Der Spielzeughauptbahnhof (40 Bilder), Teil 1 (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 22.03.2014, 08:36 (vor 4495 Tagen)

Moin!

Sonneberg in Südthüringen, vom restlichen Land durch den Wald getrennt, gilt als Spielzeugstadt. Die Stadt besitzt, gleismäßig gesehen, Deutschlands einzigen privaten Hauptbahnhof. Im August 2001 pachtete die Thüringer Eisenbahn die Gleisanlagen.


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Einstmals führten vier Bahnstrecken nach Sonneberg. Jede dieser vier Bahnstrecken war einige Jahre ohne Verkehr - eine ist es für immer.
Das Eisenbahnzeitalter begann für Sonneberg am 1. November 1858 mit Einweihung der Strecke aus Coburg. Die Strecke wurde durch die private Werra-Eisenbahn-Gesellschaft betrieben und mit dieser am 1. Oktober 1895 verstaatlicht. 1945 unterbrach die Zonengrenze den Verkehr, 1947 bis 1951 verkehrten jedoch noch Güterzüge. Danach war Schluß. Der Bundesbahnteil zwischen Coburg und Neustadt wurde 1975 elektrifiziert (die Strecke Lichtenfels - Coburg war bereits seit 1950 unter dem Draht). Nach 1989 wurde der Wiederaufbau der Strecke nach Sonneberg in Angriff genommen, am 28. September 1991 ging die Strecke wieder in Betrieb, elektrisch.

Die Werra-Eisenbahn-Gesellschaft war auch Bauherr der Strecke nach Lauscha. Sie wurde am 1. Oktober 1886 eröffnet. Unter Regie der Preußischen Staatsbahn erfolgte am 31. Oktober 1913 die Verlängerung nach Ernstthal. Zeigleich gingen die Stichstrecke von Ernstthal nach Neuhaus sowie der Abschnitt von Ernstthal nach Lichte Ost in Betrieb. Von Lichte Ost bestand bereits seit dem Jahreswechsel 1898/1899 eine Bahnstrecke nach Probstzella an der Frankenwaldbahn. 1961 wurde in Probstzella eine Verbindungskurve errichtet, die für Züge Saalfeld - Sonneberg das Kopfmachen in Probstzella überflüssig machte (und die Züge somit aus dem Kontrollbahnhof fernhielt), die Kurve und mit ihr der Haltepunkt Probstzella wurden 1993 stillgelegt. Bereits 1968 war der letzte Reisezug zwischen Ernstthal und Neuhaus gefahren.
Das schnelle Ende für die Strecke Probstzella - Sonneberg kam am 22. Januar 1997 nach einer Fahrt des Gleismeßzuges. Der südliche Abschnitt bis Lauscha wurde jedoch bald repariert, vom 26. September 1998 an fuhren hier wieder Reisezüge. Damit war aber am 3. Oktober 1999 wieder Schluß, es fehlte an Fahrgästen. Wenig später übernahm die Thüringer Eisenbahn die Streckeninfrastruktur in Pacht, es folgte die Sanierung der Strecke nach Ernstthal und Neuhaus; am 14. Dezember 2002 wurde der Verkehr zwischen Sonneberg und Neuhaus wieder aufgenommen.

Von der Strecke nach Ernstthal zweigte im Bahnhof Sonneberg Ost die Strecke nach Stockheim an der Frankenwaldbahn ab. Sie verkürzte die Fahrzeit in Richtung Saalfeld, zuvor mußte man über Lichtenfels fahren. Bauherr war die Preußische Staatsbahn, die den Abschnitt bis Neuhaus-Schierschnitz am 15. Dezember 1900 in Betrieb nahm, am 1. Juni 1901 folgte der Rest über Burggrub nach Stockheim. Mit Inbetriebnahme dieser Strecke kam Sonnebergs Bahnhof an seine Grenzen, so daß 1905 ein Nachfolger gebaut und 1907 in Betrieb genommen wurde. Der Verkehr nach Stockheim entwickelte sich gut, endete aber aufgrund der Grenzziehung 1945 zwischen Neuhaus-Schierschnitz und Burggrub. Er wurde 1949 kurzzeitig wieder aufgenommen, als einige Schadwagen aus Burggrub nach Sonneberg abgefahren wurden. Das war seitens der Direktion Nürnberg aber nicht geplant. Die beiden Streckenstummel sind mittlerweile Geschichte: Am 24. September 1967 endete der Reiseverkehr in Thüringen, 1972 wurde die Strecke abgebaut. Im September 1972 endete dann auch der Reiseverkehr zwischen Stockheim und Burggrub, 1987 verschwanden die Gleise.

