Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember. (Allgemeines Forum)
Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 03.08.2015, 19:02 (vor 3980 Tagen)
Hoi zäme,
Wie dem ein oder anderen bereits bekannt sein dürfte, werden die EC-Züge München Hbf - Zürich HB ab dem Fahrplanwechsel zwischen St. Gallen und Zürich HB taktintegriert geführt. Bisher fuhren sie in einer eigenen Trasse, welche auf den nationalen Verkehr keinen Einfluss hatte und somit auch bei Verspätungen die Züge bis Zürich weiterfuhren. Die eigene Trasse kann jedoch wegen der Einführung des zusätzlichen schnellen IC-Zuges zwischen Zürich und St. Gallen, neu drei statt zwei Fernzüge pro Stunde, nicht mehr aufrechterhalten werden.
Die Taktintegration der EC wird nun dafür sorgen, dass dasselbe Dispozug-Modell wie bei jeder anderen Schweizer Zugsverbindung auch bei den EC angewendet wird. Dies kann täglich bei den ICE in Basel beobachtet werden, wie verspätetete ICE durch pünktliche Ersatzzüge ersetzt werden und der ICE in Basel SBB endet. Bei den EC München-Zürich wird nun ab Dezember dasselbe auch in St. Gallen stattfinden. Spätestens bei einer Verspätung von 10 bis 15 Minuten aus dem Ausland wird in St. Gallen eine abgestellte Komposition aktiviert, die dann pünktlich den EC ersetzt und der EC endet dann in St. Gallen während die Reisenden aus dem EC dann mit dem Takt-ICN 30 Minuten später weiterreisen können.
Ab Juni 2016 wird das ganze noch erheblich verschärft. Wegen des Ausbaus der Publikumsanlagen im Bahnhof St. Gallen wird ab dann bis Ende 2017 nur eine lange Perronkante für Fernverkehrszüge zur Verfügung stehen. Die anderen Gleise werden in diesen anderthalb Jahren eingekürzt. Züge mit Lok und acht Wagen werden dann so ganz knapp noch auf einem anderen Gleis Platz finden. Jedoch werden die EC wegen der Taktintegration ab Fahrplanwechsel mit mehr Wagen verkehren als heute. EC 194 wird täglich und EC 192 wird Sonntags mit zehn Wagen ankommen.
Die SBB werden im Fernverkehr in St. Gallen dann mit Fluchtfahrten nach St. Fiden oder in den Güterbahnhof arbeiten, um alle Fernzüge auf dem einen Gleis pro Stunde unterzubringen. Wenn aber nun Sonntagabends der EC 192 mit Abfahrt um 19:42 in St. Gallen mehr als fünf Minuten Verspätung haben sollte, würde das den ICN mit Ankunft um 19:48 tangieren. Dieser ICN kommt dann in Doppeltraktion an und kann somit nicht auf ein anderes Gleis ausweichen, der EC mit seinen zehn Wagen auch nicht. In so einem Fall habe ich bereits vernommen, dass der EC dann bereits ab fünf Minuten Verspätung aussortiert werden soll. Ab +5' muss der EC bereits heute ab St. Margrethen der S-Bahn hinterherfahren und kommt dann auf +12' bis St. Gallen. Dann kann der ICN noch vor EC-Ankunft geräumt und im Güterbahnhof weggestellt werden. Aber bis dann ist der pünktliche Ersatzzug schon lange abgefahren und die Reisenden haben das Nachsehen.
Zu 100% ist das alles noch nicht klar, bis Fahrplanwechsel ist ja noch ein wenig Zeit.
EC 196/197 werden dann von Anfang April bis Ende Oktober 2016 noch via Memmingen umgeleitet wegen einer langen Streckensperre via Kempten. Das wird zu anderen Abfahrtszeiten in München führen.
Bei EC 197 kommt noch in der Schweiz die HVZ-Lage um 18:09 Uhr ab Zürich HB hinzu. Dieser Zug wird mit 12 bis 14 Wagen geführt. Die Zusatzwagen sind ein normaler IR Basel-St. Gallen, an dem in Zürich HB der EC mit der Lok zusammen angehängt wird (internationale Reisende bitte an die Spitze des Zuges). Der Zugsteil des EC wird Montag bis Freitag nur aus sechs Wagen bestehen können, da acht Wagen für den Inlandsverkehr bis St. Gallen geführt werden und dort abgehängt werden, Samstag und Sonntag sechs Wagen. Der Rangierer in St. Gallen muss die Wagen innerhalb der zwei Minuten Standzeit abhängen, das wird sehr sportlich.
An den aufkommensstarken Wochenenden wird das noch ein Problem, wenn Freitagabends nur sechs Wagen bis München verkehren können. Ich erwarte via öV-Amt des Kantons St. Gallen dazu noch auf eine Stellungnahme der SBB.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Junior, Montag, 03.08.2015, 19:15 (vor 3980 Tagen) @ Twindexx
Die Taktintegration der EC wird nun dafür sorgen, dass dasselbe Dispozug-Modell wie bei jeder anderen Schweizer Zugsverbindung auch bei den EC angewendet wird. Dies kann täglich bei den ICE in Basel beobachtet werden, wie verspätetete ICE durch pünktliche Ersatzzüge ersetzt werden und der ICE in Basel SBB endet. Bei den EC München-Zürich wird nun ab Dezember dasselbe auch in St. Gallen stattfinden. Spätestens bei einer Verspätung von 10 bis 15 Minuten aus dem Ausland wird in St. Gallen eine abgestellte Komposition aktiviert, die dann pünktlich den EC ersetzt und der EC endet dann in St. Gallen während die Reisenden aus dem EC dann mit dem Takt-ICN 30 Minuten später weiterreisen können.
Ab Juni 2016 wird das ganze noch erheblich verschärft. Wegen des Ausbaus der Publikumsanlagen im Bahnhof St. Gallen wird ab dann bis Ende 2017 nur eine lange Perronkante für Fernverkehrszüge zur Verfügung stehen. Die anderen Gleise werden in diesen anderthalb Jahren eingekürzt. Züge mit Lok und acht Wagen werden dann so ganz knapp noch auf einem anderen Gleis Platz finden. Jedoch werden die EC wegen der Taktintegration ab Fahrplanwechsel mit mehr Wagen verkehren als heute. EC 194 wird täglich und EC 192 wird Sonntags mit zehn Wagen ankommen.
Die SBB werden im Fernverkehr in St. Gallen dann mit Fluchtfahrten nach St. Fiden oder in den Güterbahnhof arbeiten, um alle Fernzüge auf dem einen Gleis pro Stunde unterzubringen. Wenn aber nun Sonntagabends der EC 192 mit Abfahrt um 19:42 in St. Gallen mehr als fünf Minuten Verspätung haben sollte, würde das den ICN mit Ankunft um 19:48 tangieren. Dieser ICN kommt dann in Doppeltraktion an und kann somit nicht auf ein anderes Gleis ausweichen, der EC mit seinen zehn Wagen auch nicht. In so einem Fall habe ich bereits vernommen, dass der EC dann bereits ab fünf Minuten Verspätung aussortiert werden soll. Ab +5' muss der EC bereits heute ab St. Margrethen der S-Bahn hinterherfahren und kommt dann auf +12' bis St. Gallen. Dann kann der ICN noch vor EC-Ankunft geräumt und im Güterbahnhof weggestellt werden. Aber bis dann ist der pünktliche Ersatzzug schon lange abgefahren und die Reisenden haben das Nachsehen.
Ein solcher dann ja wahrscheinlich regelmäßig auftretender Umsteigezwang wird die Verbindung München-Zürich leider noch unattraktiver machen.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Montag, 03.08.2015, 19:54 (vor 3980 Tagen) @ Junior
Ein solcher dann ja wahrscheinlich regelmäßig auftretender Umsteigezwang wird die Verbindung München-Zürich leider noch unattraktiver machen.
Oder dazu führen, das die Züge endlich wieder eine Vorrangstellung bekommen (Expresstrasse). Weil, soweit ich weiß, auf Grund von Verspätung vorzeitig endende Züge im ausland eine Vertragsstrafe nach sich ziehen...
*träum*
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
guru61, Arolfingen, Dienstag, 04.08.2015, 08:25 (vor 3979 Tagen) @ Tabernaer
Ein solcher dann ja wahrscheinlich regelmäßig auftretender Umsteigezwang wird die Verbindung München-Zürich leider noch unattraktiver machen.
Oder dazu führen, das die Züge endlich wieder eine Vorrangstellung bekommen (Expresstrasse). Weil, soweit ich weiß, auf Grund von Verspätung vorzeitig endende Züge im ausland eine Vertragsstrafe nach sich ziehen...*träum*
*Träum*
Und die Vertragsstrafe wird schon fällig, wenn sie mit Verspätung übergeben werden!
Gruss Guru
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 03.08.2015, 20:29 (vor 3980 Tagen) @ Junior
Hoi,
Ein solcher dann ja wahrscheinlich regelmäßig auftretender Umsteigezwang wird die Verbindung München-Zürich leider noch unattraktiver machen.
Die Ankünfte im Knoten St. Gallen sind gemessen an einer 2min-59s-Toleranz zu 97% pünktlich. Da kommen am Tag nur vier EC aus München und ich verstehe nicht, warum die auf diese Pünktlichkeitsstatistik eine negative Wirkung haben.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
guru61, Arolfingen, Dienstag, 04.08.2015, 08:29 (vor 3979 Tagen) @ Junior
Ein solcher dann ja wahrscheinlich regelmäßig auftretender Umsteigezwang wird die Verbindung München-Zürich leider noch unattraktiver machen.
Sorry, aber besser die paar Hanseln aus München werden darunter leiden, als die Hundertschaften, die auf der West - Ost Transversale St. Gallen - Genf unterwegs sind.
Und der Umsteigezwang macht ja die DB, nicht die SBB.
Eine Alternative wäre, die Züge, unter Aufgabe des Haltes in St. Gallen, über Romanshorn VL zu führen.
Gruss Guru
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 04.08.2015, 11:44 (vor 3979 Tagen) @ guru61
Und der Umsteigezwang macht ja die DB, nicht die SBB.
Natürlich machen den Umsteigezwang die SBB - oder soll in Lindau gebrochen werden?
Ich wäre dafür, dass die DB auch keine verspäteten Züge mehr aus der Schweiz übernimmt. Im Gegensatz zu den SBB tut sie es aber leider, und hat sogar die Fahrzeitreserven, um trotz Eingleisigkeit pünktlich in Stuttgart zu sein.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
ALR997, Dienstag, 04.08.2015, 14:15 (vor 3979 Tagen) @ JeDi
Und der Umsteigezwang macht ja die DB, nicht die SBB.
Natürlich machen den Umsteigezwang die SBB - oder soll in Lindau gebrochen werden?Ich wäre dafür, dass die DB auch keine verspäteten Züge mehr aus der Schweiz übernimmt. Im Gegensatz zu den SBB tut sie es aber leider, und hat sogar die Fahrzeitreserven, um trotz Eingleisigkeit pünktlich in Stuttgart zu sein.
Ja das macht die DB aber auch vor allem deshalb, weil bei ihr die Verspätungen geringere Auswirkungen haben.
Wenn der ICE aus Mannheim mit 45 Minuten Verspätung in Basel ankommt, macht es wenig Sinn noch weiter nach Interlaken zu fahren nur damit die paar Fahrgäste bequem sitzen bleiben können.
Wenn der Zug mit 45 Minuten aus Interlaken in Basel ankäme (was schon von sich aus nich allzu wahrscheinlich ist) dann hätte die DB ja auch einen pünktlichen Zug zur regulären Abfahrtszeit losschicken können. Dummerweise hält sie für so etwas in der Regel nicht genug Material vor.
Oder ein anderes Beispiel: der EC aus Budapest kommt eine Stunde verspätet in Berlin an. Niemand verbietet der Bahn einen pünktlichen Dispozug einzusetzen damit wenigstens die Berlin-Hamburg-Reisenden pünktlich an ihr Ziel kommen.
Da geht es einfach um eine Mentalität und während die der Deutschen eher zu sein scheint "Hauptsache ich komme irgendwie an", ist die schweizerische eher vom Typ "pünktlich, zuverlässig und vor allem im Takt".
Es ist ja nichts Verwerfliches an der deutschen Arbeitsweise. Immerhin kürzt man nicht so oft Zugläufe ein. Die Züge erreichen ihr Ziel eben verspätet aber sie erreichen es. Für die Schweizer hingegen scheint das nicht zu genügen ;-)
Macht ENDLICH Schluss mit den Durchbindungen.
Blaschke, Dienstag, 04.08.2015, 15:23 (vor 3979 Tagen) @ guru61
Hallo.
Sorry, aber besser die paar Hanseln aus München werden darunter leiden
Genau. Wie Schweizer halt Ausländer betrachten. Wie war das noch mit dem Militär, was neulich eben ungefragt rüber nach Frankreich flog, um Wasser für die heimischen Kühe zu besorgen....
Eine Alternative wäre, die Züge, unter Aufgabe des Haltes in St. Gallen, über Romanshorn VL zu führen.
Die mit Abstand beste Lösung wäre es, endlich SÄMTLICHE Durchbindungen in die und aus der Schweiz zu kappen!!!!!!!!!
Schöne Grüße von jörg
Och Blaschi...
Frankfurt (Main) Süd, Dienstag, 04.08.2015, 16:40 (vor 3979 Tagen) @ Blaschke
...Du bist doch sonst der erste, der sich über Verspätungen und Unzuverlässigkeit der DB beklagt. Aber wehe, die Schweizer wagen es, auf daraus resultierende praktische Probleme praktisch zu reagieren, dann ist sofort Dein Nationalstolz gekränkt. Schalte doch an der Stelle einfach mal einen Gang zurück!
Nix "och"....
Blaschke, Dienstag, 04.08.2015, 20:15 (vor 3979 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd
Hallo!
...Du bist doch sonst der erste, der sich über Verspätungen und Unzuverlässigkeit der DB beklagt.
Nicht nur der DB. Ich beklage generell alles, was nicht funktioniert wie es soll. Nun habe ich gelernt, dass eine 100%-Klappt-Quote eine Utopie ist. Aber ich sag's mal flapsig: Unter 95% gehe ich nicht... ;-) . Da habe auch, aber nicht nur, bei der DB ein Problem. Aber die "Probleme" mit dem Apotheken-Pharmagroßhändler sind hier sicherlich falsch aufgehoben. Wie man andere auch.
Aber wehe, die Schweizer wagen es, auf daraus resultierende praktische Probleme praktisch zu reagieren, dann ist sofort Dein Nationalstolz gekränkt.
Darum geht es doch gar nicht. Sollen sie in ihrer Schweiz machen, was sie wollen. Nur müssen sie mal aufhören, ständig zu meinen, uns belehren zu müssen, was wir zu tun und zu lassen haben. Und immer so zu tun, als sei bei ihnen alles zu 100,0000% perfekt. Das ist es beileibe nicht! Aber über solch Unzulänglichkeiten sehen wir mal locker hinweg - und beten das Mantra der Bahnfans: "In der Schweiz ist ALLES toll!" Jeder, der das nicht zu 10000% auch so sieht, ist ein Ketzer. Und gehört geächtet. Aber damit kann ich leben.
Schalte doch an der Stelle einfach mal einen Gang zurück!
Nein! Es ist mein gutes Recht, das schweizerische generell abzulehnen. Oder wie "Liebling Kreuzberg" es mal auf den Punkt brachte: "Sich aufregen dürfen gehört zu den Menschenrechten!". Wobei ich mich gar nicht aufrege. Habe immerhin die ganze Nacht die Griffel stillgehalten. Bis mal wieder ein oberarroganter Schweizer Beitrag kam. Da muß ich keinen Gang zurückschalten. Im Gegenteil. Ich werde leider nie Bahnchef - aber die erste Amtshandlung wäre es, Durchbindungen in die Schweiz generell völlig zu kappen. Lindau, Singen wäre Schluß mit deutschen Zügen. Um Schaffhausen wird eine Umleitungsstrecke gebaut wie einst etwas weiter nordöstlich bei Förtha. Basel Bad Bf könnte ich als Endbahnhof unter Umständen noch akzeptieren - ansonsten enden Fernzüge in Freiburg.
Es ist schon anmaßend, dass die Schweiz uns ständig vorschreiben will, welche Bahnstrecken wir auszubauen und wie zu bedienen haben. Wir brauchen die top ausgebaute Rheintalbahn nicht zwingend - und die gesamte Schweiz nicht mehr, wenn der Brennerbasistunnel erstmal fertig ist. Da können sie dann am Gotthard ihre paar Reisenden und Transit-Lkw mit Handschlag begrüßen. Und eine Strecke München - Zürich ebenso wie Stuttgart - Zürich hat für uns im Prinzip null Relevanz. Wie es die Schweiz überhaupt für uns hat. Neulich noch las ich einen Bericht, dass es eben kein Zufall ist, dass heruntergekommene, verlogene, geldgeile Institutionen wie die FIFA ihren Sitz in der Schweiz haben. Blöderweise nur fällt die Welt auf ihr ewiges Neutralitätsgequatsche rein - dabei kann man gar nicht "neutral" sein, denn keine Meinung zu haben ist auch eine Meinung. Ansonsten wird die Fahne (nicht Flagge!) je nach politischer Wetterlage in den Wind gehangen, fertig. Nicht dabei sein wollen - aber trotzdem mitreden wollen. So habe ich's gern....
Sie mögen uns bekanntlich nicht - das ist auch in Ordnung. Da habe ich auch das Recht, sie nicht zu mögen. Punkt. Mit Grausen erinnere ich mich noch an die Fahrgastbefragung zwischen Marburg und Frankenberg, wo es nicht lange dauerte, bis das befragte eidgenössische Ehepaar mit dem "Bei uns in der Schweiz ist das so..." kam. Und die Dinge natürlich besser wußte.
So, draußen ist ein Wetter wie im Dampfkessel. Ich habe jetzt mal etwas Dampf abgelassen. Ändert zwar auch nichts an der Sache und mir geht es auch nicht besser als vorher, weil es mir schon vorher gut ging - aber mir war da jetzt mal nach. Die Kroketten dürften jetzt warm sein und die Coke schön kalt.
Schöne Grüße von
jörg
Kroketten?
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 04.08.2015, 20:20 (vor 3979 Tagen) @ Blaschke
Ja. Und heut abend "Polizeiruf 110" mit der Bahn... ;-)
Blaschke, Dienstag, 04.08.2015, 20:44 (vor 3979 Tagen) @ Sören Heise
Hallöchen!
Ich meine sowas hier. Also diese hier:
http://static.edeka.de/media/products/EZ_000000001690842006/DV001_4311501398678_PER.jpg
Ab in den Backofen. Nach einem laaaangen Arbeitstag will ich nicht noch stundenlang in der Küche stehen. Dann einen herrlichen Haufen Mayonnaise drauf. Und dazu ne eiskalte Coke. Das Herz vibriert, der Blutdruck schießt in astronomische Höhen und überhaupt komme ich durch das Menü dem Ableben wieder ein Stück näher. Aber nun, lieber 45 Jahre schön gelebt als 85 gar nicht ;-)
Und nachher werde ich noch den Polizeiruf 110 "La Paloma"
https://de.wikipedia.org/wiki/Polizeiruf_110:_La_Paloma#Produktion
,gesendet im MDR, auf die Festplatte beamen. Da kommt auch die Eisenbahn drin vor - das als Hinweis für alle, die den Link nicht anklicken wollen und das jetzt doch tun sollten ;-).
(Vorab: Am 11.8. soll "Dettmanns weite Welt" wiederholt werden. Der Polizeiruf ist ein MUSS! "Züge fahren ja keine mehr, weil wir die Schienen abgebaut haben!")
Damit den Dreh zur Bahn bekommende Grüße von
jörg
Ich weiß doch, was Kroketten sind.
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 04.08.2015, 20:51 (vor 3979 Tagen) @ Blaschke
*wasservomschreibtischwisch*
;-)
Was war dann der Hintergrund der Frage?
Blaschke, Dienstag, 04.08.2015, 21:02 (vor 3978 Tagen) @ Sören Heise
Huhu!
War es so unverstellbar, dass Blaschi auch mal was ISST? Und dann nicht mal Pommes, sondern die etwas umfangreichere Version von ihnen?
Oder was warf Dich aus der Bahn (sic!)?
