Preisbildung beim Sparpreis (Fahrkarten und Angebote)
ICE920, München, Montag, 22.09.2014, 17:55 (vor 4287 Tagen)
Hallo liebe Gemeinde,
nach der Diskussion über Sparpreise und neue Stufen vor kurzem, habe ich mich ausgiebig mit dem Sparpreis beschäftigt, um die Regeln herauszufinden, wie denn die "Blackbox Sparpreis" funktioniert. Meine Beobachtungen wollte ich hier mit euch teilen bzw. zur Diskussion stellen.
Bereits bekannt war bzw. erahnt wurde folgendes:
- Es wird der Normalpreis genommen, um einen prozentualen Anteil reduziert und dann auf die nächste Sparpreisstufe gerundet (und evtl. um 25% Prozent bei BC25 ermäßigt)
- Die Rabattstufen lassen sich in dem Code ablesen N-SPxxyy. Es gibt nur eine bestimmte Anzahl. Festgestellt habe ich folgende: 15, 25, 33, 45, 50, 55, 66 und Maximalrabatt (kodiert mit 99)[Das erklärt auch wieso es z.B. beim Maximalpreis 142 Euro München-Hamburg oder sonstwo keine Sparpreisstufen 47, 49, 51, 55 oder 57 gibt]
- Regionalzüge haben keinerlei Einfluss auf den Gesamtrabatt
Was mir nun zusätzlich aufgefallen ist:
- Jeder Abschnitt (also zwischen 2 Haltebahnhöfen) hat einen eigenen Rabattwert, ein Einflussfaktor ist wohl die erwartete Auslastung
- Bei der Gesamtverbindung wird der niedrigste Rabattwert genommen
Die letzten beiden Punkte bedeuten in der Praxis, dass auch wenn 99% der Fahrtabschnitte Maximalrabatt haben und 1% 25, dann wird die 25 auf die gesamte Strecke angewendet. Oder andere Konsequenz: Für einen 29 Euro Sparpreis müssen ALLE Abschnitte maximal rabattiert sein.
Es gibt einige Ausreißer aus der Logik, wie z.B. ein Sparpreis N-SP9934 (bei NP 100 Euro), für den ich absolut keine Erklärung habe. Die Rundung ist auch nicht immer nachvollziehbar. Wie kommt man z.B. bei NP 142 und SP66 auf 45 Euro? Es müssten eigentlich 49 Euro sein.
Ich habe mich auch etwas mit der Preisentwicklung beschäftigt und bin zu folgenden Ergebnisen gekommen:
Über Nacht steigen die Preise vermehrt bei Zügen:
- am Folgetag
- 2 Tage drauf
- 1 Woche drauf*
- 2 Wochen drauf*
- 4 Wochen drauf*
* gemeint ist z.B. der Preis für Fahrt an einem Montag springt in der Nacht von Sonntag auf Montag
Dies geschieht nicht um Mitternacht, sondern später. Ich vermutete einen Zusammenhang mit der Gutschrift der Bonuspunkte und des Upgrade-Angebots in die 1. Klasse (Bei mir kam einer um 4:02 nachts)
Insgesamt ist aufgefallen, dass die Preise im Zeitraum bis 6 Wochen vor der Fahrt kaum steigen [Durchschnittspreis 44-46 Euro bei 100 Euro Normalpreis - Relation Nürnberg-Berlin]. Danach gibt es einen leichten Anstieg bis 2 Wochen vor Fahrtttag [von 51 auf 55]. In der vorletzten Woche vor der Fahrt liegt der durchschnittliche Preis bei 69 und in den letzten 7 Tagen bei 71 Euro.
Die Betrachtung der Wochentage bringt keine Überraschungen [Durchschnittlicher Preis auf der Strecke Nürnberg-Berlin mit exakt 100 Euro Normalpreis]:
Mo 53
Di 48
Mi 50
Do 56
Fr 59
Sa 44
So 53
Was meint ihr dazu? Hat sich damit noch jemand beschäftigt und hat solche oder andere Ergebnisse herausbekommen?
Wie ist es beim Europa-Spezial? Da scheint es mir komplexer zu sein. Ich habe bisher lediglich erkannt, dass der Auslandsanteil keinerlei Einfluss hat.
Preisbildung beim Sparpreis
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 22.09.2014, 18:11 (vor 4287 Tagen) @ ICE920
bearbeitet von JeDi, Montag, 22.09.2014, 18:12
- Es wird der Normalpreis genommen, um einen prozentualen Anteil reduziert und dann auf die nächste Sparpreisstufe gerundet (und evtl. um 25% Prozent bei BC25 ermäßigt)
- Die Rabattstufen lassen sich in dem Code ablesen N-SPxxyy. Es gibt nur eine bestimmte Anzahl. Festgestellt habe ich folgende: 15, 25, 33, 45, 50, 55, 66 und Maximalrabatt (kodiert mit 99)[Das erklärt auch wieso es z.B. beim Maximalpreis 142 Euro München-Hamburg oder sonstwo keine Sparpreisstufen 47, 49, 51, 55 oder 57 gibt]
Interessante Theorie, stimmt so aber nicht. Es gibt z.B. auch 90 als Code auf der Fahrkarte, 15 m.W. aber nicht.
