ICE Erfurt - Nürnberg: Anbindung von Coburg? (Allgemeines Forum)
pfc, Coburg, Montag, 23.03.2015, 13:19 (vor 4036 Tagen)
Ich bin neues "aktives" Mitglied hier, aber ich habe lange genug "passiv" mitgelesen um zu wissen, dass das Thema nicht wirklich neu ist. Ich hole es aber aus aktuellem Anlass hoch, weil Anfang Mai ein Treffen im Bundesverkehrsministerium geplant ist, bei dem die "Coburg Lobby" nochmals versuchen will, die Bahn von einem ICE Halt im 2-Stunden Takt zu überzeugen (anstelle der bislang vorgesehenen 2 Zugpaare in Tagesrandlage).
Die ablehnende Argumentation der Bahn basiert darauf, dass die Fahrt von Erfurt nach Nürnberg längstens 79 Minuten dauern darf, wobei Bamberg und Erlangen jede Stunde bedient werden sollen.
Hierzu habe ich zwei Fragen an die Experten unter Euch:
1. Wie kommt die Bahn auf die maximale Fahrzeit von 79 Minuten, wenn doch zwischen den beiden Knotenzeiten in Erfurt und Nürnberg 90 Minuten liegen? Würde man nicht auch bei einer Fahrtzeit von 84 Minuten im Takt bleiben?
2. Die Angaben zu den realistischen Fahrzeiten auf dieser Strecke variieren, daher bitte ich Euch um Eure Einschätzung zu folgender Kalkulation:
Reine Fahrzeit Erfurt - Nürnberg 66 Minuten
Halt in Bamberg + 4
Halt in Erlangen + 4
Einschleifung und Halt in Coburg +10
Griffiger formuliert: Ist das ehrlicherweise in 84 Minuten zu schaffen?
Sonnige Grüße aus dem schönen Oberfranken - und Danke für Eure Hilfe
ICE Nürnberg - Erfurt 1:20 Std., Erfurt - Leipzig 40 Min.
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Montag, 23.03.2015, 15:14 (vor 4036 Tagen) @ pfc
bearbeitet von Bahn-Auto-Flug, Montag, 23.03.2015, 15:16
http://www.vde8.de/de/fahrzeiten-und-linien
Erfurt - Leipzig 40 Min.
1:20 Std und 40 Min. passen nicht zum ITF
flierfy, Montag, 23.03.2015, 15:54 (vor 4036 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
http://www.vde8.de/de/fahrzeiten-und-linien
Erfurt - Leipzig 40 Min.
Das ist keine gute Begründung. Erstens liegt die Fahrzeit eher bei 45 min. Und zweitens ist selbst das noch zu schnell, da die Knoten Erfurt und Leipzig idealerweise 60 min auseinander liegen.
Und wenn ITF, dann bitte richtig. Wenn du in Erfurt den Fernverkehr 10 min neben der halben Stunde verkehren lässt, wären die Umsteigezeiten zwischen den Linien des Regionalverkehrs 30 min. Dafür brauch ich keinen ITF. Solche langen Aufenthalte krieg ich auch, wenn ich den Fahrplan würfle.
Deswegen sind Fahrzeiten von 85 min zwischen Nürnberg und Erfurt und 50 min zwischen Erfurt und Leipzig besser.
1:20 Std und 40 Min. passen nicht zum ITF
MvG, Mittwoch, 25.03.2015, 13:20 (vor 4034 Tagen) @ flierfy
http://www.vde8.de/de/fahrzeiten-und-linien
Erfurt - Leipzig 40 Min.
Das ist keine gute Begründung. Erstens liegt die Fahrzeit eher bei 45 min.
Vorerst, wenn man mit 230 km/h schnellen ICE-T unterwegs ist, ab Fahrzeugumstellung sind im Zielfahrplan 40 Minuten oder um genau zu sein 39 Minuten vorgesehen.