Hattest Du die Vernichtung eines Schnitzels erwartet? Die Bestellung des Pizzablitzes? Oder - was hier geht!!! - McDonalds Lieferservice! Ich mein', dass ich am Salatblatt nuckele oder irgendso ein Ökofraß anrühre, hast Du ja nun nicht wirklich erwartet, denke ich...
Okay, es hätte auch ein Auswärts-Essen sein können. In der Frittenschmiede (zu empfehlen: JUM BLAKE!), oder beim Griechen (ist aber grad auf Heimaturlaub). Oder eben ein Döner reinschütten. Alles möglich, aber abends will ich schnell nach Hause.
Und wieso wischst Du jetzt das Wasser vom Tisch? Welches Wasser? Lachtränen? Heultränen? Oder das gute Staatlich Fachinger? Oder das 19-Cent-Aldi-Wasser, was genauso gut schmeckt. By the way: Mit Bubbels oder ohne (also Kohlensäure).
Auch ohne Bahnhof rätselnde Grüße von
jörg
Fragegrund
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 04.08.2015, 21:27 (vor 3978 Tagen) @ Blaschke
Huhu!
War es so unverstellbar, dass Blaschi auch mal was ISST? Und dann nicht mal Pommes, sondern die etwas umfangreichere Version von ihnen?
Letzteres, siehe unten.
Okay, es hätte auch ein Auswärts-Essen sein können. In der Frittenschmiede (zu empfehlen: JUM BLAKE!), oder beim Griechen (ist aber grad auf Heimaturlaub).
Jim wohl eher?
Aber Dein Grieche ist sicher nicht der hier:
![[image]](http://abload.de/img/img_0321gurqa.jpg)
Der hat jedenfalls auch gerade Urlaub.
Und wieso wischst Du jetzt das Wasser vom Tisch?
Weil mit von den vielen Darreichungsformen der Kartoffel die Krokette mit die liebste ist.
Oder das gute Staatlich Fachinger?
![[image]](http://abload.de/img/fo7kwh.jpg)
Noch nie getrunken, glaube ich.
Oder das 19-Cent-Aldi-Wasser, was genauso gut schmeckt.
Das ist Unterwegswasser.
Viele Grüße
Sören
(morgen per Bus durch Fachingen, wenn der da langkommt und der Anschluß um neun am Main klappt. Da 1812 auch gleich vorbei ist, bin ich dann mal weg)
Jetzt drehe ich völlig ab!
Blaschke, Dienstag, 04.08.2015, 21:35 (vor 3978 Tagen) @ Sören Heise
Hey hey!
Aber Dein Grieche ist sicher nicht der hier:
Der hat jedenfalls auch gerade Urlaub.
Ich drehe ab! DEN Bahnhof hätte ich sofort erkannt. Neustadt (Aisch). Gelle?
Ich habe dann noch nach dem Namen des Wirts gegooglt - zack, gleich Treffer Nummer 1 bringt den Zusammenhang zum Bahnhof. Wahnsinn! Ich hätte mal ein Bahnhofsrätsel gewußt - wenn es eines gewesen wäre.
Ich gehe allerdings immer zum OLYMPIA GRILL in Osnabrück in der Nobbenburger Straße. Da, wo früher gegenüber das NIEDERSACHSENBAD war und jetzt ein COMBI-Laden sein Dasein fristet. Und schräg gegenüber ist die Feuerwache.
Weswegen parken direkt vor der Tür des Ladens auch verboten ist. Was aber niemanden interessiert. Denn Polizei und Feuerwehr kommen regelmäßig auch vorbei. Und parken ...., ja, wo wohl ....
Gute Fahrt!
Schöne Grüße von
jörg
Jetzt drehe ich völlig ab! Warum?
Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 05.08.2015, 21:13 (vor 3977 Tagen) @ Blaschke
Ich drehe ab! DEN Bahnhof hätte ich sofort erkannt. Neustadt (Aisch). Gelle?
Nein.
Neustadt (Aisch) Bahnhof.
Viele Grüße
Sören
(heute im Kreis Marburg ausgestiegen und wieder ein)
Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte...
caboruivo, CH, Dienstag, 04.08.2015, 22:14 (vor 3978 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von caboruivo, Dienstag, 04.08.2015, 22:16
Sodele
Da muss ich doch auch gleich meinen Senf dazugeben. Denn langsam gehen mir diese Schweiz-Gehässigkeiten echt an die E***.
Ich bin zwar Schweizer, aber bei Weitem nicht überzeugter Patriot und was weiss ich für ein Kreuzchenmaler. Auch wenn es vergangene Abstimmungsergebnisse suggerieren, sind bei Weitem nicht alle Schweizer ausländerfeindlich, et cetera. Ich persönlich bin Schweizer, obwohl meine Welt nicht am nächsten Berg aufhört, wie das viele Klischees glaubhaft darstellen. Ich bin weltoffen und interessiere mich für andere Kulturen und Länder und lerne diese Eigenheiten auch zu schätzen. Als Kenner der Bahnen Europas kann ich sagen, dass es in der Schweiz in einigen Fällen zuverlässiger läuft, aber die anderen Staatsbahnen nicht meilenweit zurückliegen. Schlechte Erfahrungen habe ich nirgends gemacht, ausser bei einer Ausnahme mit der SNCF, die ich aber mittlerweile mit einem Augenzwinkern betrachte.
Lieber Blaschke, so sehr ich schrägen Humor eigentlich geschätzt habe, aber dieser Post ging definitiv viel zu weit. Ich verstehe deinen Ärger über den Post eines meiner Vorredner, aber dann gleich alle Schweizer in einen Topf zu werfen und gleich alle als besserwisserisch, etc. darzustellen, das kann ich nicht akzeptieren. Ich habe noch nie behauptet, dass bei der Schweizer Eisenbahn alles perfekt ist – und ich bin wohl einer der wenigen in diesem Forum, der von sich aus versichern kann, dass kaum einer so viel Bescheid weiss, da ich mitten in diesem Metier arbeite. Leider gibt es gewisse Individuuen mit rotem Pass, das gerne andere belehrt und diese Personen nerven mich auch sehr — und dann schäme ich mich für meine Nationalität. Genauso nervt mich aber, ohne irgendwelchen Grund in denselben Topf geworfen zu werden.
Ich weiss nicht, ob gewisse Admins es einfach nicht sehen wollen, aber bei anderen Beiträgen wird sofort der Mahnfinger gehoben, aber hier wird nichts unternommen.
Langsam habe ich eh genug von all diesen Besserwissern auf dieser Welt, die meinen, Ahnung von Eisenbahn zu haben, nur weil sie Pufferküsser in spiessigen Holzfällerhemden sind, die sonst keine Hobbys haben als jede Bimmelbahn auf dieser Welt stundenlang zu filmen und zu fotografieren – und dann einem sagen wollen, wie sie den Beruf auszuüben haben, selber aber weder in Sachen körperlicher Erscheinung, Intelligenz oder Psychologievermögen nicht den Hauch einer Chance haben, diesen Job selber zu machen. DAS sind die wahren Besserwisser, die allen alles vorschreiben wollen!
Und die lieben Deutschen braucht die Schweiz sicherlich noch weiterhin...denn wer wird denn sonst Schwarzgeld der Reichen horten? Oder wessen gefrorener Schnee verpasst eurer Rautenmutti Krücken?
Und es ist wohl auch gut, nicht immer mitreden zu wollen! Nach zwei verlorenen Weltkriegen ist nun wohl auch der Versuch Deutschlands, auf friedlichem Weg die Herrschaft über Europa zu erlangen, gescheitert. Dann bin ich lieber ein schweigender Beobachter, der dann gesittet einen Konsens finden will.
Und wer meint, der Brennerbasistunnel wird das erfolgreichste Bauwerk Europas sein, über den kann ich wohl nur lachen. Zuerst muss dieses milliardenteure Bohrloch mal fertig gebaut werden. An der österreichischen Seite habe ich keine Zweifel, aber an Italien hege ich solche. In erster Linie muss aber mal ein funktionierendes und attraktives Bahnangebot eingeführt werden – und die DB und die ÖBB müssen als Voraussetzung dafür Frieden mit der Trenitalia schliessen, sonst verkommt der wohl in den kühnen Träumen gewisser Politiker vorhandene Superschnellzug München–Rom ab Brenner zu einer verkorksten S-Bahn, die jedem Regionalzug hinterherdackeln muss. Aktuell sieht es aber nicht danach aus, dass viele Deutschen vom Gotthard auf den Brenner umsatteln, den auch wenn am Brenner eine gut ausgebaute Autobahn existiert, ziehen es immer noch viele eurer Landsleute vor, in Göschenen oder Airolo eine Pause einzulegen.
Im Wissen, viel Kritik für dieses Geschreibsel zu ernten, verabschiede ich auch mich mit heftigem Dampfablassen, obwohl ich mir sicher bin, dass eh niemand diesen Beitrag lesen wird, wie es in der Vergangenheit bereits einige Male der Fall war. Aber wisst ihr was? Das ist mir egal, so lange man friedlich kommunizieren kann, ohne dass man sich gerade die Köpfe einschlägt.
Und wehe, einer der Admins erhebt jetzt bei mir den Mahnfinger, ohne ihn zunächst auf den Vorbeitrag gehoben zu haben, dann hab ich mir ein Bild von demjenigen Charakter gemacht. Und dann sehe ich auch keinen Grund mehr, meine kostbare Zeit mit irgendwelchen Foren zu betreiben. Oder haben wir hier mittlerweile DSO-Niveau? Nach meinem Beitrag vielleicht, zugegeben. Aber es musste mal gesagt werden.
Abreagierende Grüsse aus der Schweiz
--
Nur falsche Prinzen reiten auf dem Schimmel, richtige in der Lokomotive
Rautenmutti! Der war gut! :) Danke!
ktmb, Dienstag, 04.08.2015, 22:19 (vor 3978 Tagen) @ caboruivo
bearbeitet von ktmb, Dienstag, 04.08.2015, 22:23
Wir sollten uns nicht in die Haare bekommen, nur weil bei dem einen ein Vogel auf dem Pass posiert und beim anderen ein Kreuz abgebildet ist. Ihr Völker der Welt, vertragt euch! Wir können von den SBB viel lernen! Bahntechnisch sind wir ein Entwicklungsland. Leider. :(
Und hier regnete es...
Blaschke, Dienstag, 04.08.2015, 22:32 (vor 3978 Tagen) @ caboruivo
Hallo!
Langsam habe ich eh genug von all diesen Besserwissern auf dieser Welt, die meinen, Ahnung von Eisenbahn zu haben, nur weil sie Pufferküsser in spiessigen Holzfällerhemden sind, die sonst keine Hobbys haben als jede Bimmelbahn auf dieser Welt stundenlang zu filmen und zu fotografieren – und dann einem sagen wollen, wie sie den Beruf auszuüben haben, selber aber weder in Sachen körperlicher Erscheinung, Intelligenz oder Psychologievermögen nicht den Hauch einer Chance haben, diesen Job selber zu machen. DAS sind die wahren Besserwisser, die allen alles vorschreiben wollen!
Wie war das doch noch gleich: Wir werfen alle in einen Topf?! Bestimmt gibt es auch einen Fuzzy im spießigen Holzfällerhemd, der eine gewisse Ahnung von der Eisenbahn hat und nebenbei noch anderen Hobbys nachgeht. Insofern entwertest Du all Deine Aussagen zuvor gleich wieder. Schade eigentlich.
Und die lieben Deutschen braucht die Schweiz sicherlich noch weiterhin...denn wer wird denn sonst Schwarzgeld der Reichen horten?
Stimmt: Die Schweiz braucht die Deutschen - aber wir Deutschen nicht die Schweiz. Wir haben ja zur Not noch Luxembourg. Oder die Cayman Inseln. Oder sowas.
Und es ist wohl auch gut, nicht immer mitreden zu wollen! Nach zwei verlorenen Weltkriegen ist nun wohl auch der Versuch Deutschlands, auf friedlichem Weg die Herrschaft über Europa zu erlangen, gescheitert.
YES! Godwins Law. Dummerweise verliert der, der damit beginnt. Ist aber im Prinzip auch egal. Aber wo ist die Herrschaft Deutschlands über Europa denn gescheitert? Und was hat die Schweiz damit zu tun? Erinnert an den Dialog aus James Bond "Diamantenfieber", wo er auf der Bohrinsel eintrifft und Blofeld sich wundert. "Ihre armselige kleine Insel ist ja nicht mal bedroht worden!"
obwohl ich mir sicher bin, dass eh niemand diesen Beitrag lesen wird
Ich habe mir extra die Mühe einer Antwort gegeben! Das muß dann jetzt aber angerechnet werden. ;-)
Schöne Grüße von
jörg
Anrechnung erteilt!
caboruivo, CH, Dienstag, 04.08.2015, 22:42 (vor 3978 Tagen) @ Blaschke
- kein Text -
--
Nur falsche Prinzen reiten auf dem Schimmel, richtige in der Lokomotive
Okay!
Blaschke, Dienstag, 04.08.2015, 23:35 (vor 3978 Tagen) @ caboruivo
Hallo!
Jetzt müssen wir uns nur noch gegenseitig die Absolution erteilen...
Meinen Segen hast Du.
Und gut: Nicht alle Schweizer sind so, wie ich denke, dass Schweizer sind. Es gibt auch Ausnahmen! ;-)
Schöne Grüße von
jörg
Okay!
caboruivo, CH, Samstag, 08.08.2015, 21:15 (vor 3974 Tagen) @ Blaschke
Gut haben wir das geklärt!
Du hast meinen auch ;)
Wie du siehst, gibt es auch in diesem Forum mehrere Typen von Schweizern: Die einen haben klaren Sachverstand (z.B. Twindexx), die anderen poltern gerne (z.B. ich)
Gruss von einem 87.5%-Schweizer, dessen Temperament aber die restlichen 12.5% auf gut 50% ansteigen lässt
--
Nur falsche Prinzen reiten auf dem Schimmel, richtige in der Lokomotive
Nix "och"....
Frankfurt (Main) Süd, Mittwoch, 05.08.2015, 10:36 (vor 3978 Tagen) @ Blaschke
Aber wehe, die Schweizer wagen es, auf daraus resultierende praktische Probleme praktisch zu reagieren, dann ist sofort Dein Nationalstolz gekränkt.
Darum geht es doch gar nicht. Sollen sie in ihrer Schweiz machen, was sie wollen. Nur müssen sie mal aufhören, ständig zu meinen, uns belehren zu müssen, was wir zu tun und zu lassen haben. Und immer so zu tun, als sei bei ihnen alles zu 100,0000% perfekt. Das ist es beileibe nicht! Aber über solch Unzulänglichkeiten sehen wir mal locker hinweg - und beten das Mantra der Bahnfans: "In der Schweiz ist ALLES toll!" Jeder, der das nicht zu 10000% auch so sieht, ist ein Ketzer. Und gehört geächtet. Aber damit kann ich leben.
Als Deutscher, der längere Jahre im Ausland gelebt hat (nein, nicht in der Schweiz) und nach wie vor recht häufig in alle Himmelsrichtungen jenseits der deutschen Grenzen unterwegs ist, ist zumindest mein bescheidener Eindruck der, dass die unangenehme Sorte Mensch, die jedem erzählen muss, dass zu Hause eh alles besser ist, zwar in der Tat sehr häufig Deutsch spricht, aber eher selten mit Schweizer, sondern sehr viel häufiger mit schwäbischem, bayerischem, niedersächsischem, kölschem oder anderem deutschen (auf das Land, nicht auf die Sprache bezogen) Akzent. Das Thema Eisenbahn mag in dieser Hinsicht ein bisschen speziell sein (auf die DB zu schimpfen, ist in D ja schließlich Volkssport Nr. 1), aber daraus gleich auf einen vermeintlichen Nationalcharakter zu schließen, ist doch arg an den Haaren herbeigezogen.
Schalte doch an der Stelle einfach mal einen Gang zurück!
Nein! Es ist mein gutes Recht, das schweizerische generell abzulehnen.
Dir ist schon klar, dass so ein Kommentar, vorsichtig ausgedrückt, hart an der Grenze zum Fremdenhass ist?
Im Gegenteil. Ich werde leider nie Bahnchef - aber die erste Amtshandlung wäre es, Durchbindungen in die Schweiz generell völlig zu kappen. Lindau, Singen wäre Schluß mit deutschen Zügen.
Mal ganz ernsthaft – was wäre der Vorteil gegenüber dem ist-Zustand? Im Moment klappt es in, über den Daumen gepeilt, 80% der Fälle mit der Durchbindung. Vorteil für die Fahrgäste, die von D nach CH oder umgekehrt fahren: Sie müssen nicht umsteigen. Nachteil für innerdeutsche Fahrgäste: keiner. Und wenn es wegen Verspätung aus D mit der Durchbindung nicht klappt, müssen die grenzüberschreitenden Fahrgäste halt doch umsteigen, aber die innerdeutschen Fahrgäste haben keinen Nachteil, den sie bei der von Dir vorgeschlagenen Brechung als Regelfall nicht auch hätten.
Es ist schon anmaßend, dass die Schweiz uns ständig vorschreiben will, welche Bahnstrecken wir auszubauen und wie zu bedienen haben. Wir brauchen die top ausgebaute Rheintalbahn nicht zwingend - und die gesamte Schweiz nicht mehr, wenn der Brennerbasistunnel erstmal fertig ist. Da können sie dann am Gotthard ihre paar Reisenden und Transit-Lkw mit Handschlag begrüßen.
Die Schweiz will uns da nichts vorschreiben, die Schweiz hat Abkommen mit uns, die einzuhalten uns gut anstünde. Für den Schweizer Binnenverkehr bräcuhte es den GBT übrigens auch nicht – es sind nicht zuletzt deutsche Wirtschaftsgüter, die im transalpinen Güterverkehr Kapazitäten brauchen.
Und eine Strecke München - Zürich ebenso wie Stuttgart - Zürich hat für uns im Prinzip null Relevanz. Wie es die Schweiz überhaupt für uns hat.
Soll ich Dir was sagen: Für mich hat Niedersachsen null Relevanz. Mit Ausnahme von ein paar Transitstrecken, die in der östlichen Hälfte des Landes liegen, könnte man meinetwegen den Schienenverkehr in Niedersachsen komplett plattmachen. Am besten baut man um das Land eine Mauer und lässt da nur ein paar verplombte Korridorzüge ohne Halt durchfahren. Wie wär's?
Davon abgesehen: Ich weiß nicht, ob Du je mit einem EC München–Zürich gefahren bist, aber die Züge sind nicht unbedingt leer. So viel zur Relevanz.
Neulich noch las ich einen Bericht, dass es eben kein Zufall ist, dass heruntergekommene, verlogene, geldgeile Institutionen wie die FIFA ihren Sitz in der Schweiz haben. Blöderweise nur fällt die Welt auf ihr ewiges Neutralitätsgequatsche rein - dabei kann man gar nicht "neutral" sein, denn keine Meinung zu haben ist auch eine Meinung. Ansonsten wird die Fahne (nicht Flagge!) je nach politischer Wetterlage in den Wind gehangen, fertig. Nicht dabei sein wollen - aber trotzdem mitreden wollen. So habe ich's gern....
Tja, wo soll ich anfangen? Bei den ganzen Politgrößen, mit denen Niedersachsen in den letzten 20 Jahren den Rest der Republik belästigt hat (Schröder, Wulff, Steinmeier, von der Leyen, Gabriel, Trittin etc.pp.)? Oder, wenn wir das eine Ebene höher ziehen, bei den netten Spielzeugen, die die deutsche Rüstungsindustrie so gern in den Rest der Welt exportiert? Mache ich besser beides nicht, ist ja hier ein Eisenbahnforum. Nur so viel: Natürlich gibt es genug Dinge, die man an der Schweiz mit Fug und Recht kritisieren kann. Aber wenn man mal einen Vergleich zieht und eine Bewertung versucht, steht Deutschland bestimmt nicht besser da.
Sie mögen uns bekanntlich nicht - das ist auch in Ordnung.
Kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Ich kenne einige Schweizer persönlich, und wenn die mich nicht mögen sollten, wären sie exzellente Schauspieler. Ich habe davon nämlich bislang nichts bemerkt. Und bei meinen bisherigen Aufenthalten in der Schweiz ist mir bislang auch keine Ablehnung entgegengeschlagen, obwohl ich nur ein Wort sprechen muss, um meine Nationalität zu offenbaren.
