Der "Heilige Krieg" des Klaus W. (mL) (Allgemeines Forum)

V180, Dortmund, Donnerstag, 02.10.2014, 08:15 (vor 4205 Tagen)
bearbeitet von V180, Donnerstag, 02.10.2014, 08:15

Die Frankfurter Rundschau berichtet über das Gebahren des GdL-Chefs im akutellen Tarifkonflikt.

-> Artikel

Na dann mal Feuer Frei! :-)

+1000 +owt+

martin.elsner, Donnerstag, 02.10.2014, 08:42 (vor 4205 Tagen) @ V180

- kein Text -

+1000 +owt+

Maxi, Donnerstag, 02.10.2014, 10:31 (vor 4205 Tagen) @ martin.elsner

Wenn schon die FR, die sicherlich nicht in dem Ruf steht, besonders arbeitgebernah zu sein, so etwas schreibt, kann man nur hoffen, dass es einsam wird um Herrn W.
Es grüßt Maxi

Wird es Zeit für einen Lexikoneintrag Weselskysierung, die ?

GUM, Donnerstag, 02.10.2014, 10:32 (vor 4205 Tagen) @ V180

In etwa in diesem Stil:

Lexikoneintrag zur Homburgisierung® :-)

Grüße GUM

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Der "Heilige Krieg" des Klaus W. (mL)

joker, Donnerstag, 02.10.2014, 10:33 (vor 4205 Tagen) @ V180

Die FR schreibt ja:

"Die „Kranken“ waren EVG und Bahn, „behindert“ ein zwischen den beiden geschlossener Tarifvertrag."

Ich hatte das so verstanden, dass "krank" Transnet und GDBA gewesen seien, "behindert" nun die EVG.

Was war gemeint?

Unverständnis !

Garfield_1905, Donnerstag, 02.10.2014, 20:36 (vor 4204 Tagen) @ joker

Die FR schreibt ja:

"Die „Kranken“ waren EVG und Bahn, „behindert“ ein zwischen den beiden geschlossener Tarifvertrag."

Ich hatte das so verstanden, dass "krank" Transnet und GDBA gewesen seien, "behindert" nun die EVG.

Was war gemeint?

Ganz ehrlich, ist das so wichtig, was dieser Typ Weselsky mit diesem 'kranken' Vergleich gemeint haben könnte ? Mal abgesehen davon, das ich mir schon lange keine Gedanken mehr darüber mache, was dieser ... sich denkt resp. tut, so liegt dieser menschlich verwerfliche Vergleich genau auf seinem Niveau.

Unverständnis !

Mario-ICE, Donnerstag, 02.10.2014, 20:47 (vor 4204 Tagen) @ Garfield_1905

Die FR schreibt ja:

"Die „Kranken“ waren EVG und Bahn, „behindert“ ein zwischen den beiden geschlossener Tarifvertrag."

Ich hatte das so verstanden, dass "krank" Transnet und GDBA gewesen seien, "behindert" nun die EVG.

Was war gemeint?


Ganz ehrlich, ist das so wichtig, was dieser Typ Weselsky mit diesem 'kranken' Vergleich gemeint haben könnte ? Mal abgesehen davon, das ich mir schon lange keine Gedanken mehr darüber mache, was dieser ... sich denkt resp. tut, so liegt dieser menschlich verwerfliche Vergleich genau auf seinem Niveau.

Viel schlimmer in meinen Augen ist das vehemente herunterspielen vom GdL-Vorstand und vielen Mitgliedern. Aber offensichtlich ist dieser Mann dort eine "Ikone". In anderen Bereichen wäre er für diese Aussage nicht mehr tragbar gewesen.

Tja, die Geister, die ich rief... ;-)

Blaschke, Donnerstag, 02.10.2014, 20:56 (vor 4204 Tagen) @ V180

Hallöchen!

das Gejammer der Arbeitgeber ist einfach nur zu süß.

Sie haben es uns ja vorgemacht: Viele kleine Einzelfirmchen gründen, die Arbeiterschaft munter gegeneinander ausspielen - und bei all dem vermitteln: Denke erst an Dich, dann lange an niemanden und dann vielleicht an andere. Und Solidarität ist ein Wort aus anderen, dunklen Zeiten.

So wurden diverse Arbeitgeber durchaus ganz erfolgreich.

