(OT): Diesel S-Bahnen in Deutschland? (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 16.12.2014, 12:09 (vor 4131 Tagen)

Hallo ICE-Fans,


angeblich ist seit letztem Wochenende der Elektrobetrieb auf der Strecke Dachau-Altomünster in Betrieb gegangen.
Langer Zeit war die Strecke eine der einzig wahren Diesel-S-Bahnen Deutschlands; sie hatte im Münchner Netz dann auch keine Nummer, sondern eine Buchstabe: A.

Zur Zeit durfte die NRW-S28 Kaarst-Mettmann die wichtigste Diesel-S-Bahn Deutschlands sein.
Denn s.i.w. sind die Ortenau-S-Bahn in Offenburg und die Breisgau-S-Bahn in Freiburg keine richtigen S-Bahnen.

Gibt es anderswo noch Diesel-S-Bahnen?


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Weitere in NRW

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 16.12.2014, 12:26 (vor 4131 Tagen) @ Oscar (NL)

Zur Zeit durfte die NRW-S28 Kaarst-Mettmann die wichtigste Diesel-S-Bahn Deutschlands sein.
Gibt es anderswo noch Diesel-S-Bahnen?

Die S 7 Wuppertal - Solingen - Ohligs. Und neu die S 23 Bonn - Euskirchen.

Viele Grüße
Sören

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Ist letztendlich eine rein terminologische Frage

Frankfurt (Main) Süd, Dienstag, 16.12.2014, 12:29 (vor 4131 Tagen) @ Oscar (NL)

S-Bahn ist, was S-Bahn heißt - oder gibt es eine andere Definition?

Bei uns hat zum Beispiel die Königsteiner Bahn, von der erst neulich hier die Rede war, in vielerlei Hinsicht typischen S-Bahn-Charakter - ist aber nicht elektrisch und heißt auch nicht S-Bahn.

Ist letztendlich eine rein terminologische Frage

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 16.12.2014, 12:33 (vor 4131 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd

Bei uns hat zum Beispiel die Königsteiner Bahn, von der erst neulich hier die Rede war, in vielerlei Hinsicht typischen S-Bahn-Charakter - ist aber nicht elektrisch und heißt auch nicht S-Bahn.

Richtig, wobei seit auf der "offiziellen" S-Bahn die 430er rollen, die K-Bahn für S-Bahn-Verhältnisse (zumindest S-Bahn Frankfurt) zu wenig Verspätung hat. Vorher hat das vom Niveau her sehr gut harmoniert. ;-) Die von der HLB bediente Strecke Höchst - Bad Soden war früher sogar offiziell ein Teil des S-Bahn-Netzes, und wurde von der DB betrieben.

Von der Ausstattung der Stationen her ist die Königsteiner Bahn jedenfalls unter S-Bahn-Niveau, so etwas wie DFI oder (automatische) Zugansagen gibt es dort nicht.

Ergänzende Grüße,
der Colaholiker

Persönliche Definition einer "richtigen" S-Bahn

Frankfurt (Main) Süd, Dienstag, 16.12.2014, 15:17 (vor 4131 Tagen) @ Colaholiker

Wenn man so durch die Republik tingelt, wundert man sich ja in der Tat, was mancherorts so als S-Bahn durchgeht. Daher nutze ich die Gelegenheit, das Forum mal mit meiner ganz persönlichen Definition dessen zu beglücken, was eine "richtige" S-Bahn ausmacht.

Strecken/Liniennetz

  • S-Bahn verbindet in Ballungsräumen Zentrum mit Umland oder mehrere Zentren eines Ballungsraums miteinander.
  • S-Bahn bedient nicht nur an der Peripherie, sondern auch im Zentrum Stationen, die nicht von anderen Eisenbahnen angefahren werden, darunter auch solche, die zentraler als der Hauptbahnhof liegen (typischerweise über eine Tunnelstrecke durchs Zentrum).
  • Dadurch erfüllt die S-Bahn auch Funktionen für den innerstädtischen Verkehr.

Rollmaterial und Betrieb

  • Einfache und klar durchschaubres Liniensystem.
  • Es werden ausschließlich Triebzüge eingesetzt (lokbespannte S-Bahn geht gar nicht).
  • Das Rollmaterial ist auf kurze Haltestellenabstände und häufigen Fahrgastwechsel ausgelegt: hohes Beschleunigungsvermögen, 3 Türen pro Wagen und Seite, türnahe Stehplatzbereiche mit Haltegriffen.
  • Hohe Taktdichte: Tagsüber mindestens 30-Minuten-Takt auf allen Strecken (evtl. mit Ausnahme der äußersten Stationen); auf der Stammstrecke, die die innerstädtischen Stationen bedient, mindestens 5-Minuten-Takt.

