Sturmfest und Erdverwachsen (m. 21 B) (Reiseberichte)

ALR997, Sonntag, 07.12.2014, 15:03 (vor 4171 Tagen)

Hallo zusammen,

wie heißt es so schön, in der Hymne Niedersachsens:

Von der Weser bis zur Elbe,
von dem Harz bis an das Meer.

Und genau diese Strecke habe ich dann gestern auch genommen. Aus Salzgitter kommend ging es über Braunschweig nach Uelzen, und dann weiter mit dem Heidesprinter nach Soltau – quasi der LINT-Bahnhof schlechthin.

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1. An Gleis 5 im Bahnhof Soltau steht 648-470 gemeinsam mit einem weiteren 648 im Betrieb der erixx. Das Unternehmen fährt seit Dezember 2011 das Heidekreuz durch den Heidekreis. Hier ist die RegionalBahn aus Hannover, deren vorderer Zugteil nach Buchholz in der Nordheide weiterfahren wird.

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2. Nebenan wartet 648-477 auf die Fahrt von Bremen zurück nach Uelzen auf Gleis 2.

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3. Im Abstellbereich neben den Bahnsteigen stehen 648-471 (links) und 648-474 (rechts)

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4. Weiter westlich stehen dann noch 648-482, 648-479 und 648-481 abgestellt.

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5. Die erixx-LINT-Familie bekommt Zuwachs: hier sind drei LINT 54-Triebwagen, nämlich 622-206, 622-201 und ganz am Ende 622-218 aus Uelzen kommend. Nebenan steht noch immer erx nach Uelzen.

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6. Die Front der neuen LINTs ist etwas flacher geworden, was ja schon bei den ähnlichen Fahrzeugen im Raum Köln aufgefallen ist.

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7. Bis Soltau war der Zug in Dreifachtraktion unterwegs. Die hinteren beiden Zugteile wurden hier jedoch abgehängt.

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8. Der Soltauer Bahnhof trägt offenbar, entgegen der Farbe, den Namen "Roter Bahnhof", was wiederum der SPD zuzuschreiben ist! ;-)

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9. Über 10 Meter länger und damit auch etwas geräumiger ist der Triebwagen allemal. Der Zug verfügt über 4 statt 2 Türen pro Seite, was den Fahrgastwechsel beschleunigt - insbesondere im Vergleich zu den schmaleren und nicht ebenerdigen Zugängen der Baureihen 612 und 628, die heute noch auf den Linien in Ostniedersachsen im Einsatz sind.

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10. Das Liniennetz von erixx wird sich von 260 auf rund 570 km nahezu verdoppeln.

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11. Neben "erixx - der Heidesprinter" kommen künftig noch "erixx - die Harz-Heide-Bahn" und "erixx - die neue Wendlandbahn" zum Netz hinzu.

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12. Die Züge sind mit übersichtlichen Bildschirmen ausgestattet, die neben den nächsten Haltepunkten auch Anschlüsse an den Stationen anzeigen.

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13. Aus meiner Sicht sind die Züge ziemlich komfortabel. Neben dem kleinen Tisch gibt es auch an jedem Doppelsitz eine Steckdose, was ich wirklich gut finde.

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14. Noch ein letztes Bild am Bremischen Hauptbahnhof. Wenn ich mich recht erinnere war zeitweilig mehr Personal an Bord, als Fahrgäste.

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15. Von blau-gelb zu blau-gelb: die NordWestBahn vermerkt auf ihren Zielanzeigen bereits die ab nächsten Sonntag geltenden Liniennummern - RB58 ist die Linie Bremen - Osnabrück.

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16. Wenig spannend ist es fahrzeugtechnisch auch hier in Emden. Von 61 Zügen, die hier abfahren sind 22 ICs - unter Anerkennung des Nahverkehrstarifs. Es stehen (vlnr) IC2430 (Leipzig - Emden) mit den Loks 101-001 und 101-020, IC133 (Trier - Norddeich) mit 101-053 und IC2332 mit Lok 101-077 am Bahnhof. Lok 101-020 wird den IC2332 am anderen Ende übernehmen und dann nach Köln bringen.

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17. Einen der 39 Nahverkehrszüge konnte ich jedoch tatsächlich noch entdecken: RE15 mit Lok 111-084 fährt gleich nach Münster. Ab Dezember 2015 werden hier FLIRTs für die Westfalenbahn fahren.

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18. Früher nur "Emden" genannt, hat der eine von zwei Bahnhöfen sich zum "Hauptbahnhof" entwickelt, was die neuen Bahnhofsschilder ebenfalls mitteilen.

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19. Noch steht hier 101-077, die den IC hier hergebracht hat - am anderen Ende "dockt" gleich 101-020 an.

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20. Währenddessen wird der Wagenpark von IC2430 aufs Abstellgleis gebracht. Die berüchtigte 101-001 zieht ihn dort hin.

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21. Das letzte Bild für heute zeigt neben IC2332 einen weiteren abgestellten Wagenpark - und eine Lok der Baureihe 111.

Die Rückfahrt per IC2435 erwies sich als wenig ereignisreich - mit Lok 101-035 ging es von hier nach Hannover und (wieder einmal) mit 218-455 nach Goslar.