Und zweitens ist selbst das noch zu schnell, da die Knoten Erfurt und Leipzig idealerweise 60 min auseinander liegen.
Sie liegen aber nur 45 Minuten auseinander. Leipzig wird ja nur "Richtungsknoten". Bzw sind in Leipzig ja ein Großteil der Regio-Linien durch den City Tunnel aus dem Thema ITF eh raus. Die restlichen oben fahrenden Linien werden aus Norden kommend einen Knoten nach Süden (Erfurt, Jena, München, Chemnitz, Gera etc.) vorfinden (X:15) und aus Süden kommend einen nach Norden (Cottbus, Dessau, etc.). (X:45)
Und wenn ITF, dann bitte richtig. Wenn du in Erfurt den Fernverkehr 10 min neben der halben Stunde verkehren lässt, wären die Umsteigezeiten zwischen den Linien des Regionalverkehrs 30 min. Dafür brauch ich keinen ITF. Solche langen Aufenthalte krieg ich auch, wenn ich den Fahrplan würfle.
Soll ja nun langfristig die genaue halbe Stunde werden, wenn Erfurt-Eisenach ein wenig beschleunigt worden ist, bze 2018 durch den Zeitlagentausch zwischen Fulda und Frankfurt zwischen den Linien 50 und 11/12 (bzw 50/12 und 50/11). Somit passen dann auch die anshclusszeiten zu den Regios.
Deswegen sind Fahrzeiten von 85 min zwischen Nürnberg und Erfurt und 50 min zwischen Erfurt und Leipzig besser.
Efurt wird 30er Knoten, Leipzig 15/45er. Da passen 40 Minuten sogar ganz wunderbar und sind absolutes Minimum, da man ja ein wenig mehr Zeit zum Halten und in Leipzig zum Kopfmachen braucht.
1:20 passt auch hervorragend. Man kommt ja etwas vor der Knoten-Zeit an und fährt etwas danach ab. Da sind hier und da mal etwas mehr als 5 Minuten Luft nötig.
1:20 Std und 40 Min. passen nicht zum ITF
flierfy, Donnerstag, 26.03.2015, 20:25 (vor 4033 Tagen) @ MvG
Vorerst, wenn man mit 230 km/h schnellen ICE-T unterwegs ist, ab Fahrzeugumstellung sind im Zielfahrplan 40 Minuten oder um genau zu sein 39 Minuten vorgesehen.
Die ICE-T werden auf der Linie 50 noch lange unterwegs sein. Sie sind ja schliesslich erst 20 Jahre alt. Wo sonst sollten sie auch verkehren?
Und selbst wenn neue Fahrzeuge kommen, können die auch nicht schneller als 250 km/h fahren. Dank Kaputt-Spar-Vorstand werden bei der Bahn nur noch Fahrzeuge beschafft, die billig sind aber nicht zur Infrastruktur passen.
Sie liegen aber nur 45 Minuten auseinander. Leipzig wird ja nur "Richtungsknoten". Bzw sind in Leipzig ja ein Großteil der Regio-Linien durch den City Tunnel aus dem Thema ITF eh raus. Die restlichen oben fahrenden Linien werden aus Norden kommend einen Knoten nach Süden (Erfurt, Jena, München, Chemnitz, Gera etc.) vorfinden (X:15) und aus Süden kommend einen nach Norden (Cottbus, Dessau, etc.). (X:45)
Das sind aber nur Richtungsanschlüsse und kein ITF-Knoten. Letzterer wäre aber von Nöten, wenn man einen Deutschland-Takt wirklich umsetzen wollte.
Efurt wird 30er Knoten, Leipzig 15/45er. Da passen 40 Minuten sogar ganz wunderbar und sind absolutes Minimum, da man ja ein wenig mehr Zeit zum Halten und in Leipzig zum Kopfmachen braucht.