Eine echte S-Bahn ist für mich nur eine, die alle genannten Kriterien erfüllt. Und ja, ich weiß, in Deutschland gibt es massenweise S-Bahnen, die das nicht tun. Aber die laufen für mich als Regionalbahnen ohne Toilette, womit auch der IMHO einzig relevante Unterschied zwischen einer Pseudo-S-Bahn und einer RB benannt wäre.

Persönliche Definition einer "richtigen" S-Bahn

L.Willms, Dienstag, 16.12.2014, 15:57 (vor 4131 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd

Eine echte S-Bahn ist für mich nur eine, die alle genannten Kriterien erfüllt. Und ja, ich weiß, in Deutschland gibt es massenweise S-Bahnen, die das nicht tun. Aber die laufen für mich als Regionalbahnen ohne Toilette, womit auch der IMHO einzig relevante Unterschied zwischen einer Pseudo-S-Bahn und einer RB benannt wäre.

Die relevanten Stellen sind von mir hervorgehoben.

Hab ich was anderes behauptet?

Frankfurt (Main) Süd, Dienstag, 16.12.2014, 15:59 (vor 4131 Tagen) @ L.Willms

- kein Text -

Hab ich was anderes behauptet?

L.Willms, Dienstag, 16.12.2014, 16:07 (vor 4131 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd

damit keine Mißverständnisse aufkommen.

Es gibt ziemlich viele Pufferküsser und Nietenzähler, die die Ergebnisse ihrer persönlichen Begriffsbildung für allgemeinverbindlich erklären.

Deswegen schätze ich das "für mich" so sehr.

Ah, OK, alles klar, danke!

Frankfurt (Main) Süd, Dienstag, 16.12.2014, 16:10 (vor 4131 Tagen) @ L.Willms

- kein Text -

Hab ich was anderes behauptet?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 17.12.2014, 07:04 (vor 4130 Tagen) @ L.Willms

damit keine Mißverständnisse aufkommen.

Er schrub deshalb ja schon in der Überschrift "Persönliche Definition". In meinen müden Augen ziemlich eindeutig. ;-)

Es gibt ziemlich viele Pufferküsser und Nietenzähler, die die Ergebnisse ihrer persönlichen Begriffsbildung für allgemeinverbindlich erklären.

Das stimmt. Die Frage ist halt bei solchen Dingen, ob es eine allgemeinverbindliche Antwort geben kann, wenn eine Definition nicht per Gesetz oder Norm irgendwo fixiert ist. Andernorts gibt es ja fleißige Debatten drüber, ob Frankfurt eine U-Bahn hat. Wir als Ortsansässige kennen das Problem ja. ;-)

Die bereits erwähnte Königsteiner Bahn hat in meinen Augen jedenfalls einen Punkt, der sie doch recht deutlich von einer richtigen S-Bahn (zumindest in dem Netz, in dem sie fährt) unterscheidet. Sie ist auf der Strecke, die sie exklusiv bedient, bis auf die Bahnhöfe nur eingleisig. Die S-Bahn-Strecken haben zwar im Umland teilweise eingleisige Abschnitte, allerdings sind diese nicht so dominant wie auf der Königsteiner Bahn, wo die wenigen Möglichkeiten zur Kreuzung regelmäßig die Verspätungen aufschaukeln lassen. (Gestern auf'm Heimweg erst wieder erlebt - der Gegenzug in Richtung Königstein kam erst nach der planmäßigen Abfahrt meines Zuges gen Frankfurt, und dann dauert es ja noch etwas, bis der richtige Zug kommt.)

Aber auch das wieder nur als meine Sicht der Dinge bezeichnende Grüße,
der Colaholiker

Hab ich was anderes behauptet?

L.Willms, Mittwoch, 17.12.2014, 08:23 (vor 4130 Tagen) @ Colaholiker

Die Frage ist halt bei solchen Dingen, ob es eine allgemeinverbindliche Antwort geben kann, wenn eine Definition nicht per Gesetz oder Norm irgendwo fixiert ist.

Meine Antwort auf diese Frage ist: es kann nicht.

Sprache ist ein lebendig Ding, das ständig von ihren Sprechern verändert wird.

Hab ich was anderes behauptet?

Frankfurt (Main) Süd, Mittwoch, 17.12.2014, 12:28 (vor 4130 Tagen) @ Colaholiker

Die bereits erwähnte Königsteiner Bahn hat in meinen Augen jedenfalls einen Punkt, der sie doch recht deutlich von einer richtigen S-Bahn (zumindest in dem Netz, in dem sie fährt) unterscheidet. Sie ist auf der Strecke, die sie exklusiv bedient, bis auf die Bahnhöfe nur eingleisig. Die S-Bahn-Strecken haben zwar im Umland teilweise eingleisige Abschnitte, allerdings sind diese nicht so dominant wie auf der Königsteiner Bahn, wo die wenigen Möglichkeiten zur Kreuzung regelmäßig die Verspätungen aufschaukeln lassen. (Gestern auf'm Heimweg erst wieder erlebt - der Gegenzug in Richtung Königstein kam erst nach der planmäßigen Abfahrt meines Zuges gen Frankfurt, und dann dauert es ja noch etwas, bis der richtige Zug kommt.)

