Flixbus - erster Eindruck (Reiseberichte)
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 11:26 (vor 4286 Tagen)
Sitze gerade im Flixbus von Dresden nach Hamburg, wobei ich nur von Leipzig bis Braunschweig an Bord bin.
Die Sitze sind schon mal bequemer als im gestrigen IC-Mod Avmz. WLAN gibt es obendrein und zwar kostenlos.
Die Fahrzeit zwischen Leipzig und Braunschweig soll zwei Stunden und fünfzig Minuten betragen.
Bisher läuft alles problemlos. Das wird eine Herausforderung für die Bahn.
Hier ein Bild:
![[image]](http://up.picr.de/19236700ut.jpg)
Flixbus - erster Eindruck
bahnerausleidenschaft, Sonntag, 17.08.2014, 11:31 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Leipzig - Braunschweig mit einem IC 2:08h. Und sehr viel Sitzabstand ist auch nicht zu erkennen. Wäre der Bus bis auf den letzten Platz belegt, wäre es nicht so bequem. Aber jeder darf sich sein Verkehrsmittel selbst aussuchen. Grüße aus einem sehr gut besuchten ICE.
Flixbus - erster Eindruck
sflori, Sonntag, 17.08.2014, 11:32 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Die Sitze sind schon mal bequemer als im gestrigen IC-Mod Avmz.
Naajaaaaa, also den Avmz mit nem Bus zu vergleichen... pfffft. ;-)
Die Fahrzeit zwischen Leipzig und Braunschweig soll zwei Stunden und fünfzig Minuten betragen.
Gut! Bahn braucht 2:10 Uhr und ist deutlich teurer, da werden einige umsteigen...
Bye. Flo.
Flixbus - erster Eindruck
RhBDirk, Sonntag, 17.08.2014, 11:33 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von RhBDirk, Sonntag, 17.08.2014, 11:37
Sitze gerade im Flixbus von Dresden nach Hamburg, wobei ich nur von Leipzig bis Braunschweig an Bord bin.
Die Sitze sind schon mal bequemer als im gestrigen IC-Mod Avmz. WLAN gibt es obendrein und zwar kostenlos.
Die Fahrzeit zwischen Leipzig und Braunschweig soll zwei Stunden und fünfzig Minuten betragen.
Bisher läuft alles problemlos. Das wird eine Herausforderung für die Bahn.
Hier ein Bild:
...
Toll - wie oft fährt der am Tag? Mist, ich muss heute noch von Leipzig nach Braunschweig. Wird mit Bus wohl nix mehr. Kostet ausserdem schlappe 19€, wenn denn einer fahren würde. Und an einem Sonntag, ungewiss ob man noch mitkommt. Mit der Bahn bin ich für 22,50€ dabei.
Stündlich bzw in einem Takt wohl kaum...
Der Bus ist nur halb voll. Die Sitze in jeglichen Bussen sind deutlich unbequemer und vor allem enger, als sämtliche Sitze in Fernverkehrszügen.
Flixbus - Sitzqualität und Fahrzeit
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 11:50 (vor 4285 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 11:54
Ich habe 29 Leute gezählt. Der Bus hat 48 Plätze.
Ich finde die Sitze hier im Bus tatsächlich besser als die Sitze im verschlimmbesserten Avmz. Aber bei der IC-Mod Geschichte gefallen mir prinzipiell ja auch die Sitze in der zweiten Wagenklasse wesentlich besser, weil weicher und bequemer als das Kunstledergestühl.
Fahrtzeit ist doch ok. Hatte gestern aufgrund von Signalstörungen hinter Braunschweig fast zwei Stunden im unterkühlten IC. Dort und im anderen IC ließ sich die AC nicht ausstellen bzw. wärmer stellen.
Ein Ticket hat 6 € gekostet. War sogar noch ein Gutschein von 1 € dabei. Wir sitzen ganz hinten zu dritt. Beinfreiheit ist bei allen Sitzen mehr als ausreichend.
Wenn die Aldi-Dostos kommen, wird der Bus wohl interessanter werden, wenn man in der 2. Klasse zwischen Hannover und Leipzig reisen möchte.
Du warst auch zwischen Braunschweig und Magdeburg unterwegs?
ALR997, Sonntag, 17.08.2014, 12:16 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Zufälle gibts!
Natürlich musste es genau an dem Wochenende eine Signalstörung geben, als ich dort fahren wollte. Wobei ich per IC doch recht gut durchgekommen bin (gestartet in BS mit +5, in Helmstedt dann +25 und in MD nur noch etwa +15.
Und trotzdem gabs nur lange Gesichter bei den Fahrgästen.
Du warst auch zwischen Braunschweig und Magdeburg unterwegs?
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 12:21 (vor 4285 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 12:25
Ich war gestern unterwegs. Das Problem ist, dass ich in Köthen meinen Anschlusszug verpasst habe. So bin ich im Zug bis Leipzig mitgefahren und von dort per RB nach Bitterfeld weitergereist. Fand jedoch den IC-Mod Avmz äußerst unbequem. WLAN gabs auch nicht. :)
Eine Teilerstattung wegen Verspätung gab es nicht, weil ich auf dem Ticket ja noch den Zubringer zum Flixbus mit dabei hatte.
Du warst auch zwischen Braunschweig und Magdeburg unterwegs?
ALR997, Sonntag, 17.08.2014, 12:44 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Ich war gestern unterwegs. Das Problem ist, dass ich in Köthen meinen Anschlusszug verpasst habe. So bin ich im Zug bis Leipzig mitgefahren und von dort per RB nach Bitterfeld weitergereist. Fand jedoch den IC-Mod Avmz äußerst unbequem. WLAN gabs auch nicht. :)
Mein ich ja, gestern ;-)
Naa bei mir wars der Anschluss in Halle an den RE4. Dadurch bin ich aber erstmals mit dem HEX gefahren.
Ich fänd es schön, wenn man wenigstens anständgen Mobilempfang hätte. Gerade auf der Strecke Braunschweig - Leipzig, die man durchaus zum Kernnetz zählen kann, ist mir wiedermal aufgefallen, dass der Empfang teilweise nicht einmal ansatzweise gegeben ist. Hier ist die Schweiz aus meiner Sicht Vorbild, die zwar keine W-Lan-Angebote macht, aber dafür für einen hervorragenden Handyempfang sorgt.
So habe ich gestern selbst in größeren Orten wie Wernigerode, Köthen und Helmstedt kaum bis gar keinen Empfang. Umgekehrt aber in der Schweiz selbst im Gotthardtunnel und auf den schlimmsten Alpenstrecken grandiosen Empfang.
(OT:) Stimmt, dafür muß ich die Schweiz direkt mal loben!
Blaschke, Sonntag, 17.08.2014, 15:54 (vor 4285 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 17.08.2014, 15:56
Hallo!
Ja, Freunde der Sonne, haltet Euch fest. Tatsächlich mal was positives über die Schweiz!
Ich fänd es schön, wenn man wenigstens anständgen Mobilempfang hätte. Gerade auf der Strecke Braunschweig - Leipzig, die man durchaus zum Kernnetz zählen kann, ist mir wiedermal aufgefallen, dass der Empfang teilweise nicht einmal ansatzweise gegeben ist. Hier ist die Schweiz aus meiner Sicht Vorbild, die zwar keine W-Lan-Angebote macht, aber dafür für einen hervorragenden Handyempfang sorgt.
So habe ich gestern selbst in größeren Orten wie Wernigerode, Köthen und Helmstedt kaum bis gar keinen Empfang. Umgekehrt aber in der Schweiz selbst im Gotthardtunnel und auf den schlimmsten Alpenstrecken grandiosen Empfang.
Ja, als ich vor etlichen Monden auch mal durch die Schweiz zuckelte, ist mir das auch - sehr positiv! - aufgefallen! Hier in Deutschland haste vorm Berg keinen Empfang, auf'm Berg nicht und hinterm Berg ebenfalls nicht (und in der völlig platten nordwestdeutschen Einöde erstaunlicherweise auch nur selten). Eigentlich besteht das Handynetz auch nur aus aneinandergereihten Funklöchern, zwischen denen ab und an mal kurze Telefonate möglich sind. Das hat hier eher den Stand eines Entwicklungslandes.
Als es mich dann in die Schweiz verschlug, dachte ich so, wie soll es da wohl werden, wo man dort doch irgendwie immer hinterm, unterm, vorm, aufm Berg ist. Aber ich war entzückt: Netz wohin das Auge reicht.
Sodele, ich hoffe, niemand ist ob dieser vermutlich unerwarteten Blaschkeschen Lobhudelei jetzt in Ohnmacht gefallen.
;-)
Schöne Grüße von
jörg
Oh Gott, mein Weltbild ist jetzt aus den Fugen geraten
Meinrad aus Kanada, Oakville, Canada, Sonntag, 17.08.2014, 18:55 (vor 4285 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Meinrad aus Kanada, Sonntag, 17.08.2014, 18:55
- kein Text -
Flixbus - Sitzqualität und Fahrzeit
Martin, Sonntag, 17.08.2014, 14:54 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Ich finde die Sitze hier im Bus tatsächlich besser als die Sitze im verschlimmbesserten Avmz. Aber bei der IC-Mod Geschichte gefallen mir prinzipiell ja auch die Sitze in der zweiten Wagenklasse wesentlich besser, weil weicher und bequemer als das Kunstledergestühl.
Das ist kein Kunstleder sondern Echtleder...
Und der Sitzabstand im Flixbus ist so minimal, dass man nicht einmal ein kleines Notebook aufgeklappt bekommt um damit zu arbeiten. Bei meiner einzigen Flixbus-Fahrt funktionierte auch nicht einmal das so viel beworbene WLAN.
Flixbus - Sitzabstand
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 15:03 (vor 4285 Tagen) @ Martin
Selbiger war mindestens genauso groß, wie jetzt im IC-Mod Wagen der 2. Klasse. Zusätzlich gab es im Flixbus Fußstützen und das Publikum war insgesamt ruhiger. Die 1. Klasse im DB-Businesslook bzw. das, was die Entscheider dafür halten, ist absolut unbequem. Die mitrenovierten Großraumwagen der 1. Klasse lassen ja noch nicht einmal ein Arbeiten mit Notebook usw. zu. Das war in der alten Apmz-Variante wesentlich besser.
Grüße
Flixbus - Sitzabstand
bahnerausleidenschaft, Sonntag, 17.08.2014, 15:29 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Und im Bus kannst du ohne Probleme mit dem Notebook arbeiten? Das bezweifle ich aber stark.
Flixbus - Notebook
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 15:32 (vor 4285 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Hatte mein kleines iPad dabei. :)
Kann jetzt also zum Arbeiten mit einem tragbaren PC nichts sagen.
Grüße
Flixbus - Notebook
Martin, Sonntag, 17.08.2014, 16:40 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Apmz - Notebook
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 16:43 (vor 4285 Tagen) @ Martin
Wird bei der DB im IC-Mod Apmz nicht viel anders aussehen. Und der war mal Spitze!
Was ein Schwachsinn! Lass' es doch bitte!
heineken, Sonntag, 17.08.2014, 16:50 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
- kein Text -
Bei Anzeichen von Schwachsinn!
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 16:51 (vor 4285 Tagen) @ heineken
Geh doch mal zum Arzt!
Bei Anzeichen von Schwachsinn! – ruhig bleiben!
westtoeast, Sonntag, 17.08.2014, 16:58 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von westtoeast, Sonntag, 17.08.2014, 16:59
Na na, was die Busse doch die Gemüter allerseits erhitzen können. Aber der Vergleich zum IC mod Apmz erscheint mir auch wirklich etwas absurd. Gut, die Sitze mag man mögen oder nicht, aber das selbst in der 2. Klasse im IC mod die Tische besser sind und der Sitzabstand größer sein dürfte, erscheint mir doch offensichtlich. Außerdem, ktmb: Wenn Du Dich an der 1. Klasse der IC mod Züge störst, dann nimm doch die 2. Klasse als Vergleichsmaßstab für die Fernbusse.
Sitzqualität
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 17:06 (vor 4285 Tagen) @ westtoeast
Mir tat gestern von Hannover nach Leipzig im IC-Mod Avmz der Rücken weh.
Im Bus fand ich den Sitz auf Anhieb sehr gut. Bei Vorhandensein eines Plüsch-Avmz würde ich diesen einem Reko-Avmz immer vorziehen!
DB IC-Mod Apmz - 14' Notebook
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 17:07 (vor 4285 Tagen) @ Martin
bearbeitet von ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 17:10
Und ihr noch ein kleines Bildchen aus meiner Windowszeit :)
Wenn ich da an die riesigen Klapptische der Vor-IC-Mod Zeit denke, ist das eine absolute Verschlechterung, die dadurch kommt, weil sich niemand eine Birne um das Produkt macht!
Bimdzf
musicus, Sonntag, 17.08.2014, 19:03 (vor 4285 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Soviel zum Thema Sitzabstand...
Habe mich eben aus Platznot im Bimdzf auf Platz 55 gefaltet. Glücklicherweise habe ich nur ein Smartphone mit. Aber mit gespreizten Beinen lässt sich die Thrombosegefahr im IC gering halten... glücklicherweise ist Platz 53 frei und ich nur 180cm groß...
Enger ist's im Nahverkehr sicher auch nirgends, im Bus ganz sicher auch nicht.
Angesichts der +30 mit denen der 2207 gerade rumgurkt, wäre ein Bayernticket die deutlich bessere Wahl für meine Fahrt nach München gewesen.
OT: Hurra! +77
musicus, Sonntag, 17.08.2014, 21:28 (vor 4285 Tagen) @ musicus
Jetzt werde ich doch noch günstiger als mit dem Bayernticket kommen. Allerdings langsamer als mit NV. Und dank Bimdzf mit Komfort unter Flixbusniveau...
Eigentlich müssten solche Ereignisse die Bahn doch tausenden Menschen schmackhaft machen ;-)
Flixbus - Sitzqualität und Fahrzeit
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.08.2014, 08:49 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Ich finde die Sitze hier im Bus tatsächlich besser als die Sitze im verschlimmbesserten Avmz. Aber bei der IC-Mod Geschichte gefallen mir prinzipiell ja auch die Sitze in der zweiten Wagenklasse wesentlich besser, weil weicher und bequemer als das Kunstledergestühl.
Kunstleder? Dann haben die aber den Ledergeruch perfekt imitiert. :D
Fahrtzeit ist doch ok. Hatte gestern aufgrund von Signalstörungen hinter Braunschweig fast zwei Stunden im unterkühlten IC. Dort und im anderen IC ließ sich die AC nicht ausstellen bzw. wärmer stellen.
