Hauptbahnhof in Endzeitstimmung (55 Bilder), Teil 1 (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 07.03.2015, 14:30 (vor 4147 Tagen)

Moin!

Bald drei Jahre ist es her, daß ich Kassels Hauptbahnhof zum ersten Mal vorgestellt hatte. Damals in knapp fünfzehn Bildern und gemeinsam mit dem mittlerweile echten Kasseler Hauptbahnhof, Wilhelmshöhe. Heute nun steht allein der Hauptbahnhof im Mittelpunkt. Er verbreitet tief im Westen eine Art Endzeitstimmung. Das paßt auch zu ihm: Nachdem ihm vor über 20 Jahren mit der Eröffnung des Fernbahnhofs Wilhelmshöhe einiges an Verkehr verlorenging, dürfte die Anzahl der Fahrgäste im Jahr 2007 nochmals gesunken sein. Seitdem ermöglicht nämlich die Regiotram umsteigefreie Fahrten ins Stadtzentrum. Außerhalb von Zugankünften präsentiert sich Kassels Hauptbahnhof vom Menschenaufkommen her eher kleinstadtmäßig, man ahnt kaum, daß die dazugehörige Stadt Kassel knapp 200.000 Einwohner hat.

Der einleitende Textteil wird etwas länger, gilt es doch, neun Bahnstrecken zu beschreiben. Ich werde hierbei Geschichte und Verkehr jeweils streckenweise abhandeln. Wir beginnen mit der Regiotram und der Schnellfahrstrecke, ehe wir uns den übrigen Bahnstrecken zuwenden.


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Am 2. Juni 1991 ging nach achtzehnjäriger Bauzeit die Schnellfahrstrecke Hannover - Würzburg vollständig in Betrieb. Gleichzeitig nahm die Bundesbahn den planmäßigen ICE-Verkehr auf. Die Strecke berührt Kassels Hauptbahnhof nicht, stattdessen wurde der Bahnhof Wilhelmshöhe zum Fernbahnhof ausgebaut. Das war für Kassel ein großer Tag, denn seitdem liegt Kassel an der wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Zuvor hatten die meisten Fernzüge dieser Relation um Kassel einen großen Bogen gemacht.


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Nach langen Jahren der Planung wurde im Sommer 2007 die Regiotram Kassel in Betrieb genommen. Das ist örtliche Variante des "Karlsruher Modells", also der Verknüpfung von Eisen- und Straßenbahn. Die Verbindung der beiden Netze erfolgte durch eine kurze Tunnelstrecke unter dem Hauptbahnhof hindurch, hierzu wurden die unterirdische Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof und ein kurzes Tunnelstück stillgelegt, während die andere Rampe weitergenutzt wurde. Die Regiotram hat am Hauptbahnhof eine eigene Haltestelle, sie ist dreigleisig und liegt auf der westlichen Tunnelrampe an der Stelle eines früheren Bahnsteigs. Auf den Straßenbahngleisen fährt die Regiotram zusätzlich zu den bisherigen Straßenbahnlinien.
Die Strecke nach Wolfhagen ist nicht elektrifiziert, weshalb es einige Regiotram-Fahrzeuge gibt, die über einen Dieselmotor verfügen, im Hauptbahnhof wird umgeschaltet. Die übrigen Fahrzeuge sind neben der Straßenbahn- für die übliche Eisenbahnspannung ausgelegt. Auch gab es Verkürzungen des Regiotram-Netzes: Die wenigen Leistungen zwischen Hümme und Warburg wurden ersatzlos eingestellt; die Linie nach Treysa wird ab Fahrplanwechsel im Dezember 2015 wieder mit Vollbahnfahrzeugen gefahren. Diese Linie war übergangsweise eingeführt worden, da der ursprünglich geplante Fahrplan auf den anderen Strecken noch nicht gefahren werden konnte.