- Regionalzüge haben keinerlei Einfluss auf den Gesamtrabatt
Ebenfalls falsch.
- Jeder Abschnitt (also zwischen 2 Haltebahnhöfen) hat einen eigenen Rabattwert, ein Einflussfaktor ist wohl die erwartete Auslastung
Das stimmt.
- Bei der Gesamtverbindung wird der niedrigste Rabattwert genommen
Das ist wieder falsch.
Oder andere Konsequenz: Für einen 29 Euro Sparpreis müssen ALLE Abschnitte maximal rabattiert sein.
Die Konsequenz stimmt dann wieder
Es gibt einige Ausreißer aus der Logik, wie z.B. ein Sparpreis N-SP9934 (bei NP 100 Euro), für den ich absolut keine Erklärung habe. Die Rundung ist auch nicht immer nachvollziehbar. Wie kommt man z.B. bei NP 142 und SP66 auf 45 Euro? Es müssten eigentlich 49 Euro sein.
Das verstehe ich grade nicht. Ein N-SP9934 mit Normalpreis 100 EUR kostet 35 EUR. Was genau ist daran jetzt dein Problem? Steht doch genau so auch drauf? :-)
--
Weg mit dem 4744!
Preisbildung beim Sparpreis
ICE920, München, Montag, 22.09.2014, 18:41 (vor 4287 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von ICE920, Montag, 22.09.2014, 18:46
Ich danke Dir erstmal für die Antwort und möchte darauf eingehen.
- Es wird der Normalpreis genommen, um einen prozentualen Anteil reduziert und dann auf die nächste Sparpreisstufe gerundet (und evtl. um 25% Prozent bei BC25 ermäßigt)
- Die Rabattstufen lassen sich in dem Code ablesen N-SPxxyy. Es gibt nur eine bestimmte Anzahl. Festgestellt habe ich folgende: 15, 25, 33, 45, 50, 55, 66 und Maximalrabatt (kodiert mit 99)[Das erklärt auch wieso es z.B. beim Maximalpreis 142 Euro München-Hamburg oder sonstwo keine Sparpreisstufen 47, 49, 51, 55 oder 57 gibt]
Interessante Theorie, stimmt so aber nicht. Es gibt z.B. auch 90 als Code auf der Fahrkarte, 15 m.W. aber nicht.
Bei dem Punkt muss ich zugeben, dass ich hauptsächlich die Preise ausgewertet habe, weil mir in solchen Preisregionen einfach Beispiele fehlen. Bei der 15 bin ich mir auch nicht sicher. Es könnten auch 10 sein - gemeinsam mit einer komischen Rundung. Beispiel hierfür wäre beim Maximalpreis die neu eingeführte Stufe von 125 Euro. Das wären ca. 12% Rabatt. Ein Aufrunden würde auf einen Rabatt >12% hindeuten.
Es sind auf jeden Fall eine diskrete Menge von Stufen. Mehr als 7 Sparpreisstufen zu einem Normalpreis habe ich kein einziges Mal gesehen (Betrachtung bezieht sich komplett auf die 2. Klasse).
Bei 90 fällt mir kein Beispiel ein, bei dem man 90% Rabatt von 99% Rabatt unterscheiden könnte. Kann sein, dass es die 90 auch gibt.
- Regionalzüge haben keinerlei Einfluss auf den Gesamtrabatt
Ebenfalls falsch.
Hättest du ein Gegenbeispiel? Bei dem Punkt bin ich ziemlich sicher. Was Du vielleicht meinst, ist, dass beim Dranhängen von NV der Sparpreis steigen kann. Das ist aber absolut klar, da die längere Strecke i.d.R. auch einen höheren Normalpreis bedeutet (gegebenenfalls auch der Sprung von Kurzstrecke <250km auf Langstrecke >250km).
- Jeder Abschnitt (also zwischen 2 Haltebahnhöfen) hat einen eigenen Rabattwert, ein Einflussfaktor ist wohl die erwartete Auslastung
Das stimmt.
- Bei der Gesamtverbindung wird der niedrigste Rabattwert genommen
Das ist wieder falsch.
Oder andere Konsequenz: Für einen 29 Euro Sparpreis müssen ALLE Abschnitte maximal rabattiert sein.
Die Konsequenz stimmt dann wieder
Da verstehe ich Dich jetzt nicht. Was wird deiner Einschätzung nach für die Gesamtverbindung genommen?
Ich begründe mal meine Behauptung:
Als Beispiel nehme ich jetzt mal den IC 2208 München-Berlin am 21.10 und betrachte einzelne Abschnitte eingebettet in die Maximalpreisstrecke M-B-HH (Vor- und Nachlauf im NV).
Teilstrecken:
München-Nürnberg: 79 Euro (vermutlich N-SP45)
Nürnberg-Leipzig: 29 Euro (vermutlich N-SP99)
Leipzig-Berlin: 45 Euro (vermutlich N-SP66)
München-Leipzig: 79 Euro (die geringe Rabattstufe M-N bestimmt den Preis)
Nürnberg-Berlin: 45 Euro (die mittlere Rabattstufe L-B bestimmt den Preis)
München-Berlin komischerweise 81 Euro.
