Der Hauptbahnhof der Superlative, Teil 1 (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 20.12.2014, 10:58 (vor 4171 Tagen)

Der Bach rauscht. Plötzlich ein Klappern, eines nur.
Der Bach rauscht. Plötzlich Quietschen, ein Pfiff, ein Zug.
Der Bach rauscht. Plötzlich ein Klappern, eines nur. Und wieder ist Ruhe eingekehrt, die Straße außer acht gelassen. Nicht weit ist es von hier zum Hauptbahnhof der Superlative, denn es war sein Einfahrsignal, das wir klappern hörten. Bezogen nur auf aktuelle deutsche Hauptbahnhöfe ist er vielfacher Rekordhalter:

Er ist der Hauptbahnhof, der am weitesten vom nächsten Hauptbahnhof entfernt ist.
Er ist der Hauptbahnhof, der am weitesten vom nächsten Abzweigbahnhof entfernt liegt.
Er ist der Hauptbahnhof, der keinen einzigen planmäßigen Zug zum nächsten Hauptbahnhof hat.
Er ist der Hauptbahnhof, der die wenigsten Zugabfahrten hat.
Er ist der Hauptbahnhof, der am meisten Gleis pro Zug hat.
Er ist der Hauptbahnhof, dessen Wagenstandanzeiger als einzigen Fernzug einen Zug des Nahverkehrs anzeigt.
Er ist der Hauptbahnhof, der zwei Drittel der zum Ort führenden Strecken verloren hat.
Er ist der Hauptbahnhof, der als einziger an einer unvollendeten Bahnstrecke liegt.
Er ist der Hauptbahnhof, der in der Hauptbahnhofsgemeinde mit den wenigsten Einwohnern liegt.
Er ist der Hauptbahnhof, der am dichtesten an der Gemeindegrenze liegt.
Er ist vielleicht der Hauptbahnhof, der den größten Höhenunterschied zum Ortszentrum aufweist. Ihr habt ihn sicher schon erkannt:
Er ist der Hauptbahnhof von Berchtesgaden.


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Berchtesgaden liegt in der Südostecke von Bayern, dem Watzmann zu Füßen. Am 8. September war ich da. Während mir das Internet ziemlich viel Umsteigezeit in München und Freilassing gönnen wollte, sprach das Kursbuch von einem Dreiminutenanschluß in München und dadurch einer um eine Stunde früheren Ankunft. Das klappte dann auch sehr gut, denn von den 18 Minuten Verspätung in Würzburg hatte mein ICE in München 22 aufgeholt. In Freilassing einmal übern Bahnsteig und schon konnte die Reise hinauf in die Berge beginnen.


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Die Strecke Freilassing - Bad Reichenhall - Berchtesgaden ist heute die einzige Möglichkeit, Berchtesgaden auf der Schiene zu erreichen. Diese Strecke besteht aus zwei Strecken. Zunächst war Reichenhall als Kurort und Bergbaustadt das Ziel: Am 1. Juli 1866 wurde die Stichstrecke Freilassing - Reichenhall eröffnet. Aber auch Berchtesgaden wollte Eisenbahnanschluß, dem stand allerdings mit dem Hallthurmer Paß ein Hindernis im Wege. 1886 wurde die Konzession für eine Lokalbahn erteilt, für die Steilstrecke wurde extra eine neue Baureihe konstruiert. Deren erste zwei Exemplare waren schon da, als die Strecke am 25. Oktober 1888 eröffnet wurde. In Berchtesgaden endet sie unten im Tal, in einem Bahnhof, der von Anfang an zu klein war. Am 15. April 1914 wurde die Bahnstrecke elektrifiziert (planmäßig elektrischer Betrieb seit 24. April 1916), erst 1928 konnte die Reichsbahn nach Erwerb einer Saline sich an die Bahnhofserweiterung machen. Das Jahr 1933 führte zu einer Änderung der Planungen, nun waren mehr Gleise vorgesehen. Denn Adolf Hitler (1933-1945) hatte das nahe Obersalzberg zu einer seiner Residenzen auserkoren und Berchtesgaden war der nächste Bahnhof. 1940 konnte das neue Empfangsgebäude dem Betrieb übergeben werden. Weitere Umbauten betrafen die Höherlegung der Strecke im Raum Bad Reichenhall und die Aufschlitzung eines Tunnels. Erst als der 1934 verschwunden war, konnten auch vierachsige Reisezugwagen bis Berchtesgaden verkehren.


