Eine vorweihnachtliche Rundreise an Donau und Inn (1/2 58 B) (Reiseberichte)

TD, Samstag, 27.12.2014, 19:19 (vor 4163 Tagen)

Hallo zusammen,

eigentlich steht mittlerweile jedes Jahr im Advent eine kleine vorweihnachtliche Reise auf meinem Reiseplan. Und da bin ich wohl auch nicht der einzige, denn ab Oktober beobachte ich, dass die Zugriffszahlen meiner Reiseberichte mit Weihnachtsmärkten steigen. Und so war ich auch dieses Jahr mit meinem Bruder drei Tage lang über ein verlängertes Wochenende des vierten Advents erstklassig unterwegs. Ich denke zwischen den Jahren sind ein paar weihnachtliche Bilder noch erlaubt. Ich muss aber gleich eine Warnung aussprechen, diesmal gibt es keine spektakulären Züge oder Strecken, stattdessen ist einfach der Alltag eingefangen.

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Die Reise führt uns von Konstanz über Friedrichshafen und Ulm nach Regensburg. Am zweiten Tag stand eigentlich der Bayerische Wald auf dem Plan, wobei hier dann allerdings eine kurzfristige Planänderung erforderlich war und wir schließlich via Landshut und Bayerisch Eisenstein nach Passau fahren. Für die Rückfahrt nach Konstanz habe ich mir die Variante via Salzburg und Arlbergstrecke ausgesucht.


Tag 1: Konstanz – Regensburg

Wir starten am Samstagmorgen in Konstanz. Ich hatte mich eigentlich auf graues Herbstwetter eingestellt, stattdessen scheint sogar die Sonne und so bin ich ganz froh, dass die Wahl des Verkehrsmittels nach Friedrichshafen auf den Katamaran gefallen ist.

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Die Auslastung ist sehr überschaubar und so freuen wir uns auf eine ruhige Fahrt über den Bodensee.

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An der Hafenausfahrt von Konstanz verabschiedet uns die Imperia-Statue auf dem Molenturm. Die Statue des Künstlers Peter Lenk erinnert auf satirische Weise an das Konzil von Konstanz. An der Aufstellung der Kurtisane war die Deutsche Bahn übrigens zumindest indirekt beteiligt, denn der Hafen gehört den Bodensee-Schiffsbetrieben und die waren zu dieser Zeit noch im Besitz der Deutschen Bahn.

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Und hier nochmals der Blick auf die Stadtsilhouette mit dem Konzilgebäude am Hafen...

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...und etwas später mit dem Bahnhofsturm von Konstanz (ganz links), dem Münsterturm in der Mitte und der Rheinbrücke (ganz rechts), über die auch die Hochrheinbahn führt.

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Der Katamaran beschleunigt nun auf 19 Knoten (35 Stundenkilometer). Während über dem schweizerischen Ufer dunkle Wolken hängen, scheint über dem Überlinger See noch die Sonne.

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Nach einer Fahrzeit von 50 Minuten ist Friedrichshafen erreicht. Wir könnten nun vom Hafenbahnhof zum Stadtbahnhof fahren, da wir allerdings noch ausreichend Zeit haben, entscheiden wir uns für den Fußweg. Und irgendwie lockt der Moleturm...

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Blick über Friedrichshafen...

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...und den Hafen. Das Gebäude rechts war einst das Empfangsgebäude des Hafenbahnhofs, heute beherbergt es das Zeppelin Museum.

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Über den Alpen hängen dunkle Wolken...

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...während über dem Westen und der Schlosskirche von Friedrichshafen noch das Blau dominiert.

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Jetzt aber zum Bahnhof. Der Stadtbahnhof von Friedrichshafen ist der älteste Bahnhof am Bodensee – aber lest selbst:

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Ein diesellokbespannter IRE aus Lindau bringt uns nun nach Ulm und wir nehmen im Doppelstockwagen Platz.

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Die Fahrt auf der Südbahn ist unspektakulär und pünktlich erreichen wir Ulm.

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Rund um das Ulmer Münster gibt es einen Weihnachtsmarkt, nur wirken Weihnachtsmärkte bei Sonnenschein nicht so recht, deshalb schauen wir uns etwas in der Stadt um.