(der Normalpreis ist jeweils wie erwähnt 142 Euro)
Es gibt einige Ausreißer aus der Logik, wie z.B. ein Sparpreis N-SP9934 (bei NP 100 Euro), für den ich absolut keine Erklärung habe. Die Rundung ist auch nicht immer nachvollziehbar. Wie kommt man z.B. bei NP 142 und SP66 auf 45 Euro? Es müssten eigentlich 49 Euro sein.
Das verstehe ich grade nicht. Ein N-SP9934 mit Normalpreis 100 EUR kostet 35 EUR. Was genau ist daran jetzt dein Problem? Steht doch genau so auch drauf? :-)
Ja, dass 34 35 Euro ergibt ist klar ;) Aber bei 99 Prozent Rabatt müsste der Sparpreis ja eigentlich 29 Euro kosten. Die Mindestpreise hängen vielleicht nicht nur von Länge der Strecke ab, sondern auch noch von was anderem. Der besagte Sparpreis ist für einen großen ICE-Anteil an einem Freitag Abend. Ist das vielleicht ein Faktor?
Korrektur
ICE920, München, Montag, 22.09.2014, 19:05 (vor 4287 Tagen) @ ICE920
bearbeitet von ICE920, Montag, 22.09.2014, 19:06
Ich begründe mal meine Behauptung:
Als Beispiel nehme ich jetzt mal den IC 2208 München-Berlin am 21.10 und betrachte einzelne Abschnitte eingebettet in die Maximalpreisstrecke M-B-HH (Vor- und Nachlauf im NV).Teilstrecken:
München-Nürnberg: 79 Euro (vermutlich N-SP45)
Nürnberg-Leipzig: 29 Euro (vermutlich N-SP99)
Leipzig-Berlin: 45 Euro (vermutlich N-SP66)München-Leipzig: 79 Euro (die geringe Rabattstufe M-N bestimmt den Preis)
Nürnberg-Berlin: 45 Euro (die mittlere Rabattstufe L-B bestimmt den Preis)München-Berlin komischerweise 81 Euro.
(der Normalpreis ist jeweils wie erwähnt 142 Euro)
Der Normalpreis ist bei M-L und N-L 135 Euro. Ich bette den IC jetzt in München-Flensburg ein, damit der Normalpreis jedes mal wirklich 142 Euro sind. Ergebnis:
München-Nürnberg: 81 Euro
Nürnberg-Leipzig: 29 Euro
Leipzig-Berlin: 45 Euro
München-Leipzig: 81 Euro
Nürnberg-Berlin: 45 Euro
München-Berlin: 81 Euro
Sorry, war ein ungeschicktes Beispiel
Preisbildung beim Sparpreis
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 22.09.2014, 19:53 (vor 4287 Tagen) @ ICE920
bearbeitet von JeDi, Montag, 22.09.2014, 19:53
Hättest du ein Gegenbeispiel? Bei dem Punkt bin ich ziemlich sicher. Was Du vielleicht meinst, ist, dass beim Dranhängen von NV der Sparpreis steigen kann. Das ist aber absolut klar, da die längere Strecke i.d.R. auch einen höheren Normalpreis bedeutet (gegebenenfalls auch der Sprung von Kurzstrecke <250km auf Langstrecke >250km).
Ich wollte mal München-Augsburg NV fahren, und erst in Augsburg in den gewünschten FV-Zug stiegen (um hier keine Zugbindung zu haben), und der Sparpreis wurde flockige 10 Euro teurer. Der Normalpreis bleibt natürlich der selbe, der gebundene Fernzug auch.
Da verstehe ich Dich jetzt nicht. Was wird deiner Einschätzung nach für die Gesamtverbindung genommen?
Ein Mittelwert der nennen wir es Preisfaktoren der Gesamtstrecke.
Das verstehe ich grade nicht. Ein N-SP9934 mit Normalpreis 100 EUR kostet 35 EUR. Was genau ist daran jetzt dein Problem? Steht doch genau so auch drauf? :-)
Ja, dass 34 35 Euro ergibt ist klar ;) Aber bei 99 Prozent Rabatt müsste der Sparpreis ja eigentlich 29 Euro kosten. Die Mindestpreise hängen vielleicht nicht nur von Länge der Strecke ab, sondern auch noch von was anderem. Der besagte Sparpreis ist für einen großen ICE-Anteil an einem Freitag Abend. Ist das vielleicht ein Faktor?
Nö, wieso? Der 29er wäre ein N-SP9029.
Die Preisstufen haben vor allem für die Berechnung des Sparpreiszusatzes Bedeutung...
--
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Preisbildung beim Sparpreis
ICE920, München, Montag, 22.09.2014, 20:23 (vor 4287 Tagen) @ JeDi
Ich wollte mal München-Augsburg NV fahren, und erst in Augsburg in den gewünschten FV-Zug stiegen (um hier keine Zugbindung zu haben), und der Sparpreis wurde flockige 10 Euro teurer. Der Normalpreis bleibt natürlich der selbe, der gebundene Fernzug auch.
Hmm.. Das ist mysteriös. Das würde meiner These tatsächlich widersprechen.
Ein Mittelwert der nennen wir es Preisfaktoren der Gesamtstrecke.
Na da weiß ich nicht so recht. Hier noch ein Beispiel (Dass es auch München-Augsburg beinhaltet ist reiner Zufall, dieser Fall ist mir schon vor längerem aufgefallen.
