DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1 (Allgemeines Forum)

Karolinger, Donnerstag, 07.01.2016, 06:54 (vor 3810 Tagen)

Aus der aktuellen DB mobil:

Ab Dezember 2017 wird das modernste Flaggschiff der Deutschen Bahn durch Deutschland fahren und die erste Generation des Intercity-Express ersetzen. In Folge werden die Hochgeschwindigkeitszüge auch in die Schweiz unterwegs sein.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 07.01.2016, 08:46 (vor 3810 Tagen) @ Karolinger

Die Info ist nicht neu, die ICE1 sollten ja von ihren derzeitigen Linien auf Berlin-München und in (ehemaligen) IC-Verkehr weichen.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

Karolinger, Donnerstag, 07.01.2016, 10:22 (vor 3810 Tagen) @ Paladin

Die Info ist nicht neu, die ICE1 sollten ja von ihren derzeitigen Linien auf Berlin-München und in (ehemaligen) IC-Verkehr weichen.

Jetzt ist sie aber erstmals offiziell, bisher war es nur "Flurfunk".

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1, 7-teiliger ICx kommt nicht

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 07.01.2016, 10:29 (vor 3810 Tagen) @ Karolinger
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 10:29

Das die 7-teiligen ICx nun doch nicht kommen sollen, hat sich ja schon bei der Flottentaufe in Berlin angekündigt. Mal sehen wann die DB dies auch offiziell so verlautbaren lässt.

Immerhin hat man eine Splittergattung weniger und die ICE-T werden wohl noch bis nach 2030 im Dienst bleiben.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1, 7-teiliger ICx kommt nicht

telemaxx, Bremen, Hannover, Donnerstag, 07.01.2016, 10:30 (vor 3810 Tagen) @ ICETreffErfurt

Woher stammt die Info denn? Aus internen Kreisen der DB? Inwiefern klang das bei der Flottentaufe an?

Indizien für Wegfall des 7-Teilers

telemaxx, Bremen, Hannover, Donnerstag, 07.01.2016, 10:36 (vor 3810 Tagen) @ telemaxx

Hier heißt es jedenfalls: "Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wird der neue Hochgeschwindigkeitszug den Regelbetrieb im ICE-Netz aufnehmen und sukzessive die ICE-1 und ICE-2 Flotten ersetzen."

Dort gibt es ebenfalls eine Grafik: http://www.deutschebahn.com/contentblob/10468422/infografik_ice4_meilensteine_medienp/d...

Da steht für März 2015: "Planen und Umwandeln der Bestellung auf zwölfteilige ICE 4 Züge"

Ein großer Rückschritt

Lehrter Bahnhof, Donnerstag, 07.01.2016, 14:58 (vor 3810 Tagen) @ telemaxx

Durch diese super engen Wagen verliert die Bahn einen weiteren Wettbewerbsvorteil ggü. Flugzeugen und Bussen. Da kommen ja nicht mehr zwei Personen aneinander vorbei.

Ein großer Rückschritt

611 040, Erfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 17:03 (vor 3810 Tagen) @ Lehrter Bahnhof

Also wie im ICE-T ??? Da ist ja durch die NT der Wageninneraum schmaler, ich hatte soagr den direkten Vergleich:
Bin neben dem gleichen Sitzpartner nach Nürnberg erst 403 dann Bpmz unmod und zurück 411 und 401 gefahren. Man den schmaleren Innenraum im ICE-T schon gemerkt aber trotzdem war die Fahrt mit Komfortneigung durch den Spessart sehr schön. War leider meine einzige Fahrt im ICE-T bisher.

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Ein großer Rückschritt

Lehrter Bahnhof, Donnerstag, 07.01.2016, 18:03 (vor 3810 Tagen) @ 611 040

Ja, und der war als IC-Ersatz gedacht. 17 Zentimeter Unterschied machen schon was aus.

DB Community: Bahn möchte auf 7-Teiler verzichten

telemaxx, Bremen, Hannover, Mittwoch, 03.02.2016, 14:06 (vor 3783 Tagen) @ ICETreffErfurt

Aus der Service Community:
Die 7-teiligen ICE 4-Garnituren wurden nicht direkt abbestellt. Generell möchte die DB aber schon auf die 7-teiligen Garnituren verzichten und dafür mehr 12-teilige Züge ausgeliefert bekommen. Aktuell stehen wir mit Siemens in Kontakt. Konkrete Ergebnisse gibt es dazu aber noch nicht. /ki

Quelle: https://community.bahn.de/questions/1048293-richtig-7-teiligen-icx-abbestellt-wurden

45 7-teilige ICx fallen weg, dafür kommen 25 ICE4

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 07.01.2016, 09:53 (vor 3810 Tagen) @ Karolinger
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 09:54

Was auch schon die Runde macht, dass man die 45 ICx in 25 ICE4 umgewandelt hat. Anstelle von 315 Wagen (45*7) für 230 km/h kommen also 300 Wagen (25*12) für 250 km/h.

Damit ist auch klar, dass die Intercity-Linien 30, 31, 32, 60 und 62 vollständig in das ICE-Netz integriert werden.

IC 26, 61 und 77 wird wohl ICneu und der Rest dann IC2 (IC-D).

Die EC-Linien 27, 87 und 88 sollen perspektivisch mit Wagenmaterial der Nachbarbahnen ausgestattet werden.

45 7-teilige ICx fallen weg, dafür kommen 25 ICE4

611 040, Erfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 10:34 (vor 3810 Tagen) @ ICETreffErfurt

Was auch schon die Runde macht, dass man die 45 ICx in 25 ICE4 umgewandelt hat. Anstelle von 315 Wagen (45*7) für 230 km/h kommen also 300 Wagen (25*12) für 250 km/h.

Also insgesamt 155 12-teilige ICE 4.

Damit ist auch klar, dass die Intercity-Linien 30, 31, 32, 60 und 62 vollständig in das ICE-Netz integriert werden.

Das war ja klar, die 7 Teiler sollten ja auch als ICE 4 fahren. (à la ICE-T: BR 411+415)


IC 26, 61 und 77 wird wohl ICneu und der Rest dann IC2 (IC-D).

Und für nur die drei Linien 770 Wagen... ???


Die EC-Linien 27, 87 und 88 sollen perspektivisch mit Wagenmaterial der Nachbarbahnen ausgestattet werden.

Warum immer alle ECs mit Wagen der Nachbarbahnen ??? Dann soll die DB eben mehr ICneu Wagen bestellen damit sie auch "ihren Anteil" zum EC leisten kann.

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45 7-teilige ICx fallen weg, dafür kommen 25 ICE4

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 07.01.2016, 10:39 (vor 3810 Tagen) @ 611 040

Was auch schon die Runde macht, dass man die 45 ICx in 25 ICE4 umgewandelt hat. Anstelle von 315 Wagen (45*7) für 230 km/h kommen also 300 Wagen (25*12) für 250 km/h.


Also insgesamt 155 12-teilige ICE 4.

Nein 110 12-teilige ICE4 (85 aus der ursprünglichen Bestellung + 25 aus der Umwandlung)

Damit ist auch klar, dass die Intercity-Linien 30, 31, 32, 60 und 62 vollständig in das ICE-Netz integriert werden.


Das war ja klar, die 7 Teiler sollten ja auch als ICE 4 fahren. (à la ICE-T: BR 411+415)

Nein, die 7-teiligen ICx waren sogar mal als Intercity geplant. Wurde aber mittlerweile verworfen.


IC 26, 61 und 77 wird wohl ICneu und der Rest dann IC2 (IC-D).


Und für nur die drei Linien 770 Wagen... ???


Die EC-Linien 27, 87 und 88 sollen perspektivisch mit Wagenmaterial der Nachbarbahnen ausgestattet werden.


Warum immer alle ECs mit Wagen der Nachbarbahnen ??? Dann soll die DB eben mehr ICneu Wagen bestellen damit sie auch "ihren Anteil" zum EC leisten kann.

Zusätzlich zu den ICneu.

Die 770 neuen Wagen, wenn es überhaupt soviel werden gehen dann auf die Linien 26, 27, 61, 62, 77.

Die Linien 87 und 88 will die SBB in Kooperation mit der DB mit neuen Neige-Zügen ausstatten. Ob man sich da finanziell einig wird, weiß ich allerdings nicht.

45 7-teilige ICx fallen weg, dafür kommen 25 ICE4

611 040, Erfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 11:00 (vor 3810 Tagen) @ ICETreffErfurt


Nein 110 12-teilige ICE4 (85 aus der ursprünglichen Bestellung + 25 aus der Umwandlung)

Es ist doch überall von 130 12teiligen ICE 4 die Rede + die 25 die aus der 7teiler-Bestellung umgewandelt wurden.

Zusätzlich zu den ICneu.

Die 770 neuen Wagen, wenn es überhaupt soviel werden gehen dann auf die Linien 26, 27, 61, 62, 77.

Ich denke Linie 61 sollte IC2 werden. Stattdessen L 55 mit ICneu.


Die Linien 87 und 88 will die SBB in Kooperation mit der DB mit neuen Neige-Zügen ausstatten. Ob man sich da finanziell einig wird, weiß ich allerdings nicht.

ICN ??

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45 7-teilige ICx fallen weg, dafür kommen 25 ICE4

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 11:12 (vor 3810 Tagen) @ 611 040


Nein 110 12-teilige ICE4 (85 aus der ursprünglichen Bestellung + 25 aus der Umwandlung)

Es ist doch überall von 130 12teiligen ICE 4 die Rede + die 25 die aus der 7teiler-Bestellung umgewandelt wurden.

Nein, die 130 Stück beziehen sich auf 85 12Teiler+45 7-Teiler:

5,3 Milliarden Euro investiert die Bahn in die Anschaffung von zunächst 130 solcher Züge. Davon sind 85 Stück für den Hochgeschwindigkeitsverkehr bis 250 km/h ausgelegt - sie werden die älteren ICE-Generationen 1 und 2 ablösen. Die 45 kürzeren Züge fahren bis zu 230 km/h schnell und sollen den Intercity- und Eurocity-Verkehr in die Zukunft katapultieren.

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/auto-verkehr/bahn-stattet-ic-und-ec-zuege-mit-...

Die Linien 87 und 88 will die SBB in Kooperation mit der DB mit neuen Neige-Zügen ausstatten. Ob man sich da finanziell einig wird, weiß ich allerdings nicht.


ICN ??

Nein Alstom Pendolinos (ETR610) oder Bombardier Dostos mit Wankkompensation.

45 7-teilige ICx fallen weg, dafür kommen 25 ICE4

611 040, Erfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 11:39 (vor 3810 Tagen) @ SPFVG

[...] Bombardier Dostos mit Wankkompensation.

Die könnte die DB auchmal gebrauchen statt ihrer IC2.;)
Nee Spaß bei Seite also passive NT wie damals im Talgo der DB.

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45 7-teilige ICx fallen weg, dafür kommen 25 ICE4

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 12:05 (vor 3810 Tagen) @ 611 040
bearbeitet von SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 12:05

[...] Bombardier Dostos mit Wankkompensation.


Die könnte die DB auchmal gebrauchen statt ihrer IC2.;)
Nee Spaß bei Seite also passive NT wie damals im Talgo der DB.

Ne das ist auch aktiv, denn da wird aktiv Kraft ausgeübt und Elektronik dafür verbaut.
Nur halt anders als bei der klassischen NT und auch nicht so stark, da der Neigewinkel viel geringer ist.

45 7-teilige ICx fallen weg, dafür kommen 25 ICE4

ICE-TD, Donnerstag, 07.01.2016, 11:06 (vor 3810 Tagen) @ ICETreffErfurt

Die 770 neuen Wagen, wenn es überhaupt soviel werden gehen dann auf die Linien 26, 27, 61, 62, 77.

Die Linie 55 nicht vergessen. Laut einigen Beiträgen hier im Forum soll die dann auch auf ICneu umgestellt werden da die Dosto-IC mit ihren 160 km/h doch einiges an Fahrzeitreserven kosten und daher nicht unbedingt ideal für die Linie sind.

Linie 87 IC-D

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 07.01.2016, 16:26 (vor 3810 Tagen) @ ICETreffErfurt

Die Linien 87 (..) will die SBB in Kooperation mit der DB mit neuen Neige-Zügen ausstatten.

Quatsch. Dort werden 2017 die IC-D eingeführt und die bleiben auch die nächsten Jahrzehnte. Das teilsubventionierte Modell mit der NVBW wird DB Bahn nichtmehr aufgeben, auch wenn entlang der Gäubahn und in der Schweiz weiter von NT geträumt werden wird.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

Linie 87 IC-D

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 09.01.2016, 20:05 (vor 3808 Tagen) @ 218 466-1

Hoi,

Quatsch. Dort werden 2017 die IC-D eingeführt und die bleiben auch die nächsten Jahrzehnte. Das teilsubventionierte Modell mit der NVBW wird DB Bahn nichtmehr aufgeben, auch wenn entlang der Gäubahn und in der Schweiz weiter von NT geträumt werden wird.

Du redest quatsch. Dieser Vertrag DB/NVBW/SBB mit den DoIC endet Ende 2025. Dann muss das sowieso neu verhandelt werden, egal was die DB meint zu wollen. Und die SBB erwarten demnächst die vollständige Zulassung für bogenschnellen Betrieb ihrer RABe 503 in Deutschland.
Es gibt Verträge, die auf deutscher Seite auch unterschrieben wurden, dass die Fahrzeiten mit dem Einsatz von Neigetechnik verkürzt werden sollen. Die DoIC kamen nur, weil man nun jahrelang keine Neigezüge hatte dafür. Das ändert sich aber bald und damit wären dann für die Nachfolgeverträge nach 2025 die Neigezüge dann auch Vertragsgrundlage.
Für die SBB und die Schweizer Regierung ist ganz klar, dass man bei Verfügbarkeit von Neigezügen im Fernverkehr auf der Gäubahn auf gar keine Verträge eingeht, welche diese nicht enthalten. Und vielleicht sind die Nachfolgeverträge ab Ende 2025 auch mit NVBW-Kooperation? Auch die NVBW wird keine DoIC-Verträge mehr eingehen, falls Neigezüge verfügbar wären.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Linie 87 IC-D

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 09.01.2016, 21:04 (vor 3808 Tagen) @ Twindexx

Dieser Vertrag DB/NVBW/SBB mit den DoIC endet Ende 2025. Dann muss das sowieso neu verhandelt werden, egal was die DB meint zu wollen. Und die SBB erwarten demnächst die vollständige Zulassung für bogenschnellen Betrieb ihrer RABe 503 in Deutschland.

