Lagefeststellung, -beurteilung, Führungsvorgang (Allgemeines Forum)

GUM, Freitag, 11.07.2014, 10:14 (vor 4290 Tagen) @ br752
bearbeitet von GUM, Freitag, 11.07.2014, 10:15

... Offiziere, Mannschaftssoldaten und Techniker könnten bei dem bundeseigenen Konzern etwa Fahrdienstleiter oder Lokführer werden,


BLOS NICHT!

Dann gibt es wohl noch mehr Sichtanschluesse und wenn die dann noch zum Zugbegleiter umgeschult werden, sehe ich schon Einsparpotential bei der Bundespolizei (Die Axt im Hause ...).

Oder so: "ACHTUNGG! Fahrkarten!"

Ne lass mal.


BR752

Deinen Beitrag kann ich leider ganz und gar nicht nachvollziehen.

Praktisch alle Bundeswehr-Soldaten haben gelernt sowohl in einer normalen Alltagssituation, als auch in Krisensituationen die Beherrschung zu bewahren. Und sich heroisch für das Land einzusetzen.

Dies gilt gleichermaßen für alle Teilstreitkräfte. Für diejenigen, die im Feld an den Krisenherden dieser Welt tätig waren ebenso für jene, die in der Nachtwache von 23:30 Uhr bis 06:30 Uhr an elektronischer Ausrüstung Dienst tun und schon am Vormittag wieder zur Dienstleistung antreten müssen. Und vor dem Schritt zum Wehrdienst oder Z2 umfangreiche Befragungen in ihrem Umfeld sowie ein kritisches Gespräch mit dem Sicherheitsoffizier führen müssen.

In der Bundeswehr-Zeit lernst Du mehr über Menschen, Verhaltensweisen und auch die Privilegien der Zivilbevölkerung als in Deiner ganzen späteren Zeit. Viele Zivilisten sind ja gerade im Medienzeitalter sowohl körperlichen Herausforderungen, als auch einer anstrengenden Nachtwache nicht gewachsen. Auch nach Grundausbildung und dem n-monatigen Fachlehrgang nicht.

Wenn ich also Leute einstellen müsste und ein Bewerber aus der Bundeswehr fragt an, so würde dieser grundsätzlich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen.

Allerdings müssen dafür einige Fragenbereiche, -komplexe verändert werden. Insbesondere Motivationsfragen und psychologische Fallen würde ich herausnehmen. Da viele Soldaten es als ziemlich unfreundlich und lächerlich finden nach der herausragenden Belastung ihrer vorherigen Verwendung.

Mit der Einstellung von Soldatinnen und Soldaten ist also alles in Ordnung. Einzige organisatorische Voraussetzung wäre die Schaffung eines eigenen Personalsachbearbeiters. Der sollte auf alle Fälle selbst gedient haben, um die enormen Anforderungen der "transition" in das Zivilleben besser beurteilen zu können.

Die US-Armee ist da schon ein Stückchen weiter. Eine "Veteran's Preference" ist bei staatlichen Unternehmen dort selbstverständlich:

http://myarmybenefits.us.army.mil/Home/Benefit_Library/Federal_Benefits_Page/Transition...

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