Quer-durchs-Land-Ticket für die Schweiz? (Allgemeines Forum)
BahnCard100First, Hamburg, Freitag, 14.08.2015, 23:50 (vor 3889 Tagen)
Wer durch ganz Deutschland fahren möchte an einem Tag hat die Möglichkeit das Quer-durchs-Land-Ticket oder das Schöne Wochenende Ticket zu benutzen.Aber wie ist das in der Schweiz? Bietet die SBB auch ein Fahrkarte an,wie das Quer-durchs-Land-Ticket wo man einen Tag durch die ganze Schweiz fahren kann?
Quer-durchs-Land-Ticket für die Schweiz?
Berlin-Express, nähe BPHD, Freitag, 14.08.2015, 23:59 (vor 3889 Tagen) @ BahnCard100First
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
br752, Samstag, 15.08.2015, 00:06 (vor 3889 Tagen) @ Berlin-Express
http://www.sbb.ch/abos-billette/billette-schweiz/tageskarten/tageskarte-zum-hta.html
Schreib doch wenigstens dazu, dass man ein Halbtax dazu braucht. Ab und zu gibt es Aktionen wo man _kein_ Halbtax benoetigt.
Das Thema ist doch aber erst vor 4 Tagen hier aufgekocht worden:
Gibt es eine Neuauflage Coop SBB-Spezialtageskarte in 2015?
BR752
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
BahnCard100First, Hamburg, Samstag, 15.08.2015, 04:34 (vor 3888 Tagen) @ br752
Hallo
Also das heißt wenn man ein Halbtax hat kommt man auch an die Tageskarte ran. Aber ist das nicht extrem unattraktiv? Ich muss ja zum Beispiel in Deutschland oder Österreich nicht erstmal eine BahnCard50/VORTEILSCARD kaufen, nur das man an das Quer-durchs-Land-Ticket oder Einfach-Raus-Ticket ran kommt.
Fazit: Wer einen Tag durch die Schweiz fahren möchte sollte lieber das Auto benutzen. Schade
Trotzdem danke für die Infos ;-)
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
ICE 79, Samstag, 15.08.2015, 09:26 (vor 3888 Tagen) @ BahnCard100First
Es gibt immer wieder Aktionen, da gilt es dann auch ohne GA bzw. Swiss-Pass.
Sonst gibt es noch das Swiss Travel Pass, hier gibt es 3-Tageskarten fuer Touristen
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
agw, NRW, Samstag, 15.08.2015, 10:37 (vor 3888 Tagen) @ BahnCard100First
Also das heißt wenn man ein Halbtax hat kommt man auch an die Tageskarte ran. Aber ist das nicht extrem unattraktiv? Ich muss ja zum Beispiel in Deutschland oder Österreich nicht erstmal eine BahnCard50/VORTEILSCARD kaufen, nur das man an das Quer-durchs-Land-Ticket oder Einfach-Raus-Ticket ran kommt.
In Deutschland ist das sogar so, dass man erst mal 2000 Bonus-Punkte mit Fahrkarten und anderem sammeln muss, bevor man eine Tageskarte für den Fernverkehr bekommt.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Thomas, Samstag, 15.08.2015, 10:44 (vor 3888 Tagen) @ agw
Deutschland ist aber auch nicht mit der Schweiz zu vergleichen. Fernverkehr in der Schweiz ist objektiv betrachtet ein qualitativ sehr hochwertiger Nahverkehr. Die Schweiz ist kleiner als manches Bundesland.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
agw, NRW, Samstag, 15.08.2015, 10:52 (vor 3888 Tagen) @ Thomas
Deutschland ist aber auch nicht mit der Schweiz zu vergleichen. Fernverkehr in der Schweiz ist objektiv betrachtet ein qualitativ sehr hochwertiger Nahverkehr. Die Schweiz ist kleiner als manches Bundesland.
Gut, wenn wir über hochwertig sprechen, dann wohl auch über den Komfort? Dann nehmen wir halt eine Tageskarte für den Nahverkehr in Deutschland in der 1.Klasse.
Die gibt es auch nicht und kann sie auch nicht aus Ländertickets zusammenbauen.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Sascha, FMT/FLIS/EBZ, Samstag, 15.08.2015, 21:08 (vor 3888 Tagen) @ Thomas
Deutschland ist aber auch nicht mit der Schweiz zu vergleichen. Fernverkehr in der Schweiz ist objektiv betrachtet ein qualitativ sehr hochwertiger Nahverkehr. Die Schweiz ist kleiner als manches Bundesland.
Ja. Und auf der Strecke St. Gallen - Genf legst Du dann auch Deine 400 Kilometer zurück... aber das ist in Deinen Augen kein Fernverkehr - oder?
Wie siehst Du das für Österreich? Haben die auch sehr hochwertigen Nahverkehr?
Der Unterschied: In der Schweiz gibt es einen Streckenpreis und für den Fernverkehr keinen Aufpreis. Das ganze Tarifsystem ist etwas einfacher und transparenter gestaltet als in Deutschland. Deswegen würde ich aber die von Dir gewagte These nicht aufstellen wollen.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 15.08.2015, 21:21 (vor 3888 Tagen) @ Sascha
Der Unterschied: In der Schweiz gibt es einen Streckenpreis und für den Fernverkehr keinen Aufpreis. Das ganze Tarifsystem ist etwas einfacher und transparenter gestaltet als in Deutschland.
Wobei die Regeln, für welche Strecken es Sparbilette gibt, und für welche nicht, auch nicht so wirklich durchschaubar sind...
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Sascha, FMT/FLIS/EBZ, Samstag, 15.08.2015, 21:36 (vor 3888 Tagen) @ JeDi
Wobei die Regeln, für welche Strecken es Sparbilette gibt, und für welche nicht, auch nicht so wirklich durchschaubar sind...
Stimmt. Muss ich mich gottseidank nicht drum kümmern. So 100% transparent ist das in DE auch nicht unbeding, meiner Meinung nach.
Zu dem ganzen Rest: Es gibt nur ein BahnCard 100 (GA) und eine klassenlose BahnCard 50 (Halbtax)...
Und es gibt auch keine drei Produktkategorien + Verbundtickets sondern lediglich eine Produktkategorie + Verbundtickets und diese Verbundtickets berechtigen auch, sofern zwei Stationen des Fernverkehr im Verbund liegen, die Nutzung des Fernverkehrs.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 16.08.2015, 09:06 (vor 3887 Tagen) @ Sascha
Und es gibt auch keine drei Produktkategorien + Verbundtickets sondern lediglich eine Produktkategorie + Verbundtickets und diese Verbundtickets berechtigen auch, sofern zwei Stationen des Fernverkehr im Verbund liegen, die Nutzung des Fernverkehrs.
Wobei diese Verbundtickets gefühlt so teuer sind wie ein Normalpreis für ICE.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
ICE 79, Sonntag, 16.08.2015, 09:20 (vor 3887 Tagen) @ Berlin-Express
Moin Männers,
Ihr jammert immer nur. Wenn Ihr doch in der Schweiz fahren wollt kauft Euch doch die Swiss Half Fare Card und Ihr könnt damit die Züge entspannt nutzen. Oder fahrt halt durch die Schweiz durch und billig in Italien weiter.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
lokuloi, Sonntag, 16.08.2015, 10:15 (vor 3887 Tagen) @ Sascha
Deutschland ist aber auch nicht mit der Schweiz zu vergleichen. Fernverkehr in der Schweiz ist objektiv betrachtet ein qualitativ sehr hochwertiger Nahverkehr. Die Schweiz ist kleiner als manches Bundesland.
Ja. Und auf der Strecke St. Gallen - Genf legst Du dann auch Deine 400 Kilometer zurück... aber das ist in Deinen Augen kein Fernverkehr - oder?
St. Gallen - Genf (367 km) ist ja nun eher die Ausnahme . Aber bezüglich Reisegeschwindigkeit(86 km/h) und Haltestellenabstand (31 km) entspricht es eher einem deutschen RE.
In Bayern als Nahverkehr eingestuft und problemlos mit Bayernticket benutzbar:
München - Hof, 318 km, 91 km/h, 35 km Haltestellenabstand.
Nürnberg - Lindau, 330 km, 101 km/h (!), 25 km Haltestellenabstand.
Das entspricht von den Daten her schon St. Gallen - Genf. Selbst beim Komfort würd ich die SBB-IC2000-Dostos nicht soweit über Alex oder BR612 stellen, dass hier ein großer Unterschied bezüglich Hochwertigkeit zu erkennen wäre.
Wie siehst Du das für Österreich? Haben die auch sehr hochwertigen Nahverkehr?
Was die ICs angeht: weitgehend ja. Die Railjets hingegen sind in meinen Augen mit den FV in Deutschland vergleichbar.
Ciao Uli
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 16.08.2015, 10:18 (vor 3887 Tagen) @ lokuloi
Nürnberg - Lindau, 330 km, 101 km/h (!), 25 km Haltestellenabstand.
Liegt aber größtenteils an dem Streckenteil Nürnberg - Augsburg auf dem nur in Donauwörth gehalten wird.
Dieser Streckenteil wird auch nur 1x? am Tag befahren.
Man kann die Hochwertigkeit auch anders definieren:
guru61, Arolfingen, Sonntag, 16.08.2015, 11:32 (vor 3887 Tagen) @ lokuloi
- kein Text -
Man kann die Hochwertigkeit auch anders definieren:
lokuloi, Sonntag, 16.08.2015, 11:48 (vor 3887 Tagen) @ guru61
Es ging doch gar nicht um hochwertig oder nicht.
