DB Netz kauft SBB Zugverkehrs-Dispositionssystem (Allgemeines Forum)

RhBDirk, Mittwoch, 26.08.2015, 10:28 (vor 3878 Tagen)

http://www.sbb.ch/sbb-konzern/medien/medienmitteilungen.newsdetail.2015-8-2508_1.html

Wenn Sie sich jetzt auch noch das Schweizer Tarifmodell "kaufen" würden... ;-)

DB Netz kauft SBB Zugverkehrs-Dispositionssystem

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Mittwoch, 26.08.2015, 11:44 (vor 3878 Tagen) @ RhBDirk

Klingt vielversprechend. Allerdings fehlt mir der Überblick/Vergleich darüber,was das deutsche System heute schon alles kann von dem was das Schweizer System dann alles kann.
Daher kann ich nicht sagen, ob das gleich gut oder besser ist als das Deutsche. Schlechter kann glaub ich eher nicht.
Vlt. kann sich ja mal jemand,der das weiß äußern.

DB Netz kauft SBB Zugverkehrs-Dispositionssystem

Jens, Bayern/NRW, Mittwoch, 26.08.2015, 13:37 (vor 3878 Tagen) @ Tabernaer

Klingt vielversprechend. Allerdings fehlt mir der Überblick/Vergleich darüber,was das deutsche System heute schon alles kann von dem was das Schweizer System dann alles kann.
Daher kann ich nicht sagen, ob das gleich gut oder besser ist als das Deutsche. Schlechter kann glaub ich eher nicht.
Vlt. kann sich ja mal jemand,der das weiß äußern.

Man kann die Systeme schlecht miteinander Vergleichen.
RCS-Dispo gibt es im Grunde schon nur in anderem Erscheinugnsbild (in Deutschland von Siemens oder Thales). Ein RCS-ADL-ähnliches System wird Punktuell von kleinen Nieschenunternehmen angeboten und eingesetzt aber ohne Rückkopplung an Leitsysteme, RCS-HOT gibt es in dieser Form noch garnicht und ein System ähnlichg zu RCS-ALEA gibt es in Deutschland schon in einer ähnlichen, aber rein Internen Version ohne Kopplung nach außen an RIS/StuS und mti viel Handarbeit.

In der Schweiz wäre der ITF ohne dieses Gesamtsystem kaum durchführbar da unglaubliche viele Informationen und Handlungen Automatisiert und Standardisiert werden. Daher ist es, wenn es ordentlich integriert wird, ein Fortschritt der aber die Eisenbahn in Deutschland nicht revolutionieren wird.


Viele Grüße


Jens

OT:

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 26.08.2015, 12:42 (vor 3878 Tagen) @ RhBDirk

Wenn Sie sich jetzt auch noch das Schweizer Tarifmodell "kaufen" würden... ;-)

Dann würde in Deutschland keiner mehr Bahn fahren.

OT:

RhBDirk, Mittwoch, 26.08.2015, 12:56 (vor 3878 Tagen) @ Berlin-Express

Wenn Sie sich jetzt auch noch das Schweizer Tarifmodell "kaufen" würden... ;-)


Dann würde in Deutschland keiner mehr Bahn fahren.

Lässt sich das beweisen?
In der Schweiz springen die Nutzerzahlen im ÖV (auch im Fernverkehr) seit Jahren an.

OT:

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 26.08.2015, 13:07 (vor 3878 Tagen) @ RhBDirk

Wenn Sie sich jetzt auch noch das Schweizer Tarifmodell "kaufen" würden... ;-)


Dann würde in Deutschland keiner mehr Bahn fahren.


Lässt sich das beweisen?
In der Schweiz springen die Nutzerzahlen im ÖV (auch im Fernverkehr) seit Jahren an.

Die Leute in der Schweiz haben aber auch ein deutlich größern Geldbeutel. (Wie ich vorgestern und gestern nochmal intensiv erleben durfte.)

OT:

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 15:45 (vor 3878 Tagen) @ Berlin-Express

Wenn Sie sich jetzt auch noch das Schweizer Tarifmodell "kaufen" würden... ;-)


Dann würde in Deutschland keiner mehr Bahn fahren.


Lässt sich das beweisen?
In der Schweiz springen die Nutzerzahlen im ÖV (auch im Fernverkehr) seit Jahren an.


Die Leute in der Schweiz haben aber auch ein deutlich größern Geldbeutel. (Wie ich vorgestern und gestern nochmal intensiv erleben durfte.)

Oder du hast einen kleinen Geldbeutel und wohnst in einem Land was aermer ist als die Schweiz. Einfach mal die Perspektive umdrehen. ;-)


BR752

OT:

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 26.08.2015, 16:28 (vor 3878 Tagen) @ br752

Wenn Sie sich jetzt auch noch das Schweizer Tarifmodell "kaufen" würden... ;-)


Dann würde in Deutschland keiner mehr Bahn fahren.


Lässt sich das beweisen?
In der Schweiz springen die Nutzerzahlen im ÖV (auch im Fernverkehr) seit Jahren an.


Die Leute in der Schweiz haben aber auch ein deutlich größern Geldbeutel. (Wie ich vorgestern und gestern nochmal intensiv erleben durfte.)


Oder du hast einen kleinen Geldbeutel und wohnst in einem Land was aermer ist als die Schweiz. Einfach mal die Perspektive umdrehen. ;-)


BR752

Dann sind wohl alle Länder dieser Welt arm und nur in der Schweiz ist alles normal.

OT:

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 17:36 (vor 3878 Tagen) @ Berlin-Express

Wenn Sie sich jetzt auch noch das Schweizer Tarifmodell "kaufen" würden... ;-)


Dann würde in Deutschland keiner mehr Bahn fahren.


Lässt sich das beweisen?
In der Schweiz springen die Nutzerzahlen im ÖV (auch im Fernverkehr) seit Jahren an.


Die Leute in der Schweiz haben aber auch ein deutlich größern Geldbeutel. (Wie ich vorgestern und gestern nochmal intensiv erleben durfte.)


Oder du hast einen kleinen Geldbeutel und wohnst in einem Land was aermer ist als die Schweiz. Einfach mal die Perspektive umdrehen. ;-)


BR752


Dann sind wohl alle Länder dieser Welt arm und nur in der Schweiz ist alles normal.

Nein, es gibt auch andere wohlhabende Laender. Siehe Norwegen oder Daenemark. Finde mal heraus welchen Unterschied es zwischen diesen beiden westeuropaeischen Laendern und Deutschland gibt? ;-)


BR752

Wohlhabend

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 26.08.2015, 17:55 (vor 3878 Tagen) @ br752

Dann sind wohl alle Länder dieser Welt arm und nur in der Schweiz ist alles normal.


Nein, es gibt auch andere wohlhabende Laender. Siehe Norwegen oder Daenemark. Finde mal heraus welchen Unterschied es zwischen diesen beiden westeuropaeischen Laendern und Deutschland gibt? ;-)

Was bedeutet Wohlhabend?

Für mich bedeutet es genug zu verdienen und am Ende des Monats noch etwas für später über zu haben, dabei kommt es auf zwei Faktoren an: Die Preise im Land und der Verdinst der jeweiligen Person.

Wie die Wirtschafslage im Land ist spielt dabei erstmal keine Rolle, auch in Armenländern gibt es Topverdiner.

Mehr als keiner, aber auch weniger als jetzt

flierfy, Mittwoch, 26.08.2015, 13:24 (vor 3878 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von flierfy, Mittwoch, 26.08.2015, 13:25

Wenn Sie sich jetzt auch noch das Schweizer Tarifmodell "kaufen" würden... ;-)


Dann würde in Deutschland keiner mehr Bahn fahren.


Lässt sich das beweisen?
In der Schweiz springen die Nutzerzahlen im ÖV (auch im Fernverkehr) seit Jahren an.

Nun, dass keiner mehr Bahn fahren würde, stimmt sicherlich nicht. Aber es wären bei schweizer Preisen eben noch weniger als heute. Ich z.B. fahre ausschliesslich mit Spar-, Hopper- und Schönwochenend-Tickets. Bei den schweizer Horror-Preisen würde ich eben keinen Zug mehr von innen sehen. Vielen anderen dürfte es dann ähnlich gehen.

Mehr als keiner, aber auch weniger als jetzt

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 26.08.2015, 13:34 (vor 3878 Tagen) @ flierfy

Nun, dass keiner mehr Bahn fahren würde, stimmt sicherlich nicht. Aber es wären bei schweizer Preisen eben noch weniger als heute. Ich z.B. fahre ausschliesslich mit Spar-, Hopper- und Schönwochenend-Tickets. Bei den schweizer Horror-Preisen würde ich eben keinen Zug mehr von innen sehen. Vielen anderen dürfte es dann ähnlich gehen.

Ist es bei den Schweizern nicht aber so, daß die Halbtax- und Generalabonnements deutlich unter dem Preis einer BC 50 oder BC 100 liegen, und sich somit deutlich eher rentieren als ihre deutschen Pendants? Wenn dieser Aspekt ebenfalls übernommen wird, könnte es eventuell für Dich gar nicht teurer werden.

Mal sowas über die Schweiz gehört habende Grüße,
der Colaholiker

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Die Schweiz hat keine Horrorpreise!

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 15:44 (vor 3878 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von br752, Mittwoch, 26.08.2015, 15:44

Nun, dass keiner mehr Bahn fahren würde, stimmt sicherlich nicht. Aber es wären bei schweizer Preisen eben noch weniger als heute. Ich z.B. fahre ausschliesslich mit Spar-, Hopper- und Schönwochenend-Tickets. Bei den schweizer Horror-Preisen würde ich eben keinen Zug mehr von innen sehen. Vielen anderen dürfte es dann ähnlich gehen.

Die Preise in der Schweiz sind kein Horror. Du musst nur einmal akzeptieren, dass du ein einem aermeren Land wohnst, wo du halt weniger Kaufkraft fuer deine Arbeit bekommst als woanders. (Dafuer musst du beim Frankreich und Holland Besuch kein Geld mehr wechseln. Toll ne?)

Nicht die Schweiz ist teuer, du bist aermer!


BR752

Blaschke, Dein Einsatz bitte!

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 26.08.2015, 15:46 (vor 3878 Tagen) @ br752

- kein Text -

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Blaschke, Dein Einsatz bitte! Nicht unbedingt nötig ;)

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 26.08.2015, 16:16 (vor 3878 Tagen) @ Colaholiker

Ein Schweizer hat mich letztens aufgeklärt.

Aus Deutscher sicht haben Schweizer mehr Geld zur Verfügung.

Das heist konkret: Der Schweizer hat mehr Geld dafür auch höhere Unterhaltskosten wie Miete, Essen und Trinken.

Der Deutsche hat weniger Geld dafür geringere Unterhaltskosten, es gleicht sich alles aus.

Problematisch wird es also nur wenn der Deutsche in die Schweiz fährt es wird teuer für Ihn, wenn der Schweizer nach Deutschland kommt ist es günstig für Ihn.

Blaschke, Dein Einsatz bitte! Nicht unbedingt nötig ;)

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 26.08.2015, 16:33 (vor 3878 Tagen) @ Reservierungszettel

Ein Schweizer hat mich letztens aufgeklärt.

Aus Deutscher sicht haben Schweizer mehr Geld zur Verfügung.

Das heist konkret: Der Schweizer hat mehr Geld dafür auch höhere Unterhaltskosten wie Miete, Essen und Trinken.

Der Deutsche hat weniger Geld dafür geringere Unterhaltskosten, es gleicht sich alles aus.

Problematisch wird es also nur wenn der Deutsche in die Schweiz fährt es wird teuer für Ihn, wenn der Schweizer nach Deutschland kommt ist es günstig für Ihn.

Was für den Normalbürger gut ist, ist für das Normalunternehmen schlecht.

Wenn ein Schweizer Unternehmen etwas in Deutschland verkaufen möchte, muss es Abstriche beim Gewinn machen, da die Deutschen nicht bereit sind soviel zu bezahlen.

Wenn ein Deutsches Unternehmen etwas in der Schweiz verkaufen möchte kann es mehr verdienen, dadurch dass es günstiger Produzieren kann als ein Schweizer Unternehmen.

Blaschke, Dein Einsatz bitte! Nicht unbedingt nötig ;)

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 16:44 (vor 3878 Tagen) @ Berlin-Express
bearbeitet von br752, Mittwoch, 26.08.2015, 16:44

Ein Schweizer hat mich letztens aufgeklärt.

Aus Deutscher sicht haben Schweizer mehr Geld zur Verfügung.

Das heist konkret: Der Schweizer hat mehr Geld dafür auch höhere Unterhaltskosten wie Miete, Essen und Trinken.

Der Deutsche hat weniger Geld dafür geringere Unterhaltskosten, es gleicht sich alles aus.

Problematisch wird es also nur wenn der Deutsche in die Schweiz fährt es wird teuer für Ihn, wenn der Schweizer nach Deutschland kommt ist es günstig für Ihn.


Was für den Normalbürger gut ist, ist für das Normalunternehmen schlecht.

Wenn ein Schweizer Unternehmen etwas in Deutschland verkaufen möchte, muss es Abstriche beim Gewinn machen, da die Deutschen nicht bereit sind soviel zu bezahlen.

Wenn ein Deutsches Unternehmen etwas in der Schweiz verkaufen möchte kann es mehr verdienen, dadurch dass es günstiger Produzieren kann als ein Schweizer Unternehmen.

Bitte nicht so viel Wirtschaftpropaganda. ;-) Das Schweizer Unternehmen, kauft auch viele Teile des Produktes im Ausland ein und somit sind die Stueckvorkosten auch geringer.

Aber warum sind dann Deutsche Autos in der Schweiz teurer als Deutschland? Warum ist ein indischer Plastikpullover dann doppelt so teurer wie in Deutschland.

Es geht hier um Kaufkraft und um ehrliche Bezahlung. Das gibt es hier in Deutschland eben nicht mehr. Dafuer kannst du die Milchpreise zwischen dem hollaendischen und deutschen Discounter, ohne umzurechnen, vergleichen und dich dann entscheiden wo du deine Milch kaufst. Toll ne?

Ich freu mich schon jetzt auf die naechste Tschechien Tour und auf den Geldwechsel!


BR752

Blaschke, Dein Einsatz bitte! Nicht unbedingt nötig ;)

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 26.08.2015, 16:56 (vor 3878 Tagen) @ br752

Es geht hier um Kaufkraft und um ehrliche Bezahlung. Das gibt es hier in Deutschland eben nicht mehr. Dafuer kannst du die Milchpreise zwischen dem hollaendischen und deutschen Discounter, ohne umzurechnen, vergleichen und dich dann entscheiden wo du deine Milch kaufst. Toll ne?

Ich kann auch zum Bauernhof um die Ecke kaufen und ohne Preise zu vergleichen, dort Milli holen.

