Hamburg - Hannover: Am Abend miserabel verbunden (Allgemeines Forum)
Guten Abend,
die Verbindungen von Hamburg nach Hannover sind den gesamten Tag über sehr gut. Zwei ICE pro Stunde non-stop mit zusätzlichen IC ergeben ein gutes Angebot.
Selbst im Nahverkehr ist man mit einem Umstieg in Uelzen recht gut bedient, hier verkehrt der Metronom.
Nur am Abend sieht es unglaublich mau aus!
Folgendes sind die letzten Verbindungen auf der Linie Hamburg Hannover:
Hamburg ab:
20:01 Uhr: ICE nach Wiesbaden (1:20 h Fahrzeit)
20:34 Uhr: 1 Abteilwagen im EN nach Wien (1:51 h Fahrzeit, recht lang!)
21:26 Uhr: 1 ex-IR im CNL nach München (1:34 h Fahrzeit
21:58 Uhr: Metronom (ca. 2 Stunden Fahrzeit)
Lediglich Sonntags verkehrt noch ein Spät IC und ein Nacht ICE, durch welchen eine angemessene Bedienung gewährleistet wird.
Die beiden Nachzuganhängsel führen lediglich 2. Klasse und nur je einen Waggon (bei Gruppen schnell Überfüllung!), der Metronom ist mit seiner Fahrzeit nicht wirklich konkurrenzfähig.
Für das angenehme Reisen ist somit der ICE um 20:01 Uhr die letzte Möglichkeit von Hamburg nach Hannover zu kommen.
Woran liegt es, dass diese Verbindung am Abend so schlecht bedient ist? In der Gegenrichtung sieht sieht es doch ganz angenehm und wieder ganz anders aus!
Wie sah es denn historisch aus? Gab es in den letzten 10 Jahren mal bessere tägliche Verbindungen am Abend?
Ob und inwiefern Potential vorhanden ist, mag ich schlecht beurteilen. Mich wundert einfach, dass sämtliche anderen Strecken in SH und Niedersachsen weitaus besser am Abend verbunden sind:
Hamburg - Kiel
Hamburg - Bremen
Flensburg - Kiel
Kiel - Lübeck
etc. etc. haben alle Anschlüsse und Verbindungen um auch Nachts noch gut unterwegs zu sein.
Es gibt ja sogar einen Spät-RE (täglich!) von Bremen nach Hannover mit Ankunft weit nach 1:00 Uhr!
Mein Vorschlag: Es gibt abends drei tägliche ME Hamburg - Uelzen. Zumindest einen dieser Züge bis nach Hannover durch binden um dadurch noch für Nachtschwärmer ein adäquates Angebot zu bieten. Kurioserweise ist die Abendverbindung im Fern- als auch im Nahverkehr schlecht!
Meiner Meinung nach hat doch gerade die Verbindung nach Hannover ein größeres Potential, als alle anderen aufgezählten!
Wie seht Ihr das? Haben wir hier das Problem der drei Bundesländer Hamburg, SH und Niedersachsen? Keine Kooperation bzw. Finanzierung?
Hamburg - Hannover: Am Abend miserabel verbunden
Woran liegt es, dass diese Verbindung am Abend so schlecht bedient ist? In der Gegenrichtung sieht sieht es doch ganz angenehm und wieder ganz anders aus!
Das im Gegenrichtung mehr Angebot ist, dürfte daran liegen, dass viele Fernzüge in Hamburg-Langenfelde "zu Hause" sind. Die Enden dann im Norden und fahren an dem Abend nicht mehr gen Süden.
Mein Vorschlag: Es gibt abends drei tägliche ME Hamburg - Uelzen. Zumindest einen dieser Züge bis nach Hannover durch binden um dadurch noch für Nachtschwärmer ein adäquates Angebot zu bieten. Kurioserweise ist die Abendverbindung im Fern- als auch im Nahverkehr schlecht!
Meiner Meinung nach hat doch gerade die Verbindung nach Hannover ein größeres Potential, als alle anderen aufgezählten!
Wie seht Ihr das? Haben wir hier das Problem der drei Bundesländer Hamburg, SH und Niedersachsen? Keine Kooperation bzw. Finanzierung?
Es wird doch reichlich kooperiert. Die Mittel sind aber knapp und werden daher da eingesetzt, wo sie benötigt werden: im Berufsverkehr. Da sind wir beim Verkehrsbedarf: die Nachtschwärmer wollen wenn dann nach Hamburg, also bleiben noch die Berufstätigen.