Ich hoffe, dass der Nebel nicht allzu sehr gestört hat.
Ansonsten wünsche ich einen ruhigen Nachmittag,
Lucas

So marode wie der Platz davor ist die Partei :-)

Blaschke, Sonntag, 07.12.2014, 15:20 (vor 4171 Tagen) @ ALR997

Hallöchen!


Bloß keinen Zentimeter mehr als notwendig sanieren - das führt geradezu in die Pleite... Die Bilder von Soltau vermitteln es mal wieder...

Aber wie ich sehe, wird in Emden ja fleißig an den Bahnsteigen gewerkelt... Fein Fein!


Schöne Grüße von

jörg


War immer schön: Zwischen Emden und Leer dauert die Fahrt - und der RE nach Münster ist meist recht leer. Hat man schnell durchgezählt gehabt die Leutchen und dann erstmal wieder PAUSE... ;-))) Bevor ab Leer etwas Leben in die Bude kommt...

Danke für den Bericht

462 001, Taunus, Sonntag, 07.12.2014, 16:21 (vor 4171 Tagen) @ ALR997

- kein Text -

So marode wie der Platz davor ist die Partei :-)

ALR997, Sonntag, 07.12.2014, 17:17 (vor 4171 Tagen) @ Blaschke

Hallöchen!


Bloß keinen Zentimeter mehr als notwendig sanieren - das führt geradezu in die Pleite... Die Bilder von Soltau vermitteln es mal wieder...

Wobei Soltau noch ein einigermaßen angenehmer Bahnhof ist - zwar weder barrierefrei noch wirklich nett anzusehen. Aber dafür hat er sogar eine DB-Verkaufsstelle und sauber ist der Bahnhof auch.

Übrigens: Der Vergleich Bahnhof Soltau - SPD hinkt: der Bahnhof Soltau hat mindestens bis 2019 noch eine gesicherte Zukunft ;-)

Aber wie ich sehe, wird in Emden ja fleißig an den Bahnsteigen gewerkelt... Fein Fein!

Ja, ich war erstaunt. Das einzige Mal, dass ich dort zuvor umgestiegen bin, war es kein schöner Anblick.

So marode wie der Platz davor ist die Partei :-)

fabs, Braunschweig, Sonntag, 07.12.2014, 17:27 (vor 4171 Tagen) @ Blaschke

Bloß keinen Zentimeter mehr als notwendig sanieren - das führt geradezu in die Pleite... Die Bilder von Soltau vermitteln es mal wieder...

Meinst du, weil der Letzte der drei 622er mit zwei Türen "im Dreck" steht? Ich würde da eher sagen ein Fahrfehler (wenn auch mit keinen ernsten Auswirkungen) des Lokführers. Denn nach vorne ist noch viel Platz, wenn man sich die anderen Bilder anschaut und das Schild mit der Gleisbezeichnung "1" als Hilfsbezugspunkt nimmt, gut zu erkennen.

Viele Grüße
fabs

--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

Komfort im LINT 622

michael_seelze, Sonntag, 07.12.2014, 17:38 (vor 4171 Tagen) @ ALR997


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9. Über 10 Meter länger und damit auch etwas geräumiger ist der Triebwagen allemal. Der Zug verfügt über 4 statt 2 Türen pro Seite, was den Fahrgastwechsel beschleunigt - insbesondere im Vergleich zu den schmaleren und nicht ebenerdigen Zugängen der Baureihen 612 und 628, die heute noch auf den Linien in Ostniedersachsen im Einsatz sind.

Wofür sind die vielen Haltestangen? Hatte der Besteller Angst, dass die Fahrräder sonst durch den Zug rollen? Die Stangen hinterlassen einen eher beengten Raumeindruck

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13. Aus meiner Sicht sind die Züge ziemlich komfortabel. Neben dem kleinen Tisch gibt es auch an jedem Doppelsitz eine Steckdose, was ich wirklich gut finde.

Steckdosen schön und gut. Ich sehe aber auch Komfortnachteile: Wo soll der Fahrgast am Fenster sein Bein bequem unterbringen? Es auf die Heizung zu stellen, dürfte angesichts der Tischunterkonstruktion, die dann im Weg ist, nicht möglich sein. Nebenbei besteht wir beim 648 das Problem, dass der sitzteiler nicht zur Fensteranordnung passen. Für ein breiteres Fenster mit geringerer Höhe hätte wohl die Grundkonstruktion geändert werden müssen.
Diese Kopfstützen schauen mir sehr ähnlich wie die in den lichtdurchfluteten Dostos verbauten aus; sollten sie es sein, bekommen sie bei mir auch nur wenig Punkte, da sie den Kopf zum bequemen Sitzen gewissermaßen in eine geradeaus gerichtete Position "zwingen"; Ohren wären da besser.