Es ging darum, dass die ICs in der Schweiz von den reinen Fahrplandaten her, bezogen auf eine Zugfahrt, eher dem deutschen Nahverkehr als dem deutschen Fernverkehr gleichen.
Selbst für die Frequenz trifft das zu, denn der Nahverkehr ist in D mehr ja wesentlich mehr vertaktet als der FV.
Bzw. hängt das eine vom anderen ab: Da der IC/IR-Verkehr in der Schweiz eher NV-Charakter hat, ist er dichter vertaktet. Ein darüber angesiedeltes System a la ICEoder TGv gibt's da nicht- brauchts auch nicht.
Um Hochwertigkeit im Sinne von Pünktlichkeit oder Taktfrequenz ging es doch gar nicht. Bzw. wurde diese Hochwertigkeit in der Schweiz doch von niemandem geleugnet. Nur sind die ICs in dieser Hinsicht eben nicht mit FV in anderen Ländern vergleichbar, da sie verkehrlich ganz andere Aufgaben übernehmen.
Umgekehrt wurde nirgends behauptet, dass "echter" Fernverkehr dann gleich hochwertig wäre.
Man kann die Hochwertigkeit auch anders definieren
guru61, Arolfingen, Sonntag, 16.08.2015, 11:49 (vor 3887 Tagen) @ lokuloi
bearbeitet von guru61, Sonntag, 16.08.2015, 11:49
Deutschland ist aber auch nicht mit der Schweiz zu vergleichen. Fernverkehr in der Schweiz ist objektiv betrachtet ein qualitativ sehr hochwertiger Nahverkehr. Die Schweiz ist kleiner als manches Bundesland.
Ja. Und auf der Strecke St. Gallen - Genf legst Du dann auch Deine 400 Kilometer zurück... aber das ist in Deinen Augen kein Fernverkehr - oder?
St. Gallen - Genf (367 km) ist ja nun eher die Ausnahme . Aber bezüglich Reisegeschwindigkeit(86 km/h) und Haltestellenabstand (31 km) entspricht es eher einem deutschen RE.In Bayern als Nahverkehr eingestuft und problemlos mit Bayernticket benutzbar:
München - Hof, 318 km, 91 km/h, 35 km Haltestellenabstand.
Nürnberg - Lindau, 330 km, 101 km/h (!), 25 km Haltestellenabstand.Das entspricht von den Daten her schon St. Gallen - Genf. Selbst beim Komfort würd ich die SBB-IC2000-Dostos nicht soweit über Alex oder BR612 stellen, dass hier ein großer Unterschied bezüglich Hochwertigkeit zu erkennen wäre.
Ciao Uli
Sorry, ich hatte den falschen Knopf gedrückt. Ich bitte den Mod, die vorhergehende Antwort meinerseits zu löschen.
Die Hochwertigkeit des Schweizer Verkehrssystems ist eben, dass es mindestens eine Verbindung pro Stunde und Richtung gibt. 2 und sogar 4 Stunden Takte kennen wir nicht. Auch die Anschlüsse funktionieren: Wir brauchen nicht eine, 2 oder 4 Stunden früher zu fahren, in der Angst, dass man den Anschluss verpasst. So relativiert sich die anscheinend langsame Geschwindigkeit, die durch die Topografie bedingt ist.
Dann kommt dazu, dass die Schweizer Städte wenig Einwohner haben, so dass ein reiner Quell und Zielverkehr keine Züge füllt. Daher sind wir auf Umsteigeverbindungen angewiesen. Das heisst aber auch, dass die Verweildauer im Zug zum grossen Teil unter einer Stunde liegt.
Dafür haben ICs in der Schweiz mindestens Minibar, meistens auch Speisewagen. Also, mit der Minibar APS Service für beide Klassen. Das habe ich in D bisher 2. Klasse noch nicht erlebt.
De Bahn hat für die, die sie oft nützen, grosse Rabatte, in Form von Halbtax, Tageskarten, und GA. Für die, die sie selten nützen, bleibt halt der Normalpreis.
Wobei gerade im Tourismussektor betriebswirtschaftlich unsinnige Ausnahmen gemacht werden. Die gehen aber unter Tourismusförderung im weitesten Sinne.
Das kostet nun mal. Und das wollen wir auch. Volksabstimmungen haben das bewiesen: Wir haben genau die Bahn, die wir haben wollen.
Gruss Guru
Man kann die Hochwertigkeit auch anders definieren
Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 16.08.2015, 11:58 (vor 3887 Tagen) @ guru61
Die Hochwertigkeit des Schweizer Verkehrssystems ist eben, dass es mindestens eine Verbindung pro Stunde und Richtung gibt. 2 und sogar 4 Stunden Takte kennen wir nicht. Auch die Anschlüsse funktionieren: Wir brauchen nicht eine, 2 oder 4 Stunden früher zu fahren, in der Angst, dass man den Anschluss verpasst. So relativiert sich die anscheinend langsame Geschwindigkeit, die durch die Topografie bedingt ist.
Wir brauchen auch nicht Stunden vorher loszufahren bei solch geringen Streckenlängen.
Dann kommt dazu, dass die Schweizer Städte wenig Einwohner haben, so dass ein reiner Quell und Zielverkehr keine Züge füllt. Daher sind wir auf Umsteigeverbindungen angewiesen. Das heisst aber auch, dass die Verweildauer im Zug zum grossen Teil unter einer Stunde liegt.
Vergleichbar mit dem Nahverkehr im Ruhrgebiet
Dafür haben ICs in der Schweiz mindestens Minibar, meistens auch Speisewagen. Also, mit der Minibar APS Service für beide Klassen. Das habe ich in D bisher 2. Klasse noch nicht erlebt.
SnackCaddy gibt es bei uns in der 2. Klasse, bei uns ist die Bordverpflegung aber nicht so beliebt da dort ein höheres Preisniveau vorherrscht
De Bahn hat für die, die sie oft nützen, grosse Rabatte, in Form von Halbtax, Tageskarten, und GA. Für die, die sie selten nützen, bleibt halt der Normalpreis.
Da ist die DB wohl deutlich voraus
Das kostet nun mal. Und das wollen wir auch. Volksabstimmungen haben das bewiesen: Wir haben genau die Bahn, die wir haben wollen.
Ihr wollt eure Bahn und wir unsere ;)
Man kann die Hochwertigkeit auch anders definieren
lokuloi, Sonntag, 16.08.2015, 12:22 (vor 3887 Tagen) @ guru61
Sorry, ich hatte den falschen Knopf gedrückt. Ich bitte den Mod, die vorhergehende Antwort meinerseits zu löschen.Die Hochwertigkeit des Schweizer Verkehrssystems ist eben, dass es mindestens eine Verbindung pro Stunde und Richtung gibt. 2 und sogar 4 Stunden Takte kennen wir nicht. Auch die Anschlüsse funktionieren: Wir brauchen nicht eine, 2 oder 4 Stunden früher zu fahren, in der Angst, dass man den Anschluss verpasst. So relativiert sich die anscheinend langsame Geschwindigkeit, die durch die Topografie bedingt ist.
Ich denke nicht, dass das vor allem an der Topographie liegt. Gerade meine beiden Beispiele Nürnberg - Lindau oder München - Hof sind von der Topographie nicht so viel anders, als St. Gallen - Genf. Die beiden Verbindungen beinhalten auch keine 200-km/h-NBS und trotzdem sind sie schneller. Es muss also einen anderen Grund geben
für die relativ langsame Geschwindigkeit der *einzelnen Züge*: die geringen Halteabstände, die relativ großen Aufenthaltszeiten in den Knotenbahnhöfen. Beides eher typische Merkmale für Nahverkehrszüge, in denen die wenigsten Reisenden echte Fernreisende sind.
Dann kommt dazu, dass die Schweizer Städte wenig Einwohner haben, so dass ein reiner Quell und Zielverkehr keine Züge füllt. Daher sind wir auf Umsteigeverbindungen angewiesen. Das heisst aber auch, dass die Verweildauer im Zug zum grossen Teil unter einer Stunde liegt.
Aber auch das ist doch eher ein Hinweis dafür, dass die ICs eher dem Nahverkehr dienen, als den Fernverkehr. Eher dem täglichen pendeln zur Arbeit, als der Geschäfts- oder Urlaubsreise.
Im deutschen Nahverkehr gibt's auch eher selten 2 oder 4-Stunden-Takte, in ähnlich dem schweizer Mittelland dicht bevölkerten Gebieten sind die Takte durchaus sehr dicht, wenn auch nicht ganz auf schweizer Niveau.
Der Fernverkehr der Schweiz führt zwangsläufig ins Ausland und hat meist auch 2-Stunden-Takte oder weniger, egal ob's nach Paris, Frankfurt, Wien oder Mailand geht.
De Bahn hat für die, die sie oft nützen, grosse Rabatte, in Form von Halbtax, Tageskarten, und GA.
Für die Einheimischen, ja.
Wobei gerade im Tourismussektor betriebswirtschaftlich unsinnige Ausnahmen gemacht werden. Die gehen aber unter Tourismusförderung im weitesten Sinne.
Also, dass die Schweizer Bahnen für Nicht-Schweizer Gelegenheitsfahrer sonderlich günstig wäre, konnte ich bisher nicht bemerken ;-).
Das kostet nun mal. Und das wollen wir auch. Volksabstimmungen haben das bewiesen: Wir haben genau die Bahn, die wir haben wollen.