Da habe ich auch das Recht, sie nicht zu mögen. Punkt. Mit Grausen erinnere ich mich noch an die Fahrgastbefragung zwischen Marburg und Frankenberg, wo es nicht lange dauerte, bis das befragte eidgenössische Ehepaar mit dem "Bei uns in der Schweiz ist das so..." kam. Und die Dinge natürlich besser wußte.
Und ich hab mal einen Idioten aus Niedersachsen kennen gelernt (nein, Du bist nicht gemeint), deswegen sollte ich also der Meinung sein, ich müsste jetzt alles Niedersächsische grundsätzlich ablehnen?
So, und zum Abschluss noch mal was eher Eisenbahnfachliches. Dass erheblich verspätete Züge in der Schweiz gebrochen werden, ist kein böser Wille – und hat übrigens auch nichts damit zu tun, dass die Züge aus D kommen. Zügen im Schweizer Binnenverkehr, die auf Hauptstrecken erhebliche Verspätung haben, geht es meist genauso. Es liegt schlichtweg daran, dass aufgrund des sehr dichten Taktverkehrs die Kapazitäten und Trassen auf Kante genäht sind und für einen Zug mit +20, egal obs ein ICE, ein TGV oder ein IC der SBB ist, häufig kein Platz auf der Strecke ist, wenn man nicht per Domino-Effekt ein Vielfaches an weiteren Verspätungen auslösen will.
Pillenlotterie verloren? ;-)
br752, Mittwoch, 05.08.2015, 13:00 (vor 3978 Tagen) @ Blaschke
Hallo Joerg,
immer schoen von Dir Texte zu lesen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass du mit dem falschen Fuss aufgestanden bist oder du hast an den Pillen aus dem Fond genascht, aber die falschen erwischt. ;-)
Vielleicht sollte die DB mal endlich damit aufhoeren ihre Zuege absichtlich unpuenktlich zu fahren. Wenn ich das so lesen, dann koennte man meinen bei DB Bahn sitzt Dein Onkel und der hat die gleichen "Sympathien" fuer die Schweiz. :-)
BTW: Die Ueberflugerlaubnis wurde erteilt, nur die Wasserentnahme war nicht angefragt. ;-)
Wenn du jetzt denkst: "Der nun wieder" - Ja, genau der. :-) :-)
BR752
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 04.08.2015, 15:42 (vor 3979 Tagen) @ guru61
Hoi,
Eine Alternative wäre, die Züge, unter Aufgabe des Haltes in St. Gallen, über Romanshorn VL zu führen.
Deswegen hat man dann von Winterthur nach Zürich immernoch keine separate Trasse. Dann wäre einfach immer in Winterthur Endstation, was eh keinem in den Sinn käme. Ganz abgesehen davon, dass der Halt in St. Gallen als wichtigster und grösster Knoten in der Ostschweiz nirgends zur Diskussion steht und bis jetzt jeder EC bei Umleitung via Romanshorn Verspätung kassiert hat, also ohne Halt via Romanshorn länger brauchte als mit Halt in St. Gallen.
Bis Ende 2018 wird noch die Überwerfung Dorfnest zwischen Bassersdorf und Kloten und das vierte Gleis Tössmühle-Winterthur gebaut. Das ermöglicht dann den vierten Fernzug Zürich-St. Gallen auch ohne Güterzugtrassen zu opfern.
Die EC gehen dann in die Takttrasse dieses vierten Zuges über. Diese Trasse wird xx:02 in Zürich HB via Wipkingen abfahren und mit Halt nur in Flughafen und Winterthur um xx:05 nach 63 Fahrzeit in St. Gallen ankommen. Umgekehrt wird man um xx:55 in St. Gallen abfahren und mit gleichen Halten und gleicher Fahrzeit um xx:58 in Zürich HB eintreffen. Diese Trasse wird dann bis Ende 2020 zur HVZ und in den EC-Stunden gefahren. In Zürich HB wird diese Trasse in jenen zwei Jahren dann weiterhin mit den IR von/nach Basel via Lenzburg-Aarau-Liestal verknüpft sein, dann einfach mit nur noch zehn Minuten Wendezeit in Zürich HB statt wie ab 2016 15 bis 17 Minuten.
Da die EC aber in Deutschland keine andere Trasse erhalten, werden die Züge dann eine knappe viertel Stunde in St. Gallen rumstehen. Das federt dann auch allfällige Verspätungen ab, bspw. aus den dann hoffentlich stattfindenden Bauarbeiten zur Elektrifizierung, wenn nicht wie die meiste Zeit wegen dieser Bauarbeiten via Kempten umgeleitet wird.
Ab Ende 2020 soll dann das durchgehende Vierzugkonzept Zürich-St. Gallen eingeführt werden mit Inbetriebnahme der neuen elektrischen EC-Trasse nach München.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 04.08.2015, 16:56 (vor 3979 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von 218 466-1, Dienstag, 04.08.2015, 16:57
Zunächst mal ist es schade, dass das Verspätungsregime ausgerechnet jetzt, mit der Integration der EC in den IR-Takt und damit Durchbindung einiger Züge München - Zürich - Basel SBB eingeführt wird, auch wenn das leider nur drei Jahre anhält.
Den pünktlichen Ersatzzug kann die SBB ja fahren, aber deswegen den Regelzug wegen unter 10 Minuten Verspätung abzustellen, finde ich falsch.
Da die EC aber in Deutschland keine andere Trasse erhalten, werden die Züge dann eine knappe viertel Stunde in St. Gallen rumstehen. Das federt dann auch allfällige Verspätungen ab, bspw. aus den dann hoffentlich stattfindenden Bauarbeiten zur Elektrifizierung, wenn nicht wie die meiste Zeit wegen dieser Bauarbeiten via Kempten umgeleitet wird.
Das ist der Unsinn der DB. Mit 15 Minuten früherer Abfahrt bzw. 15 Minuten späterer Ankunft in St. Gallen Richtung München, würden die EC bereits heuer ganz ohne Baumaßnahmen perfekt in den 00-Knoten Memmingen fallen, mit allen Anschlüssen.
Auch im NV wären nahezu keine Änderungen nötig, bzw. die Anpassungen der RB bei Kißlegg problemlos möglich. Die Überholung der RE in Mindelheim würde entfallen.
Daduch würden die EC aber viel zu attraktiv werden und daher hat DB Bahn das abgelehnt. ;)
Ich hoffe, dass während der Bauarbeiten nicht so lange über Kempten gebumelt wird und sich das auf Wochenenden beschränken wird.
Ab Ende 2020 soll dann das durchgehende Vierzugkonzept Zürich-St. Gallen eingeführt werden mit Inbetriebnahme der neuen elektrischen EC-Trasse nach München.
Der war gut. ;)
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Frankfurt (Main) Süd, Dienstag, 04.08.2015, 17:26 (vor 3979 Tagen) @ 218 466-1
Den pünktlichen Ersatzzug kann die SBB ja fahren, aber deswegen den Regelzug wegen unter 10 Minuten Verspätung abzustellen, finde ich falsch.
Tja, aber wenn es für den dann keine freie Trasse mehr gibt, was dann?
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 04.08.2015, 17:46 (vor 3979 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Twindexx, Dienstag, 04.08.2015, 17:46
Hoi,
Zunächst mal ist es schade, dass das Verspätungsregime ausgerechnet jetzt, mit der Integration der EC in den IR-Takt und damit Durchbindung einiger Züge München - Zürich - Basel SBB eingeführt wird, auch wenn das leider nur drei Jahre anhält.
Wie ich mittlerweile weiss, bleiben die Durchbindungen nach Basel noch bis zur fertigen Elektrifizierung. Die IR Basel-Zürich HB werden dann in die ab Dezember 2018 neue schnelle IC-Trasse durchgebunden statt auf den IR Zürich HB-St. Gallen, welcher dann zusätzlich noch in Oerlikon, Uzwil und Flawil halten wird und somit länger bis St. Gallen braucht. Dabei werden wegen des Umlaufs der Kompositionen die EC 190, 194, 195, 196 und 197 aber auch dann nicht bis/ab Basel verkehren, einfach weiterhin EC 191, 192 und 193.
Mit der fertigen Elektrifizierung wird das ganze nochamals über den Haufen geworfen und ab Ende 2020 das durchgehende Vierzugkonzept eingeführt. Im Moment sieht es so aus, als ginge dann die Durchbindung via Durchgangs-Tiefbahnhof Löwenstrasse nach Biel. Aber da wird bis dann noch viel Wasser durch den Bodensee fliessen.
Den pünktlichen Ersatzzug kann die SBB ja fahren, aber deswegen den Regelzug wegen unter 10 Minuten Verspätung abzustellen, finde ich falsch.
Die Philosophie dahinter ist ja, Verspätungen möglichst an der Quelle zu bekämpfen, um die Auswirkungen auf andere Züge und Landesteile möglichst klein zu halten.
EC mit mehr als zehn Minuten Verspätung würden bis Winterthur hinter zwei S-Bahnen herfahren. Das führt dann letztlich dazu, dass die nachfahrenden Taktzüge irgendwann vor Zürich beinahe auflaufen würden. Da ist der EC dann eher ein Betriebshindernis ohne Zeitvorteil im Vergleich zum nachfolgenden Taktzug. Dass die Fahrgäste bis Zürich sitzen bleiben könnten, wäre da der einzige Vorteil. Die Behinderung einiger anderer Züge mit für sich allein schon deutlich mehr Fahrgästen, welche somit eher zu bevorzugen sind, steht da aber dagegen. Die Entscheidung diesbezüglich muss objektiv getroffen werden.
Auch im NV wären nahezu keine Änderungen nötig, bzw. die Anpassungen der RB bei Kißlegg problemlos möglich.
Also ich habe mitbekommen, dass ohne schienenfreie Zugänge die EC in Kisslegg zwingend über das Gleis drei schleichen müssen, sofern während dieser Zeit sich Regionalzüge im Bahnhof aufhalten. Diese betriebliche Einschränkung scheint mir noch entscheidend. Mit der Elektrifizierung soll sich das ändern und die EC dann schneller über Gleis eins durchfahren. Der Bahnhof erhält dann eine Unterführung.
Ich hoffe, dass während der Bauarbeiten nicht so lange über Kempten gebumelt wird und sich das auf Wochenenden beschränken wird.
Bereits 2017 soll es zu längeren Streckensperren kommen. Auf mehrwöchige Sperren in der verkehrsarmen Zeit um den Februar herum und während der Sommerferien sowie verlängerte Wochenendsperren, insbesondere an Feiertagswochenden, sollte man sich wohl jetzt schon einstellen. Aber feststehen tut da wohl noch nichts. Lästiger als Sperren der Strecke Hergatz-Memmingen-Buchloe wären sowieso Sperren in den Abschnitten Lindau-Hergatz und Buchloe-Geltendorf.
Ich denke, dass sie sämtliche Bauarbeiten auf der Strecke via Kempten noch vor 2017 durchziehen wollen, um dann bis 2020 dort freie Strecke für die Umleitungen zu haben. Nach 2020 soll es auf der elektrifizierten Strecke erstmal für längere Zeit keine Unterbrüche mehr für Substanzerneuerung geben. Diese Bauarbeiten sollen dort parallel zur Elektrifizierung stattfinden, wo das noch nicht gemacht wurde in den letzten Jahren.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 04.08.2015, 21:09 (vor 3978 Tagen) @ Twindexx
Wie ich mittlerweile weiss, bleiben die Durchbindungen nach Basel noch bis zur fertigen Elektrifizierung. Die IR Basel-Zürich HB werden dann in die ab Dezember 2018 neue schnelle IC-Trasse durchgebunden statt auf den IR Zürich HB-St. Gallen, welcher dann zusätzlich noch in Oerlikon, Uzwil und Flawil halten wird und somit länger bis St. Gallen braucht. Dabei werden wegen des Umlaufs der Kompositionen die EC 190, 194, 195, 196 und 197 aber auch dann nicht bis/ab Basel verkehren, einfach weiterhin EC 191, 192 und 193.
Immerhin eine gute Nachricht.
Wenn man die restlichen Garnituren technisch denen der EC angleichen würde, wäge die Durchbindung aller EC möglich, aber wegen fünf Jahren lohnt sich wohl nicht.
Mit der fertigen Elektrifizierung wird das ganze nochamals über den Haufen geworfen und ab Ende 2020 das durchgehende Vierzugkonzept eingeführt. Im Moment sieht es so aus, als ginge dann die Durchbindung via Durchgangs-Tiefbahnhof Löwenstrasse nach Biel. Aber da wird bis dann noch viel Wasser durch den Bodensee fliessen.
Nur noch bis Biel statt Genf? Das sollte die SBB nochmal überdenken.
Die Philosophie dahinter ist ja, Verspätungen möglichst an der Quelle zu bekämpfen, um die Auswirkungen auf andere Züge und Landesteile möglichst klein zu halten.
Aber ob das durch kappen der Zugläufe und durch Anschlussverluste besser ist, bezweifle ich. Bei über 30 Minuten kann ich es noch verstehen, aber bei 10 Minuten ist das übertrieben. Würde die DB auch so verfahren, müsste man generell zwei Stunden mehr Reisezeit einplanen.
EC mit mehr als zehn Minuten Verspätung würden bis Winterthur hinter zwei S-Bahnen herfahren. Das führt dann letztlich dazu, dass die nachfahrenden Taktzüge irgendwann vor Zürich beinahe auflaufen würden. Da ist der EC dann eher ein Betriebshindernis ohne Zeitvorteil im Vergleich zum nachfolgenden Taktzug. Dass die Fahrgäste bis Zürich sitzen bleiben könnten, wäre da der einzige Vorteil. Die Behinderung einiger anderer Züge mit für sich allein schon deutlich mehr Fahrgästen, welche somit eher zu bevorzugen sind, steht da aber dagegen. Die Entscheidung diesbezüglich muss objektiv getroffen werden.
Nachteil des Mischbetrieb. Die S-Bahn sollte m.M. überholt werden. Im Zweilfel ist es besser ggf. einen S-Bahn Umlauf auszulassen, als eine Reisekette im Fernverkehr zu brechen.
Also ich habe mitbekommen, dass ohne schienenfreie Zugänge die EC in Kisslegg zwingend über das Gleis drei schleichen müssen, sofern während dieser Zeit sich Regionalzüge im Bahnhof aufhalten. Diese betriebliche Einschränkung scheint mir noch entscheidend. Mit der Elektrifizierung soll sich das ändern und die EC dann schneller über Gleis eins durchfahren. Der Bahnhof erhält dann eine Unterführung.
Mit Reisendensicherung kann auch über Gleis 1 durchgefahren werden. Viel schneller ist das aber dennoch nicht. Lediglich die Ein-/Ausfahrt Richtung Wangen wird beschleunigt. Schnelle Durchfahrten über das durchgehende Hauptgleis 2 sind nur Richtung Aulendorf möglich. Ansonsten ist mindestens an einer Seite des Bf Kißlegg eine abzweigende Weiche mit 40 km/h zu befahren:
____3________
Aulendorf_______/____2________\_____ Memmingen
Hergatz _____/______1____/
Die RB (Ulm-) Memmingen - Sigmaringen müsste leicht an die EC angepasst werden, in Kißlegg drei Minuten früher von Memmingen bzw. vier Minuten später nach Memmingen.
Gleis 3 wäre sogar frei, da die RB (Friedrichshafen-) Lindau - Kißlegg - Aulendorf die EC nicht erreichen bzw. abwarten müsste und zum Zeitpunkt der EC-Durchfahten schon bzw. noch im Bereich Wolfegg unterwegs wären. Bisher müssen die aus/in Richtung Wangen mit den EC kreuzen was sich bei 15 Minuten Verschiebung erledigen würde.
Bereits 2017 soll es zu längeren Streckensperren kommen. Auf mehrwöchige Sperren in der verkehrsarmen Zeit um den Februar herum und während der Sommerferien sowie verlängerte Wochenendsperren, insbesondere an Feiertagswochenden, sollte man sich wohl jetzt schon einstellen. Aber feststehen tut da wohl noch nichts. Lästiger als Sperren der Strecke Hergatz-Memmingen-Buchloe wären sowieso Sperren in den Abschnitten Lindau-Hergatz und Buchloe-Geltendorf.
Merwöchige Sperren finde ich unakzeptabel. Die sollen früher anfangen und dafür nur nachts arbeiten und Sperrungen maximal auf einzelne Wochenenden begrenzen.
Ich denke, dass sie sämtliche Bauarbeiten auf der Strecke via Kempten noch vor 2017 durchziehen wollen, um dann bis 2020 dort freie Strecke für die Umleitungen zu haben. Nach 2020 soll es auf der elektrifizierten Strecke erstmal für längere Zeit keine Unterbrüche mehr für Substanzerneuerung geben. Diese Bauarbeiten sollen dort parallel zur Elektrifizierung stattfinden, wo das noch nicht gemacht wurde in den letzten Jahren.
2016 kommt erstmal der Tunnel in Oberstaufen dran. Dann noch der Einbau der Wendeanlage in Röthenbach. Weiteres wäre mir über Kempten nicht bekannt, außer wenn der Oberbau auch dort erneuert werden sollte, was aber mit eingleisigem Betrieb geht.
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Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 05.08.2015, 00:47 (vor 3978 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Wenn man die restlichen Garnituren technisch denen der EC angleichen würde, wäge die Durchbindung aller EC möglich, aber wegen fünf Jahren lohnt sich wohl nicht.
Das andere sind alles Kompostionen mit weitgehend fehlender Auslandszulassungen. Da sind auch solche dabei, welche grundsätzlich in Deutschland nicht zulassungsfähig sind (da kann man technisch auch nicht anpassen, dass es dem EBA passt).
Nur noch bis Biel statt Genf? Das sollte die SBB nochmal überdenken.
Sind betriebliche Gründe. Die Züge müssen via Durchmesserlinie und da bieten sich als nötige Durchbindungen dann nur die IC nach Bern-Lausanne-Genève oder die nach Biel an, wo man Anschluss auf einen ICN Basel-Lausanne hätte. Für die IC nach Bern-Lausanne-Genève müssten irgendwo mindestens vier Minuten Standzeit zum stärken der Komposition auf 400 m Dosto Länge vorhandensein. Da geht es im Moment um ein bis zwei Minuten, die man wohl nicht hat; hängt auch vom Halt in St. Margrethen ab. Aber ich sagte, da ist noch nichts definitiv.
2030 kommt dann der Brüttenertunnel zwischen Zürich und Winterthur, dann ist das ganze eh kein Problem mehr und die Durchbindung bis Bern garantiert (und dann je nach Konzept weiter nach Interlaken Ost, Brig oder Lausanne-Genève, alle drei sind schöne Destinationen ;-).
Aber ob das durch kappen der Zugläufe und durch Anschlussverluste besser ist, bezweifle ich. Bei über 30 Minuten kann ich es noch verstehen, aber bei 10 Minuten ist das übertrieben.
Nicht, wenn diese zehn Minuten nichts nutzen, da A) die Anschlüsse auch nur drei Minuten warten (Philosophie Verspätungen möglichst an der Quelle bekämpfen, alle Anschlüsse noch solange warten zu lassen, wäre da das genaue Gegenteil) und B) wegen der S-Bahnen die Verspätung bis Zürich eh auf 25 Minuten anwächst und nach 30 Minuten bereits der nächste Zug folgt.
Nachteil des Mischbetrieb. Die S-Bahn sollte m.M. überholt werden. Im Zweilfel ist es besser ggf. einen S-Bahn Umlauf auszulassen, als eine Reisekette im Fernverkehr zu brechen.
Nein, das ist absoluter Blödsinn, wegen eines um 15 Minuten verspäteten EC aus dem Ausland Fahrgäste eines ansonsten pünktlichen Zuges 30 Minuten an all diesen S-Bahn-Stationen warten zu lassen. Sowas kommt mal absolut überhaupt nicht in die Tüte. Das gäbe den Shitstorm des Jahrhunderts.
Und Überholungen der S-Bahn sind so eine Sache. Die Thurbo-GTW benötigen pro Halt weniger als anderthalb Minuten zusätzliche Fahrzeit, die machen das recht flott, würden aber wegen Blockabständen bei Überholungen ca. fünf Minuten Verspätung kassieren (zwei bis drei Minuten warten auf den EC und zwei bis drei Minuten warten bis der Block vorne wieder frei ist). Einfach mal so fünf Minuten Verspätung produzieren ist nur begründbar bei einer Chance, wichtige Anschlüsse in Zürich doch noch zu erreichen. Diese Möglichkeit existiert aber ab zehn Minuten Verspätung nicht mehr, weil die Anschlüsse in keinem Fall so lange warten.