Richtung Hannover geht es Abends noch mit guten Angebot bis Uelzen (viele Pendler insbesondere nach Lüneburg!). Hamburg - Kiel und Hamburg - Bremen sind ebenfalls klassische Pendlerlinien.
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Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!
Miserabel?
Moin!
Einer der stündlichen ICEs hält in Harburg. Das ist erst seit 1938 oder so hamburgisch und nominell immer noch eine hannoversche Kreisstadt. Das bitte ich entsprechend zu würdigen, danke!
Nahverkehr. Da gab es früher mal zweistündliche Eilzüge ohne Umstieg. Ferner sei Dir an einem Großkampftag ein Umstieg in Uelzen ans Herz gelegt, Du wirst die Welt hinterher mit anderen Augen sehen. Das Thema hatten wir schon früher mal.
Woran liegt es, dass diese Verbindung am Abend so schlecht bedient ist? In der Gegenrichtung sieht sieht es doch ganz angenehm und wieder ganz anders aus!
Langenfelde wurde genannt.
Ich kann mir denken, daß es in früheren Zeiten noch spätere Züge gab (es gab jedenfalls mal stündliche Interregios, die heutigen ICs haben nichtmal mehr einen durchgehenden Zweistundentakt). Da aber der Fernverkehr eigenwirtschaftlich fahren muß und die Ländertickets ihren Teil beitragen, dürfte sich ein "Theaterzug" nach Hannover nicht lohnen.
Ob und inwiefern Potential vorhanden ist, mag ich schlecht beurteilen.
Es gibt Pendler nach Hamburg aus Hannover. Die aber kommen eher heim.
Veranstaltungen. Wie groß ist das Potential für Heimreisen, und wie groß ist es, wenn man nachts am hannoverschen Hbf strandet und kein ÖPNV mehr fährt?
Hinzu kommt, daß die Entfernung zwischen Hannover und Hamburg subjektiv größer ist als auf den von Dir genannten Vergleichsstrecken. Eine Abfahrt in Hamburg gegen 00:30 Uhr wäre nach 2 Uhr in Hannover. Ist das noch attraktiv?
Es gibt ja sogar einen Spät-RE (täglich!) von Bremen nach Hannover mit Ankunft weit nach 1:00 Uhr!
Und zurück auch. Abfahrt 20 nach Mitternacht.
Letzter MEr ab Hamburg nach Uelzen 00:35, ungefähr gleichzeitig fährt neuerdings auch einer ab Hannover bis Uelzen. Schlechter sind die Verbindungen zwischen Hamburg und Bremen, 22:38 bzw. 23:06 mo-do. Später nur noch bis Rotenburg ob der Wümme.
Meiner Meinung nach hat doch gerade die Verbindung nach Hannover ein größeres Potential, als alle anderen aufgezählten!
Ich persönlich halte Spätverbindungen zwischen Bremen und Hamburg für wichtiger.
Wie seht Ihr das? Haben wir hier das Problem der drei Bundesländer Hamburg, SH und Niedersachsen? Keine Kooperation bzw. Finanzierung?
Was Schleswig-Holzbein macht, ist deren Sache. Bei manchen Spätfahrten dort wundere ich mich, wer die nutzt. Weit nach Mitternacht von Eckernförde nach Kiel - da wäre ein Leerzug doch wirtschaftlicher? Oder bis morgens um vier den Bahnhof vollstinken und dann zurück.
Auf Hannover - Hamburg könnte auch der Güterverkehr noch hineinspielen. Ich bin nicht nachtaktiv, verfolge auch das SiFo bei DSO nicht mehr, weiß daher nicht, wie dicht dort der Nachtverkehr ist.
Eine schnelle Spätverbindung ab Hamburg nach Hannover wäre sicher wünschenswert, aber unter den genannten Voraussetzungen sehe ich die nicht.
Viele Grüße
Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Das alte Leid!
Moin!
Das ist schon "traditionell" so. Zumindest in den letzten zehn Jahren war es kaum anders (mal von einem Monat im Jahr 2006 abgesehen). Es war für mich immer extrem ärgerlich, wenn ich in Hamburg Feierabend hatte und dann nach Hause wollte. Wenn der EN um 20:46 Uhr ab Harburg verpasst wurde, war Essig mit nach Hause kommen.
