Verfrühungen nicht nur Resultat einer höheren Geschwindigk. (Reiseberichte)

ICE-T-Fan, Sonntag, 18.01.2015, 22:04 (vor 4141 Tagen) @ TEE Rheingold
bearbeitet von ICE-T-Fan, Sonntag, 18.01.2015, 22:08

Meist ergeben sie sich von alleine durch den Betriebsablauf. Genauso wie eine Verzögerung im Betriebsablauf in einer Zugverspätung resultiert kann eine Änderung im Betriebsablauf eine Verfrühung eines Zuges bewirken.

Beispiel vor meiner Haustüre.

Regionalbahn aus Halle kommt in Eisenach zur Minute 47 an
ICE aus Leipzig kommt in Eisenach zur Minute 50 an

Meist muss der ICE von Sättelstädt bis Eisenach der RB hinterher bummeln und bei der kleinsten Verspätung der RB ist auch der ICE verspätet. Fällt die RB nun ganz aus, kann der ICE die normale Fahrgeschwindigkeit bis Eisenach halten und ist auch gerne mal 1 Minute vor Planankunft da.

In meinem Fall war es so, dass durch die Verspätung des ICE 14 sich der Abstand zu den voraus fahrenden Zügen so weit vergrößert hat, dass er die ganze KRM mit konstanter Geschwindigkeit um die 290-300 km/h fahren konnte. In Siegburg/Bonn waren wir praktisch pünktlich (der Zug hielt dort aber nicht) und in Köln waren wir deshalb mit -4 min, weil wir außerplanmäßig früher über die Hohenzollerbrücke fuhren und erst gar nicht zum Stillstand kamen. Vermutlich war einfach eine Trasse / Fahrstraße frei geworden.

Als 2007 der große Streik im Regionalverkehr war und nur noch die ICE fuhren, waren wir praktisch an jedem Bahnhof 1-2 min vor der planmäßigen Ankunft da. ;)


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