1:20 passt auch hervorragend. Man kommt ja etwas vor der Knoten-Zeit an und fährt etwas danach ab. Da sind hier und da mal etwas mehr als 5 Minuten Luft nötig.
15/45 ist kein ITF-Knoten im Stundentakt. 15/45 ist gar nichts. Und deswegen passen 40' Fahrzeit überhaupt nicht. Wenn wir einen deutschlandweiten ITF haben wollen, muss Leipzig Hbf ein Vollknoten zur halben Stunde werden. Und das geht auch, wenn man die Fahrzeit Erfurt-Leipzig auf 50' aufdehnt. Ansonsten brauchen wir über einen ITF nicht weiter reden.
1:20 Std und 40 Min. passen nicht zum ITF
Alphorn (CH), Donnerstag, 26.03.2015, 21:28 (vor 4033 Tagen) @ flierfy
15/45 ist kein ITF-Knoten im Stundentakt.
Stimmt nicht ganz. Wenn anderen Linien Halbstundentakt haben, dann kann man ohne Nachteile eine Stundentaktlinie um :15 und in Gegenrichtung :45 halten lassen (Schweiz: Oensingen). Ob das allerdings in den genannten Bahnhöfen der Fall sein wird, weiss ich nicht.
1:20 Std und 40 Min. passen nicht zum ITF
flierfy, Donnerstag, 26.03.2015, 23:21 (vor 4033 Tagen) @ Alphorn (CH)
Stimmt nicht ganz. Wenn anderen Linien Halbstundentakt haben, dann kann man ohne Nachteile eine Stundentaktlinie um :15 und in Gegenrichtung :45 halten lassen (Schweiz: Oensingen). Ob das allerdings in den genannten Bahnhöfen der Fall sein wird, weiss ich nicht.
Sicher, wenn alle anderen Linien einen Halbstundentakt hätten. Haben sie aber nicht. In Deutschland wird aber fast jede Linie im Stundentakt bedient. Und selbst das nicht nicht mal sicher.
Anbindung von Coburg: Münüx
flierfy, Montag, 23.03.2015, 16:09 (vor 4036 Tagen) @ pfc
bearbeitet von flierfy, Montag, 23.03.2015, 16:10
Griffiger formuliert: Ist das ehrlicherweise in 84 Minuten zu schaffen?
Es wäre zu schaffen. Allerdings hat eine zweistündige Anbindung Coburgs den Haken des Wackeltaktes. Und man hat dann kaum noch Reserven. Es ist nachvollziehbar, dass die DB unter diesen Umständen auf Coburg weitestgehend verzichten will.
Ich würde überhaupt keinen ICE nach Coburg fahren lassen, auch nicht am Tagesrand. Statt dessen würde ich den Münüx nach Coburg verlängern. Schnelle Verbindungen nach Bamberg, Nürnberg und München dürfte den Coburgern ohnehin wichtiger sein, als Erfurt oder Berlin. Und mit 230 km/h schnellen Fahrzeuge verliert man zwischen Coburg und Nürnberg gegenüber den schnellen ICE fast nur durch Halte Zeit.
Anbindung von Coburg: Thümüx
GibmirZucker, Montag, 23.03.2015, 18:44 (vor 4036 Tagen) @ flierfy
Oder gleich einen ThüMüx. Den RE bis Erfurt verlängern mit Anbindung von Erlangen, Bamberg, Coburg. Dafür könnten die ICE-Halte minimiert werden.
Anbindung von Coburg: Thümüx
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 23.03.2015, 18:56 (vor 4036 Tagen) @ GibmirZucker
Und wenn wir schon da sind, weiter bis Dresden via NBS, da fahren eh nicht genug Züge.
wie üblich Geldfrage
ES89, Hamburg / Rostock, Montag, 23.03.2015, 22:44 (vor 4036 Tagen) @ Paladin
Und wenn wir schon da sind, weiter bis Dresden via NBS, da fahren eh nicht genug Züge.