In der Gegenrichtung (00:05 Uhr ab Hannover), brauchte ich das Angebot nachts nie.
Das Spätangebot war also für mich völlig inakzeptabel und genau entgegengesetzt zum von mir benötigtem.
Ich bin froh, dass ich darauf nicht mehr angewiesen bin.
Viele Grüße
fabs
--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...
Hamburg - Hannover: Am Abend miserabel verbunden
Ich komme ja aus Kassel und kann feststellen, dass die gesamte Nord-Süd Verbindung am Abend Defizite hat. Hier fehlt einfach ein Zug ala IC 2020/21. Nordwärts gibt es noch den ICE 272, südlich ist der 887 die letzte Brauchbare Verbindung.
Auch Hannover-Kassel-Frankfurt ist am Abend etwa eine Katastrophe, Züge nach Hamburg München und Berlin finden sich dagegen reichlich, vermutlich wg. Abstellung.
MFG
IC Königssee
Das ist doch aber überall so
Beispiel ab Dresden gen Leipzig:
Letzter Fernzug ist 17.19 der IC 2446 nach Hannover (täglich), dann noch IC 2030 um 18.55 nach Hannover (ausser Sa), 19.54 der ICE 1540 nach Leipzig (nur sonntags). Den IC/CNL um 21.04 lass ich mal aussen vor.
Letzte Verbindung ab Dresden an "normalen" Tagen ist also um 17.19 oder 18.55.
In der Gegenrichtung sieht das genauso aus wie Hannover - Hamburg, da kommen bis Mitternacht fast stündlich Fernzüge bis 0 Uhr in Dresden an, weil sie eben dort enden und am nächsten Tag früh wieder zurück fahren.
Das ist nicht überall so...
Beispiel Frankfurt <-> Stuttgart:
TS-FF:
20:09-21:44 (Sa+So)/20:20-22:02 (Mo-Fr)
20:20-22:02 (Mo-Fr)
20:51-22:08 (tägl)
21:51-23:04 (tägl, Ankunft Flughafen, bis Hbf mit Umstieg Mannheim, Ankunft dann 23:08)
23:05-0:42
FF-TS:
20:20-21:55 (tägl)
20:54-22:08 (tägl, Abfahrt Flughafen, ab Hbf mit Umstieg Mannheim, Abfahrt dann 20:50)
21:05-22:50 (tägl)
21:50-23:08 (tägl)
23:08-0:49 (tägl, an einzelnen Tagen Ankunft erst 1 Uhr)
Das ist doch relativ gleich verteilt für beide Richtungen...
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Weg mit dem 4744!
Das ist nicht überall so...
Beispiel Frankfurt <-> Stuttgart:
TS-FF:
20:09-21:44 (Sa+So)/20:20-22:02 (Mo-Fr)
20:20-22:02 (Mo-Fr)
20:51-22:08 (tägl)
21:51-23:04 (tägl, Ankunft Flughafen, bis Hbf mit Umstieg Mannheim, Ankunft dann 23:08)
23:05-0:42FF-TS:
20:20-21:55 (tägl)
20:54-22:08 (tägl, Abfahrt Flughafen, ab Hbf mit Umstieg Mannheim, Abfahrt dann 20:50)
21:05-22:50 (tägl)
21:50-23:08 (tägl)
23:08-0:49 (tägl, an einzelnen Tagen Ankunft erst 1 Uhr)Das ist doch relativ gleich verteilt für beide Richtungen...
Naja das kann man ja nun nicht groß vergleichen, Frankfurt - Stuttgart liegt ziemlich mittig.
Das ist doch aber überall so
Hi,
wenn ich von DD nach L nach 18.00 Uhr fahren muß, dann kann ich das auch, indem ich mich einfach in einen RE setzte.
Es muss nicht immer der weiße sein.
Stichwort Theaterzüge
Von Leipzig aus ist es mit Theaterzugverbindungen extrem mau. (Ich definiere: Ich muss am Theaterort um 23:00 Uhr ab örtlichem Bahnhof wieder nach Leipzig kommen.)
Weder Dresden, Jena, Weimar, Erfurt, Cottbus und Chemnitz und Berlin kommen in Frage. Außer Berlin alles keine Riesenentfernungen.
