Geänderte Wagenreihung - wie man es nicht machen sollte (Reiseberichte)

agw, NRW, Samstag, 03.10.2015, 21:26 (vor 3907 Tagen)

Aus der Reihe "agw hat wieder was zu meckern", folgender Reisebericht.

"Neulich in Hamburg Hbf. Reisende warten auf einen IC Richtung Köln, der in Altona bereit gestellt wird.
Die Reisenden sehen im RIS kurz vor Abfahrt Altona alles auf +0.
Fünf Minuten vor planmäßiger Abfahrt finden sich die Fahrgäste am Bahnsteig ein, schon an der planmäßig richtigen Stelle.
Jetzt wird leider angezeigt: ca. 10 Minuten später und beachten sie die geänderte Wagenreihenfolge.
Nun ja. 10 Minuten Zeit von F nach C zu gehen. Kleinere Gruppen beginnen zu wandern. Die Verspätung wird mehrmals durchgesagt.

Einige Minuten später und nach geplanter Abfahrt springt die Anzeige um. Es bleibt aber keine Zeit zum Lesen. Die Anzeige springt wieder um, diesmal auf den pünktlichen, nachfolgenden Zug.
Der nachfolgende Zug läuft ein. Es folgen weitere Ansagen zu einem Gleiswechsel eines dritten Zuges.
Der Zug am Bahnsteig fährt leicht verspätet ab.
Der ursprüngliche Zug wird angekündigt. Die Anzeige tickert weiterhin die Verspätung, aber keine geänderte Wagenreihung mehr. Der Zug soll planmäßig einfahren, was er auch sodann tut.
Die Fahrgäste fluchen: Häh? Wir sind doch extra....

Ergo: Berichtigt man Anzeigen kurzfristig, sollte dies durchgesagt werden.

Geänderte Wagenreihung - wie man es nicht machen sollte

Garfield_1905, Samstag, 03.10.2015, 22:23 (vor 3907 Tagen) @ agw

Für diese unglaubliche Frechheit gibt's nur einen Grund: Der DB Vorstand hat seine untergeordneten Dienstellen beauftragt, die Reisenden irgendeines Zuges mindestens 1x am Tag gründlich zu ärgern. Warum ? Is' doch egal, denn beim nächsten Mal finden sich unter den Opfern sicher wieder ganz bestimmte Personen, die bevorzugt Bordrestaurants in den Zügen aus der bzw. in die Schweiz nutzen wollen.

PS. Es könnte natürlich auch sein, das z.B. bei der WU des Wagenmeisters bzw. bei der WP vor der Bereitstellung ein Fehler festgestellt wurde, der erst noch behoben werden mußte und die Bereitstellung sich dadurch verzögerte. Oder es gab bei Meldung der Wagenreihung einfach einen Fehler bei der Übermittlung. Oder es gab einen sonstigen Fehler, der Menschen, die arbeiten, nun mal passiert. Ich hoffe, das das jetzt nicht unser User liest, der grundsätzlich keine Fehler akzeptiert und selber auch noch nie einen gemacht hat.

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

br752, Samstag, 03.10.2015, 22:34 (vor 3907 Tagen) @ Garfield_1905
bearbeitet von br752, Samstag, 03.10.2015, 22:34

Für diese unglaubliche Frechheit gibt's nur einen Grund: Der DB Vorstand hat seine untergeordneten Dienstellen beauftragt, die Reisenden irgendeines Zuges mindestens 1x am Tag gründlich zu ärgern.

Ja, das stimmt. Im Ruhrgebiet sind bei Zuegen die eine verkehrte Wagenreihung haben immer nur jeder 2. Bahnhof richtig beschildert. Wenn man also den Zugchef darauf hinweist, dass die Anzeige falsch war, dann sagt er beim naechsten Halt: "Die haben es gemerkt und es korrigiert". - Am naechsten Bahnhof ist es dann wieder falsch.

Wer das nicht glaubt moege mal zwischen Koeln und Dortmund im FV gondeln.

Ich hoffe, das das jetzt nicht unser User liest, der grundsätzlich keine Fehler akzeptiert und selber auch noch nie einen gemacht hat.

Ich bin ein User der keine Fehler sehen will und keine machen will. Das ein Fehler passiert ist schade und sollte nicht hingenommen werden. Spaetestens wenn der Arzt nach der Op sich bei dir mit den Worten: "Sie haben doch sicherlich auch schon mal einen Fehler gemacht" meldet solltest du an mich denken, dass es das Ziel sein muss keine Fehler zu machen. Es passiert leider, aber es sollte zumindest minimiert werden und eben da hat die DB Bahn noch verdammt viel Luft nach oben.