Die letztgebaute Bahnstrecke ist diejenige über den Spitzkehrenbahnhof Rauenstein nach Eisfeld. Am 31. März 1910 wurde sie eingeweiht. Ihre Bedeutung wuchs nach der deutschen Teilung, über sie wurde Sonneberg im Güterverkehr bedient. Auch auf dieser Strecke war am 22. Januar 1997 der Meßzug unterwegs, was ihr zwischenzeitliches Ende bedeutete. Wenig später übernahm die Thüringer Eisenbahn die Streckeninfrastruktur in Pacht, es folgte die Sanierung der Strecke; am 3. Oktober 2002 wurde der Verkehr wieder aufgenommen.


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Die beiden Dieselstrecken werden durch die Südthüringenbahn mit Regioshuttles bedient: Über Mengersgereuth-Hämmern Ost, Rauenstein (Fahrtrichtungswechsel) und Eisfeld nach Grimmenthal, Meiningen und Erfurt geht es zweistündlich, über Lauscha (Fahrtrichtungswechsel) und Ernstthal (Fahrtrichtungswechsel) nach Neuhaus besteht eine stündliche Fahrmöglichkeit.

Auf der elekttrischen Strecke fährt die Deutsche Bahn. Der Stundentakt über Lichtenfels und Bamberg nach Nürnberg wird durch einzelne Fahrten auf kürzeren Abschnitten ergänzt. Zum Einsatz kommen Talent 2 (Franken-Thüringen-Express). Ich besuchte Sonneberg zweimal, am 8. Juli 2013 machte die Stadt ihrem Namen alle Ehre, am 17. Juli 2012 hätte ich sie am liebesten in Regenberg umbenannt. Bilder von jenem Tag kommen daher nur als Ergänzung.


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Teil 2 folgt sofort.

Der Spielzeughauptbahnhof (40 Bilder), Teil 2

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 22.03.2014, 08:36 (vor 4495 Tagen) @ Sören Heise

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1 Keine Spur von elektrischem Betrieb: Links VT 120 unterwegs von Eisenach nach Neuhaus, rechts VT 117 in der Gegenrichtung.


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2 Oder doch? 442 309 nach Nürnberg mogelt sich mit ins Bild. Neben dem Personentunnel besitzt der Bahnhof auch eine futuristische Fußgängerbrücke, die neben Aufzügen auch einen Zugang zum südlich des Bahnhofs gelegenen Stadtteil bietet. Die Lampe hingegen stammt noch aus der Zeit der Arbeiter und Bauern.


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3 Da fährt er hin. Links der Busbahnhof.


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4 Gehen wir runter.


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5 Blick zurück.


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6 Der Tunnel.


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7 Die Westausfahrt. Gen Neustadt und Eisenach.


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8 Der Bahnhof, 442 309 von der anderen Seite.


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9 Der hintere Bahnsteig hat nur einen Zugang. Beachte die luftige Anordnung der Lampe.


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10 Das Bahnsteigdach ist nicht mehr das jüngste.


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11 Gesamtansicht in der Gegenrichtung.


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12 Die Ostausfahrt.


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13 Noch eine Gesamtansicht?


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14 Der Aufgang zum Steg, mit Wartebank.


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15 Der Steg.


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16 Ein Bahnhofsbild.


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17 Am Bahnhofsplatz das repräsentative Rathaus.


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18 Bahnhofsgaststätte.


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19 Bahnhofsgebäude.


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20 Bahnhofspost.


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21 Bahnhofsgebäude, alt.


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22 Bus- und Zugbahnhof.


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23 Die Strecken nach Grimmenthal und Saalfeld waren lange Zeit fest in der Hand der T 20 (Baureihe 95).


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24 Die Doppeltreppe am Hausbahnsteig.


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25 Der Eingang ins Empfangsgebäude, beachte die Uhr.


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26 Innendrin.


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27 Eigenwillige Geographie.


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28 Restaurant und Imbiß.


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29 Bahnsteigbild.


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30 Schon wieder ein Talent 2.


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31 Gehen wir hoch zu ihm.


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32 442 276 ist es.


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33 Gesamtansicht vom Steg.


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34 Auf Gleis 1 VT 116. Er kommt aus Neuhaus und fährt gleich wieder zurück.


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35 Das Empfangsgebäude von der Gleisseite.


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Abschließend noch einige Aufnahmen aus dem Jahr 2012.


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36 Der Steuerwagen trägt noch das alte Logo Bayern-Takt. Mittlerweile heißt es Bahnland Bayern.


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37 Nebenan stand der Doppelstockzug nach Nürnberg.