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Wir schauen uns nun die auf Kassel zuführenden Bahnstrecken an. Einige verzweigen sich erst weiter draußen in den Vororten. Den Anfang soll die Strecke Richtung Warburg - Altenbeken - Paderborn, Teil der Mitte-Deutschland-Verbindung, machen. Sie war beim Bau die Bahnstrecke von Cassel nach Carlshafen, die Carlsbahn. Als Namensgeber fungierte posthum Landgraf Carl von Hessen, der anno 1669 Carlshafen gegründet und dort Hugenotten eine neue Heimat gegeben hatte.
Bauherr der Bahnstrecke war die private Friedrich-Wilhelms-Nordbahn-Gesellschaft, der wir später nochmals begegenen werden. Am 30. März 1848 ging zunächst der Nordabschnitt zwischen Carlshafen und Grebenstein in Betrieb, am 18. August 1848 folgte der Abschnitt Grebenstein - Kassel. Am 6. Febraur 1851 kam die Seitenstrecke von Hümme nach Warburg mit Anschluß ans westfälische Eisenbahnnetz hinzu. Das sollte die wichtigere Verbindung werden, am 11. Dezember 1970 wurde die Strecke Kassel - Warburg elektrifiziert. Da war der Personenverkehr nach Carlshafen (der Bahnhof hieß zuletzt Bad Karlshafen linkes Ufer) schon Geschichte, er endete wie auch der Güterverkehr nördlich von Trendelburg am 25. September 1966. 20 Jahre und zwei Tage später hörte auch zwischen Hümme und Trendelburg der Güterverkehr auf, die Strecke war somit Geschichte und dient heute teilweise dem Zweiradverkehr.
Die Regiotram verkehrt halbstündlich bis Hümme. Zweistündlich fährt die Baureihe 612 den RE Kassel-Wilhelmshöhe - Warburg - Hagen. Montags-freitags verkehren in Tagesrandlagen zwei Zugpaare der Eurobahn nach Altenbeken - Paderborn - Hamm, DB Fernverkehr sieht man dreimal: Ein Zugpaar mit ICE 3 fährt zwischen München und dem Rhein-Main-Raum, ferner bestehen zwei Zugpaare von Düsseldorf nach Halleipzig (ein IC, ein ICE-T). Für nähere Informationen und den Wochenendfahrplan verweise ich aufs Kursbuch.


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Von der Warburger Strecke zweigt in Obervellmar die Strecke nach Wolfhagen ab. Sie wurde am 1. September 1897 eröffnet. Hier verkehrt stündlich die Kurhessenbahn (Linie Kassel-Wilhelmshöhe - Korbach, Baureihe 646 oder 628) und halbstündlich die Regiotram (Zierenberg - Wolfhagen stündlich).


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Kassel ist der südliche Endpunkt der Hannöverschen Südbahn. Am 8. Mai 1856 wurde die Teilstrecke Göttingen - Dransfeld - Hannoversch Münden eröffnet, am 23. September die Fortsetzung nach Kassel. Diese beiden Abschnitte sollten sich unterschiedlich entwickeln. Am konnte 13. März 1872 die Strecke von Hannoversch Münden nach Eichenberg eröffnet werden, die eine bessere Topographie als die Dransfelder Strecke aufweist. Die verschwand somit in der zweiten Reihe, zum Sommerfahrplan 1980 endeten der zuletzt schawache Reiseverkehr und der Güterverkehr östlich von Dransfeld. Im Februar 1991 endete der Güterverkehr zwischen Hann. Münden und Dransfeld. Die Strecke nach Eichenberg hingegen ist als zweigleisige, elektrifizierte (seit 27. September 1967) Hauptstrecke weiterhin in Betrieb.
Hier verkehren stündlich die Flirt-Triebwagen von Cantus (Linie Kassel - Göttingen) sowie zwei zweistündliche Linien von DB Regio Südost: Lokbespannte (BR 143) Doppelstockzüge sind als RE Halle - Kassel unterwegs, die Baureihe 642 fährt den RE Erfurt - Kassel. Beide Linien bedienen Kassel-Wilhelmshöhe, Cantus den Hauptbahnhof.


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Südwärts führt die Strecke nach Bebra und Gerstungen. Auch sie wurde durch die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn-Gesellschaft errichtet. Am 29. August 1848 wurde die Strecke Bebra - Guxhagen dem Betrieb übergeben. Seit Eröffnung der Teilstrecke Bebra - Gerstungen am 25. September 1849 besteht Anschluß an die Strecke der Thüringischen Eisenbahn-Gesellschaft nach Eisenach, sie wurde am selben Tag eröffnet, ebenso die Teilstrecke von Guxhagen nach Guntershausen.
Am 25. September 1966 wurde die Strecke Kassel - Bebra elektrifiziert, zum Sommerfahrplan 1995 die Fortsetzung nach Thüringen hinein. Zwischen Kassel und Bebra fahren die zwei Fernzugpaare zwischen dem Ruhrgebiet und dem Raum Halleipzig, ferner stündlich Cantus-Züge zwischen Kassel, Bebra und Fulda sowie halbstündlich die Regiotram nach Melsungen.