Das heißt gar nichts. Verträge können verlängert, oder mit den selben Bedingungen mit den IC-D neu aufesetzt werden, z.B. wenn die NVBW dann Gebrauchtfahrzeuge zulassen sollte.

Für die SBB und die Schweizer Regierung ist ganz klar, dass man bei Verfügbarkeit von Neigezügen im Fernverkehr auf der Gäubahn auf gar keine Verträge eingeht, welche diese nicht enthalten.

Schon erstaunlich, dass die schweizer Regierung meint, bestimmen zu können, was auf deutschen Bahstrecken zu fahren hat.

Und vielleicht sind die Nachfolgeverträge ab Ende 2025 auch mit NVBW-Kooperation? Auch die NVBW wird keine DoIC-Verträge mehr eingehen, falls Neigezüge verfügbar wären.

Die NVBW wird keinen reinen FV subventionieren. Ansonsten müssten die "RABe 503" auch mindestens zweistündlich die kleineren Stationen bedienen.

Es wird hier so dargestellt, als ob die Rückkehr der NT schon bschlossene Sache sei, aber das ist nicht wahr.
Tatsache ist, dass das reine Spekulation ist, die m.M. zudem sehr unwahrscheinlich ist.
Wenn die DB und die NVBW nicht auf NT-Verträge eingehen, werden auch keine NT-Züge fahren. Da kann die schweizer Regierung machen was sie will.
Notfalls bricht man die Verbindungen eben in Schaffhausen, wenn keine Einigung erzielt wird.

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MET - Der beste Zug den es je gab
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Linie 87 IC-D

Benjamin.Keller, Samstag, 09.01.2016, 21:48 (vor 3808 Tagen) @ 218 466-1

Für die SBB und die Schweizer Regierung ist ganz klar, dass man bei Verfügbarkeit von Neigezügen im Fernverkehr auf der Gäubahn auf gar keine Verträge eingeht, welche diese nicht enthalten.


Schon erstaunlich, dass die schweizer Regierung meint, bestimmen zu können, was auf deutschen Bahstrecken zu fahren hat.

[X] Das hat er nicht behauptet.
[X] Umgekehrt wird ebenfalls ein Schuh draus.

Linie 87 IC-D

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 09.01.2016, 21:57 (vor 3808 Tagen) @ 218 466-1

Hoi,

Das heißt gar nichts. Verträge können verlängert, oder mit den selben Bedingungen mit den IC-D neu aufesetzt werden, z.B. wenn die NVBW dann Gebrauchtfahrzeuge zulassen sollte.

Nein, wenn eine Vertragspartei die Verträge nicht verlängert, dann werden sie nicht verlängert.

Schon erstaunlich, dass die schweizer Regierung meint, bestimmen zu können, was auf deutschen Bahstrecken zu fahren hat.

Deutschland hat den Vertrag unterschrieben. Die Gäubahn-Anstösser und die Landesregierung in Stuttgart unterstützen jegliche Bemühungen zur Erfüllung dieser Verträge. Aktuell wird an Studien gearbeitet, wie die Verträge mit der Schweiz eingehalten werden könnten. An diesen Studien ist das Ministerium in Stuttgart massgeblich als treibende Kraft beteiligt.

Im Prinzip wollen alle die Neigezüge zurückhaben. Wenn die SBB diese bald stellen könnten, also bitte. Ein eigenes Ding drehen kann die DB da auch nicht.

Die NVBW wird keinen reinen FV subventionieren. Ansonsten müssten die "RABe 503" auch mindestens zweistündlich die kleineren Stationen bedienen.

Wie dannzumal das Angebot aussehen könnte, ist noch gar nicht klar. Eigentlich will die NVBW den Stundentakt. Dann kann der EC-Neigezug als schneller Sprinter im 2h-Takt darübergelegt werden während andere Züge die kleineren Stationen stündlich bedienen.

Es wird hier so dargestellt, als ob die Rückkehr der NT schon bschlossene Sache sei, aber das ist nicht wahr.

Es wird hier von dir so dargestellt, dass die DoIC in Stein gemeisselt wären und Neigezüge undenkbar wären, aber das ist nicht wahr. ;-)

Wenn die DB und die NVBW nicht auf NT-Verträge eingehen, werden auch keine NT-Züge fahren.

Die NVBW folgt nur dem Auftrag des Ministeriums. Und das Ministerium will die Neigezüge, um die Verträge zu erfüllen. Da steht die DB mit ihren DoIC allein auf weiter Flur.

In einem Punkt hat die DB ja bereits eine Niederlage erlitten. Die DB wollte die IC Zürich-Stuttgart auch langfristig im 30er-Knoten belassen. Aber da machen alle anderen auch nicht mit. Das ist für SBB und NVBW nur eine Interimslösung, nachher wird wieder im 00-Knoten gefahren. Und für die Anschlüsse in Stuttgart geht 00-Knoten nur mit Neigetechnik.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Linie 87 IC-D

462 001, Taunus, Samstag, 09.01.2016, 22:44 (vor 3808 Tagen) @ Twindexx

Hallo in die Ostschweiz,

das Problem der 218er ist ganz einfach, sie mag keine NT. Aus diesem Grund darf sie auch kein anderer mögen;-)

Ich freue mich jetzt schon, wenn die 503er auf die Gäubahn kommen.

Gruss aus dem IC 2021

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717

Linie 87 IC-D

Baselaner, Sonntag, 10.01.2016, 08:02 (vor 3807 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Das heißt gar nichts. Verträge können verlängert, oder mit den selben Bedingungen mit den IC-D neu aufesetzt werden, z.B. wenn die NVBW dann Gebrauchtfahrzeuge zulassen sollte.


Nein, wenn eine Vertragspartei die Verträge nicht verlängert, dann werden sie nicht verlängert.

Schon erstaunlich, dass die schweizer Regierung meint, bestimmen zu können, was auf deutschen Bahstrecken zu fahren hat.


Deutschland hat den Vertrag unterschrieben. Die Gäubahn-Anstösser und die Landesregierung in Stuttgart unterstützen jegliche Bemühungen zur Erfüllung dieser Verträge. Aktuell wird an Studien gearbeitet, wie die Verträge mit der Schweiz eingehalten werden könnten. An diesen Studien ist das Ministerium in Stuttgart massgeblich als treibende Kraft beteiligt.

Was steht denn genau dadrin?

Im Prinzip wollen alle die Neigezüge zurückhaben. Wenn die SBB diese bald stellen könnten, also bitte. Ein eigenes Ding drehen kann die DB da auch nicht.

Die NVBW wird keinen reinen FV subventionieren. Ansonsten müssten die "RABe 503" auch mindestens zweistündlich die kleineren Stationen bedienen.


Wie dannzumal das Angebot aussehen könnte, ist noch gar nicht klar. Eigentlich will die NVBW den Stundentakt. Dann kann der EC-Neigezug als schneller Sprinter im 2h-Takt darübergelegt werden während andere Züge die kleineren Stationen stündlich bedienen.

Was kosten denn die neuen NT Züge a) in der Anschaffung und b) im laufenden Betrieb? Ich denke das wird ein kleiner Unterschied sein zum IC-Dosto.

Werden denn dann ab 2018 die NV Tickets auch in der schnellen IC-DOSTO Linie anerkannt? Wobei es ja hier auch erst ein Ersatzkonzept geben wird Dank Bombardier. ;)

Grüsse aus der Ostschweiz.

Grüße aus der Nordschweiz

Linie 87 IC-D

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 10.01.2016, 16:06 (vor 3807 Tagen) @ Baselaner

Hoi,

Was steht denn genau dadrin?

Im Artikel des Vertrags von Lugano steht:
Die Vertragsparteien wirken im Rahmen ihrer Zuständigkeiten darauf hin, dass Eisenbahngesellschaften aus beiden Staaten Massnahmen zum Zusammenwachsen ihrer benachbarten Netze, insbesondere zur Stärkung der beiden Korridore Stuttgart-Zürich und München-Lindau-Zürich vollziehen.¹ Die Reisezeit soll auf diesen Achsen durch Einsatz von Fahrzeugen mit Neigetechnik und gleichzeitigen punktförmigen Linienverbesserungen zwischen Stuttgart und Zürich auf 2¼ Stunden und zwischen München und Zürich auf 3¼ Stunden verkürzt werden, bei angemessener Frequenz der Züge. Eine denkbare Bündelung von Zügen zwischen Stuttgart bzw. München und Zürich über Ulm bleibt späteren Überlegungen vorbehalten.

¹ Siehe auch Art. 1 Abs. 2 des BB vom 3. März 1998 (AS 2000 1830)

Die Fahrzeiten wurden damals einfach mal so in die Verträge geschrieben. Es gab später dann noch diverse gemeinsame Gutachten bezüglich realistischer Zielfahrzeiten. Zwischen Zürich und München ist man derzeit als einziger Korridor in Deutschland vertragskonform auf Kurs. Hier sollen ab Dezember 2020 SBB-Twindexx mit Wankkompensation in 3h 27min in einem 2h-Takt verkehren.

Für die Achse Zürich-Stuttgart wurde mal 2005 eine Studie ausgearbeitet, die eine Fahrzeit von 2h 35min mit Neigezügen als realistisch bezeichnete (unter Berücksichtigung der von beiden Ländern jeweils vorgesehenen Investitionshöhe auf dieser Strecke).
Dazu mussten im deutschen Abschnitt ein paar Bogenweichen entfernt/in anderer Lage als normale Weichen neu eingebaut sowie drei Abschnitte auf Doppelspur ausgebaut werden. Im deutschen Verkehrsplan wurden für die Gäubahn etwa 160 Mio € vorgesehen. Auf Schweizer Seite sollten die Doppelspurabschnitte Hüntwangen-Rafz sowie Jestetten Süd-Fischerhölzlitunnel gebaut werden.
Während der Infrastrukturteil auf Schweizer Seite bereits vollständig abgeschlossen wurde nur sieben Jahre später auf Ende 2012 (Endkosten Gesamt 113.2 Mio CHF, ursprünglich veranschlagt wurden 130 Mio CHF), ist leider auf deutscher Seite auch 2016 noch kein einziger Schotterstein bewegt worden.

Ein Abschnitt auf deutscher Seite, Horb-Neckarhausen, hat wohl tatsächlich gute Chancen, innerhalb der nächsten zehn Jahre doch noch realisiert zu werden. Sollte man das mit den Bogenweichen auch noch schaffen, dann könnten Neigezüge tatsächlich im 2h-Takt diese Fahrzeiten erreichen. Die anderen beiden Doppelspurabschnitte wären wichtig, um dem Regionalverkehr und dem Güterverkehr keine Probleme zu bereiten in der Fahrplanerstellung.

Was kosten denn die neuen NT Züge a) in der Anschaffung und b) im laufenden Betrieb? Ich denke das wird ein kleiner Unterschied sein zum IC-Dosto.

Über die Anschaffungskosten braucht man sich ja nicht mehr streiten. Die SBB haben die Züge bereits im Einsatz oder warten auf die Ablieferung der letzten Nachbestellung. Dann wird man Ende 2016 insgesamt 19 Triebzüge des Typs RABe 503 im Bestand haben. Der Stückpreis in der Beschaffung lag zuletzt bei 30 Mio CHF pro siebenteiligem Triebzug.
Der Züge fahren jetzt erstmal die Verkehre Schweiz-Italien, ab Dezember 2016 gibts damit auch wieder eine tägliche Direktverbindung Zürich-Venedig durch den Gotthard-Basistunnel. Die Pendolino-Züge wären durch zusätzliche Bestellungen der Giruno-Triebzüge bei Stadler nach 2020 jederzeit aus dem Italienverkehr abziehbar.

Klar sind die RABe 503 teurer im laufenden Betrieb, sogar teurer wie die ICN RABDe 500. Aber sie würden fahrzeittechnisch eben auch Vorteile gegenüber der DoIC bieten. Die gleiche Rechnung machen die deutschen Bundesländer auch mit den Einsätzen von BR 611 und 612 im Regionalverkehr.

Werden denn dann ab 2018 die NV Tickets auch in der schnellen IC-DOSTO Linie anerkannt?

Im Abschnitt Singen-Stuttgart werden die regionalen Tickets in allen IC gelten, also auch in den schnellen. Im Abschnitt Schaffhausen-Singen in allen IC nur FV-Tarif der DB (damit man Durchreisenden weiterhin IC-Tickets zu entsprechenden Preisen verrechnen kann, wer schlau ist, wird dann also stückeln). Zürich-Schaffhausen ist natürlich normaler Schweizer Tarif.

