Mit der Jungfraubahn zum Top of Europe (1/2 m. 40 B.) (Reiseberichte)
Hallo zusammen,
eigentlich hatte ich vor, den nachfolgenden Reisebericht heute etwas früher einzustellen, aber dann habe ich kurzfristig meine Tagesplanung geändert und bin vorhin einmal von Konstanz nach Weinfelden und zurück gefahren. An diesem Wochenende finden nämlich Bauarbeiten in Kreuzlingen Bernrain statt, so dass die Interregio-Züge Konstanz-Biel via Romanshorn (dort nur Betriebshalt mit Lokführerwechsel) umgeleitet werden. Und ich wollte es mir dann doch nicht entgehen lassen, einmal mit einem Wagenzug auf der Seelinie zu fahren und zudem die im Personenverkehr ansonsten nicht befahrene Strecke von Konstanz nach Kreuzlingen Hafen mitzunehmen, zumal der für Dezember 2015 geplante neue Schnellzug von Konstanz nach St. Gallen offenbar doch noch nicht in trockenen Tüchern ist, denn der Südkurier berichtete vor einer Woche Expresszug zwischen Konstanz und St. Gallen bleibt ungewiss und heute noch einmal Kreuzlingen kämpft um den Schnellzug.
Das ist mal ein ganz neues Gefühl, ohne Umsteigen in Kreuzlingen und in einem Wagenzug anstatt der allgegenwärtigen GTW ohne die vielen Halte der S-Bahn von Konstanz nach Romanshorn zu fahren. Wer das auch mal erleben möchte, hat morgen noch einmal die Möglichkeit dazu. Aber Achtung, wer das mit einem Frühlingsausflug an den Bodensee verbinden möchte: auch auf der deutschen Seite wird gebaut, zwischen Singen und Radolfzell gibt es SEV.
So, jetzt aber zum eigentlichen Reisebericht. Kürzlich hatte ich Euch zum höchstgelegenen normalspurigen Bahnhof in Deutschland mitgenommen (zum Reisebericht). Nun wollen wir noch etwas drauflegen, allerdings nicht nur in der Höhe, sondern auch im Grad der touristischen Ausrichtung.
Schon seit längerer Zeit steht das Jungfraujoch in der Schweiz mit dem höchstgelegenen Bahnhof Europas auf meiner Ausflugsliste. Geben wir unseren Fahrtwunsch doch einfach mal ganz unbedarft in den Online-Ticket-Shop der SBB ein: Konstanz-Jungfraujoch, Hin- und Rückfahrt für zwei Personen und das Ganze gerne noch in der ersten Klasse:
![[image]](http://www.bahnreiseberichte.de/059-Jungfraubahn/59-01Fahrpreis-Jungfraujoch.jpg)
Upps, über 1.000 Franken für einen Tagesausflug? Gut, zum Reisezeitpunkt war der Kurs zwar noch etwas anders und ich selbst hatte auch noch ein Schnupper-Halbtax, aber selbst dann sind die Maßstäbe etwas verschoben, wenn ein Tagesausflug in der kleinen Schweiz so viel kostet wie ein Deutschland-Pass für zwei Personen in der ersten Klasse für einen ganzen Monat. Ich bin nun kein Pfennigfuchser oder Rappenspalter, aber das ruft dann doch nach einer Preisoptimierung. Man könnte jetzt schauen, wie weit man mit einem Europa-Spezial kommt oder über einen Swiss-Pass nachdenken.
Bei einem kleinen Ausflug ins Appenzellerland (zum Reisebericht) stolpere ich dann aber über dieses Werbeplakat. Auch in der Schweiz ist es also mittlerweile so, dass man die besten Bahnangebote nicht unbedingt bei der Bahn selbst bekommt, mein Schnupper-Halbtax war aus dem Migros-Magazin, die Tageskarte kommt von der Post. Und eine Mailanfrage bei der Jungfraubahn wird prompt beantwortet, dass man die Duo-Tageskarte wie zwei Tages-GA wertet und damit beide Reisende in den Genuss des entsprechenden Rabatts kommen.