Das ist natürlich ein Punkt. Davon abgesehen: Charakteristisch für eine S-Bahn sind IMHO auch eigene Gleise auf Strecken, die auch von anderen Zügen benutzt werden. Aber das ist wahrscheinlich nur in Berlin konsequent der Fall, oder? Hierzuverbundgebiete wird ja schon ewig über den Bau entsprechender Gleise Richtung Friedberg diskutiert. Richtung Niedernhausen braucht man sie wahrscheinlich nicht wirklich, da fährt ja sonst nur noch der SE (oder gibts da relevanten GV?).

Da fällt mir dann noch die Linie nach Riedstadt-Goddelau ein, die ja in Hbf (hoch) beginnt und endet. Was macht die eigentlich zur S-Bahn? Bin noch nie mit der gefahren, was für ein Rollmaterial fährt denn da? WIMRE waren das mal 420er - gibts die da noch? Oder haben die jetzt auch 430er bekommen?

Goddelau-Erfelden: 430?

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 17.12.2014, 12:32 (vor 4130 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd
bearbeitet von Sören Heise, Mittwoch, 17.12.2014, 12:33

Im Sommer fuhren 430er nach Goddelau-Erfelden. Irgendwo in den Tiefen des Forums gibt es vielleicht einen Bildbericht aus meiner Kamera und Feder.
Ich weiß aber nicht, ob sie dort noch fahren oder wieder auf 423 umgestellt wurde - dürfte vom Teilnetz abhängen, dem sie angehört.


Viele Grüße
Sören

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Goddelau-Erfelden: 430?

naseweiß, Freitag, 19.12.2014, 12:22 (vor 4128 Tagen) @ Sören Heise

Im Sommer fuhren 430er nach Goddelau-Erfelden. Irgendwo in den Tiefen des Forums gibt es vielleicht einen Bildbericht aus meiner Kamera und Feder.
Ich weiß aber nicht, ob sie dort noch fahren oder wieder auf 423 umgestellt wurde - dürfte vom Teilnetz abhängen, dem sie angehört.

Sie gehröt zum Teilnetz Kleyer (S1, S8, S9, S7) und sollte daher planmäßig mit 430ern bedient werden. Dabei wäre eine Bedienung mit Regio-Quietschies (oder Talenten, Flirts, Möpsen usw.) viel passender zu den vorhandenen 76-cm-Bahnsteigen.

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Alles S-Bahn in Rhein-Main?

naseweiß, Freitag, 19.12.2014, 12:19 (vor 4128 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd

Das ist natürlich ein Punkt. Davon abgesehen: Charakteristisch für eine S-Bahn sind IMHO auch eigene Gleise auf Strecken, die auch von anderen Zügen benutzt werden. Aber das ist wahrscheinlich nur in Berlin konsequent der Fall, oder?

Weder Berlin noch Hamburg haben hundertprozentig eigene S-Bahn-Infrastruktur. Berlin: In Karow und Strausberg fahren Regionalzüge kurz über S-Bahn-Gleise. Hamburg: Die Mehrsystem-S3 fährt bis Stade auf eine Mischstrecke, die S4 soll ggf. ebenfalls Mehrsystem/Mischbetriebs-Anteile erhalten. In allen anderen Netzen ist die Quote dennoch schlechter.

Hierzuverbundgebiete wird ja schon ewig über den Bau entsprechender Gleise Richtung Friedberg diskutiert.

Der Bau der Gleise bis Bad Vilbel sollte schon längst begonnen haben, hätte es nicht unnötigerweise beharrliche Versuche der Verhinderung gegeben. Die Fortsetzung bis Friedberg wird aber sicher erst viel später folgen.

Richtung Niedernhausen braucht man sie wahrscheinlich nicht wirklich, da fährt ja sonst nur noch der SE (oder gibts da relevanten GV?).

Weder nach Niedernhausen (S2/SE20) noch nach Wiesbaden (S1/SE10) sind eigene S-Bahn-Gleise nötig. Nach Limburg fährt kaum GV und der SE20 ist nur wenig schneller als die S2. Und trotzdem nach Wiesbaden einiger GV fährt und der Fahrzeitunterschied SE10 zu S1 größer ist, sollte auch dort die Mischstrecke ausreichen. Problematisch ist aber der Knoten Höchst/Farbwerke mit zu vielen höhengleichen Abzweigen. Dort müsste man mal ordentlich ausbauen.

Gravierender ist die Situation auf der S8/S9. Hier stünde nach der S6 der nächste Ausbau an, in Form des Abschnitts Bischofsheim-Mönchhof, AFAIK dreigleisig.

Da fällt mir dann noch die Linie nach Riedstadt-Goddelau ein, die ja in Hbf (hoch) beginnt und endet. Was macht die eigentlich zur S-Bahn?