Dumm und ärgerlich ist es dann natürlich, wenn ein Teil der Arbeiter das Prinzip dann auch begriffen hat, es selbst anwendet und dabei den Vorteil hat, als Facharbeiter rar zu sein.

Da schaut er nun dumm aus der Wäsche der Arbeitgeber. SO hatte er sich's nicht vorgestellt. Herrlich!!!


Schöne Grüße von

jörg

Unverständnis !

sylterjung, Donnerstag, 02.10.2014, 23:37 (vor 4204 Tagen) @ Mario-ICE

dieses Gedankengut hat großen Schaden angerichtet Hadamar läßt Grüßen

Das Rumgehacke auf Herrn W. könnt Ihr Euch echt mal sparen!

sfn17, Freitag, 03.10.2014, 00:25 (vor 4204 Tagen) @ sylterjung

Es sind die GdL-Mitglieder, die mehrheitlich für einen Streik gestimmt haben und später vor Ort die Nerven behalten müssen. Nicht Herr Weselsky.

Diese Kommentare zu Weselskys Herkommen und geistiger Befindlichkeit gleiten langsam in sehr tiefe Schubladen. Um es mal nett auszudrücken.

Jetzt mal von mir: +1000 *owt*

sfn17, Freitag, 03.10.2014, 00:26 (vor 4204 Tagen) @ Blaschke

*owt*

Herrlich geschrieben - und wie wahr! Danke, Blaschi!

Traktion, Freitag, 03.10.2014, 00:58 (vor 4204 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

Klaus W.? Ich dachte der tritt zurück... ;-)

ALR997, Freitag, 03.10.2014, 09:42 (vor 4204 Tagen) @ V180

Zumindest vom Amt als Bürgermeister von Berlin. Was soll ich auch schon denken, wenn da was von "Klaus W." und "heiliger Krieg" steht? Na klar, irgendwas übern Berliner Flughafen.

Und dann öffne ich die Seite und es geht gar nicht um Wowi!
Wowie schade... ;-)

Das Rumgehacke auf Herrn W. könnt Ihr Euch echt mal sparen!

Mario-ICE, Freitag, 03.10.2014, 10:08 (vor 4204 Tagen) @ sfn17

Wieso tiefe Schublade? Wie war das nochmal mit Wiederholungstäter?

Zustimmung

Freifahrtensammler, Freitag, 03.10.2014, 10:26 (vor 4204 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Freifahrtensammler, Freitag, 03.10.2014, 10:27

Sie haben es uns ja vorgemacht: Viele kleine Einzelfirmchen gründen, die Arbeiterschaft munter gegeneinander ausspielen - und bei all dem vermitteln: Denke erst an Dich, dann lange an niemanden und dann vielleicht an andere. Und Solidarität ist ein Wort aus anderen, dunklen Zeiten.

Ich bin kritisch gegenüber Spartengewerkschaften wie Marburger Bund oder GdL eingestellt. Aber hier hat Blaschke meine absolute Zustimmung. Durch dieses ganze Outsourcen und Gründen von Tochterfirmen können die Arbeitgeber eben nicht mehr erwarten, dass es eine große Gewerkschaft gibt, die alle vertritt.

Ein Grund für den Erfolg der deutschen Wirtschaft im Vergleich zu Italien, Frankreich oder GB war über lange Zeit, dass sich die Mitarbeiter auch den Unternehmenszielen verpflichtet fühlten. Das führte zu weniger Streiktagen und Rationalisierungsmaßnahmen konnten einfacher durchgesetzt werden. Da die Herren in den Plüschetagen meinen, dass sei Schnee von gestern, fahren sie jetzt die Ernte ihrer Orgien ein. Dummerweise bringt das langfristig niemandem etwas.

Aber welcher Manager denkt schon langfristig...

Ebenso nett geantwortet....

GUM, Freitag, 03.10.2014, 10:56 (vor 4204 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von GUM, Freitag, 03.10.2014, 10:57

Es sind die GdL-Mitglieder, die mehrheitlich für einen Streik gestimmt haben und später vor Ort die Nerven behalten müssen. Nicht Herr Weselsky.

Diese Kommentare zu Weselskys Herkommen und geistiger Befindlichkeit gleiten langsam in sehr tiefe Schubladen. Um es mal nett auszudrücken.