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Die Strecke Kassel - Guntershausen wurde am 29. Dezember 1849 eröffnet. Sie wird durch die Züge Richtung Bebra und Richtung Frankfurt genutzt. Letztere nutzen ab Guntershausen die Main-Weser-Bahn über Gießen. Ihr Nordabschnitt bis Wabern wird seit demselben Tag befahren. Die Strecke wurde in vielen kurzen Etappen eröffnet: 2. Januar 1850 Wabern - Treysa, 4. März bis Kirchhain, 3. April bis Marburg, 25. Juli bis Lollar und 25. August bis Gießen. Zuvor war am 10. Mai die Südstrecke Frankfurt - Friedberg an der Reihe gewesen. Am 9. November wurde sie bis Butzbach verlängert und am 1. Mai 1851 bis Lang Göns. Die Lücke zwischen Lang Göns und Gießen wurde am 15. Mai 1852 geschlossen. 1865 kam das zweite Gleis, etwa 100 Jahre später die Elektrifizierung: Am 11. Oktober 1963 zwischen Friedberg und Bad Nauheim, am 14. Mai 1965 zwischen Frankfurt und Friedberg sowie Bad Nauheim und Gießen und am 20. März 1967 zwischen Gießen und Guntershausen.
Auf der Main-Weser-Bahn fährt zweistündlich der IC Hamburg - Karlsruhe und ebenfalls zweistündlich der RE Kassel - Frankfurt (111 mit Doppelstockwagen). Sie beide bilden auf dem gemeinsamen Abschnitt einen ungefähren 30/90-Minuten-Takt. Zwischen Kassel und Treysa fährt stündlich die Regiotram, teilweise mit der Kurhessenbahn (Baureihe 628) als Subunternehmer. Ab Dezember 2015 flirtet hier die Hessische Landesbahn mit den Pendlern und eventuellen sonstigen Reisenden.


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Eine etwas seltsame Geschichte hat die Bahnstrecke nach Waldkappel. Sie beginnt in Kassel-Wilhelmshöhe, beschreibt einen großen Bogen um die Stadt und führt dann hoch ins Lossetal. Der Abschnitt durchs Fuldatal ermöglichte am 15. März 1880 den Anschluß an Kassel, die Strecke Bettenhausen - Waldkappel war am 1. Dezember 1879 eröffnet worden. In Waldkappel schloß sie an die am 15. Mai 1879 eröffnete Strecke Niederhone (heute: Eschwege West) - Treysa an. Am 26. Mai 1971 war der kurze Abschnitt zwischen Wilhelmshöhe und Bettenhausen elektrifiziert worden, am 31. Mai 1985 endete der Reiseverkehr zwischen Kassel, Waldkappel und Eschwege. Zwischen Kaufungen Papierfabrik und dem Stadtgebiet von Hessisch Lichtenau wurde die Strecke für die Straßenbahn modernisiert. Am 8. Juni 2001 ging der Abschnitt bis Helsa wieder in Betrieb, am 29. Januar 2006 die Fortsetzung nach Hessisch Lichtenau. Hier biegt die Strecke vor dem Bahnhof in die Stadt auf eine Neubaustrecke ab. Die Strecke ist mit 600 V Gleichstrom elektrifiziert. Der Ort Kaufungen wird auf einer Neubaustrecke als Straßenbahn durchquert, die alte Bahnstrecke sah bis zum 6. Juli 2007 einige wenige Expresszüge nach Hessisch Lichtenau im Dieselbetrieb. Die sind aber mittlerweile Geschichte.

Im Vorortbahnhof Bettenhausen zweigte die Söhrebahn ab. Auch sie ist mittlerweile Geschichte. Am 21. August 1912 wurde sie eröffnet, ihr Hauptkunde waren die Kohlegruben am Endbahnhof Wellerode Wald. Am 1. September 1966 endete der Reiseverkehr, 1970 übernahm die Bundesbahn die Strecke und den Güterverkehr. Die Strecke ist mittlerweile abgebaut.


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Teil 2 als Antwort.