Blaschke, Dein Einsatz bitte! Nicht unbedingt nötig ;)

Benjamin.Keller, Mittwoch, 26.08.2015, 17:14 (vor 3878 Tagen) @ br752

Ich freu mich schon jetzt auf die naechste Tschechien Tour und auf den Geldwechsel!

Ich war gerade in Österreich und in Skandinavien, und nachdem ich mir für einen Tag noch dänische Kronen holen musste war ich sehr froh, nicht auch Schilling gehabt haben zu müssen.

Dafuer kannst du die Milchpreise zwischen dem hollaendischen und deutschen Discounter, ohne umzurechnen, vergleichen und dich dann entscheiden wo du deine Milch kaufst. Toll ne?

Spar dir deinen unangebrachten Sarkasmus.

Die Fallhoehe oder warum mir andere egal sind.

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 17:27 (vor 3878 Tagen) @ Benjamin.Keller

Ich freu mich schon jetzt auf die naechste Tschechien Tour und auf den Geldwechsel!


Ich war gerade in Österreich und in Skandinavien, und nachdem ich mir für einen Tag noch dänische Kronen holen musste war ich sehr froh, nicht auch Schilling gehabt haben zu müssen.

Du hoest dich an wie der Pressesprecher der Regierung. Ich waere froh, wenn ich Geld wechseln koennte und dann dafuer nur die Haelfte des Preises zahlen muesste? Hast du zu viel Geld um dir den Luxus zu leisten? Muss wohl sein, denn wer in Skandinavien Urlaub macht lebt wohl nicht vom Mindestlohn.

Dafuer kannst du die Milchpreise zwischen dem hollaendischen und deutschen Discounter, ohne umzurechnen, vergleichen und dich dann entscheiden wo du deine Milch kaufst. Toll ne?


Spar dir deinen unangebrachten Sarkasmus.

Warum sollte ich mir das sparen? Wer bist du, dass du so etwas verlangen kannst?
Wenn du mal laenger (~ 5-10 Jahre) die Situation im Grenzgebiet zu Frankreich angesehen hast, wirst du verstehen warum das kein Sarkasmus ist!!!
Die Franzosen haben in den letzten Jahren innerhalb des Euros einen Kaufkraftzuwachs von ca. 30% bekommen. Die raeumen die Laeden hier leer und es werden extra Einkaufszentren entlang der Grenze gebaut. Das ist angeblich gut fuer die deutsche Wirtschaft, aber eben nicht fuer den deutschen Buerger. Er bekommt weiterhin das niedrige Lohnniveau und kann sich somit den um 30% teurer gewordenen Urlaub nicht Frankreich nicht mehr leisten.

Ist es wirklich so toll kein Geld mehr zu wechseln und stattdessen sich den Urlaub nicht mehr leisten zu koennen? Wer das behauptet ist so reich, dass er auf die wachsende Anzahl vom Menschen im Niedriglohnsektor doch arg tief herabschaut. Schade.


BR752

Die Fallhoehe oder warum mir andere egal sind.

L.Willms, Freitag, 28.08.2015, 21:33 (vor 3876 Tagen) @ br752

Ist es wirklich so toll kein Geld mehr zu wechseln und stattdessen sich den Urlaub nicht mehr leisten zu koennen? Wer das behauptet ist so reich, dass er auf die wachsende Anzahl vom Menschen im Niedriglohnsektor doch arg tief herabschaut. Schade.

Der Unterschied von Co-inzidenz und Causalität...

Nicht immer sind bei zwei gleichzeitig sich vollziehenden Vorgängen der eine eine Ursache der anderen.

Der Abbau des Sozialstaats begann spätestens unter Kanzler Schmidt (1976-1982), und der Euro wurde erst um die Jahrtausendwende eingeführt (1999 Festlegung der starren Wechselkurse, 2002 Einführung des Bargeldes).

Von 1982 bis 1998 haben dann Plisch und Plum alias Kohl und Norbert "Die Rente ist sicher" Blüm weiter am Lebensstandard der arbeitenden Menschen gesägt, und dann hat der Kanzler Schredder das Ruder beim Angriff auf die arbeitende Klasse übernommen.

Dänische Kronen in Skandinavien?

Alter Köpenicker, BSPF, Mittwoch, 26.08.2015, 19:00 (vor 3878 Tagen) @ Benjamin.Keller

Ich war gerade in Österreich und in Skandinavien, und nachdem ich mir für einen Tag noch dänische Kronen holen musste war ich sehr froh, nicht auch Schilling gehabt haben zu müssen.

Wozu benötigt man denn in Skandinavien Dänische Kronen? Ich hatte bislang dort immer nur Norwegische und Schwedische Kronen.
Andererseits hättest Du doch dann die Schillinge in Kronen umtauschen können.

Skandinavien: "Bargeld nur noch für Oma oder Bankräuber"

Henrik, Mittwoch, 26.08.2015, 21:52 (vor 3878 Tagen) @ Alter Köpenicker

Ich war gerade in Österreich und in Skandinavien, und nachdem ich mir für einen Tag noch dänische Kronen holen musste war ich sehr froh, nicht auch Schilling gehabt haben zu müssen.

Wozu benötigt man denn in Skandinavien Dänische Kronen?

zum Bezahlen in Dänemark soll es durchaus ganz hilfreich sein, wenngleich... s.u.

Ich hatte bislang dort immer nur Norwegische und Schwedische Kronen.

in Dänemark nich ganz so vorteilhaft wie die Dänischen Kronen. -.-

Andererseits hättest Du doch dann die Schillinge in Kronen umtauschen können.

na toll.... ganz toll, zweimal doppelt schlechte Wechselkurse, plus Umtauschgebühren etc.
immerhin sind die Dänischen Kronen an den Euro gekoppelt, aber Währungsgebühr und Abhebegebühr kommt trotzdem noch hinzu und das im nicht grade billigen Dänemark/Kopenhagen - naja, Gründe sind ja bekannt..


..kenn ich,
von Wien direkt nach Kopenhagen geflogen - und was musste man dann am Flughafen erstmal?
Geld umtauschen, ..gegen heftig supermäßigen Wuchergebühren. eine absolute Frechheit.

--


Skandinavien
"Bargeld nur noch für Oma oder Bankräuber"

Keine Bargeldzahlung im Bus oder beim Bäcker - was in Schweden Alltag ist, will auch Dänemark umsetzen: Das Bezahlen mit Münzen und Scheinen an der Tankstelle, im Restaurant und in kleinen Läden soll abgeschafft werden.

Wer in Dänemark seinen Kaffee mit Bargeld bezahlt, erlebt oft einen merkwürdigen Moment: Man legt den mehrfach abgezählten Betrag auf die Theke, ein bisschen stolz, dass man die lustigen dänischen Kronen-Münzen mit dem Loch in der Mitte und dem Konterfei der Königin auseinanderhalten kann. Doch es folgt kein zustimmendes Lächeln der Kassiererin, sondern eher ein schiefer Blick, der das ungute Gefühl hinterlässt: "Hier stimmt was nicht." Bargeld ist in Dänemark einfach out. Selbst kleinste Beträge werden hier mit einer Kreditkarte beglichen. Für rund ein Viertel aller Einkäufe wird überhaupt noch Bargeld hervorgekramt. Unvorstellbar in Deutschland: Hier werden 80 Prozent aller Einkäufe mit Münzen und Scheinen beglichen, so eine Studie der Bundesbank.

[...] Denn die dänische Regierung hat ein Gesetz vorgelegt, das ab 2016 gelten könnte: Der gesetzliche Zwang, Bargeld anzunehmen, soll zwar für Supermärkte, Ärzte und Apotheker weiterhin gelten, nicht aber für Restaurants, Tankstellen und kleine Läden. Das heißt, sie dürfen dem Kunden die Bargeldzahlung einfach verweigern. Und damit dürfte der schöne Abend im Restaurant oder das schnelle Tanken auf dem Weg in den Urlaub sich ohne Kreditkarte schnell erledigen.

[...]

Welcher Drogendealer bezahlt schon gern mit Karte?

Kein Land ist im bargeldlosen Alltag so weit gegangen wie Schweden: Dort kann man in vielen Geschäften und im Bus nur noch mit Kreditkarte oder Handy-App bezahlen, selbst die Kirchenkollekte wird digital eingesammelt. "Bargeld braucht nur noch deine Oma - und der Bankräuber", hieß ein Slogan der schwedischen Bargeld-Gegner. Die Idee stammt von Bankangestellten: Weil Banküberfälle sich in Schweden häuften, kamen sie 2010 als erste auf die Idee, komplett auf Bargeld als Zahlungsmittel zu verzichten. Andere Bargeld-Gegner lieferten das Argument, damit auch Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Kriminalität zu erschweren. Welcher Drogendealer bezahlt schon gern mit Karte?

Die Schweden machten mit: Mehr als 500 Bankfilialen stellten den Bargeldverkehr ein, mehr als 900 Geldautomaten wurden abgebaut. Die Zahl der Banküberfälle ist seitdem stark gesunken. Ein Bankräuber soll sogar enttäuscht wieder abgezogen sein: Es war kein Bargeld im Tresor aufzufinden.
[...]

http://www.heute.de/bargeld-nur-noch-fuer-oma-oder-bankraeuber-daenen-und-schweden-zahl...
25.05.2015

(OT:) Hier wird wieder ein Faß aufgemacht... Oh je...

Blaschke, Mittwoch, 26.08.2015, 22:04 (vor 3878 Tagen) @ Henrik

Ich war gerade (...) in Skandinavien, und nachdem ich mir für einen Tag noch dänische Kronen holen musste (...)

Wozu benötigt man denn in Skandinavien Dänische Kronen?

zum Bezahlen in Dänemark soll es durchaus ganz hilfreich sein

Oh je, jetzt folgt mit etwas Pech eine wirtschaftlich-geografisch-kulturell-philosophische Abhandlung, ob denn Dänemark nun Skandinavien zuzurechnen ist oder nicht. Mal ja, mal nein. Ich ahne böses... ;-)


Zum Rest: Da bin ich ja froh, noch schnell dagewesen zu sein. Ohne Bargeld wird's nämlich ein Problem für mich; mangels Kreditkarten etc.


Schöne Grüße von

jörg

(OT:) Hier wird wieder ein Faß aufgemacht... Oh je...

Henrik, Mittwoch, 26.08.2015, 22:26 (vor 3878 Tagen) @ Blaschke

Ich war gerade (...) in Skandinavien, und nachdem ich mir für einen Tag noch dänische Kronen holen musste (...)

Wozu benötigt man denn in Skandinavien Dänische Kronen?

zum Bezahlen in Dänemark soll es durchaus ganz hilfreich sein

Oh je, jetzt folgt mit etwas Pech eine wirtschaftlich-geografisch-kulturell-philosophische Abhandlung, ob denn Dänemark nun Skandinavien zuzurechnen ist oder nicht. Mal ja, mal nein. Ich ahne böses... ;-)

da dürfte es weder Abhandlung noch Diskussion zu geben,
hab ich ja noch nie was von gehört..... :D
soll ich nun meine Namen ändern? ;)

Deine Ironie war schonmal besser.. -.-

Zum Rest: Da bin ich ja froh, noch schnell dagewesen zu sein. Ohne Bargeld wird's nämlich ein Problem für mich; mangels Kreditkarten etc.

EC-Karte solls auch tun.

(OT:) Yep...

Blaschke, Mittwoch, 26.08.2015, 22:35 (vor 3878 Tagen) @ Henrik

Hallo!

hab ich ja noch nie was von gehört..... :D

Ach so, ja, sorry: Was der Herr nicht kennt, gibt's auch nicht.

Zum Rest: Da bin ich ja froh, noch schnell dagewesen zu sein. Ohne Bargeld wird's nämlich ein Problem für mich; mangels Kreditkarten etc.

EC-Karte solls auch tun.


Wird ohne Konto etwas schwierig, legal an eine zu gelangen...


Schöne Grüße von

jörg

(OT:) Yep...

Henrik, Mittwoch, 26.08.2015, 22:56 (vor 3878 Tagen) @ Blaschke

hab ich ja noch nie was von gehört..... :D

Ach so, ja, sorry: Was der Herr nicht kennt, gibt's auch nicht.

klar..... was niemand kennt, kanns auch schwer geben! .. ;)
also behalte ich meine Namen dann doch besser, ..gut so.

Zum Rest: Da bin ich ja froh, noch schnell dagewesen zu sein. Ohne Bargeld wird's nämlich ein Problem für mich; mangels Kreditkarten etc.

EC-Karte solls auch tun.

Wird ohne Konto etwas schwierig, legal an eine zu gelangen...

oohhhoho, mein Respekt!

(OT:) Yep...

redcobra, Mittwoch, 26.08.2015, 23:04 (vor 3878 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von redcobra, Mittwoch, 26.08.2015, 23:06

Zum Rest: Da bin ich ja froh, noch schnell dagewesen zu sein. Ohne Bargeld wird's nämlich ein Problem für mich; mangels Kreditkarten etc.

EC-Karte solls auch tun.

Wird ohne Konto etwas schwierig, legal an eine zu gelangen...

...wirst du also noch wie früher per "Lohntüte" ausgezahlt? ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Lohnt%C3%BCte

Yep...

Blaschke, Donnerstag, 27.08.2015, 05:57 (vor 3877 Tagen) @ redcobra

Hallo.

...wirst du also noch wie früher per "Lohntüte" ausgezahlt? ;-)


In der Tat ist das so. Zum Glück hat sich ein Arbeitgeber gefunden, der das macht.


Schöne Grüße von jörg

(OT:) Yep... Lohntuetenball

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 23:05 (vor 3878 Tagen) @ Blaschke


Wird ohne Konto etwas schwierig, legal an eine zu gelangen...

Dann ist wohl jede Woche bei dir noch Lohntuetenball? ;-) Wohl bekommts.


BR752

(OT:) Hier wird wieder ein Faß aufgemacht... Oh je...

L.Willms, Freitag, 28.08.2015, 08:56 (vor 3876 Tagen) @ Henrik

Oh je, jetzt folgt mit etwas Pech eine wirtschaftlich-geografisch-kulturell-philosophische Abhandlung, ob denn Dänemark nun Skandinavien zuzurechnen ist oder nicht. Mal ja, mal nein. Ich ahne böses... ;-)


da dürfte es weder Abhandlung noch Diskussion zu geben,
hab ich ja noch nie was von gehört..... :D

Tja, so kann man jeden Tag etwas Neues lernen!

Ein Ausschnitt aus einem Zeitungsartikel von 10. September 1848 über den dänisch-preußischen Waffenstillstand:

Zur Sache. Die Dänen sind ein Volk, das in der unbeschränktesten kommerziellen, industriellen, politischen und literarischen Abhängigkeit von Deutschland steht. Es ist bekannt, daß die faktische Hauptstadt von Dänemark nicht Kopenhagen, sondern Hamburg ist, daß die dänische Regierung alle Vereinigte-Landtags-Experimente der in den Barrikaden entschlafenen preußischen ein ganzes Jahr lang nachmachte, daß Dänemark alle seine literarischen Lebensmittel, ebensogut wie seine materiellen, über Deutschland bezieht und daß die dänische Literatur - mit Ausnahme Holbergs - ein matter Anklatsch der deutschen ist.