Wurde - zumindest von mir - nie angezweifelt. Ich würde sogar behaupten: die Schweiz hat genau die Bahn die sie benötigt. Aber trotzdem, oder vielmehr genau deswegen, gibt es in der Schweiz keinen Fernverkehr, in dem Sinn wie wir ihn z.B. in D oder F haben. Um Hochwertigkeit ging's dabei nicht, bzw. wurde ja gesagt, dass es sich in der Schweiz fast ausschließlich um hochwertigen Nahverkehr handelt.
Gruss Guru
Ciao Uli
Man kann die Hochwertigkeit auch anders definieren
Sascha, FMT/FLIS/EBZ, Sonntag, 16.08.2015, 12:46 (vor 3887 Tagen) @ lokuloi
Ich denke nicht, dass das vor allem an der Topographie liegt. Gerade meine beiden Beispiele Nürnberg - Lindau oder München - Hof sind von der Topographie nicht so viel anders, als St. Gallen - Genf. Die beiden Verbindungen beinhalten auch keine 200-km/h-NBS und trotzdem sind sie schneller. Es muss also einen anderen Grund geben
für die relativ langsame Geschwindigkeit der *einzelnen Züge*: die geringen Halteabstände, die relativ großen Aufenthaltszeiten in den Knotenbahnhöfen. Beides eher typische Merkmale für Nahverkehrszüge, in denen die wenigsten Reisenden echte Fernreisende sind.
Die Aufhaltezeiten in den Knotenbahnhöfen sind eben nicht derartig groß. Wenn ich in Frankfurt Flughafen umsteigen möchte, kann es sein, dass ich eine halbe Stunde warten muss.
Dann kommt dazu, dass die Schweizer Städte wenig Einwohner haben, so dass ein reiner Quell und Zielverkehr keine Züge füllt. Daher sind wir auf Umsteigeverbindungen angewiesen. Das heisst aber auch, dass die Verweildauer im Zug zum grossen Teil unter einer Stunde liegt.
Hat man auf der Strecke Frankfurt - Basel auch. Zumindest und wenn auch nur, was die Verweildauer anbetrifft.
Aber auch das ist doch eher ein Hinweis dafür, dass die ICs eher dem Nahverkehr dienen, als den Fernverkehr. Eher dem täglichen pendeln zur Arbeit, als der Geschäfts- oder Urlaubsreise.
Ja, meinetwegen durchaus. Aber erst dadurch wird die Bahn eine Alternative. Nicht durch den reinen Urlaubsverkehr.
Der Fernverkehr der Schweiz führt zwangsläufig ins Ausland und hat meist auch 2-Stunden-Takte oder weniger, egal ob's nach Paris, Frankfurt, Wien oder Mailand geht.
Ich finde, wir bringen jetzt zu viel durcheinander - wir haben uns die ganze Zeit mit dem jeweils inländischen Vergleich aufgehalten...
De Bahn hat für die, die sie oft nützen, grosse Rabatte, in Form von Halbtax, Tageskarten, und GA.
Für die Einheimischen, ja.
Die Swiss Half Fare Card gibt es auch für nicht Einheimische.
Wobei gerade im Tourismussektor betriebswirtschaftlich unsinnige Ausnahmen gemacht werden. Die gehen aber unter Tourismusförderung im weitesten Sinne.
Also, dass die Schweizer Bahnen für Nicht-Schweizer Gelegenheitsfahrer sonderlich günstig wäre, konnte ich bisher nicht bemerken ;-).
Sparbilette? Hatten wir hier schon. Swiss Half Fare Card? Die kostet einen Bruchteil der deutschen BC50...
Man kann die Hochwertigkeit auch anders definieren
JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 16.08.2015, 18:38 (vor 3887 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von JeDi, Sonntag, 16.08.2015, 18:39
Sparbilette? Hatten wir hier schon. Swiss Half Fare Card? Die kostet einen Bruchteil der deutschen BC50...
Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Die Swiss Half Fare Card kostet 120 CHF (=EUR) für einen Monat, die Probebahncard 50 160 EUR für 3 Monate. Zusätzlich haben Reisende, die nur die 2. Klasse benötigen, bei der DB die Chance, weiter zu sparen, und zahlen nur 79 EUR.
Man kann die Hochwertigkeit auch anders definieren
Sascha, FMT/FLIS/EBZ, Sonntag, 16.08.2015, 19:27 (vor 3887 Tagen) @ JeDi
Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Die Swiss Half Fare Card kostet 120 CHF (=EUR) für einen Monat, die Probebahncard 50 160 EUR für 3 Monate. Zusätzlich haben Reisende, die nur die 2. Klasse benötigen, bei der DB die Chance, weiter zu sparen, und zahlen nur 79 EUR.
Ein Sturm der Entrüstung. :-)
Entschuldige - Asche auf mein Haupt! Es ist, zugegeben, Ewigkeiten her als ich das letzte Mal dort geschaut habe. Und das mit dem Preis hatte ich nicht in der Art und Weise wahr genommen.
Wobei man auch ohne Wohnsitz in der Schweiz die Möglichkeit hat, ein reguläres Halbtax zum Einmalpreis zu erwerben - zumindest soweit ich weiß und ich mich nicht irre.
Man kann die Hochwertigkeit auch anders definieren
guru61, Arolfingen, Sonntag, 16.08.2015, 14:14 (vor 3887 Tagen) @ lokuloi
bearbeitet von guru61, Sonntag, 16.08.2015, 14:15
Wurde - zumindest von mir - nie angezweifelt. Ich würde sogar behaupten: die Schweiz hat genau die Bahn die sie benötigt. Aber trotzdem, oder vielmehr genau deswegen, gibt es in der Schweiz keinen Fernverkehr, in dem Sinn wie wir ihn z.B. in D oder F haben. Um Hochwertigkeit ging's dabei nicht, bzw. wurde ja gesagt, dass es sich in der Schweiz fast ausschließlich um hochwertigen Nahverkehr handelt.
Ciao Uli
Hallo
Gerade Frankreich ist ein gutes Beispiel:
Die fahren hunderte von Kilometern ohne halt, mit Zügen deren Komfort nicht immer überzeugt.
Ich glaube, ein Franzose würde den deutschen ICE bestenfalls als schnellen Nahverkehrszug betiteln. Von einem Russen wollen wir schon gar nicht reden! :-)
Ich persönlich finde übrigens gerade die TGV Duplex sehr eng. Nicht zu vergleichen mit dem IC 200 der SBB. Auch in Bezug der Unterbringung von Gepäck. Auch im OG des IC 2000 hat es zwischen den Abteilen jeweils genügend Platz für Gepäck. Ein Vorteil der Vis a Vis Bestuhlung.
Auch wenn es schwerfällt: Bei uns ist die Definition als Fernverkehr halt ein wenig anders als in Deutschland. In Russland, Frankreich, Australien und Amerika ist sie nochmals anders.
Und das ist gut so.
Gruss Guru
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Sascha, FMT/FLIS/EBZ, Sonntag, 16.08.2015, 13:05 (vor 3887 Tagen) @ lokuloi
Deutschland ist aber auch nicht mit der Schweiz zu vergleichen. Fernverkehr in der Schweiz ist objektiv betrachtet ein qualitativ sehr hochwertiger Nahverkehr. Die Schweiz ist kleiner als manches Bundesland.
Ja. Und auf der Strecke St. Gallen - Genf legst Du dann auch Deine 400 Kilometer zurück... aber das ist in Deinen Augen kein Fernverkehr - oder?
St. Gallen - Genf (367 km) ist ja nun eher die Ausnahme . Aber bezüglich Reisegeschwindigkeit(86 km/h) und Haltestellenabstand (31 km) entspricht es eher einem deutschen RE.In Bayern als Nahverkehr eingestuft und problemlos mit Bayernticket benutzbar:
München - Hof, 318 km, 91 km/h, 35 km Haltestellenabstand.
Nürnberg - Lindau, 330 km, 101 km/h (!), 25 km Haltestellenabstand.Das entspricht von den Daten her schon St. Gallen - Genf. Selbst beim Komfort würd ich die SBB-IC2000-Dostos nicht soweit über Alex oder BR612 stellen, dass hier ein großer Unterschied bezüglich Hochwertigkeit zu erkennen wäre.
Rein streckenmässig könntest Du das so klassifizieren. Dann ist aber auch der ICE im Ruhrgebiet reiner Nahverkehr.
Das Problem ist, dass Du in der Schweiz nicht so viele Großstädte hast. Und mit den deutschen kannst Du sie ohnehin kaum vergleichen. Das Land ist kleiner und, wie schon gesagt, dichter besiedelt, was den Haltestellenabstand erklärt.
Der MüNüx könnte problemlos als Fernverkehr gelten von Fahrgeschwindigkeit und der Anzahl der Halte. Wo anders hält ein RE dafür (fast) an jeder Milchkanne. Wird dann dem Express nicht mehr gerecht, ist aber dafür 100% Nahverkehr.
Ich bin noch kein Alex gefahren und soweit ich mich erinnere, auch noch keine BR612. Ich finde aber, dass die IC2000-Wagen und die EW IV-Wagen sich vor den deutschen IC-Wagen nicht verstecken müssen, auch wenn sie keine Buchenholz-Optik haben.
Was die ICs angeht: weitgehend ja. Die Railjets hingegen sind in meinen Augen mit den FV in Deutschland vergleichbar.
Du bist doch bestimmt in Österreich schon mal mit einem IC gefahren. Würdest Du das nicht vielleicht doch eher mit einem deutsch IC vergleichen wollen?