Nur das Sachsen anders als Bayern für solche Luxus-RE wohl eher kein Geld über haben wird.
--
Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!
Warum nötig für ein 40000er-Städtchen?
Proeter, Montag, 23.03.2015, 21:04 (vor 4036 Tagen) @ pfc
bearbeitet von Proeter, Montag, 23.03.2015, 21:05
Eine allgemeine Frage: Warum wird überhaupt über die ICE-Anbindung für ein so kleines Städtchen mit gerade mal 40.000 Einwohnern diskutiert (nicht nur hier, sondern auch öffentlich), während andere, teilweise wesentlich größere Städte überhaupt keinen Schienenverkehr haben?
Zum Beispiel Herten, Nordhorn, Bergkamen, Monheim - alle sind größer als Coburg und gar nicht per Schiene erreichbar, obwohl sie das sein könnten, und zwar ohne kostspielige Neubauten. Warum ist also der ICE für das kleine Coburg so wichtig?
Warum nötig für ein 40000er-Städtchen?
Steffen, Montag, 23.03.2015, 21:09 (vor 4036 Tagen) @ Proeter
Warum ist also der ICE für das kleine Coburg so wichtig?
Damit aus dem kleinen Coburg ein großes Coburg wird ;-)
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Warum nötig für ein 40000er-Städtchen?
GibmirZucker, Montag, 23.03.2015, 22:16 (vor 4036 Tagen) @ Steffen
Damit aus dem kleinen Coburg ein großes Coburg wird ;-)
Das war ja schon in Vergangenheit so. Coburg war eigentlich ein unbedeutendes Kaff eines Pampa-Herzogtums. Das in Coburg residierende Geschlecht stellt aber noch heute die britische Königin und den bulgarischen Zaren. Früher die Königin von GB und Kaiserin von Indien, Belgien, der Kongo, Portugal, Spanien, Bulgarien, irgendwie auch Schweden. Aus historischer Perspektive führt da der Weg immer nach Coburg (bzw. Gotha, aber Gotha hat schon seinen ICE). Es ist eben der Nabel der Welt.
Warum nötig für ein 40000er-Städtchen?
ES89, Hamburg / Rostock, Montag, 23.03.2015, 22:42 (vor 4036 Tagen) @ Proeter
Eine allgemeine Frage: Warum wird überhaupt über die ICE-Anbindung für ein so kleines Städtchen mit gerade mal 40.000 Einwohnern diskutiert (nicht nur hier, sondern auch öffentlich), während andere, teilweise wesentlich größere Städte überhaupt keinen Schienenverkehr haben?
- weil man im Rahmen der VDE 8 einen IR-Halt geplant hat und dafür teuere Intrastruktur geplant und gebaut hat.
- weil man in Bayern ist
- weil die ICE-Züge ohnehin an der Stadt vorbeifahren werden
Zum Beispiel Herten, Nordhorn, Bergkamen, Monheim - alle sind größer als Coburg und gar nicht per Schiene erreichbar, obwohl sie das sein könnten, und zwar ohne kostspielige Neubauten. Warum ist also der ICE für das kleine Coburg so wichtig?
- weil diese überwiegend abseits der ICE-Trassen liegen
- weil diese überwiegend IC(E)-Halte in erreichbarer Nähe haben
- weil diese nicht in Bayern liegen ;-)
Zudem: Oft und immer wieder zu Recht kritisiert: Nur weil ein sinnvolles Verkehrsprojekt nicht realisiert ist, soll ein anderers nicht realisiert werden? Die ICE-Haltepolitik ist doch ein ganz anderes Thema als die (Re-)Aktivierung von Bahnstrecken für den Personenverkehr.