![[image]](http://www.bahnreiseberichte.de/059-Jungfraubahn/59-00Karte.jpg)
Das Zeitfenster, in dem gleichzeitig die Duo-Tageskarte und mein Schnupper-Halbtax gültig sind, ist zwar recht kurz, aber am Dreikönigstag passt mit dem Wetterbericht auch der dritte Parameter, so dass wir die Tour angehen können. Von Konstanz fahren wir über Olten nach Interlaken Ost und wählen für den Hinweg die Variante über Lauterbrunnen zum Jungfraujoch. Auf dem Rückweg fahren wir über Grindelwald und wählen ab Interlaken Ost die Brünigbahn nach Luzern und fahren weiter über Zürich zurück an den Bodensee.
Unsere Tour beginnen wir in Konstanz mit einem Interregio nach Olten. Da sich Zug und Strecke schon in vielen meiner Reiseberichte finden, überspringen wir diesen Teil und starten in Olten mit einem ICE 1 aus Frankfurt, der uns nach Interlaken Ost bringen wird.
Bei der Fahrt zwischen Bern und Thun lichtet sich der morgendliche Nebel und die ersten Sonnenstrahlen dringen durchs Zugfenster.
Der Zug umrundet nun den über 17 Kilometer langen Thuner See an dessen Südufer. Hier unten liegt kein Schnee, nur die umliegenden Berggipfel sind weiß.
In Interlaken Ost endet die normalspurige Strecke, hier beginnen die schmalspurigen Strecken der Berner Oberland-Bahn (BOB) sowie die Brünigstrecke. Das Netz der BOB besteht aus zwei Streckenästen nach Lauterbrunnen und Grindelwald. Die Züge in beide Richtungen verkehren vereinigt bis Zweilütschinen und werden dort geteilt. Wir besteigen nun den vorderen Zugteil nach Lauterbrunnen. Das Kürzel BOB ist übrigens mehrfach belegt, bahnaffine Reisende denken dabei vielleicht auch an die Region Bodensee-Oberschwaben oder an das bayerische Oberland.
Über zwei Zahnstangenabschnitte führt die Strecke entlang der Weissen Lütschine durch das Lauterbrunnental. Auf der etwa 12 Kilometer langen Strecke überwinden wir knapp 230 Höhenmeter.
In Lauterbrunnen ist Umsteigen angesagt, von hier geht es weiter mit der Wengernalpbahn (WAB). Die schmalspurige Zahnradbahn führt von Lauterbrunnen über die Kleine Scheidegg nach Grindelwald. Wir werden nun bis hinauf zur Kleinen Scheidegg mitfahren und auf der Rückfahrt den zweiten Streckenteil hinab nach Grindelwald befahren. Da die Züge sowohl vom Antrieb her als auch von der Inneneinrichtung feste „Berg- und Talseiten“ haben, gibt es ohnehin keine durchgehenden Züge.
Der Zug verlässt nun Lauterbrunnen, dabei bietet sich dem Reisenden ein Blick über den Ort sowie den Staubbachfall, der aus rund 300 Meter auf den Talboden fällt.
Und noch ein Blick von weiter oben in das Lauterbrunnental mit seinen steil abfallenden Felswänden.
Wir fahren nun im Folgezugbetrieb, wenn ich es richtig sehe, sind wir im mittleren von drei Zügen, die in Sichtweite nach oben fahren. In Wengen sind die anderen Fahrgäste in unserem Abteil ausgestiegen, so dass wir die weitere Fahrt nun am offenen Fenster genießen können. Bis Wengen galt auch unsere Tageskarte, nun ist für die weitere Fahrt bis zum Jungfraujoch ein Bergbahn-Ticket erforderlich.
