung von System 'PKW' erbracht wird. Will man also als Bahn Fahrgäste gewinnen oder halten, muss man
a) schneller
b) bequemer
werden, denn im Punkt Wirtschaftlichkeit ist man einfach schon besser. Sollten allerdings irgendwann wesentlich mehr E-Autos unterwegs sein, hat die SP[N]V noch viel schlechtere Karten, weil sich beim Auto dann die Kosten noch mehr von Betriebs- zu Fixkosten verschieben.
Da würde ich besonders den Punkt b betonen. Inzwischen können auch Geschäftsreisende einen Teil der Fahrzeit sinnvoll nutzen, weshalb wahrscheinlich etwas mehr Quadratzentimeter Platz und eine Vollausstattung mit Steckdosen wertvoller sind als 5 Minuten Fahrzeitverkürzung.
Jetzt kann man als Bahnmanagement entweder rumheulen und nach staatlicher Intervention schreien, was nach hinten los geht, oder mal darüber nachdenken, wie man ein besseres Produkt anbieten kann.Celestar
Da bin ich froh, dass ich kein Bahnmanager (in einer autofetischistischen ™ Gesellschaft) bin.
Deshalb danke für die interessanten Gedanken. Da ich nicht wirklich jahrelange Erfahrung auf dem flachen Land habe, kann es durchaus sein, dass in bestimmten Regionen das Selbstfahrzeug auch neutral betrachtet sinnvoll bleibt. Das kann ich aber nicht beurteilen.
Deshalb einfach nur danke für den Nachdenk-Anstoß.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
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Danke für die interessanten Gedanken
Celestar, Freitag, 15.01.2016, 11:43 (vor 3753 Tagen) @ GUM
Beim Punkt "komfortabel" kann ich Dir für alle Mitfahrerinnen und Mitfahrer zustimmen. Der Fahrer selbst ist aber einem erheblichen Stress und Arbeitsaufwand ausgesetzt.
Das ist subjektiv. Natürlich hocke ich nicht gerne im Stau. Oder rutsche im Schnee rum. Das macht mir aber weniger Stress als mit Gepäck 60 Minuten am Bahnsteig zu stehen oder einem knappen Anschluss hinterherzurennen.
Deshalb kann ich die Frage nicht wirklich beantworten, ob die Existenz des Selbstfahrzeuges mehr Schaden oder mehr Nutzen anrichtet.
Volkswirtschaftlich gesehen? Keine Ahnung. Sorry. Gefühlsmäßig ginge es uns (wesentlich) schlechter, wenn alle Bahn führen.
Da würde ich besonders den Punkt b betonen. Inzwischen können auch Geschäftsreisende einen Teil der Fahrzeit sinnvoll nutzen, weshalb wahrscheinlich etwas mehr Quadratzentimeter Platz und eine Vollausstattung mit Steckdosen wertvoller sind als 5 Minuten Fahrzeitverkürzung.
Breitband-Internet (kostenfrei) würde mir beim Arbeiten sehr viel mehr helfen. Mein Akku macht normalerweise 6-10h.
S/U-Bahnen sind als Arbeitsplatz mangels Sitzplätzen allerdings nicht brauchbar.
Deshalb danke für die interessanten Gedanken. Da ich nicht wirklich jahrelange Erfahrung auf dem flachen Land habe, kann es durchaus sein, dass in bestimmten Regionen das Selbstfahrzeug auch neutral betrachtet sinnvoll bleibt. Das kann ich aber nicht beurteilen.
Ich bin auch nich auf dem flachen Land. Ich wohne in München, ich arbeite in München. Das Auto ist pro Richtung etwa 20-25 Minuten schneller. Und bequemer. Tough luck für die Kollegen von MVV/MVG.
Deshalb einfach nur danke für den Nachdenk-Anstoß.
Gerne :)
Selbstfahrzeuge haben ein systemimmenantes Problem
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.01.2016, 09:18 (vor 3751 Tagen) @ GUM
1.) Bei einem Selbstfahrzeug nehmen die Pendler lange Verzögerungen in Kauf, bloß weil sie durch jahrzehntelange Werbung in dieser Art und Weise sozialisiert werden/wurden.
10 Minuten Auto ausgraben: Kein Problem; 30 Minuten für 10 Kilometer brauchen: Kein Problem. 10er-Takt S-Bahn sieben Minuten verspätet: Geschrei.
Da ich je nach Situation mal das eine und mal das andere Verkehrsmittel zu Arbeit nehme (ich bin da eben eher Pragmatiker als Dogmatiker), mal eine Anmerkung dazu:
Man weiß in etwa, wie lange man braucht, um sein Auto auszubuddeln. Diese Zeit kann man ganz konkret einplanen. Wie die Pünktlichkeit des ÖPNV aussieht, weiß man eigentlich mit absoluter Sicherheit erst, wenn man am Ziel aussteigt. Heute sah es bis zur Abfahrt am Centralbahnhof zu Frankfurt am Main ;-) noch ganz passabel aus. Straßenbahn (um die Zeit leider seit über einem Jahr nur noch ein dem Bedarf nicht angemessener 15-Minuten-Takt) relativ pünktlich (+1 oder +2 wars wohl). HLB fuhr auch noch pünktlich ab... und stand unterwegs dann Ewigkeiten rum, um den Gegenzug durchzulassen. Ankunft dann mit +12 (im Halbstundentakt). Und das, wo es nur bei genau pünktlichen Zügen hinhaut, daß ich nach exakt 8 Stunden + Pause Feierabend mache, zurück zum Bahnhof husche, und so kein Minus aufm Gleitzeitkonto habe. Ne halbe Stunde eher zur Arbeit fahren ist ungünstig, da verschenke ich Zeit, da ich vor meinem erlaubten Dienstbeginn schon da bin, ne halbe Stunde später nach Hause fahren ist noch besch...ener, weil der Zug dann aufgrund des Endes des Nachmittagsunterrichts an einer Schule weiter vorne im Linienverlauf aus allen Nähten platzt. Und Colaholiker nach einem nervigen Arbeitstag in einem Schülerzug - das birgt die Gefahr roter Flecken in meinen Klamotten. Und Blut geht doch so schlecht raus. :o)
Und glaub mir, 30 Minuten für 10 km sind mit allen Verkehrsmitteln, außer dem Fahrrad, wo das in einer gemütlichen Fahrt entspricht, doof. ;-) Solltest Du das allerdings zu Fuß schaffen, sei Dir ein anerkennendes Nicken meinerseits sicher.
Der Autofetischismus™ :-) geht sogar so weit, dass Pendler die vier- bis fünffachen Kosten in Kauf nehmen, um mit ihrem Statussymbol in die Innenstadt zu pendeln. Wo der teure Sachwert dann acht oder neun Stunden rumsteht.
Es gibt halt auch Pendler in der anderen Richtung - wohnen in der Stadt und pendeln aufs Land. Vorteil: Man fährt antizyklisch, zumindest sobald man das Stadtzentrum passiert hat. Nachteil: So etwas wie Park&Ride kann man nicht machen, da auf dem Weg zur Arbeit der schlecht ausgebaute Teil das Ende der Reisekette ist, und das Auto am Anfang der Reisekette daheim stehen blieb.
Anstatt ab 09 Uhr neue Kunden mit Rabatt-Tarifen (Länder-Ticket etc.) in einen schönen Tag zu begleiten.