Es leistet sich wohl kaum eine Mitarbeitervertretung einen so seltsamen Chef-Funktionär.

Der von seinem Menschenbild her, dem Wissen über die klassischen Tarifvertragsrituale bis hin zu fehlender Empathie für die Gegenseite (ja auch das braucht man für das Aushandeln von Kompromissen) aus Außenansicht her der am Schlechtesten geeignete Kandidat für das Amt zu sein scheint.

In einem Unternehmen bewegen beide Seiten etwas gemeinsam.

Das muss verstehen, wer auf einer der beiden Seiten federführend in Verhandlungen eintritt. Auch die Seite der Deutschen Bahn hatte ja mit Frau S. ein ähnliches Problem. Inzwischen aber im Chemie-Bereich tätig.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Tja, die Geister, die ich rief... ;-)

Silver, Freitag, 03.10.2014, 10:59 (vor 4204 Tagen) @ Blaschke

Allerdings ist es nicht so, dass die Arbeitgeberseite in diesem Fall keine Pfeile mehr im Köcher hat, daher müssen die Lokführer schon achtgeben, dass sie den Bogen nicht überspannen. Auch wenn der Arbeitsmarkt ein schlecht funktionierender Markt ist, so kennt er doch die Preisbildung durch Angebot und Nachfrage, die durch qualitative Faktoren (Qualifikation, Verantwortung, Belastung, Sicherheit etc.) beeinflusst wird. In vielen Bereichen konnten sich die Arbeitnehmer zu ihren Gunsten durch gewerkschaftliche Kartellbildung vom Marktpreis entfernen. Wenn aber der Abstand zu groß wird, schlagen die Arbeitgeber mit den Waffen zurück, die diese Kartelle auflösen, nämlich Outsourcing, Zeitarbeit etc. Bisher ist dieser Kelch an den Lokführern vorübergegangen, aber wenn sie es übertreiben, dann muss das in der Zukunft nicht so bleiben.

Nur woher nehmen und nicht stehlen... ;-)

Blaschke, Freitag, 03.10.2014, 13:14 (vor 4204 Tagen) @ Silver

Hallöchen!

Wenn aber der Abstand zu groß wird, schlagen die Arbeitgeber mit den Waffen zurück, die diese Kartelle auflösen, nämlich Outsourcing, Zeitarbeit etc.

Outsourcen bringt ja nix, wenn dadurch nicht die Zahl der verfügbaren Arbeitnehmer steigt. Streiken die Lokführer eben gegen das Outsourcing... ;-)

Und woher soll die Zeitarbeit die Mitarbeiter nehmen?

Vielleicht sollte man als Lösung seitens der Mächtigen die Asyl-Aufnahmestandards doch etwas herunterschrauben. Rot ist auch in Bulgarien und Burkina Faso rot. Und von freier Fahrt versteht der Asylbewerber auch was, sonst wäre er nicht hier. Den Rest macht nach Vorstellung der Macher ja eh die Lok allein, manchmal unterstützt von LZB und ETCS und wie das moderne Zeugs so alles heißt.

Bisher ist dieser Kelch an den Lokführern vorübergegangen, aber wenn sie es übertreiben, dann muss das in der Zukunft nicht so bleiben.

Allerdings sollte man die Zeit bis dahin nutzen, möglichst viel herauszuholen!!!

Ich freue mich jedenfalls, dass im ewigen Kreislauf der Welt jetzt zumindest teilweise mal wieder die Arbeiterschaft am Zuge ist! Und dass aufgeklärte Teile von ihnen nicht auf das ewige Lamento hereinfallen: In guten Zeiten muß gespart werden (beim Lohn), damit sie gut bleiben; in schlechten Zeiten muß gespart werden (beim Lohn), damit sie wieder gut werden - schon clever überlegt seitens des Geldadels. Fallen auch genug drauf rein.


Schöne Grüße von

jörg

Von wegen "miteinander"...

Blaschke, Freitag, 03.10.2014, 13:25 (vor 4204 Tagen) @ GUM
bearbeitet von Blaschke, Freitag, 03.10.2014, 13:26

Hallöchen!

In einem Unternehmen bewegen beide Seiten etwas gemeinsam.

Ja, früher war alles besser... ;-) .

