über kompensationseinsparende Fahrplanstrickerei und Chaos (Allgemeines Forum)
Maggus, Ravensburg (Württ), Donnerstag, 06.08.2009, 15:20 (vor 6190 Tagen)
zwischen Düsseldorf und FRA Airport:
fangen wir chronologisch an: Oberzell - Ulm, keine besonderen Vorkommnisse. Ulm-Karlsruhe im TGV. War sehr voll, aber die Sitzgruppe neben dem Speisewagen war leer und unreserviert (wie erkennt man unreservierte Plätze? Anscheinend soll die Sitznummer in der Armlehne auf Kophöhe nicht aufleuchten, sagte eine Französin).
Nach Straßburg war es uns zu teuer (trotz D-Pass Ticket ab karlsruhe plus Reservierung), da fahr ich lieber via Schwarzwaldbahn nach Straßburg und zahl erst ab Kehl (Gr).
Nächstes Ziel Frankfurt-Zeppelinheim.
Hier an dieser Stelle sei mal das Fraport-Management getadelt. Uns Spottern eine Baustelle vor die Nase zu knallen, und da irgendein Gebäude - vermutlich fürs Terminal 3 - hochzuziehen, ist eine Frechheit und eine Zumutung!
nach einem ordentlichen Fußmarsch und Fahrt im Skyline zum T1 und Fußmarsch zum Fernbf stiegen wir in einen ICE (halb zwei) nach Düsseldorf. Weiterfahrt nach Venlo. Eingesetzt wurde ein Zug mit Silberlingen, schade! ;-)
Zurück aus Venlo das pure Chaos in Düsseldorf: ICE 727 und "mein" 613 wurden auf anderen Bstg. angekündigt. Der 727 konnte den Bf nicht verlassen wegen Stellwerkstörung in Köln. Ein zweites Mal wurden wir (für den 613) auf ein anderes Gleis verwiesen. Kommentar eines Mitreisenden aus Mannhein mit Nadelstreifen und Kravatte:"Ich renn mir hier den Arsch ab und schwitze wie Sau!"
Letztendlich kam dort unser Zug und verliess Düsseldorf mit +25.
Da in Köln mehrere Züge mit Halt in Montabaur & Limburg gestrichen wurden, hielt unser Zug extra nochmal dort. Das war mir nun egal, da 40 Minuten eh nicht mehr aufgeholt werden!
Das nächste Chaos in FRA Flughafen. Eine Frau zum F-Hauptbahnhof stieg zu, da ihr Zug (der 727) für dieses Gleis angekündigt wurde, jedoch unserer einfuhr.
Es folgte eine lebhafte Diskussion mit dem Personal im Zug. In der Anfahrt auf Mannheim wurde extra als Anschluss ein ICE nach Hamburg angekündigt: über FRANKFURT AM MAIN HAUPTBAHNHOF (wurde extra laut betont!!!*g*) von Gleis ZWEI(!!!!)
In der Vorfreude auf 10€ Entschädigung und bereits das Formular fast ausgefüllt, musste ich feststellen: Mein geplanter Anschlusszug 21:12 Uhr ab Ulm - 22:12 Uhr in Ravensburg; mein tatsächlicher Zug: 22:12 Uhr ab Ulm 23:10 Uhr in Ravensburg, seit Fpl-wechsel im Juni!!, die wissen schon warum!!, trotz 1 zusätzlichem Halt in Erbach! Der leicht verspätete ICE 693 spielte mir noch in die Karten: Abfahrt in Ulm mit +4.
Anscheinend hat der Tf einen Anruf von der TP bekommen, alles aus der 611er Kiste rauszuholen. Er ließ es laufen! In Aulendorf pünktlich angekommen und abgefahren, und pünktlich in Ravensburg.
Naja, was soll ich sagen: Fahrgastrechteformular liegt schon in der Tonne und von den ganzen Bahnhöfen ab Köln-Deutz bis Kaldenkirchen war ich architektonisch und vom Ambiente her nicht wirklich angezogen. Hatte das typisch clichéhafte Siff-Flair von Ruhrpottbahnöfen (will euch da natürlich nicht auf den Schlips treten, aber mir haben die ganzen Bahnhöfe nicht sonderlich zugesagt). Als "Bahnhöfe mit Nachholbedarf" fallen mir hier Laupheim(West) ein.