Hauptbahnhof in Endzeitstimmung (55 Bilder), Teil 2

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 07.03.2015, 14:30 (vor 4147 Tagen) @ Sören Heise

Schlußendlich wäre da die Kassel-Naumburger Eisenbahn; sie ist heute teilweise ein Teil der Hessischen Landesbahn. Am 29. Oktober 1903 wurde der Abschnitt zwischen dem KNE-Bahnhof in Wilhelmshöhe und Elgershausen eröffnet, am 31. März 1904 die Reststrecke bis Naumburg. Seit dem Sommerfahrplan 1970 wurden die KNE-Züge bis Kassel Hbf geführt. Das konnte den Reiseverkehr trotzdem nicht retten, am 4. September 1977 war es vorbei mit ihm. Ende Mai 1991 endete der Güterverkehr westlich von Altenbauna (hier hat eine Automobilfirma aus Wolfsburg eine Fabrik). Zwischen Altenbauna und Großenritte ist die Strecke seit 1995 elektrifiziert, hier fährt jetzt die Kasseler Straßenbahn. Den Abschnitt Großenritte - Naumburg hat die Museumsbahn Hessencourrier übernommen, sie ist dort der einzige Nutzer.


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Abschließend sind einige Worte über den Bahnhof an sich angebracht. Der ist nämlich anders, als es scheint. Wenn man aus der Stadt kommt, sieht man ein Empfangsgebäude im Stil der 1950er. Der Zugreisende hingegen wird durch ein Bauwerk aus dem Jahren um 1900 mit modernen Zutaten empfangen.
Das ursprüngliche Empfangsgebäude wurde in den 1850ern errichtet, Anfang des 20. Jahrhunderts umgebaut und im Krieg weitgehend zerstört. 1995 wurde der Bahnhof zum Kulturbahnhof ernannt, daher finden sich neben den Anlagen des Bahnbetriebs auch solche des Kulturbetriebs. Der Bahnhof präsentiert sich heute als ein architektonisches Durcheinander der letzten 150 Jahre. Gerade der Bereich der Kopfgleise scheint noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen zu sein. Noch erinnern die Bahnsteige an die Zeit, als hier lange schwere Schnellzüge verkehrten.
Ich möchte an dieser Stelle auf Wolfgang Klees Buch Hauptbahnhof Kassel, Hövelhof 2012, hinweisen. Dort finden sich eine Geschichte des Bahnhofs ebenso wie zahlreiche Bilder. So sieht man dort auch einige Züge, die kommen in meinen Bildern nur am Rande vor.


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1 Zum bildlichen Bahnhofsrundgang in Aufnahmen vom 18. Oktober 2014 begrüße ich auch alle, die über den Textteil hinweggescrollt haben. Der Himmelsstürmer von Jonathan Borofsky wurde anläßlich der Documenta im Jahr 1992 geschaffen. Der Bahnhofsvorplatz ist sein dritter Standort in Kassel.


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2 Versuch einer Gesamtansicht. Die zu sehenden Bauten entstanden 1952-1955, der verhällte Nordflügel wurde 1960 fertiggetellt.


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3 Ein Blick in die Stadt. Das Stadtzentrum liegt einige Meter tiefer. Das links zu sehende Hotel Reiss wurde 1952 eröffnet. Das Zentrum der Industriestadt Kassel wurde im Krieg stark zerstört.


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4 Der Bahnhofsplatz.


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5 Der Tunnelmund. Gefallene Blätter verbreiten Herbststimmung.


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6 Der gerade Weg ins Stadtzentrum ist die Treppenstraße.


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7 Kassel gilt als schönste Großstadt Nordhessens. Das liegt primär daran, daß es die einzige Großstadt Nordhessens ist.


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8 Kehren wir zum Hauptbahnhof zurück.


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9 Eine erste Innenaufnahme gilt dem Seitenflügel. Dies ist die einstige Schalterhalle, die rote Decke ist nicht original.


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10 Der örtliche Flughafen lädt zum Vorabend-Check-In. Aber wer oder was ist Calden?


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11 Das Wandbild im Hintergrund zeigt das in den Eisenbahnverkehr eingebundene Kassel. Unter anderem sind Venedig und der Vatikan zu sehen sowie eine Frühform des ICE.


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12 Gegenüber das Kino.


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13 Alt und neu. (Die Idee habe ich Herrn Klee geklaut.)


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14 Alt.


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15 Ganz neu.


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16 Der Bahnsteig der Regiotram.


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17 Er ist geneigt. Wie der neue in Stuttgart.


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18 Blick ostwärts.


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19 Gleis 3.


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20 Gleis 1. Das ist ein Documenta-Kunstwerk.


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21 Kontraste.