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Anbindung von Sonneberg - Thürmüx
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Dienstag, 24.03.2015, 09:19 (vor 4035 Tagen) @ ES89
bearbeitet von Bahn-Auto-Flug, Dienstag, 24.03.2015, 09:21
Der Thürmüx würde die Fahrzeit ab Sonneberg um ca. 1 Std. verkürzen. Zur Zeit ist der Umstieg in Nürnberg ca. 50 Minuten. Der Thürmix verkehrt jedoch nur alle 2 Stunden. Es müsste zur anderen Stunde noch ein Regionalexpress her.
ICE Erfurt - Nürnberg: Anbindung von Coburg?
pfc, Coburg, Dienstag, 24.03.2015, 10:43 (vor 4035 Tagen) @ pfc
Vielen Dank für Euer Feedback.
Die MüNüx-Diskussion ist in meinen Augen wenig ergiebig, weil der Nahverkehr ja von Bayern (und Thüringen) gesondert finanziert werden müsste. Das sehe ich nicht.
Mir geht es auch nicht um Lokalpatriotismus und Provinzpossen: Aber die sündhaft teure Untertunnelung des Thüringer Waldes (NBS Erfurt- Nürnberg) führt mitten durch das Coburger Land, und derzeit werden die Bauarbeiten an einer sehr aufwendigen Einschleifung für den Coburger Bahnhof abgeschlossen. Dort sollte eigentlich alle 2 Stunden ein Interregio fahren ... aber so wie es jetzt aussieht, werden dort pro Tag und Richtung wohl nur 2 ICE Züge fahren.
Mein Anlegen ist es, eine vernünftige Nutzung dieser Infrastrukturen zu gewährleisten. Ein Halt in Coburg nützt natürlich nicht nur der Stadt selbst, sondern z.B. auch den Nachbarstädten Rödental, Neustadt bei Coburg und Sonneberg. Das sind auch alles keine Weltstädte, aber zusammen dann doch knapp 100.000 Menschen (und dafür hält der ICE auch anderswo).
Ich möchte die Diskussion gerne wieder auf das Ausgangsthema fokusieren: die künftigen Fahrzeiten zwischen Erfurt und Nürnberg.
Ich verstehe, dass die Bahn wegen Coburg ihren Takt nicht ändert, und für mich sind Bamberg und Erlangen als stündliche Systemhalte gesetzt. Ich frage mich (und Euch!) aber, ob man angesichts der vorhandenen Zeitreserven nicht doch alle 2 Stunden einen Halt in Coburg realisieren kann. Wenn man trotzdem im Takt bleibt, hätte niemand einen Schaden, und die Bahn (zusätzliche Fahrgäste)und die Region (bessere Erreichbarkeit) hätten deutliche Vorteile.
PS: Coburg lohnt einen Besuch (zur Zeit noch mit ICE Anbindung in Lichtenfels ...) Tourismus Coburg
ICE Erfurt - Nürnberg: Anbindung von Coburg?
kllaas, Dienstag, 24.03.2015, 11:56 (vor 4035 Tagen) @ pfc
Hallo,
die Reisendenzahlen in Montabour haben ja auch die Erwartungen übertroffen. Und dabei ist M deutlich kleiner als Coburg, auch vom Umland her.
Dazu nehme ich an, dass Coburg und drum herum mehr Wirtschaftskraft hat.
Deswegen hat für mich Coburg mehr Anbindungen verdient, wobei ich vom Rheinland her auch nichts gegen ein Umsteigen in den Münüx habe.
Bei den Reisezeiten dürfte es mit Blick von Köln über Erfurt oder Bamberg ähnlich sein, über den Daumen gepeilt.
Mal zum Nachdenken .... Kristian
ICE Erfurt - Nürnberg: Anbindung von Coburg?
TheFons, Dienstag, 24.03.2015, 12:34 (vor 4035 Tagen) @ pfc
. Dort sollte eigentlich alle 2 Stunden ein Interregio fahren ... aber so wie es jetzt aussieht, werden dort pro Tag und Richtung wohl nur 2 ICE Züge fahren.