Komfort im LINT 622

br752, Sonntag, 07.12.2014, 17:45 (vor 4171 Tagen) @ michael_seelze

Wofür sind die vielen Haltestangen? Hatte der Besteller Angst, dass die Fahrräder sonst durch den Zug rollen? Die Stangen hinterlassen einen eher beengten Raumeindruck

Das ist doch kein Fahrradbereich, sondern ein Multifunktionsbereich? Wenn man sich nun vorstellt, dass anstelle von Fahrraedern dort vieele Personen stehen und dann der Zug (stark) abbremsen muss, dann machen die Festhaltestangen doch Sinn, oder?


BR752

Wenn der Zug voll ist, wackelt kein Fahrgast mehr.

Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 07.12.2014, 17:48 (vor 4171 Tagen) @ br752

- kein Text -

Komfort im LINT 622 - Antwort

ALR997, Sonntag, 07.12.2014, 17:56 (vor 4171 Tagen) @ michael_seelze

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9. Über 10 Meter länger und damit auch etwas geräumiger ist der Triebwagen allemal. Der Zug verfügt über 4 statt 2 Türen pro Seite, was den Fahrgastwechsel beschleunigt - insbesondere im Vergleich zu den schmaleren und nicht ebenerdigen Zugängen der Baureihen 612 und 628, die heute noch auf den Linien in Ostniedersachsen im Einsatz sind.

Wofür sind die vielen Haltestangen? Hatte der Besteller Angst, dass die Fahrräder sonst durch den Zug rollen? Die Stangen hinterlassen einen eher beengten Raumeindruck

Das stimmt, allerdings ist das vermutlich auch dem Bildformat geschuldet. Alles in Allem ist der LINT relativ geräumig - dafür, dass es sich um einen Nahverkehrstriebwagen handelt.
Wie man sieht, ist der Mehrzweckbereich praktisch geviertelt und jedes Viertel ist so breit, wie vier Klappsitze. Damit hätten 8 Fahrräder oder 8 (normale) Rollstühle oder vier Kinderwägen problemlos Platz. Die Zwischenstangen dienen dabei als Abtrennung. Von den Haltestangen "im" Innenraum gibt es ja nur zwei Stück - jeweils vom Türbereich gesehen links, da dürfte man also ggf. also nochmal die Einhaltung der Freihaltung des Durchgangs erreichen wollen.

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13. Aus meiner Sicht sind die Züge ziemlich komfortabel. Neben dem kleinen Tisch gibt es auch an jedem Doppelsitz eine Steckdose, was ich wirklich gut finde.

Steckdosen schön und gut. Ich sehe aber auch Komfortnachteile: Wo soll der Fahrgast am Fenster sein Bein bequem unterbringen? Es auf die Heizung zu stellen, dürfte angesichts der Tischunterkonstruktion, die dann im Weg ist, nicht möglich sein. Nebenbei besteht wir beim 648 das Problem, dass der sitzteiler nicht zur Fensteranordnung passen. Für ein breiteres Fenster mit geringerer Höhe hätte wohl die Grundkonstruktion geändert werden müssen.

Das mit dem Bein ist eines der größeren Manki, die mir auch aufgefallen sind - bei mir war die Lösung: Füße auf den Sitz (natürlich ohne Schuhe). Wenn der Zug voll ist, dann können die Beine vermutlich sowieso nicht ordentlich ausgestreckt. Großartig Platzprobleme konnte ich zumindest nicht erleben.
Was die Fensteranordnung angeht sind sie leicht versetzt, aber zumindest im Kopfbereich des Zuges noch jeweils im Rahmen des Erträglichen.

Diese Kopfstützen schauen mir sehr ähnlich wie die in den lichtdurchfluteten Dostos verbauten aus; sollten sie es sein, bekommen sie bei mir auch nur wenig Punkte, da sie den Kopf zum bequemen Sitzen gewissermaßen in eine geradeaus gerichtete Position "zwingen"; Ohren wären da besser.

Einerseits sind sie ein Fortschritt zu den DB-Sitzen, die vollkommen ohne Kopfteil auskommen, andererseits ist es in der Tat so, dass der Kopf nach Möglichkeit geradeaus schauen muss. Wobei: der Zug fährt ja sowieso fast nur über plattes Land - ein aus dem Fenster schauen lohnt sich da ja gar nicht ;-)

Komfort im LINT 622 - Antwort

fabs, Braunschweig, Sonntag, 07.12.2014, 18:26 (vor 4171 Tagen) @ ALR997

[...] Wobei: der Zug fährt ja sowieso fast nur über plattes Land - ein aus dem Fenster schauen lohnt sich da ja gar nicht ;-)

Heyheyhey!
Was soll denn das heißen? Gerade hier kann man viel aus dem Fenster entdecken!
Wie sagte vor einiger Zeit jemand zu mir: "Berge versperren einem die Sicht auf die Landschaft!"

:-)

Viele Grüße
fabs

--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

Kann man generalisieren... ;-)

Blaschke, Sonntag, 07.12.2014, 18:40 (vor 4171 Tagen) @ fabs

Hallo!

Bloß keinen Zentimeter mehr als notwendig sanieren - das führt geradezu in die Pleite... Die Bilder von Soltau vermitteln es mal wieder...


Meinst du, weil der Letzte der drei 622er mit zwei Türen "im Dreck" steht? Ich würde da eher sagen ein Fahrfehler (wenn auch mit keinen ernsten Auswirkungen) des Lokführers.