Bereits in den 1870ern gab es Wünsche für eine Bahnstrecke von Salzburg über Berchtesgaden zum Königssee. Bayern wollte das nicht. Die Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft baute daher eine 1886 in drei Etappen eröffnete Strecke bis fast zur Grenze. Es sollte bis 1904 dauern, daß Bayern die Konzession für eine Fortsetzung nach Berchtesgaden erteilte. Diese Lokalbahn wurde am 16. Juli 1907 eröffnet und wurde seit dem 15. Januar 1908 elektrisch betrieben (1000 V Gleichstrom). Am 1. Juli 1909 nahm auch die österreichische Gesellschaft den elektrischen Betrieb auf, nun gab es auch durchgehende Züge zwischen Berchtesgaden und Salzburg.
Die 1000-Mark-Sperre 1933 war ein herber Schlag für die Strecke, nach deren Aufhebung 1937 ging es wieder aufwärts. Mit dem Ende der Sommersaison kam am 2. Oktober 1938 der abrupte Schluß für den bayrischen Teil, er wurde zwischen dem Bergwerk in Berchtesgaden und der Grenze stillgelegt zugunsten des Ausbaus der Straße, zu der er parallel lief. Als Ersatz sollte eine zweigleisige Hauptbahn kommen. Von ihr wurde aber nur wenig mehr als ein Tunnel unmittelbar östlich des Hauptbahnhofs gebaut, der 1991 seine Gleise verlor - er diente dem Anschluß des Bergwerks und als Ausziehgleis des Bahnhofs.


Im Juni 1908 beschloß der Landtag den Bau der Lokalbahn von Berchtesgaden zum Königssee. Sie sollte nur dem Fremdenverkehr dienen und wirde am 29. Mai 1909 eröffnet. Anfangs wurde auch sie mit Gleichstrom bedient, im Juli 1942 aber auf Wechselstrom umgestellt. Die einzusetzenden Fahrzeuge mußten aufgrund der engen Kurven umgebaut werden. Am 2. Oktober 1965 fuhr der letzte Zug, der wachsende Autoverkehr und eine parallele Bahnbuslinie ließen die Reisendenzahlen sinken. Erst 1971 genehmigte das Verkehrsministerium die Stillegung. In Berchtesgaden hatte die Königsseer Bahn einen eigenen Bahnhof gegenüber dem Hauptbahnhof, schon auf dem Gebiet der Nachbargemeinde Schönau. Sein Empfangsgebäude wurde erst kürzlich abgerissen.


Moment bitte.

Der Hauptbahnhof der Superlative, Teil 2 (50 Bilder)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 20.12.2014, 10:59 (vor 4171 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Sören Heise, Samstag, 20.12.2014, 10:59

Das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs ist eine Mischung aus Heimatstil und Neoklassizismus. Gibt es außer ihm in Deutschland noch weitere typische Empfangsgebäude aus der NS-Zeit?. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und beseitzt noch teilweise die originale Ausstattung. Die Wandmalereien in der Halle wurden jedoch erst in dern 50ern hinzugefügt. Der Bahnhof besticht neben seinen Formsignalen auch durch einen hindurchführenden Steg als Anfang des Fußweges hoch zum Ort und durch das angebaute Postamt. Für den heutigen Verkehr ist er hoffnungslos überdimensioniert. Im Stundentakt fährt die Berchtesgadener Land-Bahn mit ihren Flirts nach Freilassing, dazu kommt der „Königssee” als täglicher Fernzug nach Altona. Er fährt zwischen Freilassing und Berchtesgaden tariflich als Nahverkehrszug. Zuvor verkehrten ÖBB-Talente bis Salzburg, die Durchbindung wurde aufgegeben.

(Die Angaben zur Geschichte stammen mehrheitlich aus dem Eisenbahn-Journal special 2/1997, Eisenbahnen in den Bayerischen Alpen, Teil 1, von Udo Kandler und Christoph Kirchner.)


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1 Wir sind angekommen. Die Reisenden steigen aus, der Lokführer bereitet den Zug für die dreiviertelstündige Pause und die anschließende Rückfahrt vor. ET 134 ist eines der wenigen Fahrzeuge der BLB.


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2 Am Bahnsteigende. Im Hintergrund ist der Tunnel zu sehen, links oben der eigentliche Ort.


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3 Der Hausbahnsteig.


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4 Durchgang zum Bahnhofsvorplatz.


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5 Das Stellwerk.


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6 Gesamtansicht vom Stellwerk aus.


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7 Der Wagenstandanzeiger und gleichzeitig die fast schon obligatorische Spiegelung.