Ich verstehe, dass die Bahn wegen Coburg ihren Takt nicht ändert, und für mich sind Bamberg und Erlangen als stündliche Systemhalte gesetzt. Ich frage mich (und Euch!) aber, ob man angesichts der vorhandenen Zeitreserven nicht doch alle 2 Stunden einen Halt in Coburg realisieren kann. Wenn man trotzdem im Takt bleibt, hätte niemand einen Schaden, und die Bahn (zusätzliche Fahrgäste)und die Region (bessere Erreichbarkeit) hätten deutliche Vorteile.
Denkbar wäre hier einen IC-Neu zusätzlich zu den genannten 2 ICE-Zügen zu fahren.
Der geplante IC Bamberg-Heilbronn-Stuttgart könnte zu einer IC-Linie Berlin-Leipzig-Erfurt-(vielleicht doch noch Ilmenau ?)-Coburg-Bamberg-Würzburg-Heilbronn-Stuttgart erweitert werden.
Viele Grüße
IC-neu Nürnberg - Erfurt - Kassel - Hannover
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Dienstag, 24.03.2015, 12:46 (vor 4035 Tagen) @ TheFons
München - Augsburg - Nürnberg - Erlangen - Bamberg - Coburg - Erfurt - Gotha - Eisenach - Bebra - Kassel - Göttingen - Hannover - Lüneburg - HH-Harburg - HH-Hbf - HH-Dammtor - HH-Altona.
Für Erlangen, Bamberg und Coburg wäre so eine Verbindung genau so schnell oder schneller als über Würzburg. Außerdem kann in Erfurt umgestiegen werden.
IC-neu Nürnberg - Erfurt - Kassel - Hannover
Mario-ICE, Dienstag, 24.03.2015, 16:29 (vor 4035 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
München - Augsburg - Nürnberg - Erlangen - Bamberg - Coburg - Erfurt - Gotha - Eisenach - Bebra - Kassel - Göttingen - Hannover - Lüneburg - HH-Harburg - HH-Hbf - HH-Dammtor - HH-Altona.
Für Erlangen, Bamberg und Coburg wäre so eine Verbindung genau so schnell oder schneller als über Würzburg. Außerdem kann in Erfurt umgestiegen werden.
Was soll denn noch alles über Erfurt fahren? Wie soll so eine Linie nur einigermaßen effizient betrieben werden?
und Jena?
ktmb, Dienstag, 24.03.2015, 12:48 (vor 4035 Tagen) @ TheFons
bearbeitet von ktmb, Dienstag, 24.03.2015, 12:50
Dachte, dass das Produkt IC-Neu über die Saalebahn fahren wird.
Alles andere wäre doch wohl leicht übertrieben, wenn man ernsthaft vorhat, eine Highspeed-Strecke mit 160 km/h zu befahren.
Jena bleibt
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Dienstag, 24.03.2015, 13:01 (vor 4035 Tagen) @ ktmb
- kein Text -
Jena bleibt
ktmb, Dienstag, 24.03.2015, 13:07 (vor 4035 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Soll aber zugunsten der verwöhnten Westler erneut abgehängt werden. So stellen es sich zumindest einige "Dispatcher" vor, die den Dosto über die Neubaustrecke schicken wollen. :)
ICE Erfurt - Nürnberg: Anbindung von Coburg?
lokuloi, Mittwoch, 25.03.2015, 20:42 (vor 4034 Tagen) @ pfc
Hierzu habe ich zwei Fragen an die Experten unter Euch:1. Wie kommt die Bahn auf die maximale Fahrzeit von 79 Minuten, wenn doch zwischen den beiden Knotenzeiten in Erfurt und Nürnberg 90 Minuten liegen? Würde man nicht auch bei einer Fahrtzeit von 84 Minuten im Takt bleiben?