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
lokuloi, Sonntag, 16.08.2015, 13:48 (vor 3887 Tagen) @ Sascha
Rein streckenmässig könntest Du das so klassifizieren. Dann ist aber auch der ICE im Ruhrgebiet reiner Nahverkehr.
Es gibt aber keinen ICE, der *ausschließlich* im Ruhrgebiet verkehrt. In der Schweiz fahren die ICs überall so, wie in D im Ruhrgebiet. Das ist ja auch in Ordnung. Man kann ihn aber trotzdem nicht mit dem typischen ICE vergleichen, was Reiseweite und Durchschnittgeschwindigkeit betrifft.
Gerade deswegen wird ja auch in D versucht, Nahverkehrsreisende aus den ICEs herauszuhalten. Dafür gibt es andere Züge, die diese Aufgabe übernehmen: die REs. In der Schweiz sind die ICs genau für solche Kurz- bis Mittelstrecken gedacht.
Das Problem ist, dass Du in der Schweiz nicht so viele Großstädte hast. Und mit den deutschen kannst Du sie ohnehin kaum vergleichen. Das Land ist kleiner und, wie schon gesagt, dichter besiedelt, was den Haltestellenabstand erklärt.
Ja. Eben. Es ist keine Kritik, dass es keinen Fernverkehr gibt. Es ist eine Feststellung, dass es keinen gibt und man auch keinen benötigt. Mit ICEs oder TGV bezgl. Reichweite vergleichbare Züge gibt's in der Schweiz nicht, dafür ist sie zu klein. Deswegen kann man eben umgekehrt den deutschen/französischen/italienischen Fernverkehr nicht mit Schweizer ICs vergleichen.
Was die ICs angeht: weitgehend ja. Die Railjets hingegen sind in meinen Augen mit den FV in Deutschland vergleichbar.
Du bist doch bestimmt in Österreich schon mal mit einem IC gefahren. Würdest Du das nicht vielleicht doch eher mit einem deutsch IC vergleichen wollen?
Die Wagen bzgl. Komfort: jederzeit.
Reisegeschwindigkeit / Haltestellenabstand / Reiseweite / Größe der angefahrenen Orte: eindeutig RE
Oder sind für dich Orte wie Vöcklabruck Fernverkehrshalte?
Wenn in D ein FV-Zug in jedem Ort mit 10.000 Einwohner halten würde, wäre er ganz schön lange unterwegs.
Ciao,
Uli
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
guru61, Arolfingen, Samstag, 15.08.2015, 11:57 (vor 3888 Tagen) @ BahnCard100First
bearbeitet von guru61, Samstag, 15.08.2015, 11:59
Hallo
Also das heißt wenn man ein Halbtax hat kommt man auch an die Tageskarte ran. Aber ist das nicht extrem unattraktiv? Ich muss ja zum Beispiel in Deutschland oder Österreich nicht erstmal eine BahnCard50/VORTEILSCARD kaufen, nur das man an das Quer-durchs-Land-Ticket oder Einfach-Raus-Ticket ran kommt.
Fazit: Wer einen Tag durch die Schweiz fahren möchte sollte lieber das Auto benutzen. Schade
Trotzdem danke für die Infos ;-)
Ich garantiere dir, dass du mit dem Auto, innert kurzer Frist den Betrag für den Swiss Pass nur schon für die Parkgebühren auslegst.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Parkgebuehren-steigen-um-50-Prozent/story/209...
Und von den Staus, wollen wir gar nicht anfangen:
https://www.tcs.ch/de/auto-mobilitaet/verkehrsinfo/aktuelle-lage.php
In der Regel ist das Mittelland ab 6.00 Uhr immer irgendwo dicht.
Heute Samstag 11.30:
A1 - Genf Richtung Lausanne
Lausanne-Crissier Verkehrsbehinderung, Unfall, Ausfahrt blockiert
A9 - Vevey Richtung Martigny
Zwischen Vevey und Montreux Verkehrsbehinderung, Unfall, linker Fahrstreifen blockiert
338 - Hauptstrasse: Sihlbrugg Richtung Wädenswil
Zwischen Sihlbrugg und Hirzel Stau, Verkehrsüberlastung
A2 - Chiasso Richtung Gotthard
Zwischen Biasca und Raststätte Stalvedro 7 km Stau, Verkehrsüberlastung, über eine Stunde Wartezeit - Reisenden Richtung Zürich wird empfohlen über die A13 via San Bernardino auszuweichen. Kurzzeitige Sperrungen des Biaschina-Tunnels.
A2 - Luzern Richtung Gotthard
Zwischen Amsteg und Göschenen 7 km Stau, Verkehrsüberlastung, Zeitverlust bis zu 1 Stunde und 5 Minuten - Empfohlene Alternativroute via S.Bernardino-Tunnel.
A1 - Bern Richtung St. Gallen
Zwischen Autobahnkreuz Verzweigung Limmattal und Affoltern stockender Verkehr, Verkehrsüberlastung
A1 - St. Gallen Richtung Bern
Zwischen Autobahndreieck Verzweigung Zürich-Nord und Affoltern stockender Verkehr, Verkehrsüberlastung
A1 - Zürich - Bern
Zwischen Autobahndreieck Verzweigung Härkingen und Kriegstetten in beiden Richtungen stockender Verkehr, Verkehrsüberlastung - auf mehreren Abschnitten !
A2 - Luzern Richtung Basel
Zwischen Pratteln und Basel-Badischer Bahnhof stockender Verkehr, Verkehrsüberlastung
A3 - Westumfahrung Zürich: Chur Richtung Basel
Zwischen Urdorf-Süd und Autobahnkreuz Verzweigung Limmattal stockender Verkehr, Verkehrsüberlastung
Kantonsstrasse: Bauen - Altdorf
Zwischen Isleten und Seedorf in beiden Richtungen Sportveranstaltung, mehrfach kurzfristige Sperrungen, Dauer: 15.08.2015 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, eine örtliche Umleitung ist eingerichtet - Umleitungsempfehlung via A2
Gruss Guru
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
lokuloi, Sonntag, 16.08.2015, 11:56 (vor 3887 Tagen) @ guru61
Hallo
Also das heißt wenn man ein Halbtax hat kommt man auch an die Tageskarte ran. Aber ist das nicht extrem unattraktiv? Ich muss ja zum Beispiel in Deutschland oder Österreich nicht erstmal eine BahnCard50/VORTEILSCARD kaufen, nur das man an das Quer-durchs-Land-Ticket oder Einfach-Raus-Ticket ran kommt.
Fazit: Wer einen Tag durch die Schweiz fahren möchte sollte lieber das Auto benutzen. Schade
Trotzdem danke für die Infos ;-)
Ich garantiere dir, dass du mit dem Auto, innert kurzer Frist den Betrag für den Swiss Pass nur schon für die Parkgebühren auslegst.http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Parkgebuehren-steigen-um-50-Prozent/story/209...
Und von den Staus, wollen wir gar nicht anfangen:
https://www.tcs.ch/de/auto-mobilitaet/verkehrsinfo/aktuelle-lage.php
Da die Schweizer selbst, trotz des Bahnsystems, nicht weniger Auto fahren als die Deutschen, scheinen diese das nicht ganz so schlimm zu sehen.
Wie immer gilt: es kommt darauf an.
In Bern mag das zutreffen, hier war Parken echt teuer, die Autobahn nach Zürich am Sonntag Abend sehr gut gefüllt, ums vorsichtig zu formulieren, aber nicht jedes Gepäck ist Zug-geeignet (Es mag auch andere Gründe geben, mal auf den Zug zu verzichten).
Im Engadin hingegen war Parken nie ein Problem, selbst in St. Moritz ist das erstaunlich günstig, Staus gibt's da auch nie, und ist aus Richtung München/Bayern mautfrei und wesentlich schneller als mit dem Zug erreichbar.
Was die Kosten betrifft: Tanken ist der Schweiz doch recht günstig. Und kaufkraftbereinigt dürfte auch Anschaffung und Unterhalt eher unter deutschem Niveau liegen.
Also: es kommt darauf an: es ist jetzt nicht so, dass Autofahren in der Schweiz nicht verbreitet wäre, wirklich erschwert wird es auch nur in (wenigen) großen Städten.
Ciao, Uli
Ciao Uli
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
guru61, Arolfingen, Sonntag, 16.08.2015, 12:19 (vor 3887 Tagen) @ lokuloi
Hallo
Also das heißt wenn man ein Halbtax hat kommt man auch an die Tageskarte ran. Aber ist das nicht extrem unattraktiv? Ich muss ja zum Beispiel in Deutschland oder Österreich nicht erstmal eine BahnCard50/VORTEILSCARD kaufen, nur das man an das Quer-durchs-Land-Ticket oder Einfach-Raus-Ticket ran kommt.
Fazit: Wer einen Tag durch die Schweiz fahren möchte sollte lieber das Auto benutzen. Schade
Trotzdem danke für die Infos ;-)
Ich garantiere dir, dass du mit dem Auto, innert kurzer Frist den Betrag für den Swiss Pass nur schon für die Parkgebühren auslegst.http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Parkgebuehren-steigen-um-50-Prozent/story/209...
Und von den Staus, wollen wir gar nicht anfangen:
https://www.tcs.ch/de/auto-mobilitaet/verkehrsinfo/aktuelle-lage.php
Da die Schweizer selbst, trotz des Bahnsystems, nicht weniger Auto fahren als die Deutschen, scheinen diese das nicht ganz so schlimm zu sehen.