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38 Eine andere Innanansicht des Empfangsgebäudes.


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39 Nach Neuhaus diesmal VT 112. Der Schaffner kauft sich vorher noch schnell eine Fahrkarte (vielleicht war Prüfdienst unterwegs).


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40 Tief hängen die Wolken über den Hügeln, als 146 246 auf die Abfahrt nach Nürnberg wartet.


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In Nürnberg waren wir schon. Die Auswahl der nächsten Ziele ist klein, da mir derzeit die bildlich festgehaltenen Bahnhöfe ausgehen. Aber einige habe ich noch auf Lager.


Viele Grüße
Sören

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Der Spielzeughauptbahnhof (40 Bilder), Teil 2

BR 246, Buxtehude, Samstag, 22.03.2014, 09:23 (vor 4495 Tagen) @ Sören Heise

Du hast echt ein Händchen für Bahnhofsportraits... :)

Der Spielzeughauptbahnhof (40 Bilder), Teil 2

NargilemPoker, Sonntag, 23.03.2014, 02:21 (vor 4495 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von NargilemPoker, Sonntag, 23.03.2014, 02:24

Vll. Noch ein interessanter Punkt:

Der Tunnel unter den Gleisen war ursprünglich mal länger und führte direkt auf die von dir beschriebene "andere" Seite (Wohnviertel, Wolkenrasen). Heute erkennt man den alten Tunnel noch an der Oberfläche durch die "dreieckigen" Lüftungs bzw. Lichtschachtabdeckungen. Der Tunnel war Gleisqueungsstelle bevor die Brücke gebaut wurde. Ich weiss noch wie ich als Kind da immer durch bin.
Als die Brücke gebaut wurde, wurde der Tunnel vermauert. Soweit ich Erzählungen von einheimischen Jugendlichen Glauben schenken darf, gibt es wohl im Grünen Bewachsenen Teil einen Zugang, zum nicht verschütteten Teil des Tunnels. In wie weit das jedoch stimmt, habe ich keine Kenntnisse.

PS: Bild 33 zeigt die Dreieckigen Abdeckungen die ich meine... :)

Der Spielzeughauptbahnhof (40 Bilder), Teil 1

Christian_S, Samstag, 22.03.2014, 10:22 (vor 4495 Tagen) @ Sören Heise

Auch wenn ich mich so langsam wiederhole: Vielen Dank fürs interessante Bahnhofsportrait :-)

Sonneberg ... ja da war ich mal auf Klassenfahrt. Da ich gerade neulich zufällig die Fotos dieser Fahrt in den Händen hatte, kann ich es auf Frühjahr 1994 datieren. Auch wenn wir per Bus unterwegs waren, besuchte ich damals zumindest kurz den Hbf, natürlich sah da manches noch etwas anders aus als heute.

Anmerken sollte man zur Geschichte vielleicht noch, das Sonneberg nach der Grenzziehung unmittelbar an der innerdeutschen Grenze lag, diese verlief entlang der südlichen Stadtgrenze. Dadurch kam es auch, dass Sonneberg ab 1961 bis Anfang der 70er im Sperrgebiet lag, also nur mit entsprechenden Papieren überhaupt besucht werden konnte. Das lähmte natürlich vor allem den Tourismusverkehr in die Stadt und somit auch den Bahnverkehr. Ich meine, es war 1972, als dies wieder aufgehoben wurde und Sonneberg somit auch wieder einfacher besucht werden konnte.
Zudem gab es in Sonneberg damals ein Krankenhaus der Reichsbahn, welches unmittelbar am Grenzzaun lag.

Ich bin begeistert....

NargilemPoker, Sonntag, 23.03.2014, 02:13 (vor 4495 Tagen) @ Christian_S

Man man man, was für ein Zufall. War gerade erst von Dienstag bis Donnerstag in Sonneberg. Ist immerhin die Stadt meiner Großeltern und Wohnort meiner restlichen Verwandschaft. Hatte auch überlegt ob ich mal über den Bahnhof berichte. War in den letzten awochen jetzt öfter da, eher zu traurigen Anlässen. Aber jedes Mal wenn ich an diesen Bahnhof ankomme, dann habe ich das Gefühl von Heimat.
Was man in den letzten Jahren mit dem bahnhof gemacht hat, ist wirklich ok, wenn man bedenkt wie herunter gekommen er vor ein paar Jahren war.

Prima das dieses Kleinod hier nun auch einmal Platz für eine Würdigung bekommen hat. Danke!