Man wird mit den ICEs München - Berlin in Nürnberg nicht direkt im Knoten sein, denn der ist schon durch die Linie 41 (München - Essen) belegt. Es gibt auch keinen Grund dafür, denn die Erreichung des Knotens aus München ist ja bereits durch eben diese Linie abgedeckt. Die Abfahrt in Nürnberg wird also eher um 10 nach sein, als zur Knotenzeit. Von dem her: Nein, mit 84 Minuten dürfte man in Konflikte mit der Linie 41 kommen.
2. Die Angaben zu den realistischen Fahrzeiten auf dieser Strecke variieren, daher bitte ich Euch um Eure Einschätzung zu folgender Kalkulation:
Reine Fahrzeit Erfurt - Nürnberg 66 Minuten
Das ist erst nach Vollausbau der ganzen Strecke zu schaffen. Also mit 230 km/h zwischen Erlangen und Ebensfeld. Und auch dann vermutlich nur mit 300 km/h schnellen ICE 3s. Das wird noch eine Weile dauern. Realistisch für 2018 halte ich eher 75 Minuten.
Halt in Bamberg + 4
Halt in Erlangen + 4
Ich gehe davon aus, dass Bamberg und Erlangen alternierend und nicht gleichzeitig bedient werden. Vor allem da laut Konzept die Takt-ICEs zwischen München und Berlin nur 3:55 brauchen sollen. Das geht nur mit Minimierung der Halte.
Einschleifung und Halt in Coburg +10
Scheint mir fast ein wenig optimistisch. Ich würd mal eher mit 15 Minuten rechnen.
Griffiger formuliert: Ist das ehrlicherweise in 84 Minuten zu schaffen?
Ehrlicherweise eher nicht. Ich bin eigentlich immer von rund 100 Minuten ausgegangen.
Eine Chance für Halte in Coburg außerhalb der Tagesrandzeiten sehe ich eigentlich vor allem durch 2-3 zusätzliche Zugpaare. Z.B. München - Nürnberg - Coburg - Erfurt -Dresden, mit 7teiligen ICx. Denn München - Dresden ist bisher sehr schlecht verbunden. Eine Nachfrage nach einzelnen Direktzügen sollte da sein. Diese könnten zwischen München und Nürnberg sowie Erfurt und Dresden evtl. sogar in bestehende Takte eingebunden werden.
Ciao,
Uli
ICE Erfurt - Nürnberg: Anbindung von Coburg?
Holger2, Mittwoch, 25.03.2015, 22:44 (vor 4034 Tagen) @ lokuloi
Wie wäre es mit Stuttgart - Nürnberg - Dresden,
dieser Zug könnte dann ruhig hinter Nürnberg auch in Erlangen, Bamberg, Coburg, Erfurt, L. Flughafen, L. Hbf, Riesa, D. Neustadt halten, wenn es in Nürnberg einen guten Anschluss nach Berlin gäbe.
aber nein, die Chance verbaut man sich ja jetzt durch die IC-NEU, die zwischen Stuttgart und Nürnberg pendeln sollen.
Holger
ICE Erfurt - Nürnberg: zu langsam für den ITF
flierfy, Donnerstag, 26.03.2015, 19:29 (vor 4033 Tagen) @ lokuloi
Man wird mit den ICEs München - Berlin in Nürnberg nicht direkt im Knoten sein, denn der ist schon durch die Linie 41 (München - Essen) belegt. Es gibt auch keinen Grund dafür, denn die Erreichung des Knotens aus München ist ja bereits durch eben diese Linie abgedeckt. Die Abfahrt in Nürnberg wird also eher um 10 nach sein, als zur Knotenzeit. Von dem her: Nein, mit 84 Minuten dürfte man in Konflikte mit der Linie 41 kommen.
Was wiederum aufzeigt, dass es besser wäre, wenn man Erfurt-Nürnberg unter 60' fahren könnte und somit den 30er Knoten in Nürnberg erreicht erden könnte, wo man mit der Linie 91 Frankfurt(M)-Wien Korrespondenz halten könnte.