Bekanntermaßen trugen im FVV fast alle Nahverkehrszugstrecken rund um Frankfurt S-Bahn-Linien-Nummern. Sie wurden im Uhrzeigersinn nummeriert, startend mit der Strecke nach Wiesbaden, in die Landeshauptstadt und erste Eisenbahnstrecke ab Frankfurt. Im FVV-Liniennetzplan (z.B. 1984) waren sie als schwarze S-Bahnen von den bunten, eigentlichen S-Bahnen zu unterscheiden.

- S1-S6 eigentliche S-Bahnen mit ET420 und Stammstrecken-Einbindung ab 1978
- S7/S8 Hanau nord-/südmainisch
- S9/S10 Rodgau/Dietzenbach
- S11/S12 Dreieich/Darmstadt
- S13 Riedbahn
- S14/S15 bzw. Flughafen-Mainz-Wiesbaden (ab 1980 beide mit ET420, allerdings ein von beiden Linien nur bis Hbf, im Beispiel S14 sogar noch schwarz, später dann auch bunt)
- "K/T/N-Bahnen" (Königstein, Taunus, Niddertal) kamen später noch hinzu, wurden aber nicht zu schwarzen S-Bahnen, sondern erhielten diese Buchstabem. K und T könnten später sogar noch bunt geworden sein, da "Privatbahnen", N wohl eher nicht.

Von diesen alten Linien soll nun nur die S11 (Dreieichbahn) absehbar nie S-Bahn werden, da vermutlich zu geringe Nachfrage. Die ehem. S8, S9, S10, S12 sind bereits integriert, die ehem. S7 wartet auf den Ausbau (Nordmainische). Die heutige S7, ehem. S13, ist nun ein Proivsorium und verkehrt mit S-Bahn-Fahrzeugen. Da die Riedbahn aber stark belastete Mischverkehrsstrecke ist, kann kein reiner, dichter und sicherer Takt angeboten werden. Zusätzlich ist die Stammstrecke mit 24 Züge/h voll belegt, sie kann nicht mehr hinzu ohne das was anderes raus muss.

Die S7 hält wegen des Mischverkehrs und der fehlenden Stammstrecken-Einbindung vollständig an 76-cm-Bahnsteigen! Die 96 cm der S-Bahn-Fahrzeuge verhindern die Barrierefreiheit, welche mit Regio-Fahrzeuge (z.B. 425) gegeben sein könnte. Hinzu kommt noch, dass von der Struktur dieser Strecke ein Durchbindung auf die Rhein-Neckar-S-Bahn denkbar wäre, letztere fährt mit 425ern. Meiner Meinung nach sollte auch nicht mehr in RE und S-Bahn unterschieden werden, sondern ein 30-min-Takt RE/S-Mischung angeboten werden, plus HVZ-Verstärker Mannheim-Lampertheim und Frankfurt-Groß-Gerau. Große Veränderungen sind allerdings nicht zu erwarten, solange nicht die Ried-NBS für den Fernverkehr gebaut wird und somit auf der Altstrecke mehr Luft ist.

Die ehem. K-Bahn wird wohl keine weitere, richtige S-Bahn werden, höchstens Mehrsystemstadtbahn als Verlängerung der U5 Europaviertel. Selbst wenn die Nachfrage groß genug für S-Bahn-Betrieb wäre, stünde der zu volle Innenstadttunnel dagegen. Die ehem. T-Bahn soll wohl teilweise, bis Usingen, durch die verlängerte S5 übernommen werden. Die ehem. N-Bahn ist es etwas problematisch, da zur HVZ 4/5-Dostos im 30-min-Takt (oder nun mehr Desiro?), aber sonst eher wenig Nachfrage, dazu recht lange Strecke und weit außerhalb Frankfurts. Allerdings wurde im Münchner Netz gerade die Linie A elektrifiziert und in die Linie S2 integriert. Von der ländlichen Struktur, Entfernung und der Nachfrage sollte beide Strecken sehr ähnlich sein. Das sollte eigentlich Hoffnung machen!

Gruß, naseweiß

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Birkenwerder!

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 19.12.2014, 12:26 (vor 4128 Tagen) @ naseweiß

Danke für den Hinweis nebenan.

Weder Berlin noch Hamburg haben hundertprozentig eigene S-Bahn-Infrastruktur. Berlin: In Karow und Strausberg fahren Regionalzüge kurz über S-Bahn-Gleise.

Hier sollte auch Birkenwerder erwähnt werden. Dort benutzen S-Bahn und Regionalzüge dieselben Bahnsteigkanten, der Bahnhofsbereich ist mit Stromschiene und Oberleitung versehen. stadstschnellbahn-berlin.de hat nähere Informationen.


Viele Grüße
Sören

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Alles S-Bahn in Rhein-Main?

Frankfurt (Main) Süd, Freitag, 19.12.2014, 14:38 (vor 4128 Tagen) @ naseweiß

Danke für die ausführlichen Informationen!