Heutzutage gilt Gutheit als Blödheit und Kompromissbereitschaft als Schwäche!

Witzigerweise sind es dann meist die Unternehmen, die, wenn die Lunte brennt, sich plötzlich an das Miteinander erinnern. Komischerweise aber erst dann und dann auch nur solange, bis sie etliche Forderungen abwimmeln konnten.

Dass das zwar kein Zukunftsmodell für eine vernünftig geführte Firma ist, leuchtet jedem ein, der nicht vom Geld besoffen ist und für den nicht nur Rendite heute, Rendite heute, Rendite heute als EINZIGER Maßstab zählt. Aber das ist ja eine Minderheit. Und ich selbst muß als Arbeiter ja Interesse dran haben, dass Allianz und Deutsche Bank möglich viel Gewinn machen, damit ich aus meinem privaten Rentenfonds dann später mal ein paar Almosen herausbekomme. Und wenn ich womöglich noch Mitarbeiteraktien habe, dann freue ich mich über meine eigene Entlassung, weil der Wert meiner Aktie dann steigt.


Nun war die grad wieder so gern beschworene Wende eher ein Pyrrhussieg und beschleunigt den Untergang unseres Systems, wobei die einzige Frage ist, wie lange es dauert und ob wir es noch erleben. Nur warum sollen wir Arbeiter bis dahin die Füße stillhalten und uns ewig bescheiden beim Lohn? Im Gegenteil: Die Geschichte zeigt, dass es ein ewiger KAMPF ist, vernünftige Arbeitsbedingungen und -entgelte durchzusetzen. Und wenn nicht, wie in jetzt guten Zeiten, wann denn dann?


Schöne Grüße von

jörg


Ich brauche den Arbeitgeber, damit ich Geld verdiene. Nur braucht der Arbeitgeber mich, damit ich für ihn das Geld reinhole! Wir bewegen uns also auf Augenhöhe. Sieht nur der Arbeitgeber meistens anders ;-)

Tja, die Geister, die ich rief... ;-)

kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Freitag, 03.10.2014, 13:42 (vor 4204 Tagen) @ Silver
bearbeitet von kimba2k, Freitag, 03.10.2014, 13:44

Wenn aber der Abstand zu groß wird, schlagen die Arbeitgeber mit den Waffen zurück, die diese Kartelle auflösen, nämlich Outsourcing, Zeitarbeit etc. Bisher ist dieser Kelch an den Lokführern vorübergegangen, aber wenn sie es übertreiben, dann muss das in der Zukunft nicht so bleiben.

Nunja, die Lokführer haben dem IT Personal etwas voraus. Man kann auf eine Lok keinen Inder via Internetverbindung setzen. Man muss leider mit dem Personal das vor Ort vorhanden ist arbeiten und das vermehrt sich auch nicht durch Zeitarbeit, da Lokführer nun einmal keine Anlerntätigkeit ist.

Vielleicht kann man sich in Berlin für die Lok-GreenCard stark machen und damit mehr Lok-Inder zu uns holen. Leider würden die Bedingungen für diese aus Berlin von Bsp. 60K Euro Mindestgehalt da einen Strich durch die Rechnung machen, oder aber die Inder selbst, die auch auf die IT-GreenCard keinen Bock hatten.

Somit haben die Lokführer eigentlich einen relativ guten Stand im Vergleich zu anderen Branchen.

Von wegen "miteinander"...

Mario-ICE, Freitag, 03.10.2014, 14:10 (vor 4204 Tagen) @ Blaschke

Hallöchen!

In einem Unternehmen bewegen beide Seiten etwas gemeinsam.


Ja, früher war alles besser... ;-) .

Heutzutage gilt Gutheit als Blödheit und Kompromissbereitschaft als Schwäche!

Witzigerweise sind es dann meist die Unternehmen, die, wenn die Lunte brennt, sich plötzlich an das Miteinander erinnern. Komischerweise aber erst dann und dann auch nur solange, bis sie etliche Forderungen abwimmeln konnten.