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Vorbei am Schwörhaus...

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...geht es in das Fischer- und Gerberviertel, wo zwei Arme des Flusses Blau durch ein historisches Handwerkerquartier fließen.

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Im Fischer- und Gerberviertel steht auch das Schiefe Haus. Das Fachwerkgebäude aus dem 14. Jahrhundert beherbergt laut Guinness-Buch das schiefste Hotel der Welt.

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Auch das Ulmer Rathaus hat Wurzeln aus dem 14. Jahrhundert, es wurde ursprünglich als Kaufhaus genutzt.

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Doch jetzt zurück an den Hauptbahnhof, von hier aus soll es nun weitergehen nach Regensburg.

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Ein Grund für die Routenwahl war auch, dass ich mal den Alstom Coradia Continental (ET 440) von agilis kennenlernen wollte. Als Teil des Regensburger Sterns kommen die Triebwagen bis nach Ulm. Auf der Strecke gibt es unterschiedliche Zuggattungen, den AS (agilis-Schnellzug) und den langsameren AG - wir wählen den AS.

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Mit 16 Sitzplätzen in vier Reihen ist der Triebwagen in der ersten Klasse sehr eng bestuhlt. Die Züge verfügen über elektronische Reservierungsanzeigen, die Online-Sitzplatzreservierung ist aber offenbar deaktiviert.

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Auf der bayerischen Donautalbahn geht es nun durch das Donauried nach Nordosten. Die Bahnstrecke folgt zwar dem Lauf der Donau, den Fluss selbst bekommt man aber meist nur bei den vier Donauquerungen zu sehen, ansonsten führt die Strecke unspektakulär durch das flache Land. Etwas Abwechslung gibt es in Neuburg an der Donau mit dem Blick auf Schloss Neuburg.

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In Ingolstadt wechseln wir die Fahrtrichtung, auf dem letzten Abschnitt verläuft die Strecke dann für ein kurzes Stück in Sichtweite parallel zur Donau.

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Vor dem Hauptbahnhof von Regensburg verbreiten einige Buden schon etwas Weihnachtsmarktstimmung. Bei vier weiteren Weihnachtsmärkten in der Stadt wird es uns heute Abend nicht langweilig.

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Wir besuchen zunächst den Christkindlmarkt auf dem Neupfarrplatz...

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...mit Blick zum Regensburger Dom.

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Durch die weihnachtliche Altstadt und über die steinerne Brücke...

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...geht es über die Donau mit Blick auf den Regensburger Dom.

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Und mit dem Thurn und Taxis Weihnachtsmarkt im und um das fürstliche Schloss St. Emmeram beenden wir den ersten Reisetag.

Es geht gleich weiter...

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Fortsetzung vorweihnachtliche Rundreise an Donau und Inn

TD, Samstag, 27.12.2014, 19:28 (vor 4163 Tagen) @ TD

Tag 2: Regensburg – Landshut- Bayerisch-Eisenstein – Passau

Eigentlich hatte ich mir für den Tag eine schöne Rundfahrt zurechtgelegt, über Plattling und Zwiesel sollte es nach Bodenmais gehen und von dort mit dem Bus zur Arber Bergbahn. Dann hinauf auf den Großen Arber und schließlich via Bayerisch Eisenstein wieder nach Plattling und weiter nach Passau. Nur leider verkündet die Internetseite der Arber Bergbahn „Der Start in die Wintersaison muss aufgrund der Wetterlage leider verschoben werden, bis genügend Schnee für den Skibetrieb vorhanden ist.“ Was nun? Das Hotelzimmer in Passau ist gebucht und der Tag will irgendwie gefüllt werden. Die Rail Travel Map Deutschland sagt, dass Landshut und Zwiesel sehenswert wären und der Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein interessiert mich eigentlich auch. Ich überlege noch, ein Stück nach Tschechien zu fahren, aber der Fahrplan und mögliche Ziele passen mir nicht so recht.

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Wir werfen noch einen Blick aus dem Hotelzimmer auf den Regensburger Dom bei Tageslicht, dann machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof.

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Mit dem alex fahren wir nun von Regensburg nach München. Als wir an den Bahnhof kommen, steht bereits der Zugteil aus Prag im Bahnhof, dann kommt auch der Zugteil aus Hof und vereinigt geht die Fahrt gen München.