So ohnmächtig Deutschland auch von jeher war, es hat die Genugtuung, daß die skandinavischen Nationen und namentlich Dänemark unter seine Botmäßigkeit geraten sind, daß es ihnen gegenüber sogar noch revolutionär und progressiv ist.

Wollt ihr Beweise? Lest die Polemik der skandinavischen Nationen untereinander, seit die Idee des Skandinavismus aufgetaucht ist. Der Skandinavismus besteht in der Begeisterung für die brutale, schmutzige, seeräuberische, altnordische Nationalität, für jene tiefe Innerlichkeit, die ihre überschwenglichen Gedanken und Gefühle nicht in Worte bringen kann, wohl aber in Taten, nämlich in Roheit gegen Frauenzimmer, permanente Betrunkenheit und mit tränenreicher Sentimentalität abwechselnde Berserkerwut.

Der Skandinavismus und die meerumschlungene schleswig-holsteinische Stammverwandtschaft tauchten zugleich in den Ländern des Königs von Dänemark auf. Sie gehören zusammen; sie haben sich gegenseitig hervorgerufen, bekämpft und dadurch am Leben erhalten.

Der Skandinavismus war die Form, in der die Dänen an die Unterstützung der Schweden und Norweger appellierten. Aber wie es der christlich-germanischen Nation immer geht: Sogleich erhob sich der Streit, wer der echte Christlichgermane, der wahre Skandinavier sei. Der Schwede erklärte den Dänen für "verdeutscht" und entartet, der Norweger den Schweden und den Dänen, der Isländer alle drei. Natürlich, je roher eine Nation, je näher ihre Sitten und Lebensart der altnordischen, desto "skandinavischer" war sie.

Quelle: http://mlwerke.de/me/me05/me05_393.htm
Autor: Friedrich Engels
Neue Rheinische Zeitung

Aber damit soll es genug sein, sonst läuft das Faß noch aus und alle werden naß.

Und der Enkel bekommt nur eine Tafel Schokolade statt Geld.

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 23:02 (vor 3878 Tagen) @ Henrik

von Wien direkt nach Kopenhagen geflogen - und was musste man dann am Flughafen erstmal?

Wenn man sich nicht vorbereitet hat, dann musstest eben am Flughafen tauschen. :Kopfschuettel:
Jeder Geldautomat AUCH AM FLUGHAFEN spuckt fuer ein paar "Euros" Fremdwaehrung zu realistischen Kursen aus! *1)

Geld umtauschen, ..gegen heftig supermäßigen Wuchergebühren. eine absolute Frechheit.

Selbst schuld. ;-)


Frueher: 1 Stunde arbeiten, 5% Wechselkursverlust, Abendessen und Kinobesuch!
Heute: 1 Stunde arbeiten, 0% Wechselkursverlust, Abendessen und nix. Dafuer braucht man aber keine Geld mehr zu wechseln. Toll.

Ganz groses Kino diese Aufregung ueber das Geldwechseln!

Wie ich schon sagte: Diejenigen die sich ueber den Geldwechsel aufregen, werden auch nicht mehr in die Tuerkei fliegen, wenn man dort wieder Geld wechseln muss.


BR752

*1) Wenn du einmal im Leben diesen Geldwechsel machst, dann sind die "horrenden" Wechselgebuehren auch egal.
Wenn du jede Woche dorthin faehrst, hast du einen Geldbeutel mit Fremdwaehrung. Alles nur kuenstliche Aufregung.

Und der Enkel bekommt nur eine Tafel Schokolade statt Geld.

Henrik, Donnerstag, 27.08.2015, 00:23 (vor 3878 Tagen) @ br752

von Wien direkt nach Kopenhagen geflogen - und was musste man dann am Flughafen erstmal?

Wenn man sich nicht vorbereitet hat, dann musstest eben am Flughafen tauschen. :Kopfschuettel:

inwiefern vorbereitet?
grundsätzlich wäre es besser, vor Ort das Geld zu wechseln,
nur für 5 oder 10 Euro nehm ich zuhaus nich extra noch überwucherte unnötige Wechselkursgebühren in Kauf.

Jeder Geldautomat AUCH AM FLUGHAFEN spuckt fuer ein paar "Euros" Fremdwaehrung zu realistischen Kursen aus! *1)

Nein, dem ist nicht so.
es war am Flughafen um zig Euro teurer als in Kopenhagen Zentrum. eine Frechheit sondergleichen, und das nur um in die Innenstadt zu gelangen.

Geld umtauschen, ..gegen heftig supermäßigen Wuchergebühren. eine absolute Frechheit.

Selbst schuld. ;-)

Nein, eben nicht.

Früher: 1 Stunde arbeiten, 5% Wechselkursverlust, Abendessen und Kinobesuch!
Heute: 1 Stunde arbeiten, 0% Wechselkursverlust, Abendessen und nix. Dafuer braucht man aber keine Geld mehr zu wechseln. Toll.

Heute haben wir durch den Euro eine deutlich erheblich größere Wirtschaftskraft, größere Kaufkraft, zudem sind Reisen deutlich billiger geworden und vor allem zudem noch unkomplizierter,
sprich neben dem Kinobesuch ist nun auch noch nen Konzertbesuch drin, der Tivoli und ne Oper.

Ganz groses Kino diese Aufregung ueber das Geldwechseln!

..wie früher das Leben so unnötig kompliziert gemacht wurde,
kann man heute keinem mehr erklären.

Wie ich schon sagte: Diejenigen die sich über den Geldwechsel aufregen, werden auch nicht mehr in die Tuerkei fliegen, wenn man dort wieder Geld wechseln muss.

eben, die fliegen nicht mehr in die Türkei, sondern in ein Euro-Land am Mittelmeer.

*1) Wenn du einmal im Leben diesen Geldwechsel machst, dann sind die "horrenden" Wechselgebuehren auch egal.

s.o. - waren alles andere als egal.

Wenn du jede Woche dorthin fährst, hast du einen Geldbeutel mit Fremdwährung. Alles nur künstliche Aufregung.

Ich war überall in den Tagen - wären dann 20 Geldbeutel voll mit unterschiedlicher Währung, natürlich alle schon zuhaus vollgepackt zu teuersten Konditionen, damit man am Flughafen nicht auf den Wucher reinfällt. Wenns bei jedem Währungswechsel auch nur 20 Euro an unnötigen Kosten verursacht..... - das soll kein Problem sein?

Und der Enkel bekommt nur eine Tafel Schokolade statt Geld.

br752, Donnerstag, 27.08.2015, 00:43 (vor 3878 Tagen) @ Henrik

von Wien direkt nach Kopenhagen geflogen - und was musste man dann am Flughafen erstmal?

Wenn man sich nicht vorbereitet hat, dann musstest eben am Flughafen tauschen. :Kopfschuettel:


inwiefern vorbereitet?
grundsätzlich wäre es besser, vor Ort das Geld zu wechseln,

Das war zu Zeiten der D-Mark so, weil sie eine starke Waehrung war. Da hast du in der Schule damals gut zugehoert. ;-) Bei diesem Euro ist es im Prinzip egal wo du wechselst. Der Kurs ist mies, weil eben niemand das Geld haben will, ausser noch die Laender die noch schlechtere Waehrungen haben. Aber willst du dich damit messen?

nur für 5 oder 10 Euro nehm ich zuhaus nich extra noch überwucherte unnötige Wechselkursgebühren in Kauf.

Komisch: Ich komme in meinem Urlaub nicht mit 5 oder 10 Euro aus. Ich muss da mehr wechseln.

Jeder Geldautomat AUCH AM FLUGHAFEN spuckt fuer ein paar "Euros" Fremdwaehrung zu realistischen Kursen aus! *1)


Nein, dem ist nicht so.
es war am Flughafen um zig Euro teurer als in Kopenhagen Zentrum. eine Frechheit sondergleichen, und das nur um in die Innenstadt zu gelangen.

Wie gesagt: Wer vorbereitet ist hat Kronen und bei der Sparkasse kann man Geld wechseln mit fairen Konditionen. Frag mal nach.

Heute haben wir durch den Euro eine deutlich erheblich größere Wirtschaftskraft, größere Kaufkraft, zudem sind Reisen deutlich billiger geworden und vor allem zudem noch unkomplizierter,
sprich neben dem Kinobesuch ist nun auch noch nen Konzertbesuch drin, der Tivoli und ne Oper.

Was haben wir? Wer ist "wir"? Es mag sein, dass deutsche Unternehmen davon profitieren, aber wo bitte profitiert ein deutscher Tourist davon? Der Urlaub ist in allen Laendern teurer geworden seit die D-Mark weg ist.
Wo ist denn eine Reise, insbesondere in ein Euro Land, billiger geworden? Hast du mal ein Beispiel fuer mich bitte. In Frankreich, Italien und Holland sind alle Preise im Vergleich zu frueher teurer geworden, da die Menschen dort mehr verdienen!

Ganz groses Kino diese Aufregung ueber das Geldwechseln!


..wie früher das Leben so unnötig kompliziert gemacht wurde,
kann man heute keinem mehr erklären.

Damals konnte man sich was leisten, heute brauchen wir nicht mehr zu wechseln, koennen uns es aber nicht mehr leisten. DASS kann man wirklich keinem erklaeren!

Ich war überall in den Tagen - wären dann 20 Geldbeutel voll mit unterschiedlicher Währung, natürlich alle schon zuhaus vollgepackt zu teuersten Konditionen, damit man am Flughafen nicht auf den Wucher reinfällt. Wenns bei jedem Währungswechsel auch nur 20 Euro an unnötigen Kosten verursacht..... - das soll kein Problem sein?

Was bist du fuer ein Businessmann, der jede Woche in 20 verschiedenen Geldregionen unterwegs ist. Mein Kompliment, dass du noch Zeit findest hier zu schreiben. :-) Uebertreib mal nicht.


BR752

Und der Enkel bekommt nur eine Tafel Schokolade statt Geld.

Henrik, Donnerstag, 27.08.2015, 01:52 (vor 3878 Tagen) @ br752

von Wien direkt nach Kopenhagen geflogen - und was musste man dann am Flughafen erstmal?

Wenn man sich nicht vorbereitet hat, dann musstest eben am Flughafen tauschen. :Kopfschuettel:

inwiefern vorbereitet?
grundsätzlich wäre es besser, vor Ort das Geld zu wechseln,

Das war zu Zeiten der D-Mark so, weil sie eine starke Waehrung war.

Der Euro ist ebenso eine starke Währung - die stärkste & mitstärkste weltweit.
..ist aber davon eh unabhängig.
vor Ort ist der Kurs günstiger als hierzulande, grundsätzlich.

nur für 5 oder 10 Euro nehm ich zuhaus nich extra noch überwucherte unnötige Wechselkursgebühren in Kauf.

Komisch: Ich komme in meinem Urlaub nicht mit 5 oder 10 Euro aus. Ich muss da mehr wechseln.

Für den Transfer vom Flughafen Kopenhagen in die Innenstadt würde ich nicht mehr als 10 Euro als Kalkulation empfehlen.

Jeder Geldautomat AUCH AM FLUGHAFEN spuckt fuer ein paar "Euros" Fremdwaehrung zu realistischen Kursen aus! *1)

Nein, dem ist nicht so.
es war am Flughafen um zig Euro teurer als in Kopenhagen Zentrum. eine Frechheit sondergleichen, und das nur um in die Innenstadt zu gelangen.

Wie gesagt: Wer vorbereitet ist hat Kronen und bei der Sparkasse kann man Geld wechseln mit fairen Konditionen. Frag mal nach.

Wenn man kein Konto bei der Sparkasse hat, kostets eh erstmal zusätzlich Gebühren, neben den Währungsgebühren hinaus - wie bei jeder anderen Bank ebenso.
Wer völlig ohne Konto ist und wirklich unbedingt hierzulande den höheren teureren Kurs wählen will, der sollte zur Bahnhofsbank gehen.
Jeder Bankangestellte empfehlt, vor Ort im Ausland Geld abzuheben/ zu tauschen.
20 Säcke voll mit unterschiedlichen Währungen mit sich rumzuschleppen am besten noch mit á 200 Euro, ist auf keinen Fall zu empfehlen - davon ist dringenst abzuraten.

Heute haben wir durch den Euro eine deutlich erheblich größere Wirtschaftskraft, größere Kaufkraft, zudem sind Reisen deutlich billiger geworden und vor allem zudem noch unkomplizierter,
sprich neben dem Kinobesuch ist nun auch noch nen Konzertbesuch drin, der Tivoli und ne Oper.

Was haben wir? Wer ist "wir"? Es mag sein, dass deutsche Unternehmen davon profitieren, aber wo bitte profitiert ein deutscher Tourist davon?

zum einen hat er selbst mehr Geld, die Währungskosten sind nicht mehr vorhanden und Reisen an sich ist grundsätzlich erheblich günstiger geworden.

Der Urlaub ist in allen Laendern teurer geworden seit die D-Mark weg ist.

Nein, ganz im Gegenteil - ist erheblich günstiger geworden.

Wo ist denn eine Reise, insbesondere in ein Euro Land, billiger geworden? Hast du mal ein Beispiel fuer mich bitte. In Frankreich, Italien und Holland sind alle Preise im Vergleich zu frueher teurer geworden

Nein, im Gegenteil - die Reisen dorthin sind deutlich günstiger geworden.

Ganz groses Kino diese Aufregung ueber das Geldwechseln!

..wie früher das Leben so unnötig kompliziert gemacht wurde,
kann man heute keinem mehr erklären.

Damals konnte man sich was leisten, heute brauchen wir nicht mehr zu wechseln, koennen uns es aber nicht mehr leisten. DASS kann man wirklich keinem erklaeren!

Heute kann man sich es leisten, grade weil das Leben, das Wirtschaftsleben durch den Euro stark vereinfacht wurde.
Die Wirtschaftsleistung durch den Euro deutlich zugenommen hat.

Ich war überall in den Tagen - wären dann 20 Geldbeutel voll mit unterschiedlicher Währung, natürlich alle schon zuhaus vollgepackt zu teuersten Konditionen, damit man am Flughafen nicht auf den Wucher reinfällt. Wenns bei jedem Währungswechsel auch nur 20 Euro an unnötigen Kosten verursacht..... - das soll kein Problem sein?

Was bist du fuer ein Businessmann, der jede Woche in 20 verschiedenen Geldregionen unterwegs ist. Mein Kompliment, dass du noch Zeit findest hier zu schreiben. :-) Uebertreib mal nicht.

es war da nun eine Untertreibung.
Ohne Euro wäre es nicht finanzierbar gewesen.
..und hilfreiche Tipps fürs Organisieren bekam ich auch hier im Forum

Und der Enkel bekommt nur eine Tafel Schokolade statt Geld.

