Sommer 2014 - Teil 1: Frühlingserwachen (m. 11+9 B) (Reiseberichte)
Schönen guten Abend,
jetzt, wo sich das Jahr sehr deutlich seinem Ende zuneigt, bin ich (endlich) mit der Aufarbeitung meiner Bildersammlung im Sommer 2014 angekommen. Diese Sammlung umfasst allerdings doch eine ganze Menge verschiedener Touren, Ausflüge oder schlichte Fahrten irgendwo hin.
Den ersten Teil aus dieser Sammlung schätze ich am 31. Dezember als überaus passend ein, geht es doch um das, was wir in wenigen Monaten wieder erleben dürfen: den Frühling - und damit auch wieder mehr grün an den Bäumen.
Im Mai des nun fast vergangenen Jahres war ich bereits am frühen Morgen in Oberhausen unterwegs um ein paar Eindrücke des Frühlings einzufangen. Dabei ist allerdings der Anteil an Schienen sehr gering. Trotzdem wünsche ich Viel Spaß!
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1. Ein Mittwoch im Mai - kurz nach 5 Uhr. Vom Monte Schlacko blicke ich auf die Neue Mitte samt Centro, KöPi-Arena und Gasometer. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen.
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2. Der Blick nach Nordwesten zeigt: bei der Müllverbrennungsanlage wird bereits gearbeitet, davor ist das Gewerbegebiet um den Max-Planck-Ring zu sehen. Im Hintergrund die Silhouetten der Duisburger Montanindustrie.
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3. Noch einmal 45 Grad nach links gedreht schauen wir auf die Altstadt Oberhausens. Im Zentrum ragt die Marienkirche in den Himmel, im Hintergrund das weniger schöne Viertel "City West".
Wer entdeckt denn auf dem Bild den Hauptbahnhof? ;-)
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4. Nun weder nach links, noch nach rechts, sondern nach oben: der Restmond verabschiedet sich langsam aber sicher in den Tag, drunter zu sehen ist der östliche Teil der Stadt, der dem geneigten Eisenbahner sicher durch den Güterbahnhof Osterfeld bekannt sein könnte.
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5. Ein dichterer Blick auf die Neue Mitte, das "Mikadospiel" ist eine der zentralen Bushaltestellen der Stadt - der Zugang zur Neuen Mitte inklusive Centro und KöPi-Arena (links zu sehen). Der darunterliegende Platz trägt den recht unbekannten Namen "Platz der guten Hoffnung". Aktuell steht dort noch eine kleine Rodelbahn aus der Winter- und Weihnachtswelt.
Die deutlich sichtbare Trasse führt Bus und Tram gleichermaßen über den Rhein-Herne-Kanal hinweg zur nächsten Station: "OLGA-Park".
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6. Leider hat die Lage auf einem Berg durch die konsequente Bewaldung nicht den gewünschten Effekt - einen kompletten Sonnenaufgang zu zeigen - gebracht. Doch über dem kleinen Bruder, dem Gasometer in Bottrop, ist auch so der große gelbe Ball zu sehen, der Licht und angenehme Wärme mit sich bringt.
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7. Szenenwechsel: im Grenzgebiet zwischen Oberhausen und Mülheim nur rund 20 Minuten später hat man vom Sonnenaufgang wohl noch nicht viel sehen können. Die "Skyline des Südens", bestehend aus Bäumen und Strommasten, mit dem teils blauen, teils wolkenbehangenen Himmel empfand ich jedoch trotzdem als schönes Motiv.
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8. Ein bisschen Schiene muss aber sein. Niederflurwagen 208 kommt auf seinem Weg von Sterkrade nach Mülheim auch an der Schleife Landwehr vorbei. Seit Juni 2013 haben die Stadtwerke Oberhausen die Leistung der Straßenbahn weitgehend halbiert. Nach 8 Uhr wird statt wie üblich im 10- nur noch im 20-Minuten-Takt gefahren. Sonntags dann auch nur noch im Halbstundentakt. Da kommt es den Beteiligten aus Mülheim und Oberhausen gerade recht, dass die Schleife genau auf der Stadtgrenze liegt: bis hierhin wird aus Mülheim kommend generell im 10- am Wochenende im 15-Minuten-Takt gefahren.