Ja, das ist so. Und jetzt stell dir mal vor, dass der gerammte Bahnverkehr noch zusätzlich auf die Schiene geht.
Meines Wissens hat die Strecke Zürich Bern, einen Anteil von weit über 50%.
Wie immer gilt: es kommt darauf an.
Genau
In Bern mag das zutreffen, hier war Parken echt teuer, die Autobahn nach Zürich am Sonntag Abend sehr gut gefüllt, ums vorsichtig zu formulieren,
Ja das wollte ich ja ausdrücken:Sonntag Abend schon voll, was meinst du, wie es an einem Wochentag drauf aussieht? Ich pendelte 3 Jahre lang zwischen Weinfelden und Bern. Die Autobahn sah man in Töss, Hürlistein, Oberhauserriet, Limmattal, Lenzburg, Rothrist, NBS, Grauholz und Wankdorf. Da war immer überall die Autobahn voll und man fuhr langsam.
Im Engadin hingegen war Parken nie ein Problem, selbst in St. Moritz ist das erstaunlich günstig, Staus gibt's da auch nie, und ist aus Richtung München/Bayern mautfrei und wesentlich schneller als mit dem Zug erreichbar.
Ist klar, ist auch eine Tourismusregion. Andererseits: Geh mal bei Schneefall über den Julier!
Was die Kosten betrifft: Tanken ist der Schweiz doch recht günstig. Und kaufkraftbereinigt dürfte auch Anschaffung und Unterhalt eher unter deutschem Niveau liegen.
Warst schon lange nicht mehr in der Schweiz: Der Most ist, je nach Region auf 1.55 oder mehr.
Also: es kommt darauf an: es ist jetzt nicht so, dass Autofahren in der Schweiz nicht verbreitet wäre, wirklich erschwert wird es auch nur in (wenigen) großen Städten.
Nicht nur: Parken am Rand auf öffentlichen Strassen wird auch in den Gemeinden immer mehr erschwert.
Ciao Uli
Gruss Guru
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
lokuloi, Sonntag, 16.08.2015, 12:35 (vor 3887 Tagen) @ guru61
Da die Schweizer selbst, trotz des Bahnsystems, nicht weniger Auto fahren als die Deutschen, scheinen diese das nicht ganz so schlimm zu sehen.
Ja, das ist so. Und jetzt stell dir mal vor, dass der gerammte Bahnverkehr noch zusätzlich auf die Schiene geht.Meines Wissens hat die Strecke Zürich Bern, einen Anteil von weit über 50%.
Ja. Nur, wie man sieht, hat das keine wirklichen Auswirkungen auf den Autoverkehr, es wird trotzdem viel gefahren. Die Frage ist halt: wie viele von diesen Reisenden würde statt dessen mit dem Auto fahren und wie viele einfach gar nicht?
Ist es sinnvoll, dass so viele Menschen zwischen Zürich und Bern hin und herpendeln? Aber das geht dann weit über Verkehrspolitik hinaus.
Jedenfalls ist es eben in der Schweiz sehr günstig und sehr einfach jeden Tag mit der Bahn (sogar relativ weit) zu pendeln. Wenn man deshalb ohnehin ein GA hat, ist natürlich auch jeden Freizeitfahrt quasi umsonst zu haben. Dadurch werden sicherlich auch mehr Fahrten unternommen als in anderen Ländern: vor allem aber auch längere. Nur werden dadurch offensichtlich keine Autofahrten eingespart.
Das muss man auch nicht ausschließlich gut finden.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Sascha, FMT/FLIS/EBZ, Sonntag, 16.08.2015, 12:48 (vor 3887 Tagen) @ lokuloi
Jedenfalls ist es eben in der Schweiz sehr günstig und sehr einfach jeden Tag mit der Bahn (sogar relativ weit) zu pendeln. Wenn man deshalb ohnehin ein GA hat, ist natürlich auch jeden Freizeitfahrt quasi umsonst zu haben. Dadurch werden sicherlich auch mehr Fahrten unternommen als in anderen Ländern: vor allem aber auch längere. Nur werden dadurch offensichtlich keine Autofahrten eingespart.
Sorry, aber das ist doch Blödsinn - oder ich verstehe es einfach nicht.
Wenn mal wieder halbe Swisscom auf dem Weg nach Bern ist... willst Du die auch noch auf der Straße haben? Dann ist um Bern herum aber mehr wie nur dicht.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
lokuloi, Sonntag, 16.08.2015, 13:30 (vor 3887 Tagen) @ Sascha
Jedenfalls ist es eben in der Schweiz sehr günstig und sehr einfach jeden Tag mit der Bahn (sogar relativ weit) zu pendeln. Wenn man deshalb ohnehin ein GA hat, ist natürlich auch jeden Freizeitfahrt quasi umsonst zu haben. Dadurch werden sicherlich auch mehr Fahrten unternommen als in anderen Ländern: vor allem aber auch längere. Nur werden dadurch offensichtlich keine Autofahrten eingespart.
Sorry, aber das ist doch Blödsinn - oder ich verstehe es einfach nicht.
Selber Blödsinn:
MIV-Fahrleistungen Schweiz:
- 11.325 km / Jahr und Einwohner
Gesamtfahrleistung: 93,5 Mrd Pkm (http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/11/04/blank/01.html)
Einwohnerzahl: 8.256 Mio. (http://kuerzer.de/L3fTxSCHh)
MIV-Fahrleistungen Deutschland:
- 11.262 km/ Jahr und Einwohner
Gesamtfahrleistung: 913,2 Mrd Pkm (http://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/modal-split-des-personen-gueterverkehrs)
Einwohnerzahl: 81,0836 Mio (http://kuerzer.de/HvDkJvlep)
In der Schweiz wird also mehr Auto gefahren als in Deutschland.
Wenn mal wieder halbe Swisscom auf dem Weg nach Bern ist... willst Du die auch noch auf der Straße haben? Dann ist um Bern herum aber mehr wie nur dicht.
Nö. Besser wäre, sie würden allesamt nicht so weitfahren. Bzw. muss das nicht besser sein, aber es ist eben ein politische Entscheidung hier erheblich größere Verkehrsleistungen in Kauf zu nehmen, in dem Fernpendeln sehr günstig ist.
Es gibt in der Schweiz wenig Anreize in Arbeitsplatznähe zu wohnen. Es dürfte finanziell egal sein, ob ich 30 oder 130 km entfernt wohne (so fern ich mit der Bahn pendle). Leg' mich nicht auf die konkrete Größe fest, aber die Entfernung, ab der die Kosten fürs Pendeln nicht mehr steigen dürfte sehr niedrig sein.
Offensichtlich wird dadurch in Vergleich zu D der Autoverkehr nicht reduziert, sondern viel zusätzlicher Verkehr auf der Bahn erzeugt.
Ciao,
Uli
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
guru61, Arolfingen, Sonntag, 16.08.2015, 14:31 (vor 3887 Tagen) @ lokuloi
bearbeitet von guru61, Sonntag, 16.08.2015, 14:32
Da die Schweizer selbst, trotz des Bahnsystems, nicht weniger Auto fahren als die Deutschen, scheinen diese das nicht ganz so schlimm zu sehen.
Ja, das ist so. Und jetzt stell dir mal vor, dass der gerammte Bahnverkehr noch zusätzlich auf die Schiene geht.Meines Wissens hat die Strecke Zürich Bern, einen Anteil von weit über 50%.
Ja. Nur, wie man sieht, hat das keine wirklichen Auswirkungen auf den Autoverkehr, es wird trotzdem viel gefahren. Die Frage ist halt: wie viele von diesen Reisenden würde statt dessen mit dem Auto fahren und wie viele einfach gar nicht?
Ds glaubst ja selber nicht: Die SBB transportieren jeden Tag rund über eine Millon Passagiere pro Tag,
https://www.sbb.ch/content/sbb/de/desktop/sbb-konzern/ueber-die-sbb/zahlen-und-fakten/_...
Von den 2'000 Kilometern Privatbahnen und den Buslinien hat dann noch niemand gesprochen. Rechnest du den durchschnittlichen Besetzungsgrad eines Autos mit 2 Personen, dan hast du alleine für die SBB ein halbe Million Fahrten pro Tag.
Halleluja.
Ich finde das eigentlich bemerkenswert, dass die SBB und nur die SBB, in gut einer Woche die gesamte Schweizer Bevölkerung transportiert.
Ob das nun volkswirtschaftlich gut ist, das wird nun diskutiert: Aber: Wenn die Leute in die Stadt ziehen müssen, dann müssen auch andere Löhne gezahlt werden. Die Wirtschaft profitiert von flexiblen Arbeitnehmern und die Politik von zufriedenen Bürgern.
Nun zeigt sich gerade im Ausland, als Beispiele Berlin und Paris, dass Konflikte gerne in dichtestbesiedelten Arealen ausbrechen.
In Einfamilienhausquartieren wesentlich weniger :-)
Gruss Guru
Verkehrsleistung in der Schweiz und anderswo
lokuloi, Sonntag, 16.08.2015, 18:04 (vor 3887 Tagen) @ guru61
Ja. Nur, wie man sieht, hat das keine wirklichen Auswirkungen auf den Autoverkehr, es wird trotzdem viel gefahren. Die Frage ist halt: wie viele von diesen Reisenden würde statt dessen mit dem Auto fahren und wie viele einfach gar nicht?