BR752

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

ICE-TD, Samstag, 03.10.2015, 23:14 (vor 3907 Tagen) @ br752

Das liegt aber dann nicht am Fernverkehr und der Zugchef kann da auch nichts machen, die Info ist drin im System, nur DB StuS gibt sie nicht ein für die Zugzielanzeigen.

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

br752, Sonntag, 04.10.2015, 01:06 (vor 3907 Tagen) @ ICE-TD

Das liegt aber dann nicht am Fernverkehr und der Zugchef kann da auch nichts machen, die Info ist drin im System, nur DB StuS gibt sie nicht ein für die Zugzielanzeigen.

Interessiert das einen Fahrgast? Der will einfach nur die richtige Wagenreihung sehen.


BR752

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

DR2771, Sonntag, 04.10.2015, 01:38 (vor 3907 Tagen) @ br752

Das mag ja sein und natürlich sein gutes Recht und auch die Pflicht jedes EVU. Aber mal realistisch: der ZC meldet die falsche Wagenreihung, die am Bf. "X" im Zugzielanzeiger angezeigt wird an die zust. Stelle und dort wird eben entweder mit oder ohne Zeitverlust reagiert - dass ist doch leider in JEDEM Unternehmen so. Leider!! Aber trotzdem, willst Du Maschinen und PC alles überlassen, nur weil die Störgröße "Mensch" auch mal einen Fehler macht?

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

agw, NRW, Sonntag, 04.10.2015, 01:53 (vor 3907 Tagen) @ DR2771

Das mag ja sein und natürlich sein gutes Recht und auch die Pflicht jedes EVU. Aber mal realistisch: der ZC meldet die falsche Wagenreihung, die am Bf. "X" im Zugzielanzeiger angezeigt wird an die zust. Stelle und dort wird eben entweder mit oder ohne Zeitverlust reagiert - dass ist doch leider in JEDEM Unternehmen so. Leider!!

Aber trotzdem, willst Du Maschinen und PC alles überlassen, nur weil die Störgröße "Mensch" auch mal einen Fehler macht?

Es geht ja auch gar nicht darum, dass ein Mitarbeiter einmal einen Fehler macht. Oder einmal etwas verzögert weiter gibt.
Es geht darum, dass es dem Mitarbeiter anscheinend schwer gemacht wird, es konsequent richtig und kundenfreundlich zu machen. Was da genau fehlt, wissen die Mitarbeiter sicher am besten: Klare Verhaltensregeln, Prozesse, richtige Computerunterstützung, was weiß ich.

Und wenn, wie man hier so oft hört, der Mensch für "sowas" gar keine Zeit hat und immer was wichtigeres zu tun hat, dann ist das doch ein Musterbeispiel für einen Prozess, der vollautomatisiert werden sollte. Arbeitsplätze kann es in diesem Falle ja nicht kosten und schlechter als jetzt wird's sicher auch nicht.
Und die Programmierer müssen ja auch noch dafür arbeiten...

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

DR2771, Sonntag, 04.10.2015, 02:16 (vor 3907 Tagen) @ agw

Es geht darum, dass es dem Mitarbeiter anscheinend schwer gemacht wird, es konsequent richtig und kundenfreundlich zu machen. Was da genau fehlt, wissen die Mitarbeiter sicher am besten: Klare Verhaltensregeln, Prozesse, richtige Computerunterstützung, was weiß ich.<

Ich bin mir relativ sicher:
->Prozesse sind bekannt
->Verhaltensregeln - da ist doch sicher jeder selbst gefragt
->richtige PC-Unterstützung - kann ich nicht ganz einschätzen, sollte aber heutzutage
möglich sein

Trotzdem passiert es eben - und beim nächsten Mal wird vielleicht besser reagiert. Jeden Tag sind mehrere Menschen in diesem System am Wirken und die lernen täglich auch dazu, genau wie jeder von uns in seinem Bereich.
Ich will hier nichts beschönigen, aber ich bin froh, wenigstens in den FV-Zügen noch mit Menschen zu reden und nicht mit "Blechelsen"...

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

ICE-TD, Sonntag, 04.10.2015, 09:22 (vor 3907 Tagen) @ br752
bearbeitet von ICE-TD, Sonntag, 04.10.2015, 09:22

Das liegt aber dann nicht am Fernverkehr und der Zugchef kann da auch nichts machen, die Info ist drin im System, nur DB StuS gibt sie nicht ein für die Zugzielanzeigen.


Interessiert das einen Fahrgast? Der will einfach nur die richtige Wagenreihung sehen.