Das meinte ich jetzt gar nicht speziell. Aber was hat man gemacht: Ein paar neue Pflastersteine verlegt, fertig. Die Bahnsteigkanten sind noch die alten und nicht gerade in top-Zustand. Die toten Grünflächen mitten auf den Bahnsteigen vermitteln auch nicht grad was positives. Vor der SPD-Eingang ist die Fläche auch nicht grad schön anzusehen. Und warum man überhaupt ständig Pflastersteine für die Bahnsteige nimmt, wo nach kürzester Zeit das Grün zwischen raus wächst, ist mir ohnehin ein Rätsel.

Aber in irgendeiner Datenbank wird jetzt steht: Modernisiert. Alles gut.


Schöne Grüße von

jörg

Komfort im LINT 622 - Antwort

ALR997, Sonntag, 07.12.2014, 18:46 (vor 4171 Tagen) @ fabs

[...] Wobei: der Zug fährt ja sowieso fast nur über plattes Land - ein aus dem Fenster schauen lohnt sich da ja gar nicht ;-)


Heyheyhey!
Was soll denn das heißen?

Das soll heißen, dass Landschaft was ganz tolles ist: sei es eine schöne Strecke durch ein verschlungenes Tal, eine Alpentransitstrecke oder aber die abwechslungsreichen Strecken an Rhein, Ruhr und Wupper.
Allerdings...wenn ich von Uelzen nach Bremen fahre...dann habe ich da links und rechts nur Wiese - also nichts, was es nicht Wert wäre, von Bergen verdeckt zu werden :-P

Ja, die unendlichen Weiten... :-)

Blaschke, Sonntag, 07.12.2014, 18:48 (vor 4171 Tagen) @ ALR997

Hi!

Wobei: der Zug fährt ja sowieso fast nur über plattes Land - ein aus dem Fenster schauen lohnt sich da ja gar nicht ;-)


Ich war auf den Strecken anno 2010 als Zähler und Befrager regelmäßig unterwegs. Anfang des Jahres legte ja ein Erdbeben halb Haiti in Schutt und Asche.

Wenn ich dann immer so durch die unendlichen Weiten fuhr, da kam mir immer in den Sinn, wäre es nicht günstiger, ganz Haiti nach hier zu verlegen, anstatt dort hinten alles wieder für viel Geld aufzubauen, nur damit das nächste Erdbeben alles wieder einstürzen läßt. 10 Mio Menschen lassen sich in der Heide wohl problemlos unterbringen. Und das ist ja bei weitem nicht die einzige "einsame" Gegend Deutschlands.

Da sollte man mal all die "Künstler" hinschicken, die immer über die Asylbewerber und den Migranten"zustrom" jammern mit dem Argument, Deutschland sei doch voll. Da werden sie sich dann wundern, wieviel Platz wir hier im Lande noch haben...

(wobei die Diskussion ganz "unterhaltsam" wird, wenn die Ökos den Bau von Unterkünften für die Neubürger ablehnen, weil just da irgendwo eine gefährdete Pflanzen- oder Tierart haust...)


Und eine Besiedlung wäre für die Nachfrage nach Bahnreisen und damit für den Erhalt der Bahnstrecken natürlich ganz sinnvoll ;-). Sind die Züge mal voll... ;-)

Schöne Grüße von

jörg

Du bist noch jung, gelle? :-)))))

Blaschke, Sonntag, 07.12.2014, 18:54 (vor 4171 Tagen) @ ALR997

Hallihallo!

[...] Wobei: der Zug fährt ja sowieso fast nur über plattes Land - ein aus dem Fenster schauen lohnt sich da ja gar nicht ;-)


Heyheyhey!
Was soll denn das heißen?


Das soll heißen, dass Landschaft was ganz tolles ist: sei es eine schöne Strecke durch ein verschlungenes Tal, eine Alpentransitstrecke oder aber die abwechslungsreichen Strecken an Rhein, Ruhr und Wupper.
Allerdings...wenn ich von Uelzen nach Bremen fahre...dann habe ich da links und rechts nur Wiese - also nichts, was es nicht Wert wäre, von Bergen verdeckt zu werden :-P


***grins***: So habe ich "früher" auch gedacht. Hinter dem Wiehengebirge nördlich hörte die "interessante" Landschaft auf. Ich lernte die Vorzüge der "Ödnis" erst kennen, als es mich vor 2 Jahren als Kurierfahrer in die "Einöde" rund um Dümmer und Diepholz verschlug. Einfach traumhaft schön die unendlichen Weiten. Ich hatte dazu noch das Glück, die Kranich-Rast in den Diepholzer Moorniederungen quasi live zu erleben, weil ich da 2x am Tag langdurfte. So habe ich mich mittlerweile auch in diese Art der Landschaft verliebt. Mittlerweile bin ich wieder zurück auf meine vorherige "Streß"-Tour Osnabrück/Münster/Osnabrück. Schrecklich. Wie schön war die Einsamkeit da oben.