Ooooch, ich will in diesen Zug! :D
Prinzipiell ist es im Zug ja immer zu warm, und dann höre ich von so paradiesischen Zuständen, weil sich jemand beschwert?!
Ich habe auf einer hiesigen Autobahn mal einen Flixbus gesehen, der in einer leichten Rechtskurve beide Fahrstreifen und den Standstreifen brauchte, um irgendwie nicht die Leitplanke zu touchieren. Ich habe noch nie zuvor erlebt, daß alle anderen Autofahrer so viel Sicherheitsabstand halten wie da. Ich weiß nicht, ob der Fahrer gerade durch den Bus gegangen ist, um Kaffe zu verkaufen, ein Nickerchen gemacht hat, oder was auch immer... jedenfalls kein gutes Aushängeschild für das Unternehmen.
Auf eine Fahrt in einem ordentlich klimatisierten Fahrzeug irgendwann mal hoffende Grüße
der Colaholiker
Flixbus - erster Eindruck
ICE920, München, Sonntag, 17.08.2014, 12:08 (vor 4285 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von ICE920, Sonntag, 17.08.2014, 12:08
Toll - wie oft fährt der am Tag? Mist, ich muss heute noch von Leipzig nach Braunschweig. Wird mit Bus wohl nix mehr. Kostet ausserdem schlappe 19€, wenn denn einer fahren würde. Und an einem Sonntag, ungewiss ob man noch mitkommt. Mit der Bahn bin ich für 22,50€ dabei.
Stündlich bzw in einem Takt wohl kaum...
Um Geld zu sparen, bucht man frühzeitig und man hat Zug- bzw. Busbindung. Da ist es einem völlig Wurscht, wie oft das Verkehrsmittel fährt - Hauptsache irgendwas fährt zu einer passenden Zeit. Mit Zugbindung bringt einem ein deutschlandweiter 5 Minuten Takt nämlich nichts.
Ganz spontan, also unter Ausnutzung des Taktes und der vielen Fahrtmöglichkeiten, wäre ich als Durchschnittsnutzer mit fetten 45 Euro bzw. 33,75 Euro (BC25) dabei. Du fährst zwar tatsächlich für gemilderte 22,50 Euro, hast aber vorher richtig fette 255 Euro (oder 127, falls Du zu denen gehörst, die eine ermäßigte BC haben) für die BC50 auf den Tisch gelegt. Für jemanden, der sich vorher festlegen kann, ist selbst ein Sparpreis von 19 Euro der Bahn nicht besonders konkurrenzfähig mit den 7 Euro, die ich jetzt für eine Fahrt morgen oder nächsten Sonntag zahlen würde.
Ausser Frage steht, dass die Preise langfristig steigen werden. Nur momentan ist Busfahren preislich eine eindeutige Alternative und vom Komfort her auf dieser kurzen Strecke auch erträglich.
(Persönlich fahre ich trotzdem in 95% der Fälle mit dem Zug, weil ich kein Fan vom Gebremse, dem Geschaukel und der Akrobatentoilette im Bus bin. Kann aber sehr gut nachvollziehen, wenn Leute zum Bus abwandern)
Flixbus - erster Eindruck
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.08.2014, 08:54 (vor 4285 Tagen) @ ICE920
Um Geld zu sparen, bucht man frühzeitig und man hat Zug- bzw. Busbindung. Da ist es einem völlig Wurscht, wie oft das Verkehrsmittel fährt - Hauptsache irgendwas fährt zu einer passenden Zeit. Mit Zugbindung bringt einem ein deutschlandweiter 5 Minuten Takt nämlich nichts.
Das stimmt so nur begrenzt. Wenn ich ein Wochenende bei meiner Freundin verbringe, buche ich natürlich im Voraus. Sparpreis, also mit Zugbindung. Aber: der letzte Bus fährt am Sonntagnachmittag um 18:25. Dann komme ich nicht mehr weg. Der ICE fährt deutlich länger einen Stundentakt, und ich kann auch bequem nach 20 Uhr abfahren - und bin trotzdem eher zu Hause als ich es mit dem Bus wäre. Wenn Du sagst, es ist wurscht, wie oft es fährt, stimmt das natürlich indirekt. Eine einzige Fahrt ab späteren Abend würde mir ja schon reichen, dafür müßte der Bus den ganzen Tag vorher nicht fahren. Aber die Frage ist eben wirklich, wann gefahren wird, und oft korelliert das mit der Häufigkeit.
Deine Illusion zerstörende Grüße
der Colaholiker
Apropos Takt
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 12:29 (vor 4285 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 12:31
Wenn ich jetzt in Braunschweig eine kurze Stadtbesichtigung einbauen möchte, bietet mir die DB-Bahn leider auch nur einen Zweistunden-Takt im Fernverkehr an. Tolle Leistung!
Apropos Takt
RhBDirk, Sonntag, 17.08.2014, 12:52 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Wenn ich jetzt in Braunschweig eine kurze Stadtbesichtigung einbauen möchte, bietet mir die DB-Bahn leider auch nur einen Zweistunden-Takt im Fernverkehr an. Tolle Leistung!
Hmm. (Hannover -) Braunschweig - Leipzig - Stundentakt IC.
Um den Abschnitt gehts doch bei Deiner Nutzung des Flixbusses.
Apropos Takt BS-OS
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 13:00 (vor 4285 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 13:04
Ich will ab BS ja mit dem FV weiter nach Osnabrück. Und zwischen BS und OS gibt es keinen Stundentakt im FV.
Apropos Takt BS-OS
sylterjung, Sonntag, 17.08.2014, 13:07 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
für viele ist das W-Lan entscheidend.
nicht nur!
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 13:09 (vor 4285 Tagen) @ sylterjung
Bei der DB scheint es derzeit nur um Steckdosen zu gehen. :)
Apropos Takt BS-OS
Europapokal, Hamburg, Sonntag, 17.08.2014, 13:59 (vor 4285 Tagen) @ sylterjung
Ich bin ja wirklich ein Bus-Gegner auf langen Strecken und favorisiere die Bahn. Aber dies ist wirklich entscheidend.
WLAN im Zug muss einfach ausgebaut werden, bis zu dem Punkt, dass es kostenlos ist. Dies wird in 5 Jahre essenziell sein!
Da ist Deutschland (was Free WIFI in der Öffentlichkeit betrifft) weit hinterher.
ZUM Thema nochmal: für 5€ kann die Bahn einfach nicht mithalten. Dies ist einfach Fakt. Und wenn ich lese, dass einige hier die Tickets mit BC50 Rabatt vergleichen... Ach Gott!
--
Fuchs!
Wann kommt die BusCard 50 ?
ALR997, Sonntag, 17.08.2014, 14:24 (vor 4285 Tagen) @ Europapokal
Darauf sollten wir warten. Eine Ermäßigungskarte für Fernbustickets! Berlin - Köln für 8€ und das ohne Umstieg.
Übrigens habe ich eine neue Möglichkeit gefunden, den Busverkehr pünktlicher zu machen: eine Busspur auf der kompletten A7! Alleine die Menge an MeinFernbussen, die mir da entgegenkommt würde so eine Spur gut füllen. Und für Radfahrer wird sie auch gleich freigegeben ;-)
BS-OS: Kein Quell der Freude...
Blaschke, Sonntag, 17.08.2014, 16:06 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Hallo!
Ich will ab BS ja mit dem FV weiter nach Osnabrück. Und zwischen BS und OS gibt es keinen Stundentakt im FV.
Im Nahverkehr übrigens auch nicht. Wie praktisch.
Darüber hinaus kann man fahrzeittechnisch eine Fahrt von Braunschweig/Hannover nach Osnabrück und weiter Richtung Niederlande nur als GRAUSAM bezeichnen. Ich weiß gar nicht, wer mal auf die Idee kam, den Ems-Leine-Express als "Express" zu bezeichnen. Expresst wird da gar nichts. Eine furchtbare Zuckelei ist das. Und der IC ist in Richtung Westen spätestens hinter Minden auch nicht viel besser. Allein schon, dass man nicht mal eine vernünftige Abzweigung in Löhne hinbekommt. Das ganze Güterareal liegt doch wohl bracht; Platz hätte man satt für eine vernünftigte Rechtsabbiegerspur. Schlimm alles.
Dummerweise passen die Fahrzeiten aber für die Verfechter von ITF ganz gut (wieder ein Grund mehr, ihn endlich abzuschaffen) - insofern wird sich an der Bummelei wohl auch in Zukunft nix ändern. Zumindest habe ich noch nie was von einem Ausbau zu einer angemessenen Geschwindigkeit gehört.
Wenn man dann mal mit Niedersachsens schnellstem RE von Osnabrück nach Bremen/Bremerhaven fährt, erschreckt man richtig, dass ein RE so schnell fahren kann ;-)
Schöne Grüße von
jörg
IC Berlin-Amsterdam.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 19.08.2014, 10:30 (vor 4284 Tagen) @ Blaschke
ktmb:
Ich will ab BS ja mit dem FV weiter nach Osnabrück. Und zwischen BS und OS gibt es keinen Stundentakt im FV.
Es gibt genug Strecken in Deutschland wo nur zweistündlich ein Fernzug fährt.
Hamburg-Stralsund-Berlin-Dresden, Stuttgart-Nürnberg-Passau, Kassel-Gießen-Frankfurt-Heidelberg-Karlsruhe, München-Kufstein...
Dazu kommen noch viele Strecken wo nur vereinzelt Fernverkehr fährt oder wo gar kein Fernverkehr kommt.
Blaschke:
Im Nahverkehr übrigens auch nicht. Wie praktisch.
Vermutlich bilden IC+RE zusammen ein stündliches Angebot...?
Darüber hinaus kann man fahrzeittechnisch eine Fahrt von Braunschweig/Hannover nach Osnabrück und weiter Richtung Niederlande nur als GRAUSAM bezeichnen.
Von Berlin aus gesehen bedient die Strecke Berlin-Amsterdam nur die Regionen Münster und Osnabrück. Der NL-Verkehr durfte relativ klein sein.
Würde in Duisburg ein schlanker Anschluß bestehen, dann wäre Berlin-Amsterdam via Duisburg (ICE Linie 10 + ICE International) schneller als via Osnabrück.
Dann hat man seitens der DB auch wenig Anlaß, die Strecke zu verbessern. Man betrachtet schon, wie lange es dauerte, bevor sich auf Duisburg-Arnhem etwas tat. Zwar ist die Strecke Bestandteil des ICE International Frankfurt-Amsterdam, aber innerhalb Deutschlands ist die Bedeutung der Strecke eher gering.
Viele Grüße,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
schau nochmal in den Fahrplan bitte
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 17.08.2014, 18:24 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Du kannst in Braunschweig problemlos 1 Stunde Aufenthalt zwischen zwei IC haben, wie Du auch zwei, drei, vier oder fünf Stunden wählen kannst. Verstehe Deinen Einwand nicht.
12:40 Leipzig Hbf IC 2440
14:48 Braunschweig Hbf
1 Stunde Aufenthalt, bitte schön!
15:50 Braunschweig Hbf IC 2036
16:23 Hannover Hbf
16:40 Hannover Hbf IC 142
17:51 Osnabrück Hbf
Gruß
Olaf
schau nochmal in den Fahrplan bitte
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 18:27 (vor 4285 Tagen) @ Alibizugpaar
Ich war aber 12:30 in BS und sollte/wollte 13:50 weiterfahren. Habe zwischen 13:50 und dem nächsten "Takt" um 15:50 keine weitere Verbindung mit dem FV gefunden!
Grüße
schau nochmal in den Fahrplan bitte
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 17.08.2014, 18:52 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Ach, jetzt dämmert es mir!
Der Bus setzt Dich irgendwann in Braunschweig ab, Ankunft eigentlich egal. Aber die Bahn soll Dir dann für den nächsten Abschnitt eine maximale Flexibilität in Sachen Komfort bieten, also IC statt RE.
Da muß ich jetzt mal fragen, warum Du nicht einen Flixbus früher genommen hast, der Deinem Reisegaumen eher entspricht, Dir einen individuell passenden Aufenthalt für einen Stadtbummel in Braunschweig gönnt und viel optimaler auf das Bahnangebot abgestimmt ist?
Fuhr kein anderer Bus, gibt es da keinen Stundentakt? Da frage ich mich ernsthaft, ob das jetzt das Problem eines Bahnreisenden oder doch das eines quasi gestrandeten Busreisenden ist.
Gruß
Olaf
schau nochmal in den Fahrplan bitte
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 18:59 (vor 4285 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 19:01
Bin doch gar nicht gestrandet. Aufgrund des trüben Wetters und des nicht vorhandenen Hungers fiel der Besuch in BS kürzer als gedacht aus. Ich bin sogar vor Plan mit mein.flixbus.de angekommen und hätte im Falle der Fälle gern einen IC in Richtung OS um 14:50 genommen. immerhin konnten wir eine kurze Strassenbahntour zur Innenstadt unternehmen. :)
Zum (sehr dürftigen) Fahrplan zwischen der heimlichen Hauptstadt Niedersachsens und der wichtigsten Stadt in Westniedersachsen:
Es gibt Abfahrten 13:50 (FV), 14:20 (RE) und 15:50 (FV). Den RE wollte ich nicht nehmen. Nur zur Info: Seitdem der Weltkonzern seine Konzession auf dieser Strecke an die Westfalenbahn verloren hat, werden die Nutzer mit ex-DR und 140er Dostos ohne AC gequält.
Meine Meinung...
Skater06, Sonntag, 17.08.2014, 15:00 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Bus ist mir zu eng, zu unsicher, zu langsam. Verspätungen unbekannter länge gibt es dort auch, nennt sich Stau. Wenn der Bus voll ist wird es sicher sehr ENG. Kaum Bewegungsmöglichkeiten. Im Zug kann ich den Platz wechseln wenn die Sitznachbarn zu laut sind. Selbst wenn der Zug voll besetzt ist wird es nicht unangenehm.
Ich bin Geringverdiener und habe wenig Geld aber niemals würde ich den Bus nehmen. Billig ist für mich kein Argument.
Leute die das oben genannte nicht stört werden umsteigen. Ich niemals!
Sag niemals nie ...
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 15:28 (vor 4285 Tagen) @ Skater06
Dachte ich mir auch bis zum heutigen Selbstversuch. :)
Sag niemals nie ...
bahnerausleidenschaft, Sonntag, 17.08.2014, 15:31 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Dann wünsche ich dir viel Spaß bei deinen Busfahrten. Dann brauchst du dich ja hier auch nicht mehr über die Bahn aufregen.