9 Uhr-Karten. Tolle Wurst. Wenn ich mir so etwas antäte, wäre ich erst um kurz vor halb elf bei der Arbeit. Dreieinhalb Stunden zu spät. *kopfschüttel* Das taugt doch nur für Leute, die nicht berufstätig sind, oder Homeoffice-Hipster, die nur gelegentlich mal bei der Arbeit vorbei schauen müssen. Ach nee, ich erwähnte nicht berufstätige Personen ja schon, das war jetzt doppelt gemoppelt. :o)
2.) Von der reinen Transportleistung her ist das Selbstfahrzeug/Automobil den Öffentlichen um Längen unterlegen.
Wenn man es in PS pro Person ausdrücken will, sicher. Allerdings bestimme ich selbst, wie viele Personen in meinem Auto Sauerstoff verbrauchen, und der Gesetzgeber bestimmt, daß es nicht mehr als 5 sein dürfen. Und die 5 Personen haben zwangsweise einen Sitzplatz. Bei der Bahn gibt es zwar auch eine Höchstgrenze, aber in der Realität ergibt sich diese einfach nur durch das Limit, wie weit man die Fahrgäste komprimieren kann, bis sie das zur Verfügung stehende Volumen ausfüllen. (Blöderweise sind Fahrgäste kein Gas.)
Du kannst sicher einige, wenige Strecken finden, an denen es zu Überfüllung kommt. Aber zu 90 % der Uhrzeiten und Verbindungen in Großräumen ist die Bahn Bahn zigfach zigfach überlegen :-)
Man merkt, daß Du nicht im RMV-Land wohnst.In der HVZ ist hier in Frankfurt so ziemlich überall Gruppenkuscheln angesagt. :( Man meint, so lange noch irgendwo Luft ist, kann die Gefäßgröße ja verkleinert werden. Sollten hier mal aus irgendeinem Grunde größere Personenzahlen auf die Idee kommen, vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen, prophezeihe ich daß es große Probleme geben wird. Und dank der amboßgleichen Flexibilität der Protagonisten kann man zwei Fahrplanperioden ansetzen (die aktuelle nicht mitgerechnet), bis man auf die gestiegenen Bedarfe reagiert.
Nur am Rande:
In vielen Verkehrsverbünden gibt es mehr oder weniger bekannte Zuschlagskarten (Woche, Monat) für die 1. Klasse. Damit dürfte auch den 150+ PS-Fahrern eine "würdige" Alternative geboten werden.
Allerdings hat nur ein Teil der Verkehrsmittel überhaupt eine 1. Klasse. Busse, Straßen- und U-Bahnen haben meines Wissens so etwas gar nicht, S-Bahnen auch nicht in jedem Ballungsraum (siehe München), und auch Regionalzüge nicht unbedingt... Und ein teures Zusatzangebot, das man für die gesamte Fahrstrecke bezahlen muß und nur auf einem Bruchteil der Strecke überhaupt nutzen kann, ist nicht gerade attraktiv. (Und genau da liegt der Grund, daß ich im Nahverkehr die 1. Klasse nur als Vor-/Nachlauf nutze, da ich die Hauptleistung (FV) schon als ausreichend für die Preisdifferenz empfinde. Für die Pendelei zur Arbeit hingegen lohnt es sich nicht, weil zu viel Fahrstrecke die Leistung gar nicht anbietet.)
Heute früh habe ich das wieder gesehen: Autofahrer graben ihr Auto aus, haben dann keinen Scheibeninnenseitenschwamm dabei und lassen das Auto erstmal 5+ Minuten vor sich hinstinken um den Innenraum zu erwärmen.
Scheibeninnenseitenschwamm. Schönes Wort. Hab ich aber auch nicht, dafür aber eine gut entfeuchtende Klimaanlage. ;-)
Dabei war ich noch gar nicht beim Flächenverbrauch. Sehe Dir mal ein Luftbild des Fröttmaninger Stadions (Produktname: Allianz Arena) oder des Stadions der Minnesota Vikings an. Die Selbstfahrzeug-Aufbewahrungsflächen haben den zigfachen Umfang des Stadions selbst.
Und doch quillt der ÖPNV hierzulande bei den Schaukämpfen der Fußballsöldner immer über mit "Fans", denen ich aber in dem Zustand, in dem sie unterwegs sind, ohnehin die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges absprechen würde. Hmm.
Minnesota Vikings klingt nach einem großen Land auf einem anderen Kontinent - und abgesehen von wenigen Regionen ist dieses Land nicht gerade als ÖPNV-Meister verschrien. ;-)
Heute Morgen aber auch aufs Kratzen verzichtet habende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Selbstfahrzeuge haben ein systemimmenantes Problem
GUM, Montag, 18.01.2016, 10:03 (vor 3751 Tagen) @ Colaholiker
Und glaub mir, 30 Minuten für 10 km sind mit allen Verkehrsmitteln, außer dem Fahrrad, wo das in einer gemütlichen Fahrt entspricht, doof. ;-) Solltest Du das allerdings zu Fuß schaffen, sei Dir ein anerkennendes Nicken meinerseits sicher.
Meine 10 Kilometer-Zeit ist leider wesentlich langsamer.
Anstatt ab 09 Uhr neue Kunden mit Rabatt-Tarifen (Länder-Ticket etc.) in einen schönen Tag zu begleiten.
9 Uhr-Karten. Tolle Wurst. Wenn ich mir so etwas antäte, wäre ich erst um kurz vor halb elf bei der Arbeit. Dreieinhalb Stunden zu spät. *kopfschüttel* Das taugt doch nur für Leute, die nicht berufstätig sind, oder Homeoffice-Hipster, die nur gelegentlich mal bei der Arbeit vorbei schauen müssen. Ach nee, ich erwähnte nicht berufstätige Personen ja schon, das war jetzt doppelt gemoppelt. :o)
:-)
Mein schöner Vergleich: Hier steht ein Selbstfahrzeug-Metallberg nach ca. 30-40 Minuten Fahrt zur Arbeit rum und der Zug nimmt dann neue Fahrgäste auf.
2.) Von der reinen Transportleistung her ist das Selbstfahrzeug/Automobil den Öffentlichen um Längen unterlegen.
Wenn man es in PS pro Person ausdrücken will, sicher. Allerdings bestimme ich selbst, wie viele Personen in meinem Auto Sauerstoff verbrauchen, und der Gesetzgeber bestimmt, daß es nicht mehr als 5 sein dürfen. Und die 5 Personen haben zwangsweise einen Sitzplatz.
D<er Absatz gefällt mir!
Bei der Bahn gibt es zwar auch eine Höchstgrenze, aber in der Realität ergibt sich diese einfach nur durch das Limit, wie weit man die Fahrgäste komprimieren kann, bis sie das zur Verfügung stehende Volumen ausfüllen. (Blöderweise sind Fahrgäste kein Gas.)
Ich glaube irgendwo mal gelesen zu haben, dass man bei der S-Bahn von 4 Fahrgästen pro Quadratmeter bei Stehplätzen ausgeht.
Du kannst sicher einige, wenige Strecken finden, an denen es zu Überfüllung kommt. Aber zu 90 % der Uhrzeiten und Verbindungen in Großräumen ist die Bahn Bahn zigfach zigfach überlegen :-)
Man merkt, daß Du nicht im RMV-Land wohnst.
Ja! Als ich eine Zeit lang im "VRR-Land" gewohnt habe, habe ich den überfüllten Doppelstock RE gemieden. Da war dann die "langsame" S-Bahn besser.
In der HVZ ist hier in Frankfurt so ziemlich überall Gruppenkuscheln angesagt. :( Man meint, so lange noch irgendwo Luft ist, kann die Gefäßgröße ja verkleinert werden. Sollten hier mal aus irgendeinem Grunde größere Personenzahlen auf die Idee kommen, vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen, prophezeihe ich daß es große Probleme geben wird. Und dank der amboßgleichen Flexibilität der Protagonisten kann man zwei Fahrplanperioden ansetzen (die aktuelle nicht mitgerechnet), bis man auf die gestiegenen Bedarfe reagiert.