L.Willms, Freitag, 28.08.2015, 09:13 (vor 3876 Tagen) @ br752

Was haben wir? Wer ist "wir"? Es mag sein, dass deutsche Unternehmen davon profitieren, aber wo bitte profitiert ein deutscher Tourist davon? Der Urlaub ist in allen Laendern teurer geworden seit die D-Mark weg ist.
Wo ist denn eine Reise, insbesondere in ein Euro Land, billiger geworden? Hast du mal ein Beispiel fuer mich bitte.

Griechenland?

In Frankreich, Italien und Holland sind alle Preise im Vergleich zu frueher teurer geworden, da die Menschen dort mehr verdienen!

Sowas nennt man Inflation ... von der Europäischen Zentralbank las ich irgendwann in diesem Jahr, daß man sich Sorgen mache über die viel zu geringe Inflationsrate, und daß die EZB was für die Aufrechterhaltung der Inflation tuen müsse.

gebührenfreies Bargeld

Alter Köpenicker, BSPF, Donnerstag, 27.08.2015, 06:47 (vor 3877 Tagen) @ Henrik

grundsätzlich wäre es besser, vor Ort das Geld zu wechseln,
nur für 5 oder 10 Euro nehm ich zuhaus nich extra noch überwucherte unnötige Wechselkursgebühren in Kauf.

Jeder Geldautomat AUCH AM FLUGHAFEN spuckt fuer ein paar "Euros" Fremdwaehrung zu realistischen Kursen aus! *1)


Nein, dem ist nicht so.
es war am Flughafen um zig Euro teurer als in Kopenhagen Zentrum. eine Frechheit sondergleichen, und das nur um in die Innenstadt zu gelangen.

Geld umtauschen, ..gegen heftig supermäßigen Wuchergebühren. eine absolute Frechheit.

Abhilfe schafft hier ein Sparkonto bei der Post. Mit der dazugehörigen Geldkarte kann man auf der ganzen Welt an sämtlichen Geldautomaten kostenlos Geld zum jeweiligen Tageskurs abheben.
Auf der ganzen Welt? Nein - innerhalb Deutschlands geht das nur am Automaten der Post.

gebührenfreies Bargeld

guru61, Arolfingen, Donnerstag, 27.08.2015, 09:57 (vor 3877 Tagen) @ Alter Köpenicker


Abhilfe schafft hier ein Sparkonto bei der Post. Mit der dazugehörigen Geldkarte kann man auf der ganzen Welt an sämtlichen Geldautomaten kostenlos Geld zum jeweiligen Tageskurs abheben.
Auf der ganzen Welt? Nein - innerhalb Deutschlands geht das nur am Automaten der Post.

Stimt. Ich hebe mit meiner PostFinance Card der Schweizer Post, jeweils in Klagenfurt bei der Raiffeiesenfiliale, die an meinem Haus am nächsten ist ab. Ich habe noch nie Spesen gezahlt.

Hier zählt die Eigenverantwortung. Die Welt ist nicht einfacher geworden. Früher hatte man einen Strom- und Telefonanbieter, heute viele. Daher ist die Eigenverantwortung mehr gefragt. Man muss sich informieren oder zahlt drauf. Dafür gehen die Menschen heute auch länger in die Schule :-)

Gruss Guru

Dabei gibt es so viele Anbieter…

maxiboy, IBNR: 7006966, Donnerstag, 27.08.2015, 15:25 (vor 3877 Tagen) @ guru61

DKB, comdirect, DAB und wie sie alle heißen sind doch schon lange keine Geheimtipps mehr.

Wer halt nur ein einziges Konto hat und das dann nur bei der Sparkasse oder Volksbank vor Ort, weil er schon sein Kinderkonto da hatte, muss halt draufzahlen.

gebührenfreies Bargeld - PostFinance immer noch?

br752, Donnerstag, 27.08.2015, 15:36 (vor 3877 Tagen) @ guru61
bearbeitet von br752, Donnerstag, 27.08.2015, 15:36

Stimt. Ich hebe mit meiner PostFinance Card der Schweizer Post, jeweils in Klagenfurt bei der Raiffeiesenfiliale, die an meinem Haus am nächsten ist ab. Ich habe noch nie Spesen gezahlt.

Hat die PostFinance nicht angekuendigt die Kosten fuer Fremdautomatenabhebungen an die Kunden weiterzugeben?


BR752

Kosten für Fremdautomatenabhebungen weitergeben

maxiboy, IBNR: 7006966, Donnerstag, 27.08.2015, 15:43 (vor 3877 Tagen) @ br752

Die betragen zwischen 1 und 2 Euro. Im BankCard-ServiceNetz berechnen sich die Genossenschaftsbanken gegenseitig 1,02 Euro, bei Maestro International 1,50 Euro, bei Visa etwa 1,75 Euro, bei MasterCard 2 Euro.
Das sind realistische Kosten, die auch eine kleine Gewinnmarge für den Automatenaufsteller beinhalten.

Wenn eine Hausbank für Abhebungen im Ausland also 5 Euro und mehr berechnet, ist das grenzwertig und sollte zu einem Bankwechsel oder jedenfalls einem Zweitkonto anregen. Und wenn eine Provinzsparkasse oder -volksbank den girocard-Nutzern fremder Banken ein direktes Kundenentgelt von 7 Euro aufbrummt, dann ist das jedenfalls überteuert.

Kosten für Fremdautomatenabhebungen weitergeben

Berlin-Express, nähe BPHD, Donnerstag, 27.08.2015, 16:01 (vor 3877 Tagen) @ maxiboy

Und wenn eine Provinzsparkasse oder -volksbank den girocard-Nutzern fremder Banken ein direktes Kundenentgelt von 7 Euro aufbrummt, dann ist das jedenfalls überteuert.

stört mich als Kunde dieser Bank aber nicht

Sparkassen und Volksbanken mit sittenwidrig hohen Gebühren

maxiboy, IBNR: 7006966, Donnerstag, 27.08.2015, 20:43 (vor 3877 Tagen) @ Berlin-Express

Aber so manche Sparkasse oder Volksbank verlangt auch von ihren Kunden fast schon sittenwidrige Gebührensätze.
Ich meine jetzt nicht die aus Berlin und auch nicht die in München oder Hamburg, die sind solide aufgestellt.

Neulich stolperte ich über den Preisaushang der "Vereinigte Volksbank AG", die ihr Tätigkeitsgebiet im südwestlichen Teil der Metropolregion Stuttgart hat. Die verlangen allen Ernstes für jeden Fremdwährungsumsatz mit der Kontokarte (nicht Bargeldabhebung, sondern bargeldlose Zahlung) 5 Euro Pauschalgebühr.
Also wenn man einen Kaugummi für zwei Schweizer Franken mit Karte zahlt, zahlt man an die eigene Bank noch 5 Euro – während andere Banken das einfach zum Visa- oder Maestro-Tageskurs ohne weitere Aufschläge abrechnen.

Regionale Bank schön und gut. Eine Bereinigung des Marktes von solchen Instituten zugunsten größerer, lebensfähiger Einheiten wäre aber kein allzu großer Verlust. Solch eine Preisgestaltung deutet auch nicht gerade auf Solidität hin.

gebührenfreies Bargeld - PostFinance immer noch?

guru61, Arolfingen, Freitag, 28.08.2015, 07:15 (vor 3876 Tagen) @ br752

Stimt. Ich hebe mit meiner PostFinance Card der Schweizer Post, jeweils in Klagenfurt bei der Raiffeiesenfiliale, die an meinem Haus am nächsten ist ab. Ich habe noch nie Spesen gezahlt.


Hat die PostFinance nicht angekuendigt die Kosten fuer Fremdautomatenabhebungen an die Kunden weiterzugeben?


BR752

Schon möglich. Aber da ich einen gewissen Mindestbetrag überschreite, ist das Konto gebührenfrei.
Sollten sie das machen, dann werde ichs über mein Raiffeisenkonto erledigen :-)
Gruss Guru

Vorsicht vor Wechselkursfalle am Geldautomaten im Ausland

maxiboy, IBNR: 7006966, Donnerstag, 27.08.2015, 15:39 (vor 3877 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von maxiboy, Donnerstag, 27.08.2015, 15:40

Geldautomaten an Flughäfen sind eigentlich nicht teurer zu nutzen als anderswo, abgesehen von etwaigen direkten Kundenentgelten und einer etwaigen Wechselkursfalle.

Hier wird das Problem mit "Dynamic Currency Conversion" ganz gut erklärt:
https://www.deutscheskonto.org/de/geld-abheben-tschechien/

Habe ich aber auch schon in der Schweiz, Großbritannien, Polen usw. an Geldautomaten wie auch an Kassen gesehen.
Also im Zweifel immer "Abhebung ohne Umrechnung" wählen bzw. bei einem "garantierten Wechselkurs" "Nein" sagen, dann wird die Belastung in Fremdwährung bei der Hausbank eingereicht und die wenden im Regelfall einen fairen Kurs an.

Auch die Müller-Drogerien in Deutschland bieten DCC an. Zahle ich mit meiner MasterCard aus Großbritannien, bietet mir das Gerät Belastung in EUR oder in GBP an. Ich wähle natürlich EUR, da der Aussteller 0% Fremdwährungsgebühr berechnet und die Kurse bei Belastung in Heimatwährung per DCC meistens deutlich (3-10%) schlechter sind.

(Davon zu unterscheiden sind natürlich Automaten, die nicht Landeswährung, sondern aus ihrem Standort heraus betrachtet Fremdwährung ausspucken, etwa Travelex-GBP/USD-Automat im Flughafen SXF. Klar berechnen die dann ihren eigenen wesentlich schlechteren Kurs, weil die eher mit einer Wechselstube konkurrieren und nicht mit einheimischen Automaten.

Und eine Ausnahme ist auch die Verfügung im LINK-Netz mit britischer Kontokarte in Frankreich, aber das gehört nicht hierher.)

Dänemark = Kartenzahlerhölle für Ausländer

maxiboy, IBNR: 7006966, Donnerstag, 27.08.2015, 15:29 (vor 3877 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von maxiboy, Donnerstag, 27.08.2015, 15:32

Neulich in Tönder gewesen. Im Fakta (Discounter) war so ein Aushang:
Zahlung mit Dankort und Maestro International: kein Zuschlag
Zahlung mit inländischer Kreditkarte: 0,75% Zuschlag
Zahlung mit ausländischer Kreditkarte, V Pay oder Visa Electron: irgendwas um 2-3% Zuschlag

Ich habe glücklicherweise eine Maestro-International-Karte ohne Fremdwährungsgebühr, die ich dort nutzen konnte. Aber da hat man ansonsten als durchreisender Tourist gebührenmäßig nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, zumal es noch vereinzelt Nur-Dankort-akzeptierende Geschäfte gibt. (Mein anderes Konto kommt mit einer girocard+V Pay und einer Visa Debit, beides zwar ohne Fremdwährungsgebühr, hätte mich aber ordentlich Zuschlag gekostet.) Und bar zahlen/DKK abheben wollte ich nicht, um nicht nachher auf einem Haufen Kronen zu sitzen.

Aldi (Nord) war hingegen gut, die bewarben kontaktlös-Zahlungen mit Visa und MasterCard. Leider hatte ich da nur einen kurzen Aufenthalt, sonst hätt ich mir ein paar Fischbuletten mitgenommen. :D

Die Niederlassung der Sparekasse Bredebro in Tönder (DK) führte das aus Deutschland und Österreich bekannte rote Sparkassen-S. Habe es trotz des bekannten Logos vermieden, dort Geld abzuheben, und würde es auch deutschen Sparkassenkunden eher nicht empfehlen ;)

Dänemark = Kartenzahlerhölle für Ausländer

L.Willms, Freitag, 28.08.2015, 09:15 (vor 3876 Tagen) @ maxiboy

Neulich in Tönder gewesen. Im Fakta (Discounter) war so ein Aushang:
Zahlung mit Dankort und Maestro International: kein Zuschlag
Zahlung mit inländischer Kreditkarte: 0,75% Zuschlag
Zahlung mit ausländischer Kreditkarte, V Pay oder Visa Electron: irgendwas um 2-3% Zuschlag

Tja, das war eine kalte Dusche für den Kartenzahlungsfan.

Aber irgendwann muß man ja vom Rausch wieder ausnüchtern. Da sind kalte Güsse sehr hilfreich.

Ich hatte ja eine Maestro International ohne Fremdwährungsgb

maxiboy, IBNR: 7006966, Freitag, 28.08.2015, 17:54 (vor 3876 Tagen) @ L.Willms
bearbeitet von maxiboy, Freitag, 28.08.2015, 17:54

Also für mich war die dänische Unsitte kein Problem.

Aber der normale, z.B. deutsche Kunde auf Durchreise ist halt dann der Gelackmeierte. Entweder saftige Fremdwährungsgebühr mit der girocard+Maestro zahlen, oder Kreditkartenaufschlag zahlen, oder Bares abheben und auf einem Haufen Kronen-Kleingeld sitzenbleiben.
So weit müssen gewisse Berufsnörgler halt erst mal denken…

Maestro?! 80 Cent pro Zahlung!

br752, Freitag, 28.08.2015, 18:54 (vor 3876 Tagen) @ maxiboy

Ich wollte mal Cool sein und habe in Prag meinen 24h Aufenthalt mit der Maestro Karte abgewickelt.

- Lokales 24h Ticket am Bahnhof. Kein Problem.
- Abendessen im Restaurant. Kein Problem.
- Supermarkt im Bahnhof. Kein Problem.
- Burgerking im Bahnhof Kein Problem.
und noch 2 oder 3 Buchungen.

Auf der Abrechnung meiner Bank tauchten dann 80 Eurocent pro Buchung als Servicebeguehr auf. Fuer diese 5 Euro haette ich auch genauso gut an jeder Wechselbude Geld wechseln koennen. War mir neu, dass diese Gebuehren so hoch sind.

Soll heissen: Geld tauschen oder in Fremdwaehrung zu zahlen kostet immer. Nischenangebote gibt es, aber sind auch nicht immer und fuer jedes Land geeignet.

Will sagen: Mich stoert die Wechselgebuehr nicht, solange ich einen Waehrungsvorteil beim Einkauf habe. Das ist in Prag und im Ostblock immer noch der Fall.

Im Euroraum hat man dies nicht. (Juhé) Aber dafuer sind die Preise in den angrenzenden Euro Laendern so teuer geworden, dass man es sich nicht mehr leisten kann oder moechte. Frueher hatte man trotz Geldwechsel "mehr" in der Tasche.


BR752

Nicht Maestro, sondern deine Bank; Lösungen möglich

maxiboy, IBNR: 7006966, Freitag, 28.08.2015, 20:14 (vor 3876 Tagen) @ br752

Banken sind unterschiedlich. Einige Banken berechnen für Fremdwährungstransaktionen eine Gebühr von 1 bis 2 Prozent, andere berechnen pro Buchungsposten 0,49, 0,77, 1,00 oder 5,00 Euro.

