Eher MV/Nordbrandenburg als Rostock (Reiseberichte)

ES89, Hamburg / Rostock, Sonntag, 06.12.2015, 19:58 (vor 3807 Tagen) @ Beobachter7

„Erstmals seit 1990 liegt die Arbeitslosenquote der Hansestadt Rostock mit 9,6 Prozent unter der Zehn-Prozent-Marke und dies sehr deutlich“, so Christoph Möller, Leiter der Rostocker Arbeitsagentur. „Im Juni 2005 lag diese Quote in Rostock noch bei 20,6 Prozent. Über 20.500 Rostockerinnen und Rostocker waren damals arbeitslos. Heute hat sich diese Zahl mehr als halbiert: 10.130 arbeitslose Menschen werden gegenwärtig durch die Arbeitsagentur und das Hanse-Jobcenter betreut.“


Vermutlich finden unter diesen Umständen viele Leute ihren eigenen Stolz nur in der Identifikation mit einem Fußballbetrieb, und leiden an einer persönlichen Herabsetzung, wenn der keinen Erfolg hat.

Das soll die Ausschreitungen nicht rechtfertigen, aber einen Erklärungsansatz liefern.

Der "Fan-Einzugsbereich" geht aber noch viel weiter (zu erkennen an den "FCH"-Schmierereien entlang der Straßen und Bahnstrecken) und vor allem: In viel problematischere Gebiete. Rostock hat noch recht viele Arbeitsplätze und ist dank der Studenten nicht zu überaltert.

Problematisch sind die weiten ländlichen Gebiete in MV/Nordbrandenburg, die viel zu viele kluge Köpfe verloren haben und zu viele männliche Haupt- und Sonderschüler, die nicht selten mit der NPD sympartisieren, verblieben sind. Das ist nun mal die optimale Grundlage für Pseudo-Fan-Idioten. Hierin dürfte auch der Grund liegen, dass es überdurchschnittlich häufig die Ost-Vereine sind, deren "Fans" Probleme machen.

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Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!


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