Es geht nur Halle(Saale) in 35km(?) Nähe, und selbst dort muss man sich beim Weintrinken beeilen, da die letzte Verbindung kurz vor 1 Uhr (00:56, glaub ich) ersatzlos gestrichen wurde. (Das macht sogar die Benutzung des CNL von Berlin aus zu einer Angstpartie, wenn eine Stunde Verspätung angehäuft wurde, was immer noch vorkommt.)
Ich habe bei einem Fernbusunternehmen schon nach Spätabfahrten gefragt. Ich bin überzeugt,
dass sich eine 23:30 Uhr-Abfahrt Berlin-Leipzig locker lohnen würde. Man käme in Leipzig sogar noch mit dem NV weiter.
Weiterer Beispiel
Leider ist es bei den Zügen Köln-Amsterdam in beiden Richtungen recht mau. Abends fährt aus Amsterdam ICE 227 schon 18.34 ab, den späteren Zug 223 gibt's nur So und zeitweise Fr und die IC-Wagen am CNL 419 sind in den Niederlanden leer und verschlossen - warum auch immer; wenn es darum geht, Konkurrenz gegen CNL zu vermeiden, würde ich die Wagen eher irgendwann in der Nacht zusperren. In der Gegenrichtung ist Mo-Mi+Sa 19.17 ab Köln schon die letzte Verbindung - und später geht auch im NV gar nichts mehr da man von Emmerich nicht weiter kommt. Wenn man den 104 verpasst, muss man also den ganzen Umweg über Venlo machen.
Weiteres Beispiel
die IC-Wagen am CNL 419 sind in den Niederlanden leer und verschlossen - warum auch immer; wenn es darum geht, Konkurrenz gegen CNL zu vermeiden, würde ich die Wagen eher irgendwann in der Nacht zusperren.
Ich meine mal gehört zu haben da zwischen Amsterdam und Duisburg irgendwo der Bahnsteig zu kurz sei und man die Wagen deshalb erst ab Duisburg öffnet.
Grüße Andreas
Weiteres Beispiel
die IC-Wagen am CNL 419 sind in den Niederlanden leer und verschlossen - warum auch immer; wenn es darum geht, Konkurrenz gegen CNL zu vermeiden, würde ich die Wagen eher irgendwann in der Nacht zusperren.
Ich meine mal gehört zu haben da zwischen Amsterdam und Duisburg irgendwo der Bahnsteig zu kurz sei und man die Wagen deshalb erst ab Duisburg öffnet.
Ob das zutrifft erwage ich zu bezweifeln, denn EN 446/447 ist in der Vergangenheit auch schon planmäßig mit 15 (allesamt für Reisenden geöffneten) Wagen gefahren. Außerdem laufen die Wagen direkt hinter der Lok, somit würden bei einem zu kurzen Bahnsteig nicht die IC-Wagen, sondern die hinteren CNL-Wagen außerhalb des Bahnsteiges zum Stehen kommen.
Weiteres Beispiel
"Ich meine mal gehört zu haben da zwischen Amsterdam und Duisburg irgendwo der Bahnsteig zu kurz sei und man die Wagen deshalb erst ab Duisburg öffnet."
Der CNL 419 hat inklusive Kurswagen 14 Wagen.
Der Jan Kiepura fuhr 2012 ebenfalls mit 14 Wagen, nach Entfall des Kurswagens nach Moskva 2013 mit 13 Wagen und nach Entfall des Kurswagens nach Minsk fährt er 2014 mit 12 Wagen. Die Bahnsteiglängen können es also nicht sein.
Offenbar ist Strom immer noch zu billig, wenn 2 Wagen täglich leer und verschlossen von Amsterdam nach Duisburg gezogen werden. Ich bin dafür, die DB nicht von der EEG-Umlage zu verschonen. Dann wird die Ressourcenverschwendung zumindest auf dem deutschen Abschnitt teurer.
Ich kann nicht nachvollziehen, aus welchem Grund DB Fernverkehr keine tägliche Abend- bzw. Spätverbindung von Amsterdam in Richtung NRW anbietet und die zwei Wagen bis Duisburg verschlossen am CNL 419 mitführt.
Gruß
Florian
Weiteres Beispiel
Ich kann nicht nachvollziehen, aus welchem Grund DB Fernverkehr keine tägliche Abend- bzw. Spätverbindung von Amsterdam in Richtung NRW anbietet
Hallo,
mal ganz ernsthaft gefragt: Gibt es denn grundsätzlich ein nennenswertes Potenzial dafür? Kenne mich in dieser Gegend nicht so aus, kann das daher nicht einschätzen.