Aber ich habe eigentlich fast jeden Kartentyp in einer sowohl jahresgebühren- als auch fremdwährungsgebührenfreien Form bei mir…

MasterCard (Credit), 2x MasterCard (Prepaid), Maestro International, Visa Debit, V Pay zieren meinen Geldbeutel.

Visa Credit gäbe es natürlich auch in einer fremdwährungsgebührenfreien Variante. Wer Infos braucht, möge mich kontaktieren!

Skandinavien: "Bargeld nur noch für Oma oder Bankräuber"

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 28.08.2015, 08:15 (vor 3876 Tagen) @ Henrik

na toll.... ganz toll, zweimal doppelt schlechte Wechselkurse, plus Umtauschgebühren etc.

Janun, ich war letzte Woche in Russland und Schweden und hab nicht einen Rubel oder eine Krone in der Hand gehabt. Ich habe einfach mit der Karte bezahlt. Aber auch die ganzen Gebühren, falls ich doch mal Bargeld brauche, umgehe ich - mit einer passenden Kreditkarte, mit der ich weltweit an allen visa-fähigen Automaten Bargeld gebührenfrei abheben kann. Meine Hausbank hat keine Fremdwährungen mehr, also müßte ich zu einer anderen Bank gehen, dort die miesen Konditionen für Nichtkunden über mich ergehen lassen... verzichte dankend.
Einen Geldautomaten findet man eigentlich überall, insbesondere wenn man aus dem Flugzeug oder vom Schiff kommt, meistens noch direkt im Terminal.

immerhin sind die Dänischen Kronen an den Euro gekoppelt, aber Währungsgebühr und Abhebegebühr kommt trotzdem noch hinzu und das im nicht grade billigen Dänemark/Kopenhagen - naja, Gründe sind ja bekannt..

Wie gesagt, es geht auch gebührenfrei.

..kenn ich,
von Wien direkt nach Kopenhagen geflogen - und was musste man dann am Flughafen erstmal?
Geld umtauschen, ..gegen heftig supermäßigen Wuchergebühren. eine absolute Frechheit.

Kommt drauf an, wie lange man dort bleibt und was man vor hat, ob man überhaupt noch Bargeld braucht.

Was mich am Geld umtauschen immer nur nervt ist, daß man vorher nie genau weiß, wie viel man braucht, und mit Pech hinterher noch Geld rumliegen hat. Daheim liegen sogar noch Peseten und Drachmen aus früheren Urlauben, die maximal noch Sammlerwert haben. :( Totes Kapital.

Mir um Umtauschgebühren keine Sorgen mehr machende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

Skandinavien: "Bargeld nur noch für Oma oder Bankräuber"

L.Willms, Freitag, 28.08.2015, 09:06 (vor 3876 Tagen) @ Henrik

vom ZDF-heute:

Skandinavien
"Bargeld nur noch für Oma oder Bankräuber"

Unvorstellbar in Deutschland: Hier werden 80 Prozent aller Einkäufe mit Münzen und Scheinen beglichen, so eine Studie der Bundesbank.

Das ist mal wieder der "Qualitätsjournalismus" des ZDF, wo es auf Tatsachen nicht ankommt, sondern nur auf Einzelheiten ... und Aufbauschen von Gefühlen zur Verdrängung von Gedanken.

78,7% war laut einer EHI-Studie der Anteil der Barzahlungen im Einzelhandel im Jahre 1994, gemäß den vorläufigen Zahlen, die ich einer Präsentation der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) zu Standardisierung von Kartenzahlungen entnehmen konnte, wurden vom EHI für 2012 wurden 58,0% prognostiziert.

Siehst du Gespenster? Anteil von Kartenzahlungen

maxiboy, IBNR: 7006966, Freitag, 28.08.2015, 20:22 (vor 3876 Tagen) @ L.Willms

https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Bericht_Studie/zah...

Seite 27:
Verteilung nach Umsatz 2014
Barzahlung 53,2%, girocard EMV 24,3%, ELV 5,1%, Kreditkarte 3,9%

Verteilung nach Transaktionszahl 2014
Barzahlung 79,1%, girocard EMV 12,5%, ELV 2,8%, Kreditkarte 1,3%

Gerade die kleinen Einkäufe, also eine Currywurst an der Imbissbude, ein Bier an der Strandbar oder eine Sport-Bild am Kiosk werden vorwiegend bar bezahlt. Oftmals ist die Technik gar nicht vorhanden oder die Händler sind unwillig, Kartenzahlung für kleine Beträge anzunehmen.

Aber Brötchen und den kicker kann man auch bei Aral kaufen.

Anteil von Kartenzahlungen nach Umsatz u nach Transaktionen

L.Willms, Freitag, 28.08.2015, 21:22 (vor 3876 Tagen) @ maxiboy

https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Bericht_Studie/zah...

danke für die zusätzliche Quelle

Seite 27:
Verteilung nach Umsatz 2014
Barzahlung 53,2%, girocard EMV 24,3%, ELV 5,1%, Kreditkarte 3,9%

Verteilung nach Transaktionszahl 2014
Barzahlung 79,1%, girocard EMV 12,5%, ELV 2,8%, Kreditkarte 1,3%

Das wissenschaftliche Institut interessierte sich nur für die Umsätze. So wie das Volkseinkommen ja auch nur als Wert dargestellt wird, und nicht in Stückzahlen oder Tonnen.

Der "Qualitätsjournalismus" allerdings macht anscheinen keinen Unterschied zwischen Umsätzen und Transaktionen.

Dänische Kronen in Skandinavien?

Benjamin.Keller, Mittwoch, 26.08.2015, 22:00 (vor 3878 Tagen) @ Alter Köpenicker

Wozu benötigt man denn in Skandinavien Dänische Kronen?

Da fehlt "auf dem Rückweg von Skandinavien in Kopenhagen" ;)
Von Wikipedia einmal abgesehen: "Aus geschichtlicher Sicht und in sprachlich-kultureller Hinsicht setzt sich Skandinavien aus Schweden, Norwegen und Dänemark zusammen." ;)
Gemeint war aber zugegeben "der Norden", in meinem Fall Helsinki, Schweden und Kopenhagen. Finnland ist ja wie Österreich auch ebenfalls erfreulicherweise Euroland :)
(Okay, Dänemark ist auch Quasi-Euroland (WKK II), aber davon hat man natürlich nichts, wenn man trotzdem Geld tauschen muss.)

Dänische Kronen in Skandinavien?

Alter Köpenicker, BSPF, Donnerstag, 27.08.2015, 06:36 (vor 3877 Tagen) @ Benjamin.Keller

Wozu benötigt man denn in Skandinavien Dänische Kronen?

Von Wikipedia einmal abgesehen: "Aus geschichtlicher Sicht und in sprachlich-kultureller Hinsicht setzt sich Skandinavien aus Schweden, Norwegen und Dänemark zusammen." ;)

Gut, so kann man das natürlich auch sehen. Ich ging rein von der Geographie aus und aus dieser Sicht ist es schon eine Weile her, daß Dänemark skandinavisch war.

Blaschke, Dein Einsatz bitte! Nicht unbedingt nötig ;)

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 26.08.2015, 17:43 (vor 3878 Tagen) @ br752

Bitte nicht so viel Wirtschaftpropaganda. ;-) Das Schweizer Unternehmen, kauft auch viele Teile des Produktes im Ausland ein und somit sind die Stueckvorkosten auch geringer.

Aber warum sind dann Deutsche Autos in der Schweiz teurer als Deutschland? Warum ist ein indischer Plastikpullover dann doppelt so teurer wie in Deutschland.

Weil wie schon erwähnt der Schweizer mehr Geld verdient er jedoch wegen der höhreren Preise nicht mehr ausgeben kann, ist doch nur gerecht oder nicht? In der Schweiz fließt eben mehr Geld.

Anderes beispiel, für das Geld was in der Schweiz eine Wohnungsmiete kostet bekommt man hier ein Haus.


Es geht hier um Kaufkraft und um ehrliche Bezahlung. Das gibt es hier in Deutschland eben nicht mehr. Dafuer kannst du die Milchpreise zwischen dem hollaendischen und deutschen Discounter, ohne umzurechnen, vergleichen und dich dann entscheiden wo du deine Milch kaufst. Toll ne?

Schon, macht jedoch nur sinn wenn du an der Grenze Wohnst, ansonsten stehen Kosten und nutzen nicht im verhältnis es sein denn Du gehst für deine 5 Nachbarn miteinkaufen :)

An der Grenze der Vernunft.

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 17:55 (vor 3878 Tagen) @ Reservierungszettel

Es geht hier um Kaufkraft und um ehrliche Bezahlung. Das gibt es hier in Deutschland eben nicht mehr. Dafuer kannst du die Milchpreise zwischen dem hollaendischen und deutschen Discounter, ohne umzurechnen, vergleichen und dich dann entscheiden wo du deine Milch kaufst. Toll ne?


Schon, macht jedoch nur sinn wenn du an der Grenze Wohnst, ansonsten stehen Kosten und nutzen nicht im verhältnis es sein denn Du gehst für deine 5 Nachbarn miteinkaufen :)

Das ist ja der Gag! Zu 99% kaufe ich eben nicht im Euro Ausland ein, somit ist mir der Wechselkurs voellig egal! Fuer das "eine mal", dass ich ueber die Grenze fahre, kann ich auch Gulden oder Franc français wechseln.

Ich bin der Meinung, dass all diejenigen, die es toll finden kein Geld mehr beim Wochenendtrip nach Rom wechseln zu muessen, dann auch nicht mehr in die Tuerkei fliegen wuerden, falls man dort wieder Geld wechseln muesste. ;-)


BR752

Deutsche Arbeitnehmer verfügen über mehr Geld als Schweizer

Henrik, Mittwoch, 26.08.2015, 23:59 (vor 3878 Tagen) @ Berlin-Express

Ein Schweizer hat mich letztens aufgeklärt.

*hihihihihi* :D :D :D :D :D
köstlich

Aus Deutscher Sicht haben Schweizer mehr Geld zur Verfügung.

Das heißt konkret: Der Schweizer hat mehr Geld dafür auch höhere Unterhaltskosten wie Miete, Essen und Trinken.

Der Deutsche hat weniger Geld dafür geringere Unterhaltskosten, es gleicht sich alles aus.

:D :D :D
liest sich schon recht witzig.

Wenn man auf den Lichtschalter drückt, geht das Licht an,
wenn man nochmal raufdrückt, geht das Licht wieder aus.

sensationell.

Nach Lohnniveau also beste Werte für die Schweiz, nach Kaufkraft jedoch bewirken die hohen Lebenshaltungskosten einen weniger deutlichen Unterschied. Die Ergebnisse relativieren sich, verglichen mit Deutschland verdienen die Schweizer etwa 20% mehr, müssen aber etwa mit 28% höheren Lebenshaltungskosten rechnen. So bleibt vielen Arbeitnehmern in Deutschland von ihrem Lohn trotz geringerem Bruttolohn eine vergleichbare oder sogar höhere Kaufkraft.

http://www.lohnanalyse.de/de/wissen/thema/einzelansicht/vergleich-zum-lohnniveau-in-deu...

Problematisch wird es also nur wenn der Deutsche in die Schweiz fährt es wird teuer für Ihn, wenn der Schweizer nach Deutschland kommt ist es günstig für Ihn.

klar.. Schweiz ist ein unheimlich teures Pflaster, teils schon unverschämt - 8 Euro für nen Kaffee... :D
aber das weiß man, stellt sich drauf ein, London, Kopenhagen etc sind ja auch nicht grade billig.
gibt auch relativ günstige Übernachtungsmöglichkeiten in der Schweiz

Was für den Normalbürger gut ist, ist für das Normalunternehmen schlecht.

bei unserer starken Exportnation geht's eher so rum,
was für das Normalunternehmen gut ist, ist auch für den Normalbürger gut.
..entsprechend ja auch beim Euro, von dem wir als Exportwirtschaft am meisten profitieren - das spürt über diesen Weg auch die Bevölkerung, die Arbeitnehmer - haben so eine hohe Kaufkraft wie in letzten 20 Jahren nicht.
und nebenbei gibt's noch die Vorteile, dass der private Verkehr erheblich einfacher vonstatten geht, sei es das Reisen ohne Währungsumtausch oder eben auch Onlinebestellungen überall mal eben so. etc.

Wenn ein Schweizer Unternehmen etwas in Deutschland verkaufen möchte, muss es Abstriche beim Gewinn machen, da die Deutschen nicht bereit sind soviel zu bezahlen.

beim Gewinn ja schon gar nicht - da ist das Unternehmen schon längst insolvent, hat seine Daseinsberechtigung vollends verloren.
An den Kosten wie auch an der Produktivität muss es arbeiten.

http://www.nzz.ch/starke-schweizer-kaufkraft-1.17754801

Wenn ein Deutsches Unternehmen etwas in der Schweiz verkaufen möchte kann es mehr verdienen, dadurch dass es günstiger Produzieren kann als ein Schweizer Unternehmen.

sofern es das denn auch darf.

Das sehe ich jedesmal wenn ich in die Schweiz oder UK fahre!

br752, Donnerstag, 27.08.2015, 00:29 (vor 3878 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von br752, Donnerstag, 27.08.2015, 00:30

klar.. Schweiz ist ein unheimlich teures Pflaster, teils schon unverschämt - 8 Euro für nen Kaffee... :D
aber das weiß man, stellt sich drauf ein, London, Kopenhagen etc sind ja auch nicht grade billig.

Teuer? Komisch die Laender haben alle keinen Euro. Kann es sein, dass die Laender nur deshalb teuer sind, weil du eben in einem armen lebst und mit eben wenig Kaufkraft ausgestattest bist? Kann man ja vor einem rotem Signal mal drueber nachdenken.

gibt auch relativ günstige Übernachtungsmöglichkeiten in der Schweiz

Die wuerde ich gerne mal kennen. PN gerne gesehen. ;-)

bei unserer starken Exportnation geht's eher so rum,
was für das Normalunternehmen gut ist, ist auch für den Normalbürger gut.
..entsprechend ja auch beim Euro, von dem wir als Exportwirtschaft am meisten profitieren - das spürt über diesen Weg auch die Bevölkerung, die Arbeitnehmer - haben so eine hohe Kaufkraft wie in letzten 20 Jahren nicht.