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8 Der Zugang ins Empfangsgebäude. Linkerhand geschlossen.


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9 Zum Zug.


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10 In der Halle. DB-Fahrkarten verkauft eine Agentur, auch das Kundenbüro des örtlichen Busbetriebs findet sich hier.


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11 Wartenische.


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12 Zu.


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13 Fensterfront zum Bahnhofsplatz.


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14 Holzdecke.


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15 Werbepause.


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16 Gepäck wird selbst getragen.


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17 Ein Blick durch die Halle. Beachte die Trennung der Schalter.


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18 Einerseits bodenverwachsen, andererseits für einige Jahrhunderte erbaut.


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19 Der Bahnhofsvorplatz.


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20 Der Eingang.


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21 Die Ostseite (wir werden im Abschlußbild auf sie zurückkommen).


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22 Die Westseite.


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23 Nebendurchgang, daneben ein Pavillon, ursprünglich für allerbraunste Herrschaften gedacht.


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24 Versuch einer Gesamtansicht.


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25 Was weht denn da?


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26 Die Busse in die Gegend fahren auf dem Vorplatz ab.


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27 Ein weiterer Versuch einer Gesamtansicht. Vorm Bahnhof ein großer Kreisverkehr mit zwei Brücken.


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28 Eine Ansicht vom einstigen Königsseer Bahnhof aus.


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29 Ein Steg führt aus dem Empfangsgebäude über die Gleise. In ihm deswegen ein Treppenhaus.


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30 Bahnhofsbild.


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31 Luftbild mit Watzmann.


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32 Blickrichtung Welt mit dem alten Stellwerk.


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33 Postamt.


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34 ET 130 passiert das Einfahrsignal...


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35 ...und strebt dem Bahnhof entgegen.


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36 Watzmannblick.


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37 Watzmannblick.


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38 Tunnelblick.


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39 Watzmannblick.


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40 Tunnelblick.


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41 Gleis 5.


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42 Blick nach vorne.


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43 Die Signale der Gleise 3 und 4.


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44 Der Aufgang nach Bahnsteig 2/3.


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45 Bahnsteigbild. Der Mittelbahnsteig hat in diesem Fahrplan mehr Verkehr als im Vorjahr, sich die Taktzüge hier begegnen.


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46 Der Zug wartet auf die Abfahrt.


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47 Blick zum Tunnel.


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48 Bahnsteigbild.


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49 Am Ende des Tunnels.


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Die Bahnhofsportraits machen jetzt Pause, es geht in der ersten Januarhälfte weiter.

Ich wünsche euch allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Als Weihnachtsgruß mangels Winterbild noch eine Aufnahme aus Berchtesgaden.


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Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
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Vielen Dank für informative Portraits + erholsame Feiertage!

redcobra, Samstag, 20.12.2014, 11:48 (vor 4171 Tagen) @ Sören Heise

- kein Text -

Der Hauptbahnhof der Superlative, Teil 2 (50 Bilder)

Christian_S, Samstag, 20.12.2014, 12:53 (vor 4171 Tagen) @ Sören Heise

Bei sonnigem Wetter wirkt die ganze Szenerie einfach umso schöner :-) Wunderbare Gegend, so herrlich ruhig und abgeschieden gelegen, fernab jeglichem Trubels - in Berchtesgaden kommt man sofort in Urlaubsstimmung!

Ich kenne den Bahnhof sehr gut. Er hat, wie man auf Deinen Bildern auch sieht, die Besonderheit eines westlichen Bahnhofskopfes, der vom Fdl gestellt wird, während der östliche Bahnhofskopf nur aus Handweichen besteht. Der Gleisstutzen bis kurz vor den Tunnel wird ja auch noch benutzt, nämlich 2x am Tag zum Umsetzen der Zuglok des "Königssee".

Bis vor ein paar Jahren kam ja mit dem IC Alpenland auch noch ein zweites Zugpaar im Fernverkehr nach Berchtesgaden, das ist ja nun aber leider Geschichte.

Der Hauptbahnhof der Superlative

ICE11, Aachen, Samstag, 20.12.2014, 13:18 (vor 4171 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von ICE11, Samstag, 20.12.2014, 13:19

Er ist der Hauptbahnhof, der am weitesten vom nächsten Hauptbahnhof entfernt ist.

Salzburg Hbf. ist doch direkt "um die Ecke"? Oder zählt nur innerdeutsch?

Er ist der Hauptbahnhof, der keinen einzigen planmäßigen Zug zum nächsten Hauptbahnhof hat.