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Steffen, Donnerstag, 06.08.2009, 15:29 (vor 6190 Tagen) @ Maggus
Naja, was soll ich sagen: Fahrgastrechteformular liegt schon in der Tonne
Vielleicht rückt man deshalb das Verspätungsformular sparsam heraus? *nachdenk*
und von den ganzen Bahnhöfen ab Köln-Deutz bis Kaldenkirchen war ich architektonisch und vom Ambiente her nicht wirklich angezogen. Hatte das typisch clichéhafte Siff-Flair von Ruhrpottbahnöfen
Und das, wo Du nicht mal im Ruhrpott warst :D
Tipp: Die Bahnhöfe Duisburg, Essen, Recklinghausen. Immer eine Reise wert^^
--
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ICE615, Donnerstag, 06.08.2009, 15:41 (vor 6190 Tagen) @ Steffen
Naja, was soll ich sagen: Fahrgastrechteformular liegt schon in der Tonne
Vielleicht rückt man deshalb das Verspätungsformular sparsam heraus? *nachdenk*
und von den ganzen Bahnhöfen ab Köln-Deutz bis Kaldenkirchen war ich architektonisch und vom Ambiente her nicht wirklich angezogen. Hatte das typisch clichéhafte Siff-Flair von Ruhrpottbahnöfen
Und das, wo Du nicht mal im Ruhrpott warst :DTipp: Die Bahnhöfe Duisburg, Essen, Recklinghausen. Immer eine Reise wert^^
Hagen und Dortmund sind auch nicht schlecht, aber Essen ist einfach nur unbeschreiblich. Die Bauarbeiten kommen kein Stück voran, zur U-Bahn läuft man dreimal so lange wie vorher, für Behinderte und Menschen mit Kinderwagen ist es schlimmer als vorher und Service kennt man auch nur auf dem Papier.
Da helfen auch keine Plakate, auf denen Max Maulwurf um Entschuldigung und Verständnis bettelt.
57,5-Minuten-Takt...
JanKrohn, Vaals (NL), Donnerstag, 06.08.2009, 15:52 (vor 6190 Tagen) @ Maggus
...wäre logistisch am sinnvollsten; dann wäre nach 24 Stunden keine Abweichung nötig. ;-)
(Ob uns so etwas ab Dezember noch öfter erwartet...?)
Gruß,
Jan
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kindergärtner, Donnerstag, 06.08.2009, 16:05 (vor 6190 Tagen) @ Maggus
Zurück aus Venlo das pure Chaos in Düsseldorf: ICE 727 und "mein" 613 wurden auf anderen Bstg. angekündigt. Der 727 konnte den Bf nicht verlassen wegen Stellwerkstörung in Köln. Ein zweites Mal wurden wir (für den 613) auf ein anderes Gleis verwiesen.
Wenn für dich die Abfahrt eines ICE von einem anderen, als dem ursprünglich vorgesehenen Gleis bereits pures Chaos ist, solltest du zur Nervenschonung und als Spotter sowieso vielleicht doch besser den Kranich DUS-FRA-FDH nehmen.
In der Vorfreude auf 10€ Entschädigung und bereits das Formular fast ausgefüllt, musste ich feststellen: Mein geplanter Anschlusszug 21:12 Uhr ab Ulm - 22:12 Uhr in Ravensburg; mein tatsächlicher Zug: 22:12 Uhr ab Ulm 23:10 Uhr in Ravensburg, seit Fpl-wechsel im Juni!!, die wissen schon warum!!, trotz 1 zusätzlichem Halt in Erbach! Der leicht verspätete ICE 693 spielte mir noch in die Karten: Abfahrt in Ulm mit +4.
Anscheinend hat der Tf einen Anruf von der TP bekommen, alles aus der 611er Kiste rauszuholen. Er ließ es laufen! In Aulendorf pünktlich angekommen und abgefahren, und pünktlich in Ravensburg.
Da müsstest du dich dann auch nicht über eine entgangene Entschädigung wegen einer knapp einstündigen Verspätung grämen. Denn damit die LH dir in so einem Falle etwas Kohle rüberwachsen lässt, müssen es schon mehrere Stunden sein. Bis dahin kannst du ja eifrig Entschädigungen aus Zugverspätungen sammeln und ansparen. Vielleicht reichts dann auch eines Tages für ein Flugticket.