Gruß
EC 178
Weiteres Beispiel
Ich kann nicht nachvollziehen, aus welchem Grund DB Fernverkehr keine tägliche Abend- bzw. Spätverbindung von Amsterdam in Richtung NRW anbietet
Hallo,mal ganz ernsthaft gefragt: Gibt es denn grundsätzlich ein nennenswertes Potenzial dafür? Kenne mich in dieser Gegend nicht so aus, kann das daher nicht einschätzen.
Gruß
EC 178
Ich würde sagen eher nicht - ab EDG/KD sind die Wagen meist auch nicht super besetzt und einen Fernverkehrszub sucht man vergeblich.
Grüße Andreas
Weiteres Beispiel
Ich kann nicht nachvollziehen, aus welchem Grund DB Fernverkehr keine tägliche Abend- bzw. Spätverbindung von Amsterdam in Richtung NRW anbietet
Hallo,mal ganz ernsthaft gefragt: Gibt es denn grundsätzlich ein nennenswertes Potenzial dafür? Kenne mich in dieser Gegend nicht so aus, kann das daher nicht einschätzen.
Naja. Man hätte Produktionskosten, die gegen 0 gehen. Insofern wäre nahezu jeder zusätzliche Fahrgast ein Gewinn?
--
Weg mit dem 4744!
Weiteres Beispiel
mal ganz ernsthaft gefragt: Gibt es denn grundsätzlich ein nennenswertes Potenzial dafür? Kenne mich in dieser Gegend nicht so aus, kann das daher nicht einschätzen.
Ich glaube schon: Morgens nach Köln und Abends nach Amsterdam ist schon einiges los. Morgens nach Amsterdam ist es so lala und Abends nach Köln ist der Zug einigermaßen gut gefüllt.
Sagen wir es mal so: Das was ich jetzt schreibe sind alles Erfahrungswerte und mein Zustiegsort ist immer Oberhausen.
Aber dass man noch nicht einmal einen reinen 2-Stunden-Takt auf der Verbindung Köln - Amsterdam hat finde ich schade und das könnte auch ein Grund sein warum nicht ganz so viele Leute die Bahn nutzen.
Am Preis kann es eigentlich nicht liegen denn das Europa-Spezial Niederlande ermöglicht Fahrten auf dieser Strecke ab 19€ bis zu einem beliebigen Punkt in den Niederlanden.
Zwischen Frankfurt und Köln ist der Zug allerdings weniger stark ausgelastet.
Eine Überlegung die ich mir mal gemacht habe: Mit dem Ausbau der "Betuwe-"(die man so auf deutscher Seite eigentlich gar nicht nennen darf) Strecke könnte der ICE beschleunigt werden (um wenige Minuten). Auf irgendeinem alten Datenblatt stand, man würde auch längerfristig über einen Ausbau auf 230 km/h nachdenken.
Vielleicht kommt dann in mittlerer Zukunft auch endlich der Zweistundentakt Köln - Amsterdam.
Lieben Gruß,
Lucas
Hamburg - Hannover: Am Abend miserabel verbunden
mein Reden. Das ist seit Jahren so. DAher nehme ich öfter ein Hotel, eine Abendveranstaltung in HH und schon geht nichts mehr. Ich denke, die Hoteliers schmieren die Bahn:-)
Gruß,
Markman
NL: Bahnsteige für CNL ausreichend lang.
die IC-Wagen am CNL 419 sind in den Niederlanden leer und verschlossen - warum auch immer; wenn es darum geht, Konkurrenz gegen CNL zu vermeiden, würde ich die Wagen eher irgendwann in der Nacht zusperren.
Ich meine mal gehört zu haben da zwischen Amsterdam und Duisburg irgendwo der Bahnsteig zu kurz sei und man die Wagen deshalb erst ab Duisburg öffnet.
Laut www.fernbahn.de ist CNL 419 ab Amsterdam ein 14-Wagenzug. Das wäre dann 14*26,4 + 20 = 390 m inkl. Lok (370 m ohne).
Laut DB Bahnhofstafeln sind die Abfahrtsgleise in Amsterdam 10, in Utrecht 15 und in Arnhem 9.
