Probe-BahnCard kommt zum kl. Fahrplanwechsel (Fahrkarten und Angebote)

Matze86, München, Mittwoch, 03.06.2009, 17:31 (vor 6280 Tagen)

Probe-BahnCard kommt zum kl. Fahrplanwechsel

Fabi, Stuttgart, Mittwoch, 03.06.2009, 18:51 (vor 6280 Tagen) @ Matze86

Ist nichts weiter als mit der Vergesslichkeit der Menschen Geschäfte zu machen. Es wurde ja extra schon hervorgehoben: "Der Vertrag geht ins BC 25-Abonnement über, sofern der Nutzer nicht spätestens sechs Wochen vor Ende der Laufzeit kündigt."

Warum darf man nicht einafch für ca. 100 Euro eine Kundenkarte kaufen, die es erlaubt, nur die Hälfte für seine Fahrten auszugeben? Ist bei diesem Angebot Mehdorn noch Schuld, oder geht das so weiter?

Fabi

Sinn?

Tommyboy, OWL, Donnerstag, 04.06.2009, 11:17 (vor 6279 Tagen) @ Matze86

Hallo,

worin soll der Sinn dieser BC liegen, die zu einer Zeit eingeführt wird, in der man durch den Kauf von Keksen auch zu zweit sparen kann und das praktisch umsonst?

Für die meisten internationalen Relationen gibt's mittlerweile ein Europa-Spezial (mitunter auch für Inlandsreisen interessant), sodass der RailPlus-Vorteil auch schwindet. Zudem existieren im Sommer Tchibo-Tickets (bei ebay fast zum Originalpreis zu haben) oder der Deutschland-Pass. Ganz abgesehen vom recht hohen Preis: wenn es ein "Schnupper"-Angebot sein soll dürfte die Karte rein rechnerisch bei einer Gültigkeit von 4 Monaten keinesfalls mehr als 19 Euro kosten, eher weniger. Bei der WM/EM-Bahncard war das doch auch so.

Vielleicht gibt's jedoch beim Kauf einer vollwertigen BC wie bei der WM/EM Aktion einen Nachlass für solche Leute, die die BC gekündigt hatten?

Gruß,
Tommyboy

Sinn? -> Unsinn!

Jogi, Donnerstag, 04.06.2009, 12:48 (vor 6279 Tagen) @ Tommyboy

Hallo,

worin soll der Sinn dieser BC liegen, die zu einer Zeit eingeführt wird, in der man durch den Kauf von Keksen auch zu zweit sparen kann und das praktisch umsonst?

der Sinn dürfte darin liegen, dass die DB darauf spekuliert, dass man die Kündigungsfrist versäumt und man dann automatisch in ein normales BahnCard-Abo reinrutscht.

Anonsten lässt sich sagen, dass die "Drittel-BahnCard" mehr als ein Drittel der normalen kostet - ist also eins der üblichen Lockangebote. Ich habe inzwischen keine BahnCard mehr, es kommt immer irgendein Sonderangebot um die Ecke gekrochen, was mir als Gelegenheitsfahrer passt und mit dem ich recht günstig vorwärts komme. Auch eine Art von Kundenbindung...

Grüße, Jogi

Danke für die Info, aber...

GUM, Donnerstag, 04.06.2009, 12:18 (vor 6279 Tagen) @ Matze86

@Matze 86: Vielen Dank für die Info.

Aber besser wäre m. E. die Senkugn aller Preise für die BahnCards.

Damit kann man dann viele Kunden dauerhaft gewinnen, ohne dass diese sich über ein unbewußt abgeschlossenes Abo ärgern. Zumal man wertvolle Daten bekommt, wenn Kunden plötzlich nicht mehr bahnfahren/abwandern.

In diesem Sinne würde ich für eine BC25 nur 25,-- Euro, für die BC25 First 50,-- Euro verlangen.

Und auch Ländertickets mit einem Drittel bepunkten.

Schweizer Modell

Graukärtchenfahrer, Symbaden, Donnerstag, 04.06.2009, 12:59 (vor 6279 Tagen) @ GUM

In diesem Sinne würde ich für eine BC25 nur 25,-- Euro, für die BC25 First 50,-- Euro verlangen.