über kompensationseinsparende Fahrplanstrickerei und Chaos
ICE615, Donnerstag, 06.08.2009, 16:15 (vor 6190 Tagen) @ kindergärtner
Zurück aus Venlo das pure Chaos in Düsseldorf: ICE 727 und "mein" 613 wurden auf anderen Bstg. angekündigt. Der 727 konnte den Bf nicht verlassen wegen Stellwerkstörung in Köln. Ein zweites Mal wurden wir (für den 613) auf ein anderes Gleis verwiesen.
Wenn für dich die Abfahrt eines ICE von einem anderen, als dem ursprünglich vorgesehenen Gleis bereits pures Chaos ist, solltest du zur Nervenschonung und als Spotter sowieso vielleicht doch besser den Kranich DUS-FRA-FDH nehmen.
In der Vorfreude auf 10€ Entschädigung und bereits das Formular fast ausgefüllt, musste ich feststellen: Mein geplanter Anschlusszug 21:12 Uhr ab Ulm - 22:12 Uhr in Ravensburg; mein tatsächlicher Zug: 22:12 Uhr ab Ulm 23:10 Uhr in Ravensburg, seit Fpl-wechsel im Juni!!, die wissen schon warum!!, trotz 1 zusätzlichem Halt in Erbach! Der leicht verspätete ICE 693 spielte mir noch in die Karten: Abfahrt in Ulm mit +4.
Anscheinend hat der Tf einen Anruf von der TP bekommen, alles aus der 611er Kiste rauszuholen. Er ließ es laufen! In Aulendorf pünktlich angekommen und abgefahren, und pünktlich in Ravensburg.
Da müsstest du dich dann auch nicht über eine entgangene Entschädigung wegen einer knapp einstündigen Verspätung grämen. Denn damit die LH dir in so einem Falle etwas Kohle rüberwachsen lässt, müssen es schon mehrere Stunden sein. Bis dahin kannst du ja eifrig Entschädigungen aus Zugverspätungen sammeln und ansparen. Vielleicht reichts dann auch eines Tages für ein Flugticket.
Da reichen auch 99 € (LH, hin und zurück), was sogar oft billiger als die Bahn ist.
Die Bahn verhält sich in puncto Verspätungsgutschein nicht sonderlich tolerant. Es ist schon eine Dreistigkeit, am ServicePoint erklärt zu bekommen, dass eine Verspätung von 57, 58 oder 59 Minuten nicht so viel Wert ist wie eine Verspätung von 61 Minuten.
Wo ist denn bitte der Unterschied? Fünf oder zehn Minuten Verspätung können ja mal vorkommen, aber eine Stunde und mehr müssen echt nicht sein.
Meistens hilft aber am ServicePoint allein schon die "Drohung", mit dem Vorgesetzen zu sprechen, um dann doch mit einer "minderwertigen" Verspätung von 58 Minuten einen Gutschein zu bekommen.
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kindergärtner, Donnerstag, 06.08.2009, 17:17 (vor 6190 Tagen) @ ICE615
Da reichen auch 99 € (LH, hin und zurück), was sogar oft billiger als die Bahn ist.
Diesen Tarif gibt es meines Wissens nicht auf Umsteigeverbindungen. Auch wird es schwierig ihn zu bekommen, wenn nicht mindestens zwei Nächste zwischen Hin- und Rückflug liegen. Aber schau mal, ob du das für DUS-FRA-FDH buchen kannst. Ich bin gespannt.
Die Bahn verhält sich in puncto Verspätungsgutschein nicht sonderlich tolerant. Es ist schon eine Dreistigkeit, am ServicePoint erklärt zu bekommen, dass eine Verspätung von 57, 58 oder 59 Minuten nicht so viel Wert ist wie eine Verspätung von 61 Minuten.
1. Frage: Wie lautet der Text der gesetzlichen Regelung zur Entschädigung bei verspätung?
Richtig, ab 60 Minuten.
2. Frage: Was ist der Unterschied zwischen zwei und vier Richtigen im Lotto?
Richtig, der gleiche wie zwischen 59 und 61 Minuten Verspätung.
Noch 'ne Frage: Mit welchem Geld werden Lottogewinne und Verspätungsentschädigungen letztendlich bezahlt?
Richtig, von denen die Lotto spielen, bzw. Bahntickets kaufen oder Züge bestellen. Bzgl. der Bahn also auch mit deinem Geld.
Nur mal so als Denkanregung.