Sag niemals nie ...
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 15:37 (vor 4285 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
Ich rege mich doch nicht auf. Wenn die DB-Bahn meint, mit FV-Fakes aka weißen Dostos am Markt bestehen zu können, wünsche ich den Busunternehmen auf den entsprechenden Strecken jedmöglichen Erfolg! Entgegen eines aktuellen Artikels aus der NZZ scheinen dann nicht die Busse ein Drittklassprodukt zu sein, sondern die "luxuriösen" Zweigeschosser. :)
Schönen Sonntag noch und Grüße aus einem Richtung Amsterdam fahrenden InterCity.
Jeder Dosto, und sei es auch der »Aldi Dosto-IC« …
heineken, Sonntag, 17.08.2014, 16:12 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von heineken, Sonntag, 17.08.2014, 16:13
… der vlt. irgendwann mal auf die Reisenden losgelassen wird – derzeit ist Bombardier ja eher dabei, möglichst viel Lieferverzögerung einzuplanen ;-) – ist geräumiger und bequemer, als das, was da als 3-, 4- oder im Publikumsverkehr eingesetzte 5-Sterne Busse auf den Straßen unterwegs ist.
Dir sei es gegönnt, daß du dir deine heutige Busfahrt gerade schönredest (klassischer Fall von psychologisch hervorragend erforschtem Verhalten ;-). Nur lasse bitte die Kirche im Dorf dabei!
Und dein Spruch vom unbequemen weil enger ICmod Bestuhlung ist nichts anderes als grotesk falsch:
Ich selbst sprenge mit 2,00m Gardemaß und »leichtem« Mißverhältnis von Bein- zu Oberkörperproportionierung (jedes weibliche Model wäre neidisch auf diese Beinlänge ;-) jeden DIN/EN-Rahmen. Und ich kann dir sagen, ich kann sowohl im alten IC- und ICE-Gestühl als auch in allen renovierten Varianten bequem und klemmfrei sitzen. Etwas, was mir in meinem Leben in ausnahmslos keinem Bus – ob ÖPNV- oder Reise-Bus – bislang vergönnt war!
Bahnens tut weißgott wirklich viel, um Stamm- wie Laufkunden nachhaltig zu vergraulen – aber den Fernbus mit seinen beschissenen Standards da als besser bewerten zu wollen, finde ich wirklich originell.
Da scheint mir bei vielen Fernbuskunden der billige Preis das Urteilsvermögen nachhaltig getrübt zu haben.
Und – ja ich bin ein Zyniker – ich warte auf den ersten kapitalen Fernbus-Unfall. Und *freue* mich geradezu über den selbstverlogenen Aufschrei der Betroffenen und Möchtegernbetroffenen dann. Von wg. das hätte man ja nicht gewußt, nicht ahnen könen, der Preis hat doch nichts mit der (Produktions-)Qualität zu tun …
Bahn-Psyhchologe?
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 16:20 (vor 4285 Tagen) @ heineken
Habe nicht gesagt, dass das IC-Mod-Gestuehl eng bestückt ist. Es ging mir nur um das unbequeme Kunstledergestuehl in der First.
Mfg
Jeder Dosto, und sei es auch der »Aldi Dosto-IC« …
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 17.08.2014, 17:25 (vor 4285 Tagen) @ heineken
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Sonntag, 17.08.2014, 17:26
Woher kommt eigentlich die Bezeichnung "Aldi Dosto-IC"?
Und was machst Du in einem Flieger, dürfte sicherlich fürchterlich sein, zumindest in der Eco.
Flugzeug nur Interkont!
ktmb, Sonntag, 17.08.2014, 17:30 (vor 4285 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Das schlimmste beim Langstreckenfliegen ist die verkehrte Zeit, zu der man in der Regel fliegen muss.
Gott sei Dank gibt jetzt aus KUL oder CGK eine Tagesverbindung mit Emirates, wenn auch das Umsteigen in Dubai nervt.
Es ist in der Tat relativ eng in Economy. Innerhalb Europas fahre ich mit der Bahn. Was sonst?
Grüße
K.A., …
heineken, Sonntag, 17.08.2014, 17:47 (vor 4285 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Woher kommt eigentlich die Bezeichnung "Aldi Dosto-IC"?
… frag mal »ktmb«, der hats wohl erfunden.
Ich nenne die Dinge ja lieber und m.E. auch treffende »Twindexx Vario Delay« ;-)
Und was machst Du in einem Flieger, dürfte sicherlich fürchterlich sein, zumindest in der Eco.
Ist es auch. Deshalb wird nur geflogen, wenn es nicht anders geht.
Und da die eigene Geschäftstätigkeit überwiegend in Kontinentaleuropa stattfindet …
(Außerdem würden mich die blöden Amis eh verhaften, weil angeblich 8,15 US$ Steuerschulden aus alter Beteiligung. Ist jetzt sicher ein Akt des Terrorismus in god's own country ;-)
ALDI-Dosto - Erklärungsansatz
rheinbahn95, Düsseldorf, Sonntag, 17.08.2014, 18:29 (vor 4285 Tagen) @ heineken
Also um der eigentlich wohl negativen Bezeichnung ALDI Dosto, welche vom Threadersteller benutzt wird mal zu verstehen. ALDI wird von vielen, wenn nicht den meisten deutschen frequentiert. Es gibt viel Auswahl, es ist günstig und die Qualität ist doch meist besser als bei einigen Supermärkten. Die Aldi-Brüder gehörten zu den (erfolg)reichsten Deutschen und das zeigt die Verbreitung der Aldi-Kette Auf der Weltkarte doch ganz gut.
Also ich persönlich gehe gerne bei Aldi einkaufen ;)
Und solange wir alle noch nicht in den IC Dostos saßen sollten wir uns doch kein negatives Bild einprägen oder?
Gruß Niklas
ALDI-Dosto - Erklärungsansatz
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 17.08.2014, 18:53 (vor 4285 Tagen) @ rheinbahn95
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Sonntag, 17.08.2014, 18:55
Also um der eigentlich wohl negativen Bezeichnung ALDI Dosto, welche vom Threadersteller benutzt wird mal zu verstehen. ALDI wird von vielen, wenn nicht den meisten deutschen frequentiert. Es gibt viel Auswahl, es ist günstig und die Qualität ist doch meist besser als bei einigen Supermärkten. Die Aldi-Brüder gehörten zu den (erfolg)reichsten Deutschen und das zeigt die Verbreitung der Aldi-Kette Auf der Weltkarte doch ganz gut.
Also ich persönlich gehe gerne bei Aldi einkaufen ;)
Ich kaufe manchmal auch dort ein, zuletzt, wie auch letzten Sommer immer in Koblenz:
Entweder weil regelmäßig morgens der IC ab Mannheim bis Koblenz Verspätung einfuhr/fährt, so daß ich in Koblenz oft meinen Anschlußzug als verpasse. Dann bin ich bei ALDI, um meine Wanderverpflegung zu ergänzen.
Auf der Rückfahrt das gleiche Spiel, der IC aus dem Norden nach Mannheim ist oft verspätet, dann habe ich wieder Zeit, hole meine FGRs für den Tag am Servicepoint ab und kaufe mir was für die Heimfahrt und für das Abendbrot wieder bei ALDI. Die Kosten für den Einkauf überweist mir später als Pauschale das Servicecenter Fahrgastrechte :-)
In Mannheim geht es aufgrund der Verspätung und des obligatorischen Verpassens meines Anschlußzugs in Richtung Basel noch in die DB-Lounge.
Übrigens, bei Aldi Süd am Koblenzer Bahnhof habe ich schon oft Zubs einkaufen sehen.
Ich muß also sagen, so wie im letzten Jahr und auch in diesem Jahr ist der Bahnhof Koblenz und das Zugfahren fest verbunden mit ALbrecht-DIscount :-)
Und solange wir alle noch nicht in den IC Dostos saßen sollten wir uns doch kein negatives Bild einprägen oder?
Gruß Niklas
hehe :-)
ALDI-Dosto - Erklärungsansatz
Skater06, Sonntag, 17.08.2014, 22:00 (vor 4285 Tagen) @ rheinbahn95
Ich glaube er meinte damit daß die Dosto's die schlechte billig Waggon Variante wäre. Mögen braucht er sie nicht. Aber der Vergleich hinkt. Ich kaufe oft bei Aldi weil die sehr gute Ware für wenig Geld anbietet. Schlecht ist da gar nichts. Wenn die Bahn sehr viele km für wenig Geld anbietet, ist es ja nicht schlechter als sonst ;-)
Fliegen als Alternative...
ALR997, Montag, 18.08.2014, 23:02 (vor 4284 Tagen) @ heineken
Woher kommt eigentlich die Bezeichnung "Aldi Dosto-IC"?
… frag mal »ktmb«, der hats wohl erfunden.
Ich nenne die Dinge ja lieber und m.E. auch treffende »Twindexx Vario Delay« ;-)
Wobei Oscars Variationen des niederländischen Fyra-Nachfolgers (IC verreckt, IC defekt) auch alle gut hier her passen würden.
Man sollte der Fairness halber sagen, dass die Bahn vermutlich hofft, dass die Dostos hier so gut ankommen wie anderswo. Was macht sie denn anders als Ns, SNCB, SNCF, CFL und SBB. Alle zusammen Bundesnachbarn und allesamt setzen in ihrem Fernverkehr Dostos ein. Jetzt kann man in so riesigen Flächenstaaten wie Luxemburg und den Niederlanden ruhig über die Definition von Fernverkehr diskutieren, aber Fakt ist, dass sie dort überall erfolgreich im Einsatz sind.
Warum nicht in Deutschland?
Ganz einfach: weil wir Deutschen einfach nichts auf die Reihe bekommen! Einen Bahnhof tiefer legen: Bitte! Auch nur die Idee dazu ruft halb Deutschland in Form von Kritikern und Demonstranten auf den Plan!
Eine schnelle ICE-Verbindung von Berlin nach München? Unbedingt! In unter 3 Stunden wenns geht. Aber es MUSS in Erfurt gehalten werden. Achja und in Leipzig. Und in Coburg. Und in Ilmenau. Und wo wir schon dabei sind am Besten auch in Bitterfeld, Naumburg und Lichtenfels.
Und wenn es um neue Fahrzeuge geht, dann kann man es genauso wenig allen Recht machen. Nun hat die DB einfach ein masochistisches Verhältnis zu Bombardier. Ich weiss nicht ob das schon auf FIFA- und IOC-Niveau ist, aber die Richtung stimmt schonmal.
Ob es die S-Bahnen für NRW oder der Talent 2 waren. Bombardier (mit freundlicher Unterstützung des EBA) hat den Liefertermin um etwa 2-3 Jahre überschritten. Andere Hersteller wie Siemens und Alstom können da leider nicht mithalten, obwohl auch sie sich alle Mühe geben.
Aber der DB hätte klar sein müssen, dass ein Betriebsstart zu 2913 unrealistisch ist.
Viel schlimmer ist aber die Tatsache, dass sie sich noch nicht einmal Mühe gibt, dem Reisenden einen wirklichen verbesserten Komfort im Gegensatz zu den heutigen RE-Dostos zu bieten. Die neuen Sitze sind mit Sicherheit ein Fortschritt, das muss gesagt werden, aber das Fahrzeug ist ganz eindeutig auf Regionalverkehre ausgelegt und das werden viele hier genauso sehen. Bei einem verminderten Komfort (Treppensteigen, weniger Platz für Gepäck, kein wirkliches gastronomisches Angebot und die Tatsache, dass man die Züge nur dort sinnvoll einsetzen kann, wo die verminderte Höchstgeschwindigkeit nicht ins Gewicht fällt) ist die Bezeichnung und Tarifierung als IC nur ein schlechter Witz.
So lieber/liebe/liebes Heineken, das Ganze war natürlich nicht gegen dich gerichtet, aber das wollte ich mir mal gerne von meiner Seele reden ;-)
Und was machst Du in einem Flieger, dürfte sicherlich fürchterlich sein, zumindest in der Eco.
Ist es auch. Deshalb wird nur geflogen, wenn es nicht anders geht.
Und da die eigene Geschäftstätigkeit überwiegend in Kontinentaleuropa stattfindet …
(Außerdem würden mich die blöden Amis eh verhaften, weil angeblich 8,15 US$ Steuerschulden aus alter Beteiligung. Ist jetzt sicher ein Akt des Terrorismus in god's own country ;-)
Fliegen ist ehrlich gesagt eine spannende Alternative. Wenn ich nicht unbedingt Sperrgepäck oder ein Fahrrad dabei habe, dann guck ich auch gerne mal nach Flugangeboten.
Zum Beispiel sind die Flugziele wie Zürich, Wien, Berlin, Kopenhagen und London im Vergleich zur Bahn in aller Regel schneller, meist bequemer, oft zuverlässiger und im Optimalfall günstiger als die Bahn.
Da ist es mir auch oft egal, wenn es ein Billigflug ist. Aber dafür kann ich mir z.B. zwischen Düsseldorf und Wien locker 4 Stunden Reisezeit sparen.
Andererseits gibt es kein Verkehrsmittel, in dem so oft Gespräche statt finden, wie im Zug. Und das mag nur mit "Ist der Platz hier frei?" anfangen, aber man kann Freundschaften fürs Leben finden.
Im Flieger findet man eher Sitznachbarn für die nächsten 90 Minuten und im schlimmsten Fall hat man am Ende den Wunsch, selbige in den nächsten Direktflug gen Südpol zu setzen.
Uiuiui heute habe ich aber viel geschrieben. Und das alles auf dem Handy. Da kann man sich leicht vertippen, also wenn mal ein Buchstabe zu viel oder zu wenig ist, dann habt Verständnis dafür.
Einen schönen Abend und eine gute Nacht wünschend,
Lucas
Fliegen als Alternative... Vielen Dank!
ktmb, Dienstag, 19.08.2014, 09:41 (vor 4284 Tagen) @ ALR997
Sehr schöner Kommentar, der den Kern der leidigen Dosto-Geschichte darstellt. Stelle mir die Dostos besonders lustig auf der Stecke nach Norddeich vor. Die Dostos mit der roten Binde werden mit Sicherheit nicht so alt wie ein ehrwürdiger A/B-Wagen.
Wieso hat DB für diese IC160-Dostos gewählt?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 19.08.2014, 10:04 (vor 4284 Tagen) @ ALR997
Hallo ALR997,
Wobei Oscars Variationen des niederländischen Fyra-Nachfolgers (IC verreckt, IC defekt) auch alle gut hier her passen würden.