Aber um das zu genießen, mußte ich auch erst älter werden... ;-)

Insofern ist Deine Denkweise in Ordnung - und in 20 Jahren siehst Du das dann auch anders... *ggggggggggggggg*

Schöne Grüße von

jörg

10 Millionen Menschen in die Heide zu setzen...

ALR997, Sonntag, 07.12.2014, 18:58 (vor 4171 Tagen) @ Blaschke

...würde widerum vermutlich die Elektrifizierung der Strecken und einen 10-Minuten-Takt mit Dosto erzwingen. Ist ja schon heiter genug auf der Euregiobahn. Also eine Stärkung des Nahverkehrs ;-)

Andererseits: lohnt sich das?
Der Meeresspiegel steigt unaufhaltsam - da sollte man die Leuts schon in die Berge umsiedeln, und den Norden langsam aber sicher räumen.

Muss halt alles etwas nach Süden weichen:
Die Freie und Hansestadt Hannover hat dann den größten Seehafen
Goslar ist der beliebteste Badeort Europas
Der Gasometer in Oberhausen kann bequem zum Leuchtturm umfunktioniert werden

Das ist wohl die eleganteste Lösung ;-)

Und was die Haitianer angeht: ich glaube in Montabaur, Limburg, Allersberg, Kinding, Ilmenau-Wolfsberg und Wendlingen dürfte noch einiges an Freifläche sein ;-)

Stichwort: Y-Trasse! ;-)

Blaschke, Sonntag, 07.12.2014, 19:15 (vor 4171 Tagen) @ ALR997

Hallöchen!

...würde widerum vermutlich die Elektrifizierung der Strecken und einen 10-Minuten-Takt mit Dosto erzwingen.

Ich sag nur: Y-Trasse! ;-)

Andererseits: lohnt sich das?
Der Meeresspiegel steigt unaufhaltsam - da sollte man die Leuts schon in die Berge umsiedeln, und den Norden langsam aber sicher räumen.

Muss halt alles etwas nach Süden weichen:
Die Freie und Hansestadt Hannover hat dann den größten Seehafen
Goslar ist der beliebteste Badeort Europas
Der Gasometer in Oberhausen kann bequem zum Leuchtturm umfunktioniert werden

Das ist wohl die eleganteste Lösung ;-)

Und was die Haitianer angeht: ich glaube in Montabaur, Limburg, Allersberg, Kinding, Ilmenau-Wolfsberg und Wendlingen dürfte noch einiges an Freifläche sein ;-)

Außerdem können wir den "aussterbenden Osten" wieder besiedeln. Dann haben die dortigen Nebenbahnen auch eine Zukunft!


Schöne Grüße von

jörg

Er ist wahrscheinlich Baujahr 1996/1997 ;)

Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 07.12.2014, 19:38 (vor 4171 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

Warum verpassen sich Fenster und Sitze heute so oft?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 08.12.2014, 11:20 (vor 4170 Tagen) @ michael_seelze

Hallo,

die zunehmende Gier nach Saft aus Steckdosen scheint bei den Konstrukteuren den Glauben zu nähren, daß vermutlich eh alle Fahrgäste nur noch auf ihre großen und kleinen Monitore schauen. Aber als einer der letzten Mohikaner, der jede Fahrt interessiert aus dem Fenster schaut, frage ich mich ernsthaft, ob die das heute so EXTRA machen, um irgendwen zu ärgern oder ob der eine Monteur die Ziffern der Maßzahlen von links nach rechts liest und der nächste von rechts nach links.

Wie konnten die alten Länderbahnen bei den ollen Donnerbüchsen Sitze und Fenster genau aufeinander abstimmen?

Wie konnte die Bundesbahn bei den grünen Umbauwagen Sitze und Fenster genau aufeinander abstimmen?

Wie konnte die Bundesbahn bei D-Zugwagen oder beim ICE-1 noch Sitze und Fenster genau aufeinander abstimmen?

Aber warum ist es schick geworden, daß man immer öfter so einem drolligen Mist begegnet wie dem hier gezeigten? Warum habe ich kein Auto, bei dem die Mitfahrer hinten nur gegen einen Holm schauen und das Fenster sitzt einen Meter weiter dahinter? Weil es keinen Sinn ergeben würde?

Irgendwann werden die Türen zum Zug-WC nicht zum Fahrgastraum hin, sondern nach draußen zu öffnen sein. Wann werden zum ersten Mal die Tf-Sitze gedreht eingebaut, damit der Lokführer auch mal rückwärts fahrend seinen Zug lenken kann?

Aber Steckdosen - super!

Grrrrrmmmmblllfffffmmm

Olaf

unterschiedliche Biorhytmen :-)

guru61, Arolfingen, Montag, 08.12.2014, 11:59 (vor 4170 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von guru61, Montag, 08.12.2014, 12:00

- kein Text -

Multikulti Sitzlandschaft.

br752, Montag, 08.12.2014, 14:03 (vor 4170 Tagen) @ Alibizugpaar

Ich finde das gut. So wird niemand gezwungen sich an den Gang oder ans Fenster zu setzen. Laengere Fahrten an der Wand sind ggf. beruhigend.