Guter Vergleich! :) *owt*
Steffen, Donnerstag, 06.08.2009, 17:20 (vor 6190 Tagen) @ kindergärtner
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ICE615, Donnerstag, 06.08.2009, 19:09 (vor 6190 Tagen) @ kindergärtner
Da reichen auch 99 € (LH, hin und zurück), was sogar oft billiger als die Bahn ist.
Diesen Tarif gibt es meines Wissens nicht auf Umsteigeverbindungen. Auch wird es schwierig ihn zu bekommen, wenn nicht mindestens zwei Nächste zwischen Hin- und Rückflug liegen. Aber schau mal, ob du das für DUS-FRA-FDH buchen kannst. Ich bin gespannt.
Die Bahn verhält sich in puncto Verspätungsgutschein nicht sonderlich tolerant. Es ist schon eine Dreistigkeit, am ServicePoint erklärt zu bekommen, dass eine Verspätung von 57, 58 oder 59 Minuten nicht so viel Wert ist wie eine Verspätung von 61 Minuten.
1. Frage: Wie lautet der Text der gesetzlichen Regelung zur Entschädigung bei verspätung?
Richtig, ab 60 Minuten.2. Frage: Was ist der Unterschied zwischen zwei und vier Richtigen im Lotto?
Richtig, der gleiche wie zwischen 59 und 61 Minuten Verspätung.Noch 'ne Frage: Mit welchem Geld werden Lottogewinne und Verspätungsentschädigungen letztendlich bezahlt?
Richtig, von denen die Lotto spielen, bzw. Bahntickets kaufen oder Züge bestellen. Bzgl. der Bahn also auch mit deinem Geld.Nur mal so als Denkanregung.
Dein Denkvermögen hat sich wohl seit dem Verlassen des Kindergartens nicht wirklich weiterentwickelt, "kindergärtner".
Ganz egal, wie die gesetzliche Regelung aussieht, ist es an den Verantwortlichen bei der Bahn, kundenfreundliche Regelungen zu treffen, die eine Verspätung so gut es geht ausgleichen. Dazu zu zählen Entschädigungen, die ab einer Verspätung, die über 10-15 Minuten hinausgeht, gezahlt bzw. geleistet werden. Man könnte zum Beispiel für Verspätungen zwischen 20 und 30 Minuten kostenlose Getränke verteilen und ab 30 Minuten für jede Viertelstunde eine Fahrpreisrückerstattung von 10% zahlen. Dann bekommt man halt mit 55 Minuten 20% und mit 65 Minuten Verspätung 30% des Fahrpreises zurück, steht jedoch mit 57 MInuten vor einem zu 100% bezahlten Ticket und einer sehr mangelhaft erbrachten Leistung.
Dein Vergleich mit dem Lotto hinkt ganz selbstverständlich, da meiner Meinung nach das Funktionieren eines Fahrplans kein Glücksspiel sein sollte.
Außerdem darf man die Verspätungsgutscheine nicht als Leistung ansehen, die vom Geld der Kunden bezahlt wird, sondern eher als Geldrückgabe an den Kunden, der nicht die Leistung bekommen hat, die zuvor gebucht wurde.
über kompensationseinsparende Fahrplanstrickerei und Chaos
safe go, Chemnitz, Donnerstag, 06.08.2009, 20:49 (vor 6190 Tagen) @ ICE615
bearbeitet von safe go, Donnerstag, 06.08.2009, 20:51
Dein Denkvermögen hat sich wohl seit dem Verlassen des Kindergartens nicht wirklich weiterentwickelt, "kindergärtner".
Nun gut, diese Behauptung ist dreist, aber jedem seine Meinung.
Ganz egal, wie die gesetzliche Regelung aussieht, ist es an den Verantwortlichen bei der Bahn, kundenfreundliche Regelungen zu treffen, die eine Verspätung so gut es geht ausgleichen. Dazu zu zählen Entschädigungen, die ab einer Verspätung, die über 10-15 Minuten hinausgeht, gezahlt bzw. geleistet werden. Man könnte zum Beispiel für Verspätungen zwischen 20 und 30 Minuten kostenlose Getränke verteilen und ab 30 Minuten für jede Viertelstunde eine Fahrpreisrückerstattung von 10% zahlen. Dann bekommt man halt mit 55 Minuten 20% und mit 65 Minuten Verspätung 30% des Fahrpreises zurück, steht jedoch mit 57 MInuten vor einem zu 100% bezahlten Ticket und einer sehr mangelhaft erbrachten Leistung.