:)
Das sind übrigens Parodien auf "IC Direkt".
Man sollte der Fairness halber sagen, dass die Bahn vermutlich hofft, dass die Dostos hier so gut ankommen wie anderswo. Was macht sie denn anders als Ns, SNCB, SNCF, CFL und SBB. Alle zusammen Bundesnachbarn und allesamt setzen in ihrem Fernverkehr Dostos ein. Jetzt kann man in so riesigen Flächenstaaten wie Luxemburg und den Niederlanden ruhig über die Definition von Fernverkehr diskutieren, aber Fakt ist, dass sie dort überall erfolgreich im Einsatz sind.
Ich verstehe nicht ganz, warum DB für IC-Dostos gewählt hat.
DB ist kein NS, SNCB, SNCF, CFL oder SBB.
Deutschland ist kein NL/BE/FR/LU/CH.
Bei uns sind die "IC"-Dostos eher mit RE-Zügen vergleichbar. Der NRW-RE 1 (6 Dostos) ist vergleichbar mit einem "IC" Amsterdam-Vlissingen. Unterschieee sind nur dass der deutsche Zug 160 statt 140 km/h fährt und der NL-Zug mehrfachtraktionsfähig ist (somit auf dem Abschnitt Amsterdam-Dordrecht 2x VIRM-6 = 12 Wagen, ansonsten 1x VIRM-6).
Zu Belgien: fahren die M6-Dostos inzwischen alle 200 km/h auf Brüssel-Lüttich? (laut Wiki ist nur ein Teil "gepimpt")
Solche IC200-Züge kann man besser mit dem deutschen IC Vergleichen.
Zu Frankreich: da war die Dosto-Ausführung (TGV Duplex) die letzte Alternative. Es war 1994. Sitze noch enger stellen ging nicht mehr. Züge noch länger machen ging nicht mehr. Zugfolgezeit noch weiter verringern ging nicht mehr. Dann verbleibt nur eine Option: die Fahrgäste müssen aufeinander Platz haben.
Von diesen Umständen ist Deutschland mit seinen ICEs noch weit entfernt.
Zu Luxemburg: das hat nur 1/12 der Oberfläche von NL.
Zur Schweiz: auch dort konnte man die Verkehrsnachfrage mit einstöckigen Zügen nicht mehr bewältigen. Jetzt stoßen auch die IC2000-Garnituren an ihren Grenzen. Mit dem Twindexx steht 400 m Dosto-Zug zur Verfügung. Keine Raumverschwendung mehr durch Loks.
Ich glaube nicht, dass Kapazitätsmangel (wie in den genannten Nachbarländern) der Hintergrund der deutschen IC160-Dostos ist. Wenn das der Fall wäre, dann müssten die Relationen, wo diese IC160-Dostogarnituren fahren sollten, schon jetzt insoweit ausgelastet sein, dass ein 8-Wagen IC nicht mehr reicht.
Ich kann mich vorstellen, dass man kürzere IC-Dostogarnituren einsetzt, um die Kosten von Bahnsteigverlängerungen zu sparen. Mir sind allerdings keine IC-Bahnhöfe bekannt, wo es bei 160 m Bahnsteiglänge Schluß ist.
Eine schnelle ICE-Verbindung von Berlin nach München? Unbedingt! In unter 3 Stunden wenns geht. Aber es MUSS in Erfurt gehalten werden. Achja und in Leipzig. Und in Coburg. Und in Ilmenau. Und wo wir schon dabei sind am Besten auch in Bitterfeld, Naumburg und Lichtenfels.
Klar möchte Monika genauso schnell von München nach Hamburg wie Marie-Claire von Paris nach Marseille...
Nur schade, dass zwischen M-HH zumindest Nürnberg und Hannover liegen; bei Paris-Marseille ist es nur Lyon (wobei Paris-Lyon soviel Nachfrage darstellt, dass man die mit eigenen Zügen bedienen kann).
Auch entscheidend ist, dass man in Frankreich vor allem von/nach Paris fahren möchte und in Deutschland die Nachfrage über alle Richtungen verteilt ist. Man möchte nach Berlin fahren, nach Köln, nach Hamburg, nach München.
Aber der DB hätte klar sein müssen, dass ein Betriebsstart zu 2913 unrealistisch ist.
In 899 Jahren werden die das schon hinkriegen, auch wenn ich das als Normalsterblicher nicht mehr miterleben werde...:)
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Wieso hat DB für diese IC160-Dostos gewählt?
ALR997, Dienstag, 19.08.2014, 10:53 (vor 4284 Tagen) @ Oscar (NL)
Wobei Oscars Variationen des niederländischen Fyra-Nachfolgers (IC verreckt, IC defekt) auch alle gut hier her passen würden.
:)Das sind übrigens Parodien auf "IC Direkt".
Genau
Man sollte der Fairness halber sagen, dass die Bahn vermutlich hofft, dass die Dostos hier so gut ankommen wie anderswo. Was macht sie denn anders als Ns, SNCB, SNCF, CFL und SBB. Alle zusammen Bundesnachbarn und allesamt setzen in ihrem Fernverkehr Dostos ein. Jetzt kann man in so riesigen Flächenstaaten wie Luxemburg und den Niederlanden ruhig über die Definition von Fernverkehr diskutieren, aber Fakt ist, dass sie dort überall erfolgreich im Einsatz sind.
Ich verstehe nicht ganz, warum DB für IC-Dostos gewählt hat.DB ist kein NS, SNCB, SNCF, CFL oder SBB.
Deutschland ist kein NL/BE/FR/LU/CH.
Eben
Bei uns sind die "IC"-Dostos eher mit RE-Zügen vergleichbar. Der NRW-RE 1 (6 Dostos) ist vergleichbar mit einem "IC" Amsterdam-Vlissingen. Unterschieee sind nur dass der deutsche Zug 160 statt 140 km/h fährt und der NL-Zug mehrfachtraktionsfähig ist (somit auf dem Abschnitt Amsterdam-Dordrecht 2x VIRM-6 = 12 Wagen, ansonsten 1x VIRM-6).
Zu Belgien: fahren die M6-Dostos inzwischen alle 200 km/h auf Brüssel-Lüttich? (laut Wiki ist nur ein Teil "gepimpt")
Solche IC200-Züge kann man besser mit dem deutschen IC Vergleichen.
Will man in NL nicht auch mal schneller als 140/160 fahren?
Zu Frankreich: da war die Dosto-Ausführung (TGV Duplex) die letzte Alternative. Es war 1994. Sitze noch enger stellen ging nicht mehr. Züge noch länger machen ging nicht mehr. Zugfolgezeit noch weiter verringern ging nicht mehr. Dann verbleibt nur eine Option: die Fahrgäste müssen aufeinander Platz haben.
Von diesen Umständen ist Deutschland mit seinen ICEs noch weit entfernt.
Definitiv! Aber manchmal sind die DB-Züge auch gut ausgelastet.
Zu Luxemburg: das hat nur 1/12 der Oberfläche von NL.Zur Schweiz: auch dort konnte man die Verkehrsnachfrage mit einstöckigen Zügen nicht mehr bewältigen. Jetzt stoßen auch die IC2000-Garnituren an ihren Grenzen. Mit dem Twindexx steht 400 m Dosto-Zug zur Verfügung. Keine Raumverschwendung mehr durch Loks.
Ich glaube nicht, dass Kapazitätsmangel (wie in den genannten Nachbarländern) der Hintergrund der deutschen IC160-Dostos ist. Wenn das der Fall wäre, dann müssten die Relationen, wo diese IC160-Dostogarnituren fahren sollten, schon jetzt insoweit ausgelastet sein, dass ein 8-Wagen IC nicht mehr reicht.
Wie gesagt: der Sinn von Dosto im FV erschliesst sich mir nicht. Die einzige Erklärung die ich habe ist, dass die DB sich gesagt hat: "was andere Länder haben, wollen wir auch!" Und damit sind nunmal Doppelstock-ICs gemeint.
Dumm nur, dass diese bei der DB um jeden Preis billig sein mussten.
Ich kann mich vorstellen, dass man kürzere IC-Dostogarnituren einsetzt, um die Kosten von Bahnsteigverlängerungen zu sparen. Mir sind allerdings keine IC-Bahnhöfe bekannt, wo es bei 160 m Bahnsteiglänge Schluß ist.
Zumindest keine, wo bereits Kapazitätsprobleme bestehen.
Eine schnelle ICE-Verbindung von Berlin nach München? Unbedingt! In unter 3 Stunden wenns geht. Aber es MUSS in Erfurt gehalten werden. Achja und in Leipzig. Und in Coburg. Und in Ilmenau. Und wo wir schon dabei sind am Besten auch in Bitterfeld, Naumburg und Lichtenfels.
Klar möchte Monika genauso schnell von München nach Hamburg wie Marie-Claire von Paris nach Marseille...
Nur schade, dass zwischen M-HH zumindest Nürnberg und Hannover liegen; bei Paris-Marseille ist es nur Lyon (wobei Paris-Lyon soviel Nachfrage darstellt, dass man die mit eigenen Zügen bedienen kann).
Auch entscheidend ist, dass man in Frankreich vor allem von/nach Paris fahren möchte und in Deutschland die Nachfrage über alle Richtungen verteilt ist. Man möchte nach Berlin fahren, nach Köln, nach Hamburg, nach München.
Und deshalb ist es wichtig, das Angebot zu möglichst allen Städten gleichermaßen hochwertig zu halten.
Aber der DB hätte klar sein müssen, dass ein Betriebsstart zu 2913 unrealistisch ist.
In 899 Jahren werden die das schon hinkriegen, auch wenn ich das als Normalsterblicher nicht mehr miterleben werde...:)
Na hoppla! Handytastaturen sind echt der reinste Alptraum ;-)
Wieso hat DB für diese IC160-Dostos gewählt?
Henrik, Dienstag, 19.08.2014, 13:12 (vor 4283 Tagen) @ Oscar (NL)
Man sollte der Fairness halber sagen, dass die Bahn vermutlich hofft, dass die Dostos hier so gut ankommen wie anderswo. Was macht sie denn anders als Ns, SNCB, SNCF, CFL und SBB. Alle zusammen Bundesnachbarn und allesamt setzen in ihrem Fernverkehr Dostos ein. Jetzt kann man in so riesigen Flächenstaaten wie Luxemburg und den Niederlanden ruhig über die Definition von Fernverkehr diskutieren, aber Fakt ist, dass sie dort überall erfolgreich im Einsatz sind.
Ich verstehe nicht ganz, warum DB für IC-Dostos gewählt hat.
- Deutlich niedrigere Beschaffungs- und Betriebskosten
- Schneller Fahrgastwechsel bei gleichzeitig hohem Ein-/Ausstiegskomfort
- Hohe Variabilität im Fahrzeugkonzept, um die Kapazitäten später anpassen zu können
- Synergien bei der Vorhaltung und Instandhaltung der Fahrzeuge nutzen – das bedeutet: Keine Schaffung einer kleinen „Exoten-Flotte“ im DB Personenverkehr
- Kurzfristige Lieferbarkeit
DB ist kein NS, SNCB, SNCF, CFL oder SBB.
Deutschland ist kein NL/BE/FR/LU/CH.Bei uns sind die "IC"-Dostos eher mit RE-Zügen vergleichbar. Der NRW-RE 1 (6 Dostos) ist vergleichbar mit einem "IC" Amsterdam-Vlissingen. Unterschiede sind nur dass der deutsche Zug 160 statt 140 km/h fährt und der NL-Zug mehrfachtraktionsfähig ist (somit auf dem Abschnitt Amsterdam-Dordrecht 2x VIRM-6 = 12 Wagen, ansonsten 1x VIRM-6).
sehr viel anders siehts hier ja auch nicht aus - die Dosto-IC werden auf den alten IR-Linien eingesetzt, dem IC-Ergänzungsnetz.
mehrfachtraktionsfähig sollen die Dosto-IC der DB doch auch sein.
Zu Belgien: fahren die M6-Dostos inzwischen alle 200 km/h auf Brüssel-Lüttich? (laut Wiki ist nur ein Teil "gepimpt")
Solche IC200-Züge kann man besser mit dem deutschen IC Vergleichen.Zu Frankreich: da war die Dosto-Ausführung (TGV Duplex) die letzte Alternative. Es war 1994. Sitze noch enger stellen ging nicht mehr. Züge noch länger machen ging nicht mehr. Zugfolgezeit noch weiter verringern ging nicht mehr. Dann verbleibt nur eine Option: die Fahrgäste müssen aufeinander Platz haben.
Von diesen Umständen ist Deutschland mit seinen ICEs noch weit entfernt.
wobei von der SNCF fast nur noch Duplex bestellt werden.
Zu Luxemburg: das hat nur 1/12 der Oberfläche von NL.
Zur Schweiz: auch dort konnte man die Verkehrsnachfrage mit einstöckigen Zügen nicht mehr bewältigen. Jetzt stoßen auch die IC2000-Garnituren an ihren Grenzen. Mit dem Twindexx steht 400 m Dosto-Zug zur Verfügung.
stehen die schon zur Verfügung?
Ich glaube nicht, dass Kapazitätsmangel (wie in den genannten Nachbarländern) der Hintergrund der deutschen IC160-Dostos ist.
nicht, s.o.
Wenn das der Fall wäre, dann müssten die Relationen, wo diese IC160-Dostogarnituren fahren sollten, schon jetzt insoweit ausgelastet sein, dass ein 8-Wagen IC nicht mehr reicht.
Ich kann mich vorstellen, dass man kürzere IC-Dostogarnituren einsetzt, um die Kosten von Bahnsteigverlängerungen zu sparen.
nein, nicht Kosten der Bahnsteigverlängerungen, sondern Betriebskosten.
Aber der DB hätte klar sein müssen, dass ein Betriebsstart zu 2913 unrealistisch ist.
In 899 Jahren werden die das schon hinkriegen, auch wenn ich das als Normalsterblicher nicht mehr miterleben werde...:)
selbst ein Betriebsstart 2014 wäre noch OK gewesen.
der ganze lange Text wurde vom Handy aus geschrieben?
wie geht das denn? mit welchem Browser?
Darum hat DB für diese IC160-Dostos gewählt.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 19.08.2014, 17:23 (vor 4283 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von 218 466-1, Dienstag, 19.08.2014, 17:26
Ich verstehe nicht ganz, warum DB für IC-Dostos gewählt hat. (...)
Ich glaube nicht, dass Kapazitätsmangel (wie in den genannten Nachbarländern) der Hintergrund der deutschen IC160-Dostos ist.
