Von wegen "miteinander"... (Allgemeines Forum)

Blaschke, Freitag, 03.10.2014, 13:25 (vor 4203 Tagen) @ GUM
bearbeitet von Blaschke, Freitag, 03.10.2014, 13:26

Hallöchen!

In einem Unternehmen bewegen beide Seiten etwas gemeinsam.

Ja, früher war alles besser... ;-) .

Heutzutage gilt Gutheit als Blödheit und Kompromissbereitschaft als Schwäche!

Witzigerweise sind es dann meist die Unternehmen, die, wenn die Lunte brennt, sich plötzlich an das Miteinander erinnern. Komischerweise aber erst dann und dann auch nur solange, bis sie etliche Forderungen abwimmeln konnten.

Dass das zwar kein Zukunftsmodell für eine vernünftig geführte Firma ist, leuchtet jedem ein, der nicht vom Geld besoffen ist und für den nicht nur Rendite heute, Rendite heute, Rendite heute als EINZIGER Maßstab zählt. Aber das ist ja eine Minderheit. Und ich selbst muß als Arbeiter ja Interesse dran haben, dass Allianz und Deutsche Bank möglich viel Gewinn machen, damit ich aus meinem privaten Rentenfonds dann später mal ein paar Almosen herausbekomme. Und wenn ich womöglich noch Mitarbeiteraktien habe, dann freue ich mich über meine eigene Entlassung, weil der Wert meiner Aktie dann steigt.


Nun war die grad wieder so gern beschworene Wende eher ein Pyrrhussieg und beschleunigt den Untergang unseres Systems, wobei die einzige Frage ist, wie lange es dauert und ob wir es noch erleben. Nur warum sollen wir Arbeiter bis dahin die Füße stillhalten und uns ewig bescheiden beim Lohn? Im Gegenteil: Die Geschichte zeigt, dass es ein ewiger KAMPF ist, vernünftige Arbeitsbedingungen und -entgelte durchzusetzen. Und wenn nicht, wie in jetzt guten Zeiten, wann denn dann?


Schöne Grüße von

jörg


Ich brauche den Arbeitgeber, damit ich Geld verdiene. Nur braucht der Arbeitgeber mich, damit ich für ihn das Geld reinhole! Wir bewegen uns also auf Augenhöhe. Sieht nur der Arbeitgeber meistens anders ;-)


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