Die Strecke von Lauterbrunnen bis zur Kleinen Scheidegg ist gut 10 Kilometer lang, bei einer Geschwindigkeit von maximal 28 Stundenkilometern und mit mehreren Zwischenhalten dauert die Fahrt etwa eine Dreiviertelstunde. Je höher wir kommen, desto mehr Schnee liegt auch und parallel zur Bahnstrecke sind auch die ersten Wintersportler unterwegs.
Unterwegs begegnen uns auch ältere Zahnradtriebwagen, die BDhe 4/4 wurden in den Jahren 1947 bis 1964 beschafft.
Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Kleinen Scheidegg, rechts ist schon die Strecke der Jungfraubahn zu sehen, die sich weiter in die Höhe schraubt.
Und nun ist die Passhöhe Kleine Scheidegg in Sichtweite. Wir haben hier eine Höhe von 2.061 Meter über dem Meeresspiegel erreicht, von Lauterbrunnen aus ist das ein Höhenunterschied von immerhin über 1.260 Meter. Wenn ich es richtig deute, müsste das Gleis rechts zu einem Gleisdreieck gehören, mit dem man hier oben die Züge drehen kann.
Es geht gleich weiter...
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Mit der Jungfraubahn zum Top of Europe (Fortsetzung)
An der Kleinen Scheidegg beginnt die gut 9 Kilometer lange Strecke der Jungfraubahn. Auch dies ist eine elektrische Zahnradbahn, allerdings hat sie mit Meterspur eine andere Spurweite als die Wengernalpbahn mit ihrer 800-mm-Schmalspur.
Der erste Streckenabschnitt der Jungfraubahn verläuft noch unter freiem Himmel, dann wird schon eine erste Galerie durchfahren.
Nach der Galerie gibt es nochmals einen beeindruckenden Ausblick auf die Bergwelt, dann erreicht der Zug den Bahnhof Eigergletscher.
Hier befindet sich auch die Werkstatt der Jungfraubahn und zudem die höchstgelegene Betriebsküche aller Bahnen Europas. Insgesamt 16 Jahre dauerte der Bau der Jungfraubahn, während dieser Zeit waren die Arbeiter an der Station in Baracken untergebracht und im Winter hier oben von der Außenwelt abgeschnitten. Kurz nach der Station Eigergletscher beginnt die über 7 Kilometer lange Tunnelstrecke. Damit die Fahrt durch den Tunnel nicht zu eintönig wird, läuft nun auf den Monitoren im Zug ein Infoprogramm, außerdem gibt es zwei Zwischenhalte im Tunnel.
Den ersten Halt gibt es an der Station Eigerwand. Beide Stationen befinden sich komplett im Tunnel und sind durch Stollen mit verglasten Aussichtspunkten im Fels verbunden. Jeweils fünf Minuten dauern die Zwischenhalte.
Dass es auf dem Jungfraujoch recht touristisch zugehen würde, hatte ich schon erwartet, und das nimmt hier in der Tunnelstation mit einer Almhütte samt Plastikblumen den Anfang.
Aber der Zwischenhalt lohnt dennoch, hier der Blick aus der Eiger-Nordwand in Richtung Berner Oberland mit dem Thunersee sowie hinab nach Grindelwald.
So, und da hier die Hälfte der Bilder erreicht ist, machen wir jetzt einen Schnitt. Den zweiten Teil mit der Station Eismeer und natürlich mit dem Gipfel sowie die Rückfahrt gibt’s dann in den nächsten Tagen.
Viele Grüße und einen schönen Sonntag
Tobias
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Grandios!
Vielen Dank für das Mitnehmen! Beeindruckende Bilder.
Herzliche Grüße
Jörg
Grandios!
Vielen Dank für das Mitnehmen! Beeindruckende Bilder.
Herzliche Grüße
Jörg
Dem kann ich mir nur anschließen. DANKE ! Ich bin mal 20 oder 25 Jahren dort gewesen. Daher sind die Bilder für mich eine tolle Erinnerung, auch wenn vieles nicht mehr sooo präsent ist. :-)
Grandios!
Vielen Dank für das Mitnehmen! Beeindruckende Bilder.
