Endlich: Lünen Hbf (30 Bilder) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 29.01.2014, 18:24 (vor 4449 Tagen)
bearbeitet von Sören Heise, Mittwoch, 29.01.2014, 18:28

Moin!

Einer der eher unbekannten Hauptbahnhöfe (außerhalb der außerhalb der namensgebenden Stadt eher unbekannten Stadt gelegen) in Nordrhein-Westfalen dürfte derjenige von Lünen sein. Ich besuchte ihn am 11. Juli 2012.


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Lünens Hauptbahnhof wurde am 15. Januar 1917 eröffnet. Er liegt unmittelbar nördlich der Verzweigung der Strecken nach Gronau und Münster. Neben den stündlichen ICs der Relation Dortmund - Hamburg (sie halten nicht) verkehren in Lünen zwei Regionalbahnlinien: Die Eurobahn pendelt mit ihren Flirts stündlich zwischen Dortmund und Münster, die DB mit ihren Talenten stündlich zwischen Dortmund und Enschede, dazu kommen mo-fr stündliche Kurzläufer aus Dortmund, die in Lünen wenden.

Die älteste Bahnstrecke ist die von Dortmund nach Gronau. Sie wurde 1874 bis zum ersten Lünener Bahnhof eröffnet. Im Folgejahr wurde sie etappenweise bis Gronau verlängert. 1917 wurde der bisherige Lünener Bahnhof geschlossen und der Personenverkehr zum Hauptbahnhof verlegt. Erst elf Jahre später, 1928, ging die auch als ADAC-Bahn bekannte Strecke von Lünen nach Münster in Betrieb. Diese ist bis heute eingleisig, seit 1968 elektrifiziert und ein wichtiger Bestandteil des Intercity-Netzes.

Die Streckengeschichte ist erst komplett mit der 1921 eröffneten Strecke nach Lünen Süd, die dort an die Verbindung von Oberhausen-Osterfeld (mittlerweile ohne Ostereier) nach Hamm anschließt. Reiseverkehr zwischen Haupt- und Südbahnhof bestand nur von 1948 bis 1956.

Dann ging es an einem Tag im Frühjahr 2013 an die Bildauswahl. Als Folge landeten diese Zeilen in der Versenkung und fuhr ich am 13. Juli 2013 nochmals nach Lünen. Wir beginnen mit Aufnahmen von diesem zweiten Besuch.


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1 Der Bahnhof ist als Keilbahnhof ausgeführt. Auf der westlichen Seite (Coesfeld) fährt gerade eine Doppeleinheit nach Dortmund aus.


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2 Der dortige Bahnsteig wurde modernisiert.


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3 Die Südseite des Empfangsgebäudes.


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4 Der „Personentunnel”.


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5 Ausgang Richtung Westen.


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6 Wohin nur, wohin?


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7 Zum Busbahnhof.


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8 Und wieder zurück.


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9 Ansicht des Coesfelder Bahnsteiges von Norden.


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10 Rüber über die Gleise (ich war nicht der einzige, der das tat) und nochmal abgedrückt.


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11 Das Empfangsgebäude nebst Bahnhofsplatz.


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12 Ein Blick gen Stadt.


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13 Durchs Hauptportal des Bahnhofs kommt man zum Bäcker, der Zugreisende muß links durch die Wand.


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14 Neunutzung des Empfangsgebäudes. Ein origineller Name.


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15 Bahnhofplatz ohne Bahnhof.


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16 Blick zurück.


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17 Auf dem Coesfelder Bahnsteig.


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18 Nochmals das Empfangsgebäude.


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19 Die Bäckereihalle.


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20 Die Strecken von Coesfeld und Münster vereinen sich einige Meter außerhalb der Bahnsteige. Ich stehe am Südende des münsterschen Bahnsteigs.


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21 Zwischen den Gleisen steht das Stellwerk (da gibt es vielleicht bessere Bilder...).


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22 Der münstersche Bahnsteig liegt in einer Kurve.


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23 Ansicht gen Nordende.


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24 Das Empfangsgebäude von hier.


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25 Zum Schluß noch einige Aufnahmen aus dem Jahr 2012. In der Kurve der Zug nach Münster.


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26 Der Personentunnel war damals noch in weiß gehalten.


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27 Richtung Coesfeld dieselte 294 847 durch den Bahnhof.


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28 Der Weg zum Ausgang.


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29 Der münstersche Bahnsteig.


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30 Dieses Motiv soll auch den ersten Besuch abschließen, allerdings ein klein wenig modifiziert.


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Das war's für heute.

Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
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Endlich: Lünen Hbf (30 Bilder)

ALR997, Mittwoch, 29.01.2014, 19:38 (vor 4449 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

N'abend,

schön, dass es dich mal wieder ins Ruhrgebiet verschlagen hat. Die Region mit der wahrscheinlich höchsten HBF-Dichte ;-)

Einer der eher unbekannten Hauptbahnhöfe (außerhalb der außerhalb der namensgebenden Stadt eher unbekannten Stadt gelegen) in Nordrhein-Westfalen dürfte derjenige von Lünen sein. Ich besuchte ihn am 11. Juli 2012.

Doppelt gemoppelt oder böse Absicht?

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5 Ausgang Richtung Westen.

Mensch, wie die Zeit vergeht! Ich war im Januar 2012 das erste, letzte und einzige Mal am Lüner/Lünener/Lünischen Hauptbahnhof und da war die Wand noch weiß.

Ich finde den Bahnhof zum umsteigen echt fies: du steigst aus dem RB50 aus, gehst die Treppe hoch und denkst: "Nur eben die nächste Treppe runter und du bist am Busbahnhof." Aber nein, es folgt ein Gang, eine Kurve, eine Treppe und dann merkst du, du stehst schon wieder auf 'nem Bahnsteig. Also zurück und wieder durch nen Gang. Also man muss schon ein bisschen was für den Umstieg einplanen.

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10 Rüber über die Gleise (ich war nicht der einzige, der das tat) und nochmal abgedrückt.

Und doch rechtfertigt es nicht, dass du das auch tatest. Also schäme dich bloß!!! ;-)

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21 Zwischen den Gleisen steht das Stellwerk (da gibt es vielleicht bessere Bilder...).

Betonung auf "vielleicht"...

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22 Der münstersche Bahnsteig liegt in einer Kurve.

Offensichtlich hat sich der RB50-Bahnsteig kaum verändert. Schade, aber da kehrt immerhin das Oberhausen-Feeling ein.
Ach und nur so als Hinweis: für das Adjektiv "münstersche" würde dich so mancher Münsteraner sicher gerne verprügeln...

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Danke für diesen interessanten Bericht über einen Bahnhof, den ich immer für unbedeutend hielt, und es auch heute noch tue. Trotzdem bringen mir deine zahlreichen Berichte auch jeden einzelnen Bahnhof näher, denn ich werde wohl persönlich kaum noch einmal da hinkommen. Und erstaunlicherweise schaffst du es (fast) immer deine Bahnhöfe bei gutem Wetter zu dokumentieren. Hut ab!

Schönen Abend,
Lucas

Endlich: Lünen Hbf (30 Bilder)

JanZ, HB, Mittwoch, 29.01.2014, 20:26 (vor 4449 Tagen) @ ALR997

Einer der eher unbekannten Hauptbahnhöfe (außerhalb der außerhalb der namensgebenden Stadt eher unbekannten Stadt gelegen) in Nordrhein-Westfalen dürfte derjenige von Lünen sein. Ich besuchte ihn am 11. Juli 2012.


Doppelt gemoppelt oder böse Absicht?

Absicht, würde ich sagen. Der Bahnhof ist außerhalb der Stadt gelegen, und die Stadt wiederum ist außerhalb der Stadt eher unbekannt ;-).

Vielen Dank auch von mir für den Bericht! Da werden Erinnerungen an die Zeit wach, als ich mit meinem Semesterticket in den Freistunden immer so weit gefahren bin, wie ich von Dortmund Uni aus gekommen bin. Freitag und Sonntag komme ich, wenn alles gut geht, wieder an Lünen vorbei, einmal mit der Eurobahn, einmal mit dem IC.

(OT:) Münster :-)

Blaschke, Mittwoch, 29.01.2014, 21:29 (vor 4449 Tagen) @ ALR997

Hallo!

Ach und nur so als Hinweis: für das Adjektiv "münstersche" würde dich so mancher Münsteraner sicher gerne verprügeln...

Beschwerden bitte direkt an die Münstersche Zeitung senden.
http://www.muensterschezeitung.de/

Könnte allerdings passieren, dass man Deine Eingabe dann in der Münsterschen Aa versenkt.
http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnstersche_Aa

:-)


Schöne Grüße aus der anderen Friedensstadt von

jörg

Stümmt: Ein Regen(bogen?)bahnhof fehlt noch :-)

Blaschke, Mittwoch, 29.01.2014, 21:52 (vor 4449 Tagen) @ ALR997

Moin!

Und erstaunlicherweise schaffst du es (fast) immer deine Bahnhöfe bei gutem Wetter zu dokumentieren. Hut ab!

Nun, ob das erstaunlich ist, weiß ich nicht: Bei schlechtem Wetter kann man ja einfach zu Hause bleiben. Und dem Brandenburgischen (nicht Brandenburganer *g*) Konzert Nr. 3 lauschen. Und dann die Quizfrage beantworten, welcher Fernsehsendung die ersten Noten dereinst als Intro-Musik dienten und wie das Logo dieser Sendung aussah.