Sammelantwort

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 23.03.2014, 09:11 (vor 4494 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Danke für die Kommentare, die in letzter Zeit gefühlt mengenmäßig abnehmen. Das nehme ich nicht persönlich, muß ich nicht soviel schreiben.


BR 246: Nun, irgendwann habe ich damit angefangen. In Buxtehude habe ich aber (noch?) nicht fotografiert.


NargilemPoker: Ja, das mit dem alten Tunnel dachte ich mir fast. Allerdings war ich irritiert, da es unten aussieht, als sei die Wand schon immer dagewesen.
Der Bahnhof ist in einem akzeptablen Zustand, aber es gibt doch noch einiges zu tun, ehe der perfekt ist.

Christian: Daß die Stadt zwischenzeitlich im Sperrgebiet lag, wußte ich nicht. Es sind aber gerade 2,3 km von der Landesgrenze bis zum Bahnhof.


Viele Grüße
Sören

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privater Hauptbahnhof

mrhuss, FKON, Sonntag, 23.03.2014, 09:42 (vor 4494 Tagen) @ Sören Heise

Zunächst einmal vielen Dank für den schönen Beitrag!

Was mich bei Sonneberg wundert ist, dass, obwohl ja die Strecke zur ThE gehört, die Beschilderung des Bahnhofs durchgehend DB-Standards entspricht. Zum Beispiel bei der Strecke von Dissen Bad Rothenfeld nach Osnabrück ist die Beschilderung ja deutlich abweichend von dem, was man sonst kennt, in rot.

Liegt das daran, dass die ThE die Infrastruktur nur gepachtet und nicht gekauft hat oder hat DB StuS noch irgendwie die Hand auf dem Bahnhof?

Bahnsteige sind keine Gleise ;-)

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 23.03.2014, 09:53 (vor 4494 Tagen) @ mrhuss

Zunächst einmal vielen Dank für den schönen Beitrag!

Bittesehr. :-)

Liegt das daran, dass die ThE die Infrastruktur nur gepachtet und nicht gekauft hat oder hat DB StuS noch irgendwie die Hand auf dem Bahnhof?

Meines Wissens hat die ThE nur die Gleisanlagen gepachtet. Die Bahnsteige liegen in Hand der DB. Das gibt es ab und an, daß Bahnsteige zu einem anderen Unternehmen gehören als die Schienen.

Gruß Sören

Tunnel

NargilemPoker, Sonntag, 23.03.2014, 15:24 (vor 4494 Tagen) @ Sören Heise

Habe nochmal nachgeforscht... Tatsächlich ist es so, das der Tunnel nur ein Zugang für Mitarbeiter des Anliegenden Verladebahnhofs war. Da mein Opa damals dort arbeite, konnte ich diesen damals mehrmals betreten. Ansonsten war der Zugang offiziell nur von den jeweiligen Straßenbrücken um den Bahnhof herum möglich.

Bahnsteige sind keine Gleise ;-)

ICE 2, Sonntag, 23.03.2014, 16:24 (vor 4494 Tagen) @ Sören Heise

Die Bahnsteige der Strecke Eisfeld - Ernstthal am Rennweg gehören auch der DB S&S, die Gleise der ThE. Nur Neuhaus-Igelshieb und Neuhaus am Rennweg sind landeseigen.
Gut nachprüfbar unter bahnhof.de. Man muss nur bedenken, dass die Bahnhöfe der DB RegioNetz (Erzgebirgsbahn, OBS, Südostbayernbahn, Kurhessenbahn und Westfrankenbahn) nicht angezeigt werden, da diese nicht zur S&S gehören!

Es gibt auch noch andere Züge...

Ficus elastica, Erfurt, Sonntag, 23.03.2014, 23:23 (vor 4494 Tagen) @ Sören Heise

...manchmal zumindest ;)

Am 15. Juni 2013 gab es einen Tag der offenen Tür bei Piko, bekanntlich ja in Sonneberg.
http://www.piko.de/00000/TOFT_Flyer_2013.pdf

Es gab einige Sonderzüge dazu nach Sonneberg, u.a. auch ein Sonderzug mit historischen Preußenwagen von Ilmenau über die abbestellte Rennsteigbahn mit namensgleicher Bahn. Da beide Dampfloks immer noch kaputt sind, musste wieder einmal das U-Boot herhalten.
Foto des Sonderzuges
Auf der Seite gibt es auch noch ein paar weitere Fotos über die Suche zu finden.

Auch hier ein nachträgliches Danke!

ICE-T-Fan, Mittwoch, 22.10.2014, 18:35 (vor 4281 Tagen) @ Sören Heise

Ich habe wohl ein paar interessante Porträts verpasst. :-/

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