Das bestärkt mich aber nur in meiner These, dass die S7 eigentlich eine Regionalbahn ist, die aus irgendeinem mir nicht ersichtlichen Grund als S-Bahn geführt und mit S-Bahn-Rollmaterial betrieben wird, auch wenn das offensichtlich suboptimal ist.

Alles S-Bahn in Rhein-Main?

naseweiß, Freitag, 19.12.2014, 14:57 (vor 4128 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd

Das bestärkt mich aber nur in meiner These, dass die S7 eigentlich eine Regionalbahn ist, die aus irgendeinem mir nicht ersichtlichen Grund als S-Bahn geführt und mit S-Bahn-Rollmaterial betrieben wird, auch wenn das offensichtlich suboptimal ist.

Durch die Erwähnung der schwarzen S-Bahnen aus FVV-Zeiten wollte ich doch darlegen, dass es von Anfang an das Versprechen gab die S-Bahn überall hinzubringen, jeder Strecke ihre S-Bahn, zur Not die Regionalbahn mit S-Bahn-Nummer. Immer noch ist man daran das Schritt für Schritt umsetzen. Nachdem der Norden/Westen im Wesentlichen schon ab 1978/1980 mit der S-Bahn versorgt war, benötigte es nach Süden/Osten einerseits die Vervollständigung des Innenstadttunnels (-> Konstablerwache, -> Südbahnhof, -> Mühlberg) und andererseits die Außenstrecken (-> Offenbach-Hanau, -> Darmstadt, -> Dietzenbach/Rodgau).

Die Riedstrecke hat halt drei Probleme:
- siebte Strecke auf der Westseite der Stammstrecke - welche bei sechs 15-min-Takten voll ist
- auf St.-Nimmerlein verschobene Bau der Ried-NBS - davor extreme Mischstrecke
- niedrige Fahrgastzahlen

Ähnlich ist es mit der Nordmainischen. Auch da hält man an der Doktrin "S-Bahn für Alle" fest, auch wenn das ggf. doch zu teuer für diese Außenstrecke ist. Immerhin einen Vorsprung hat die Riedstrecke derzeit: Besser (96er-)S-Bahnen an 76cm-Bahnsteigen als n-Wagen-Züge (noch höher plus Türmechanik) an Niederig-Bahnsteigen bei völlig verkommene Stationen.

--
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Rhein-Main: Nordmainische S-Bahn und ESTW Citytunnel

L.Willms, Freitag, 19.12.2014, 15:14 (vor 4128 Tagen) @ naseweiß

Die Riedstrecke hat halt drei Probleme:
- siebte Strecke auf der Westseite der Stammstrecke - welche bei sechs 15-min-Takten voll ist
- auf St.-Nimmerlein verschobene Bau der Ried-NBS - davor extreme Mischstrecke
- niedrige Fahrgastzahlen

Ähnlich ist es mit der Nordmainischen. Auch da hält man an der Doktrin "S-Bahn für Alle" fest, auch wenn das ggf. doch zu teuer für diese Außenstrecke ist. Immerhin einen Vorsprung hat die Riedstrecke derzeit: Besser (96er-)S-Bahnen an 76cm-Bahnsteigen als n-Wagen-Züge (noch höher plus Türmechanik) an Niederig-Bahnsteigen bei völlig verkommene Stationen.

http://nordmainische-s-bahn.de/ und die beiden Links darin zu den Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren, die Planfeststellungsabschnitte (PFA) Maintal und Hanau. Die Unterlagen für den Abschnitt Frankfurt sollen inzwischen auch ausgelegt sein, aber beim RP Darmstadt hab ich die noch nicht gefunden. Und da das Technische Rathaus nicht mehr existiert, weiß ich nicht, wo man das papiermäßig begutachten könnte.

Wesentliche Fakten: entlang der Altstrecke Frankfurt-Ost - Hanau werden 2 neue Gleise für die S-Bahn verlegt; der Bahnhof Mainkur wird durch einen Bahnhof Fechenheim zwischen Casellastraße und Ernst-Heinkel-Straße (die unter der Bahn durch bis zur Orber Straße verlängert werden soll); die anderen Stationen weiter östlich werden sämtlich als Haltepunkte mit Mittebahnsteig umgebaut oder neu errichtet. In Hanau Hbf werden einige Bahnsteige umgebaut, u.a. kriegt der S-Bahn-Bahnsteig eine dritte Bahnsteigkante

In den Wikipedia-Artikel zur Nordmainischen S-Bahn hab ich einiges daraus reingeflickt, auch wenn einer der übelsten Zwangscharaktere der deutschnazionalen Wikipedia kräftig dagegen anstänkert.

Zur Einführung in den Citiytunnel und die mögliche Verlängerung der S7 Siehe meine anderen Beitrag in diesem Strang.