Ganz abgesehen davon, dass man erst den passenden Bahnhof dafür finden muss. Eine Zugsüberholung einer S-Bahn habe ich bis jetzt auch nur ein einziges Mal erlebt und ich fahre die Strecke schon länger und recht oft. Für Güterzüge wird bei Elgg eine 800 m lange Überholgleisanlage erstellt bis Ende 2018, aber bei Personenzügen ergibt sich diese Notwendigkeit auch im Störungsfall praktisch nie, zumindest was halt den inländischen Taktverkehr angeht.
Würde man solche verspäteten Züge nicht derart isolieren, wäre in dem extrem dichten Verkehr auf Schweizer Schienen schnell mal ein Rattenschwanz bis Genf runtergezogen und die Zuverlässigkeit des ganzen schweizweiten Fahrplans wäre dahin. Und das kann man in keinem Fall bieten.
Mit Reisendensicherung kann auch über Gleis 1 durchgefahren werden. Viel schneller ist das aber dennoch nicht. Lediglich die Ein-/Ausfahrt Richtung Wangen wird beschleunigt. Schnelle Durchfahrten über das durchgehende Hauptgleis 2 sind nur Richtung Aulendorf möglich. Ansonsten ist mindestens an einer Seite des Bf Kißlegg eine abzweigende Weiche mit 40 km/h zu befahren:
Das soll sich aber mit den Bauarbeiten am Bahnhof Kisslegg ändern, die EC sollen künftig schneller durch Gleis eins fahren. Für die Strecke Wangen-Leutkirch wird dann das Gleis eins das Hauptdurchfahrtsgleis mit Streckengeschwindigkeit.
2016 kommt erstmal der Tunnel in Oberstaufen dran. Dann noch der Einbau der Wendeanlage in Röthenbach. Weiteres wäre mir über Kempten nicht bekannt, außer wenn der Oberbau auch dort erneuert werden sollte, was aber mit eingleisigem Betrieb geht.
Das tolle Wendegleis in Röthenbach ist auch Bestandteil der ABS 48. Ich weiss nur nicht, ob die Plangenehmigung auch zusammenhängt. Die Finanzierung tut es jedenfalls.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 05.08.2015, 22:50 (vor 3977 Tagen) @ Twindexx
Das andere sind alles Kompostionen mit weitgehend fehlender Auslandszulassungen. Da sind auch solche dabei, welche grundsätzlich in Deutschland nicht zulassungsfähig sind (da kann man technisch auch nicht anpassen, dass es dem EBA passt).
Schade. Was ist an den SBB-Wagen eigentlich so viel anders, dass es keine EBA-Zulassung gibt?
Und Überholungen der S-Bahn sind so eine Sache. Die Thurbo-GTW benötigen pro Halt weniger als anderthalb Minuten zusätzliche Fahrzeit, die machen das recht flott, würden aber wegen Blockabständen bei Überholungen ca. fünf Minuten Verspätung kassieren (zwei bis drei Minuten warten auf den EC und zwei bis drei Minuten warten bis der Block vorne wieder frei ist). Einfach mal so fünf Minuten Verspätung produzieren ist nur begründbar bei einer Chance, wichtige Anschlüsse in Zürich doch noch zu erreichen. Diese Möglichkeit existiert aber ab zehn Minuten Verspätung nicht mehr, weil die Anschlüsse in keinem Fall so lange warten.
Da sieht man, dass ITF mit knappen Anschlüssen nicht nur Vorteile hat.
Bei versetzten Anschlüssen mit 15 oder 30 Minuten Übergang hat man viel mehr Reserven bei Verspätungen.
Abgesehen davon gibt es auch Fahrgäste mit Reiseziel Zürich und da ist es nicht schön, wenn man in St. Gallen umsteigen, dazu noch bis 20 Minuten zuwarten und 30 Minuten später ankommt. Für die Durchbindung nach Basel muss man in Zürich erneut umsteigen.
Daher wäre es besser, bei unter 30 Minuten Verpätung, die Züge dennoch bis zum regulären Ziel fahren zu lassen, was ja die Einlegung des pünktlichen Ersatzzugs als zusätzlichen Zug nicht ausschließt.
Ganz abgesehen davon, dass man erst den passenden Bahnhof dafür finden muss. Eine Zugsüberholung einer S-Bahn habe ich bis jetzt auch nur ein einziges Mal erlebt und ich fahre die Strecke schon länger und recht oft. Für Güterzüge wird bei Elgg eine 800 m lange Überholgleisanlage erstellt bis Ende 2018, aber bei Personenzügen ergibt sich diese Notwendigkeit auch im Störungsfall praktisch nie, zumindest was halt den inländischen Taktverkehr angeht.
Würde man solche verspäteten Züge nicht derart isolieren, wäre in dem extrem dichten Verkehr auf Schweizer Schienen schnell mal ein Rattenschwanz bis Genf runtergezogen und die Zuverlässigkeit des ganzen schweizweiten Fahrplans wäre dahin. Und das kann man in keinem Fall bieten.
Ein drei- oder viergleisiger Ausbau für fliegende Überholungen hätte geholfen. Gut, in der Schweiz ist der Unterschied der Fahrzeiten zw. FV und NV meistens geringer als in Deutschland, aber dennoch behindert auch dort der Mischbetrieb den Betriebsablauf.
Das soll sich aber mit den Bauarbeiten am Bahnhof Kisslegg ändern, die EC sollen künftig schneller durch Gleis eins fahren. Für die Strecke Wangen-Leutkirch wird dann das Gleis eins das Hauptdurchfahrtsgleis mit Streckengeschwindigkeit.
Der Austausch einer Weiche reicht dazu.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 06.08.2015, 18:02 (vor 3977 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Schade. Was ist an den SBB-Wagen eigentlich so viel anders, dass es keine EBA-Zulassung gibt?
Zum Beispiel die EW IV. Da hat man für die Pendelzugtauglichkeit sogenannte Kursatoren in die Drehgestelle eingebaut. Diese Kursatoren mag das EBA offenbar nicht. Aber die SBB werden die mit Garantie auch nicht ausbauen.
Dann fährt auch mal ein ICN auf diesen IR, welche wegen Störströmen und Software-Dokumentation beim EBA nicht zulassungsfähig ist.
Die Bp-Wagen wurden 1999-2002 modernisiert und dabei technisch zu Inlandswägen umgerüstet (waren früher international im Einsatz, geht heute nicht mehr). Wird sowieso spannend, wie lange diese 27 Wagen grosse Splittergattung noch im Einsatz ist.
Die ehemaligen Bpm51-Wagen mit Übersetzfenstern, welche noch als Zusatzwagen zum Einsatz kommen, verloren ihre RIC-Zulassung mit Nachrüstung automatischer Türen vor wenigen Jahren (waren früher die grünen Wagen, welche manchmal als Zusatzwagen nach München kamen). Wegen ein paar EC nach München wird man auch nicht den riesigen Aufwand mit dem EBA suchen.
Und zum anderen hat man die Kompositionen der EC speziell hergerichtet: Der erste Erstklasswagen hat einen Businessbereich mit grösseren Tischen und eine geänderte Luftansaugung wegen der Dieselloks (Bayernlüftung), davon hat man nur vier Wagen (drei im Münchner Umlauf und einen Reserve). Der zweite Apm61 ist ein normaler EC-Wagen mit RIC-Zulassung. Dann kommt der WRm, den die IR-Kompositionen sonst auch nicht haben. Der folgende Bpm61 ist wieder ein normaler EC-Wagen mit RIC-Zulassung. Der zweite Zweitklasswagen ist ein Bpm61 (Velo), die ausser in den Münchner EC sonst am Gotthard fahren und dort auch bleiben werden, sind also auch nicht zusätzliche für die Münchner Umläufe vorhanden. Der dritte Bpm61 ist wieder einer mit Bayernlüftung, wovon es auch nur wieder vier Stück gibt (drei im Umlauf, einer Reserve). Und das sind die sechs Wagen langen Stammkompositionen der Münchner EC.
Bei versetzten Anschlüssen mit 15 oder 30 Minuten Übergang hat man viel mehr Reserven bei Verspätungen.
Wenn das relevant wird, sind eher die Fahrpläne zu hinterfragen und ob sie nicht zu wenig Fahrzeitreserven beinhalten. Reisezeitmässig steht man in Konkurrenz zum Auto, da kann man beim Umstieg nicht 15 oder gar 30 Minuten in den Wind schlagen. So ist die Schiene kaum konkurrenzfähig. Dabei ist dem Fahrgast eine leicht längere Fahrzeit, die dann auch eingehalten wird, eher zu vermitteln als eine lange Umsteigezeit.
Lustig dabei finde ich doch eher, dass im Schweizer ITF 98% der Anschlüsse erreicht werden. Dieser Wert liegt in Deutschland trotz dieser viel längeren Umsteigezeiten um einiges tiefer. Die längeren Umsteigezeiten sind also kein Allheilmittel, können also auch von der Seite her nicht die Lösung sein. Sie wären eh nur Symptombekämpfung. Wichtiger ist immer Ursachenbekämpfung und das wäre eben das Einrichten ausreichender Fahrzeitreserven.
Abgesehen davon gibt es auch Fahrgäste mit Reiseziel Zürich und da ist es nicht schön, wenn man in St. Gallen umsteigen, dazu noch bis 20 Minuten zuwarten und 30 Minuten später ankommt. Für die Durchbindung nach Basel muss man in Zürich erneut umsteigen.
Daher wäre es besser, bei unter 30 Minuten Verpätung, die Züge dennoch bis zum regulären Ziel fahren zu lassen, was ja die Einlegung des pünktlichen Ersatzzugs als zusätzlichen Zug nicht ausschließt.
Der einzelne Reisende sieht das natürlich immer anders. Aber das muss objektiv im Sinne aller Reisenden entschieden werden. Und wenn die Komposition des Takt-IR eine Stunde später als EC-Ersatz eingesprungen ist, braucht es dafür die Komposition des EC für diesen Takt-IR eine Stunde später. Und je nachdem gibts in Zürich dann einen Kompositionstausch wenn der die EC-Komposition noch am gleichen Tag als EC wieder nach München muss.
Ein drei- oder viergleisiger Ausbau für fliegende Überholungen hätte geholfen. Gut, in der Schweiz ist der Unterschied der Fahrzeiten zw. FV und NV meistens geringer als in Deutschland, aber dennoch behindert auch dort der Mischbetrieb den Betriebsablauf.
Wenn das so dringend wäre, hätte man es längst gebaut. Und wegen den paar verspäteten EC aus München übersteigt der Kostenaufwand den Nutzen dann doch um einiges. Und das wäre eben auch nur wieder Symptom- statt Ursachenbekämpfung. Ursachenbekämpfung wäre eine Massnahme in Deutschland, um die EC pünktlicher zu machen (das wäre vermutlich sogar billiger als in der Schweiz irgendwo ein Dreigleisiger Ausbau).
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 06.08.2015, 19:25 (vor 3977 Tagen) @ Twindexx
Zum Beispiel die EW IV. Da hat man für die Pendelzugtauglichkeit sogenannte Kursatoren in die Drehgestelle eingebaut. Diese Kursatoren mag das EBA offenbar nicht. Aber die SBB werden die mit Garantie auch nicht ausbauen.
Dann fährt auch mal ein ICN auf diesen IR, welche wegen Störströmen und Software-Dokumentation beim EBA nicht zulassungsfähig ist.
Die Bp-Wagen wurden 1999-2002 modernisiert und dabei technisch zu Inlandswägen umgerüstet (waren früher international im Einsatz, geht heute nicht mehr). Wird sowieso spannend, wie lange diese 27 Wagen grosse Splittergattung noch im Einsatz ist.
Die ehemaligen Bpm51-Wagen mit Übersetzfenstern, welche noch als Zusatzwagen zum Einsatz kommen, verloren ihre RIC-Zulassung mit Nachrüstung automatischer Türen vor wenigen Jahren (waren früher die grünen Wagen, welche manchmal als Zusatzwagen nach München kamen). Wegen ein paar EC nach München wird man auch nicht den riesigen Aufwand mit dem EBA suchen.Und zum anderen hat man die Kompositionen der EC speziell hergerichtet: Der erste Erstklasswagen hat einen Businessbereich mit grösseren Tischen und eine geänderte Luftansaugung wegen der Dieselloks (Bayernlüftung), davon hat man nur vier Wagen (drei im Münchner Umlauf und einen Reserve). Der zweite Apm61 ist ein normaler EC-Wagen mit RIC-Zulassung. Dann kommt der WRm, den die IR-Kompositionen sonst auch nicht haben. Der folgende Bpm61 ist wieder ein normaler EC-Wagen mit RIC-Zulassung. Der zweite Zweitklasswagen ist ein Bpm61 (Velo), die ausser in den Münchner EC sonst am Gotthard fahren und dort auch bleiben werden, sind also auch nicht zusätzliche für die Münchner Umläufe vorhanden. Der dritte Bpm61 ist wieder einer mit Bayernlüftung, wovon es auch nur wieder vier Stück gibt (drei im Umlauf, einer Reserve). Und das sind die sechs Wagen langen Stammkompositionen der Münchner EC.
Ok, danke, wieder was gelernt. ;) Bisher dachte ich, alle SBB-Wagen hätten RIC-Zulassung und könnten beliebig durch Europa fahren...
Ob das gut ist, sich international wegen der Kursatoren zu isolieren, ist jedoch fragwürdig. Die Fexibilität leidet sehr, es können nur 3 von 8 Zügen bis Basel durchgebunden werden und bei EC 196/197 baut man sich das Problem mit Verstärkerwagen ein.
Vlt. hätte man doch eine andere Möglichkeit suchen sollen, sodass Pendelzugtauglichkeit und RIC-Zulassung zusammen funktioniert bzw. im Zweifel mit den Kursatoren noch bis 2020 zuwarten sollen.
Lustig dabei finde ich doch eher, dass im Schweizer ITF 98% der Anschlüsse erreicht werden. Dieser Wert liegt in Deutschland trotz dieser viel längeren Umsteigezeiten um einiges tiefer. Die längeren Umsteigezeiten sind also kein Allheilmittel, können also auch von der Seite her nicht die Lösung sein. Sie wären eh nur Symptombekämpfung. Wichtiger ist immer Ursachenbekämpfung und das wäre eben das Einrichten ausreichender Fahrzeitreserven.
Das ist ja logisch, denn in der Schweiz sind die Laufwege der Züge allgemein kürzer als in DE. Dazu kommt der Pseudo-ITF mit "Taktknoten" an einigen Stationen, wie Hannover, Stuttgart oder Mannheim mit sehr kurzen Umstiegszeiten der Anschlüsse, die häufig nicht erreicht werden.
Und natürlich der Unterschied, dass die DB ein Wirtschaftsunternehmen unter Sparzwang ist, die SBB jedoch nicht.
Der einzelne Reisende sieht das natürlich immer anders. Aber das muss objektiv im Sinne aller Reisenden entschieden werden. Und wenn die Komposition des Takt-IR eine Stunde später als EC-Ersatz eingesprungen ist, braucht es dafür die Komposition des EC für diesen Takt-IR eine Stunde später. Und je nachdem gibts in Zürich dann einen Kompositionstausch wenn der die EC-Komposition noch am gleichen Tag als EC wieder nach München muss.
Das ist geschummelt! Booooo! Ich dachte, die SBB würde zusätzliche Garnituren vorhalten, die überhaupt nur im Verspätungsfall eingesetzt werden.
Einfach schon den Takt vorverlegen kann ja jeder. :P
Wenn das so dringend wäre, hätte man es längst gebaut. Und wegen den paar verspäteten EC aus München übersteigt der Kostenaufwand den Nutzen dann doch um einiges. Und das wäre eben auch nur wieder Symptom- statt Ursachenbekämpfung. Ursachenbekämpfung wäre eine Massnahme in Deutschland, um die EC pünktlicher zu machen (das wäre vermutlich sogar billiger als in der Schweiz irgendwo ein Dreigleisiger Ausbau).
Pasing - Geltendorf wäre ein viergleisiger Ausbau dringend nötig. Allerdings verursacht der Mischbetrieb dort weniger Verspätungen, als großen planmäßigen Fahrzeitverlust. Auch mit 140 km/h und freier Trasse könnten die EC bis Buchloe ~10 Minuten schneller sein. Mit 160 km/h sogar noch etwas mehr.
Geplant und noch nicht entschieden ist ein dreigleisiger Ausbau nur bis Eichenau, der ganz sicher auch 2020 noch nicht in Betrieb sein wird.
Es bleibt allerdings zu beachten, dass die EC eher selten über 10 Min. verspätet in Lindau aus Ri. München ankommen und das Verspätungsregime in St. Gallen daher nur in Ausnahmefällen angewedndet werden wird. Ab 2018 mit dem 15 Minuten Aufenthalt dort, da DB Bahn die Trasse nicht ändert, dürften nahezu 99.9% aller EC regulär in Zürich (und Basel) ankommen.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 06.08.2015, 23:44 (vor 3976 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Ok, danke, wieder was gelernt. ;) Bisher dachte ich, alle SBB-Wagen hätten RIC-Zulassung und könnten beliebig durch Europa fahren...
Nur die EC-Wagen.
Ob das gut ist, sich international wegen der Kursatoren zu isolieren, ist jedoch fragwürdig. Die Fexibilität leidet sehr, es können nur 3 von 8 Zügen bis Basel durchgebunden werden
Vlt. hätte man doch eine andere Möglichkeit suchen sollen, sodass Pendelzugtauglichkeit und RIC-Zulassung zusammen funktioniert bzw. im Zweifel mit den Kursatoren noch bis 2020 zuwarten sollen.
Die Kursatoren waren für die Pendelzugtauglich nötig. Und wenn wir die EW IV dafür nicht umgerüstet hätten, wären die 90 IC-Steuerwagen absolut nutzlos und der ganze Fahrplan auch nicht fahrbar. Wenn dann noch lese, man hätte damit über 20 Jahre warten sollen, dann frage ich mich: Hakts jetzt endgültig? Wegen wievielen EC-Zügen?
Für internationale Einsätze hat man die EC-Wagen und nach München will man elektrisch mit bogenschnellen Triebzügen fahren.
und bei EC 196/197 baut man sich das Problem mit Verstärkerwagen ein.
Das hätte man sowieso gehabt, denn 14 Wagen passen in Lindau nirgends hin und die DB wollte das auch nicht rangieren.
Das ist ja logisch, denn in der Schweiz sind die Laufwege der Züge allgemein kürzer als in DE.
Je länger der Laufweg, desto eher kann Verspätungen wieder aufholen. Setzte natürlich voraus, dass Fahrzeitreserven vorhanden sind und diese Möglichkeit überhaupt erlaubt.
Lausanne ist im Übrigen weiter von St. Gallen entfernt als München. Die Züge aus Lausanne sind hier in St. Gallen um ein vielfaches pünktlicher als die aus München. Soviel zu längeren Laufwegen.
Das ist geschummelt! Booooo! Ich dachte, die SBB würde zusätzliche Garnituren vorhalten, die überhaupt nur im Verspätungsfall eingesetzt werden.
Einfach schon den Takt vorverlegen kann ja jeder. :P
Nein, ist nicht geschummelt. Denn idealerweise sollte die Komposition ja doch noch nach Zürich, um zumindest für die Rückfahrt die Fahrgäste dann nicht in St. Gallen umsteigen zu lassen. Und das tut man idealerweise dann trassensparend im nächsten Takt. In Zürich stünden sonst gleich drei solcher Dispozüge rum.
Pasing - Geltendorf wäre ein viergleisiger Ausbau dringend nötig. Allerdings verursacht der Mischbetrieb dort weniger Verspätungen, als großen planmäßigen Fahrzeitverlust. Auch mit 140 km/h und freier Trasse könnten die EC bis Buchloe ~10 Minuten schneller sein. Mit 160 km/h sogar noch etwas mehr.
Bitte verschon mich von dieser Zeit und Raum überwindenden Rechnung. Die war schon bei der letzten Diskussion absurd. Zeit-Weg-Rechnungen kann jeder, nur du offenbar nicht. Die Strecke ist 68 km lang, die Beschleunigung und Vmax-Einschränkungen sind gegeben. Für einen realen Fahrplan dann noch Fahrzeitreserven. Die wissen schon, warum sie 35 Minuten Fahrzeit für den künftigen elektrischen EC berechnet haben.