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Da in unserem Abteil keine weiteren Fahrgäste sind, können wir auch mal im Dezember den Kopf aus dem Fenster strecken. Ich muss zugeben, dass ich nicht wusste, wo der Ort Eggmühl liegt, den der agilis gestern als Zielbahnhof hatte. Diese Bildungslücke ist nun auch geschlossen, denn unterwegs passieren wir den Bahnhof des 979-Einwohner-Orts.

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Nun bleibt Zeit für eine kleine Tour durch Landshut, allerdings liegt die Innenstadt ein ganzes Stück vom Bahnhof entfernt. Der Busverkehr ist am Sonntagmorgen nicht so dicht, so dass wir uns für den Fußweg entscheiden. Durch das Ländtor geht es in die Altstadt.

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Die schmucke Altstadt wird überragt vom 130 Meter hohen Turm der Basilika St. Martin, der höchste Backsteinturm der Welt sowie der höchste Kirchturm Bayerns.

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Über der Stadt thront die Burg Trausnitz. Der Sage nach wurde der Turm der Martinskirche deshalb so hoch gebaut, damit die Stadtbewohner den Herzögen auf der Burg auf Augenhöhe begegnen konnten. Ob die Zeit noch reicht um dort hinaufzusteigen?

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Ja – und hier der Blick von oben auf die Martinskirche und die Stadt mit ihren Giebelhäusern in den Straßenzügen Altstadt und Neustadt.

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Wir schauen noch kurz auf dem Christkindlmarkt vorbei, dann geht es durch die Altstadt mit Blick auf das prächtige Rathaus zurück an den Bahnhof.

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Mit dem „Donau-Isar-Express“ (DIX) geht es nun von Landshut nach Plattling. Auch dies wieder ein Coradia Continental (ET 440), wobei hier mit 12 Sitzplätzen in der ersten Klasse die Beinfreiheit deutlich großzügiger ist als in der agilis-Version.

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Die eingleisige Strecke führt durch das Isartal und den Süden des Gäubodens nach Plattling.

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In Plattling wechseln wir vom DIX auf ein Regioshuttle der waldbahn (im Bild hinten). „waldbahn“ ist der Markenname der Regentalbahn für die Verbindungen auf den Strecken der Bayerischen Waldbahn, wobei die Regentalbahn wiederrum unter dem Markennamen Länderbahn auftritt und zu Netinera gehört – ich glaube ich bleibe der Einfachheit halber einfach bei waldbahn.

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Die Strecke führt bei Deggendorf über die Donau und gewinnt dann durch eine doppelte Kehrschleife an Höhe, zwischen Deggendorf und Gotteszell wird dabei ein Höhenunterschied von über 200 Metern überwunden.

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Die Strecke ist von zwei Tunneln und zahlreichen Brücken geprägt, die Brücke über die Schlossauer Ohe ist mit 48 Metern die zweithöchste Eisenbahnbrücke in Bayern.

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Der Endbahnhof der waldbahn ist Bayerisch Eisenstein auf 722 Höhenmetern. Die Bahnstrecke gewinnt nun weiter an Höhe und so langsam wird es draußen sogar weiß. Und ein bisschen Schnee gehört doch zu einer Weihnachtsreise einfach dazu.

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Bayerisch Eisenstein hat einen interessanten und imposanten Grenzbahnhof an der tschechisch-deutschen Grenze. Die Staatsgrenze verläuft mitten durch den Bahnhof und auch durch das Bahnhofsgebäude. Zur Zeit des Eisernen Vorhangs war der grenzüberschreitende Verkehr eingestellt und die Gleise durch einen Drahtzaun unterbrochen. Seit 1991 ist der Grenzübergang wieder geöffnet und auch tschechische Züge wenden wieder in Bayerisch Eisenstein.

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Heute besteht die Grenze nur noch aus einer roten Markierung auf dem Bahnsteig. Ein kleiner Schritt und wir sind in Tschechien.