Falls Salzburg zählt: Eine Handvoll BLB fährt bis dort durch.

Zuvor verkehrten ÖBB-Talente bis Salzburg, die Durchbindung wurde aufgegeben.

Die ÖBB fährt seitdem nur noch bis Reichenhall, zu BGD-Salzburg s. o.

Ich wünsche euch allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ebenso!

Der Hauptbahnhof der Superlative, Teil 2 (50 Bilder)

TheFons, Samstag, 20.12.2014, 18:20 (vor 4171 Tagen) @ Sören Heise

Das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs ist eine Mischung aus Heimatstil und Neoklassizismus. Gibt es außer ihm in Deutschland noch weitere typische Empfangsgebäude aus der NS-Zeit?.

Eine sehr interessante Frage !

Duisburg wurde 1934 vollendet. Stuttgart ist zwar kurz vor der NS-Zeit, könnte es aber ohne weiteres in die NS-Ästhetik passen. Beide sehr monumental und wenig verziert. Ähnlich wie viele Kirchen aus der Zeit, eher einschüchternd als einladend.


Glücksstadt habe ich noch gefunden:


http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/bahn-will-bahnhofsgebaeude-verkaufen-i...

Das soll das einzige Bahnhofsgebäude sein, das während der NS-Zeit ins Schleswig-Holstein entstanden ist. Es sind wohl in dieser Zeit sehr, sehr wenige Bahnhofsgebäude gebaut worden. Nun, es waren ja noch überall qualitätsvolle und ansprechende Bauten aus der Kaiserzeit vorhanden.

Viele Grüße

Der Hauptbahnhof der Superlative, Teil 1

Damian, Samstag, 20.12.2014, 19:59 (vor 4171 Tagen) @ Sören Heise

Als Hauptbahnhof der Superlative würde ich eher Gevelsberg Hbf benennen, lediglich eine S-Bahnlinie fährt dort.

Der Hauptbahnhof der Superlative, Teil 1

ICE4711, Samstag, 20.12.2014, 20:21 (vor 4171 Tagen) @ Damian

Als Hauptbahnhof der Superlative würde ich eher Gevelsberg Hbf benennen, lediglich eine S-Bahnlinie fährt dort.

Und Remscheid Hbf: the same.

Der Hauptbahnhof der Superlative, Teil 1

safe go, Chemnitz, Samstag, 20.12.2014, 21:29 (vor 4171 Tagen) @ Damian

Als Hauptbahnhof der Superlative würde ich eher Gevelsberg Hbf benennen, lediglich eine S-Bahnlinie fährt dort.

Was sind dort die anderen Superlative (Plural!) neben dem geringen Zugangebot?

Wenn man nach Hauptbahnhöfen mit nur einer Linie sucht, findet man bspw. auch noch Thale. Eine Diskussion zu Hauptbahnhöfen mit dem dünnsten Zugverkehr findet sich übrigens im Beitragsbaum zum Merseburger Hauptbahnhof.

Vielen Dank an Sören für das Portrait eines Bahnhofs, welchen ich regelmäßig erblicke. Steht doch ein Foto eines ÖBB-Taurus in selbigem auf meinem Schreibtisch.

Sammelantwort

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 21.12.2014, 12:11 (vor 4170 Tagen) @ Sören Heise

Grüß Gott und vielen Dank für die Kommentare. Die Weihnachts- und Neujahrswünsche gebe ich gerne zurück.


Christian: Ich kenne die Ecke nur mit Sonne. :-) Und irgendwann werde ich mir dort mehr Zeit nehmen.

ICE11: Die Superlative hatte ich wegen Salzburg auf Deutschland eingeschränkt.

TheFons: Danke für Glückstadt. Bei DSO wurde auch Bad Schwartau genannt. Also wirklich nicht viele.

Damian ff.: Gevelsberg ist kein Hauptbahnhof, der heißt bloß so. ;-) Davon abgesehen dürfte Remscheid mehr Züge pro Woche haben dank 20-Minuten-Takt, Gevelsberg hat ja no-fr nur 20/40. Oder ist das mittlerweile geändert?

Eric: Danke für den Einwand. Gevelsberg dürfte noch den zugegebenermaßen subjektiven Superlativ des langweiligsten in Betrieb befindlichen Hauptbahnhofs verdienen.


Weihnachten ist nahe. Da wären Winterbilder vielleicht angebrachter. Einige aus Berchtesgaden gibt es hier.


Viele Grüße
Sören

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