Allerdings stimmt's: So ein völlig verregneter Bahnhof fehlt. Wobei eine solche Wetterlage vielleicht auch mal ihren Reiz hätte. Bei Brilon Wald zum Beispiel.

Und ein Regenbogenbahnhof wäre auch mal ganz spannend. Am besten, wenn grad ein Fußballfansonderzug eingefahren ist :-)


Schöne Grüße von

jörg

Leben nach Fahrplan. Und mit Persil? :-))))

Blaschke, Mittwoch, 29.01.2014, 21:40 (vor 4449 Tagen) @ Sören Heise

Moin!


Guck, Sören lebt nach Fahrplan: In beiden Jahren zur identischen Uhrzeit am Bahnhof. Respekt!

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Was ist denn jetzt richtig? Liegen Gleis 3 und 4 nebeneinander oder übereinander? Oder ist das eine erstmal die Sammelbezeichung für die Bahnsteiggleise und das hintere dient der Feinverteilung?

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Ansonsten ist mir aus Lünen eher immer die Bushaltstelle "Lünen Persiluhr" in Erinnerung geblieben. Die sich natürlich an der entsprechenden Uhr befindet. Irre, dass diese Schleichwerbung noch nicht skandalisiert wurde.

http://www.lokalkompass.de/luenen/leute/luener-lieben-ihre-persiluhr-frau-d197285.html


Für sein ewiges Geschreibsel auf einen Persilschein hoffende Grüße aus Osnabrück von

jörg

Endlich: Die Sammelantwort

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 31.01.2014, 09:31 (vor 4448 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Sören Heise, Freitag, 31.01.2014, 09:32

Moin,

wegen Verzögerungen im Betriebsablauf war diese Sammelantwort leider unbestimmt verspätet, aber jetzt ist sie da.

Das bekundete Interesse hält sich in Grenzen, offenbar fahren zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet alle Forenteilnehmer mittlerweile über Hannover, so daß den Bahnhof wirklich kaum jemand mehr kennt.


Lucas: Vom Ruhrgebiet fehlt wohl nur noch Oberhausen, in NRW dazu die Achse Düsseldorf - Remscheid und Bielefeld. Bis auf Oberhausen derzeit nicht präsentabel.

Der Text war, wie Jan aufgedröselt hat, nichts als böse Absicht.

Der Coesfelder Bahnsteig müßte im Tunnel mit Gleisnummern versehen sein. Wenn Du auf dem Weg zum Bus dorthin gelandet bist, solltest Du die Schuld bei Dir suchen.

Das Stellwerksmotiv soll jetzt anders möglich sein, dort soll zwischenzeitlich Vegetationspflege betrieben worden sein.

Der Münster-Bahnsteig präsentiert sich quasi wie zu Bundesbahnzeiten.
Als Fast-Hannoveraner habe ich die Adjektivbildung nach hannoverschem Vorbild durchgeführt. Formulierungen wie hannoveraner Hauptbahnhof sind einfach nur grauslich und machen mich agressiv. Falls man es in der westfälischen Einzelhofgegend andersrum macht, weiß ich das nicht.


Das Wetter ist Glückssache. Allerdings zeige ich die 2012 bei strömendem Regen gemachten Bilder aus Flensborg (um mal die Minderheitensprache zu nehmen) nicht, sondern fahre irgendwann mal erneut hin. ;-) Aber ganz ehrlich: Bei Regen oder Grauwetter macht das Fotografieren keinen Spaß - dann lieber Sonne und eingefrorene Finger (vermutlich habe ich deshalb eine geringe Trefferquote auf der Tastatur). ;-)


Viele Grüße
Sören

Halt, da war noch ein dreigeteilter Kommentar aus der interessanteren Bischofsstadt (denn da wechselten sich die beiden Konfessionen einstmals ab).

Jan hatte ich zwischenzeitlich wieder vergessen: Danke für die Erklärung. Der Satz rutschte mir neulich einfach so raus. Dann ließ ich ihn drin. Die Erinnerungen sind nicht schlecht, das freut.

Jörg also: Danke für die Links. Schön, daß Du meine Zeilen untermauerst.

Brandenburgische Konzerte sind meine Sache nicht. Wenn Bach, dann Stokowski.
Brilon Wald bei Regen. Hatten wir schon. Aber ohne Regenbogen.

Um zehn in Lünen (Dein Kommentar zum ersten zitierten Bild war übrigens einfach nur schräg). Das war beim Erstbesuch 2012 so nicht geplant, aber:

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Persilschein. Gebe ich Dir. Am 30. Februar um 51 Uhr 11 an der Persiluhr (danke für den Link!).

Jetzt aber wirklich:

Viele Grüße
Sören

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