Wobei es ja hier auch erst ein Ersatzkonzept geben wird Dank Bombardier. ;)

Die Loks der BR 147 mit CH-Paket dafür sind schon in Produktion, aber die Loks waren ja auch nie das Problem. Die Zulassung ist eine andere Frage. Die in Görlitz im Waggonbau haben ja noch ein paar andere Aufträge abzuarbeiten. Zusätzliche Fertigungskapazitäten wurden in Wroclaw und Bautzen eingerichtet. Aber den Rückstand holt man nicht über Nacht auf. Zuvor hatten und haben im Engineering die Aufträge SBB-Twindexx und ICx einfach auch eine höhere Priorität, weil da die Kunden viel mehr Druck machten. Bei den Do2010 mangelte es dann an Engineeringkapazitäten. Auch Leiharbeiter im Engineering, um die Engineeringkapazitäten kurzfristig zu erhöhen, halfen da nur noch bedingt. Wenn man einige Zeit wenig Auslastung im Engineering hat und dann plötzlich zeitgleich vier Grossaufträge mit entsprechendem Ressourcenbedarf (SNCF Omneo, Do2010, SBB Twindexx, ICx) zu bearbeiten hat, dann würde das jede Firma an den Anschlag bringen. ;-(

Bei den DoIC2 war von Anfang an vorgesehen, dass alle Kompositionen erst Juni 2018 ausgeliefert sein werden. Dezember 2017 sollten gerade mal soviele da sein, dass es kanpp für die Gäubahn bereits reichen würde.
Ich nehme aber nicht an, dass man ein mögliches Ersatzkonzept bereits komplett detailliert ausgearbeitet hat?


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Linie 87 IC-D

Baselaner, Sonntag, 10.01.2016, 21:23 (vor 3807 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Baselaner, Sonntag, 10.01.2016, 21:25

Hoi,

Was steht denn genau dadrin?


Im Artikel des Vertrags von Lugano steht:
Die Vertragsparteien wirken im Rahmen ihrer Zuständigkeiten darauf hin, dass Eisenbahngesellschaften aus beiden Staaten Massnahmen zum Zusammenwachsen ihrer benachbarten Netze, insbesondere zur Stärkung der beiden Korridore Stuttgart-Zürich und München-Lindau-Zürich vollziehen.¹ Die Reisezeit soll auf diesen Achsen durch Einsatz von Fahrzeugen mit Neigetechnik und gleichzeitigen punktförmigen Linienverbesserungen zwischen Stuttgart und Zürich auf 2¼ Stunden und zwischen München und Zürich auf 3¼ Stunden verkürzt werden, bei angemessener Frequenz der Züge. Eine denkbare Bündelung von Zügen zwischen Stuttgart bzw. München und Zürich über Ulm bleibt späteren Überlegungen vorbehalten.

¹ Siehe auch Art. 1 Abs. 2 des BB vom 3. März 1998 (AS 2000 1830)

Die Fahrzeiten wurden damals einfach mal so in die Verträge geschrieben. Es gab später dann noch diverse gemeinsame Gutachten bezüglich realistischer Zielfahrzeiten. Zwischen Zürich und München ist man derzeit als einziger Korridor in Deutschland vertragskonform auf Kurs. Hier sollen ab Dezember 2020 SBB-Twindexx mit Wankkompensation in 3h 27min in einem 2h-Takt verkehren.

Für die Achse Zürich-Stuttgart wurde mal 2005 eine Studie ausgearbeitet, die eine Fahrzeit von 2h 35min mit Neigezügen als realistisch bezeichnete (unter Berücksichtigung der von beiden Ländern jeweils vorgesehenen Investitionshöhe auf dieser Strecke).
Dazu mussten im deutschen Abschnitt ein paar Bogenweichen entfernt/in anderer Lage als normale Weichen neu eingebaut sowie drei Abschnitte auf Doppelspur ausgebaut werden. Im deutschen Verkehrsplan wurden für die Gäubahn etwa 160 Mio € vorgesehen. Auf Schweizer Seite sollten die Doppelspurabschnitte Hüntwangen-Rafz sowie Jestetten Süd-Fischerhölzlitunnel gebaut werden.
Während der Infrastrukturteil auf Schweizer Seite bereits vollständig abgeschlossen wurde nur sieben Jahre später auf Ende 2012 (Endkosten Gesamt 113.2 Mio CHF, ursprünglich veranschlagt wurden 130 Mio CHF), ist leider auf deutscher Seite auch 2016 noch kein einziger Schotterstein bewegt worden.

Ein Abschnitt auf deutscher Seite, Horb-Neckarhausen, hat wohl tatsächlich gute Chancen, innerhalb der nächsten zehn Jahre doch noch realisiert zu werden. Sollte man das mit den Bogenweichen auch noch schaffen, dann könnten Neigezüge tatsächlich im 2h-Takt diese Fahrzeiten erreichen. Die anderen beiden Doppelspurabschnitte wären wichtig, um dem Regionalverkehr und dem Güterverkehr keine Probleme zu bereiten in der Fahrplanerstellung.

Das wäre meines Erachtens die Chance den schnellen Verkehr mit Neigetechnikzüge zu fahren und die langsamen Takt mit IC-Do. Grund sie unten.

Was kosten denn die neuen NT Züge a) in der Anschaffung und b) im laufenden Betrieb? Ich denke das wird ein kleiner Unterschied sein zum IC-Dosto.


Über die Anschaffungskosten braucht man sich ja nicht mehr streiten. Die SBB haben die Züge bereits im Einsatz oder warten auf die Ablieferung der letzten Nachbestellung. Dann wird man Ende 2016 insgesamt 19 Triebzüge des Typs RABe 503 im Bestand haben. Der Stückpreis in der Beschaffung lag zuletzt bei 30 Mio CHF pro siebenteiligem Triebzug.
Der Züge fahren jetzt erstmal die Verkehre Schweiz-Italien, ab Dezember 2016 gibts damit auch wieder eine tägliche Direktverbindung Zürich-Venedig durch den Gotthard-Basistunnel. Die Pendolino-Züge wären durch zusätzliche Bestellungen der Giruno-Triebzüge bei Stadler nach 2020 jederzeit aus dem Italienverkehr abziehbar.

Klar sind die RABe 503 teurer im laufenden Betrieb, sogar teurer wie die ICN RABDe 500. Aber sie würden fahrzeittechnisch eben auch Vorteile gegenüber der DoIC bieten. Die gleiche Rechnung machen die deutschen Bundesländer auch mit den Einsätzen von BR 611 und 612 im Regionalverkehr.

Werden denn dann ab 2018 die NV Tickets auch in der schnellen IC-DOSTO Linie anerkannt?


Im Abschnitt Singen-Stuttgart werden die regionalen Tickets in allen IC gelten, also auch in den schnellen. Im Abschnitt Schaffhausen-Singen in allen IC nur FV-Tarif der DB (damit man Durchreisenden weiterhin IC-Tickets zu entsprechenden Preisen verrechnen kann, wer schlau ist, wird dann also stückeln). Zürich-Schaffhausen ist natürlich normaler Schweizer Tarif.

Natürlich muss man sich sowohl über Anschaffungs-, wie auch Betriebskosten Gedanken machen. Denn die SBB fährt ja nicht umsonst. Wenn es deutlich teurer ist wird sich das Land die Bestellung 3 mal überlegen. Hier wären die niedrigen Kosten des IC-Do von Vorteil, um a) den Kunden eine direkte Verbindung anzubieten und b) das ganze für NV Kunden auf der langsamen Linie freizugeben. Somit hätte man denke ich "jeden" glücklich gemacht, wenn das Land dabei nur die langsame und viel kostengünstigen Fahrzeuge bezuschussen muss.

Wobei es ja hier auch erst ein Ersatzkonzept geben wird Dank Bombardier. ;)


Die Loks der BR 147 mit CH-Paket dafür sind schon in Produktion, aber die Loks waren ja auch nie das Problem. Die Zulassung ist eine andere Frage. Die in Görlitz im Waggonbau haben ja noch ein paar andere Aufträge abzuarbeiten. Zusätzliche Fertigungskapazitäten wurden in Wroclaw und Bautzen eingerichtet. Aber den Rückstand holt man nicht über Nacht auf. Zuvor hatten und haben im Engineering die Aufträge SBB-Twindexx und ICx einfach auch eine höhere Priorität, weil da die Kunden viel mehr Druck machten. Bei den Do2010 mangelte es dann an Engineeringkapazitäten. Auch Leiharbeiter im Engineering, um die Engineeringkapazitäten kurzfristig zu erhöhen, halfen da nur noch bedingt. Wenn man einige Zeit wenig Auslastung im Engineering hat und dann plötzlich zeitgleich vier Grossaufträge mit entsprechendem Ressourcenbedarf (SNCF Omneo, Do2010, SBB Twindexx, ICx) zu bearbeiten hat, dann würde das jede Firma an den Anschlag bringen. ;-(

Ganz ehrlich? Das ist ein Armutszeugnis. Wenn man einen Vertrag eingeht, dann sollte man ihn auch einhalten. Aber BT wird sich sicherlich über die Vertragsstrafen freuen, die es dann gibt wenn sie (wieder mal) was versprechen und (wieder mal) nicht einhalten... Irgendwo traurig wie ich finde.

Bei den DoIC2 war von Anfang an vorgesehen, dass alle Kompositionen erst Juni 2018 ausgeliefert sein werden. Dezember 2017 sollten gerade mal soviele da sein, dass es kanpp für die Gäubahn bereits reichen würde.
Ich nehme aber nicht an, dass man ein mögliches Ersatzkonzept bereits komplett detailliert ausgearbeitet hat?

Natürlich gibt es das schon. ;) Sowohl von DB wie auch von der SBB. Und die IC-Do werden dabei nur in Deutschland fahren ... ;)


Grüsse aus der Ostschweiz.

Viele Grüße zurück.

Linie 87 IC-D

Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 11.01.2016, 00:36 (vor 3807 Tagen) @ Baselaner

Hoi,

Das wäre meines Erachtens die Chance den schnellen Verkehr mit Neigetechnikzüge zu fahren und die langsamen Takt mit IC-Do. Grund sie unten.

Der Vorschlag hätte tatsächlich was. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und den langsamen IC-Takt im Stundentakt verkehren zu lassen (gemäss den Planungen der Landesregierung eines BaWü-weiten Stundentakts als Mindestangebot) Alle zwei Stunden ab Singen weiter nach Zürich und in den anderen Stunden in Singen Anschluss an den schnellen EC-Neigezug nach Zürich. Derjenige IC-Dosto könnte dann weiter nach Konstanz verkehren. Alle zwei Stunden eine Direktverbindung Konstanz-Stuttgart hätte was. Dann könnte man diese IC-Dosto auf den Schnellzug Konstanz-St. Gallen durchbinden. Es gibt mittlerweile in der Ostschweiz politische Vorstösse, auf eine Direktverbindung St. Gallen-Stuttgart hinzuarbeiten statt nur direkte Anschlusszüge St. Gallen-Singen.

Natürlich muss man sich sowohl über Anschaffungs-, wie auch Betriebskosten Gedanken machen. Denn die SBB fährt ja nicht umsonst. Wenn es deutlich teurer ist wird sich das Land die Bestellung 3 mal überlegen. Hier wären die niedrigen Kosten des IC-Do von Vorteil, um a) den Kunden eine direkte Verbindung anzubieten und b) das ganze für NV Kunden auf der langsamen Linie freizugeben. Somit hätte man denke ich "jeden" glücklich gemacht, wenn das Land dabei nur die langsame und viel kostengünstigen Fahrzeuge bezuschussen muss.

Die Fahrzeuge werden ja nicht bezuschusst. Die NVBW zahlt im Vertrag ab Dezember 2017 nur den Ausgleich von Regionaltarif zu IC-Tarif. Im Prinzip kassiert DB Fernverkehr unter dem Strich pro Fahrgast immer den vollen IC-Tarif und es kommen ja auch noch alle jetzigen RE-Reisende dazu. Da müsste man schon recht viel Mist bauen, damit das für die DB keinen rechten Gewinn abwirft.

Ganz ehrlich? Das ist ein Armutszeugnis.

Und was hättest du gemacht? Die angedrohten Vertragsstrafen bei SBB-Twindexx und ICx waren übrigens höher.

Natürlich gibt es das schon. ;) Sowohl von DB wie auch von der SBB. Und die IC-Do werden dabei nur in Deutschland fahren ... ;)

Knapp zwei Jahre vorher ist man sich da schon so sicher? Na SBB-seitig ist das ja auch keine Hexerei, die jetzigen Kompositionen weiter einzusetzen. Aber das sieht eher nach terminlichen Problemen mit dem ETCS Baseline 3 aus, dass für Zürich-Singen benötigt wird. Das BAV verlangt das ab 2017 für Neuzulassungen. Da müssen die anderen Hersteller auch erstmal beweisen, dass sie das rechtzeitig schaffen. Bisher hat das noch niemand. Und ich wage jetzt einfach mal die Prognose, dass Dezember 2017 kein einziger ICE 1 für VDE 8 zur Verfügung steht weil Alstom das ETCS nicht rechtzeitig hinbekommt.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Linie 87 IC-D

Baselaner, Montag, 11.01.2016, 07:05 (vor 3806 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Baselaner, Montag, 11.01.2016, 07:06

Hoi,

Natürlich muss man sich sowohl über Anschaffungs-, wie auch Betriebskosten Gedanken machen. Denn die SBB fährt ja nicht umsonst. Wenn es deutlich teurer ist wird sich das Land die Bestellung 3 mal überlegen. Hier wären die niedrigen Kosten des IC-Do von Vorteil, um a) den Kunden eine direkte Verbindung anzubieten und b) das ganze für NV Kunden auf der langsamen Linie freizugeben. Somit hätte man denke ich "jeden" glücklich gemacht, wenn das Land dabei nur die langsame und viel kostengünstigen Fahrzeuge bezuschussen muss.


Die Fahrzeuge werden ja nicht bezuschusst. Die NVBW zahlt im Vertrag ab Dezember 2017 nur den Ausgleich von Regionaltarif zu IC-Tarif. Im Prinzip kassiert DB Fernverkehr unter dem Strich pro Fahrgast immer den vollen IC-Tarif und es kommen ja auch noch alle jetzigen RE-Reisende dazu. Da müsste man schon recht viel Mist bauen, damit das für die DB keinen rechten Gewinn abwirft.