S-Bahn Rhein-Main Linie 7, neues Stellwerk und Nordmainische

L.Willms, Freitag, 19.12.2014, 14:49 (vor 4128 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd

Da fällt mir dann noch die Linie nach Riedstadt-Goddelau ein, die ja in Hbf (hoch) beginnt und endet. Was macht die eigentlich zur S-Bahn?

daß diese Linie als S7 der S-Bahn Rhein-Main im RMV vermarktet wird.

Bin noch nie mit der gefahren, was für ein Rollmaterial fährt denn da? WIMRE waren das mal 420er - gibts die da noch? Oder haben die jetzt auch 430er bekommen?


Ja, das war m.W. sogar die allererste Linie, die auf 430er umgestellt wurde.

Für den nächsten Sommer ist übrigens wieder eine vierwöchige Totalsperrung des Citytunnels (vom 25. Juli bis zum 26. August 2015) angekündigt zweck Ersatz des alten Stellwerkes angekündigt.

Das geplante moderne Stellwerk für den S-Bahn-Tunnel schaffe überhaupt erst die Möglichkeit, die geplante Nordmainische S-Bahn ins Netz zu integrieren, sagte [Gisbert] Brauner [von der DB-Netz]

bei der RMV-Pressekonferenz, über welche die FAZ in diesem Artikel vom 26.11.2014 berichtet .

Wenn die Nordmainische S-Bahn in den City-Tunnel integriert werden soll, und keine anderen Fahrten dafür rausfliegen sollen, dann kann man da auch als Verlängerung der S7 bis nach Hanau verwirklichen.

Wie Gisbert Brauner von der DB-Netz erläuterte, ist das 1978 errichtete und über fast vier Jahrzehnte hochbelastete alte Stellwerk in die Jahre gekommen. Es wird für 90 Millionen Euro durch ein neues ersetzt.

Nordmainische S-Bahn

Frankfurt (Main) Süd, Freitag, 19.12.2014, 16:42 (vor 4128 Tagen) @ L.Willms

Wenn die Nordmainische S-Bahn in den City-Tunnel integriert werden soll, und keine anderen Fahrten dafür rausfliegen sollen, dann kann man da auch als Verlängerung der S7 bis nach Hanau verwirklichen.

AFAIK sollen (ich meine zumindest, da mal einen entsprechenden Plan gesehen zu haben) mit Inbetriebnahme der nordmainischen S-Bahn die bisher am Südbahnhof endenden Linien S5 und S6 über die nordmainische Strecke nach Hanau geführt werden. Es gäbe also keinen zusätzlichen Verkehr auf der Stammstrecke. Nachteil für Sachsenhausen ist dann halt, dass es dadurch zwischen Südbahnhof und Ostendstraße (->City, Hbf) nur noch einen 15-Minuten-Takt geben wird.

Ansonsten ist die nordmainische S-Bahn (die ja die bisherige stündliche RB Frankfurt-Maintal-Hanau ersetzen wird) aber schon deshalb sinnvoll, weil so zusätzliche FV- und GV-Kapazitäten zwischen Frankfurt und Hanau frei werden, für die es mit Sicherheit mehr als genug Verwendung gibt.

Nordmainische S-Bahn

L.Willms, Freitag, 19.12.2014, 17:20 (vor 4128 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd

AFAIK sollen (ich meine zumindest, da mal einen entsprechenden Plan gesehen zu haben) mit Inbetriebnahme der nordmainischen S-Bahn die bisher am Südbahnhof endenden Linien S5 und S6 über die nordmainische Strecke nach Hanau geführt werden.

Wenn schon, dann besser die S3 und S4, die ja von Nordwesten her kommen, anstatt S5 und S6, die ja von Nordosten zum Hbf fahren, und dann wieder nach Osten fahren würden.

Außerdem fahren sowohl S5 als S6 einen Viertelstundentakt, und würden zusammen auf der nordmainischen Strecke acht Züge pro Stunde bieten. Viertelstundentakt ist aber derzeit das höchste der Gefühle für die nordmainische S-Bahn, und daß außerhalb der Kernzeit nur bis Fechenheim.

S3 und S4 bieten auf dem gemeinsamen Streckenabschnitt zwischen Niederhöchstadt und Langen einen Viertelstundentakt.

Es gäbe also keinen zusätzlichen Verkehr auf der Stammstrecke.

Vielleicht hab ich die in der FAZ wiedergegebenen Worte auch etwas zu euphorisch mißverstanden, und es ging dabei nur um die Leit- und Sicherheitstechnik, die ein Ein- und Ausfädeln der nordmainischen S-Bahn in den Tunnel zwischen Ostendstraße und Konsti ermöglichen soll.

Bei der vorigen Totalsperrung (2006 oder 2007) wurde ja die mögliche Zugzahl im Tunnel auf 24 pro Stunde erhöht, und es hieß meiner Erinnerung nach, daß für mehr LZB oder ähnliches in Strecke und Züge eingebaut werden müßte, eine Investition von mehrern Dutzend Millionen Euro (was allerdings dadurch erleichtert würde, daß die gesamte S-Bahn Rhein-Main weiterhin in einer Hand ist und nicht zerschlage wurde).