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22 Die Außenmauern des Südflügels stammen vom 1856 fertiggestellten ersten Bahnhof.


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23 Das Bild bitte anderswo einwerfen.


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24 Seiteneingang.


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25 Das bewappnete Bahnhofsklo. Die Fassade stammt vom Umbau 1899/1903.


Teil 3 als Antwort.

Hauptbahnhof in Endzeitstimmung (55 Bilder), Teil 3

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 07.03.2015, 14:31 (vor 4147 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Sören Heise, Samstag, 07.03.2015, 14:32

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26 9.12.1941 Riga
1.6.1942 Majdanek
7.9.1942 Theresienstadt


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27 Bahnsteig 12/13.


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28 Gleisvorfeld und Stellwerk. Im Zusammenhang mit der Elektrifizierung wurden einige Bahnsteige verlängert.


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29 Expressgutabfertigung. Kraftverkehrsstelle.


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30 Am Nordeingang.


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31 Stilmix Querbahnsteig.


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32 Blick nach oben.


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33 Der Verbindungstunnel ermöglichte einen schnellen Umstieg unter Vermeidung des Querbahnsteigs.


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34 Am Ende des offiziellen Bahnsteigs.


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35 94 80426 000-7 D-CAN.


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36 Nicht, daß jemand meckert.


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37 Der Bahnhofsplatz.


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38 Der Haupteingang.


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39 Bahnsteigdach.


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40 Fallblattanzeige, museal.


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41 Angenehmes Warten!


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42 Oder doch ins Spohr-Museum?


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43 Licht und Schatten.


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44 Bahnsteigbild.


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45 Angenehmes Warten!


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46 Bahnsteigdach.


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47 Schachtdeckel.


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48 Keiner da!


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49 Bahnsteigbild.


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50 Guten Appetit.


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51 Bahnsteigbild.


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52 Der äußere Querbahnsteig.


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53 Dingsbums.


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54 Bahnsteigbild.


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55 Wir mißachten das Signalbild.


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Denn dieses Portrait endet hier. Trotz aller Endzeitstimmung: Vielseitig ist er, Kassels Hauptbahnhof.


Viele Grüße
Sören


PS: Schrieb ich es im Text? Die Aufnahmen entstanden am 18. Oktober 2014.

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Hauptbahnhof in Endzeitstimmung (55 Bilder), Teil 3

brandenburger, Perleberg, Sonntag, 08.03.2015, 00:51 (vor 4146 Tagen) @ Sören Heise

Vielen Dank für die Bilder. :)

Ausgestiegen bin ich dort das letzte Mal zur Documenta 1987.

Tja, das Spohr-Museum hätte mich nun interessiert. Louis Spohr lebte ja bis 1859, ist er jemals Bahn gefahren?

Danke

sflori, Samstag, 07.03.2015, 19:41 (vor 4147 Tagen) @ Sören Heise

Kassel zum Zweiten - und verkauft meistbietend an den Hoffotografen der Deutschen Bahn!

Danke für die interessanten Aufnahmen. Vor kurzem habe ich im Hotel Reiss genächtigt, natürlich in der Suite mit Blick auf den Bahnhof. ;) Dabei habe ich dann auch die Gelegenheit genutzt, so gut wie jeden Winkel dort zu erkunden. Und trotzdem konnte ich in den Fotos noch ein, zwei neue Perspektiven entdecken. :)


Bye. Flo.

Das Reiss hat wieder auf?

fabs, Braunschweig, Samstag, 07.03.2015, 20:09 (vor 4147 Tagen) @ sflori

Moin!
Das Reiss hat wieder auf?
Zugegeben, ich war zuletzt im November 2010 dort. Aber der bauliche Zustand damals lies nicht vermuten, dass dieses Gebäude noch zu retten sei.

Sören: Vielen Dank!

Viele Grüße
fabs

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Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

Das Reiss hat wieder auf

sflori, Sonntag, 08.03.2015, 00:50 (vor 4146 Tagen) @ fabs

Zugegeben, ich war zuletzt im November 2010 dort. Aber der bauliche Zustand damals lies nicht vermuten, dass dieses Gebäude noch zu retten sei.

Ja, an eine Neueröffnung haben wohl die wenigsten geglaubt. Aber seit ein paar Jahren ist es nach einer Komplettsanierung wieder offen. Von innen ist es ein kompletter Neubau. Ich kann es sehr empfehlen!