Herzliche Grüße
Jörg
Dem kann ich mir nur anschließen. DANKE ! Ich bin mal 20 oder 25 Jahren dort gewesen. Daher sind die Bilder für mich eine tolle Erinnerung, auch wenn vieles nicht mehr sooo präsent ist. :-)
Moin,
kann mich auch nur anschließen! Besonders die Hütte im Berg hat es mir angetan; da habe ich dazugelernt.
Grüße,
Dirk
Wunderbar, danke!
Es ist nicht einmal zwei Wochen her, dass ich selbst in Interlaken war und mit der BOB wenigstens nach Lauterbrunnen gefahren bin. Wegen der Sichtverhältnisse, die mit "schlecht" noch nett umschrieben wären, habe ich mir die Weiterfahrt erspart.
Hast du dich vorher über das Wetter informiert? Was wäre gewesen, wenn es am Reisetag bewölkt zugegangen wäre?
Trotzdem danke für die wirklich phänomenalen Eindrücke aus der wunderbaren Bergwelt - du hast mir das Wochenende gerettet :-)
Liebe Grüße,
Lucas
Top of the World
Danke.
Grindelwald - Kleine Scheidegg - Wengen - Lauterbrunnen - Zweilütschinen - Grindelwald bin ich mal gefahren.
Nicht weit von hier ist am Ende des Lauterbrunnentals der Deutsche Tornado in den Berg Äbeni Flue geflogen. Das Schilthorn dort möchte ich mal besuchen.
Tornado Crash - Jungfrau Zeitung
Wunderbar, danke!
Hast du dich vorher über das Wetter informiert? Was wäre gewesen, wenn es am Reisetag bewölkt zugegangen wäre?
Hallo Lucas,
bei Touren in die Schweiz habe ich den Vorteil, dass ich direkt an der Grenze wohne und somit kurzfristig disponieren kann. Die Tageskarte war auch nicht vordatiert, sondern konnte an einem beliebigen Tag innerhalb der Gültigkeitsdauer eingesetzt werden. Insofern habe ich tatsächlich den Wetterbericht studiert und habe den Reisetag davon abhängig gemacht.
Viele Grüße
Tobias
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Wunderbar, danke!
Hast du dich vorher über das Wetter informiert? Was wäre gewesen, wenn es am Reisetag bewölkt zugegangen wäre?
Hallo Lucas,
bei Touren in die Schweiz habe ich den Vorteil, dass ich direkt an der Grenze wohne und somit kurzfristig disponieren kann. Die Tageskarte war auch nicht vordatiert, sondern konnte an einem beliebigen Tag innerhalb der Gültigkeitsdauer eingesetzt werden. Insofern habe ich tatsächlich den Wetterbericht studiert und habe den Reisetag davon abhängig gemacht.
Da hast du natürlich einen eindeutigen Vorteil mir gegenüber (anders herum kannst du natürlich nicht "mal eben" auf den Brocken fahren - das Top of Sachsen-Anhalt ;-) )
Trotzdem demnächst (bei Gelegenheit) mit glasklarer Aussicht aus Graubünden konternde Grüße,
Lucas
Einfach nur Spitze!
Nabend Tobias,
vielen Dank für den sehr gelungenen Reisebericht. Die Schweiz ist wirklich ein wunderschönes und sehenswertes Land(auch wenn es einige hier irgendwie nicht hören wollen/können).
Die tollen Bilder erinnern mich an meinen Urlaub und ich hoffe das ich selber bald wieder die Zeit und vorallem das Geld für eine Tour in die Schweiz finde. Beim Bild, wo du über sbb.ch eine Auskunft gemacht hast, ist mir bei dem zu sehenden Preis beinahe meine lieblings Tasse zu bruch gegangen.
Gruß von
ICE1223, der heute an der Niederländischen Nordseeküste das dortige grandiose Wetter genossen hat.