Glaubst du das wirklich? Es stimmt, dass es Deutschland gut geht, aber nicht den deutschen Arbeitnehmern! Wir haben den groessten Niedriglohnsektor in der EU! Durch die EU und den EURO koennen Firmen problemlos die billigsten Diensleistungen in der EU ohne Pass/Grenz/Zoll Probleme einkaufen (EU Ausschreibung). Schonmal bei einer Hotline angerufen? Gerne melden sich die die Mitarbeiter aus Rumaenien oder Ungarn. Schon lange konkurrieren wir nicht mehr mit den anderen Arbeteislosen aus der gleichen Stadt, sondern mit denen am anderen Ende er EU. Um das Lohnniveau mithalten zu koennen muessen die Arbeitnehmer hier "wettbewersfaehiger" werden! Was bedeutet das denn? Richtig! Genauso wenig verdienen wie der Kollege aus Rumaenien. Prima! (Nein, meinen Kollegen hat man nicht den Arbeitsplatz gekuendigt. Man hat sie verlagert. Nicht in den Nachbarort oder nach Bayern. Natuerlich wurde ein Umzugsangebot gemacht: Rumaenien oder auch Indien. Natuerlich waren das Frachkraefte aus der IT, aber die kommen im Moment ja aus anderen Laendern wieder zu uns. Sicherlich zu bescheideren Loehnen.)

Also wenn das Angebot fuer dich kommt: Kuendigung oder Umzug nach Rumaenien, dann sage es ganz laut: "Deutschland geht es gut" - Wie es dir geht will dann keiner von denen wissen!


Entwicklung der Reallöhne von 2000 bis 2008 in Prozent*
Rumänien 331,7
[...]
Griechenland 39,6 [Euro]
[...]
Niederlande 12,4 [Euro]
Frankreich 9,6 [Euro]
[...]
Portugal 3,3 [Euro]
Österreich 2,9 [Euro]
Deutschland -0,8 [Euro]


Ganz grosses Politikerkino! "Deutschland geht es gut" und "Wir muessen eine gemeinsame Loesung finden". Beides stimmt, aber es wird nicht zum Vorteil von Deutschland sein, sondern zum Vorteil der EU. Wer den Wohlstand Deutschland zum wohle der EU opfern will, kann es tun, aber er sollte es wenigstens ehrlich sagen. (Ueber Schulen, Schwimmbaeder, Internet, Eisenbahninfrastruktur und Strassen brauche ich nicht zu reden, oder?)

und nebenbei gibt's noch die Vorteile, dass der private Verkehr erheblich einfacher vonstatten geht, sei es das Reisen ohne Währungsumtausch oder eben auch Onlinebestellungen überall mal eben so. etc.

Als ob ein Unternehmer nicht mit Grossbritannien oder den USA handel treibt nur weil die keinen Euro haben. Auch die Urlaubszahlen in die Tuerkei sind wohl zusammengebrochen nur weil die keinen Euro haben???
Onlinebestellungen bei AlibabaExpress laufen auch nur ueber Euro?


BR752

Das sehe ich jedesmal wenn ich in die Schweiz oder UK fahre!

Henrik, Donnerstag, 27.08.2015, 01:35 (vor 3878 Tagen) @ br752

klar.. Schweiz ist ein unheimlich teures Pflaster, teils schon unverschämt - 8 Euro für nen Kaffee... :D
aber das weiß man, stellt sich drauf ein, London, Kopenhagen etc sind ja auch nicht grade billig.

Teuer? Komisch die Länder haben alle keinen Euro.

Es sind beides keine Länder, sondern Städte - es sind lediglich zwei genannt.
Was sollte daran komisch sein?
Die Gründe sind bekannt und nachvollziehbar, die Dänischen Kronen sind gekoppelt an den Euro.

Kann es sein, dass die Länder nur deshalb teuer sind, weil du eben in einem armen lebst und mit eben wenig Kaufkraft ausgestattest bist?

könnte sein, aber ist ja ganz offensichtlich nicht so,
wir leben nicht in einem armen Land, sondern im mit reichsten Land überhaupt, nicht nur innerhalb Europas, sondern weltweit.
England würde man wohl kaum als reich bezeichnen.... :D
..alles andere als das.
beide Städte waren auch vorm Euro schon teuer - Dänemark könnte sofort dem Euro beitreten, würd kein Unterschied machen. Dänemark ist eh einer der größten Profiteure des Euro.
Paris & München sind ebenso teure Pflaster.

gibt auch relativ günstige Übernachtungsmöglichkeiten in der Schweiz

Die wuerde ich gerne mal kennen. PN gerne gesehen. ;-)

die sind nun wirklich keine Geheimnisse, auch nicht schwer zu finden.

bei unserer starken Exportnation geht's eher so rum,
was für das Normalunternehmen gut ist, ist auch für den Normalbürger gut.
..entsprechend ja auch beim Euro, von dem wir als Exportwirtschaft am meisten profitieren - das spürt über diesen Weg auch die Bevölkerung, die Arbeitnehmer - haben so eine hohe Kaufkraft wie in letzten 20 Jahren nicht.

Glaubst du das wirklich?

es geht nicht ums Glauben, fehlplatziert,
dem ist nunmal so.

Es stimmt, dass es Deutschland gut geht, aber nicht den deutschen Arbeitnehmern!

doch, grade denen, s.o.

Wir haben den größten Niedriglohnsektor in der EU!

das is albern.. das is nichmal mehr 80er. das is langweilig.

dem ist nicht so.

Um das Lohnniveau mithalten zu koennen muessen die Arbeitnehmer hier "wettbewersfaehiger" werden!

Unser Lohnniveau liegt hierzulande deutlich über EU-Schnitt,
je nach Branche gar fast das höchste Lohnniveau der EU, insbesondere in der Industrie, die im internationalen Wettbewerb steht.

es wird nicht zum Vorteil von Deutschland sein, sondern zum Vorteil der EU.

Die EU und auch der Euro ist zum Vorteil von uns, von Deutschland - wir sind der größte Nutznießer, s.o.

(Ueber Schulen, Schwimmbaeder, Internet, Eisenbahninfrastruktur und Strassen brauche ich nicht zu reden, oder?)

in die Infrastruktur wird aktuell massivst investiert, war hier sehr oft Thema,
sollten wir hier ganz offenbar immer wieder thematisieren, falls das noch nicht so bekannt ist.

und nebenbei gibt's noch die Vorteile, dass der private Verkehr erheblich einfacher vonstatten geht, sei es das Reisen ohne Währungsumtausch oder eben auch Onlinebestellungen überall mal eben so. etc.

Als ob ein Unternehmer nicht mit Grossbritannien oder den USA handel treibt nur weil die keinen Euro haben.

Es wurde vorher nicht kein Handel betrieben,
sondern heute viel mehr und leichter - wir sind als Exportnation der größte Nutznießer.

Auch die Urlaubszahlen in die Tuerkei sind wohl zusammengebrochen nur weil die keinen Euro haben???

ja, s.o.
Wir als Urlaubsweltmeister haben auch da natürlich den größten Nutzen.

Onlinebestellungen bei AlibabaExpress laufen auch nur ueber Euro?

Onlinebestellungen verlaufen viel einfach, bequemer, flexibler bzw. sind überhaupt erst möglich.

Wir sind das Polen von heute.

br752, Donnerstag, 27.08.2015, 02:59 (vor 3878 Tagen) @ Henrik

klar.. Schweiz ist ein unheimlich teures Pflaster, teils schon unverschämt - 8 Euro für nen Kaffee... :D
aber das weiß man, stellt sich drauf ein, London, Kopenhagen etc sind ja auch nicht grade billig.

Teuer? Komisch die Länder haben alle keinen Euro.

Es sind beides keine Länder, sondern Städte - es sind lediglich zwei genannt.
Was sollte daran komisch sein?

Du unterscheidest also zwischen Nicht-Euro-Staedten und Nicht-Euro-Laendern! Wusste ich nicht. Fuer mich waren London und Kopenhagen synonyme fuer nicht Euro Staaten und deren Hauptstaedte.
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Die Gründe sind bekannt und nachvollziehbar, die Dänischen Kronen sind gekoppelt an den Euro.

Richtig. Die kann aber einer Bandbreite schwanken wie damals beim EWS. Ausserdem ueberlegen die Daenen die Krone wie den Franken freizugeben, weil der Euro eben so schlecht ist! !!!
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Kann es sein, dass die Länder nur deshalb teuer sind, weil du eben in einem armen lebst und mit eben wenig Kaufkraft ausgestattest bist?

könnte sein, aber ist ja ganz offensichtlich nicht so,
wir leben nicht in einem armen Land, sondern im mit reichsten Land überhaupt, nicht nur innerhalb Europas, sondern weltweit.

Wuerdest du bitte aufhoeren die Propaganda zu verbreiten? Wie sind dann die SChulen marode die Schwimmbaeder geschlossen die Strassen defekt und die Schienen und Bahnhoefe in desolaten zustand. Klar weil wir in einem der reichsten Laender der Welt leben. Das mag statistisch vielleicht passen, aber kommt bei der Mehrheit der Bevoelkerung nicht an. (Du weisst doch: Einer hat hundert Autos, 99 haben kein Auto. Also hat jeder ein Auto und wir koennen uns nicht beschweren)
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gibt auch relativ günstige Übernachtungsmöglichkeiten in der Schweiz

Die wuerde ich gerne mal kennen. PN gerne gesehen. ;-)

die sind nun wirklich keine Geheimnisse, auch nicht schwer zu finden.

Dann bin ich zu doof dazu. Schade dass du da nicht helfen moechtest.
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Es stimmt, dass es Deutschland gut geht, aber nicht den deutschen Arbeitnehmern!

doch, grade denen, s.o.

Wieso sagst du dass. Die Realloehne in Deutschland sind am wenigsten gestiegen, bzw. gesunken. Kann man doch nachlesen und habe ich im anderen Beitrag zitiert. Geht mal an Deutsch-Franzoesische Grenze am Samstag und schaue dir die Pendlerstroeme an. Dann reden wir nochmals darueber. Wir sind das Polen von heute!
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Wir haben den größten Niedriglohnsektor in der EU!

das is albern.. das is nichmal mehr 80er. das is langweilig.
dem ist nicht so.

Gehen dir die Argumente aus? Das Argement "Albern" kommt meist dann, wenn andere Argemente ausgegangen sind. ;-) Von 2012, aber immer noch passend
Acht Millionen mit Niedriglohn
"Fast jeder vierte Beschäftigte in Deutschland ist Niedrigverdiener. Ein gesetzlicher Mindestlohn könnte den Trend zur schlechten Bezahlung stoppen."
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Um das Lohnniveau mithalten zu koennen muessen die Arbeitnehmer hier "wettbewersfaehiger" werden!

Unser Lohnniveau liegt hierzulande deutlich über EU-Schnitt,
je nach Branche gar fast das höchste Lohnniveau der EU, insbesondere in der Industrie, die im internationalen Wettbewerb steht.

Das ist ja der Gag! Das Niveau sinkt von Jahr zu Jahr, damit wir am EU Durschnitt ankommen. Der ist eben nicht deutsches Niveau, sondern irgendwo "Italien".
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es wird nicht zum Vorteil von Deutschland sein, sondern zum Vorteil der EU.

Die EU und auch der Euro ist zum Vorteil von uns, von Deutschland - wir sind der größte Nutznießer, s.o.

Nur weil du dich immer wiederholst werden die Aussagen nicht richtiger. :-) Ist eben so. - Es wird nicht besser. Es wird nicht besser. Es ...
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(Ueber Schulen, Schwimmbaeder, Internet, Eisenbahninfrastruktur und Strassen brauche ich nicht zu reden, oder?)

in die Infrastruktur wird aktuell massivst investiert, war hier sehr oft Thema,
sollten wir hier ganz offenbar immer wieder thematisieren, falls das noch nicht so bekannt ist.

Das sehe ich jeden Tag.
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und nebenbei gibt's noch die Vorteile, dass der private Verkehr erheblich einfacher vonstatten geht, sei es das Reisen ohne Währungsumtausch oder eben auch Onlinebestellungen überall mal eben so. etc.

Als ob ein Unternehmer nicht mit Grossbritannien oder den USA handel treibt nur weil die keinen Euro haben.

Es wurde vorher nicht kein Handel betrieben,
sondern heute viel mehr und leichter - wir sind als Exportnation der größte Nutznießer.

Prima. Nur exportieren wir doch recht viel in den nicht Euro Raum!
Exportbilanz: Frankreich ist nicht mehr Deutschlands wichtigster Kunde
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Auch die Urlaubszahlen in die Tuerkei sind wohl zusammengebrochen nur weil die keinen Euro haben???

ja, s.o.
Wir als Urlaubsweltmeister haben auch da natürlich den größten Nutzen.

Das musst du mal erklaeren. ;-) Die Sache mit der Tuerkei.

Die meisten Deutschen machen Urlaub in der Heimat
Trotz allen Fernwehs: Die meisten Deutschen bleiben im Urlaub zu Hause. Das gilt für 31 Prozent aller Urlaubsreisen, wie die FUR-Anlayse ergab. Für immer mehr Ausländer ist Deutschland als Reiseland beliebt wie nie. Deutschland habe viele Pluspunkte. „Im europäischen Vergleich ist das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar“, sagte DZT-Chefin Petra Hedorfer.

Mehr ausländische Touristen - Urlaub in Deutschland immer beliebter
Warum wohl? Weil das Lohn und Preisneviau hier so niedrig ist.

Tourismusrekord: Wohin in den Urlaub? Nach Deutschland!


Wenn wir eines der reichsten Laendern in der EURO-EU waeren, waeren die Preise und Dienstleistungen entsprechend teuer. (Siehe Schweiz) Das ist aber nicht so und somit kommen immer mehr Touristen. (Eben wegen dem Niedriglohnsektor im Dienstleistungsbereich).
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Onlinebestellungen bei AlibabaExpress laufen auch nur ueber Euro?


Onlinebestellungen verlaufen viel einfach, bequemer, flexibler bzw. sind überhaupt erst möglich.

Und was hat das nun mit dem Euro zu tun? - Willst du mir gerade sagen, dass Onlinebestellungen erst durch den Euro ermoeglicht wurden? Gerade in China und USA sind doch sicherlich Eurobestellung und Eurozahlungen nicht an der Tagesordnung, oder?
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Bitte Google mal und predige nicht die Worte der Pressseabteilungen nach. Wenn Deutschland so reich waere, dann haetten wir die Diskussionen um den Euro, Schulen und Schienen nicht. Bitte les dich mal ein. Egal wo, aber bete nicht die "Deutschland geht es gut" Phrasen weiter runter. ;-)

BTW: Ich denke dir geht es gut und das freut mich. Ich kann mir vorstellen, dass du das auch fuer andere wuenscht. Prima, aber es ist nicht so. In Meiner Jugendzeit gab es in Deutschland keine Menschen die im Muell nach Pfand gesucht haben und zur Tafel gehen mussten. Das ist eine Erfindung der Neuzeit: "Die erste deutsche Tafel wurde 1993 in Berlin durch Sabine Werth und ihrer Initiativgruppe Berliner Frauen e. V. gegründet und organisiert" - Da sollen schon Akademiker gesichtet worden sein.
Akademiker bei der Tafel in einem der reichsten Laendern der Welt? Henrik, ich weiss nicht wie du mir das schluessig erklaeren willst.