Richtig. Das ist nicht der Grund.
Ich kann mich vorstellen, dass man kürzere IC-Dostogarnituren einsetzt, um die Kosten von Bahnsteigverlängerungen zu sparen. Mir sind allerdings keine IC-Bahnhöfe bekannt, wo es bei 160 m Bahnsteiglänge Schluß ist.
Nein, auch die Zuglänge ist nicht der Grund.
Aber der DB hätte klar sein müssen, dass ein Betriebsstart zu 2913 unrealistisch ist.
Das aber war der Grund! Das einzige, was im "schon" im Dezember 2013 verfügbar sein würde (ok, daraus ist nichts geworden, aber Bomardier hatte es versprochen) waren die Dosto.
Es war keine Ausschreibung nötig, da man einfach die bereits laufende Regio-Bestellung abgeändert hat.
Inzwischen weiß man hinterher, dass das ein Griff ins Klo war, denn neue Einstöckige Wagen, könnten bereits fahren...
Der einzige Vorteil der noch bleibt, ist die mögliche spätere Abgabe der Dosto an DB-Regio, um den kompletten Plan (Abgabe aller nicht lukrativen Züge an den Regionalverkehr) abschließen zu können.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Darum hat DB für diese IC160-Dostos gewählt.
Henrik, Dienstag, 19.08.2014, 18:14 (vor 4283 Tagen) @ 218 466-1
Ich verstehe nicht ganz, warum DB für IC-Dostos gewählt hat. (...)
Ich glaube nicht, dass Kapazitätsmangel (wie in den genannten Nachbarländern) der Hintergrund der deutschen IC160-Dostos ist.
Richtig. Das ist nicht der Grund.
Ich kann mich vorstellen, dass man kürzere IC-Dostogarnituren einsetzt, um die Kosten von Bahnsteigverlängerungen zu sparen. Mir sind allerdings keine IC-Bahnhöfe bekannt, wo es bei 160 m Bahnsteiglänge Schluss ist.
Nein, auch die Zuglänge ist nicht der Grund.
Aber der DB hätte klar sein müssen, dass ein Betriebsstart zu 2913 unrealistisch ist.
Das aber war der Grund! Das einzige, was im "schon" im Dezember 2013 verfügbar sein würde (ok, daraus ist nichts geworden, aber Bombardier hatte es versprochen) waren die Dosto.
Es war keine Ausschreibung nötig, da man einfach die bereits laufende Regio-Bestellung abgeändert hat.
Nein, man hat keine laufende Regio-Bestellung abgeändert,
sondern auf einen bestehenden Rahmenvertrag zugegriffen - dabei wurde keine Regio-Bestellung tangiert.
Inzwischen weiß man hinterher, dass das ein Griff ins Klo war, denn neue Einstöckige Wagen, könnten bereits fahren...
nicht wirklich hinreichend.
Der einzige Vorteil der noch bleibt, ist die mögliche spätere Abgabe der Dosto an DB-Regio, um den kompletten Plan (Abgabe aller nicht lukrativen Züge an den Regionalverkehr) abschließen zu können.
einen solchen kompletten Plan gibt es nicht.
Flixbus = Dpmz
GUM, Montag, 18.08.2014, 09:28 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Meiner persönlichen Einschätzung nach führen einige Busunternehmen wieder die 4. Klasse im Fernverkehr ein.
Da reicht der führende Klassenbuchstabe "C" nicht mehr aus, es ist wohl eher ein Dpmz!
So weit mein Beißreflex.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Flixbus = Bpmz plus
ktmb, Montag, 18.08.2014, 09:45 (vor 4285 Tagen) @ GUM
Hatte eher den gegenteiligen Eindruck. Wie gesagt, die Sitze waren bequemer als die Kunstlederhartschalen im ehemaligen Aushängeschild der Bahn. Bei Bahnens gibt es jetzt vermehrt Steckdosen, bei Flixbus gibt es Strom und WLAN!
Grüße
WLAN im Bus/Kein WLAN in der Bahn - und die Welt dreht sich
rheinbahn95, Düsseldorf, Montag, 18.08.2014, 12:31 (vor 4284 Tagen) @ ktmb
Ich habe keine Infos zu den deutschen Fernbussen, aber zu den schottischen von Megabus. Also erstens hatte ich dezent Angst, als der Fahrer halsbrecherisch an den Klippen vorbei gefahren ist, andererseits waren schon 2 Stunden in diesem Bus unerträglich, die Fahrt mit ScotRail war da schon viel angenehmer. Und zu deinem hochbeschworenen WLAN....meiner Meinung nach ist das nicht das Wichtigste auf der Welt. Damals in Schottland war es oftmals nicht erreichbar, während mein Handy besten Internetempfang hatte und wenn ich nur WLAN habe will, dann kaufe ich mir eine erste Klasse Fahrkarte der Bahn und setze mich da in die lounge und bleibe da 5 Stunden sicher. Ich persönlich habe eine Internetflat auf meinem Handy und das reicht mir vollkommen, klar oft gibt es keinen Empfang in der bahn, aber das dürfte ja wohl nicht an der bahn liegen. Ich persönlich finde den Hype um WLAN im Bus einfach übertrieben, denn wie bei den meisten Hotspots ist es zu langsam, um das "unbegrenzte" Volumen zu nutzen.
Das war meine Meinung
Gruß Niklas
Jo, Hauptsache Steckdosen! owt.
ktmb, Montag, 18.08.2014, 12:32 (vor 4284 Tagen) @ rheinbahn95
- kein Text -
Jo, Hauptsache Steckdosen! - Nein von meiner Seite aus nicht
rheinbahn95, Düsseldorf, Montag, 18.08.2014, 12:45 (vor 4284 Tagen) @ ktmb
Ich brauche keine Steckdosen, da ich ein Ersatzakku zum Wiederaufladen besitze, dennoch ist es eine nette Zugabe, aber das entscheidet bei mir nicht, ob ich die Bahn oder den Bus nutze.
Gruß Niklas
P.S.: "Bahnbashing" ist einfach, weil sie doch jeder kennt....Versuch es doch mal mit" Möbelbashing"
Bahnbashing?
ktmb, Montag, 18.08.2014, 12:59 (vor 4284 Tagen) @ rheinbahn95
Es geht nicht darum, hier Bahnbashing zu betreiben. Es geht um ein neues Transportmittel, das durchaus seine Berechtigung hat, da es doch auch umweltfreundliches Reisen von A nach B ermöglicht. Ich habe keinen Führerschein und bin daher auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel angewiesen. Die Bahn steht immer noch weit oben in meiner Präferenzliste.
Bahnbashing!
Burkhard, Montag, 18.08.2014, 14:07 (vor 4284 Tagen) @ ktmb
Es geht nicht darum, hier Bahnbashing zu betreiben.
Machst Du aber. Alleine Deine immer wiederkehrende Behauptung, im Fernverkehr würden bei der Bahn Kunstledersitze verbaut, ist einfach Quatsch.
OK, einigen wir uns auf hochwertiges Rutschleder? owt.
ktmb, Montag, 18.08.2014, 14:54 (vor 4284 Tagen) @ Burkhard
bearbeitet von ktmb, Montag, 18.08.2014, 14:57
- kein Text -
BTW: Und der Strom für die Steckdosen kommt woher?
heineken, Montag, 18.08.2014, 15:36 (vor 4284 Tagen) @ ktmb
- kein Text -
Naturstrom ...
ktmb, Montag, 18.08.2014, 15:47 (vor 4284 Tagen) @ heineken
bearbeitet von ktmb, Montag, 18.08.2014, 15:47
Der erste Eindruck kann auch trüben!
Destear, Berlin, Sonntag, 17.08.2014, 16:20 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Vor ein paar Wochen/Monaten habe ich mich ja auch mal in einem Bericht zum Anbieter "MeinFernbus" geäußert, und zwar zu der Fahrt von Dresden nach Berlin Alexanderplatz. Der Bus war damals wegen verspäteter Vorleistung + daraus resultierender Lenkzeitpause mit erheblicher Verspätung in Dresden abgefahren, wobei der Fahrer damals selbst nicht wusste, ob er die Rückleistung übernehmen wird. Weil in engem Abstand mehrere Busse gleichzeitig nach Berlin fuhren kam es zum entsprechenden Chaos, wer wo einsteigen darf.
Wenn du eine angenehme Reise hattest, dann kann man dir das eigentlich nur gönnen. Aber nicht nur bei der Bahn, sondern besonders bei den Fernbusanbietern wechseln sich Licht und Schatten ab. Natürlich kann es auch bei der Bahn erhebliche Abweichungen im Fahrzeugeinsatz geben, und auch hier ist in Hinblick auf die Wagenqualität die Streuung groß. Das überwiegende "Franchising" (genau das ist es nicht, daher in Anführungszeichen, gemeint ist die Durchführung der Leistungen von kleineren Busunternehmen) der großen Fernbusanbieter führt schon mal dazu, dass plötzlich vollkommen anderes und kaum bequemes Wagenmaterial eingesetzt wird. Aus beispielhaft zwei Fernbusfahrten kann ich berichten, dass es nicht mal die technische Ausrüstung für WLAN gab. Hinzu kommen die staubedingten, teils erheblichen Verspätungen, über die häufig kaum oder nur unzureichend informiert wird.
Ich gehe daher davon aus, dass Bahnreisen im Schnitt noch deutlich bequemer ist. Beispielhaft: In den meisten Fernverkehren kein penetrantes Dieselmotorengeräusch, abgesehen von den Nord-ICE über Hamburg hinaus.
Ich denke aber auch, dass der Fernbus durchaus seine Berechtigung hat: Auf den Strecken, die nicht ausgebaut werden oder werden können und da, wo man häufig umsteigen müsste, weil "großer" Fernverkehr einfach nicht gestaltbar ist - ich denke da an Mittel- und Kleinzentren oder plastischer die Verbindung von Großstadt nach großstadtferner Kleinstadt. Denn: Kein Umstieg und im Zweifel sicherer Sitzplatz auch ohne Reservierung ist ja auch wieder ein Komfortmerkmal.
Viele Grüße aus dem EC 172,
Stefan
Jep, der Diesel-Schocker 605 ;-)
Blaschke, Sonntag, 17.08.2014, 16:29 (vor 4285 Tagen) @ Destear
Hallo!
Ich gehe daher davon aus, dass Bahnreisen im Schnitt noch deutlich bequemer ist. Beispielhaft: In den meisten Fernverkehren kein penetrantes Dieselmotorengeräusch, abgesehen von den Nord-ICE über Hamburg hinaus.
Jep - das Ding war wirklich ein Schocker. Wer hat bloß sowas erfunden? Eine furchtbare Geräuschkulisse war das - und die Fahrt von Hamburg nach Flensburg deswegen nicht wirklich ein Gewinn.
Ich wollte auch eigentlich gar nicht mit mit der Mühle - aber den vorher fahrenden Flensburg-Expreß erreichte ich in Hamburg nicht. Also mußte die 605er-Krawallkiste herhalten.
Aber vielleicht saß ich auch nur auf einem falschen Platz und an anderen Orten des Zuges ist es ruhiger. Allerdings war die Auswahl leicht eingeschränkt, da der Zug bis Neumünster für Nahverkehrsreisende freigegeben und entsprechend voll war (der Kieler RE fuhr nämlich, wie mein Flensburg-Expreß, von Altona statt vom Hbf).
Schöne Grüße von
jörg
So isses. (Zum 605er)
heineken, Sonntag, 17.08.2014, 16:33 (vor 4285 Tagen) @ Blaschke
Aber vielleicht saß ich auch nur auf einem falschen Platz und an anderen Orten des Zuges ist es ruhiger.
So ist es.
Es gibt in jedem der vier Wagenkästen, unter denen jeweils ein GenSet unterflur hängt, lautere wie leisere Bereiche.
Und es gibt einen gruseligen Instandhaltungszustand mancher Einheiten. Bahnens ungeliebtes Kind scheint sich da wirklich zu bewahrheiten. Finde es nur erstaunlich, daß die DSB sich das gefallen läßt.
Nun stehen ja die nächsten HU an. Mal sehen, wieviel Geld man bei Bahnens in neue Dämpfer und -Blöcke investieren möchte …
Mal abgesehen vom Motorgeräusch (nun muß der Diesel ja irgendwo sitzen - siehe auch die nicht eben gerade leisen IC3) ist die Diesel-Weißwurst das mit Abstand komfortabelste FV-Fahrzeug.
So isses. (Zum 605er)
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 17.08.2014, 17:59 (vor 4285 Tagen) @ heineken
Da die DSB sogar einen ersten Diesel-ICE dunelblau umlackiert hat, scheint man zufrieden zu sein und sich auf ein längeres Tächtelmächtel einzustellen. Vielleicht bleiben die Dinger ja auch noch bis zur Belt-Tunneleröffnung?
Oder wird im Kongeriget aktuell irgendwo elektrifiziert, so daß dort Diesel-IC3 freigesetzt werden?
Gruß
Olaf
Umlackiert?
heineken, Sonntag, 17.08.2014, 18:06 (vor 4285 Tagen) @ Alibizugpaar
Da die DSB sogar einen ersten Diesel-ICE dunelblau umlackiert hat, scheint man zufrieden zu sein und sich auf ein längeres Tächtelmächtel einzustellen. Vielleicht bleiben die Dinger ja auch noch bis zur Belt-Tunneleröffnung?
AFAIK wohl eher beklebt.
Übrigens sind die Diesel-Weißwürste auch weiterhin im Bestand der DB. Die DSB mietet sie km-weise an und getankt wird mineralösteuerfrei in DK.
Und solange die Fahrzeuge nicht ausfallen, werden sie auch noch etliche Jahre im Einsatz sein im DK-Verkehr.
Ob zuerst das DK-Netz elektrifiziert und auch neue Fahrzeuge dazu zugelassen und funktionsfähig zur Verfügung stehen oder die FBQ fertig ist? Da wage ich keine Prognose ;-)
Jep, der Diesel-Schocker 605 ;-)
Destear, Berlin, Sonntag, 17.08.2014, 16:45 (vor 4285 Tagen) @ Blaschke
Hallo!
Ich gehe daher davon aus, dass Bahnreisen im Schnitt noch deutlich bequemer ist. Beispielhaft: In den meisten Fernverkehren kein penetrantes Dieselmotorengeräusch, abgesehen von den Nord-ICE über Hamburg hinaus.
