Meine Erfahrungen mit dem Deutschland-Pass (Reiseberichte)

Philipp, Sonntag, 10.08.2014, 08:28 (vor 4290 Tagen)

Guten morgen zusammen,

nachdem ich bereits einige Zeit hier mitgelesen habe, habe ich mir gedacht ich melde mich auch an und bringe mich auch ein.

Da ich den letzten Monat an den Wochenenden mit dem Deutschland-Pass in der 1. Klasse unterwegs war, möchte ich euch gerne hiervon berichten.

Angefangen hat alles mit dem Kauf des Passes in der 1. Klassen, obwohl ich noch nicht ganz 27 Jahre alt bin. Ich hätte gedacht, das es nach den anfänglichen Informationen es hier zu Problemen kommt, aber es hat alles ohne Probleme geklappt.

Bei meinen Fahrten hatte ich keine Großen Verspätungen oder andere Probleme. Auch bei Fahrten im Ausland, bei denen ich teilweise Fahrkarten ab dem Grenztarifpunkt hatte, gab es keine Probleme.

Hier ein Link zu meinen Berichten: www.reiseberiche.blogspot.de

Viele Grüße

Philipp

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Meine Reiseberichte: www.philippreiseberichte.blogspot.com

Wie ist es denn dazu gekommen? :)

Jon4s94, Sonntag, 10.08.2014, 09:06 (vor 4290 Tagen) @ Philipp

Das du im Rj eine Führerstandsmitfahrt machen durftest?

Wie ist es denn dazu gekommen? :)

Philipp, Sonntag, 10.08.2014, 09:23 (vor 4290 Tagen) @ Jon4s94

In München am Bahnsteig stand die Tür offen und ich dachte ich Frage einfach mal, weil mehr als ein Nein konnte ja nicht kommen und es hat geklappt.

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Wie ist es denn dazu gekommen? :)

musty97, Sonntag, 10.08.2014, 09:57 (vor 4290 Tagen) @ Philipp

Nimm bitte das Datum der Mitfahrt raus..das kann den TF den Job kosten

Willkommen! Aber ein großes "Aber"

Blaschke, Sonntag, 10.08.2014, 10:02 (vor 4290 Tagen) @ Philipp
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 10.08.2014, 10:02

Hallöchen!

Ein herzliches Willkommen!


Ist das fehlende "t" bei "Reiseberichte" Absicht? ;-)


Ich würde ansonsten über solche Führerstandsmitfahrten nicht berichten! Es ist mit Sicherheit nun mal nicht erlaubt - was nicht heißt, dass man solche Gelegenheiten nicht mal nutzen kann/soll/darf. Nur sollte man das - leider - besser stillschweigend tun. Denn es läßt sich ja durchaus herausfinden, mit welchem Zug zu gefahren bist. Und dann droht dem Lokführer, der es nett gemeint hat, durchaus Ärger, wenn das wieder der falsche ließt oder ihm zugetragen wird.

Insofern bitte möglichst über solche Gelegenheiten nicht großartig berichten und auch keine Fotos einstellen, die zu viel Rückschlüsse zulassen auf den benutzten Zug!

Manche Dinge genießt man still und schweigt drüber...

Schöne Grüße und ansonsten weiterhin gute Fahrt


jörg

Willkommen! Aber ein großes "Aber"

Thomas, Sonntag, 10.08.2014, 10:10 (vor 4290 Tagen) @ Blaschke

...gerade weil es auch gute Gründe gibt, dass dies grundsätzlich verboten ist.

Wie ist es denn dazu gekommen? :)

Philipp, Sonntag, 10.08.2014, 10:16 (vor 4290 Tagen) @ musty97

An das Datum habe ich garnicht gedacht, habe extra die Zugnummer weggelassen. Das Datum ist jetzt aber auch raus.

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Philipp, Sonntag, 10.08.2014, 10:20 (vor 4290 Tagen) @ Thomas

Habe den betreffenden Post raus genommen. Soweit habe ich nicht gedacht.

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Wie ist es denn dazu gekommen? :)

agw, NRW, Sonntag, 10.08.2014, 11:08 (vor 4290 Tagen) @ Philipp

An das Datum habe ich garnicht gedacht, habe extra die Zugnummer weggelassen. Das Datum ist jetzt aber auch raus.

Jetzt bin ich etwas neidisch.

Als ich mit der Goldbahncard von Muenchen nach Salzburg gefahren bin, stand die Tuer zum RJ-Steuerwagen offen. Ich fragte aus einigem Abstand den Tf, ob ich mal naeher reinschauen duerfte.
Die Antwort war sowas wie "ja klar, ich muss eh grad auf Toilette".

Sehr nett, der Kollege. Vielleicht haette das auch eine Mitfahrt werden koennen. :-)
Ich habe dann auch extra gewartet, bis der Kollege wieder kam, bevor ich gegangen bin.