Eine Verbindung von München nach Hamburg
![[image]](http://s14.directupload.net/images/140922/id5kdttr.jpg)
scheinbar N-SP45
Der Abschnitt München-Augsburg (leider ist da NV bis Hamburg nicht machbar, da Ankunft weit nach 10 Uhr)
![[image]](http://s7.directupload.net/images/140922/jn23jqlk.jpg)
sieht ebenso nach N-SP45 aus.
Dieser Abschnitt macht 62 von 824km aus => 7,5 %
Der Abschnitt Augsburg-Hamburg
![[image]](http://s7.directupload.net/images/140922/66mt4ixq.jpg)
ist offensichtlich Maximalrabatt auf der gesamten Strecke (90 oder 99)
Der Abschnitt macht 762 von 824km aus => 92,5 %
Ich wüsste nicht, mit welchem Mittel man in dieser Konstellation insgesamt auf 45 kommt.
Das verstehe ich grade nicht. Ein N-SP9934 mit Normalpreis 100 EUR kostet 35 EUR. Was genau ist daran jetzt dein Problem? Steht doch genau so auch drauf? :-)
Ja, dass 34 35 Euro ergibt ist klar ;) Aber bei 99 Prozent Rabatt müsste der Sparpreis ja eigentlich 29 Euro kosten. Die Mindestpreise hängen vielleicht nicht nur von Länge der Strecke ab, sondern auch noch von was anderem. Der besagte Sparpreis ist für einen großen ICE-Anteil an einem Freitag Abend. Ist das vielleicht ein Faktor?
Nö, wieso? Der 29er wäre ein N-SP9029.
Deinen Gedanken verstehe ich grad nicht. Mit 99% Rabatt kommt man auf 34 Euro und mit 90% auf 29?
Sowohl 90 als auch 99 müssten auf 29 Euro (bei über 250km) hinauslaufen.
Preisbildung beim Sparpreis
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 22.09.2014, 20:31 (vor 4287 Tagen) @ ICE920
Nö, wieso? Der 29er wäre ein N-SP9029.
Deinen Gedanken verstehe ich grad nicht. Mit 99% Rabatt kommt man auf 34 Euro und mit 90% auf 29?
Sowohl 90 als auch 99 müssten auf 29 Euro (bei über 250km) hinauslaufen.
Wieso Gedanke? Auf dieser Strecke kostet ein Sparpreis mit Aufdruck N-SP90xx 29 Euro (34 am Schalter) und mit N-SP99xx 35 EUR (am Schalter 40).
--
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Preisbildung beim Sparpreis
honeypops, Montag, 22.09.2014, 20:30 (vor 4287 Tagen) @ JeDi
Ja, dass 34 35 Euro ergibt ist klar ;) Aber bei 99 Prozent Rabatt müsste der Sparpreis ja eigentlich 29 Euro kosten. Die Mindestpreise hängen vielleicht nicht nur von Länge der Strecke ab, sondern auch noch von was anderem. Der besagte Sparpreis ist für einen großen ICE-Anteil an einem Freitag Abend. Ist das vielleicht ein Faktor?
Nö, wieso? Der 29er wäre ein N-SP9029.Die Preisstufen haben vor allem für die Berechnung des Sparpreiszusatzes Bedeutung...
Der originäre Normalpreis müsste bei 99% Rabatt über 2871€ kosten, damit der Sparpreis statt auf 29 auf 35 € gerundet würde.
Preisbildung beim Sparpreis
br752, Dienstag, 23.09.2014, 01:24 (vor 4286 Tagen) @ JeDi
Hättest du ein Gegenbeispiel? Bei dem Punkt bin ich ziemlich sicher. Was Du vielleicht meinst, ist, dass beim Dranhängen von NV der Sparpreis steigen kann. Das ist aber absolut klar, da die längere Strecke i.d.R. auch einen höheren Normalpreis bedeutet (gegebenenfalls auch der Sprung von Kurzstrecke <250km auf Langstrecke >250km).
Ich wollte mal München-Augsburg NV fahren, und erst in Augsburg in den gewünschten FV-Zug stiegen (um hier keine Zugbindung zu haben), und der Sparpreis wurde flockige 10 Euro teurer. Der Normalpreis bleibt natürlich der selbe, der gebundene Fernzug auch.
Kann es sein, dass in diesem Beispiel die NV Verbindung eine Umsteigeverbindung ueber Geltendorf war und somit der Weg anders/laenger war?
BR752
Preisbildung beim Sparpreis
TRAXXP160DE, HBIK, Montag, 22.09.2014, 18:44 (vor 4287 Tagen) @ JeDi
Ich glaube es gibt noch weitere Faktoren:
Länge der Strecke mit Nahverkehr im Nach- bzw. Vorlauf.
Beispiel:
Recklinghausen - Bochum/ Mengede (Einstiegsbahnhof: Bochum/ Herne) - Dortmund - Münster - Osnabrück - Bremen - Delmenhorst - Brettorf
kaum 29,00 Euro Angebote - Auslastung: Osnabrück - Bremen ggf. durch die Umsteiger nach Amsterdam? oder Fahrstrecke zu weit?
oder
Recklinghausen - Münster - Osnabrück -Bremen
oder
Recklinghausen - Münster - Osnabrück - Vechta - xxx
unter 250 km - häufiger 19,00 Euro Angebote
--
rede von einer Vorausbuchung ca. 1 - 2 Wochen vorher, So ab 17.00 / Fr 19.00 Uhr
---
plötzlich, z.B. bei Eingabe Sythen - Münster - Osnabrück -bis Vechta wid es plötzlich 5 oder 10,00 Euro günstiger.