Richtig, er muß aber in so einem Fall nicht die Zugbegleiter nerven, denn die können daran nichts ändern.

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

611 040, Erfurt, Sonntag, 04.10.2015, 10:05 (vor 3907 Tagen) @ DR2771

Ich will hier nichts beschönigen, aber ich bin froh, wenigstens in den FV-Zügen noch mit Menschen zu reden und nicht mit "Blechelsen"...

Das wird sich mit dem ICE 4 leider ändern. Ich finde auch im FV braucht man menschliche Ansagen außer Blechelse kann dann auch Verspätungen, Gleisänderungen, verspätete Anschlüsse, etc. durchsagen. Nicht so wie die im NV.

--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

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agw, NRW, Sonntag, 04.10.2015, 11:43 (vor 3906 Tagen) @ DR2771

Es geht darum, dass es dem Mitarbeiter anscheinend schwer gemacht wird, es konsequent richtig und kundenfreundlich zu machen. Was da genau fehlt, wissen die Mitarbeiter sicher am besten: Klare Verhaltensregeln, Prozesse, richtige Computerunterstützung, was weiß ich.<


Ich bin mir relativ sicher:
->Prozesse sind bekannt
->Verhaltensregeln - da ist doch sicher jeder selbst gefragt
->richtige PC-Unterstützung - kann ich nicht ganz einschätzen, sollte aber heutzutage
möglich sein

Trotzdem passiert es eben - und beim nächsten Mal wird vielleicht besser reagiert. Jeden Tag sind mehrere Menschen in diesem System am Wirken und die lernen täglich auch dazu, genau wie jeder von uns in seinem Bereich.

Das ist genau das, was ich meine. Es bringt eben nichts, wenn der einzelne "was dazu lernt", weil das System kaputt ist.
Das siehst du ja auch schon daran, dass sich seit Jahren nicht getan hat.
Sonst hättest du ja nach Einführung eines neuen Systems große Probleme, die dann nach kurzer Zeit durch den von dir angesprochenen Lerneffekt verschwinden.

Das von mir angesprochene Beispiel: Reihungsänderung hat sich noch nach planmäßiger Abfahrt geändert. Wer soll da jetzt wo was gelernt haben? Wird ja nicht mal einer mitbekommen haben.
Ich bin auch kein großer Fan von der Methode "dann ist das jetzt halt eins von den 100 Dingen, die du dir merken musst und bei jedem Handgriff im Kopf haben musst". Dafür gibt es ja die Computer.

Ich will hier nichts beschönigen, aber ich bin froh, wenigstens in den FV-Zügen noch mit Menschen zu reden und nicht mit "Blechelsen"...

Also ich habe lieber eine Blechelse, die mir Informationen gibt als ein Mensch, der sagt "dafür hab ich eh keine Zeit".

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

agw, NRW, Sonntag, 04.10.2015, 11:46 (vor 3906 Tagen) @ ICE-TD

Das liegt aber dann nicht am Fernverkehr und der Zugchef kann da auch nichts machen, die Info ist drin im System, nur DB StuS gibt sie nicht ein für die Zugzielanzeigen.


Interessiert das einen Fahrgast? Der will einfach nur die richtige Wagenreihung sehen.

Richtig, er muß aber in so einem Fall nicht die Zugbegleiter nerven, denn die können daran nichts ändern.

Ich denke, Du (ICE-TD) liegst mit StuS als Problemursache schon richtig.
So ist mein Ursprungsposting auch zu deuten.

Hat StuS eine eigene Beschwerde-Adresse? Beim FV hört man ja immer nur "ja, da müssen wir besser mit denen arbeiten".

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462 001, Taunus, Sonntag, 04.10.2015, 20:04 (vor 3906 Tagen) @ br752

Nabend,

Ja, das stimmt. Im Ruhrgebiet sind bei Zuegen die eine verkehrte Wagenreihung haben immer nur jeder 2. Bahnhof richtig beschildert. Wenn man also den Zugchef darauf hinweist, dass die Anzeige falsch war, dann sagt er beim naechsten Halt: "Die haben es gemerkt und es korrigiert". - Am naechsten Bahnhof ist es dann wieder falsch.
Wer das nicht glaubt moege mal zwischen Koeln und Dortmund im FV gondeln.

Hab ich schon oft erlebt. Ist irgendwie lustig, wenn die Reihung mal stimmt und mal nicht^^

Ich hoffe, das das jetzt nicht unser User liest, der grundsätzlich keine Fehler akzeptiert und selber auch noch nie einen gemacht hat.