Ja, leider!
[...]
Heute früh habe ich das wieder gesehen: Autofahrer graben ihr Auto aus, haben dann keinen Scheibeninnenseitenschwamm dabei und lassen das Auto erstmal 5+ Minuten vor sich hinstinken um den Innenraum zu erwärmen.
Scheibeninnenseitenschwamm. Schönes Wort. Hab ich aber auch nicht, dafür aber eine gut entfeuchtende Klimaanlage. ;-)
Das ist super!
Dabei war ich noch gar nicht beim Flächenverbrauch. Sehe Dir mal ein Luftbild des Fröttmaninger Stadions (Produktname: Allianz Arena) oder des Stadions der Minnesota Vikings an. Die Selbstfahrzeug-Aufbewahrungsflächen haben den zigfachen Umfang des Stadions selbst.
Und doch quillt der ÖPNV hierzulande bei den Schaukämpfen der Fußballsöldner immer über mit "Fans", denen ich aber in dem Zustand, in dem sie unterwegs sind, ohnehin die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges absprechen würde. Hmm.
Was für eine wunderbare Formulierung "Schaukämpfe der Fußballsöldner" :-)
Minnesota Vikings klingt nach einem großen Land auf einem anderen Kontinent - und abgesehen von wenigen Regionen ist dieses Land nicht gerade als ÖPNV-Meister verschrien. ;-)
Da besteht noch echter Nachholbedarf. Vor ein paar Jahren gab es ein paar Zeitungsberichte über einige wenige Städte, die eine neue Schnellstraßenbahn in Betrieb genommen haben.
Heute Morgen aber auch aufs Kratzen verzichtet habende Grüße,
der Colaholiker
Liebe Grüße zurück von GUM, der heute eine uhrwerkgleiche Verbindung in einem Verkehrsverbund nutzen konnte.
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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Selbstfahrzeuge haben ein systemimmenantes Problem
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.01.2016, 11:35 (vor 3750 Tagen) @ GUM
Meine 10 Kilometer-Zeit ist leider wesentlich langsamer.
Meine auch. Wobei ich bezweifle, daß mein kaputtes Knie überhaupt 10 km am Stück durchhalten würde.
Mein schöner Vergleich: Hier steht ein Selbstfahrzeug-Metallberg nach ca. 30-40 Minuten Fahrt zur Arbeit rum und der Zug nimmt dann neue Fahrgäste auf.
Das ist nicht von der Hand zu weisen. Wenn es unbedingt der Weg mit dem Auto zur Arbeit sein müßte, würde sich natürlich Carsharing anbieten. Fällt aber ebenso flach, wenn man "aufm Land" arbeitet, wo es so etwas schlicht und ergreifend nicht gibt. Allerdings würde das auch das Risiko bergen, daß man, wenn's mal wieder länger dauert, aus dem Büro kommt, zu Zeiten, wo der Bahnsteig schon hochgeklappt ist, und dann kein Sharingcar da ist. Dann guckste doof. ;)
Ich glaube irgendwo mal gelesen zu haben, dass man bei der S-Bahn von 4 Fahrgästen pro Quadratmeter bei Stehplätzen ausgeht.
Das habe ich auch im Hinterkopf. Allerdings habe ich das mal versucht, für bestimmte Fahrzeuge nachzuvollziehen, und kam nur auf diesen Wert, wenn ich auch die Bodenfläche innerhalb von Vierersitzgruppen mitgerechnet habe. a jedoch der absolute Großteil der Fahrgäste über Unterschenkel verfügt, und diese normalerweise beim Sitzen genau diese Fläche benötigen, die zwischen den Sitzen ist, ist dieser ohnehin schon recht enge Wert doch sehr hypothetisch. Insbesondere im Winter, wenn jeder noch dick eingemummelt ist und jeder Pendler noch seine Tasche mit diversen Dingen (beispielsweise in Ermangelung einer Kantine oder anderer externer Speiseversorgungsstellen das Lunchpaket) mit sich führt.
Ja! Als ich eine Zeit lang im "VRR-Land" gewohnt habe, habe ich den überfüllten Doppelstock RE gemieden. Da war dann die "langsame" S-Bahn besser.
Der Parallelverkehrvermeidungsverbund Rhein-Main (alias RMV) läßt einem oft die Wahl nicht. Da hält der RE einfach im Bereich der S-Bahn so gut wie nicht mehr. Nehmen wir mal eine von mir früher viel genutzte Verbindung zwischen Frankfurt und Darmstadt. Die RE von Heidelberg/Mannheim halten zwischen dort und Darmstadt recht häufig. Ab Darmstadt, wo sich die S-Bahn hinzugesellt, gibt es noch einen gemeinsamen Halt bis Frankfurt, nämlich Langen. Wenn man also nicht gerade Start und Ziel an Stationen hat, die beides bedienen, ist man gekniffen.
Meine jetzige Strecke sieht noch "besser" aus, da gibt es nur die HLB. Sonst nix.
Und doch quillt der ÖPNV hierzulande bei den Schaukämpfen der Fußballsöldner immer über mit "Fans", denen ich aber in dem Zustand, in dem sie unterwegs sind, ohnehin die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges absprechen würde. Hmm.
Was für eine wunderbare Formulierung "Schaukämpfe der Fußballsöldner" :-)
War mir klar, daß Du diese Formulierung mögen wirst. Deshalb habe ich sie auch genutzt. ;-)
Da besteht noch echter Nachholbedarf. Vor ein paar Jahren gab es ein paar Zeitungsberichte über einige wenige Städte, die eine neue Schnellstraßenbahn in Betrieb genommen haben.
Mein Kollege aus Oklahoma City berichtete mir ja unlängst, man habe jetzt auch Bahnverkehr. Es stellte sich heraus, daß es jetzt einen Zug nach Dallas, Texas gibt. Einmal am Tag. Naja, besser als nix. ;-)
Liebe Grüße zurück von GUM, der heute eine uhrwerkgleiche Verbindung in einem Verkehrsverbund nutzen konnte.
Deinen beteiligten Verkehrsunternehmen gratulierende Grüße,
der Colaholiker
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Ein Alternativsystem muß besser sein!
Blaschke, Donnerstag, 14.01.2016, 20:20 (vor 3754 Tagen) @ GUM
bearbeitet von Blaschke, Donnerstag, 14.01.2016, 20:21
Hallo!
Denn sie akzeptieren es im Winter das Auto minutenlang vom Schnee zu befreien und auszugraben, die Scheiben zu enteisen und oftmals erst mit mehr als 10 Minuten Abfahrtsverspätung loszufahren.
Dann geht es auf kilometerlange Schleichfahrt wegen reduzierter Reibungs-/Bremswerte und es gibt eine saftige Ankunftsverspätung.
Zum einen stimmt das mit der Ankunftsverspätung nicht unbedingt. Zum anderen kann ich bei solchen Witterungen selbst die Dinge organisieren und mich früher auf dem Wege machen.
Und damit kommen wir zu Bussen und Bahnen: Natürlich kann man sagen, okay, es ist, wie es ist und da geht es Bus und Bahn auch nicht besser. Man kann aber natürlich auch meinen, dass ein System, welches eine BESSERE Alternative sein will GERADE BEI SOLCHEN BEDINGUNGEN, dann eben auch besser sein sollte.
