Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teile 5 und 6, 30 Bilder) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 02.05.2015, 16:46 (vor 4039 Tagen)

Moin,

herzlich willkommen zu einer Doppelfolge über Deutschlands Q-Bahnhöfe.* Zu Strecke und Betrieb ist alles gesagt, wir können also gleich mit den Aufnahmen loslegen.


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1 Lassen wir zunächst 643 274 fahren.


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2 Landschaftsbild.


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3 Vorsignalbaken.


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4 Bahnsteigbild am Kilometer 1,9. Links ein anderes Vorsignal. Ich weiß nicht, was das für eine Technik ist, aber die großen Lampen lassen mich immer an Spielzeugeisenbahnen denken.


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5 Ansicht vom Bahnübergang.


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6 Unentschieden.


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7 Mistwetter.


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8 643 303 kommt an (und sorgt mit etwas gutem Willen für die fast schon obligatorische Spiegelei).


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9 Klar zu sehen: Es gibt Leute, die zählen können.


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10 Das ist der Bahnübergang im Norden der anno 2000 eröffneten Station.


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11 Etwa 10 Minuten später war wieder Gelegenheit für eine Aufnahme mit Eisenbahnbezug.


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12 Die übernächste.


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13 Und da ist er schon, der Bahnhof.


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14 Der Bahnübergang.


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15 Ordnung muß sein. Originell, daß das hier eine Stellwerksaußenstelle ist und kein ferngesteuertes Stellwerk. Was ist denn da der Unterschied?
Ich kann mich noch an einen örtlich besetzten Bahnhof erinnern. Die Einführung neuer Stellwerkstechnik war mit Problemen verbunden. Was genau los war, weiß ich aber nicht mehr.


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16 Unordnung muß sein.


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17 Im Bahnhof finden mo-fr um die Minuten 10 und 40 herum die Taktkreuzungen zwischen dem täglichen Zug und dem Berufsverkehrsverstärker statt. Hierbei steht der landwärtige Zug fünf Minuten an diesem Bahnsteig.


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18 Blick landwärts. Beachte den Signalabstand an Gleis 2.


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19 Der Fahrplan. Beachte die Gleisnummern. Es hängen übrigens keine Gleisnummernschilder aus.


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20 Der Bahnhofsvorplatz.


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21 Ansicht vom Bahnübergang aus.


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22 In der Gegenrichtung sieht man den Ostbahnsteig.


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23 Das einstige Empfangsgebäude, ein Nachkriegsbau. Ein Hinweisschild zeigt, wo welcher Zug hält. Im Gegensatz zum Aushangfahrplan spricht es allerdings von Bahnsteigen.


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24 Der Ostbahnsteig, beachte die bunten Lampen.


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25 Bahnhofsschild und Uhr.


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26 Blick ostwärts.


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27 Westwärts.


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28 Die Weiche ist umgestellt.


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29 Der eben schon gesehene 643 303 passiert den Ostbahnsteig ohne Halt.


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30 643 274 (diesmal mit hochgezogenem Rollo) passiert ihn und wird gleich einen weiteren Reisenden und mich aufsammeln. Die drei Stationen zum Hauptbahnhof kosteten 2,30 Euro.


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Somit ist die erste Hälfte der Serie über Deutschlands Q-Bahnhöfe* beendet, da mich die ehemaligen nicht interessieren. Falls es jemand übersehen haben sollte: Wir besuchten eben den Hp. Quelle Kupferheide und den Bf. Quelle, Nachbarstationen an der in Bild Nr. 6 genannten Schienenstrecke, die von Bielefeld nach Osnabrück verläuft. Und so viel Platt kann ich auch, das ich Patt verstehe. Falls jemand die Geschichte der Bahnstrecke nachlesen möchte: Ich empfehle das Bahnhofsportrait Hildesheim Hbf.

Von jetzt an erscheinen meine Bahnhofsportraits in unregelmäßiger Folge. Wir bleiben Nordrhein-Westfalen treu, es folgt ein kleiner Zweiteiler aus dem Ruhrgebiet.


Viele Grüße
Sören


* aus Fahrgastsicht

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Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teile 5 und 6, 30 Bilder)

Turbonegro, Samstag, 02.05.2015, 21:31 (vor 4038 Tagen) @ Sören Heise

Die Signale sind Ks-Signale der Firma Scheidt & Bachmann, die im Vergleich zu den Siemens und Thales Ks-Signalen eine etwas andere Optik und etwas größere Signallichter hat und für mich irgendwie wie Playmobilsignale aussehen.

Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teile 5 und 6, 30 Bilder)

JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 02.05.2015, 21:35 (vor 4038 Tagen) @ Turbonegro

Die Signale sind Ks-Signale der Firma Scheidt & Bachmann, die im Vergleich zu den Siemens und Thales Ks-Signalen eine etwas andere Optik und etwas größere Signallichter hat und für mich irgendwie wie Playmobilsignale aussehen.

...und da ist auch der Grund zu suchen, dass das tatsächlich eine Außenstelle ist: Die Philosophie von S&B ist, dass man tatsächlich Stellwerke (und nicht nur ESTW-A) baut.

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Weg mit dem 4744!

Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teile 5 und 6, 30 Bilder)

Splittergattung, Samstag, 02.05.2015, 22:00 (vor 4038 Tagen) @ Sören Heise

Was mich immer wieder wundert, ist diese ulkige Bahnsteiganordnung. Die habe ich auch zwischen Weimar und Kranichfeld schon bestaunt - warum baut man das so?

Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teile 5 und 6, 30 Bilder)

Lumi25, Samstag, 02.05.2015, 22:05 (vor 4038 Tagen) @ Splittergattung

Ganz einfach es spart Kosten. So braucht man nur einen Bahnsteig statt zwei. Allerdings kostet es auch Zeit aber der Sparwahn kennt halt keine Grenzen.

Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teile 5 und 6, 30 Bilder)

JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 02.05.2015, 22:21 (vor 4038 Tagen) @ Lumi25

Ganz einfach es spart Kosten. So braucht man nur einen Bahnsteig statt zwei. Allerdings kostet es auch Zeit aber der Sparwahn kennt halt keine Grenzen.

Nein, 2 Bahnsteige braucht man trotzdem. Man spart sich aber die Unterführung.

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Weg mit dem 4744!

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462 001, Taunus, Samstag, 02.05.2015, 22:31 (vor 4038 Tagen) @ Splittergattung

Was mich immer wieder wundert, ist diese ulkige Bahnsteiganordnung. Die habe ich auch zwischen Weimar und Kranichfeld schon bestaunt - warum baut man das so?

Sieht schon sehr komisch aus. Gibt es in etwas anderer Bauform auch in Seligenstadt und Beskow(Dort aber mit richtigen Bahnsteignummern).

@Sören: Natürlich ein großer Dank für das Doppelportrait:)

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Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teile 5 und 6, 30 Bilder)

ICE_HD, Sonntag, 03.05.2015, 09:30 (vor 4038 Tagen) @ JeDi

Auf Bild 17 und 18 ist aber auch ein abgehender Gleisanschluss zu erkennen, außerdem ist auf der anderen Seite Wohnbebauung.
Man müsste also für Bahnsteige auf beiden Seiten schon recht viel Geld ausgeben.
Ich finde die Lösung ganz clever - die Züge müssen sich eh dort kreuzen.
Aber: die paar Schilder "Bahnsteig Ost" / "Bahnsteig West" hätte man ruhig aufhängen können.

Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teile 5 und 6, 30 Bilder)

Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 03.05.2015, 11:20 (vor 4038 Tagen) @ 462 001

Beskow(Dort aber mit richtigen Bahnsteignummern).

Klugscheißermodus an:

Das schöne Brandenburger Dörfchen heißt Beeskow

Klugscheißermodus aus.

@Sören: Natürlich ein großer Dank für das Doppelportrait:)


Ich schließe mich meinem Zitategeber an

Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teile 5 und 6, 30 Bilder)

462 001, Taunus, Sonntag, 03.05.2015, 12:54 (vor 4038 Tagen) @ Berlin-Express

Beskow(Dort aber mit richtigen Bahnsteignummern).


Klugscheißermodus an:

Das schöne Brandenburger Dörfchen heißt Beeskow

Klugscheißermodus aus.

So ein Mist. Aber das passiert halt wenn man am späten Abend im Halbschlaf was schreibt:)
Hier hab ich sogar noch ein Bild vom Beeskower Bahnhof gefunden:
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Gruß
ICE1223

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Weiteres Beispiel: Oerlinghausen

asdfgh, Sonntag, 03.05.2015, 15:17 (vor 4038 Tagen) @ 462 001

Oerlinghausen: https://de.wikipedia.org/wiki/Leopoldshöhe#/media/File:Bf-oerlinghausen.jpg

Wenn ich mich recht erinnere, und es richtig erkenne, heißen die Bahnsteige dort A und B.

Deutschlands Q-Bahnhöfe (Teile 5 und 6, 30 Bilder)

ICE_HD, Sonntag, 03.05.2015, 15:54 (vor 4038 Tagen) @ 462 001

Für die Reisenden gar nicht so ungeschickt...wer auf dem falschen Bahnsteig ist, muss nicht mit Gepäck Treppen runter und wieder rauf.

Sammelantwort

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 03.05.2015, 16:56 (vor 4038 Tagen) @ Sören Heise

Moin,

vielen Dank für die Kommentare.

Turbonegro: Vielen Dank. Beruhigend, daß nicht nur ich das Signalsystem für Spielzeug halte. Hauptsache, die Lokführer nehmen sie ernst. ;-)

JeDi: Aha.

Bahnsteiganordnung: Einige Gründe wurden schon genannt, man benötigt im Prinzip keine Gleisquerung. Das genialste Beispiel ist wohl Rehfelde, wo der eine Bahnsteig ziemlich weit vom Empfangsgebäude weg ist. Ähnlich, um beim Thema zu bleiben, Quakenbrück. In beiden Fällen wird einer der Bahnsteige nicht genutzt.


Viele Grüße und bis bald aus dem Ruhrgebiet
Sören

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Scheid & Bachmann Signale

fabs, Braunschweig, Montag, 04.05.2015, 20:14 (vor 4036 Tagen) @ Turbonegro

Moin!
Ja, die Signale sehen "billig" aus, ABER: aus Lokführersicht sind es die einzigen Signale, die sowohl bei direkter Sonneneinstrahlung zweifelsfrei aus jeder releventen Entfernung zu erkennen sind, als auch bei Dunkelheit (z.B. mondlose Nacht) nicht blenden. Und das alles, auch aus ungünstigen Blickwinkeln; wenn das Signal beispielsweise im Gleisbogen steht und die Ausrichtung der Optik schwierig ist.
Die einzigen Signale, die ähnliche Eigenschaften haben, sind die von Siemens mit LED. Allerdings sind diese nur frontal von vorne gut zu erkennen. Sobald man schräg drauf schaut, sieht man recht schnell fast nichts mehr.

Viele Grüße
fabs

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