Ds glaubst ja selber nicht: Die SBB transportieren jeden Tag rund über eine Millon Passagiere pro Tag,
https://www.sbb.ch/content/sbb/de/desktop/sbb-konzern/ueber-die-sbb/zahlen-und-fakten/_...Von den 2'000 Kilometern Privatbahnen und den Buslinien hat dann noch niemand gesprochen. Rechnest du den durchschnittlichen Besetzungsgrad eines Autos mit 2 Personen, dan hast du alleine für die SBB ein halbe Million Fahrten pro Tag.
Halleluja.
Natürlich würden die nicht alle nicht mehr fahren. Aber ein Teil davon schon, und vor allem nicht soweit.
Wobei das gar nicht mein Thema war. Tatsache ist, dass trotz dieser Mengen, die der ÖV befördert, in der Schweiz auch mehr Verkehrsleitung im MIV abgewickelt wird als in Deutschland. Einfach, weil insgesamt mehr gefahren wird.
Aber zur Verkehrsleistung der Bahn in der Schweiz. Es ist doch unstrittig, dass das schweizer Bahnsystem dazu führt, dass
- über weitere Distanzen täglich gependelt wird (da dank GA weitgehend entfernungsunabhängig)
- Freizeitfahrten länger werden (warum soll ich ins Hallenbad im Nachbarort fahren, wenn's am Bodensee schön Wetter ist, und es mich nicht mehr kostet?)
- Ein gewisser Teil an Freizeitfahrten aufgrund des GAs überhaupt erst stattfinden.
Das ganze ist dank des dichten Takts auch noch weitgehend unkompliziert.
Natürlich sind die Fahrten nicht alle zusätzlich, sondern ersetzen Autofahrten. Zusätzlich finden in der Schweiz offensichtlich dann Autofahrten statt, die so in Deutschland nicht stattfinden. Wieso, ist reine Spekulation, vermutlich aufgrund des höherem BIP pro Einwohner. Jedenfalls führt das bessere Bahnangebot der Schweiz zwar zu wesentlich höheren Mengen im ÖV aber nicht zu niedrigeren Zahlen im MIV als in Deutschland.
Ob das nun volkswirtschaftlich gut ist, das wird nun diskutiert: Aber: Wenn die Leute in die Stadt ziehen müssen, dann müssen auch andere Löhne gezahlt werden.
Der Witz ist ja gerade, dass "die Schweizer" nicht auf dem Land wohnen, sondern munter zwischen Zürich und Bern (oder zwischen Lausanne und Genf, oder...) hin und herpendeln. Billig ist beides nicht, nehme ich mal an.
Die Wirtschaft profitiert von flexiblen Arbeitnehmern und die Politik von zufriedenen Bürgern.
Ja. Unbestritten. Das die schweizer Wirschaft von der Bahn profitiert ist klar. Aber irgendwo, ganz oben im Text entstand der Eindruck, dass dadurch in der Schweiz weniger Auto gefahren wird, oder das Autofahren arg verkompliziert wird. Gegen ersteres sprechen die Zahlen, gegen zweiteres damit indirekt auch, aber auch mein persönlicher Eindruck.
Nun zeigt sich gerade im Ausland, als Beispiele Berlin und Paris, dass Konflikte gerne in dichtestbesiedelten Arealen ausbrechen.
Bevölkerungsdichte Berlin: 3.887 EW/km²
Bevölkerungsdichte Zürich: 4.450 EW/km²
Generell würde ich jetzt keinen direkten Zusammenhang zwischen Verkehrsleistung und Konflikten sehen. Nur indirekt, da beide mit dem Wohlstand korrelieren dürften.
Aber z.B. die USA dürften eine recht hohe Verkehrsleistung pro Einwohner haben, auch wenn ich auf die schnelle keine Zahlen gefunden hab, Konflikte gibt's da aber zu genüge.
Gruss Guru
Ciao,
Uli
Verkehrsleistung in der Schweiz und anderswo
guru61, Arolfingen, Montag, 17.08.2015, 08:35 (vor 3886 Tagen) @ lokuloi
Hallo
Natürlich würden die nicht alle nicht mehr fahren. Aber ein Teil davon schon, und vor allem nicht soweit.
Natürlich, aber darum habe ich auch mit einem Besetzungsgrad von 2,0 und nicht 1.2 gerechnet!
Wobei das gar nicht mein Thema war. Tatsache ist, dass trotz dieser Mengen, die der ÖV befördert, in der Schweiz auch mehr Verkehrsleitung im MIV abgewickelt wird als in Deutschland. Einfach, weil insgesamt mehr gefahren wird.
Es hat auch niemand behauptet, dass der MIV kleiner ist als in D. Ich behaupte aber, dass der MIV wesentlich grösser wäre, ohne die gut ausgebaute Bahn.
Aber zur Verkehrsleistung der Bahn in der Schweiz. Es ist doch unstrittig, dass das schweizer Bahnsystem dazu führt, dass- über weitere Distanzen täglich gependelt wird (da dank GA weitgehend entfernungsunabhängig)
- Freizeitfahrten länger werden (warum soll ich ins Hallenbad im Nachbarort fahren, wenn's am Bodensee schön Wetter ist, und es mich nicht mehr kostet?)
- Ein gewisser Teil an Freizeitfahrten aufgrund des GAs überhaupt erst stattfinden.Das ganze ist dank des dichten Takts auch noch weitgehend unkompliziert.
Das sind die Nachteile, unbestritten. Nun wird aber gerade der Freizeitverkehr besonders gefördert, weil er die Züge in den Randzeiten füllt. Dazu auch das Nachtnetz, das es den Jungen möglich macht, in den Ausgang zu gehen und eben nicht mit dem geleasten BMW alkoholisiert in den nächaten Baum zu brettern. Die Kreuzchen an den Bundesstassen in D sprechen da Bände.
Beim Pendlerverkehr musst du auch folgendes sehen: Die Schweiz ist dezentral organisiert. Jeder Kanton und jede Gemeinde hat weitreichende finanzielle Kompetenz. Jede Gemeinde und jeder Kanton steht in einem Steuerwettbewerb mit andern Körperschaften.
Das hält erstens die Steuern nierdrig, und zweitens haben die Körperschaften ein Interesse, eine gut durchmischte Struktur zu haben.
http://www.google.ch/url?sa=i&rct=j&q=&esrc=s&frm=1&source=images&a...
Da wird aktiv Werbung gemacht.
Anderseits ist das auch eine Art Strukturhilfe: Jeder Steuerzahler der, hier in den Thurgau, auswandert, verbessert die finanzielle Situation des Kantons. Was am Schluss weniger interkantonale Finanhilfe bedeutet. So hat es der Kanton Schaffhausen vom Nettobezüger zum Nettozahler gebracht, seit die Verbesserung des OeVs greift.
Andererseits müssen die Firmen nicht aufs Land ziehen, weil die Leute eben flexibel sind.
Summasummarum ist die Schweiz damit nicht schlecht gefahren. Entvölkerte Gebiete, wie in Neubrandenburg haben wir nicht. Im Grossen Ganzen sind die Dörfer belebt und die Altersstruktur ist gut durchmischt.
Der Witz ist ja gerade, dass "die Schweizer" nicht auf dem Land wohnen, sondern munter zwischen Zürich und Bern (oder zwischen Lausanne und Genf, oder...) hin und herpendeln. Billig ist beides nicht, nehme ich mal an.
Kommt drauf an, wie du Land definierst. Der grosse Teil ser Schweizer wohnt ausserhalb der Städte.
Mein Beispiel: Ich wohnte in Weinfelden, und mein Arbeitgeber verlegte meinen Arbeitsplatz von Zürich nach Bern. Einen ähnlichen Arbeitsplatz hätte ich im Thurgau bekommen, aber 30 Kilofranken weniger im Jahr: Die Rechnung war schnell gemacht: GA kostet 6 Kilofranken, Wohnung in Bern mindestens 18 Kilofranken, Haus in Weinfelden ist abbezahlt, somit Wohnkosten höchstens 3 Kilofranken. Steuern in Bern wesentlich höher als in Weinfelden.
Da musst Du nicht lange rechnen, was günstiger ist.
Inzwischen wohnen wir im Raum Olten, mussten das Haus in Weinfelden verkaufen, und da ein anderes kaufen. Wir hatten wenigstens Glück, dass der Verkauf einiges mehr einbrachte, als der Kauf seinerzeit. Unsere Kosten waren gedeckt. Aber trotzdem ist und das Haus bei Olten fast 100'000 Franken teurer gekommen. Das Geld musst du erst mal haben.
Olten übrigens deshalb, weil meine Frau in Zürich arbeitet.
Ja. Unbestritten. Das die schweizer Wirschaft von der Bahn profitiert ist klar. Aber irgendwo, ganz oben im Text entstand der Eindruck, dass dadurch in der Schweiz weniger Auto gefahren wird, oder das Autofahren arg verkompliziert wird.
Dass weniger Auto gefahren wird, dank dem dass die Bahn da ist, zu der Aussage stehe ich.
Dass die Strasssn in den Städten, nicht wie in Deutschland beidseitig von parkierenden Autos gesäumt sind, kann man leicht feststellen. Gratisparkplätze gibt es nicht mal für Anwohner. In der Regel musst du die Berechtigung, auf öffentlichem Grund zu parkieren, teuer bezahlen:
Eine bunte Auswahl:
https://www.stadt-zuerich.ch/pd/de/index/dav/parkkarten_bewilligungen/parkkarten_bezieh...