Man könnte, sollte, dürfte ... Der Gesetzgeber hat sich nunmal andere "kundenfreundliche" Regelungen ausgedacht und die DB wäre nun bei weitem nicht das schwarze Schaf, das als einziges am Minimum (gesetzliche Regelungen) bleibt (was ja nicht mal zwingend zutrifft). Im Übrigen könnte man ja dann jede Störung am Rollmaterial auf die "bösen" Herstellerfirmen schieben (nein, die Bahn wartet doch ganz vorzüglich) ;-) .
Dein Vergleich mit dem Lotto hinkt ganz selbstverständlich, da meiner Meinung nach das Funktionieren eines Fahrplans kein Glücksspiel sein sollte.
Tut er meiner Meinung nach nicht (also der Vergleich), weil er (zumindest theoretisch) zutreffend auf die aktuelle Situation ist.
über kompensationseinsparende Fahrplanstrickerei und Chaos
kindergärtner, Donnerstag, 06.08.2009, 21:16 (vor 6190 Tagen) @ ICE615
Nur mal so als Denkanregung.
Dein Denkvermögen hat sich wohl seit dem Verlassen des Kindergartens nicht wirklich weiterentwickelt, "kindergärtner".
Wenn du ungezogen bist, stell' ich dich in die Ecke, Kleiner.
Dein Vergleich mit dem Lotto hinkt ganz selbstverständlich, da meiner Meinung nach das Funktionieren eines Fahrplans kein Glücksspiel sein sollte.
Passt doch genau. Die Wahrscheinlichkeit, in eine Situation zu kommen, in der eine Entschädigung fällig wird, ist in der Größenordnung sicherlich nicht anders, als die eines kleinen Lottogewinns. Und ist eine Stellwerksstörung deiner Meinung nach nicht vom Zufall abhängig, sondern etwa absichtlich herbeigeführt?
Außerdem darf man die Verspätungsgutscheine nicht als Leistung ansehen, die vom Geld der Kunden bezahlt wird, sondern eher als Geldrückgabe an den Kunden, der nicht die Leistung bekommen hat, die zuvor gebucht wurde.
Wenn sie nicht vom Geld der Kunden bezahlt werdem, von welchem Geld dann?
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ICE615, Freitag, 07.08.2009, 11:29 (vor 6189 Tagen) @ kindergärtner
Nur mal so als Denkanregung.
Dein Denkvermögen hat sich wohl seit dem Verlassen des Kindergartens nicht wirklich weiterentwickelt, "kindergärtner".
Wenn du ungezogen bist, stell' ich dich in die Ecke, Kleiner.
Ich bestell dir dann mal die Super Nanny.
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kindergärtner, Freitag, 07.08.2009, 12:04 (vor 6189 Tagen) @ ICE615
Ich bestell dir dann mal die Super Nanny.
Die hab' ich ausgebildet. Sie stimmt mit mir sicherlich überein, sich zu zweit mit einem einzelnen ungezogenen Kurzen zu befassen, sei zuviel des Guten.
Du hast übrigens die Frage, von wessen Geld die Entschädigungen denn letztendlich bezahlt werden, immer noch nicht beantwortet. Wohlgemerkt, es geht nicht darum, ob solche Entschädigungen gerechtfertigt sind oder nicht, sondern darum, woher das Geld für sie stammt.
Vertragt Euch wieder *owt*
Steffen, Freitag, 07.08.2009, 12:17 (vor 6189 Tagen) @ kindergärtner
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Mario-ICE, Donnerstag, 06.08.2009, 21:30 (vor 6190 Tagen) @ ICE615
Da reichen auch 99 € (LH, hin und zurück), was sogar oft billiger als die Bahn ist.
Diesen Tarif gibt es meines Wissens nicht auf Umsteigeverbindungen. Auch wird es schwierig ihn zu bekommen, wenn nicht mindestens zwei Nächste zwischen Hin- und Rückflug liegen. Aber schau mal, ob du das für DUS-FRA-FDH buchen kannst. Ich bin gespannt.
Die Bahn verhält sich in puncto Verspätungsgutschein nicht sonderlich tolerant. Es ist schon eine Dreistigkeit, am ServicePoint erklärt zu bekommen, dass eine Verspätung von 57, 58 oder 59 Minuten nicht so viel Wert ist wie eine Verspätung von 61 Minuten.
