Job-Initiative: Bahn will Bundeswehrsoldaten anwerben (Allgemeines Forum)

br752, Mittwoch, 09.07.2014, 22:59 (vor 4291 Tagen)

Job-Initiative: Bahn will Bundeswehrsoldaten anwerben

... Offiziere, Mannschaftssoldaten und Techniker könnten bei dem bundeseigenen Konzern etwa Fahrdienstleiter oder Lokführer werden,

BLOS NICHT!

Dann gibt es wohl noch mehr Sichtanschluesse und wenn die dann noch zum Zugbegleiter umgeschult werden, sehe ich schon Einsparpotential bei der Bundespolizei (Die Axt im Hause ...).

Oder so: "ACHTUNGG! Fahrkarten!"

Ne lass mal.


BR752

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DG, Mittwoch, 09.07.2014, 23:02 (vor 4291 Tagen) @ br752

Seit einiger Zeit hängt soetwas schon in einem Weser-Ems-Bus. Dort aber völlig unpassend, da man in diesem bahneigenen Konzern schon lange keine teuren Kontrolleure beschäftigt, sondern das den Busfahrer machen lässt. Schmunzeln musste ich trotzdem. ;-)

Job-Initiative: Bahn will Bundeswehrsoldaten anwerben

kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Mittwoch, 09.07.2014, 23:16 (vor 4291 Tagen) @ br752

Na dann kriegt man wenigstens fachkundig "den Marsch geblasen" ;-)

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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 10.07.2014, 08:39 (vor 4291 Tagen) @ DG

Seit einiger Zeit hängt soetwas schon in einem Weser-Ems-Bus. Dort aber völlig unpassend, da man in diesem bahneigenen Konzern schon lange keine teuren Kontrolleure beschäftigt, sondern das den Busfahrer machen lässt. Schmunzeln musste ich trotzdem. ;-)

DB Sicherheit hat neue Uniformen?

Staunende Grüße
der Colaholiker

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musty97, Donnerstag, 10.07.2014, 11:18 (vor 4291 Tagen) @ Colaholiker

DB Sicherheit?
Sind das nicht die Typen die immer nichtstuend in der S-Bahn rumstehen?
Und wirklich nichts (NICHTS.) machen?
Schon mehrfach gesehen das sich 2 Typen auf dem S-Bahnhof lautstark gestritten haben, DB Sicherheit steht 10 Meter weiter und macht nichts..

Wenn die Typen wenigstens eine (weitere) Aufgabe bekämen, Fahrkartenkontrolle dürfte wohl das nützlichste sein.
In Berlin hat sich das auch schon lange rumgesprochen unter Schwarzfahrern, das man nicht aussteigen muss, wenn diese Leute (laufen ja immer mindestens zu Zweit rum) im Wagen stehen,

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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 10.07.2014, 11:33 (vor 4291 Tagen) @ musty97

Sind das nicht die Typen die immer nichtstuend in der S-Bahn rumstehen?
Und wirklich nichts (NICHTS.) machen?

Schon mehrfach gesehen das sich 2 Typen auf dem S-Bahnhof lautstark gestritten haben, DB Sicherheit steht 10 Meter weiter und macht nichts..

Letzteres kann ich so nicht bestätigen. Hier habe ich unter anderem schon erlebt, wie sie einem renitenten Raucher im Tunnelbahnhof die Kippe aus dem Mund gezogen haben, auf dem Boden ausgetreten haben, und ihn dann aufgefordert haben, seinen Müll zu entsorgen. :D

Wenn die Typen wenigstens eine (weitere) Aufgabe bekämen, Fahrkartenkontrolle dürfte wohl das nützlichste sein.

Hier in Frankfurt wird von denen kontrolliert. Leider. Viele von der Truppe sind nämlich gerade mal helle genug, selbständig regelmäßig ein- und auszuatmen.
Mit einem hatte ich mal große Diskussion, weil ich ihm meine Fahrkarte nicht zeigen wollte, bevor er mir nicht seinen Ausweis zeigt, und sich somit mir gegenüber als prüfberechtigt legitimiert. (Die Klamotten kann er ja sonstwoher haben, seinen Ausweis hatte er nicht dabei). Er bestand drauf, daß ich ihm glauben müsse, daß er prüfberechtigt wäre. Ich habe ihm dann gesagt, daß er mir dann aber auch glauben müsse, daß ich eine Fahrkarte habe, und diese auch gerne einem seiner Kollegen, der einen Ausweis dabei hat, zeigen würde. Der Spaß hat mir eine Viertelstunde die Fahrzeit angenehm erheitert. Insbesondere seine Drohungen, er würde jetzt die Polizei einschalten, haben mir nur ein Lächeln abgerungen.