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/Gruenes-Licht-von-Experten-fuer-Kuesnachter-Parkreg...
http://www.nzz.ch/zollikon-will-pendler-vertreiben-1.10727809
http://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/region-limmattal/ab-anfang-mai-wird-die-park...
http://www.homegate.ch/mieten/parkplatz-garage/kanton-zuerich
http://www.tc-rorschach.ch/index.php?id=110
Und ich kenne keine Bau- und Zonenordnung, in der nicht der Bau von Parkplätzen auf eigenem Grund vorgeschrieben ist.
Bevölkerungsdichte Berlin: 3.887 EW/km²
Bevölkerungsdichte Zürich: 4.450 EW/km²
Zürich hat wesentlich weniger umliegende Gemeinden eingemeindet als Berlin. Fairerweise müsstst du entweder die Agglo Zürich, oder nur Berlin Mitte vergleichen.
Gruss Guru
Fazit: Von der anderen Seite gesehen.
br752, Samstag, 15.08.2015, 15:16 (vor 3888 Tagen) @ BahnCard100First
Hallo
Also das heißt wenn man ein Halbtax hat kommt man auch an die Tageskarte ran. Aber ist das nicht extrem unattraktiv? Ich muss ja zum Beispiel in Deutschland oder Österreich nicht erstmal eine BahnCard50/VORTEILSCARD kaufen, nur das man an das Quer-durchs-Land-Ticket oder Einfach-Raus-Ticket ran kommt.
Du bist auch nicht die Zielgruppe der Karte. Das sind schweizer Buerger und die haben ein Halbtax. Das Produkt ist nicht fuer dich. Auslaender koennen sich am Swisstravelsystem oder Interrail bedienen.
In einem Land wo 100mal mehr Personen ein GA/BC100 pro 1000 Einwohner haben braucht man so "komische" Fahrscheine wie QddS nicht!
Fazit: Wer einen Tag durch die Schweiz fahren möchte sollte lieber das Auto benutzen. Schade
Viel Spass mit dem Auto durch die Schweiz. :lach: Ob du dann ankommst?
Trotzdem danke für die Infos ;-)
und immer daran denken: Die Schweiz ist nicht Deuschland auch wenn die dort deine Sprache verstehen!
Fazit: In so einem armen Land wie Deutschland muss man QdL Tickets anbieten, weil so wenige Buerger sich eine BC100 leisten koennen! Denk mal so rum darueber nach!
BR752
Fazit: Von der anderen Seite gesehen.
ICE 79, Samstag, 15.08.2015, 15:54 (vor 3888 Tagen) @ br752
Moin br752,
Fazit: In so einem armen Land wie Deutschland muss man QdL Tickets anbieten, weil so wenige Buerger sich eine BC100 leisten koennen! Denk mal so rum darueber nach!
eine BC100F so wie der TE ja fragt...
Fazit: Von der anderen Seite gesehen.
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 15.08.2015, 21:22 (vor 3888 Tagen) @ br752
Viel Spass mit dem Auto durch die Schweiz. :lach: Ob du dann ankommst?
Ja, meistens sogar schneller als mit dem Zug.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Sascha, FMT/FLIS/EBZ, Samstag, 15.08.2015, 21:13 (vor 3888 Tagen) @ BahnCard100First
Fazit: Wer einen Tag durch die Schweiz fahren möchte sollte lieber das Auto benutzen. Schade
Versuch mal und berichte.
Wenn ich mich nicht irre und wenn Du jemanden in der Schweiz kennst, kannst Du eventuell versuchen, über diesen an eine "Tageskarte Gemeinde" zu kommen. Das ist eine Tageskarte für einen Tag in der 2. Klasse. Die werden an die Einwohner einer jeweiligen Gemeinde ausgegeben - sind aber übertragbar und könnten daher weitergegeben.
Es gibt wohl allerdings auch Gemeinden, die die Weitergabe an Ausländer wohl untersagen sollen.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Alter Köpenicker, BSPF, Samstag, 15.08.2015, 21:37 (vor 3888 Tagen) @ Sascha
Wenn ich mich nicht irre und wenn Du jemanden in der Schweiz kennst, kannst Du eventuell versuchen, über diesen an eine "Tageskarte Gemeinde" zu kommen.
Ich glaube, da ist der berüchtigte Sechser im Lotto einfacher zu erzielen, zumindest in größeren Gemeinden. Soweit ich weiß, werden von diesen Tageskarten nur zwei Stück pro Tag ausgegeben.
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Sascha, FMT/FLIS/EBZ, Samstag, 15.08.2015, 21:44 (vor 3888 Tagen) @ Alter Köpenicker
Ich glaube, da ist der berüchtigte Sechser im Lotto einfacher zu erzielen, zumindest in größeren Gemeinden. Soweit ich weiß, werden von diesen Tageskarten nur zwei Stück pro Tag ausgegeben.
Unterschiedlich. Kommt auf die Gemeinde oder Stadt an, wie viele Tageskarten sie ausgeben. Ob das irgendwie abhängig von der Größe der Gemeinde oder Stadt ist, weiß ich jetzt nicht.
Dass das ganze nicht spontan geht und etwas Vorplanung bedarf, dürfte klar sein. Meistens sind kurzfristig keine Tageskarten mehr verfügbar.
AGBs Gemeindetageskarte
guru61, Arolfingen, Sonntag, 16.08.2015, 07:12 (vor 3887 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von guru61, Sonntag, 16.08.2015, 07:12
Es gibt wohl allerdings auch Gemeinden, die die Weitergabe an Ausländer wohl untersagen sollen.
Hallo
Ich verweise auf die AGBs der Tageskarte Gemeinde:
http://www.sbb.ch/abos-billette/billette-schweiz/tageskarten/tageskarte-gemeinde.html
Zitat:
Die «Tageskarte Gemeinde» darf nur an in der Gemeinde wohnhafte Einwohnerinnen und Einwohner
abgegeben werden. Ausgenommen von dieser Einschränkung sind Einwohnerinnen und Einwohner
kleiner Gemeinden (Stufe E bis 2000 Einwohner), die auch weiterhin die Tageskarte der nächstgelegenen Gemeinde beziehen können.
Also: An Nichteinwohner darf keine Tageskarte abgegeben werden.
Gruss Guru
AGBs Gemeindetageskarte
Alter Köpenicker, BSPF, Sonntag, 16.08.2015, 09:00 (vor 3887 Tagen) @ guru61
Also: An Nichteinwohner darf keine Tageskarte abgegeben werden.
Das ist soweit natürlich klar. Aber unter der Überschrift "Zweck" lesen wir:
"Die einzelne Tageskarte ist unpersönlich und übertragbar und kann jeweils
von einer Person benützt werden."
Hier ist der Personenkreis nicht eingeschränkt, so daß die Tageskarte durchaus auch an den Gast eines Eingeborenen weitergegeben werden kann, wenn dies kostenlos geschieht, da der Zwischenhandel in einem anderen Abschnitt der AGB ausdrücklich untersagt ist.
AGBs Gemeindetageskarte
guru61, Arolfingen, Sonntag, 16.08.2015, 11:55 (vor 3887 Tagen) @ Alter Köpenicker
Also: An Nichteinwohner darf keine Tageskarte abgegeben werden.
Das ist soweit natürlich klar. Aber unter der Überschrift "Zweck" lesen wir:"Die einzelne Tageskarte ist unpersönlich und übertragbar und kann jeweils
von einer Person benützt werden."
Hier ist der Personenkreis nicht eingeschränkt, so daß die Tageskarte durchaus auch an den Gast eines Eingeborenen weitergegeben werden kann, wenn dies kostenlos geschieht, da der Zwischenhandel in einem anderen Abschnitt der AGB ausdrücklich untersagt ist.
Natürlich. Also ich kaufe die Karte für 40 Franken und gebe sie gratis weiter? Das mach ich vielleicht für einen Freund oder Verwandten, aber nicht für einen Fremden. Ansonsten ists Zwischenhandel.
Gruss Guru
AGBs Gemeindetageskarte
Sascha, FMT/FLIS/EBZ, Sonntag, 16.08.2015, 12:52 (vor 3887 Tagen) @ guru61
Natürlich. Also ich kaufe die Karte für 40 Franken und gebe sie gratis weiter? Das mach ich vielleicht für einen Freund oder Verwandten, aber nicht für einen Fremden. Ansonsten ists Zwischenhandel.
Ich schrieb ja von einem Bekannten. Eine Hand wäscht die andere, früher oder später. :-)
AGBs Gemeindetageskarte
guru61, Arolfingen, Sonntag, 16.08.2015, 14:34 (vor 3887 Tagen) @ Sascha
Natürlich. Also ich kaufe die Karte für 40 Franken und gebe sie gratis weiter? Das mach ich vielleicht für einen Freund oder Verwandten, aber nicht für einen Fremden. Ansonsten ists Zwischenhandel.
Ich schrieb ja von einem Bekannten. Eine Hand wäscht die andere, früher oder später. :-)
Latürnich :-)
aber der Bahncard 100 First, der, nehme ich an, solch ein Ding besitzt, dürfte da nicht in Frage kommen.
Ich dachte übrigens, dass die deutsche Bahncard in der Schweiz zu 25% angerechnet wird? Ist das nicht so?
Und was kostet eine solche Bahncard?
Gruss Guru
AGBs Gemeindetageskarte
RhBDirk, Sonntag, 16.08.2015, 14:45 (vor 3887 Tagen) @ guru61
Natürlich. Also ich kaufe die Karte für 40 Franken und gebe sie gratis weiter? Das mach ich vielleicht für einen Freund oder Verwandten, aber nicht für einen Fremden. Ansonsten ists Zwischenhandel.