Jep - das Ding war wirklich ein Schocker. Wer hat bloß sowas erfunden? Eine furchtbare Geräuschkulisse war das - und die Fahrt von Hamburg nach Flensburg deswegen nicht wirklich ein Gewinn.Ich wollte auch eigentlich gar nicht mit mit der Mühle - aber den vorher fahrenden Flensburg-Expreß erreichte ich in Hamburg nicht. Also mußte die 605er-Krawallkiste herhalten.
Hi Jörg,
ich habe bei inzwischen 6 (oder 8?) Fahrten mit diesem gewöhnungsbedürftigen Zug ähnliche Erfahrungen gemacht. Auf immer verschiedenen Plätzen in Zügen, die immer an der Grenze des angenehmen Reisens ausgelastet waren mit einer Geräuschkulisse wie im - haha - Fernbus. Und irgendwie habe ich diesen Zug als Currywurstexpress in Erinnerung: habe selten so viele Menschen mit der Bistrowurst durch den Zug laufen und duften sehen...
Das meinte ich eben mit der Qualitätssttreuung.
VG
Stefan
Currywurst-Express
kaythxbye, Berlin, Sonntag, 17.08.2014, 18:03 (vor 4285 Tagen) @ Destear
Und irgendwie habe ich diesen Zug als Currywurstexpress in Erinnerung: habe selten so viele Menschen mit der Bistrowurst durch den Zug laufen und duften sehen...
Das muss am Zug liegen -- meine erste (und erstmal letzte) Bahncurrywurst habe ich ebenfalls im Bistro des 605ers gegessen... War meine einzige Fahrt damit bisher. Vielleicht haben die da irgendwo unterschwellige Werbemeldungen versteckt, die einen zum Currywurstkauf animieren? ;-)
Immerhin war die Currywurst vorrätig ;-)
Destear, Berlin, Sonntag, 17.08.2014, 20:46 (vor 4285 Tagen) @ kaythxbye
- kein Text -
Immerhin war die Currywurst vorrätig ;-)
gnampf, Sonntag, 17.08.2014, 23:26 (vor 4285 Tagen) @ Destear
eben! Als ich vorletzte Woche mit dem 605er gefahren bin war das Bistro komplett geschlossen. Somit aber auch keinen Currywurstgeruch, und in der "Lounge" war auch das Betriebsgeräusch der Diesel durchaus angenehm. Der Zustand vom Zug hingegen... :-( die verhunzte Lounge (Scheibe zwangsverspiegelt, kein Lichtschalter), klapprig, abgenutzt, komplett ausgefallenes Informationssystem (=Wagennummern auf Zetteln geschrieben in der Tür)... der Zug hätte definitiv was bessere verdient. Womit wir wieder dabei wären sie auf der Strecke Oldenburg/Wilhelmshaven/Esens einzusetzen ;-) Damit Jever (mit dem ich leider nicht fahren konnte) auch mal nach Hause kommt.
Herrliche Beißreflexe hier... ;-)
Blaschke, Sonntag, 17.08.2014, 16:34 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Hallöchen!
Die Sache mit dem Fernbus ist doch ganz einfach:
Fahren ausreichend Menschen mit, hat er seine Berechtigung. Und wird bleiben.
Sind die Busse dagegen leer, wird der Betreiber die Linien irgendwann einstellen. Dann hat der Reisewillige eine Alternative weniger und fährt vielleicht (wieder) mit dem Zug.
Insofern sind manche "genialen" Beißreflexe hier höchstens zum Schmunzeln. Und inwieweit es aus Eisenbahnermitarbeitersicht sinnvoll und erfolgversprechend ist, Fernbusreisende durch die Blume als eher tumbe, geizige Dösköppe zu betrachten, sei mal dahingestellt...
Schöne Grüße von
jörg
Herrliche Beißreflexe hier... ;-)
akbar23, Sonntag, 17.08.2014, 16:57 (vor 4285 Tagen) @ Blaschke
Ach wie chön wäre es wenn es eine bundeseigne DBB (Deuche Bus und Bahn) gäbe die, alle Verkehrsträger miteinander vereint, das Netz optimal an den Bedarf anpasst und nach (volk)wirchaftlichen Gesichtspunken encheidet ob ein Bus oder eine Bahn fährt...
Volkseigene DBB ;-)
Blaschke, Sonntag, 17.08.2014, 17:05 (vor 4285 Tagen) @ akbar23
Hallo!
Ach wie schön wäre es wenn es eine bundeseigne DBB (Deuche Bus und Bahn) gäbe die, alle Verkehrsträger miteinander vereint, das Netz optimal an den Bedarf anpasst und nach (volk)wirschaftlichen Gesichtspunken entscheidet ob ein Bus oder eine Bahn fährt...
Das wäre für Bahnpuritaner gar nicht schön - da bliebe manche Bahn-Nebenstrecke mit abenteuerlichen Fahrgastzahlen quasi auf der Strecke.
Abgesehen davon würde ein VEB Busbahnbus auch nicht die Probleme lösen...
Schöne Grüße von
jörg
Korrektur
heinz11, Sonntag, 17.08.2014, 17:28 (vor 4285 Tagen) @ Blaschke
...
Das wäre für Bahnpuritaner gar nicht schön - da bliebe manche Bahn-Nebenstrecke mit abenteuerlichen Fahrgastzahlen quasi auf der Strecke.
Abgesehen davon würde ein VEB Busbahnbus auch nicht die Probleme lösen...
Nee, nee, Blaschi, das muß dann schon VE (K) Kraftverkehr (Volkseigenes Kombinat Kraftverkehr) heißen. Ordnung muß schließlich sein!
;-)
gruß heinz
Korrektur
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 17.08.2014, 17:37 (vor 4285 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Sonntag, 17.08.2014, 17:37
Nee, nee, Blaschi, das muß dann schon VE (K) Kraftverkehr (Volkseigenes Kombinat Kraftverkehr) heißen. Ordnung muß schließlich sein!
;-)
Und Genosse Grube wäre der Generaldirektor und Nomenklaturkader des VEKKs und bestätigt durch das ZK der CDSPD?
Herrliche Beißreflexe hier... ;-)
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 17.08.2014, 17:07 (vor 4285 Tagen) @ akbar23
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Sonntag, 17.08.2014, 17:08
Ach wie chön wäre es wenn es eine bundeseigne DBB (Deuche Bus und Bahn) gäbe die, alle Verkehrsträger miteinander vereint, das Netz optimal an den Bedarf anpasst und nach (volk)wirchaftlichen Gesichtspunken encheidet ob ein Bus oder eine Bahn fährt...
Gibt es nicht bereits zumindest in funktionaler Hinsicht so einen Bahn- & Busbetrieb in einem anderen Land? Wie wäre es mit der Schweiz?
Ich erinnere mich sehnsüchtig an das letzte Jahr, als ich mit dem Doppel-D-Paß für 4 Tage in der Schweiz fahren durfte: Bahn-Schiff-Bergbahn-Bus-Bahn, etc. in Folge ohne Anschlußverluste und das alles mit nur einer Fahrkarte *träum*
Finanzielle Ausstattung
ES89, Hamburg / Rostock, Sonntag, 17.08.2014, 17:10 (vor 4285 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Gibt es nicht bereits zumindest in funktionaler Hinsicht so einen Bahn- & Busbetrieb in einem anderen Land? Wie wäre es mit der Schweiz?
Ich erinnere mich sehnsüchtig an das letzte Jahr, als ich mit dem Doppel-D-Paß für 4 Tage in der Schweiz fahren durfte: Bahn-Schiff-Bergbahn-Bus-Bahn, etc. in Folge ohne Anschlußverluste und das alles mit nur einer Fahrkarte *träum*
Ja, schon. Aber das geht nur mit der passenden finanziellen Ausstattung, und da sind wir von der Schweiz wohl unendlich weit entfernt.
--
Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!
Finanzielle Ausstattung
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 17.08.2014, 17:13 (vor 4285 Tagen) @ ES89
Gibt es nicht bereits zumindest in funktionaler Hinsicht so einen Bahn- & Busbetrieb in einem anderen Land? Wie wäre es mit der Schweiz?
Ich erinnere mich sehnsüchtig an das letzte Jahr, als ich mit dem Doppel-D-Paß für 4 Tage in der Schweiz fahren durfte: Bahn-Schiff-Bergbahn-Bus-Bahn, etc. in Folge ohne Anschlußverluste und das alles mit nur einer Fahrkarte *träum*
Ja, schon. Aber das geht nur mit der passenden finanziellen Ausstattung, und da sind wir von der Schweiz wohl unendlich weit entfernt.
Damit wären wir in Berlin angekommen, bei einer Bundespolitik, die so ein System IMHO maßgeblich mitfinanzieren sollte.
DB oft schwerfällig und nicht zeitgemäß
Holger2, Montag, 18.08.2014, 00:12 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
Hi,
mein Eindruck ist auch, dass die Bahn derzeit viel Kredit verspielt, da sie einfach sehr starr und unbeweglich auf die heutigen Anforderungen reagiert.
Hier einige Punkte:
- Die Sitze in der 2. Klasse sind gar nicht so viel breiter, als beim Fernbus. Ist auch gar nicht möglich, da ein ICE eben nur 20cm breiter ist. Aber das ist m.E. gar nicht erforderlich, weil viele Menschen darauf eben gar nicht so viel Wert legen.
- Vollkommen selbstverständlich sind heute freie Sitzplatzreservierung und kostenlos WiFi on board. Bei der Bahn leider nicht - selbst wenn ich eine Fahrkarte mit Zugbindung habe, die sowieso nur in dem einen Zug gilt.
- Bei inkludierter und erforderlicher Platzreservierung könnte man den Zug viel gleichmäßiger auslasten und es kommt nicht so oft zu diesen überfüllten Bereichen in Zugmitte, während der Zug am Ende überhaupt nicht ausgelastet ist. Auch könnte man die Zuglängen viel besser optimieren, bspw. ist eine ICE - Doppeltraktion zwischen Stuttgart und München längst nicht an jedem Tag erforderlich.
- Natürlich ist freie Zug- und Platzwahl ein großer Vorteil bei der Bahn, jedoch berichten die Negativschlagzeilen in der Presse sehr oft von überfüllten und zwangsgeräumten Zügen. Viele Fahrgäste loben zwar die Flexibilität, aber wenn sie dann über mehrere Stunden stehen müssen, sind sie am Ende doch genervt und das negative Erlebnis überwiegt.
- Bei der heutigen Webtechnik kann man obligatorische Reservierung so gestalten, dass eine Platzwahl bis wenige Sekunden vor Abfahrt des Zuges möglich ist. Die Bahn kann dann bei Störungen ihre Fahrgäste auch schon im Zug viel zielgerichteter ansprechen, da sie ja weiß, wer wohin möchte und wo derjenige sitzt ("Entschuldigung, Sie wollen nach Bielefeld? - Leider hält unser Zug dort ausnahmsweise nicht, aber ich habe hier Ihre Ersatzverbindung / Ihren Taxigutschein für Sie"). So muss man dann nicht betroffene Fahrgäste nicht mit nicht erforderlicher Negativinformation überfrachten. Und das Problem mit Mehrfachnutzung von Teilstrecken entfällt auch.
- Viel intensiver müsste die Betreuung der Fahrgäste sein. Es kann nicht sein, dass ein Fernbahnhof bei verspäteter Ankunft nicht mehr besetzt ist und der Fahrgast selber schauen muss, wie er weiterkommt.
Fernbusse haben es hier leichter, da sie nur Punkt - zu - Punkt - Verbindungen anbieten und das Betreuungsverhältnis Busfahrer / Anzahl Kunden günstiger ist.
- Das Personal und auch das Management reagiert oft immer noch nicht serviceorientiert genug, sondern agiert eher wie in einem Staatsapparat. Selber habe ich erlebt, dass mein ICE von Stuttgart statt nach München wegen Störung über Donauwörth nach Ingolstadt umgeleitet wurde - das Personal ist in Donauwörth einfach ausgestiegen und hat auf die Ablösung gewartet, ohne die Fahrgäste auch nur zu informieren. Das geht gar nicht.
Die Erstellung der Fahrpläne ist viel zu schwerfällig. Heute müssen Fahrpläne für optimale Verbindungen etwa 5 Jahre im Voraus eingereicht werden, da war die DDR flexibler.
Vielleicht sollte der Bereich DB Fernzug in mehrere eigenverantwortliche Divisionen aufgesplittet werden, um etwas mehr Wettbewerb zu schaffen. Warum nicht eine eigenständige "ICE München - Hamburg - GmbH".
Holger
DB oft schwerfällig und nicht zeitgemäß - und noch etwas
Holger2, Montag, 18.08.2014, 00:35 (vor 4285 Tagen) @ Holger2
...
- Die Bahn hat wenige geeignete Angebote für Paare und Gruppen. Häufig ist die Fahrt mit dem Auto schon ab zwei Personen günstiger. Warum kann die Fernbahn nicht Angebote ähnlich der vielen Ländertickets anbieten, bei denen die 2. - 5. Person nur wenig Aufpreis zahlt. Das wäre die geeignete Antwort auf das Auto, das immer noch Hauptkonkurrent ist.
- In diesem Zusammenhang verstehe ich auch nicht, warum Senioren verbilligte BahnCards bekommen und álleinreisende Kinder den halben Preis zahlen. Denn diese Gruppen sind meist auf die Bahn angewiesen und müssen nicht erst gezielt beworben werden.
- Warum nicht für besonders bedeutende Kunden "Hons" - Services anbieten, wie es ja schon zumindest in Ansätzen passiert. Idee: Wenn ein Bahn.Comfort-Kunde in einem Zug nicht buchen kann, weil die 2. Klasse ausreserviert ist, bekommt er ein Upgrade für die 1. Klasse. Oder: Fahrgäste mit besonders vielen Punkten werden bei Fernfahrten auf Wunsch unentgeltlich mit dem Taxi zuhause/im Büro abgeholt. Oder: Wirklich abgetrennte Bereiche für Bahn.Comfort - Kunden in den Zügen. Oder: Gepäckträger - Service und kostenloser Parkservice für VIPs.
...
DB oft schwerfällig und nicht zeitgemäß - und noch etwas
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.08.2014, 09:32 (vor 4285 Tagen) @ Holger2
- Die Sitze in der 2. Klasse sind gar nicht so viel breiter, als beim Fernbus. Ist auch gar nicht möglich, da ein ICE eben nur 20cm breiter ist. Aber das ist m.E. gar nicht erforderlich, weil viele Menschen darauf eben gar nicht so viel Wert legen.
Angenommen, es sind 20 cm Unterschied, der Gang sei gleich breit, macht das 5 cm mehr pro Sitz. Das merkt man schon!