Im Münchener Stammtunnel sind 30 Züge pro Stunde unterwegs, ermöglicht durch LZB und "Spanische Bahnsteige", d.h. Ein- und Aussteigen an verschiedenen Seiten des Zuges von und nach unterschiedlichen Bahnsteigen. Letzteres ist in Frankfurt nicht mehr machbar.

Nordmainische S-Bahn

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 22.12.2014, 07:21 (vor 4125 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd

Nachteil für Sachsenhausen ist dann halt, dass es dadurch zwischen Südbahnhof und Ostendstraße (->City, Hbf) nur noch einen 15-Minuten-Takt geben wird.

Der direkte Verkehr zur Ostendstraße dürfte vernachlässigbar sein. In die City kommt man vom Südbahnhof sowieso schneller wenn man vom Eingang nach unten statt nach oben geht. Und zum Hbf fährt ja die Linie 16, die nicht länger braucht als die S-Bahn mit der Runde durch die Stadt, auch brav alle 10 Minuten. (Außer in Rand-Zeiten. Über das, was wir da vor einer Woche als Fahrplan vorgesetzt bekommen haben, breitet man besser den Mantel des Schweigens...)

Das ganze nicht sooo kritisch einschätzende Grüße,
der Colaholiker

Die Marke S-Bahn - gelöscht oder nicht gelöscht?

L.Willms, Dienstag, 16.12.2014, 15:55 (vor 4131 Tagen) @ Frankfurt (Main) Süd

S-Bahn ist, was S-Bahn heißt - oder gibt es eine andere Definition?

Diese Bezeichnung ist inzwischen ziemlich beliebig, nachdem der ZVNL anscheinend erfolgreich die Löschung der Wortmarke "S-Bahn" erzwungen hat, wie die in einer Pressemitteilung vom 5.12.2014 berichten:

http://www.zvnl.de/pressemitteilungen/
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) bereits am 22. Mai 2014 die Rechtsbeschwerde der Deutschen Bahn (DB) AG gegen die vom Bundespatentgericht am 14. März 2012 bestätigte Löschung der Wortmarke S-Bahn zurückgewiesen.

Dem Rechtsstreit vorausgegangen war ein Antrag des Zweckverbands für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL), der im Jahre 2009 in Vorbereitung der Ausschreibung zum Mitteldeutschen S-Bahn-Netz einen fairen Wettbewerb sicherstellen wollte. „Dieser Wettbewerb wäre gefährdet gewesen, wenn der Gattungs-begriff S-Bahn als Marke nur von dem Markeninhaber kostenlos genutzt werden kann, während alle anderen Konkurrenzunternehmen für die Nutzung eine Lizenzgebühr zu zahlen hätten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war gewesen, dass durch die abzuschließende Lizenzvereinbarung der bis-herige Markeninhaber die Möglichkeit erhalten hätte, direkten Einfluss auf die Verwendungsweise zu nehmen bzw. dem Lizenznehmer Schutzpflich-ten gegenüber Beeinträchtigungen der Marke durch Dritte aufzuerlegen”, erklärte Oliver Mietzsch, Geschäftsführer des ZVNL.

Wenn dem so wäre, könnte jeder, der will, diese Marke für was auch immer verwenden. Keinerlei Einschränkungen. Der Verwender dieser Wortmarke wäre alleine für seine Verwendung verantwortlich.

Dem steht allerdings die Registerauskunft beim Deutschen Patent- und Markenamt entgegen, wonach die Marke bis 1919 geschützt ist:

https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/399080406/DE

Trefferliste der Suche nach "S-Bahn":

<https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/trefferliste

Die Marke S-Bahn - gelöscht oder nicht gelöscht?

L.Willms, Mittwoch, 17.12.2014, 06:35 (vor 4130 Tagen) @ L.Willms

S-Bahn ist, was S-Bahn heißt - oder gibt es eine andere Definition?


Diese Bezeichnung ist inzwischen ziemlich beliebig, nachdem der ZVNL anscheinend erfolgreich die Löschung der Wortmarke "S-Bahn" erzwungen hat, wie die in einer Pressemitteilung vom 5.12.2014 berichten:

http://www.zvnl.de/pressemitteilungen/
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) bereits am 22. Mai 2014 die Rechtsbeschwerde der Deutschen Bahn (DB) AG gegen die vom Bundespatentgericht am 14. März 2012 bestätigte Löschung der Wortmarke S-Bahn zurückgewiesen.