Es bleibt allerdings zu beachten, dass die EC eher selten über 10 Min. verspätet in Lindau aus Ri. München ankommen und das Verspätungsregime in St. Gallen daher nur in Ausnahmefällen angewedndet werden wird.
Heute wäre die Ausfallquote bei 25% gelegen. Ankunft in St. Gallen heute:
EC 196 an 11:14 -> +33
EC 194 an 11:52 -> +11
EC 192 an 19:41 -> +/-0
EC 190 an 21:40 -> -1
Erschreckend ist, dass dies etwa das übliche Bild der letzten Wochen repräsentiert. Von seltenen Verspätungen kann also gerade keine Rede sein.
Aber auch EC 194 ist weit enfernt von zufriedenstellend, auch wenn er in diesem Fall gerade noch hätte weiterfahren können im nächsten Fahrplan. EC 196 überholte mit einer Parallelfahrt zwischen Gossau und Flawil den IC um 11:11 Uhr ab St. Gallen, der pünktlich abfuhr und auch keine Anschlüsse des EC mehr abwartete (der IC hätte sonst +6 kassiert, was nicht in Ordnung gewesen wäre). Im nächsten Fahrplan wäre diese Parallelfahrt schon nicht mehr möglich gewesen, da dann dort der neue schnelle IC entgegen gekommen wäre um diese Zeit.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 07.08.2015, 02:50 (vor 3976 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 07.08.2015, 02:53
Die Kursatoren waren für die Pendelzugtauglich nötig. Und wenn wir die EW IV dafür nicht umgerüstet hätten, wären die 90 IC-Steuerwagen absolut nutzlos und der ganze Fahrplan auch nicht fahrbar. Wenn dann noch lese, man hätte damit über 20 Jahre warten sollen, dann frage ich mich: Hakts jetzt endgültig? Wegen wievielen EC-Zügen?
Die DB hat seit 1996 IC-Steuerwagen mit RIC-Zulassung im Einsatz. Die SBB ist dazu offenbar nicht fähig.
Es geht nicht nur um ein paar EC-Züge sonderun um die gesamte Flexibilität.
Wer weiß, welche möglichen künftigen internationalen Eisätze an dieser Isolation von der Außenwelt scheitern werden.
Je länger der Laufweg, desto eher kann Verspätungen wieder aufholen. Setzte natürlich voraus, dass Fahrzeitreserven vorhanden sind und diese Möglichkeit überhaupt erlaubt.
Lausanne ist im Übrigen weiter von St. Gallen entfernt als München. Die Züge aus Lausanne sind hier in St. Gallen um ein vielfaches pünktlicher als die aus München. Soviel zu längeren Laufwegen.
Dann zähle mir mal einige SBB-Fernzüge auf, die längere Laufwege als z.B. Hamburg- Berlin - München, oder Westerland - Stuttgart haben.
Soviel zu längeren Laufwegen.
Nein, ist nicht geschummelt. Denn idealerweise sollte die Komposition ja doch noch nach Zürich, um zumindest für die Rückfahrt die Fahrgäste dann nicht in St. Gallen umsteigen zu lassen. Und das tut man idealerweise dann trassensparend im nächsten Takt. In Zürich stünden sonst gleich drei solcher Dispozüge rum.
Ich denke, aus Richtung München wollen mehr Leute nach Zürich, als aus St.Gallen nach Zürich und zu den dortigen Anschlüssen.
Ein Bruch in Zürich wäre daher sinnvoller.
Bitte verschon mich von dieser Zeit und Raum überwindenden Rechnung. Die war schon bei der letzten Diskussion absurd. Zeit-Weg-Rechnungen kann jeder, nur du offenbar nicht.
Du hast die damalige Dikussion nicht richtig gelesen. :(
Daher nochmal:
Die Fahrzeiten für BR 210.4 stammen nicht von meinen Berechnungen, sondern von DB Netz!
Ich habe doch die Bildfahrplanentwürfe von damals hier und gab nur die darin aufgeführten Fahrzeiten wieder. Die DB kann das mit dem RUT besser berechnen als du, auch wenn du das als abrurd bezeichnest.
1997 war eine Expresstrasse für die EC vogesehen, die auch mit ABS48 nur eine Takttrasse bekommen werden. Daher sind nun trotz Elektrifizierung und Wankkompensation keine wesentlich schnelleren Fahrzeiten mehr möglich, als damals schon für Diesel vogesehen war.
Für München - Buchloe waren 29 Minuten und München Lindau 1h, 55min Fahrzeit vorgesehen. Die S-Bahn wäre überholt worden. Ich habe extra gerade nochmal nachgesehen.
Die Strecke ist 68 km lang, die Beschleunigung und Vmax-Einschränkungen sind gegeben. Für einen realen Fahrplan dann noch Fahrzeitreserven. Die wissen schon, warum sie 35 Minuten Fahrzeit für den künftigen elektrischen EC berechnet haben.
Weil der Mischbetrieb mit der S-Bahn bestehen bleibt und die BEG auf den Takt besteht und die Twindexx die 160 km/h daher nicht überall ausfahren können, da Takt S-Bahnen Vorrang haben. Fakt!
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
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Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 07.08.2015, 16:11 (vor 3976 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Die DB hat seit 1996 IC-Steuerwagen mit RIC-Zulassung im Einsatz. Die SBB ist dazu offenbar nicht fähig.
Die IC-Steuerwagen (IC-Bt) der SBB sind von der Bauert auch keine EW IV, sondern EC-Wagen. Die IC-Bt haben einfach keine internationale Ausrüstung, weil es nicht gebraucht wird. Deswegen ist deine Aussage über nicht fähig auch völlig daneben. Die IC-Steuerwagen der DB sind in ihrer RIC-Zulassung auch nur als normale Wagen zugelassen, als Steuerwagen ist er nur in Deutschland und sehr eingeschränkt in Österreich nutzbar. Ab nächsten Juni werden DB-IC-Steuerwagen wieder planmässig bis Zürich kommen, aber nur als gezogener Zug, da nicht als Steuerwagen zugelassen.
Es geht nicht nur um ein paar EC-Züge sonderun um die gesamte Flexibilität.
Die EW IV und die EC-Wagen der SBB sind zwei völlig unterschiedliche Konstruktionen. Und die Flexibiltät würde extrem leiden, wenn man die EW IV nicht in Pendelzügen einreihen könnte. Denn für internationale Einsätze hat man ja die EC-Wagen-Flotte. Das macht sich auch in der Ausstattung bemerkbar, die EW IV als Inlandswagen haben Inlands-IC-Komfort, also komplett andere Inneneinrichtung wie die EC-Wagen. Die DB-Wagen können auch nicht alle in andere Länder eingesetzt werden.
Wer weiß, welche möglichen künftigen internationalen Eisätze an dieser Isolation von der Außenwelt scheitern werden.
Gegen welchen Pfosten bist Du jetzt gelaufen? Die Wagen werden im Schweizer Binnenverkehr tatgtäglich eingesetzt, nichts mit Isolation. Es ist völlig absurd, EW IV international vorrätig zu haben, wenn man dafür dann erheblich an betrieblicher Flexibilität einbüsst, vor allem da man für internationale Einsätze ja extra die 230 EC-Wagen angeschafft hat.
Aber klar, warum haben wir auch extra die EC-Wagen gekauft. Hätten wir doch dafür nochmal 230 EW IV kaufen können. Was braucht der EC-Fahrgast schon verstellbare Sitze in der zweiten Klasse oder Mittelarmlehnen oder grössere Beinfreiheit. Scheinbar alles unnötig, schrauben wir den internationalen Komfort auf den nationalen Komfort zurück. Ich werds für den Twindexx vormelden.
Dann zähle mir mal einige SBB-Fernzüge auf, die längere Laufwege als z.B. Hamburg- Berlin - München, oder Westerland - Stuttgart haben.
Soviel zu längeren Laufwegen.
Die gibts natürlich wegen der Grösse des Landes nicht. Aber ein Fahrplan, der auf 200 km funktioniert, wird auch auf 1000 km funktionieren. In Deutschland sind nur generell die Fahrzeitreserven zu gering, einmal gemachte Verspätungen werden nur sehr schwer wieder aufgeholt. Wenn ich z.B. im EC von München her fahre, hat der in Lindau so gut wie immer drei Minuten Verspätung, und das eigentlich immer ihne ersichtlichen Grund. Allein bis St. Gallen wird diese Verspätung in der Regel wieder aufgeholt, auch wenn bei den Aufenthaltszeiten an den Bahnhöfen nichts aufgeholt wird. Das nennt man eben Fahrzeitreserve. Und deswegen sind auch die IC(N) aus Genève/Lausanne trotz längerem Laufweg in St. Gallen deutlich pünktlicher als die EC aus München.
Ich denke, aus Richtung München wollen mehr Leute nach Zürich, als aus St.Gallen nach Zürich und zu den dortigen Anschlüssen.
Falsch gedacht.
Du hast die damalige Dikussion nicht richtig gelesen. :(
Daher nochmal:
Ich habe es schon gelesen. Aber es ist mit der Infrastruktur nicht machbar. Und da hast Du meins nie richtig gelesen oder nicht richtig lesen wollen. 68 km mit 160 km/h sind 25min 30s. Da kommen dann noch die Zeiten für Beschleunigung und Abbremsen dazu. In 29 min von München nach Buchloe geht nur:
A) ohne Fahrzeitreserve
B) mit teuren Streckenausbauten, um von München bis Buchloe ohne einen einzigen Geschwindigkeitseinbruch durchgehend 160 km/h fahren zu können.
Das Projekt ABS 48 wird zwischen München und Geltendorf keine Massnahmen vorsehen. Man wird dort die vorhandenen Geschwindigkeitseinbrüche wie Knoten Pasing oder gewisse Kurvenradien an der Strecke weiterhin haben und auch nicht mit Wako fahren sofern da nicht bereits heute GNT liegt. Und dann sollte es eben doch noch etwas Fahrzeitreserve haben.
Deshalb die EC künftig in gut 35 min von München nach Buchloe. Ich kenne auch Leute, die eine professionelle Laufleistungsberechnungssoftware haben, die hätten sogar unter anderem die exakten Fahrzeugdaten einer BR 245 zum Beispiel (braucht pro Rechnung nur drei Stunden). Von daher kann ich nur müde lächeln, wenn du meinst, es besser zu wissen.
Weil der Mischbetrieb mit der S-Bahn bestehen bleibt und die BEG auf den Takt besteht und die Twindexx die 160 km/h daher nicht überall ausfahren können, da Takt S-Bahnen Vorrang haben. Fakt!
Nein, das ist falsch. Da dann die Ec im Takt fahren, wird man für die auch eine Taktrasse Fernverkehr international anmelden. Und die haben in der Trassenvergabe die höchste Priorität. Deshalb ist für den EC völlig belanglos, was die S-Bahn machen wird. Die S-Bahn wird sich zwangsläufig dem EC unterordnen müssen. Da hat auch die BEG nicht szu melden, denn die Trassenvergabe hier ganz klar gesetzlich geregelt. Aus diesem Grund muss es die Schwiez auch nicht interessieren, ob da nun ein drittes Gleis gebaut wird oder nicht, da eben der EC eh Vorrang hat, as ist rein ein Problem des S-Bahn-Verkehrs. Die Schweiz interessiert es nur, ob der Knoten Pasing vielleicht mal ausgebaut wird (Westausfahrt).
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 07.08.2015, 17:14 (vor 3976 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 07.08.2015, 17:19
Die IC-Steuerwagen (IC-Bt) der SBB sind von der Bauert auch keine EW IV, sondern EC-Wagen. Die IC-Bt haben einfach keine internationale Ausrüstung, weil es nicht gebraucht wird.
Ja doch, es würde eben schon gebraucht werden, wie man an den EC/IR (München-) St.Gallen - Zürich - Basel sieht, die einheitlich durchgebunden werden könnten.
Weitere Beispiele könnten noch folgen.
Deswegen ist deine Aussage über nicht fähig auch völlig daneben. Die IC-Steuerwagen der DB sind in ihrer RIC-Zulassung auch nur als normale Wagen zugelassen, als Steuerwagen ist er nur in Deutschland und sehr eingeschränkt in Österreich nutzbar. Ab nächsten Juni werden DB-IC-Steuerwagen wieder planmässig bis Zürich kommen, aber nur als gezogener Zug, da nicht als Steuerwagen zugelassen.
Sie können wenigstens überhaupt fahren. Wenn das kein Vorteil gegenüber der SBB ist, dann weiss ich nicht, was ein Vorteil ist.
Die EW IV und die EC-Wagen der SBB sind zwei völlig unterschiedliche Konstruktionen. Und die Flexibiltät würde extrem leiden, wenn man die EW IV nicht in Pendelzügen einreihen könnte. Denn für internationale Einsätze hat man ja die EC-Wagen-Flotte. Das macht sich auch in der Ausstattung bemerkbar, die EW IV als Inlandswagen haben Inlands-IC-Komfort, also komplett andere Inneneinrichtung wie die EC-Wagen. Die DB-Wagen können auch nicht alle in andere Länder eingesetzt werden.
Und warum fährt man im selben Takt (IR/EC) zwei unterschiedliche Konstruktionen?
Gegen welchen Pfosten bist Du jetzt gelaufen?
Solche Bemerkungen sind überflüssig. Damit disqualifzierst du dich von sachlichen Diskussionen!
Die Wagen werden im Schweizer Binnenverkehr tatgtäglich eingesetzt, nichts mit Isolation. Es ist völlig absurd, EW IV international vorrätig zu haben, wenn man dafür dann erheblich an betrieblicher Flexibilität einbüsst, vor allem da man für internationale Einsätze ja extra die 230 EC-Wagen angeschafft hat.
Aber klar, warum haben wir auch extra die EC-Wagen gekauft. Hätten wir doch dafür nochmal 230 EW IV kaufen können. Was braucht der EC-Fahrgast schon verstellbare Sitze in der zweiten Klasse oder Mittelarmlehnen oder grössere Beinfreiheit. Scheinbar alles unnötig, schrauben wir den internationalen Komfort auf den nationalen Komfort zurück. Ich werds für den Twindexx vormelden.
Die Ausstattung hat damit nichts zu tun. Es geht nur um die technischen, überflüssigen Unterschiede, die eindeutig zu groß sind.
Es hätte eine Möglichkeit gefunden werden sollen, damit Wendezug und IRC zusammen funktioniert.
Ich habe es schon gelesen. Aber es ist mit der Infrastruktur nicht machbar. Und da hast Du meins nie richtig gelesen oder nicht richtig lesen wollen. 68 km mit 160 km/h sind 25min 30s. Da kommen dann noch die Zeiten für Beschleunigung und Abbremsen dazu. In 29 min von München nach Buchloe geht nur:
A) ohne Fahrzeitreserve
B) mit teuren Streckenausbauten, um von München bis Buchloe ohne einen einzigen Geschwindigkeitseinbruch durchgehend 160 km/h fahren zu können.
Es war nur vorgesehen:
1.) 160 km/h Ausbau, so wie er mittlerweile durchgeführt wurde bzw. noch wird, Bespannung mit 2x210.4
2.) Verkurzung der Blockabstände
3.) Überholung der S-Bahn
4.) Führung München Hbf <-> Pasing West über Gleis AU/LI/DO statt über Gleis Ingolstadt mit 60 km/h Ausfädelung in die Güterbahn im Abzw. Kanal.
Alleine 4. bringt schon drei Minuten und damit war die Fahrzeitreserve doch integriert.
Aber du kennst dich bei DB Netz ja anscheinend besser aus. Du solltest dich ganz dringend dort bewerben.
Das Projekt ABS 48 wird zwischen München und Geltendorf keine Massnahmen vorsehen. Man wird dort die vorhandenen Geschwindigkeitseinbrüche wie Knoten Pasing oder gewisse Kurvenradien an der Strecke weiterhin haben und auch nicht mit Wako fahren sofern da nicht bereits heute GNT liegt. Und dann sollte es eben doch noch etwas Fahrzeitreserve haben.
Deshalb die EC künftig in gut 35 min von München nach Buchloe. Ich kenne auch Leute, die eine professionelle Laufleistungsberechnungssoftware haben, die hätten sogar unter anderem die exakten Fahrzeugdaten einer BR 245 zum Beispiel (braucht pro Rechnung nur drei Stunden). Von daher kann ich nur müde lächeln, wenn du meinst, es besser zu wissen.
1x BR 245 ist nicht mit 2xBR 210 vergleichbar.
Lächle ruhig weiter. Ich jedenfalls glaube DB Netz mehr als dir. ;)
Nein, das ist falsch. Da dann die Ec im Takt fahren, wird man für die auch eine Taktrasse Fernverkehr international anmelden. Und die haben in der Trassenvergabe die höchste Priorität. Deshalb ist für den EC völlig belanglos, was die S-Bahn machen wird. Die S-Bahn wird sich zwangsläufig dem EC unterordnen müssen. Da hat auch die BEG nicht szu melden, denn die Trassenvergabe hier ganz klar gesetzlich geregelt. Aus diesem Grund muss es die Schwiez auch nicht interessieren, ob da nun ein drittes Gleis gebaut wird oder nicht, da eben der EC eh Vorrang hat, as ist rein ein Problem des S-Bahn-Verkehrs. Die Schweiz interessiert es nur, ob der Knoten Pasing vielleicht mal ausgebaut wird (Westausfahrt).
Bedingung ist lediglich die Fahrzeit München - Grenze D/A in max. 1h 50 Min. Die wird eingehalten werden.
Ohne Mischbetrieb wären für die Twindexx nochmal fast 10 Minuten schnellere Fahrzeiten möglich mit Kurzwende in München.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 08.08.2015, 17:26 (vor 3975 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Ja doch, es würde eben schon gebraucht werden, wie man an den EC/IR (München-) St.Gallen - Zürich - Basel sieht, die einheitlich durchgebunden werden könnten.
Weitere Beispiele könnten noch folgen.
Nein, daraus leitet sich ja eben keine Notwendigkeit ab. Und deswegen hat man immer noch keine zusätzlichen Speisewagen und Wagen mit Bayernlüftung.
Sie können wenigstens überhaupt fahren. Wenn das kein Vorteil gegenüber der SBB ist, dann weiss ich nicht, was ein Vorteil ist.
Nein, ist eben kein wirklicher Vorteil. Wieso international einen Steuerwagen einsetzen, der da als solcher gar nicht eingesetzt werden kann. Ist ungefähr genauso absurd, wie wenn man in einem Dosto eines von beiden Stockwerken sperren würde; würde den Sinn eines Dostos auch ad absurdum führen.
Und warum fährt man im selben Takt (IR/EC) zwei unterschiedliche Konstruktionen?
Die IR St. Gallen-Basel und EC München-Zürich teilen sich wegen Trassenverfügbarkeit die Trasse. Normal ist es die Trasse des IR und wenn der EC fährt, ersetzt dieser den IR zwischen St. Gallen und Zürich. Die Durchbindung der EC in den Tagesrandlagen im IR-Takt nach Basel ist einfach ein Zusatz.
Bei den ICE und TGV in die Schweiz ist es ja genauso. Normal sind das Schweizer Takt-IC. Und wenn der ICE oder kommt, fährt dann einfach stattdessen der ICE oder TGV und der SBB-IC fährt nicht. Da wäre es derselbe Blödsinn, alles von Basel bis Chur und Interlaken mit TGV und ICE zu fahren.
Oder der IC von Memmingen nach Oberstdorf: Erklär mir doch bitte, warum nicht die ganze RE-Linie ausschliesslich mit IC-Wagen fährt, sondern das eine Zugspaar? Ist genau dasselbe.
Solche Bemerkungen sind überflüssig. Damit disqualifzierst du dich von sachlichen Diskussionen!
Du hast dich doch von der Sachlichkeit entfernt.
Die Ausstattung hat damit nichts zu tun. Es geht nur um die technischen, überflüssigen Unterschiede, die eindeutig zu groß sind.
Es hätte eine Möglichkeit gefunden werden sollen, damit Wendezug und IRC zusammen funktioniert.
Mit der Ausstattung hat das natürlich eine Menge zu tun. Ansonsten musst du da nach Bonn fahren und das dem EBA beibringen.