Über die Tickets holt such das EVU aber wieder die Kosten rein. Und wo es kostengünstigere Fahrzeugkosten gibt, kann man diese an die Kunden (hier u.a. das Land Baden Württemberg) weiter geben.

Ganz ehrlich? Das ist ein Armutszeugnis.


Und was hättest du gemacht? Die angedrohten Vertragsstrafen bei SBB-Twindexx und ICx waren übrigens höher.

Verabredest du dich am Samstagabend zur gleichen Uhrzeit mit 3 verschiedenen Leuten an jeweils unterschiedlichen Orten? Sorry, aber das ist kein Argument. Wenn ich die Kapazitäten nicht habe kann ich das nicht machen ...

Natürlich gibt es das schon. ;) Sowohl von DB wie auch von der SBB. Und die IC-Do werden dabei nur in Deutschland fahren ... ;)


Knapp zwei Jahre vorher ist man sich da schon so sicher? Na SBB-seitig ist das ja auch keine Hexerei, die jetzigen Kompositionen weiter einzusetzen. Aber das sieht eher nach terminlichen Problemen mit dem ETCS Baseline 3 aus, dass für Zürich-Singen benötigt wird. Das BAV verlangt das ab 2017 für Neuzulassungen. Da müssen die anderen Hersteller auch erstmal beweisen, dass sie das rechtzeitig schaffen. Bisher hat das noch niemand. Und ich wage jetzt einfach mal die Prognose, dass Dezember 2017 kein einziger ICE 1 für VDE 8 zur Verfügung steht weil Alstom das ETCS nicht rechtzeitig hinbekommt.

Ich bin mal auf den ICx/ICE4 gespannt, wie dort die Zulassungen laufen. Momentan sieht es ja nach meinem jetzigen Kenntnisstand relativ gut aus...

Grüsse aus der Ostschweiz.

Viele Grüße zurück

45 7-teilige ICx fallen weg, dafür kommen 25 ICE4

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 09.01.2016, 19:46 (vor 3808 Tagen) @ ICETreffErfurt

Hoi,

Die Linien 87 und 88 will die SBB in Kooperation mit der DB mit neuen Neige-Zügen ausstatten. Ob man sich da finanziell einig wird, weiß ich allerdings nicht.

Die Züge kaufen die SBB allein, da muss man sich finanziell nicht einig werden. Die DB muss dann einfach pro Einsatz eine Fahrzeugmiete entrichten. Aber das ist überall so, auch für die jetzigen SBB-Wagenzüge im DB-Netz zahlt die DB eine Fahrzeugmiete und die SBB zahlen für die ICE Fahrzeugmiete für die Leistungen im SBB-Netz.
Da ändert halt eben nur mal das Rollmaterial und damit auch die Kosten der Fahrzeugmiete.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

30 Min ICE-Takt berücksichtigt?

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 10:59 (vor 3810 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 11:00

Was auch schon die Runde macht, dass man die 45 ICx in 25 ICE4 umgewandelt hat. Anstelle von 315 Wagen (45*7) für 230 km/h kommen also 300 Wagen (25*12) für 250 km/h.

Damit ist auch klar, dass die Intercity-Linien 30, 31, 32, 60 und 62 vollständig in das ICE-Netz integriert werden.

IC 26, 61 und 77 wird wohl ICneu und der Rest dann IC2 (IC-D).

Die EC-Linien 27, 87 und 88 sollen perspektivisch mit Wagenmaterial der Nachbarbahnen ausgestattet werden.

Hast Du dabei auch schon die geplanten ICE-Halbstundentakte berücksichtigt?
Die werden ja auch noch ICEs binden.

Langfristig nur noch ICE und Nahverkehr?!

bendo, Donnerstag, 07.01.2016, 18:08 (vor 3810 Tagen) @ ICETreffErfurt

Hallo zusammen,

dass die bisherigen ICE-1 Teile des InterCity-Verkehrs übernehmen sollen, habe ich von offizieller Seite noch nie gehört. Bedeutet das dann, das bisherige ICE-1-Material verkehrt als "IC", oder werden die bisherigen IC-Linien zu ICE-Linien hochgestuft?

Letzteres würde die weitere Fortführung der seit Jahren anhaltenden Produktverwässerung bei gleichzeitig weiterer Entfernung vom Geiste des ICE-Verkehrs aus 1991 bedeuten. Wird es irgendwann nur noch "ICE" und "Nahverkehr" geben?!

Grüße, bendo

Langfristig nur noch ICE und Nahverkehr?!

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 07.01.2016, 18:23 (vor 3810 Tagen) @ bendo

Bedeutet das dann, das bisherige ICE-1-Material verkehrt als "IC",

Nein.

oder werden die bisherigen IC-Linien zu ICE-Linien hochgestuft?

Ja.


Letzteres würde die weitere Fortführung der seit Jahren anhaltenden Produktverwässerung bei gleichzeitig weiterer Entfernung vom Geiste des ICE-Verkehrs aus 1991 bedeuten.

"ICE" ist schon lange nicht mehr als "Hochgeschwindigkeitszug" definiert.

Wird es irgendwann nur noch "ICE" und "Nahverkehr" geben?!

Falls die IC2 (IC-D) irgendwann zum RE heruntergestuft werden ja. Außer das "ICneu" Phantom mit 770 einstöckigen neuen Wagen kommt noch.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

MartinN, Fricktal, Schweiz, Donnerstag, 07.01.2016, 10:14 (vor 3810 Tagen) @ Karolinger

Hallo zusammen

Aus der aktuellen DB mobil:

Ab Dezember 2017 wird das modernste Flaggschiff der Deutschen Bahn durch Deutschland fahren und die erste Generation des Intercity-Express ersetzen. In Folge werden die Hochgeschwindigkeitszüge auch in die Schweiz unterwegs sein.

Haben den die ICE4 bereits eine Zulassung für die Schweiz? Ansonsten ware spätestens in Basel SBB schluss.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 07.01.2016, 10:15 (vor 3810 Tagen) @ MartinN
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 10:16

Ja, die 12-teiligen ICE4 sollen eine Zulassung für Schweiz und Österreich erhalten und entsprechend mit ETCS Baseline 3 (für Level 2 und Limited Supervision) ausgerüstet werden.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 11:02 (vor 3810 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 11:03

Ja, die 12-teiligen ICE4 sollen eine Zulassung für Schweiz und Österreich erhalten und entsprechend mit ETCS Baseline 3 (für Level 2 und Limited Supervision) ausgerüstet werden.

Na das wird die Disponenten freuen, da kann man dann ganz andere Umläufe zusammenstellen.

Würde mich freuen, wenns so käme. Mit 110 identischen ICE4 kann gar nicht so viel schief laufen, da Ersatzfahrzeuge schnell gefunden sein sollten.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass der ICE4 nicht auch noch schwankt ;)

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

ICE-TD, Donnerstag, 07.01.2016, 11:08 (vor 3810 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von ICE-TD, Donnerstag, 07.01.2016, 11:09

Ja, die 12-teiligen ICE4 sollen eine Zulassung für Schweiz und Österreich erhalten und entsprechend mit ETCS Baseline 3 (für Level 2 und Limited Supervision) ausgerüstet werden.

Ich glaube nicht das man alle ICE4 für den Schweizverkehr ausrüsten wird, Österreich ist weniger ein Problem, aber für die Schweiz bedarf es eines anderen Stromabnehmers und eventuell zusätzliche Dach- und Hochspannungsausrüstung dafür.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 11:18 (vor 3810 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 11:19

Ja, die 12-teiligen ICE4 sollen eine Zulassung für Schweiz und Österreich erhalten und entsprechend mit ETCS Baseline 3 (für Level 2 und Limited Supervision) ausgerüstet werden.


Ich glaube nicht das man alle ICE4 für den Schweizverkehr ausrüsten wird, Österreich ist weniger ein Problem, aber für die Schweiz bedarf es eines anderen Stromabnehmers

Dafür gibts bei 12 Wagen genügend Platz. Konkret ist der 12-Teiler laut offiziellen Siemens PDF mit 4 Stromabnehmern verteilt auf 2 Wagen geplant. Da könnte man also sogar 2 schweizer Stromabnehmer erwarten.

und eventuell zusätzliche Dach- und Hochspannungsausrüstung dafür.

Wieso eine andere Hochspannungsausrüstung? 15 kV Wechselspannung bei 16,7 Hz sind 15 kV Wechselspannung bei 16,7 Hz, egal wie breit der Stromabnehmer ist.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

ICE-TD, Donnerstag, 07.01.2016, 11:52 (vor 3810 Tagen) @ SPFVG

Wieso eine andere Hochspannungsausrüstung? 15 kV Wechselspannung bei 16,7 Hz sind 15 kV Wechselspannung bei 16,7 Hz, egal wie breit der Stromabnehmer ist.

Zusätzliche Stromabnehmer bedeuten zusätzliche Dachleitung, Isolatoren und Dachtrennschalter.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 12:02 (vor 3810 Tagen) @ ICE-TD

Wieso eine andere Hochspannungsausrüstung? 15 kV Wechselspannung bei 16,7 Hz sind 15 kV Wechselspannung bei 16,7 Hz, egal wie breit der Stromabnehmer ist.


Zusätzliche Stromabnehmer bedeuten zusätzliche Dachleitung, Isolatoren und Dachtrennschalter.

Schon klar, aber wie besagt sind sowieso 4 Stück vorgesehen. Ich glaube also nicht, dass man von "zusätzlichen" Stromabnehmer ausgehen kann.

Quelle z.B:
http://www.schienenfahrzeugtagung.at/download/PDF2013/06_Offer.pdf
Seite/Page 12

Hier stehts auch konkret:
Die Züge des erstens Abruf sind für den Einsatz in Deutschland und Österreich (12 Stück des siebenteiligen Typs K1n) geeignet, die zwölfteiligen K3s für den Einsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
http://www.zukunft-mobilitaet.net/3924/zukunft/icx-db-fernverkehr-nachfolger-ice-ic/

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

MartinN, Fricktal, Schweiz, Donnerstag, 07.01.2016, 13:08 (vor 3810 Tagen) @ SPFVG

Quelle z.B:
http://www.schienenfahrzeugtagung.at/download/PDF2013/06_Offer.pdf
Seite/Page 12

Hier stehts auch konkret:
Die Züge des erstens Abruf sind für den Einsatz in Deutschland und Österreich (12 Stück des siebenteiligen Typs K1n) geeignet, die zwölfteiligen K3s für den Einsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
http://www.zukunft-mobilitaet.net/3924/zukunft/icx-db-fernverkehr-nachfolger-ice-ic/

Hallo

Ahh, dann werden also die ersten ICE4 frühestens in 2017 in die Schweiz kommen. Denke so nach Zulssungsfahrten wohl erst auf Fahrplanwechsel 2017/2018.
Was ich auch gelesen habe, dass auch Fahrten nach Italien angedacht sind oder aber zumindest eine Option sind.Das müssten dann ja ebenfalls der genannte K3s sein und der müsste dann aber doch schon eine zusätzliche Ausrüstung für 25KV/50Hz und 1.5KV DC haben.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 14:53 (vor 3810 Tagen) @ MartinN

Hallo

Ahh, dann werden also die ersten ICE4 frühestens in 2017 in die Schweiz kommen. Denke so nach Zulssungsfahrten wohl erst auf Fahrplanwechsel 2017/2018.
Was ich auch gelesen habe, dass auch Fahrten nach Italien angedacht sind oder aber zumindest eine Option sind.Das müssten dann ja ebenfalls der genannte K3s sein und der müsste dann aber doch schon eine zusätzliche Ausrüstung für 25KV/50Hz und 1.5KV DC haben.

Wo soll das gestanden sein und v.a. wann?
Ich hab nur eine Info in einer alten ERI zur BeNe-Ausschreibung gefunden. Dort bot Siemens anfangs auch mit einem modifizierten ICx mit, aber der elektrische Teil soll deutlich anders sein, da man mit der Zwischenkreisspannung i.H.v. 1500V bei den in Italien gültigen 3000V (nicht 1500V!) keinen Blumentopf gewinnt.

Der 7-Teiler war mal für die Niederlande mit 1,5 kV geplant, aber der wurde mittlerweile ganz sicher gestrichen, laut den aktuellen Gerüchten sogar generell alle 7-Teiler.

So oder so: Vom ICx würde ich keine andersartigen Sonderformen mehr erwarten. Auslandseinsätze werden durch günstigere Lok/Wagenzüge durchgeführt. Mehrsystemlösungen gibt es dort wegen der Güterloks schon schlüsselfertig von der Stange.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

611 040, Erfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 17:08 (vor 3810 Tagen) @ SPFVG

So oder so: Vom ICx würde ich keine andersartigen Sonderformen mehr erwarten. Auslandseinsätze werden durch günstigere Lok/Wagenzüge durchgeführt. Mehrsystemlösungen gibt es dort wegen der Güterloks schon schlüsselfertig von der Stange.

Vor allem kann ein normaler IC-Wagen à la Apmz,Bpmz... fast in ganz Europa eingesetzt werden. Die Lok kann an der Grenze gewechselt werden, dann braucht man nochnichtmal Mehrsystemloks. Das ist allemal billiger und wirtschaftlicher als Mehrsystem-ICE4 mit Zugsicherungssystemen und Stromabnehmern für CH,A,F,B,NL,...

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

IC-Wagen ins Ausland

Fabian318, Münster i. W., Freitag, 08.01.2016, 08:38 (vor 3809 Tagen) @ 611 040

Vor allem kann ein normaler IC-Wagen à la Apmz,Bpmz... fast in ganz Europa eingesetzt werden. Die Lok kann an der Grenze gewechselt werden

Die Wagen müssen schon mehrspannungsfähig sein. Das dürfte schätzungsweise auf einen eher geringen Teil der genannten Wagengattungen zutreffen.