Ich schrieb ja von einem Bekannten. Eine Hand wäscht die andere, früher oder später. :-)
Latürnich :-)
aber der Bahncard 100 First, der, nehme ich an, solch ein Ding besitzt, dürfte da nicht in Frage kommen.
Ich dachte übrigens, dass die deutsche Bahncard in der Schweiz zu 25% angerechnet wird? Ist das nicht so?Und was kostet eine solche Bahncard?
Gruss Guru
Was die BahnCard kostet siehe: www.bahn.de
Die 25% gibts nur auf grenzüberschreitende Fahrkarten.
Gibts auch umgekehrt mit HTA und GA nach Deutschland.
AGBs Gemeindetageskarte
Sascha, FMT/FLIS/EBZ, Sonntag, 16.08.2015, 14:46 (vor 3887 Tagen) @ guru61
aber der Bahncard 100 First, der, nehme ich an, solch ein Ding besitzt, dürfte da nicht in Frage kommen.
Das versteh ich jetzt nicht. :-)
Wenn Du meinst, ich könne die BC100F jemanden in die Hand drücken... nee, das geht auch nicht. Das meinte ich dann eher wirklich auf Basis einen Gefallens.
Mit GA und BC100 hab ich das ganze Problem sowieso nicht :-)
Ich dachte übrigens, dass die deutsche Bahncard in der Schweiz zu 25% angerechnet wird? Ist das nicht so?
Ja. Wenn Du grenzüberschreitend buchst respektive ab dem Grenzbahnhof.
Und was kostet eine solche Bahncard?
1. Klasse 6.890 Euro bei Einmalzahlung.
Gruß,
Sascha
AGBs Gemeindetageskarte
guru61, Arolfingen, Montag, 17.08.2015, 08:40 (vor 3886 Tagen) @ Sascha
aber der Bahncard 100 First, der, nehme ich an, solch ein Ding besitzt, dürfte da nicht in Frage kommen.
Das versteh ich jetzt nicht. :-)Wenn Du meinst, ich könne die BC100F jemanden in die Hand drücken... nee, das geht auch nicht. Das meinte ich dann eher wirklich auf Basis einen Gefallens.
Mit GA und BC100 hab ich das ganze Problem sowieso nicht :-)
Ich dachte übrigens, dass die deutsche Bahncard in der Schweiz zu 25% angerechnet wird? Ist das nicht so?
Ja. Wenn Du grenzüberschreitend buchst respektive ab dem Grenzbahnhof.
Und was kostet eine solche Bahncard?
1. Klasse 6.890 Euro bei Einmalzahlung.
Gruß,
Sascha
Sorry, dass ich mich so unverstödlich ausgedrückt habe:
Ich dachte dabei folgendes: Wer sich ein BC100 First leisten kann, der ist so begütert, dass es ein wenig komisch wirkt, wenn mann dann im Ausland, den Pfennigfuchser spielt.
Gruss Guru
Tageskarte Schweiz mit/ohne Halbtax.
Alter Köpenicker, BSPF, Samstag, 15.08.2015, 21:33 (vor 3888 Tagen) @ BahnCard100First
Also das heißt wenn man ein Halbtax hat kommt man auch an die Tageskarte ran. Aber ist das nicht extrem unattraktiv?
Kommt drauf an, was Du aus der Tageskarte machst. Ich habe es schon oft geschafft, den Preis eines Halbtax plus Tageskarte mit einem einzigen Tagesausflug fast doppelt wieder herauszufahren, gemessen an den schweizerischen Normalpreisen. Alleine auf der Fahrt von Interlaken auf das Jungfraujoch spart man um die 90 Franken, was etwa dem halben Halbtaxpreis entspricht.
Allerdings würde ich mir bei einem einmaligen eintägigen Aufenthalt auch nicht extra ein Halbtax zulegen (gilt ja ein ganzes Jahr, muß vorbestellt werden, Paßbild nötig), sondern lieber warten, bis wieder Tageskarten ohne Halbtax angeboten werden, so wie dieses Jahr von der Post. Wie zum Hohn waren diese Tageskarten auch noch preiswerter, als die Modelle mit Halbtax. Das Basteln einer Verbindung mit Europa-Spezial scheint mir auch ein geeignetes Mittel.
Eigene Recherche?
Tom Hörning, Samstag, 15.08.2015, 07:52 (vor 3888 Tagen) @ BahnCard100First
bearbeitet von Tom Hörning, Samstag, 15.08.2015, 07:53
Hast du eigentlich schon mal probiert etwas selber durch suchen herauszufinden oder fragst du gleich hier nach?
Warum denn?
Thomas, Samstag, 15.08.2015, 10:47 (vor 3888 Tagen) @ Tom Hörning
warum sollte er dies nicht dürfen? Die Antworten kommen allen wieder zu Gute. Deshalb ist es super, dass er diese Frage stellt und nicht einfach selbst recherchiert und uns nicht teilhaben lässt.
Quer-durchs-Land-Ticket für die Schweiz? Tageskarten
RhBDirk, Samstag, 15.08.2015, 09:27 (vor 3888 Tagen) @ BahnCard100First
Die Verkehrsverbünde bieten ebenso Tageskarten an, bei denen man kein Halbtax benötigt.
http://www.zvv.ch/zvv/de/abos-und-tickets/tickets/tageskarten-und-tageswahlkarten.html
http://www.passepartout.ch/t/abo-billett/einzelfahrausweise/tageskarte/
http://www.tnw.ch/tickets-und-preise/tageskarten/
... um nur drei zu nennen.
Ansonsten:
http://www.swisstravelsystem.com/de/tickets/ticketuebersicht.html
In Österreich bringt das Einfach-raus-Ticket auch nichts, das gilt nur im Nahverkehr. Damit kommt man nicht weit. Und als Einzelperson kann man das auch nicht nutzen.
INTERRAIL!
ICE721, Speyer, Samstag, 15.08.2015, 12:01 (vor 3888 Tagen) @ BahnCard100First
3 Tage für ab 87€. Günstiger gehts wohl kaum. Du kannst ja innerhalb eines Monats mehrmals in die Schweiz fahren.
INTERRAIL!
RhBDirk, Samstag, 15.08.2015, 12:22 (vor 3888 Tagen) @ ICE721
3 Tage für ab 87€. Günstiger gehts wohl kaum. Du kannst ja innerhalb eines Monats mehrmals in die Schweiz fahren.
Hier gilt zu beachten, dass das Interrail die Fahrtmöglichkeiten und die Mobilität in der Schweiz doch sehr einschränkt.
Es gibt einige Bahnen, die nicht dabei sind und auch der sonstige ÖV ist nicht mit drin.
Diese Bahnen sind nicht mit dabei:
http://de.interrail.eu/trains/railway-companies/swiss-railway-companies-discounted
Kommt halt drauf an, was man machen/fahren will.
Europa-Spezial Schweiz und Streckenwechsel kaufen
Thomas, Samstag, 15.08.2015, 17:04 (vor 3888 Tagen) @ BahnCard100First
Hallo,
falls du vorher bereits in etwa weißt, was wie du in der Schweiz fahren möchte, dann kaufe dir doch paar günstige Europa-Spezial. Da in der Schweiz keine Zugbindung besteht, kannst du dir immer welches für den günstigen Preis kaufen.
Und in der Schweiz kaufst Du dir einen sogenannten "Streckenwechsel" am Schalter, wenn du einen Umweg fahren möchtest oder spontan sein möchtest. Dieser ist deutlich billiger als eine Normalfahrkarte.
Mit bisschen Kombinieren kommst Du damit günstig durch die Schweiz.
ab heute bei coop die Tageskarte für 49 CHF
Nordy, Montag, 17.08.2015, 11:09 (vor 3886 Tagen) @ BahnCard100First
bearbeitet von Nordy, Montag, 17.08.2015, 11:10
siehe hier:
http://www.coop.ch/pb/site/retail/node/80781101/Lde/index.html
Die Bedingungen, (fett unterlegt von mir)
Sichern Sie sich jetzt die Spezial-Tageskarte der SBB und des Öffentlichen Verkehrs und reisen Sie für nur CHF 49.- an einem Tag per Bahn, Postauto und Schiff durch die ganze Schweiz. Die Spezial-Tageskarte in limitierter Auflage gibt es exklusiv vom 17. August bis 12. September 2015 in Coop Supermärkten mit Kiosk oder Kundendienst und Coop City (solange Vorrat).
Alle Vorteile im Überblick:
Spezial-Tageskarte für CHF 49.- anstatt CHF 73.- für die 2. Klasse
(Verkauf exklusiv bei Coop vom 17.8. bis 12.9.2015)
Freie Fahrt in Zügen, Schiffen, auf Postautolinien sowie auf Tram- und Busstrecken in der Schweiz (GA-Geltungsbereich)
Einlösbar bis zum 11. Oktober 2015 (kein Umtausch, keine Erstattung)
Auch ohne Halbtax-Abonnement gültig
Tageskarte kann mit Junior- und Enkel-Karte kombiniert werden
Strecken- oder Tagesklassenwechsel möglich
Vergünstigungen bei vielen Schweizer Bergbahnen
Ermässigungen für zahlreiche Zusatzleistungen von RailAway (z.B. Eintritt in Zoos oder Museen)
Sämtliche Informationen, Konditionen sowie Tipps für spannende Ausflüge finden Sie in der Broschüre, die Sie zusammen mit der Spezial-Tageskarte erhalten.