Ich kürze in dem Augenblick nur den NV - Nach-/ bzw. Vorlauf.
greetings
Heiko
Preisbildung beim Sparpreis
ICE920, München, Montag, 22.09.2014, 18:56 (vor 4287 Tagen) @ TRAXXP160DE
bearbeitet von ICE920, Montag, 22.09.2014, 18:58
Ja, das ist schon richtig. Denn je länger der Vor- oder Nachlauf desto höher der Normalpreis und bei Strecken unter 250km ist der Mindestpreis auch 19 Euro statt 29 Euro.
Meine Formulierung war nicht eindeutig.
Was ich meine, ist:
"Regionalzüge haben keinerlei Einfluss auf die Rabattstufe der Gesamtverbindung."
Auf den zu Grunde gelegten Normalpreis und den Mindestpreis jedoch schon.
Preisbildung beim Sparpreis
Thomas, Montag, 22.09.2014, 19:00 (vor 4287 Tagen) @ ICE920
obwohl die Konstruktionen Vorlauf-Berlin Hbf-Berlin Ostbahnho-Nachlauf eigentlich immer gleich bleiben. Also irgendwie ja...und doch wieder nein.
Preisbildung beim Sparpreis
ICE920, München, Montag, 22.09.2014, 19:08 (vor 4287 Tagen) @ Thomas
bearbeitet von ICE920, Montag, 22.09.2014, 19:09
obwohl die Konstruktionen Vorlauf-Berlin Hbf-Berlin Ostbahnho-Nachlauf eigentlich immer gleich bleiben. Also irgendwie ja...und doch wieder nein.
Die werfen die meisten Fragen auf, weil diese kurzen innerstädtischen Stücke nahezu immer maximalrabattiert sind. Geht die Bahn wirklich davon aus, dass die Auslastung dort so gering ist oder geht die Länge des Abschnitts auch in den Rabatt mit ein?
Wo siehst du dort aber ein "Nein"?
Preisbildung beim Sparpreis
sfn17, Montag, 22.09.2014, 20:07 (vor 4287 Tagen) @ ICE920
Vielen herzlichen Dank für die hochinteressanten Informationen. "Ganz falsch" finde ich sie alle nicht, für pragmatische Planungen allemal hervorragend brauchbar, auch wenn die wahren einprogrammierten Regeln im Bahnrechner noch etwas anders sein mögen. Aber um die Black Box zu analysieren, ist man als Wissenschaftler ja gefordert.^^
Von mir ein Erfahrungswert:
- Jeder Abschnitt (also zwischen 2 Haltebahnhöfen) hat einen eigenen Rabattwert, ein Einflussfaktor ist wohl die erwartete Auslastung
- Bei der Gesamtverbindung wird der niedrigste Rabattwert genommen
Es gibt m.E. explizite Bahnhöfe, deren Berührung die Gesamtstrecke stark verteuern, egal ob man sie im NV oder FV an/durchfährt. Natürlich ist diese meine Erfahrung mit in Deiner Streckenrabattierung mit enthalten: Strecken, die den kontaminierten Bahnhof anbinden, sind automatisch minderrabattiert. Aber ich glaube, dass der Effekt der Bahnhofsberührung zuerst stattfindet.
Preisbildung beim Sparpreis
Matze, Montag, 22.09.2014, 20:55 (vor 4287 Tagen) @ sfn17
Es gibt m.E. explizite Bahnhöfe, deren Berührung die Gesamtstrecke stark verteuern, egal ob man sie im NV oder FV an/durchfährt.
Z.B. Frankfurt Flughafen Fernbahnhof
Preisbildung beim Sparpreis
honeypops, Montag, 22.09.2014, 21:02 (vor 4287 Tagen) @ Matze
bearbeitet von honeypops, Montag, 22.09.2014, 21:04
Es gibt m.E. explizite Bahnhöfe, deren Berührung die Gesamtstrecke stark verteuern, egal ob man sie im NV oder FV an/durchfährt.
Z.B. Frankfurt Flughafen Fernbahnhof
Das kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt massig 29€-Sparpreise für Frankfurt-Berlin, bei denen über den Bhf Frankfurt Flgh Fern gefahren wird.
Ich glaube das kommt euch nur so vor, da die Strecken von FF Flughafen in der Regel gut ausgelastet sind bzw. wenig rabattiert. Daher sind gute Sparpreise hier rar. Eine alleinige Berührung eines bestimmten Bahnhofs im Reiselauf hat aber keinerlei Auswirkung auf die SP-Berechnung, jedenfalls konnte ich für die Knoten Stuttgart, Mannheim und Frankfurt bereits Gegenbeispiele der 29€-Kategorie (bei Maximalpreis) finden.
Preisbildung beim Sparpreis
sfn17, Montag, 22.09.2014, 23:46 (vor 4286 Tagen) @ honeypops
Es gibt m.E. explizite Bahnhöfe, deren Berührung die Gesamtstrecke stark verteuern, egal ob man sie im NV oder FV an/durchfährt.