Es war nur vorgesehen:
1.) 160 km/h Ausbau, so wie er mittlerweile durchgeführt wurde bzw. noch wird, Bespannung mit 2x210.4
2.) Verkurzung der Blockabstände
3.) Überholung der S-Bahn
Zwischen München und Geltendorf findet kein weiterer Ausbau statt. Ob man zwischen Geltendorf und Buchloe noch was zu tun hat, ist mir nicht bekannt. Die Twindexx sind 2x210 locker überlegen, die sind sogar 2x245 noch locker überlegen. Und die Twindexx können keine Fahrzeiten von 29 Minuten erreichen. Wenn sie es könnten, würde man es dann ja auch fahren. Denn die Trasse dafür würde man ihnen nämlich geben, da sie in der Trassenvergabe aufgrund der dafür geltenden Regularien als erstes kommen.
4.) Führung München Hbf <-> Pasing West über Gleis AU/LI/DO statt über Gleis Ingolstadt mit 60 km/h Ausfädelung in die Güterbahn im Abzw. Kanal.
Alleine 4. bringt schon drei Minuten und damit war die Fahrzeitreserve doch integriert.
Nachdem du soviel auf Aussagen von DB Netz gibst: Aussage von DB Netz ist, dass dies ohne Ausbau des Westkopfs Bahnhof Pasing nicht machbar ist. Deshalb müssen die EC weiter dort durch Pasing fahren, wo sie heute durchfahren.
1x BR 245 ist nicht mit 2xBR 210 vergleichbar.
Kann man auch mit 2x245 rechnen. Die wären dann den 2x210 überlegen.
Ohne Mischbetrieb wären für die Twindexx nochmal fast 10 Minuten schnellere Fahrzeiten möglich mit Kurzwende in München.
Liebe Dame, 35 Minuten minus zehn Minuten sind 25 Minuten. 68 km in 25 Minuten mit 160 km/h ist physikalisch absolut unmöglich. Wenn du mir nicht glauben willst, die Formel lautet s=v·t, einen Taschenrechner wirst du ja wohl noch bedienen können. Dazu kämen noch Zeitverzögerungen wegen Beschleunigen und Abbremsen sowie gegebenen Geschwingkeitseinschränkungen wie den Vorbahnhof von München Hbf.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 09.08.2015, 00:12 (vor 3974 Tagen) @ Twindexx
Nein, daraus leitet sich ja eben keine Notwendigkeit ab. Und deswegen hat man immer noch keine zusätzlichen Speisewagen und Wagen mit Bayernlüftung.
Ich sehe das anders. Ein attraktiveres Angebot mit Duchbindung aller Züge duldet keinen Aufschub bis 2020.
Nein, ist eben kein wirklicher Vorteil. Wieso international einen Steuerwagen einsetzen, der da als solcher gar nicht eingesetzt werden kann. Ist ungefähr genauso absurd, wie wenn man in einem Dosto eines von beiden Stockwerken sperren würde; würde den Sinn eines Dostos auch ad absurdum führen.
Die Alternative wäre den Wagen an der Grenze abzuhängen oder bei diesen Zügen im deutschen Teil auch auf Wendezugbetrieb zu verzichten.
Oder der IC von Memmingen nach Oberstdorf: Erklär mir doch bitte, warum nicht die ganze RE-Linie ausschliesslich mit IC-Wagen fährt, sondern das eine Zugspaar? Ist genau dasselbe.
Umgekehrt: Es ist m.M. falsch, dass der IC im IRE/RE-Takt fährt bzw. seit 2011 verursacht er sogar Anschlusslücken, da diese Trasse nicht dem neuen Takt angepasst werden konnte. Für Pendler mit NV-Zeitkarten eine lästige Taktlücke, auch wenn RE 2013 ab Ulm heruntergestuft wird.
Auf der Südbahn bei IC 118/119 ist es genauso. Taktlücke auf der ganzen Strecke tariflich und in Bad Schussenried und Laupheim mangels Halt sogar gänzlich.
Die IC sollten dort jeweils nur zusätzlich zum Takt fahren, statt integriert zu werden.
Mit der SBB bei EC/IR sind die Unterschiede wesentlich geringer. FV-Linien durchzubinden ist etwas anderes, als FV-Züge in NV-Takte zu zwängen.
Du hast dich doch von der Sachlichkeit entfernt.
In wiefern?
Mit der Ausstattung hat das natürlich eine Menge zu tun. Ansonsten musst du da nach Bonn fahren und das dem EBA beibringen.
Seit wann interessiert sich das EBA für den Komfort?
Zwischen München und Geltendorf findet kein weiterer Ausbau statt. Ob man zwischen Geltendorf und Buchloe noch was zu tun hat, ist mir nicht bekannt.
Pasing - Kaufbeuren ist bereits für 160 km/h durchgehend (also bis auf einige Kurven, NT gibt es nicht und kommt auch nicht) ausgebaut.
Die Twindexx sind 2x210 locker überlegen, die sind sogar 2x245 noch locker überlegen. Und die Twindexx können keine Fahrzeiten von 29 Minuten erreichen. Wenn sie es könnten, würde man es dann ja auch fahren. Denn die Trasse dafür würde man ihnen nämlich geben, da sie in der Trassenvergabe aufgrund der dafür geltenden Regularien als erstes kommen.
Es wird dennoch der S-Bahn Takt berücksichtigt. Auf diesen haben die Twindexx keinen Einfluss. Du wirst es sehen, wenn der Fahrplan 2020 steht. Daher die 35 Minuten Fahrzeit.
Nachdem du soviel auf Aussagen von DB Netz gibst: Aussage von DB Netz ist, dass dies ohne Ausbau des Westkopfs Bahnhof Pasing nicht machbar ist. Deshalb müssen die EC weiter dort durch Pasing fahren, wo sie heute durchfahren.
Es gibt seit Jahrzehnten zwei schnellere Varianten München Hbf - Leinenfelsstraße.
1.) Gleis AU/LI/DO wo die Züge Richtung Augsburg fahren. 1a) Durchfahrt Pasing Gleis 8-9 Ausfahrt links unter der Brücke, geradeaus in der Mitte auf Strecke n. Buchloe, so wie auch S-Bahnen fahren. 1b) Durchfahrt Pasing Gleis 10 (erstes Gleis ohne Bahnsteig), Ausfädelung Rechts auf die Güterstrecke, in dem Bogen unter der nächten Brücke durch und von rechts Einmündung auf die Strecke wo die EC jetzt auch fahren.
2.) Gleis Garmisch, Pasing Gleis 2-3, Einmündung von links der Berg hinuter in die Strecke, so wie die RE fahren. Geht aber nur ab Gleis 24 im Hbf.
Bei beiden Varianten jeweils 120 km/h bis zur Einfahrt Pasing. Bei Variante 1b sogar bis zum Asig Pasing.
Siehe Spurplan Pasing.
Die EC nutzen aber Gleis Ingolstadt und müssen bereits in Laim auf 60 km/h abbremsen, da schon im Abzw. Kanal auf die Güterstrecke ausgefädelt wird und behalten ab dort über mehrere Km die 60 km/h bei, was drei Minuten Fahrzeit kostet.
Bei Parallellausfahrten im Hbf war der RE Richtung Garmisch sogar trotz Halt in Pasing schon zwei Minuten in Pasing abgefahren, bevor der EC überhaupt Pasing erreicht hat.
Auch Zeitmessungen Hbf - Leinenfeldstraße bei Mitfahrten in EC und Allgäu-RE ergaben Unterschiede bis 126 Sekunden zugunsten des RE - obwohl der RE in Pasing gehalten hat.
Liebe Dame, 35 Minuten minus zehn Minuten sind 25 Minuten. 68 km in 25 Minuten mit 160 km/h ist physikalisch absolut unmöglich. Wenn du mir nicht glauben willst, die Formel lautet s=v·t, einen Taschenrechner wirst du ja wohl noch bedienen können. Dazu kämen noch Zeitverzögerungen wegen Beschleunigen und Abbremsen sowie gegebenen Geschwingkeitseinschränkungen wie den Vorbahnhof von München Hbf.
Ich hatte geschrieben "fast 10 Minuten". 29 Minuten wären aber auf jeden Fall nach obiger Alternativroute möglich (Schnitt 140,69 km/h).
Mit 60 km/h Bummelei ab Laim geht das natürlich nicht.
Es war mir jedoch ein Rechenfehler unterlaufen mit den planmäßigen 29 Minuten. Sorry dafür.
Es waren 34 Minuten vorgesehen:
Beispiel ab Fahrplan 01.06.1997 mit Etwurf für 160 km/h Ausbau und dem Tatsächlichen Fahrplan ohne Ausbau:
EC 94
BR 210.4 BR 218
München 12:27 12:15
Buchloe 13:01/13:03 12:53/12:54
Memmingen 13:28/13:30 13:22/13:23
Lindau 14:22 14:22
Gegenrichtung EC 95
Lindau 15:37 15:37
Memmingen 16:29/16:31 16:36/10:37
Buchloe 16:56/16:58 17:05/17:07
München 17:32 17:48
Das ändert aber nichts an der Kernaussage, dass mit 1h, 55min auch schon damals Fahrzeiten nur mit Anpassung der Einschaktpunkte der BÜ und Umstationierung von 12 Loks möglich gewesen wären, die denen der ABS 48 nicht viel nachstehen und der Anteil der Elektrifizierung und der Wako relativ gering sind.
Auch erwähnenswert ist, dass die EC damals ohnehin eine deutlich günstigere Trasse hatten, als heuer.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 12.08.2015, 11:42 (vor 3971 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Twindexx, Mittwoch, 12.08.2015, 11:43
Hoi,
Nein, daraus leitet sich ja eben keine Notwendigkeit ab. Und deswegen hat man immer noch keine zusätzlichen Speisewagen und Wagen mit Bayernlüftung.
Ich sehe das anders. Ein attraktiveres Angebot mit Duchbindung aller Züge duldet keinen Aufschub bis 2020.
Nochmal: Speisewagen, Bayernlüftung.
Und im Zielkonzept sind keine Durchbindungen nach Basel vorgesehen, sondern auf die West-Ost-Achse. München-Basel wird auch die nächsten Jahre via Stuttgart-Karlsruhe schneller sein als via Zürich. Und mit Ausbau Rheintalbahn und Stuttgart-Ulm wird das sogar noch schneller. Deshalb ist eine konsequente Führung der EC nach Basel auch mit keinem relevanten Mehrwert verbunden, erst recht nicht im Vergleich zum Zusatzaufwand.
Auch sonst wird man via Zürich schneller mit Umstieg in Basel sein. Die EC fahren im IR-Takt mit Halt in Lenzburg, Aarau, Gelterkinden, Sissach und Liestal und kommen so erst 20 Minuten später als die direkten IC, in die man in Zürich HB bequem umsteigen kann. Mit der fertigen Elektrifizierung werden sämtliche Durchbindungen nach Basel dann auf jeden Fall wieder gestrichen.
Umgekehrt: Es ist m.M. falsch, dass der IC im IRE/RE-Takt fährt bzw. seit 2011 verursacht er sogar Anschlusslücken, da diese Trasse nicht dem neuen Takt angepasst werden konnte. Für Pendler mit NV-Zeitkarten eine lästige Taktlücke, auch wenn RE 2013 ab Ulm heruntergestuft wird.
Auf der Südbahn bei IC 118/119 ist es genauso. Taktlücke auf der ganzen Strecke tariflich und in Bad Schussenried und Laupheim mangels Halt sogar gänzlich.
Das ist halt der Unterschied: In der Schweiz hätte die Aufrechterhaltung des konsequenten minutengenauen Taktes oberste Priorität.
Du hast dich doch von der Sachlichkeit entfernt.
In wiefern?
Deine Argumente haben mit normaler Bahnrealität des öfteren nicht viel gemeinsam.
Seit wann interessiert sich das EBA für den Komfort?
Für den Komfort interessieren sich die Fahrgäste, das EBA intersssiert sich für die technischen Belange wie den Cursatoren.
Es wird dennoch der S-Bahn Takt berücksichtigt. Auf diesen haben die Twindexx keinen Einfluss. Du wirst es sehen, wenn der Fahrplan 2020 steht. Daher die 35 Minuten Fahrzeit.
Man hat alle 30 Minuten eine schnelle konfliktfreie Trasse Pasing-Geltendorf. Im 2h-Takt wird eine solche dann vom EC eingenommen, eine Stunde versetzt ebenfalls im 2h-Takt vom RE München-Kempten- und eine halbe Stunde versetzt zu diesen beiden kommt der elektrische RE im Stundentakt München-Memmingen.
Das ändert aber nichts an der Kernaussage, dass mit 1h, 55min auch schon damals Fahrzeiten nur mit Anpassung der Einschaktpunkte der BÜ und Umstationierung von 12 Loks möglich gewesen wären, die denen der ABS 48 nicht viel nachstehen und der Anteil der Elektrifizierung und der Wako relativ gering sind.
Diese Aussage kann so aber nicht ganz stimmen. Für die ABS 48 werden ja sämtliche BUe-Enschaltpunkte und Signalabstaände angepasst, sowie die Bahnhöfe Türkheim und Kisslegg umgebaut. Trotz zusätzlichem Wako-Einsatzes und beschleunigungsstarken elektrischen Triebzügen können aber keine kürzeren Fahrzeiten als von dir angegeben erzielt werden (Memmingen-Lindau z.B.).
Ich weiss aber ganz sicher, dass die ABS 48 während der Projektierung abgespeckt wurde. Mit jenen zusätzlichen Ausbauten wäre das eben machbar gewesen, was du skizziert hast. Aber wie du schon selbst sagtest, war das für diese zu erzielenden Fahrzeiten nicht notwendig und wurde deshalb aus Kostengründen rausgestrichen.
So würden 2x210 auf der fertigen ABS 48 einige Minuten länger brauchen als bei deinen Fahrzeitangaben. Normale Züge werden Buchloe-Lindau auch nur Vmax 140 km/h fahren können, die 160 km/h werden dort nur für Wako eingerichtet.
Grüsse aus EC 8.
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 12.08.2015, 18:47 (vor 3971 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von 218 466-1, Mittwoch, 12.08.2015, 18:51
Nochmal: Speisewagen, Bayernlüftung.
Auch damit könnten weitere Garnituren ausgestattet bzw. nachgerüstet werden. Kostet Geld, wäre mit Willen aber machbar.
Und im Zielkonzept sind keine Durchbindungen nach Basel vorgesehen, sondern auf die West-Ost-Achse. München-Basel wird auch die nächsten Jahre via Stuttgart-Karlsruhe schneller sein als via Zürich. Und mit Ausbau Rheintalbahn und Stuttgart-Ulm wird das sogar noch schneller. Deshalb ist eine konsequente Führung der EC nach Basel auch mit keinem relevanten Mehrwert verbunden, erst recht nicht im Vergleich zum Zusatzaufwand.
München - Basel über Karlsruhe bringt Fahrgästen aus Memmngen, Lindau, Bregenz, St. Gallen u.a. genau was?
EC 191 und 192 stehen ab kommendem Fahrplan sogar in direkter, zeitnaher Konkurrenz zu IC 2265 und 2264. Dennoch haben beide ihre Berechtigung.
Auch wenn die EC ab 2020 Richtung Biel statt Basel durchgebunden werden, wäre m.M. der Aufwand für die Durchbindung aller EC für fünf Jahre, die Attraktivitätssteigerung wert.
Auch sonst wird man via Zürich schneller mit Umstieg in Basel sein. Die EC fahren im IR-Takt mit Halt in Lenzburg, Aarau, Gelterkinden, Sissach und Liestal und kommen so erst 20 Minuten später als die direkten IC, in die man in Zürich HB bequem umsteigen kann. Mit der fertigen Elektrifizierung werden sämtliche Durchbindungen nach Basel dann auf jeden Fall wieder gestrichen.
Schnelligkeit ist nicht alles. Direktverbindungen und Fahrpreis sind für die meisten Fahrgäste wichtiger, als 20 Minuten mehr oder weniger. Siehe Beliebtheit der Fernbusse. Wenn Du den Leuten etwas von "bequem Umsteigen" erzählst, zeigen die dir den "Vogel". ;)
Dass das Potentiel für Direktverbindungen Richtung Biel (hoffentlich bis Genf) höher ist, als Richtung Basel und die Umstellung 2020 dann auch richtig ist, bezweifle ich nicht.
Für den Komfort interessieren sich die Fahrgäste, das EBA intersssiert sich für die technischen Belange wie den Cursatoren.
Hier ging es aber um die "komplett andere Innenausstattung" der "Inlandswagen". Dafür interessiert sich das EBA nicht.
Man hat alle 30 Minuten eine schnelle konfliktfreie Trasse Pasing-Geltendorf. Im 2h-Takt wird eine solche dann vom EC eingenommen, eine Stunde versetzt ebenfalls im 2h-Takt vom RE München-Kempten- und eine halbe Stunde versetzt zu diesen beiden kommt der elektrische RE im Stundentakt München-Memmingen.
Die S-Bahn fährt im 20 Minuten Takt, teilweise sogar 10 Minuten Takt.
Unmöglich so ohne Überholung oder Blockabstand-Konflikt komplett durchzukommen, erstrecht nicht mit 160 km/h.
Die 30 minütige "schnelle Trasse" hat man theoretisch auch heuer mit 140 km/h für RE. Sogar eine noch schnellere Trasse, die z.B. von den Schnelläufer-Wochenendverstärker Neuschwansteinexpress (RE 57398/57399) und Radlzug (RE 57392/57393) genutzt wird. München ab '40, an '18. Die EC nutzen diese jedoch nicht, da sie in Buchloe um jeweils 3 Minuten verpasst wird und haben daher 7 bzw. 10 Minuten Zuschlag (ab '33, an '28). Dennoch haben auch die RE sogar 5 Minuten S-Bahn-Reserve. Fahren die Tf die vollen 140 km/h aus, laufen sie spätestens in Grafrath auf die S-Bahn auf bzw. stehen am Esig Pasing.
Die Tatsache, dass RE München - Memmingen/Kempten eine identische Trasse wie die EC bekommen werden, belegt, dass es sich um Takttrassen, nicht um Expresstrassen (die sonst s.i.w. nur für MET und ICE-Sprinter bestellt wurden) handelt, wie sie 1997 zu lasten der S-Bahn (Taktabweichungen und -lücken in Geltendorf) auch noch für die EC geplant waren.
Diese Aussage kann so aber nicht ganz stimmen. Für die ABS 48 werden ja sämtliche BUe-Enschaltpunkte und Signalabstaände angepasst, sowie die Bahnhöfe Türkheim und Kisslegg umgebaut. Trotz zusätzlichem Wako-Einsatzes und beschleunigungsstarken elektrischen Triebzügen können aber keine kürzeren Fahrzeiten als von dir angegeben erzielt werden (Memmingen-Lindau z.B.).
Ich weiss aber ganz sicher, dass die ABS 48 während der Projektierung abgespeckt wurde. Mit jenen zusätzlichen Ausbauten wäre das eben machbar gewesen, was du skizziert hast. Aber wie du schon selbst sagtest, war das für diese zu erzielenden Fahrzeiten nicht notwendig und wurde deshalb aus Kostengründen rausgestrichen.
So würden 2x210 auf der fertigen ABS 48 einige Minuten länger brauchen als bei deinen Fahrzeitangaben. Normale Züge werden Buchloe-Lindau auch nur Vmax 140 km/h fahren können, die 160 km/h werden dort nur für Wako eingerichtet.
Bei der ABS 48 - so wie sie bis 2020 nun kommen wird - wären 2x210 natürlich langsamer als die Twindexx. Das habe ich auch nie in Frage gestellt.
1997 war keine Elektrifizierung und keine NT/Wako vorgesehen.
Nur die durchgehende 160 km/h-Ertüchtigung der Strecke, dafür aber für ALLE 160 km/h schnellen Züge.
Außer den EC mit 2x210 hätten es die RE mit n-Wagen und normaler 218 bis zuletzt dennoch nicht (bzw. nur eingeschränkt, westlich von Memmingen 140 statt nur 110 km/h) nutzen können, da das Rollmaterial nur für 140 km/h zugelassen ist.
Außer wenn die BEG dann schon früher entsprechend andere Fahrzeuge mit 160 km/h (z.B. BR 61X oder RE-D mit BR 246) gefordert hätte.
Elektrifizierung und Anpassung für Wako würden für die Twindexx nun nachgerüstet werden.
Dass die SBB mit Mitfinanzierung nur daran interessiert ist, dass ihre künftig eingesetzten Züge mit 160 km/h fahren können und sie der DB, die jegliches Interesse an der Strecke 1998 unter Johannes Ludewig aufgegeben hat, keine großzügige Gemtverkehrs-ABS spendiert, ist aus derer Sicht natürlich verständlich.