Laut Prorail sind die nutzvolle Bahnsteiglängen 646 m, 473 m und 446 m.
-> bahnsteigtechnisch sollte es passen.
Was der wirkliche Grund ist, weiss ich nicht, aber zu kurze Bahnsteige sind es jedenfalls nicht.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Abend-ICEs nicht eigenwirtschaftlich machbar?
Hallo JumpUp,
die Verbindungen von Hamburg nach Hannover...
Nur am Abend sieht es unglaublich mau aus!Folgendes sind die letzten Verbindungen auf der Linie Hamburg Hannover:
Hamburg ab:
20:01 Uhr: ICE nach Wiesbaden (1:20 h Fahrzeit)
20:34 Uhr: 1 Abteilwagen im EN nach Wien (1:51 h Fahrzeit, recht lang!)
21:26 Uhr: 1 ex-IR im CNL nach München (1:34 h Fahrzeit
21:58 Uhr: Metronom (ca. 2 Stunden Fahrzeit)
1. Rentieren die Abendverbindungen nicht? ICE ist ja eigenwirtschaftlicher Fernverkehr, und was nicht rentiert, wird nicht gefahren.
2. Ein ICE zählt mindestens 7 Wagen (ein ICE 1 sogar 12 Wagen), die man wegen 1 vollkriegen muss.
3. Fehlen in Hannover/Göttingen/Kassel/Fulda Abstellplätze für ICEs?
Bei uns in NL kann man fast jede "IC"-Stadt noch nach 23:59 erreichen; um 22:00 kann man noch von Utrecht ganz nach Groningen oder Enschede reisen. NS setzt allerdings kürzere Züge ein, abends z.B. nur noch 1x ICM dreiteilig oder 1x VIRM vierteilig. Abstellplätze für 100 m Züge gibt es bei uns reichlich.
Zudem gibt es das Nachtnetz in Stundentakt (Utrecht-Amsterdam-Den Haag-Rotterdam-Utrecht, im Wochenende kommen Rotterdam-Eindhoven-Utrecht dazu). Alles Bestandteil eines gemeinwirtschaftlichen Grundangebotes.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Abend-ICEs nicht eigenwirtschaftlich machbar?
Zudem gibt es das Nachtnetz in Stundentakt (Utrecht-Amsterdam-Den Haag-Rotterdam-Utrecht, im Wochenende kommen Rotterdam-Eindhoven-Utrecht dazu). Alles Bestandteil eines gemeinwirtschaftlichen Grundangebotes.
Wenn, dann scheint es in .de nachts eher "nicht-CNL"-Züge zu geben, die an jeder Milchkanne halten. Vermutlich, weil man auch weiß, dass man sonst von den größeren Bahnhöfen eh nicht mehr gut wegkäme und die Attraktivität weiter sinken würde.
Express-Züge, die stundenlang nicht halten, scheinen nachts kein Thema zu sein.
D.h. aber auch wieder unattraktive Fahrzeiten.
Ich glaube, hier ist man schnell an der Stelle zu fragen, welche Reisen nachts überhaupt sinnvoll zu fördern sind.
Muss man abends in entfernten Metropolen ausgehen und trotzdem zu erträglicher Zeit zu hause sein können?
Natürlich ärgere ich mich, dass ich nach 23:10 von Frankfurt aus nicht mehr in Rekordzeit nach Essen komme.
Oder dass ich nach 21:30 Uhr von Hannover aus nur noch schlecht nach Essen komme oder in Berlin schon 19:46 damit Schluss ist.
Allerdings bezweifle ich, dass es an der Zuglänge liegt.
Ich bin kein Experte, aber auch halbe ICE2-Züge mit vier Wagen würden diese Verbindungen wenig wirtschaftlicher werden lassen. Das mit der heißen Luft stimmt zwar, aber irgendwann bringen kleinere Züge für Spezialsituationen wohl keinen Vorteil mehr, wenn man mal von Dreifach- oder Vierfach-Flügelungen absieht, die sicher auch wieder Nachteile haben.
Abend-ICEs nicht eigenwirtschaftlich? Auf HH-H wohl nicht...
1. Rentieren die Abendverbindungen nicht? ICE ist ja eigenwirtschaftlicher Fernverkehr, und was nicht rentiert, wird nicht gefahren.