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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1644
- Euro. Ausland: 726
Preisoptimierung
Beim Bild, wo du über sbb.ch eine Auskunft gemacht hast, ist mir bei dem zu sehenden Preis beinahe meine lieblings Tasse zu bruch gegangen.
Normalpreise sind in der Schweiz Fantasiepreise... jeder, der Zug fährt, hat ein Halbtaxabo oder ein Generalabo. Grosse Touren fährt man mit der ziemlich günstigen Tageskarte, für die man aber ein Haltaxabo braucht.
Für obige Tour hätte sich das Halbtaxabo schon rentiert, es kostet 175 Franken und gilt ein Jahr, inklusive erste Klasse. Eine Tageskarte dazu 73 Franken in der 2. und 124 Franken in der ersten Klasse. Unter der Woche ab 9 Uhr für 58 bzw 96 Franken.
Nicht zuletzt gibt es noch den für Touristen gedachte Swiss Travel Pass: 3 Tage für Erwachsene 210 bzw 336 Franken.
Allerdings ist das Jungfraujoch nicht im Gültigkeitsbereich all dieser Angebote - es ist die teuerste Destination in der Schweiz. Die Rigi-Bahnen, die RhB, die MGB und die Zentralbahn finde ich aber auch sehr attraktiv, und die sind enthalten.
Preisoptimierung
Normalpreise sind in der Schweiz Fantasiepreise... jeder, der Zug fährt, hat ein Halbtaxabo oder ein Generalabo. Grosse Touren fährt man mit der ziemlich günstigen Tageskarte, für die man aber ein Haltaxabo braucht.
Ich zähle mich mal zur Gruppe "Bahnfahrer in der Schweiz", hab aber weder noch (Meine "Bahnkundenkartenflotte" besteht aus 2*BC, VC und InKarta). Krieg ich jetzt Hausverbot? ;)
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Weg mit dem 4744!
Preisoptimierung
Ich zähle mich mal zur Gruppe "Bahnfahrer in der Schweiz", hab aber weder noch (Meine "Bahnkundenkartenflotte" besteht aus 2*BC, VC und InKarta). Krieg ich jetzt Hausverbot? ;)
Solange Du keine Touren wie TD fährst.. die würden schon mit einer einzigen Fahrt das Halbtax amortisieren.
Top of the World - nee "nur" Europe
Danke.
Grindelwald - Kleine Scheidegg - Wengen - Lauterbrunnen - Zweilütschinen - Grindelwald bin ich mal gefahren.
Nicht weit von hier ist am Ende des Lauterbrunnentals der Deutsche Tornado in den Berg Äbeni Flue geflogen. Das Schilthorn dort möchte ich mal besuchen.
Den Titel "Top of the world" beansprucht (in der Schweiz) St. Moritz.
http://www.stmoritz.ch/
GA + Swiss Pass Jungfrau - gültig
Beim Bild, wo du über sbb.ch eine Auskunft gemacht hast, ist mir bei dem zu sehenden Preis beinahe meine lieblings Tasse zu bruch gegangen.
Normalpreise sind in der Schweiz Fantasiepreise... jeder, der Zug fährt, hat ein Halbtaxabo oder ein Generalabo. Grosse Touren fährt man mit der ziemlich günstigen Tageskarte, für die man aber ein Haltaxabo braucht.Für obige Tour hätte sich das Halbtaxabo schon rentiert, es kostet 175 Franken und gilt ein Jahr, inklusive erste Klasse. Eine Tageskarte dazu 73 Franken in der 2. und 124 Franken in der ersten Klasse. Unter der Woche ab 9 Uhr für 58 bzw 96 Franken.
Nicht zuletzt gibt es noch den für Touristen gedachte Swiss Travel Pass: 3 Tage für Erwachsene 210 bzw 336 Franken.
Allerdings ist das Jungfraujoch nicht im Gültigkeitsbereich all dieser Angebote - es ist die teuerste Destination in der Schweiz. Die Rigi-Bahnen, die RhB, die MGB und die Zentralbahn finde ich aber auch sehr attraktiv, und die sind enthalten.