- Vollkommen selbstverständlich sind heute freie Sitzplatzreservierung und kostenlos WiFi on board. Bei der Bahn leider nicht - selbst wenn ich eine Fahrkarte mit Zugbindung habe, die sowieso nur in dem einen Zug gilt.
Ich mag keine Sitzplatzreservierungen. Ich setze mich lieber da hin, wo mir die Mitreisenden eher gefallen, als eine Reservierung mitten in einem Kegelclub zu haben, und mich wegen Pflichtreservierungen nirgends anders hinsetzen zu können.
- Bei inkludierter und erforderlicher Platzreservierung könnte man den Zug viel gleichmäßiger auslasten und es kommt nicht so oft zu diesen überfüllten Bereichen in Zugmitte, während der Zug am Ende überhaupt nicht ausgelastet ist.
PSSST! Bist Du wohl ruhig? Sei doch froh, daß es nicht allzuviele gibt, die das wissen. So hat man wenigstens eine Chance auf freie Plätze. ;-)
- Natürlich ist freie Zug- und Platzwahl ein großer Vorteil bei der Bahn, jedoch berichten die Negativschlagzeilen in der Presse sehr oft von überfüllten und zwangsgeräumten Zügen. Viele Fahrgäste loben zwar die Flexibilität, aber wenn sie dann über mehrere Stunden stehen müssen, sind sie am Ende doch genervt und das negative Erlebnis überwiegt.
Flexibel sein und Sitzplatzgarantie schließen einander halt aus. da gibt es keine wirkliche Lösung, die beides ohne Abstriche vereinen könnte.
- Bei der heutigen Webtechnik kann man obligatorische Reservierung so gestalten, dass eine Platzwahl bis wenige Sekunden vor Abfahrt des Zuges möglich ist. Die Bahn kann dann bei Störungen ihre Fahrgäste auch schon im Zug viel zielgerichteter ansprechen, da sie ja weiß, wer wohin möchte und wo derjenige sitzt ("Entschuldigung, Sie wollen nach Bielefeld? - Leider hält unser Zug dort ausnahmsweise nicht, aber ich habe hier Ihre Ersatzverbindung / Ihren Taxigutschein für Sie"). So muss man dann nicht betroffene Fahrgäste nicht mit nicht erforderlicher Negativinformation überfrachten. Und das Problem mit Mehrfachnutzung von Teilstrecken entfällt auch.
Die Verbindung von kurzfristiger Reservierung zum Zug der in der nichtexistenten Stadt nicht hält, war jetzt eben fr mich nicht erkennbar.
- Viel intensiver müsste die Betreuung der Fahrgäste sein. Es kann nicht sein, dass ein Fernbahnhof bei verspäteter Ankunft nicht mehr besetzt ist und der Fahrgast selber schauen muss, wie er weiterkommt.
Das ist richtig.
Fernbusse haben es hier leichter, da sie nur Punkt - zu - Punkt - Verbindungen anbieten und das Betreuungsverhältnis Busfahrer / Anzahl Kunden günstiger ist.
Bei Fernbussen weiß man, daß es keinen Service an den Stationen gibt. Da erwartet man nicht mehr als eine Bordsteinkante mit Haltestellenschild.
- Das Personal und auch das Management reagiert oft immer noch nicht serviceorientiert genug, sondern agiert eher wie in einem Staatsapparat. Selber habe ich erlebt, dass mein ICE von Stuttgart statt nach München wegen Störung über Donauwörth nach Ingolstadt umgeleitet wurde - das Personal ist in Donauwörth einfach ausgestiegen und hat auf die Ablösung gewartet, ohne die Fahrgäste auch nur zu informieren. Das geht gar nicht.
Das ist aber der Fhrungsetage anzulasten. Wer mit "Mystery Customers" ein Arbeitsklima schafft, in dem die Angestellten aus Angst um den eigenen Job lieber strengstens nach Vorschrift handeln als serviceorientiert, kann nichts anderes erwarten.
Vielleicht sollte der Bereich DB Fernzug in mehrere eigenverantwortliche Divisionen aufgesplittet werden, um etwas mehr Wettbewerb zu schaffen. Warum nicht eine eigenständige "ICE München - Hamburg - GmbH".
Die DB ist jetzt schon zu sehr aufgesplittet. Es klappt heute schon nicht mehr, daß die Informationen meinetwegen von DB Regio (RE0815), DB Netz (Im Bahnhof A-Stadt auf Gleis 9,5) und DB Station und Service ("Meine Damen und Herren, auf Gleis 9,5 fährt ein...") ordentlich zusammenarbeiten. Wenn jetzt jeder Zug 'ne eigene Ich-AG ist, ist das Chaos doch perfekt.
- Die Bahn hat wenige geeignete Angebote für Paare und Gruppen. Häufig ist die Fahrt mit dem Auto schon ab zwei Personen günstiger. Warum kann die Fernbahn nicht Angebote ähnlich der vielen Ländertickets anbieten, bei denen die 2. - 5. Person nur wenig Aufpreis zahlt. Das wäre die geeignete Antwort auf das Auto, das immer noch Hauptkonkurrent ist.
Fährt beim Sparpreis nicht die zweite Person günstiger mit? Ich erinnere mich, daß es, als ich (BC 25) mit einem Kumpel (BC 50) unterwegs war, günstiger war, daß ich die Fahrkarte als Sparpreis mit BC-Rabatt gekauft habe und ihn als Mitfahrer gebucht habe, als wenn er einen Normalpreis mit BC 50 gebucht hätte.
- In diesem Zusammenhang verstehe ich auch nicht, warum Senioren verbilligte BahnCards bekommen und álleinreisende Kinder den halben Preis zahlen. Denn diese Gruppen sind meist auf die Bahn angewiesen und müssen nicht erst gezielt beworben werden.
Weil diese Gruppen meist weniger Geld haben. (Wobei die Rentner von heute noch verhältnismäßig gut dran sind. Als Rentner von morgen will ich nicht dran denken, wie es dann bei mir aussieht.
- Warum nicht für besonders bedeutende Kunden "Hons" - Services anbieten, wie es ja schon zumindest in Ansätzen passiert. Idee: Wenn ein Bahn.Comfort-Kunde in einem Zug nicht buchen kann, weil die 2. Klasse ausreserviert ist, bekommt er ein Upgrade für die 1. Klasse. Oder: Fahrgäste mit besonders vielen Punkten werden bei Fernfahrten auf Wunsch unentgeltlich mit dem Taxi zuhause/im Büro abgeholt. Oder: Wirklich abgetrennte Bereiche für Bahn.Comfort - Kunden in den Zügen. Oder: Gepäckträger - Service und kostenloser Parkservice für VIPs.
Bloß nicht. Dieses Zucker-in-den-Arsch-Blasen nervt mich schon im Luftverkehr. Wenn da die Schlipsfuzzis und Businesskasper von vorne und hinten betüddelt werden, könnte ich teilweise echt im Vollstrahl kotzen. (An dieser Stelle wird der vor sich hin tobende Autor ausgeblendet und Vogelgezwitscher eingespielt. Tschilp.)
Deine Vorschläge nur sehr bedingt gutheißende Grüße
der Colaholiker
BahnCard Senioren und Kinder
RhBDirk, Montag, 18.08.2014, 09:49 (vor 4285 Tagen) @ Holger2
- In diesem Zusammenhang verstehe ich auch nicht, warum Senioren verbilligte BahnCards bekommen und álleinreisende Kinder den halben Preis zahlen. Denn diese Gruppen sind meist auf die Bahn angewiesen und müssen nicht erst gezielt beworben werden.
Die Senioren bekommen zwar vergünstigte BahnCards, zahlen aber dann ebenso den BahnCard rabattierten Preis.
http://www.bahn.de/p/view/bahncard/ueberblick/bahncard25.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001...
http://www.bahn.de/p/view/bahncard/ueberblick/bahncard50.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001...
Gleiches auch für Kinder ab 6 Jahren - die bekommen eine BC25 bis zum 18. Lebensjahr für einmalig 10€, danach (als Schüler und Student bis einschl 26 Jahren) haben sie die Möglichkeit auf die vergünstigten Versionen.
http://www.bahn.de/p/view/bahncard/ueberblick/jugendbahncard25.shtml?dbkanal_007=L01_S0...
DB oft schwerfällig und nicht zeitgemäß
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 18.08.2014, 17:25 (vor 4284 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von JeDi, Montag, 18.08.2014, 17:26
- Vollkommen selbstverständlich sind heute freie Sitzplatzreservierung und kostenlos WiFi on board. Bei der Bahn leider nicht - selbst wenn ich eine Fahrkarte mit Zugbindung habe, die sowieso nur in dem einen Zug gilt.
Und bei welchem Bus habe ich eine Sitzplatzreservierung inklusive? Kurzrecherche: Bei city2city. Beim ADAC gibts die immerhin gegen Aufpreis (2 EUR), bei allen anderen ist keine Reservierung möglich. Wenn du andere Informationen hast: her damit!
--
Weg mit dem 4744!
Selektive Wahrnehmung?
GUM, Montag, 18.08.2014, 09:25 (vor 4285 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von GUM, Montag, 18.08.2014, 09:26
Sitze gerade im Flixbus von Dresden nach Hamburg, wobei ich nur von Leipzig bis Braunschweig an Bord bin.
Die Sitze sind schon mal bequemer als im gestrigen IC-Mod Avmz. WLAN gibt es obendrein und zwar kostenlos.
Die Fahrzeit zwischen Leipzig und Braunschweig soll zwei Stunden und fünfzig Minuten betragen.
Bisher läuft alles problemlos. Das wird eine Herausforderung für die Bahn.
Hier ein Bild:
Danke für das Bild, sieht wirklich interessant aus.
Ich frage mich nur, wie die minimale Breite der Sitze im Bus und der fehlende Fußraum als "bequemer als im Avmz" bezeichnet werden können?
Mir fällt das Stichwort selektive Wahrnehmung ein, denn die "Flixbus-Sitze" haben sicherlich keinen auf ein Abteil umgerechneten Sitzabstand von 1,00 Meter oder mehr.
Das "schief gestellte" Knie, das im Bild zu sehen ist, ist im Avmz nicht notwendig...
... und ein eindeutiges Indiz auf minimalen Fußraum.
:-)
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Selektive Wahrnehmung?
rheinbahn95, Düsseldorf, Montag, 18.08.2014, 12:42 (vor 4284 Tagen) @ GUM
Hier ein Bild:
Das "schief gestellte" Knie, das im Bild zu sehen ist, ist im Avmz nicht notwendig...... und ein eindeutiges Indiz auf minimalen Fußraum.
:-)
Und jetzt gehen wir vom Normalfall aus, dass ein Gast links von ihm sitzt. Dann ist mit dem "schief gestellten" Knie auch nichts mehr und dann würde es heißen, so dies bei der ersten Fahrt mit einem Fernbus passiert: "Die Beinfreiheit in den Bussen ist eine Frechheit, ich konnte meine Beine nur streng nach vorne ausrichten und nicht nach Links...." Und so schnell zeigt sich, dass eine Erfahrung nicht für alle sprechen kann. alle "Teilzeit"-Bahnfahrer sprechen von immensen Verspätungen. Ich fahre jeden Morgen mit der S-Bahn zur Schule und kann davon nichts berichten, auch bei meinem Deutschland-Pass habe ich momentan eine durchschnittliche Verspätung von nur 5 Minuten pro Zug, was wenig ist, wenn man bedenkt, dass da zweimal +60 durch Suizid dabei ist.
Ein anderes Beispiel: kaufe ich mir einen Laptop neu im Geschäft und funktioniert der richtig gut beim ersten Versuch, so würde ich ihn bei Amazon 5 Sterne geben. Funktioniert er danach garnicht mehr so gut, bin ich trotzdem von ihm genervt.
Funktioniert er hingegen beim ersten mal schlecht, gibt es nur einen Stern und Kritik, auch wenn er danach tausend mal besser läuft.
Das ganze mal so als Denkanstoß und euch damit mich einen schönen Tag
Gruß Niklas
Danke für den 5 Sterne Beitrag!
GUM, Montag, 18.08.2014, 12:55 (vor 4284 Tagen) @ rheinbahn95
Dein Beitrag funktioniert richtig gut und ist (hoffentlich) ein Anstoß zum Nachdenken.
Grüße GUM
--
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Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Busse sind zudem umweltfreundlicher! mäßiger Sitzkomfort DB
ktmb, Montag, 18.08.2014, 12:55 (vor 4284 Tagen) @ rheinbahn95
bearbeitet von ktmb, Montag, 18.08.2014, 12:56
Scheinbar ist der Bus wirklich umweltfreundlicher, was nicht verwunderlich ist, fährt er doch nur 100 km/h.
http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-kurz-0...
Die Perspektive täuscht. Der Mitreisende hat geschlafen und hat sich wohl etwas quer in sein Miniabteil hineingelegt. Ich fand den Sitzabstand mehr als ausreichend. Es hat sich halt gut ergeben und da habe ich halt einmal den Bus genutzt. Die Firma Flixbus hat ein sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen. Werde nach wie vor der Bahn treu bleiben. Die DB-Bahn wäre aber gut beraten, die Konkurrenz ernst zu nehmen. Bezüglich Sitzqualität fand ich die Sitze im Bus wirklich besser. Da hat die DB-Bahn mit den Kunstlederhartschalensitzen in der 1. Klasse eine Fehlentscheidung gegen Komfort getroffen. Leider! Und ein bisschen Internet kann man auch unterwegs durchaus gebrauchen. Wenn es die Niederländer in ihren Reko-Fahrzeugen, die nur 140 km/h fahren, schon hinbekommen, sollte das die beste Bahn der Welt doch auch hinbekommen.
Busse sind zudem umweltfreundlicher! mäßiger Sitzkomfort DB
rheinbahn95, Düsseldorf, Montag, 18.08.2014, 13:10 (vor 4284 Tagen) @ ktmb
Scheinbar ist der Bus wirklich umweltfreundlicher, was nicht verwunderlich ist, fährt er doch nur 100 km/h.
http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-kurz-0...
Strom kann aus erneuerbaren Energien hergestellt werden, was Deutschland ja mittlerweile versucht zu 100% zu realisieren. Natürlich sollte dafür jedoch sämtlicher Schienenverkehr elektronisch laufen. Wäre der Bus wirklich so umweltfreundlich, dann sollte es zumindest ein hybrider, mindestens, denn immerhin verursacht das Verbrennen von Nichterneuerungen Ernergien Kohlenstoffdioxid und andere Treibhausgase, welche beim besten Willen nicht energiefreundlich sind. Sollte also nicht in Zukunft ein 100% elektrisch angetriebener Bus gebaut werden, so wird die Bahn doch in Zukunft das umweltfreundlichste Beförderungsmittel Bleiben.