1. Frage: Wie lautet der Text der gesetzlichen Regelung zur Entschädigung bei verspätung?
Richtig, ab 60 Minuten.2. Frage: Was ist der Unterschied zwischen zwei und vier Richtigen im Lotto?
Richtig, der gleiche wie zwischen 59 und 61 Minuten Verspätung.Noch 'ne Frage: Mit welchem Geld werden Lottogewinne und Verspätungsentschädigungen letztendlich bezahlt?
Richtig, von denen die Lotto spielen, bzw. Bahntickets kaufen oder Züge bestellen. Bzgl. der Bahn also auch mit deinem Geld.Nur mal so als Denkanregung.
Dein Denkvermögen hat sich wohl seit dem Verlassen des Kindergartens nicht wirklich weiterentwickelt, "kindergärtner".Ganz egal, wie die gesetzliche Regelung aussieht, ist es an den Verantwortlichen bei der Bahn, kundenfreundliche Regelungen zu treffen, die eine Verspätung so gut es geht ausgleichen. Dazu zu zählen Entschädigungen, die ab einer Verspätung, die über 10-15 Minuten hinausgeht, gezahlt bzw. geleistet werden. Man könnte zum Beispiel für Verspätungen zwischen 20 und 30 Minuten kostenlose Getränke verteilen und ab 30 Minuten für jede Viertelstunde eine Fahrpreisrückerstattung von 10% zahlen. Dann bekommt man halt mit 55 Minuten 20% und mit 65 Minuten Verspätung 30% des Fahrpreises zurück, steht jedoch mit 57 MInuten vor einem zu 100% bezahlten Ticket und einer sehr mangelhaft erbrachten Leistung.
Dein Vergleich mit dem Lotto hinkt ganz selbstverständlich, da meiner Meinung nach das Funktionieren eines Fahrplans kein Glücksspiel sein sollte.
Außerdem darf man die Verspätungsgutscheine nicht als Leistung ansehen, die vom Geld der Kunden bezahlt wird, sondern eher als Geldrückgabe an den Kunden, der nicht die Leistung bekommen hat, die zuvor gebucht wurde.
Aha, nun ist also wieder die böse Bahn dran Schuld. Wer hat denn hier gefeiert und immer gefordert das es ein Gesetz zur Entschädigung von Bahnkunden geben muss damit die "Willkür" der Bahn aufhört. Nun ist es da und schon kommen die ersten und schreien nach noch mehr Entschädigung und Goodwill. Manchmal frag ich mich ernsthaft was hier abgeht.
über kompensationseinsparende Fahrplanstrickerei und Chaos
liebe70, Donnerstag, 06.08.2009, 22:19 (vor 6190 Tagen) @ Mario-ICE
Aha, nun ist also wieder die böse Bahn dran Schuld. Wer hat denn hier gefeiert und immer gefordert das es ein Gesetz zur Entschädigung von Bahnkunden geben muss damit die "Willkür" der Bahn aufhört. Nun ist es da und schon kommen die ersten und schreien nach noch mehr Entschädigung und Goodwill. Manchmal frag ich mich ernsthaft was hier abgeht.
Wir haben uns schon totgelacht, als erstmalig das nationale Recht umgesetzt wurde. Schon damals guckten die Reisenden ziemlich bedeppert als sie feststellen mußten, daß das "Recht" weniger wert war als die Kulanz.
Bei der Kulanzregelung gab es pauschal einen 10 Euro-Gutschein pro Person.
Bei der rechtlichen Regelung gab es dann 20% des Fahrpreises der einfachen Fahrt pro Fahrkarte - was fast immer weniger wert war als die Kulanzregelung. Der Reisende hatte sich eben von den ach so tollen Worten "Rechtsanspruch" und "20%" blenden lassen.
Die jetzige Regelung ist ja noch viel "besser". Manchmal ist es eben besser auf sein Recht zu verzichten und auf Kulanz zu hoffen... ;-)
Gruß, Ralf
? Generelle Verbesserung durch neue Fahrgastrechte ?
Jogi, Donnerstag, 06.08.2009, 22:31 (vor 6190 Tagen) @ liebe70
Hallo zusammen,
es wurde ja derletzt viel über die neuen Fahrgestrechte diskutiert. Zu meiner Schande gestehe ich schon mal im Voraus, dass ich mich damit noch nicht wirklich auseinander gesetzt habe - also bitte nicht hauen, wenn diese Frage schon gestellt wurde, ich habe eben mal den Diskussionthread überflogen.