Doch - natürlich. Wenn auch nicht "kostenlos" nutzbar. Es gibt Rabatt:
Swiss Pass
Für die Strecken Interlaken–Grindelwald/Wengen/Mürren ist der Swiss Travel Pass gültig. Von Grindelwald und Wengen auf das Jungfraujoch ist ein Billett mit 25% Reduktion erhältlich. Auf dem übrigen Streckennetz wird eine Reduktion von 50% gewährt. Mit der Swiss Family Card reisen Kinder von 6 bis 16 Jahren in Begleitung von mindestens einem Elternteil gratis.
GA
Auf den Strecken Interlaken–Grindelwald/Wengen/Mürren ist das Generalabo gültig. Auf dem übrigen Streckennetz wird eine Reduktion von 50% gewährt.
Quelle: http://www.jungfrau.ch/tourismus/reiseinfos/tickets-tarife/interlaken-ost/fahrpreise-ei...
Mit der Jungfraubahn zum Top of Europe
Hoi,
An diesem Wochenende finden nämlich Bauarbeiten in Kreuzlingen Bernrain statt, so dass die Interregio-Züge Konstanz-Biel via Romanshorn (dort nur Betriebshalt mit Lokführerwechsel) umgeleitet werden. Und ich wollte es mir dann doch nicht entgehen lassen, einmal mit einem Wagenzug auf der Seelinie zu fahren
Das kannst du wohl noch irgendwann wieder in den nächsten zweieinhalb Jahren. Nächstes beginnen nämlich die Bauarbeiten für die Doppelspur Kehlhof (von der Wegüberführung Hard
bis zu den Tennisplätzen bei Berg, insgesamt 4.8 km lang). 2017/2018 wird zudem noch der Bahnhof Lengwil umgebaut, da dort die Kreuzung der Schnellzüge und der S-Bahnen mit Strecken-vmax erfolgen soll ab Ende 2018 (und nicht mehr mit 40 km/h in Siegershausen).
Bei diesen Bauarbeiten wird es wohl wieder die ein oder andere Wochenendsperre geben.
Bei diesen Bauarbeiten in Kreuzlingen Bernrain handelt es sich übrigens um die Korrektur eines kleinen Mangels an der recht neuen Infrastruktur. Ursprünglich sah das künftige Fahrplankonzept ab Ende 2018 die Zugskreuzungen zwischen S-Bahn und Schnellzug in Kreuzlingen Bernrain statt in Lengwil vor. Dazu wurde der Bahnhofumbau von Kreuzlingen Bernrain zeitlich vorgezogen und schon dafür angepasst. Für die Schnellzüge steht das perronlose Gleis 2 ohne Ablenkung zur Verfügung und die S-Bahnen müssen mit Ablenkung 40 km/h über die Weichen an Gleis 1 fahren. Diese langsamen Weichen müssen nicht sein und deshalb werden sie an diesem Wochenende durch schnellere Exemplare ersetzt. Damit ist dann auch klar, dass die Kreuzungsmöglichkeit in Kreuzlingen Bernrain auch nicht rückgebaut wird, auch wenn man die geplante Schnellzug/S-Bahn-Kreuzung nun nicht dorthin verlegen wird.
und zudem die im Personenverkehr ansonsten nicht befahrene Strecke von Konstanz nach Kreuzlingen Hafen mitzunehmen, zumal der für Dezember 2015 geplante neue Schnellzug von Konstanz nach St. Gallen offenbar doch noch nicht in trockenen Tüchern ist, denn der Südkurier berichtete vor einer Woche Expresszug zwischen Konstanz und St. Gallen bleibt ungewiss und heute noch einmal Kreuzlingen kämpft um den Schnellzug.