Oder anders geschrieben: Warum soll ich als Autofahrer auf Bus und Bahn umsteigen, wenn die genauso unzuverlässig fahren wie mein Auto - sofern sie überhaupt fahren! Zumindest hier in Osnabrück wird immer mal ganz gerne der Busverkehr eingestellt bzw. auf Teilabschnitten nicht bedient. SO ist das Umsteigen auf Bus und Bahn jedenfalls nicht attraktiv!!!
Wenn aber der Zug der Produktgruppe "C" auch nur einen Hauch zu spät kommt, dann wird gejammert.
Zu Recht! Denn der Fahrplan suggeriert mir ja: Hey, Fahrgast, hier kommste pünktlich ans Ziel! Komme ich aber mit Pech gar nicht.
Das nenne ich Wahrnehmungsstörung.
Nein - das ist einfach eine normale Erwartungshaltung.
Schöne Grüße von
jörg
Ein Alternativsystem muß besser sein!
DR2771, Donnerstag, 14.01.2016, 20:34 (vor 3754 Tagen) @ Blaschke
Hallo!
Denn sie akzeptieren es im Winter das Auto minutenlang vom Schnee zu befreien und auszugraben, die Scheiben zu enteisen und oftmals erst mit mehr als 10 Minuten Abfahrtsverspätung loszufahren.
Dann geht es auf kilometerlange Schleichfahrt wegen reduzierter Reibungs-/Bremswerte und es gibt eine saftige Ankunftsverspätung.
Zum einen stimmt das mit der Ankunftsverspätung nicht unbedingt. Zum anderen kann ich bei solchen Witterungen selbst die Dinge organisieren und mich früher auf dem Wege machen.
Und damit kommen wir zu Bussen und Bahnen: Natürlich kann man sagen, okay, es ist, wie es ist und da geht es Bus und Bahn auch nicht besser. Man kann aber natürlich auch meinen, dass ein System, welches eine BESSERE Alternative sein will GERADE BEI SOLCHEN BEDINGUNGEN, dann eben auch besser sein sollte.Oder anders geschrieben: Warum soll ich als Autofahrer auf Bus und Bahn umsteigen, wenn die genauso unzuverlässig fahren wie mein Auto - sofern sie überhaupt fahren! Zumindest hier in Osnabrück wird immer mal ganz gerne der Busverkehr eingestellt bzw. auf Teilabschnitten nicht bedient. SO ist das Umsteigen auf Bus und Bahn jedenfalls nicht attraktiv!!!
Wenn aber der Zug der Produktgruppe "C" auch nur einen Hauch zu spät kommt, dann wird gejammert.
Zu Recht! Denn der Fahrplan suggeriert mir ja: Hey, Fahrgast, hier kommste pünktlich ans Ziel! Komme ich aber mit Pech gar nicht.
Das nenne ich Wahrnehmungsstörung.
Nein - das ist einfach eine normale Erwartungshaltung.
Mag ja sein, dass diese Erwartungshaltung geschürt wird, aber jedem real denkenden Menschen muß klar sein, dass es bei äußeren Einflüssen auch mal ganz schnell schief gehen kann. Das kann ja auch schon ein Gewitter oder Sturm sein. Und dann so eine Erwartungshaltung zu haben, halte ich schon für realitätsfern...
Aussteigen, Bitte!
Kein Bier in Wagen 11, Donnerstag, 14.01.2016, 23:01 (vor 3754 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Kein Bier in Wagen 11, Donnerstag, 14.01.2016, 23:02
Oder anders geschrieben: Warum soll ich als Autofahrer auf Bus und Bahn umsteigen, wenn die genauso unzuverlässig fahren wie mein Auto - sofern sie überhaupt fahren! Zumindest hier in Osnabrück wird immer mal ganz gerne der Busverkehr eingestellt bzw. auf Teilabschnitten nicht bedient. SO ist das Umsteigen auf Bus und Bahn jedenfalls nicht attraktiv!!!
Beim ersten Schnee neulich ist hier auch einiges im Stadtverkehr durcheinander geraten. Busse und Bahnen mit über einer Stunde Verspätung. Auf manchen Linien liefs, auf vielen nicht. Statt aber mit drei Bahnen einer Linie im Sichtabstand hintereinander herzufahren, hätte man ja evtl. auch eine der Bahnen/Busse an der Verzweigung abbiegen lassen. Stattdessen log die DFI nur so vor sich hin oder stieg gleich ganz aus - so wie die Server der Fahrplanabfrage.
Nein, SO sollte es nicht laufen. SO bringt man Niemanden zum umsteigen. Höchstens zum aussteigen. Immerhin fuhr überhaupt noch etwas. Andernorts habe ich auch schon komplette Betriebseinstellungen bei ähnlichen Wetterlagen erlebt. Was man jetzt aber auch nicht zum Maßstab erheben darf.
Aussteigen, Bitte!
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.01.2016, 09:27 (vor 3751 Tagen) @ Kein Bier in Wagen 11
Beim ersten Schnee neulich ist hier auch einiges im Stadtverkehr durcheinander geraten. Busse und Bahnen mit über einer Stunde Verspätung.
Och, so etwas hatten wir hier vor einigen Jahren auch mal. Der Stadtteil, in dem meine Zahnärztin ihre Praxis hat, ist ausschließlich mit Bussen bedient und weist einige "nette" Steigungen auf. (Für Leute aus dem Gebirge nichts besonderes, aber für Frankfurt schon nicht ohne.) Hin kam ich noch problemlos, dann fing es an zu schneien. Und die Busse, des damals dort verkehrenden Unternehmens waren mit dermaßen abgenutzten Reifen unterwegs, daß sie die Steigungen nicht mehr schafften. Fazit: Ob es in Wagen 11 noch Bier gegeben hätte ;-) weiß ich nicht, aber es gab dort jedenfalls weit und breit keine Busse mehr. Nach eineinhalb Stunden Fußmarsch durchs "Winter Wonderland" war ich dann endlich an der U-Bahn angekommen. (Wäre vielleicht auch schneller gegangen, aber mangels tiefergehender Ortskenntnis bin ich dem Verlauf der Buslinie gefolgt, Smartphone mit Karte drauf war damals noch nicht, und wer nur zum Zahnarzt geht, packt normal auch keine Wanderkarten ein.)
Schuld war letzten Endes natürlich nur das Wetter, nicht der Zustand der Fahrzeugbereifung...
Diese Odyssee wohl für immer erinnern werdende Grüße,
der Colaholiker
--
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Wahrnehmungsstörung Autofahrer vs. Bahnfahrer.....
Kein Bier in Wagen 11, Donnerstag, 14.01.2016, 23:16 (vor 3754 Tagen) @ GUM
Denn sie akzeptieren es im Winter das Auto minutenlang vom Schnee zu befreien und auszugraben, die Scheiben zu enteisen und oftmals erst mit mehr als 10 Minuten Abfahrtsverspätung loszufahren.
Im Gegensatz dazu fährt der gemeine Bahnfahrer immer mit dem Bus einen Takt früher als nötig zum Bahnhof. Ganzjährig.
Wenn aber der Zug der Produktgruppe "C" auch nur einen Hauch zu spät kommt, dann wird gejammert.
Und wenn der Bus der Städtischen Verkehrsbetriebe zu spät am Bahnhof ankommt, dann ist der Zug weg und das zuggebundene Ticket wertlos.
Das nenne ich Wahrnehmungsstörung.
Muss ähnlich sein wie bei jenen, die die Kosten ihrer BahnCard immer komplett vergessen und sich über die vermeintlich günstigen Kilometerkosten freuen. Und abstrakt betrachtet, muss, gemessen am Modal-Split, der Deutsche ja ziemlich wahrnehmungsgestört sein, wenn Bahnfahren doch so überlegen sein soll. Oder vielleicht doch nicht?