Mich interessiert, was denn die neuen Rechte besser gegenüber der alten Kulanzregelung macht? Mir fällt nur auf, dass die neuen Rechte eben gesetzlich verbrieft, also einklagbar sind, dass man ach Bargeld bekommen kann und dass die ganze Reisekette (bei Eisenbahnen) und nicht nur der Fernverkehranteil beachtet wird. Zumindest die letzten zwei Punkte sehe ich als gute Verbesserungen.
Gibt es denn noch andere positive Aspekte?
Herzlichen Dank für knappe Antworten,
Jogi
? Generelle Verbesserung durch neue Fahrgastrechte ?
Steffen, Freitag, 07.08.2009, 00:25 (vor 6190 Tagen) @ Jogi
Mich interessiert, was denn die neuen Rechte besser gegenüber der alten Kulanzregelung macht? Mir fällt nur auf, dass die neuen Rechte eben gesetzlich verbrieft, also einklagbar sind, dass man ach Bargeld bekommen kann und dass die ganze Reisekette (bei Eisenbahnen) und nicht nur der Fernverkehranteil beachtet wird. Zumindest die letzten zwei Punkte sehe ich als gute Verbesserungen.
Gibt es denn noch andere positive Aspekte?
Es genügt jetzt eine Verspätung von 60 Minuten (anstatt 61 Minuten). Die eine Minute ist deshalb wichtig, weil nun schon der nächste Taktzug eine Stunde später zu spät kommt, selbst wenn dieser Pünktlich fährt.
Mehr fällt mir jetzt aber auch nicht ein.
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über kompensationseinsparende Fahrplanstrickerei und Chaos
Alexander, Freitag, 07.08.2009, 00:28 (vor 6190 Tagen) @ ICE615
Hi,
als Problem welches ich sehe, dass die EVU bei verschulden des Netzbetreibers diesen nicht in Regress nehmen können!
Sprich wenn eine Signalstörung auf der Strecke ist und der Zug sich dadurch um 90 Min. Verspätet muss das EVU zahlen, aber von DB Netz erhalten die EVU keine Cent (müssen aber noch die vollen Trassengebühren zahlen)!
Das ist wahrlich nicht das Problem des Kunden sich darum zu kümmern, aber einfach ungerecht gegenüber aller EVU.
Statt das die Bundesnetzagentur und auch der Bund da was tätigen, schwächen sie finanziell hier die EVU.
Wenn man in % die Störungen aufteilt würde ich auf folgende Verteilung kommen:
EIU (DB Netz): 50%
Fremdverschulden: 40%
Verschulden des EVU: 10%
Daher ist es schon verständlich das die EVU nur das Mindestmaß an Entschädigung zahlen.
Auch habe ich schon erlebt, dass Fernverkehrszüge freigegeben wurden weil der RE liegengeblieben war.
Ein anderer Fernverkehrszug wurde nicht freigegeben weil der Verspätungsgrund der RB Personen im Gleis waren.
Ralf sprach es schon an, vor 5 Jahren sah die Kulanzregelung wie folgt aus:
Ab 60 Min. Verspätung - 10,-€ Gutschein
Ab 120 Min. Verspätung - 25,-€ Gutschein
Sofort ausgehändigt während der Fahrt beim Zugbegleiter oder ServicePoint - wurde jeweils von einem Block abgerissen.
Das war glaube ich mit Abstand die beste!
(Wenn auch leider nur Fernverkehr)
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
über kompensationseinsparende Fahrplanstrickerei und Chaos
Mario-ICE, Freitag, 07.08.2009, 11:14 (vor 6189 Tagen) @ Alexander
Wenn man in % die Störungen aufteilt würde ich auf folgende Verteilung kommen:
EIU (DB Netz): 50%
Fremdverschulden: 40%
Verschulden des EVU: 10%
Also 10% EVU ist eindeutig zu wenig, das würde bedeuten die EVU hätten nie Probleme mit ihren Fahrzeugen. Die offiziellen Statistiken, welche vom EIU herausgegeben werden, zeigen da ein glatt anderes Bild, wobei halt der Infrasrukturbetreiber für diese Statistiken verantwortlich zeichnet und ihm bei Störungen ja quasi das Kodiersystem noch Vorteile bringt. Wer nachschauen will lädt sich die 420 mal bei deutschebahn.com runter.