Z.B. Frankfurt Flughafen Fernbahnhof
Das kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt massig 29€-Sparpreise für Frankfurt-Berlin, bei denen über den Bhf Frankfurt Flgh Fern gefahren wird.
Ich glaube das kommt euch nur so vor, da die Strecken von FF Flughafen in der Regel gut ausgelastet sind bzw. wenig rabattiert. Daher sind gute Sparpreise hier rar. Eine alleinige Berührung eines bestimmten Bahnhofs im Reiselauf hat aber keinerlei Auswirkung auf die SP-Berechnung, jedenfalls konnte ich für die Knoten Stuttgart, Mannheim und Frankfurt bereits Gegenbeispiele der 29€-Kategorie (bei Maximalpreis) finden.
Wenn wir schon Klartext herauszerren...
Ich glaube, dass im FV-Knoten Frankfurt am Main nur Frankfurt Hbf kontaminiert ist. Süd oder Flughafen bringen regelmäßig sehr schöne Ergebnisse bei der SP-Optimierung.
Preisbildung beim Sparpreis
ICE920, München, Montag, 22.09.2014, 20:59 (vor 4287 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von ICE920, Montag, 22.09.2014, 21:00
Vielen herzlichen Dank für die hochinteressanten Informationen. "Ganz falsch" finde ich sie alle nicht, für pragmatische Planungen allemal hervorragend brauchbar, auch wenn die wahren einprogrammierten Regeln im Bahnrechner noch etwas anders sein mögen. Aber um die Black Box zu analysieren, ist man als Wissenschaftler ja gefordert.^^
Ja, es ist gewiss keine abschließende Abhandlung. Manchmal sind Fälle aufgetreten, die überhaupt nicht zu erklären waren. Aber die Erkenntnisse haben mir durchaus dazu verholfen, die Suche nach den günstigsten Sparpreisen zu systematisieren - einfach auf der gewünschten Strecke die einzelnen Rabattstufen bestimmen und dann die Züge passend kombinieren. Auch die Erkenntnis, dass die Preise an bestimmten Tagen vom System erhöht werden, wird mich in Zukunft veranlassen, diese Fristen nicht zu versäumen.
Von mir ein Erfahrungswert:
- Jeder Abschnitt (also zwischen 2 Haltebahnhöfen) hat einen eigenen Rabattwert, ein Einflussfaktor ist wohl die erwartete Auslastung
- Bei der Gesamtverbindung wird der niedrigste Rabattwert genommen
Es gibt m.E. explizite Bahnhöfe, deren Berührung die Gesamtstrecke stark verteuern, egal ob man sie im NV oder FV an/durchfährt. Natürlich ist diese meine Erfahrung mit in Deiner Streckenrabattierung mit enthalten: Strecken, die den kontaminierten Bahnhof anbinden, sind automatisch minderrabattiert. Aber ich glaube, dass der Effekt der Bahnhofsberührung zuerst stattfindet.
Das habe ich auch schon öfters gelesen. Wüsstest du da konkrete Bahnhöfe? Das würde ich gerne weiterverfolgen.
Mir ist im Laufe der Zeit aufgefallen, dass bestimmte Strecken den Preis gerne mal in die Höhe treiben - München-Augsburg, Leipzig/Bitterfeld-Berlin, Hamburg-Hannover, Frankfurt-Mannheim. Bisher habe ich mir das aber so erklärt, dass es klassische Pendlerstrecken sind und schon durch Pendler gut ausgelastet.
Preisbildung beim Sparpreis
sfn17, Dienstag, 23.09.2014, 00:08 (vor 4286 Tagen) @ ICE920
Mir ist im Laufe der Zeit aufgefallen, dass bestimmte Strecken den Preis gerne mal in die Höhe treiben (...) Leipzig/Bitterfeld-Berlin,
Nein, kann eigentlich nicht sein, die Strecken Halle-Bitterfeld und Bitterfeld-Berlin sind quasi immer für sehr billig zu haben. Solange nicht Leipzig Hbf dabei ist, kann man ganz viele Sachen machen.
Es gibt manchmal auch seltsame Sachen, z.B. dass die letzte Verbindung B->L (mit IC-Anhängsel und ab Bitterfeld mit NV) gerne teurer wird, obwohl eine Auslastung mittlerweile zwar vorhanden ist, aber nun auch nicht so übermäßig ist.
Hast Du in Deinem Modell auch drin, dass bestimmte Züge (bestimmte ICE-Nummern etc.) einfach auf teuer gesperrt sind? Jedenfalls ist der ICE L->B ab 07:51 Uhr kaum benutzbar: zu teuer und sehr voll.
Preisbildung beim Sparpreis
michael_seelze, Donnerstag, 25.09.2014, 02:43 (vor 4284 Tagen) @ ICE920
Aber die Erkenntnisse haben mir durchaus dazu verholfen, die Suche nach den günstigsten Sparpreisen zu systematisieren - einfach auf der gewünschten Strecke die einzelnen Rabattstufen bestimmen und dann die Züge passend kombinieren.