Wahrnehmungsstörung fast aller Autofahrer.....
guru61, Arolfingen, Freitag, 15.01.2016, 07:07 (vor 3754 Tagen) @ GUM
Denn sie akzeptieren es im Winter das Auto minutenlang vom Schnee zu befreien und auszugraben, die Scheiben zu enteisen und oftmals erst mit mehr als 10 Minuten Abfahrtsverspätung loszufahren.
Dann geht es auf kilometerlange Schleichfahrt wegen reduzierter Reibungs-/Bremswerte und es gibt eine saftige Ankunftsverspätung.
Wenn aber der Zug der Produktgruppe "C" auch nur einen Hauch zu spät kommt, dann wird gejammert.
Das nenne ich Wahrnehmungsstörung.
Und die andern, die aus der Geizistgeilmentalität auf Winterreifen verzichten fahren gerade dann mit der Bahn, leicht erkennbar am lauten Motzen, und fühlen sich dann bestätigt, dass die Bahn nichts taugt.
Gruss Guru
Vorteil des Autoreisenden
DBreuer, Freitag, 15.01.2016, 10:03 (vor 3754 Tagen) @ GUM
Der Autofahrer hat gegenüber den Bahnreisenden die mehr als null Unstiege im Reiseweg haben den Vorteil, dass er bei einer Verspätung von beispielsweise 10 Minuten am Punkt X nicht noch weitere 50 oder 110 Minuten aufgehalten wird bevor er weiterreisen darf.
Die (zum teil mutwillig verursachten) Anschlussverluste sind das, was Bahnreisen unattraktiv macht.
Zr mutwilligen Verursachung der Anschlussverluste (aus eigenem Leid):
Auf dem Weg von Ingolstadt nach Wuppertal oder weiter kommt es öfters vor, dass der Anschluss in Köln Deutz nicht erreicht wird, weil der vorgelagerte ICE unterwegs (Frankfurt) auf Anschlissreisende wartet, oder zusätzliche Stops zwischen Frankfurt Flughafen und Köln Deutz einlegt.
Dann darf auf den zugigen Deutzer Bahnsteigen gerne auf den nächsten Zug im Stundentakt gewartet werden.
Vorteil des Autoreisenden
bahnerausleidenschaft, Freitag, 15.01.2016, 10:14 (vor 3754 Tagen) @ DBreuer
Der Autofahrer hat gegenüber den Bahnreisenden die mehr als null Unstiege im Reiseweg haben den Vorteil, dass er bei einer Verspätung von beispielsweise 10 Minuten am Punkt X nicht noch weitere 50 oder 110 Minuten aufgehalten wird bevor er weiterreisen darf.
Die (zum teil mutwillig verursachten) Anschlussverluste sind das, was Bahnreisen unattraktiv macht.
Zr mutwilligen Verursachung der Anschlussverluste (aus eigenem Leid):
Auf dem Weg von Ingolstadt nach Wuppertal oder weiter kommt es öfters vor, dass der Anschluss in Köln Deutz nicht erreicht wird, weil der vorgelagerte ICE unterwegs (Frankfurt) auf Anschlissreisende wartet, oder zusätzliche Stops zwischen Frankfurt Flughafen und Köln Deutz einlegt.
Dann darf auf den zugigen Deutzer Bahnsteigen gerne auf den nächsten Zug im Stundentakt gewartet werden.
Also du beschwerst dich das gewartet wird, aber Anschlussverluste darf es nicht geben. Achso da wurde auf andere Fahrgäste gewartet und nicht auf dich. Das darf natürlich nicht sein. Und dann wollen auch noch andere Fahrgäste zwischen Frankfurt und Köln aussteigen, das sollte auch unterbunden werden.
Habe übrigens auch schon öfters in Deutz gewartet, da gibt es eine große Bahnhofshalle mit Sitzgelegenheiten.
Vorteil des Autoreisenden
DBreuer, Freitag, 15.01.2016, 19:47 (vor 3753 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Der Autofahrer hat gegenüber den Bahnreisenden die mehr als null Unstiege im Reiseweg haben den Vorteil, dass er bei einer Verspätung von beispielsweise 10 Minuten am Punkt X nicht noch weitere 50 oder 110 Minuten aufgehalten wird bevor er weiterreisen darf.
Die (zum teil mutwillig verursachten) Anschlussverluste sind das, was Bahnreisen unattraktiv macht.
Zr mutwilligen Verursachung der Anschlussverluste (aus eigenem Leid):
Auf dem Weg von Ingolstadt nach Wuppertal oder weiter kommt es öfters vor, dass der Anschluss in Köln Deutz nicht erreicht wird, weil der vorgelagerte ICE unterwegs (Frankfurt) auf Anschlissreisende wartet, oder zusätzliche Stops zwischen Frankfurt Flughafen und Köln Deutz einlegt.
Dann darf auf den zugigen Deutzer Bahnsteigen gerne auf den nächsten Zug im Stundentakt gewartet werden.
Also du beschwerst dich das gewartet wird, aber Anschlussverluste darf es nicht geben. Achso da wurde auf andere Fahrgäste gewartet und nicht auf dich. Das darf natürlich nicht sein. Und dann wollen auch noch andere Fahrgäste zwischen Frankfurt und Köln aussteigen, das sollte auch unterbunden werden.
--> Ich beschwere mich nicht darüber, dass ggf. gewartet wird. Nur darüber, dass allein aufgrund dieser Warteaktion andere Fahrgäste dann ihren Anschluss verlieren, da dieser natürlich nicht wartet. Hier wäre eine einfache Regel, wie "Es wird grundsätzlic nicht gewartet" für alle nachvollziebarer.
Habe übrigens auch schon öfters in Deutz gewartet, da gibt es eine große Bahnhofshalle mit Sitzgelegenheiten.
--> Ja, die alle kenne ich auch. Die ist aber leider kaum weniger zugig als direkt am Bahnsteig zu warten.
Sollte ein"Winterfahrplan"das nicht von vornherein abbilden
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 18:44 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
- kein Text -
Da der Winterfahrplan von Dezember bis Juni reicht: nein ;-)
ALR997, Donnerstag, 14.01.2016, 18:48 (vor 3754 Tagen) @ musicus
- kein Text -
Hm. Ok.
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 19:26 (vor 3754 Tagen) @ ALR997
War der Fahrplanwechsel nicht irgendwann mal im Frühjahr? Evtl. Täuscht mich hier auch mein Gedächtnis.
Hm. Ok.
ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 14.01.2016, 23:18 (vor 3754 Tagen) @ musicus
Es gibt Saisonzüge, die von April bis November verkehren und die Wagenreihungen ändern sich im April (mehr Doppeltraktionen), da die Winterreserve wegfällt. Aber die Fahrzeiten werden nur im Juni und Dezember angepasst oder bei längeren Bauzuständen.
danke.
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 23:26 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
- kein Text -
Fahrplanwechsel Winter/Sommer
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 14.01.2016, 23:36 (vor 3754 Tagen) @ musicus
War der Fahrplanwechsel nicht irgendwann mal im Frühjahr? Evtl. Täuscht mich hier auch mein Gedächtnis.
Der Sommerfahrplanwechsel war immer der letzte Sonntag im Mai oder der erste im Juni, der Winterfahrplan der letzte Sonntag im September.
Seit Dez. 2002 wurde der "große" Fahrplanwechsel von Mai auf den zweiten Sonntag im Dezember gelegt. Der "kleine" auf den zweiten Sonntag im Juni.
