Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teil 12 und Ende, 5 Bilder) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 12.09.2015, 18:05 (vor 3896 Tagen)

Moin!

Herzlich willkommen zur letzten Folge über Deutschlands Q-Bahnhöfe. In bislang elf Teilen (davon zwei Doppelfolgen) habe ich euch die Stationen vorgestellt, die mit einem Q beginnen. Einige weitere sind außer Betrieb, davon findet man Quendorf immerhin noch in niedersächsischen Fahrkartenautomaten. Heute steht als Abschluß der Serie das Doppel-Q auf dem Programm, Quedlinburg-Quarmbeck. Der Name geht zurück auf ein 936 erstmals erwähntes Dorf, das knapp 500 Jahre später wüst fiel. Wir steigen mit der Eisenbahngeschichte ein.


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In Ballenstedt residierten die Landesherrscher, die Herzöge von Anhalt-Bernburg. Das war für sie Anlaß genug, eine Bahnverbindung in die Kleinstadt ohne große Industriebetriebe zu fordern. Die Magdeburg-Halberstädter-Eisenbahn, die Interesse an weiteren Bahnbauten im Herzogtum hatte, zeigte wenig Interesse. Sie konnte sich aber nicht durchsetzen und erhielt am 28. Juli 1864 die Konzession für mehrere Strecken, so auch für diejenige von Frose nach Ballenstedt. Da mußte man sich zunächst einig werden über die Trassenführung. Eine Lösung, die die Braunkohlefelder bei Frose nicht durchschnitt (daher der dortige Fahrtrichtungswechsel für Züge aus Aschersleben) und die die preußische Kleinstadt Ermsleben anband, fand Zustimmung. Die Eröffung der topographisch anspruchslosen Strecke konnte am 7. Januar 1868 gefeiert werden, der Deutsche Krieg hatte die Bauarbeiten zwischenzeitlich zum Erliegen gebracht.
Die Strecke entwickelte sich nicht sonderlich gut, dier 1878 erfolgte Umstellung auf Nebenbahnbetrieb brachte jedoch finanzielle Ersparnis. Nach der Verstaatlichung der MHE und unter dem Druck anderer Planungen konnte am 12. März 1883 der Staatsvertrag für einen Weiterbau von Ballenstedt über Gernrode nach Quedlinburg geschlossen werden. Am 1. Juli 1885 fuhr der erste Reisezug, drei Monate später war auch Güterverkehr möglich.

1934 entstand südlich von Quedlinburg nahe der Bahnstrecke der „Fliegerhorst Römergraben” auf einem nur wenige Jahre alten Flugplatz. Er erhielt ein Anschlußgleis vom Bahnhof Bad Suderode und am 2. Oktober 1936 eine eigene Station (Römergraben) an der Straße nach Bad Suderode. Diese Station wurde 1947 in Quedlinburg-Quarmbeck umbenannt. Die zum Fliegerhorst gehörende Kaserne war nach Demontage des Fliegerhorstes nun ein Wohngebiet. Auch das Militär kam wieder: War es zunächst die spätere Kasernierte Volkspolizei (noch später NVA), so übernahm 1953 die Rote Armee die Kaserne. Sie zog bis 1993 ab. Der Auszug hingegen droht den Mietern in Quarmbeck: Aufgrund des hohen Leerstandes möchte der Wohnungseigentümer sie in die Kernstadt umziehen.

Ende der 60er verschlechterte sich der Zustand der als „Balkan” bekannten Strecke, es gab Überlegungen, sie stillzulegen. Als die drohende Stillegung der Selketalbahn vom Tisch war, die nur über unsere Strecke ans Eisenbahnnetz angeschlossen war (auch fehlte es an Fahrzeugen und ausgebauten Straßen), wurde die Strecke Frose - Quedlinburg 1973/1974 saniert. 1990 brach nach den alkaligeschädigten Schwellen auch der Güterverkehr zusammen. Der Reiseverkehr wurde vertaktet, die Reisenden goutierten das nicht: Sie blieben weg. Das Land Sachsen-Anhalt setzte jedoch auf eine Flächenerschließung per Eisenbahn, somit wurden die beim Hochwasser im April 1994 entstandenen Schäden repariert. Der Oberbau wurde schlechter und schlechter, die Fahrgastzahlen sanken. Allerdings gab das Land eine Bestellgarantie, im Sommer 2001 wurde ein neuer Fahrplan mit einem Stundentakt Quedlinburg - Ballenstedt eingeführt, weiter nach Aschersleben ging es zweistündlich. Es sollte sogar eine Verbindungskurve bei Frose gebaut werden. Nach dem Regierungswechsel 2002 verschlechterte sich die Zukunft der Strecke weiter, doch das Ende kam plötzlich: Ende Juni 2003 wurde das Stellwerk in Ballenstedt (hier fanden die Zugkreuzungen statt) schwer beschädigt, fortan bestand zwischen Gernrode und Aschersleben Schienenersatzverkehr. Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2003 endete dann dieser und auch der Reiseverkehr zwischen Ermsleben und Frose, die Strecke Quedlinburg - Gernrode wurde noch bis Ende Januar 2004 bedient.