Teilweise führ(t)en die sogar in nicht DB-Verkehrsmitteln im Auftrag des RMV Fahrkartenkontrollen durch. Da kam dann mogens in einem HLB-Zug eine vierköpfige Stoßtuppe in Zivil mit Ausweisen der DB Sicherheit in den Zug und veranstaltete dort (wo ohnehin nur Pendler mit Zeitkarten unterwegs sind) eine Hetzjagd, wie sie in der dunklen Vergangenheit unseres Landes uniformierte Truppen auf Angehörige einer bestimmten Religionsgemeinschaft nicht besser hätten veranstalten können. Fahrgäste, die schliefen (oh Wunder, morgens um kurz nach 6) wurden angebrüllt, sie würden ja nur versuchen, sich der Kontrolle zu entziehen, wer nicht schnell genug die Fahrkarte präsentieren konnte, war auch schon gleich ein Schwarzfahrer, kurz gesagt, ein extrem bitteres Schauspiel.

Die dann doch lieber untätig sehende Grüße
der Colaholiker

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RB18901, Donnerstag, 10.07.2014, 12:05 (vor 4291 Tagen) @ musty97

Ohja, ohja, die liebe DB Sicherheit:

Die Kollegen fahren morgens unter der Woche um 7 mit den Zügen durch die Gegend und quatschen einfach nur oder setzen sich in die 1. Klasse, aber etwas nützliches machen sehen, habe ich diese noch nie.

Abends und nachts mögen sie ja richtig sein, aber nicht am helligten Tag!

Naja es lässt sich aber auch erklären, warum dies so der Fall ist: Ich wurde neulich unfreiwillig Zeuge eines Gesprächs dieser Herrschaften über die Bezahlung und so toll ist die gerade nicht. Wie viel das ist, muss man hier ja nicht preisgeben.

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musty97, Donnerstag, 10.07.2014, 12:13 (vor 4291 Tagen) @ Colaholiker

Stimmt, mit der Kippe hab ich das auch mal so ähnlich gesehen.

Nene, hier kontrollieren die nicht.
In der Berliner S-Bahn trifft man auf zivile Kontrolleure, welche eigentlich immer im 3-4er Pack unterwegs sind. Bei allem Respekt den ich an diesen Job habe, welcher ziemlich schwer ist, viele Kontrolleure haben einfach nichts drauf.

Ein guter Freund von mir ist früher jahrelang schwarz gefahren. Nicht aus Geldmangel, sondern Hobbymäßig. 4 Jahre und kein einziges Mal erwischt. Und, wie geht das?
Weil die Kontrolleure hier geistig keine großen Leuchten sind.

Ablauf wie immer: Sie stehen zu 3. - 4. am Bahnsteig, jeder von denen sieht möglichst Zivil aus (aber teils schon eher in Richtung verwahrlost..), dann bei Einfahrt des Zuges geht jeder zu einer anderen Tür im Gleichen Waggon.
Mit nem gezielten Blick erkennt man diese Leute sofort.

Die Dienstausweisdiskussion hatte ich auch mal.
Situation: Kontrolleur, der echt wie ein Obdachloser aussah, wollte meine Fahrtkarte sehen, ich verlange bei sowas immer den Dienstausweis. Hatte keinen Echten Ausweis, nur eine Kopie von seinem (hahahahaha). Hab mehrfach gesagt das ich einen gültigen Fahrausweis besitze, er pochte auf meinen Ausweis und wollte ne FN schreiben.
Hab ihm gesagt ich steig in 2 Stationen aus, entweder, er zeigt mir einen gültigen Ausweis, oder ich gehe. Ich habe nichts zu befürchten, ich besitze meine schöne Monatskarte im Abo. Hat mit mir dann weiter Diskutiert, wollte an der Station aussteigen, da stellt er sich vor die Tür.
Da hat sich in mir alles Gesammelt und ich hab ihn angeschrien und bin Weg.

Diese Leute können einen nicht nur nerven, sondern sind größenteils auch Total inkompetent und kennen sich Teilweise selbst nicht mit den Tarifen aus.

Trifft sicher nicht auf alle zu, aber leider auf viele in Berlin.

Kontrolleure in der S-Bahn

kaythxbye, Berlin, Donnerstag, 10.07.2014, 12:36 (vor 4291 Tagen) @ musty97

Ich fahre fast jeden Tag mit der S-Bahn und werde interessanterweise, wenn denn mal Kontrollen sind, fast immer im gleichen Streckenabschnitt kontrolliert.
Und da das natürlich immer dasselbe Team ist, kennt man irgendwann auch deren Gesichter und kann schonmal anfangen sein Ticket rauszukramen, wenn man die bei Einfahrt auf dem Bahnsteig stehen sieht.
Mit denen habe ich aber bisher immer nur positive Erfahrungen gemacht, man wird freundlich behandelt und der Ausweis wird unaufgefordert jedem gezeigt.