Dies Urteil kann man beim BGH (www.bundesgerichtshof.de) nachlesen (nach Datum 22.05.2014 in dieser Liste

<http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/list.py

suchen; eigentlich gehört hinter diesen URL auch noch "?Gericht=bgh&Art=en", aber das Gericht "BGH", und die Dokumentenart "Entscheidung" kann man vielleicht auch so auswählen. Die Forumsoftware findet den URL zu lang)

Dieser Urteilstext ist schwer zu lesen, weil es da in einem Juristen-Kauderwelsch eigentlich nur um eine Rechtsbeschwerde ging, aber nicht um die Hauptsache, aber die beiden letzten Absätze geben vielleicht doch was her:

d) Die Rechtsbeschwerde dringt auch nicht mit der Rüge durch, das Bundespatentgericht habe unter Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG den Anspruch der Markeninhaberin auf rechtliches Gehör dadurch verletzt, dass es bei der Bezeichnung "SBahn" von einer glatt beschreibenden Angabe ausgegangen sei. Es habe den gegenteiligen Vortrag der Markeninhaberin ausgeblendet.

Das trifft nicht zu. Das Bundespatentgericht hat diesen Vortrag zur Kenntnis genommen. Es hat ihn im Rahmen der tatbestandlichen Ausführungen im angefochtenen Beschluss wiedergegeben. Es ist nur zu einem anderen Ergebnis gelangt.

Dieses hat es in der angefochtenen Entscheidung im Einzelnen begründet und ausgeführt, dass der Verkehr "S-Bahn" als Kurzbezeichnung einer Schnellbahn oder Stadtbahn auffasst, die elektrisch betrieben wird, auf Schienen läuft und dem Personenverkehr in Großstädten und Stadtregionen dient.

Ob diese Würdigung die Annahme eines glatt beschreibenden Begriffs rechtfertigt, wie ihn der Senat etwa in der Angabe "Post" für die Dienstleistungen gesehen hat, für die die Marke eingetragen war (vgl. BGH, GRUR 2009, 669 Rn. 25 POST II), ist im Verfahren der zulassungsfreien Rechtsbeschwerde nicht zu entscheiden.

Diese im 3. Absatz zitierte (und von mir kursiv markierte) Auffassung des Bundespatentgerichts wäre m.E. allerdings nur dann richtig, wenn das reisende Publikum einen Eisenbahnverkehr anhand der aufgeführten Merkmale als "S-Bahn" erkennen und bezeichnen würde, auch ohne daß diese von ihrem Betreiber als "S-Bahn" vermarktet würde -- "Ach was, das ist eine S-Bahn. Der Betreiber nennt das zwar 'Brummsti', aber es ist eine S-Bahn".

AKN

Nordy, Dienstag, 16.12.2014, 12:51 (vor 4131 Tagen) @ Oscar (NL)

Heißt auch nicht S-Bahn, aber fährt u.a. auf deren Gleis

AKN

MartinN, Fricktal, Schweiz, Dienstag, 16.12.2014, 13:06 (vor 4131 Tagen) @ Nordy

Hallo zusammen

Die sogenannte RB von Basel Bad. Bahnhof nach Waldshut ist eine Dieselstrecke die eigentlich zu der S-Bahn Basel gehört aber momentan nicht integriert isthttp://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&frm=1&source=web&a...

AKN

Ede, Dienstag, 16.12.2014, 18:08 (vor 4131 Tagen) @ Nordy

Aber Eidelstedt-Hbf nicht mit Diesel!!

Bis 13.12.2014: Ortenau S-Bahn..

Proeter, Dienstag, 16.12.2014, 15:15 (vor 4131 Tagen) @ Oscar (NL)

..hieß so, wurde auch im RIS in der Kategorie S-Bahn geführt.
Der neue Betreiber SWEG führt zwar keine "S-Bahn" mehr in seinem Namen, Zugkategorie ist aber weiter S-Bahn.

Bis 13.12.2014: Ortenau S-Bahn..

L.Willms, Freitag, 19.12.2014, 14:53 (vor 4128 Tagen) @ Proeter
bearbeitet von L.Willms, Freitag, 19.12.2014, 14:54

..hieß so, wurde auch im RIS in der Kategorie S-Bahn geführt.

Der neue Betreiber SWEG führt zwar keine "S-Bahn" mehr in seinem Namen, Zugkategorie ist aber weiter S-Bahn.

Die Ortenau-S-Bahn GmbH (kurz: OSB) war schon immer eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Südwestdeutschen Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG).

www.ortenau-s-bahn.de/html/osb.html

ehem. S3 Rostock (Diesel unter Strippe)

ES89, Hamburg / Rostock, Dienstag, 16.12.2014, 21:05 (vor 4131 Tagen) @ Oscar (NL)

Gibt es anderswo noch Diesel-S-Bahnen?

Bis 12/2012 gab es ja noch die S3 zum Rostocker Seehafen, die unter Oberleitung mit Diesel-Triebzügen (628, 642) bedient wurde.

--
Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!

RT9 wird jetzt mit Br 628 Betrieben (unter Oberleitung)

Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 16.12.2014, 22:03 (vor 4131 Tagen) @ Oscar (NL)

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