IC-Wagen ins Ausland

611 040, Erfurt, Freitag, 08.01.2016, 12:29 (vor 3809 Tagen) @ Fabian318

Die IC-Wagen (und damit auch die ältesten Kisten Bimz und Bwmz) fuhren bis Luxembourg und immernoch regelmäßig nach Amsterdam. Diese Garnituren müssen dann auf jeden Fall mehrspannungsfahig sein, auch wenn das nicht alle DB-IC/EC-Wagen sind. Außerdem fahren DB-ECs nach Österreich die Wagen müssten auch mehrspannungsfähig sein.

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

IC-Wagen ins Ausland

ICE-TD, Freitag, 08.01.2016, 12:32 (vor 3809 Tagen) @ 611 040

Die IC-Wagen (und damit auch die ältesten Kisten Bimz und Bwmz) fuhren bis Luxembourg und immernoch regelmäßig nach Amsterdam. Diese Garnituren müssen dann auf jeden Fall mehrspannungsfahig sein, auch wenn das nicht alle DB-IC/EC-Wagen sind. Außerdem fahren DB-ECs nach Österreich die Wagen müssten auch mehrspannungsfähig sein.

Nach Österreich nicht, da ist die Fahrdrahtspännung auch 15 kV AC, als 1000 V ZS-Spannung, nach Luxembourg dagegen müssen sie mit 1500 V AC ZS-Spannung umgehen können, nach Holland mit 1500 V DC.

IC-Wagen ins Ausland

611 040, Erfurt, Freitag, 08.01.2016, 12:35 (vor 3809 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von 611 040, Freitag, 08.01.2016, 12:36

So genau kenn ich mich mit ausländischen Stromsystemen nicht aus ;)
Aber jedenfalls steht fest dass IC/EC-Wagen der DB mehrspannungsfähig sind, wenn auch nur ein Teil.

Wäre mal interessant eine Übersicht über alle DB IC-Wagen zu haben und welche Ausstattung sie haben (ICmod,mehrsystemfähig,...) und in welchen Garnituren sie laufen, aber sowas wird es wohl nie geben. ;(

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Wieso sollte das ein Problem sein?

heineken, Donnerstag, 07.01.2016, 17:40 (vor 3810 Tagen) @ SPFVG
bearbeitet von heineken, Donnerstag, 07.01.2016, 17:40

Wo soll das gestanden sein und v.a. wann?
Ich hab nur eine Info in einer alten ERI zur BeNe-Ausschreibung gefunden. Dort bot Siemens anfangs auch mit einem modifizierten ICx mit, aber der elektrische Teil soll deutlich anders sein, da man mit der Zwischenkreisspannung i.H.v. 1500V bei den in Italien gültigen 3000V (nicht 1500V!) keinen Blumentopf gewinnt.

Was du ansprichst, spielt in Zeiten von 6,5 kV IGBT Leistungshalbleitern keine Rolle mehr. Die praktisch halbierte Zwischenkreisspannung war ein Problem bei bestimmten Verschaltungen zu Zeiten, als es noch keine Module mit 6,5 kV Sperrspannung gab, sondern 4,5 kV GTO en vogue waren. Durch die niedrigere ZK-Spannung würde das Kippmoment der Fahrmotoren zu weit absinken. Dem könnte man allenfalls beikommen (und das auch nur in Teilen), indem man die Fahrmotoren umschaltbar in Stern- und Dreieckschaltung macht. Sowas hat man, allerdings aus Gründen des 1,5 kV Betriebs (den es in Italien ja nun zum Glück nicht gibt), bei den ES64F4 gemacht. Treibt allerdings Kosten und Masse und – sofern man eine Gleichteilestrategie fährt – das dann unnötigerweise auch bei den Einsystemern.
Mit 6,5 kV IGBT speist man direkt in den Zwischenkreis ein (dann muß man allerdings bei ZK, PWR und Fahrmotoren Sorge tragen für die Überspannungen im 3kV DC-Netz) oder gruppiert die Vierquadrantensteller als Tiefsetzsteller um. Der Aufwand hierfür hält sich in Grenzen, v.a. wenn man die Sekundärwicklungen der Traktionstransformatoren dafür »mißbrauchen« kann. (Was beim ICx allerdings nicht der Fall sein dürfte, da man die Drosseln ja als separate Baugruppen in nicht-angetriebenen Wagen unterbringen würde /will. Soviel zum »konsequenten Power Car«-Konzept ;-)

Der 7-Teiler war mal für die Niederlande mit 1,5 kV geplant, aber der wurde mittlerweile ganz sicher gestrichen, laut den aktuellen Gerüchten sogar generell alle 7-Teiler.

Unabhängig, was bei der Mumpsbacke geplant war oder nicht: Schaut euch ICE 3MS (BR 406) und Velaro D (BR 407) an und deren Leistung unter den jeweiligen Stromsystemen.

Wieso sollte das ein Problem sein?

ICE-TD, Donnerstag, 07.01.2016, 18:13 (vor 3810 Tagen) @ heineken

Unabhängig, was bei der Mumpsbacke geplant war oder nicht: Schaut euch ICE 3MS (BR 406) und Velaro D (BR 407) an und deren Leistung unter den jeweiligen Stromsystemen.

Deren Leistung ist im DC-Netz fast halbiert, egal ob GTO(406)- oder IGBT(407)-Stromrichter.

Ja

heineken, Donnerstag, 07.01.2016, 18:16 (vor 3810 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von heineken, Donnerstag, 07.01.2016, 18:17

Unabhängig, was bei der Mumpsbacke geplant war oder nicht: Schaut euch ICE 3MS (BR 406) und Velaro D (BR 407) an und deren Leistung unter den jeweiligen Stromsystemen.

Deren Leistung ist im DC-Netz fast halbiert, egal ob GTO(406)- oder IGBT(407)-Stromrichter.

Was auch nicht an den Aktivelementen (GTO /IGBT) liegt. Die Ursache ist eine andere (und liegt erst einmal nicht am Oberstromgrenzwert an der Schnittstelle Strippe–Fahrzeug).

Wieso sollte das ein Problem sein?

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 20:21 (vor 3810 Tagen) @ heineken

Was du ansprichst, spielt in Zeiten von 6,5 kV IGBT Leistungshalbleitern keine Rolle mehr. Die praktisch halbierte Zwischenkreisspannung war ein Problem bei bestimmten Verschaltungen zu Zeiten, als es noch keine Module mit 6,5 kV Sperrspannung gab, sondern 4,5 kV GTO en vogue waren.

Tja, aber Siemens scheint 4,5 kV IGBTs zu verbauen, die gibts ja auch noch. Zumindest beträgt die Zwischenkreisspannung 1,5 kV und eben nicht 3 kV, wie sie für 6,5 kV Bauteile typisch wäre.
Ich zitiere gerne das betreffende Sätzlein aus der ERI 6/2012 Seite 287:

Die Zwischenkreisspannung des ICx von 1500 V erfordert zur Fahrt nach Italien einen Gewicht und Geld kostenden Tiefsetz-Eingangssteller oder eine komplett neu konzipierte Traktionsausrüstung mit 3000V Zwischenkreisspannung.

Also technisch möglich wärs sicherlich gewesen, aber halt teurer & aufwendiger.

Wieso Siemens 4,5 kV Teile verwendet ist die große Frage. Schlimmstenfalls ist es eine reine Sparmaßnahme, weil die Bauteile vielleicht billiger als die für 6,5 kV sind.

Wie dem auch sei, Italienverkehre sind sehr unwahrscheinlich. Das wird die DB entweder der SBB mit ihren Stadler EC250 und Rabe 503 überlassen oder eben eine passende MS-Lok für die neuen ICs einkaufen.

»Schrecklicher Verdacht« ;-)

heineken, Freitag, 08.01.2016, 23:03 (vor 3809 Tagen) @ SPFVG
bearbeitet von heineken, Freitag, 08.01.2016, 23:06

Nein, nicht wirklich so wie mal ein fieser TITANIC-Titel (07/02) hieß. Aber:

Zumindest beträgt die Zwischenkreisspannung 1,5 kV und eben nicht 3 kV, wie sie für 6,5 kV Bauteile typisch wäre.

Ich bin zwar noch gute 100 km von meiner Bibliothek mit SER/ERI-Ausgaben entfernt, aber ich werfe vorher gerne nochmal einen anderen Gedanken in den Raum:

Was, wenn die ZK-Spannung im AC-Betrieb die übliche Höhe um 2,8 kV aufweist und man für die ursprünglich und wohl nur für NL vorgesehene resp. von der DB nachgefragte Mehrsystemfähigkeit es sich projektiert mal ganz einfach gemacht hat und in diesem Fall die Pulswechselrichter per Direkteinspeisung der 1,5 kV FL-Spannung betreibt?
Als Ergebnis passiert doch folgendes: Die Kippmomente der Fahrmotoren gehen zurück gemäß:

mit 1 / omega^2 (das klassische 1 / v^2 der Asynchronmaschine; omega ist die Kreisfrequenz des Fahrmotors).

und zwar, nach Depenbrock und Steimel, ab dem Betriebspunkt, nennen wir ihn:
omega_calvin = 1,5 kV / 2,8 kV * sqrt [omega_2 * omega_1]

Wenn die verfügbaren Daten (Z/V-Diagramm des ICx) stimmen, dann ist das Verhältnis zwischen v1 (ca. 82 km/h) und v2 (230 km/h) mit dem Verhältnis 1:2,80 relativ hoch*. Was zu einem nennenswert geringeren Einbruch des Drehmoments bei einer solchen Einspeisung führt: ca. 0,9 * omega_1
(Steimel nennt da für eine »typische« Auslegung von 1:2,5 den Betriebspunkt 0,85 * omega_1).

Setzt man das dann in Relation zur Angabe einer (Stand 2011) mit 160 km/h deutlich niedrigeren Vmax für die Niederlande, erhält man für diese Vmax bei 1,5 kV Einspeisung eine aufgrund der deutlich niedrigeren Kippmomente erreichbare elektrische (!) Leistung von nur noch 1.218 kW resp. ein Drehmoment von 0,73 kNm pro Fahrmotor (bei angenommen i=2,5 und neuen Rädern).
Mit der, hier sicher nur näherungsweise anwendbaren und vom ICE 3 entliehenen Fahrwiderstandsformel (solche für die ICx liegen mir bislang nicht vor), kommt man bei V=160 km/h auf, et voila, ca. 1.060 kW notwendige Leistung am Rad.
(Verluste in Fahrmotoren und Getriebe nicht berücksichtigt.)

Für mich sieht das auf den ersten Blick recht plausibel aus.
V.a. wenn man bedenkt, daß man sich in diesem Fall die kosten- und massetreibende (!) Notwendigkeit der Umgruppierbarkeit der Phasenbausteine des Vierquadrantenstellers sparen kann. Bei einer »sauberen« Auslegung werden die in einem solchen Fall nämlich zum Hochsetzsteller. Aber, Achtung: Spule erforderlich! Und ob man da dann bei der Anforderung, alles in einem »Powercar« zu konsolidieren, mit dem »Mißbrauch« der Traktionswicklung(en) des Transformators hinkommt? Und bekanntlich ist schon die für DC-Betrieb notwendige Eingangsfilterdrossel nicht mehr im »Powercar« untergebracht. Von Verwendung einer Trafowicklung ganz zu schweigen.
Außerdem kosten derartigen Schaltungen auch passive und elektromechanische (Schütze) Bauteile. Und das bringt nochmal reichlich Gewicht auf die Waage.

Was denkt ihr?

*Ein hohes Verhältnis zwischen den Betriebspunkten v1 und v2 führt eher zu einem schlechteren Wirkungsgrad der Fahrmotoren. Spekulation resp. Frage: Kann die vglw. hohe Kreisfrequenz bei v2 etwas damit zu tun haben, daß die Fahrmotoren eigenbelüftet sind? Um dadurch einen größeren Volumenstrom zu erzeugen?

»Schrecklicher Verdacht« ;-)

ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 09.01.2016, 17:16 (vor 3808 Tagen) @ heineken

Sind die Zwischenspannungen der 12-Teiler auch bei 1,5 kV?

Sind es denn überhaupt 1,5 kV ZK-Spannung?

heineken, Samstag, 09.01.2016, 17:23 (vor 3808 Tagen) @ ICETreffErfurt

Außer der einen Literaturstelle in der SER/ERI, wie von SPFVG genannt, gibt es nirgendwo entsprechende Aussagen.
Mir liegt ein Foliensatz einer DMG-Veranstaltung vor, in dem zumindest mal der Hauptstromplan des Powercars sowie die für 1,5 kV DC zusätzlichen Elemente aufgeführt sind. Zur Spannungshöhe dort allerdings keine Angaben. Einzig aus der Verbindung der 1 kV ZS mit einer der beiden Traktionswicklungen im Powercar läßt sich allenfalls schließen auf das Design des Umrichters.
Und das läßt mich an den 1,5 kV ZK-Spannung doch zweifeln. Deshalb auch das Denkmodell mit den Kippmomenten der Fahrmotoren gestern Abend.

Sind es denn überhaupt 1,5 kV ZK-Spannung?

ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 09.01.2016, 17:26 (vor 3808 Tagen) @ heineken

Klingt fast so als wären nur die 7-Teiler vollständig für die Linie 77 optimiert gewesen und da die DB diese aber so nicht fahren will, machen sie für das gesamte Restnetz nur noch bedingt Sinn. Darum ist wohl die Umwandlung in 12-Teiler irgendwie logisch, da diese weit universeller einsetzbar sind.

Was Italientauglichkeit angeht, kann ich nicht mitreden, kenne ich südlich der Alpen im HGV zu wenig mit den technischen Rahmenbedingungen aus. Aber m.E. macht es keinen Sinn die ICx nach Italien fahren zu lassen.

