(OT:) GEZ-Gebühr... - so leistet man Widerstand! (Reiseberichte)

Blaschke, Freitag, 18.04.2014, 16:28 (vor 4388 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von Blaschke, Freitag, 18.04.2014, 16:30

Hallo!

Um das Zahlen der GEZ-Gebühren kommst Du leider nicht herum. Nachdem der Bundestag die Zwangsbeglückung per Gesetz eingeführt hat, und das Ganze in Rundfunkbeitrag umbenannt hat (für wie blöd hält man uns eigentlich?), werden auch nicht fernsehbesitzende Haushalte mit der vollen Strafgebühr belegt.

Das heißt aber noch lange nicht, dass ich die deswegen freiwillig zahle.

Nein, ich warte IMMER bis zur Pfändungsandrohung. Danach vereinbare ich dann mit der Stadt - die für das Einziehen zuständig ist - eine Ratenzahlung (ganz praktisch, wenn man pleite ist *g*) - einmal jährlich veranstalten wir das Ritual.

Die Gebühren für den ganzen Aufwand, den die Behörden da treiben, sind LÄCHERLICH GERING. Die durch meine Weigerung entstehenden Kosten dank Briefen, Mahnbriefen, der Abgabe des Verfahrens an die Heimatstadt, erneute Briefe, Mahnbriefe etc. verursachen mit Sicherheit ein Vielfaches an Verwaltungskosten.

Somit macht die GEZ mit mir kein Gewinn! Würden das noch viel mehr Bürger so handhaben, dann hätte sich die Gebühr bald erledigt.

Ein Beispiel für den erfolgreichen Widerstand gibt es nämlich: Den Krankenkassen-Zusatzbeitrag. Allein bei meiner Krankenkasse zahlten den, wenn ich es richtig im Kopf habe, über 200.000 Mitglieder nicht. Für's Eintreiben war dann der Zoll zuständig. Bei mir waren sie 2x vor der Tür - ich aber nicht da. Habe dann danach die 96 € für 1 Jahr direkt bar beim Zoll bezahlt. An Strafgebühren kostete das irgendwas bei unter 20 €. Das war es mir wert - der Verwaltungsaufwand betrug sicherlich ein Vielfaches der 20 € und da wird man auch mit den 96 € bei weitem nicht ausgekommen sein. Unterm Strich machte man also einen Verlust mit mir (und mit den meisten anderen Nichtzahlern sicherlich auch). Da ist der schöne Plan, den Bürger mal wieder abzuzocken, nicht ganz aufgegangen.

Für das zweite Jahr habe ich ebenfalls nie bezahlt. Allerdings ist da bislang auch noch nicht der Zoll erschienen - dabei habe ich mich nach meinem Besuch extra mit "Tschüß, bis nächstes Jahr!" verabschiedet. Und auch sonst stellte da bislang niemand mehr Forderungen. Hat man wohl stillschweigend beerdigt das Ganze. Wie übrigens den Zusatzbeitrag auch!!!!


Also anstatt zu klagen, Bürgerinitiativen zu gründen und sich aufzuregen und viel Zeit und Nerven zu investieren, ist es VIEL wirkungsvoller, gar nichts zu machen und die Abzockertruppen einfach zu ignorieren.

Aushöhlung durch Ignoranz - DAS ist das beste Mittel!


Schöne Grüße von

jörg


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