Und ein bisschen Internet kann man auch unterwegs durchaus gebrauchen. Wenn es die Niederländer in ihren Reko-Fahrzeugen, die nur > > 140 km/h fahren, schon hinbekommen, sollte das die beste Bahn der Welt doch auch hinbekommen
je langsamer ein Zug, desto einfacher ist es Internet für diesen bereitzustellen, die Bahn schafft es auch bei 300 km/h, das ist schon schwieriger, denn wenn ich mit 4-7 km/h zu Fuß in der Stadt unterwegs bin, verliere ich ja unter normalen Umständen nicht das Netz. Fahre ich mit dem Auto mit 250 nachts durch die Fußgängerzone, so kann das schon eher passieren.
Und das größte Problem einer Bahn, besonders der in Deutschland ist und bleibt das Gebirge.....Berge, auch schon kleinere wir im Mittelgebirge (Wann wird ein Hügel eigentlich offiziell zum Berg? :o ) verursachen Funklöcher, dieses Problem haben die Niederländer nicht, da sie kaum Erhebungen haben und in den Bananenzügen dort gibt es auch kein funktionierendes Internet (Stand: Juli 2014 auf meiner selbst erlebten Fahrt zwischen Utrecht und Rotterdam, keine kleinen Städte).
Und auch wenn man vom tollen HGV in Frankreich spricht, so sollte man auch dort bedenken, dass deren Land doch sehr flach ist und sie zusätzlich ein Primatstadtsystem vorweisen, all solche Sachen sollte man bedenken.
Und anschließend....wer ist für Internet zuständig....die mobilfunkanbieter, allen voran die Telekom.....oder hattest du schon mal die Chance über Bahn-mobil zu telefonieren und dein Handy einzuwählen?
Nur noch nebenbei, das alles ist nicht gegen dich gerichtet, sondern vielmehr als genereller Denkanstoß, wobei definitiv nicht alles richtig sein muss und ganz klar auch nicht ist, da es nur meine Meinung ist.
Gruß Niklas
Busse sind zudem umweltfreundlicher! mäßiger Sitzkomfort DB
ktmb, Montag, 18.08.2014, 13:15 (vor 4284 Tagen) @ rheinbahn95
Auch ein Bus von Tesla wird kommen. :)
O-Busse wurden fast überall eingemottet
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Montag, 18.08.2014, 16:08 (vor 4284 Tagen) @ ktmb
Die waren mal umweltfreundlich, was aber in den 1950ern und 1960ern niemanden interessiert hat.
O-Busse wurden fast überall eingemottet
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 18.08.2014, 16:27 (vor 4284 Tagen) @ kimba2k
Die waren mal umweltfreundlich, was aber in den 1950ern und 1960ern niemanden interessiert hat.
O-Busse sind m.M. die peinlichste Erfindung aller Zeiten. Wenn man schon spurgebunden fahren muss, dann kann man das auch gleich spurgeführt tun mit Schienen als Tram.
Welchen Sinn ein Bus mit Oberleitung haben soll, leuchtet mir nicht ein, zumal es inzwischen elektr. Motoren mit Wasserstoff gibt.
Als ich in Salzburg zum ersten mal einen O-Bus gesehen habe, bekamm ich einen Lachkrampf. Die können sich dort wohl keine Schienen leisten? ;)
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
O-Busse gibt es fast überall.
ktmb, Montag, 18.08.2014, 16:28 (vor 4284 Tagen) @ 218 466-1
Habe selbst in Dushanbe welche gesehen.
Grüße
Naja 3 Betriebe in D sind FAST überall
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Montag, 18.08.2014, 16:48 (vor 4284 Tagen) @ ktmb
O-Busse wurden fast überall eingemottet
ICE3 Fan, Montag, 18.08.2014, 16:46 (vor 4284 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von ICE3 Fan, Montag, 18.08.2014, 16:46
Ich mag sie auch nicht,
aber einen Vorteil haben sie:
Sie können ausweichen!
Wie oft man hört, dass eine Tram ausfällt weil die Schienen blockiert sind. Die O-Busse können ausweichen, Straßenbahnen nicht.
--
Mfg. ICE3 Fan (Lukas)
Sie können auch Steigungen fahren, die ein Tram nicht kann
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Montag, 18.08.2014, 16:51 (vor 4284 Tagen) @ ICE3 Fan
- kein Text -
Und die Infrastrukturkosten sind niedriger
heineken, Montag, 18.08.2014, 16:58 (vor 4284 Tagen) @ kimba2k
… als bei Straßen-/Stadtbahnen. D.h. bis zur einer bestimmten Anzahl an täglichen Fahrgästen fährt man auch langfristig besser mit dem O-Bus als Verkehrsbetrieb /Aufgabenträger.
Kritisch wird es dann, wenn wie bspw. in Luzern die O-Busse immer länger werden, weil die Fahrgastnachfrage ständig steigt.
Dann ist rein rechnerisch irgendwann das Tram günstiger.
Nur stehen, wie zuletzt in Darmstadt passiert, in der NKU dann die Höhe der Ersatzinvestitionen ggü. dem Bestandsbetrieb dagegen (in Darmstadt ging es um den tlw. Ersatz von Busverkehren (kein O-Bus) durch eine neue Tramlinie). Dumm gelaufen.
O-Busse // IC-Bus nach London
ALR997, Montag, 18.08.2014, 16:59 (vor 4284 Tagen) @ kimba2k
Die waren mal umweltfreundlich, was aber in den 1950ern und 1960ern niemanden interessiert hat.
Und heute haben wir nicht mehr die 50er oder 60er. Heute sollte ein innerstädtisches Verkehrsnetz (wir kommen gerade leicht vom Thema ab) darauf ausgelegt sein, den Autoverkehr (bzw. generell den Verkehr) zu reduzieren. Da ist das Konzept in den Niederlanden und im Raum Münster sehr sinnvoll, an den Zulauf-Autobahnen P+R-Plätze einzurichten und von dort aus Bustransporte anzubieten. Und da könnte man dann beispielsweise auch O-Busse (auf einer separaten Busspur) einsetzen. Als Vorschlag für Städte wie Wuppertal oder Wiesbaden, die keine Stadtbahn haben, aber dafür eine extrem hohe Autobelastung.
Hier sind O-Busse ein sinnvoller Anfang. Gleichzeitig sind sie eine durchaus interessante Alternative zu Straßenbahn. In Hamburg, Aachen und Kiel wurde der Traum von einer Straßenbahn vorerst beerdigt und dennoch braucht man viel Kapazität, ob zur Uni, zur Schule oder einfach Arbeitspendler. Dann kann man die Hauptlinien durchaus mit Oberleitung führen und dafür Doppelgelenkbusse einsetzen.
So viel dazu.
---
Übrigens habe ich auf DSO gelesen, dass die DB angeblich ihren IC-Bus nach London verlängern möchte.
Wobei man jetzt mal über den Wahrheitsgehalt diskutieren kann, denn was auf DSO steht wurde aus einem anderen Forum übernommen (busliniensuche), die das aus einem niederländischen Forum wissen.
De IC bus Düsseldorf-Eindhoven-Antwerpen begint langzaam aan te lopen. De bezettingsgraad loopt al op en gaat al aardig richting kostendekkend. Positief dus.
DB is zo positief dat er uitbreiding in het verschiet ligt.
Ich übersetze das mal ganz frei: Der Busverkehr zwischen Düsseldorf und Antwerpen scheint gut zu laufen, und "richting kostendekkend" sollte wohl ziemlich verständlich zu sein.
Es sei zudem eine Ausweitung geplant.
Miv zondag 22 september (datum even uit mijn hoofd):
Düsseldorf-Roermond-Brussel
Voor deze uitbreiding komen er twee bussen bij. Exploitatie ook vanuit Eindhoven. Aantal ritten per dag weet ik niet, evenmin als reistijden.
Miv zondag 5 oktober (datum even uit mijn hoofd):
Uitbreiding huidige IC bus met 2 ritten per week per richting van Antwerpen naar Londen!!!
Zum 22. September (hier steht Sonntag) aber der 22.9. ist ein Montag, soll ein Bus Düsseldorf - Roermond - Brüssel bedienen, also unter Anderem ein Teilstück, das im Nahverkehr durch den VRR wohl eher begraben werden kann.
Zum 5. Oktober soll dann tatsächlich 2 x pro Woche eine Durchbindung von Antwerpen nach London erfolgen.
Wat ik begrepen heb dat dit 2 keer per week gaat gebeuren. In elk geval op vrijdagavond.
De rit die nu tot Eindhoven rijdt, gaat na een pauze voor de chauffeur door naar Antwerpen en Londen. Reis via de Kanaaltunnel. Aankomst Londen zaterdagochtend 06 uur.
Eine dieser Fahrten soll definitiv am Freitagabend stattfinden.
Angeblich sollen Fahrten, die in Eindhoven enden, nach einer Pause über Antwerpen bis London fahren. Als Übernachtfahrt soll die Ankunft gegen 6 Uhr am Samstag liegen.
Vertrek Londen zaterdagavond 22 uur en dan via Antwerpen terug naar Eindhoven (aansluitend door Düsseldorf weet ik ff niet). Aankomsttijden mij onbekend.
Die Rückfahrt soll dann von Samstag auf Sonntag (Abfahrt 22 Uhr) stattfinden.
Die Quelle ist dieser Link.
Ich bitte die Niederländer oder sprachlich begabteren als mich, etwaige Fehler zu korrigieren, da das Ganze nur sehr mäßig übersetzt ist.
Egal ob die Meldung nun stimmt oder nicht, kann sie durchaus zu Diskussionen anregen.
Wollte die DB-Bahn nicht einmal nach London mit dem ICE? owt
ktmb, Montag, 18.08.2014, 17:02 (vor 4284 Tagen) @ ALR997
- kein Text -
Ist richtig übersetzt ...
JanZ, HB, Montag, 18.08.2014, 17:21 (vor 4284 Tagen) @ ALR997
... aber hat der Forist auch gesagt, woher er die Info hat?
Wuppertal hat O-Busse 1972 und die Tram 1987 abgeschafft
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Montag, 18.08.2014, 18:10 (vor 4284 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von kimba2k, Montag, 18.08.2014, 18:12
Wir hatten mal beides, ist aber alles dem Dieselwahn zum Opfer gefallen.
Wuppertal hat O-Busse 1972 und die Tram 1987 abgeschafft
Markus-P, Montag, 18.08.2014, 18:25 (vor 4284 Tagen) @ kimba2k
Wir hatten mal beides, ist aber alles dem Dieselwahn zum Opfer gefallen.
Dafür habt ihr die Schwebebahn, geht wohl als U-Bahn Ersatz durch und ein paar Meter O-Bus gibt es doch auch noch.
Ich möchte nicht zu sehr zubeißen.....
GUM, Montag, 18.08.2014, 16:42 (vor 4284 Tagen) @ ktmb
Auch ein Bus von Tesla wird kommen. :)
Aber ich glaube, dieser Bus wird 20 Plätze haben und auf dem Rest der Doppelstock-Busfläche riesige Batterien haben.
Übrigens hat die Autoindustrie auch hier wieder einen Rückstand von mehr als einem halben Jahrhundert.
Erinnere Dich doch mal an die ETA515/815, die Akkutriebwagen waren :-)
Sehen im HO-Modell sehr gut aus, die Batterie befindet sich im Modell aber nicht Unterflur. Wozu gibtÄs einen Trafo.
Mal aber ernsthaft zurück zum Autoverkehr: Ich sehe das Elektroauto allenfalls als schwarzes Loch für Forschungsgelder und sonstige Subventionen. Eher wird wohl das südamerikanische Modell gewählt werden mit Zuckerrohr-Biotreibstoffen.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Zur Umweltbelastung
heineken, Montag, 18.08.2014, 15:30 (vor 4284 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von heineken, Montag, 18.08.2014, 15:30
… man sollte vlt. nicht Bustouristikverkehr (!) mit 70% Auslastung (!) vergleichen mit SPFV mit 40% (IC) resp. 48% (ICE) Auslastung!
Ich würde mal eher abwarten, wenn frühestens im nächsten Jahr die ersten Studien anhand dann vorliegender erster Real-Daten des Fernbusverkehrs vorliegen.
Machen wir uns nichts vor: Einen IC mit fünfzig PAX auch nur 100 km durchs Land fahren zu lassen, ist nicht weniger umweltschädlich (von wg. dieses dauernden Gefasels von »umweltfreundlich« immer) als dieselbe Menge PAX im Fernbus zu befördern. Eher im Gegenteil.
Nur: Was folgt daraus? Umsteigezwang im öffentlichen Fernverkehr und damit Beschränkung der Bahn nur noch auf aufkommensstarke Relationen und /oder Fahrzeitlagen?
Auf diese Diskussion, die so nie in diesem Land geführt werden wird, wäre ich gespannt …
Was den »Tesla-Bus« angeht: Finde *ich* ja richtig geil, diese Aussicht. Einfach, weil ich mir den Tesla Roadster leider weder leisten kann noch will. Anderereits bin ich da dann auch mal auf die Gesamtrechnung gespannt, von wg. inkl. grauer Energie und Infrastrukturkosten.
Die Deutsche Bahn spürt den Wettbewerb ... NZZ, 21.08.2014
ktmb, Donnerstag, 21.08.2014, 10:24 (vor 4282 Tagen) @ ktmb
Link nur für Abonnenten...
Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 21.08.2014, 10:48 (vor 4282 Tagen) @ ktmb
- kein Text -
Link nur für Abonnenten...
ktmb, Donnerstag, 21.08.2014, 10:51 (vor 4282 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von ktmb, Donnerstag, 21.08.2014, 10:55
Bei mir funktioniert er. Muss dann wohl ein Abonnent sein. :)
Dann müssen wir halt noch warten.
2ter Versuch
ktmb, Donnerstag, 21.08.2014, 11:11 (vor 4282 Tagen) @ ktmb
Die DB spürt den Wettbewerb in der Kasse, NZZ, 21.8., S. 56.
ktmb, Donnerstag, 21.08.2014, 18:16 (vor 4281 Tagen) @ ktmb
Jetzt ist er frei verfügbar:
http://www.nzz.ch/mehr/auto/die-deutsche-bahn-spuert-den-wettbewerb-in-der-kasse-1.1836...
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