- Jeder Abschnitt (also zwischen 2 Haltebahnhöfen) hat einen eigenen Rabattwert, ein Einflussfaktor ist wohl die erwartete Auslastung
Das Suchen dürfte aber immer noch ziemlich lange dauern. Man müsste doch theoretisch auf der Gesamtstrecke weiterhin sämtliche Abschnitte manuell durchsuchen.
Gibt es einen zugspezifischen Faktor bei der Sparpreisberechnung? Ich denke ja, da die erwartete Auslastung kaum bei allen Zügen eines Tages auf einem Abschnitt gleich sein dürfte.
Antwort und Nachtrag
ICE920, München, Sonntag, 28.09.2014, 22:13 (vor 4281 Tagen) @ michael_seelze
bearbeitet von ICE920, Sonntag, 28.09.2014, 22:15
Das Suchen dürfte aber immer noch ziemlich lange dauern. Man müsste doch theoretisch auf der Gesamtstrecke weiterhin sämtliche Abschnitte manuell durchsuchen.
Also theoretisch müsste man jeden Abschnitt einzelnen abchecken, das ist richtig. Aber praktisch geben gewisse Rahmenbedingungen schon gewisse Vereinfachungen vor. Zum Beispiel hat man sicherlich nicht vor, auf einer Fahrt von Hamburg nach München 5 Mal umzusteigen (Könnte man auch nicht buchen). Es macht auch keinen Sinn auf dieser Strecke aus einem HH-M-Zug in Gö in einen ICE Berlin-Basel umzusteigen, um dann später wieder in einen HH-M-Zug umzusteigen. Da kann man gleich mit größeren Stücken ansetzen und gegebenenfalls verfeinern (z.B. erst Würzburg-München und wenn da keine befriedigenden Ergebnisse kommen, schaut man nach WÜ-N, N-M, WÜ-A und A-M einzeln). Ich habe das jetzt ein paar Mal probiert und habe nicht länger als eine dreiviertel Stunde gebraucht - dafür Ergebnisse von 29 Euro gefunden, statt den vom Sparpreisfinder vorgeschlagenen Mindestpreis von 59 Euro an dem Tag.
Gibt es einen zugspezifischen Faktor bei der Sparpreisberechnung? Ich denke ja, da die erwartete Auslastung kaum bei allen Zügen eines Tages auf einem Abschnitt gleich sein dürfte.
Ja, sicher: Jeder Zug an jedem Tag und in jedem Abschnitt.
Hier möchte ich noch 2 Ergebnisse nachliefern:
1) Übersicht über die Sparpreisstufen
Hier habe ich sämtliche Sparpreisstufen in Abhängigkeit vom Normalpreis zusammengetragen:
http://www.file-upload.net/download-9590106/Sparpreis---bersicht.pdf.html
(Bemerkung: Einige Normalpreise fehlen, dürfte aber nicht weiter tragisch sein)
2) Ergebnisse der Beobachtung zum zeitlichen Verhalten
![[image]](http://s7.directupload.net/images/140928/jz6ga7yq.jpg)
Es wurde jeweils um 8 Uhr und um 23 Uhr aufgezeichnet: "in die nächsten 16 Tage hinein", jeweils eine Woche lang an 7 Zügen - damit sind es insgesamt 1680 Messwerte. Damit bedeutet eine Veränderung am Tag eine Änderung zwischen 8 Uhr früh und 23 Uhr spätabends und eine Veränderung in der Nacht eine Änderung zwischen 23 Uhr und 8 Uhr. Bei dieser Aufteilung kann man meiner Einschätzung nach gut ablesen, was aufgrund von Verkäufen stattfindet und wo die DB selbst eingreift.
Das Ergebnis stimmt mit meinen persönlichen Erwartungen überein: Tagsüber gibt es keine Auffälligkeiten. Nachts häufen sich dagegen die Preissteigerungen für den Tag drauf (also z.B. in der Nacht von Montag auf Dienstag der Preis für den Mittwoch), 2 Tage drauf, 3 Tage drauf, 1 Woche drauf und 2 Wochen drauf. Da hilft die DB also ganz offensichtlich nach.
Nur so nebenbei: Bei der Messung habe ich ziemlich krasse Preissenkungen beobachten können - So sanken die Preise tagsüber von 71 auf 51, von 79 auf 51 und sogar von 59 auf 29 Euro! Auffällig hierbei war, dass das alles an einem Tag passiert ist (tagsüber) und alles bei einem Zug stattgefunden hat (IC2208 zwischen N und B). Eine Erklärung habe ich dafür nicht.
Bei einer anderen Messung sind die Preise in 3 von 4 Fällen analog 4 Wochen vorher gestiegen. Leider sind die Daten nicht repräsentativ genug, um sie hier zu präsentieren.
Berechnung der Sparpreisstufen
Loungefahrer, Samstag, 18.07.2015, 17:35 (vor 3988 Tagen) @ ICE920
Übersicht über die Sparpreisstufen
Hier habe ich sämtliche Sparpreisstufen in Abhängigkeit vom Normalpreis zusammengetragen:
http://www.file-upload.net/download-9590106/Sparpreis---bersicht.pdf.html
Ich habe gerade die genannte Tabelle entdeckt und mit aktuellen Fahrkarten verglichen:
Inzwischen steht auf den Fahrkarten allerdings nicht mehr N-SPxxyy, sondern SPARxxyy. Außerdem gibt es andere Rabattstufen, z. B. 80yy.