Aus Richtung Süden gibt es abends genug Züge, die in Hamburg enden und in Hannover anhalten. Zwischen Hannover und Hamburg muß sich da nichts allein rentieren, solange die Nachfrage aus [weiter südlich] nach HH da ist. Ein ICE, der abends in Hannover ohne Fahrtmöglichkeit nach Hamburg verendet, wäre wahrscheinlich sehr leer.
In die Gegenrichtung fahren die letzten Züge nach Basel/Stuttgart/Frankfurt/München ab Hamburg leider schon sehr früh los, und selbst nach Berlin fährt der letzte tägliche ICE in Hamburg Hbf schon um 21:21 Uhr...
Abend-ICEs nicht eigenwirtschaftlich machbar?
Ich bin kein Experte, aber auch halbe ICE2-Züge mit vier Wagen würden diese Verbindungen wenig wirtschaftlicher werden lassen.
Das Trassenpreissystem ist für eigenschaftliche Züge mit relativ begrenzter Nachfrage ein Problem. Die Fernbus-Konkurrenz kann da viel flexibler agieren.
(Ja, mir ist bewußt, dass von DB Netz an DB Fernverkehr berechnete Kosten eigentlich im selben Konzern bleiben.)
Abend-ICEs nicht eigenwirtschaftlich machbar?
Bei uns in NL kann man fast jede "IC"-Stadt noch nach 23:59 erreichen; um 22:00 kann man noch von Utrecht ganz nach Groningen oder Enschede reisen. NS setzt allerdings kürzere Züge ein, abends z.B. nur noch 1x ICM dreiteilig oder 1x VIRM vierteilig. Abstellplätze für 100 m Züge gibt es bei uns reichlich.
Zudem gibt es das Nachtnetz in Stundentakt (Utrecht-Amsterdam-Den Haag-Rotterdam-Utrecht, im Wochenende kommen Rotterdam-Eindhoven-Utrecht dazu). Alles Bestandteil eines gemeinwirtschaftlichen Grundangebotes.
Wie rechnet sich das eigentlich? Jan muss unter der Woche ja auch arbeiten und muss bald ins Bett.
Dass für Otto ein zweistündliches Nachtnetz eingerichtet werden möge, wurde allerdings vor kurzem
hier im Forum diskutiert...
OT: Nachtzuganhängsel auf Teilstrecken verschlossen
Der CNL 419 hat inklusive Kurswagen 14 Wagen.
Offenbar ist Strom immer noch zu billig, wenn 2 Wagen täglich leer und verschlossen von Amsterdam nach Duisburg gezogen werden. Ich kann nicht nachvollziehen, aus welchem Grund DB Fernverkehr keine tägliche Abend- bzw. Spätverbindung von Amsterdam in Richtung NRW anbietet und die zwei Wagen bis Duisburg verschlossen am CNL 419 mitführt.
Ich kann mir das Abschließen von auf der gesamten Strecke mit dem jeweiligen CNL/EN-Zug mitgeführten FV-Wagen (für Tagesrandreisende ohne Reservierung, wie es so schön heißt) nur damit erklären, dass verhindert werden soll, dass Reisende auf einem Großteil des Laufweges durchgehend fahren, ohne einen Aufpreis zahlen zu müssen, wie er in den Sitzwagen des Nachtzuges im gleichen Zugverband anfiele.
NL: Takt-"IC"s vs. Regionalbahnen und Nachtnetz.
Oscar (NL):
Zudem gibt es das Nachtnetz in Stundentakt (Utrecht-Amsterdam-Den Haag-Rotterdam-Utrecht, im Wochenende kommen Rotterdam-Eindhoven-Utrecht dazu). Alles Bestandteil eines gemeinwirtschaftlichen Grundangebotes.
sfn17:
Wie rechnet sich das eigentlich?
Plus/Minus.
Die regulären Takt-"IC"s sind gewinntreibend. Davon kann man die mehr oder weniger defizitäre Regionalbahnen und Nachtnetz ausgleichen.
Jan muss unter der Woche ja auch arbeiten und muss bald ins Bett.
Jan muss in der Tat tagsüber arbeiten und nachts ins Bett.
Piet kommt allerdings nachts von seinem Geschäftsflug, landet auf Schiphol Airport und möchte nach seinem Wohnsitz in Utrecht reisen.
Und Klaas ist ein Nachtschwärmer der gerne in Amsterdam ausgeht und nachher wieder nach Eindhoven reist.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.