Keine Sonderlösung 7-Teiler

heineken, Samstag, 09.01.2016, 19:05 (vor 3808 Tagen) @ ICETreffErfurt

Klingt fast so als wären nur die 7-Teiler vollständig für die Linie 77 optimiert gewesen (…)

Es ist kaum anzunehmen, daß man bei der DB oder Siemens allen Ernstes so weitgehende Sonderlösungen gewählt hatte, daß der 7-Teiler kaum noch mit dem 10-, später dann 12-Teiler korreliert hätte!
Sprich: Wenn man denn, um bei der im Raum stehenden Frage nach der Zwischenkreis-Spannung zu bleiben, vom üblichen Standarddesign 2,8 kV +/-x abweichen würde bei den 7-Teilern, müßte man auch andere Fahrmotoren verwenden. Die aber wiederum Auswirkungen auf das Drehgestell haben, evtl. konstruktive, mindestens aber doppelten Zulassungsaufwand.
Wenn man sich nicht die Hose mit der Kneifzange anzieht, wird man solche teure Sonderlösungen für wenige Einheiten also tunlichst vermeiden.

Was Italientauglichkeit angeht, kann ich nicht mitreden, kenne ich südlich der Alpen im HGV zu wenig mit den technischen Rahmenbedingungen aus. Aber m.E. macht es keinen Sinn die ICx nach Italien fahren zu lassen.

Das Eine ist der betriebwirtschaftliche Sinn eines Einsatzes. Das Andere die grundsätzliche Tauglichkeit der Technik dazu. Und da Siemens zumindet mal vollmundig davon gesprochen, daß das auf dieser Plattform möglich sei. Wenn ich mich da nicht irre.

Keine Sonderlösung 7-Teiler

SPFVG, Montag, 11.01.2016, 13:03 (vor 3806 Tagen) @ heineken

Klingt fast so als wären nur die 7-Teiler vollständig für die Linie 77 optimiert gewesen (…)


Es ist kaum anzunehmen, daß man bei der DB oder Siemens allen Ernstes so weitgehende Sonderlösungen gewählt hatte, daß der 7-Teiler kaum noch mit dem 10-, später dann 12-Teiler korreliert hätte!
Sprich: Wenn man denn, um bei der im Raum stehenden Frage nach der Zwischenkreis-Spannung zu bleiben, vom üblichen Standarddesign 2,8 kV +/-x abweichen würde bei den 7-Teilern, müßte man auch andere Fahrmotoren verwenden. Die aber wiederum Auswirkungen auf das Drehgestell haben, evtl. konstruktive, mindestens aber doppelten Zulassungsaufwand.
Wenn man sich nicht die Hose mit der Kneifzange anzieht, wird man solche teure Sonderlösungen für wenige Einheiten also tunlichst vermeiden.

Das würde dann aber wiederum für die 1,5 kV ZK-Spannung sprechen.
Gebaut wird, was bestellt ist.

Bestellt waren 15 kV und 1,5 kV. Die ganz einfache Lösung das dann zu realisieren ist dann doch eine ZK-Sp mit 1,5 kV, oder nicht?

Natürlich wären 3 kV für spätere Abrufe "schöner", aber wer macht in der Industrie freiwillig mehr, als bestellt wurde?

Das mit dem "Kippmoment" wäre natürlich auch eine "billige" Lösung, würde ich dem Verbund aus DB+Siemens durchaus zutrauen.

Aber: Dann hätte die ERI die Spannung wenigstens mit 1,5 - 3kV angeben müssen. Dabei muss man allerdings auch berücksichtigen, dass das mittlerweile ein sehr altes Zitat ist. Kann schon sein, dass damals jemand etwas falsch verstanden hatte.
Naja, früher oder später wird sich das Ganze schon aufklären, mittlerweile sind ja einige Züge unterwegs, d.h. mehr und mehr Personal hat damit Kontakt. Da wird schon noch was durchsickern.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

MartinN, Fricktal, Schweiz, Freitag, 08.01.2016, 10:16 (vor 3809 Tagen) @ SPFVG

Hallo

Wo soll das gestanden sein und v.a. wann?

Es stand hierhttp://www.zukunft-mobilitaet.net/3924/zukunft/icx-db-fernverkehr-nachfolger-ice-ic/ zwischen Bild 3 und 4 wo der neue ICE4 in einem Bahnhof steht und wenn man nach Italien möchte so müsste man entweder dies via Österreich oder aber der Schweiz tun

Ich hab nur eine Info in einer alten ERI zur BeNe-Ausschreibung gefunden. Dort bot Siemens anfangs auch mit einem modifizierten ICx mit, aber der elektrische Teil soll deutlich anders sein, da man mit der Zwischenkreisspannung i.H.v. 1500V bei den in Italien gültigen 3000V (nicht 1500V!) keinen Blumentopf gewinnt.

3KV DC stimmt natürlich. Ich verwechsle das immer mit Frankreich die 1.5KV DC haben


Der 7-Teiler war mal für die Niederlande mit 1,5 kV geplant, aber der wurde mittlerweile ganz sicher gestrichen, laut den aktuellen Gerüchten sogar generell alle 7-Teiler.

So oder so: Vom ICx würde ich keine andersartigen Sonderformen mehr erwarten. Auslandseinsätze werden durch günstigere Lok/Wagenzüge durchgeführt. Mehrsystemlösungen gibt es dort wegen der Güterloks schon schlüsselfertig von der Stange.

Da bin ich aber nicht ganz deiner Meinung. Wenn man mit Lok/Wagenzügen fährt, so muss die Lok in einem Kopfbahnhof mühsam und umständlich herausrangiert werden. Sollte man das so konstruieren, dass man eine Mehrsystemlok vorne und hinten anbringt um diese Rangiermanöver zu vermeiden so stellen sich die Italiener quer und fordern eine Neuzulassung der Fahrzeuge und dann kannst du das mit alten Wagenrollmaterial wahrscheinlich vergessen.
Den Trick wollte damals schon Cisalpino anwenden wegen der Lieferverzögerung der ETR610.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 09.01.2016, 20:43 (vor 3808 Tagen) @ MartinN

Hoi,

Es stand hier zwischen Bild 3 und 4 wo der neue ICE4 in einem Bahnhof steht und wenn man nach Italien möchte so müsste man entweder dies via Österreich oder aber der Schweiz tun

Nein, das steht da nicht. Da steht völlig korrekt, dass solche Züge optional beauftragt werden könnten. Da steht nicht, dass die bereits bestellten es schon könnten. Das heisst, die muss man dann erst bestellen. Und dann muss das erstmal entwickelt und gebaut werden. Das kann dann jede Konfiguration sein, nicht nur die zwölfteilige. Die bestellten Züge können nur 15 kV 16.7 Hz Wechselstrom und sind für Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgerüstet.

Das mit dem optional beauftragen ist vielleicht schön für Werbebroschüren, aber eine Entwicklung in die Richtung fand bestimmt noch nicht statt. Erst wenn dann mal einer sowas bestellt, kümmert man sich darum auch wirklich (und stellt dann vielleicht fest, dass es doch noch etwas komplizierter ist). Als die SBB ihre Züge ausgeschrieben haben, hat Siemens sich dann wohl erstmals damit beschäftigt. Aber nachdem niemand bei Siemens das Gefühl hatte, das Schweizer Behindertengesetz erfüllen zu wollen mittels Tiefeinstieg, wurde das Angebot ja von den SBB parkiert und damit fand da natürlich bei Siemens auch keine weitere Entwicklung für eine Italientauglichkeit statt.

Wenn man mit Lok/Wagenzügen fährt, so muss die Lok in einem Kopfbahnhof mühsam und umständlich herausrangiert werden. Sollte man das so konstruieren, dass man eine Mehrsystemlok vorne und hinten anbringt um diese Rangiermanöver zu vermeiden so stellen sich die Italiener quer und fordern eine Neuzulassung der Fahrzeuge und dann kannst du das mit alten Wagenrollmaterial wahrscheinlich vergessen.

Und der Triebzug braucht deiner Meinung nach keine Zulassung? Man kann beim Wagenzug auch einen Steuerwagen nehmen. Und Italien ist nicht das einzige andere Land. Nach Dänemark und in die Niederlande will die DB mit ICneu fahren, welche Mehrsystemlok und Steuerwagen haben.
Die DB fährt dann eben einfach nicht mit ihrem Rollmaterial nach Italien, so einfach ist das. Wenn die DB sowas wollte, hätte sie bei ICE 4 und ICneu den Herstellern das auch angegeben; hat sie aber nicht. Seitens der DB will man mit beidem nicht nach Italien, mit den ICneu auch nicht mal in die Schweiz.

Den Trick wollte damals schon Cisalpino anwenden wegen der Lieferverzögerung der ETR610.

Nein, wollte Cisalpino nicht. Cisalpino fuhr tatsächlich mit richtigen Wagenzügen und Re 484, aber ohne Sandwichbespannung. Die SBB hatten dann selbst nach der Cisalpino-Auflösung diese Möglichkeit der Sandwichbespannung mit Re 474 geprüft als Überbrückung bis zu den Giruno. Dann haben sich die SBB aber 2012 zu einer Nachbestellung der RABe 503/ETR 610 entschieden.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

agw, NRW, Freitag, 08.01.2016, 14:57 (vor 3809 Tagen) @ ICE-TD

Wieso eine andere Hochspannungsausrüstung? 15 kV Wechselspannung bei 16,7 Hz sind 15 kV Wechselspannung bei 16,7 Hz, egal wie breit der Stromabnehmer ist.


Zusätzliche Stromabnehmer bedeuten zusätzliche Dachleitung, Isolatoren und Dachtrennschalter.

Aber nicht zwangsweise, oder?
Die könnten auch beide über den gleichen Trennschalter geführt werden?
Und wenn sie direkt nebeneinander sind, ist die Leitung dafür auch recht kurz.

DB mobil: ICE 4 ersetzt ICE 1

ICE-TD, Samstag, 09.01.2016, 19:16 (vor 3808 Tagen) @ agw

Da müsste jeder Stromabnehmer einen Trennschalter haben, sonst gibt es das Problem das der auf dem Dach liegende Stromabnehmer unter Spannung steht, das wird an Bahnsteigen zum Sicherheitsproblem. Die 406er hat man teilweise bereits umgerüstet, die ICE-T hatten diese von Anfang an. Der 403 hat noch keine, das führt in Deutschland zu Problemen an 96 cm Bahnsteigen weil Reisende unter bestimmten Umständen dem unter Strom stehenden, auf dem Dach liegenden Stromabnehmer zu nahe kommen könnten. Deshalb gibt es beim ICE3 dann Restriktionen an diesen Bahnsteigen oder man läßt den Halt entfallen.

IC?

ktmb, Donnerstag, 07.01.2016, 10:29 (vor 3810 Tagen) @ Karolinger

Wird das IC-Material dann nur noch durch IC2 und die ominösen 770 Wagen ersetzt?
Herzliche Grüße
Jörg

IC?

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 07.01.2016, 10:34 (vor 3810 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 10:35

Wird das IC-Material dann nur noch durch IC2 und die ominösen 770 Wagen ersetzt?
Herzliche Grüße
Jörg

Ja oder zu ICE "aufgewertet".

  • IC-Linie 16 -> Umstellung auf ICE1, später ICE4
  • IC-Linie 26 -> ursprünglich geplant war Umstellung auf ICx, neu ist Umstellung auf ICE1 für eine Übergangszeit von paar Jahren und danach sollen die ICneu kommen
  • IC/EC-Linie 27 -> Umstellung auf ICneu oder Wagenmaterial der CD/ÖBB
  • IC-Linie 30 -> Umstellung auf ICE1, später ICE4
  • IC-Linie 31 -> Umstellung auf ICE1/ICE-T
  • IC-Linie 32 -> ursprünglich geplant war Umstellung auf ICx, neu ist Umstellung auf ICE1/ICE-T
  • IC-Linie 55 -> Umstellung auf IC2, danach Umstellung auf ICneu
  • IC-Linie 56 -> Umstellung auf IC2
  • IC-Linie 60 -> Umstellung auf ICE4 (Integration in die Linien 11/22/42/47/83)
  • IC-Linie 61 -> Umstellung auf IC2, später auf ICneu
  • IC/EC-Linie 62 -> ursprünglich geplant war Umstellung auf ICx, Umstellung auf ICneu oder ICE4 (Integration in die Linien 11/22/42/47/83)
  • EC-Linie 75 -> DSB-Wagenmaterial
  • EC-Linie 76 -> DSB-Wagenmaterial
  • IC/EC-Linie 77 -> ursprünglich geplant war Umstellung auf ICx, Umstellung auf ICneu
  • IC-Linie 87 -> Umstellung auf IC2, später Umstellung SBB-Fahrzeuge
  • IC-Linie 88 -> Umstellung auf SBB-Fahrzeuge

IC !

Karolinger, Donnerstag, 07.01.2016, 11:24 (vor 3810 Tagen) @ ICETreffErfurt

  • IC-Linie 16 -> Umstellung auf ICE1, später ICE4
  • IC-Linie 26 -> ursprünglich geplant war Umstellung auf ICx, neu ist Umstellung auf ICE1 für eine Übergangszeit von paar Jahren und danach sollen die ICneu kommen
  • IC/EC-Linie 27 -> Umstellung auf ICneu oder Wagenmaterial der CD/ÖBB
  • IC-Linie 30 -> Umstellung auf ICE1, später ICE4
  • IC-Linie 31 -> Umstellung auf ICE1/ICE-T
  • IC-Linie 32 -> ursprünglich geplant war Umstellung auf ICx, neu ist Umstellung auf ICE1/ICE-T
  • IC-Linie 55 -> Umstellung auf IC2, danach Umstellung auf ICneu
  • IC-Linie 56 -> Umstellung auf IC2
  • IC-Linie 60 -> Umstellung auf ICE4 (Integration in die Linien 11/22/42/47/83)
  • IC-Linie 61 -> Umstellung auf IC2, später auf ICneu
  • IC/EC-Linie 62 -> ursprünglich geplant war Umstellung auf ICx, Umstellung auf ICneu oder ICE4 (Integration in die Linien 11/22/42/47/83)
  • EC-Linie 75 -> DSB-Wagenmaterial
  • EC-Linie 76 -> DSB-Wagenmaterial
  • IC/EC-Linie 77 -> ursprünglich geplant war Umstellung auf ICx, Umstellung auf ICneu
  • IC-Linie 87 -> Umstellung auf IC2, später Umstellung SBB-Fahrzeuge
  • IC-Linie 88 -> Umstellung auf SBB-Fahrzeuge

So einfach wird das nicht.