Und wer jetzt nun meint, dass es toll ist, dass so viele Urlaubstouristen und Einkaufstouristen kommen, der sollte sich fragen warum? Warum faehrt man in ein fremdes Land zum Einkaufen oder zum Urlaub? Richtig! Weil es da billig ist. Wie gesagt: Wir sind das Polen von heute.


Gute Nacht Deutschland!


Zum Schluss: Ich will wieder thematisch zur Bahn! - Habe heute 2 FGR Formulare ausgefuellt. ;-)


BR752

Das stimmt nicht! In Polen gibt es WiFi in Trams

maxiboy, IBNR: 7006966, Donnerstag, 27.08.2015, 15:23 (vor 3877 Tagen) @ br752

In der verkopften BRDDR muss man noch Haftungsfragen klären, hahaha.

"Wie die Straßen- und Stadtverkehrsverwaltung (Zarząd Dróg i Transportu Miejskiego, ZDiTM) im polnischen Szczecin (Stettin) mitteilte, wurden kürzlich 30 Gelenkstraßenbahnen des Typs Tatra mit WiFi-Ausrüstung ausgestattet. Bereits vorher konnte ein kostenloser Internetzugang in 22 Straßenbahnen der Typen PESA Swing und Moderus Beta genutzt werden. Somit ist Szczecin die erste Stadt im Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, welche Internetzugang in Straßenbahnen anbietet." (November 2014)

Aber ja, Deutschland ist so eine Art Biedronka Europas. Die Einrichtung wird immer ranziger, dafür codziennie niskie ceny!

Wechselkurs hat Schuld

Alter Köpenicker, BSPF, Samstag, 29.08.2015, 10:49 (vor 3875 Tagen) @ br752

Geht mal an Deutsch-Franzoesische Grenze am Samstag und schaue dir die Pendlerstroeme an.

Noch krasser ist es ja im Dreiländereck, wo noch die ganzen Schweizer dazukommen. Da kann ich jetzt keinen Link beibringen, kenne es aber aus eigener Erfahrung. So volle Läden habe ich noch nicht erlebt, man kann dort wirklich zu keiner Tageszeit in Ruhe eine Tüte Milch kaufen; zu Stoßzeiten ist es teilweise gänzlich unmöglich.

Zur Problematik, warum die Schweiz so teuer ist, möchte ich gerne mal die Entwicklung des Wechselkurses zu bedenken geben. Vergleicht mal den Kurs SFr <-> DM von damals zum heutigen Kurs. Ich glaube, da dürfte einiges klar werden.

Das sehe ich jedesmal wenn ich in die Schweiz oder UK fahre!

guru61, Arolfingen, Donnerstag, 27.08.2015, 11:43 (vor 3877 Tagen) @ br752

gibt auch relativ günstige Übernachtungsmöglichkeiten in der Schweiz


Die wuerde ich gerne mal kennen. PN gerne gesehen.

Guggsch mal hier:
http://www.youthhostel.ch/de

Gruss Guru

Das sehe ich jedesmal wenn ich in die Schweiz oder UK fahre!

Alter Köpenicker, BSPF, Samstag, 29.08.2015, 11:04 (vor 3875 Tagen) @ guru61

gibt auch relativ günstige Übernachtungsmöglichkeiten in der Schweiz


Die wuerde ich gerne mal kennen. PN gerne gesehen.


Guggsch mal hier:
http://www.youthhostel.ch/de

Ich hab jetzt zwar nicht lange gesucht und mir einfach eine Jugenherberge in Basel angesehen: 120 Franken für eine Nacht im Einzelzimmer finde ich jetzt nicht gerade günstig, soviel bezahle ich in Berlin für eine knappe Woche.

Eine Minute vorher Einsatz gezeigt! (mit viiiel Text *g*)

Blaschke, Mittwoch, 26.08.2015, 20:19 (vor 3878 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von Blaschke, Mittwoch, 26.08.2015, 20:20

Hallo!

Allerdings nicht zum Preisniveau in der Schweiz.(*) Sondern eher grundsätzlich ;-)

(*) Das aktuelle Preisniveau kenne ich nicht. Ich erinnere mich aber noch, wie man uns mal in Luzern abzockte. Auf der Suche nach einer Bleibe landeten wir bei so einer Touristeninformation oder sowas. Die Mitarbeiterin meinte, wir sähen ärmlich aus und hatte auch was passendes für uns; der Hühnerstall kostete nur 70 Schweizer Franken die Nacht. Angefragt, wo ich denn mein Auto parken könne, meinte das Hotel, gegenüber ist ein Parkhaus, da können sie die Nacht parken. Was man sicherlich wohlweislich nicht erwähnte: Einen Nachttarif kannte das Parkhaus nicht. So durfte ich am nächsten Morgen irgendwas bei über 20 Schweizer Franken blechen, um da wieder rauszufahren. Ja, ich weiß, ich hätte natürlich selbst vorher nachschauen können und müssen, was der Spaß so kostet. Damals war ich allerdings auch bzgl. der Schweiz noch etwas dümmer und naiver und dachte einfach nicht dran, dass man SO zu Geld kommt in der Schweiz. Heute bin ich klüger und bleibe weg ;-). Und den Gotthardtunnel habe ich sowohl mit Zug als auch mit Auto durchquert, über'n Pass bin ich auch hinweggejuckelt - habe also das wichtigste schon gesehen -, und weiter über den Furkapass bis nach Thonon-le-Bains. Aber das liegt schon in Frankreich. Damals gab's übrigens analog zur 1-Euro-Aktion bei McDonalds Deutschland die 2-Franken-Aktion in der Schweiz. Ach ja, und mit Mausi war ich mal in Zürich. Warum, weiß ich gar nicht mehr. Irgendwo muß es da sogar ein Foto geben - der Dicke in Zürich. Als ich im Tunnel auf den ICE nach Stuttgart wartete, war nebenan eine S-Bahn oder sowas kaputt; anfahren ging nicht. Alles toll in der Schweiz. Und mit dem Minga-Zürich-Allgäu-Expreß, äh, also diesem bummeligen EC aus München bin ich auch schon mal gefahren nach Zürich. Da sah ich aber von der Stadt nur den Weihnachtsmarkt im Bahnhof mit dem Swarovski-Tannenbaum. Merkwürdige Sicherheitsphilosophie in der Schweiz: Erst gibt der Schaffner den Abfahrtauftrag und dann schließt er die Türen. Wenn die das hier in Deutschland auch übernehmen, gibt das Blutzoll ohne Ende. Mein Schweiz-Bedarf ist jedenfalls im Prinzip gedeckt... - derzeit würde ich am liebsten wieder die Kiruna-Tour wiederholen. Wer mal Nattavaara Zentralhauptbahnhof live gesehen hat, weiß warum ;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/Nattavaara#/media/File:Nattavaara_station.jpg
Wie auf dem Schild zu sehen, hat die Bretterbude 24/7 geöffnet!

(by the way: und da regen sich in Deutschland Bahnfans(!) auf, wenn die DB so einen DSA installiert)

Auch wenn mir das ewige "Hey hey" ein wenig auf den Zeiger ging... ;-)

Jetzt hast DU mich wieder zum Schreiben animiert - das ist jetzt das Ergebnis. Selbst schuld! ;-)


Schöne Grüße von

jörg

Eine Minute vorher Einsatz gezeigt! (mit viiiel Text *g*)

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 21:20 (vor 3878 Tagen) @ Blaschke

(*) Das aktuelle Preisniveau kenne ich nicht. Ich erinnere mich aber noch, wie man uns mal in Luzern abzockte. Auf der Suche nach einer Bleibe landeten wir bei so einer Touristeninformation oder sowas. Die Mitarbeiterin meinte, wir sähen ärmlich aus und hatte auch was passendes für uns; der Hühnerstall kostete nur 70 Schweizer Franken die Nacht. Angefragt, wo ich denn mein Auto parken könne, meinte das Hotel, gegenüber ist ein Parkhaus, da können sie die Nacht parken. Was man sicherlich wohlweislich nicht erwähnte: Einen Nachttarif kannte das Parkhaus nicht. So durfte ich am nächsten Morgen irgendwas bei über 20 Schweizer Franken blechen, um da wieder rauszufahren.

70 Franken fuer ein Doppelzimmer? Geschenkt. Wuerde ich immmer nehmen oder war das der Preis pro Person? Kannst du mir bitte mitteilen wo das ist. So guenstig wuerde ich gerne immer uebernachten. Da hat man auch schon mal 120 CHF fuer eine Doppelzimmer mit WC auf dem Flur ausgeben muessen. Fuer einen Schweizer sind wohl Zimmer um die 150 CHF pro Nacht angemessen. (Zum Verlgleich gerne mal Trivago oder HRS befragen)

Aber auch hier mag gelten: Sie die zu teuer oder wir zu arm? ;-) Zumindest kann man sich die Schweiz als Deutscher nicht so einfach leisten.

Wenn ich richtig gerechnet habe musste man in den 90er Jahren 60 Eurocent (umgerechent) fuer einen Franken hinlegen, heute sind es 95 Eurocent. Woran mag das wohl liegen? (Der Euro und "Europa" kann nur funktionieren, wenn wir in der Eurozone ein gemeinsames Wirtschaftsniveau haben. Aber es wird nicht das Deutsche Niveau sein!)


BR752

Au backe: Jetzt recherchiere ich schon in der Schweiz ;-)

Blaschke, Mittwoch, 26.08.2015, 21:49 (vor 3878 Tagen) @ br752
bearbeitet von Blaschke, Mittwoch, 26.08.2015, 21:52

Hallo!

70 Franken fuer ein Doppelzimmer? Geschenkt. Wuerde ich immmer nehmen oder war das der Preis pro Person?

Pro Person im Einzelzimmer.

Kannst du mir bitte mitteilen wo das ist.

Das weiß ich beim besten Willen nicht mehr. War, ja, wann war das, 2005 oder 2006, so um den Dreh. Wobei: Das könnte das Parkhaus Altstadt gewesen sein. Wenn ich mir Fotos im Netz davon anschaue. Und ich weiß noch, dass die Autobahnauffahrt gleich daneben war. Habe jetzt mal gegoogelt. City Hotel Luzern könnte das gewesen sein. Das Bild auf Street View paßt einigermaßen in die Erinnerung. Das Frühstück übrigens war okay.

Wir waren am Vormittag mit dem Autoreisezug in Bozen angekommen - das war auch so eine Geschichte für sich... Über Brennerautobahn und Innsbruck ging's durch den Arlbergtunnel. Ich erinnere mich noch an die Fahrt auf der A 3 am Walensee entlang, zum Glück ja auf der richtigen Richtungsfahrbahn, wo man was sieht vom See... ;-). In Luzern hatten wir das Verkehrshaus besichtigt.

Am nächsten Tag ging es dann durch den Gotthardtunnel, über den Paß zurück, weiter über Basel zu den Triberger Wasserfällen, und dann ab Stuttgart die A 8 entlang bis Rosenheim und dort auf die A 93, wo wir in Kiefersfelden übernachteten. (ja, alles an EINEM Tag!). Am Tag drauf stand Berchtesgaden auf dem Plan, übernachtet haben wir in einem Motel kurz vor Nürnberg, bevor es am Tag drauf nach Hause ging. Das waren noch Zeiten... ;-). Und der alte VW-Polo mit seinen 55 PS hielt durch... ;-)


Schöne Grüße von

jörg

Passt schon. ;-)

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 22:12 (vor 3878 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von br752, Mittwoch, 26.08.2015, 22:12

Hallo. ;-)

70 Franken fuer ein Doppelzimmer? Geschenkt. Wuerde ich immmer nehmen oder war das der Preis pro Person?


Pro Person im Einzelzimmer.

Dann passt das schon. ;-)

Das waren noch Zeiten... ;-). Und der alte VW-Polo mit seinen 55 PS hielt durch... ;-)

Der immer! 1.3 Liter, 55PS! 80 im 2. und 130 im 3. (Aber nur allein). VMAX 199,5 km/h auf dem Tacho von Bielefeld runter Richtung Guetersloh. Danke Polo!


BR752

Passt schon. ;-)

Aphex Twin, Freitag, 28.08.2015, 02:43 (vor 3877 Tagen) @ br752

Das waren noch Zeiten... ;-). Und der alte VW-Polo mit seinen 55 PS hielt durch... ;-)


Der immer! 1.3 Liter, 55PS! 80 im 2. und 130 im 3. (Aber nur allein). VMAX 199,5 km/h auf dem Tacho von Bielefeld runter Richtung Guetersloh. Danke Polo!

Ich habe ihn zweimal sogar über 200 getrieben, und einmal davon in Frankreich (sollte inzwischen hoffentlich verjährt sein).

kleiner Preisvergleich:

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 26.08.2015, 13:42 (vor 3878 Tagen) @ RhBDirk

Die Fahrt nach Tirano hat bei der DB 98,40€ gekostet.

Hätten wir die Fahrt bei der Schweizer Bundesbahn gekauft wären wir bei gut 800 Schweizer Franken rausgekommen.

kleiner Preisvergleich: Aepfel mit Zucchini

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 15:54 (vor 3878 Tagen) @ Berlin-Express
bearbeitet von br752, Mittwoch, 26.08.2015, 15:54

Die Fahrt nach Tirano hat bei der DB 98,40€ gekostet.

Hätten wir die Fahrt bei der Schweizer Bundesbahn gekauft wären wir bei gut 800 Schweizer Franken rausgekommen.

Erstens hat jeder Schweizer (mindestens) ein Halbtax, genauso wie ein Dach ueber den Kopf
Zweitens hat auch die DB Normpreise im Angebot.

Aber 98,40 Euro nach Tirano ist selbst bei der DB recht teuer. ;-)

BR752

kleiner Preisvergleich: Aepfel mit Zucchini

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 26.08.2015, 16:30 (vor 3878 Tagen) @ br752

Die Fahrt nach Tirano hat bei der DB 98,40€ gekostet.

Hätten wir die Fahrt bei der Schweizer Bundesbahn gekauft wären wir bei gut 800 Schweizer Franken rausgekommen.


Erstens hat jeder Schweizer (mindestens) ein Halbtax, genauso wie ein Dach ueber den Kopf
Zweitens hat auch die DB Normpreise im Angebot.

Aber 98,40 Euro nach Tirano ist selbst bei der DB recht teuer. ;-)

BR752

Dann suche mir bitte eine günstigere Möglichkeit für Hin und Rückfahrt, wenn man auf dem Hinweg in der 1. Klasse fahren möchte.

kleiner Preisvergleich: Aepfel mit Zucchini

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 16:35 (vor 3878 Tagen) @ Berlin-Express

Die Fahrt nach Tirano hat bei der DB 98,40€ gekostet.

Hätten wir die Fahrt bei der Schweizer Bundesbahn gekauft wären wir bei gut 800 Schweizer Franken rausgekommen.