An der Berechnung hat sich offenbar auch etwas geändert:
Beispiel: SPAR8031 kostet als Normalpreis 81 €. Bei 80 % Rabatt müsste die Fahrkarte 29 € kosten, kostet aber 31 €.
2. Beispiel: SPAR5031 kostet als Normalpreis 54 €. Bei 50 % Rabatt müsste die Fahrkarte auch 29 € kosten, kostet aber auch 31 €.
Hat hier jemand aktuelle Informationen?
Berechnung der Sparpreisstufen
ICE920, München, Sonntag, 19.07.2015, 17:18 (vor 3987 Tagen) @ Loungefahrer
bearbeitet von ICE920, Sonntag, 19.07.2015, 17:18
Danke für den Hinweis!
Das stimmt, es hat sich was getan.
Es ist eine Sparpreisstufe mehr geworden (wahrscheinlich eben die 80, wobei der Name eigentlich egal ist, so wirklich besteht da kein Zusammenhang mehr zwischen dem Rabatt und der Zahl)
Ein kurzer Check mit dem Maximalpreis 142 Euro:
Preise aus meiner Tabelle:
---- 29 45 59 71 81 91 101 111 125
Preise jetzt:
(19) 29 49 63 75 85 95 105 115 119 125
Das schaut doch sehr nach einer (versteckten) Preiserhöhung aus, wenn man vom Sparpreis Aktion absieht....
Wann sich das geändert hat, habe ich aber nicht verfolgt.
Ich mache mich mal an einen Update der Tabelle (aber erst wenn die 1-Euro-Schritte Mitte August eingeführt werden -> http://www.ice-treff.de/index.php?id=363580)
Meine subjektive Erfahrungen sind: Bei zu erwartenden Messe
Johannes85, Dienstag, 23.09.2014, 09:48 (vor 4286 Tagen) @ ICE920
Messetagen z.B. in München schnellen die Sparpreise nach oben!
Bei großen Hauptbahnhöfen wie München und Frankfurt schnellt der Sparpreis um einige Euro nach oben, z.B. München-Pasing / München Hbf. (meist 3 Euro oder mehr Unterschied)! Egal ob mit +City oder ohne!
Also in Mü.-Pasing aussteigen und mit den Öffentlichen weiterfahren!
Manchmal sind einige Nacht /Abendverbindungen, welche gering ausgelastet sind teurer als die gut ausgelastete Verbindung zuvor!
Sparpreise sind nach meinem Gefühl nach auch abhängig von der befahrenen Strecke (z.B. Schnellfahrstrecke Stuttgart -- Mannheim und dann in Richtung Basel meistens etwas teurer als Stuttgart -- Karlsruhe und dann in Richtung Basel.
Unterschiede Codierung 99 und 90
tose25, Dienstag, 23.09.2014, 20:17 (vor 4286 Tagen) @ ICE920
Vor etwa 1 Jahr wurde die Codierung 99 geändert. Bei der Codierung mit "99" gibt es ab einem bestimmten Preis, der irgendwo zwischen 90 und 100 Euro liegt, nicht mehr die günstigste Preisstufe 29 Euro, sondern kostet ab da dann mehr, bei 142 Euro sind es dann 45 Euro. Dafür wurde dann alternativ die Codierung "90" eingeführt, bei der man immer den günstigsten Preis zu 29 Euro bekommt.
Übrigens zu den Nahverkehrszügen: Diese haben insofern keinen Einfluss, weil unter diesen Zügen keine Information zu der Sparpreis-Rabbattierung vorliegt. Die zurückgelegten Kilometer der Nahverkehrszüge gehen allerdings dennoch in die Berechnung mit ein.
Je mehr km, je guenstiger die Fahrt.
br752, Dienstag, 23.09.2014, 20:26 (vor 4286 Tagen) @ ICE920
- Jeder Abschnitt (also zwischen 2 Haltebahnhöfen) hat einen eigenen Rabattwert, ein Einflussfaktor ist wohl die erwartete Auslastung
Es gibt ab und zu die Situation, dass man die gleiche Verbindung guenstiger bekommt, wenn man einen Bahnhof frueher bucht.
a-b-c (wobei a und b nahe beieinander liegen und c weit entfernt)
von b nach c 51 Euro
von a nach c 44 Euro
Merke: Sparpreisverbindugnen werden ueber Durchschnittsluftlinienentfernungen und nicht auf dem Schienenweg gebildet. (Irgendwo hat das mal einer genau erklaert)
BR752
Je mehr km, je guenstiger die Fahrt.
ICE920, München, Dienstag, 23.09.2014, 23:33 (vor 4285 Tagen) @ br752
Ist es aber ein sparpreisspezifisches Phänomen oder ist es beim Normalpreis genauso? Hätte wer ein konkretes Beispiel für mich? Würde dem gerne auf den Grund gehen.
Beim Relationspreissystem im Fernverkehr ist es eigentlich nur logisch, dass man für das überbrücken einer kürzeren Entfernung weniger zahlt. Der Kunde kann ja nichts dafür, dass der Zug erstmal in die entgegengesetzte Richtung fährt. So ähnlich ist es ja auch bei der Schleife in Rendsburg. Für die 3 km im Kreis fahren verlangt die Bahn ja kein Geld.