Die Züge nach Westerland und Binz der IC-Linien 30 und 32 sollen auf ICneu (Westerland) bzw. ICE-T (Binz) umgestellt werden, hier kein Einsatz von ICE 1/ICE 4.
Bei der Linie 31/91 soll die teilweise Brechung der Linie in Frankfurt aufgegeben werden, sobald genügend ICE-T zur Verfügung stehen, hier kein Einsatz von ICE 1.

Die Linie 32 besteht nur aus Einzelzugpaaren. EC 114/115 siehe Linie 62, IC 118/119 weiterhin mit ÖBB-Material (bis zu einer möglichen späteren neuen IC-Linie Saarbrücken - Lindau), IC 2012/2013 "Allgäu" später mit ICneu. Für IC 2010/2011 "Loreley" sowie für IC 2222/2223 wäre ein ICE 1 völlig überdimensioniert und die ICE-T werden für die Linien 30/31 benötigt. Der ICE 1 käme allenfalls für die WE-Verstärker der Linie 32 in Frage bis die Linie 10 auf einen 30-Minuten-Takt mit ICE 4 umgestellt wird.

Die Linie 60 wäre ein Kandidat für den 7-teiligen ICE 4 gewesen. Da der 12-teiler hier überdimensioniert wäre, werden hier wohl wie auch auf der Linie 62 ICneu zum Einsatz kommen.

Eine spätere Umstellung von IC2-Linien auf ICneu setzt neue IC2-Linien voraus, die nach dem Stundentakt Stuttgart - Nürnberg und der neue IC-Linie Münster - Siegen - Karlsruhe kommen. Das ist aber ungewiss.

Danke für die Anmerkungen und Korrekturen

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 07.01.2016, 12:11 (vor 3810 Tagen) @ Karolinger

Zur Linie 32 kann ich nur sagen, dass ich mich hier explizit auf die Wochenendverstärker Köln-Berlin beziehe, die ja auch unter der Liniennummer 32 fahren, obwohl deren Laufweg größtenteils mit dem der Linie 10 identisch ist. Eigentlich müsste die Linie 10E in Anlehnung an die 50E heißen.

IC2 auf Saalebahn ab 2023 statt 2030

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 12:38 (vor 3810 Tagen) @ Karolinger

Eine spätere Umstellung von IC2-Linien auf ICneu setzt neue IC2-Linien voraus, die nach dem Stundentakt Stuttgart - Nürnberg und der neue IC-Linie Münster - Siegen - Karlsruhe kommen. Das ist aber ungewiss.

Nicht ganz, eine Linie kennt man immerhin:
Die einzige, in viel Schönsprech verpackte Neuigkeit sollte wohl die nunmehr offizielle Erklärung sein, dass die neuen IC auf der Saalbahn bereits ab 2024 statt erst 2030 fahren sollen.
http://www.fernverkehr-jena.de/news/items/ostthueringer-bahngipfel-in-jena.html

2030 bezieht sich natürlich auf die ursprüngliche Planung im neuen Fernverkehrskonzept.
Die Saale-ICs wären damit dessen erste Änderung.

IC2 auf Saalebahn ab 2023 statt 2030

ICE-TD, Donnerstag, 07.01.2016, 12:42 (vor 3810 Tagen) @ SPFVG

Fahren die IC2 nicht schon in wenigen Wochen bzw. Monaten auf der Saalebahn, zumindest bis Jena?

IC2 auf Saalebahn ab 2023 statt 2030

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 07.01.2016, 12:56 (vor 3810 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 13:00

Nein, IC 2152 und 2153 sind derzeit noch klassische IC1. Die Umstellung ist erst für den kleinen Fahrplanwechsel im Juni geplant. Mit IC 2153 bin ich am 28.12. sogar mal mitgefahren von Eisenach bis Jena-Göschwitz. Wobei ab Weimar die Auslastung nur noch gering war. Die Fahrt über Apolda-Camburg war aber landschaftlich schön. :-)

Auf der Linie 28 gibt es derzeit gar keine IC2, auch nicht als Ersatzzüge.

rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln

heineken, Donnerstag, 07.01.2016, 11:34 (vor 3810 Tagen) @ Karolinger
bearbeitet von heineken, Donnerstag, 07.01.2016, 11:36

Spannend, wie oft das ganze Konzept umgeschmissen wird. Damit meine ich nicht das technische der Züge, sondern das Einsatzkonzept der bestellten Einheiten. So sprach man doch 2013 noch vollmundig von 130 Einheiten als IC-Ersatz – zu einer Zeit, bei der die Margenschwäche des B-Netzes doch längst bekannt gewesen sein sollte, schließlich waren die Doppelstock-IC da auch schon bestellt – und markiert diese Zahl auch als »Mindestbestellmenge«. Üblicherweise ein Terminus auf Verkäuferseite (Siemens). Und weiter hieß es »Zur Reduzierung des Einstandspreises für die IC Nachfolge werden die Einmalkosten auf 220 Züge umgelegt.«

Da wirds dann doch erneut spannend, wann und wie man sich mit Siemens einigen wird über den »Break even«, der ja lt. gleicher Quelle bei 220 Zügen liegen soll. Züge: 7-Teiler, 10-Teiler, 12-Teiler? ;-)
Angeschmiert ist jetzt jedenfalls erstmal Bombardier, als Zulieferer für Wagenkästen und Laufdrehgestelle. Bspw. nurmehr 300 statt 360 Drehgestelle.

Weiß man bei DB Fernverkehr denn nun langsam mal, daß das jetzt der Stand ist? Oder kommt nächste Woche /nächsten Monat /nächstes Quartal die nächste Änderung?
Und wie ist denn dann der aktuelle Stand bezüglich der »ICneu«? Ist da überhaupt schon eine Ausschreibung in Sicht?
Nur Wagenzüge? Oder auch noch neue Tfz dazu? (Die 101 sollten es eigentlich noch tun.)

rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 11:57 (vor 3810 Tagen) @ heineken

Und weiter hieß es »Zur Reduzierung des Einstandspreises für die IC Nachfolge werden die Einmalkosten auf 220 Züge umgelegt.«

Da wirds dann doch erneut spannend, wann und wie man sich mit Siemens einigen wird über den »Break even«, der ja lt. gleicher Quelle bei 220 Zügen liegen soll. Züge: 7-Teiler, 10-Teiler, 12-Teiler? ;-)

Ja, aber es hieß auch, dass die DB extra zahlt, wenn diese 220 Stück (welche auch immer) nicht erreicht werden würden. Die Bestelländerung von 19 auf 12-Teiler kostete bekanntlich saftige 600 Millionen. Das ist aus meiner Sicht verdammt viel, v.a. da auch die Gleichstromkomponenten wegfielen.

Möglicherweise beinhaltete der Betrag also schon die Extrazahlung fürs Nichterreichen der 220 Züge?

Angeschmiert ist jetzt jedenfalls erstmal Bombardier, als Zulieferer für Wagenkästen und Laufdrehgestelle. Bspw. nurmehr 300 statt 360 Drehgestelle.

Wieso "angeschmiert"? Die werden sich wohl eher über das größere Geschäft freuen.

Weiß man bei DB Fernverkehr denn nun langsam mal, daß das jetzt der Stand ist? Oder kommt nächste Woche /nächsten Monat /nächstes Quartal die nächste Änderung?
Und wie ist denn dann der aktuelle Stand bezüglich der »ICneu«? Ist da überhaupt schon eine Ausschreibung in Sicht?

Also wenn das aktuelle Gerücht über die Abbestellung der ICx 7-Teiler der Wahrheit entspräche, dann wäre das auch eine Stärkung für die ICneu-Ausschreibung. Denn so ein 7-Teiler ICx entspräche von den Paramentern her ziemlich genau einem 8-teiligen Railjet.

Nur Wagenzüge? Oder auch noch neue Tfz dazu? (Die 101 sollten es eigentlich noch tun.)

Neue Tfz, Twindexx hatte dazu bei der letzten Diskussion hier im Forum einen ausführlichen Infopost getätigt. Vor allem wegen der Auslandsverkehre (konkret NL+DK) müssen neue Loks her, da tuts die 101 halt dann doch nicht mehr.

ETCS wird man auch brauchen, dazu einen Zugbus und modernes FIS, da müsste man an den 101ern vermutlich zuviel herumschrauben bis es wirklich passt. Und selbst dann hätte man immer noch keine MS-Komponenten. Würde aus BWLer Sicht wohl nur wenig Sinn machen.

Aus Flottensicht finde ich die sich abzeichnende Strategie: Reine 12-Teiler für DACH und Vmax250 plus ICneu durchaus gelungen.

Konzepte sind zum Ummodeln da... ;-)

Blaschke, Donnerstag, 07.01.2016, 21:19 (vor 3810 Tagen) @ heineken

Hallo!

Spannend, wie oft das ganze Konzept umgeschmissen wird. Damit meine ich nicht das technische der Züge, sondern das Einsatzkonzept der bestellten Einheiten.

Und noch spannender die Diskussionen wie hier, die sich daraus ergeben. Kommt sowieso alles ganz anders... ;-)

Weiß man bei DB Fernverkehr denn nun langsam mal, daß das jetzt der Stand ist? Oder kommt nächste Woche /nächsten Monat /nächstes Quartal die nächste Änderung?

Na, das will ich doch hoffen! Wird ja sonst langweilig!


Schöne Grüße von

jörg

Linie 25: Bremen, Oldenburg, Hamburg?

ICE 1612, Donnerstag, 07.01.2016, 12:53 (vor 3810 Tagen) @ Karolinger

Wenn es nur 12-Teiler geben soll, stellt sich dann aber die Frage, was längerfristig aus der ICE-2-Flügelzuglinie 25 wird, da dort wohl auch die ICE 4 die ICE 2 ablösen sollen. Man wollte doch dort nunmehr sogar bis Oldenburg fahren. Entweder lässt man dann den kompletten ICE 4 zweistündlich bis Oldenburg fahren, was wohl leicht überdimensioniert wäre und stellt mit den Linien 20/22 einen Anschluss her, oder man muss sich anderes Wagenmaterial einfallen lassen. Was ist hier geplant?

Linie 25: Bremen, Oldenburg, Hamburg?

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 07.01.2016, 12:58 (vor 3810 Tagen) @ ICE 1612

Ich vermute, das man übergangsweise mit ICE-T (411-411 oder 411-415) fahren wird. Die werden ja zwischen München und Berlin relativ arbeitslos ab 2020.

Linie 25: Bremen, Oldenburg, Hamburg?

SPFVG, Donnerstag, 07.01.2016, 14:59 (vor 3810 Tagen) @ ICE 1612

Wenn es nur 12-Teiler geben soll, stellt sich dann aber die Frage, was längerfristig aus der ICE-2-Flügelzuglinie 25 wird, da dort wohl auch die ICE 4 die ICE 2 ablösen sollen. Man wollte doch dort nunmehr sogar bis Oldenburg fahren. Entweder lässt man dann den kompletten ICE 4 zweistündlich bis Oldenburg fahren, was wohl leicht überdimensioniert wäre und stellt mit den Linien 20/22 einen Anschluss her, oder man muss sich anderes Wagenmaterial einfallen lassen. Was ist hier geplant?

Gute Frage, im 2030-Netzplan steht weiterhin ein 2h-Takt nach Bremen. Das ist damit erstmal gesichert. Gleichzeitig las man schon des Öfteren, dass das Flügelkonzept aufgegeben werden sollte.

Langfristig würde ich damit einen ICneu erwarten, davon wird es vermutlich ja auch eine ICE-Version mit Bistro geben, quasi ne Art MET, die auch schon unter der ICE-Marke verkehren.

Mittelfristig kann man natürlich ICE-T einsetzen.

Linie 25: Bremen, Oldenburg, Hamburg?

ALR997, Donnerstag, 07.01.2016, 15:42 (vor 3810 Tagen) @ ICE 1612

Wenn es nur 12-Teiler geben soll, stellt sich dann aber die Frage, was längerfristig aus der ICE-2-Flügelzuglinie 25 wird, da dort wohl auch die ICE 4 die ICE 2 ablösen sollen. Man wollte doch dort nunmehr sogar bis Oldenburg fahren. Entweder lässt man dann den kompletten ICE 4 zweistündlich bis Oldenburg fahren, was wohl leicht überdimensioniert wäre und stellt mit den Linien 20/22 einen Anschluss her, oder man muss sich anderes Wagenmaterial einfallen lassen. Was ist hier geplant?

Das ist eine gute Frage. Bei der anderen Flügellinie, also 10, habe ich gerade die Umstellung auf einen Halbstundentakt - im Wechsel Wuppertal oder Essen, anstelle der Flügelung, und dafür eben die Streichung der Linie 32, im Kopf.

Auf Hannover-Bremen wäre analog dazu also möglich, einfach die stündlichen Züge im Wechsel nach Hamburg und Bremen/Oldenburg zu führen (vielleicht auch Bremer- oder Wilhelmshaven?) und die Angebotsreduzierung zwischen Hamburg und Hannover durch andere Züge zu kompensieren (zum Beispiel einen Stundentakt nach Frankfurt auf einer der Linien 20 oder 22?). Oder aber durch einen IC-Stundentakt Bremen - Hannover (dann eben mit den Zusatzhalten in Verden und Nienburg) mit Verknüfung an einen stündlichen ICE25 Hamburg - München. Dabei wäre dann aber die Frage, wohin mit dem anderen IC aus Bremen. Gerne hätte ich ja einen IC nach Goslar und Halle gesehen, aber mangels Oberleitung (und eventuell Nachfrage?) würde ich dann eher zu einer zusätzlichen Linie nach Berlin tendieren, vielleicht eben mit den regulären Halten in Wolfsburg, Stendal und Rathenow, das würde ja im Zweistundentakt reichen.