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Maggus, Ravensburg (Württ), Donnerstag, 06.08.2009, 20:26 (vor 6190 Tagen) @ kindergärtner
Da reichen auch 99 € (LH, hin und zurück), was sogar oft billiger als die Bahn ist.
Diesen Tarif gibt es meines Wissens nicht auf Umsteigeverbindungen. Auch wird es schwierig ihn zu bekommen, wenn nicht mindestens zwei Nächste zwischen Hin- und Rückflug liegen. Aber schau mal, ob du das für DUS-FRA-FDH buchen kannst. Ich bin gespannt.
Biete: FDH-FRA-FCO (Roma Fiumicino) jeweils mit 4h Layover in FRA, ca. 6 Wochen im Voraus für 168€.
Immerhin gibts für Umstiege dann statt der üblichen 250 eben 500 Statusmeilen.
168€ ist nicht das doppelte von 99€, aber es gibt doppelte Meilen!
(OT) Abschweifung vom Thema
Alexander, Freitag, 07.08.2009, 00:40 (vor 6190 Tagen) @ Maggus
bearbeitet von Alexander, Freitag, 07.08.2009, 00:40
Biete: FDH-FRA-FCO (Roma Fiumicino) jeweils mit 4h Layover in FRA, ca. 6 Wochen im Voraus für 168€.
Immerhin gibts für Umstiege dann statt der üblichen 250 eben 500 Statusmeilen.
168€ ist nicht das doppelte von 99€, aber es gibt doppelte Meilen!
Und was bringen die 500 Statusmeilen für 168,-€?
Ich fliege im Februar von Ontario nach Tampa und zurück und erhalte dafür 23000 Statusmeilen und Miles and More ;-) (Der Preis für den Hin- und Rückflug in A kostet nur 350,-€)
Zusammen mit den beiden C-Flügen von München nach La Guardia und Santa Ana nach Frankfurt habe ich da in einem Monat den Silver-Status bei *Airlines erreicht ;-)
Mal sehen eigentlich will ich noch nach China vielleicht wird noch der Senator erreicht, auch wenn ich nicht dran glaube :-)
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
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Mario-ICE, Donnerstag, 06.08.2009, 21:32 (vor 6190 Tagen) @ Maggus
In der Vorfreude auf 10€ Entschädigung und bereits das Formular fast ausgefüllt, musste ich feststellen: Mein geplanter Anschlusszug 21:12 Uhr ab Ulm - 22:12 Uhr in Ravensburg; mein tatsächlicher Zug: 22:12 Uhr ab Ulm 23:10 Uhr in Ravensburg, seit Fpl-wechsel im Juni!!, die wissen schon warum!!, trotz 1 zusätzlichem Halt in Erbach! Der leicht verspätete ICE 693 spielte mir noch in die Karten: Abfahrt in Ulm mit +4.
Anscheinend hat der Tf einen Anruf von der TP bekommen, alles aus der 611er Kiste rauszuholen. Er ließ es laufen! In Aulendorf pünktlich angekommen und abgefahren, und pünktlich in Ravensburg.
In dem Absatz stecken soviele Unterstellungen, das es sich echt nicht lohnt darauf einzugehen.
OT: Entwarnung Zeppelinheim:Baustelle gibt Spotterpunkt hin
Maggus, Ravensburg (Württ), Donnerstag, 06.08.2009, 21:50 (vor 6190 Tagen) @ Maggus
aus der Fraport-Zeitung
Im Westen soll am Aussichtspunkt eine Tribüne errichtet werden, um den Beobachtern der Maschinen („Spotter“) eine bessere Aussicht zu bieten. Jetzt bringen viele von ihnen Leitern mit, um einen guten Blick auf die Jets zu erhaschen.
Der Platz an der Autobahn A 5 bei Zeppelinheim bietet zwar auch ohne Steighilfe eine recht gute Sicht, ist aber „eher unattraktiv“, wie Rainer Gomolluch von Fraport einräumt. Noch 2009 soll er neu gestaltet werden, „nicht imposant, aber zweckmäßig“. Von dort aus lässt sich dann auch der Baufortschritt am neuen Terminal 3 im Süden des Flughafens verfolgen.
![[image]](http://img194.imageshack.us/img194/8127/img1356x.th.jpg)
![[image]](http://img16.imageshack.us/img16/6200/img1359j.th.jpg)
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