^^

Im Juli hab ich etwas ähnliches erlebt:
An einem Sonntagmorgen bin ich mit dem ICE827 ab Limburg(04:11 Uhr) gefahren. Es ist normal ein Velaro, jdoch an diesem morgen hatte er noch einen zweiten verschlossenen Tfz dabei und der richtige war umgekehrt gereit. Doch in Limburg wurde nix durchgesagt und die Anzeige schwieg ebenfalls.

Nur weil ich im Zug jemanden getroffen habe, wußte ich wo ich mich auf dem Bahnsteig platzieren musste. Echt schlimm, was da so an Infos nicht oder nicht richtig weiter gegeben wird.

Gruß aus dem Taunus

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717

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keichwa, Dienstag, 06.10.2015, 06:56 (vor 3905 Tagen) @ 462 001

Bei dem Zug am Sonntag Abend von Bremen / HH nach M wird in KS (ca. 21:23) die Wagenreihung eigentlich nie angezeigt. Manchmal wird sie angesagt. Klar, bei der Kopplung in H kann sie etwas Unplanmäßiges ergeben - aber dann wären doch immer noch 60 Minuten Zeit, um das ins System zu bekommen...

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gnampf, Donnerstag, 08.10.2015, 09:54 (vor 3903 Tagen) @ 611 040

Das wird sich mit dem ICE 4 leider ändern. Ich finde auch im FV braucht man menschliche Ansagen außer Blechelse kann dann auch Verspätungen, Gleisänderungen, verspätete Anschlüsse, etc. durchsagen. Nicht so wie die im NV.

Wieso, auch die im NV kann das bereits, wenn du die richtige antriffst. Erst letztens wieder gehabt, automatische Durchsage von Anschlusszuegen incl. ihrer aktuellen Verspaetung. Vorteil: das System entscheidet nicht nach Gutduenken was ein Anschluss ist, und was ueberfluessig, sondern anhand nachvollziehbarer Algorithmen. Im FV wird mein Zug nur mit Glueck als Anschluss genannt (und dementsprechend auch nur mit Glueck mal vorgemeldet), obwohl die Verbindungssuche ihn als einzige Moeglichkeit fuer mich ausspuckt.

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 08.10.2015, 10:09 (vor 3903 Tagen) @ gnampf

Im FV wird mein Zug nur mit Glueck als Anschluss genannt (und dementsprechend auch nur mit Glueck mal vorgemeldet), obwohl die Verbindungssuche ihn als einzige Moeglichkeit fuer mich ausspuckt.

Dann kann man das Zub auch schon mal ansprechen ;)

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gnampf, Donnerstag, 08.10.2015, 10:45 (vor 3903 Tagen) @ JeDi

Dann kann man das Zub auch schon mal ansprechen ;)

Oh, keine Sorge, wenn mir das Zub ueber den Weg laeuft mach ich das auch ;-) Nur: auf den problematischen IC zwischen Koeln und Wuerzburg kommt es oft genug vor, dass ich das Zub nur ein einziges Mal sehe, und zu dem Zeitpunkt weder die Hoehe der Verspaetung in Wuerzburg klar ist (nur das welche da sein wird, denn das ist fast Standard), noch ob das Personal nicht noch 10 Mal gewechselt hat bis Wuerzburg. Und um ihnen hinterher zu rennen hab muesste ich erst mein ganzes Geruempel zusammenpacken und meinen Platz aufgeben... dann doch lieber gratis Hoteluebernachtung.
Mal davon ab, dass bisher jegliches Ansprechen in den Zuegen dann auch sinnlos war. Der Anschluss Treuchtlingen wurde nicht als notwendig angesehen, denn da kommt man ja auch ueber Nuernberg hin. Nur bloed wenn man nicht nach Treuchtlingen muss, sondern in den Bereich zwischen Ansbach und Treuchtlingen, denn da geht nix mehr.

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agw, NRW, Donnerstag, 08.10.2015, 10:49 (vor 3903 Tagen) @ JeDi

Im FV wird mein Zug nur mit Glueck als Anschluss genannt (und dementsprechend auch nur mit Glueck mal vorgemeldet), obwohl die Verbindungssuche ihn als einzige Moeglichkeit fuer mich ausspuckt.


Dann kann man das Zub auch schon mal ansprechen ;)

Das ist aber das alte Problem: Der Zub muss auch in der Nähe sein bzw vorbei kommen und auch Zeit für einen haben. Gerade bei Verspätungen hat der Zub auch ohne Fahrgäste mehr zu tun (mehr Ansagen, Vormeldungen, Kommunikation mit dem Tf) und dann will noch jeder Fahrgast was wissen. Da muss man sich dann hinten anstellen.