Dass das zwar kein Zukunftsmodell für eine vernünftig geführte Firma ist, leuchtet jedem ein, der nicht vom Geld besoffen ist und für den nicht nur Rendite heute, Rendite heute, Rendite heute als EINZIGER Maßstab zählt. Aber das ist ja eine Minderheit. Und ich selbst muß als Arbeiter ja Interesse dran haben, dass Allianz und Deutsche Bank möglich viel Gewinn machen, damit ich aus meinem privaten Rentenfonds dann später mal ein paar Almosen herausbekomme. Und wenn ich womöglich noch Mitarbeiteraktien habe, dann freue ich mich über meine eigene Entlassung, weil der Wert meiner Aktie dann steigt.


Nun war die grad wieder so gern beschworene Wende eher ein Pyrrhussieg und beschleunigt den Untergang unseres Systems, wobei die einzige Frage ist, wie lange es dauert und ob wir es noch erleben. Nur warum sollen wir Arbeiter bis dahin die Füße stillhalten und uns ewig bescheiden beim Lohn? Im Gegenteil: Die Geschichte zeigt, dass es ein ewiger KAMPF ist, vernünftige Arbeitsbedingungen und -entgelte durchzusetzen. Und wenn nicht, wie in jetzt guten Zeiten, wann denn dann?


Schöne Grüße von

jörg


Ich brauche den Arbeitgeber, damit ich Geld verdiene. Nur braucht der Arbeitgeber mich, damit ich für ihn das Geld reinhole! Wir bewegen uns also auf Augenhöhe. Sieht nur der Arbeitgeber meistens anders ;-)

In diesem Arbeitskampf geht es aber in erster Linie halt nicht nur um paar Taler mehr. Viele Tf haben sich hinterher die Augen gerieben was bei vorhergehenden Tarifabschlüssen unterm Strich rauskam. Spricht man mit Tf können einige dir gar nicht erklären warum sie streiken. Und in manch einem GdL-Bezirk wirste halt nur etwas wenn du das entsprechende Parteibuch, ich berichtige Gewerkschaftsbuch hast. Da gibt's dann zahlreiche Mitläufer und die begründen natürlich solche Ergebnisse.

Von wegen "miteinander"...

Christian_S, Freitag, 03.10.2014, 16:00 (vor 4203 Tagen) @ Mario-ICE


In diesem Arbeitskampf geht es aber in erster Linie halt nicht nur um paar Taler mehr. Viele Tf haben sich hinterher die Augen gerieben was bei vorhergehenden Tarifabschlüssen unterm Strich rauskam. Spricht man mit Tf können einige dir gar nicht erklären warum sie streiken. Und in manch einem GdL-Bezirk wirste halt nur etwas wenn du das entsprechende Parteibuch, ich berichtige Gewerkschaftsbuch hast. Da gibt's dann zahlreiche Mitläufer und die begründen natürlich solche Ergebnisse.

Wieso sollten einige Tf nicht wissen, für was sie streiken? Die 3 Hauptziele hast Du doch sogar selbst in einem anderen Beitrag genannt. Diese sind klar formuliert und daher wohl auch so ziemlich jedem bekannt.
Eher ists doch so, dass hier eine gewisse eigene Unzufriedenheit vorherrscht, da man selbst keine Verbesserungen zu erwarten hat. Ist auch kein Vorwurf, der Mensch ist allgemein immer irgendwie unzufrieden und gerade wenn andere plötzlich möglicherweise etwas näher heranrücken, kratzt das doch ein wenig am eigenen Ego.

Der Punkt mit dem Gewerkschaftsbuch, nunja, der ist sicher gar nicht so falsch. Aber das hat wiederrum nix mit der GDL zu tun, sondern ist in vielen Gewerkschaften nicht anders. Habe ich selbst erlebt, ein Vorfall ist mir da besonders in Erinnerung geblieben: "Wir stimmen für Deine Einstellung, aber unterschreib vorher noch die Übertrittserklärung" ...^^

Sorry und ergänzendes Interview des Herr Claus W v. 4.10.14.

V180, Dortmund, Samstag, 04.10.2014, 22:01 (vor 4202 Tagen) @ ALR997

Sorry, hatte zu spät bemerkt das der GDL Mensch eine C-Laus ist. Da war die Bearbeitungszeit schon abgelaufen. Vielleicht kann jemand von der Moderation das K durch ein C ersetzen.

Er hat sich aber heute zu Wort gemeldet. Das häng ich dann mal hier mit dran:Interview WAZ 04.10.14

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