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Und mit einem weiteren Bild vom Grenzverlauf beenden wir Teil 1 des Reiseberichts, denn sowohl nach der Zahl der Bilder als auch nach dem Reiseverlauf ist nun die Halbzeit erreicht. Aber vielleicht kann mir noch jemand weiterhelfen: für wen oder was steht denn die Abkürzung auf der tschechischen Seite der Grenzmarkierung? Ich meine ein ČS zu erkennen, aber die tschechische Sparkasse wird es ja wohl nicht sein...

Teil 2 folgt voraussichtlich am Montag, denn morgen will ich etwas in den Schnee fahren...


Viele Grüße

Tobias

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Ein grosses Dankeschön!

gbstngrtz, Sonntag, 28.12.2014, 14:40 (vor 4162 Tagen) @ TD
bearbeitet von gbstngrtz, Sonntag, 28.12.2014, 14:41

Hey,

mein erster Kommentar unter einer Deiner wirklich sehr tollen Reiseberichte.
Bisher war ich ein stiller Verfolger, aber jetzt muss ich dochmal ein grosses Lob aussprechen, macht immer wieder sehr viel Spass Dir zufolgen. :-)
Viele Grüße aus Hamburg
Basti

Ein grosses Dankeschön!

TD, Sonntag, 28.12.2014, 18:01 (vor 4162 Tagen) @ gbstngrtz

Oh, vielen Dank, das freut mich. Ich hatte schon Sorge, dass der Bericht zu "dünn" ist, d.h. zu viele Off-Topic-Teile hat und die Schönwetter-Bilder nicht darüber hinwegtäuschen können, dass der erste Teil eigentlich nur aus banalen Nahverkehrszügen und Weihnachtsmarkt-Knippsereien bestand...

Viele Grüße

Tobias

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Vielen Dank!

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Sonntag, 28.12.2014, 20:44 (vor 4162 Tagen) @ TD

Moin,

Ich hatte schon Sorge, dass der Bericht zu "dünn" ist, d.h. zu viele Off-Topic-Teile hat und die Schönwetter-Bilder nicht darüber hinwegtäuschen können, dass der erste Teil eigentlich nur aus banalen Nahverkehrszügen und Weihnachtsmarkt-Knippsereien bestand...

Das sind unnötige Befürchtungen, auch ich schaue gern mal abseits der Bahnhöfe (selbst oder hier mit). Und die Antworten sind ziemlich eindeutig.

Grüße,

Dirk

Ein grosses Dankeschön!

gbstngrtz, Sonntag, 28.12.2014, 21:56 (vor 4162 Tagen) @ TD

Hey,
ich bin ein großer Fan deiner Reisen.
Macht immer wieder Spass.
Die Bilder sind sagenhaft.

Viele Grüße
Basti

ČS

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Montag, 29.12.2014, 13:00 (vor 4161 Tagen) @ TD

Hallo!

Auch ich möchte mich einmal mehr für den tollen Bericht bedanken.
Ich bin mir nahezu sicher, dass ČS für Tschechoslowakei steht. Die Abkürzung wurde nach der Trennung der beiden heute voneinander unabhängigen Staaten einfach nicht geändert. Das ist übrigens nicht die einzige Stelle, an der das so ist.

m b g,
Anoj

ČS

TD, Montag, 29.12.2014, 18:44 (vor 4161 Tagen) @ Anoj 1

Hallo!

Auch ich möchte mich einmal mehr für den tollen Bericht bedanken.
Ich bin mir nahezu sicher, dass ČS für Tschechoslowakei steht. Die Abkürzung wurde nach der Trennung der beiden heute voneinander unabhängigen Staaten einfach nicht geändert. Das ist übrigens nicht die einzige Stelle, an der das so ist.

m b g,
Anoj

Vielen Dank für den Hinweis, das hatte ich mir auch überlegt. Allerdings irritiert mich etwas, dass auf der deutschen Seite "DB" steht. Wenn das die Bezeichnung für die Staaten ist, müsste es auf der deutschen Seite ja D oder BRD o.ä. heißen...?

Viele Grüße

Tobias

--
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ČSD?

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 29.12.2014, 20:49 (vor 4161 Tagen) @ TD

Ich bin mir nahezu sicher, dass ČS für Tschechoslowakei steht. Die Abkürzung wurde nach der Trennung der beiden heute voneinander unabhängigen Staaten einfach nicht geändert. Das ist übrigens nicht die einzige Stelle, an der das so ist.