Der Fahrplan 2001/2002 war 1.5 Jahre gültig.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Luxus?
guru61, Arolfingen, Freitag, 15.01.2016, 07:10 (vor 3754 Tagen) @ 218 466-1
Wer macht sich noch die Mühe von 2 Fahrplanwechseln im Jahr?
Ich dachte das sei schon lange abgeschafft.
Gruss Guru
Katastrophale Entscheidung und PR - und wie es besser ginge
Hustensaft, Donnerstag, 14.01.2016, 20:42 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
Bei allem Verständnis, dass die Bahn Schäden an Strecke und Rollmaterial vermeiden möchte, aber was man hier macht, ist nur noch lächerlich. Im Detail:
Ab Freitag gilt Vmax 200 km/h unabhängig davon, ob nun tatsächlich Schnee gefallen sein wird oder nicht - was ist das für eine Logik? Mal angenommen, die Wetterfrösche irren sich und es kommt nicht zu den erwarteten Niederschlägen - die Bahn bremst trotzdem. Warum ist es so schwer, hier nach tatsächlichen Ereignissen zu entscheiden und einfach nur anzukündigen, dass die Wetterverhältnisse solche Maßnahmen erforderlich machen könnten?
Warum schreibt man gleich von Verspätungen zwischen 10 und 35 Minuten? Vollkommen albern und unzutreffend. Wie war das mit den Zügen 279 und 1073, um nur einige Beispiele zu nennen. Offenkundig kann man auch auf den genannten Strecken mit vielen Zügen auch mit reduzierter Höchstgeschwindigkeit den Fahrplan einhalten - aber nein, das wollen wir lieber erst gar nicht verraten. Oder weiß da am Ende die Rechte nicht, was die Linke kann? Oder will man das etwa gar nicht?
Auf die weiteren in der Diskussion bereits vorgebrachten Argumente, ob man so etwas nicht in den Fahrplan einkalkulieren müsste, warum andere Eisenbahnen solche Probleme nicht oder in geringerem Umfang haben, möchte ich gar nicht weiter eingehen, obwohl dazu einiges zu sagen wäre.
Fakt ist, dass die Mitteilung der Bahn nahezu überall zitiert wird - nur leider macht man sich damit eben eher lächerlich, weil die Rigidität und die Wortwahl eben geeignet sind, die Bahn als Verkehrsmittel zu diskreditieren. Um auch hier bereits vorgebrachte Argumente aufzugreifen: Weder Auto noch Flugzeug werden zuverlässiger oder pünktlicher sein - aber das wird anders verkauft. Würde die Lufthansa jemals schreiben, dass sie wegen der zu erwartenden notwendigen Enteisung alle Flüge 15 Minuten später starten lässt? Oder würde die Mitteilung lauten, dass wegen der Wetterverhältnisse mit Verzögerungen wegen notwendiger Enteisung gerechnet werden muss? Klingt ganz anders, warum kann die Bahn das nicht? Und warum muss man unbedingt die Geschwindigkeit senken, ohne zu wissen, ob das wirklich erforderlich wäre?
Für mich gibt es nur eine Konsequenz: Die Fahrgastrechte müssen massiv ausgebaut werden. Es muss Schluss sein mit der Trennung der Verkehrsträger, wenn ich wegen eines verspäteten Busses meinen Zug verpasse und dadurch eine zu definierende Verspätung überschreite muss es ebenso Fahrgastrechte geben wie in dem Fall, wenn man durch einen verspäteten Zug - auch wenn das weniger als eine Stunde ist - Anschlüsse anderer öffentlicher Verkehrsmittel verpasst und dadurch die maßgebliche Verspätungsschwelle überschreitet. Gleiches muss eben auch für lokale Busse und Straßenbahnen, Regionalbusse und Fernbusse sowie Fähren gelten.
Katastrophale Entscheidung und PR - und wie es besser ginge
interregio-2162, Donnerstag, 14.01.2016, 21:11 (vor 3754 Tagen) @ Hustensaft
Ich Finde diese Entscheidung Richtig, die Geschwindigkeit zu Reduzieren. Würden sie Trotzdem Schneller Fahren und es Passiert was ist das Geschreih Groß. Du bist auf der Autobahn unterwegs. Begrenzung auf 80 Km/h weil sich die Fahrbahn gehoben hat.Du Fährst Schneller Verlierst die Kontrolle und Landest in der Leitplanke oder Stehst Quer Einer Bremst zu Spät und/oder die Lichter sind bei dir Aus. Lieber erstmal Nachdenken und dan Schreiben.
Wer lesen kann ...
Hustensaft, Freitag, 15.01.2016, 06:11 (vor 3754 Tagen) @ interregio-2162
Hast Du vielleicht nicht genau gelesen? Ich sprach nicht davon, dass grundsätzlich etwas gegen die Tempodrosselung einzuwenden wäre, sondern nur davon, dass dies grundsätzlich passieren soll unabhängig davon, ob die erwartete/befürchtete Lage eintritt oder nicht. Oder um das für Dich zu übersetzen: Du fährst mit dem Auto auf eine schwarze Gewitterwand zu, die zwar am Horizont schon sichtbar ist, Du befindest Dich aber noch in strahlendem Sonnenschein. Reduzierst Du Dein Tempo schon, weil Du ja in 30 Kilometern in das Gewitter kommen könntest? Oder registrierst Du das, bist vorgewarnt, fährst aber zunächst unverändert weiter, bis die ersten Regentropfen auf die Fahrbahn fallen oder das Gewitter zumindest signifikant näher ist?
10-35 Minuten Verspätung: Warum ?
jotxl, Donnerstag, 14.01.2016, 22:27 (vor 3754 Tagen) @ Hustensaft
bearbeitet von jotxl, Donnerstag, 14.01.2016, 22:28
genau das frage ich mich auch. In Berlin heißt es in den Medien, die Züge nach Hannover und Hamburg (!!) haben dadurch Verspätungen von 10-30 Minuten.
Erstens haben die Züge nach Hamburg auch bei schönsten Sommerwetter oft Verspätung und 250 fahren die da eher selten.
Und Berlin-Hannover schaffen die IC-Ersatzzüge ebenfalls locker in der ICE-Fahrplanlage...
Informationen in der Live-Auskunft
Iarnród, Donnerstag, 14.01.2016, 21:37 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
Bei der Bahn-Live-Auskunft gibt es bei den ICE-Linien 42 und 43 unterschiedliche Hinweise zu eventuellen Verzögerungen, z.B. bei den Verbindungen von Stuttgart nach Köln einmal direkt, einmal mit Umsteigen in Mannheim mit 7 min. Umsteigezeit:
- ab 15:51 ICE 516: Stuttgart Hbf - Mannheim Hbf: Information. Die Ankunft verzögert sich bis zu 20 Minuten.Grund: Vorsorgliche Geschwindigkeitsreduzierung wegen bundesweit angekündigten Schneefalls und Eisaufkommens
- ab 16:51 ICE 1090: Stuttgart Hbf - Mannheim Hbf: Information. Die Ankunft verzögert sich bis zu 20 Minuten.Grund: Vorsorgliche Geschwindigkeitsreduzierung wegen bundesweit angekündigten Schneefalls und Eisaufkommens
ICE 504, ICE 104: Frankfurt(M) Flughafen Fernbf - Köln Hbf: Information. Die Ankunft verzögert sich um voraussichtlich 25 bis zu 35 Minuten.Grund: Vorsorgliche Geschwindigkeitsreduzierung wegen bundesweit angekündigten Schneefalls und Eisaufkommens
Kann dort pro Zug nur ein Ereignis eingestellt werden?
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
Berlin-Express, nähe BPHD, Donnerstag, 14.01.2016, 22:00 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von Berlin-Express, Donnerstag, 14.01.2016, 22:02
Da kann doch irgendwas nicht stimmen, mit 200 km/h wird man doch wohl nicht doppelt so lang brauchen wie mit 230 km/h.