Ich habe da noch vertrauen, dass der Zug doch kommt. Der Bund muss noch eine Kostendeckungsgradanalyse machen, wie es heisst. Die Seelinie hat enorme Frequenzsteigerungen in den letzten Jahren zu verzeichnen. Man fährt deshalb nicht umsonst an sämtlichen Tagen von 6 bis 24 Uhr im durchgehenden Halbstundentakt. Von St. Gallen nach Konstanz braucht man mit dem Auto gut 45 Minuten, bei Stau und Parkplatzsuche in Konstanz gerne auch nochmal etwas länger. Der geplante Schnellzug in 35 Minuten hat da rechtes Potenzial zum abgreifen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass die Kostendeckungsgradanalyse negativ ausfallen könnte.
Ich bin übrigens schon einmal in so einem Schnellzug gefahren. Mit einem thurbo-GTW fuhr ich mal ab Konstanz nur mit Halt in Kreuzlingen Hafen bis Romanshorn, danach ohne Halt bis Wittenbach dann hattenm wir noch einen Halt in St. Fiden (letztere beiden Halte wird der neue RE nicht bedienen). Das fuhren wir in 44 Minuten, die 36 Minuten waren damals Ende 2011 noch nicht fahrbar, weil da eben noch ein paar Infrastrukturen fehlten (und wegen den zwei Extra-Halten). Aber dieser Testlauf lieferte schon einmal einen schönen Vorgeschmack.
Der neue Perron und die neue Personenunterführung in Kreuzlingen Hafen sollen übrigens bereits zum Seenachtsfest im August in Betrieb gehen.
Unsere Tour beginnen wir in Konstanz mit einem Interregio nach Olten.
Wirst du ab Fahrplanwechsel im Dezember 2015 nicht mehr direkt tun können. Es werden nur noch drei EW-IV-Pendel als IR Konstanz-Zürich-Konstanz eingeteilt. Die Durchbindung in Zürich mit dem Luzerner IR kann wegen noch fehlender Fernverkehr-Doppelstockzüge noch nicht erfolgen (wird spätestens Ende 2018 nachgeholt). Und zwischen St.Gallen-Zürich-Biel-Lausanne tritt eines neues Fahrplankonzept mit den ICN in Kraft. Der IR Konstanz-Biel wird zwischen Zürich und Biel durch einen ICN St.Gallen-Lausanne in ähnlicher Fahrplanlage mit gleichen Halten abgelöst.
Somit wäre das dann auch wieder ein Fall für deine Sammlung Reiseberichte zu Zügen vor der Einstellung.
Grüsse aus der Ostschweiz und danke für den Reisebericht. ;-)
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![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Danke...
... für den schönen Bericht, der mir gerade die Fahrt nach Berlin "versüßt". ;)
Ich wollte, wir würden stattdessen auf das Jungfraujoch fahren!
Grüße aus dem ICE 278.
Bye. Flo.
Preisoptimierung
Solange Du keine Touren wie TD fährst.. die würden schon mit einer einzigen Fahrt das Halbtax amortisieren.
Ach, solche Touren wie diese vor einem Jahr wären mit Halbtax statt BC25/Europaspezial wohl teurer gekommen ;)
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Weg mit dem 4744!
Danke...
... für den schönen Bericht, der mir gerade die Fahrt nach Berlin "versüßt". ;)
Ich wollte, wir würden stattdessen auf das Jungfraujoch fahren!
Kann ich leider Verstehen
Danke!
Vor lauter Gerede ganz vergessen: Auch dieses mal wieder ein fettes DANKE für den tollen Bericht!
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Weg mit dem 4744!
Top of the World - nee "nur" Europe
Danke.
Lanquart - St. Moritz steht auch noch auf dem Plan.
Eventuell habe ich bald nur noch ein Elektroauto mit 80 km Reichweite.
Von meinem Zweitwohnsitz bin ich
- 20 km von Lindau (D)
- 25 km von Bregenz (A)
- 35 km von St. Margrethen (CH) entfernt.
Es ist noch nicht entschieden.
Vielleicht kommt auch noch mal ein Benziner.
Auf jeden Fall reichts bis zum nächsten Bahnhof.