Die "Blechelse" im Zug hat immer Zeit und befreit den Zub auch von einigen Pflichten? :-)

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

Junior, Donnerstag, 08.10.2015, 10:56 (vor 3902 Tagen) @ gnampf

Wieso, auch die im NV kann das bereits, wenn du die richtige antriffst. Erst letztens wieder gehabt, automatische Durchsage von Anschlusszuegen incl. ihrer aktuellen Verspaetung. Vorteil: das System entscheidet nicht nach Gutduenken was ein Anschluss ist, und was ueberfluessig, sondern anhand nachvollziehbarer Algorithmen.

Wirklich? Besser als die Blechelse an den Bahnhöfen, die gerne auch direkte Gegenzüge als Anschluss nennt?

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

gnampf, Donnerstag, 08.10.2015, 11:24 (vor 3902 Tagen) @ Junior

Wirklich? Besser als die Blechelse an den Bahnhöfen, die gerne auch direkte Gegenzüge als Anschluss nennt?

Wenn der Algorithmus passt: klar. Und im Zweifel eher einen Zug zuviel als zu wenig. Der Zug in Gegenrichtung kann immerhin auch Sinn machen, wenn ich z.B. mit dem ICE angekommen bin, aber mit der Bimmelbahn halt eine Station zurueck muss... damit aber 45min schneller bin, als wenn ich aus dem ICE eine Station vorher ausgestiegen waere.

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

Junior, Donnerstag, 08.10.2015, 13:43 (vor 3902 Tagen) @ gnampf
bearbeitet von Junior, Donnerstag, 08.10.2015, 13:43

Wenn der Algorithmus passt: klar. Und im Zweifel eher einen Zug zuviel als zu wenig. Der Zug in Gegenrichtung kann immerhin auch Sinn machen, wenn ich z.B. mit dem ICE angekommen bin, aber mit der Bimmelbahn halt eine Station zurueck muss... damit aber 45min schneller bin, als wenn ich aus dem ICE eine Station vorher ausgestiegen waere.

Das ja. Ich schrieb aber "direkter Gegenzug", also gleiche Linie, gleiche Halte. Oft genug gehört.

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

agw, NRW, Donnerstag, 08.10.2015, 14:10 (vor 3902 Tagen) @ Junior

Wenn der Algorithmus passt: klar. Und im Zweifel eher einen Zug zuviel als zu wenig. Der Zug in Gegenrichtung kann immerhin auch Sinn machen, wenn ich z.B. mit dem ICE angekommen bin, aber mit der Bimmelbahn halt eine Station zurueck muss... damit aber 45min schneller bin, als wenn ich aus dem ICE eine Station vorher ausgestiegen waere.


Das ja. Ich schrieb aber "direkter Gegenzug", also gleiche Linie, gleiche Halte. Oft genug gehört.

Ich bin aber auch schon oft genug mit dem direkten Gegenzug wieder nach hause gefahren.
Ist das so selten? Manchmal übergibt man ja nur was, wirft was ein oder kauft etwas auf die schnelle (oder wollte nur die Strecke sehen...).

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

Junior, Donnerstag, 08.10.2015, 14:22 (vor 3902 Tagen) @ agw

Ja, das mag es auch geben.

Fehler? Noch viele Moeglichkeiten dies zu vermeiden.

gnampf, Donnerstag, 08.10.2015, 14:55 (vor 3902 Tagen) @ Junior

Das ja. Ich schrieb aber "direkter Gegenzug", also gleiche Linie, gleiche Halte. Oft genug gehört.

Dann hat der Algorithmus halt noch Fehler, wenn das nicht erwuenscht ist. In dem Fall wird er eben angepasst und auf die Systeme neu ausgerollt. Was ist einfacher und zuverlaessiger, allen Mitarbeitern neue Arbeitsanweisungen zur Ermittlung und Durchsage von Anschluessen zu geben, oder den Algorithmus anpassen zu lassen und auszutauschen? Eben, letzteres, denn ersteres wird doch wieder missverstanden, missachtet, etc.
Und nein, ich will damit keinesfalls das Personal an Bord abschaffen. Aber ihm eine Arbeit abnehmen, die laengst nicht jedem Spass macht und Zeit bindet, die man lieber nutzen koennte um individuell im Zug zu betreuen und z.B. zu ermitteln welche Anschluesse wirklich benoetigt werden sowie die vorzumelden... denn das "wir melden eh min. 10 Leute vor" glaubt ihnen vermutlich inzwischen auch eh keiner mehr an den zustaendigen Stellen.

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