Es macht keinen Sinn eine Differenzierung für die 2. Klasse und die First vorzunehmen. Und leider erfolgt z.Z. nicht einmal eine Anerkennung der BC der 2. Klasse bei einem Übergang in die erste Klasse bei dem derzeitigen Modell der Bahn AG, ganz im Gegensatz zu früher.

Ich bin überzeugt, daß eine einheitliche BC für alle Klassen den ein oder anderen Fahrgast eher in die erste Klasse locken würde, erst recht wenn er nur eine BC gäbe, nämlich nur eine BC50. Diese sollten auch nur max. 100-120€ kosten.
Dann könnte man gleich diesen ganzen Wald vor lauter Sparpreisen roden und bei dieser Gelegenheit eine Netztageskarte einführen (nur für Inhaber einer Bahncard).
Und sonstige Sparpreise/Angebote sollten ebenfalls nur für Stammkunden (also BC-Kunden) gelten und die Verars... derselben durch das freie Verkaufen von Discountertickets für 29€ sollte endlich ein Ende haben.
Das würde Stammkunden anlocken, dauerhaft binden und belohnen.
Dann bräuchte man auch kein "Zwangsabo" einer Bahncard und die Fahrgäste würden freiwillig ein 2 oder 3-Jahres Abo kaufen.
Wenn dann noch der Service gut und die Pünktlichkeitsrate sehr hoch wäre, die Züge sauber und gepflegt und das Netz dicht, hätte man eine tolle Bahn.

Aber offensichtlich ist das Schweizer Modell beim deutschen Management verhasst?

Fast meine Meinung, SP 50 muss aber bleiben

GUM, Donnerstag, 04.06.2009, 14:04 (vor 6279 Tagen) @ Graukärtchenfahrer


Ich bin überzeugt, daß eine einheitliche BC für alle Klassen den ein oder anderen Fahrgast eher in die erste Klasse locken würde, erst recht wenn er nur eine BC gäbe, nämlich nur eine BC50. Diese sollten auch nur max. 100-120€ kosten.
Dann könnte man gleich diesen ganzen Wald vor lauter Sparpreisen roden und bei dieser Gelegenheit eine Netztageskarte einführen (nur für Inhaber einer Bahncard).
Und sonstige Sparpreise/Angebote sollten ebenfalls nur für Stammkunden (also BC-Kunden) gelten und die Verars... derselben durch das freie Verkaufen von Discountertickets für 29€ sollte endlich ein Ende haben.
Das würde Stammkunden anlocken, dauerhaft binden und belohnen.

Fast meine Meinung, mit einer Ausnahme:
+ Der Sparpeis 50 mit Mitfahrer- und BC 25 Kombination muss unbedingt bleiben. Dies ist die einzige Möglichkeit an Wochenenden private Reisen zu akzeptablen Preisen zu unternehmen und nicht in das Auto gezwungen zu werden.
- Dafür sollte man alle Angebote rausschmeissen, die nicht die Entfernung oder Produkte widerspiegeln: Europa Spezial weg, Deutschland spezial weg.
+ Stattdessen den BC 50 unkontingentiert bis 1 Tag vor der Abfahrt anbieten.

Dann wird Bahnfahren und spontan reisen wieder interessant. Ganz abgesehen von der immensen Geldverschwendung durch das ständige Abfragen von Preisen und das Vorhalten einer entsprechend "umweltfreundlichen" EDV-Infrastruktur.

Dann bräuchte man auch kein "Zwangsabo" einer Bahncard und die Fahrgäste würden freiwillig ein 2 oder 3-Jahres Abo kaufen.

JA !

Wenn dann noch der Service gut und die Pünktlichkeitsrate sehr hoch wäre, die Züge sauber und gepflegt und das Netz dicht, hätte man eine tolle Bahn.

Aber offensichtlich ist das Schweizer Modell beim deutschen Management verhasst?

Dies steht wohl zu sehr unter dem Einfluss der EDV-Faszination. Lieber für einen Zug 10 Fahrpreise anbieten, als einen fairen.....

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