Anderswo wurde das geändert.

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;-)

Vielen Dank für den Hinweis, das hatte ich mir auch überlegt. Allerdings irritiert mich etwas, dass auf der deutschen Seite "DB" steht. Wenn das die Bezeichnung für die Staaten ist, müsste es auf der deutschen Seite ja D oder BRD o.ä. heißen...?

Würde ich mir keinen Kopf drüber machen. Die einen machen es so, die anderen so.
Als ich das bislang einzige Mal in der Ecke war, durfte ich am Dreiländereck nur in ein Ausland. Somit war ich nie in der Tschechoslowakei. :-(

Danke für den Bericht, Tobias. Ich schaue mir jetzt gleich den zweiten Teil an.


Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Eine vorweihnachtliche Rundreise an Donau und Inn (1/2 58 B)

AndyUlm, TDI, Sonntag, 28.12.2014, 10:15 (vor 4163 Tagen) @ TD


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Ein Grund für die Routenwahl war auch, dass ich mal den Alstom Coradia Continental (ET 440) von agilis kennenlernen wollte. Als Teil des Regensburger Sterns kommen die Triebwagen bis nach Ulm. Auf der Strecke gibt es unterschiedliche Zuggattungen, den AS (agilis-Schnellzug) und den langsameren AG - wir wählen den AS.

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Mit 16 Sitzplätzen in vier Reihen ist der Triebwagen in der ersten Klasse sehr eng bestuhlt. Die Züge verfügen über elektronische Reservierungsanzeigen, die Online-Sitzplatzreservierung ist aber offenbar deaktiviert.

Moin,

und danke für den wirklich netten Bilder- und Reisebericht meiner Heimatstadt.

Zu unseren Zügen sei noch gesagt, dass man die Reservierungen zwar damals bei der Bestellung miteingebaut hat, aber seit Auslieferung der Züge nie funktioniert hat. Eine Zeitlang konnte man Online reservieren, allerdings ging die passende Anzeige dazu im Zug nicht, daher wurde das mit dem Reservieren wieder eingestellt.

Zur ersten Klasse muss ich auch ehrlich gestehen, dass bei uns Zugbegleitern diese auch nicht wirklich wie eine erste Klasse wirkt. Das einzige was den Unterschied ausmacht sind die Tische. Vom Sitzabstand sollte es eher wie bei den roten 440ern sein, eine 2er-Sitzreihe raus, damit mehr Platz ist.

Ansonsten hoffe ich du hast die Fahrt genossen im "agilis-Sprinter" nach Eggmühl (hat übrigens einen sehr tollen Metzger!)

Mit besten Grüßen aus dem zugeschneiten Ulm,
Andy

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Wer früher bremst, ist länger schnell.

Eine vorweihnachtliche Rundreise an Donau und Inn

462 001, Taunus, Sonntag, 28.12.2014, 13:54 (vor 4162 Tagen) @ TD

Vielen Dank für den ersten Teilbericht deiner Reise.

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Die Auslastung ist sehr überschaubar und so freuen wir uns auf eine ruhige Fahrt über den Bodensee.

Mit dem Katamaran bin ich einmal gefahren, damals war er vollbesetzt und es gab bei der Überfahrt einige denen es schlecht wurde, da es mitten auf dem See einige große Wellen gab und wir ordentlich durchgeschüttelt wurden.

Nochmals danke!

Gruß
ICE1223

Eine vorweihnachtliche Rundreise an Donau und Inn

TD, Sonntag, 28.12.2014, 18:19 (vor 4162 Tagen) @ 462 001

Mit dem Katamaran bin ich einmal gefahren, damals war er vollbesetzt und es gab bei der Überfahrt einige denen es schlecht wurde, da es mitten auf dem See einige große Wellen gab und wir ordentlich durchgeschüttelt wurden.

Nochmals danke!

Gruß
ICE1223

Bei richtigem Sturm bin ich auch noch nicht mit dem Katamaran gefahren. Dass es aber in der Seemitte einmal richtig schaukelt ist normal, das ist vom Wellenschlag des Gegen-Katamarans.

Viele Grüße

Tobias

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Klasse! Danke! :)

sflori, Sonntag, 28.12.2014, 17:37 (vor 4162 Tagen) @ TD

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