Zu sehen zum Beispiel beim ICE 1587.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 14.01.2016, 23:16 (vor 3754 Tagen) @ Berlin-Express
Die Weichen in Kinding und Allersberg werden in abzweigender Position festgelegt. Daher musst du mit eher 140 km/h effektiver Geschwindigkeit rechnen. Weil du ja alle 15 km auf unter 100 km/h abbremsen musst und bei nasser Schiene die ICE auch nicht wieder allzu schnell auf 200 km/h sind.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
özFN, Freitag, 15.01.2016, 06:42 (vor 3754 Tagen) @ ICETreffErfurt
Die Weichen in Kinding und Allersberg werden in abzweigender Position festgelegt.
Wie kommst du darauf? Hat das DB Fernverkehr angeordnet? Eine Weisung von DB Netz gibt es nicht.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 15.01.2016, 08:51 (vor 3754 Tagen) @ özFN
Die Weichen in Kinding und Allersberg werden in abzweigender Position festgelegt.
Wie kommst du darauf? Hat das DB Fernverkehr angeordnet? Eine Weisung von DB Netz gibt es nicht.
War die letzten Jahre immer so. Zwar nur von kurzer Dauer, aber kam sehr oft vor. Ebenso in Limburg und Montabaur. Grund war, dass vor einigen Jahren mal Eisbrocken die Weichen blockiert hatten und man daher die Bahnhöfe nicht anfahren konnte. Deshalb werden bei starken Schneefall die Weichen in die abzweigende Stellung gebracht und dort belassen.
Kann sein, dass diese Maßnahme derzeit nicht gemacht wird, weil das Problem noch nicht aufgetreten ist.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
Celestar, Freitag, 15.01.2016, 10:38 (vor 3753 Tagen) @ ICETreffErfurt
Das ist halt der Schwachsinn, wenn auf SFS Gleiswechsel u.ä. nicht mit 200+km/h Weichen ausgestattet werden, um ein paar Euro zu sparen.
Nürnberg-Ingolstadt mit 200km/h geht in etwa 29 Minuten.
Die gesamte Strecke München-Hamburg geht mit einem ICE2-Vollzug, bei dem beide TKs in der Mitte sind. Warum also so eine Vmax eine Verspätung auf dieser Strecke hervorrufen sollte, ist mir unklar.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
ICE-TD, Freitag, 15.01.2016, 10:53 (vor 3753 Tagen) @ Celestar
bearbeitet von ICE-TD, Freitag, 15.01.2016, 10:53
Bei den Weichen an die Bahnsteige machen mehr als 100 km/h nicht viel Sinn, im Normalfall dienen die ja nur den haltenden Zügen und da muß man dann eh schon soweit runterbremsen um am Bahnsteig zum Stehen zu kommen. Dazu kommt noch der Vorteil der CIR-ELKE II, die Geschwindigkeitsbeschränkung muß nicht bereits ab dem Einfahrsignal gefahren werden sondern erst ab der Weiche.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
Celestar, Freitag, 15.01.2016, 11:03 (vor 3753 Tagen) @ ICE-TD
im Normalfall
Genau das ist das Problem.
Dann sollte man im Nichtnormallfall, wie heute, vielleicht die Weichen in gerader Stellung lassen und die beiden Bahnhöfe mit Bussen versorgen.
Verkehrsinfrastruktur darf doch nicht nur für den 'Normalfall' dimensionert werden, sondern Ausfälle (wie z.B. eine feststeckende Weiche) mit minimalen Einbußen der Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit verkraften.
Celestar
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
bahnerausleidenschaft, Freitag, 15.01.2016, 11:09 (vor 3753 Tagen) @ Celestar
Und die Bahnhöfe überhaupt nicht anzufahren wäre die bessere Entscheidung? Das erkläre mal den ganzen Pendler die in Montabaur und Limburg auf der KRM einsteigen wollen. Die freuen sich bestimmt auf eine Busfahrt.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
Celestar, Freitag, 15.01.2016, 11:13 (vor 3753 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
KRM ist die eine Sache. NIM is eine andere.
Der Zeitverlust BUS/RE ist von Kinding nach Nürnberg klein, von Allersberg nach Nürnberg vernachlässigbar.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
Alexander, Freitag, 15.01.2016, 12:49 (vor 3753 Tagen) @ Celestar
Hi,
KRM ist die eine Sache. NIM is eine andere.
Der Zeitverlust BUS/RE ist von Kinding nach Nürnberg klein, von Allersberg nach Nürnberg vernachlässigbar.
Bus Kinding - Nürnberg ca. 75 Minuten Fahrzeit,
Bus Allersberg - Nürnberg ca. 40 Minuten Fahrzeit.
(Beides Erfahrungswerte aus der Organisation von Bussen auf dieser Strecke)
Im Vergleich der Zug:
Kinding - Nürnberg: 30 Minuten
Allersberg - Nürnberg: 13 Minuten
Ins Verhältnis darfst du das gerne setzen. Da sind dir ca. 5-6 Minuten Fahrzeitverlust des ICE mehr als verschmerzbar.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 15.01.2016, 16:37 (vor 3753 Tagen) @ Celestar
Dann sollte man im Nichtnormallfall, wie heute, vielleicht die Weichen in gerader Stellung lassen und die beiden Bahnhöfe mit Bussen versorgen.
Verkehrsinfrastruktur darf doch nicht nur für den 'Normalfall' dimensionert werden, sondern Ausfälle (wie z.B. eine feststeckende Weiche) mit minimalen Einbußen der Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit verkraften.
KRM ist die eine Sache. NIM is eine andere.
Der Zeitverlust BUS/RE ist von Kinding nach Nürnberg klein, von Allersberg nach Nürnberg vernachlässigbar.
Also die RE-Fahrgäste sollen Bus fahren (jewewis deutlich über 30 Min. Zeitverlust, bei Schnee im Stau deutlich mehr), damit die ICE mit 200 km/h in Kinding und Allersberg (jeweils max. 2 Minuten Zeitverlust) durchfahren können???
Sorry, aber das ist mit deutlichem Abstand das dümmste, was ich in diesem Forum jemals gelesen habe!
Zusätzlich darft du gerne der BEG erklären (und bezahlen) dass die Stationen nicht bedient werden.
Es ist absolut richtig, dass die Weichen zu den Bahnsteigen gestellt werden. Abgesehen davon, dass m.M. auf der NIM der MNX wichtiger, als ICE ist.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
özFN, Freitag, 15.01.2016, 15:27 (vor 3753 Tagen) @ ICETreffErfurt
Die Weichen in Kinding und Allersberg werden in abzweigender Position festgelegt.
Wie kommst du darauf? Hat das DB Fernverkehr angeordnet? Eine Weisung von DB Netz gibt es nicht.
War die letzten Jahre immer so. Zwar nur von kurzer Dauer, aber kam sehr oft vor.
Kann ich während meiner Dienstzeit dort in den letzten Jahren nicht bestätigten.
Höchstens mal ein einzelner Zug, wenn eine Weiche einmal nicht wollte.
Ich erhalte stets +15-25.
musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 23:31 (vor 3754 Tagen) @ Berlin-Express
bearbeitet von musicus, Donnerstag, 14.01.2016, 23:34
ggf. haben die Züge bereits reichlich Verspätung, wenn sie in Nürnberg ankommen. Dann die 25 on top und die Stunde ist voll.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
611 040, Erfurt, Freitag, 15.01.2016, 06:13 (vor 3754 Tagen) @ Berlin-Express
Wird auf der NIM planmäßig mit 300 km/h gefahren ?