BR752

Warum verpassen sich Fenster und Sitze heute so oft?

gnampf, Montag, 08.12.2014, 16:57 (vor 4170 Tagen) @ Alibizugpaar

Wie konnte die Bundesbahn bei D-Zugwagen oder beim ICE-1 noch Sitze und Fenster genau aufeinander abstimmen?

Beim ICE1 konnte sie es, kann es aber heute auch nicht mehr.

Aber warum ist es schick geworden, daß man immer öfter so einem drolligen Mist begegnet wie dem hier gezeigten? Warum habe ich kein Auto, bei dem die Mitfahrer hinten nur gegen einen Holm schauen und das Fenster sitzt einen Meter weiter dahinter? Weil es keinen Sinn ergeben würde?

Weil es die Besteller so wollen, würd ich mal sagen. Wer fordert, dass er den Zug in beliebigem Abstand bestuhlen kann, der muß eben sowas bekommen. Ansonsten müsste bei jeder Änderung der Bestuhlung die Fensterreihe geändert werden, incl Neuberechnung der Festigkeit der Wand, etc. Oder man baut halt einfach gar keine Fenster mehr ein, dann brauchen die Sprayer da auch keine Rücksicht mehr drauf nehmen ;-) Statt dessen Monitor, die einem einfach jederzeit eine hübsche, zur Jahreszeit passende Landschaft präsentieren, damit möglichst auch keiner mehr aussteigen will... denn drinnen wars ja noch schön warm, die Sonne "schien", draußen hingegen tritt man wieder in einen trüben grauen Regentag. Die Monitore lassen sich dabei dann auch wieder problemlos als durchgehendes Band anbringen und passen dann zu jeder Bestuhlung.

Irgendwann werden die Türen zum Zug-WC nicht zum Fahrgastraum hin, sondern nach draußen zu öffnen sein. Wann werden zum ersten Mal die Tf-Sitze gedreht eingebaut, damit der Lokführer auch mal rückwärts fahrend seinen Zug lenken kann?

Öhm... Lokführer? Lenken? Das kann er nichtmals wenn der Zug vorwärts fährt ;-) Und rückwärts fahren kann der Zug auch, ohne das er sich umdreht. Was er dabei über den Haufen fährt sieht er so oder so nicht, auch wenn er sich umdreht. Davon abgesehen sind die Sessel doch glaube eh alle drehbar.
WC-Tür nach draußen? Das erinnert mich dann an Jeremy Clarkson's Version der Holzklasse...

Wenn am Display die Alpen vorbeiziehen

br752, Montag, 08.12.2014, 17:35 (vor 4170 Tagen) @ gnampf

Statt dessen Monitor, die einem einfach jederzeit eine hübsche, zur Jahreszeit passende Landschaft präsentieren, damit möglichst auch keiner mehr aussteigen will... denn drinnen wars ja noch schön warm, die Sonne "schien", draußen hingegen tritt man wieder in einen trüben grauen Regentag. Die Monitore lassen sich dabei dann auch wieder problemlos als durchgehendes Band anbringen und passen dann zu jeder Bestuhlung.

Den Vorschlag habe ich schon seit Jahren gemacht. 30% der Fahrten werden bei Dunkelheit gemacht und da braucht man sowieso keine Fenster. Der verringerte Kauf- und Wartungsaufwand ist enorm und man koennte weiterhin Werbung ueber die Displays anzeigen.

Unsere Sozialbookgeneration wird dann sogar noch mit personalisierter Werbung versorgt via Tracking/Beacons.

Warte mal 5 Jahre und ich koennte mir vorstellen, dass man einen Teil eines Zuges damit ausstattet um die Reaktion der Reisenden zu testen. Vielleicht gibt es auch einen 10% Rabatt wenn man sich an ein "Werbefenster" setzt?!?!

Weiterhin kann man anfuehren, dass man bei schlechtem Wetter draussen etwas schoenes innen anzeigen kann und somit die Gemuetslage (Gesundheit) der Reisenden verbessert.

Ich halte die Idee fuer genial.


Achso: Stell dir mal vor du bleibst wegen Triebfahrzeugschaden liegen und musst 4 Stunden in der Kiste hocken. Da ist die Laune schnell am Ende, nicht wahr? Aber wenn nun am Display eine Alpenrundfahrt simuliert wird, vergeht die Zeit wie im Fluge, aeh, Zuge.


BR752

Erfunden werden braucht es zumindest nicht mehr :)

Reservierungszettel, KDU, Montag, 08.12.2014, 17:48 (vor 4170 Tagen) @ br752

Wenn am Display die Alpen vorbeiziehen

gnampf, Montag, 08.12.2014, 17:51 (vor 4170 Tagen) @ br752

Warte mal 5 Jahre und ich koennte mir vorstellen, dass man einen Teil eines Zuges damit ausstattet um die Reaktion der Reisenden zu testen. Vielleicht gibt es auch einen 10% Rabatt wenn man sich an ein "Werbefenster" setzt?!?!

Den Rabatt gibts dann aber nur, wenn man bereit ist seinen Rübe im Sitz so fixieren zu lassen, daß man zwangweise mit der Werbung berieselt wird. Und der Wagen wird zur Ruhezone, damit man die Werbung auch akkustisch gut vernehmen kann.