Werbung:
http://hotelreiss.de/


Bye. Flo.

Kasseler System

462 001, Taunus, Sonntag, 08.03.2015, 00:45 (vor 4146 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von 462 001, Sonntag, 08.03.2015, 00:45

Nabend Sören,

vielen Dank für die Eindrücke aus Nordhessen. Das sieht ja wirklich schlimm aus, da ist die Endzeitstimmung ja nicht von der Hand zu weisen. In Wilhelmshöhe komme mehrmals pro Monat vorbei, aber am Hbf war ich jetzt etwa 2 Jahre nicht mehr, mit ausnahme einer Fahrt per RT9 von Treysa in die Innenstadt und retour(aber da sieht man ja nicht das ganze Ausmaß der Verrottung).

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7 Kassel gilt als schönste Großstadt Nordhessens. Das liegt primär daran, daß es die einzige Großstadt Nordhessens ist.

Ich entschuldige mich schonmal im vorraus bei allen Kasselern, Kasselanern und Kasselänern, denn ich finde Kassel einfach nur häßlich. Einfach viel zu viele Bauten sehen irgendwie altbacken und trist aus.

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20 Gleis 1. Das ist ein Documenta-Kunstwerk.

Mal ´ne blöde Frage: Was ist denn jetzt hier das Kunstwerk??

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27 Bahnsteig 12/13.

Was macht um himmelswillen der ICE dort? Nicht das der sich verfahren hat, damit er ja nicht in Wolfsburg halten muss^^

Gruß aus dem Westhessischen Limburg von
ICE1223

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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1644
- Euro. Ausland: 726

Kasseler System

sflori, Sonntag, 08.03.2015, 00:54 (vor 4146 Tagen) @ 462 001

Was macht um himmelswillen der ICE dort?

Das ist kein ICE, das sind die neuen Autotransportzüge. Beim Beladen klappt der Führerstand nach oben... ;)

Einer der letzten ICEs aus Berlin endet in Kassel Wh und übernachtet dann im Hbf., weil er da besser bewacht ist. Warum Sören den am Tag erwischt hat, weiß ich aber auch nicht.


Bye. Flo.

Kasseler System

462 001, Taunus, Sonntag, 08.03.2015, 01:01 (vor 4146 Tagen) @ sflori

Das ist kein ICE, das sind die neuen Autotransportzüge. Beim Beladen klappt der Führerstand nach oben... ;)

*LOL*

Einer der letzten ICEs aus Berlin endet in Kassel Wh und übernachtet dann im Hbf., weil er da besser bewacht ist. Warum Sören den am Tag erwischt hat, weiß ich aber auch nicht.

Ah, also startet er bestimmt als 876 morgens wieder Richtung Berlin(ist ein häufig von mir benutzer Zug)

Gruß
ICE1223

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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1644
- Euro. Ausland: 726

Sammelantwort in Endzeitstimmung

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 08.03.2015, 16:22 (vor 4146 Tagen) @ Sören Heise

Moin,

bevor auch ich mich aus dem Forum verabschie..., kleiner Scherz. Hier und jetzt jedenfalls die Sammelantwort.

Der ICE weckte Neugierde, warum er da stand. Die Antwort gibt es hier.


Brandenburger: Das Museum hat regelmäßig offen. Mich hinderte mein Spohr-Interesse an einem Besuch, ich würde in der Hinsicht lieber nach Nelahozeves oder Tavastehus.

Flo: Nein, als Hoffotograf sehe ich mich nicht. Dazu bezahlt mir die DB zu wenig - und das wenige nur nach Antrag. Schön, daß Du trotz Deiner Forschungen Neues entdeckt hast.

fabs: Dann war das Hotel damals noch im Zustand der 50er?

ICE1223: Was genau da Kunst ist, weiß ich auch nicht. Gleis 1 wurde jedenfalls zum Kunstwerk. Wenn Du Glück hast, steht es bei Wikipedia, wenn nicht im "Klee".


Viele Grüße
Sören

Sammelantwort in Endzeitstimmung

1040bln, Berlin-Mitte, Montag, 09.03.2015, 15:13 (vor 4145 Tagen) @ Sören Heise

Aber wo ist denn Dein legendärer Tunnelblick geblieben? Haben die keinen?

Siehe Bild 33 ;-)

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 09.03.2015, 16:20 (vor 4145 Tagen) @ 1040bln

Aber wo ist denn Dein legendärer Tunnelblick geblieben? Haben die keinen?

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