Ein kleiner Sonntagsausflug zum Rennsteig - Teil 1 (Hinfahrt (Reiseberichte)

ICE-T-Fan, Montag, 07.07.2014, 17:31 (vor 4324 Tagen)
bearbeitet von ICE-T-Fan, Montag, 07.07.2014, 17:35

Leider hat das Mini-ICE-Treff-Treffen dieses Wochenende auf dem Rennsteig nicht geklappt, sodass ich mit meiner Mutter und meiner Tante diesen Ausflug unternommen habe.

Los ging es am Sonntag den 6. Juli um 7:45 Uhr von meiner Wohnung. Bis Ilmenau habe ich mir Thüringen-Ticket gekauft, für das man bei Bahn-Bonus Punkte sammeln kann. Zwischen Ilmenau und Bahnhof Rennsteig gilt das Ticket allerdings nicht. Dort gibt es ein Spezial-Ticket "Rennsteig Shuttle". Kostet 1,50 Euro für eine einfache Fahrt zwischen benachbarte Stationen, 3,00 Euro für eine einfache Fahrt auf der gesamten Strecke und 5,00 Euro für Hin+Rück. Zu kaufen am Automaten in den Shuttles der STB und EB.

Als wird am Bahnhof in Eisenach ankamen, gleich die erste OT-Überraschung, die Süd-Thüringen-Bahn hat wohl offenbar Tfz-Mangel, warum die STB 80510 mit einem "Unterfranken-Shuttle" der Erfurter Bahn gefahren wurde. Genauer gesagt VT 020 "Freilandmusuem Fladungen". Davor VT 122 "Vibahn" der STB.

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Pünktlich ging es dann 08:13 Uhr mit RB 16313, geschoben von 182 514, los. Hier merkt man übrigen deutlich, dass sonntags der ICE 1545 um 08:09 Uhr nicht fährt und die RB daher freie Bahn hat. Wir waren durchweg pünktlich oder überpünktlich, auch bei der Ankunft in Neudietendorf.

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In Gotha wurde zu meiner Überraschung der RE nach Göttingen als Anschlusszug angesagt, obwohl die Übergangszeit unter 4 Minuten lag, trotz unserer pünktlichen Ankunft. Ok, da der 1545 am So nicht fährt, gibt es sonst keine Möglichkeit diesen RE irgendwie zu erreichen, ohne eine Stunde in Gotha warten zu müssen.

In Neudietendorf sind die Bauarbeiten zu 50% abgeschlossen. Das in Richtung Eisenach recht Gleis ist bereits neu errichtet, ebenso wie dessen Hälfte der Brücke.

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Da aber immer noch die Strecke unterhalb der Brücke gesperrt ist, verkehren die Züge von und nach Arnstadt über Gleis 1, während dir RB20 über Gleis 2 fahren. Man muss also immer noch durch die Unterführung, nur derzeit andersherum als sonst.

Da am 6. Juli Gipfeltreffen auf dem Schneekopf war, fuhr die STB 80553 in Dreifach-Traktion, sodass unser Zug (zusammen mit STB 80589 mit insgesamt 5 Regioshuttle aus Erfurt ankam. Zugteilung in Plaue, in Ilmenau abermals eine Zugteilung, wobei der hintere Triebwagen in Ilmenau verblieb. Das machte es für die Rennsteig-Wanderer natürlich recht kompliziert, da sie in den vierten von fünf Triebwagen einsteigen mussten, also schön Mittendrin. Ein Kritikpunkt der sofort im Zug diskutiert wurde, dass man betreffenden Shuttle Ilmenau als Ziel und nicht der Bahnhof Rennsteig stand. Grund dafür dürfte der Zugnummernwechsel in Ilmenau sein.
Gefahren wurden wir vom VT 115 der STB mit der Anschrift "Fachwerk- und Karnevalsstadt Wasungen".

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Aufgrund des hohen Andrangs an Fahrrädern kam der Zug mit 5 Minuten Verspätung in Ilmenau an und fuhr mit etwa 10 Minuten Verspätung zum Rennsteig ab. Einige Fahrradnutzer an den Haltestellen "Ilmenau Bad" und "Manebach" mussten aufgrund der hohen Auslastung zurückgewiesen werden. Während der Fahrt ging ein alter Eisenbahner mit Sammelbüchse durch den Zug um für die Reparatur und Restauration der beiden Dampfloks "94 1292" und "94 1538" zu sammeln. Ich habe auch was dazu gegeben. Darüber hinaus war ich die ganze Fahrt von Plaue bis Ilmenau Bad damit beschäftigt den Fahrgästen am Automaten die Rennsteigtickets zu verkaufen, da die meisten damit nicht zurecht kamen oder durch die Fahrräder vom Automaten blockiert waren. Insgesamt war eine gute Stimmung und wir kamen mit nur etwa weniger als 10 Minuten Verspätung am Bahnhof Rennsteig an. Der Zug wurde von zwei Tf begleitet, einer fuhr, der andere saß daneben. Ich nehme mal an, dass es wohl um Streckenkunde ging und auch um die Tatsache, dass auf der Strecke kein PZB/Indusi verbaut ist.

In Stützerbach war ein etwas längerer Aufenthalt, weil dort Hemmschuhe in den Zug verladen wurden. Im Notfall muss ein Zugbegleiter aus dem Zug springen und die Hemmschuhe unter die Räder stecken, wenn der Zug abzurutschen droht. So wurde mir das auf Nachfrage erklärt.

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Hier noch ein paar Impressionen vom Bahnhof Rennsteig:

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