Achso: Stell dir mal vor du bleibst wegen Triebfahrzeugschaden liegen und musst 4 Stunden in der Kiste hocken. Da ist die Laune schnell am Ende, nicht wahr? Aber wenn nun am Display eine Alpenrundfahrt simuliert wird, vergeht die Zeit wie im Fluge, aeh, Zuge.

tja, aber jetzt stell dir mal vor, du sitzt da gemütlich im verreckten Zug, die Landschaft zieht vorbei, und plötzlich siehst du die Einfahrt in deinen Zielbahnhof. Du hetzt zur Tür, aber das blöde Ding geht nicht auf, bis du panisch die Notentriegelung ziehst und irgendwo im nirgendwo aufs Gleis purzelst.
Oder alternativ läßt du den Zug auf dem Schirm halt nicht anhalten... aber dann ist Gesichtsbuch und Co die nächste Zeit lahmgelegt mit den ganzen Beschwerden über die unfähige Bahn, die mal wieder an einem Halt vorbei gerauscht ist.
Oder du zeigst zur Sicherheit nur noch Szenen aus dem fernen Ausland, wo der Zug mit Sicherheit nie hin kommt. Aber dann hagelt es Beschwerden, weil der blöde Tf sich mal wieder verfahren hätte und man jetzt deswegen wieder zu spät an kommt.

Ich fürchte, im Störungsfall würden die Bildschirme also nur dann gut ankommen, wenn z.B. nach einem PU sofort eine Live-Übertragung von außerhalb des Fahrzeugs stattfindet, damit auch jeder innen drin hautnah dabei sein kann. Gaffen ist schließlich immer noch in.

DAS braucht die Menschheit unbedingt! ;-)

ALR997, Montag, 08.12.2014, 22:07 (vor 4170 Tagen) @ Reservierungszettel

Das ist natürlich das, was die Pendler im Ruhrgebiet aktuell am akutesten benötigen: akustische Werbung im Zug!

Wenn jetzt noch visuell Anzeigen auf den FIS-Bildschirmen laufen, und die "Nächster-Halt-Anzeigen" ersetzen, wandere ich endgültig aus ^^

DAS braucht die Menschheit unbedingt! ;-)

br752, Montag, 08.12.2014, 22:15 (vor 4170 Tagen) @ ALR997

Das ist natürlich das, was die Pendler im Ruhrgebiet aktuell am akutesten benötigen: akustische Werbung im Zug!

Wenn jetzt noch visuell Anzeigen auf den FIS-Bildschirmen laufen, und die "Nächster-Halt-Anzeigen" ersetzen, wandere ich endgültig aus ^^

Hallo ALR997.

Wohin? ;-) Die Schwarzwaldwagen haben auf dem Display doch schon Werbung, oder?


BR752

Wenn am Display die Alpen vorbeiziehen

ALR997, Montag, 08.12.2014, 22:15 (vor 4170 Tagen) @ gnampf

Warte mal 5 Jahre und ich koennte mir vorstellen, dass man einen Teil eines Zuges damit ausstattet um die Reaktion der Reisenden zu testen. Vielleicht gibt es auch einen 10% Rabatt wenn man sich an ein "Werbefenster" setzt?!?!


Den Rabatt gibts dann aber nur, wenn man bereit ist seinen Rübe im Sitz so fixieren zu lassen, daß man zwangweise mit der Werbung berieselt wird. Und der Wagen wird zur Ruhezone, damit man die Werbung auch akkustisch gut vernehmen kann.

Und plötzlich wird die Ruhezoneregelung auch strikt durchgesetzt, weil die Bahn plötzlich was davon hat.
Man muss nur die richtige Motivation einsetzen :D

Achso: Stell dir mal vor du bleibst wegen Triebfahrzeugschaden liegen und musst 4 Stunden in der Kiste hocken. Da ist die Laune schnell am Ende, nicht wahr? Aber wenn nun am Display eine Alpenrundfahrt simuliert wird, vergeht die Zeit wie im Fluge, aeh, Zuge.


tja, aber jetzt stell dir mal vor, du sitzt da gemütlich im verreckten Zug, die Landschaft zieht vorbei, und plötzlich siehst du die Einfahrt in deinen Zielbahnhof. Du hetzt zur Tür, aber das blöde Ding geht nicht auf, bis du panisch die Notentriegelung ziehst und irgendwo im nirgendwo aufs Gleis purzelst.

Zur Sicherheit wird man nur andere Bahnhöfe einspielen. Wenn du auf der KRM feststeckst, wird die Einfahrt nach Berlin-Zoo oder Hamburg-Altona gezeigt ;-)

Oder alternativ läßt du den Zug auf dem Schirm halt nicht anhalten... aber dann ist Gesichtsbuch und Co die nächste Zeit lahmgelegt mit den ganzen Beschwerden über die unfähige Bahn, die mal wieder an einem Halt vorbei gerauscht ist.

Oder man ändert nur die Ansicht - man stelle sich vor, es geht durch den GBT und der Zug bleibt halten. Und man ändert die Ansicht einfach auf die Standardgotthardtbahn (was übrigens bei 55 km Tunnelfahrt sowieso eine Idee wert wäre - aber werbefrei bitte!