Das ist alles nur Gedankenspielerei, vielleicht ist die tatsächliche Lösung viel unspektakulärer... ;-)

Linie 25: Bremen, Oldenburg, Hamburg?

telemaxx, Bremen, Hannover, Donnerstag, 07.01.2016, 16:54 (vor 3810 Tagen) @ ALR997

Die Linien 20 und 22 bilden heute ja einen Stundentakt zwischen Hannover und Frankfurt. Daher wäre eine Verdichtung einer Linie zu einem Stundentakt eher kontraproduktiv.

Eine zusätzliche Linie bzw. Verschiebungen anderer Linien zur Kompensation könnte ich mir da langfristig eher vorstellen.

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ALR997, Donnerstag, 07.01.2016, 17:25 (vor 3810 Tagen) @ telemaxx

Die Linien 20 und 22 bilden heute ja einen Stundentakt zwischen Hannover und Frankfurt. Daher wäre eine Verdichtung einer Linie zu einem Stundentakt eher kontraproduktiv.

Das stimmt wohl. Ich hatte nicht auf dem Schirm, dass die beiden sich tatsächlich ergänzen. Danke für den Hinweis.

Eine zusätzliche Linie bzw. Verschiebungen anderer Linien zur Kompensation könnte ich mir da langfristig eher vorstellen.

Da man sich sicher nicht anmaßen wird, Bremen einen Zweistundentakt nach Hannover wegzunehmen, gehe ich auch mal davon aus, dass da in irgendeiner Form etwas passieren muss.

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611 040, Erfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 17:53 (vor 3810 Tagen) @ ALR997

Wieso hat nicht Bremen sogar einen annährenden Stundentakt nach Hannover ??
Zweistündlich die IC-Linie 56 plus ab und zu zwischendrin ein ICE der Linie 25. Das ergibt in oftmal einen reinen Stundentakt und komplett über den Tag stellt die Linie 56 einen 2-Stunden-Takt sicher.
Selbst wenn also der Bremer-Flügel der L25 komplett wegfallen würde hätte Bremen immernoch einen 2-Stunden-Takt nach Hannover durch die L56.

--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

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ALR997, Donnerstag, 07.01.2016, 18:02 (vor 3810 Tagen) @ 611 040

Wieso hat nicht Bremen sogar einen annährenden Stundentakt nach Hannover ??
Zweistündlich die IC-Linie 56 plus ab und zu zwischendrin ein ICE der Linie 25. Das ergibt in oftmal einen reinen Stundentakt und komplett über den Tag stellt die Linie 56 einen 2-Stunden-Takt sicher.

Ja genau. Wobei ich meine, dass die ICE non-stop von Bremen nach Hannover fahren. Die IC halten ja noch in Nienburg und Verden. Dementsprechend hast du schon Recht wenn du sagst "angenäherter" Stundentakt.

Selbst wenn also der Bremer-Flügel der L25 komplett wegfallen würde hätte Bremen immernoch einen 2-Stunden-Takt nach Hannover durch die L56.

Ich hätte das anders formuliert: Wenn also der Bremer Flügel der Linie 25 komplett wegfallen würde hätte Bremen nur noch einen 2-Stunden-Takt nach Hannover durch die Linie 56. So wenig ich die Auslastung der ICE-Züge erahnen kann, würde ich behaupten, kenne ich die IC auf der Strecke immer, wenn schon nicht rappelvoll, dann wenigstens ordentlich gefüllt (im Sommer hat man sich wohl doch auch mal die IC-Fahrkarte Hannover-Bremen gegönnt um dann ohne Umstieg und auch noch knapp 30 Minuten schneller an der Nordsee zu sein. Oder gleich einen Sparpreis gebucht) und mit dem IC2 hat sich die Platzsituation wohl kaum großartig verändert.

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Splittergattung, Donnerstag, 07.01.2016, 18:43 (vor 3810 Tagen) @ ALR997

Ich hätte das anders formuliert: Wenn also der Bremer Flügel der Linie 25 komplett wegfallen würde hätte Bremen nur noch einen 2-Stunden-Takt nach Hannover durch die Linie 56. So wenig ich die Auslastung der ICE-Züge erahnen kann, würde ich behaupten, kenne ich die IC auf der Strecke immer, wenn schon nicht rappelvoll, dann wenigstens ordentlich gefüllt (im Sommer hat man sich wohl doch auch mal die IC-Fahrkarte Hannover-Bremen gegönnt um dann ohne Umstieg und auch noch knapp 30 Minuten schneller an der Nordsee zu sein. Oder gleich einen Sparpreis gebucht) und mit dem IC2 hat sich die Platzsituation wohl kaum großartig verändert.

Richtig, und wenn man der 25 stattdessen den Hamburger Flügel klaut, gibt's Kapazitätsprobleme zwischen Hamburg - Hannover - München... die sind ja heute schon brechend voll. Möglich wäre dann höchstens, dass man die Sprinter München - Erfurt - Berlin nach Hamburg verlängert, um die 25 zu entlasten, aber ob das viel bringt, ist fraglich.
Eigentlich kann sich die DB nirgendwo auf dieser Achse eine Kürzung des Angebots leisten, wenn sie nicht massive Überfüllung in Kauf nehmen will.

Charmant gefunden hätte ich die Idee, die 25 stündlich mit ICE 4 nach Hamburg zu schicken (als Express über die NIM) und eine zweistündliche Linie München - Augsburg - (Nürnberg oder direkt via Ansbach - ) Würzburg - Kassel - Flügelung nach Paderborn - Dortmund und nach Hannover - Bremen - Oldenburg ins Leben zu rufen, die dann mit ICE-T fahren könnte. Damit hätte man:
- eine zusätzliche schnelle Verbindung München - Dortmund
- eine Erweiterung der Kapazitäten auf München - Hannover - Hamburg
- weiterhin den Zweistundentakt München - Bremen

Aber da die DB Kassel - Dortmund ja lieber mit der 51 Chemnitz - Jena - Erfurt - Kassel - Ruhrpott fahren will, sehe ich dafür wenig Chancen. Dass die Strecke Kassel - Dortmund einen Stundentakt rechtfertigt, glaube ich eher nicht...
Was natürlich auch ginge, wenn man eh das Flügeln generell aufgeben will, wäre die neue Linie einfach ohne den Dortmunder Flügel zu fahren (und in Kassel Anschluss an die 51 herzustellen).

Zukunft könnte so aussehen:

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 07.01.2016, 17:54 (vor 3810 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 07.01.2016, 17:56

Wobei, wenn man von Mannheim bis Basel einen echten 30-Minuten-Takt realisieren will, kann die Linie 20 nicht in der heutigen Zeitlage bleiben, weil es sonst mit der Linie 12 nicht zusammen passt.

Da die Linie 11 ja über Erfurt geleitet werden soll und eine neue Linie Berlin-Braunschweig-Kassel-Frankfurt-Wiesbaden kommen soll, kann man ja dann etwas schieben:

Basel
00: L12/43
30: L20/30

Stuttgart
00: L11/42
30: L22/47

Mannheim
30: L12/43 <-> L11/42
00: L20/30 <-> L22/47

weiter über FFLF oder Mainz nach Köln oder Dortmund
weiter über Frankfurt Hbf nach Fulda

Fulda
00: L12/13/24/25 <-> L11/50
30: L20/22 <-> L15

weiter über Erfurt nach Halle/Leipzig
weiter über Kassel nach Göttingen

Kassel/Göttingen
30: L24/25/26 <-> L12/13
00: L20/22

weiter über Braunschweig nach Berlin
weiter nach Hannover

Hannover
30: L24/26 <-> L25
00: L20/22

weiter nach Bremen
weiter nach Hamburg

Hamburg:
00: L24/26
30: L20/22

Linie 25: Bremen, Oldenburg!

ICE 785, Freitag, 08.01.2016, 08:05 (vor 3809 Tagen) @ ICE 1612

Hallo zusammen.

Naja... Als 1992 die ICE nach Bremen und später nach Oldenburg kamen, werden es am Anfang komplett ICE 1. Diese waren immer gut bis sehr gut gefüllt. Einzig die Abfahrten um 12.18 und 14.18 waren werkstags schwächer.

Um 1997 hatte man auch mal morgen einen ICE Roland von Oldenburg (ab 06.08) nach Hannover (an 07.41). War zwar ein ICE2, aber auch stets gut gefüllt.

Was man den Oldenburgern mit der Einführung der ICE 2 versprochen hatte, aber nie gehalten, war ein Zweistundentakt Oldenburg-Bremen-Hannover-Berlin, mit Vereinigung in Hannover mit dem Ruhr-Flügel. Dafür gibt es nun den Wupper-Flügel stündlich ;) Das werden 20 Jahre später nur noch die wenigsten Wissen ;)

Diese Linie Oldenburg-Bremen-Hannover-Berlin wird so kommen: Nicht als ICE sondern als IC2-Linie mit Verlängerungen nach Norddeich und Cottbus im Zweistundentakt.

Eine Kapazitätsschwächung der Linie 25 zwischen Hamburg und Hannover auf einen Zweitundentakt kann ich mir nicht vorstellen. Bremen soll einen ICE-Zweistundentakt behalten. In einigen Darstellungen der DB sind mit einem Superauge sogar der ICE-Zweistundentakt zu erkennen, was Abhilfe bei den Kapazitätsproblemen der Linie Oldenburg-Bremen schaffen würde.

Aber wir kann dieser 2 Stundentakt ohne die ICX 7 aussehen?

Zugelassene Höchstgeschwindigkeit?

Mike65, Donnerstag, 07.01.2016, 20:45 (vor 3810 Tagen) @ Karolinger

Der ICE4 ist ja nur bis 250 km/h zugelassen, während der ICE1 Tempo 280 fahren darf, die er auch gelegentlich nutzt, z.B: bei Verspätungen auf der SFS Mannheim-Stuttgart. Das bringt zwar nur wenige Minuten, kann aber dennoch für das Erreichen oder Nichterreichen eines Anschlusses entscheidend sein. Müssen wir uns also auf häufigere Verspätungen oder längere fahrplanmässige Reisezeiten einstellen?

Zugelassene Höchstgeschwindigkeit?

mrhuss, FKON, Donnerstag, 07.01.2016, 21:00 (vor 3810 Tagen) @ Mike65

Der ICE4 ist ja nur bis 250 km/h zugelassen, während der ICE1 Tempo 280 fahren darf, die er auch gelegentlich nutzt, z.B: bei Verspätungen auf der SFS Mannheim-Stuttgart. Das bringt zwar nur wenige Minuten, kann aber dennoch für das Erreichen oder Nichterreichen eines Anschlusses entscheidend sein. Müssen wir uns also auf häufigere Verspätungen oder längere fahrplanmässige Reisezeiten einstellen?

Wohl kaum. Der ICE4 hat etwas mehr Leistung und ist vor allem bedeutend leichter als der ICE1, der ja bekanntermaßen bei der Beschleunigung nicht gerade die Butter vom Brot zieht.

Zugelassene Höchstgeschwindigkeit?

TRAXXP160DE, HBIK, Freitag, 08.01.2016, 00:21 (vor 3810 Tagen) @ mrhuss

Der ICE4 ist ja nur bis 250 km/h zugelassen, während der ICE1 Tempo 280 fahren darf, die er auch gelegentlich nutzt, z.B: bei Verspätungen auf der SFS Mannheim-Stuttgart. Das bringt zwar nur wenige Minuten, kann aber dennoch für das Erreichen oder Nichterreichen eines Anschlusses entscheidend sein. Müssen wir uns also auf häufigere Verspätungen oder längere fahrplanmässige Reisezeiten einstellen?


Wohl kaum. Der ICE4 hat etwas mehr Leistung und ist vor allem bedeutend leichter als der ICE1, der ja bekanntermaßen bei der Beschleunigung nicht gerade die Butter vom Brot zieht.

Also ist der ICE1, insbsondere in den Kasseler Bergen der NBS, so etwas wie eine Wanderdüne.

Zugelassene Höchstgeschwindigkeit?

Holger2, Samstag, 09.01.2016, 00:35 (vor 3809 Tagen) @ TRAXXP160DE

Also ist der ICE1, insbsondere in den Kasseler Bergen der NBS, so etwas wie eine Wanderdüne.

kann man so sagen, speziell bei einem ausgefallenem Motor geht es von Göttingen nach Kassel nicht einmal mehr mit 160km/h den Berg hinauf.

Wird kompensiert..

bendo, Freitag, 08.01.2016, 17:45 (vor 3809 Tagen) @ Mike65

Hallo,

auf den "Alt-SFS" sind ohnehin nur wenige und kurze Abschnitte für Geschwindigkeiten bis 280km/h freigegeben. ICE-1 und -2 sind dazu die einzigen Fahrzeuge, die hier eine Geschwindigkeit >250km/h fahren dürfen (ICE-3 dürfen es nicht, da Wirbelstrombremse auf Alt-SFS nicht zugelassen). Mögliche (kleine) Fahrzeitgewinne werden wohl durch bessere Fahrdynamik der ICE-4 kompensiert.

Zum Stand der Untersuchungen zur grundsätzlichen Freigabe der "Alt-SFS" für 280km/h (auch in Tunneln) stellte ich an die DB eine Anfrage. Hier wurde ich zunächst weitergeleitet, vertröstet und warte nun seit Monaten auf eine Antwort...

Sprich: Wenn die ICE-1 und -2 irgendwann "aussterben", wird das Thema >250km/h auf den Alt-SFS wohl Geschichte sein.

Grüße, bendo

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