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9. In der Gegenrichtung ist es Wagen 207, der sich auf den langen Weg in das nördlich gelegene Sterkrade macht. Am linken Rand wähnt sich Martin Schulz als möglicher Präsident der europäischen Kommission, am kommenden Sonntag zeigt sich, dass er diesen Traum 2014 nicht verwirklichen kann.
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10. Nur wenige Minuten später: Wagen 202 der Mülheimer Verkehrsgesellschaft wirbt für "Wohnen in Oberhausen". Sein älterer Bruder 201 hatte im März 2011 einen heftigen Unfall bei dem der Wagenkasten arg gebrochen war. Anschließend wurde er repariert und bekam eine neue Farbgebung.
Dieses Bild ist nicht von mir, es erschien lediglich bei der Google-Suche. Damit sollte aber klar sein, welchen Weg die Fahrzeuge der MVG künftig farblich gehen könnten
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11. Zum Abschied noch ein guter Grund, im Großraum Essen auf Bus und Bahn umzusteigen (auch wenn es EVAG, STOAG und VRR immer aufs Neue schwer machen): die Autobahn A40 und ihr "zähfließender Verkehr", der sich in den kommenden 30 Minuten zu einem handfesten Stau entwickeln wird.
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Zusatzbilder: weil es ja nun doch weniger mit Zügen zuging, folgen noch ein paar Rückblicke auf das Frühjahr 2012, wo es mich in die Nachbarstadt Duisburg verschlagen hat.
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12. Tz Frankfurt (Oder) und 422-031 stehen hier in Duisburg gemeinsam und warten auf ihre Abfahrt Richtung Düsseldorf.
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13. An diesem Tag hatte ich eine längerfristige Verabredung mit dem Wedauer - damals mit Triebzug 628-538. Dieser Zug pendelt als Linie RB37 im Stunden- oder Halbstundentakt auf der kurzen Verbindung Hauptbahnhof - Wedau - Bissingheim - Entenfang und zurück.
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14. Nebenan macht sich nun ein S-Bahn-Triebzug aus dem Staub - die Linie 1 verbindet bekanntermaßen Dortmund und Düsseldorf miteinander.
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15. Es folgen die zwei kürzesten Bahnhofsportraits in der Geschichte dieses Forums: zuerst Duisburg-Entenfang. Ein Bahnsteig, ein Gleis, ein Signal, ein Zug. Ende.
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16. Gleich im Anschluss: Duisburg-Bissingheim. Der Bahnhof liegt etwas außerhalb des "Bissingheimer Dorfplatzes", an dem Umstiegsmöglichkeiten zum Busverkehr bestehen.
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17. Von der Uerdinger Straße reicht der Blick über die Rheinaue bis hin zum Bayerwerk in Hohenbudberg. Dazwischen liegt unsichtbar der Rhein. Ich entschuldige mich für die Linse im Bild ;-)
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18. Am Westkopf der Rheinbrücke Neuenkamp überholt mich ein Bus der Linie 926 auf dem Weg von Hochheide zur Universität.
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19. Vom Ostufer aus eine Gesamtansicht auf die Rheinbrücke, mit der die A40 aus Moers kommend in Richtung Ruhrgebiet den Rhein quert.
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20. Noch ein Blick auf Ruhrort: das Rheinorange markiert hierbei den Zusammenfluss von Rhein (links) und Ruhr (rechts). Im Hintergrund erstreckt sich die Friedrich-Ebert-Brücke.
Das war jetzt aber wirklich alles, was ich in diesem Jahr noch zeigen wollte. Ich hoffe, dass auch dieser Beitrag gefällt und über Lob, wie auch Kritik (so sie denn nett formuliert ist) freue ich mich natürlich auch.
Im Jahr 2015 soll es dann von meiner Seite so weitergehen: es folgen weitere Auslandsportraits, die Sommerportraits und natürlich auch weitere Bahnhofsportraits.
Und weil das Timing gerade so gut ist, folgt nun noch mein persönlicher Gruß: ich wünsche euch allen ein spannendes und interessantes Jahr 2015, vorher natürlich einen guten Rutsch für alle Feuerwerks- und Partyfreunde und für die Eisenbahner unter euch, die heute/morgen Nacht einen Zug fahren oder begleiten müssen, zwar keinen Rutsch aber einen angenehmen Übergang ins neue Jahr.
Mit besten Grüßen aus dem vereisten Ruhrgebiet,
Lucas
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