Oder du zeigst zur Sicherheit nur noch Szenen aus dem fernen Ausland, wo der Zug mit Sicherheit nie hin kommt. Aber dann hagelt es Beschwerden, weil der blöde Tf sich mal wieder verfahren hätte und man jetzt deswegen wieder zu spät an kommt.

China, Russland, Kanada - damit lassen sich die Verspätungen auch glaubhafter erklären ;-)

Ich fürchte, im Störungsfall würden die Bildschirme also nur dann gut ankommen, wenn z.B. nach einem PU sofort eine Live-Übertragung von außerhalb des Fahrzeugs stattfindet, damit auch jeder innen drin hautnah dabei sein kann. Gaffen ist schließlich immer noch in.

Oder man zeigt einen Film. "Unstoppable", "Die Entführung der Pelham 123" oder "Eschede Zug 884".
So wie die Lufthansa auf ihren Langstreckenflügen auch "Airport", "Airplane" oder aber "Air Force One" zeigen sollte - das sorgt immer für gute Laune ;-)

Schwarzwaldbahn

ALR997, Montag, 08.12.2014, 22:23 (vor 4170 Tagen) @ br752

Das ist natürlich das, was die Pendler im Ruhrgebiet aktuell am akutesten benötigen: akustische Werbung im Zug!

Wenn jetzt noch visuell Anzeigen auf den FIS-Bildschirmen laufen, und die "Nächster-Halt-Anzeigen" ersetzen, wandere ich endgültig aus ^^


Hallo ALR997.

Wohin? ;-) Die Schwarzwaldwagen haben auf dem Display doch schon Werbung, oder?

Andorra stelle ich mir schön vor - keine Bahn, kein großartiger Durchgangsverkehr und keine annähernd keine ordentliche Wirtschaft ;-) Alternativ geht auch jeder andere Ort, in dem die CDU/CSU nicht kurz vor der absoluten Mehrheit steht^^

Was die Schwarzwaldbahn angeht: ich bin erst einmal mit diesen Zügen gefahren und da waren die Displays Werbe- und auch sonst sehr Informationsfrei - denn sie waren SCHWARZ! Das ist Technik, die begeistert ;-)

Andererseits war die Landschaft wiederum natürlich sehr beachtenswert und die nächsten Bahnhöfe konnte man auch auf den Faltfahrplänen recherchieren (gut, dass die zum Sonntag nicht eingestellt werden!).

DAS braucht die Menschheit unbedingt! ;-)

611 040, Erfurt, Montag, 08.12.2014, 22:45 (vor 4170 Tagen) @ br752

Ja bei der Schwarzwaldbahn (und manchen Zügen auf der Rheintalbahn) werden auf den Displays abwechselnd Werbung und der Fahrtverlauf, also nächste Stationen mit Ankunfts-/Abfahrtszeiten angezeigt.

Darum verpassen sich Fenster und Sitze heute so oft.

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 08.12.2014, 23:41 (vor 4170 Tagen) @ Alibizugpaar

(...) Aber als einer der letzten Mohikaner, der jede Fahrt interessiert aus dem Fenster schaut, frage ich mich ernsthaft, ob die das heute so EXTRA machen, um irgendwen zu ärgern oder ob der eine Monteur die Ziffern der Maßzahlen von links nach rechts liest und der nächste von rechts nach links.
Wie konnten die alten Länderbahnen bei den ollen Donnerbüchsen Sitze und Fenster genau aufeinander abstimmen?
Wie konnte die Bundesbahn bei den grünen Umbauwagen Sitze und Fenster genau aufeinander abstimmen?
Wie konnte die Bundesbahn bei D-Zugwagen oder beim ICE-1 noch Sitze und Fenster genau aufeinander abstimmen?

Indem man die Fenster auf die Sitze abgestimmt hat. Die Am Wagen hatten extra größere Abstände zwischen den Fenstern, als die Bm damit es keine Wandplätze gab.
Ansonsten wurde großzügig Beinfreiheit spendiert um die Sitze passend zu den Fenstern zu platzieren. Die Bundesbahn hatte das Monopol und musste nicht unbedingt Gewinn erwirtschaften. Daher weniger Geiz bei der Ausstattung der Züge, die dann als "teure" acht und mehr Wagen Züge gefahren sind, wofür heute billigere drei Dosto oder zweiteliger 4XX ausreichen und trotzdem die selbe Sitzplatzzahl haben.


Aber warum ist es schick geworden, daß man immer öfter so einem drolligen Mist begegnet wie dem hier gezeigten? Warum habe ich kein Auto, bei dem die Mitfahrer hinten nur gegen einen Holm schauen und das Fenster sitzt einen Meter weiter dahinter? Weil es keinen Sinn ergeben würde?

Weil die Besteller möglichtst, viele Siztzplätze pro Fahrzeug haben wollen um kurzere und weniger Züge bestellen zu können, da nicht mehr als nötig in den SPNV investiert werden kann/soll.
Auf Fensterplätze und sonstigen Komfort wird leider keine Rücksicht mehr genommen. Darum fahre ich überwiegend FV - oder eben nicht mehr mit der Bahn.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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