Da war schon klar, daß der Abschnitt Quedlinburg - Gernrode an die Harzer Schmalspurbahnen übergehen sollte. Bereits 1996 sah ein Konzept die Verlegung einer dritten Schiene zwischen Gernrode und Quedlinburg vor, um das Selketal und Quedlinburg in erster Linie aus touristischen Gründen besser miteinander zu verknüpfen. Eine Absichtserklärung, jetzt über die Umspurung, wurde kurz nach dem Ende des Personenverkehrs östlich von Gernrode getroffen. Im Frühjahr 2005 begannen die Bauarbeiten, der Eröffnungam 4. März 2006 folgten am 26. Juni die ersten planmäßigen Schmalspurzüge.

Literaturhinweis:
Dirk Endisch, Der »Balkan«. Die Nebenbahn Frose—Gernrode—Quedlinburg. Korntal-Münchingen 2004.


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1 Das Anschlußgleis zur Kaserne ist mehr oder minder stark überwachsen, aber noch zu sehen.
Eine ausführliche Darstellung der Anschlußbahn lieferte Hartmut Riedemann (†) hier, die Bilder sind nicht mehr sichtbar.


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2 Die Anschlußbahn kreuzt auf einer Bogenbrücke den Kalten Talbach.


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3 Der Satz Der Haltepunkt Quarmbeck liegt an einem Haltepunkt wurde nach dem Korrekturlesen zu Der Haltepunkt Quarmbeck liegt an einem Bahnübergang geändert.


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4 Das ist er, der Haltepunkt.


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5 Der Großteil des Bahnsteiges ist überwachsen.


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Das war meine Serie über Deutschlands Q-Bahnhöfe. Als Nachtrag zum ersten Teil möchte ich erwähnen, daß das Empfangsgebäude von Quakenbrück mittlerweile modernisiert wurde und sich somit nicht mehr im vom mir vorgestellten Zustand befindet. Damit darf ich mich vorerst von euch verabschieden. Denn bis zum Beginn einer neuen Serie wird es einige Tage dauern.

Wie, das gilt nicht? Ich soll aussteigen?


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Na gut, ihr habt gewonnen. ;-) Alleine schon die Reaktion der Schaffnerin auf meinen Ausstiegswunsch war es wert. Sie wird es vielleicht sogar ihren Kollegen erzählt haben, daß jemand in Quarmbeck ausgestiegen ist, so verwundert war sie. Es kommt wohl nicht oft vor.


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6 Wir lassen also 99 6001 weiterfahren...


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7 ...und schauen dem Zug hinterher.


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8 Umgedreht.


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9 Das Schild.


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10 Fahrgastinformation.


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11 Die Wartehalle.


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12 Schalthäuschen für den Bahnübergang.


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13 Die Verknüpfung zwischen Bus und Bahn ist im Prinzip optimal, es fehlt nur die Bushaltestelle. Linie 318 ist die Schienenersatzverkehrslinie für den „Balkan” und als solche Teil des Buslandesnetzes in Sachsen-Anhalt.


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14 Vorbei an der Teufelsmauer geht der Blick hinüber zum Brocken.


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15 Haltepunktbild. Der separate Übergang für Fußgänger und Radfahrer ist außer Betrieb.


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16 Die Straße nach Quarmbeck.


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17 Der Zugang zum Bahnsteig. Das Haltepunktgebäude (siehe hier, 2. Bild) ist längst abgerissen.


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18 Blick zurück...


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19 ...und voraus.


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20 Wir sind da.


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21 Ein letzter Blick zurück. Im Hintergrund die Höhen des Harzes.


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22 Plattenbauten hinter der Kasernenmauer.


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23 Wegweiser.


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24 Der Ortseingang ist zweifellos der alte Eingang der Kaserne.


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25 Haus der Erstausstattung.


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26 Zwischendrin ein Flachbau, der nicht gut aufs Bild wollte. Vielleicht erkennt ein Experte trotzdem, ob es ein DDR- oder ein sowjetisches Modell ist.


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27 Fußweg.


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28 Neuere Bauten.


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29 Die Hauptstraße, Blick nach draußen.


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30 Bushaltestelle landwärts.


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31 Stadtwärtig mit Wartehalle.


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32 Der Fahrplan.


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33 Der rechte Torpfosten. Mit Reklame.


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34 Der linke hingegen trägt eine Kugel.


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35 Linie 32 nach Harzgerode mit Ganzwerbung.


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Wenig später kam auch der Bus nach Quedlinburg, der mich freundlicherweise mitnahm.

Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Danke:)

462 001, Taunus, Samstag, 12.09.2015, 20:52 (vor 3896 Tagen) @ Sören Heise

Nabend Sören,

da hatte es dich ja an den "Arsch der Welt" verschlagen^^


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4 Das ist er, der Haltepunkt.

Wie, das gilt nicht? Ich soll aussteigen?

Ich hätte es gelten lassen. Dort will doch keiner raus:))))

Na gut, ihr habt gewonnen. ;-) Alleine schon die Reaktion der Schaffnerin auf meinen Ausstiegswunsch war es wert. Sie wird es vielleicht sogar ihren Kollegen erzählt haben, daß jemand in Quarmbeck ausgestiegen ist, so verwundert war sie. Es kommt wohl nicht oft vor.

Die lachen bestimmt heute immer noch, wenn sie dort vorbeifahren. Die denken bestimmt nix gutes über dich!?!

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13 Die Verknüpfung zwischen Bus und Bahn ist im Prinzip optimal, es fehlt nur die Bushaltestelle. Linie 318 ist die Schienenersatzverkehrslinie für den „Balkan” und als solche Teil des Buslandesnetzes in Sachsen-Anhalt.

Wenn dort ja eh nix los ist, brauch da auch kein Umsteigepunkt mit Bahnsteiggleichem Umstieg und Anschlussgarantie hin;-)

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21 Ein letzter Blick zurück. Im Hintergrund die Höhen des Harzes.

100km/h? Da will auch die Straßenbehörde, das dort jeder so schnell wie möglich weg kommt^^

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22 Plattenbauten hinter der Kasernenmauer.

Die deutsche Demokratische Republik(oder was die auch immer war) läßt grüßen...

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23 Wegweiser.

Da soll(und will) wohl keiner hin...

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35 Linie 32 nach Harzgerode mit Ganzwerbung.+

*huch* Die örtliche Sparkasse kann sich nur einen Bus leisten^^ Andere stapeln da höher...

Wenig später kam auch der Bus nach Quedlinburg, der mich freundlicherweise mitnahm.

Der hat dich aber nur mitgenommen, weil der Herr Busfahrer die Güte hatte anzuhalten. Schön, denn letzte Woche hat ein Busfahrer gedacht, ne den lässte mal stehen(als er mich sah).

Gruß
ICE1223

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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717

Bitte :-)

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 13.09.2015, 20:07 (vor 3895 Tagen) @ 462 001

Bittesehr. Was die HSB über mich denken, ist mir egal. Ich bin auch mit der Harztourencard gefahren. Gilt drei Tage in Bahn und Bus und ist billiger als eine HSB-Einzelfahrt quer übern Harz.

Viele Grüße
Sören

OT: Geschwindigkeitsbeschränkung

michael_seelze, Dienstag, 15.09.2015, 02:28 (vor 3894 Tagen) @ 462 001

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21 Ein letzter Blick zurück. Im Hintergrund die Höhen des Harzes.

100km/h? Da will auch die Straßenbehörde, das dort jeder so schnell wie möglich weg kommt^^

Das Verkehrszeichen dient dort vermutlich vor allem der Erinnerung.
Denn eine Beschilderung der Beschränkung der Geschwindigkeit auf zulässige 100 km/h ist angesichts des Ausbauzustandes des außerhalb geschlossener Oertschaften gelegenen Straßenabschnittes (vgl. § 3 (3) 2. c)) hier nicht erforderlich.
Anscheinend war es dort auf Grund der besonderen Umstände zwingend geboten das Verkehrszeichen aufzustellen.

OT: Geschwindigkeitsbeschränkung

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 15.09.2015, 07:28 (vor 3893 Tagen) @ michael_seelze

Das Verkehrszeichen dient dort vermutlich vor allem der Erinnerung.
Denn eine Beschilderung der Beschränkung der Geschwindigkeit auf zulässige 100 km/h ist angesichts des Ausbauzustandes des außerhalb geschlossener Oertschaften gelegenen Straßenabschnittes (vgl. § 3 (3) 2. c)) hier nicht erforderlich.
Anscheinend war es dort auf Grund der besonderen Umstände zwingend geboten das Verkehrszeichen aufzustellen.

Möglicherweise endet dort auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung, die dort beispielsweise wegen der Einmündung bestehen könnte. In der Gegenrichtung sieht man ein Stückchen die Straße runter auchein rundes Schild stehen, das auf diese Geschwindigkeitsbegrenzung hinweisen könnte.
Das korrekte Zeichen für das Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung (weiß mit der Zahl in grau und den Diagonalstreifen) war halt gerade nicht da, also hat man eben dieses verwendet. Erfüllt ja schließlich auch seinen Zweck. Nach Passieren dieses Verkehrszeichens darf man maximal 100 km/h fahren, paßt also. ;-)

Ratende Grüße,
der Colaholiker

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