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BHSH, Sonntag, 10.08.2014, 14:32 (vor 4290 Tagen) @ Philipp

Na da MÜSSTEN jetzt aber die Moderatoren eingreifen und auch den ganzen Beitrag des User hier löschen, wo darüber berichtet wird, das etwas gelöscht wurde, was nicht hätte geschrieben werden dürfen.
Ich hoffe, dass das NICHT passiert, weil ich dann ernsthaft Angst bekäme.

In was für einem Land lebe ich denn hier eigentlich? Die Schere im Kopf gehört in die DDR-Geschichte. Da wurden Eisenbahnfotografen und auch -interessenten zeitweise der Spionage und des Agententums verdächtigt. Wer eine Lok besichtigt, will sie sabotieren und wahrscheinlich eine Bombe anbringen.
Aber es passt auch in mein Bild, was ich zunehmend von den Mitarbeitern der Bahn(en) bekomme. Ein Handeln nach Vorschrift, NUR aus Angst den Job zu verlieren, kann ja wohl niemals eine Grundlage für kundenfreundliches und effektives Arbeiten sein.
Es muss doch möglich sein, dass ein Mitarbeiter ganz stolz sein Unternehmen präsentiert und sich über die Schulter schauen lässt.
Wer weiß, ob mich das Bahnfieber infiziert hätte, wenn ich als Kind nicht auf dem "Schaffnersitz" in der U-Bahn oder im Schienenbus hätte sitzen dürfen... Später gab es öfter mal offene Türen im Steuerwagen und auch im ICE. Vor 2001 könnte man ja auch im Flieger noch vorne durchs Cockpit rausschauen manchmal.

Müssen wir soviel Angst haben? Vor wem eigentlich wirklich? Vor dem Arbeitgeber?

Meine Erfahrungen mit dem Deutschland-Pass

Skater06, Sonntag, 10.08.2014, 18:34 (vor 4290 Tagen) @ Philipp

Bei meinen Fahrten hatte ich keine Großen Verspätungen oder andere Probleme.

Wo bist du denn gefahren?? Keine Probleme und Verspätungen gibt es nicht, die habe ich bei bei den meisten Fahrten, irgendwas ist immer kaputt. Ich beschwere mich nicht, ich finde es nur seltsam...

Meine Erfahrungen mit dem Deutschland-Pass

bahnerausleidenschaft, Sonntag, 10.08.2014, 18:56 (vor 4290 Tagen) @ Skater06

Er hat nicht geschrieben das er keine Verspätung hatte. Er hatte keine großen Verspätungen. Aber Ich kann dich beruhigen, bei mir gibt es auch Tage pünktlich und ohne Probleme.

Meine Erfahrungen mit dem Deutschland-Pass

Skater06, Montag, 11.08.2014, 08:03 (vor 4289 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Ja, hast recht...aber "große" verspätungen und Störungen gab es bei mir jeden zweiten Tag, oftmals so daß ich andere Ziele wählen mußte als geplant. Es lag aber wohl auch an der Hitze. Ich glaube da gibt es mehr Störungen als nur die Klimaanlage.

Meine Erfahrungen mit dem Deutschland-Pass

Jon4s94, Montag, 11.08.2014, 08:21 (vor 4289 Tagen) @ Skater06

Jap, bei mir auch... Naja nicht jeden 2ten Tag, aber in der Woche etwa 2 Tage wo alles minimum +60 ist. Vielleicht sieht er ja eine Verspätung von 1 Stunde als keine größere Verspätung an, da dies schon Standart zu sein scheint ;) Gestern, in Österreich hatte der RJ aber auch 90 Minuten Verspätung (wegen eines Personenunfall)Ich muss sagen, die Informationspolitik war genau dieselbe grottenschlechte wie ich es auch von dr DB gewohnt bin. Dann auf der Rückfahrt, fährt der RJ auch mit 30 Verspätung ab, Grud:* Da Sicherheit unsere höchstes Gebot ist, haben wir Wien Westbahnhof mit einer Verspätung von 30 Minuten verlassen* :D

Meine Erfahrungen mit dem Deutschland-Pass

bahnerausleidenschaft, Montag, 11.08.2014, 11:04 (vor 4289 Tagen) @ Jon4s94

Ich sehe jede Minute als Verspätung. Für mich ist +60 nicht normal.

Meine Erfahrungen mit dem Deutschland-Pass

Philipp, Montag, 11.08.2014, 11:35 (vor 4289 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Klar hatte ich ab und an ein paar Minuten Verspätung, aber wenn ich keinen Zeitdruck habe ist es mir relativ egal. Was anderes ist es natülich wenn ich beruflich unterwegs bin und Termine einhalten oder Anschlüsse bekommen muss. Aber im Bereich von einer Stunde war ich während des Monats nicht.