Der DB liegt weiterhin nichts mehr an der Strecke da, wie Du richtig erwähnt hast, alles, wovon auch die anderen Züge profitiert hätten, was 1997 und ganz oder teilweise ursprünglich auch in der ABS48 vorgesehen war, gestrichen wurde.
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Pasing - FürstenfeldbruckWest (Buchenau) künftig dreigleisig
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Mittwoch, 12.08.2015, 19:07 (vor 3971 Tagen) @ 218 466-1
Im Bundesverkehrswegeplan steht der dreigleisige Ausbau M-Pasing - Buchenau. Das dürfte ein S-Bahn-Gleis sein. Die Bahn wollte vier Gleise haben. Dies war aber politisch nicht umsetzbar.
Im Homburg-Plan stand ein ICX für Zürich - München. Dieser schafft aber den geplanten Fahrplan nicht (4950 KW ohne Wako). Ich bin für den Twindex.
Pasing - Eichenau künftig dreigleisig
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 12.08.2015, 19:32 (vor 3971 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Im Bundesverkehrswegeplan steht der dreigleisige Ausbau M-Pasing - Buchenau. Das dürfte ein S-Bahn-Gleis sein. Die Bahn wollte vier Gleise haben. Dies war aber politisch nicht umsetzbar.
Das hat aber nichts mit der ABS 48 zu tun und wird mit derer Fertigstellung 2020 noch nichtmal begonnen worden sein.
Zudem wurde das bereits auf Pasing - Eichenau eingekürzt.
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Pasing - Eichenau künftig dreigleisig
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Mittwoch, 12.08.2015, 20:22 (vor 3971 Tagen) @ 218 466-1
Ich habe auf EC München - Zürich geantwortet und nicht auf ABS48.
Die 218er dieser Linie ist im übrigen noch der größte Schandfleck im Nünchener Hauptbahnhof.
Pasing - Eichenau künftig dreigleisig
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 12.08.2015, 20:33 (vor 3971 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
bearbeitet von 218 466-1, Mittwoch, 12.08.2015, 20:33
Ich habe auf EC München - Zürich geantwortet und nicht auf ABS48.
Nein hast du nicht. Der dreigleisige Ausbau hat nichts mit den EC zu tun, sondern mit dem 10-Minuten S-Bahn Takt.
Die ABS 48 wird extra für die EC gebaut.
Informiere dich erstmal, bevor du mitreden willst.
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Pasing - Eichenau künftig dreigleisig
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Mittwoch, 12.08.2015, 22:57 (vor 3970 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Bahn-Auto-Flug, Mittwoch, 12.08.2015, 22:59
Die ABS 48 ist so gut wie überflüssig.
Es gibt gute Flug- und Busverbindungen von Zürich/Genf nach Mündhen.
Mit dem ICE 3 mit 300 km/h von Nürnberg nach München, dann mit 8 Min. Umsteigezeit in den EC nach Lindau ergibt 3:45 Fahrzeit.
Der VT412 über Augsburg beötigt 3:19 Std. und stoppt an den Zwischenhalten.
Pasing - Eichenau künftig dreigleisig
Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 12.08.2015, 23:00 (vor 3970 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Die ABS 48 ist so gut wie überflüssig.
Es gibt gute Flug- und Busverbindungen von Zürich/Genf nach Mündhen.Mit dem ICE 3 mit 300 km/h von Nürnberg nach München, dann mit 8 Min. Umsteigezeit in den EC nach Lindau ergibt 3:45 Fahrzeit.
Der VT412 über Augsburg beötigt 3:19 Std. und stoppt an den Zwischenhalten.
VT und 4 passt nicht so ganz ;)
Pasing - Eichenau künftig dreigleisig
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Donnerstag, 13.08.2015, 11:22 (vor 3970 Tagen) @ Berlin-Express
VT und 4 passt nicht so ganz ;)
VT612 Eine kleine Unschärfe, kein Fehler.
P.S.:
Da sind auch Promis in der 1. Klasse.
Pasing - Eichenau künftig dreigleisig
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 12.08.2015, 23:32 (vor 3970 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Hoi,
Die ABS 48 ist so gut wie überflüssig.
Es gibt gute Flug- und Busverbindungen von Zürich/Genf nach Mündhen.
So ein Quark. Mit der ABS 48 werden die EC mit ein paar Halten wieder schneller als die schnellsten Busse ohne Halt. Und von Genève nach München fahren eh nur Geistesgestörte mit dem Bus. Der Flugverkehr ist preislich auf diesen Achsen bereits heute nicht konkurrenzfähig, reisezeitmässig können die Flieger der fertigen ABS 48 auch nicht das Wasser reichen. Genau auf solchen Distanzen kann eben die Bahn ihre Stärken ausspielen. Die Busse bedienen dann ein Billigsegment mit längeren Fahrzeiten und deutlich weniger Komfort, die Flieger spielen dann praktisch keine Rolle mehr.
Grüsse aus ICN 545.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Pasing - Eichenau dreigleisig reicht aus
Holger2, Donnerstag, 13.08.2015, 00:03 (vor 3970 Tagen) @ Twindexx
Hallo,
wenn man davon ausgeht, dass der RE/IC im 30 - Minutentakt fährt, reicht auf dem Abschnitt Pasing - Eichenau ein weiteres Gleis aus. Die S - Bahn hätte dann zwei Gleise, der Regionalverkehr eines.
Die Überholung der S-Bahn müsste dann im Bereich Aubing - Puchheim erfolgen, die Begegnung der Regionalzüge außerhalb dieses Bereiches. Das ist kein Problem, da die Fahrzeit für diesen Abschnitt nur 6 Minuten dauert.
Da der 10 - Minutentakt nur max. bis Buchenau gehen wird, folgen nach Eichenau noch zwei Stationen, auf denen die S - Bahn ca. 3 Min. langsamer ist. Hier reichen zwei Gleise aus.
S4 S4 RE S4 ^ RE
Pasing :13 :23 :33 :33 | :57
Eichenau :24 :34 (:39) :44 | (:51)
Buchenau :30 :40 (:43) :50 | (:47)
Geltendorf :43 -- :55 :03 | :35
Holger
Pasing - Eichenau dreigleisig reicht aus
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 13.08.2015, 12:08 (vor 3970 Tagen) @ Holger2
Hoi,
wenn man davon ausgeht, dass der RE/IC im 30 - Minutentakt fährt, reicht auf dem Abschnitt Pasing - Eichenau ein weiteres Gleis aus. Die S - Bahn hätte dann zwei Gleise, der Regionalverkehr eines.
Die Überholung der S-Bahn müsste dann im Bereich Aubing - Puchheim erfolgen, die Begegnung der Regionalzüge außerhalb dieses Bereiches. Das ist kein Problem, da die Fahrzeit für diesen Abschnitt nur 6 Minuten dauert.
Das ist sehr wohl ein Problem. Die EC fahren künftig mit Abfahrt/Ankunft in München Hbf um xx:00/xx:00. Die RE fahren zwischen Pasing und Geltendorf um jeweils 30 oder 60 Minuten versetzt zum EC in denselben Fahrlagen (Zusatz-RE nicht mitgezählt). Dabei würde die Kreuzung dieser schnellen halbstündlichen Trasse eben genau in diesen Bereich fallen. Und das lässt sich auch nicht verschieben, denn die EC sind wegen Zugskreuzung in Memmingen, zeitliche Übergabe nach Österreich und der vereinbarten Maximalfahrzeit Lindau-München an diese Fahrlage gebunden. Es ist mir schon klar, warum da mal von vier Gleisen bis Buchenau die Rede war.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Pasing - Eichenau dreigleisig reicht aus
Holger2, Donnerstag, 13.08.2015, 12:17 (vor 3970 Tagen) @ Twindexx
Hallo,
...überhaupt kein Problem, da die Kreuzung der RE/IC dann im Bereich Eichenau - Buchenau erfolgen würde. Die Fahrzeit München Hbf. - Pasing beträgt 6 min ohne Halt in Pasing.
Problematisch ist die Mindeststandzeit der IC in München von 1h.
Holger
Pasing - Eichenau dreigleisig reicht aus
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 13.08.2015, 12:22 (vor 3970 Tagen) @ Holger2
Hoi,
Problematisch ist die Mindeststandzeit der IC in München von 1h.
Es sind zwei Stunden und dabei werden die Züge weggestellt. Die Ankünfte und Abfahrten der EC (nicht IC) erfolgen dann immer zu den ungeraden Stunden. Abfahrten von 07:00 bis 19:00 Uhr und Ankünfte von 11:00 bis 23:00 Uhr. Es wird wohl auch so sein, dass DB-typisch am Samstag das letzte und Sonntag das erste Zugspaar im deutschen Abschnitt entfällt. Daher redet man dann von mindestens sechs täglichen Abfahrten.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Pasing - Eichenau dreigleisig reicht nicht aus
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 14.08.2015, 19:06 (vor 3969 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 14.08.2015, 19:08
Die Fahrzeit München Hbf. - Pasing beträgt 6 min ohne Halt in Pasing.
Bei den anderen Zügen ja. Die EC fahren anders (Gl. Ingolstadt, Abzw. Kanal, Wechsel auf die Güterban mit 60 km/h bis zur Einmündung vor dem Hp Leinenfeldstraße hinter dem Westkopf Pasing.
Daher bis Pasing mindestens 8 Minuten, die auch ohne Halt wegen dem Umweg über die Güterbahn nicht mehr ausgeglichen wreden.
München Hbf - Puchheim sind die RE trotz Halt in Pasing 2-3 Minuten schneller als die EC.
Mischbetrieb behindert den Bahnbetrieb dort sehr. Wenn die S-Bahn fast verdoppelt wird, sind drei Gleise bis Eichenau völlig unzureichend.
Leider sparsame Minimalplanung.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Pasing - FürstenfeldbruckWest (Buchenau) künftig dreigleisig
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 12.08.2015, 23:21 (vor 3970 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
HOI,
Im Homburg-Plan stand ein ICX für Zürich - München. Dieser schafft aber den geplanten Fahrplan nicht (4950 KW ohne Wako). Ich bin für den Twindex.
In dem Plan stand nirgendwo ICx. Da war einfach vom ICE-Netz die Rede und im Detail von ICE inklusive TGV, Railjet, etc.. Aus Schweizer Sicht ist es natürlich zu begrüssen, dass die EC Zürich-München künftig dem A- und nicht dem B-Netz zugeordnet werden. Das sagt zumindest etwas darüber aus, welchen Stellenwert diese Verkehre bei DB Fernverkehr geniessen. Das B-Netz ist aber nicht minder spannend, speziell die Rollmaterialspezifikationen sind sehr interessant beim ICneu.
Grüsse aus ICN 545.
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![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
ICx München - Zürich
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Donnerstag, 13.08.2015, 11:30 (vor 3970 Tagen) @ Twindexx
"Einsatz
Nach der Planung des im März 2015 veröffentlichten Fernverkehrskonzeptes[16] sollen die ersten ICx-Züge auf folgenden Linien eingesetzt werden:
Hamburg–München (ab Ende 2017)
Hamburg–Stuttgart (ab Ende 2017)
Hamburg–Rhein/Ruhr–Rhein/Main–Süddeutschland (ab Ende 2018)
Hamburg–Berlin–Leipzig/Halle–Erfurt–Nürnberg–München (ab Ende 2019)
München–Lindau–Zürich (nach 2020)"
Kein ICx München - Zürich!
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 13.08.2015, 12:26 (vor 3970 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Hoi,
Nach der Planung des im März 2015 veröffentlichten Fernverkehrskonzeptes[16] sollen die ersten ICx-Züge auf folgenden Linien eingesetzt werden:
München–Lindau–Zürich (nach 2020)"
Sorry, das ist quatsch. Nirgends sind ICx für diese Linie erwähnt. Selbst die Quelle, auf die Wikipedia sich bezieht, redet nirgends davon. Da hat irgendjemand was erfunden und einfach bei Wikipedia eingetragen. Ich weiss definitiv aus besseren Quellen, dass Twindexx vorgesehen sind. Hier auch aus einer Präsentation vom Mai diesen Jahres:
![[image]](http://abload.de/img/eczuemueelektrisch2024ruk4.jpg)
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Twindexx - 2016 bestellen - 4 Jahre Lieferzeit
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Freitag, 14.08.2015, 10:34 (vor 3969 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Bahn-Auto-Flug, Freitag, 14.08.2015, 10:35
Für München - Zürich,
München - Lindau,
Lindau - Memmingen,
könnten alle Zuggattungen jetzt doch so rechtzeitig bestellt werden, daß keine Lieferschwierigkeiten zu erwarten sind. Meine Empfehlung: Bestellung 2016
Das gleiche gilt für die Südbahn
Ulm - Friedrichshafen und die Bodenseegürtelbahn
Friedrichshafen - Lindau.
Twindexx - 2016 bestellen - 4 Jahre Lieferzeit
Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 14.08.2015, 12:16 (vor 3969 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Hoi,
Für München - Zürich,
München - Lindau,
Lindau - Memmingen,
könnten alle Zuggattungen jetzt doch so rechtzeitig bestellt werden, daß keine Lieferschwierigkeiten zu erwarten sind. Meine Empfehlung: Bestellung 2016
Für die EC Zürich-München wurden die Züge bereits bestellt. Was du uns mit der gesonderten Aufstellung von München-Lindau und Lindau-Memmingen sagen willst, erschliesst sich mir nicht. Die EC verkehren dann einfach im 2h-Takt mit Halt in Lindau-Reutin, Memmingen und Buchloe, aber übrige Verkehre sind eine rein deutsche Angelegenheit und dafür werden die SBB auch nicht die Fahrzeuge stellen. Da muss sich BEG und vielleicht noch die NVBW selbst bemühen und eigene Verträge abschliessen.
Das gleiche gilt für die Südbahn
Ulm - Friedrichshafen und die Bodenseegürtelbahn
Friedrichshafen - Lindau.
Und auch dafür sind die SBB nicht zuständig. Das gibt dann eine NVBW-Ausschreibung mit der billigste gewinnt (also garantiert keine Twindexx Express).
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Der SBB FV-Dosto.
Twindexx - 2016 bestellen - 4 Jahre Lieferzeit
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Freitag, 14.08.2015, 18:16 (vor 3969 Tagen) @ Twindexx
Das war keine Kritik an der SBB.
Danke für die Info.
Ich habe außer den EC fast keine Info über die Züge nach Inbetriebnahme der Elektrifizierung. Von Lindau nach Memmingen soll es evtl. eine S-Bahn geben.
Von Memmingen wahrscheinlich RE / RB nach München. Werden S-Bahnen München - Geltendorf als RB nach Memmingen verlängert? Durch die Regionalisierung ist eben der Umstieg in Memmingen oder gibt es eine Ausnahme? Also einen RE München - Lindau über Memmingen?
Umsteigefreie RE München - Lindau und Nürnberg - Augsburg - Lindau gibt es bisher nur über Kempten. Territorial verlaufen diese Linien nur über bayerisches Gebiet.
Bestellungen sind nur für das Allgäu-Dieselnetz vor der Elektrifizierung bekannt.
Twindexx - 2016 bestellen - 4 Jahre Lieferzeit
Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 14.08.2015, 19:32 (vor 3969 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
bearbeitet von Twindexx, Freitag, 14.08.2015, 19:32
Hoi,
Das ganze nennt sich E-Netz Allgäu und wird unter Federführung der BEG noch ausgeschrieben mit Betriebsaufnahme 12/2020 unter dem Vorbehalt der Inbetriebnahme der Elektrifizierung. Vorgesehen sind stündliche RE München-Memmingen, nach Möglichkeit bis Lindau durchgebunden. Zwischen Memmingen und Lindau wünscht man sich auch den Stundentakt im Regionalverkehr.
Welche Fahrzeuge zum Einsatz kommen, wird das EVU bestimmen, welches die Ausschreibung gewinnt. Das können je nach geforderter Anzahl Sitzplätze einstöckige Triebzüge sein wie Flirt3, Talent 2, Coradia Continental oder was es da sonst noch so gibt. Falls die Anzahl Sitzplätze Doppelstockzüge erforderlich machen, stehen Twindexx Vario, Kiss oder Desiro HC zur Auswahl. Die Regionalzüge werden nicht bogenschnell fahren, also grösstenteils nur 140 km/h und nicht wie die EC mit 160 km/h verkehren.
Für Lindau-Friedrichshafen-Ulm sind in einem ersten Schritt auch Bestandsfahrzeuge vorgesehen, jedoch mit Mindeststandards, sodass einfach die alten n-Wagen rausfliegen. Da werden wohl die jetzigen Dostos einfach mit elektrischen Traxx-Loks statt 218 bespannt. Später kommt dann noch eine vollständige Neuausschreibung der NVBW dieser Verkehre.
Die Leistungen der VT611 werden dann aber stark zusammengestrichen, so entfällt dann natürlich die Durchbindung der IRE aus Basel ab Friedrichshafen weiter nach Ulm, wenn da mal der Strom eingeschaltet werden kann. Verschiedene Regionalbahnen werden dann da auch mit einstöckigen elektrischen Triebzügen fahren.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Der SBB FV-Dosto.
Danke für die Info
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Samstag, 15.08.2015, 12:46 (vor 3968 Tagen) @ Twindexx
- kein Text -
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 13.08.2015, 11:58 (vor 3970 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Nochmal: Speisewagen, Bayernlüftung.
Auch damit könnten weitere Garnituren ausgestattet bzw. nachgerüstet werden. Kostet Geld, wäre mit Willen aber machbar.
Nein, es sind keine zusätzlichen Speisewagen dafür verfügbar, egal wieviel Geld man haben mag. Und weitere Wagen mit Bayernlüftung für nur fünf Jahre umzubauen, ist nunmal nicht sinnvoll.
München - Basel über Karlsruhe bringt Fahrgästen aus Memmngen, Lindau, Bregenz, St. Gallen u.a. genau was?
EC 191 und 192 stehen ab kommendem Fahrplan sogar in direkter, zeitnaher Konkurrenz zu IC 2265 und 2264. Dennoch haben beide ihre Berechtigung.
Auch wenn die EC ab 2020 Richtung Biel statt Basel durchgebunden werden, wäre m.M. der Aufwand für die Durchbindung aller EC für fünf Jahre, die Attraktivitätssteigerung wert.
Nein, der Aufwand wäre es nicht Wert. Du unterschätzt hier den Aufwand und überbewertest den Nutzen.
Schnelligkeit ist nicht alles. Direktverbindungen und Fahrpreis sind für die meisten Fahrgäste wichtiger, als 20 Minuten mehr oder weniger. Siehe Beliebtheit der Fernbusse. Wenn Du den Leuten etwas von "bequem Umsteigen" erzählst, zeigen die dir den "Vogel". ;)
Das ist halt ein Mentalitätsunterschied Deutschland/Schweiz. In der Schweiz ist Umsteigen völlig akzeptiert. Die Knotenbahnhöfe sind auf bequemes und einfaches Umsteigen optimiert. Zürich HB hat neben den Kopfperron ganze drei unterirdische Passagen, um vom einen Perron zum anderen zu gelangen. In München Hbf ist dagegen ein Museumsbahnhof ohne Unterführung. Die Petition für eine Unterführung in München Hbf war lange überfällig, traurig brauchts dafür überhaupt eine Petition.
Die S-Bahn fährt im 20 Minuten Takt, teilweise sogar 10 Minuten Takt.
Unmöglich so ohne Überholung oder Blockabstand-Konflikt komplett durchzukommen, erstrecht nicht mit 160 km/h.
Das mit 160 km/h zwischen Geltendorf und Pasing glaub ich immer noch nicht. Die ABS 48 sieht keine Baumassnahme zwischen Geltendorf und München vor. Zwischen Geltendorf und Buchloe ist 160 km/h vorgesehen.
Der 10-min-Takt der S-Bahn geht denn sonst auch nur bis Buchenau und einige weiterfahrenden S-Bahnen fahren glaube ich nur bis Grafrath statt Geltendorf. So ergeben sich Trassierungskonflikte eigentlich nur zwischen Buchenau und Pasing.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 13.08.2015, 18:59 (vor 3970 Tagen) @ Twindexx
Nein, es sind keine zusätzlichen Speisewagen dafür verfügbar, egal wieviel Geld man haben mag. Und weitere Wagen mit Bayernlüftung für nur fünf Jahre umzubauen, ist nunmal nicht sinnvoll.
Umlauftechnisch Prioritäten setzen und eine andere Linie entsprechend herunterstufen.