Erstens hat jeder Schweizer (mindestens) ein Halbtax, genauso wie ein Dach ueber den Kopf
Zweitens hat auch die DB Normpreise im Angebot.

Aber 98,40 Euro nach Tirano ist selbst bei der DB recht teuer. ;-)

BR752


Dann suche mir bitte eine günstigere Möglichkeit für Hin und Rückfahrt, wenn man auf dem Hinweg in der 1. Klasse fahren möchte.

Zur Zeit ist aber kein kleiner Fahrplanwechsel. ;-)


BR752

OT: Nur das MODELL uebernehmen, nicht den TARIF!

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 15:47 (vor 3878 Tagen) @ RhBDirk

Wenn Sie sich jetzt auch noch das Schweizer Tarifmodell "kaufen" würden... ;-)


Dann würde in Deutschland keiner mehr Bahn fahren.


Lässt sich das beweisen?
In der Schweiz springen die Nutzerzahlen im ÖV (auch im Fernverkehr) seit Jahren an.


Das TarifMODELL uebernehmen, aber nicht den TARIF! ;-)
Das ist doch ein kleiner Unterschied. ;-)


BR752

ist doch schon... was wollt ihr denn noch verändern?

Benjamin.Keller, Mittwoch, 26.08.2015, 17:09 (vor 3878 Tagen) @ br752

Das TarifMODELL uebernehmen, aber nicht den TARIF! ;-)
Das ist doch ein kleiner Unterschied. ;-)

Haben wir doch schon: (fast) jedes Bundesland, das in etwa im Durchschnitt die Größe und Bevölkerung der Schweiz hat, hat ein Tarifsystem mit festen Preisen. Globalpreise bzw. Zugbindung hat die Schweiz auch, dann wenn man von der Schweiz nach Frankreich, Deutschland oder Italien fährt - Entfernungen, die in Deutschland halt inländisch sein können, in der Schweiz halt immer zwangsweise international sind.
Immerhin gibt es eben in Deutschland sowohl einen flexiblen Normalpreis als auch einen preissensitiven Sparpreis. Was will man mehr? Nur bei den Verbünden und Sonderspezialländertickets müsste man mal etwas aufräumen.

tl;dr: Man kann das Tarifsystem der Schweiz nicht auf Deutschland übertragen, da die Schweiz zu klein ist.

Der Weg zum WC.

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 17:33 (vor 3878 Tagen) @ Benjamin.Keller

tl;dr: Man kann das Tarifsystem der Schweiz nicht auf Deutschland übertragen, da die Schweiz zu klein ist.

Also kann man nur Tarifsysteme von Laendern vergleichen die gleich gross sind??
Was bedeutet gleiche gross?

a) Gleich grosse Flaeche?
b) Gleich grosse Anzahl an Schienenkilometern?
c) Gleich grosse Anzahl der Bevoelkerung?
d) Gleich grosse Anzahl an Autos in der Garage?
e) Gleich grosse Anzahl von Bahnpolitikern in der Regierung?

Man kann es vergleichen wenn man will! Vergleich bedeutet ja nicht, dass es identisch ist. Hier nochmals das Beispiel von vor ein paar Tagen:

Sie DB hat 1000 Stellwerke mit 10.000 Mitarbeitern. Die SBB haben 100 Stellwerke mit 1.000 Mitarbeitern. Wo ist der Weg zum Klo laenger?

Es Dinge Dinge die man vergleichen kann, auch wenn die Betriebsgroesse Unterschiedlich ist.

Danke.


BR752

Der Weg zum WC.

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 26.08.2015, 17:48 (vor 3878 Tagen) @ br752

tl;dr: Man kann das Tarifsystem der Schweiz nicht auf Deutschland übertragen, da die Schweiz zu klein ist.


Also kann man nur Tarifsysteme von Laendern vergleichen die gleich gross sind??
Was bedeutet gleiche gross?

a) Gleich grosse Flaeche?
b) Gleich grosse Anzahl an Schienenkilometern?
c) Gleich grosse Anzahl der Bevoelkerung?
d) Gleich grosse Anzahl an Autos in der Garage?
e) Gleich grosse Anzahl von Bahnpolitikern in der Regierung?

Man kann es vergleichen wenn man will! Vergleich bedeutet ja nicht, dass es identisch ist. Hier nochmals das Beispiel von vor ein paar Tagen:

Sie DB hat 1000 Stellwerke mit 10.000 Mitarbeitern. Die SBB haben 100 Stellwerke mit 1.000 Mitarbeitern. Wo ist der Weg zum Klo laenger?

Nirgendwo, ist ja rein von der Mitarbeiterverteilung das gleiche, dennoch gehe ich davon aus das Du die Zahl der Mitarbeiter in der Schweiz erhöhen müsstest ;)


Es Dinge Dinge die man vergleichen kann, auch wenn die Betriebsgroesse Unterschiedlich ist.

Danke.


BR752

Der Weg zum WC.

Alphorn (CH), Mittwoch, 26.08.2015, 22:27 (vor 3878 Tagen) @ br752

Sie DB hat 1000 Stellwerke mit 10.000 Mitarbeitern. Die SBB haben 100 Stellwerke mit 1.000 Mitarbeitern. Wo ist der Weg zum Klo laenger?

Hinkt etwas. Richtig: In vielen Bereichen wird die Unvergleichbarkeit von DE und CH übertrieben - z.B. halte ich einen ITF in der grossen Fläche nicht für schwieriger als in der kleinen. Aber beim Tarif hat man ein Problem: Eine relativ günstige BC100 ist schwer machbar, weil dann plötzlich Leute regelmässig hunderte von Kilometern per HGV fahren - das kann in der Schweiz nicht passieren. Anderes hingegen ginge einfacher.

Nebenbei: Bald haben die SBB bald nur noch 4 besetzte Stellwerke.

Der Weg zum WC.

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 26.08.2015, 22:31 (vor 3878 Tagen) @ Alphorn (CH)

Nebenbei: Bald haben die SBB bald nur noch 4 besetzte Stellwerke.

3 davon in Biel? ;)

ILTIS ist schon was tolles :-)

CH: Alle Stellwerke ferngesteuert

Alphorn (CH), Mittwoch, 26.08.2015, 23:01 (vor 3878 Tagen) @ JeDi

Nebenbei: Bald haben die SBB bald nur noch 4 besetzte Stellwerke.


3 davon in Biel? ;)

ILTIS ist schon was tolles :-)

http://m.sbb.ch/news.newsdetail.2012-1-1701_01.html

"Vier Betriebszentralen steuern ab 2016 den gesamten Schweizer Bahnverkehr. Als zweite von vier Herzstücken weihte die SBB Ende 2011 die Betriebszentrale am Flughafen Zürich ein – die BZ West in Lausanne ist bereits seit Mai 2010 in Betrieb und die BZ Mitte in Olten wird ab kommenden Frühling gebaut. Die BZ Süd in Pollegio befindet sich im Bau und wird 2014 in Betrieb genommen."

So wie ich das verstehe werden in den Stellwerken vor Ort dann keine Entscheidungen mehr getroffen und keine Weichen mehr gestellt; ausgenommen vielleicht noch Rangierbewegungen.

CH: Alle Stellwerke ferngesteuert

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 27.08.2015, 10:09 (vor 3877 Tagen) @ Alphorn (CH)

So wie ich das verstehe werden in den Stellwerken vor Ort dann keine Entscheidungen mehr getroffen und keine Weichen mehr gestellt; ausgenommen vielleicht noch Rangierbewegungen.

Nunja, in Biel RB gibts immer noch die 3 mechanischen Stellwerke, und auch sonst sind mir noch diverse besetzte Stellwerke bekannt ;)

CH: Alle Stellwerke ferngesteuert

guru61, Arolfingen, Donnerstag, 27.08.2015, 12:22 (vor 3877 Tagen) @ JeDi

So wie ich das verstehe werden in den Stellwerken vor Ort dann keine Entscheidungen mehr getroffen und keine Weichen mehr gestellt; ausgenommen vielleicht noch Rangierbewegungen.


Nunja, in Biel RB gibts immer noch die 3 mechanischen Stellwerke, und auch sonst sind mir noch diverse besetzte Stellwerke bekannt ;)

Welche denn?

Nach Inbetriebnahme der BLZs natürlich.
Ausser bei Museumsbahnen :-)

Gruss Guru

CH: Alle Stellwerke ferngesteuert

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 28.08.2015, 00:05 (vor 3877 Tagen) @ guru61

Welche denn?

Nach Inbetriebnahme der BLZs natürlich.
Ausser bei Museumsbahnen :-)

Zum Beispiel Schaffhausen oder Ilanz.

Ilanz = SBB?

guru61, Arolfingen, Freitag, 28.08.2015, 07:50 (vor 3876 Tagen) @ JeDi

Welche denn?

Nach Inbetriebnahme der BLZs natürlich.
Ausser bei Museumsbahnen :-)


Zum Beispiel Schaffhausen oder Ilanz.

Schaffhausen, Schweizer oder teutscher Teil?

Und das Ilanz den SBB gehört, ist mir doch ein wenig neu!
Da muss ich wohl was verpasst haben.

Gruss Guru

Ilanz = SBB?

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 28.08.2015, 09:45 (vor 3876 Tagen) @ guru61

Schaffhausen, Schweizer oder teutscher Teil?

Beide.

Und das Ilanz den SBB gehört, ist mir doch ein wenig neu!

War ja auch nicht verlangt:

"Vier Betriebszentralen steuern ab 2016 den gesamten Schweizer Bahnverkehr."

(Zumal die meisten Privatbahnen dann noch ihre eigenen Betriebszentralen haben (u.A. MGB, RBS, RhB - letztere sogar zwei).

klicke den Link!

guru61, Arolfingen, Freitag, 28.08.2015, 11:50 (vor 3876 Tagen) @ JeDi

Da steht:
Betriebszentrale Ost: Neues Herzstück der SBB eröffnet.

Ab 2016 wird der gesamte Bahnverkehr der SBB aus vier Betriebszentralen (BZ) gesteuert: BZ Mitte, BZ Ost, BZ Süd und BZ West. Nach der BZ West in Lausanne weihte die SBB Ende 2011 das Herzstück am Flughafen Zürich ein. Von dort aus wird der gesamte Bahnverkehr der SBB östlich von Brugg bis zum Bodensee und nach Chur gesteuert.

Hier nochmals der Link, den Alphorn reingetan hat:
http://m.sbb.ch/news.newsdetail.2012-1-1701_01.html

Gruss Guru

klicke den Link!

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 28.08.2015, 12:02 (vor 3876 Tagen) @ guru61

Da steht: Vier Betriebszentralen steuern ab 2016 den gesamten Schweizer Bahnverkehr. Wie ich bereits zitiert habe. Und auf genau diesen Teil, der ja auch von Alphorn bereits zitiert wurde, habe ich mich bezogen.

klicke den Link!

guru61, Arolfingen, Freitag, 28.08.2015, 12:10 (vor 3876 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von guru61, Freitag, 28.08.2015, 12:10

Da steht: Vier Betriebszentralen steuern ab 2016 den gesamten Schweizer Bahnverkehr. Wie ich bereits zitiert habe. Und auf genau diesen Teil, der ja auch von Alphorn bereits zitiert wurde, habe ich mich bezogen.

Vor dem Zitat stand der Link. Im Link steht, sogar fettgedruckt, wahrscheinlich extra für dich,2 Mal, dass der Bahnverkehr der SBB gemeint ist. Nachher steht es auch noch ein mal, Bahnverkehr der SBB. Der Titel lautet, SBB Herzstück. Und die Verlautbarung kommt von den SBB. Nur einmal fehlt der Vermerk SBB. Ich denke für den durchschnittlich begabten User sollte die Message eigentlich klar sein.
Gruss Guru

klicke den Link!

Berlin-Express, nähe BPHD, Freitag, 28.08.2015, 12:11 (vor 3876 Tagen) @ guru61

Wenn dort gesamter Schweizer Bahnverkehr steht, steht dort gesamter Schweizer Bahnverkehr!

klicke den Link!

guru61, Arolfingen, Freitag, 28.08.2015, 12:14 (vor 3876 Tagen) @ Berlin-Express

Wenn dort gesamter Schweizer Bahnverkehr steht, steht dort gesamter Schweizer Bahnverkehr!

Schau auf den Titel

klicke den Link!

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 28.08.2015, 15:34 (vor 3876 Tagen) @ Berlin-Express

Wenn dort gesamter Schweizer Bahnverkehr steht, steht dort gesamter Schweizer Bahnverkehr!

...zumal es dortzulande ja nicht so unüblich ist, dass die SBB was für die ganzen Privatbahnen "mitmachen".

... ist in der Schweiz länger...

Blaschke, Mittwoch, 26.08.2015, 22:37 (vor 3878 Tagen) @ br752

Guten Tag!

Sie DB hat 1000 Stellwerke mit 10.000 Mitarbeitern. Die SBB haben 100 Stellwerke mit 1.000 Mitarbeitern. Wo ist der Weg zum Klo laenger?

In der Schweiz. Wir Deutschen haben nämlich die Arschkarte. Und sind deswegen näher dran.


Schöne Grüße von

jörg

Ahh, danke. Irgendwofuer muss sie ja nuetzlich sein! ;-)

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 23:11 (vor 3878 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

Auch das noch...

Blaschke, Mittwoch, 26.08.2015, 15:45 (vor 3878 Tagen) @ RhBDirk

Hallo.

Aber schön... Bei jeder unlogischen Disposition kann ich dann genüßlich nörgeln: Typisch Schweiz....

:-))))


Schöne Grüße von jörg

Auch das noch... ob das wohl gut enden wird?

br752, Mittwoch, 26.08.2015, 15:50 (vor 3878 Tagen) @ Blaschke

Hallo.

Aber schön... Bei jeder unlogischen Disposition kann ich dann genüßlich nörgeln: Typisch Schweiz....

:-))))

Die Wette gehe ich ein ;-)

Sie hat die Rechte für die Weiterentwicklung und Nutzung in Deutschland gekauft und wird RCS gemeinsam mit der SBB Informatik für den Einsatz auf ihrem Netz weiterentwickeln.

Nur durch den Kauf eines 200.000 Euro Autos kann man auch nicht besser fahren, als mit einem gebrauchten fuer 2.000 Euro.

Hauptsache die vermurksen es nicht. :-) Ansonsten ist die "Weiterentwickung" eben schuld. :)


BR752

DB Netz kauft SBB Zugverkehrs-Dispositionssystem

BahnCard100First, Hamburg, Mittwoch, 26.08.2015, 17:08 (vor 3878 Tagen) @ RhBDirk


Wenn Sie sich jetzt auch noch das Schweizer Tarifmodell "kaufen" würden... ;-)


Was hat die DB Netze davon? Interessant könnte sowas für Verkehrsbünde sein oder DB Vertrieb

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