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Gambrinus, Freitag, 11.07.2014, 09:28 (vor 4290 Tagen) @ RB18901

Ohja, ohja, die liebe DB Sicherheit:

Die Kollegen fahren morgens unter der Woche um 7 mit den Zügen durch die Gegend und quatschen einfach nur oder setzen sich in die 1. Klasse, aber etwas nützliches machen sehen, habe ich diese noch nie.

Abends und nachts mögen sie ja richtig sein, aber nicht am helligten Tag!

Naja es lässt sich aber auch erklären, warum dies so der Fall ist: Ich wurde neulich unfreiwillig Zeuge eines Gesprächs dieser Herrschaften über die Bezahlung und so toll ist die gerade nicht. Wie viel das ist, muss man hier ja nicht preisgeben.

Ich habe mir diese Frage auch schon häufiger gestellt. Ich habe mal gehört, dass einfach nur die Präsenz von Uniformierten helfen soll, Straftaten, Pöbeleien oder Verstöße gegen irgendwelche Hausordnungen zu minimieren.

Erlebe allerdings auch häufiger in der NRW S8 abends und nachts, dass da ein ZUB in Uniform kontrolliert und die Leute von DB-Sicherheit machen mit oder begleiten den, der kontrolliert. Kann mich aber auch in der Vergangenheit daran erinnern, dass in einer S8 als noch x-Wagen fuhren die Leute nach Düsseldorf einmal durch den Zug gegangen sind und dann bis Hagen in der ersten Klasse gesessen haben. Da dürfte die Präsenz dann auch nichts mehr bringen, wenn die Leute sich irgendwo verkrümeln.

Lagefeststellung, -beurteilung, Führungsvorgang

GUM, Freitag, 11.07.2014, 10:14 (vor 4290 Tagen) @ br752
bearbeitet von GUM, Freitag, 11.07.2014, 10:15

... Offiziere, Mannschaftssoldaten und Techniker könnten bei dem bundeseigenen Konzern etwa Fahrdienstleiter oder Lokführer werden,


BLOS NICHT!

Dann gibt es wohl noch mehr Sichtanschluesse und wenn die dann noch zum Zugbegleiter umgeschult werden, sehe ich schon Einsparpotential bei der Bundespolizei (Die Axt im Hause ...).

Oder so: "ACHTUNGG! Fahrkarten!"

Ne lass mal.


BR752

Deinen Beitrag kann ich leider ganz und gar nicht nachvollziehen.

Praktisch alle Bundeswehr-Soldaten haben gelernt sowohl in einer normalen Alltagssituation, als auch in Krisensituationen die Beherrschung zu bewahren. Und sich heroisch für das Land einzusetzen.

Dies gilt gleichermaßen für alle Teilstreitkräfte. Für diejenigen, die im Feld an den Krisenherden dieser Welt tätig waren ebenso für jene, die in der Nachtwache von 23:30 Uhr bis 06:30 Uhr an elektronischer Ausrüstung Dienst tun und schon am Vormittag wieder zur Dienstleistung antreten müssen. Und vor dem Schritt zum Wehrdienst oder Z2 umfangreiche Befragungen in ihrem Umfeld sowie ein kritisches Gespräch mit dem Sicherheitsoffizier führen müssen.

In der Bundeswehr-Zeit lernst Du mehr über Menschen, Verhaltensweisen und auch die Privilegien der Zivilbevölkerung als in Deiner ganzen späteren Zeit. Viele Zivilisten sind ja gerade im Medienzeitalter sowohl körperlichen Herausforderungen, als auch einer anstrengenden Nachtwache nicht gewachsen. Auch nach Grundausbildung und dem n-monatigen Fachlehrgang nicht.

Wenn ich also Leute einstellen müsste und ein Bewerber aus der Bundeswehr fragt an, so würde dieser grundsätzlich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen.

Allerdings müssen dafür einige Fragenbereiche, -komplexe verändert werden. Insbesondere Motivationsfragen und psychologische Fallen würde ich herausnehmen. Da viele Soldaten es als ziemlich unfreundlich und lächerlich finden nach der herausragenden Belastung ihrer vorherigen Verwendung.

Mit der Einstellung von Soldatinnen und Soldaten ist also alles in Ordnung. Einzige organisatorische Voraussetzung wäre die Schaffung eines eigenen Personalsachbearbeiters. Der sollte auf alle Fälle selbst gedient haben, um die enormen Anforderungen der "transition" in das Zivilleben besser beurteilen zu können.

Die US-Armee ist da schon ein Stückchen weiter. Eine "Veteran's Preference" ist bei staatlichen Unternehmen dort selbstverständlich:

http://myarmybenefits.us.army.mil/Home/Benefit_Library/Federal_Benefits_Page/Transition...

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