Wirtschaftlich wäre es nicht, aber das ist auch zugegebenermaßen nicht meine Denkweise. Kundenfreudlichkeit geht bei mir über Wirtschaftlichkeit. Gemeinwohl statt Gewinn.
Nein, der Aufwand wäre es nicht Wert. Du unterschätzt hier den Aufwand und überbewertest den Nutzen.
Ein sauberer, einheitlicher Takt ist ansonsten in der Schweiz doch so wichtig. Warum nicht auch München - Zürich - Basel?
Die Fahrzeiten sind einheitlich ja, aber es geht nichts über Direktverbindungen.
Das ist halt ein Mentalitätsunterschied Deutschland/Schweiz. In der Schweiz ist Umsteigen völlig akzeptiert. Die Knotenbahnhöfe sind auf bequemes und einfaches Umsteigen optimiert. Zürich HB hat neben den Kopfperron ganze drei unterirdische Passagen, um vom einen Perron zum anderen zu gelangen. In München Hbf ist dagegen ein Museumsbahnhof ohne Unterführung. Die Petition für eine Unterführung in München Hbf war lange überfällig, traurig brauchts dafür überhaupt eine Petition.
In Deutschland ist dem nicht so. "Bequem" und "Umsteigen" ist ein Wiederspuch insich.
München Hbf ist kein klassischer Umsteigebahnhof. Der Anteil der Fahrgäste, die München als Start/Ziel haben liegt m.E. bei über 50%. Darum gibt es auch kaum Züge, die dort nicht beginnen oder enden.
Mit der zweiten S-Bahn Stammstrecke könnte man zusätzlich eine Querunterführung zwischen den beiden Flügelbahnhöfen und Zugang zu allen Bahnsteigen der Haupthalle bauen.
Das mit 160 km/h zwischen Geltendorf und Pasing glaub ich immer noch nicht. Die ABS 48 sieht keine Baumassnahme zwischen Geltendorf und München vor. Zwischen Geltendorf und Buchloe ist 160 km/h vorgesehen.
Das ist ja logisch, dass im Rahmen der ABS 48 dort nichts mehr gebaut werden muss, weil der 160 km/h-Ausbau Pasing - Kaufbeuren, sowie Hergatz - Lindau bereits 2011 erfolgt ist.
Die 160 km/h werden von den RE 31XX München <-> Kempten mit BR 612 und den RE-D mit BR 245 bei Verspätungen heuer auch ausgefahren - auch zw. Pasing und Geltendorf, soweit es die S-Bahn zulässt. Pünktliche Züge fahren jedoch betrieswirtschaftlich d.h. abschnittsweise nur ~100 km/h, da die Fahrzeitreserven sehr hoch sind und um nicht auf die S-Bahn aufzulaufen.
Dass die Twindexx die 160 km/h durchgehend ausfahren können, ist anhand der 35 Minuten Fahrzeit München - Buchloe trotz Elektr. die für 2x210 mit SBB-Wagen schonmal mit 34 Minuten berechnet wurde, naturlich unwahrscheinlich, wie ich ja schon mehrmals geschrieben habe. Technisch lassen es Fahrzeug und Strecke zu. Wegen dem Mischverkehr ohne Expresstrasse aber unrealistisch. Sonst könnten die EC München - Buchloe in 32 Minuten oder weniger (ohne Reserve bis ca. 29 Min.) fahren.
Der 10-min-Takt der S-Bahn geht denn sonst auch nur bis Buchenau und einige weiterfahrenden S-Bahnen fahren glaube ich nur bis Grafrath statt Geltendorf. So ergeben sich Trassierungskonflikte eigentlich nur zwischen Buchenau und Pasing.
Richtig. Dennoch leider nicht genug, um Fernzüge planmäßig ungehindert durchfahren lassen zu können, ohne den S-Bahn Takt weiter zu beeinflussen.
Das ginge nur mit Expresstrasse und gegen den Wiederstand der BEG und des MVV (die sich jedoch der SBB unterordnen müssten).
Kostet halt mehr: Streckenkategorie F3 3,10 € x Produktfaktor Expresstrasse-PV 1,80 € = 5,58 €/Km (ab 2016). Takttrasse kostet nur 5,11 € /Km. Dazu kommt evtl. noch NT-Zuschlag.
Da 1h 50min ab/bis Grenze D/A auch so erreicht werden, ist das auch nicht nötig. Der Nachteil ist, dass sich die Kurzwende in München nicht ausgehen wird.
Der erste RE nach einer Streckensperrung, der dadurch eine komplett freie Trasse hatte, (RE 57406 am 26.04.15, BR 218 mit n, 140 km/h) konnte von Pasing bis Geltendorf die Verspätung von 16 auf 10 Minuten reduzieren. Das macht deutlich wie sehr der Mischbetrieb die Züge planmäßig behindert.
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Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 13.08.2015, 23:50 (vor 3969 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Umlauftechnisch Prioritäten setzen und eine andere Linie entsprechend herunterstufen.
Wirtschaftlich wäre es nicht, aber das ist auch zugegebenermaßen nicht meine Denkweise. Kundenfreudlichkeit geht bei mir über Wirtschaftlichkeit. Gemeinwohl statt Gewinn.
Ist ja ein tolles Anspruchsdenken. Man hätte gar nie damit anfangen sollen, überhaupt einen EC nach Basel zu führen, wäre diese Diskussion gar nie erst entstanden. Der Gedanke ist ja, dass wenn sich so eine Möglichkeit schon bietet, einzelne EC durchzubinden, man sie den Kunden auch anbietet. Aber anstatt dass die Kunden dann kommen, und sich freuen: «Hey cool, man lässt nicht stur alle EC in Zürich enden weil das eben so sein muss sondern einmal am Tag kann man direkt durchfahren», wird gemotzt was das Zeug hält. Ja wenns nicht passt, lassen wir es eben wieder bleiben.
Wie kommst du darauf, dass die anderen Linien weniger wichtig wären (sind sie nämlich absolut nicht!)? Der Einsatz erfolgt natürlich gemäss grösstem Fahrgastnutzen. Und auch wenn du es gerne so hättest, eine Verlängerung aller EC nach Basel ist das ganz sicher nicht. Ein Speisewagen ist sowieso immer ein Draufzahlgeschäft, eine Servicekomponente, welche im Fahrpreis teilweise bereits enthalten ist.
Die restlichen Speisewagen fahren EC 2,6-9, also um die EC-Qualiätskriterien zu erfüllen, sowie IC Basel-Chur/Interlaken/Brig, welches alle wichtige direkte Takt-IC sind. Die werden auf gar keinen Fall zum IR zurückgestuft, dafür sind die viel zu wichtig und dort zu gut besucht. Der IR Basel-St. Gallen ist und bleibt nunmal ein B-Produkt.
Ein sauberer, einheitlicher Takt ist ansonsten in der Schweiz doch so wichtig. Warum nicht auch München - Zürich - Basel?
Da müsste man nach München zuerst mal einen Takt einführen. Das sind vier Einzelzugpaare irgendwie am Tag verteilt, welche sehr weit davon entfernt sind, in irgendeiner Form als Takt bezeichnet zu werden. Der Takt wird dann mit der Elektrifizierung eingeführt. Und dann wird daraus auch die konsequente Durchbindung resultieren.
Da 1h 50min ab/bis Grenze D/A auch so erreicht werden, ist das auch nicht nötig. Der Nachteil ist, dass sich die Kurzwende in München nicht ausgehen wird.
Eine Kurzwende wird es nie geben. Auch wenn es mal irgendwann eine fünf Minuten kürzere Fahrzeit gäbe, würde man mit einer überschlagenen Wende von 2h 10min arbeiten. Die Kurzwende hat mit den Gäubahnzügen in Stuttgart schon nicht funktioniert, das wird man auf keinen Fall wieder so einrichten.
Grüsse uas der Ostschweiz.
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Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Alexander, Mittwoch, 05.08.2015, 08:38 (vor 3978 Tagen) @ 218 466-1
Die RB (Ulm-) Memmingen - Sigmaringen müsste leicht an die EC angepasst werden, in Kißlegg drei Minuten früher von Memmingen bzw. vier Minuten später nach Memmingen.
dies mag vielleicht auf einer Modelleisenbahn ohne richtige Uhr funktionieren, aber meines wissens werden Fahrpläne nicht pi mal Daumen erstellt, sondern realistische Zeiten hinterlegt.
Das die Fahrzeiten (und Frequenz) nicht optimal sind und definitiv verbessert werden müssen ist vollkommen klar.
(Sieht man zum einen an den Fluggastzahlen mit Direktziel München <> Zürich und in letzter Zeit auch erheblichen Geschäftsreiseverkehr in den Fernbussen München <> Zürich)
Aber da du ja so ein Verfechter davon bist, dass die DB den EC mit Absicht unattraktiv macht, erkläre mir wie du einerseits die RB von Kißlegg nach Memmingen um 4 Minuten nach hinten verschieben und gleichzeitig die RB Memmigen - Kißlegg um 3 Minuten vorverlegen möchtest, wenn die derzeitige Ankunft der RB in Memmingen :59 und die Abfahrt nach Kißlegg um :00 ist?
Springt der eine Zug über den anderen einfach drüber?
Immerhin gibt es die nächste Kreuzungsmöglichkeit bei denn derzeitigen Infrastruktur-/Fahrplanbedingungen erst in Aichstetten (immerhin 17 Minuten von Memmigen entfernt)
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 05.08.2015, 17:05 (vor 3978 Tagen) @ Alexander
bearbeitet von 218 466-1, Mittwoch, 05.08.2015, 17:07
Aber da du ja so ein Verfechter davon bist, dass die DB den EC mit Absicht unattraktiv macht, erkläre mir wie du einerseits die RB von Kißlegg nach Memmingen um 4 Minuten nach hinten verschieben und gleichzeitig die RB Memmigen - Kißlegg um 3 Minuten vorverlegen möchtest, wenn die derzeitige Ankunft der RB in Memmingen :59 und die Abfahrt nach Kißlegg um :00 ist?
Springt der eine Zug über den anderen einfach drüber?
Immerhin gibt es die nächste Kreuzungsmöglichkeit bei denn derzeitigen Infrastruktur-/Fahrplanbedingungen erst in Aichstetten (immerhin 17 Minuten von Memmigen entfernt)
Tannheim geht auch. Nur 6 Min. von Memmingen entfernt.
Ja ich weiß, dass Gleis 2 erst wieder einenen Bahnsteig erhalten müsste.
Alternative wäre die Verschiebung um eine Stunde.
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Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
guru61, Arolfingen, Donnerstag, 06.08.2015, 07:37 (vor 3977 Tagen) @ Twindexx
Hoi,
Eine Alternative wäre, die Züge, unter Aufgabe des Haltes in St. Gallen, über Romanshorn VL zu führen.
Deswegen hat man dann von Winterthur nach Zürich immernoch keine separate Trasse. Dann wäre einfach immer in Winterthur Endstation, was eh keinem in den Sinn käme. Ganz abgesehen davon, dass der Halt in St. Gallen als wichtigster und grösster Knoten in der Ostschweiz nirgends zur Diskussion steht und bis jetzt jeder EC bei Umleitung via Romanshorn Verspätung kassiert hat, also ohne Halt via Romanshorn länger brauchte als mit Halt in St. Gallen.
Dieses Regime hatte man seinerzeit gemacht, wenn der ICE TD zuwenig Maschinensätze hatte, um die Steigung nach St. Gallen zu bewältigen. Ob man Trassen hat, kann ich nicht abschliessens beurteilen. Nur fällt mir auf, dass den ganzen Tag über 1-2 Güterzugstrassen zwischen Winterthur und Effretikon freigehalten sind. Vielleicht müsste man sich überlegen, ob Güterzüge nicht über Bülach - Eglisau- Koblenz umgeleitet werden könnten.
Mir als reidenser ist das Umsteigen verhasst. Vor Allem wegen des Gepäcks.
Es stellt sich nun die Frage, ob man den Ganzen Zug zum umsteigen zwingen muss, oder ob man nur die Reisenden nach St. Gallen "belästigt". Gerade die Reisenden zum Flughafen sind weniger weniger Zeit-, doch mehr Umsteigesensibel.
Im Uebrigen entnehme ich dienem Votum, dass ein Dispozug also in St. Gallen stationiert sein wird.
Gruss Guru
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 06.08.2015, 16:39 (vor 3977 Tagen) @ guru61
Hoi,
Dieses Regime hatte man seinerzeit gemacht, wenn der ICE TD zuwenig Maschinensätze hatte, um die Steigung nach St. Gallen zu bewältigen.
Weil es da nicht anders ging. Ist aber sonst nur bei Streckensperren der Fall. Es ist ein Unterschied, ob es sich um einen Ereignisfall handelt oder eine Trasse im Jahresfahrplan bereits berücksichtigt werden soll.
St. Gallen wird nach Möglichkeit immer angefahren.
Ob man Trassen hat, kann ich nicht abschliessens beurteilen. Nur fällt mir auf, dass den ganzen Tag über 1-2 Güterzugstrassen zwischen Winterthur und Effretikon freigehalten sind. Vielleicht müsste man sich überlegen, ob Güterzüge nicht über Bülach - Eglisau- Koblenz umgeleitet werden könnten.
Im Jahresfahrplan muss eine Mindestzahl an Güterzugtrassen berücksichtigt werden, das ist so (teilweise auch Vorgabe BAV). Zwischen Turgi und Spreitenbach durch Baden-Wettingen diese Güterzüge unterzubringen, wenn sie über Koblenz in den Rangierbahnhof Limmattal reinkommen, ist genauso schwierig. Und dann sind viele Güterzüge auch direkte ohne Fahrtrichtungswechsel von Start bis Ziel, die gehen auch schlecht via Koblenz weil man da ausser bei Zielen im Raum Basel irgendwo wegen des Fahrtrichtungswechsels rangieren müsste, was die Fahrzeit dieser Güterzüge deutlich verlängert und den Betriebsaufwand auch vergrössert und gerade das letzte bei SBB Cargo ein grosses Thema ist, da es da auch um Geld geht.
Unter dem Strich ist dieser Vorschlag nicht umsetzbar.
Mir als reidenser ist das Umsteigen verhasst. Vor Allem wegen des Gepäcks.
Es stellt sich nun die Frage, ob man den Ganzen Zug zum umsteigen zwingen muss, oder ob man nur die Reisenden nach St. Gallen "belästigt". Gerade die Reisenden zum Flughafen sind weniger weniger Zeit-, doch mehr Umsteigesensibel.
Spielt aber keine Rolle, ob du in St. Gallen oder Winterthur umsteigen musst, wenn man es sowieso tun muss. Bei Auslassung von St. Gallen würde er einfach planmässig in Winterthur enden, man müsste immer umsteigen. Bei Fahrt mit Halt via St. Gallen einfach nur bei entsprechender Verspätung (was also definitiv die bessere Option ist).
Im Uebrigen entnehme ich dienem Votum, dass ein Dispozug also in St. Gallen stationiert sein wird.
Nicht direkt, ich habe das aber bereits geschrieben: http://www.ice-treff.de/index.php?id=367508
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Der SBB FV-Dosto.
? zu Bauarbeiten via Kempten 2016
Junior, Montag, 03.08.2015, 19:17 (vor 3980 Tagen) @ Twindexx
EC 196/197 werden dann von Anfang April bis Ende Oktober 2016 noch via Memmingen umgeleitet wegen einer langen Streckensperre via Kempten. Das wird zu anderen Abfahrtszeiten in München führen.
Was sind denn da für Bauarbeiten und auf welchem Streckenabschnitt genau?
! zu Bauarbeiten via Kempten 2016
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 03.08.2015, 19:49 (vor 3980 Tagen) @ Junior
Was sind denn da für Bauarbeiten und auf welchem Streckenabschnitt genau?
Tunnel Oberstaufen.
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Danke
Junior, Montag, 03.08.2015, 19:53 (vor 3980 Tagen) @ 218 466-1
- kein Text -
SEV bei Geltendorf und Fürstenfeldbruck
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Dienstag, 04.08.2015, 15:51 (vor 3979 Tagen) @ 218 466-1
Aktuell war am vergangenen Wochenende ein SEV bei Geltendorf und ab Buchenau (Fürstenfeldbruck West).
Statt des ALEX ging es mit VT612 ab Buchloe weiter.
Das dauert noch länger und hat mit genanntem nix zu tun ;-)
Matze86, München, Dienstag, 04.08.2015, 16:09 (vor 3979 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
- kein Text -
Zu SEV und Verspätungen im allgemeinen
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Mittwoch, 12.08.2015, 20:32 (vor 3971 Tagen) @ Matze86
Desweiteren gab es an dem gleichen Sonntag viermal einen SEV zwischen Garmisch und München, weshalb die Reise erst umgeplant wurde.
Kommt jetzt eigentlich die ABS 38 München - Mühldorf - Freilassing mit einem NKV von 1,22? Wir haben hier Busprojekte mit einem NKV von 14.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 03.08.2015, 23:45 (vor 3979 Tagen) @ Twindexx
Die Taktintegration der EC wird nun dafür sorgen, dass dasselbe Dispozug-Modell wie bei jeder anderen Schweizer Zugsverbindung auch bei den EC angewendet wird. Dies kann täglich bei den ICE in Basel beobachtet werden, wie verspätetete ICE durch pünktliche Ersatzzüge ersetzt werden und der ICE in Basel SBB endet. Bei den EC München-Zürich wird nun ab Dezember dasselbe auch in St. Gallen stattfinden. Spätestens bei einer Verspätung von 10 bis 15 Minuten aus dem Ausland wird in St. Gallen eine abgestellte Komposition aktiviert, die dann pünktlich den EC ersetzt und der EC endet dann in St. Gallen während die Reisenden aus dem EC dann mit dem Takt-ICN 30 Minuten später weiterreisen können.
Kriegt dann St. Gallen einen SBB-Dispozug, oder werden da lustig Parks getauscht?
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 04.08.2015, 14:36 (vor 3979 Tagen) @ JeDi
Hoi,
Kriegt dann St. Gallen einen SBB-Dispozug, oder werden da lustig Parks getauscht?
Die städtischen Grünanlagen werden natürlich nicht getauscht. ;-P
Spass beiseite: Es wird genommen, was da ist. Auf den IR wird sowieso alles mögliche zum Einsatz kommen, meistens unverpendelte Wagenkomps, aber auch mal ein ICN und zur HVZ ein IC2000-Pendel. Weil nicht jeder EC nach München auch in derselben Stunde einen Gegen-EC aus München hat und weil die ICN unter Tags geschwächt verkehren, wird da in St. Gallen immer irgendeine taugliche Komposition rumstehen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 12.08.2015, 19:11 (vor 3971 Tagen) @ Twindexx
Hoi,
Kriegt dann St. Gallen einen SBB-Dispozug, oder werden da lustig Parks getauscht?
Die städtischen Grünanlagen werden natürlich nicht getauscht. ;-P
Kennt man den Begriff "Wagenpark" in der Schweiz nicht?
Spass beiseite: Es wird genommen, was da ist. Auf den IR wird sowieso alles mögliche zum Einsatz kommen, meistens unverpendelte Wagenkomps, aber auch mal ein ICN und zur HVZ ein IC2000-Pendel. Weil nicht jeder EC nach München auch in derselben Stunde einen Gegen-EC aus München hat und weil die ICN unter Tags geschwächt verkehren, wird da in St. Gallen immer irgendeine taugliche Komposition rumstehen.
Das meinte ich so in etwa ;)
Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember.
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 12.08.2015, 23:57 (vor 3970 Tagen) @ JeDi
Hoi,
Kennt man den Begriff "Wagenpark" in der Schweiz nicht?
Ist wie die Baureihe, gibts hier nicht oder zumindest nicht in dieser Bedeutung. Dafür gibts dann eben die Komposition, abgekürzt Komp im Singular oder Komps im Plural. Die Baureihe ist einfach der Fahrzeugtyp, kurz Typ, oder série. Der Begriff Wagenpark taucht als Synonym zu Wagenflotte noch auf. Damit sind aber eben keine einzelnen Züge gemeint, sondern immer die Gesamtzahl an beim EVU vorhandenen Wagen. Natürlich könnte man den SBB-Wagenpark, also die SBB-Wagenflotte, zu einem einzigen Zug zusammenstellen, würde dann am Stück von Olten via Luzern und Meggen bis Immensee reichen. Das überschreitet glaube ich die vorhandenen Perronlängen ein wenig. ;-)
Grüsse aus ICN 545.
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