Auf der KRM fahren die Züge ja planmäßig nur mit 230 km/h. Nur im Verspätungsfall werden 300 km/h ausgfahren. Da dürfte sich der Zeitverlust in Grenzen halten.
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60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
Berlin-Express, nähe BPHD, Freitag, 15.01.2016, 17:55 (vor 3753 Tagen) @ 611 040
Wird auf der NIM planmäßig mit 300 km/h gefahren ?
Weiß ich nicht, aber ICE 1587 ist eh ein ICE-T der nur 230 km/h fahren kann ;).
Auf der KRM fahren die Züge ja planmäßig nur mit 230 km/h. Nur im Verspätungsfall werden 300 km/h ausgfahren. Da dürfte sich der Zeitverlust in Grenzen halten.
Ich bin letztens mit einem pünktlichen Zug, trotzdem 306 km/h auf der KRM gefahren, hatte aber zu folge, dass wir 8 Minuten zu früh in Siegburg eintrafen.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
bahnerausleidenschaft, Freitag, 15.01.2016, 18:00 (vor 3753 Tagen) @ Berlin-Express
Wird auf der NIM planmäßig mit 300 km/h gefahren ?
Weiß ich nicht, aber ICE 1587 ist eh ein ICE-T der nur 230 km/h fahren kann ;).
Auf der KRM fahren die Züge ja planmäßig nur mit 230 km/h. Nur im Verspätungsfall werden 300 km/h ausgfahren. Da dürfte sich der Zeitverlust in Grenzen halten.
Ich bin letztens mit einem pünktlichen Zug, trotzdem 306 km/h auf der KRM gefahren, hatte aber zu folge, dass wir 8 Minuten zu früh in Siegburg eintrafen.
Wäre mir auch neu das die 300 nur bei Verspätung gefahren werden.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
611 040, Erfurt, Freitag, 15.01.2016, 22:57 (vor 3753 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Ich bin letztens mit einem pünktlichen Zug, trotzdem 306 km/h auf der KRM gefahren, hatte aber zu folge, dass wir 8 Minuten zu früh in Siegburg eintrafen.
Wäre mir auch neu das die 300 nur bei Verspätung gefahren werden.
Siehst du doch: bei 300km/h kommt man 8 Minuten zu früh an. Also ist ja der Fpl dafür ausgelegt dass man langsamer fährt. Da die Strecke aber ja 300km/h zulässt kann man im Verspätungsfall die Vmax 300 ausfahren um dann trotzdem pünktlich in FFlug bzw. Siegburg/Bonn anzukommen.
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60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
bahnerausleidenschaft, Freitag, 15.01.2016, 23:26 (vor 3753 Tagen) @ 611 040
Ich bin letztens mit einem pünktlichen Zug, trotzdem 306 km/h auf der KRM gefahren, hatte aber zu folge, dass wir 8 Minuten zu früh in Siegburg eintrafen.
Wäre mir auch neu das die 300 nur bei Verspätung gefahren werden.
Siehst du doch: bei 300km/h kommt man 8 Minuten zu früh an. Also ist ja der Fpl dafür ausgelegt dass man langsamer fährt. Da die Strecke aber ja 300km/h zulässt kann man im Verspätungsfall die Vmax 300 ausfahren um dann trotzdem pünktlich in FFlug bzw. Siegburg/Bonn anzukommen.
Ich fahre auch mit pünktlichen Zügen 300 km/h.
60 - 65 Minuten Verspätung für Nürnberg - München ???
611 040, Erfurt, Samstag, 16.01.2016, 16:19 (vor 3752 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Ja kommt auf den Tf an. Wenn er halt gerne schneller fährt und dann die zu frühe Zeit in Frankflug bzw. Siegburg/Bonn absteht ist das ja auch okay. Nur halt ökonomisch nicht so sinnvoll. Aber wenn die Tfs es bei deinen Fahrten machen ist doch toll, dass macht Spaß.
Meine letzte Fahrt auf der KRM war im ICE 203; der ist glaub höchtens 285 km/h gefahren. Es gab auch eine LA mit 160km/h aber wir waren trotzdem pünktlich.
PS: Sicher weißt du (bahnerausleidenschaft) auch etwas zum Türschließvorgang im FV.
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Auswirkung z.B. bei ICE 511 und 521
DaniReu91, Worms, Freitag, 15.01.2016, 07:00 (vor 3754 Tagen) @ RhBDirk
511 kam mit +8 am "Fernflughafen" an; 521 kam gar pünktlich an...
Auswirkung z.B. bei ICE 511 und 521
Iarnród, Freitag, 15.01.2016, 07:09 (vor 3754 Tagen) @ DaniReu91
511 kam mit +8 am "Fernflughafen" an; 521 kam gar pünktlich an...
Das ist ja fast normal. Nach misslungenen Kupplungen der Zugteile in Köln in den vergangenen Wintern gab es auch schon +30 ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.
Auswirkung z.B. bei ICE 511 und 521
Gambrinus, Freitag, 15.01.2016, 10:31 (vor 3753 Tagen) @ DaniReu91
511 kam mit +8 am "Fernflughafen" an; 521 kam gar pünktlich an...
Ist das denn mit 200 auf der KRM möglich? Ich habe das Gefühl, dass die aktuell immer noch 300 fahren. Wurde die Anweisung zunächst wieder aufgehoben?
Gruß, Gambrinus!
Auswirkung z.B. bei ICE 511 und 521
ICE-TD, Freitag, 15.01.2016, 10:48 (vor 3753 Tagen) @ Gambrinus
511 kam mit +8 am "Fernflughafen" an; 521 kam gar pünktlich an...
Ist das denn mit 200 auf der KRM möglich?
Ja, der 521 nimmt alle Unterwegshalte mit, da ist man in Montabaur meist 4 min später, wenn man dann beim Aufenthalt in den Bahnhöfen 1 min gut machen kann, zwischen Limburg Süd und F-Flugh. ist auch noch eine Fahrzeitreserve, dann kann man Plan im Flughafen sein. Bei den Zügen die durchfahren von Kön bis F-Flughafen oder nur in Siegburg halten bringen die 200 km/h etwa 10 min Verspätung.
ab 14 Uhr hinfällig
Martin, Freitag, 15.01.2016, 12:08 (vor 3753 Tagen) @ RhBDirk
Ab 14 Uhr werden wieder die regulären Geschwindigkeiten im Fernverkehr gefahren, so die Veröffentlichung der ZVL
Interessant, denn...
Steffen, Freitag, 15.01.2016, 14:25 (vor 3753 Tagen) @ Martin
...hier in Stuttgart hat es erst angefangen zu Schneien :D
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War jemand um 14 Uhr im Zug, der von 200 auf 300 ging? ;-)
AbschnittE, Freitag, 15.01.2016, 14:47 (vor 3753 Tagen) @ Martin
- kein Text -
War jemand um 14 Uhr im Zug, der von 200 auf 300 ging? ;-)
özFN, Freitag, 15.01.2016, 15:37 (vor 3753 Tagen) @ AbschnittE
Die Zugdaten für anzeigengeführte Züge lassen sich nur im Stillstand ändern. ;-)
War jemand um 14 Uhr im Zug, der von 200 auf 300 ging? ;-)
AbschnittE, Freitag, 15.01.2016, 16:06 (vor 3753 Tagen) @ özFN
"Meine Damen und Herren, wir werden nun kurz anhalten, um dann mit normaler Geschwindigkeit weiterzufahren. Bitte halten Sie die Türen geschlossen" – ich kann mir die Durchsage lebhaft vorstellen... ;-)