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Wie ist es denn dazu gekommen? :)

ALR997, Montag, 11.08.2014, 14:04 (vor 4289 Tagen) @ agw

Ich hab vor kurzem in Den Haag den "neuen" IC-Triebwagen fotografiert und der Lokführer meinte, wenn ich wollte könne ich ruhig vorne mitfahren. Es gäbe wohl eh nicht viel zu tun wenn man diesen Zug fährt.

Willkommen! Aber ein großes "Aber"

ALR997, Montag, 11.08.2014, 14:20 (vor 4289 Tagen) @ BHSH

In was für einem Land lebe ich denn hier eigentlich? Die Schere im Kopf gehört in die DDR-Geschichte. Da wurden Eisenbahnfotografen und auch -interessenten zeitweise der Spionage und des Agententums verdächtigt. Wer eine Lok besichtigt, will sie sabotieren und wahrscheinlich eine Bombe anbringen.

Ich bezweifle, dass da wirklich Terrorangst eine Rolle spielt - zumindest nicht mehr heutzutage. (Russland und die USA mal ausgenommen, wer Angst hat, dass man ihn bombardieren will, sollte sich vielleicht mal fragen wieso!)

Aber es passt auch in mein Bild, was ich zunehmend von den Mitarbeitern der Bahn(en) bekomme. Ein Handeln nach Vorschrift, NUR aus Angst den Job zu verlieren, kann ja wohl niemals eine Grundlage für kundenfreundliches und effektives Arbeiten sein.

Ich habe diese Bahn-Testkunden ja immer für einen Mythos gehalten und war erstaunt, dass es so etwas tatsächlich gibt. Wie man das jetzt bewerten möchte ist jedem selbst überlassen, aber wie manche Mitarbeiter die Situation beschreiben, müssen die ja manchmal Angst haben, wenn sie die Regelungen nur mal ein Stückchen weiter dehnen.
Den typischen fröhlichen Schaffner, der lächelnd mal ein Auge zudrückt, den erlebe ich kaum noch. Dafür werden Kinder des Nächtens aus dem Zug geworfen...

Es muss doch möglich sein, dass ein Mitarbeiter ganz stolz sein Unternehmen präsentiert und sich über die Schulter schauen lässt.

Bloss nicht! Emotionen bei der Arbeit sind nicht angemessen für einen Riesenkonzern wie die DBAG ;-)

Wer weiß, ob mich das Bahnfieber infiziert hätte, wenn ich als Kind nicht auf dem "Schaffnersitz" in der U-Bahn oder im Schienenbus hätte sitzen dürfen... Später gab es öfter mal offene Türen im Steuerwagen und auch im ICE. Vor 2001 könnte man ja auch im Flieger noch vorne durchs Cockpit rausschauen manchmal.

Ich glaube, das gibts heute auch noch, nur sind wir meisten hier aus dem entsprechenden Alter raus.
Vor einigen Jahren (da war ich noch einige Köpfe kleiner ;-) ) wurde ich mal im ICE nach München vorne in die Fahrerkabine gebracht und konnte dann bei der Fahrt zuschauen. Als dann das Personal wechselte gabs auf einmal Riesenkrach zwischen dem Lokführer und dem neuen Zugchef, was dem anderen Zub denn einfiele einfach Fahrgäste in die Fahrerkabine zu schicken. Ich wurde dann vor die Tür gesetzt und durfte den Weg zu meiner Familie alleine suchen.

So unterschiedlich sind da also die Reaktionen und Umgänge.

Meine Erfahrungen mit dem Deutschland-Pass

ALR997, Montag, 11.08.2014, 17:07 (vor 4289 Tagen) @ Philipp

Dann hast du entweder sehr viel Glück bei der Wahl der Reisetage oder bei der Wahl der Verbindungen gehabt ;-)

Bei meiner Sommertour 2013 lief das etwas anders: ich hatte zwar regelmäßig Verspätungen, Zugausfälle und sonstige Pannen - dafür gab es keinen einzigen Tag mit Regen oder Unwettern. Jeden Tag Sonnenschein und blauer Himmel - also immerhin nicht allzu schlimm.

Übrigens: ich dokumentiere immer die Kilometer, die ich mit der Bahn fahre. Macht ihr das auch? Dann könnte man zum Jahresende mal einen Vergleich aufstellen. Der Gewinner bekommt wie immer: nichts ;-)

Meine Erfahrungen mit dem Deutschland-Pass

Skater06, Montag, 11.08.2014, 22:46 (vor 4288 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Ich sehe jede Minute als Verspätung. Für mich ist +60 nicht normal.

Große Verspätung ist für mich ab 20min. +60 min geht weit über meine Schmerzgrenze. Hatte bisher aber nur maximal +30.

Morgens ist die Zeit mit am wenigsten Störungen. je, mehr Fahrgäste und je später der Tag desto mehr Störungen, ist so mein Eindruck...

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